SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

Transkript

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00:00:00: Ach so, das ist meine Aufgabe gewesen.

00:00:03: Mehr Aufgaben hast du eigentlich nicht!

00:00:05: Mikrofon anschließend ein Record drücken und die Essars versaut... Aber Quatsch!

00:00:11: Guck mal was hier wird.

00:00:12: Auf geht's?

00:00:13: Ja dann

00:00:14: ich bin bereit.

00:00:28: Ich bin Eva Adler, Sommelier- und Kulturwissenschaftlerin.

00:00:32: Ich war lange im Weinhandel tätig und bewege mich inzwischen an ganz verschiedenen Schnittstellen innerhalb der Branche.

00:00:41: beim Fallag Henry's Edition und kümmere mich da um die Weinverkostungen.

00:00:45: Ich bin im Sales & Marketing bei der Josefine Hütte, ich darf an der IHK-Akademie München die angehenden Sommelges unterrichten.

00:00:55: vor allem mit meinem Kernthema, mit dem ich mich seit vielen Jahren sehr intensiv beschäftige – das ist der deutsche Wein!

00:01:03: Aber auch beim Thema Spirituosen darf ich da die Schulung machen Schätze ich ganz besonders, dass sie meiner Meinung nach bei den richtigen und wichtigen Themen sehr ernsthaft ist.

00:01:21: Und sehr, sehr respektvoll!

00:01:22: Das sind die Weine an sich... ...und ganz besonders die Menschen, die hinter jedem Wein gut stehen.

00:01:31: Ich glaube das die Conny nie aus den Augen verliert Dass es sich um Menschen handelt, die hinten im Wein stehen, dass ihr das nie vergisst und dass sie da mit einer sehr großen Zugewandtheit Liebe und Freude sich dem Thema widmet, weil ihr das bewusst ist.

00:01:48: und dass sie deshalb auch so großen Respekt vorm Wein an sich hat.

00:01:52: Und gleichzeitig mag ich es ganz besonders, dass sie die Branche an sich und vielleicht auch die Wichtigkeit, die manche da zuschreiben mit viel Humor sieht – und das sie sich immer traut, da mal kanunisch gewordene Weißheiten infrage zu stellen und das immer mit Humor.

00:02:13: nie mit Abwertung, sondern immer humorvoll und immer noch zugewandt.

00:02:17: Aber ich glaube dass die Connie ein gutes Gefühl dafür hat was in der Branche wichtig ist und was vielleicht manchmal nur so scheint als sei es wichtig?

00:02:26: Ich glaube da findet sie ein wahnsinnig gutes tolles Gleichgewicht.

00:02:30: das mag ich extrem!

00:02:32: Und was ich an ihr auch mag ist dass die Conny gerade wenn sie im Fernsehen ist oder für Social Media Beiträge macht so eine Person hat die super selbstbewusst ist witzig, auch mal laut und einfach eine richtige Person ist.

00:02:48: So eine Bühnenperson darstellen kann und dass wenn man sie dann privat trifft oder in Situationen in denen jemand anders im Vordergrund steht oder im Scheinwerferlicht stehen sollte das die Connie dann es unglaublich gut beherrscht sich auch mal zurückzunehmen und sie sich nie in den Vordergrund drängeln würde, wenn es nicht genau um Sie geht.

00:03:10: Das finde ich wahnsinnig angenehm!

00:03:12: Ich finde auch dass sie das durchaus abgrenzt vor anderen weinen Promis... Und das finde ich ganz außergewöhnlich cool, dass sie so beherrscht und dass sie genau das Selbstwusstsein hat, dass es braucht, auch andere Leute scheinen zu lassen.

00:03:28: Sie ist wirklich in der Lage, jemandem eine Bühne zu bieten.

00:03:31: Und das meine ich jetzt auch Bezug auf Winzer und Weine.

00:03:34: Sie kann da die Bühnen bieten, die es braucht ohne es um sich selbst kreisen zu lassen.

00:03:40: Ich bin wirklich super happy dass ich in verschiedenen Bereichen mit ihr zusammenarbeiten darf und wir da auch regelmäßig Zusammenkontakt haben.

00:03:51: Es ist für mich echt eine Inspiration und ich kann immer viel von ihr lernen.

00:03:55: Ich freue mich einfach, dass ich Menschen wie die Conny in meinem beruflichen Umfeld um mich herum habe.

00:04:06: Es ist eine ganz wertvolle Ergänzung und ich bin der Meinung, dass wir mehr Leute brauchen als die Conni in der Branche.

00:04:44: Seit fast drei Jahren begegne ich nun jede Woche Freitag hochinteressanten Menschen aus der Weinziehen, aus der Sommiebranche die zumindest einmal als Sommiere oder Sommietätig waren.

00:04:55: Oder es natürlich noch sind!

00:04:56: Mein Ziel ist es die vielen verschiedenen Bereiche dieser wunderschönen Branche der Beinwelt aufzuweisen zu zeigen wie viele Möglichkeiten man in diesem Beruf in dieser Branche hat und deswegen verbringe mit diesen Menschen nicht nur dreißig Minuten oder eine knappe Stunde sondern Zeit Eigentlich das, was kaum jemand von uns hat.

00:05:15: Denn gerade durch die Zeit kann man es erzählen und ich habe dadurch die Möglichkeit euch dieser oft sehr erfahrenen Menschen näher zu bringen.

00:05:23: Mein Ziel ist dabei diesen besonderen Menschen unserer Branche so zu begegnen wie du wahrscheinlich auch ich sonst nie die Chance haben ihn zu begegnet.

00:05:31: Ich möchte gern mit dir zusammen erfahren, wie sie zudem geworden sind, was Sie sind!

00:05:36: Die Liedern zugleich die außergewöhnlichsten Persönlichkeiten unserer Branche.

00:05:42: Und so begegne ich in dieser Woche zusammen mit dir, Conny Ganz.

00:06:09: Bevor du das gleich erfährst, bevor wir zusammen ins Gespräch einsteigen möchte ich mich ganz herzlich auch diese Woche bei der Schlumbergergruppe bedanken.

00:06:15: Dafür dass sie Menschen wie Conny zum Beispiel eine Bühne geben.

00:06:19: also nicht dass Conny eine bühne bräuchte.

00:06:21: Sie hat genügend Bühnen wo sie sich präsentieren können.

00:06:23: aber es geht nicht ums Präsentiren Es geht ums Sein und das ist eigentlich so der Inhalt dieses Formates.

00:06:28: Wir möchten die Sommiers oder Sommiern sein lassen können Und das unterstützt Schlumberga.

00:06:35: Vielen lieben Dank dafür.

00:06:38: Falls du das erste mal dieses Format hörst, zur Schlumbeckergruppe gehören die Hannelshäuser Siegnitz.

00:06:42: Dann natürlich Schlumberger selber, Conzio Vini als Spezialist für italienische Weine und für Privatkunden private Weinliebhaber gibt es das Privat-Kundenportal Bremer Weincollegg.

00:06:53: Tja!

00:06:53: Und letztlich dank ihnen ist sie heute hier.

00:06:55: Ganz herzlich willkommen lieber Konny Ganz.

00:07:00: Was wäre die Theoretisch lieber?

00:07:01: Eine Weinbegleitung ohne Sommi oder ein großartigen Sommie ohne perfekte Weine?

00:07:08: Krasse Frage, oder?

00:07:10: Wenn du da wirklich so reingehst in diese Restaurant-Situation.

00:07:12: Du fühlst dich rein und sagst was würde den Abend mehr versorgen oder großartiger gestalten.

00:07:17: also muss ja nicht vom Negativen ausgehen.

00:07:19: Was wäre für dich wichtiger?

00:07:20: die Weinbegleitung ohne Sommi, also die Weine als solches oder der Typ, der es dir erklärt?

00:07:26: Der Mensch ist mir immer wichtiger ganz ehrlich.

00:07:30: Man kann nicht sowas dramatisch Schlimmes tun als dass ich sage oh Gott das Willen Von dem her, dann habe ich lieber einen super menschlichen Kollegen kennengelernt und man schnackt.

00:07:43: Und hat irgendwas ... eine Story die man auch ein Leben lang erzählt.

00:07:47: Es war vielleicht nicht der perfekte Wein dabei oder die perfekste Weinbegleitung aber der Abend war trotzdem stimmig von dem.

00:07:54: ja es ist einfach emotional.

00:07:56: das liegt am Menschen.

00:07:57: Wenn wir uns bei zum Weintrinken treffen und wir suchen lokal aus suchst du erst nach dem Mensch, nach dem Zommel aus oder nach der Weinkarte?

00:08:05: Nach

00:08:05: den Menschen!

00:08:06: Ich bin ja auch.

00:08:07: Ja, ich bin

00:08:08: auch.

00:08:09: Ich weiß nicht ... Ich glaube, wenn wir uns treffen und nicht für die Lokalwahl treffen müssen, ich wäre Weinkartentyp.

00:08:18: Wobei es eigentlich Quatsch ist, das merke ich selber.

00:08:22: Die Weine kann ich mir nach Hause bestellen.

00:08:24: Dann können wir uns bei mir einen schönen Abend machen.

00:08:26: Aber wenn ich in ein Lokal gehe, lebt das von den Menschen vom Gast geben?

00:08:29: Du hast recht!

00:08:31: Das ist genau das.

00:08:32: Meistens hast du dann vielleicht nur ... Zwei Weine, wo ich sensationell finde.

00:08:37: Wo ich einfach sage, das ist einfach cool, dass du das hast und es reicht ja!

00:08:42: Dann habe ich halt zwei sehr gute untenkühlen Menschen.

00:08:45: oder natürlich könnte ich auch sagen okay, ich kenne da keinen, lass mal ausprobieren, mal gucken wie's wird.

00:08:52: aber wenns dann auch ... darf ich hier Scheiße sagen?

00:08:56: Du darfst dir wirklich alles sagen, du darfst alle Namen sagen, dass jedem beschimpft man also gut geht, denn inklusive mir lasst dich einfach gehen

00:09:03: Super, gut.

00:09:04: Safe Space!

00:09:05: Nee, aber wenn man so sagt okay ich lade dich jetzt ein komm mal nach München und dann lass uns das neues Lokales probieren Dann ist es ein bisschen unangenehm wenn's dann irgendwie überhaupt nicht connectet oder weibt.

00:09:19: Aber ja vielleicht hätten sie tausend Positionen.

00:09:21: Aber am Ende vom Tag sagt man komm lass danach noch eine Kneipe gehen auf den Bier damit eben dieses emotionale Ja auch irgendwo stattfindet.

00:09:27: von ja drum bleib auch hier beim menschfaktor.

00:09:31: tatsächlich

00:09:32: Find ich großartig.

00:09:33: Und gerade auch wenn wahr nicht funktioniert, du kannst mit dem Menschen das Ganze auskommunizieren, dann hast du ja noch einen Mehrwertenhaus was Bleibendes.

00:09:40: Ganz

00:09:41: genau!

00:09:42: Dann

00:09:42: hab' ich auch noch Learning.

00:09:43: Was muss so ein Zombie außer jetzt in Persönlichkeit haben wissen können?

00:09:48: Was ist für dich wichtig?

00:09:49: also braucht er irgendwas an Wissen?

00:09:51: Braucht er irgendwas einer bestimmten Ausstrahlung?

00:09:54: Wann ist ein Zombie ein Zombie für Dich dass Du ihn ernsthaft wahrnimmst?

00:09:58: Nicht nur als Mensch sondern als Fachperson?

00:10:02: Also, das ist dieses Gastgeber-Herz.

00:10:06: Das hast du oder nicht?

00:10:07: Bin ich ganz ehrlich!

00:10:08: Man hat eben dieses Gespür für... Ich lade Leute ja zu mir ein.

00:10:16: also auch wenn ich in einem Job bin und am Arbeitsverhältnis ist das Restaurant des Lokal wo ich dann arbeite als sommelier oder sommerier ist ja quasi mein Wohnzimmer.

00:10:25: Und wenn ich dann reingehe in dein Wohnzimmer, bei dir klingel du mir erstmal die Jacke abnimmst fragst.

00:10:30: Wie geht's dir?

00:10:31: Schön dass du da bist.

00:10:32: Komm erst mal an!

00:10:34: Wenn das gleich kommt... Dann bin ich schonmal so wo ich sage aha okay cool gefällt mir.

00:10:40: und dann beim fachlichen ist es unaufgeregte des Souveräne.

00:10:46: Das heißt, Mir gehts nicht drum, dass er mir irgendwie die kleinste Lyodie aus dem Burgund erzählen kann oder dass wir uns da immer so abtasten müssen.

00:10:57: Wer weiß jetzt mehr?

00:10:58: oder hast du das auch mitbekommen?

00:11:00: Hat er das überhaupt auf dem Schirm, dass da keine Ahnung hier im Beidom geht wie schlar was passiert ist zum Beispiel ganz aktuell.

00:11:07: Darum geht es mir gar nicht wenn er mir zuhört oder ich merke er hört uns als Gasgruppe zu und geht auf uns ein und bringt einfach ohne Großtam Tam etwas wo ich quasi in einem einfachen Wort beschrieben habe als Gast.

00:11:22: dann ist es für mich absolut Somelier Handwerk.

00:11:25: Das ist Gasgeber sein, zuhören und unaufgeregt agieren.

00:11:30: Und das fachliche hier ein bisschen mehr wissen da ein bisschen weniger wissen.

00:11:34: das ist bei uns allen so.

00:11:35: Es kann keiner alles wissen dass wir nie passieren.

00:11:38: das ist auch das entspannte dran und drum bin ich da.

00:11:42: Bei dem fachlichen thema Bin ich dann nicht so wo ich sage?

00:11:46: Guck mal wie vieler wirklich weiß sondern Das Herzliche ist viel, viel wichtiger weil das diese Souveränität gibt.

00:11:55: Dieses Ich habe alles unter Kontrolle.

00:11:57: ich darf mich hier gehen lassen hier wird auf um mich gesorgt hier wird mir zugehört.

00:12:02: mehr.

00:12:03: ich werde für voll genommen dass es entscheidend und das macht für mich einen guten somnli eine gute Somnia aus.

00:12:08: ich finde diese Metapher bzw dieses Beispiel von dir sehr gut.

00:12:12: nicht zuletzt deshalb habe ich das auch immer angewendet, wenn ich neue Mitarbeiter bei mir hatten.

00:12:19: Ich habe gesagt, wenn Leute reinkommen, stellt dir vor du bist zu Hause, machst deine eigene Tür auf und heißt die Willkommen.

00:12:24: Welt ist ein Riesenunterschied ob du einen persönlichen Gast als ein Freund willkommen heisst Und du kannst ja trotzdem Distanz waren oder in Kunden Und wenn man selber irgendwo hingeht in einen Lokal, man hat dieses warme Herzliche.

00:12:36: Man sieht dieses Lächeln und hat das Gefühl es hält sich auch ein bisschen Schauspiel.

00:12:41: also wie auch immer.

00:12:42: aber wenn man schon dieses Mindset hat

00:12:44: dass man sagt

00:12:45: wow schön, dass du da bist

00:12:47: als

00:12:47: wenn so nach dem Motto was willst du hier?

00:12:49: oder wir haben gerade Stress oder sonstiges allein dieses Mindsets macht unglaublich viel mit den Menschen.

00:12:54: Ich finde das extrem interessant und schön.

00:12:56: hast du dieses Beispiel anprinz?

00:12:58: hast du mal das Erlebnis gehabt?

00:13:00: Ich hatte diesen Sommelierabend und der hat mich unglaublich beeindruckt, die Kollege.

00:13:08: Du erst jüngst wieder?

00:13:10: Das war erst vor einer Woche... ich bin in neuen Königshof hier in München und da war mal überfällig der Termin.

00:13:20: Und dann steht da oben so schön, ich glaube man ist da im zehnten Stock weil es ja das Spektakuläre ist mit der offenen Terrasse da.

00:13:28: Und dann steht da, please wait so.

00:13:31: Wir setzen euch.

00:13:32: Dann warte ich da und

00:13:36: ... Der

00:13:37: Desk ist leer.

00:13:40: Also wo die Person hätte stehen müssen der Host, wer auch immer da abgestellt ist.

00:13:45: Aber ich höre wie ein Gruschbeln.

00:13:47: So, Gru-Spel!

00:13:49: Guckuck, hallo.

00:13:51: Und dann höre ich nur so einen Hallo und das sehe ganz schnell so ein Kopf über den Desk nach oben schneiden.

00:13:57: Bin gleich da!

00:13:58: Und wieder verschwinden.

00:13:59: Grusel, grusel... Und dann wieder nach oben steinen.

00:14:03: und dann

00:14:04: Conny

00:14:04: und nicht so Alex.

00:14:07: Ich wusste ja gar nicht.

00:14:07: Ja heim.

00:14:08: Und ba-ba-ba.

00:14:09: Und schon ging es los.

00:14:11: Und ich habe denn nicht auf der Schirmlast.

00:14:13: Eine alte Bekannte quasi jetzt hat im Königshof oben im Restaurant arbeitet Und das ist auch herr... Es geht nicht darum, dass es immer alles perfekt läuft.

00:14:21: Es geht nie darum, daß alles muss menscheln und es hat wieder gemenschelt.

00:14:25: Es war so entspannt!

00:14:26: Ich habe dann einen neuen Kollegen von ihr kennengelernt, den Guillaume aus Frankreich offensichtlich und der war zuckersüßt.

00:14:34: Der war wirklich ganz ruhig aber nicht so angestrengend ruhig oder gelangweilt ruhig sondern einfach.

00:14:45: Er war zufrieden.

00:14:46: Man hat gemerkt, wo er gerade ist... Es macht den Spaß mit dem Menschen um ihn herum.

00:14:51: Macht den Spaß!

00:14:53: Und dann hast du einfach einen ganz einen non-verbalen Austausch.

00:14:56: Man zwingt sich hier und man macht einen kleinen Witz nebenbei da.

00:15:00: Alles ist wunderbar, es ist einfach nur ... Man lässt sich gehen.

00:15:03: Zack bumm habe ich nicht nur ein kleines Menüchen, dann hat man gleich zwei drei.

00:15:07: Dann hat man nicht nur einen Cocktail, sondern noch eine zweite Runde weil das so nett war.

00:15:12: So läuft's, so konsumiert man.

00:15:15: So fühlt man sich wohl das ist nicht nur okay ich bin dahin tatsächlich weil ich mir dacht hab ich muss jetzt da mal hin kann ja kann kannst du keinen erzählen ne?

00:15:24: Du erzählst es ja als Gott sei Dank auch nicht weiter dass ich noch nicht im Königshof war bis jetzt!

00:15:29: Jetzt habe ichs abgehakt und ich dachte ich hackte es jetzt eher ab.

00:15:32: und was wurde draus?

00:15:33: ein Wahnsinnserlebnis und einen neuen Kollegen kennengelernt.

00:15:37: So muss es laufen.

00:15:38: Dann ist es auch nicht Theater, sondern dann ist es ein Erlebnis und etwas Bleibendes.

00:15:42: Also was man für sich selber irgendwie als ... Was man haben möchte, wenn man in einen Lokal geht?

00:15:48: Dieses Wohlfühlen, dieses Menschsein, das einfach sein ...

00:15:50: Ja, es bleibt hängen!

00:15:51: Du wartest mal ...

00:15:53: Hast

00:15:53: du mal irgendwas, wo du gesagt hast, so was geht gar nicht, also das ganze Gegenteil.

00:15:56: Und da hätte irgendjemand zu bleiben wollen, aber manchmal sind sie auch die Erlebnisse, die irgendwie für einen selber bleibend oder erlebnisreich sind.

00:16:05: Ja, also... Man hat halt schon so, wo ich mir denke.

00:16:10: Ich finde ja immer schade für unsere Zunft weil Woher kommt denn auch ein gewisses Vorurteil oder ein Gewisses?

00:16:18: Oh Du bist so yeah, okay Und dieses etepitierte dieses elitäre blablabla das kommt ja von irgendwo her oder.

00:16:29: und Das liegt vor allem daran wenn man halt belehrt.

00:16:34: Wir wissen alle, don't do this.

00:16:36: Man hört es zu, sei aufmerksam.

00:16:40: Nimm die Nebensätze mit vor allem, die der Gast einfach sagt und schließt daraus.

00:16:45: Weil du bist ja die Fachpersonen.

00:16:47: Du schließst dann schon die richtigen Schlüsse.

00:16:48: Du entscheidest dann schon richtig.

00:16:50: Aber wenn der Gast sagt ich möchte das XY jetzt bitte oder ... Ich würde mich freuen, hätten sie nicht einfach was auch immer.

00:16:58: Das Gläschen Rose.

00:17:00: Schön eiskalt!

00:17:01: Dann... muss ich nicht sagen, wie man es eigentlich macht und bla bla bla.

00:17:06: Und wenn ich sage mir ist der Wein zu warm – und das ist jetzt ein konkretes Beispiel – ich hätte gern bisschen kühler dann zu sagen zu mir dass ein guter Wein auch warm schmeckt und das isst ein gutter Wein und mich dann quasi stehen lässt da denke ich mir okay!

00:17:27: Ich verstehe deinem Punkt, Kollege.

00:17:29: Weil stimmt ein guter Wein schmeckt immer qualitativ.

00:17:33: aber es geht mir hier nicht um eine Qualitätsanalyse sondern ich will das genießen.

00:17:37: So mein Genuss wäre größer wenn er kühler wär.

00:17:41: punktende also ja es gibt auch diese Beispiele.

00:17:44: sind so kleine Sachen.

00:17:44: wo ich mal denke ist schon ganz schön arrogant.

00:17:47: ich habe jetzt nicht irgendwie was verrücktes gemacht sondern ich hab einfach nur darum gebeten vielleicht den nochmal kurz in Kühler zu stellen.

00:17:53: ich warte gerne ich habe kein Stress.

00:17:56: Und da dann zu sagen, ein guter Wein schmeckt immer und der Wein ist gut.

00:18:01: Mic Drop, ciao!

00:18:04: Fand ich da so ein bisschen wohldacht.

00:18:05: Vielleicht

00:18:05: hieft er?

00:18:06: Das ist flech.

00:18:07: Ja... Also finde ich krass, weil wenn man es dann auch weiter spielt, das ist keinem geholfen.

00:18:12: Der

00:18:12: Wege in der Welt... Ja wo meinst du das jetzt

00:18:13: nicht?!

00:18:17: Nächstes ist dann schade, wenn damit eben die Offenheit einen Wunsch zu äußern komplett boykottiert wird oder eben topotiert wird.

00:18:25: Du musst ja sagen, ich bin ja jemanden der das einordnen kann.

00:18:28: Ich bin

00:18:29: ja nicht jetzt einfach Gast-Gast genau.

00:18:31: Die kommen

00:18:32: einfach nicht mehr, die fühlen sich mal wieder nicht für ernst genommen und das ist unser Problem oft dass wir dazu neigen sowas zu sagen.

00:18:41: um vielleicht hat es auch nett gemeint, ich weiß es nicht, Tom macht die Musik aber es ist halt einfach.

00:18:49: wenn ich jetzt einfach nur Gast wäre dann würde ich mir einfach blöd vorkommen.

00:18:54: So, oh, Entschuldigung haben Fehler gemacht und das allein dass man sie so fühlt, finde ich doof!

00:18:58: Und es bringt nichts.

00:18:59: Leute sollen doch Lust haben wieder in dieses Restaurant zu geben sich eine Flasche aufzumachen weil sie sagen Potters läuft.

00:19:04: jetzt ist gerade einfach der Flow ist da fühle ich keine Ahnung hab nichts erwartet alles übertroffen.

00:19:11: Ich mache noch ne Runde Und sagt, steibt der Umsatz und ich erzähle es weiter.

00:19:16: Kommunikation eben auch?

00:19:17: Also das ist so ein ... meistens stoppt es ja dann gerade wenn so eine Aussage kommt in der Kommunikion, man unterhält sich nicht weiter, man tauscht sich nicht aus...

00:19:25: Ganz genau!

00:19:26: Da

00:19:27: kommt überhaupt nichts mehr.

00:19:27: dann einfach nur noch Rechnung und Schau.

00:19:29: Es

00:19:30: gibt aber Situationen.

00:19:31: also ich will jetzt noch gar nicht dieses Thema und Beispiel und was auch immer weiter drehen dass wann Gas König oder Nicht-König ist sondern eigentlich mehr die Situation mit dem Vielleicht nenn ich es nicht bevormunden, sondern einfach helfen.

00:19:43: Angenommen jetzt du bist im Lokal und ein Gast bestellt bei dir einen Wein Und er bestellten Schablis und sagt Ich trink immer ganz gerne Sonny & Blonde.

00:19:55: Und jetzt, du hast diese große Runde mehr oder weniger.

00:19:58: Also der Gastgeber ... Würdest Du ihn darauf hinweisen?

00:20:02: Wie würdest Du es machen und so was lösen?

00:20:03: Weil das ist eine prekäre Situation wo man dann ... Oder er spricht auch noch falsch aus!

00:20:07: Er sagt chablis, den üblichen Chablis aus wie Anti- oder Schlaglichton.

00:20:12: Wie kann man auf elegante Weise jemandem da dazu bringen, also wenn man sich übers Spiel mit so groß um ist, um ihn nicht bloßzustellen... Wie würdest Du da umgehen?

00:20:21: Rein von dieser menschlichen Basisebene aus.

00:20:23: Also

00:20:24: ich würde erst mal sagen, herzlich gerne.

00:20:26: Mach mal alles möglich aber jetzt nicht irgendwie affig.

00:20:29: In dem Beispiel was du mir jetzt genannt hast verstehe ich das so in der großen Runde hat er der Gastgeber jetzt halt quasi so dass es seine Gäste mitbekommen bei mir einen Chablis bestellt weil er so gern Sauvignon Blanc trinkt

00:20:42: oder wie?

00:20:43: Ach, okay.

00:20:44: Mir ist so mal ein Gedanker, du kannst auch keine

00:20:46: Ahnung.

00:20:46: Sehr nett!

00:20:47: Nein nein ich versteh's schon.

00:20:49: Ja ja... Du, ich würde einfach sagen herzlich gerne und dann würde ich einfach mit zwei Flaschen kommen.

00:20:54: Ich würde einmal den Chablis mitnehmen und einmal einen Sauvignon Blanc.

00:20:57: zum Beispiel hätte man ja in der Region Chablie den Sombri mit Sauvion Blanc ist doch perfekt.

00:21:03: Dann bringe ich ihm halt das und dann frage ich nochmal nach nur dass sich nichts falsch macht oder ob ich es missverstanden habe.

00:21:09: Ähm, jetzt hätt' mir hier den Shabli-Shabli klassisch mit Chardonnay.

00:21:13: oder meinten sie den Sombri de Sauvignon Blanc aus der Region.

00:21:16: Schön gelöst!

00:21:17: Und dann ähm ist es ein Hinweis ohne ihn darauf hingewiesen zu haben.

00:21:21: und wir können so bisschen unter auf Augenhöhe uns austauschen vor seinen Gästen und dann haben man die Lösung.

00:21:27: Super, super gelöst als finde ich Ja, danke schön.

00:21:35: Was machst du mit Zanker und Morachet?

00:21:37: Und mit Chianti

00:21:39: usw.,

00:21:40: korrigierst du das oder blästest du es dabei?

00:21:42: Oder kommst auf die Situation drauf an?

00:21:43: man kann's nicht muschalisieren.

00:21:45: Ganz genau also.

00:21:46: ich würde das immer charmant aufgreifen aber eben mit Gespür entweder nicke ich nur ab weil ich hab dich ja verstanden.

00:21:53: Wenn es so abstrakt ist und ich wirklich nicht weiß, was der meint.

00:21:57: Dann fahre ich einfach nach.

00:21:58: Ich hab's irgendwie grad akustisch nicht verstanden.

00:22:02: Meinden Sie ... Und dann sag' ich's halt wie man sagt!

00:22:06: Ja, schön, super.

00:22:06: Und dann liegt er eben.

00:22:08: Dann sagen doch die Menschen mal, ja genau.

00:22:10: Dann sag ich wunderbar gut, ich bin faul oder irgendein Witz mach ich nicht, dass ich zweimal gehen muss.

00:22:17: Schön, ja.

00:22:20: Also das hat mich gelehrt fürs Leben.

00:22:22: Drum einfach nachfragen ist die Lösung.

00:22:24: Einfach immer, einfach reden!

00:22:26: Wir sind schon wieder beim Thema Kommunikation – einfach reden.

00:22:28: Man kann auch einfach sagen ich habe sich verstanden.

00:22:32: bin man nicht sicher das melderte ja nicht mich sondern es gibt einfach nur mir Das Werkzeug an die Hand.

00:22:41: Ich kann Gastgewandt dann agieren also ich bloß wenn ich was mal sage am Gast ich hab etwas nicht verstanden oder ich bin mir nicht sicher, heißt das nicht, dass ich nicht fachlich irgendwie Oberhand habe.

00:22:55: Sondern es geht mir als wirklich einfach nur, ich will ein guter Gasgeber sein und ... Ich hätte da eine Rückfrage.

00:23:01: Was eben ganz wichtig ist dabei, Kommunikation immer offen lassen?

00:23:04: Ja!

00:23:04: Also immer offen halten, nicht irgendwie einen Satz droppen mit wie zum Beispiel der Guter Wein schmeckt auch warm,

00:23:10: sondern

00:23:10: dann einfach einladen zu reden, zu fragen und dann wird der Gas selber entscheiden wann er nicht mehr weiter kommunizieren möchte.

00:23:20: Ich hab ein Beispiel noch dazu falsch verstanden.

00:23:24: Oder ich bin mir nicht sicher, was er will ... Entschuldigung!

00:23:30: Ja vielleicht find' ich's nur lustig?

00:23:31: Egal.

00:23:32: Die letzte

00:23:34: Zeitung.

00:23:35: Das war einer meiner ersten, allererste Stationen.

00:23:38: Ich war da in Salzburg im Kapitän als Komi-Diron ganz frisch ausgelernt Und wir hatten eine sehr, sehr gute Weinkarte.

