SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

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00:00:00:

00:00:14: Ich bin der Christoph Neumester aus dem Weingut-Neumeister, aus dem Volkan an Steiermark.

00:00:19: Das ist im Südosten von Österreich, also direkt an die slavänischen und teilweise ungerischen Grenze.

00:00:25: Ich bewirtschafte knapp neunundzwanzig Hektar, biologisch seit zwei Jahrzehnten praktisch alle Steinlagen in einem Klima des Abwechslungsreiches aber auch sehr oft schwierig.

00:00:37: Wir haben einen albinen Einfluss kontinentalen Einfluss und auch ein bisschen metadata Rheinland-Einfluss.

00:00:41: Das heißt, auch recht hohe Niederschläge, neunhundert bis tausend Millimeter pro Jahr.

00:00:46: Trotzdem werden die Traben meistens voll reif weil wir schon ein bisschen Richtung Burgen lernt und Ungarn hängen also ins Banonische rein.

00:00:58: Die Böden sind Gott sei Dank alles sehr kark oft eben von vulkanischen Ursprung oder vulkanisch gemischt.

00:01:03: in meinen Fallen Staden ist es halt eine Mishing aus Meeres und Arbinen Sedimenten Kies und Sand.

00:01:10: Und dort ist dann hin- und wieder eben auch Vorkan dabei oder ein vorkanisches Gerell.

00:01:15: Die Weine im Vorkannen sind dann meistens, ich nennt es immer noch die besteirische aber auch sehr stoffig.

00:01:21: also sie sind gut strukturiert haben eine hohe würzige Komponente.

00:01:27: Sie sind manchmal auch ein Hauchel reduktiv immer getragen von einer saftigen Säure das sowieso alle Steierer auszeichnet.

00:01:37: Ja, interessante langlebige Charaktervolle Komplexe vielschichtige und langlebigereine zu produzieren.

00:01:45: Was mag ich an den GEHR-Halten?

00:01:47: Ich schon sehr lange kennen und auch respektiere und schätze und wir sind mittlerweile gute Freunde geworden.

00:01:53: Unser Business ist eigentlich eher ein hartes und anstrengendes also eher auf der Produktionsseite.

00:01:59: da geben wir alles und eigentlich könnte das ganze Thema Wein sehr ernst sein.

00:02:02: aber Es soll natürlich nicht ernst rüberkommen und vor allem am Gast ist der Gehörd unschlagbar, der weiß ganz genau wie es uns geht.

00:02:09: Wie wir das machen?

00:02:10: erst einerseits durch die alte Schule, durch die Alte hatte Schule gegangen in seine Ausbildungen.

00:02:16: andererseits hat er sich nie sein Humor an seinen Witz und seine Intelligenz also die Hat er sich bewahrt, die hat er nicht verloren.

00:02:23: Nach wie vor sind nach vielen vielen Jahrzehnten seiner Arbeit Erst schnell und schlau und intelligent trifft mit seinen Weinanalysen praktisch immer den Punkt ist aber immer positiv, es gibt nie ins negative und sind Schmäh so wieso legendär.

00:02:38: Und ich nehme mich auch ganz gerne da auf der Schmäßart herum reite.

00:02:44: Da fühle ich mich ihm sehr verbunden.

00:02:47: Also dann bin ich ein großer Freund von komplexen Persönlichkeiten und natürlich auch komplexem Weinen.

00:02:52: Aber je tiefgründiger und die mehr ein Mensch erlebt hat, wird er gehört, desto vielseitige wird er danach Leber verbringe ich danach Zeit mit ihm.

00:03:03: Meistens, wenn wir zusammensitzen, werden wir gar nicht so viel über den Wein geben wie viele andere Dinge, die mindestens genauso wichtig sind als wieder rein.

00:03:11: Tschau Papa!

00:03:34: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Sommee – die interessantesten Weinkähne unserer Zeit.

00:03:41: Diese Woche gibt es wieder einen Diebdall.

00:03:43: Im Mai diesen Jahres durfte ich in die Steiermark reisen und mir war relativ schnell klar Über dieses Gebiet müssen wir einen Diebtheif machen.

00:03:51: und es sind nicht nur die Menschen, es ist nicht nur diese außergewöhnlichen Weine.

00:03:54: Es ist nicht einfach die Landschaft, sondern das gesamte erlebene Steiermarkt, über das man eigentlich viel mehr reden muss!

00:04:03: Und es gibt natürlich berühmte Fürsprecher

00:04:05: in Deutschland für die Steiermark weil sie aus der Steirmark kommen.

00:04:08: Der eine will die Schlögel aus der Barfreundschaft, der andere

00:04:11: wenn man so möchte sein

00:04:12: zur Mähvater.

00:04:14: Und Gerhard war einer der Ersten, der damals bei

00:04:17: uns

00:04:17: vor fast drei Jahren Gast in unserem Podcast waren.

00:04:21: Und seitdem wir diese

00:04:22: Deep Dive Kategorie

00:04:23: aufgerufen haben, war mein inniger Wunsch, Gerhard wieder einmal zu Gast zu haben!

00:04:28: Es fehlte

00:04:28: nur das richtige Thema und es liegt eigentlich so nahe – die Steiermark.

00:04:33: Also ich möchte mit Gerhard über die Steuermark reden, nicht nur ein

00:04:37: Gebiet

00:04:38: auch nicht nur über die Steiermark im Ganzen, sondern ich versuche mit Gerhard zusammen dir dieses gesamterlebende Steiermarkt nahezu bringen.

00:04:46: So ein Podcast liebt von seinen Partnern und neben Gerhard der das Ganze begleitet

00:04:50: bin ich

00:04:51: super dankbar dafür dass sowohl Weine-Steiermark als eben auch der Weintourismusverband Südsteiermark das ganze Begleiten mit Informationen ausgleiten und einfach an unserer Seite hin.

00:05:02: Denn Dank Ihnen ist er heute hier!

00:05:04: Herzlich willkommen lieber Gerhard

00:05:05: Retter.

00:05:08: Ich Bin Verliebt Ich auch.

00:05:10: Also das kannst du bestimmt nachvollziehen, da

00:05:11: ist es schön.

00:05:12: Aber ich bin neu verliebt seit Mai!

00:05:13: Das ist das Schöne dabei.

00:05:14: Ich war in der Tat im Steuermarkt und

00:05:17: habe

00:05:18: nicht vergessen aber ich war mir gar nicht so bewusst wie großartig Also dieses Gebiet eigentlich.

00:05:23: Deswegen habe ich mich richtig darauf gefreut, mit dir lieber Gärten liebtheilf zu machen.

00:05:26: zur Steiermark!

00:05:27: Ja

00:05:27: das ist mir ein besonderes Vergnügen und Ehre natürlich für meine Heimat.

00:05:31: Heimat?

00:05:32: Ja, Heimat absoluten.

00:05:33: Steierabub aus dem steirischen Holz geschnitzt und auch aus einem der drei Weinbaugebiete natürlich.

00:05:42: Aber ich war schon schockiert Lieber Silvio Das ist jetzt am Anfang so rübergekommen, als ob du das erste Mal in der Steiermark gewesen wärst.

00:05:51: Nein es ist schon ewig her, dass ich mal dort war.

00:05:54: Gut, da bin

00:05:55: ich ja teilweise beruhigt!

00:05:57: Aber

00:05:57: Jahre beziehungsweise Jahrzehnte und mehr oder weniger so eine Crux bei uns, dass wir versuchen alle Weinberg-Gebiete irgendwo abzureisen die es irgendwo in der Welt gibt.

00:06:05: Und dann ist da manchmal ein relativ großer Gap zwischen dem einen und dem anderen.

00:06:09: aber Vielleicht war es die richtige Jahreszeit, vielleicht die richtige Situation.

00:06:12: Aber ich

00:06:13: dachte,

00:06:14: wow!

00:06:14: Es gibt kaum ein Gebiet was irgendwie vergleichbar ist mit der Steiermark und da nicht nur... Ich finde es auch gut, dass wir heute nicht nur über die Südsteiermark reden oder nicht nur durch die West-Steiermark oder über das Vulkanland sondern alle drei Gebiete auch so ein bisschen miteinander vergleichen, die Besonderheiten herausarbeiten.

00:06:30: Es war großartig.

00:06:32: Ich

00:06:32: fand, da würde mich deine Meinung sehr interessieren bei der Vivinum, da hatte ich auch einen Steiermark-Seminar was ich besuchen durfte.

00:06:39: Was für die Klinger geleitet hat und er hat dazu angeregt dass man nicht Stiria sagt wenn man auf Englisch spricht sondern das man weiterhin Steiermarkt gesagt also wie die Leute aus dem Burgund nicht wollen dass man Burgen wie sagt sondern dass man eben weltweit Burgonya sagt Wie wichtigst du dazufindest du es sinnvoll ist Stiri auf englisch zu sagen oder sollten wir bei Steierpark bleiben?

00:07:00: Ja

00:07:00: ich denke Das will ich da ein bisschen rechter und zwar im ganz simplen Grund das recht pragmatisch.

00:07:08: Es weiß sowieso auch keiner, was dir reagiert.

00:07:10: Na es ist wirklich so!

00:07:14: Deswegen ist Steiermark glaube schon etwas womit man sehr gut leben kann und man muss ja vorangehen und für Bildung in der Welt sorgen den Namen Steiermark etablieren.

00:07:26: Das wollen wir heute auch weiterführen tun, ich fand ein Dusendons ganz gut bei der Steiermarke im Allgemein, dass man es nicht mit der Tuscana vergleichen sollte und das fand dich auch als du dort warst?

00:07:36: Man ist ja erst mal geneigt aufgrund dieser verschiedenen Hügelketten und so weiter...

00:07:40: Ja!

00:07:41: Es sieht so schön aus wie ... aber nein, es ist anders.

00:07:45: Es ist noch imposanter, ist noch außergewöhnlicher einzelne Segmente, die großartig sind.

00:07:52: Wie würdest du jemanden der überhaupt keine Verbindung zur Steiermark hat dort noch nie war?

00:07:55: Wie würdest Du ihm erklären warum die Steiermarks so großartige ist?

00:07:58: Wo würdest Du anfangen?

00:08:00: Ja

00:08:00: ich denke natürlich das Wichtigste Das ist auch unser Kernmessage bei den Marketing-Menschen für die Steirmark das grüne Herz und glaube ich das trifft es schon auf jeden Fall verdammt gut.

00:08:11: Es ist wirklich grün Es ist högeleg wie Du gesagt hast Es ist sehr waldig Und vor allem ein sehr diverses Land von den Bergen oben im Norden, die ja mit dem Wein wenig zu tun haben.

00:08:26: Aber natürlich trotzdem für die kühlen Windessorgen, die wir brauchen bis runter ins Rebenland.

00:08:32: und wenn man ein bisschen die Historie schweifen lässt dann ist die Steiermark auch mal noch weiter nach unten gegangen in das heutige Slowenian dass er auch mal Teil davon gewesen ist.

00:08:41: also ich denke es ist ein Agrar-Land Es kann ein raues Land sein aber es is ein herzliches Land Und es ist ein Land des Genusses.

00:08:50: Es ist auch schon ein Land, in dem man auch, wenn man so möchte, doch herzhaft und manchmal auch deftig schmausen kann.

00:08:57: Aber das freut mich besonders.

00:08:59: die Stahlmark hat sich irrsinnig gemausert und entwickelt, vor allem eine kolinarische und auch wie noch viele Identität geschaffen die sie als wirklich einzigartig darstellt heute.

00:09:12: Und da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich drauf dass vor allem unsere Winzer hier die treibenden Kräfte waren dieses Land auf die Genuss-Weltkarte zu bringen.

00:09:21: Ich

00:09:21: finde diese Teilung mit Slowenien eigentlich total spannend weil es teilweise fließend ist.

00:09:25: also wenn man dort einer Grenze entlang geht fand das auch interessant zu hören dass anhand der Weingüter die Grenze gezogen wurde, deswegen ist es manchmal so ein gewisses Zick-Sack.

00:09:36: Und man weiß manchmal gar nicht auf welcher Seite.

00:09:38: Man steht vielleicht von der Orientierung her, das fand ich ganz hilfreich.

00:09:41: Steiermark im Westen findest du Kärnten Im Nordwestend findest Du Salzburg im Norden Oberösterreich Niederösterreich im Nordosten Bogenland im Osten und im Süden wie eben erwähnt Slowenien.

00:09:54: Kann man das so ungefähr?

00:09:54: Hundertprozentig!

00:09:56: Man muss das mal historisch betrachten wenn wir zurückgegehen eine Zeit die wir beide noch erlebt haben.

00:10:01: deswegen können wir eben auch schon von Jahrzehnten sprechen, die wir teilweise als Intervalle zwischen den einzelnen Besuchen in den Weinbaugebieten haben.

00:10:14: Aber wir haben diese Zeit noch erlebt, als es den eisernen Vorhang noch gab.

00:10:19: und letztlich muss man sagen Schau wenn du aus heutiger Sicht hast du das richtig alles so aufgezählt aber aus der den Eisernutvorhang eben gab, war die Stermark am Rande gelegen.

00:10:36: Ein Gebiet das da war die Welt ich möchte nicht sagen zu Ende aber wir konnten zwar nach Ungarn immer rüber Wir konnten auch hier runter in das damalige Jugoslawien Aber trotzdem war es ein Gebiet dass im Prinzip West Europa zu Ende oder da ging Westeuropa mehr oder weniger zu Ende in dieser Region.

00:11:00: So war es auch, dass man natürlich am Rande immer etwas rückständig war aber doch nicht alles mitbekommen hat was die liebe große weite Welt so zu geben im Stande ist.

00:11:14: das waren ja nicht nur gute Sachen die man bekommt wenn man irgendwo eingegliedert wird auch als Kind da aufzuwachsen.

00:11:27: Ihr seid nicht schön und behütet, aber als ich dann pflücke geworden bin und rausgegangen bin und die Welt mit anderen Augen gesehen habe, habe ich mir schon oft gedacht dass wir doch ein Land sind das schon naja also zehn Jahre hinterher hängt.

00:11:45: in allem nimmt Tourismus in der Gastronomie als solches und es war oder ist jetzt aber schön zu sehen, dass man sehr viel aufgeholt hat.

00:11:55: Aber die Identität nicht verloren hat!

00:11:58: Das liebe ich.

00:11:59: Ich finde es kann man da in der Tat spüren und

00:12:01: auch

00:12:02: unglaublich imposant wie stark sich diese Region entwickelt hat.

00:12:07: Und das finde ich wiederum sehr bemerkenswert.

00:12:10: Die Steiermarkt genießt ja eine gewisse Popularität Also wahrscheinlich nicht nur in unserer Weinzine, sondern im großen Ganzen.

00:12:18: Weil sie es geschafft haben eine eigene Identität zu finden aber Sie reglementieren sich selber also sie könnten teilweise auch wachsen ist wir auch legitim dass man zum Beispiel neue Rieban-Laden pflanzt.

00:12:30: Nullkommar eins Prozent pro Jahr wäre das ungefähr um die fünfzig Hektar, die sie zupflanzen könnten.

00:12:36: Aber Sie lassen es nicht zu, denn sie setzen auf Qualität und nicht auf Quantität.

00:12:41: Und ich glaube, dass ist der Schlüssel letztlich auch in der gesamten steirischen Entwicklung der letzten zwanzig dreißig Jahre gewesen, dass man die Nadel komplett auf Qualität gesetzt hat oder

00:12:50: so.

00:12:50: Musste, musste Silvio!

00:12:52: Es gab gar keine andere Möglichkeit.

00:12:54: du hast ja vorher die Geografie und die Lagen angesprochen.

00:12:58: Das is einfach Handarbeit Es geht nicht an das alles.

00:13:02: Und es ist klein strukturiert mit den Buschenschenken, also den heurigen Straßenwirtschaften wie es hier in Deutschland auch genannt wird.

00:13:12: Das ist ein bäuerlich geprägtes Land und eine richtige Art der Industrialisierung des Weinbaus hat da ja gar keine keinen Platz oder keine Möglichkeit.

00:13:29: Das liegt eben daran, dass es steil ist und sehr kleinbazilliert ist.

00:13:34: Dass das nicht nur Wein ist sondern auch irgendwann zwischendurch wieder mal klassische Landwirtschaft mit Mais und ja auch Hopfen wird in der Starmark angebaut und Kartoffeln und so.

00:13:46: Also viel im Nebenerwerb bei den Winzern.

00:13:52: aber Man hat bei dem Aufwand, den man betreiben muss und auch den Gefahren die Steuermarkt für den Weinbau-Hartsprücher Frost, Hagel, Niederschlag.

00:14:04: Da ist es nicht möglich Billige Weine zu produzieren und über den Preis in den Markt zu kommen glaube ich ist sowieso für jedes Gebiet Meist selbstmord.

00:14:16: Ja, es ist eben sehr kurzfristig gedacht.

00:14:18: ja hier wie du sagtest eben gar nicht möglich.

00:14:19: Sechzig Prozent der Weinbaufläche das fand ich sehr imposant sind sogenannte steirischer Bergweinbau.

00:14:24: also ich finde den Namen schon großartig.

00:14:26: Bergweimbau, man sagt nicht irgendwie Terrassen oder Steilhänge sondern Bergweinen und wenn man die Berge sieht spricht auch meistens dafür Ein Bergweinbau beginnt ab der Höhe von rundherum, was schon enorm ist.

00:14:39: Also wenn du da immer rauf und runter, das will schon einiges heißen?

00:14:43: Ja ja, also gerade das Willen!

00:14:44: Wenn man sich speziell die Weingärten um Kitzeg zum Beispiel anschaut im Sausal oder so ... Jetzt der Mosel nur danach nach, dass sie kein Fluss unten haben.

00:14:57: Aber von der Steilheit ist es ebenso und natürlich muss durch den starken Niederschlag die Steiermark immer begrünt sein.

00:15:07: Also ansonsten werde die Erosion da alles oder jeder Regenguss würde die ganze Materie abschwemmen.

00:15:14: Das ist einer der Hauptunterschiede in der Steileid.

00:15:17: In der Steiheide muss man sagen kann die Steirmak durchaus mit der Weltspitze mitteilen.

00:15:22: Was müsste man über die Steiermark wissen, bevor wir uns auf Rebsorten und Weine irgendwie konzentrieren?

00:15:27: Wir haben

00:15:28: drei Gebiete in der Steiermarkt.

00:15:30: Genau!

00:15:31: Das berühmteste Gebiet mit dem renommiertesten und auch den Vorreiterbetrieben ist und bleibt die Südsteiermark.

00:15:41: Das ist die Region um Leibniz, also runtergehend Spielfeld an die slovinische Grenze wo wie du richtig gesagt hast Die linke Straßenseite meist schon Slovenien ist und die rechte der an der Weinstraße eben dann Österreich und die Grenze läuft da mitten durch.

00:15:56: Und manche Weingärten liegen auch jenseits der Grenze.

00:16:01: Aber das ist so das Kerngebiet.

00:16:03: Da wird

00:16:04: Zahlen einwerfen?

00:16:04: Ja, nachdem du sie weißt und ich nicht, ist es deine Aufgabe!

00:16:09: Ich bin

00:16:09: sicher, du weißt es auch.

00:16:10: also wir reden da über zwei tausend siebenund achtzig Hektar interessanterweise sechshundertdreienzwanzig Betriebe und eine Durchschnittskröße der Betrieber von vier Komma fünf hektar pro Betrieb.

00:16:22: Eigentlich eigentlich interessant.

00:16:23: dann auch später im Spiegel mit den anderen Gebieten

00:16:25: ja.

00:16:25: Also diese kleinen Barzilliertheit hat sich vorher schon kurz angediesert und es ist sehr wirklich so nicht.

00:16:30: Wir haben ein paar Leuchtturmbetriebe, die und auch ein paar Betriebe.

00:16:37: Die auch größer sind.

00:16:38: also es gibt schon ein paar betriebe auch die an die sechzig bis hundert Hektar haben aber es sind ganz ganz wenige wirklich unter.

00:16:49: ja auch große Kellereien in dem Sinn oder Winzergenossenschaften sind nicht so gesehen wie man das hier vielleicht in Deutschland gewohnt ist.

00:17:01: Wenn man von der Südstermark dann weggehen müssen wir in meine unmittelbare Heimat, das Vulkanland.

00:17:08: Da kommst du her!

00:17:08: Ich muss nicht noch aufs Frechwuchten halten.

00:17:11: Das Vulkan Land ist als Weinbaugebiet flächenmäßig.

00:17:17: gesehen, als Gebiet groß oder weit um es so zu sagen.

00:17:22: Ja

00:17:24: genau, das wollte ich gerade sagen also des Weinbaugebiet ist irrsinnig weit gefächert aber Rebflächen sind relativ rar gesieht, also rar klingt jetzt vielleicht bei der Anzahl etwas übertrieben habe.

00:17:36: ich wollte nur damit sagen du sie sind nicht in der Südstarmarkis alles im Prinzip relativ kompakt In einem Radius von Na, was soll ich jetzt sagen?

00:17:46: Ich glaube, fünfzig Kilometer oder so hast du wahrscheinlich achtzig Prozent oder neunzig Prozent aller Rebflächen.

00:17:53: Irgendwie so würde ich sagen vielleicht das mal ein bisschen mehr.

00:17:56: und bei uns drüben im Vulkanland, das früher die Südost-Steiermark war ist es so dass man mal da hast du mal Weinbaudorf Und dann hast du mal zehn Dörfer, das ist ja kein Rebstock.

00:18:08: Da sind ... da is anderer Ackerbau, Viehzucht, viele Schweine und Händel natürlich.

00:18:15: Das is so ein steilisches Eichendier, das Händl.

00:18:20: Das gibts ja auch am Deller als Backhändl natürlicher oder so.

00:18:24: So ist es halt.

00:18:25: Und dann viel Landwirtschaft, Mais auch und dem Obstbau auch teilweise ganz viel.

00:18:31: Aber eben das... Du

00:18:32: hast dort mehr diese Insel-Situationen?

00:18:33: Richtig, richtig!

00:18:34: Dass du halt verschiedene Inselkonzentrationen hast.

00:18:37: Dafür sprechen die Zahlen also wie gesagt, thousand six hundred Hektar plus Minus ungefähr aber vielleicht du die Hälfte der Hektarzahl hast, die doppelte Anzahl an Betrieben.

