SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

Christian Scholz – Der Archivar des Geschmacks

Christian Scholz – Der Archivar des Geschmacks

Natürlich ist der Weinservice von Christian Scholz fast wie eine kleine Aufführung. Präzise Bewegungen, ein intuitiv definierter Tonfall, ein Vokabular, das sich zwischen Gästerespekt und tiefgründiger Kennerschaft bewegt. Und natürlich ist er auch einer der Weinmenschen, die nicht nur einschenken, sondern positiv inszenieren. Ist er doch der Chef-Weinkellner in einem der derzeit gefragtesten Restaurants unserer Republik. Dem Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, einem jener Orte, an denen große Namen, große Flaschen und große Erwartungen täglich aufeinandertreffen. Und eben genau dort begegnet Christian Scholz dem Wein nicht wie ein Schatzanbeter, sondern eher wie ein Kurator. Ein Treuhänder von sage und schreibe 100.000 Flaschen. Und er versteht, dass große Weine nicht deshalb groß sind, weil sie teuer sind, sondern weil sie etwas erzählen. Und er archiviert diese Geschichten über Herkunft, über Zeit, über Geschichte und natürlich über die Menschen. Nicht, weil Archivare staubige Verwalter wären. Sondern weil sie entscheiden, was bewahrt und vermittelt werden muss. Er wirkt nicht wie jemand, der sich vom bloßen Prestige beeindrucken lässt. Das ist in einer Branche, in der Etiketten gelegentlich fast mehr Aufmerksamkeit bekommen als Inhalte, bemerkenswert. Große Weine interessieren ihn – aber nicht als Trophäen. Sondern als kulturelle Objekte mit Aussagekraft. Ein Sommelier wie er sammelt nicht wahllos Worte, Geschichten und Wein. Er bewertet. Trennt Substanz von Dekoration. Dauer von Trend. Relevanz von Lärm. Und genau das scheint Christian Scholz auszuzeichnen. Diese Episode ist kein Spaziergang durch gefällige Lieblingsweine. Sie ist ein Gespräch über Verantwortung, über Geschmack, über Mechanismen einer Branche, die zwischen echter Leidenschaft und perfekter Selbstinszenierung pendelt. Er ist kein Fachmann für einfache Antworten. Zum Glück.

Christian Scholz – Exclusive Preview

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Moritz-Christian Brand – Central Coast im Deep Dive