00:23:46: Der damalige Restaurantleiter war auch frisch glaube ich somit jedes Jahr in Österreich geworden und ich war wahnsinnig beeindruckt!

00:23:53: Sehr große Bordeaux-Karte.

00:23:55: natürlich wäre es in Österreich eine sehr große Blaufränkische Karte aber die Bordeau-Kate war vor allem sehr bekannt im Hause.

00:24:05: und dann war eine kleine Gruppe und dann hat die Dame gesagt Es war wunderbar, das ist ein sehr schönes Netz.

00:24:13: Zum Schluss setze ich noch gern zum Abschluss ein Gläschen Lama Chateau und ich so herzlich gerne als kleine Comedy-Rohren bin Nikkind vom Tisch zurück ins Backoffice und habe zu meinem Chefdroh gesagt die Dame auf zweiundseinzebzig hätte jetzt noch gerne ein Gläßchen LAMA CHATEAU und er so was hätte sie gern nicht so einen Glas LAMA Chateaus hat sich gesagt und ich war man muss dazu sagen Ich war da erst zwei drei Wochen so okay?

00:24:38: Ich kannte natürlich noch nicht die komplette Weinkarte hat auch keiner von mir erwartet, vor allem nicht als Komi.

00:24:44: Ja komm mit dir dran und dann ja so, okay, ich weiß es nicht, weil Lama Chateau, Lama-Chateau... Ja ich kümmer mich darum.

00:24:53: danke dir Conny!

00:24:53: Okay?

00:24:53: Und dann ist er halt ein bisschen rumgerüstelt, hat halt Sachen gemacht, da war noch Service Richtung Ende.

00:25:01: und dann sagt er du Conny also wie war das jetzt Lama Chatot?

00:25:06: Und ich so, ja, genau.

00:25:07: Ein Glas Llamascha-Tour ist super.

00:25:08: Ich kann auch gerne noch mal hin.

00:25:09: Nein, nein!

00:25:11: Das mache ich schon.

00:25:14: Dann ist er immer schwitziger geworden und dann kommt eben... Da höre ich schon die Lederschuhe von unserem Big Boss.

00:25:21: Super Typ, Roland Neulinger schaut out hier.

00:25:26: Wie er sagt, na also er meinte immer liebevoll Wappler zu uns das ist dieses österreichische Nekkische.

00:25:32: Na so, na wappler we laugheds.

00:25:34: Und dann, ja Chef, ein Lama-Château braucht man auf zwei oder siebzeig.

00:25:38: Aber ich weiß nicht was die Dame im Fui.

00:25:40: Dann sagt er Lama Chateau und er war ihm das um jedes Jahr.

00:25:45: Jetzt muss ich selber mal nachschauen.

00:25:47: Der Weinkart der Lama Chatou hat die ganze Zeit gesagt.

00:25:49: Und hier haben wir gedacht, Gottsmillen, ich lass mich halt einfach... Ich frag noch einmal nach vielleicht habe ich es einfach falsch verstanden?

00:25:54: Alle hier.

00:25:55: seit fünfzehn, zwanzig Minuten halte ich einen Service auf so ungefähr.

00:25:59: Und dann hat er das Buch zugeklappt, also die Weinkarte hat gesagt na, er weiß nicht welchen Wein Sie meint!

00:26:04: Wir fragen bitte nach.

00:26:06: Da bin ich an den Tisch gegangen und gesagt, das mache ich gern.

00:26:08: Ich bin noch mal in dem Tisch und habe gesagt, die Dame ist tut mir jetzt leid.

00:26:11: Offensichtlich habe ich irgendwas missverstanden.

00:26:13: Ich hätte es Ihnen natürlich sofort schon gebracht, das Gläschen-Lama-Château.

00:26:17: Darf ich nochmal nachfragen?

00:26:18: Ich hätte hier die Weinkatte dabei.

00:26:19: Welchen Wein Sie genau meinen?

00:26:21: Ich hab halt versucht ... Ich habe mal Bordeaux aufgeschlagen weil ich dachte, das ist ja irgendwie ein Bordeau oder?

00:26:27: Und sie so, wir halten Milchkaffee!

00:26:31: Und ich so, was?

00:26:33: Ja ein Latte Macchiato.

00:26:34: Ich sag halt einmal Lama Chatto dazu!

00:26:39: Oh Scheiße.

00:26:40: und ich so... Wow okay, da bin ich halt ins Backoffice.

00:26:45: Also die Dame hätte gerne eine Latte macchiato und fand es immer nett Lama-Chatto zu sagen.

00:26:52: Seitdem ja also hat's noch nix getoppt.

00:26:55: wir haben uns dann gelöst.

00:26:56: sie hatte der an ihren Milchkaffee gehabt und alles war wunderbar.

00:27:00: Sehr gut.

00:27:00: Ja, also so viel dazu einfach nachfragen.

00:27:03: Wenn man sich nicht sicher ist, bevor wir zwanzig Minuten drei Leute okupiert, einfach nach fragen!

00:27:09: Was mit so manchen Begriffe finde ich, die sich dann irgendwann irgendwie einprägen oder... ...dann irgendwie so einfressen wie eben Trologie der was irgendwann mal als Scherz dann gemeint wird.

00:27:18: Das ist dann irgendwie witzig und damit kann man auch hier vor uns sichern also vielleicht sowas.

00:27:22: Braucht man als Sommelier weil du gerade Bordeaux angesprochen hast braucht man einen Stil und einen Schwerpunkt?

00:27:28: Also hast du nen Stil?

00:27:29: Hast du nen Schwerpunkt?

00:27:30: Ich

00:27:30: ähm.... Ich bin der Meinung, dass es dich für dich selber wahnsinnig entspannt.

00:27:36: Wenn du einfach für dich dein herzliches Thema gefunden hast weil den Anspruch zu haben ist wirklich erdenhaft alles zu wissen.

00:27:46: aber wenn wir mal unter uns Gebetsspäß dann sprechen Es ist nicht möglich das du die ganze Weinwelt komplett auf dem Schirm hast, gleichzeitig immer aktuell bist von Südamerika über Nordamerika rüber in Europa und der asiatischen Raum.

00:28:04: Und dann noch die ganzen Entwicklungen und neuen Trends oder wiederkehrenden Sachen jedes Jahr alles neu gemischt durch den Durch den Jahrgang.

00:28:15: also es ist einfach für dich besser Ich empfehle das auch immer bei der Somaliausbildung, dass es sich davon lösen so krampfhaft zu versuchen alles immer zu wissen.

00:28:28: Versuch so viel wie möglich in deinem Leben zu wissen in dem Thema sei immer aktiv bleibt dran informiert dich aber verrenn dich nicht weil das übermantig.

00:28:38: und ja ich habe das für mich auch recht früh tatsächlich schon verstanden.

00:28:43: was wo ich wirklich immer wieder so eine Begeisterung habe, dass ich sage okay.

00:28:49: Ich glaube da müssen wir jetzt halt nicht drumherum reden.

00:28:52: Frankreich ist und dann also wirklich sehr in Anfangstrichen.

00:28:57: klassisch bin ich im Herzen eine wahnsinnige Verfechterin von diesen ja für andere vielleicht sehr tragenden unklassischen prästisch strechtigen Gebieten wie Bordeaux die Champagne die Loire.

00:29:12: das ist da geht mir das Herz auf.

00:29:13: Also Ja Deutschland natürlich, Italien einfach weil privat.

00:29:18: Österreich auch, weil ich halb-Österreicherin bin auch ein bisschen so das Herz immer dabei.

00:29:23: aber so dieses Wahnsinnig wo ich immer wieder geflasht bin selber ist für mich Bordeaux und Frankreich allgemein.

00:29:33: Ist wenn wir jetzt darüber reden also gerade über Bordeau, über Loa, über von uns Begründerwohnen Sind es dann die altbekannten großen Gewächshausen?

00:29:43: Ist das die Entdeckung oder ist das im Generellen, dass du das Gefühl hast man versteht nur eine wenn man's andere kennt.

00:29:52: Ja am Ende vom Tag ist der richtige Weg meiner Meinung nach.

00:29:57: vor allem die Geschichte verstanden haben.

00:29:59: Warum ist es denn so, wie es ist?

00:30:02: Weil es geht viel weniger ums Ausmände lernen als um was zu verbinden, zu verstehen und einen Link herstellen zu können wenn ich sage ui das ist aber ungewöhnlich muss ich ja wissen was das gewöhnliche ist.

00:30:19: Und bei Bordeaux zum Beispiel, bleiben wir einfach bei dem Gebiet sehr groß.

00:30:24: Mittlerweile ein paar Hektar verloren was ein bisschen dramatisch auch ist.

00:30:28: aber wenn ich da sage okay ich habe da jemanden aus Moulin linkes Ufer Medoc die komplett die Barrickfässer von ihrem Opa erst mal aus den Keller getan hat als sie das übernommen hat vor ein paar Jahren dann Kann ich das ja nur einordnen, diese Information?

00:30:47: Ob es jetzt was Aufregendes ist.

00:30:49: Was Besonderes ist ... Wenn ich weiß, was ursprünglich der Standard ist.

00:30:54: Verstehst du, weißt du mal, wenn ich sage, die hatten nur noch am vorn da stehen, dann muss ich das einordne.

00:31:01: Und das kann ich ja nur ordnen, wenn Ich ein gewisses Backgroundwissen hab und da hilft eben einfach den Werdegang der Gebiete dieser klassischen Namen, dieser großen Gewächse einordnet zu können.

00:31:15: Was von was reden wir da?

00:31:16: Was ist eigentlich dieses große Gewächs, wie sind die eingeteilt.

00:31:19: Was macht ein großes Gewechs zu einem großen Gewäch in Bordeaux im Vergleich zur Champagne, im Vergleich zum Burgund?

00:31:25: Wenn ich das auseinander klar mühsam kann und einmal verstanden habe wenn es einmal Klick gemacht hat dann kann ich eben sagen du ich hab' und jetzt schließe ich den Kreis zu deiner Aussage ähm Ja, ich kann dann sagen... Ich habe ja auch Newcomer oder hier neue Denke, neue Ansatz.

00:31:45: Weil es ist wirklich ungewöhnlich oder auffallend.

00:31:49: Oder guck mal hier!

00:31:51: Es gibt eine junge Winzerin die begeistert mich einfach unfassbar.

00:31:54: Die geht mit ihrem Kuh und dem Kalb da immer spazierender Richtung Akashan den Becken von Akashon mit ihrem Kälbchen am Strand spazieren und hat nur noch am vorn drin stehen.

00:32:09: Das ist ein unfassbar interessanter Wein-Style für Linkesufer Bordeaux, aber

00:32:15: im Herzen... Aber das war hier noch klassisch?

00:32:16: Also das ist bei...

00:32:18: Ja ja, und jetzt Achtung!

00:32:19: Im Herzen wenn du das sensationell einfach vor dir hast, wenn du es einfach probierst, ist das ein unfastbar zeitloser Bordeaus-Syltil weil es waren ja schon immer diese Amphoren auch im Spiel.

00:32:31: Es ist ja nicht so, als hätte man null Erfahrung und das wäre eine komplett neue Sache!

00:32:37: Aber wie sie es eben mit den neuen Entwicklungen klimatisch halt löst für sich, ist da weniger auf diesen Ausbau im Holz zu setzen weil sie sagt für meine Weingärten, für meine Traubematerial, ist das die richtige Mischung aus Stoffigkeit und Filigranität damit ich dann das Gesamtbild erreiche?

00:32:59: Super passt So, wer bin ich zu richten?

00:33:02: Also okay.

00:33:02: Ich bin ... also als Sommelier sind wir die Position zu richt'n in dem Sinne aber es ist einfach sinnvoll wenn du das vor dir hast is dass ein zeitloser absolut wiederzuerkennender Bordeaux-die-Linkesufer Kabernier geprägt ganz typisch Aber gleichzeitig denkst da aber irgendwie auch anders.

00:33:22: und das ist eben ja Es ist halt jemand der einen neuen Weg geht Der aber im Herzen klassisch bleibt Und ich mag das Wort klassisch immer nicht so.

00:33:32: Für mich sind ja diese Gebiete und Weine zeitlos, sie sind irgendwie immer schick und immer da.

00:33:37: Wird

00:33:39: die sich auch irgendwie an den Zeitgeist anpasst selbst, sie präzisieren?

00:33:42: Ganz genau!

00:33:43: Sie ist ja gehabt, war ja der Entwicklung des Zeitgeistes... Wenn es nicht so aufgenommen worden wäre, hätte sich das nicht so entwickelt.

00:33:50: Und letztlich hat sich das geblieben auch wenn viele dem vorwerfen dass sie verraten hat und seien's die aufgegeben haben.

00:33:57: Dann hat sie an den Zeitgeist angepasst.

00:33:59: Super Gedanke!

00:34:00: Also toll ja.

00:34:01: Zeitlosigkeit stimmt.

00:34:03: Auch diese Entwicklung jetzt zurück wieder in dieses Bewusstsein.

00:34:07: Wir haben wir es vor hundert, zwanzig Jahren gemacht.

00:34:08: wie können wir mit dem Klima umgehen?

00:34:10: Und das, was ja nach wie vor bleibt ist der Boden.

00:34:13: Ist das Klima auch wenn es sich verändert und sind dann teilweise auch die Mentalität der Menschen?

00:34:35: Silvana!

00:34:36: Ich liebe Silvana.

00:34:37: Es hat ewig gedauert bis ich ihn verstanden habe... ...und Weine wie der Silvaner, der Schäfer, Resef-.

00:34:51: Aber vielleicht beginne ich mit dem sechsten April, es war Mittwoch nach Ostern.

00:34:57: Der Castella am Spote.

00:34:59: Michael Sauer Acker ritt nach Ober-Eisenheim.

00:35:02: Ein Dorf am Mainal Wurzburg um einen Auftrag seines Herrn zu erledigen.

00:35:09: So nannte man damals die Stecklinge einer Rebsorte, die aus dem österreichischen Donauraum mitgebracht worden war.

00:35:15: Vermutlich durch Erbacher Cistercienze Mönche die engen Kontakt zu ihren Töchterklöstern in Österreich pflegten.

00:35:22: Am nächsten Tag wurden die Fächser im Kastell am Fuße des Schlossbergs eingepflanzt, dies dokumentlich noch heute im Archiv der Fürsten zu Kastel-Kastell.

00:35:32: Es ist das älteste schriftlich belegte Zeugnis des Silvaner in Deutschland.

00:35:36: und was diese Sistasienzermönche gebracht hatten war keine simple Rebsorte!

00:35:42: Es waren die Antwort auf eine Katastrophe!

00:35:44: Der dreißigjährige Krieg hatte bis zu seventy fünf Prozent aller fränkischen Weinberge vernichtet.

00:35:51: Die kleine Eiszeit hatte die überlebenden Geschwächt.

00:35:54: und nicht zuletzt darum suchten die Winzer nach einer Rebe, die dem Frost widerstand, den früher früh genug entflohnt trotzdem reifte!

00:36:02: Der Österreicher erfüllte diese Anforderung, Franken pflanzte ihn und nannte ihn Silvana vom lateinischen Silver der Wald.

00:36:11: Also sozusagen ist die ein, die anderen sagen nach dem Personennamen Silvanus, dem römischen Gott der Felder und Gärten.

00:36:18: Verstehe mich nicht falsch!

00:36:19: Franken is keine Silvana-Region.

00:36:21: Franken IS DIE Silvana Region Und es geht weiter mit Traditionsgäten, weiter mit der Familie Mai.

00:36:27: Diese ist seit dreihundert Jahren im fränkischen Weinbau.

00:36:31: Ist keine Plumpe zahl?

00:36:32: Die man rundet und aufschreibt, weil sie gut klingt.

00:36:35: Es ist belegte Familiengeschichte drei Jahrhunderte in denen die politische Landkarte Europas mehrfach neu gezeichnet, in denen Königreich entstanden verschwanden zwei Weltkriege geführt wurden und das Wirtschaftswohnen der landwirtschaft in ein Nebengeschäft verwandelten Und eine Familie im fränkischen Rettstaat immer noch Silvana anbaute.

00:36:56: Rettstart Ein Dorf im Seitenteil des Mainz Knapp zwanzig Kilometer nördlich von Würzburg, benannt nach einer Region praktisch unbekannt in der Welt.

00:37:06: Das war das Problem und das war gleichzeitig die Gelegenheit!

00:37:10: Denn während die berühmten Lagen um Würzbruck und Volkach internationale Aufmerksamkeit bekam... ...schlummerte das Retzbachtal und sein Langberg-Kügel im Bewusstsein der Weinwelt weitgehend unbemerkt bis Rudolf May kam und entschied dass das ein Fehler war.

00:37:27: In den Achtziger und Neunziger Jahren war Rettstadt zu Hundertprozenten in Händen der Wintergenossenschaft.

00:37:33: Mai wollte keinen Genossenschaftswein, er wollte eigene Lagen!

00:37:36: Eigene Qualitätsentscheidung, eigene Weine!

00:37:39: Long Story Short, nineteen.

00:37:40: sieben neunzig Jahr richtet ihr einen Gutsgebäuge in Eberstahl einem Ortsteil von Rettstad am westlichen Ortsende.

00:37:46: Ninzeundachtneunzig war das Weingut offiziell gegründet.

00:37:50: kein Erbe, keine Tradition des fertigen Betriebes Keinen vorgefundenes Portfolio Nur Überzeugungen Muschelkalkböden und alte Rebstücke.

00:38:00: Ja, man kann auch sagen Rudolf May macht keine Weine für Menschen die Silvana als Frühlingstrung betrachten!

00:38:06: Er macht Beine von Menschen die Franken ernst nehmen Und ein perfektes Beispiel ist dafür der Silvanaschefer.

00:38:12: Das Bord bezeichnet im fränkischen Flurnamen Vokabular eine Weide oder Schafgegend.

00:38:18: Ein Hügel- oder Hangstück, auf dem früher schafe trieben.

00:38:20: Irgendwann!

00:38:21: Irgendwo in der Agrargeschichte des Retzbachtals wurden dort reben geflanstert Schafe getrieben Der Gewand blieb Schäfer.

00:38:29: Der Wein trägt diesen Namen weiter.

00:38:31: Die VdPS-Lage der Schäfers ist ein Teilstück des Rättschter Langbergs Südostseitig ausgerichtet.

00:38:37: rund vierzig Prozent Hangneigung Auf Muschelkalk.

00:38:41: Er ist krack Skelettreich, mineralisch und etriniert.

00:38:45: Was ist so kompromisslos?

00:38:46: Dass die Rebe keine andere Wahl hat als tief zu gehen und zu überleben!

00:38:50: Die Reben auf dem Schäfer wurden neunzehnhundertneunundsechzig gepflanzt.

00:38:55: Das zum Zeitpunkt der Ernte, zwei tausenddreinzwanzig bereits vier-undfünfzig Jahre her.

00:39:00: Vierfünfziger alte Rebstöcke.

00:39:02: Alte Reben produzieren wenig.

00:39:03: sie produzieren nicht gerne weil sie mit den Boden kämpfen und das meiste verlieren was sie geben.

00:39:09: es konzentriert.

00:39:11: Der Schieferreserve kommt aus dem spezifischen Teilstück dieser historischen Gewannenfläche.

00:39:17: Die innerhalb der ersten Lage nochmals als beste Parzelle behandelt wird, zwölf Stunden.

00:39:22: meistens stand seit achtzehn Monaten der Holzausbau, Spontanjährung mit wilden Hefen und das Ergebnis – im Begriff von Silvaner.

00:39:31: Rudolf May hat in den Weingut gegründet und seitdem bewiesen dass der Silvana im Retzbachteil nicht besser werden muss!

00:39:38: Er ist es bereits.

00:39:39: Seine Familie bewirtschaftet diese Gegend seit dreihundert Jahren!

00:39:43: Die Schieferreben stehen seit neunzehnundsechzig, der Muschel kalt darunter seit zweihundertvierzig Millionen Jahren und der Schiefe-Reserve zwanzigunddreiundzwanzig ist das Distillat dieser Dreizeitebenen.

00:39:54: Vielen Dank für diesen außergewöhnlichen Silvaner dem Hause Rudolf und seinem Sohn Benedikt May Und natürlich den deutschen Handelsvertreter dem Handelshaus Schlumberger.

00:40:05: Und wenn ich dieser im Begriff des Silvaners interessiert, schauen die Shownotes.

00:40:09: Dort findest du die Bezugsadressen!

00:40:20: Du, ich hab wirklich da tolle Begegnungen und gute Verbindungen hin und bin da auch oft jetzt halt speziell in Bordeaux.

00:40:28: und wenn du dann auch mit Familienmitgliedern von Muto Rothschild kennt man ja, sprichst?

00:40:38: Ja, großer Name, etablierblablabla.

00:40:40: Aber auch die ... Ich bleib immer wieder bei Mensch.

00:40:43: Das Menscheltier machen sich jetzt nicht Sorgen im Sinne von um Gottes willen!

00:40:48: Aber sie hinterfragen, sagen, hey Conny wie siehst du das?

00:40:52: Die reden mit uns.

00:40:54: Also das ist nicht irgendwie nur goldener Käfig oder sonst irgendwas dann.

00:40:57: Die gehen auf einen zu die fragen nach Wie seht ihr das an der Akademie für dich privat?

00:41:03: Wie wird es wahrgenommen?

00:41:05: was wenn ich dir sage XY Was hältst du davon?

00:41:08: auch die die Urhenkel jetzt Mathilde und Naton die ihren neuen Motocadés-Dielder gemacht haben, einfach auch weil es weitergehen muss.

00:41:19: Für die auch und die gehen mit der Zeit.

00:41:22: Und das finde ich eben so spannend an diesen Gebieten dieses ... Ich sage mal seit dem sechzehnten Jahrhundert großen Entwicklungen mit den Aristokraten und dann den Holländern und wir erkennen alle die Achtundhundertfünfzig Nummer Blabliblub bis heute!

00:41:43: Wieder am Hinterfragen, wieder am Optimieren.

00:41:45: Wieder was sind die Lösungen?

00:41:47: Weil es sind doch wunderschöne Weine!

00:41:49: Also es hat noch nie einer zu mir gesagt, Mago, mag ich nicht oder geh weg beim Pommaroll weil es sind einfach Weine, das sind Vorbilder für ganze Gebiete auf der Welt Und dahinter stehen Menschen und diese Menschen leben damit schon seit Generationen zum Teil.

00:42:12: Die hinterfragen sich, die sind aufmerksam und die wollen natürlich das man mit Genuss ihren Wein trinkt.

00:42:21: Darum ich finde es immer so ein spannendes Spiel und ich stelle mich eben gerne vor diese Schützen fast und diesen ganzen Vorurteilen und sage Ich verstehe was du meinst lieber Kollege, liebe Kolleginnen.

00:42:38: Aber guck mal hier ich war gerade da irgendwo X Y oder das passiert gerade oder genau das haben sie auch selber gemerkt.

00:42:45: drum machen Sie grad XY weißt du?

00:42:47: Das sind ja alles fähige Menschen.

00:42:50: man die sind nicht blind die haben keine Scheu-Klappen auf.

00:42:54: Man muss aber halt auch vor Ort hin und in eine Chance geben und zuhören.

00:43:01: Und dann dann merkt man Auch ein Bordeauxchâteau.

00:43:07: Da stehen Menschen mit Emotionen da, die Sorgen haben, die euphorisch sind, die Pläne haben, auf eine Geschichte zurückblicken und in die Zukunft schauen.

00:43:21: Wie informiert man sich am besten?

00:43:23: Das halte ich oftmals für das größte Problem.

00:43:26: Zum einen also anfänglich beim Lernen, was nimmt man?

00:43:30: Nimmt man sich Bücher, nennt man sich mehr oder weniger digitale Medien?

00:43:34: Klar, du empfiehst natürlich ... Man geht zur Schule, es ist ein gewisser Grundspunkt, darüber hinaus basierend.

00:43:39: wie kann man sich da eben richtig tiefgründig informieren?

00:43:43: denn ich hatte vor zwei Jahren keine wilde Bordeaux angesprochen hast eine Bordeau-Reise und kam total Man kann schon fast sagen, gebrainwashed wieder.

00:43:52: Wir haben zwar auch ein oder zwei große Sachen gemacht, die man halt schon irgendwie mal gesehen hat.

00:43:57: Aber wir haben ganz viele kleine, eben auch teilweise ökologische und biologische Entwicklungen im Gebiet betrachtet.

00:44:04: Teilweise in der Winzer betrachtet, die ihre dann auch im weißen Bereich somnios sind unter dem Meer oder eben teilweise ihre Rotweine, die es für zehn bis zwölf Euro gibt eine ganz großartige Quantität haben die Sachen einfach nicht loswerden und dachte, wow.

00:44:23: Aber wir kommen nicht ran!

00:44:23: Wir haben kein Wissen darüber.

00:44:25: Wie kommt man an?

00:44:25: Wissen über ein Gebiet?

00:44:27: also kann das jetzt bei Mordoda im Generell sagen... Das geht ja da teilweise den Italienern, den Spaniern, den Leuten in Chile nicht anders, dass die Sachen nicht transportiert werden.

00:44:36: wie informiert man sich über, weil wie kriegt man einen Tiefgang dabei?

00:44:39: Ist es nur Social Media oder gibt's andere Ebenen?

00:44:43: Also ich empfehle die offiziellen Kanäle einfach mit per Newsletter zu abonnieren.

00:44:50: Das ist für mich immer noch ein Weg, wo ich nicht Informationen verzehrt bekomme.

00:44:59: Sondern die möglichst optimalen Zahlen und wirklichen Entscheidungen mitgeteilt bekommen.

00:45:05: so das wäre bei Bordeaux haben ja alle im Büro es sind ja alles sie sind ja alle Gebiete auch in Deutschland wenn ich falls er sich ja organisiert damit sich Er interessierte oder Experten oder Gastronomen eben an eine Stelle wenden können, wenn sie Informationen brauchen.

00:45:27: Und die bieten ja alle Newsletter an – oder zumindest ein Kanal!

00:45:31: Von mir aus macht es auch den Social Media-Kanal.

00:45:33: Es ist mir egal aber ich empfehle immer die offiziellen Sachen zu abonnieren und vor allem aber auch hier Natürlich jetzt nicht die ganze Welt, wenn du sagst ich will aber besser werden im Bordeaux oder ich will besser werden mit chilenischen Wein.

00:45:48: Dann finde raus wer ist da der Hauptansprechpartner?

00:45:51: Wer ist da für Außen-, für den Markt-, für die Welt quasi zuständig?

00:45:57: und da fangen wir an weil das ist erstmal die offizielle fachlich korrekte Informationsquelle.

00:46:04: Absoluter Megatip!

00:46:07: Genau über die gleiche Sache bin ich gesteubert, beziehungsweise den Weg gegangen zum Beispiel beim Begrund.

00:46:12: Wenn ich Begrund irgendwann mal verstehen wollte und ein Gefühl für Begrund jenseits dieser absoluten Top-Gewächse bekommen wollte ... Da gibt es ja auch vier Entwicklungen, die wir gar nicht mitbekommen.

00:46:23: Und da habe ich mich über die verschiedenen Büros also Informationsbüros dort mit den Newsländern beschäftigt.

00:46:31: Heutzutage ist so einfach.

00:46:31: Du kriegst hier selbst die französische Variante Christia übersetzt und kannst es ließen.

00:46:35: Also auf ein paar Holbacher wie auch immer.

00:46:37: aber Christa hat ein ganz anderes Gefühl letztlich auch für das Gebiet Champagne genauso Oder eben in Bordeaux.

00:46:43: Ja, also ...

00:46:43: oder Rioja?

00:46:45: Oder Piedmont!

00:46:46: Oder Valpolicella... Also da wo du einfach sagst, boah, oder zizilianische, sardinische Weine wie auch immer österreichische Weinmarketing sensationell.

00:46:55: Also ÖWM ist es eine, die haben zu Recht einen internationalen Preis mal gewonnen ich glaube, für das beste Wein-Marketing absolut wohl verdient.

00:47:05: Und dann darüber hinaus, wenn man ein deutsches Büro dafür dann eben anzhaft die haben nochmal für den deutschen Markt zugeschnittenen Informationen.

00:47:12: also man muss nicht immer ins sozusagen in Saugien nachgehen sondern manchmal auch die vorgefilterte Variante.

00:47:17: ich finde die Gedanken mit dem Newsletter großartig Wenn mein Newsletter eigentlich immer wegklickt und es irgendwie Old Style.

00:47:24: aber nein eigentlich ist das so

00:47:27: genau.

00:47:28: Entschuldigung, ich wollte nicht ins Sport fahren.

00:47:29: Aber genau da klick' ich...klicke ich nicht weg!

00:47:33: Sondern ich hab das natürlich schon ...mach.

00:47:37: Ich mach das schon lange so und mein Post-Foch ist wirklich sehr gut gefüllt auch mit Newslettern aber eben genau von all den Gebieten Wo ich sage, das brauche ich auch für meinen Daily Business.

00:47:49: Das interessiert mich auch.

00:47:51: Auch diese weinwirtschaftlichen Aspekte – da habe ich zwei oder drei Fachmagazine wo ich sage okay, das sind für mich hochwertige oder gut recherchierte nicht zu beatristische Informationen Weil ich brauche jetzt nicht so das Hochglanz, Genussding.

00:48:09: Das ist immer nett und das reicht mir dann auf Social Media dass ich es halt ein bisschen bildhaft als Inspiration irgendwie im Augenwinkel mitnehme aber nur in meinem E-Mail Postfach.

00:48:18: da sind wirklich die klassischen was bewegt die Branche und was beweagt die einzelnen Weimargebiete wo ich einen Fokus drauf habe.

00:48:27: So hab' ich jeden Woche quasi einen guten Überblick Und bleib aktuell.

00:48:34: Und wenn ich mal denke, oh okay hier krasse Neuerung.

00:48:37: Dann notiere ich mir das irgendwo und sage okay recherchier ich mal tiefer rein.