00:18:47: Also du hast tausend zweihundert Betriebe dort und die haben im Schnitt eins Komma drei Hektare.

00:18:54: Hängt das zusammen mit den dreißig ehemals aktiven Vulkanen, wo letztlich das Gebiet auch den Namen herhat?

00:19:01: Warum es da diese Insel-Situation gibt oder... Ja

00:19:03: bestimmt.

00:19:03: Woher

00:19:04: rührt das?

00:19:05: Okay.

00:19:05: Bestimmt die diese Inselsituation?

00:19:07: aber auch in der Struktur der Betriebe.

00:19:10: Das heißt ist war wirklich immer Misch-Landwirtschaft und genau an so einem Bauernhof bin ich ja auch aufgewachsen.

00:19:18: Das heißt, heute würde man vielleicht sagen diese Bauernhöfe sind diese eierlegende Wollmilchsau nicht?

00:19:24: Ich habe Obstbau, ich habe Ackerbau, Ich habe Forstwirtschaft, da wird Schnaps gebrannt und logischerweise Tiere gehalten Und natürlich dann wird auch Wein gemacht und meistens für den Hausgebrauch oder eben für den Buschischank als solches.

00:19:46: Und die Betriebsgrößen sind vielleicht deswegen ein bisschen höher, weil ich sagen muss wenn man dort Bauer ist dann hat man auch ein großes bäuerliches Unternehmen.

00:20:01: Weil es einfach von der Diversisierung ganz viele unterschiedliche Optionen gibt wo man tätig ist nicht?

00:20:08: Der Weinbau ist ja nur ein Zubrotmeister.

00:20:11: Richtig!

00:20:12: Es gibt schon Regionen im Vulkanland, wie man zum Beispiel Strahden, was er relativ berühmt ist, weil der Christoph Neumeister bestimmt der Leitbetrieb des Vulkanslands zu Hause ist oder Krischpül auch so die Prominenteren und überhaupt die ganze Erokom vielleicht später noch drauf.

00:20:30: die führenden Güter sind ja in einer Eruption, so heißt die Vereinigung vereint und die kommt natürlich bedingt durch den Vulkan.

00:20:41: Und da basalt als besonderer Boden ist da natürlich Dohn angebend.

00:20:45: aber in meiner Heimat Hartberg das ist schon ziemlich weit oben schon Richtung Niederösterreichie ist auch Weinbaude am Ringkogel.

00:20:53: so heißt es ist aber ein bisschen der professionelle Weinbau dass tatsächlich das Hauptstandbein gibt es dort relativ wenig.

00:21:05: So, da müssen wir noch wohin gehen, gell?

00:21:07: In die Westeiermark müssen wir auch... Ja,

00:21:08: wollen!

00:21:09: In der Weste...

00:21:09: Na, wir wollen!

00:21:11: ...wollen!

00:21:11: Zweihundertsechzig Betriebe jetzt um meinen statistischen Teil wieder mit reinzubringen, sechshundertsießig Hektar ungefähr und eine Durchschnittskröße vom Betrieb ist zwei Komma fünf Hektare.

00:21:23: Jaja eigentlich wusste ich selbst nicht dass die Durchschnitzkröße hier so hoch ist.

00:21:28: Ich würde aber sagen dass es am Erfolg der Region liegt.

00:21:33: Was ist der Erfolg der Regionen?

00:21:35: Die einzige Roseweinregion eigentlich mit Europas, wenn man so möchte oder es gibt keine andere wo Roseweinen so populär gefeiert wird und eben auch ganz eigene Definitionen haben.

00:21:47: Ja!

00:21:48: Der Schälcher ist natürlich etwas Ursteirisches nicht und der Blaue Wildbache die rote Traube, die dafür verwendet wird, wird auch logischerweise manchmal zu Rotwein gemacht.

00:21:59: Aber trotzdem liegt der Erfolg, der Traube in dem Rosewein.

00:22:07: Je nachdem wie lange die Masche-Standzeit war oder die Auslaugung eben je nachdem, wie hell oder dunkelfärbig er daherkommt aber ist ihr sie nicht beliebt?

00:22:19: ganz viel schildcher und da kommt der Erfolg auch her wird gleich als Sturm oder das Federweißer oder eben auch als Berlweinfritzante oder so vermarktet.

00:22:32: Das hat sich wirklich sehr, sehr gut in der Breite durchgesetzt.

00:22:36: aus dem Kuriosum wurde teilweise schon eine steiligsteirische Identität die auch österreichweit fruchtet.

00:22:44: das einzige was ich zum schilden noch sagen muss Ich denke es hätte noch wesentlich mehr Potenzial.

00:22:53: Aber da kommen wir vielleicht später noch mal dazu.

00:22:54: Mehr Potential in Richtung Rotwein oder Rosewein?

00:22:57: Ach ja, du wolltest später aber... Nein, nein!

00:23:00: Vielleicht sogar beides.

00:23:03: Schau mal der Erfolg so wie es heute gehandhabt wird dass eben wirklich ich weiß nicht wie hoch die Prozentzahl ist das müsste man jemand fragen der es wirklich sagen kann.

00:23:15: aber gefühlt würde ich wirklich sagen, ist fünfzig Prozent der Ernte als Federweißer gleich irgendwo.

00:23:22: Ja es ist wirklich Wahnsinn!

00:23:23: Also wenn da Schilchersturm kommt gibt's den von Wien bis nach Dirol überall.

00:23:29: das ist wirklich sensationell.

00:23:31: also kann sein dass fünfzig Prozent zu hoch ist.

00:23:33: aber gefühlt ist es bei mir so was ich mir denke und dann wird natürlich wie soll man sagen um es mal plakativ zu sagen Es gibt halt keinen fassgelagerten Imbarik ausgebauten Federweiß nicht.

00:23:46: Also das ist schnell gemachter Wein, schnell gemachtes Geld und dann ist auch da vielleicht wirklich... Ich bin so begeistert immer wenn ich sehe die Gemeinden die wir dort drüben haben Steins zum Beispiel oder sowas berühmte schildere Gemeinde wo man sieht die hatten so Granitböden sensationell das könnte ganz hoch gehen auf sieben acht hundert Meter.

00:24:08: aber es ist natürlich auch so wenn man viel alte Weingärten sieht, die werden auch nicht mehr ganz so gepflegt.

00:24:17: Also ich glaube dass da extrem viel Potenzial- und Durst vorher ist kurz mal angesprochen.

00:24:23: Man sieht die Berge dort ist man im Prinzip schon an dem Berg hängen.

00:24:28: Und was die Steiermark als solch ist?

00:24:30: Nicht nur die Weststeiermark aber vielleicht noch besonderer Die westen teilweise auch die Südsteier mark.

00:24:38: Aber ist einfach dieser alpine Weinbau Das ist einfach da, das Klimaprägen.

00:24:43: Das ist wirklich etwas, dass diese ganze Vibration, diesen Nerv und diese Fülle und diese Knackigkeit der Weine auch mitimpliziert.

00:24:54: Mein erstes Glas steirischer Wein, wo ich meinte die Steiermark in ihrer Besonderheit – obwohl es natürlich ein Kuriosum mehr oder weniger ist greifen zu können.

00:25:05: Also dass dort Weine entstehen, die sonst nirgends wo in dieser Art entstehen war in der Tat ein Schächer.

00:25:10: also ich habe davor schon rauf und runter begeistert von der Sauvignon Blanc Entwicklung um die Zwei Tausende mit dem Klassik von Manfred Thement

00:25:19: etc.,

00:25:20: also der

00:25:20: gezeigt

00:25:21: hat das sowas aus der Südsteiermark kommen kann.

00:25:23: Das fand ich spannend zwar interessant die haben wir auf und runter verkauft weil die Weine greifbar definierbar erklärbar waren.

00:25:30: aber der erste wo ich so richtig zum Nachdenken kam und wo ich versuchte, die Identität nachzuvollziehen war ein Schächer damals vom Franz-Strohmeier außer der Steiermark.

00:25:40: Und das hat mich so also auch schon mit seinem Hang zum naturnahen beziehungsweise gar nicht bis leicht geschwefelten.

00:25:48: Dachte ich wow!

00:25:49: Das ist ein Rosé für mich eigentlich einer der Augenöffnern.

00:25:52: Manchmal braucht man solche Weine um mit dieser Aromenkolle auf einen Gebiet aufmerksam gemacht zu werden oder neugierig zu werden.

00:26:00: Du bist jetzt dort aufgewachsen, aber hast du irgendwie mal ein Weinerlebnis gehabt?

00:26:05: Wo du sagst das hat mir eigentlich die Augen für meine Heimat geöffnet.

00:26:09: Da habe

00:26:09: ich selber die Steiermark verstanden!

00:26:12: Ja also... Ich kann glaube nicht einen Wein, aber ich muss ohne Umschweifels sagen dass du den vorher schon auch genannt bin wenn man so möchte vom Erstkontakt noch als Lehrling, als Azubi bis in die heutige Zeit und ich hoffe auch noch länger sehr eng im Austausch mit der Familie demen.

00:26:38: Und natürlich besonders mit Manfred demen!

00:26:40: Ich war da ja doch so Ende der Achtziger das erste Mal und seine Reise oder die Reise, die dieses Weingut hingelegt hat, war mir immer Ja, Ansporn und Vorbild bis heute.

00:26:58: Und da sind eben so diese Weine die ich dann probiert habe.

00:27:02: schon in meiner Ausbildungszeit, da war ich ja siebzehn-achzehn oder sowas war das schon, mich mit Wein so auseinander gesetzt hab im Zuge des Azubi Daseins was jetzt nicht absolutes Deep Dive war.

00:27:17: Aber trotzdem und da haben wir mal geschaut, wo wächst das?

00:27:20: Warum ist es so?

00:27:20: Welcher Mensch macht das?

00:27:21: wie funktioniert das überhaupt.

00:27:23: Und wenn man das erste Mal auch aus meiner Heimat im Vulkanland runterkommt an die Weinstraße unter diese hügeligen Straßenkurfig nach oben fährt rauf und runter oder so, dann ist man schon geflasht weil man einfach sieht wie schön dieses Gebiet tatsächlich auch ist.

00:27:45: Und einen einen Wein heraus zu heben würde mir schwerfallen.

00:27:50: auch Ja, ich bin auch ganz ganz eng.

00:27:54: Ich bin so ein Strasenkötter wenn man so möchte.

00:27:59: das heißt ich bin mit den Eltern der namhaften Güter aufgewachsen, also nicht in der Schule, aber so mitgewachsen.

00:28:11: Ich habe mich in der Professionell beruflich, würde ich sagen sind wir gemeinsam erwachsen geworden.

00:28:17: die waren natürlich schon weiter als ich, sind ja teilweise auch ein bisschen älter, aber doch nicht so viel.

00:28:23: und dann haben sich die Leute wie einen namhaften Mensch den ich sehr im Herzen trage.

00:28:31: bis heute ist alles groß und es war immer ein Verfechter für seinen Weißburgunter den er gemacht hat mit Herzblut.

00:28:41: Er hatte damals auch noch einen Riesling, gibt es heute vielleicht nicht mehr... Aber das sind schon so Dinge wie die Besuche an den Weingütern oder auch ... Verkostungen mit dem damals legendären Herbert Hirtner, der ein Schreiner eigentlich gewesen ist.

00:29:00: Aber ein irrsinniger Wein-passionierter Mensch, der ganz tief in der Materie drin war und auch international Burgunder Wissen hat ohne Ende.

00:29:07: dieses Wissen durch Verkastungen, die er zelebriert hat und eingeladen hat in seinem Jagelhof.

00:29:14: Das war ein berühmtes Restaurant, das er betrieben hatte.

00:29:17: nebenbei Da wurde tatsächlich die Welt in die Steiermark gebracht.

00:29:22: Und durch dieses Reinbringen der Welt, in die steirische Szene hat das viel nicht nur mir auch die Augen geöffnet und man ist rausgegangen und hat geschaut was können wir zu Hause umsetzen und anwenden?

00:29:35: wie können wir auch so gut werden?

00:29:37: wo müssen wir hin um diese Identität zu schärfen um präzise zu werden um unsere Herkunft zu finden?

00:29:45: auf Deutsch gesagt, man muss so sagen genug Eier zu haben für das zu stehen was wir haben.

00:29:50: Was sind aber trotzdem den höchsten internationalen Ansprüchen in der Güte gerecht zu werden?

00:29:57: Hast du

00:29:57: toll formuliert und es ist in ganz vielen Bereichen solche auch gelungen die Authentizität beizubehalten.

00:30:03: unter anderem bei dem Buscheschenken.

00:30:05: also ihr habt ja allein In der Südsteiermark ist es unglaublich.

00:30:11: Das Interessante ist ja das Konzept.

00:30:13: Es wurde mehr oder weniger nach den josephinischen Gesetzen initiiert, dass die Bauern mehr oder wenige ihre eigenen Produkte offerieren dürfen und daran gekoppelt, wenn ich Wein auschenke, ich eigene Produkte.

00:30:28: ausgeben kann, darf und auch muss.

00:30:30: Und so ist es ja noch heute dass man in diesen Buschenschanken mindestens ich glaube ein oder zwei eigene Produkte von kulinarischer Seite neben dem Wein anbieten muss.

00:30:41: Ja, also das eigener Herstellung ist eigentlich sehr wichtig.

00:30:45: Auch die eigenen Weine ausgeschenkt und in einem richtigen... Also der Originalbuschenschank ist tatsächlich so denn er kennt man relativ leicht.

00:30:55: Es darf nicht gekocht werden Also ausgekocht.

00:30:58: Das heißt, in der Regel gibt es in einem steilischen Originalbuschenschank keine warmen Speisen.

00:31:05: Interessant!

00:31:06: Hausgemachte Weine von den eigenen Dingen und das war so.

00:31:11: Heute ist das ein bisschen verschwimmen weil die Konzessionen... also die ein bisschen verschwimmen.

00:31:16: Es gibt viele Buschenschenken, die zwar auch sich Buschenschanken nennen aber eigentlich auch ein Restaurant sind mit im Bezug von den behördlichen Genehmigungen nicht.

00:31:25: Viele wollen das aber natürlich nicht, weil die Auflagen natürlich ganz andere sind in Bezug auf Toiletten und Hygiene, sondern immer Zugangsbereiche

00:31:36: usw.,

00:31:36: und sobald du weißt ja selbst welche Auflagen man als Restaurant erfüllen muss.

00:31:40: Und ich sage mal über Spitz gesagt er muss der Imbiss das nicht haben könnte man im Vergleich zwischen Buschenschank und Restaurant auch ein bisschen darstellen.

00:31:51: Aber natürlich ist es ein Kulturgut geworden, die Leute gern gerne hin.

00:31:55: Man trinkt dort!

00:31:56: Man hat Freude!

00:31:57: Man trifft sich!

00:31:58: Man kann hervorragend essen!

00:31:59: Es gibt diese Prettel ja aus dem Gesellschaften das verhackerte Schmalzbrote ohne Ende.

00:32:04: Wunderschöne gepackene Mehlspeisen, die meist wirklich von den Betreibern selbst oder ihren Müttern gemacht werden.

00:32:13: Das ist schon herrlich authentisch... auch bodenständig.

00:32:17: Und ich muss, wenn einer mal das erste Mal hingeht, vorsichtig beim Bestellen geht.

00:32:22: die Portionsgrößen sind erschlagend.

00:32:25: Deshalb sind sie teilweise so beliebt weil man natürlich schon eine Menge an Gutem bekommt für in der Regel relativ kleines Geld.

00:32:35: Das würde ich noch erwähnen.

00:32:36: also dass es in der Tat unglaublich ist wie wenig man dort bezahlt für die Qualität für diese Produkttreue oder Produktliebe die dort gelebt wird.

00:32:45: Man erschrickt sich erst mal, wenn man die Rechnung sieht.

00:32:47: Aber das ist im positiven Sinne?

00:32:48: Ja... aber du kannst immer mehr zahlen!

00:32:51: Du brauchst nicht fragen Silber, überhaupt keine!

00:32:54: Zeig mal, mehr zahl'n schon trockene Podcast-Tippen hierher.

00:32:57: Finde

00:32:57: ich auch, also es ganz, ganz schlimm.

00:32:59: Wir hatten über Wein gesprochen.

00:33:01: Wollen wir da direkt vielleicht auch mit dem Weintchen loslegen?

00:33:03: was wäre dein

00:33:04: Dein

00:33:04: Wunsch?

00:33:05: Würdest du mir ein Rosé, weil das ja eigentlich auf einem sehr schönen Auftakt ist in diesen Podcast starten oder...?

00:33:11: Ich warte, ich beantworte mal deine Frage.

00:33:15: Okay, Prosee würde ich sagen.

00:33:17: Das hat geknackt, gell?

00:33:19: Das wäre ja mal eine Aufgabe.

00:33:22: Dass

00:33:23: man am Knacken gehört, welcher Bein geöffnet

00:33:25: wurde.

00:33:25: Super!

00:33:28: Ich würde sagen, ich habe bestanden.

00:33:29: Ja absolut.

00:33:30: Herr Mezuk es ist so... dass ich den Schilcher jetzt als Ersten gesetzt habe.

00:33:37: Schau mal, es ist wie eine eher zwiebelschalen farbige Wein kräftiger Komplex in der Farbe also nicht so... Es ist schon leicht in die Richtung ja fast Himbeer und das ist... Ich finde es ein eher in die Kräfte ihrer Rosifarbe gehender Schilche ist denn wir hier haben!

00:33:58: Es ist kein unbekanntes Beingut sondern eines der führenden Weingüter und zwar das Weingutrappel, in einem der Hauptorte die wir so haben sind Stefan Obsteins.

00:34:10: Und er hat hier einen Lagenwein seine Paradelage uns zur Verfügung gestellt, und zwar die Ried-Lie Stein.

00:34:20: Und Mürmer hast du schon mal an die Nase reingehalten?

00:34:24: Ich habe

00:34:24: es schonmal an die Nasen reingehaltend.

00:34:25: beeindruckendes Weingud wenn man sich auch überlegt dass ist eigentlich schon vor vierhundertfünfzig Jahren das erste Mal erwähnt wurden, dass seit siebzehnhundertsechzig das Weingut im Besitz der Familie Oswald ist und die eigentlich über zweihundertfünftig Jahre reine familiäre Weinbaugeschichte reden.

00:34:43: Also da ist schon die eine oder andere Flasche im Laufe der letzten mehr als hundertjahren abgefüllt worden.

00:34:50: Und ich finde

00:34:51: er is überraschend

00:34:53: weil er – und es positiv gemeint – konträr durchaus definierte kraftvolle Nase, wo ich finde die Rebsortentreue durchaus gehalten wurde.

00:35:05: und ich fand ihn aber überraschender als ich ihn probiert habe.

00:35:08: Denn das was ja Schilke haben muss er dafür maximal vier Gramm Restzucker haben.

00:35:13: also sollte richtig Knochen trocken sein Die Säure kommt schön heraus und er wirkt so richtig frisch!

00:35:18: Er wirkt animierend!

00:35:19: Er wird lebendig!

00:35:20: Er ist richtig knacklig.

00:35:22: Also es für mich ein richtiger Ausnahmewein im Roséweinsegment und ich weiß nicht, ob Roséweihen dann nicht fast mehr eine Beleidigung für den Wein ist.

00:35:30: Ja das ist da öffnest du die Büchse der Bandode denn wir werden dir stark dahinten Rosé abzustrafen.

00:35:40: aber es ging einfach auch.

00:35:41: Die tiefgründige Charakter-volle Rosé ist vielleicht eine Entwicklung der letzten zehn, fünfzehn Jahren und auch einhergehend mit Hollywoodstars oder sonstiges die dem Rosé wieder ein anderes Image gegeben haben.

00:35:57: Stimmt!

00:35:57: Aber ich glaube tatsächlich dass das was wir hier im Glas haben wirklich zu den Charakterstärksten und ausgeprägtesten Stilistiken des Rosé-Weins gehört.

00:36:09: Nichts in diesem Wein ist belanglos oder, also jetzt möchte ich das Wort als Negative, einfach süffig!

00:36:18: Das kann man nicht so nebenbei hinsürfeln.

00:36:20: Der fordert einen.

00:36:21: schon der Wein, der es anspruchsvoll ist aber er ist trotzdem erfrischend und animierend und das zeichnet die Schilche auch so aus.

00:36:29: Guter Schilcher is nicht sauer?

00:36:32: Das, was ja oft über den Schilcher gesagt wurde aufgrund der hohen Säurewerte die die Rebsorte zu geben im Stande ist.

00:36:40: Er ist nicht sauer und das ist auch hier dieser Weinigters trocken aber er hat ein ganz schönes Kerngerüst eine rotfruchtige Aromatik die am Gaumenach präsent ist.

00:36:51: Die Beeren Johannes Bärer würde ich sagen so rote Riebissel wie man in der Stermark sagen ist als Leitaroma komplex und strukturiert da.

00:37:02: Aber dann geht es auch so ein bisschen fast, würde ich sagen in die Blutorange oder eine Art ... ja vielleicht gibt es sogar so einen kleinen Fruchtkotel im Sinne von.

00:37:14: es ist neben der Johannes-Berlinne, Bromperinne, Himberi und auch ein Spur Vogelkirche also Wildkirsche mit drinnen Und das klingt jetzt wunderbar

00:37:26: definiert.

00:37:27: Wird wunderbar sippel hier, das finde ich so schön also dass man diese einzelnen Aromenschichten regelrecht aufsammeln kann wie so vor sich ausgebreitet und nach und nach individuell wahrnehmen.

00:37:39: Also es ist nicht irgendwie so ein Gemisch aus Früchten.

00:37:41: Nein nein!

00:37:43: Es ist wirklich schön

00:37:44: richtig arbetrieren

00:37:45: und saftig am Gaumen, also richtig saftig.

00:37:48: Und es hat auch einen guten Druck.

00:37:50: Schauen wir mal, wir haben nur zwölf Alkohol.

00:37:52: Zwölf und Umbrutzel?

00:37:53: Das finde ich

00:37:53: so angenehm.

00:37:55: Ich rein von der Struktur am Gaumen hatte ich dem Wein oder Ich möchte nicht sagen von der Dichte, aber trotzdem von der Struktur.