Moritz-Christian Brand, Jahrgang 1990, ist einer jener Sommeliers, bei dem man spürt, dass er die Weinwelt ein klein wenig langsamer und interessanter drehen lässt. Nach dieser Episode wirst Du den Wunsch entwickeln, mit ihm einen langen Abend zu verbringen – weil er Wein versteht, wie ein alter Territoriumsheld sein Land definiert: aus dem Bauch, mit echter Zuneigung, ohne daraus eine Predigt zu basteln. Das ist keine Lebensweise, die er abends in den Spind hängt. Das ist ein Handwerk, das man sich erkämpft, Station für Station, mit den Händen, mit dem Gaumen, mit jenem Sturschädel, den die Besten dieser Zunft alle besitzen. Seine Lehrjahre begann er im Relais & Châteaux Hotel Bayerisches Haus in Potsdam. Was folgte, war eine Dekade Sternegastronomie: Gourmetrestaurant Lerbach unter Dieter Müller, Restaurant Nils Henkel (zwei/drei Sterne) in Bergisch Gladbach, die MS Europa, dann München – stellvertretender Chefsommelier im Tantris, schließlich Chefsommelier im Restaurant Atelier des Hotel Bayerischer Hof, ebenfalls drei Sterne. 2017 übernahm er mit seiner Frau Julia das Hotel Stadt Kassel in Rinteln – ein Traditionshaus, das durch diese Übernahme in eine andere Liga trat. Das Restaurant Fachwerk wurde zum Beweis, dass Spitzenqualität keine Metropole braucht. Die Weinkarte wuchs auf über 1.500 Etiketten aus 14 Ländern. Die Branche reagierte: Der German Wine List Award 2022 (VINUM) kürte das Fachwerk zum Sieger in der Kategorie Gutbürgerliche Küche; VINUM vergab zusätzlich die „Weinkarte des Jahres 2022”. Ebenfalls 2022 folgte die Ehrung „Ausgezeichnetes Weinkonzept” durch VDP und Meininger Verlag – ein Preis, der an die Person gebunden ist, nicht ans Haus. Das Deutsche Weininstitut kürte das Fachwerk 2024 zum Sieger in der Kategorie „Gehobene Gastronomie”. Hinzu kommen der Wine Spectator Best of Award of Excellence und die Aufnahme in die Star Wine List – beide als einziges Haus Niedersachsens. Das Rolling Pin Magazin listete Brand regelmäßig unter den 50 besten Sommeliers Deutschlands; die Jeunes Restaurateurs Deutschland nahmen Julia und Moritz Brand 2024 als Mitglieder auf. Man könnte das einen Aufstieg nennen. Moritz würde sagen, das sei das Ergebnis davon, dass man die Arbeit richtig macht. Damit hätte er recht. Heute bringt er uns die Central Coast Kaliforniens – nicht Napa, nicht Sonoma. Eine topografisch zerrissene, klimatisch polarisierte Weinlandschaft, die Burgunder und Rhône-Sorten ebenso beherbergt wie Bordeaux-Varietäten, Küstennebel und Mittelmeerwärme auf 450 Kilometern vereint – und Geduld wie Präzision verlangt.

Moritz-Christian Brand – Exclusive Preview

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Sebastian Russold - Der Sommelier als Systemkritiker

Sebastian Russold ist einer der Menschen, die ein System erst vollständig durchdringen, um es dann von innen zu erschüttern. Nicht aus Zerstörungslust. Nicht aus Eitelkeit. Sondern weil sie als Einzige wirklich verstehen, was auf dem Spiel steht — und deshalb als Einzige nicht schweigen können. Was ihn von den meisten seiner Kollegen unterscheidet, ist nicht der Titel — obwohl der Titel außergewöhnlich ist. Bester Jungsommelier Deutschlands 2018, Bester Sommelier Deutschlands 2021 und 2022. Zwei Generationen desselben Sieges, als hätte er beweisen wollen, dass das erste Mal kein Zufall war. Aber der Titel ist nicht der Mensch. Der Mensch ist das, was nach dem Titel kommt. Genuss, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit — das ist Sebastians eigene Formel. Es ist eine politische Aussage. Eine, die der Branche ins Gesicht sagt: Schönheit ohne Struktur ist Dekoration. Erfahrung ohne Verantwortung ist Selbstbedienung. Und wer Genuss predigt, während er seine Mitarbeiter ausbrennt, hat den Begriff nicht verdient. Diese Trias ist kein Leitbild für eine Website. Sie ist die Weltanschauung eines Mannes, der früh begriffen hat, dass der eleganteste Wein der Welt nichts legitimiert — keinen Sexismus hinter den Kulissen, keine Hierarchie, die Demütigung als Ausbildungsmethode versteht, keine Nostalgie, die sich als Qualitätsstandard verkleidet. Genuss verpflichtet. Sebastian Russold hat das verinnerlicht, während andere es noch buchstabieren. In dieser Episode tut Sebastian Russold etwas, das in seiner Branche ungefähr so üblich ist wie offene Fenster in einem Weinkeller: Er spricht. Er hätte erzählen können von den Möglichkeiten, den Reisen, allem, was dieser Titel ermöglicht hatte. Das hätte man erwarten können — Demut zeigen, Bescheidenheit, nicht kontrovers auffallen in einem konservativen System. Er verweigerte diese Erwartung. Komplett. Ohne Entschuldigungsformel. Was er stattdessen sagte — Sexismus, Rassismus und Mobbing sind in vielen Betrieben noch an der Tagesordnung — ist deshalb so bemerkenswert, weil er es nicht als Außenseiter sagte, nicht als Quereinsteiger, nicht als jemand, der das System nie wirklich bewohnt hat. Er sagte es als Bester Sommelier Deutschlands. Als jemand, dem das System gerade seinen höchsten Titel verliehen hatte. Als jemand, der — hätte er geschwiegen — ungestört von Preisverleihung zu Preisverleihung hätte gleiten können, lächelnd, geschätzt, ungefährlich. Dieser Verzicht auf Ungefährlichkeit ist das Mutigste, was ein Mensch in einem konservativen Beruf tun kann. Sebastian Russold ist kein Rebell um des Aufruhrs willen. Er ist kein Ideologe, der Wein als Vehikel für Weltanschauung missbraucht. Er ist etwas Präziseres und Schwierigeres: ein Mann, der seinen Beruf so tief liebt, dass er ihm die Wahrheit zumuten will.