00:48:43: Manchmal sind es aber auch nur so Headliner wie zum Beispiel.

00:48:46: weltweit geht der Weinabsatz zurück auch im Schaumelbereich außer Prosecco.

00:48:51: Prosecco ist der Gewinner, Prosecco steigert!

00:48:55: Ich muss doch jetzt nicht genau die Millionen Anzahl an Flaschen wissen Das ist mir egal, das ist dem Gast egal.

00:49:02: Das ist auch den Schülern erst mal egal.

00:49:03: an der Akademie jetzt zum Beispiel wieder oder wenn ich mich mit dir unterhalte?

00:49:07: Es ist doch eine interessante Information.

00:49:09: Überall geht es zurück.

00:49:10: aber hey hier Hup hup Broseco macht irgendwas richtig funktioniert.

00:49:16: interessant warum können sie funktionieren?

00:49:18: Preisgefüge insgesamt Image-Ding fängt gerade vielleicht in Weib ab dass die Leute was Gutes wollen, aber es muss bitte simpel sein.

00:49:28: Nicht kompliziert im Form von.

00:49:30: ich will nicht viel drüber nachdenken.

00:49:31: Es muss einfach funktionieren.

00:49:33: So könnte ein Argument sein, könnten Grund sein und wenn du es jetzt weiter brauchst für deine Arbeit, einen Einkauf für dein Restaurant oder eine Weinkarte dann kannst du ja da nochmal genauer rein recherchieren.

00:49:43: Aber dem wo mal mitzubekommen eben das aktuell bleiben.

00:49:48: Bordeaux hat jetzt unter hunderttausend Hektar Anbaufläche.

00:49:51: Schabania hatte eine Miserable Ernte.

00:49:54: Das sind halt einfach so.

00:49:56: Daily-wöchentliche Newsletterinformation.

00:49:59: Und dadurch formt sich ein Bild und dadurch hast du die Weinwelt, so groß wie du es halt willst und verträgst gleichzeitig auf den Schirm!

00:50:08: Du hast eben nicht nur alles irgendwie hochklanspoliert um Beauty, wenn du auf Insta bist.

00:50:13: Das ist genau das.

00:50:14: Der pushen sehr was.

00:50:16: Genau.

00:50:16: Da ist ja alles

00:50:17: schön und alles wird perfekt dargestellt.

00:50:19: aber wenn du halt so etwas wie Newsletter hast dann liest du halt auch mal darüber dass irgendwie was abgebrannt ist, dass Rehmflächen gerodet werden, dass es neue Gesetze gibt die dass vielleicht noch irgendwie schwerer, komplizierter machen oder vereinfachen.

00:50:32: Oder Entwicklung trennt

00:50:33: etc.,

00:50:34: aber eben nicht nur die schöne Seite des Lebens, des Wegenlebens.

00:50:37: Die

00:50:37: ganzen Waldbrände jetzt in Griechenland und Spanien etc.

00:50:40: da haben die Büros auch Statements dazu rausgeschickt weil viele offensichtlich ängstlich oder mit Sorge auf die Weingüter zum Teil oder auf die Verbände zugegangen sind.

00:50:56: Ja, kann man den sechsundzwanzig dann überhaupt noch trinken?

00:50:58: So ungefähr ist er nicht vergiftet.

00:51:02: Verstehe ich den Gedanken so Löschwasser, der Smock, der Rauch, der Ruhs ... Was weiß ich was da alles ja in der Luft liegt wenn einfach wild irgendwelche Brände herrschen dass man sagt oh das kann es sein dass das irgendwie ein Wein übergeht.

00:51:17: und dann haben sie Statements raus geschickt die unterschiedlichsten Regionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten um einfach zu sagen dass das mehrere zig Kilometer entfernt war, dass es keinen Impact hat.

00:51:32: Auch von wegen, dass das Mock zu wenig Sonnenlicht wegen der Photosynthese durchlassen hat, ist alles aufgeklärt worden okay?

00:51:40: Also so speichert man sich halt oder so finde ich ist es im Supermöglichkeit das gleich zuzuordnen, ein aktuelles Ereignis und gleich eine Antwort zu haben.

00:51:51: Wenn eben weil das ja Kunden und Gäste auch mitbekommen in den Nachrichten hier Waldbrände, Waldbremte, Waldbränder Weinbaugebiet Zittern etc.

00:51:58: Und dann hast du gleichen wirklich offizielle Statement vom offiziellen Büro und auf Social Media wie du sagst findet viel Hochglanz statt was ja auch wunderbar ist.

00:52:11: Das ist einfach finde ich für einen anderen andere ...

00:52:17: Ja, und zum Konsumebene.

00:52:20: Also reiten rein für Leute die genießen wollen, die sich darauf einlassen wollen aber ein Purs

00:52:24: informieren darüber

00:52:25: ist schwierig.

00:52:26: Genau!

00:52:27: Und dieses Aktuellhalten.

00:52:29: meiner wirkliche Empfehlung ist wirklich die offiziellen Büros den zu folgen, und zwar über Newsletter.

00:52:36: Wie

00:52:36: würdest du Social Media trotzdem einordnen?

00:52:39: Gebrauchst du das?

00:52:41: Müsest du es in irgendeiner Ebene hilfreich?

00:52:43: Also sendest du nur oder empfängst du auch?

00:52:46: Beides!

00:52:47: Aber beim Empfang bin ich auch sehr dosiert, weil dieses ganze Rausfiltern ... Ich mach das immer alles sehr gezielt.

00:52:56: also wem ich folge ist wirklich, nicht nur weil ich einfach nur so unterhalten werden will, dafür ist mir einfach diese Gefahr die ganze Zeit am Handy auch zu hängen.

00:53:09: Ich möchte es einfach nicht, da ist mir meine Zeit so wertvoll!

00:53:12: Wenn ich an dem Handy bin, wenn ich auf Instagram zum Beispiel gehe dann will ich das Mein Feed gefüllt mit den Sachen, wo ich wirklich nutzen habe und mehrwert hab.

00:53:23: Ich ziehe da auch Informationen, zum Beispiel bin ich mehr bei den amerikanischen Kollegen.

00:53:31: Gängigen Fachmagazinen, wo ich folge.

00:53:35: Weil die ganz coolen Auftritt haben und so nehme ich da auch ein bisschen was aus der amerikanischen Ecke mit.

00:53:42: Hier Wine Enthusiast und bla bla bla wie sie alle heißen.

00:53:47: Einfach so weil ich mal denke was bewegt die?

00:53:49: Was ist da drüben grad los?

00:53:50: Welche Gedanken haben die?

00:53:51: Wie kommen die gerade auch mit dem Rückgang der Weinwelt des Weinkonsums?

00:53:57: Wie kommunizieren die?

00:53:58: Ich such mal da eigentlich auch wieder Inspiration, was wir hier tun können.

00:54:01: Wie können wir unseren eigenen Wein?

00:54:03: Auch als Profi auf jemand der Aufmerksamkeit irgendwo ja hat.

00:54:08: Vielleicht haben die coolen Ideen einen guten Gedanken.

00:54:11: also ich lasse mich da gerne inspirieren um auch Kommunikationswege zu finden und ich selber nutze natürlich auch Instagram um zu versuchen den Endkunden den wahren Star, den wichtigsten Menschen in der ganzen Wertschöpfungskette Wein auf voller Augenhöhe all eyes on him abzuholen.

00:54:34: Weil für mich ist Instagram jetzt speziell ein absolutes Tool um den wichtigesten Menschen der Weinwelt den Gast und den Konsumenten mitzunehmen zu sagen hey ich mache das hier für dich guck mal!

00:54:46: Ich habe mir was überlegt für Dich.

00:54:49: Das haben die... weiß dass ich Wenn es von der Mosel für euch gemacht ist, kann ich nur empfehlen.

00:54:58: Weil das Social-Media-Kanal ist für mich der Endkundenkanal und das zu bespielen ist fast schon Pflicht.

00:55:08: Also nicht dass es jeder von uns machen muss sondern das ist einfach ein Tool das nicht mehr wegzudenken ist – that's the game so is it!

00:55:16: Und das ist auch alles wunderbar um das zu nutzen.

00:55:20: Do It why not?

00:55:21: Ich machs Aber eben vor allem um den Gast, den Weingenießer zu erreichen.

00:55:32: Mhm.

00:55:32: Genau.

00:55:32: Interessant.

00:55:32: ist es nur Insta oder ist Facebook, Axe, TikTok, Linkit?

00:55:39: WhatsApp?

00:55:40: also was nutzt du so was für die meisten ... Ich nutze nur Instagram!

00:55:44: Genau sind doch auf Instagram.

00:55:46: Ich nutz' nur Instagram.

00:55:49: Ich bin auch wahnsinnig schlechter, denn muss man gleichzeitig auch das

00:55:52: so sagen.

00:55:53: Machst du die Sachen selber?

00:55:55: Ja, ich mach's

00:55:55: alles selber!

00:55:56: Also schon

00:55:56: extrem aufwendig und es sieht sehr kompetent aus und vor allen Dingen auch sehr durchdacht und sehr nachhaltig in dem Sinne.

00:56:04: Nein, schlecht, oh

00:56:05: Gott, ich will mich...

00:56:06: Versuchst nicht trendisch zu sein sondern sind schon viele Informationen, die aber irgendwo dosiert sind.

00:56:11: dann merkt man dass du einen Gefühl dafür hast was man an Information transportieren kann weil das ist manchmal der Der gebt dann letztlich auch.

00:56:19: Manche sind zu verkopft, zu vernördet und andere zu oberflächlich.

00:56:21: aber du schaffst es einen ganz guten Mittelweg zu finden oder wie ich dir jetzt nichts ums Mauschmieren.

00:56:25: Das ist einfach.

00:56:26: das Gefühl habe ich letztlich dabei und da können glaube ich viele lernen.

00:56:30: Wie viel Zeit nennt das bei dir in Anspruch

00:56:32: pro Woche?

00:56:32: Ja doch also das ist schon fixer Tag in der Woche mindestens.

00:56:36: Wahnsinn ne!

00:56:37: Bis bis zwei Tage ja allein die Planung Konzepts kippt, die Aufnahme dann selber nach bearbeiten.

00:56:48: Ich wollte mich nicht selber schlecht.

00:56:49: Also, Schlechterin heißt ... ich bin manchmal zu perfekt sein und das frisst natürlich wahnsinnig viel Zeit von der Uhr.

00:57:02: Etwas mehr ... ach, Korni gekommen!

00:57:06: Lass mal fünf Grade sein, könnte mir gut tun.

00:57:10: Dann wäre ich vielleicht sogar noch effizienter.

00:57:12: aber ich habe ja auch ein anderes Leben.

00:57:15: Ich bin auch Mama von einem kleinen Zwang und ich hab auch noch Hobbys und andere Sachen Und von dem her zwinge ich mich manchmal auch selber zu sagen okay Instagram ist ein Teil meines Jobs in der Woche Aber es ist nur ein Teil meines Jobs in der Woche.

00:57:31: Ich hab auch noch das zu tun, das und das zu tun ... Und dann habe ich vor allem Freizeit und Familie.

00:57:38: Also ...

00:57:40: Das grad ansprichst?

00:57:41: Was tust du denn alles?

00:57:42: Ich weiß natürlich, wir hätten hier nicht zueinandergefunden beziehungsweise hab ich mich informiert.

00:57:47: aber wenn du deine Jobdescription mal darstellen würdest, wofür bist du verantwortlich?

00:57:53: was tust Du?

00:57:55: Die klassische Sommelier im Restaurant bist du ja nicht?

00:57:57: Nicht mehr.

00:57:57: Das habe ich lange gemacht, aber die klassische Jobdeskript ... Ich bin seit über zehn Jahren in der Weiterbildung von Somerlis tätig und seit diesem Jahr leite ich die Somerli-Weiterbildung an der IHK Akademie München.

00:58:18: Seit über zehn Jahre bin ich auch selbstständig und arbeite unter anderem für das Bayerische Fernsehen und Radio, als Weinexpertin.

00:58:29: Das wiederum gibt mir seit vielen Jahren auch die Erfahrung, als Moderatorin zu arbeiten für Veranstaltungen.

00:58:37: Ich schule auch als freiberufliche Sommelier und Berater.

00:58:44: BtoB heißt ich stehe in Restaurants und mache natürlich Restaurantschulungen, Serviceschulungen berate bei Weinkarten Und ich produziere aktuell gerade auch meine eigene Wine-Serie slash Show.

00:58:58: Also, ich bin auf verschiedensten Kanälen auch Content Creatorin und somit sehr breit aufgestellt.

00:59:07: und im Herzen lebe ich zwar noch die Gastgeberin und mache auch meine eigenen Weinabende, Wein der Heimabende mit Gästen und Freunden und allen, die es interessiert aber ja... Vieles und alles aber hunderttausend Prozent Wein.

00:59:28: Und vor allem will ich Wein zum, zum Endkunden bringen?

00:59:33: Ich will die Message verteilen und zu sagen, ich sehe dich schön dass du da bist!

00:59:40: Ich hätte was oder guck mal hier und das mache ich auf der Sommelier Ausbildungsebene, dass sich da den jungen Nachwuchs beibringe dieses Gastgeber, dieses herzliche, dieses zugewandte In sich zu tragen.

00:59:57: und selber will ich es auch ausleben und vorleben.

00:59:59: Das tue ich.

01:00:00: Ist es so oder kann man es so runterbrechen nur um dein Gedanken weiterzuspielen dass der Sony eigentlich mehr ein Werkzeug ist?

01:00:08: Um Wein zum Endkunden oder zum Weingenießer zu transportieren?

01:00:13: nicht der Prophet also das eher mehr oder weniger derjenige isst er das weiterträgt vom Winzer hin zum oder von dem Weinbaugebiet hin zum Konsumenten?

01:00:22: oder ist er zu abstrakt der Gedanke?

01:00:25: Nee, gar nicht.

01:00:26: Das ist genau das!

01:00:27: Also wir sind die Multiplikatoren.

01:00:29: Andere sagen doch immer so gerne.

01:00:30: Wir sind die Übersetzer und Dolmetscher.

01:00:33: Ja, das sind alles genau die richtigen Beschreibungen.

01:00:35: Wir sind Dolmatcher, wir sind Übersetzer.

01:00:37: Wir können zwar das fachlich einordnen was uns die Weingüter sagen was auch der Anspruch ist, für welches Restaurant arbeite ich?

01:00:47: Was ist unsere Karte?

01:00:49: Passt es zu unserer Küche?

01:00:51: Passte es zu unserem Statement oder unseren Message.

01:00:54: Und ich muss das natürlich fachlich entscheiden.

01:00:55: und dann muss ich aber auch sagen okay, welches Gästeklientel habe ich?

01:00:59: und dementsprechend bin ich das Tool des Werkzeuges um diese Kette zu schließen dass es ein großes Ganzes ergibt.

01:01:10: Ich bin die Schlüsselstelle und wir sind nicht die Endstation, sondern eine Zwischenstation.

01:01:18: Die Endstation ist der Gast oder der Kunde.

01:01:21: Mit möglichst viel oder wenig Persönlichkeit?

01:01:23: Wie siehst du eine idealisierte Form des Zombies?

01:01:26: Dass er seine Persönlichkeit, seinen Geschmack, seine Interpretation des Weihnismen reinbringt?

01:01:31: oder einfach in der Tat nur zu hundert Prozent als Übersetzer?

01:01:36: Wenn du schwarz-weiß sehen willst.

01:01:38: Aber die Mischung macht immer das Ding.

01:01:41: Die Mischungen sind die Beste.

01:01:42: Ja, ja klar.

01:01:44: Boah, das ist eine tricky Frage!

01:01:46: Das

01:01:46: ist ein doofe Frage?

01:01:47: Also ich finde es schon... Auf der einen Seite ist es natürlich schön wenn ich das so transportiere und mehr oder weniger die Datenautobahn hin zum... Ich mag's!

01:01:56: Entkunden nicht, entschuldige.

01:01:57: Ich hol mich hier so rum zum privaten Weintrink oder zum Gast dann letztlich genieße und ich die EG das Winzer ist eins zu eins transportiere.

01:02:05: manchmal wird es aber dadurch ja bunt wenn ich dann meine eigenen Repetitionen damit reinbringe meine eigenen Worte meiner eigene Philosophie mein eigenes meine Erfahrungen mit dabei.

01:02:16: Aber dann verfälschte ich doch auch irgendwo

01:02:19: Ja ein ähm...ich bin da.

01:02:22: Also ich weiß, es war ja deine Frage.

01:02:25: Ich hab viele

01:02:28: auch geweicht.

01:02:29: Nee nee, alles gut?

01:02:29: Ja, danke!

01:02:30: Danke, dass du das übernommen hast.

01:02:33: Weil am Ende geh ich den Weg, weil ... sind wir wieder beim.

01:02:37: Ich lade ins Wohnzimmer ein.

01:02:39: Du kommst doch nur zu mir, weil du ja zu mir kommst und du sagst dann hi Conny hier jetzt bist da und ist so cool, dass ihr da bist, hock dich schon mal her.

01:02:48: Ich habe da was für dich oder ich hab hier schon vorbereitet bin gleich fertig, bin gleich da.

01:02:53: Weil das persönlich ist, weil es das ist ja die Persönlichkeit.

01:02:56: Aufs Restaurant in der Realität und der Gastronomie umgesetzt sind weiß ich dass natürlich alles auch ein paar andere Parameter noch erfüllen muss.

01:03:04: was ich da an Persönlichkeit reinbringen kann und dieses immer völlig selber verwirklichen ist ja auch etwas Wenn man auch den Restaurant-Inhaberinnen und Inhabern in den letzten Jahren mal aufmerksam zugehört hat, ein Riesenproblem ist.

01:03:19: Dass man sich die ganze Zeit selber verwirklichen will.

01:03:21: das ist auch zu viel.

01:03:23: Persönlichkeit reinbringen heißt aber darf passieren weil du bist immerhin das Gesicht nach außen neben dem Chef de Cuisine wer auch immer es ist Ist ja auch dein Gesicht deine deinen Anwesen Dein Antlitz, so wollte ich sagen.

01:03:43: Verbinden ja die Menschen auch mit dem Laden und von dem er natürliches Persönlichkeit entscheidend.

01:03:50: aber sich immer über die Weinkarte extrem zu selbst verwirklichen ist halt wirtschaftlich schwierig.

01:03:57: und da muss ich eben sagen... Da geht es darum, da muss man halt einfach sagen okay wir sind dann doch nicht im Wohnzimmer daheim sondern wir sind in einem Arbeitsverhältnis und haben eine wirtschaftliche Verantwortung zu tragen bewusst wahrgenommen werden und da sollte auch viel Fokus drauf liegen, dass ich im Sinne der Geschäftsführung wirtschaftlich hier agiere.

01:04:19: Auch wenn ich vielleicht gerne den was ist ich crazy little whatever neuen Wein aus Moulin hätte aber in meinem Keller unten liegt noch extrem viel Moulins.

01:04:33: dann kümmern wir uns erst mal um das was noch da ist, du weißt was ich mein.

01:04:38: so ein alt bestand bevor ich sage okay mache ich dann irgendwann jetzt koffe ich erstmal den weil finde ich cool für die fancy drum es ist eben dieses selbst verwirklichen über die weinkart ist etwas anderes wie eine persönlichkeit reinbringen Persönlichkeit auftreten und die Selbstverwirklichung über die Weinkarte, das muss wirtschaftlich halt mit Fingerspitzengefühl mit Balance gemacht.

01:04:59: Das

01:04:59: ist klar und ich glaube haben wir uns missverstanden weil das ist für mich eine große Voraussetzung dass sich halt wirtschaftlich arbeitet, dass ich mehr Wert für den Laden bringe, dass nicht mein eigenes Gehalt mehr oder weniger nicht nur finanziere sondern multipliziere und darüber hinaus dann ja aber es soll ja eine Grundvoraussetzungen sein.

01:05:14: also Ich weiß, dass alle ihre Kellerleichen haben oder hinterlassen und das natürlich auch ein Grundproblem in der Branche ist.

01:05:21: Aber wie ging es mehr darum?

01:05:23: Findest du nachdem es jetzt diesen selbst verwirklichenden Hype gab wo jeder so ein kleines Star war und jeder so den größten schrägsten Kram von irgendwo her holen musste und das irgendwie vorvertickert hat um sich möglichst persönlich darzustellen eine Meinung zu haben und vor allen Dingen auch mit seiner Meinung richtig zu polarisieren, möglichst edgy und schräg zu sein.

01:05:52: Dass das wieder zurück in die Richtung gehen sollte, dass man einfach nur Informationen weiter trägt?

01:06:00: Ja also der... Das findet statt und das ist auch was, was ich gesund finde.

01:06:07: Also eine gesunde Entwicklung Weil wenn es zu nischig wird in einer eh schonen Thematik, was jetzt beim Gast sehr herausfordert oder anspruchsvoll ist.

01:06:22: Dann holst du halt viele nicht ab und somit nicht viele.

01:06:26: Nicht so den vielfältigen diversen Gast in dein Laden und am Ende vom Tag Willst du ja vielen eine Freude bereiten und vielen einen Genuss bieten?

01:06:38: Drum muss man da eben eine gute Balance finden, dass man sagt okay wir sind in der Küche regional.

01:06:48: Wir bleiben in der deutschen Küche drum.

01:06:50: Sind wir deutschlandlastig in den Weinen?

01:06:52: Ja macht doch Sinn ist das wunderbar!

01:06:53: Dann hat es ja auch eine Handschrift.

01:06:56: Und dann innerhalb von Deutschland dann wahnsinnig edgy zu werden und so kannst ihr machen dosiert aber vor allem Nachvollziehbar.

01:07:05: Also diese Extreme ist nie nachhaltig auf lange Sicht!

01:07:12: sinnvoll, aber Highlights zu setzen auf jeden Fall.

01:07:17: Das darf immer stattfinden und soll auch immer statt finden weil dafür bin ich ja auch die Fachperson.

01:07:22: es ist halt immer dieses Fingerspitzengefühl zu behalten überfordere ich gerade, weil ich mich da gerade verrenne oder muss ich wahnsinnig viel Überzeugungsarbeit leisten?

01:07:34: Und was ist wenn ich mal krank bin?

01:07:35: also wie funktioniert das auch ohne mich so ungefähr?

01:07:38: das sollte schon auch immer mit spielen.

01:07:40: Und ja, ich hoffe damit jetzt die Frage richtig verstanden zu haben.

01:07:44: Unbedingt!

01:07:44: Das war mir so ein Wort- oder Gedankenspieler rein.

01:07:47: Aber was ich eben sehr wichtig fand, war der Gedanke in Nachhaltigkeit.

01:07:50: Also das wenn nicht immer noch einen drauf eintrüber dann ist das ganz selten nachhaltig.

01:07:54: Es gibt ganz wenige, die kurz explodieren und wirklich noch nachhaltlich brennen... Sondern die meisten explodieren Brennern nicht mehr nachhaltig sind.

01:08:03: Erlöschern im Bus haben ja auch bei manchen Kollegen, wo man so für selbst ein Jahr oder zwei Jahre manchmal sehr beeindruckt ist.

01:08:09: Boah!

01:08:09: Die geben Knallgas aber es ist dann selten nachhaltiger und einmal sind sie weg.

01:08:12: Und die, die so kontinuierlich den Ofen warm halten... Die haben eine Präsenz und die entwickeln sich dann meistens auch, denn aus diesem Explodieren ist seltenes Entwicklung da.

01:08:24: Also sowohl von Wein produzierender als eben auch von Wein präsentierender Seite.

01:08:30: Darum bin ich wieder Fan der Zeitlosigkeit weißt du?

01:08:32: Total

01:08:33: finde ich super ja mega!

01:08:34: Sie ließt sich auch hier... Der Kreis für dieses Beständige ist das Schwierigere vielleicht nicht der einfache Weg weil man auch mal was aussitzen muss wie man so schön in Bayern sagt einfach mal etwas aussitze.

01:08:47: Aber wenn man weiß im Herzen, das ist schon richtig so.

01:08:50: Dann eben weitermachen steht der Tropfenhüll den Stein ein bisschen auch die Geduld zu haben.

01:08:57: Da habe ich auch so ein schönes Gespräch mal gehabt mit der Dorothezilligen, Vossmeister Gelzillig in Saarburg.

01:09:03: Die hat auch gesagt, es gab mal so ein schwieriges Jahr zu ernten.

01:09:06: Da hat sie ihren Dad gefragt und da war sie halt froh, dass das so super mit der Generation damals am Anfang, wo sie die Federführung übernommen hat, dass es mit Hannover so gut klappt damit mit dem Dad.

01:09:17: Und der hat einfach gesagt, nee Doro, einfach aussitzen!

01:09:20: Einfach warten, lass es einfach hängen lassen.

01:09:25: Und da hat sich dann darauf vertraut diese Expertise, dieser Erfahrung stimmen wird.

01:09:33: und es war genau so.

01:09:34: Es war genau richtig da wirklich Wochen zu warten mit der Ernte obwohl um sie herum alles wuselte.

01:09:42: und das ist für mich so ein Sinn.

01:09:45: dieses Beispiel oder diesen diese Erfahrung von Dorda habe ich so ein bisschen auch in mir mitgenommen für mich dass ich manchmal auch denke Vieles ja schon mal da war und man auch einfach ein bisschen auf die Geschichte blicken darf, um von ihr zu lernen.

01:10:03: Was man hier leider selten tut.

01:10:05: Und das so fängt für mich Zeitlosigkeit eben an.

01:10:10: Es war damals wie heute sind immer die Dinge in Bewegung aber man darf eben auch einfach auch mal geduldig abwarten.

01:10:19: Ein guter Champagner, ein guter Winzer-Sekt entsteht auch nur mit Zeit also einfach ... Ein Wein ist ein Thema was immer schon eine gewisse Zeit fordert und Anspruch nimmt.

01:10:31: Und wenn man es ihnen gibt, und er sich natürlich auch leisten kann, dann hast du meist mehr davon als etwas Schnelles zu machen.

01:10:38: Aber manchmal muss man auch Punkte setzen.

01:10:40: Manchmal muss man aber auch pontieren – das ist mir schon klar!

01:10:42: Wie

01:10:42: viel Talent braucht man um Sonny zu sein?

01:10:45: oder ist es reines Handwerk?

01:10:47: Wenn Du Unterricht bist, hast Du ja nochmal einen anderen Zugang zu den Ursprung der Menschen, bevor der Herr der Wein sie adorben hat.

01:10:54: Nein!

01:10:54: Bevor der Wein die dann irgendwo geprägt oder ... Oder Sie da Ihre Erkenntnis dann irgendwo draus ziehen?

01:11:01: Gibt es in einer Tutterlente wo du sagst, die werden mal großartiges Hormis?

01:11:06: Wann kann man sowas sehen?

01:11:07: Oder ist das dass sie wirklich aufgebaut werden und von euch zudem gemacht werden was sie dann irgendwann in wertiger Form sind?

01:11:17: Ich sage immer so, die sensorische Qualitativ erkennen Weine analysisch zu verkosten, was ja das Grundwerk von uns Somalis ist.

01:11:27: Ich habe ein Wein vor mir, ich bewerte ihn und habe einen sattelfestes Fazit und entscheide kauf' ich, kauf', nicht weil passt, passt nicht zum Preisgefüge.

01:11:39: Das ist ja unser Grundwerkzeug – das kann jeder!

01:11:41: Da sage ich nicht da hast du nen Talent, man muss es halt erlernen.

01:11:48: Was sind die Hebel, die Mechanismen?

01:11:50: Auf was gilt es zu achten?

01:11:52: einen Wein qualitativ bewerten zu können.

01:11:55: Und das kannst du.

01:11:56: übertraining dann probieren, probieren trainieren, trainieren so.

01:12:01: Das ist das eine.

01:12:02: wo ich aber sage ja Talent ist die Haltung.

01:12:07: also man hat das meinte ich gleich am Anfang Man hat irgendwie dieses Gastgeberherz oder man hat's irgendwie nicht.

01:12:16: und da fängt an wo ich sag Die Voraussetzungen sind hier schon auffallend gut, wo ich sage der hat genau diese Mischung aus analytisches Verständnis.

01:12:28: Also eine souveräne Verkostung mit einem Fazit klar nachvollziehbar aufgrund von knallharten Fakten und dann dieses gastliche Rüberbringen.

01:12:41: Wie setze ich jetzt für meinen Gast um diesen Blick?

01:12:44: Wenn du den hast, dann ja finde ich schon, das spürt man in so einer Runde.

01:12:49: Wer hat diesen Blick und wer hat ihn nicht?

01:12:51: Und die wollen ihn nicht haben heißt nicht dass sie keine guten Sommeliers oder Sommeliers werden.

01:12:56: nur müssen sie lernen da offener zu werden und nicht aus vielleicht Unsicherheit abzuschotten oder zu sagen mag Ich nicht einen Sommelier der sagt mag ich nicht Das ist immer eine schlechte Voraussetzung weil das ist nicht unser Job Das ist privat.

01:13:14: okay, was magst du?

01:13:15: Was magst Du nicht um Gottes Willen.

01:13:16: Aber jetzt wenn du in einem Arbeitsverhältnis bist, wenn du irgendwo eingestellt wirst und was es sich eins bei drei Sterne misslade ist oder in New York stehst dann zu sagen ja Bordeaux habe ich nie verstanden mag ich nicht.

01:13:27: das wird schwierig werden.

01:13:29: wahrscheinlich also diesen diesen Blick wenn du hast.

01:13:35: ok fachlich kann ich's.

01:13:36: wie setze ichs um diese Übersetzung zu schaffen, das ist so ein Gespür.

01:13:41: Das stimmt schon und es fühlt man.

01:13:42: Und es hat jemand allein wie er sich gibt, wie er nachfrägt, wie vielleicht was sagt.

01:13:47: okay habe ich jetzt nicht verstanden würde ich gerne noch mal dass wir das aufgreifen.

01:13:52: warum nicht so und so machen?