00:38:03: Das ist schon engmaschig, aber mit einer zarten Wollust versehen die dich immer wieder nach Nippen und nach Kippen lässt.

00:38:13: Die

00:38:13: größte Ried des Weingruts Listein haben wir hier mit vier Hektar.

00:38:16: Ist in eigentlich schon sehr exponierten Höhenlagen, vierhundert, zehn bis vierhundertreißig Meter.

00:38:21: Wir haben relativ interessante lemige Böden mit einem ganz starken Granatglimmer Schiefer.

00:38:29: Kann man den Schiefer rauserkennen?

00:38:31: Also es ist sehr typisch eigentlich für die Versteiermarkt der Schiefe.

00:38:35: Und das finde ich so außergewöhnlich.

00:38:36: in Rosé vom Schiever, hat man eigentlich relativ selten und hier aber in der Form definiert dass die Schärfe vielleicht daherkommt also die Scherfe, die Säure.

00:38:44: Ja gut, weiß ich nicht, aber ich fühle mich eher so... Es geht zart des Markter-Schiefers sein, aber es geht fast so in eine leicht kristalline Struktur und ich denke schon, Es ist einfach eine gute Herkunft, das ist es.

00:39:01: Sowohl im Winemaking und aber vor allem auch wo der Weingarten oder wo das Gebiet sich befindet Und die Vorteile des Gebietes liegen einfach in der Nähe zu den Bergen In der Höhenlage.

00:39:15: Man kann sich Klimawärmung hin oder her dort verdammt viel frische und kühle bewahren.

00:39:23: Sprich man kann noch mit dem Leselzeitpunkt spielen Man kann dort noch warten auf die optimale Reife.

00:39:31: Man ist nicht genötig runterzuschneiden, weil es überreif wird.

00:39:37: Nein!

00:39:38: Die Tag-Nacht-Temperaturen sind immer noch enorm und die Winde, die rüberkommen von der Corealm oder von den Bergen im Runter, sind das was es möglich macht dass es hier lang reift und zu einer ungeheuer schönen Fruchtausprägung rumt ohne auch nur annähernd in die Aromatik von Marmelade oder sonstiges zu kommen.

00:40:01: Das ist ein richtiger wunderbarer Grenzgeher.

00:40:05: Ja, wie du mitbekommen hast es geht um das Weingut Trappeln San Stephan Obsteins Nervesteiermarkt und das Motto des Weingutes hängt nicht auf einem Schild ersteht auf der Webseite und trägt das Gewicht von vier Jahrhunderten Familiengeschichte Tradition erwirbt man geschichtliche Vergangenheit hat man Das ist kein schöner Satz für eine Broschüre, dass der Unterschied zwischen dem was man sich erarbeiten muss und dem was hat.

00:40:29: Bevor man angefangen hat nachzudenken!

00:40:33: Die Trappels in Samm-Steffan Ob Mainz haben sehr viel von letzteren.

00:40:37: also zum ersten das Dokument in dem der Hausnahme Trappel zum erst mal auftaucht ist nicht irgendeine Urkunde.

00:40:43: Es ist schlicht der früheste schriftliche Beleg für das Was da dem nie unterbrochen wurde.

00:40:49: Eine Familie, ein Ort eine Landschaft mit denselben Hügel, denselbem Böden derselbe Sorte.

00:40:56: Sechsundundsechzig übernahm die Familie Oswald das Gut.

00:41:00: der Name Trappel blieb.

00:41:02: Beides

00:41:03: ist noch

00:41:03: da.

00:41:04: Aber bevor man über das Zweingut redet muss man über die Traube reden.

00:41:07: es gibt keinen anderen sinnvollere Einstieg in die Westeiermarkt.

00:41:11: Blauer Wildbacher, eine Sorte benannt nach einem Ort Wildbach bei Deutschland Berg und im gleichnamigen Bach.

00:41:18: Ein natürlicher Seemling aus der Heuneschrebe genetisch nahverwandt mit dem blaufränkisch by the way auch mit dem Riesling, dem Schaden

00:41:26: etc.,

00:41:26: beide haben denselben Elternteil.

00:41:29: erstmals fünfzehnundachzig schriftlich erwähnt im Weinbuch von Baupflege und Brauch des Weins das Wiener Schulmeisterie- und Schriftsteller Johannes Rasch achtzehnzwanzig wissenschaftlich klassifiziert Und im neunzehnten Jahrhundert von Erzherzug Johann geziert gefördert der in der Versteiermarkt über acht Jochweinjert mit derselben Rebe an Pflanzen ließ, weil er kannte was die Rebsorte für die wirtschaftlich schwache Region bedeuten konnte.

00:41:56: Ein Alleinstellungsmerkmal Der Wein aus dem blauen Wildbarer heißt

00:42:00: Schächer

00:42:01: ein Wort das vom Mittelhochdeutschen Schillern kommt also dem farblichen Wechselspiel zwischen Helrosa und leichten Rotönen, dass dieser Wein je nach Jahrgang, Maischekontaktzeit und Weinmacher zeigt.

00:42:13: Seit der Weinovillierung von neunzehnundsechsen-Siebzig ist der Name gesetzlich geschützt.

00:42:19: Seit zwei tausendachzend tritt der Schircher DAC-Status Westeiermark DAC die einzige DAC Bezeichnung für diese Region ausschließlich

00:42:28: für diese

00:42:30: eine Sorte auch schließlich aus der Steiermark.

00:42:34: Die Anbaufläche beträgt rund fünfhundert Hektar konzentriert im Raum Deutschlandberg unter der Schillerweinstraße.

00:42:40: Fast die gesamte Weltproduktion dieser Sorte kommt von hier.

00:42:45: Kein regionaler Stolz, das ist botranische Tatsache!

00:42:47: Zurück zum Weingut Trappel.

00:42:48: Eduard Ostwald begann in den neunzehnachtiger Jahren dem Betrieb einer gemischten Landwirtschaft systematisch auf ein gewerbliches Weingud umzustellen.

00:42:58: Alte Eichenfässer wurden gegen Edelstalltanks ausgetauscht und die Rebflächen wuchsen.

00:43:03: Technologie wurde investiert, wo sie sinnvoll war.

00:43:06: Eduard Oswald, der als Schächerlegende der Region gilt, führte den Betrieb, der seit Jahrhunderten Schächen produzierte in die Moderne ohne dabei zu verlieren wofür das Haus stand?

00:43:18: Ein Kunststück!

00:43:19: Mit dem Weihengagang im Jahr- und Jahrgangsjahr des Zweitausendsundzwanzig übernahm Fabian Bayer Der Neffe von Eduart Divinifikation.

00:43:25: Fabian kommt aus Bad Ischel Im Schatzkammergut.

00:43:28: Seither führt er das Weingut gemeinsam mit seiner Partnerin Andrea Winkler im fünftzehnten Guss der Familiengeschichte.

00:43:36: Die Jugendliche Neugierde trifft auf das gespeicherte Wissen von Onke Eduard, dass beschreibt die Situation präzise und erklärt warum die Weine unter Fabian eine Präzision entwickelt haben, die einfach mehr abverlangt als die bloße Fortführung eines bestehenden Konzents!

00:43:56: In Seehöhen zwischen vierhundert und vierhundertsechzig Metern auf extrem steilen südausgerichteten Kneis- und Schieferböden.

00:44:03: Sandig, locker, mineralisch – das ist der Stoff aus dem Schecher mit Charakter entsteht!

00:44:09: Es

00:44:09: gibt

00:44:10: am Weingutrappel eine Baumkälte aus dem Jahre eighteenhundertsechzig und diese wird nicht als Museumstück aufgestellt, sondern wenn möglich noch eingesetzt für schlächer Rustika jenem Wein der am direktesten ist.

00:44:23: Am wenigsten bearbeitet, am nächsten an dem wie dieser Wein seit Jahrhunderten gemacht wurde.

00:44:29: Was glaubst du?

00:44:29: Wie lange der Pressvorgang mit dieser Presse dauert?

00:44:33: Zwölf Stunden In einer Zeit in der Pneumatikpressen das sind dreißig Minuten erledigen.

00:44:39: Pura Luxus, nicht wenn ich sagen, Fanatismus.

00:44:42: Und die Frage ob das einen Unterschied macht?

00:44:44: Beantwortet das Ergebnis.

00:44:46: Aber man denkt noch weiter denn Die Abfüllung erfolgt ausschließlich in einer bestimmten Monphase abgeleitet aus uralten Aufzeichnungen der Vorfahren.

00:44:54: Man kann sowas für Fulklohre, man kann es aber auch für Kontinuität halten!

00:44:57: Edward Oswald hat es immer für Letzteres gehalten und Fabian Bayer führt es fort.

00:45:03: Also das Weingutrappel ist ein Betrieb, der XVII erstmals erwähnt wurde und seitdem nie woanders war.

00:45:09: Der eine Sorte macht die sonst nirgendswo auf der Welt den nennenswerten Umfang produziert wird.

00:45:15: Der einen Rosé

00:45:15: –

00:45:16: denn das ist der Schächer in seiner häufigsten Form von einem Qualitätsniveau kältert!

00:45:22: Das dem Begriff Rosé

00:45:23: soweit

00:45:24: von seinem Massenmarkt Konnotation entfernt wie es geographisch überhaupt möglich ist.

00:45:30: Traditionen hat man.

00:45:31: Ja, das stimmt!

00:45:32: Aber Fabian Bayer hat bewiesen... dass man das was man hat auch noch besser machen kann.

00:45:40: Zwei Sachen habe ich beim Wildbacher also beim blauen Wildbager der Rebsorte überrascht.

00:45:44: zum einen.

00:45:45: Das ist fast achtzig Prozent der Anbaufläche es sind fünfhundert Hektar mit blauer wildbacher

00:45:49: bestockt

00:45:51: von diesen sixhundertsiebzig Hektar, die es überhaupt in der West-Steiermark gibt.

00:45:55: Dass sie Autokton geblieben ist, weil meistens wenn eine Rebsorte einen gewissen Erfolg hat irgendjemand und sei es die Kalifornien bauen sich trotzdem ab um einfach davon zu profitieren.

00:46:05: Und dann wenn man sich mit dieser Rebsort beschäftigt dass sie zumindest zu fünfzig Prozent Ein gleiches Elternteil, wie Riesling.

00:46:14: Wie Chardonnay, wie Blaufrenkgeschad nämlich den Heunisch und das erklärt wahrscheinlich auch warum er diese kernige Säure hat also warum man diese kernige Struktur hat die ihn eben so lebendig werden lässt.

00:46:26: Ja du es ist folgendes wir haben auch hier lieber Silvio dass die Glück der späten Geburt.

00:46:34: ich habe keine Erfahrung damit aber ich hab schon mal gereifte Schilcher aus den Achtzigerjahren trinken dürfen.

00:46:44: Also die halten ja ewig, das sind ja teilweise.

00:46:46: wenn man sich nur technischen Werte des Schilchers anschaut, geht das ja teilweise hoch in die zweiständige Bromelle.

00:46:54: Das ist nichts Ungewöhnliches, dass ein Schilcher elf zwölf dreizehn Bromille Säure hat und an dem Entsprechend sind die BH-Werte dann auch relativ niedrig.

00:47:06: D.h.,

00:47:07: die Weine können schon lange haltbar sein.

00:47:10: Ob sie reifen und sich weiterentwickeln, da habe ich zu wenig Erfahrung.

00:47:14: aber Weil du sagst, Strommeier einmal hatte ich das Vergnügen.

00:47:20: Er hat tatsächlich ... Ich möchte ihn nicht lügen!

00:47:22: Aber wir waren in einer Weintrunde im Südstermarkt, da in der Weinbank, dem Weingutterssee Familie Demant mit.

00:47:31: Jetzt

00:47:31: zwei Sterne bekommen?

00:47:32: Ja genau, Christian Zach, genialer Sommelier und der Koch drinnen, der liebe Fuchsie die sind ein fantastisches Dandem.

00:47:46: Da hatten wir einen Winzerabend, da durfte ich zu Gast sein.

00:47:50: Es war jemand Fredemen Bolz groß.

00:47:53: Also alle dabei und dann hat der Franz Stromer ja einen Schilcher mitgebracht aus dem Jahr ... ... ´munvierzig´, war das glaube ich.

00:48:03: Wow!

00:48:04: Ich glaube es war sieben auf Erweb.

00:48:05: Ich möchte mich eh nicht drauf, da müsste man nochmal nachfragen.

00:48:07: Auf jeden Fall er war alt und reif.

00:48:10: Und ich muss sagen,

00:48:11: er

00:48:11: stand wie eine Eizke.

00:48:14: Es war auch seine letzte Flasche und er hat gesagt, für diesen Abend gibt er das her irgendwie.

00:48:19: Und es war ja wirklich so in der Nachkriegszeit gemacht.

00:48:21: also... Das war schon irre!

00:48:23: Aber was hätte

00:48:24: ich dir mich zugesprochen wenn ich nicht gedacht hätte dass die Aromen sich nicht so verändern, dass es dann irgendwann problematisch wird?

00:48:31: Ja die Struktur am Gaumen könnte ich mir auch vorstellen aber dass die aromatische sich dann auch so hält, dass sie immer noch Freude macht beeindruckt bist.

00:48:40: Das überrascht mich und finde ich toll!

00:48:42: Ich

00:48:42: möchte nicht entmüsstifizieren sagen, aber du weißt natürlich irgendwann mal ist es auch die Erfurcht von dem Alter.

00:48:49: Der Wein war trinkbar gut trinkbaar schön hat noch ganz deutlich die Charakteristik des Schilchers in sich getragen.

00:48:56: klar waren die Oxidationsnoten Natürlich, was für eine überflüssige Sorge.

00:49:04: Es ist halt einfach so.

00:49:05: das war weiter und mein die Farbe war nicht mehr dieses brillante Rubin, Hellrubin oder was wir hier haben im Glas sondern es waren natürlich eindeutig in die Maragoni Richtung gehend.

00:49:19: Das weiß ich bis heute noch.

00:49:20: ja und die Säure war das was einfach das Rückgrat dieses Weines dargestellt hat.

00:49:25: immer noch Zur Rebsorte möchte ich kurz dazusagen, dass sie sich nicht verbreitet hat.

00:49:31: Marc auch an ihren Ruf gelegen haben und zwar muss ich nur anwege.

00:49:39: Ich weiß auch nicht Babsbios der vierte oder irgendwer ist irgendwann mal durch die Starmark gefahren und hat da der Weststermark Halt gemacht und das schrieb er in sein Tagebuch.

00:49:49: man servierte mehr rosa Essig.

00:49:52: Also, es war schon immer so auch der Beinahme.

00:49:55: Ich weiß nicht ob du es schon mal gehört hast.

00:49:57: in der Steiermark wird der Schilcher auch als Rabiatberle bezeichnet, gell?

00:50:06: Das ist ein bisschen natürlich kischeehaft.

00:50:08: aber ja wenn man viel Schilche trinkt und das wird jetzt nicht explizit am Schilchen gewesen gelegen haben kann schon mal sein dass sind das nicht jedes Volksfest nur friedlich zwischen den sich an Glase festhaltenden Herrn, meist Herren natürlich zuträgt und so ist es dann auch zu dieser wenig glamourosen Bezeichnung gekommen.

00:50:33: Aber heute ist es eigentlich eher so dass man schmunzelt damit um.

00:50:36: Er

00:50:36: hat aber auch keine guten Phasen in den Sechstiger, Siebziger, Achtziger Jahren, dass er mehr als sehr einfacher Wein produziert wurde, also losgelöst vom Federweißer Ja, einfach gesoffen wurde.

00:50:48: Es war mehr ein Saufein und ich meine erste.

00:50:50: in den neunzigern hat man das wirkliche Potential dieser Rebsorte und des Weines erkannt.

00:50:55: Und ja, dass man heute dort teilweise bekommt wie eben genau der vom Trappel ist schon bemerkungswert.

00:51:01: Sensationell!

00:51:02: Ich möchte nur sagen, der Schälcher ist natürlich immer erfolgreich gewesen und sei es nur als Präsent.

00:51:08: Weißt du, was bringt man mit aus der Steihange?

00:51:10: oder was schenkt man überall?

00:51:12: In jedem Catch wurde es auch abgefüllt natürlich schön gemacht.

00:51:15: Mit den Lipizanern an den weißen Pferdchen die natürlich da drüben auch ihre Heimat haben neben dem slovinischen Lipiza wo sie eben stehen.

00:51:25: aber so die spanische Hofreitschule aus Wien.

00:51:27: Die Pferde sind in der Weststeiermark und das wurde auch als Schutzmarke das Pferdd generiert.

00:51:34: Also da wurde schon auch viel.

00:51:36: Der Schilcher ist jetzt nicht Sissi und er ist auch nicht Mozart, aber in der Steiermark ist es vielleicht so ein plakativer Mitbringer gewesen immer.

00:51:49: Und da ging es dann leider vorrangig gar nicht um die Güte des Weines sondern einfach um die Regionalität und Originalität.

00:51:57: Wie Sie schon den einen oder anderen geschichtlichen Ansatz dabei hatten.

00:52:03: Was denkst du, sind so geschichtliche Meilensteine die man unbedingt wissen kennen sollte wenn man über die Steiermark im Generellen redet?

00:52:12: Also ich würde jetzt nicht soweit zurück bis zu den Kälten und Römern gehen.

00:52:15: Ich glaube das können wir uns sparen weil sonst brechen mir diese wahrscheinlich zehn Stundenmarke...

00:52:19: Sind wir dafür nicht berühmt

00:52:21: Silvia?!

00:52:22: Ja, irgendwie schon.

00:52:23: Ich glaube, halten wir beide noch den Rekord?

00:52:25: Bin ich

00:52:26: wagen aber auch noch, ja stimmt.

00:52:28: Sieben oder acht Stunden, aber sonst sind wir da ziemlich exponiert in unserer Redezeit.

00:52:32: Ich bin gespannt wie weit wir das Thema heute durchreisen.

00:52:37: Aber damals als wir unseren ersten Podcast hatten ging es ja um dich und da ist ja noch mehr

00:52:44: Geschichte.

00:52:45: Über mich also über die Sterne mag ich so unmöglich.

00:52:47: Na, ich denke...

00:52:50: Wir hatten jetzt schon Partei von siebzehnundvierundachtzig, dass wir mehr oder weniger erwähnt und erklärt haben.

00:52:57: Und das maßgeblich zur Entwicklung der Weinkultur beigetragen hat?

00:53:01: Hast du irgendwas sonst für dich?

00:53:03: Also was es gibt eine Person und ein Einschneidenden des Erlebens ist wenig überraschend die Reblaus.

00:53:13: Aber im Zuge dieser Reblau und was danach passiert ist kam unser Ja, ich möchte fast sagen Nationalheilige der Erzherzog Johann.

00:53:23: Also der Bruder von Kaiser Franz Josef und er war ein besonderer Liebhaber bei der Steiermark.

00:53:33: das lag zum einen an seiner Liebe für die Jagd in der Obersteiermark im Rax- und Schneeberggelände natürlich wo die kaiserliche Familie ihr Jagdrevier hatte oder heute auch noch ist, aber eben der in Staatsbesitz natürlich.

00:53:52: Aber das Sommersitz des Bundespräsidenten ist auch immer noch da oben im Mürz Stegas und Oberstermarktach.

00:53:58: Das sind so die Sommerfresche des österreichischen Bundespräsidenten.

00:54:01: Auf jeden Fall früher war das eben das Jagdschloss der kaiserlichen Familie.

00:54:05: Das war der eine Berührungspunkt für den Erdseiter Johann Mit der Steiermark und das andere war natürlich die Landwirtschaft beziehungsweise der Weinbau.

00:54:17: Nach der Reblaus, warum hat die Steiermarkt so viele Rebsorten?

00:54:21: Weil der Erzhorzug sie einfach er hat... als Förderer bringen lassen.

00:54:26: Er gesagt, wir müssen schauen was passt wohin?

00:54:29: Wir probieren alles aus!

00:54:30: Wir haben den Musketeller, den Sauvignon, den Chardonnay also dem Morillon wie er bei uns ja eigentlich heißt und diese Vielfalt ist eigentlich ihm zu... ihm zu schreiben.

00:54:44: und damit auch die Weinbauschule in Silberberg, da ist schon einiges für den Weinbau dann initiiert worden.

00:54:52: Und von da an ging es glaube ich auch dann soweit das in diesen bewegten Jahren der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ermöglicht war aber doch deutlich bergaufge.

00:55:05: Unglaublich, wenn man sich überlegt, dass er Vierhundertfünfundzwanzig-Riebsorten angebaut hat.

00:55:10: Also vierhundertchwanzig Sortenversuche mit verschiedenen Riebs Sorten unternommen hat um zu sehen welche Riebsorten sich am besten in diesem Gebiet eignen und wir haben sich überlichte Vierdhundertwunschzwanzige.

00:55:22: welcher unglaubliche Vielfalt

00:55:25: man damals

00:55:25: hatte,

00:55:26: die wir unglaublich also das und das ihm bewussten danach ausgewählt hat mich sehr beeindruckt, als ich davon erfahren habe.

00:55:33: Und dann auch, dass es damals schon eben Chardonnay gab, das ist damals schon Sauvignon-Blogger, dass das ein Thema war was man ja eigentlich immer der Moderne zuschreibt.

00:55:42: aber letztlich hat er

00:55:45: die

00:55:45: Weichen gestellt.

00:55:46: Er war der Erfinder des modernen steirischen Wein oder?

00:55:49: Hundertprozentig auf jeden Fall der Initiator, der maßgeblich in die Richtung bestimmt hat.

00:55:56: Und das war schon super.

00:55:57: Wobei, ich seh's immer noch so manchmal eben auch auf alten Flaschen und da sagst du, Sauvignon Blanc?

00:56:03: Der hieß ja meistens gar nicht Sauvigno Blanc, sondern Muscat Sylvana.

00:56:07: Das waren die alten Bezeichnungen.

00:56:11: Je nachdem wohin oder weil der weiß Burgunder, er ist ja Klefner.

00:56:14: Aber warum Muscatsylvana?

00:56:16: Weißt Du, warum will die Herkunft des Sauvigneaux-Blancs meines Wissens nicht geklärt werden?

00:56:20: Man vermutet, dass er vom Sauvigang kommt... Man weiß nicht genau wo ihr herkommt.