Sebastian Russold – Exclusive Preview

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Gabriele Heins - Ein Leben gegen die Mittelmäßigkeit

Gabriele Heins ist Chefredakteurin eines der prägendsten und einflussreichsten kulinarischen Magazine unserer Republik. Der Titel klingt nach Büro, nach Redaktionskonferenz, nach dem Geruch von kaltem Kaffee und überhitzten Druckern. Und doch eines vorweg: Der Titel lügt, denn vielmehr ist sie eine Architektin von Momenten, eine Kuratorin des Unübersehbaren, eine Frau, die den Unterschied zwischen Leben und Lebensqualität nicht akademisch versteht, sondern physisch – mit allen verfügbaren Sinnen gleichzeitig, gefühlt rund um die Uhr, ohne Grenzen. Ihr Magazin ist kein Heft. Es ist ein Argument. Das Argument lautet: Genuss ist keine Dekadenz, sondern Demokratie. Und wer behauptet, keine Zeit für das Gute im Leben zu haben, hat schlicht die falschen Prioritäten. Du hättest Dir Gabriele Heins sehr wahrscheinlich, falls Du sie nicht persönlich kennst, anders vorgestellt. Vermutlich schärfer. Vermutlich kälter. Eine Frau, die seit 25 Jahren durch die Katakomben des deutschen Gourmet-Journalismus marschiert, Wettbewerbe juriert und Chefköche interviewt, sollte nach der Erwartung vieler die freundliche Wärme einer Schiefergrube ausstrahlen. Nach der Episode weißt Du: Du lagst falsch. Das kommt vor. Gabriele Heins ist seit März 2024 Chefredakteurin des Feinschmecker – Deutschlands stilprägendem kulinarischen Lifestyle-Magazin des Jahreszeiten Verlags – und das ist ungefähr so, als würde man sagen, Keith Richards spiele ein bisschen Gitarre. Technisch korrekt. Fundamental unzureichend. Sie ist in Bremen aufgewachsen, studierte Germanistik, Romanistik, Publizistik und Geschichte in Göttingen, Bordeaux und Hamburg. 1999 wechselte sie zum Jahreszeiten Verlag – zunächst als Reiseredakteurin, später als Ressortleiterin Food, Wein & Lifestyle. Fünfundzwanzig Jahre. Das bedeutet: Sie hat den Feinschmecker nicht übernommen. Sie hat ihn von innen heraus verstanden – Ausgabe für Ausgabe, Verkostung für Verkostung, Druckfahne für Druckfahne – bis zu dem Moment, wo die Leitung des Magazins keine Beförderung mehr war, sondern eine logische Konsequenz. Nicht als Bürotier. Nicht als Konzeptverwalterin. Als Frau, die ihren Beruf als Feldarbeit versteht, als fortlaufende, niemals abgeschlossene Recherche in dem größten und chaotischsten Labor der Welt: dem menschlichen Appetit. Und dabei langweilt sie Mittelmäßigkeit auf eine Weise, die sie körperlich anstrengt. Sie sucht das Echte, das eine Reportage über die Sardinenkonservenfabriken mit derselben Begeisterung vermittelt wie ein Profil über einen Drei-Sterne-Koch. Und irgendwo zwischen der ersten und zweiten Seite, zwischen dem zweiten und dritten Schluck, zwischen dem Ende eines langen Tages und dem Beginn einer neuen Idee – lächelt sie.