01:13:54: dann sind es eben die richtigen Fragen und da spürt man schon ok der hat den Blickwinkel den richtigen oder die.

01:14:04: Es ist jetzt nicht so.

01:14:07: Okay, hier hoffnungslos und super Talent.

01:14:09: Sondern das sind so kleine Nossen.

01:14:12: Ja?

01:14:13: Am Ende vom Tag wenn du offen bist ... Wenn du dich in der richtigen Position in der Weinwelt ziehst nach der zum Beispiel Ausbildung dann hast du alle Möglichkeiten die da vor dir legen.

01:14:25: Du kannst alles machen und werden ungefähr, wenn du open bist.

01:14:29: Mach diese Gedanken also ganz großartig.

01:14:32: Gebt ihr mehr oder weniger den Führerscheinjahr, dass die dann in der Weinwelt fahren dürfen.

01:14:39: Wie lange dauert das ungefähr bis man versiert fahren kann?

01:14:42: Bis man eben auch um beim Autofahren oder bei dieser Metapher zu bleiben.

01:14:46: Bis man Gefahrensituation meistern kann, bis man entspannt fahren kann und bis man auch Situation einschätzen kann.

01:14:52: Ist man das direkt nach der Prüfung?

01:14:55: ist man es noch ein zwei nach fünf nach zehn Jan, oder ist man wirklich niemals fertig?

01:14:59: Man ist niemals fertig.

01:15:01: Aber gefahren

01:15:03: los!

01:15:03: Gefahren los... Ja nee, dass du gefahrer bist wenn wir in der Metapher des Autos bleiben.

01:15:10: Dass du sag ich mal souverän um die Kurve kommst und flott agierst.

01:15:16: Das lernste schon über die Jahre Wenn und das ist der Schlüssel Du aktiv bleibst Und das meine ich wirklich auch mal aus deinem Quark rauskommen.

01:15:24: Das heißt, weil... Ich liebe meine Stadt München aber ich war natürlich auch an anderen Orten.

01:15:30: Schau dich um!

01:15:31: Lern von den Anderen!

01:15:33: Stutz deine Federn und dann wirst du nur noch besser werden.

01:15:38: Dann wirst Du merken wie ruhig man wird.

01:15:41: Und dann fängt es eben an dieses Souveräne zu bekommen.

01:15:45: Dann strahlst Du das automatisch aus.

01:15:48: so Feedback dir wieder auch die Winzerin aus, keine Ahnung wie noch Schwere den Eindruck, den du bei ihr hinterlässt.

01:15:58: oder wenn du das nächste Mal nach Santelina fliegst und dich damit winzern unterhältst oder am Abendessen bist dann wirst du anders wahrscheinlich ein Gespräch führen können.

01:16:10: Und das gibt dir wieder Erfahrung und Sicherheit.

01:16:13: aber das funktioniert nur wenn du dich traust dein Komfortzone zu verlassen.

01:16:18: Dann geht schnell!

01:16:20: Wenn du das nie tust, dann wirst du immer so ein bisschen das Gefühl haben.

01:16:25: Hier fühle ich mich wohl.

01:16:27: Alles wunderbar!

01:16:28: Aber frag mich bloß nicht oder ich will gar nicht erst dran denken.

01:16:31: Dann wird man automatisch unsicher und dann bist du nicht mehr so gut hinterm Steuer von dem er fahrt so viele Wege wie möglich Untergründe und Topografien ab Und dann kann der eigentlich nichts widerfahren.

01:16:46: wo du sagst Hab ich jetzt nicht kommen sehen.

01:17:08: Es gibt wirklich Orte, an dem die Luft selber eine Geschichte erzählt.

01:17:13: Steigt man hinauf nach Monte Bambulli?

01:17:15: Also jene natürliche Terrasse inmitten des Parco Naturale del Montioni?

01:17:20: Dann

01:17:21: verändert sich alles!

01:17:22: In etwa vierhundert Metern Höhe eröffnen sich einen Balkon über den Tyränisch Meer.

01:17:27: An Klantagen sieht man die Inseln Elba Monte Cristo, manchmal sogar die Umrisse von Corsica und die drei Golfe Barati, Pompino und Follonica liegen wie ausgestreckte Arme unter dem Himmel.

01:17:41: Der Wind kommt nicht als Gast – er ist Hausherr!

01:17:45: Er streicht durch die Marquia, durch Ginza, Korkarche und Erdbeerbaum und er trägt den Salzgeschmack des Meeres bis in die Reben….

01:17:53: hier In dieser Vina di Bosco, diesem Weinberg im Wald, wächst der Cabernet-Frau von Petra nicht wie anderswo.

01:18:02: Er wächst langsamer Kühler in einer Luft die drei bis vier Grad frischer ist als unten im Suvereto und in einem Boden, der seine eigene metallische Sprache kriegt!

01:18:12: Die Üge gehören zu den Kolide mit der Liffere.

01:18:15: Der Boden ist sauer Mit ein pH Wert zwischen fünf und fünf einen halb Reich an Eisenminerarien durchzogen von Schotter aus verwitterten Sandstein, von Tonen und kalkhaltigen Strähnen.

01:18:26: Es ist ein Boden der Wasser in der Tiefe hält und zugleich rasch trainiert!

01:18:30: Ein Boden, der die Reben zwingt tief zu suchen statt sich an der Oberfläche zusättigen.

01:18:36: In den letzten zwei Jahren fielen hier fünfzig Prozent mehr Regen als auf den Lagen vom Petra weiter unten – einen Unterschied, denn die Vegetationsdynamik verändert, die Reife verzögert und dem Wein eine andere hellere Stimme gibt.

01:18:50: Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren stand Vittorio Moretti vor genau diesem Hang, ein Mann der mit Bella Evista in der Francia Corta und mit Petra in Suvereto bereits zwei der markantesten Weingüter Italiens geschaffen hat.

01:19:02: er kannte hier etwas.

01:19:04: Das andere vielleicht übersehen hätten.

01:19:06: kein weiteres Stück Toscana dass man in das vertraute Bordeaux-Modell pressen könnte sondern einen eigenen Charakter!

01:19:13: Acht Zweitausendfünf wurden hier reden gepflanzt.

01:19:15: Lange Zeit blieb Monte Bamboli die zweite, stillere Seele des Projekts.

01:19:20: Während Petra mit seinen Kywees die vertikalen architektonischen Weine hervorbrachte, die ihn der von Mario Bordler entworfen in Kellerei reiften.

01:19:28: Dann kamen der Moment der Klarheit.

01:19:30: gemeinsam mit dem Master of Wine Andrea Alonardi und der Familie Moretti insbesondere Franziska Morettii Entstand die Entscheidung!

01:19:37: Monte Bambaoli sollte nicht weiter der Erweiterung dienen.

01:19:40: Es sollte für sich sprechen.

01:19:41: Drei Rebsorten drei Stimmen Cabernet Franc, Grenache und Vermintino.

01:19:46: Keine Bordeaux-Blänz!

01:19:48: Sondern eine mediterrane Leseart der Costa Toscana.

01:19:52: Leichter luftiger getragen von der Höhe dem Wind... ...und dem Wald.

01:19:57: Der Caberné-Franc'e, im Jahr zwanzig Monate.

01:19:59: Bambolli ist das Kind dieser Entscheidung.

01:20:01: Er kommt aus Parzellen die zwischen Wald und Horizont liegen Aus einem Klima dass die Reife streckt Und aus einem Boden der dem Wein eine feine mineralische Spannung mitgibt.

01:20:15: Die Trauben werden in modernen Kellerei von Petra vinifiziert, doch die Seele bleibt oben auf dem Balkon über den Meer!

01:20:23: Ein großer Cabernet Frostet aus Kanas.

01:20:25: einzigartig weil er die natürliche Eleganz frisch und die Würze der Rebsorte – mit der und das lässt sich nicht leugnen Sonnen verwöhnten Kraft seines mediterranen Terroirs verbindet.

01:20:36: Anders als sein Sohn der Cabernet-Submion besticht, der Caberet-Fron häufig durch eine besondere florale Feinheit.

01:20:44: Kühle Kräuterwürze, lebendige Säure und einer fastseidigen Textur!

01:20:47: In der Toskane entsteht daraus ein faszinierendes Spannungsfeld.

01:20:51: Dunkelbeeren, Feichen, Graffit um mediterrane Kräutertreffen auf Reifefrucht, mineralische Tiefe und feingeschliffene Tanine.

01:21:00: Gerade diese Verbindung von Kraft und Leichtigkeit von tiefer und frischer macht ihn zu einem der spannendsten Rotweine überhaupt.

01:21:07: Ein großer Toskanschek habe die Frau deshalb nicht einfach nur ein kraftvoller Rotwein, sondern ein vielschichtiges Erlebnis das sich mit jedem Schluck verändert und immer neue Facetten offenbart.

01:21:21: Einen Wein der mehr ist als einen Wein, der einige Schichten erzählt.

01:21:25: Man hält das Glas und spürt dass hier nicht nur ein Wein gewachsen ist.

01:21:30: Hier hat ein Ort seine eigene Sprache gefunden.

01:21:33: Eine Sprache aus Eisen und Wind, aus Marquia und Meersalz... Aus Geduld und Höhe!

01:21:40: Und der Cabernet-Franc übersetzt sie ohne sie zu übertöten.

01:21:42: Danke für dieses großartige Cabernett-Fraunerlebnis.

01:21:45: Dem war ihn gut Petra und natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Konsigio Vinii.

01:21:51: Und wendig interessiert weil Cabernets Fraun ja gerade überall gehypt wird.

01:21:54: in aller Munde ist wie ein Cabernette-franc perfekt gearbeitet ausser Toscana schmeckt Findest du die Informationen für die Bezugsquellen in den Show-Nauts?

01:22:13: Aber am Ende vom Tag wird immer irgendwo was kommen.

01:22:16: Eine Ecke, die du nicht aufschieben

01:22:17: hast... Mir ist gerade spare es die Frage nach dem ob man irgendwann auf dem Höhepunkt seiner Karriere ist weil du sie im Prinzip mehr oder weniger negiert hast.

01:22:23: Was ich aber ganz großartig finde Ist ein Nebensatz, den du grad hast fallen lassen Welchen Eindruck man bei den Winzern hinterlässt und Ich glaube das vergessen ganz viele.

01:22:33: Also egal jetzt auch private Konsumenten Oder eben Chomneys oder Weineinkäufe oder wie auch immer Es ist ja eine Integration Und es gibt nicht nur darum, dass der Winzer oder seine Weine prüfen müssen und bei mir dann irgendwie bestehen müssen.

01:22:44: Es ist ja eben auch eine Bereicherung.

01:22:45: da habe ich auch mehr oder weniger als was auch immer ne Verantwortung für all die die nach mir kommen oder die mit mir kommen also sprich meine Kollegen aus Deutschland die dann irgendwo in der Riocha unterwegs sind oder im Bordeaux und da repräsentieren das der Winze einfach auch noch gute Zeit haben sollte und ich mein bestes tun sollte Damit seine Gastfreundschaft und seine Zeit irgendwo gewürdigt wird, aber eben auch dass er sich gut fühlt.

01:23:10: Und dann merkt man glaube ich ganz viel das er nochmal anders aufmacht und sich anders präsentiert wenn nicht nur der Nehmer bin sondern auch der Geber.

01:23:17: Toller Gedanke, toller Satz!

01:23:21: Ich habe an mein Handy... Also es ist eigentlich nicht das ich jetzt irgendwie hier angeben will um Gottes Willen sondern Ich bin wirklich selig und freue mich darüber zu wissen, dass in meinem Handy Kontakte drinstehen von Weingütern oder Produzentinnen oder Produzenten.

01:23:44: Wo schon als die Superheroes gelten – ich bin auch um Gottes Willen nicht die einzige, mir ist das schon gleich!

01:23:50: Ich wollte jetzt nur damit sagen aber wie kommt es dazu?

01:23:54: Nicht weil ich in einem Restaurant stehe Offensichtlich, bekanntlich.

01:24:00: Wir wissen alle ist mein Hauptjob Somlis auszubilden und selber quasi TV-Bühne und sonstige Plattform zu nutzen um eine Message für den Wein zu verbreiten in die Welt aber ich kaufe keine Paletten!

01:24:16: Und trotzdem habe ich diese Kontakte.

01:24:18: warum?

01:24:19: Weil gegen also dieses auf Augenhöhe wertschätzend, das ist nicht one way.

01:24:27: Das sind beide Richtungen ganz wichtig und ich finde es wahnsinnig unangenehm wenn man wo eingeladen wird und auch wenn mir das Weingut nicht gefällt der Wein vielleicht nicht schmeckt oder das ganze wie's der Tag geplant war und dieses Ganze tamtam einfach mir nicht zusagt dann bin ich die letzte die sagt boah das war scheiße oder nervt mich jetzt hier, da kann man endlich mal gehen.

01:24:52: Hatt ich alles schon auf den verschiedensten Presse reisen und auf den verschiedenen Einladungen wo ich immer denke also ich weiß nicht meine Lebensvorstellung war immer schon auch die Traumbubble dass ich durch meinen Beruf die Welt sehen darf und das tue ich gerade in dieser Sekunde fast bei Unangenehm, dass du dann sowas sagst wie ich finde scheiße hier können wir gehen.

01:25:21: oder jetzt lass mal hier das beer abkürzen einfach ab und zeigen mir da ein Bier.

01:25:26: Ich liebe ein Bier am Abend alles wunderbar.

01:25:29: aber können wir uns mal bewusst sein wo wir gerade sind welches Privileg wir haben?

01:25:34: Und das ist eben das spüren Leute!

01:25:37: Das ist einfach so.

01:25:38: das letzte Lächeln Das wirklich in die Augen schauen, wenn ich mich verabschiede und bedanke.

01:25:44: Das ist etwas, das kannst du nicht überspielen.

01:25:47: Das spürt man eben auch, wenn man es wirklich aufrichtig dankend gerade annimmt was hier gerade passiert.

01:25:55: Und so ist die E-Mail danach wird beantwortet.

01:26:00: Man wird sich beim nächsten Mal auf einer Messe oder in einer anderen Gelegenheit umarmen Wiedersehen, begrüßen ins Gespräch kommen.

01:26:08: Nicht weil unangenehmes Smalltalk-Gespräch sondern weil man es will und so entstehen Sachen auch ohne Geld.

01:26:15: dass man in Kontakte kommt wo man sagt das ist schon etwas wo mir zeigt offensichtlich funktioniert die Art oder Es ist ein gegenseitiges Wertschätzen da.

01:26:28: Und ich komme wieder auf meinen Eingangspunkt.

01:26:31: Es ist menschlich und das ist ganz, ganz wichtig.

01:26:34: Und die Weinwelt ist winzig!

01:26:37: Wir reden ja oft immer von der Sommelier-Bubble.

01:26:40: Man kennt sich... Ja es ist jetzt wirklich ein überschaubare Menschengruppe in deutschsprachigen Raum.

01:26:47: Man hat schon so die die wichtigsten Menschen eben auf dem Schirm und dreht mit den gleichen.

01:26:51: Die Winzer doch genauso.

01:26:52: Die Winzer reden doch auch miteinander.

01:26:55: Unfassbar gut von jetzt.

01:26:56: Wir wissen das selber, wo die alle Roadshows machen und ja, ich bin jetzt glaube wieder in London und da kommen gerade von Nordamerika zurück.

01:27:03: Wenn ich irgendwo in Napa Valley auf dem Weingut war dann muss ich davon ausgehen wenn es ein namenhaftes ist dass der Winzer aus Deutschland den natürlich auch kennt.

01:27:12: also auch Die Welt ist winzig.

01:27:14: Ja unter die Winzerinnen und Winzer sind sehr gut in den Restaurants natürlich unterwegs.

01:27:20: Also die Bubble ist wirklich winzig aber auch von der Produzentenseite her Und da achte ich immer darauf, dass ich da wirklich respektvoll mit umgehe.

01:27:34: Wenn ich etwas persönlich scheiße finde, dann ist das halt wirklich eine persönliche Sache.

01:27:39: aber da muss schon viel passieren als dass ich die Arbeit von jemandem anders öffentlich schlecht mache.

01:27:44: Dass wenn ich als sommelier sag Das ist ein Scheißwein!

01:27:48: Das wirst du bei mir nicht hören.

01:27:50: Jetzt zeig' ich was und irgendwo kommt da so ein Beweis doch?

01:27:53: Da hast Du es gesagt Du weißt, was ich mein.

01:28:00: Wenn jemand zu mir sagt die Konni macht ein scheiß Job das hart dann will ich aber gerne wissen wirklich okay was habe ich Scheiße gemacht?

01:28:07: Was war wirklich denn so katastrophal?

01:28:09: Dann red bitte mit mir!

01:28:10: Dann will ich auch bitte gerne die Kritik... Ich nehm sie Aber einfach nur zu richten und sagen ja ist halt so.

01:28:17: Das ist ja quasi das was wir tun.

01:28:19: Wir richten hier die ganze Zeit über die Arbeit des Werk der anderen Und da muss man wirklich ein bisschen sensibel, also finde ich sensibler manchmal rangehen.

01:28:29: Um wie geht man dann allgemein mit enttäuschenden Situationen um?

01:28:32: Also wenn du jetzt bei einer neuen Präsentation bist und die Weine entsprechen nicht nur nicht deinen Vorstellungen weil das ist ja das Bild was du dir gemalt hast davon sondern entsprechend auch nicht letztlich der Gegebenheit der Situation.

01:28:47: Also bis bei einer Riesling-Präsentation keiner schmeckt nach Rieslingen oder... sind nicht wirklich super super akkurat gemacht, sondern haben irgendwelche Feeltöne die du als Fachfrau natürlich nochmal anders werden beurteilen kannst als jemand anderes oder im extremen.

01:29:03: um vielleicht so das Bild komplett zu malen.

01:29:05: Du merkst halt, weil es ist ja auch ein Winzerhandwerk, ist ein ökonomisches Unternehmen und teilweise müssen Sachen verkauft werden die nicht super brillant sind.

01:29:17: und du sagst den hätte ich besser nicht auf dem Markt gewartet.

01:29:19: Wie reagierst du da?

01:29:20: Und würdest du aus deiner Warte mit einer gewissen Höflichkeit der Bändschlichkeit der Augenhöhe aber vielleicht auch diesgleichsend hilfestellend damit umgehen?

01:29:31: wenn du diese Situation hast, musst du da halt immer fragen.

01:29:34: Okay für was brauche ich den Wein?

01:29:36: Warum habe ich dem Wein gerade im Glas?

01:29:38: Geht es darum dass ich ihn jetzt einfach nur für eine Wettbewerb bewertet?

01:29:42: Ich mache ja auch zum Beispiel bin auch Verkosterin für Weingeit oder sitze auch in Fachschiris rum.

01:29:48: also es kommt immer auf Für Was Den Kontext drauf an.

01:29:52: wenn ich jetzt als Sommer hier denken muss Es kommt ein Vertreter oder das Weingut präsentiert mir die Serie für meine Restaurant Dann probiere ich die Weine.

01:30:01: und wenn mir die Weinen dann einfach nicht das geben, was ich sage.

01:30:06: Das brauche ich oder da suche ich gerade weil ja wie du sagst, ich suche irgendwo wo ich sage okay, dass würde mein Portfolio oder meine Weinkarte wirklich die Lücke füllen oder noch ein Highlight geben oder passt perfekt für unser Menü?

01:30:22: keine Ahnung Und es ist einfach nicht da, dann sage ich das genau so.

01:30:27: aber ich sage nicht Du hast eine scheiß Arbeit gemacht.

01:30:30: Das geht's

01:30:30: mir.".

01:30:31: Ich darf sagen, hat mich jetzt nicht überzeugt oder bin ganz ehrlich für das Budget kann ich es nicht einkaufen?

01:30:44: Oder für den Preis kann ich sie nicht eikaufen?

01:30:46: Da kommt sich immer ein bisschen auf einen Kontext drauf an, welche Glegenheit kaufe ich gerade?

01:30:51: Welche Menge und welchen Größe reden wir hier grad?

01:30:55: Aber ich kann ganz einfach sagen... Das ist mein Recht.

01:31:01: Dass es jetzt nicht zu mir passt oder nicht zu uns passt, oder nicht in die Weinkarte gerade passt.

01:31:05: Es ist nicht genau das was ich gerade gesucht habe.

01:31:08: Wenn jetzt der Fehlerhaft ist dann darf okay da müssen wir reden.

01:31:14: Mir kommt so vor als hätte dir wirklich ein Fehler.

01:31:19: Dann rede ich und sage hast du noch eine Konterflasche?

01:31:22: Oder Ich bin immer nicht sicher.

01:31:24: Bitte probier du doch nochmal Erklärst mir Verstehe ich nicht.

01:31:30: Reden!

01:31:31: Vielleicht hat der Wein wirklich irgendwas, genau diese eine Flasche und das ist einfach nur Missverständnis.

01:31:36: dann frag nach Bitte um meine zweite Flasche.

01:31:39: Wenn es dann das Bild bestätigt, ist es offensichtlich etwas was nicht weiblich funktioniert und nicht zu dir passt.

01:31:45: Wunderbar!

01:31:46: Fair enough so darf sein.

01:31:47: Wenn er wirklich einen Fehler hat stellt sich raus wunderbar federgeklärt hier fehlerfrei ein und da kannst du neu entscheiden.

01:31:54: also ja einfach es kommt auf ein bisschen auf den Kontext an.

01:31:58: und ganz ehrlich sein.

01:31:59: Ehrlichkeit ist immer noch das Wert am längsten bekanntlich und das ist auch das höflichste.

01:32:05: Das ist der einzige

01:32:08: Weg.

01:32:08: Vor allem glaube ich auch die Offenheit, dass man einfach ... Man kann ja nicht alles wissen.

01:32:12: Ja!

01:32:12: Man ist kein ausgebildeter Inologe, zumindest meisten von uns nicht und ganz viele Sachen misinterpretiert man oder sind manchmal auch Spielereien der Natur?

01:32:20: Oder sind eben auch Entwicklungen in der Flasche wo der Winzer nichts für kann.

01:32:23: wenn man dir dann probiert?

01:32:25: Und ein harten Gefühl von etwas kann das total misinterpretieren werden und letztlich verfestigt sich's bei uns auch wie so eine ... Wenn wir Motivations hatten, man hat ne falsche Antwort dann entwickelt man seine Gedanken in diese Richtung.

01:32:39: So ist es manchmal vielleicht auch mit ein Wein, den man probiert hat etwas riecht und das dann falsch interpretiert oder einfach nachfragen sich austauschen.

01:32:46: Und nein du musst nichts kaufen was dich nicht überzeugt und egal in welchem Preisgefüge Du findest denn Wein der dich überzeugt.

01:32:54: Punkt ich bin da ehrlich gesagt Vielleicht kann man mir nachwerfen Blaueugig?

01:33:01: Nee, bin ich nicht.

01:33:01: Ich war ja selber auch in der Position und habe es so gekauft und agiert.

01:33:05: Und wenn ich etwas den einen Jahrgang super fand dann hab' ich natürlich trotzdem den neuen Jahrgang erst mal probieren wollen.

01:33:11: Wenn der mir nicht überzeugt hat, dann habe ich gesagt du diesen Jahrgang setz dich aus!

01:33:15: Weil... holt mich nicht ab, ist mir zu überladen oder jetzt im Moment gefällt es mir gar tatsächlich nicht.

01:33:23: Das Schöne war damals dass er XY mehr hatte oder wie auch immer.

01:33:28: das ist mein Recht.

01:33:30: dann ist das halt mal so.

01:33:31: das heißt ja nicht gleich dass jeder beleidigt ist sondern ich darf sagen du das jetzt gerade im moment passt nicht So, vielleicht in drei Monaten.

01:33:40: Vielleicht ist es gerade wirklich jetzt gerade nur so der Eindruck, dann bleibt man einfach locker im Austausch.

01:33:45: Ich darf reden!

01:33:46: Ich darf auch für die fünf Euro im EK offenausschanknummer... ich darf mich entscheiden und nein, ich kaufe da nix, wo ich sage... na ganz ehrlich also ich würde da ja nicht saufen.

01:34:00: Nein, ich finde dir natürlich ein Weingut, wo ihr sagt ah gucke an Da hätte auch ein Euro mehr verlangen können.

01:34:07: Gut, dass du es nicht machst!

01:34:09: Ich nehme eine Europalette bitte.

01:34:10: danke weil es das gibt.

01:34:13: man muss aber als sommelier und sommelier schon auch selber aktiv werden beim weineinkauf und kottesbild nicht.

01:34:23: ich will jetzt hier nicht irgendwie sagen dass die arbeit des vertriebs von den Weinhändlern irgendwie kleinreden zu reden ist, also einen guten Partner an der Seite als Weinhündler ist Gold wert.

01:34:37: Aber ich darf natürlich auch selber aktiv werden und sagen Ich will aber diesen einen Weingut du hast es nicht gelistet oder keiner in Deutschland hat den gelistelt kommt natürlich auf deine Situation auch.

01:34:49: In welchem Betrieb arbeitest du?

01:34:50: Ist mir alles klar!

01:34:51: Es darf und passiert und es ist möglich dass ich auch selber einfach direkt importiere, direkt kaufe Einfach, das geht.

01:34:59: Das ist möglich!

01:35:00: Wenn ich sage, dass ist einfach... Da schlackern mir die Ohren?

01:35:04: Ich will das, das ist genial vom Preis super zu kalkulieren, passt perfekt für uns dann kaufs.

01:35:09: Dann hol's.

01:35:09: Das is ja das Schöne an deinem Job als Sommelier und Sommnie, die entscheiderin zu sein.

01:35:16: Die entscheiderin zu sein und auch dieses Learning.

01:35:19: also ich habe für meinen Teil da auch ein relativ starkes Learning mitgenommen angefangen.

01:35:25: Man arbeitet mit Händlern zusammen und so weiter.

01:35:27: Irgendwann mache ich meine eigenen Entdeckungen, importiere die Sachen selber bis hin zu dem Punkt nachdem ich dann ihm dort festgestellt habe – ich importiere es selber auch, das ist ja sogar noch günstiger – bis zum Punkt wenn ich das wirklich alles einrechne.

01:35:40: diese Zeit, die ich habe Die spätigste Auftrag, wenn ich mit Problemen arbeite ist es vielleicht keine so große Ersparnis.

01:35:51: Ist mein Punkt dann auch wieder zurück zu Händlern gewesen und mir einfach die Händler auszusuchen, mit denen ich gut zusammen arbeite weil ich für mich selber eine Vorstufe habe in dieser großen Weinwelt der jemand, der vorselektiert.

01:36:04: Wenn man dem nicht blind unterherläuft im Händel oder weniger alles kauft sondern vielleicht ein gutes Portfolio an den Händeln

01:36:10: hat,

01:36:10: erledigen die einen Job für dich, den du sonst selber machen würdest.

01:36:15: auf die Ersparnisse, die ich hätte, wenn ich selber beim Weingut einkaufe.

01:36:20: Ich bin mittlerweile dann am Schluss meiner Weinbarzeit ein großer Händlerfreund geworden und habe lieber mit Händlern zusammengearbeitet als selber bei Weingütern gekauft.

01:36:29: Das hat natürlich den großen Nachteil dass dieser direkte Kontakt zu dem Weinguter nicht mehr da ist was ein großes Goal ist Wenn man selber mal in die Region fährt, wenn man selber irgendwie auch Informationen braucht.

01:36:40: Da hat man noch andere Informationshintergründe.

01:36:42: Die kriege ich aber auch woanders her.

01:36:44: Also ich würde zur Zusammenarbeit mit Händlern immer mehr raten, es sei denn man hat natürlich absolut die Lieblingsregion.

01:36:49: oder ist er spezialisiert?

01:36:51: Oder oder.

01:36:52: Das ist genau der Punkt auf den ich raus will auch hier.

01:36:55: du musst ja nicht nur einen Händler haben darfst ihr dir auch hier sagen okay ich setze mir macht das schöne Potpourri oder halt der ergänzt sich wunderbar mit dem super perfekt.

01:37:07: Und ich habe ja auch auf der anderen Seite gearbeitet.

01:37:09: Ich war ja auch jemand, der für die Gastronomie quasi meine eingekauft hat bzw.

01:37:16: halt vertrieben hat und... Auch das!

01:37:21: Ich hab ein Restaurant, das sagt du, ich hätt' so gern, könnt ihr nicht?

01:37:25: Und dann sagen wir okay, mir schauen was man machen können.

01:37:29: und bei der nächsten Palette aus Bordeaux Wir haben den angetickert, wir lernen für dich halt X Y dann so viel Kisten mit drauf.

01:37:39: Passt oder?

01:37:40: Ja super!

01:37:41: Auch das ist ja möglich.

01:37:42: du musst ja nicht direkt selber aber du kannst mal mit dem Händler reden und fragen hey wenn ihr das nächste Mal da seid oder da in Kontaktzeit mit dem Negation vor Ort keine Ahnung mich würde das und das interessieren vielleicht findet ihr da was oder habt da was?

01:37:57: Das ist ja auch einzusammen wirken.

01:37:59: Der hat doch auch noch was davon, also der Händler freut sich doch auch über einen Austausch Feedback.

01:38:04: Was ist in der Bedarfbedürfnis?

01:38:07: Und ich will nur sagen das, was du gemacht hast, ist ja genau das mit diesem auch rausgehen selber Erfahrung machen mal raus aus der Komfortzone und mal dasselbe durchziehen und feststellen passt nicht, passt gut, Kosten nutzen, Rechnung Zeit aufwand blablar Risiko Versicherung

01:38:25: etc.,

01:38:27: das gehört alles auch zum Thema Erfahrung, um besser oder sicherer zu werden.

01:38:33: Wenn man aber nur blind vertraut und nie so quasi diese auch mal andere Infrastrukturen kennenlernt dann hat man darauf immer keine Antwort und denkt sich naja ist halt so ich kann ja nicht selber oder oder kann ich selber?

01:38:46: Ich weiß es nicht.