00:56:26: Wie kommt die auf den Namen?

00:56:27: War das wegen der Aromate?

00:56:29: Ja, ja, ich würde wirklich sagen ... Der Muskatella war schon immer da so, wenn du es auch durftig.

00:56:34: Aber Muskatsylvaner war wahrscheinlich für die Menschen damals am naheliegensten.

00:56:40: Also, der Sylvana ist ein weit verbreitertes Synonym für viele Weine gewesen und die Kreutregwürzigkeit kann man dem Sylvaner auch zugestehen.

00:56:53: aber die Duftigkeit muss damals in der Vorstellungskraft gezwungenermaßen aus der Muscatela-Familie kommen.

00:57:02: Ich kann das gut nachvollziehen, ich finde auch sehr charmant diese Bezeichnung Muscatel waren.

00:57:06: Ja.

00:57:08: Dann die Reblouse, war ein weiteres Thema.

00:57:10: Weißt du zu wie vielen Teilen letztlich die Rebfläche zerstört war und war das Lege für mich relativ nahe?

00:57:18: Das Vulkanland genauso betroffen?

00:57:20: oder wurde das ähnlich wie in anderen Gebieten wo diese Insel-Situation waren eher ausgespart von der Reblousse?

00:57:27: Also ich kann es dir nicht hundertprozentig sagen aber Du warst nicht dabei?

00:57:32: Nee, ich war nicht mal dabei.

00:57:35: Wenn man die Optik heranzieht ... Ich kenne keine wurzlechten Reben in der Steiermark.

00:57:46: Okay!

00:57:46: Also ich kenne keinen.

00:57:49: Dass du wirklich sagst so hundert Jahre und ältere Rebstöcke oder Reben irgendwo, das ist mir verborgen geblieben.

00:57:55: Und es würde... Warum hat die Reblaus Manche Regionen verschont, meist war der Grund der Boden.

00:58:08: Der Sandboden.

00:58:09: So ein Sand nicht mag, beziehungsweise nicht weiter in die Kranne und das habt ihr hier gekauft?

00:58:12: Ja kaum

00:58:13: Gammelitz vielleicht, es kann auch sein dass Orte und Anne ich weiß nicht ob der Wille Sattler nicht sogar irgendwann mal was erzählt hat da, dass es sowas gab also im Hinterkopf habe ich irgend so etwas, dass er wirklich auch Wurzlechte hatte noch aber wenn dann wäre es tatsächlich so Gammlitz diese Quarzsandigen Böden dieser Richtung Eichberg hochgehen, dass man es darfindet Aber in der Regel sind Alte Reben in der Steiermark, würde ich sagen.

00:58:39: Wenn sie älter als fünfzig-sechzig Jahre sind ist das eigentlich häufig schon schon das Maximum.

00:58:44: Obgleich hier ja in der Breite ein sehr großes Augenmerk auf alte Reben legt natürlich jetzt nicht hundert Jahre alt aber einen Durchschnittsalter und das fand ich wiederum bemerkenswert ist für munzwanzig jahre also es gibt etliche Rebanlagen die fünftig-siebzig-achtzig Jahre alt sind natürlich auch ein paar Neuflandungen das liegt in der Natur der Dinge.

00:59:05: Man ist sich das bewusst und daher rausgesortiert eben auch dieser extrem niedrige Durchschnittsertrag.

00:59:11: Also ihr habt forty-six Hektoliter pro Hektor, was wahnsinnig Geringes in der Breite des Gebietes also über die gesamten fünftausend Hektar betrachtet oder fünftauseinhundert Hektare betrachten, die dort gepflanzt

00:59:22: sind.

00:59:23: Aber es ist eben auch wieder der Situation unter der Lage der Weimwerke geschuldigt und auch dem Wissen... Ich schaue mal, wenn wir zum Weltschrießling kommen.

00:59:34: Gehen wir zum nächsten Bein?

00:59:35: Machen wir das so?

00:59:36: Ach

00:59:36: ja gerne!

00:59:37: Da kann ich dich wirklich löchern, weil es ist eine Sache die du natürlich wie kein anderer pro Klamiers beziehungsweise intensiv darstellt.

00:59:48: Eine Frage bevor wir zum Weltschrießlingen kommen.

00:59:50: Glaskorken hat sich das wirklich mal durch ... Also ich kannte es damals.

00:59:53: Ich hab's erst einmal beim Themen kennengelernt dass der Mannsberg-Themen damals auf diese Glaskalken geschworen hat.

01:00:00: Aber es ist nicht wirklich ein Thema mehr, oder?

01:00:02: Ist das noch?

01:00:02: Oder was hältst du davon?

01:00:04: Ich habe mal gehört dass die Silikonringe irgendwann porös werden.

01:00:08: Ist das so oder ist das eine Merde, die ich irgendwann mitgenommen habe?

01:00:12: Wie wie ist deine Meinung dazu?

01:00:13: Ja

01:00:15: also prinzipiell bin ich ein großer Verfechter des Glasklackens für Jugend und für die mittelfristige Lagerung.

01:00:27: Aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass weine ... Ich kann Sie ja natürlich bitte das ist leihenhaft von mir sozusagen ab dreißig Jahre mit dem Glas gucken, dass dann tatsächlich diese Kunststoffmembrane oder dieser Ring der da drauf ist doch boröser wird und vielleicht nicht mehr ideal schließt.

01:00:52: Aber im Prinzip hat sie eine ganze lange Zeit lang die Sterne, ich möchte nicht sagen dominiert aber war schon präsent.

01:01:01: Und auch bei den jungen Weinen der Schraubverschluss selbstverständlich auch omnipräsent.

01:01:07: Für die großen Weine mit Entwicklung gibt es dann doch wieder einen deutlichen Trend zurück zum Kork.

01:01:17: Zum Kork?

01:01:17: Nicht zum Schrauber!

01:01:19: zum Kork.

01:01:20: Also vielleicht nicht in der Breitenmasse, aber bei den Doppweinen auf jeden Fall auch.

01:01:26: dem entkommt bei den Lagenweinen jetzt wieder ich glaube seit letztem Jahr wieder mit Kork.

01:01:34: daher also Zirk und seine seine ganzen einzelnen Riebenparzellen da und Sattler ist ein immer noch konsequenter Verfechter dieses Verschluss ist, aber auch da war ich letztens bei Willi und Maria zum Mittagessen eingeladen im Sattlerhof.

01:01:54: Und ich denke auch da sind erste Überlegungen ob man bei den Langstreckenläufern auch wieder auf den hochwertigen Kork zurückgeht.

01:02:02: Ach wirklich?

01:02:04: Also es ist nicht dass das Skurril am Glasverschluss ist er das Glas auf Glas nicht möglich ist.

01:02:13: Und eben dieses Bindeklid rein muss.

01:02:15: Aber komm, wir hängen uns in der Verschlusssache und sind doch bei der Steiermark.

01:02:20: Du hast recht!

01:02:21: Sattlerhof hast du gerade erwähnt?

01:02:23: Das erste Sternerestaurant das damals eröffnet wurde vom Hannes-Sattlerf ist ja eigentlich auch bemerkenswert.

01:02:29: also dass das Weingut selber eine Faszination war.

01:02:32: ja einer der ersten die diese trockene Art von Wein proklamiert haben die das intensivierten richtig intensiv gelebt haben War ein guter Sattlerhof?

01:02:43: Garmelitz.

01:02:44: Südsteiermark.

01:02:46: Andreas Sattlar steht am Rand des Kranachbergs und deutet nach unten, früher!

01:02:50: Sagt er?

01:02:51: War hier nichts... Und das sagt ja nicht um zu beeindrucken, er sagt es weil er stimmt!

01:03:08: und dem Entschluss der Südsteiermarkt zu zeigen, was sie kann.

01:03:13: Die Gegend verahm.

01:03:15: Weitgehend unbekannt.

01:03:16: kein Weingebiet das man auf einer europäischen Karte gesucht hätte, kein Mensch fuhr damals ins südsteirische um Wein zu trinken!

01:03:25: Heute kommt die ganze Welt... Das ist keine Übertreibung.

01:03:28: Es ist die Biografie ein Zwei-Baugebiete, dass ohne Menschen wie Wilhelm Sattler nicht dort wäre wo es ist.

01:03:35: Was Wilhelm Seigneur begann, war neunzeits sechszig konkret.

01:03:39: Der erste Wein abgefüllt unter eigenem Namen ohne Restzucker, ohne Aufbesserung, ohne Kellerkostmetik die damals Standard war, Natur belassen wie er es nannte zu einer Zeit als dieses noch nicht einmal als Vortrittlichkeit galt sondern als Sturr.

01:03:57: Der Weinhändler Gotthardy aus Innsbruck erkannte, dass sich das Alleinkaufsrecht für einen Sauvignon Blanc aus dem Lied-Fahrweingarten als Erster bedeutete.

01:04:10: Das war der erste große Durchbruch und keine Zufalligentscheidung, sondern die Bestätigung, dass Sauvignon Blanc in der Südsteier-Markt mehr kann als irgendjemand erwartet hatte!

01:04:21: In den letzten Jahren hatte Wilhelm den Ried-Fahrweingarten überhaupt erst erworben.

01:04:26: Eine windgeschützte südzeitige Hanglage auf Muschel und Korallen kalt, so besonders im Boden und Lage dass die Familie sie seitdem als Monopol bewirtschaftet.

01:04:38: Kein anderer Betrieb hat Zugang!

01:04:41: Der Fahrweingartner ist bis heute Sattlerhof exklusiv Als wir hinsehen, dass er in den letzten Jahren so ein Willi-Demetrieb übernahm.

01:04:52: Ob er das wollte oder musste ist im Rückblick nicht mehr ganz zu trennen.

01:04:56: Er wollte und er musste und beides hat gut funktioniert.

01:04:59: was folgte waren vier Jahrzehnte konsequenter Aufbau der weit über dem Wein hinaus ging.

01:05:08: geführt von Bruder Hannes, einem Koch der mit seiner Küche den Satteler Hof in den Gummio brachte.

01:05:13: Die erste ausgezeichnete Gastronomie der gesamten Südsteiermark überhaupt.

01:05:18: ein Jahr nach der Eröffnung.

01:05:19: In heißt hat ein neunzig folgte das Hotel zwei tausend Ein-Landhausflügel.

01:05:24: Willi verstand früh dass Wein allein kein Weingut trägt und dass ein Weingud das Menschen ein Lied zu bleiben eine andere Kraft entwickelt als eines das nur Flaschen verkauft.

01:05:36: Gammelitz als Destination für Weinreisende.

01:05:39: Das ist kein naturgegebener Zustand, dass das Ergebnis von Jahrzehnten Aufbauarbeit an dem Sattlerhof einen erheblichen Anteil hat!

01:05:49: Der Kranachberg entstand in Willi-Sattlers Händen.

01:05:52: Ein Berg kam mit kalke kiesigen Böden auf Fünfhundert Meter Seehöhe.

01:05:57: Mit einem kleinen Klima, das er als Erster erkannte und systematisch erschloss.

01:06:02: Der erste Jahrgang des Sauvignon-Blancs Kranachberg war in den letzten Jahren.

01:06:08: Seither ist diese Lage eines der bedeutendsten Einzellagen

01:06:11: Österreichs.

01:06:13: Kein Zufall, kein Glück!

01:06:15: Ein Mann wusste was er hatte und im Jahrmehr übernahm die dritte Generation offiziell.

01:06:21: Andreas und Alexander.

01:06:22: Andreas im Keller.

01:06:24: Alexander im Weingarten.

01:06:26: Ihr Vater will ihn immer noch präsent arbeiten mit aber die Söhne entscheiden.

01:06:30: Was sie mitgebracht haben... Internationale Erfahrungen, fundiertes Weinwissen und Überzeugung die weit über das biologische hinausgeht.

01:06:39: Seit dem Jahrhunderts ist der Betrieb biozertifiziert

01:06:41: seit dem

01:06:42: Jahrgang im Jahrhund zwanzig sehr vollständig biodynamisch bewirtschaftet.

01:06:45: Die Fünfundreißig

01:06:46: Hektar Eigenbesitz werden ausschließlich in Handarbeit gepflegt.

01:06:49: jeder Rebschnitt jede Lese in Kleinkisten jede Entscheidung im Weingarten Sorten spezifisch und paar Zellen bezogen getroffen.

01:06:58: Der Sattlerhof...

01:06:59: ...ist schon lange keine regionale Geheimtipp mehr.

01:07:02: Er ist internationaler Marschstab.

01:07:05: Reben mit bis zu fünfundfünfzig Jahren Alter, spontane Vergierungen –

01:07:10: wo

01:07:10: immer sinnvoll!

01:07:12: Ausbau im Stahltang großes

01:07:13: Holzfass

01:07:14: oder fünfhundert Liter Fässern je nachdem was Lage und Jahrgang verlangen nie aus Gewohnheit.

01:07:19: Eichenselektionen aus eigenem Fahrweingarten.

01:07:21: Ypstaler Fässer von Stockinger.

01:07:23: Französische Eiche kein Standardrezept.

01:07:26: Und wer den Sattlerhof besucht sieht ein Genießerhotel Ein Wirtshaus, ein Gomerestaurant, ein Weinkeller, Weingärten auf steilen Hängen und eine Familie die alle diese Teile gleichzeitig betreibt.

01:07:40: Anna und Markus Sattler haben in den Jahren im Jahr- und Jahrzehnt die Gastroseite von Hannes übernommen.

01:07:45: Willi und Maria arbeiten mit Andreas und Alexander Eine Großfamilie die wie Anna Sattlers sagt zusammen arbeitet lebt und schafft.

01:07:53: das Ensemble auf dem Hügel bei Gamlitz Existiert seit dechzehnhundertsechs und achtzig in Aufzeichnungen, seit deachzehnund sieben und achzig in Familienbesitz.

01:08:04: Fünf Generationen haben diesen Ort geformt!

01:08:08: Was die neunzartfünfeinste jetzt halb verfallener Bauernhof mit ein paar Rebzeilen präsentierte gehört heute zu dem Besten was Österreich so bieten hat.

01:08:17: Ja und vor allem Was mich so fasziniert, das waren natürlich Willi und als Mann der das umgesetzt hat.

01:08:28: Aber schon sein Vater war ja wirklich ein Metzenen!

01:08:32: Und einer der Vorreiter für die Güte, immer jemand, der für die trockenen Weine überhaupt generell die Störmak hatte... immer für die trockenen Weine gestanden mit ein paar Ausnahmen, Traminer in Klöche oder so mag sein.

01:08:48: Aber ansonsten war das schon immer ein Gebiet, dass dem trockenem Wein zugedannt war und dadurch war vielleicht die Ohrfeige im österreichischen Weinskandal für den Steiermarkt zwar auch heftig aber man musste zumindest nicht sich neu erfinden im Weinstil Und die Sattlers?

01:09:08: Aber war genauso betroffen wie ... Ja klar,

01:09:11: also auch.

01:09:11: Also dort auch achtzig Prozent Betriebssterben und so weiter?

01:09:15: Ja,

01:09:15: also Betriebstärben vielleicht in diesem Sinne so nicht aber im Export.

01:09:18: natürlich brach unter Niederliegend.

01:09:20: das hat aber damals noch nicht so viele steirische Betriebe direkt betroffen weil wenn wir in den achtziger Jahren vom Export des steirischen Weines gesprochen haben ich würde mich über über den Kamm geschert, würde ich sagen.

01:09:35: Wenn es vielleicht zwanzig Betriebe gewesen sind dann mag es viel sein!

01:09:39: Lass es fuffzig sein aber das meiste wurde im wahrsten Sinne des Wortes im Land und vor allem auch zu Hause getrunken.

01:09:47: wenn wir hier den Weltschrissling Alt der Reben jetzt haben aus dem Jahr vierundzwanzig vom Sattelhof da sieht man ja als einer meiner Lieblingsweine.

01:09:55: Es ist einfach so die Räbstücke sind wirklich alt nicht?

01:09:59: Das ist über sechzig Jahre alte Reben worden sind und auf diesen typischen Quarz- und Kalkböden, vierhundertfünfzig Meter Seehöhe.

01:10:09: Es wird biodynamisch alles gearbeitet, achtzehn Monate ausgebaut, reif in gebrauchten Holz.

01:10:17: also es ist schon etwas wo man sagen muss einer vermeintlich kleinen Rebsorte wie der Weltschrissling früher gewesen ist.

01:10:27: heute gehört er ja Wenn es so etwas überhaupt gibt, aber zumindest gehört er mittelfristig zu den Klimagewinnern.

01:10:35: Denn durch die Wärme hat das eine Fähigkeit viel Säure zu haben ähnlich wie der Schilcher jetzt brillant ausspielen gekonnt.

01:10:45: Das heißt er bleibt frisch auch wenn es heiß ist, wenn es warm ist und wenn ich lese... Man kann eben wie beim Wildbacher, man muss nicht den Weltschrissling als erstes reinholen.

01:10:56: Sondern man kann ihn durch das Hängen lassen, durch die Reife, die jetzt gegeben ist in eine andere Dimension und Sphäre bringen, die man ihm niemals hätte zugetraut eigentlich fälschlicherweise... Und er hat noch eine Fähigkeit, die mich so bedürrt.

01:11:11: Es ist ja nicht so dass der Weltschristling sofort eine erkennbare Aromatik hat, die mit Muskadelle oder so.

01:11:18: Sondern der Weltschristling ... Der Weltsschristling hat immer, ich sage mir das so Stein-Obs gelber Apfel irgendwie mehr oder weniger gelb manchmal auch grün Apfel würde ich sagen vielleicht ein Hauchbirne aber dann ist es diese kreutrige Würze die da ist Aber auch die ist nicht zu definieren.

01:11:33: man kann ja nicht sagen dass jetzt Basilikum nicht Kerbel und so.

01:11:41: Ich werde eher am ersten, wenn ich da einen Kraut anspricht.

01:11:44: was ich immer für mich so finde dann würde ich immer sagen ist ein bisschen Lorbeerartige Noten.

01:11:50: Und eine Spur mint sie vielleicht zitrisch aber es ist nicht so eindeutig zu erhaschen sofort und dadurch isst der Weltschrisling nachdem sich die Im Wassenseesorte, die Rebsorte selbst nicht zu ernst nimmt und nicht den Vordergrund spielt.

01:12:06: Ein irrsinnig genialer Deroir-Transporteur!

01:12:11: Ist es ähnlich oder würdest du diese Rebsorten wenig mit Silvana vergleichen?

01:12:16: Könnte man... Dass sie in die Karte für das Handwerk ist und eben auch für dem Boden selber auf die mal weg.

01:12:22: Ja

01:12:23: würde ich machen.

01:12:24: Silvana geht auf jeden Fall.

01:12:25: was viele machen unterschreibe ich bis zu einem gewissen Grad.

01:12:29: auch ist Alligoté Ah, ja?

01:12:34: Dass die Leute auch sagen das ist ein bisschen so in diese Richtung von der Säure doch getragen.

01:12:40: Aber auch beim Aligote hat sich ihr nicht viel verändert.

01:12:43: Das ist ja auch nicht mehr das Wässerchen, das für den Kehr angebaut worden ist.

01:12:52: Also der muss ich ganz ehrlich sagen hat mich extrem beeindruckt.

01:12:56: Ich habe selten einen Weltschriftling mit dieser Dichte, mit dieser auch Aromkomplexität probieren dürfen und wo man neugierig wird also wenn man eben nicht direkt die Aromen offeriert bekommt und er sich vor allem entkleidet, nackt vor allem steht und man ihn einfach nur noch lesen muss.

01:13:14: Sondern man kann ihn entdecken!

01:13:15: Und das fand ich wiederum großartig.

01:13:17: Ich fand auch die Säure im Bindung sehr außergewöhnlich bei diesem Wein.

01:13:21: Die Struktur, die Länge und vor allen Dingen der Gaumendruck.

01:13:24: Du hast den am Gaumen und du hast Dichte also du hast richtig Geschmack.

01:13:29: Du hasst was Fleischiges.

01:13:30: Du kannst dich da durchbeißen.

01:13:32: Ja...

01:13:33: Toller Speisebüchle,

01:13:34: also große Arme.

01:13:35: Irregut, irregut!

01:13:36: Richtig, richtig... Also ganz toll.

01:13:37: und als Vier-Zwanziger siehst du die Stärke bei der Rebsorte, bei diesem Wein vielleicht auch explizit in einer Reife?

01:13:44: Ja, ja.

01:13:44: Würdet ihr in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren nochmal eine ganz andere Identität bekommen oder...?

01:13:50: Ja, hundertprozentig.

01:13:51: Ich glaube nicht dass sich die Identität ändert sondern Wein wird vielleicht noch präziser bisschen.

01:13:58: diese Spurbabyspeckte hier jetzt doch drauf ist so in den Grenzen des Weltschrisslings zu sehen, der ein Frucht da ist.

01:14:13: Und ich habe früher nicht viel alte Weltschristling zu probieren auch zurück bis Anfang die Achtziger oder teilweise aus den Siebzigern.

01:14:23: Aber das kann man überhaupt nicht mehr vergleichen.

01:14:26: Die Voraussetzungen sind ganz, ganz andere geworden und die Weine wie sie damals hergestellt haben heute nichts mehr mit dem... Ich möchte explizit den Sattelhof noch mal tribut sollen aus meiner Sicht einer der größten Weltschrisslinge der Welt.

01:14:41: Das kann man als Österreicher ja sagen.

01:14:43: Wirklich?

01:14:43: Ja finde ich schon!

01:14:45: Also das ist für mich... Ist die Hebsauto-Autokton

01:14:48: also ausschließlich auf Österreich Er produziert oder dort geblieben?

01:14:54: Oder gibt es die irgendwo in Zivvests Australien auch?

01:14:57: Ja,

01:14:57: na ja.

01:14:58: Sie ist lustigerweise... Es ist eine der Rebsorte, die ihre Heimat auf dem Balkan hat immer noch.

01:15:06: Also ich glaube das meiste als größte Anbaugebiet ist für Weltschrisslinge Serbien und dann kommt Kroatien.

01:15:13: Ungarn-Oler-Schrisslingen

01:15:14: genauso!

01:15:15: Ich sage immer ein bisschen spitzbübisch aus Österreichs immer wo wächst der Weltschlüsseling K&K.