Gabriele Heins – Exclusive Preview

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Carine Patricio – Die Wein-Kosmopolitin

Carine Patricio ist die Kategorie Weinfachfrau, die einen Raum nicht betritt – sie redefiniert ihn. Doch was macht sie eigentlich so besonders? Das ist recht einfach erklärt, denn sie braucht keine Bestätigung vom Raum. In einer Branche, die traditionell Männern gehörte wie Kolonien ihren Kolonisatoren, hat sie sich nichts erkämpft – sie hat es schlicht eingenommen, mit der Nonchalance von jemandem, dem die Alternative nie als Option erschien. Sie kennt den Unterschied zwischen Anpassung und Unterwerfung, und sie würde sich niemals unterwerfen. Sie spricht viele Sprachen, aber nicht alle akzentfrei – sie spricht sie lebendig. Mit Fehlern, die Charakter haben. Mit genau diesen Akzenten, die ihre Geschichte erzählen. Sie weiß, dass ein Schweigen auf Chinesisch etwas anderes bedeutet als ein Schweigen auf Französisch, und sie beherrscht beide Versionen mit der Selbstverständlichkeit einer Frau, die gelernt hat, zuzuhören, bevor sie urteilt – was in dieser Welt, nebenbei bemerkt, eine radikale Tat ist. Portugiesisches Blut, das nach Granit und Atlantik riecht, durch Pariser Kellergänge gejagt, von Hamburger Hafenwinden aufgeraut und schließlich von der Mosel zu etwas Scharfem, Unbestechlichem, gefährlich Präzisem destilliert. Was dabei herauskam, ist keine Sommelière im herkömmlichen Sinne. Was dabei herauskam, ist ein Urteil mit Beinen. Paris hat ihr beigebracht, dass Sprache Macht ist. Hamburg hat ihr beigebracht, dass Macht nichts mit Lautstärke zu tun hat. Und die Mosel – diese irre, senkrechte, schiefer-verrückte Mosel – hat ihr beigebracht, dass das Beste immer dort wächst, wo es eigentlich unmöglich ist. Sie besitzt keinen wirklichen Heimatort. Sie besitzt Heimatgefühle – plural, widersprüchlich, gleichzeitig. Irgendwo zwischen all ihren Wohnorten und Stationen als Sommelière hat sie aufgehört, sich zu fragen, woher sie kommt, und begonnen, sich zu fragen, wohin sie denkt. Sie lässt sich nicht kategorisieren, was bestimmte Menschen rasend macht. Konservative finden sie zu wild. Progressive finden sie zu unbequem. Was sie besonders macht? Sie hat gelernt, Widersprüche zu bewohnen. Und im professionellen Sinne trinkt sie ihre Weine nicht. Sie verhört sie. Einen Riesling bringt sie zum Reden wie ein Detective einen Verdächtigen – ruhig, methodisch, mit der stillschweigenden Gewissheit, dass die Wahrheit herauskommt, ob der Wein will oder nicht. Und wenn er lügt – zu viel Holz, zu wenig Seele, ein Etikett, das mehr verspricht als die Traube je halten konnte – dann ist ihr Schweigen das vernichtendste Urteil, das ein Winzer je kassieren kann.

Carine Patricio – Exclusive Preview

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.