01:38:47: also auch hier ich lade einfach immer noch dazu ein zu verstehen, was unsere Position ist und wir sind die Entscheider.

01:38:55: Und ja manchmal sind die Entscheidungen vielleicht auch welche wo ich sage okay habt entschieden beim nächsten Mal meist nicht mehr so.

01:39:02: Perfekt!

01:39:04: Jetzt hast du schon relativ viele Sachen angeteasert.

01:39:07: Wo ging das bei dir los?

01:39:09: Also wo wurde dein Weinenvirus irgendwo freigelegt?

01:39:14: wann warst Du Wein begeistert?

01:39:16: gab es da irgendein Schlüsselerlebnis wo du gesagt hast Jetzt bin ich in diesem Weingame.

01:39:21: Oder war es ein schleichender Prozess?

01:39:23: Ging das bei dir schon im Kindergarten los, hattest du einen Moment wo du offenbart wurdest oder ... Wann begann dein Weinleben?

01:39:31: Bloß

01:39:32: gestellt!

01:39:35: Also es war ein unauffälliger Prozess.

01:39:40: Mir war's erst mal gar nicht bewusst sagen muss man so.

01:39:42: also meine Ausbildung habe ich im Hotel Neumeran im Nonner Oberland in Bad Reichenhall tiefstes Bayern gemacht.

01:39:50: Ich bin bis heute noch seelisch und dankbar, und danke der Vergangenheitskony für diese Entscheidung!

01:39:57: Weil ich heute noch an diesem Wissen zerre... Der dammelige Inhaber auch heute noch, Toytoytoy ist der liebe Franz Weber Und das ist jemand, der wirklich alte Küchenschule verkörpert.

01:40:15: Und zwar auf eine gute Art.

01:40:17: alte Garnituren werden gekocht.

01:40:18: Es wird alles selber hergestellt, aber jetzt nicht irgendwie so um Fanzines sein sondern die Fonds, die Grundsauce und die Grundteige, die Gründprodukte... Alles!

01:40:29: Wir hatten immer einen Reh drin hängen.

01:40:30: also ich hatte mehr eine Kochausbildung als eine Hotelfach-Ausbildung.

01:40:34: das kann ich auf jeden Fall sagen.

01:40:36: wir haben Wellington die Blättertheige selber gemacht in Wellington mit Pilztücksel alles ansetzen, die Schüß Alles immer schön, handwerkliches Grundkochen und so auch das Service.

01:40:49: Wir haben flambiert, wir haben tranchiert... ...wir haben das Tatar am Gas gemacht die Meeresfrüchte mit der Cocktailsoße am Gast gemacht.

01:41:00: Wir habe Krebsusett am Gas gemacht, wir ham' die Lammkrone tranchieret usw.. Du siehst extrem Oldschool!

01:41:07: Und auch hier ich find es einfach Schamant bis heute.

01:41:10: Also das für mich auch etwas Zeitloses, dass es wirklich das Handwerk des Service am Gast etwas zu tun ist.

01:41:16: Es ist traumhaft.

01:41:18: Auch ich weiß etwas was viele leider vielleicht so selber nie haben ausüben dürfen weil es immer weniger solche Betriebe gibt.

01:41:26: aber auch mit dem Käsewagen durchzufahren mit dem Petty-Fuhrwagen danach und dem Digistiefwagen danach.

01:41:32: also bist erst mal nach einem Hauptgang erstmal mit drei Wegen da durchs Restaurant getingelt was sensationell ist, weil da kommst du dessen zu dir selbst.

01:41:40: Ich bin großartig,

01:41:41: wenn man da selber natürlich auch eine Erfüllung hat...

01:41:43: Ja!

01:41:43: ...dann wieder in die Kommunikation tauscht

01:41:45: aus und

01:41:45: auf diese aktive Verkaufung

01:41:47: kann ja wirklich toll sein.

01:41:48: Super!

01:41:49: Und man hat ne Interaktion.

01:41:50: also man is eben nicht nur derjenige den Teller von A nach B bringen sondern

01:41:53: überhaupt, ja!

01:41:54: Man telepriert, man begleitet, man geleitet den Gast und dann ahnen.

01:41:57: Da sind gerade genau dieser halbe Fuhrpark, den man da hat.

01:42:02: Genau!

01:42:02: Ist toll!

01:42:03: Also und selbst wenn man danach mit dem Disches-Tiefwagen noch vorfährt Auch wenn der, der Digistif abgelehnt wird.

01:42:10: Man hat trotzdem noch einen Kontakt mit den Austauschen...

01:42:12: Wunderbar!

01:42:12: Ja genau und dann geht er eben nicht ums Ablehn,

01:42:16: ja?

01:42:17: ...dass man nicht einfach nur eine Dienstleistung erbringt sondern dass man Entertainment irgendwo hat.

01:42:21: und wenn derjenige dann halt vom Joost doch ein Digistief nennt Dann kann man erzählen, wann man den entdeckt hat oder wie auch immer.

01:42:27: Oder warum eben der die Birne so besonders schmeckt oder großartig.

01:42:33: Also wird viel zu wenig gemacht.

01:42:34: ich hoffe das kommt wieder auf.

01:42:36: also dieses...

01:42:36: Das hoffe ich auch ja aber das erzähle ich auch zum Beispiel in bei jeder Gelegenheit auch dass es eben viel mehr ist was eigentlich dieses Service ist und da sind wir auch wieder.

01:42:50: Das, das ist nicht nur eben ich serviere dir etwas sondern hey guck mal ich hab dann noch was und schau mal hier und hätt es nicht los.

01:42:58: und ich weiß du wusstest bis jetzt gar nicht dass es das gibt.

01:43:01: aber es gibt es probier doch mal weil es soll ja auch ein Erlebnis sein man soll ja wiederkommen wollen man will ja neue Tiere schaffen der sagt er dieses Mal nicht aber beim nächsten Mal dann probiere ich in Haselnuss wunderbar Schau!

01:43:12: Und schon hat man eine Verbindung.

01:43:14: Aber Das hat eben mir diese Franzl Weber wirklich als Auszubildende an die Hand gegeben.

01:43:23: Ich habe diese Tomate nicht nur geschnitten, ich habe diese tomatengeschnitten mit dem Messer das sich davor natürlich korrekt abgezogen hab und dann hat er mir genau erklärt dass man das Kerngäuhe ist.

01:43:32: Die haut die Frimme dann ein, da machen wir eine Tomatenkonsumme, da macht man eine weiße, also eine klare Tomatending.

01:43:38: Dann klären wir diese Tomaten so beiträglich.

01:43:40: Und er hat jedes Produkt alles was ich getan habe mit drei, vier, fünf, sechs, sieben Schritten zu Ende erklärt.

01:43:47: Und so ist es auch beim Wein gewesen.

01:43:49: Er hat nämlich gesagt und da geht's los mit der eigentlichen Antwort ... er hat mir jeden Abend wirklich einen ganz kleinen Schluck, weil ich war ja noch sehr jung, was war das?

01:44:01: Was war ich aus den Sechsten und Siebzehn?

01:44:02: ... ins Glas nach meinem sauberen Posten, den er natürlich abgenommen hat.

01:44:10: Als Lehrlinger hat er immer geschaut.

01:44:11: Oh Gott, noch schön posten!

01:44:12: Super alles wunderbar ist sauber so.

01:44:15: Cornelia hat immer gesagt, hat er mir ein kleines Gläschen eingeschränkt.

01:44:19: Jeden Abend-Service und hat dann mal gesagt aber nur das eine?

01:44:22: Und spucken weil du musst ja nur Roller fahren zeig ich.

01:44:24: Jawohl Chef, wie Chef.

01:44:26: Und dann hat er gesagt was schmeckt man da jetzt?

01:44:30: Dann hat er angefangen zu erklären Ein kleines Häppchen, nur eine Information.

01:44:34: Am nächsten Abend hat er mal wieder was eingeschickt und so weiter.

01:44:36: Und so natürlich wenn du da drei bis fünf Mal in der Woche im Betrieb stehst über die ganzen Monate- und Lehrjahre.

01:44:44: Da sammelt sich schon etwas an!

01:44:46: Ich dachte aber das ist halt Standard Out... Das ist halt Ausbildung.

01:44:50: ich bin ja auszubildende.

01:44:51: Das ist ja Teil der Ausbildung logisch.

01:44:53: Ich muss ja auch.. Ich habe ja in der Berufsschule auch Thema Wein gehabt.

01:44:56: Nur war es natürlich etwas einfacher gestrickt.

01:45:01: Ja,

01:45:01: das nehmen wir so.

01:45:03: und beim Weber Franz in meiner Ausbildungsstätte habe ich halt dann quasi das Handwerkszeug bekommen damit ich am Gast weil ich nach der Küche dann im Service war dass ich halt da optimal vorbereitet bin weil wir eine sehr schöne Weinkarte hatten.

01:45:17: es ist ja deutschlandlastig er hat eine Liebe zum Rheingau gehabt Ich werde es nie vergessen natürlich in Bayern ein starkes Frankenprogramm aber es waren wahnsinnig schöne deutsche Klassiker, zeitlose Beine auf der Karte.

01:45:30: Und er hat mich halt quasi in meinem Kopf, ja?

01:45:33: In meiner Azubi-Wahrnehmung halt vorbereitet darauf, dass ich am Gast zuvor dahin bin.

01:45:37: So... Ich war fertig mit der Ausbildung und dann ging ich zum ersten Mal quasi in die große weite Welt vom Bad Reichenhall bis nach Salzburg also immerhin ein anderes Landoffiziell!

01:45:49: Und da war ich im Ersten Haublokal hier in Kapedien.

01:45:53: Und da eben derjenige, der mich eingestellt hat.

01:45:55: Wo ich vorher schon entzählte, der Roland Neulinger, das haben wir jedes Jahr alles gerade geworden... Da war ich natürlich so, jetzt hatte ich sehr viel Deutschland und jetzt bin ich ja in Österreich.

01:46:03: Ich wusste gar nicht wieviel Blaufränkchen es gibt!

01:46:06: Und dieses Chateau, dieses Bordeauxzeug.

01:46:10: Jetzt kann ich... Und ich war halt immer so zuhören, lernen du bist am Anfang, du willst das?

01:46:15: Ich wollte ja immer die Welt sehen, ich wollte ja auf Schiff eigentlich mal.

01:46:20: Spoiler habe ich nie gemacht Und dann war ich halt immer so ganz große Augen und hab zugehört.

01:46:25: Dann hatte er kurz nachdem ich eingestellt war, am ersten September damals angefangen.

01:46:30: Ich glaube in Salzburg ist ja die Festspielzeit bis Mitte September gegangen... ...und danach hat er eine neue Karte für den Winter, für die Winterherbstmonate als Servisschulung mal einen Termin gesetzt.. ..und dann waren da die etablierten Chef-De-Rans und Dömi-Chef-De Rans.

01:46:48: Und dann hat er halt die einzelnen Neuerungen der Weinkarte durchgesprochen.

01:46:52: Da war auch unter anderem ein bisschen was Auslese, Spätlese aus Deutschland dabei.

01:46:57: und dann hat da halt zum Beispiel gefragt so, wissen denn alle hier Edelfaule?

01:47:01: Was das bedeutet?

01:47:02: Keiner hebt die Hand, keiner nickt.

01:47:04: Also weiß hier keiner, was das bedeutet ungefähr also ich!

01:47:08: Da war bestimmt jemand dabei, der wusste ja, der hatte vielleicht nur keinen Bock etwas zu erzählen und ich habe halt dann einfach gedacht Ja okay Konny, du weißt das also sei mutig und hebt die Hand.

01:47:16: Du bist jetzt Teil dieser Mannschaft, dieser Brigade, also darf ich auch was sagen?

01:47:19: Also habe ich die Hand gehoben und hab gesagt ja das ist hier betrittes, zynäres wegen der Edelfeule bla bla bla und habe halt das so ein bisschen erklärt.

01:47:27: Und hat gesagt wunderbar genau genau genau was sie sagt.

01:47:29: So dann hat er einen anderen Posten irgendeine andere Wein habe ich wieder die hand gehoben habe wieder einen Kommentar dazu abgegeben und so halt drei vier Situationen gehabt.

01:47:37: Die Stunde warum Die Weinschulung war zu Ende, also dieses kleine Update zur Weinkarte.

01:47:42: Dann hat er zu mir gesagt ... Sie ab ins Büro und ich so, okay scheiße, Königung!

01:47:48: Weil wenn du da ist halt ...

01:47:50: Ich hab

01:47:50: Porträtis falsch gesagt oder das war überhaupt gar keine Porträttis.

01:47:52: Ich bin unfake.

01:47:53: So war das mal ohne Witze, es war genau mein Blick.

01:47:55: Ja, ich weiß.

01:47:57: Scheiße, jetzt habe ich mich voll verkackt.

01:47:59: Und jetzt der erste große Laden mit einer Stadt Salzburg.

01:48:04: Top Adresse.

01:48:06: dann eher so ab ins Büro und er hat gesagt, wo haben sie noch mal gelernt?

01:48:10: Und ich so bin nicht gekündigt.

01:48:11: Und er so, na warum?

01:48:12: Ich so ja weil ich im Büro jetzt überhaupt nicht, woher haben Sie das ganze Weinwissen?

01:48:16: wollte wissen?

01:48:17: Wo haben Sie nochmal die Ausbildung gemacht?

01:48:18: Das muss ich Ihnen nochmal genauer anschauen.

01:48:20: Dann habe ich ihm das erklärt dass ich halt beim Herrn Weber Franz war und alte Schule und sehr verbunden.

01:48:26: zum Wein und ... und er so gut wir kürzen das Ganze jetzt ab!

01:48:31: Sie werden jetzt dann meine rechte Hand und werden recht ... das ziehen mir jetzt da alles vor.

01:48:34: Sie wären komisch um Leben.

01:48:36: Und so ging eigentlich mein Weg los.

01:48:39: Ich war quasi achtzehn, neunzehnt ... ich weiß es jetzt nicht mehr genau.

01:48:43: Ähm als ich da, müsste grad neunzen geworden sein, genau weil ich am ersten ... Ja wo wurde ich dann zum Kombisommel je?

01:48:51: Ohne dass sich überhaupt der Ding ist!

01:48:55: Also ich hab natürlich in der Berufsschule mal das Wort Sommelier gelernt aber dass ich selber das werden würde... Der Gedanke kam ja nicht.

01:49:03: Ich wollte immer aufs Schiff.

01:49:05: Wie gesagt habe ich nie gemacht.

01:49:06: ausgründen zum beispiel dass mir plötzlich gesagt wird, Ich werde jetzt komme ich auf mich und ich natürlich einfach nur wie chef dann werde ich das okay.

01:49:14: Let's do this.

01:49:15: Und dann hat er mich an die hand genommen und da hat er mir halt sehr viel über die Bordeaux hatte dann aufgeklärt und da sehr viel Wissen schon.

01:49:23: Und so hat sich das halt geformt, ich glaube das kann man nachvollziehen.

01:49:25: Erst war ich beim Weber Franz mit sehr viel Deutschland, Franken- und Rheingau.

01:49:29: Dann bin ich nach Österreich, habe da halt Vielfalt von Österreich kennengelernt und ein wahnsinnig intensives Bordeau.

01:49:34: und da fing es glaube ich schon an mit dieser Faszination dieses alte Wissen, dieses ewige Wissen da irgendwie jetzt schon vermittelt zu bekommen.

01:49:42: und so wuchs ich.

01:49:43: und dann hab' ich mir relativ schnell überlegt Ich will nach Neues Seelein mit einem Kumpel.

01:49:49: Der hatte dann kalte Füße bekommen, ich habe aber trotzdem schon gekündigt und dann habe ich mir gedacht okay dann wird es nicht Neues Seeland sondern es wird die Somaliausbildung in München

01:49:56: Weil,

01:49:58: ja fast dachte mir A oder B, same-same war different.

01:50:01: Und drum bin ich dann nach München und ... Mit zweiundzwanzig?

01:50:08: Genau, ich hab drei Jahre im Kapitän gearbeitet in Salzburg.

01:50:11: Ich bin dann halt kommende Sommerlinie geblieben mit ihm zusammen und dann Chef de Ron recht zügig.

01:50:17: Und hatte kloreiche Jahre und Erlebnisse.

01:50:20: wirklich eine der besten Zeiten meines Lebens beste Gespräche, Kunden erleben.

01:50:27: Also Traumhaftes Team.

01:50:30: und auch hier wir haben flambiert, wir haben tranchiert.

01:50:33: Wir hatten Petty-Vorwagen, wir hatten wirklich SSYS Service Technisch ein Schlaraffenland traumhaft.

01:50:39: also bin ich sehr dankbar weil ich so gelernt habe und dann gleich wirklich einen modernen Laden in den Top Gastronomie quasi gefunden habe, die aber genauso handwerklich Service machen.

01:50:49: Es war wirklich mit einem Zigarren-Lounge, wird ein Zigarnservice, wird eine Champagner-Longe.

01:50:55: Also alles an Handwerk was man so gelernt hat man da gelebt und natürlich das Wissen wuchs.

01:51:01: und dann bin ich in die Sommerligschule und hab mir gedacht bevor ich mir etwas Falsches aneigne will ich meinen Fundament gießen mein roten Faden meine eigene Meinung bilden können und gehe gleich in die Sommelier-Ausbildung.

01:51:13: Und festige alles, was ich jetzt schon mitbekommen habe, weil offensichtlich so reflektiert man mich ist das schon auffallend viel, was sich so jung weiß?

01:51:23: Dann dachte ich mir dann bin ich das gleich aber richtig!

01:51:26: Und dann hab' ich das gemacht und da war ich ja drei Jahre später selber schon Fachtozentin für die

01:51:30: Champagne.".

01:51:32: Willst du erst weiter erzählen wie es bei dir ... sofort angehen, weil das ja auch wahnsinnig interessant ist.

01:51:37: Bis zu dem Punkt heute.

01:51:38: oder soll ich erst mal meine Gedanken und ...

01:51:41: Du!

01:51:41: Meine Anmerkungen zum Besten geben was dir lieber?

01:51:43: Weil ich will dich nicht unterbrechen und du weißt genau bei dem anderen driften wir ab.

01:51:46: aber ich finde es halt auch total spannend.

01:51:49: deine Praktika, seine Weinreise

01:51:50: etc.,

01:51:50: das Thema Weinreisen usw.

01:51:52: kann man aufgreifen.

01:51:53: Nee, du kriegst gerne rein.

01:51:55: Okay

01:51:56: habe

01:51:56: ich hier zwei

01:51:56: Fragen die mir total wichtig sind.

01:51:58: zum einen Und dass dann auch gespiegelt zu deiner jetzigen Position Was macht für dich Weinservice aus?

01:52:05: Also du warst beim Weber Franz, du hast halt Service richtig kennengelernt.

01:52:08: Hast wahrscheinlich auch Weinservices in der ganz eigenen Art und eine eigene Art zu zelebrieren kennen gelernt.

01:52:16: Und wenn ich den Weinservic heute in wahrscheinlich Das ist einfach Flaschen aufreißen.

01:52:23: Und selbst wenn es irgendwo in die Kante geschüttet wird, wird sie nicht wirklich zelebriert.

01:52:27: Also sprich was ist weinservice für dich?

01:52:29: Was sollt man da beachten?

01:52:31: Wird das wirklich bei euch in der Sommieausbildung noch vermittelt oder gestult?

01:52:35: Was vermisst du dann ganz doll und welche Sachen sind für dich essentiell?

01:52:39: Das ist die eine Frage und die andere Frage.

01:52:41: Da kannst du schauen, was für dich am ehesten zu beantworten ist ist die Weinsprache.

01:52:45: Wann wurde deine eigene Weinssprache geformt?

01:52:47: Du hast gesagt, dass du relativ schnell diese Position hattest, dann ist man ja sehr wissensgeprägt, aber irgendwann kommt er die Persönlichkeit damit rein und man beginnt dann irgendwann sich selber zu formen und dem Ganzen einen Ausdruck zu verleihen.

01:53:00: Und dieser Ausdruck der ist bei manchen ja doch ganz unterschiedlich.

01:53:03: Manche sind eben mehr Aromen geprägt oder andere Dinge über die Geschichte.

01:53:07: könnte man Conny aus einer Weindeschreibung herauslesen und falls ja wodurch?

01:53:14: So, die beiden Fragen habe ich jetzt dort hier.

01:53:16: Du und entscheide, wie wir das jetzt hier angehen?

01:53:20: Wie wird er weiterkommen?

01:53:21: Wir kommen weiter!

01:53:22: Also ich würde die Frage eins gleich mal beantworten.

01:53:25: Wir unterrichten auf jeden Fall Wein-Arbeiten am Gast Also Wein-Service.

01:53:30: Aber richtig

01:53:30: klassisch?

01:53:31: Ja, komplett.

01:53:33: Und da gibt's noch eine Ente und es gibt ne Weinwiege und den ganzen Quatsch mit Serviette und mit Halsdaubermachen und mit Streichholz ausdrücken, dass man damit den Tochter drückt, damit er flammt und die ganzen

01:53:46: Kram

01:53:47: usw.

01:53:48: Okay... aber selten oder?

01:53:50: Es gibt selten.

01:53:53: Wir unterrichten es!

01:53:54: Ganz, ganz wichtig.

01:53:55: Weil auch hier du musst ja mal wissen wie es bis quasi im Herzen unserer Zunft zu Ende gedacht wird was wir tun also zu ende auch gearbeitet wird.

01:54:09: zu Ende oder zur Anfang ist er jetzt wurscht.

01:54:10: Du machst dir die Flasche auf, also eigentlich beginnt sie ja damit und du weißt aber was ich mein?

01:54:15: Also das muss man... Aber

01:54:16: wo beginnt Weinservice?

01:54:17: Können wir das mal gedanklich durchspielen, dass da lustig so will?

01:54:21: Wann hab' ich mal jemand der Skana meiner Seite?

01:54:23: Ja um Gottes Willen als ob hey... Jetzt

01:54:26: derselben!

01:54:26: Du könntest es selber wahrscheinlich genauso gedanklicht durchgehen wie du Weinservices machst.

01:54:31: Ich spiele die Frage gerne zurück wenn du an deine Arbeit einen im Restaurant denkt, wo hast du für dich selber gesagt?

01:54:41: Ab jetzt ist hier Somelier.

01:54:42: Du musst den Job übernehmen!

01:54:43: Ab jetzt gilt Somelier-Expertise und nicht nur in Anführungsstrichen, sondern nur Chefderung.

01:54:48: Beratungsleistungen

01:54:49: würde ich jetzt einfach mal außen vorstellen, sondern den reinen Weinservice wenn ich die Entscheidung habe.

01:54:53: Also wenn ich diese Entscheidung zu Fragen bekommen habe welcher Wein gewählt wird dann beginnt es bei mir mit dem Hohl der Flasche also wie ich die Flaschen entsprechend hände dass ich die relativ sorgsam, das ich die schon vornherein sorgsam zum Gast hin begleite und dann aber auch eine Philosophie habe.

01:55:11: Wie soll die Flasche überhaupt sein?

01:55:12: Soll sie abgewischt, soll sie staubig sein?

01:55:14: Gibt es auch unterschiedliche Ansichten!

01:55:16: Was ist deine?

01:55:16: Solle eine Flaschenkerr schmutzig sein, als man sieht, die liegt Tischen seit vierundachtzig Jahren?

01:55:21: oder sollte diese Kerngerei nicht werden?

01:55:25: Weinwiege, Weinwiegen nicht mehr, Weinliegen, Wein stehend... Was wäre dein nächster Step dabei?

01:55:31: Oder bin ich zu spät eingestiegen und du würdest es noch viel eher ansetzen.

01:55:34: Nee, nee, nee!

01:55:35: Es ist ja eben ... Bei der Beratung geht's natürlich irgendwo los.

01:55:40: Je nachdem wie die Beratungen... Also

01:55:41: würde ich es ausufern oder?

01:55:42: Nein, aber das ist eben je nachdem, wie beratet überhaupt auch notwendig ist.

01:55:46: Es ist wirklich jemand hat schon entschieden und ich nehm dir ... Es heißt jetzt wird keine Ahnung, ach komm lass irgendwas machen.

01:55:55: Der Ein zweitausender, zwei tausendfünfer Palmeer.

01:56:01: So keine Ahnung.

01:56:01: Bleiben wir einfach in Bordeaux kennt jeder weiß glaube ich jeder.

01:56:04: so ist ein bisschen was gereiftes da fängt es ja schon an eben wie du sagst Ich weiss als Sammelier wie nehme ich diese Flasche aus meinem Chambräer oder holt sie aus dem Keller?

01:56:14: Wie auch immer ich rüttle das Ding natürlich jetzt nicht mehr auf sondern ich behutsam gehe ich damit um damit das Depot möglichst da bleibt, wo es ist.

01:56:23: Und dann geht's an den Gast und die Präsentationen, an dieses Interagieren hier.

01:56:27: für sie wunderschön.

01:56:29: Ich muss natürlich einen Blick haben wie weit ist das Essen?

01:56:32: So, das ist alles jetzt ab.

01:56:33: jetzt gilt´s!

01:56:35: Das lernen wir auch in der Akademie dass man das große ganze Zusammenspiel schon... Es geht nicht nur um dich und du tust dann auch mal die Flasche aufmachst sondern das muss ja auch ein gewisses Tempo haben oder eben das Tempo verlangsam bewusst die Zeit nehmen oder auch verstehen, okay jetzt muss ich mal ein bisschen Sporen einlegen damit das eben zusammen mit dem Hauptgang oder mit dem gedachtem Gericht dazu auch wirklich dann genossen werden kann und nicht danach oder die Flasche schon leer ist bis es essen kommt.

01:57:03: Also da sind alle Sachen die besprechen wir und da geht's... Das ist alles Somelierhandwerk dass auch diese Gewerke im Blick zu haben.

01:57:12: du bist die Chef dieser Gewerkel ja aber du bist Teil davon diese Gewerke im Blick zu haben, damit du deine Arbeit optimal machst und dann geht es natürlich ans öffnende Flasche.

01:57:26: Dann muss ich natürlich eine gewisse fachliche Expertise haben oder Erfahrung.

01:57:33: weiß was mache ich jetzt mit dieser Alter von dem Wein?

01:57:36: Mit dieser Typizität des Weines?

01:57:38: ist Depot zu erwarten habe ich geklärt?

01:57:42: möchte der Gast überhaupt dass ich einen Dekantier Karafir biete?

01:57:47: ich dem an, haben wir es schon abgeklärt.

01:57:49: Das sind lauter so Entscheidungen die zu fällen sind und unser Job ist es nicht einfach nur über den Gast hinwegzugehen sondern ihn immer mit einzubinden aber locker nicht zu belehren, nicht zu viel.

01:58:00: Ist ja gerade in einem Gespräch.

01:58:01: Es ist eine zwanziger Gruppe, es ist nur zu zweit.

01:58:04: das sind alles unterschiedliche Situationen auf die ich individuell eingehe.

01:58:07: auch das lehren wir.

01:58:09: Die unterschiedlichen Gästegruppen, die Etikett was gehört sich?

01:58:16: wann fordert man quasi die Aufmerksamkeit ein, wann stellt man sich zurück etc.

01:58:21: Das gehört alles zu einem Weinservice dazu.

01:58:23: und das Unterricht mehr neben dem klassischen was die meisten im Bild haben.

01:58:27: öffnen der Flasche und umgießen ja nein wie?

01:58:30: ja nein welche Karaffe?

01:58:32: ja nein Öffnungen breite Schaumweine karafieren auch das wird besprochen.

01:58:38: Wann macht man es?

01:58:38: Wann mag man's nicht Korken präsentieren?

01:58:41: Ja Nein Hast du das Setting in deinem Restaurant?

01:58:44: Was ist die Traumvorstellung?

01:58:45: hast Geridon, hast du keinen Geridón.

01:58:47: Das sind ja alles so Sachen.

01:58:49: die müssen wir erst einmal ansprechen und dann musst du für dich natürlich in deinen Strukturen zurechtfinden und beantworten können.

01:58:59: das kann ich umsetzen.

01:58:59: das können wir leider nicht umsetzten weil eine Möglichkeit nicht da.

01:59:02: oder Ich rede mit Chef Chefin und sage da wäre Optimierungsbedarf oder eine Überlegung der Investition oder Wir wollen uns eh in die Richtung ausrichten.

01:59:13: Für einen noch klassischer Akt am Gast bräuchte ich Platz für Geridons.

01:59:20: Weißt du?

01:59:20: Das sind alles wichtige Punkte, damit ich als sommelier-sommlier sicher agieren

01:59:26: kann.".

01:59:27: Ich muss aber erst mal wissen was wären die optimalen Voraussetzungen und Möglichkeiten und da muss man es natürlich in der Realität umsetzen können.

01:59:34: Und so geht's bis zum Probierschluck!

01:59:37: Mach'e ein Probierschlag, mach'e keinen.

01:59:39: wenn ich einen Romani Conti aufmache oder Petrus' Dann bin ich natürlich schon so, dass ich ihn aktiv noch mal sehen lasse.

01:59:50: Dass ich jetzt einen kleinen Probierschluck hier nehme etc.

01:59:54: und aber nicht wegsauffere.

01:59:56: Also weißt du das ist alles Fingerspitzengefühl.

01:59:58: wenn ich einfach nur die dritte Flasche nach schenke fischack dann muss ich halt schon auch hier die Fehlerüberprüfung natürlich machen, aber jetzt nicht extra noch mehr sagen.

02:00:10: Ich mache jetzt einen Probierschluck, sondern ich habe ihn schon mal für sie probiert.

02:00:12: der Wein ist fehlerfrei.

02:00:14: wenn Sie möchten würde ich einfach drauf schenken.

02:00:16: oder das soll sich neue Gläser einstellen so wieder in die Kommunikation gehen aber den Job schon einmal machen so das sind alles aber so.

02:00:22: Punkte Aspekte und Erfahrungswerte die man in der Klasse dann bespricht und mitteilt Die einen haben selber schon viel Erfahrung gemacht, die anderen zähren von den anderen Erfahrungen.