01:15:23: Also alles was früher irgendwann mehr oder weniger kaiserlich-königliche war in der Monarchie, da ist auch der Weltstrißling so lustiger weil es kurilerweise gibt es auch eine relativ große Population an Weltstrieslingen in China.

01:15:37: Ach!

01:15:37: Weil der Freiherr von Barbo, der Gründer der Weinbaufachspolit Luster Neuböck vom chinesischen damaligen... Ich weiß gar nicht, waren ja auch Monarchier damals?

01:15:47: Wahrscheinlich gehört.

01:15:48: auf jeden Fall ist er als Weinberater trüben gewesen und hat den Weltschreßlingen mitgebracht unter anderem.

01:15:56: Und deswegen gibt es tatsächlich drüben eine ganz relevante, ich weiß nicht, das sind doch ein paar tausend Hektar Weltsschreßlinge die da drübem stehen.

01:16:04: Ja, musst du noch mal googeln?

01:16:05: Ich will ja kein Scheiß erzählen hier sozusagen aber es ist wirklich so dass es das China ziemlich.

01:16:11: wo es ihn auch noch gibt.

01:16:13: Das habe mich auch überrascht ist Brasilien.

01:16:17: Wir da hingekommen.

01:16:18: Das weiß ich auch nicht, wo angebaut wird als Schaumwein verwendet oder überhaupt.

01:16:25: Brasilien hat sowieso eine große Schaumbahnkultur nicht.

01:16:28: Wobei der Ursprung ja in der Champagne vermutet.

01:16:31: Vermutet werden sie wissen es nicht?

01:16:34: Ja man denkt das er dort erstmals sich entweder mutiert oder zumindest einen Elternteil kennt man oder glaubt es zu kennen Kokolano Norditalien Was eigentlich auch für die Nordentherienische Theorie der Herkunft spricht, also sprich blauer Hutler wie Österreicher es nennt.

01:16:53: Aber die ersten Anpflanzung wann?

01:16:56: wohl in der Champagnenkammer über Heidelberg, übers Reingebiet dann letztlich in die Steiermark?

01:17:00: Ich hab's für die Weltmeisterschaft, die wir ja auch nächstes Jahr wieder machen, damit so recherchiert das der nächste Verwandte des Weltschrieslings den wir heute noch kennen und der auch noch angebaut wird, tatsächlich der Elbling ist.

01:17:17: Vermutet man auch habe ich auch gelesen ja aber da hatte ich nicht genug Quellen als dass ich das jetzt laut rauspursaunt habe.

01:17:25: Dann

01:17:26: sagen wir es leise!

01:17:30: Ja Elbling auch eine Rebsorte.

01:17:32: wenn man sie wirklich in die Tiefe verfolgt gibt es dadurch aus gedankliche Parallelen wo ich das herleiten könnte also wo diese Theorie nachvollziehen könnt.

01:17:41: Also mein letztes Jesus so Herkunft mal Sekundär, würde ich sagen.

01:17:48: Auch auf die Amphilographen oder für die Wettbewerber das weißt du Silvio?

01:17:52: Da ist dieses Wissen von Nöten!

01:17:56: Ich glaube wie wir uns in der Sommelierwelt ist es einfach wirklich ganz wichtig dass bei uns mit dieser Rebsorte und ihren neuen Ausprägungen auch den neuen Sfernen, in denen sich zu bewegen im Stande ist bewegt, nutzen bei Discheinsätzen genialste Speisebegleiter.

01:18:13: Also für mich eine Rebsorte die in jede Weinbegleitung rein muss denn noch sind wir in der Lage als Sommelier um die Menschen mit der Güte zu überraschen weil die breiten Meinung über diese Rebsorten bei Gott noch nicht dort angekommen ist wo wir Sie heute schon finden in den besten Betrieben, wie wir hier in der Flasche sehen.

01:18:43: Also es ist so ein Punkt wo die Leute sagen jetzt kriegen sie einen Weltschriesling und dann sag ich weiche Satan, weiche?

01:18:50: Ich möchte Schardonnay oder was auch immer.

01:18:53: und dann sagen sie natürlich mal naja gut wenn sie's empfehlen und dann hast du an diesen schönen magischen Momenten wo sie sagen das ist Weltsschriesling!

01:19:04: Und das finde ich ist für uns somit schön, dass man diese Punkte mitnehmen kann.

01:19:09: Ich

01:19:09: weiß nicht ob der Name irreführend oder ob er zuträglich ist.

01:19:12: Das ist eine gewisse Aufmerksamkeit generiert.

01:19:14: Irreführand insofern welts ja... mehr oder weniger aus einer österreichischen Mundart kommt und es ja heißt Nicht-Riesling, also Weltschritt, der falsche Riesling oder nicht Rieslingen.

01:19:25: Kommt daher auch dein Begriff Wölzmeisterschafte?

01:19:28: Ja das ist eine Verbarlhornung natürlich weil es ... Und muss man auch noch sagen in der Steiermark und auch im Burgenland vielleicht sogar im Niederösterreich aber da wird ja weniger Weltschlüssel angebaut.

01:19:39: Aber Steiermarktburgieren ist es so dass ich würde sagen in jedem Wertshaus wo einer hingeht bestellen die Leute ein Achtteil oder Viertel, oder Floschen Wörsch.

01:19:53: Was ist so der Dialekt?

01:19:54: Da würde ich sagen, bring mir eine Flasche Weltschriegel, sondern na bringe uns einen Wörsch!

01:19:58: Oder machst mein Wörsspritzer, die Schorle aus welcher... Wörsche ist halt einfach so.

01:20:03: das überall in Österreich, sagen die Leute an Wörsh bitte und es hat sich angeboten die Weltmeisterschaft und aus der Weltmeisterschaft halt eine Wörsemeistershaft zu machen nicht Es

01:20:16: ist der beste Schorlewein oder Spritzerwein?

01:20:19: Oh,

01:20:19: da gibt es einen

01:20:26: Gerücht.

01:20:28: Was hast du für ein Tor aufgestoßen?

01:20:30: Also ich denke tatsächlich, dass er in der einfachen Ausprägung einen fantastischen Schorlein ist.

01:20:37: Auch einer meiner Lieblingsschorleine.

01:20:39: Es gibt aber natürlich auch Menschen und da möchte ich mich gar nicht ausnehmen... Du siehst, ich bin da ambivalent!

01:20:45: Ich liebe natürlich auch die Muscatella-Spritzer.

01:20:49: Diese duftige Art ist super, was mir wichtig ist... Also wenn man über so etwas spricht es muss trocken sein und ganz extrem vielleicht ein kurzen Mal ohne dass wir zu weit in der Steiermark oder überhaupt in Österreich ist ein Spritzer etwas anderes als eine Mischung also die Schorle wie ihr sie macht mit Mineralwasser.

01:21:15: Das ist bei uns, das heißt bei uns Mischung eine weiße Mischungen oder eine rote Mischungsprinzipie.

01:21:20: Ja ja also in den Wirtshäusern der Spritzer wird nicht mit Mineralwasser gemacht sondern mit Sodawasser ganz viel Kohlensäure.

01:21:31: deswegen wurde früher auch aus diesen Siphonflaschen gemacht.

01:21:35: Weißt du?

01:21:36: Kennst du die, wo man obendrauf drückt und

01:21:37: dann will ich...

01:21:38: Also ein Spritzer braucht mehr Kohlensäure!

01:21:41: Es ist nicht nur die Mischung das ausmacht also sprich die ist halb und halbe oder sondern es ist der Spritzer lebt von der Spritzigkeit.

01:21:48: deswegen heißt er ja so.

01:21:50: Da kommen wir von der Steiermarke mit dem Schleslinger Und großartig.

01:21:55: Aber vielleicht darf ich noch mal zurück zum Sattlerhof kommen?

01:21:59: Auch wenn wir ihn nicht probieren, aber für mich war einer der markantesten Weinen in meiner gesamten Trinkerkarriere der Sauvignon Blanc-Ritranachbergform Sattlarhofer.

01:22:08: Also es ist für mich ein Inbegriff eines großartigen Komplexen und vor allen Dingen eigeninterpretierten Sauvignons Blancs eigentlich aus Europa.

01:22:18: Da habe ich verstanden dass ein Sauvillon Blanc eben aus Österreich, aus der Steiermark Komplett was anderes ist

01:22:23: als

01:22:24: von der Loa zum Beispiel oder aus der neuen Welt.

01:22:27: Dass es dort eine eigene Art von Charakter gibt und das war für mich Sattlerhof, deswegen habe ich vor vielen, vielen Jahrzehnten mal mein Herz an den Sattlarhof verloren.

01:22:36: Nicht nur du, nicht nur du!

01:22:38: Das Beliebte ist natürlich den Weinen geschuldet aber auch gerade der Familie vom Sattlersenior hin bis jetzt zum Willi.

01:22:49: und die beiden Jungs, die das jetzt führen... an die unter alex irre.

01:22:54: und auch das auch dass auch das restaurant oder hotel erlebt ja eine absolute renaissance mit der übernahme Der Jugend und der Schwiegersund des Hauses ist ein französischer Sommelier.

01:23:10: Und auch die Tochter des Hauges war ganz, ganz viel unterwegs unter anderem bei Grusennamen wie Robo, Chorro und überall und so.

01:23:17: Die sind jetzt zu Hause und haben da wirklich für die Renaissance das Restaurants und wirds hause gesorgt.

01:23:26: Das freut mich besonders!

01:23:28: Was mich zu den Sattlerweinen noch immer fasziniert, dass Wissen Vielleicht, also was heißt die wenigsten?

01:23:36: Es wissen schon viele aber es gibt kein Holz im Sattler.

01:23:40: Also kein Parik!

01:23:41: In ganzen Weingut nicht.

01:23:43: Es wurde nie ein Wein in Parik ausgebaut.

01:23:46: Nie und man ist oft so verdutzt auch ich.

01:23:49: Ich habe es im Blindverkostung oft nicht geglaubt weil genau der Kranachberg oder Kabellen mein Garten oder wie immer sie alle heißen dich reden diese Apfeln oder so das oder auch der Privat so eine wunderschöne Gerbststoffstruktur haben, am Kaum zu einen Druck bringen, wo man denkt da ist doch Holz dabei.

01:24:10: Dann die Rauchigkeit.

01:24:11: aber nein!

01:24:11: Es ist der Konklamoradboden des Eichbergs und des Gammelitzes, wo die Weine schon hintendieren.

01:24:18: Da muss man einfach sagen es ist sie arbeiten nicht mit kleinem Holz.

01:24:24: Es gibt bestimmte experimentelle Geschichte, aber in der Redi kann man immer sagen Stalldank oder großes, großes Holz vielleicht.

01:24:32: In der Redil sind die Weine fast nur im Stall gelegen und das finde ich irrsinnig faszinierend dass diese weine solche Langstreckenläufer sind, die brauchen kein Holz.

01:24:42: Irre!

01:24:42: Irre, finde ich immer extrem beeindruckend unter Gottes Willen.

01:24:48: Man muss jetzt überhaupt nichts vormachen eines der größten Weingüter Österreichs hier.

01:24:57: Und in österreichischer Bescheiden heißt das ja gleichzeitig auch der Welt, nicht?

01:25:03: Zwenker, zwenker Jungs!

01:25:04: Ich habe

01:25:04: mit deinem Weltschrießling damit jetzt so ausreichend gewürdigt und wir dann noch einen oder anderen zweiten Gedanken zu verlieren.

01:25:10: Also ich möchte nicht wieder zurück zur Geschichte kommen ohne dass mir die Appelkehrt zu

01:25:15: haben.

01:25:15: Nein also ich kann nur nach wie vor und das tu' ich auch von Herzen eine Lanze dafür brechen dieser Rebsorte mehr Anerkennung zuteil werden zu lassen, nicht nur auf Konsumentenseite sondern auch auf der Winzerseite wo man sagt wenn er alte.

01:25:33: also ich erzähle kurz eine Geschichte vom bekommen ihr später auch zum Weingutgross.

01:25:40: oder Hannes hat mir erzählt dass er immer irgendwo in Ratsch bei sich irgendwo vorbeigefahren ist an so einem alten unglaublich schönen alten weltschrisslingen Weingarten mit so fantastisch kleinbärigen Weinen.

01:25:52: Es muss ein ganz alter Klon gewesen sein und er hat da angefragt und wollte den Weingarten kaufen, aber man hatte ihn nicht verkauft.

01:26:00: und dann habe ich gesagt, na ja kann ich mal wenigstens ein paar Rebsetzlinge rausschneiden?

01:26:05: Und der hat das bejaht, aber irgendwie wie es halt so ist, hat er das immer vor sich hergeschoben, hat sich nie ergeben und dann ist er eines Tages vorbei gefahren.

01:26:16: der alte Weingarten war gerodet.

01:26:18: Und die alten Kleine, damit leider nicht weiter vermehrt und bewahrt und Hannes Blutter bis heute das Herz, dass er da zu spät gekommen ist.

01:26:30: Denn darum geht es glaube ich Klonenselektionen schauen.

01:26:32: was habe ich für den Unterlegsleben wo sie nicht da?

01:26:35: Da ist ganz viel drinnen.

01:26:36: auch die Trockenheit oder die Wärme kann diese Rebsorte isst.

01:26:44: Ein bisschen war der Weltschrissling die starische Vergangenheit, zart auch die Degenwart.

01:26:49: Aber ich denke es wird eine große starische Zukunft geben mit Wörsch!

01:26:55: Was wäre so eine ideale Grundlage für den Weltscrissling in deinem Sinne?

01:27:01: In deinem Bewusstsein?

01:27:01: sprich welcher Boden wäre ideal?

01:27:04: Spontanvergorenreinzugtive Holz kein Holz Filtriert nicht filtriert Natural Wine nicht Natural Wine und so weiter nur um.

01:27:11: Jetzt ist es für dich aus deinem Bewusstsein, einen idealen Wein zu skizzieren.

01:27:15: Wo würden wir anfangen und wo würden wir hinkommen?

01:27:17: Also

01:27:18: ich denke dass der Boden als solches gar nicht mit einem zu definieren ist die vom Schieferabendow in Kitzegge oben.

01:27:29: was heißt wird das ganz anders sein wie die vom kalkigen hier so um im Berghausen Ehrenhausen gelegenen Regionen?

01:27:40: aber Der klassische Obbock ist schon ein fantastischer Boden, dieser schwere Lehm-Boden.

01:27:47: Das passt hervorragend aber wie man hier sieht bei den Sattlers einfach es geht auch auf diesen Kristallinienboden und das für mich so faszinierend.

01:27:56: Ich kann nicht diese Rebsorte zuordnen und sagen da sind die Parameter die sie braucht.

01:28:01: was ihr am meisten braucht sind Winzer die gewillt sind an dem besten Lagen zu platzieren, sie im Ertrag zu begrenzen.

01:28:11: Denn das ist für mich ein Schlüssel überhaupt!

01:28:13: Der Weltschrissling kann irrsinnig hohe Erdräge fahren und dann wird er natürlich ausgezehrt und geht auch teilweise in eine kamelionhafte Wässerigkeit die einfach außer Frische- und Säure keinen Ausdruck hat.

01:28:27: aber es ist eine faszinierende Rebsorte für mich

01:28:32: Ähnlich wie Silvana und Alligoté, was du vorhin erwählst.

01:28:34: Ja, Silvana

01:28:34: nehme ich da hundert

01:28:35: Prozent mit den Böden.

01:28:39: Also nehmt mich da hunderte Prozent auch mit rein.

01:28:41: aber gerade in der Steiermark des Vulkanen dann dazu kommen wir ja noch.

01:28:47: das ist vielleicht eher dem Burguntersorten zuzuordnen, sieht man auch so was da gemacht wird.

01:28:56: Aber auch da gibt es ein zwei Varianten an Weltschrisslingen um Sankt Anna am Eigen oder auch weiter oben in der... Das kennt der Deutsche vielleicht nicht wirklich, aber er kennt Fürstenfeld schon allein von der Musik her.

01:29:14: Da sind schon auch... Wenn man diese kleinen alten Weingärten findet und das wirklich hegt und pflegt dann ist da irrsinnig spannend es zu machen.

01:29:23: Apropos kleine Weingärten weil ich den Wein auch hier habe.

01:29:26: Ich möchte ihn nur zeigen und zum Sattlerhof zurückkommen.

01:29:34: Hey, seit ich glaube es ist schon gegeben.

01:29:40: Aber ein erstlingswerk sein kleine weingärten.

01:29:45: das ist im prinzip Ein zukauf Projekt wo die sattlers tatsächlich hingehen und versuchen Rebsorten weine zu machen die unter der marke kleine gärten läuft, subignon blanc gibt es und dann haben wir jetzt auch hier bei uns.

01:30:09: Und zwar sind das eben, du hast es ja vorher sehr schematisch durch die Zahlen dargestellt diese Nebenerwerksweinbauer lassen irgendwann mal einfach ihre Weingärten auf weil sie nicht mehr wollen oder können und die Nachfolger nicht will und das möchten die Sattlers verhindern dass hier wertvolle Rebanlagen einfach mehr oder weniger aufgelassen werden, weil sich keiner mehr drum kümmert.

01:30:35: und da sucht man sich Partnerbetriebe und sagt hier wir machen gemeinsam die kleinen Gärten also diese Marke.

01:30:42: Und dann wird das als Gemeinschaftsprojekt kultiviert und gepflegt und man hilft da.

01:30:50: im Prinzip möchte ich fast sagen ist es hochwertigste wie nur viele Nachbarschaftshilfe.

01:30:56: Großartig,

01:30:56: toller Gedanke!

01:30:57: Also wirklich Wirklich schön.

01:30:59: Ja,

01:31:00: finde ich wirklich.

01:31:02: Welschritteln gibt es glaube ich somit.

01:31:03: Ich glaube die zwei weiß gar nicht ob so habe ich so ein scharzone gesehen?

01:31:07: Nein noch nicht!

01:31:08: Aber ist ein irrsinnig genialer Gedanke dass ich sage kommt bevor das hier in Vergessenheit gelegt brach liegt aufgelassen wird nicht mehr bewirtschaftet.

01:31:19: machen wir doch gemeinsam einen eine.

01:31:22: Der Wein ist natürlich eine QW, also keine Rhein-Einzellagenabfüllung.

01:31:27: Und es sind auch drei verschiedene Ränder weiß ich mein hat und vergessen wäre das dritte Wein gut war mit dem sich hier zusammengearbeitet haben.

01:31:36: Aber es ist einfach cool!

01:31:38: Wir machen das nach den Vorgaben.

01:31:39: wir wollen dass biologisch, biodynamisch gearbeitet wird.

01:31:42: Das ist zur Voraussetzung überhaupt... Ich weiß nicht ob du das als Zahlen vorliegen hattest?

01:31:48: Ist ja irre.

01:31:49: die Steiermark Brutalen Niederschlagsmenge, neunhundert

01:31:54: bis tausend zweitandt Millimeter.

01:31:55: Also von dem her ist es in der Tat sehr interessant was wahrscheinlich auch diese das grüne Einfahrrad

01:32:01: erklärt.

01:32:02: Von der Jahresdurchschnittstemperatur haben wir zehn bis elf Grad Celsius also ungefähr Deutschland, wobei die Sommer ausgeprägt warm sind.

01:32:10: Und wir haben eine sehr starke Schwankung zwischen Sommer und Winter, zwischen Tag und Nacht was eben auch diese lange Vegetation oder was gerade für Souvenir natürlich auch enorm wichtig ist warum man diese Tiefe und diese Komplexität bekommt.

01:32:24: also wenn man normalerweise von diesen hundert Tagen Vegetationen was ideal ist was teilweise in Deutschland schon gravierend zurückgegangen ist auf achtzig Tage auf neunzig Tage, was in der neuen Welt teilweise auf sechzig-siebzig Tage ist sind wir im Südsteiermarkt bei hundertsehntzehn Tagen im Schnitt.

01:32:42: Aufgrund eben der Temperatur und des Niederschlags.

01:32:44: Das ist großartig das Außergewöhnliches.

01:32:46: Ja

01:32:46: ja es ist vom Niederschlag her.

01:32:48: ich glaube Vinja Werde kommt glaube ich durch.

01:32:49: und Allorinja da unten Rias Bikes.

01:32:51: jetzt kommt da irgendwie noch so.

01:32:53: Die haben nur ein bisschen mehr und die sind aber auch temperaturmäßig ein bisschen exponierte Aber sie zieht sich eben durch die gesamte Steiermarken.

01:33:00: das finde ich eben zu großartige.

01:33:02: also du Du hast auch in der West-Steiermark diesen Niederschlag.

01:33:05: Dort ist es ein bisschen kühler, du hast dort neun Komma fünf Grad Durchschnittstemperatur ähnlich wie an der Hoover oder in Dänemark aber eben auch sehr warme Sommer und zwischendrin findet sich Vulkanland im Prinzip mit siebenundfünfzig bis tausend Milliliter.

01:33:19: also du bist in der Regenärmsten Region aufgewachsen

01:33:22: genau

01:33:23: und hier eine durchschnitttemperatur von zehn Komma Fünf grad.

01:33:26: Es ist wärmer es ist trockener Aber das erklärt wahrscheinlich auch den Hang zu dem Bugunder-Rebsort.

01:33:31: Genau!

01:33:32: Kann ich mir vorstellen, vielleicht noch wenn wir den Weltschriftling dann damit hatten.

01:33:36: es ist die zweitmeist angebauten Rebsorte in der Südsteiermark.

01:33:40: mit sechzehn Prozent mehr wird eigentlich erst kürzlich seit ich glaube fünf Jahren Sauvignon Blanc angebaut und gefolbt von Weißbugunder und Muscatella?

01:33:50: Genau so ist das gut abgebildet.

01:33:53: Nur kurz vielleicht noch zu den Gebieten schau mal oder überhaupt zu dieser, was wir angesprochen haben, zu den Klimaverhältnissen.

01:34:02: Die Steiermark – woher kommt der steirische Regen?

01:34:06: Ja natürlich aus dem Bergen aber eigentlich kommt er immer von der Adria.

01:34:11: Also es kommt leer gering die Italien-Diefs in unsere, in der Südsteiermark trüben bei uns also sprich bei mir da im Vulkanland Auch da sind zwei oder überhaupt ein ganzes Steiermark, da treffen dann zwei Luftmassen auseinander.