02:00:33: Und so bringt es bis zum Ende und kommt die Flasche mit dem Etikett nach vorne ... In den Blickrichtungen des Gastgebers oder kommt sie in den Kühler irgendwie aus dem Weg?

02:00:46: Oder hast du den Platz, dass es am Tisch direkt auf dem Gasttisch stehen soll darf.

02:00:53: Dass ist dann quasi das finale Servette drauf oder nicht.

02:00:56: Hast du überhaupt eine Stoff-Servette?

02:00:57: Wir wissen's nicht!

02:00:58: Das ist alles.

02:01:00: bis zum Schluss wird das durchgespielt.

02:01:02: Korken präsentieren ja, nein... Für dich jetzt aus deinem Ermessen heraus, ist es überholt oder findest du schön?

02:01:09: Ich mach das wahnsinnig gerne.

02:01:10: Ich mache das einfach nur weil ich ... Das ist ein Gespür.

02:01:15: Entweder kommentiere ich's sogar noch und sag ach guck!

02:01:18: Also man sieht auch hier spart nicht an Qualität.

02:01:24: Wieso wie?

02:01:25: was meinen Sie?

02:01:26: wenn?

02:01:26: ich meine die Leute haben Lust drauf.

02:01:28: Das ist auch so eine Journey, die in so einer Experience ... Man sagt immer so Customer Journey.

02:01:35: Das ist ja auch so ein Punkt wo ich sage, ah cool!

02:01:38: Ich biete Ihnen was mehr.

02:01:40: Aber warum?

02:01:40: Was meinst du?

02:01:41: Ja also es ist klassisch einen sehr schönen Naturkuck fast pornfrei.

02:01:45: das ist immer ein Zeichen von Qualität.

02:01:47: Ah echt?

02:01:48: Da sag' ich ja, da gibt's so große Unterschiede.

02:01:50: Learning super.

02:01:51: Die Fitness total aufmerksam spannend und haben ein Gesprächsthema.

02:01:58: Präsentation des Korkens, um einem Mehrwert zu geben.

02:02:01: Aber halt mit Fingerspitzengefühl.

02:02:04: Wenn die gerade in einem Geschäftsgespräch sind und irgendwelche Zahlen besprechen dann nicke ich nur oder ich lasse den Korken einfach nur auf dem Tellerchen neben der Flasche.

02:02:15: wenn einer will dann soll das machen.

02:02:16: so ungefähr aber Ich verwehre ihn nicht die Möglichkeit.

02:02:21: Mir tut es nicht weh Es ist trotzdem aufgeräumt.

02:02:24: Und irgendwann, wenn ich mir denke, es wird zu viel oder passt nicht mehr dann.

02:02:28: Nehmt mich einfach mit oder frag oder würde kurz Bescheid geben, sag ich.

02:02:32: Ich würde jetzt mitnehmen.

02:02:33: oder möchten Sie denn nochmal genaue untersuchen?

02:02:37: Einfach genau!

02:02:38: Also ich mach sowas.

02:02:40: Das sind so kleine ...

02:02:42: Die Kapsel selber?

02:02:43: Mhm?

02:02:43: Die Kapsel oder

02:02:44: mich auch?

02:02:44: Also, es ist irgendwas ... Wenn die

02:02:45: manchmal auch dekorativ sind

02:02:47: was Besonderes

02:02:47: ist.

02:02:48: Genau wenn das so ein Highlight ist dann auch da.

02:02:51: Klar manche heben sich das auf, kleben sich es rein, ja mit dazu legen soll halt einfach kein Müll sein.

02:02:57: und der Teller, der präsentiert wird, da ist er auch Kapazale drauf.

02:03:00: So nennt mich altmodisch, aber ich bin quasi geprägt von den alten Service-Mehretiketten sag' ich mal.

02:03:12: Und mir ist so was auch wichtig.

02:03:13: Das ist halt schön, dass es nicht zugemült ist.

02:03:16: Ich will ja nicht das zustellen, sondern es soll wertschätzend sein.

02:03:20: Würdest du die Kara von der Flasche lieber am Tisch lassen?

02:03:22: Vorausgesetzt, der Platz ist da oder würdest du sie wegräumen damit's klarer und sauberer aussieht?

02:03:27: Ich hätte immer gerne ein Gerito.

02:03:29: Bin ich ehrlich!

02:03:29: Okay.

02:03:30: Ich habe immer am liebsten einen Gerito... Aber es ist mir schon klar, die Restaurants-Designs von heute sind komplett anders ausgerichtet.

02:03:39: Aber zumindest ein Beistelltisch in der Nähe wäre schon schön.

02:03:43: also das muss nicht direkt Gerrido am Tisch sein.

02:03:46: aber vielleicht gibt's ein schönes Sideboard dass der Gast immer seine Flasche sieht.

02:03:50: auch die Karaffe in der nähe ist dass er immer einen Überblick hat und weiß da ist es.

02:03:55: auf dem Tisch selber ist natürlich am Ende vom Tag eine Platzentscheidung.

02:03:59: wenn ich nirgendwo anders hinstellen kann klar Dann lass ich's dastehen.

02:04:03: Avenierst du oder eher weniger?

02:04:05: Ja, aveniere ich.

02:04:06: Die Gläser, ja.

02:04:08: Das ist natürlich ein Timing-Thema.

02:04:11: Du musst es halt timisch ... Timish, das Wort gibt's nicht.

02:04:16: Timingmäßig hätte natürlich irgendwie auch schaffen.

02:04:20: Erstens, Gläse sind geruchsfrei im Idealfall und wäre jetzt ohne Avenieren möglich.

02:04:28: alles.

02:04:29: aber natürlich ist es schöner

02:04:31: Klingt super, aber spätestens jetzt wäre ja eigentlich der Zeitpunkt wo wir in den Selbstversuch gehen sollten und selber auch im Wein trinken sollten.

02:04:38: Wie könnte mir sowas am besten einläuten?

02:04:41: Was ich glaube du hast eine absolut genial Idee!

02:04:44: Bisschen

02:04:44: ASMR für Weinfreaks...

02:04:52: Die definitiv beste Anmoderation für einen Wein.

02:04:54: Als

02:04:54: ich erfahren habe, dass gerne auch in der Podcastvolle ein Fläschchen Wein verkostet werden darf, dachte ich natürlich sofort her damit sehr gerne!

02:05:04: Ich bin gespannt was es ist und dann kam das Paket und du kannst dir wirklich mich bildhaft vorstellen wie ich einfach so denke ah ja genau das ist wohl noch der Wein den wir verkosten für die Folge.

02:05:20: Und dann packe ich den halt einfach so aus und dann sehe ich halt schon so ein schwarzes Papier in die Flasche.

02:05:25: Denk mal, haja gut verpackt!

02:05:27: Dann habe ich das Papier angegriffen und dann fühlt man ja sofort, ah ja es ist nicht nur einfach eine Verpackung-Verpackung damit's noch mehr geschützt ist wegen Transportsicherheit sondern das war so ein Papier wo du weißt, ah Zeige Flaschen die mit so einem Papier eingewickelt sind, das sind schon eher die ikonischeren.

02:05:50: Und dann habe ich ihn hochgezogen und dann sehe ich schon die Sonne, die mich da ansteilt und dann hab' ich natürlich sofort grinsen müssen!

02:05:56: Also an dieser Stelle vielen Dank dass sich diesen tollen Wein verkosten darf.

02:06:03: also wirklich... Ich bin sehr, sehr demütig und dankbar und musste wahrlich grinssen.

02:06:11: Und ja, ich grinse weiter.

02:06:12: Weil ich hab jetzt mir das mal eingeschenkt und... Weil

02:06:15: ich ehrlich sagen muss es gar nicht so einfach war für dich ein Wein auszusuchen weil du auf der einen Seite die zeitlosen Weine magst also die Weine die einfach Tradition haben, die einen Fundament haben.

02:06:27: wir hätten natürlich nach Frankreich gehen können aber auf der anderen Seite hast du selber eine wahnsinnig moderne Ausstrahlung und so eine Lebendigkeit und ich finde dass dieser Wein beides miteinander verbindet.

02:06:37: Ja!

02:06:38: Was geht's?

02:06:38: Es ist der Luge.

02:06:44: Ja, ich habe das Wort ikonisch eh schon hergenommen.

02:06:46: Ich finde es eigentlich ganz passend, dass es einfach ikonische ist.

02:06:50: Das ist ein Name, den die Welt kennt eigentlich.

02:06:59: Nicht ein Supertasken im Herzen der ersten Welle des Supertaskens, aber es ist auf jeden Fall ein erhabener Wein.

02:07:08: Der sich nicht scheuten muss da irgendwie mit genannt zu werden auch wenn manch Hardliner sagt ne sind die Marama Mimimi?

02:07:15: also wir sind im Süden der Toskana genau gesagt in Montalcino.

02:07:20: und das hinter lutsche stehende du was es gegründet hat ist glaube ich auch etwas was ich jetzt keinem ihr groß neu erzählt aber Wer es vielleicht nicht mehr ganz auf dem Schirm hat, weil schon länger nicht mehr im Glas.

02:07:37: Es ist gegründet worden.

02:07:38: Ich glaube so Mitte der neunziger Jahre in Breio-Ninzig fing's an.

02:07:43: Fünfundneunzig war ich glaube dann der erste Jahrgang.

02:07:46: so ganz richtig.

02:07:48: Auf jeden Fall zwei Kumpels die sich zufällig getroffen haben namens Fresco Baldi und Mondavi also einmal toskanische mehrere Jahrhunderte alte Weinfamilie und dann natürlich Robert Mondavi, Kalifornien absoluter Visionär.

02:08:05: Die haben sich zusammengetan und einfach gesagt sie möchten etwas schaffen von dem Sie offensichtlich beide glauben dass es schön ist und zwar in den erhabenen alten pittoresken charmanten Montalcino-Dörfchen.

02:08:26: Das ist ja durchaus durch Bronello di Montalcino schon ein bisschen bekannt.

02:08:31: Dass sie dann sagen, aber wir wollen Spagat machen auch hin zu der Moderne die da schon eher in der Region ums Eck war durch die fremden Rebsorten aus Frankreich wie Merlot und so war das das erste Mal dass San Giovese den natürlich Lokalmatador ist mit Merlot da zusammenfand durch Fresco Baldi und Mondavi unter dem Namen Tinuta de Luce.

02:09:05: Und man sagt auch Luce de Levite, das steht doch auf dem Etikett drauf wenn ich jetzt korrekt habe.

02:09:11: Ich muss noch mal genauer drunter unter dem Luce, genau Luce De Levite Das Licht des Lebens, symbolisch für das Licht der Sonne.

02:09:22: Die Sonne als Quelle des Lebens.

02:09:24: und ja ich finde es immer... das sind so schöne kleine Geschichten die halt auch dazu gehören.

02:09:31: und das Licht er Sonne zeigt sich im Glas unfassbar dunkel also ja dicht und satt und schwarzen Kern Ich meine ist dreiundzwanzig.

02:09:47: Das darf auch noch genauso sein, das soll genau so sein.

02:09:51: Also ganz ein stolzer impulsanter Wein allein schon in der Optik und ich würde da mal auch direkt jetzt mal verkosten.

02:10:05: Ja es glinzen hört nicht auf die Nase ist halt unglaublich verwoben Also im positiven Sinne.

02:10:12: Da ist so viel Layer, so viele Schichten drauf.

02:10:15: Das fängt an mit natürlich einer satten reifen dunklen Frucht oder ein bisschen Pflaume und was gedörrtes.

02:10:21: Du hast aber auch eine Schokolade, ein leichter Süßholznoten drin, Tabak, etwas Lakritziges.

02:10:27: also immer so ein Spiel aus süße durch schöne Reife und der Chameur Merlot, der natürlich hier auch strahlt und die Würze auch durch den sanftischen Wesen.

02:10:37: ein bisschen etwas Ätherisches, auch etwas Kräutrige... ist aber so richtig südlich, gräutrig.

02:10:43: Tümia ein bisschen Rosmarin was warmes.

02:10:47: Es strahlt einfach etwas sehr Warmes aus.

02:10:49: und dreiundzwanzig als Jahrgang war ja insgesamt ein recht trockenes verrücktes Anfangsjahr und dann schwenkte es um in eine etwas verzögerte Lese.

02:11:01: also man hatte dann noch genügend Zeit.

02:11:03: die Trauben hatten Zeit und das merkst du.

02:11:05: du hast einerseits ne wahnsinn reife Nase Und gleichzeitig hast du eine Kühle drin, und das liebe ich ja.

02:11:13: Wenn diese Gewürze da drinnen schwenken, die kühlen runter.

02:11:20: Das ist auch ein bisschen Nelke, ein bisschen Wacholder.

02:11:24: Das sind alles eher so kühle Aromatiken, die ausgelöst werden.

02:11:27: Ganz spannend liebig!

02:11:28: Ich nehme schon mal einen Stückchen noch.

02:11:38: Hey der hat fast den Spucken vergessen.

02:11:49: Boah, das ist König.

02:11:54: Das Zernien ist griffig.

02:11:56: Es ist auskleidend.

02:11:58: Das hast du gleich unten am Gaumen hängen und rechts und links und es ist richtig opulent und hat auch die Säure vom Sanjuvesi schiebt.

02:12:07: sehr gut dass das ganze Ding richtig Druck auf die Pipeline bringt aber grundsätzlich ist alles wahnsinnig platziert.

02:12:17: also Ich bin jetzt ganz, ganz angetan weil das Tannin so unfassbar feinkönig schon ist.

02:12:25: Also nicht müdfeinkönigs sondern gar nichts ernst sondern eben abstringierend aber ganz fein abstringirnd und hinterlässt halt einfach einen wahnsinnigen Zug.

02:12:50: Ja Schokolade auch leichte Bitternote aber das sind ja alles Sachen die mag ich, das darf ja und soll sogar da sein.

02:13:00: Das gibt dieses Gerüst, dieses Geripperein, diese Statur dieser Weinen.

02:13:04: dadurch hat – und ich betone wieder es ist unfassbar schön!

02:13:08: Ich hatte den jetzt geöffnet und ungefähr eine Stunde auf aber nicht umgeschüttet weil ich mir denke dann ist er vielleicht noch mehr zuerst mal Und da müsste ich noch bis nächste Woche dann warten, bis er wieder aufmacht.

02:13:24: Da hatte ich jetzt keine Lust und auch keine Zeit für.

02:13:30: Der braucht aber diese Luft.

02:13:31: Der Gaumen ist erstmal konzentriert und lebt von diesen feinen Tannin-Geschmeide sag' ich mal.

02:13:43: Aber es fehlt gerade so ein bisschen das Fleisch zwischen den Rippen weil so verdeckt ist.

02:13:51: Ich glaube aber, dass das wirklich nur eine Frage von Stunden sind die ich jetzt hier abwarten müsste.

02:13:58: und wenn er schon, dass er schon in die nächste, die Ebene wieder zündet, die nächste Raketenstufe zündete.

02:14:04: Aber das...das ist absolut ein Top-balancieter auf wirklich fein mit einem feinen Nadel gewoben.

02:14:20: Also ich sehe mich halt einfach sitzend in Italien diese Wein genießen.

02:14:29: Die Nase ist unglaublich!

02:14:30: Also die Nase, das ist wirklich ein absolutes Räumchen.

02:14:40: Schau, ich muss noch länger labern und dann macht er immer weiter auf.

02:14:43: Kommt schon, der nächste ist kommt jetzt ... Der große Wein haben wir ja immer, dieser Extraktsüße sagt man... Und das hast du hier vorne auch gleich, diese ölige Spitze dieses geschmeidige rollende erste Momentum.

02:14:59: Wunderbar, herrlich!

02:15:05: Dazu Pichy oder wie sie in Montalcino wirklich korrekt heißen?

02:15:10: Ich will ja hier jetzt mal flexen weiß zwar ihr wahrscheinlich jeder aber ich sage es einfach sind ja die Pinchies da.

02:15:19: also die Pichies sind sozkanische Spezialität Pinchie.

02:15:22: wenn du nur Montalchino bist und wir sind ja hier im Montal Chino Und es ist ja im Valedorja, also im Ortschatal und das Ortschatal steht für Trüffel.

02:15:38: Für Wildgerichte.

02:15:41: Für Peschi diese handgerollten dicken Nudeln.

02:15:46: Wenn du dann vor Ort bist natürlich muss man mindestens eins dieser Kombinationen finde ich probiert haben oder gegessen haben Und ich liebe dieses Orchertal, weil aus Gründen hinterfraktet einfach nicht.

02:16:00: Es ist so wie es ist habe ich mitunter ein kleines Häuschen auf der anderen Seite vom Lago Trasimeno und ich gucke quasi immer auf dem Turm von Montepugiano.

02:16:12: Und wenn ich ein bisschen weiter vor Montepujano ein paar Meter noch dahinter werde ja Montalcino und vielleicht bin ich öfters in diesen Dörfern, weil das einfach dieses Orchatal für mich wirklich eine der schönsten Fleckchen Welt, die es gibt.

02:16:28: Und ja ich liebe diese umbrische Seite auch von Italien dieses antikisch fast ein stehen gebliebene uhr italienische wo unser Häuschen steht.

02:16:42: aber diese glorreiche Situation noch dazu zu haben nicht nur in Häusche mit Olivenbäumen und Blick auf See sondern Blick auf Se und kann den Kollegen von Südlichen Tuscana quasi zuwinken.

02:16:56: Also warum erzähle ich das?

02:16:59: Einerseits natürlich um Eindruck zu schinden, klar!

02:17:03: Aber ich will einfach nur sagen... Ich liebe die Weine und diese Mentalität und die Kulinarik da unten.

02:17:11: Das ist so hands-on, das ist wirklich ganz mit so einem Stolz.

02:17:19: Das ist alles, was die da machen.

02:17:21: Es ist so stolz wenn du da einfach nur in irgendeinem kleinen Durchfind auf irgendeiner... Anhöhe typischerweise diese Hügelchen das jetzt.

02:17:29: Und dann sagst du einfach hier zum Brand zu, zur Mittagessen.

02:17:33: Ich schätze Lust auf eine Pasta oder irgendwas was ich halt... Was machst der?

02:17:39: Dann ist das halt immer gleich mit seiner Ja musst Du das machen!

02:17:43: Komm hier oder ach nicht lang reden komm ich serviere da was.

02:17:46: und zackibum hast Du halt ein absolutes Traumerlebnis für irgendwie vernünftiges Geld.

02:17:53: ja auch in der Tuscana gibt es noch diese Orte.

02:17:56: Und dann hatte ich einmal das beste Erlebnis, eben mit Pinchi.

02:18:01: Mit Ragu und dazu ein Gläschen Montalcino.

02:18:06: Das sehe ich jetzt hier.

02:18:07: Weil der Luge jetzt noch mehr lo-anteil hat würde ich ja sogar so weit gehen und sagen lasst mal machen diese Pichies oder Pinchis mit Trüffel.

02:18:18: So boom!

02:18:20: Wow Jetzt Luce bisschen Pichie oder Pingees Und dann trifft er.

02:18:27: Das ist

02:18:27: wirklich nicht fair!

02:18:28: Ich meine, du beschreibst das so wunderbar und es meistens auch so ein Problem bei uns dass wir uns die Sachen imaginär vorstellen... ...und dann eigentlich selten dann wirklich probieren können.

02:18:37: Also so wie du es beschreibest ich wäre sofort dabei.

02:18:39: Ich würde sagen, ich habe ein Wein mitgebracht.

02:18:40: oder das Essen?

02:18:41: Wo darf ich bestellen?

02:18:42: Wer serviert's

02:18:43: mehr?!

02:18:44: Ich glaube

02:18:44: mit dem Essens Thema kommen wir jetzt nicht weiter, da müssen wir uns nur den Wein widmen.

02:18:48: Was natürlich aber eigentlich auch reicht, weil der in sich selber so unglaublich komplex ist und sich noch wahnsinnig entwickelt.

02:18:53: Also es ist ja ein Wein, der zwar jetzt noch relativ jung ist, jetzt schon getrunken werden kann, aber spielen noch zehn, zwanzig, dreißig Jahre wenn das denn heicht liegen könnte.

02:19:01: Mega ich freue mich einfach drauf!

02:19:03: Auch wenn wir es jetzt hier nicht alle abwarten können in Erfolge... Aber ich mache jetzt einfach mal den Stoppel wieder oben rauf und dann werde ich diesen Wein über den die nächsten Tage hinweg immer wieder verkosten und freue mich dann wahrscheinlich jeden Tag wieder, wenn er mir ein Gesicht mehr zeigt.

02:19:22: Und ja ich mache es aber selber eigentlich auch viel zu selten, dass ich sage, ich verfolge einen Wein über mehrere Tage um beobachte die Entwicklung und freu mich eigentlich nach dem Feierabend nach Hause zu kommen und den Wein, den ich gestern vor Vorgästen erlebt habe heute nochmal komplett neu zu erleben und das auch zu dokumentieren.

02:19:40: Also großartiger Plan.

02:19:41: Vielen Dank für diese wahnsinnig beeindruckenden Schilderungen, also sowohl für die Gedanken zum Weingut als eben auch zum Wein selber.

02:19:49: Vielen

02:19:49: dank!

02:19:50: Vielen vielen dank für diesen schönen Wein.

02:19:52: Vielleicht

02:19:52: zurück zum Wine Service und zur Restaurantsituation?

02:19:54: Ist es Pain für dich wenn der Gast sagt er schenkt selber nach?

02:19:58: Nein gar nicht.

02:20:00: Bitte schön entspannt.

02:20:01: Das war für mich... Für mich war das immer ganz schlimm.

02:20:03: Also nicht so, sondern ich weiß nicht.

02:20:06: Wenn es nicht so passiv aggressiv ist ... Ganz komisch!

02:20:08: Wenn's nicht so passive-aggressiv ist, damit du okay machst jetzt selber?

02:20:13: sondern einfach nur so, ich war einfach so frei.

02:20:15: Dann ist das ein bisschen ... Ja okay um Gottes Willen, dann gehe ich aber schon hin und sage, ich mache offensichtlich einen schlechten Job oder?

02:20:23: Fishing for compliments!

02:20:25: So hast du mich rausbekommen aus der Fasson, aus der Sicherheit.

02:20:32: Ich schenk selber nach.

02:20:33: Was machst du mit dem letzten Schluck in einer Flasche wenn der Wein dekantiert wurde?

02:20:39: Also... In der Karafel oder

02:20:44: in einer Flasche?

02:20:44: Genau, ich habe ihn immer eingeschänkt und dann als Nachservice genommen.

02:20:49: Dass ich das Glas, wo er das Depot drin war, in separates Glas geschenkt habe und dem Gas hingestellt habe damit es im Prinzip, weil's ja teilweise ist, doch eben auch ein Teil des wertigen Weises angeboten hat, dass wenn er noch dran riechen möchte... Trotzdem noch mal nachprobieren möchte, dass es nicht angenehm ist, weil's Depot drin ist und hab's nicht in der Flasche gelassen.

02:21:09: Ist das in deinem Sinne richtig?

02:21:11: Ist das falsch?

02:21:12: Wie würdest du es fachlich sehen?

02:21:13: Ich fand's halt ein gutes Add-on!

02:21:16: Also es ist absolut nicht falsch... Es ist im Gegenteil, manche fahren ja voll aufs Depot ab die sagen also das muss man mal probiert haben, also das ist eines meita... Das gibt halt welche, die nutzen das auch als schönes Gesprächsthema für ihre Gäste-Runde wo sie halt gerade sind und sagen probiert ihr mal oder habt ja das schonmal erlebt.

02:21:40: Ihr müsst mal unbedingt auf den Depot rumkauen.

02:21:42: also das ist Teil vom Wein den er gekauft und bezahlt hat.

02:21:46: und juhu also bitteschön ja unbedingt.

02:21:49: ich habe es jetzt tatsächlich nicht aktiv immer gleich ausgestellt.

02:21:51: Ich hab halt drauf hingewiesen.

02:21:53: Und dann habe ich gefragt wie soll ich ihn gleich ausstellen?

02:21:55: Oder machen wir's später?

02:21:56: oder einfach nur dass wissen, das Filet vom Filet wäre noch in der Flasche?

02:22:02: und dann siehst du ja schon wie die Leute reagiert.

02:22:03: Am Ende musst du immer dieses Gespür haben.

02:22:09: verwirst du gerade oder ist es jemanden senderempfängermäßig?

02:22:13: funktioniert es grade?

02:22:14: Also wir wissen was wir meinen.

02:22:16: oder tut er nur so also liebevoll um eben gegenüber seiner Gesellschaft quasi optimal positiv jetzt gerade da zu stehen.

02:22:26: Dann supporte ich ihn und dann zwingt man sich so zu und unterstützt quasi, dass er Expertise ist und ein guter Gastgeber grad is'.

02:22:35: Ja?

02:22:36: Also von Gasgeber zu Gasgebers sind wir da auf einer Wellenlänge ungefähr... ...dann wird der Schulterschluss gezogen.

02:22:41: Und drum wenn ich merke oh jetzt habe ich ihr verwirrt sorry!

02:22:44: Dann sage ich ne nee ich meinte nur, dann erkläre ich nicht vor ihm, dann sage ich nicht irgendwie nee ich meine ob sich das... Sondern sag ich wissen sie

02:22:50: was?!

02:22:51: Ich will es einfach mal auf die Seite stellen oder ich weiß schon einfach ... Supportive sein.

02:22:55: Und drum auch dieses Depot-Thema, manche feiern es, ... ... manche sind verwirrt.

02:23:00: einfach zu wissen... ... dass es Leute gibt die es lieben ist schon eine Information,... ...die dich glaube ich zur richtigen Entscheidung bringt.

02:23:09: Wenn du es aber weg ignorierst und einfach schon mal so,... ... ja keine Ahnung, eh keiner wahrscheinlich.

02:23:15: Da hast du manchmal ein Fettnäpfchen, da lernst das halt.

02:23:19: Ist okay wir haben alle.

02:23:20: also ich habe im Gottsmilch nicht von Anfang an alles richtig gemacht!

02:23:23: Man auch dieses auf Sideboard stellen, ähm ja.

02:23:27: Schreibt er bitte die Tischnummer und dann den Kante okay?

02:23:30: Na schön, ja genau.

02:23:32: Wie blieb gehört ihr zu der Weile?

02:23:33: Scheiße!

02:23:36: Und dann schnüffelste darum ein Restaurant an den Karaffen, ey Alter... Ja,

02:23:43: ja.

02:23:43: Der Geschichten ist Leben schreibt

02:23:45: richtig,

02:23:46: genau.

02:23:46: Aber ich find's ganz wichtig eben auch Handgriffe zu kommentieren weil das auch Mehrwert für die Gäste sein kann wenn man sie ihm nicht zutextet.

02:24:09: Es geht um den H. Drecker-Bennisterbindung von Kolumbia Cress.

02:24:14: Manchmal braucht eine Landschaft nur einen einzigen Satz, um für immer einen Namen zu bekommen.

02:24:20: Doch beginnen wir fast einigstundsiebzig Jahre zuvor!

02:24:22: Da stand ein Ranger namens James Kinney im Jahr achtzehn, sieben und fünfte auf einem Hügel südlich vorn Jackaymer und saß seine Pferde im langen Banschgras beiden.

02:24:34: Und er sagte nur das ist definitiv der Pferdenhimmel.

02:24:38: Und damit war die Sache entschieden.

02:24:39: Was vorher nur trockene Hügel und Wind war, trug von nun an den Namen Horse Heaven Hills!

02:24:45: Ein Ort der aussieht als hätte ihn jemand absichtlich leer gelassen, damit die Pferde Platz haben.

02:24:50: Heute grasen dort keine Herden mehr, sondern es wachsen Riemen... ...und er windt, der damals die Mänen der Pferdelserzauste zerzaust jetzt die Blätter der Kabernistöcke und verdickt ihre Bären heute.

02:25:01: Als wollte er ihm dickere Rüstung gegen die Sonne geben.

02:25:05: Columbia Crest war der erste, der sich dauerhaft in diesem Pferdehimmel niederließ.

02:25:34: Die drei Haas, die drei Herzschläge, drei Horizonte, drei Versprechen.

02:25:38: Dass

02:25:39: dieser Weih nicht irgendein Columbia Crest Cabernet ist sondern einer der dem Wind und den Staub und die Weite dieses besonderen Hügellandes im Blut hat!

02:25:49: Cabernetsummius hier kein verwöhnter Gast.

02:25:51: er ist ein Arbeiter der unter Druck wächst.

02:25:54: Die Winde aus der Columbia Josh blasen ihm den Alltag um die Ohren.

02:25:59: Die Nächte kühlen ihn ab, die Tage heizen ihn auf und der Boden eine Mischung aus Lös, Sand und dem alten Basal der Region lässt ihn tiefwurzeln, statt ihn zu verwöhnen.

02:26:10: Das Ergebnis ist ein Wein, der dunkel und konzentriert ausfällt ohne jemals schwerfällig zu werden!

02:26:16: Ein Teil von ihm reift im Beton als würde man ihn noch einmal an den nackten Steinen erinnern, aus dem wie Hügel gemacht sind... Der Rest verbringt die Zeiten Eiche amerikanisch-französisch wie ein Gespräch zwischen zwei Sprachen, die sich am Ende auf denselben Dialekt einigen.

02:26:33: Der Columbia Crest-Hartereig haben wir nicht nur für den Jahr zwanzundzwanzig profitiert von dem besonderen Bedingung der Horse Heaven Hills.

02:26:41: Im Columbia Valley, wo heiße trockene Tage und kühle Nächte für intensive Reife bei gleichzeitig bewahrter frische Sorgen!

02:26:49: Die starken Winde der Region fördert kleine dickschale Gebärde damit die hohe Konzentration an Farbentanien und Aromen, die einzigartig in der Welt ist... Die lange trockene Vegetationsperiode ermöglicht dem Kabbalistiker eine vollständige physiologische Reife ohne dass er zwangsläufig schwer oder gar mal beladigt wird.

02:27:07: Und so verbindet der Wein intensive für amerikatypische Cassis, Bombeer und Schwarzkirschbruch mit bemerkenswerter Frösche und einer unglaublichen aromatischen Präzisionen.

02:27:19: Kräuterwürze Erde Lackritz Und diese mineralischen Anklänge verleihen ihm jene vielschichtige zweite Ebene, die vielen eindimensionalen fruchtbetonten Carbonis fehlen.

02:27:31: Seine Verbindung aus reifer Frucht, lebendiger Säure und geschliffenen Tanninsäuren für Spannung – für Struktur und diesen unglaublich langen Nachhalt.

02:27:40: gerade dieses Zusammenspiel von Kraft und Frische!

02:27:44: Von aromatischer Komplexität und verspürter Leichtigkeit machen den Hart III.

02:27:48: in dem Jahr, zu einem der außergewöhnlichsten Charakter vollsten Cabernet Sauvignon.

02:27:53: Ja, Cabernets Sauvigno kann banal sein!

02:27:56: Aber gut gemacht gehört er zu den großen weltweit verbreiteten Rotwein-Riebsorten und zeichnet sich durch seine dicke Berndschale, seine kräftige Tanninstruktur und seine ausgeprägte Fähigkeit zur Reife aus.

02:28:10: Ganz typisch für Cabernet, wie wir es in diesem Wein finden ist.

02:28:13: Die schwarze Johannesbeere sind die dunklen Beeren und unterschwähle ich diese leichte Paprika- und Kräuternoten, die mit zunehmender Reife in komplexe würzige Erdige und mineralische Nurangsen wandeln.

02:28:25: Seine Stärke liegt in der Verbindung von Frucht, von Säuremethaninen, die nicht nur Kraft und Tiefe sondern auch ein außergewöhnliches Alterungspotenzial vereint.

02:28:33: Und ja... genau das!

02:28:36: Finde mir vereint, im Zwei-Tausen-Einzwanziger Hartreich habe ich nicht so mehr.

02:28:40: Dieses Paradisch-Te aus dem Hause Columbia-Crasse will kein Lauterwein sein!

02:28:44: Er ist eher der stille Botschafter eines Ortes, der einmal nur für Pferde genug war und heute für Reben spricht... ...und trinkt ihn und spürts.

02:28:54: Dass er irgendwo da draußen immer noch Wind über die Hügel streicht.

02:28:58: Banschgras wechs?

02:29:00: Und jemand vor über einhundertsechzig Jahren den selben Satz gesagt hat, der bis heute nachhalt.

02:29:07: Und der Wein nickt leise und antwortet ja.

02:29:10: Und es ist auch unseres!

02:29:12: Danke für diese ganz besondere Präsentation ins Cabernet Sauvignon, für die Darstellung eines außergewöhnlichen amerikanischen Weines im Hause Columbia Crest natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger.

02:29:23: Wenn es dich interessiert wie ein perfekter und sehr gut gereifter Cabernetsauvignon aus dem Columbia Welle schmeckt, schaue in die Show notes und findest du Preise- und Bezugsquellen Kommunikation, deine Kommunikion.

02:29:44: Wie entstand die?

02:29:45: Hast du da mal ein Vorbild gehabt, ein Beispiel wo du gesagt hast so wie der Weine beschreibt ist toll.

02:29:49: hat sich es verändert in den letzten Jahren?

02:29:51: welche Wörter magst du bei welchen kriegst du Rückenschmerzen

02:29:57: zustände?

02:29:58: ja Die weinsprache hat sich geändert.

02:30:01: ich habe am Anfang halt sehr Versucht, viel Aromen natürlich zu beschreiben.

02:30:07: Weil das ist etwas was man... Was so ein bisschen einigermaßen griffig oder irgendwie nachvollziehbar ist und man hat sich sehr auf diese über die Aromen definiert.

02:30:19: Also fand ich am Anfang für mich, wo ich immer denke, Prombere jetzt hat, die Prombäre und Schokolade Tabak.

02:30:26: Okay habe ich auch.

02:30:27: Da hab' ich natürlich auch versucht, der wahnsinnig fein analytisch da dieser letzte Norsen aus der Nase rauszukitzeln, das habe ich mittlerweile für mich gelernt.

02:30:43: Es ist vielmehr das Fühlen von Wein.

02:30:45: also meine Weinbeschreibung ist eine Conny-Weinbeschreiben aber je nach Notwendigkeit ist es eine klassische analytische Weimbeschreibung.

02:30:53: also sprich wenn ich ihn für Weingeit bepunkten soll dann kann ich jetzt da nicht irgendwie so zu sehr meine persönlichen Worte verwenden, sondern das muss klar nachvollziehbar sein für eine Allgemeinheit.

02:31:06: Drum gibt es ja dieses analytische Verkosten mit klaren Inhaltsstoffen an die man sich orientiert.

02:31:14: aber jetzt halt wenn ich nach außen hin einen Wein verkaufe oder dir ein Wein beschreibe den du noch nie im Glas hattest und sag hey Ich hätte etwas probiert für dich, vielleicht ist es interessant.

02:31:24: Der Wein ist XY und dann wirst du wahnsinnig viel Gefühl hören!

02:31:29: Also der Wein ist vielschichtig.

02:31:32: Der Wein hat eine schöne Textur als ein geschmeidiger Kollege.

02:31:39: Solche Wörter nehme ich dann her.

02:31:41: Es ist weniger birne grüner Apfel.

02:31:45: Das sage ich schon auch klar aber ich kürze das relativ ab weil dass ich einen hellen leichtfüßigen Wein habe, der eine schöne frische Ausstrahl des frischen Obst hat.

02:31:59: Was das ich eben lasse, ist ein grüner Apfels.

02:32:00: an den Kenntmann und Granny Smith wird es auch immer ein bisschen zitrisch.

02:32:03: Ein bisschen Limette und dann am Gaumen kommt er wirklich mit einer schönen Straffentextur daher.

02:32:09: damit kann einen Gast am Ende mehr anfangen oder eine zuhörende Person wie wenn ich ihr hier fünfundzwanzigtausend Aromen sag weil dann hat er okay ok ich weiß jetzt ungefähr nach was er riechen soll.

02:32:24: aber

02:32:25: Wie ist der Kollege jetzt charakterisch einzuschätzen so ungefähr?

02:32:28: Habe ich gerade den Vibe, fühle ich den Weingrad.

02:32:30: Habe da grad Bock drauf!

02:32:32: Hab' ich grad Lust in meiner Lebenssituation wo auch immer wir uns grade befinden auf dem Musikfestival oder einem Sterne-Restaurant, fühlte es grad und habe ich grad lust darauf Und das ist ja am Ende vom Tag das wichtigste Verkaufstool dieses Genießen dieses Emotionale zu schaffen.

02:32:50: und das schaffe ich für mich mit meiner Weinwelt, meiner Weinsprache vor allem mit Gefühl.

02:32:56: Mit Textur.

02:32:59: Wie

02:32:59: kam das?

02:33:00: Also ist es eine Frage der Entwicklung und des Lernens oder ist das... dass du es versucht hast zu idealisieren jemanden nachzueifern?

02:33:07: Nee ich habe tatsächlich das gelernt für mich durch Zuhören wenn du nämlich finde ich für mich hörst wie Leute in einem Weinverhandel wenn sie reingehen an ein Wein laden Wenn Sie dir einen Wein beschreiben Also über die vielen Jahre.

02:33:25: Dann beschreiben sie oft ein Gefühl, der hat mir so gefallen weil er war so schön leicht oder der hat mehr so gibt es.

02:33:33: da hatten wir zum fein das war so das was so üppig oder der war so da war richtig viel weinen oder ich hatte noch nie so einen schweren rotwein gehabt.

02:33:44: wir kennen doch alle die ausdrücke.

02:33:46: aber Wenn ich das umsetze jetzt auf, ich muss das jetzt irgendwie in eben einen passenden Wein dann krellenzen oder aussuchen.

02:33:55: Dann versuche ich eben für mich gelernt dass es vielmehr das Wording nehme und den Wein auch so für mich griffig mache.

02:34:07: weil am Ende beschreiben fast alle Wein wenn man's mal so bewusst wahrnimmt über Textur wie sich der Wein anfühlt.

02:34:19: Das große Fazit ist, dass das voraus ankommt.

02:34:24: Diese Aroma-Erkennung ist total wichtig.

02:34:25: alles wunderbar.

02:34:27: Daraus kann man sehr viel schließen während des Jahrgangs.

02:34:30: Wie arrive es der Wein bla bla bla.

02:34:33: Jetzt wissen wir alle aber dieses Fazit was fast bei jeder Weinbeschreibung in einem Weinkatalog bei den Weinhändlern und online Shops steht, das ist das Entscheidende!

02:34:43: Der Wein ist für seine zumpft, eine jugendlich strahlende Beispiel.

02:34:49: Das ist ein Fazit!

02:34:51: Das hat nichts mit Aroma-Beschreibung zu tun sondern das ist die Gesamtwirkungen und diese Wirkung funktioniert vor allem wieder.

02:34:59: wie fühlt sich der Wein als Flüssigkeit bei mir an in der Gänze?

02:35:02: Was für ein Gefühl löst da bei mir aus?

02:35:05: Und was ich für mich festgestellt habe dass wir viel mehr Weine als Gefühl beschreiben als uns vielleicht bewusst ist Und das nutze ich, habe ich da für mich den richtigen Schlüssel gefunden.

02:35:19: Den Wein als Textur... ...als Flüssigkeit wie er wirkt bei mir was er für Sachen auslöst.

02:35:28: Arztringierend, austrocknend.

02:35:30: Speichel also das animieren, tänzeln, vibrieren.

02:35:34: Das ist alles etwas was ich fühle und das sind die Wörter die wirklich verkaufen über in meiner Bubble zumindest, wenn ich zuhöre am Kunden, am Gast.

02:35:47: Das sind die Beschreibungen, die angewandt werden und so habe ich für mich den Schlüssel gefunden.

02:35:51: ist das eine funktionierende Weinbeschreibung.

02:35:54: Hast du Lieblingswörter?

02:35:55: Also die du total gerne gebrauchst Habtik magst du oder magst nicht?

02:36:03: Mag ich, mag ich.

02:36:04: Also der Habtick von am Wein ist für mich ganz wichtig.

02:36:08: die Textur griffig eben seidig geschmeidigt das sind so Sachen die sehr gut eine Flüssigkeit beschreiben können oder wie sich etwas verhält am Gaumen was ich absolut hasse wirklich es abgang.

02:36:25: Es ist für mich wirklich der Entgegner.

02:36:28: Ich mag es einfach, es ist so ein scheusliches Wort ... es ist wirklich kreislich!

02:36:34: Abgang ist aber etwas I know...

02:36:36: Ist auch so zweitleutig Abgang?

02:36:40: Also Abgang in meiner Wahrnehmung und in vielen anderen ... also es ist etwas Negatives.

02:36:47: Es ist etwas ... Das sind schönere

02:36:48: Worte für ... Für Abgang, ist es nach

02:36:51: Hall

02:36:51: oder ist das Nachgeschmack?

02:36:53: Nach Hall.

02:36:53: Es ist Kodalie auf Französisch.

02:36:56: Das ist auch etwas was wir bei den Sommelises anwenden die Kodalie der nachhaltige Eindruck und dem will ich bewerten.

02:37:03: Ich will ja qualitativ bewerten wie nachhaltig der Wein-Eindruck hinterlässt.

02:37:09: Und ich rede nicht von Säure sondern wirklich der Wein!

02:37:14: Und das ist eben das was sich bewerten will.

02:37:16: ein Abgang...ich beschreib das immer so Der Abgang ist etwas, ich habe ein schönes Konzert.

02:37:22: Ja der Musiker nimmt eine Lieblingsband, Lieblungsmusik auf der Bühne.

02:37:27: wunderbar bombastisches Konzern und wir applaudieren.

02:37:33: Der Musiker geht von der Büne.

02:37:35: das ist der Abgang.

02:37:36: erst weg so okay tschau was sich aber bewährt es nicht wie er runtergeht wie er weg ist sondern ich bewerte wie lange die Menschen ab applaudieren, wie lange die Begeisterung da ist.

02:37:47: Wie lange es nachwirkt was sie gerade erlebt haben?

02:37:51: Das ist etwas was einen qualitativen Punkt gibt wo ich sage irgendwie ehrlich gesagt einmal klatschen alle über den Aufgehen weg.

02:38:00: tschüss danke netwas nächster oder.

02:38:04: das ist einfach wahnsinnig beeindruckend wie lange dass jetzt noch nach wirkt und das ist etwas das Qualität erkennen lässt gute und schlechtere Qualität einfach Spray vom Weizen trennt.

02:38:15: Das ist ganz ein wichtiger Punkt bei der Analyse, und der Abgang eben selber nicht – das ist was Negatives vor allem bei weiblichen Kolleginnen und Kollegen, weiblichem Kollegen Waokoni.

02:38:33: Da ist Abgang ja auch etwas, was persönlich triggern kann also... Da muss er nicht zu deutlich werden, aber die Leute wissen das.

02:38:41: Das ist etwas, was nicht so nett und schön ist.

02:38:48: Von dem her ist Abgang für mich der Hasswort.

02:38:51: Auch vom Mindset her finde ich den Gedanken gut, weil du als Zombie idealerweise und gerade im Restaurant versuchst dir das positivzusehen.

02:39:00: Abgang hat ja in dem Sinn erinnert.

02:39:01: Also es ist kein positives Wort und Nachhalt ist dieses Nachsinn, bleibender Eindruck

02:39:08: etwas Schaffendes was... Das nachhaltige,

02:39:09: ja.

02:39:10: ...was in Erinnerung bleibt usw.

02:39:11: Und das habe ich so noch gar nicht betrachtet.

02:39:14: großartiger Ansatz.

02:39:15: Stimmt!

02:39:15: Wow!

02:39:16: Super!

02:39:16: Das ist auch was wir eben bei den Sommelniers schulen dass man da trainiert da schon auch die Wördings zu setzen wirklich international, aber auch eben für Qualität erkennen.

02:39:30: Also wenn ich jemand mit dem Kollegen aus Tokio spreche dann bewerten wir Kodali und das ist halt ein ganz wichtiger Punkt wie lange in Sekunden macht man das ja?

02:39:43: Wie lange wirkt dieser Wein nachhaltig im guten Sinne?

02:39:47: und der Abgang ist kein Thema.

02:39:52: Warum bist du jetzt nicht zu Sie gefahren?

02:39:54: Also was im Kapitän, hast du in der Ausbildung gemacht?

02:39:56: Warum dann nicht?

02:39:57: MS Europa ab geht's.

02:39:59: Peuer frei!

02:40:01: Ich hab da einfach so viele schlechte Sachen gehört, bin ganz ehrlich... Ah, das

02:40:05: war der Grund.

02:40:07: Der hat dich gefangen oder du hast dich querverliebt und so weiter?

02:40:10: Nein es waren wirklich ... ah okay.

02:40:12: Ich bin da ja zur Somaliausbildung und dann muss ich grad selber ... weiß nicht mehr alles im Detail, aber viel.

02:40:19: Ich habe ja dann auf dem Oktoberfest auch noch gearbeitet weil ich kein Geld hatte für die Somaliaausbildung.

02:40:24: Damals gab's noch keine Förderung vom Staat.

02:40:27: Also muss ich da erst mal meinen Geld verdienen, damit ich überhaupt die Ausbildung mehr leisten kann.

02:40:30: Ist ja krass!

02:40:32: Ja, hat auch einigermaßen funktioniert.

02:40:34: Im

02:40:35: Weinzelt oder im Bierzelt?

02:40:36: Äh ne schon mit Biergrüge.

02:40:39: Oh okay... Das ist nochmal Geldverdient.

02:40:42: Ich

02:40:42: hab alle Arten von Gast und mir quasi durch.

02:40:46: Auch das, ähm, sechzehn Mastgrügen war meine meiste Zahl, falls es jemand interessiert.

02:40:54: Genau und dann bin ich mit dem Sommelier in der Tasche.

02:40:59: Dann bin ich erst mal im Weinhandel, da war dieses Schiffsthema einfach durch.

02:41:04: Ich war jetzt plötzlich Sommelier, das wusste ich ja bis ... Ich wollte immer zur See als ich noch Hotelfachausbildung war Und da war das halt so eben, wie du sagst, MS Europa mal.

02:41:16: Die Welt sehen einmal.

02:41:17: Ja die Welt sehen.

02:41:18: Aber dann bin ich ja plötzlich sommerlich geworden.

02:41:20: Das hatte ich damals gar nicht auf dem Schirm, dass das überhaupt ein Karriereweg wären könnte.

02:41:25: Ich wusste nicht mehr, dass es gibt... Also alles andere war viel aufregender, das Schifthema war kein Thema mehr.

02:41:31: und dann bin in den Fachhandel gegangen weil kann ich dir auch noch genau sagen, ich hatte den Sommerli in der Tasche und ich fühlte mich nicht würdig.

02:41:39: Und dann habe ich mir gedacht, warum Italien?

02:41:44: Weinland-Italien.

02:41:45: Also ich liebe ja die großen Weinbaugebiete, die die Welt prägten – da ist Italien natürlich allen voran auch zu erwähnen!

02:41:55: Nur die Struktur in Italien hat für mich einfach wirklich ... Schwerlich nur so ein gemachtes Prüfung.

02:42:01: Deswegen

02:42:02: das Lernens in den Handwerk, wow!

02:42:06: Ich will reich werden und will sowieso ...

02:42:09: Nein.

02:42:09: Es gibt ja hier in München Garibaldi.

02:42:12: Und es ist vor allem der Eberhard Spangenberg, der hat es quasi großgemacht.

02:42:19: Der hat direkt aus Italien damals ganz crazy die Weinengüter importiert.

02:42:23: Slow Food mit Begründungen und so.

02:42:26: Das war halt ... heute noch einer der italienischen Weinhändler schlechthin.

02:42:31: Der hat mittlerweile keine Ahnung, fünf, sechs, sieben Filialen in München.

02:42:35: und dann dachte ich mir mit deren Nadel an der Brust... Und keine Ahnung!

02:42:39: Also Klick hat die Italien für mich nicht gemacht.

02:42:42: Ich will nicht, ich fühle mich schlecht.

02:42:44: Dann habe ich mich da beworben und hab auch tatsächlich es genossen mal kurz die Pause zu haben aus der Gastronomie weil es war schon intensiv Restaurant-Leitung zu sein um den Sommelier nebenbei zu machen.

02:42:55: Und ich habe auch einfach Pause gebraucht von der Arbeitszeit und musste mich mal neu ordnen, sortieren.

02:43:01: Gleichzeitig aber auch das Bedarf gehabt.

02:43:03: Ich muss diese gefühlte Lücke sofort schließen bevor ich weiter hier in der Welt umeinander als Somlilier wackel.

02:43:10: Das hab' ich dann auch tatsächlich gemacht – und ich war dankbar!

02:43:12: Ich kann sagen bis heute Italien macht für mich Sinn.

02:43:17: Also gesetzes technisch.

02:43:18: Es hat Klick gemacht!

02:43:19: Ich bin auch heute noch dankbar der damalige Filialeriter Paolo Bruno.

02:43:24: Wir haben bekannter Kumpel, freuen von mir mittlerweile.

02:43:27: Dozent auch jetzt?

02:43:28: Dann habe ich überreden dürfen!

02:43:30: Er sei jetzt an der Akademie auch unterrichtet, weil er hat mir damals wirklich Italien so wunderbar erklärt.

02:43:35: Das macht bei den Sommernissen auch Gott sei Dank.

02:43:37: Also herrlich!

02:43:38: Bei den Juniors auch und genau.

02:43:41: So war das Schiff kein Thema mehr.

02:43:42: Ich bin als erstes mal in den Handelsseite, habe dann auch mit Gastronomen von einer anderen Seite geredet.

02:43:48: Auch die Kalkulation besser verstanden wie man importiert ist.

02:43:51: Alles war ja dann auch ein großes Learning was was ich mich ja bewusst dafür entschieden habe.

02:43:56: Und dann bin ich wieder nach Österreich der Liebeswillen zurück, ein kurzes Intermezzo gab es da nochmal in Salzburg und dann hatte ich die Schnauze voll und hab gesagt so jetzt ist... Ich will die Welt sehen nicht übers Schiff!

02:44:10: Ich will trotzdem die Welt sein.

02:44:11: Ich wollte damals nach Neuseeland hat nicht geklappt.

02:44:14: Da habe ich dann höflich gekündigt also wirklich auf gute Art und habe gesagt it's time.

02:44:20: Und hab mein Rucksack gepackt und bin dann erstmal auf eigene Kasse, ohne Job.

02:44:26: Sehr jung nach Südafrika und danach Kalifornien direkt.

02:44:30: Also ich habe mir meine Route geplant um dort auf Weingütern Praktikast zu machen.

02:44:34: Einfach auch hier das Lernens willen.

02:44:39: Es hört sich alles ja kitschig an aber es ist tatsächlich wahr...

02:44:42: Das ist großartig!

02:44:44: Die Lücken zu schließen, weil Südafrika aus dem Buch rauszulernen fand ich unfassbar schwer.

02:44:51: Es gibt

02:44:51: hier kaum Bücher?

02:44:52: Es gibt kein afrikanisches Weinbruch soweit ich weiß...

02:44:54: Also dieser Wine-Guide alleine hat mir halt nicht so geholfen, weil ja klar dann sind da die ganzen Plätters oder das ist zwar alles aufgeführt aber...

02:45:04: Aber für sich eine Bewertung?

02:45:07: Ja genau.

02:45:07: Fühl' ich nicht!

02:45:08: Ich verabsele mich retickemt die.

02:45:09: einerseits ist es urhistorisch, Colonialzeit und so Und andererseits ist es aber, sagt man immer, ein New World.

02:45:17: Das hat für mich alles keinen Sinn ergeben und das Gleiche war Kalifornien.

02:45:20: Für mich hat das kein Sinn hergegeben so wie ich gelernt habe.

02:45:23: nicht weil der Vortragende es schlecht gemacht hat.

02:45:25: Nein!

02:45:26: Es hat für.

02:45:26: Und dann dachte ich... Das ist ja aber

02:45:29: natürlich krass, dass du zwei so Ausnahmeweingüter als zum einen hast.

02:45:32: Du hast ja mehr oder weniger so eine Umbrung vom Steingeleg, also live from Stone City glaube ich von Springfield Estate zu einer der bekanntesten Weine in Robertson.

02:45:40: Ja!

02:45:40: Also da hinzukommen es ja und Kames ist ja in Kalifornien Ein Ausnahmewein, gut.

02:45:47: Hast du da einen Türklopfen hast gesagt?

02:45:48: Ich bin Conny und ich würd ganz gerne Trauben pflücken oder ... War das Connections, war es Netze?

02:45:54: Eier war wirklich!

02:45:55: Ich hab einfach

02:45:56: niemals geschrieben.

02:45:57: Ich saß in meinem kleinen Bude ins Salzburg.

02:46:01: Hab schon gekündigt meine Wohnung war schon weg.

02:46:02: Ich habe auf einer Couch genächtig von Freunden die in der Zeit eh auf Winter-Saison waren und jemandem brauchten um die Fische im Aquarium zu führen.

02:46:11: Dann habe ich gesagt also wenn ich bei euch wohnen kann dann führt eigentlich die Fisch kostenlos ihr müsst keinen engagieren.

02:46:19: und ich habe eine bleibe weil mein flug geht erst in vier monaten

02:46:23: Sehr

02:46:24: gut.

02:46:26: Es ging auseinander, es mussten Entscheidungen getroffen werden.

02:46:29: dramatisch, dramatisch damals und so fügte sich das halt einfach win-win.

02:46:34: und dann saß ich so neben meinem Aquarium auf dieser Ausziehcouch und habe E-Mails geschrieben und hab mir einfach meine Traumvorstellung gemacht wen würde ich gerne sehen?

02:46:43: Und wie du richtig sagst es gibt ja Weingüter die sind bei uns bekannt die gibts bei uns.

02:46:47: auf dem Markt ist es ja so viel was es gar nicht bei uns gibt weil nie unsere Grenzen erreicht.

02:46:52: auch logisch.

02:46:53: Und dann habe ich mich halt einfach aus Büchern, Enzyklopädien von Andre Domine inspirieren lassen.

02:46:59: Welche Weingüter beschreibt er denn eher?

02:47:02: Ich lerne auch natürlich bis heute noch aus Fachbüchern vom großen Namen die mich einfach beeindrucken.

02:47:07: Chances Robinson und Andre Dominee sind zwar für mich großartige Menschen menschlich und fachlich.

02:47:16: Da hab' ich mir einfach da die Inspiration konnte.

02:47:17: und dann sehe ich da ach guck mal an Hamilton Russell!

02:47:20: Das hört sich spektakulär an.

02:47:22: Von den Pino Nars habe ich schon mal gehört, den Stadionier hatte ich schonmal im Glas, schreibe ich an.

02:47:26: Janet Brewer, Chance hier von Robertson aus Robertson, schreib' ich an!

02:47:31: Ich hab auch noch zwei drei andere Weingüter, aber taggeweise mehr oder weniger nur besucht, darum habe ich es gar nicht erst aufgeführt... Aber die waren dann einfach so und haben gesagt Nice to meet you, welcome!

02:47:42: Danke für die Anfrage.

02:47:43: wir hätten Zeit, würden uns freuen Und ich sag das sogar ist sogar noch viel krasser.

02:47:48: Ich bin da wirklich einfach, er habe hingeschrieben als absolute Ja No Name.

02:47:53: Ich war wieder Einkäuferin noch Restaurantsitzerin und ich war eine junge Frau.

02:47:57: Anfang meiner Summary-Karriere hatte gerade ja den Titel drinnen Italien für mich jetzt verstanden und war bereit für die große Welt.

02:48:05: aber und hab das genauso geschrieben so ungefähr also wer ich bin Und was ich vorhab?

02:48:10: Ich will einfach nur euch kennenlernen und lernen.

02:48:13: Und ich werde dankbar, wenn ich die Möglichkeit habe... ...ich freue mich natürlich, wenn sie mir helfen bei der Logie aber ich will wirklich arbeiten dafür und einfach vor allem Sie kennenlern!

02:48:25: Das war mein Worring so grob zusammengefasst.

02:48:28: Dann haben die meisten wahnsinnig positiv darauf reagiert und manche haben sogar vor Ort dann wo sie mir die Hand das erste Mal geschüttelt haben und gesagt, es finden die so spannend.

02:48:39: Dass ich alleine das jetzt einfach hier als Frau mach mich soweit auch weg, wegtraue in die Ferne ohne irgendjemand ein Kompagnon.

02:48:46: Einfach nur für mich und Hallo!

02:48:49: Ich bin hier wer bist du?

02:48:51: Und die haben mir dann halt so ... Die Hand Gereicht.

02:48:57: das jetzt zum Beispiel?

02:48:58: In Südafrika, wer ich es nie vergessen hat, Janet Brewer mir nicht ihr komplettes Cottage zur Verfügung gestellt und überhaupt auf alles auch immer mit Essenstechnisch.

02:49:09: Wir haben von den Feigenbäumen in der Früh beim Spaziergang uns ausgetauscht und dann hat sie halt gesagt, Sie würde mich gerne mit jemandem connecten aus Cape Town.

02:49:18: die ist dafür Wine Dot Cosa also den Hauptmarketing-Tool von südafrikanischen Wein.

02:49:26: Würde sie mich gerne mit der Chefredakteurin connecten, die würde mir eine komplette Friendshow-Stellenbosch-Nummer machen.

02:49:33: Wenn ich Lust habe, sage ich Entschuldigung.

02:49:36: natürlich also vielen Dank.

02:49:37: für große Chancen hatte ich Appointments zwei drei Tage später wurde ich abgeholt.

02:49:42: wird einen Tag nur Stellenbosche ein Tag nur Friendshow und so weiter als.

02:49:46: Ich habe dank solchen Menschen weil ich diese eigene Initiative hatte So viel mehr Kenne lernen können.

02:49:54: bis heute eben meine Handynummern bist dankbar, wenn ich... und ich bin auch immer noch in Kontakt mit allen.

02:50:01: Wenn ich darauf zurückblicke weil ich habe einfach eine Journalistin kennengelernt Weinküter gesehen die ich nie auf dem Schirm hatte private Führung bekommen Special Tastings bekommen Einfach weil sie gesagt haben wow vielen Dank dass du aus Deutschland zu uns kommst nur weil du uns kennenlernen willst.

02:50:21: Einfach so!

02:50:22: Du wirst keine Gegenleistung hier sein.

02:50:25: Das ist krass, wir sehen das.

02:50:27: Danke dafür!

02:50:28: Wir geben dir

02:50:28: viel.".

02:50:29: Und das Gleiche kann ich dir vorwegnehmen, dass drüben in Kalifornien passiert.

02:50:33: Unfassbar.

02:50:34: Es war wirklich unbezahlbar was da passiert ist.

02:50:38: Zehntägige Time komplett durchgetaktete von komplett Nord-Kalifornien bis LA runter, Tour über alle großen Gebiete wo ich im Leben selber nicht hätte organisieren können.

02:50:51: Alles nur weil Chuck Wagner von Kames gesagt hat das ist crazy.

02:50:56: Ja und wenn Chuck

02:50:58: Wagner irgendwo anruft, dann ist er schon klasse?

02:51:01: Ist ja so einer der... Außen haben wir Figuren im, aber das eher überhaupt.

02:51:06: Das du es auch angenommen hast?

02:51:08: Das ist halt auch wichtig.

02:51:09: also diese auch geistige Flexibilität zu haben raus aus seiner Komfortzone zu kommen und aus seinem vorgeschriebenen Lebenslauf Und dann zu sagen ja mach ich das mitten auch.

02:51:17: Dann mache ich so eine zentägliche Weintour mit.

02:51:18: Also selbst sowas is ja.