01:34:27: Die warme feuchte Adria-Luft mit den Kühlen nördlichen und deswegen gibt es auch leider immer ganz heftige Gewitter die auch sehr viel mit Hage ist.

01:34:37: natürlich wirklich das immer Leid geprüft.

01:34:40: in der Steiermarkt jeder Landwirt egal ob der Eddie Apfelbauern da oben in der Region um Weiz und Buch die Reb bauen oder Wein bauen als solches.

01:34:55: Aber wir haben... Es hat sich auch dieses Jahr so gezeigt, es war extrem trockenes Jahr wie du auch weißt und alle wissen.

01:35:05: aber die Stärmer hat eigentlich ich habe sie jetzt nicht für dieses Jahr die Zahlen im Kopf Aber ich weiß, dass zur richtigen Zeit dann doch noch der Regen gekommen ist und deswegen wird auch XXVI in der Steiermark eigentlich ein außergewöhnlich gutes Jahr werden.

01:35:20: So wie es aussieht mit wenig trocken Stress die Winternässe wird überall weniger aber unter denen die zu jammern oder zu leiden haben sind die Steirer glaube ich noch am wenigsten gebeutelten.

01:35:37: Trotzdem ist es eben so, das ist diese Mischung die es einfach ausmacht.

01:35:41: Es ist wirklich oben die Berge und unten die Adria uns da ist im Vulkanland, ist es natürlich schon so dass wir schon durchaus mehr banonisches Klima kriegen.

01:35:53: Da kommt schon auch die Wärme und die ausgleichende zentrale Wirkung des Ballardons oder des Blattensees oder überhaupt diese ungerische Diefeberne, die doch ein bisschen mehr schon reinschriegen.

01:36:05: Es ist sehr skurril.

01:36:06: wenn man bei den Themen zum Beispiel Urlaub macht was ja wirklich zu empfehlen ist muss man sagen dann Es liegt man da oben in den Häuschen und schaut da so rüber.

01:36:15: Sieht schon, wie man sieht ja im Prinzip bis nach Graz?

01:36:20: Und man sieht schon dass irgendwo der Regenvorhang da ist.

01:36:25: Das heißt man sieht in der Ferne es ist dunkel alles und das regnet so ab und dann denkt man oh jetzt müssen wir bald die Sachen vom Pool weg nehmen oder wo der war.

01:36:33: und dann nein er kommt nicht runter von oben.

01:36:36: wenn dann kommt davon unten.

01:36:37: Es ist wirklich so, es ist überall dunkel und es regnet.

01:36:41: Aber unten dieses letzte Zippelchen der Steiermark ist da... Wenn man hinfahren will muss man sich einfach eine Wetterkamera holen weil es ist da unten in der Regel meist sonnig wenn es woanders schon die Welt untergeht.

01:36:57: Apropos Weltunter geht?

01:36:58: Ninzehundertachzenpolitische Neuordnung für die Weinbauregion Steiermarkt.

01:37:03: Ich hatte das relativ interessant weil es natürlich eine komplette neue Definition war also nicht nur der politischen, sondern auch der Gesamtheitlichen und da wird man sich erst mal bewusst wie groß dieses Gebiet mal war.

01:37:15: Das waren mal thirty-fünftausend Hektar also diese Menge an...

01:37:19: Ja die Steiermark war ein großes Herzogdom absolut!

01:37:23: Und wenn wir das heute sehen, meint die Untersteiermark Das, was wir nach dem Krieg abtreten mussten.

01:37:35: Und mein Schammer Marburg oder Leibach oder Maribor-Liblubianer wie es heute heißt und natürlich Slowenische Kruste, also Kruste der war da nötig mehr Zentren darstellen... Es ist wie es immer gewesen ist die Grenzen ziehen die Menschen.

01:37:55: Die Natur zieht keine Menschen, wie es heißt.

01:38:01: oder Primozka, die Anbaugebiete von Slowenians.

01:38:07: Da ist kein Unterschied.

01:38:08: Es mag sein dass durch die Jahre ein bisschen mehr auf Menge produziert worden sind und im jugoslawischen Kontext vieles nicht ganz ausgenutzt worden ist, weil man eher doch günstigere Weine mit großer Masse herzustellen im Stande gewesen ist.

01:38:33: Da ist viel verloren gegangen.

01:38:35: aber es gibt ja viele steirische Winzer die ihre Heimat jetzt wieder unten suchen auch Zweitniederlassungen aufmachen und ... Familie

01:38:43: Groß, wir werden es nachher probieren.

01:38:45: Genau!

01:38:45: Da haben wir ja ein sehr gutes Beispiel

01:38:47: dabei.

01:38:47: Ja, jemand natürlich auch mit dem Ceringa nicht, aber es gibt noch ... viele andere, wo einfach die Reben unten da sind.

01:38:56: Die Höfe wieder reaktiviert werden und jetzt muss man hier nicht als österreichischer Heilbringer daherkommen und sagen Gott, wenn wir zeigen euch wie das geht sondern nein auch die slovenischen Winzer haben zurück in die Spur gefunden und ihre Chance genutzt was ihnen die Natur einfach gibt und es ist spannend auch spannend zu sehen was da unten wird.

01:39:18: also das ist schon immer noch nicht ganz auf der Höhe, aber es zeigt deutlich dass es auch Steiermark war.

01:39:31: Und mein, der Wegfall ist natürlich so, schau mal da war viel Weinbar unten nach dem Marburg- und Rebschulen alles, das waren schon eine Zurückstufung in ein wesentlich kleineres Land.

01:39:52: Ja, fruchbares Land weggefallen nicht.

01:39:56: Aber gut das gilt ja auch weiter drüben es ist ja auch Freol und so ist alles... Der erste Weltkrieg hat natürlich die Verkleinerung Österreichs bewirkt und ich weiß nicht ob man da überhaupt Zehntzugs haben soll oder muss darf.

01:40:16: wie auch immer Ich finde und das sind mir den großer Verfechter des europäischen Gedanken Und das Möge bitte wieder zusammenwachsen, denn wie gesagt die Natur und auch das Klima schert sich nicht um uns

01:40:31: Menschen.

01:40:31: Sind keine Grenzen?

01:40:32: Ja!

01:40:33: Aber trotzdem ist da natürlich einiges weggefallen und man musste plötzlich sich neu aufstellen, neu orientieren und auch die Märkte sind dann teilweise eingebrochen weil ja viel von den so steirischen Weinen, dies auch den untersteirischen weinen natürlich damals auch in die Grunländer exportiert worden sind.

01:40:57: Das waren ja damals keine Exporte, aber ganz viele Handelsbeziehungen sind durch die Neugründung der Staaten dann halt auch weggefallen?

01:41:04: logischerweise nicht.

01:41:07: Aber Selbstbeweihräucherung ist eine österreichische Stärke.

01:41:11: Was wäre denn der nächste markante geschichtliche Punkt, während es die Siebziger-Achzigerjahre, die du herausloben würdest oder weil daher langsam ein Qualitätsbewusstsein eingesetzt hat?

01:41:22: Wäre es die Neunziger Jahre dann eben nach dem Skandal.

01:41:26: Oder ist es in der Tat erst der Punkt dass man mit dem DHC System und der Herkunft Sachen komplett neu definiert haben?

01:41:35: also wie kommen wir da geschichtlich in die heutige Zeit bis zu dem Punkt den wir jetzt haben?

01:41:40: Also siebzeigere Jahre war bestimmt der erste Anfang oder auch die achtziger jahre, wo im Sattler Senior oder auch Cephe und Bolz hier deutlich vorangegangen sind.

01:41:51: Und sich schon nicht mehr dem sauren Wein abstempeln haben lassen sondern schon gesehen haben dass die steirische authentische herkunft einfach schon große weine macht.

01:42:12: die vielleicht meines weiner zeigten in österreich wenn man das so übersehen lässt da waren ja andere gebiete ganz weit vorne in der anerkennung.

01:42:18: die kumpels kehren also die ganze darmen region.

01:42:21: Früher hieß er das Weinbaugebiet Kumpelskieren.

01:42:23: Das waren die teuersten Weine Österreichs nicht, da war der Wachau noch gar nichts zu tun.

01:42:28: Teurer

01:42:28: als die Wachauer?

01:42:29: Ja!

01:42:29: Der Kumpelskircher war überhaupt mit der teuerste Wein der Monarchie, nicht sehr von der Rotgipfel.

01:42:36: Da spielte sich die Inselnde und Steiermark wahr.

01:42:39: Produzent oder Lieferant für relativ günstigen.

01:42:43: und damals auch würde ich sagen ... Kennt das zu wenig.

01:42:48: Das ist nicht meine Alter, aber es waren einfach dünne saure Weinchen.

01:42:51: Hoher Ertrag.

01:42:52: man hat da schon versucht.

01:42:53: Einfach.

01:42:53: doch damals war glaube ich Menge schon ein relevanter Faktor und ein Gebieter.

01:43:03: kommen wir auch gleich als nächstes denn Ich war so frei und hab bin schon vorangegangen habe einen Sauvignon Blanc geöffnet Und zwar einem aus dem Vulkan Land und zwar ist das Auron ist die Pristischlinie vom Weingut genüßlich ins Glas leiten lassen.

01:43:29: Und der liebe Josef Schadel ist ein Pionier, ein Vorreiter für das Vulkanland.

01:43:38: Er ist in Sankt Anna am Eigen zu Hause und wächst hier im Glas in der Grundgrühlage.

01:43:47: von St.

01:43:47: Anna in der Ried-Shamming, wunderbar gelegenhügelig ein so leichtes bisschen Amphitheater in sich bringen.

01:43:58: Es ist wirklich eine außergewöhnliche Rede und die besten Weine des Vulkanlands kommen da hier es auch fantastische Nachbarbetriebe sind Mitglieder in der Vulkanlandvereinigung Eruption, die eindeutig dort den Ton angibt.

01:44:16: Josef ist auch jemand der sehr, sehr weit geht.

01:44:21: Wenn du dir das etikett oder ich weiß nicht ob es später vielleicht irgendwo auch so... vielleicht Social Media zeigen kann.

01:44:26: Da ist ja ein großer Stier auf dem Edikett drauf mit einer goldenen Kappe im Prinzip und für diese Kappe ist der Josef, diese Schirmütze ist eigentlich sein Markenzeichen geworden.

01:44:38: er läuft auch meist damit rum.

01:44:40: es ist ein irrsinnig herzlicher Mensch einen richtig lebensbejahenden Genussmensch und der wirklich viel ausbricht auch teilweise viel in die Bibli Richtung Geld oder auch ein bisschen Maische macht.

01:44:55: Aber Schemming, wenn man den jetzt hier nimmt von der Nase her dann ist es ein Wein, der unbedingt in die Keraffe gehört eigentlich.

01:45:03: Zeit ja auch

01:45:04: und was ich so schön finde das zeichnet sich zieht sich letztlich durch die gesamte Steiermark.

01:45:13: Man hat den Sauvignon Blanc gezähmt, ist vielleicht ein sehr blödes Wort.

01:45:20: Man hat ihn erwachsen gemacht.

01:45:22: Erwachsen heißt, er böbelt nicht mehr rum durch lautstarke Ausrufe und rausspringende Aromen die eigentlich wieder schnell verblassen.

01:45:33: man ist tiefgründig komplex nachhaltig geworden.

01:45:37: Und gerade beim Sauvignon Blanc ist das für mich immer ein Zeichen dass der der Größe, dass er nicht sofort wie ein Blumenstrauß rausspringt und overpromising betreibt.

01:45:51: Fünfzehn Monate großes Holzfass sprechen dafür finde ich haben ihm wahrscheinlich auch die freche vordergründige Frucht.

01:45:57: so um wenig genommen ist für mich ein Wein.

01:46:00: also das Interessante finde ich dabei diese Intensität dir in der Nase präsentiert die aber nicht laut ist Diese eigentlich nur in Anführungsreichung, dreizehn Volumenprozent und er wirkt nach sehr viel mehr.

01:46:12: Nicht dass der irgendwie opulent wirkt aber er wirk so gehaltvoll in seiner Art sowohl von der Nase als auch am Gaum.

01:46:20: ich finde das Säuremanagement diesen Wein so außergewöhnlich.

01:46:23: also er erkleidet den kompletten Gaum aus und fordert ihn zugleich.

01:46:28: es ist so ein Wein der eine gewisse Grundsättigung hat, aber zugleich eben animiert.

01:46:33: Dass man ihn weiterentdeckt und sich darauf einlässt.

01:46:35: Ich finde den Gedanken mit dem Karaphir in großartig oder ihm rechtzeitig zu öffnen... ich wüsste nicht was für einen Glas man dort nimmt!

01:46:42: Ich würde fast in Richtung bugunderförmiges Glas tendieren.

01:46:45: Ja, ich glaube

01:46:46: auch selbst ist das immer bei den Bugundergläser.

01:46:49: Ja ja, ich habe jetzt ein viel zu kleines Glas dafür.

01:46:52: Das ist fast bedauerlich.

01:46:53: Ich werde es noch einmal nachprobieren.

01:46:55: Aber Wein, der beeindruckend ist im positivsten aller Sinne.

01:47:00: Und für mich eben besonders auch sofort in der Haptik am Gaumen diese Gremigkeit, diese hohe Viskosität dir eigentlich vortäuscht!

01:47:12: Das ist ja kein fetter Wein, weißt du?

01:47:14: Er ist ja nicht zähflössig, sondern

01:47:15: eine

01:47:16: Gremlichkeit.

01:47:18: und das Die Herkunft, das ist das Vulkanland.

01:47:23: Der Vulkan-Land ist für mich musikalisch gesprochen immer der Bass oder das Fagot oder auf jeden Fall diese eher... Also keine Tour sondern eher Moldöne weißt du?

01:47:40: Richtig so.

01:47:41: und ich sage es wird nicht, es drillert nicht die Querflöte Sondern es ist halt wirklich schon etwas, was tiefgängig ist und auch eine gewisse Schwere ist das falsche Wort.

01:48:01: Aber ein bisschen getragen daher kommt sagen wir's so weißt du?

01:48:05: Die Weine werden ja immer als Charakterweine bezeichnet sowohl Weingutsintern dass man seine Weine gerne so sieht als eben auch in der Außenwahrnehmung bei diesen Sauvignon Blanc Chamming.

01:48:15: Es ist Wahnsinn, also welche unglaublichen... Man kann zur Bewertung stehen wie man möchte.

01:48:20: Aber er geht ja nie unter Nr.

01:48:22: ninety weg.

01:48:23: Also er hat schon exponierte Bewertungen und auch in der Außenwahrnehmung oder in der der vermeintlichen Experten wird er sehr hoch anerkannt, sehr hochgerated.

01:48:32: Das finde ich großartig!

01:48:34: Ich war noch nie in dem Buschischank dort.

01:48:35: Der soll ja wohl auch echt legendär sein, den er mit seiner Frau bzw.

01:48:41: mit seiner Familie führt Soll eine ganz große Empfehlung sein.

01:48:44: Ich habe es leider noch nie geschafft.

01:48:45: Doch, ist das hundertprozentig?

01:48:47: also auch seine Nachbarn der Ulrich Rupert oder Daniel Pfeiffer?

01:48:51: Das ist da unten wirklich großartig!

01:48:53: Also die Eruption... Die Südsteiermark ist weltbekannt.

01:49:00: Weingutschal, Sandanna am Eigen, Vulkanland Steuermark

01:49:05: Fliegen

01:49:06: Feuerwehr oder Weinmachen.

01:49:08: Josef Schahl wusste

01:49:09: früh was er wollte und er wusste, dass die Entscheidung letztlich nicht so schwer war.

01:49:14: Bei zwei der drei Optionen dieselbe Grundlage haben!

01:49:17: Man muss bereit sein sich hineinzuwerfen in etwas vollständig.

01:49:21: Der Mann trägt ein Kappel.

01:49:23: Das Sizianisch anmutende flache Käppi das Bauern im Süde Europas seit Generation tragen ist

01:49:29: Joseph

01:49:29: Scharls Erkennungszeichen.

01:49:31: Er geht nicht ohne aus dem Haus und es ist auf dem Etikett war ewig.

01:49:35: Es ist, wenn man so will das erste Wortbild, dass man von ihm hat.

01:49:39: Dahinter folgt alles andere.

01:49:41: Die Familie Schal bewirtschaftet San Anna am Eigen seit acht Generationen.

01:49:47: San Anna Am Eigen ist das kleine beschauliche Dorf Auf einem der Hügel des steilrischen Vulkanlandes Das wie eine Postkarte aussieht nachdem man sich fragt ob jemand die Wirklichkeit leicht geschönt hat.

01:50:00: Hatte er nicht, denn die

01:50:02: Gegend sieht

01:50:02: wirklich so schön aus.

01:50:04: Hügel weingärten weit der Blick und irgendwo mittendrin... Der Anaberg!

01:50:09: Und das Schimminkugel an deren Südhänge die Schafreben wachsen.

01:50:14: Was diese Hänge besonders macht erklärt sich geologisch und der Erklärung ist eine kurze Geschichte des Erdinneren vorauszuschicken.

01:50:23: Vor sechzehn bis siebzehn Millionen Jahren war das, was heute die sanfte

01:50:28: Hügellandschaft

01:50:29: der südöstlichen Steiermark ist – eine Bucht eines prehistorischen Meeres.

01:50:36: Dann

01:50:36: brachen Vulkaner aus!

01:50:38: Der gleichen Berger Kegel, der mit einem Durchmesser von

01:50:41: bis

01:50:42: zu dreißig Kilometern im Untergrund, wenn man ihn sich vollständig denkt, mit dem Etna vergleichbar wäre, formte die Landschaft grundlegend.

01:50:50: Später

01:50:51: Eine zweite Vulkanphase.

01:50:52: Deutlich jünger!

01:50:53: Vor zwei Komma sechs bis eins Komma sieh Millionen Jahren, vierzig erloschene Vulkanschlote sind heute über die Region verteilt.

01:51:00: was blieb sind Böden aus basalt-vulkanischer Asche Sedimentgestein

01:51:04: Ton und Sand

01:51:05: Ein Mosaic das je nach Parzelle vollständig anders ist Und dass den Wein in eine Mineralität mitgibt Die man nicht im Keller erzeugt.

01:51:15: Das Weinbaugebiet

01:51:16: trug bis

01:51:17: zu den Namen Süd-Ostseiermark.

01:51:19: Die Umbenennung zur Vulkanland war keine Marketingentscheidung, sie war eine geologische Ehrlichkeit!

01:51:24: In dem Jahr im Jahr ist der DAC-Status das Herkunftssystem zwischen Gebiezorts und Riedenweinunterscheidet.

01:51:32: Drei Stufen, die den Fokus aufs Tiroir legen – nicht auf Sorten alleine.

01:51:37: Die Riedeschemming gilt als die beste Riedesweinortestand an einem Eigen.

01:51:42: Und hier gleichzeitig zu den hochfertigsten Rieden der Steiermark insgesamt.

01:51:45: Der Anaberg etwas tiefer mit eigenem Mikroklima ist die zweite Hauptlage des Betriebes, beide werden in mehreren Varianten ausgebaut.

01:51:53: Für seine besten Riegenweine vom Shaming verwendet Schal das Kürzel G-Eruption – gleich große Lageerruption!

01:52:01: Für Anabberg eins Eruption für erste Lage.

01:52:04: Das ist keine Spielerei des Namensgebung.

01:52:06: Es ist die logische Konsequenz eines Systems, das Herkunft präziser machen will

01:52:11: als üblich.

01:52:12: Sauvignon blanc, Chardonnay, Weißburg und der Weltschrieße in gelber Muscatella Das klassische Vulkanlandreportoir.

01:52:18: Dazu Pivisorten muscares, Cabernet blanc

01:52:21: sowie

01:52:21: Negri Pilzwiderstandsfähige Rebsorten Die im konventionellen Weinbau weniger Pflanzenschutzmittel brauchen Und

01:52:27: zunehmend

01:52:28: Auszeichnung erhalten Weil die Qualität der Weine die anfängliche Skepsis des Marktes inzwischen überzeugt hat.

01:52:34: Und Josef Schahl?

01:52:35: hat sich in diesem Bereich früh profiliert.

01:52:39: Und dann Pinot Noir, Schals bezeichnet ihn als eine große Leidenschaft, als die

01:52:45: Königsdisziplin

01:52:46: des Weinmachens – nicht weil er ihm den Betrieb aufgebaut hat sondern weil es ihm das gibt was gute Arbeit immer gibt dem Maßstab der einen nicht in Ruhe lässt.

01:52:57: Der Pinot noir von Schal wächst nicht in St.

01:52:59: Anna sondern an einem separaten Ort der den begunder besseren Bedingungen bietet als das heiße Vulkanlandklima.

01:53:07: Reif, salzig mineralisch im gebrauchten Holz was gereift.

01:53:11: Dieser Wein ist die Summe dessen was passiert wenn Terrorkeller arbeiten Persönlichkeit zusammenpassen.

01:53:17: und so sagt Joseph Scharr

01:53:18: richtig Weinmachen heißt Hören fühlen sehen und herausfinden Was in einem steckt.

01:53:24: Das einfach machen mit allem was man hat sowie dem Buschenschank den er gemeinsam mit seiner Frau Andrea führt Das ist nicht als Beiwerk, sondern als Teil des Selbstverständnisses.

01:53:36: Ehrliche Gastreundschaft!

01:53:37: Herzlich direkt

01:53:39: mit Weinzeug aus die man eben trinkt wenn man sie gerne trickt.

01:53:42: Nicht weil jemand erklärt hat wie toll Sie sind.

01:53:45: Das ist es was

01:53:46: es auf den Punkt bringt.

01:53:48: Die beste Weinbaubeschreibung die man für

01:53:50: diesen Betrieb finden kann.

01:53:52: Die Weine erklären sich im Glas

01:53:54: das Kappel erklärt dem Winzer

01:53:56: alles andere

01:53:57: folgt von selbst

01:54:02: ist erst bekannt, nutzt den Vorsprung.

01:54:06: Ich habe zum Beispiel Raymond Thompson dem Sommelier Weltmeister oder dem vorigen Sommelier, also es immer noch so.