02:51:20: Ich hab da heute noch diese alte Ausdauer aus Santa Barbara hier, wo ich mit einer seiner Önologen rumgebuddelt habe.

02:51:28: Von Troublemaker in Paso Robles, Monterey County ... Das ist unfassbar!

02:51:35: Und das ist genau der Punkt auf den ich am Anfang auch schon raus bin.

02:51:38: Wenn du so was ... Also wenn du rausgehst... Das hat nichts mit großlernen zu tun.

02:51:44: Aktuell halten wir Newsletter, sei beweglich und sei flexibel und offen.

02:51:48: Aber vor allem Geht dahin, wo es stattfindet und dann lernst du.

02:51:52: Er ist ohne Auswendiglernen das macht einfach Klick.

02:51:56: Du verstehst wie die Leute ticken.

02:51:58: Du

02:51:58: spürst den Wind.

02:51:59: Du fühlst die Wärme.

02:52:00: Du siehst die Landschaft.

02:52:02: Du weißt steil ist hier steil Und bei denen ist steil abdannsteil wenn du das Champagne sagst Oh das ist aber hoch.

02:52:11: Wenn du in der Universität nicht stehst Dann wissen die das zu schätzen dass du ihren Montag anerkennst Keine Ahnung, duhrtotal irgendwo im hinteren Bereich an den steilen Granit hängen.

02:52:25: Stehst dann, redest du anders über steile Lagen oder und so weiter

02:52:30: usw.,

02:52:31: oder in Santa Barbara, die ein Kalkbogen siehst ja aus Nevada abgerissen ist?

02:52:38: Also das sind Sachen, die erzählt kann.

02:52:41: auch kein so großartiger Mensch wie ein André Domineo der Chance is Robinson.

02:52:46: Ich kann es auch nicht nachhaltig werden.

02:52:48: Wenn du das einmal selber erfahren hast, hast du ja eine ganz andere Emotion vor allem eine personalisierte Information und Emotionen.

02:52:56: Und die kannst du halt dann bei jeder Probe abrufen und kannst ihn doch zusammenhängen.

02:53:00: nochmal... ...und

02:53:00: auch Preisgefüge auf Größen entschätzen, die einen sagen wie war's noch mal ihr?

02:53:07: Ihr macht keine Trip-Irrigation, also ihr tut nicht bewässern.

02:53:10: Dann hat er nur gemacht so, ihr seid doch crazy in Europa!

02:53:14: Also warum denn ich?

02:53:15: Oder wie wir die Zeilen immer so steil mit diesen Terrassen da machen, dann legt doch ein Arm dein Weinberg an ungefähr.

02:53:21: Der hatte es überhaupt nicht verstanden weil wie ineffizient wir die Weinberge anlegen ja wenn die da keine Ahnung von wieviel zehntausenden von Hekttern da sprechen gefühlt natürlich nicht als Privatbesitz.

02:53:33: aber die kalkulieren anders.

02:53:37: Die rechnen anders, das sind an komplett anderer Rechnung.

02:53:39: Gleich ist egal in welchem Baugebiet.

02:53:42: Das sind so Sachen, die sind wichtig finde ich Dass du dann auch im Wein anders bewerten kannst, also korrekt bewerten kannst.

02:53:49: Weil Du Verhältnisse besser verstehst.

02:53:51: Du verstehst Größenverhältnisse und die wirtschaftliche Voraussetzung wie Wein entstanden ist.

02:53:57: Was sind hier Möglichkeiten?

02:53:59: Und dann kannst Du Summen anders einordnen!

02:54:01: Wenn ich zehn Euro oder zehn Dollar für einen kalifornischen Wein aus St.

02:54:07: Lucia Highlands höre... Dann kann ich das anders bewerte, wenn ich sage entre-de-merzehn Euro Das kann nicht anders ein ordnen Weißt, weil ich beides gesehen habe.

02:54:18: Kulturelle geschichtliche Aspekte kenne, wirtschaftliche Situationen, Arbeitsgesetzgebungen was darf ich?

02:54:24: Was darf ich nicht und so weiter.

02:54:26: Und das sind Sachen die kannst du nur über die Jahre und der Erfahrung lernen und es geht etwas schneller wenn du dich bewegst und wenn du aber eher an einem Ort bleibst und wartest bis die Information auf dich zukommt dann dauert's etwas länger als immer wieder beim Autofahren.

02:54:42: Ja eben auch das imaginisierte.

02:54:44: Heißt das imaginisiert?

02:54:46: Bestimmt, ja.

02:54:47: Die ist vorgestellte.

02:54:49: wenn du selber das liest und baust dir deine eigenen Bilder und dann kannst du Sachen teilweise auf falsch abspeichern aber wenn du dort vor Ort bist dann hast du das reelle Bild und selbst wenn nur ein Bruchteil der Informationen letztlich von den Winzern dann irgendwie mitbekommt als wenn du es jetzt im Buch hättest.

02:55:04: Angeschichte an vielleicht irgendwie typografischen Eigenschaften oder im Statistik.

02:55:09: Trotz allem hast du mehr nachhaltige Informationen, als wenn du es aus jedem Buch herausleg.

02:55:13: Egal wie gut das Buch ist deswegen finde ich das super und sehr spannend!

02:55:18: Wenn Du jetzt in dieser Metaebene bist also sprichst du Unterricht des Sonneis?

02:55:22: Du hast eben auch diese Sachen dort vor Ort kennengelernt.

02:55:25: Du warst im Restauration.

02:55:28: Wie stehst Du persönlich zu Wine Investments.

02:55:32: Also, findest du investieren in Weingut?

02:55:35: Findest du es schade weil die Emotionen des Produkts da komplett ausgehebelt wird ist etwas was die Gesamtwirtschaft auch der Weinindustrie vorantreibt und somit gut ist.

02:55:45: also wie ist deinem Meinung dazu?

02:55:48: Also bei wine investments bin ich raus.

02:55:51: Ich habe Subscription gemacht werde das auch wieder tun aber das ist so einfach nur sehr spezielles invest weil ich es einfach für manche Chateaus und Namen wirklich interessant finde.

02:56:05: Ist ja wieder ein Teil der Geschichte, also wie das dort funktioniert.

02:56:07: von dem her finde ich Subscription ist nur bedingt ein Teil davon.

02:56:12: Das würde ich da gar nicht so sehen, dass es genauso als wenn du jetzt irgendwie Wein kaufst und investierst in dein eigenes Wein, um es irgendwas zu trinken.

02:56:18: Das sind für mich nicht wirklich Weinen-Investments.

02:56:20: Und ich meine richtig, dass du sagst, du kaufest Screaming Eels, zwölf Jahrgänge, ums irgendwann später fürs Achthundertfache zu verkaufen.

02:56:31: Ich persönlich bin da raus, weil ich für mich da wirklich sage okay es sind fern.

02:56:39: Das Budget habe ich nicht.

02:56:41: Und jetzt von der Restaurantsite aus hat sich es einfach auch geändert, man kann leider nicht mehr so kaufen wie damals und mit Hans Haas im Tantris dass man wirklich sagt okay mehrere Kisten kaufen wir um ist bei uns im Keller in tantris einzulagern um dann eben daraus langsam die Weinkarte perfekt aufzustellen und darauf an dem zu zähren an diesen Invest Das hat sich halt alles auch ein bisschen ... das ist Schnellliebe geworden.

02:57:11: Also so ganz lange zu denken, glaube ich, ist selten jetzt

02:57:19: für

02:57:19: viele der richtige Weg.

02:57:20: Es gibt ja die Bubble, die gibt es natürlich.

02:57:22: Leute haben viel Geld und die kriegen wir gar nicht mit.

02:57:25: Das findet statt die ganze Zeit, ob wir wollen oder nicht.

02:57:28: Jetzt gab er gerade vor zwei Tagen hier die Rekordauktions-Fürde, die um vierundachtigtausend Euro versteigert wurden, ist super!

02:57:36: Ich glaube, es waren Chevrolet Shampathar, von Amon Rousseau.

02:57:40: Genau so was.

02:57:41: Ja, irgendjemand zahlt offensichtlich vierundachtzigtausend Euro für diese neunneinziger Amon-Rousseau-Chefraet Shampaathar.

02:57:47: Wunderbar!

02:57:49: Aber das sind Summen ... Das sind ja wirklich unrealistisch.

02:57:53: Wir haben ja eher das Problem dass schlicht und ergreifend jemand der Screaming Eagle wirklich kauft und konsumiert.

02:58:02: Also ich kenn nicht so viele... Klar, in einem Restaurant wenn du einen guten Lokal hast dann hast du Leute die das kennen.

02:58:10: Ansonsten muss ich es erst mal wieder erklären verkaufen und das Wissen geht verloren.

02:58:16: also Ich sehe eher die Schwierigkeit bei so Wein Invest an.

02:58:21: wer soll denn das Gewinn bringen die er wieder abkaufen?

02:58:25: Es geht immer mehr wissen verloren über diese großen Weine Und ja auch die großen etablierten Namen.

02:58:34: Sie finden ihre Abnehmer, weil es Märkte gibt die stellen das aus Prestige Gründen in den Eingang unter Spotlights eine Glasvitrine um einfach nur zu zeigen ich kann's mir leisten Ich war da aber nicht wegen des Genussfaktors.

02:58:49: Aber das ist ja unrealistisch.

02:58:51: Das ist der kleinere Teil.

02:58:53: und drum bin ich bei diesen Invest-Thema raus Weil ich eher sehe dass Leute mir Keller anbieten Weil derjenige, der da für die Liebe hatte verstorben ist und jetzt keiner was damit anfangen kann.

02:59:06: Also mein Postfache ist sehr voll mit solchen Anfragen Und das zeigt mir einfach dass es Ja schwieriges also ein sehr spezielles Feld ist auch weine über Auktion zu kaufen.

02:59:17: Ich habe das auch vor paar jahren noch mehr gemacht und machts auch immer weniger.

02:59:22: ja Es ist man muss halt sehr viel wissen ehrlich gesagt welchen Jahrgang, jetzt sind wir wieder bei den großen Namen dieser Welt.

02:59:34: Wie bewerte ich die Nachvollziehbarkeit der Flaschenlagerung?

02:59:39: Wer hat gekauft?

02:59:40: Gab es Zwischenhändler oder Füllstand, Korkenzustand

02:59:43: etc.,

02:59:45: auf welchem Zweitrittmarkt ist das ein Rückkauf

02:59:48: etc.?

02:59:49: Das musste ja alles irgendwie bewerten um dann quasi zu sagen, okay ich kaufe diese zwölf Flaschen die jemand vielleicht damals sehr günstig erworben hat.

03:00:00: Ohne Risiko und das muss sich aber auch wieder verkaufen als Restaurant oder als absoluter Kronoseur bereit sein zu investieren.

03:00:10: Behandelt ihr es zumindest angerissen des Zombie-Ausbildungen mit oder eher nicht?

03:00:15: Ja, doch.

03:00:15: Wow!

03:00:16: Okay...

03:00:16: Weil Einkaufen natürlich ein Punkt ist für kaufst du gereift oder kaufste selbst eben jünger um es dann bei dir auch im Reifellager zu haben also Flaschen die du bewusst erst in mehreren Jahren dann einplanst.

03:00:35: das ist natürlich ein punkt.

03:00:36: ja der wird besprochen jetzt nicht Ein Studium drüber gemacht, ja?

03:00:39: Wir müssen keine Essayschreiben.

03:00:40: Aber es wird... Zumindest der Punkt

03:00:44: muss oder wird angesprochen weil das Einkaufsthema wie gestaltet du deine Weinkarte betrifft.

03:00:51: Aber für dich ist Wein eher emotional.

03:00:53: Du siehst da deinen Interpretationen drin.

03:00:57: Ich hab's wie immer ein französischer Champagner Kellermeister gesagt hat Die Flasche, wenn die auf ist dann ist der besondere Moment da.

03:01:09: Ich bin da auch eher so hedonistisch unterwegs also... ...die Flaschen sind da um einfach hab Spaß mach's mach einfach auf.

03:01:16: Wenn du einen Wort für Wein hättest welches Wort wäre das?

03:01:21: Also ich würde sowas sagen wie wein ist Gemeinschaft.

03:01:26: Ach schön finde ich toll und ist ja im Prinzip Weinen.

03:01:28: Weines Kommunikation, weines Austausch, Weine es... Was wär dein Leben für ein Wein Wenn du dein Leben als Wein gespiegelt sehen wirst.

03:01:39: Welchen Wein würdest du ja sehen?

03:01:41: Ich bin... Also, also... Oh!

03:01:45: Als Wein gespiegelt sehen.

03:01:46: Jetzt kommen hier die eingemachten Fragen.

03:01:47: Habt ihr diese zwei Stunden weich geklopft?

03:01:49: und jetzt kommt der Sache auf.

03:01:54: Zum

03:01:54: Lürbel gemacht und jetzt hat er... Ja

03:01:56: genau, jetzt wärst du dich nicht mehr.

03:01:59: Also, ich würde sagen ... Ich kann ja keine Rebs heute nennen.

03:02:04: Weil ich werde ... Linkes Ufer Bordeaux.

03:02:08: Werst du?

03:02:09: Okay!

03:02:09: Super, super diese ... Ja.

03:02:14: Super Old-School.

03:02:16: Ohne eben Old School zu sein.

03:02:18: Und wärst du gereift?

03:02:19: Wärst du was auf dem Punkt ist oder wärst Du Spröde und Unnahrbarer?

03:02:23: Wenn man weiß, was groß ist.

03:02:24: Ich

03:02:24: wäre geschmeidig.

03:02:26: Ich wäre gereift, geschmeidig und überraschend lebendig.

03:02:32: Sehr cool!

03:02:35: Gibt es irgendeine Person mit der du gerne einen Wein trinken würdest?

03:02:38: Also es gibt eine die wirklich wirklich ich will das schaffen und ich werde es auch schaffen und manche würden sagen kann ich was ist das Problem?

03:02:44: also habe ich schon nice.

03:02:46: gut für euch mit pink.

03:02:50: kennst ihr Musikerin?

03:02:51: Ja

03:02:51: klar und natürlich.

03:02:53: Riesling-Liebhaberin

03:02:54: Und sie hat ja ihr eigenes Weingut Und es gibt's ja leider nicht in Deutschland.

03:02:58: Und ich wollte damals eigentlich jetzt noch irgendwie zeitlich schaffen, zu ihr zu fahren und auch einfach mein Glück zu probieren.

03:03:03: Hi!

03:03:04: Ich bin Conny, mich kennt keiner, ich würde gerne kommen.

03:03:07: Hat sich aber einfach durch das...einfach nicht ergeben, long story short.

03:03:10: Ich will ...ich würde wahnsinnig gerne wirklich ihren Wein probieren, den Two Wolves fahren.

03:03:15: Ähm..und ich glaub mit der ist so'n...so'n Mel?

03:03:22: Ihre Hits, das war genau das Ding da.

03:03:24: Also ja ich hab jeden Song gefühlt ähm als also dass er hat mehr aus der Seele gesprochen so ungefähr.

03:03:31: Das war einfach Vorbild und das waren ja die High Season Years.

03:03:39: Sternerestaurant gearbeitet viel zuviel Geld plötzlich gehabt.

03:03:42: Also von Anfangs durch viel Geld von Lehrlings gehalten man hat plötzlich irgendwie Geld keine fünf Minuten Teriene mehr sondern man hat jetzt irgendwie

03:03:51: Manni.

03:03:52: Und dann waren es halt der Anfang zwanzig, das Leben ist schön und dann kamen halt solche Lieder.

03:03:59: Das habe ich alles sehr gefühlt und ich finde einfach sie menschlich und also auch werte katalogmäßig supergut für mich.

03:04:10: Sie ist Genussmensch und sie hat eben dieses familiäre Hand hands on sich nicht zu schade sein Fürs Label, wie jetzt um Gott zu bilden.

03:04:22: Kelly Minogue ist eine wunderbare Person also nicht nur für den Auftritt das zu machen sondern wirklich das eigene zu haben und auch wenn es heißt es lese auch dann da zu stehen und auch ihre Familie mit einzubinden.

03:04:36: ich finde es einfach in meiner Vorstellung ein sehr sehr gute spannende Genießerin, wo ich sage.

03:04:46: Ich glaube damit kann man abend füllen auch herzlich diskutieren und sich austauschen weil sie einfach interessiert ist an anderen drum.

03:04:53: also würde ich mit pink würde ich machen begleitet mit songs von afro-lawin

03:04:59: Ja auch ein eigen Wein hat ja

03:05:02: ja ich weiß am liebsten beide so das wären so meine meine meine Sturm und Drangzeit hero.

03:05:12: Und jeweils dann schön Pino Nord und Cabernet.

03:05:15: Perfekt!

03:05:16: Was für ein Wein würdest du aufreißen?

03:05:17: Also, Pino-Nord-Cabernet?

03:05:19: Irgendwenn

03:05:19: was mit Pino Nordschritte... Je weiß von denen.

03:05:25: und dann natürlich würde ich halt zu sagen, also das sind Herzensweine von mir, das würde ich dann schon was organisieren.

03:05:35: Ja klar, es gibt natürlich Bordeaux, es ist natürlich Burgund Dann würd's was aus Deutschland geben, ganz klar.

03:05:43: Auch hier vielleicht Siliken?

03:05:44: Einfach weil ... liebst.

03:05:45: und dann meine ... Großartiges

03:05:47: Feingut!

03:05:48: Und auch Dorothea großartig.

03:05:50: Super, super.

03:05:51: Diese

03:05:51: Herzlichkeit also überlegst du dich machen solche ... Also Weltweine.

03:05:55: und dann haben die noch diese Herzlichkeiten dieses Eier.

03:05:57: Ja von Prüm.

03:06:00: Da-und-Dan-Tool-Regulasch.

03:06:02: So was will ich machen?

03:06:03: so.

03:06:03: Schön geschmortes Reh, Scheuferlknöte, schön Auslese... Ein bisschen, ein bisschen reif.

03:06:12: Dann die zwei Damen, gute Musik, gute Gespräche und hinten drauf machen wir irgendwas Cabernet von hier auf einen Spätbegründer oder von den anderen fühle ich

03:06:22: großartig.

03:06:23: weißt du wen ich gedacht hätte wenn du sagst deinen Ausbilder

03:06:27: das wäre schon

03:06:28: einmal witzig nach dem ja genau nachdem er dich da mehr oder weniger in diese Ebene eingeführt hat dann einfach mit dem mal zu zeigen boah dass es aus Konnie geworden.

03:06:41: Ich bin ja immer mal wieder bei ihm, leider viel zu wenig und er hat sich letztens genau das was du gesagt hast, dass er sich wirklich über beide Ohren gefreut, erstens ich natürlich noch den Kontakt halten möchte und was aus mir gewonnen ist.

03:06:57: und dann hat er mir ein Flaschall aus seinem Keller, den ich sehr gut gelernt bekommen habe.

03:07:08: Bei dir gehört es Herr Schenger.

03:07:10: Du kannst das wenigstens einordnen, gell?

03:07:13: Wow!

03:07:13: Oh, Gänsehaut.

03:07:14: Das ist

03:07:14: schon zuckersüß, ja, Wahnsinn.

03:07:16: Der Winkler-Hasensprung war einer der wichtigsten Weine von Fritz Allendorf, wär ich nie vergessen.

03:07:23: Ja.

03:07:24: Und da hat er ... Also reingau insgesamt, da hatte man was aus seinem Keller.

03:07:29: Weil du, Cornelia, du weißt ja, was das dann ist.

03:07:32: Das passt schon, das passt schon und dann wieder typisch wie eine Frage.

03:07:36: Das machst

03:07:37: du schon.

03:07:37: Ja, es

03:07:39: ist cool.

03:07:40: Wow!

03:07:41: Hast du nur irgendwelche ziele Wünsche, Gedanken?

03:07:44: Irgendwas was dir vornimmst, Buch schreiben.

03:07:46: willst du mal ein Buch schreiben?

03:07:48: Ich glaube die Welt hat auf dem Buch von mir gewartet oder?

03:07:52: Warum nicht?

03:07:53: Also ich finde es gibt zu wenig Weinbücher.

03:07:54: Es geht mittlerweile dadurch dass so viel online läuft und lesen hat dann trotzdem eine ganz andere Emotionen-Nachhaltigkeit usw.. Und was bleiben ist also von dem her finde Buchschreiben schon ganz wichtig.

03:08:07: Und es machen viel zu wenig, weil sich das halt nicht mehr rechnet.

03:08:10: Das Problem ist, wenn nicht irgendwie ein Publikum irrelevantes Buch was in extrem hoher Aufzahl aufgelegt wird, rechnet es nicht und kostet halt viel Zeit und viel Aufwand.

03:08:19: Ich hab da schon Gespräche geführt, weil immer mal wieder jemand gefeedbackt hat.

03:08:26: Dass die Geschichten schon sehr spannend sind und man das gerne lesen würde ... Da gibt's bestimmt noch mehr, sag ich ja?

03:08:32: Also, Geschichteln hätte man natürlich noch ein paar zu erzählen und auch gleich zu inspirieren.

03:08:37: vielleicht, dass jemand selber so einen Weg einschlägt oder halt in die schönste Branche der Welt eintaucht, in das schönste Zumpf des Sommeleris.

03:08:48: habe ich jetzt aber nicht akut auf dem Schirm, aber hab's tatsächlich nicht ganz so weit weg.

03:08:52: Es gibt einen Ort auf meinem PC, der heißt ... Buch?

03:09:00: Weil ich da einfach so random Sachen reinleg, wo ich mir denk, das hab' ich doch jetzt schon wunderbar ausformuliert.

03:09:05: für was weiß ich in irgendeinem Auftrag, irgendeine Schulung, irgendwas, was ich machen muss und die Arbeit ist ja schon da gemacht worden, warum nicht, aber akut oder nicht akutt sondern Kurzfristig ist die Produktion von meinem eigenen Online-Format auf dem Zettel.

03:09:25: Und das wird ... Das ist auch ein großes Ding, was ich mit ein paar Partnern zusammenmache.

03:09:34: Partner hört sich jetzt halt irgendwie so an.

03:09:36: Also Produktionsfirma, weil ich es einfach selber nicht alles produzieren kann.

03:09:40: Weinschule online sozusagen?

03:09:42: Dass man

03:09:43: weniger Schule mehr Show.

03:09:45: würde ich es nennen, tatsächlich.

03:09:48: Und das Gleiche möchte ich dann auch als Wiener Art Bühnenprogramm live stationär machen in den Städten.

03:09:56: Sehr großartig!

03:09:57: Weil ich glaube die Leute haben Lust darauf Unterhaltung mit Mehrwert zu haben also das Gemeinschaftliche was ich sage das Gesellige des menschlichen zu haben dass man gesehen wird mitgenommen wird und aber auch ein bisschen dann vielleicht eben eine Information hängen bleibt, aber halt fein verpackt und kurzweilig verpacked.

03:10:21: Und am Ende vom Tag hast du einen schönen Abend gehabt.

03:10:23: Also wenn es nur das war dass du ein schöner Abend gehabt hast habe ich auch einen Ziel erfüllt.

03:10:27: Wenn's nen schönen Abend war mit Lachen noch besser?

03:10:29: Wenn's n schönen Arm war mit lachen und du hast ne neues Weinguck kennengelernt ideal Fall!

03:10:33: Und wenn dann auch noch ein Informationen hängenbleibt die du dann fürs nächste mal wenn du selber Wein aussuchst einkaust im Restaurant sitzt anwenden kannst ist der Traum eingetreten so ungefähr

03:10:49: Das war diese Woche Freitag.

03:10:51: Das war Sommi, die interessantesten Weinkehle unserer Zeit und das war Conny ganz!

03:10:56: Und Conny war wie ihr sie kennt also mit einem leichten Hagen zum Extravertierten, zum Lebendigen, zum Darstellenden... ...und es kann sie großartig.

03:11:04: aber ich fand ist toll dass wir noch so viel mehr Conny hatten, soviel nachdenkliche Conny, so viel sentimentale Conny Soviel besondere Conny.

03:11:15: Ich hätte mit ihr noch Stunden weiter reden können.

03:11:17: Vielen Dank liebe Conny, dass du unsere Gäste warst das du uns gezeigt hast wie viel Tiefgang und Komplexität in deinem auch Betrachtungsweisen über Wein aber eben nicht nur über Wein du innehast!

03:11:29: Und für jeden der Conny vielleicht noch nicht kennt kann ich unbedingt empfehlen ihr auf Instagram zu folgen.

03:11:34: Es großartig welchen Content, welchen Tiefsinn sie dort vermittelt und liefert und welche Leichtigkeiten, welche Lebendigkeit mit welcher außer Gewöhnlichkeit eben Conny.

03:11:45: Und natürlich möchte ich dich einladen, auch uns zu folgen auf Instagram.

03:11:48: Falls du es noch nicht folgst und gerne deine Meinung zum Besten geben was hast du über die Folge gedacht?

03:11:53: Was hat dir besonders gefallen?

03:11:55: Was würdest du vielleicht verändern?

03:11:56: Wir schreiben auch so ein zwei Tage in der Woche verschiedene Zitater aus der Folge heraus und ich finde das interessant einfach nochmal zu vergegenwärtigen wieviel tief sind jede dieser Folgen innehat!

03:12:07: Wie komplex die einzelnen Zombies oder eben auch die Begleiter der Zombie-Branche denken wie viel Erfahrungen sie preisgeben in diesen ein, zwei oder drei Stunden.

03:12:17: Es geht manchmal beim Hören der Folge unter aber dadurch das wir es nochmal herauslösen hat man's wenig präsenter und weniger gegenwärtiger.

03:12:26: Also danke fürs uns begleiten Danke fürs bei uns sein, danke fürs zuhören.

03:12:30: Und an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Schlumberger Gruppe An die Handelshäuser Segnitz Konziuini als Spezialist für italienische Weine Schlumberga und natürlich dem Privatkundenportal Bremer Weincolleg.

03:12:43: Diese findest du natürlich im Internet.

03:12:44: Schlumberger selber unter www.schlumberger.de.

03:12:48: Neuer Webshop, richtig gut gelungen!

03:12:50: Du findest alle drei Handelshäuser dort komplett vereint und kannst mehr oder weniger aus einer Hand bestellen mit einer Logistik also sehr fortschrittlich gedacht und vor allen Dingen sehr informativ.

03:13:00: Und für private Weinliebhaber gibt es das Bremer Weinkollekt unter www.

03:13:05: bremer-weinkollek.de.

03:13:07: Dort findest Du alle Weinen der Schlumbergagruppe Vereint und für dich zugänglich.

03:13:11: Zu super Preisen, teilweise im Jahrgangstiefe kann ich dir sehr empfehlen.

03:13:16: Dank der Schlumberger Gruppe heißt es nach dem Podcast ist vor den Podcasts Nachdem Freitag ist vor dem Freitags.

03:13:21: Und nach Conny treibt es uns wieder in die Bundeshauptstadt nach Berlin!

03:13:25: Und dort.

03:13:26: über viele fast zwei Jahrzehnte war er als einer der kultigsten Sonnies in Deutschland tätig.

03:13:35: Dann verschwand er vor einigen Jahren so ein bisschen von der Bildfläche, weil er im Weinhandel tätig war und somit in der breiten Öffentlichkeit gar nicht mehr so präsent.

03:13:43: Und ich bin überglücklich dass Gunnar sich die Zeit genommen hat uns von seinem enormen Erfahrungschatz zu berichten.

03:13:49: Es ist einen der Folgen wir haben sie schon aufgezeichnet, die mich richtig beeindruckt haben!

03:13:54: Also freu dich auf den kommenden Freitag auf die kommende Woche und freu Dich auf GUNNAR TEEKS.

03:14:12: Hallo Silvio Ich bin's, Johannes Tech, von meinem Gut-Techt aus lang gelohnt sein.

03:14:16: Du hast ja heute die Conny zu Gast.

03:14:18: Da wollte ich dir kurz erzählen, wie ich sie kennenlernen durfte.

03:14:20: Wir wirtschaften ja ungefähr zwanzig Hektar und sind seit zwanziger Jahren spezialisiert auf trockenen Lagenrislinge.

03:14:27: Diese Rislinge dürfen wir auf sechs verschiedenen Lagen mit sechs verschiedenen Bodentypen bewirtschaften.

03:14:32: Conny kam damals angeschossen mit ihrem Bulli Und hat sich alles ganz genau angeschaut.

03:14:36: Unsere Böden unterscheiden sich grundlegend von Losleben bis Rotliegendes und vulkanischen Verwitterungsgestein.

03:14:43: Conny war in all unseren Lagen in all unseren Weinbergen und hat sich die Erlebnisse unseres Jahrgangs genau angehört von uns.

03:14:51: Und danach alles durchprobiert, sie stellt tolle Fragen und von ihr kann man auch als Winzer noch viel über Wein lernen.

03:14:57: Sie erzählt einem als Winze offen raus wie sie die Weine empfindet und nimmt kein Blatt vor dem Mund.

03:15:01: Sie ist bei uns ein langen Lohnsein immer ein sehr gern gesehener Gast und darf immer vorbeischauen.

03:15:08: Für mich ist sie aber noch mehr als ein Gast sondern eine super Gesprächspartnerin Egal, ob es über die Weinbranche geht.

03:15:14: Den aktuellen Jahrgang oder den neuesten Trends und Entwicklungen.

03:15:17: Sie versteht unsere Weine stellt auch manchmal die unangenehmen Fragen Und transportiert das perfekt nach außen was wir manchmal auch nicht so super ausdrücken können.

03:15:25: Ja ich wünsche allen viel viel Freude beim Zuhören und euch viel Spaß bei der neuen Folge.

03:15:32: Beste Grüße aus Lange Lohnzahem von der ganzen Familie in Tech und

03:15:36: bis da.

03:15:42: Was ich zudem an Conny noch schätze, ist dass sie auch jungen Winzer in ihr Gehör schenkt.

03:15:48: Sie auf ihrem Weg begleitet und ja auch mal schaut was Betriebe machen die nicht jeder auf dem Schirm hat.