01:54:12: Auf der Vivinum den Daniel Pfeiffer empfohlen und er importiert das jetzt für sich drüben nach, ist das Lettland?

01:54:20: Oder Littland glaube ich?

01:54:21: ist das Raymond.

01:54:23: Ja, der importiert das.

01:54:24: Und er war so dankbar.

01:54:25: Er ist zu mir gekommen und hat gesagt, danke für diesen wunderbare schöne Weine getragen will.

01:54:31: super.

01:54:31: was ich sagen möchte es meine Empfindung und das meinig durchaus positiv.

01:54:35: man isst hier bei den meisten führenden Gütern

01:54:44: noch

01:54:45: noch in der Ich will nicht sagen in der Findung aber ich finde dass in der Authentizität und gar nicht in der Authentizität, sondern in der Rangierensweise des Ausdrucks der Einzellage herkommt.

01:55:06: Die Südsteuer mag doch den Vorsprung hat, den sie schon immer hatte.

01:55:12: Da ist man Beniebler im Sinne von... sucht da diese mehr mineralischeren, ausdruckstärkeren Weine.

01:55:24: und hier ist man schon so dass man gerne noch ein bisschen diese klassische Reform der Weine sucht.

01:55:35: Mit Schmelz mit Druck das gibt natürlich der Boden und die Region auch her.

01:55:40: Die Weine sind dann immer eine Spurreichhaltiger Und auch eine zartere Opulenz.

01:55:51: Vielleicht kann man es in einem Satz sagen, das ist zwar auch ein bisschen blöd, vielleicht findet man die positiv kargeren Weine in der Südsteiermark und diesen, ich hab vorher schon mal den Ausdruck gebraucht aber diese Spurbabyspeckcremigkeit, Viskosität... Zart der Reichhaltigkeit ist dann doch eher den Wein in unserer Region trüben, im Vulkanlein als Dypizität zu eignen.

01:56:22: Vielleicht, wenn man das so vergleicht muss man ein bisschen sagen, es ist ein bisschen wie Chapli und Macron?

01:56:28: Ja, ja,

01:56:30: also die Ehe...

01:56:32: Da verziehen die Markserche Vergleiche eigentlich auch, diese bildlich sind dass man sich nochmal ganz anders vergegenwärtigen kann.

01:56:40: Also nicht in der Güte, der weine Sohn und gar nicht so.

01:56:42: Ich denke hier... also das klingt auch ein bisschen plakativer aber es ist so.

01:56:47: ich finde oft dass die Weine des Vulkanlandes anwenderfreundlicher sind.

01:56:55: ja weil die durch den Fruchtschmelz, durch den Druck leichter verständlich sein.

01:57:01: für die großen Südsteurer braucht man wirklich viel Passion und Wissen oft auch Geduld um sich da reinzufuchsen und zu sehen, wie gigantisch genial großartig die Weine sind.

01:57:15: Ja also wenn wir in die Musik gehen möchte ich vielleicht so sagen dann sind wir in der Südstermark beim Jazz und sagt okay sagst du vorhin genial.

01:57:24: aber vielleicht ist auch schon ein bisschen so und sagt weiss nicht Oma mags nicht.

01:57:29: und im Vulkanland relativ homogen, wo man sagt es ist eine schöne, tolle Operette.

01:57:42: Oder die Zauberflöte oder die vier Jahreszeiten von Vivaldi, wo jeder sagt was für ein tolles Musikstück.

01:57:52: und man versteht das auch sofort weil es einfach gute Musik oder ein guter Wein ist und man braucht aber kein Vorwissen dafür oder wenig.

01:57:59: Vielleicht sind die südsteuerischen Weine komplizierter.

01:58:02: Hat das mit der Homogenität der Böden zu tun, dass du hier halt vorne nicht Vulkangesteinen hast im Vergleich zu den anderen zur Südsteiermark oder zur West-Steiermark wo du ja doch facettenreichere Böten hast und dass die Vulkanböden eben diese extreme.

01:58:22: Es

01:58:22: ist eine Reichhaltigkeit, die sich auch im Ausdruck der Weine widerspiegelt.

01:58:29: Ohne dass sie jetzt fett und breit.

01:58:31: Das ist ein irrsinnig eleganter geschliffener Präziser, so wie Neoplon, der er eben gar nicht opulent und fett rausspringt oder erschlagend ist.

01:58:41: Aber man muss als Winzer daran arbeiten die Üblichkeit und das Übermaß, dass einem der reiche Vulkanboden eben auch zugeben im Stande ist nicht überbordet.

01:58:55: Und gerade eine Errebsorte wie Sauvignon deswegen kann man nicht mehr oder nicht weniger tun aus seinem Kniefall zu machen.

01:59:02: vom lieben Josef Schadel hier weil das dieser Wein vereint die Komponenten perfekt.

01:59:11: Er zeigt den Ausdruck des Bodens, die Spurmehrwärme, die auch das Imbers Vulkanland hat ist eindeutig in diesem Wein drinnen.

01:59:20: und trotzdem hat der SM geschafft die Eingangs gesagt den Sauvignon Blanc einzufangen und sagen nein mein Freund du bist hier kein ungehoboter Bursche!

01:59:30: Du trägst den feinen Zwergen und du trägste ihn mit Stolz wo vielleicht auch mal ein Knopf Spannung am Reveyor hat.

01:59:46: Aber es ist

01:59:48: durchaus unterschreiben bzw stimmig zu hundert Prozent zu interessant, dass man schon beim ersten Probieren der ist als Drei- und Zwanziger jetzt in relativ rüber rein, weil kann richtig spüren das dieser in zehn Jahren definitiv noch mehr Freude macht.

02:00:02: Also das Potenzial des Weines ist so richtig greifbar.

02:00:06: Ich werde dich bestimmt mal eine Woche oder zwei Wochen offen stehen lassen.

02:00:10: Kannst

02:00:11: du locker?

02:00:11: Also die Beine sind... ich habe das schon, wenn wir machen dürfen oder wenn man halt viel aufhat, bleibt da auch viel übrig nicht.

02:00:19: und dann geht mir wieder hin.

02:00:20: und es ist also wie gesagt, ich sagte Karafieren würde ich unbedingt empfehlen oder warten Am besten den Magnum aufmachen.

02:00:27: Dann ist die letzte Flasche, die drinnen ist fantastisch!

02:00:29: Es ist ein relativ junges Vulkanland.

02:00:31: also es gab zwei Vulkanphasen letztlich dort.

02:00:34: das vielleicht noch kurze Statistik.

02:00:36: Es gab eine erste diese ungefähr da streitet man sich zwischen zehn und sechzehn bzw zwölf oder siebzehn Millionen Jahren her.

02:00:43: Also ging dann immerhin um die sechs Millionen Jahre, dass vulkaner Doktorativ waren und mehr oder weniger überdeckt wurden.

02:00:51: Und die zweite reichte bis vor zwei Komma sechs Millionen Jahren zurück.

02:00:55: Daher heraus entstanden mit diesen dreißig Vulkanen, die ich anfänglich schon erwähnt habe diese Gesamtlandschaft, die einzigartig in dieser Art und dieser Welt ist.

02:01:08: Wollen wir uns, wäre ich es vorhin schon mal angesch... Ich

02:01:10: wollte sagen, mit dir muss ich sagen sind wir hier und all deinem Wissen und das was du hier weiterzugeben im Stande bist modieren.

02:01:19: Wir beide hier noch zum Schulfernsehen.

02:01:26: Ich hoffe, ich muss hinterher nicht einen Fragenkatalog zu den Hektaranzahlen und Daten und der fantastischen Infos, die du über die Statistik hinkriegen.

02:01:38: Aber ich bin viel zu voll mir das zu lernen oder anzuschauen.

02:01:42: Du bringst die Emotionen mit rein!

02:01:44: Das fährt mir halt immer daher.

02:01:46: Jetzt stell dein Licht nicht unter den Schäfeln.

02:01:49: Jetzt haben wir uns genug beweihräutert, beweihräuchert.

02:01:54: Sollen wir ein bisschen was technisches noch mit reinbringen?

02:01:57: Die AFT-Systeme ist glaube ich etwas, das war unglaublich markant.

02:02:00: Seit dem Jahr zwei tausend achtzehn ist es ja ein Thema auch in der Steiermark.

02:02:04: vorher war es einen anderen Teil Europas eigentlich schon fast.

02:02:08: Wir nehmen die österreichischen Phasen an.

02:02:13: Ein Thema aber es hat

02:02:15: ja die

02:02:16: Steiermarkt selber nochmal komplett neu strukturiert und in einer ganz eigene Ernsthaftigkeit zugesprochen.

02:02:22: Es wurden fünfhundert achtzig Widen, wurden dort aufgenommen und wurden klassifiziert sozusagen.

02:02:29: Ja

02:02:30: also Schau mal.

02:02:33: die also die wichtigste Sache mit dieser DRC für mich einhergeht ist die Findung der Ortsweine.

02:02:43: ja nicht die Rieden die einzelne Lagen natürlich auch aber Der größte Gewinn für den Weinkonsumenten sind die Ortsweine, um bei der Südsteuermark zu bleiben.

02:02:58: Da muss ich explizit Lob aussprechen für die Südsteinmark.

02:03:03: hier hat man es so gut gemacht wie vielleicht nirgends wo sonst Ich möchte nicht sagen auf der Welt, aber zumindest muss man sich hier... Denn dort ist man über den eigenen Schatten gesprungen und war bereit

02:03:21: als

02:03:23: die Natur zu akzeptieren.

02:03:24: Was heißt das?

02:03:26: Die Natur, man zu akzipieren, heißt besser ausgedrückt dem Boden zu akzeptieren.

02:03:31: Man hat den Boden als Leitmedium angenommen Und viele Gemeinden Die selben Boden haben sich unter eine Dorfappellation.

02:03:48: Ich möchte zum Beispiel ehrenhausen nehmen, Die ist eindeutig dem Kalkgebrekten, also diesem Muschelkalkgebräcktenboden zuzuordnen.

02:04:00: Und viele der großen berühmten Gemeinden wie zum Beispiel Radsch wo das nächste Weingut weg in der kommen als nächstes ja zum Weingudgros Zuhause ist hat auf den Berühmte Namen Radschs verzichtet.

02:04:15: es gibt kein Radscher Ortswein.

02:04:18: die Ortsweihe in Radsches laufen unter der Bezeichnung Berghausen Und das ist über Gemeindegrenzen und teilweise sogar über politische Grenzen hinweg spricht.

02:04:31: Das sind auch andere Bezirke, also andere Kreise die sich einfach unter gesagt ok wir akzeptieren dass die Bodenstruktur hier dominant ist und wenn wir dem Konsumenten eine Leitfahre geben möchten dann kann das nicht mit der Gemeindegegrenze stattfinden.

02:04:52: Und wie viele

02:04:53: Grüße man, wie viel Weitsicht man dafür haben

02:04:56: kann

02:04:56: eine eigene Eindrücke zu springen und so eine Idee mitzuverfolgen.

02:05:01: Und leider – das ist meine große Kritik, das möchte ich auch hier zum Ausdruck bringen am System im Vulkanland – dort konnte man sich zu diesem Schritt nicht hinreißen lassen sondern hat wirklich gemeinde Grenzen gemacht.

02:05:17: Das heißt es gibt Es gibt DHC's im Vulkanland, also für ein erst der Verdastischen, Dischen oder Klöche.

02:05:27: Aber dann gibt es auch zum Beispiel den Ort in dem ich in die Schule gegangen bin, Bad Gleichenberg als Ortsherkunft.

02:05:37: Alles klar?

02:05:40: Verstehst du, was habe ich jetzt als Mehrwert dem Weintrinker gegeben?

02:05:44: Oder wo stärke ich meine Marke?

02:05:45: in dem jedes kleine Nest?

02:05:46: da gibt es ja DRCs.

02:05:47: Die haben keine Ahnung, ein Hundertsechzig Hektar vielleicht oder so nicht?

02:05:51: Oder Hundertachzig?

02:05:52: Wenn man sich überlebt das jetzt die Süd-Steiermark einen Zwei-Tausen-Siebenerthektar hat und es gibt

02:05:57: fünf

02:05:58: Ortsweingebiete.

02:05:59: Genau, also hier gibt's Sausal, Kramlitz, Eichberg, Gernhausen und Leutsbach.

02:06:05: Der

02:06:05: Steiermarkt hat vier OrtsWeingebieten.

02:06:08: Genau,

02:06:09: auch sehr reduziert und Vulkanland ist bei neuen.

02:06:12: Ja

02:06:13: aber trotzdem ist es von diesen neun... Orten, also Klöch ja.

02:06:20: Der Basalt ist überall der Vulkan, ist irgendwie dominant aber trotzdem ist es nicht so dass das schon ein gefestigtes Bild für die Charakteristik zu.

02:06:28: Wenn ich weiß, dass das Ehrenhausen Muschelkalk geprägt ist, weiß sich die Grunddendenz der Ortsweine.

02:06:35: Die Lagenweine sind vielleicht sowieso was anderes... Jetzt müssen wir zu Beginn gehen, aber das ist halt wie Dorf-Appellation verglichen mit Konkrü nicht.

02:06:45: Aber ich will doch auch eine verlässliche Dorfappellation haben wo ich nicht automatisch den Winzer auch kennen muss und das ist doch Erfolg der ganzen DRC's.

02:06:53: Der Erfolg der ganze DRCs beruht aus meiner für meinen Empfindung ja darauf dass sich denn wenn ich den Winzern nicht kenne ungefähr weiß wo sich der Korridor von Chablis Dorf Appellation bewegt.

02:07:08: Es wird schmecken wie ein Schablis, der so sehr wird schmeckt.

02:07:12: Und das da müssen wir doch auch hin weil es kann doch nicht jeder von diesem kleinen Weinbauland Österreich weltweit jeder wissen wie Demant Kroos, Boltz, Sattler, Sabati und Uko ihr Haustil zu schmecken sind.

02:07:26: Das ist ja ihr Sinn!

02:07:27: Das kommt mit der Zeit.

02:07:28: aber für die als Einstiegsdroge möchte ich doch für mich wissen können wenn mir der Wein aus Chaplis schmeckt, dann weiß ich, ich kriege auch Chapli.

02:07:42: Bei uns ist häufig in Österreich oder auch in der Stadion noch die Büchse der Bondora drinnen und du hast die Flasche auf und weißt eigentlich nie wie es wirklich

02:07:50: schmeckt.".

02:07:52: Und das war ja letztlich das Erfolgsgeheimnis vieler Appellationen im Begun, dass man sie gesprachlich klar zuordnen konnte Man halt ein Püni getrunken hat oder einen Chapli, oder einen Chef Richard Matin jetzt um beim Roden zu bleiben.

02:08:05: Weil man es irgendwie ... Oder man wusste das in Chef Richard Mattin eher würzig ist und Morisante nie eher transparent.

02:08:11: Genau die Grundzüge sind nachvollziehbar!

02:08:13: Die Grundzügen... Und dann konnte man die Qualitätsebenen der verschiedenen Winzer einordnen beziehungsweise dann irgendwann die Einzellagen wenn man dann ein bisschen freaky geworden.

02:08:22: also von dem her ist man da einen guten Weg gegangen und hat versucht etwas Greifbares zu definieren.

02:08:30: Und wenn das eben dann über das eigene Ego hinweg wie in der Südsteiermark passiert, ist es umso besser?

02:08:36: Mega!

02:08:36: Also ich finde es wirklich gemnitscht eindeutig für diese kristallinen Sandböden, die ein bisschen konkret sind, der Eichberg für diese ganz viel unterschiedlichen sich vermischenden Böden und die eiszeitlich geprägte Morinnenböde an mit sich hat.

02:08:51: für die Höhenlage Kitzeg steht im Prinzip für die Schiefer- und die Höhellage Ernhausen eben für den Kalk.

02:08:59: und was haben wir vergessen?

02:09:03: Leutschach.

02:09:03: Also Leutscher,

02:09:04: ja Leutsche ist eben der Obbock.

02:09:06: dieser Lombe in Österreicher heißt also mehr als ein...

02:09:11: Auch im Boden, den es nur dort gibt oder

02:09:13: gibt es die

02:09:14: Lombo-Sons?

02:09:14: Also Obboc habe ich das erste Mal Obbok in der Steiermark gehört beziehungsweise sonst ist mir dir Nukes begegnet?

02:09:22: Nee!

02:09:23: Und es ist ja so aus einem Boden der einfach Fantastisch ist für den Weinbabeller unglaubliche Wasserspeicherkapazität hat.

02:09:31: Und das ist natürlich gerade bei einem Land mit so vielen Niederschlag, irrsinnig wichtig dass der Boden das aufnehmen kann!

02:09:39: Und der Obbock erhält das eben lange, zack bumm und gibt es wie ein Schwamm dann wieder ab.

02:09:44: Wenn dieser Limo letztlich ist wenn der nass ist hast du teilweise echt ein Problem dass du da reingehen kannst oder rein fahren kann man mit dem Traktor sowieso nicht mehr wenn man überhaupt mit dem traktor fahren kann aber wenn er dann trocken wird, dann wird der Stein hart und zerbröselt.

02:10:08: Also richtig hart und macht auch Blätter wie die Schiefer das Blätter dann so ab ist schon sehr cooler Boden nicht?

02:10:17: Und da ist es sehr gut.

02:10:19: aber ich meine wie gesagt generell ist es so die Südstermark war früher dran sie waren weiter weiter vorne sind es vielleicht im Gro auch immer noch.

02:10:31: Trotzdem gibt es dann keine Konkurrenzdenken in Sinne, wer ist jetzt besser?

02:10:38: Man hat gefunden und das hat sich Gott sei Dank herauskristallisiert.

02:10:42: Dass eben drüben bei uns – obwohl es natürlich Ausnahmen gibt wie Christoph Neumeister der für mich die genialsten Sovignoplos der Steiermark überhaupt macht.

02:10:53: Großartig!

02:10:54: Ja

02:10:55: ja

02:10:56: also Neumeisters ist einfach der Leuchtturm-Betriebspark Ja, hundertprozentig.

02:11:01: Also für das Vulkanland sind nötig eine Frau Wallner wer noch einen Betrieb den ich gerne nennen würde und dann eben die, die wir schon hatten rund um Sankt Anna und da ist schon ein bisschen was zu finden und zu entdecken.

02:11:15: es gibt ein paar Revoluzer oben wo ich im Her kommt hab gleich auf die sehr, sehr spannend sind.

02:11:23: der Gottfried Lamprecht zum Beispiel ne möchte ich explizit nie nennen.

02:11:28: Auch im Vulkanland, auch das Vulkan Land ist im Aufbruch.

02:11:33: Man ist vielleicht noch nicht im Sprint angekommen aber man bewegt sich.

02:11:41: Vielleicht will man es

02:11:42: auch sagen?

02:11:44: Man macht sich langsam warm und man merkt... Aber ich finde es sehr schön weil die Auch wenn man den Tourismus anzieht zwischen diesen beiden Regionen, dann ist da schon ein großer Unterschied.

02:11:56: Südstarmak ist teilweise wesentlich hochpreisiger und hochwertiger.

02:12:03: auch in also absoluten Luxus wirst du bei uns im Vulkanland drüben wenig finden.

02:12:10: Sondern das ist so Familienurlaub-Pensionen.

02:12:12: Man fährt dahin, viele Großstädte aus Wien runter... Es ist natürlich der Tourismus zu den Thermalbietern die da unten sind und ja mit es gibt schon bei Luxushotels auch da oben aber das sind dann eher so in die Wellenesrichtung alles agiert.

02:12:30: Und da ist einfach das Gebiet lange Zeit undefinierter gewesen.

02:12:38: Die Südsteurer waren sich im wahrsten Sinne des Wortes näher und haben verstanden, dass sie auch gemeinsam viel mehr erreichen können.

02:12:48: Und durch diese Inselbildung in... Was hat der Winzer aus Hartberg vom Ringkogel mit dem Indischen oder in Klöch unten?

02:13:00: Gemeinsam?

02:13:00: da liegen mal so noch eine Sechzig-Siebzig-Achtzig Kilometer dazwischen, würde ich sagen.

02:13:08: Und vielleicht ist es da auch diese geballte Güte.

02:13:13: und zu sehen was... Also wenn man sieht wie der Nachbar arbeitet kann man wahrscheinlich auch sehr viel sich ansporen holen und das ist eben unten in der Kompaktheit des Südstermak der Fall gewesen oder ist es nach wie vor Gott sei Dank.

02:13:29: Kann

02:13:29: ein guter Grund dafür sein?

02:13:30: Ja!

02:13:31: Werden Sie nochmal zusammenfassend.

02:13:32: DHC ist im Prinzip unterteilt in Gebietsweine, Ortsweine und Riedenweine.

02:13:38: Also ähnlich wie wir es aus dem Begrund oder neuerdings ja auch aus Deutschland kennen das wir mehr oder weniger Rebsortenweiner haben dass wir dann Ortsveine haben also Rebsorte und Gebietzweine wo eigentlich fast die Stilistik der Rebsorde in diesem Gebiet maßgeblich ist.

02:13:53: und hier dann eben unterteilen diese drei Gebiete dann Ortesweine die Orten die wir benannt haben ähnlich wie die Appellation im Begrund Die Ortsweine.

02:14:04: Und dann die Riedenweine, im Jahr two-tausend achtzehn gibt es das Gebiet.

02:14:08: am siebten Februar zwei tausend dreiundzwanzig wurden die fünfhundertachzig Einzellagen oder Riedenklar definiert und festgesetzt.

02:14:17: Das was ich doch interessant finde ist wie heißt das?

02:14:20: Die Märzriegel oder die Märzverordnung dass man einen Wein der aus dem Jahr ist, nicht vor dem Erz des Folgejahres einen Verkauf bringen darf.

02:14:32: Es gibt Ausnahmen wie den Schicher oder eben dem Weltschrießling die genießende Ausnahme, weil sie halt sehr frisch und sehr jung getrunken werden können dürfen sollten.

02:14:41: Und es festgelegt auf Rebsorten.

02:14:43: das finde ich auch sehr gut dass neuen Rebsorts definiert wurden, die dort angeflagert oder dafür verwendet werden dürfen für DHC.

02:14:51: Und immerhin von diesen fünftausend einhundert Hektar werden viertausends zweihundert hektar Von diesen Rebsorten bespielt, die dort definiert sind.

02:14:59: Also man ist da sehr die AC-Treu oder man hat erkannt und das ist eben auch so ein weltweites Phänomen Das Weinbaugebiete Die eine klare Rebsorte Definition haben groß wurden.

02:15:10: also ähnlich wie unter haben was wiederes begund Oder im Mosel Riesling Man braucht einen Charakter den man definieren kann hat man dort auch erkannt.

02:15:18: Und hier gibt es eben auch immer Leitrebsorten, die dort gelebt werden.

02:15:23: Davon gibt es neu in der Steiermark und das finde ich auch sehr wichtig Handlese ist vorgeschrieben.

02:15:30: Der Mensch ist das teuerste Gut in der Produktion egal wo.

02:15:35: und wenn man hier so etwas eigentlich Aufwendiges wie Handleses definiert dann spricht er schon für ein Grundbewusstsein in Richtung Qualität.

02:15:41: also dass man nicht einfach nur versucht hat irgendein Gesetz neu zu definieren sondern dass man ganz klar in Richtung qualität blickt

02:15:48: Absolut, und es gibt kein anderes Ziel als Qualität.

02:15:53: Welches soll es sein?

02:15:54: Womit möchtest du konkurrieren?

02:15:56: mit den ... Ich meine nicht böse, aber mit der Dankware aus Chile unmöglich.

02:16:03: Habe ich doch gerade im Sinn.

02:16:05: Nein ja, ist das super!

02:16:07: Die Chilinen haben einfach fantastische Voraussetzungen um guten Wein auch günstig herzustellen.

02:16:16: oder Wir können ja auch andere Beispiele nehmen.

02:16:18: Wir müssen nicht Chile sein, wir können auch in Spanien gehen oder was immer.

02:16:23: Das ist sehr ideal aber die Steiermark hat keine andere Chance und generell Österreich das darf ich nicht vergessen.

02:16:29: nur mit der Qualität findest du den Weg auf die Weinkarte und zum Herzen des Kunden.

02:16:38: für zwei neunundneinzig irgendwo im Supermarkt zu stehen kann doch nicht der Strebenswert sein.

02:16:43: Ich weiß, dass es natürlich... Das

02:16:45: kann ein kurzes Ziel sein wenn ich irgendwas umbrechen muss aber es ist nicht auf Nachhaltigkeiten langfristigkeit und es haben wenige Gebiete so nachhaltig entdeckt wie eben seit dreißig Jahren die Steiermarkt.

02:16:56: Ja das ist auch sehr gut!

02:16:57: Und was jetzt passiert in der letzten Zeit?

02:17:00: Und jetzt bin ich beim Bein gut groß angekommen und habe den Morio und zwar Breschning Also Subrede im Regen.

02:17:09: Nussberg, der Nussberge ist sowieso ein einer der außergewöhnlichsten Grüß der ganzen Steiermark.

02:17:14: Und ich habe den schon mal aufgemacht und eingegossen.

02:17:18: Es ist auch hier mein... Das ist eine Wein, da haben wir gerade einmal dreitausend Flaschen von oder so.

02:17:27: Und das in der Güte morgen...

02:17:29: Nee es ist nicht!

02:17:29: Ah!

02:17:30: Ne ne!

02:17:32: Auf jeden Fall.

02:17:34: nur was ich sagen möchte ist Was Johannes vorangetrieben hat, ist Lager- und Reifezeit.

02:17:41: Schau mal!

02:17:42: Das ist Jahrgang einundzwanzig eines der größten Jahre überhaupt für die Steuermark Kranios.

02:17:48: Und das ist glaube ich erst vor, muss man sagen, zwanzig?

02:17:53: drei, vier Jahre im Läster ist mindestens liegen.

02:17:56: Wenn ich sogar länger ... Also es ist eine Selbtauferlegte weil er gesagt hat meine Weine brauchen diese Zeit um zu zeigen wenn ich die zu früh rausgebe sind die halb fertig noch gar nicht zusammen gewachsen.

02:18:09: Ich kann doch nicht einen Wein mehr im Prionastadion rausgeben.

02:18:13: Meine Weine sind unfilteriert sie sind tiefgründig komplex, irrsinnig vielschichtig und ja das muss zusammenwachsen.

02:18:22: Erst mit ein bisschen Flaschenreife erst wenn die Weine aufrecht gehen können kann ich sie auf meine Kunden zulassen.

02:18:31: davor schneide ich mich vielleicht ins eigene Fleisch weil die Menschen nicht sagen der Wein ist noch ungestüm jugendlich sondern einfach so wie es halt unsere Art ist schnell zu urten Der ist nicht gut.

02:18:47: Und die reife, langere Reife-Zeiten sind nur wog, aber nicht trendig sondern als Notwendigkeit erkannt worden.

02:18:58: Und auch wenn das da in der DRC nur mit dem März, ist ja für den meisten Qualitätsproduzenten sehr labidarlachhaft.

02:19:07: Weil sie sowieso vor Mai nie oder manche noch später rausgebracht haben.

02:19:11: Aber natürlich klar die Schnell-Gehre im Wassensee ist was des Primärflugtig raushauen.

02:19:17: Von der Kohlensäure lebenden jungen Weine sind dahin gekommen.

02:19:24: Natürlich hat man auch einen Jungwein Den Junker der ja sehr erfolgreich.

02:19:30: Da kannte man sich als Jungweinmörder ja wirklich kündlich.

02:19:34: Aber da ist halt dann nichts von der Größe und Komplexität drinnen, das Gebiet zu finden als solches.

02:19:45: Was vielleicht noch erwähnungsfähig wäre oder was man durchaus erwähnen sollte, wäre dass das Haus groß ja mehr oder weniger der oder vielleicht einer der Pioniere des steirischen Qualitätsfeins mit der Begleitung, der Gründung, der STK zu sehen ist.

02:20:02: Oder der steirische Theroar und Klassikweingüter die durchaus gerade seit reil neunzig was man so als das Gründungsjahr sieht sehr viel über die Jahrtausendwände getragen bewegt und neu definiert haben?

02:20:14: Ja

02:20:15: also die STK das sind sie die führenden Weingüte der Steiermark im beiden Regionen zu Hause, sprich Südsteiermark und Vulkanland.

02:20:32: Und die SDK muss ich sagen kann nicht genug loben.

02:20:40: es ist der Motor die Triebfeder des starischen Qualitätsweinbaus immer gewesen Ansporen.

02:20:49: Das heißt nicht, dass es außerhalb der SDK keine grandiosen Winzer gibt dieser selbe Niveau erreichen.

02:20:57: aber was man hier gemeinsam bewegt hat und wie man vorangegangen ist und immer noch geht das ist für mich gleichzusetzen mit dem Verdienst der Venea Wachau

02:21:15: Gründerwürgenland,

02:21:17: der RWB oder wie auch immer kann man noch einige Vereinigungen auf.

02:21:21: Also Deutschland ist es ja bestimmt der Vdb nicht.

02:21:27: Aber das sind eine andere Größe natürlich eine andere Weite als aber der SDK.

02:21:31: diese Weingüter prägen Das Image des Weinbaugebietes Steiermark Auf der ganzen Welt und Sind unsere Leuchttürme.

02:21:47: Es ist immer noch viel zu entdecken, weil ich möchte das Wort zweite Reihe gar nicht benutzen.

02:21:52: Weil es so nicht stimmt.

02:21:55: natürlich ist abseits der Betriebe die Mitgebetriebe sowohl der Eruption für das Volkanland als auch der SDK Irrsinnig viel zu entdecken.

02:22:06: Ich sehe was die Jugend macht, es gibt Betriebe, die gigantisch sind wenn man jetzt Kodolitsch nimmt Oberkreuz oder den Bern Stelzel und... Ach Gott!

02:22:19: Es gibt eine jungen Winzer-Vereinigung, die heißt Die Sieben mehr also die

02:22:22: sieben

02:22:23: Adam Lillek und wie sie alle heißen?

02:22:26: Oder die Lea Skringer oben am Eichberg.

02:22:31: Ja, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

02:22:34: Jeder Steiermarkkeller müsste ungefähr zehntausend Flaschen haben würde ich sagen.

02:22:38: Na ja, vielleicht genügend tausend.

02:22:41: Aber es ist einfach irrsinnig viel da und das macht mir eine große Freude zu sehen wie ihr es wächst.

02:22:47: aber der Verdienst geht an unsere Zugpferde die er eben begonnen hat mit den großen Häusern Demen-Großsattler Bolz Dieser Baptist, die dahinter sind.

02:22:59: Einmal ist das... Jetzt habe ich bestimmt eine oder andere in der Schnelle übergangen, das möchte

02:23:05: ich bitte.

02:23:07: Meitz Wolfi!

02:23:09: Winkler Herr Magen?

02:23:10: Ja

02:23:11: verstehe sie aber, Wolfie ist ein irrsinnig Genialer macht übrigens einen der genialsten Weltschrisslingen und auch sein Traminer also geht es mal hin.

02:23:19: und das Buckhandle bei ihm ist auch sehr genial in seinem Wirtschaftshaus.

02:23:24: da sitzt er so schön nicht.

02:23:29: Du hast eingangs gesagt, du bist verliebt in die Steuermark.

02:23:32: Ich bin es seit dreiundfünfzig Jahren.

02:23:34: Ich wusste das als Baby noch nicht aber wahrscheinlich habe mir die Milch auch schon gut geschmeckt.

02:23:38: Heute ist der steirische Wein und ich weiß nicht wo mein Ende sein wird.

02:23:45: Sollte es, dass wir hier in die Mobilität haben, sollte es die steirischen Erde werden zu der ich heim komme.

02:23:50: Bin ich nicht undankbar!

02:23:54: Es war damals schon sehr interessant einen Charakter zu definieren für ein Gebiet und gemeinschaftlich daran zu ziehen.

02:24:02: Das haben wenige in dieser Größe, also das haben manche Vereinigung in Deutschland vielleicht irgendwie mit drei vier fünf Winzer, das haben auch die fünf Freunde damals in der Falsch in dieser Zeit geschafft

02:24:13: etc.,

02:24:15: aber in dieser Grüße und diese ganz klaren Definition hat es kaum jemand.

02:24:19: und letztlich wenn man, ich glaube das so wenig um wie passieren lässt.

02:24:23: Das was sich die Gründungsmitglieder damals ausgedacht oder zusammengetragen haben, das klingt immer nach Fantasie.

02:24:31: aber was sie versucht haben niederzuschreiten, hat heute noch Bestand.

02:24:34: also es wurde wenig modifiziert und das finde ich eigentlich sehr besonders.

02:24:38: und letztendlich haben Sie den steirischen Wein greifbar gemacht.

02:24:42: Also es hat auch mir damals geholfen um die Jahrtausendwende den steirischen Wein zu verstehen und als Außenbetrachter für mich zu definieren.

02:24:50: Ja,

02:24:50: Sie hatten keinen Fieberwahn sondern Sie hatten eine wahre fondierte Visionen mit Weitblick was die Natur der Steiermark als Geschenk gegeben hat und was sie daraus machen können.

02:25:13: Mit harter Arbeit, mit viel Mut und vorangehen, mit gebetsmülligartigen Aufträgen um Pflegen und Hegen des Images mit Präsenz.

02:25:25: Aber es war ihnen immer klar und wahrscheinlich getragen durch die Genialität von Manfred Demen den Sattlers und Nukros sich ganz bewusst war.

02:25:45: Wenn wir nicht in der Güte nachstehen wollen, müssen wir ganz intensiv uns immer wieder hinterfragen und das eindeutige Bekenntnis zur Kompromisslosigkeit durchsetzen.

02:26:06: Das gilt für heute und es gilt für alle auf der Welt.

02:26:11: Ja, oh Gott mein ich weiß nicht.

02:26:13: Wollen wir wieder ins Burgund gehen?

02:26:14: Aber man nimmst Ramonni oder Le Fleef.

02:26:16: also gut und da gibt es Zweitmarken oder andere Güter.

02:26:19: das mag sein aber Es ist einfach nicht denkbar etwas auf dem Markt zu bringen dass der Regionschaden Oder den eigenen Namen Schaden Zu fügen können.

02:26:32: warum sollte man die eigene Marke zerstören?

02:26:35: Und das ist sich die Steiermark sehr, sehr wohl bewusst in den Leitbetrieben.

02:26:39: Und es kommen immer mehr junge nach, die einfach den Gedanken pflegen und hegen – ich bin ein großer Fan!

02:26:47: Übrigens großer Fan der Riegnusberg-Preschnik, einundzwanzig hier Morio im Glase sensationell.

02:26:56: Man merkt, dass er ungefiltert ist.

02:26:58: Das heißt eine leichte

02:27:02: Schlieren?

02:27:03: Ja, und das macht's auch so wahnsinnig groß.

02:27:08: Wann heißen Wein Morion und wann heißt er Chardonnay?

02:27:11: Gibt es dabei euch eine Regelung, sind das unterschiedliche Klone?

02:27:14: ist dass der Winzer versucht einen Typizität österreichischen Chardonni darzustellen?

02:27:20: oder ist es ähnlich wie bei Pinot Noir und Spätbegründer in Deutschland.

02:27:23: Oder gibt es keine Regelungen sondern es wird morgens ausgewürfelt.

02:27:26: Ja

02:27:27: es gibt keine Regelung aber es gibt unterschiedliche Zugänge.

02:27:30: natürlich ja und mein manches sind.

02:27:38: Da muss man sich irgendwann mal kommenten und sagen, so mache ich es.

02:27:41: Weil es gibt Entführung wieder für alles.

02:27:43: Die einen sagen natürlich wie Johannes Großherr sagt, naja wir sind Steirer, wir machen Morillon!

02:27:50: Es ist Morillon, so heißt aber uns das.

02:27:53: So jetzt hat man Vor-Nachteile.

02:27:56: Der Chardonnay trinkt der Internationale... Wahrscheinlich, also jetzt nicht von den absoluten Freaks die das wissen dass das Ident ist.

02:28:07: Der wird dann wenn er die Flasche irgendwo stehen sieht und sagt ne ich trinke Morione ich möchte den Chardonnay.

02:28:13: Okay Ja da gibt es halt welche die sagen Ich schreibe Chardonni drauf weil ich mache Chardonnier in einer internationalen Stilistik.

02:28:20: auch ja Und das soll einfach so...ich möchte jetzt gar nicht Buh!

02:28:26: Ist Morillon mehr Steiermark als Chardonnie?

02:28:30: möglicherweise.

02:28:34: Und da gibt es auch unterschiedliche Zugänge, wo das Weinmaking auch anders ist, dass die Leute dann sagen mache ich Schardonnay, mache ich in Strafia kalkiger, steiniger... Also so diese Art Schardonné.

02:28:51: oder es gibt logischerweise auch die anderen, die sagen ich mache Schardonnet mit... Ich möchte jetzt nicht sagen Oberoakt aber so richtig internationale... sagen wir mal neue welt um das mal um dieses klischee dass du mir zu verdienen nicht.

02:29:06: aber ich denke es ist klar was ich meine.

02:29:11: und Dann gibt es auch noch Stimmen, die da sagen.

02:29:16: Na hoppla!

02:29:16: Es sind schon andere Klonen auch?

02:29:18: Naja natürlich sind das entweder ist der Morillon wieder Weltschrissling, die alten steirischen Klonene zu finden, zu erhalten und die weiterzuvermehren.

02:29:26: Ist natürlich also die eigene Selektion... Also die Namensherkunft sagt ja dass angeblich eben die die Setzlinge nach der Reblas aus dem Ort Morillon im Burgund den es tatsächlich gibt, obwohl er nicht im Zentrum meines Weinbaus Dorfes ist.

02:29:48: Dass die daher kamen – die Rebstöcke von einer Rebschule oder wo auch immer und deswegen diese Verballhornung oder diesen Namen bekommen haben.

02:29:58: Und jetzt da weiterzuführen, dass man sagt okay aus diesen ersten Setzlingen, die da in Burgung gekommen sind hat sich dann über Jahrzehnte oder im Jahrhunderte kann man fast schon sagen einfach Ein steirischer Piontyp an Chardonnay entwickelt, der einfach mit den Gegebenheiten hier perfekt in Einklang ist.

02:30:21: Mit den Niederschlägen und starken Temperaturschwankungen und auch der Hitze des Sommers und der Kälte des Winters nicht?

02:30:33: Aber unterm Strich würde ich sagen... Der Klügere kippt nicht nur nach, er fragt auch nach und es wird eine Begründung geben.

02:30:44: Aber die kann der Winzer selbst geben.

02:30:46: Eine große Stilistik, eine gesetzliche Differenzierung gibt es nicht, dass der Morignon vielleicht weniger international Holzprägung haben sollte als wenn Chardonnay drauf steht.

02:31:04: Es ist Hausphilosophie- und Haustylistik

02:31:08: Hm, aber pro Haustylistik rät Nussberg-Preschnik große steirische Lage.

02:31:15: Dreiundreißig an die fast vierzig Jahre alte Reben haben wir hier.

02:31:19: Man arbeitet oft mit einer relativ langen Meisterstandzeit spontan vergonnen natürlich im Holz, zwölf Monate Vollhefe und dann Stahltank.

02:31:29: Ja!

02:31:30: Zweiundzwanzig Monate mindestens

02:31:33: ja.

02:31:33: Die Dosis macht das Gift.

02:31:35: also Herkunft ist un... Kopierbar.

02:31:41: Holz ist schon kopierbar und das weiß der ran ist auch dass er eine begnadete Lage.

02:31:46: oder viele

02:31:47: gedenke schön

02:31:49: dass er ganz viele einzigartige Weingärten hat und das ist ja so.

02:31:55: Das ist ja faszinierend für mich, also ich finde es faszinerend und das teilweise auch nördig Und Gott sei Dank ist es so dass machen doch die köche auch oder ich hoffe auch Die sommeliers wenn's um food bearing gibt oder aufbau der weinkarte dass man irrsinnig viel Hirnschmalz Aufwendet Für Arbeiten die andere vielleicht Im schnellen nach akkord ab ohne auch nur eine sekunde darauf zu verschwenden, abspulen.

02:32:26: Aber nein!

02:32:27: Hannes geht durch die Rebgärden schaut sich das an von Stock zu Stock.

02:32:31: also nicht nur er aber ich sehe es bei ihm halt besonders der zermatert sich das Hirn.

02:32:36: wie kann ich wo was besser machen?

02:32:38: Was ist richtig?

02:32:39: Wie viel schneide ich?

02:32:40: Was lasse ich drauf an Laubarbeit

02:32:42: etc.,

02:32:43: Es ist für mich Wahnsinn was er einfach hier rein bringt um seine Weine noch weiter in die Perfektion zu treiben, ohne dabei die Authentizität zu verlieren.

02:33:01: Ich bin Riesen-Fan immer gewesen und auch von dem Wein, einundzwanzig.

02:33:04: dieses Weinteln kann die nächsten dreißig Jahre locker überstehen.

02:33:09: ich denke sein Zenit wird irgendwann so in den nächsten fünfzehn Jahren da sein.

02:33:16: Auch hier ist es so, es ist die feine leise Klinge.

02:33:18: Es ist auch hier eine schönes Mundgefühl.

02:33:21: lange auf der Hefe natürlich und das merkt man auch.

02:33:26: aber es is ein Chardonnay... Das iss kein Klotz von Wein oder kein... Wir haben in Österreich kein Mugel also so'n Klotz.

02:33:33: So'n Drum-Chardonné Maul voll wo du gleich nach der See gefragt musst damit du das überhaupt schlucken kannst.

02:33:42: Nein!

02:33:45: Präzise, ganz engmarschig.

02:33:48: Hat ganz zarte elegante Fruchtnoten.

02:33:51: Vielleicht ist eine Spur Pfirsichhauer?

02:33:55: Aber es sind dann doch salzige Komponenten die ihr momentan dominieren.

02:33:59: Es ist ganz, ganz leise aber eine unglaubliche viel Harmonie im Glas und auch hier wird dieser Wein erst mit Stunden erblühen und wir werden ihn verfolgen.

02:34:13: Ich finde es großartig.

02:34:14: Also zwei Worte hast du gebraucht, die leider heutzutage sehr inflationär gebrauchten werden aber die ganz intensiv auf diesen Wein zutreffen.

02:34:20: das eine ist präzise und das andere ist salzig.

02:34:23: also er hat für mich den Punkt dass er den Zungenrücken kratzt und dieses Salz hinterlässt und vor allen Dingen diese ganz klare definierte Ausstrahlung dieser Trinkfreude dieses lebendige mit dabei Als hätte ich Quellwasser auf dazu, also dieses Früsche dabei und das ist so ein Wein wo man ihn gerade runter geschluckt sich nach dem nächsten Schluck sehen.

02:34:48: Also er hat diese Trinkfreude, dieses Lipendige

02:34:51: Naja.

02:34:51: und was ich sehr spannend finde Das ist auch für Johannes bewusst so oder will es auch so?

02:35:00: Das lebt nicht von der Reduktion überhaupt nicht Ganz im Gegenteil, es ist auch keine Oxidation drinnen.

02:35:11: Es ist nicht, es ist ja gerade im Chardonnay wird bei vielen das ist sehr gehypt oder es geht schon wieder zurück.

02:35:17: Aber es gab mal eine Zeit da war feuersteinartige oder schweffelholzartige Aromantik eigentlich das Synonym für.

02:35:27: Das ist richtig geil!

02:35:28: Das is wie mehr so.

02:35:31: und im Prinzip war es nur eine Banalisierung und eine Produktion des Einheitsgeschmacks der keinerlei Herkunft dran.

02:35:39: Ähnlich wie Brett Anfang der Zweitausender, als wissen man manchmal diese Trends und Moden.

02:35:43: Und dann ist es toll wenn Winzer eben wie in diesem Wein sich davon freisprechen können und sagen ich habe meinen eigenen, mein ganz eigenes Stil Breschnick das fand ich sehr interessant.

02:35:53: Siebzig Prozent Hangneigung also teilweise gibt es ja im Weinen gut Lagen mit Fünfund Achtzig Prozent Hangleigung.

02:36:00: Man kann sich das finde ich relativ gut vorstellen Wenn man sich vorstellt dass eine normale Haustreppe hat Fünfund Dreißig Grad Hangneidung Also allein die Verdoppelung der Deigung haben wir hier im Nussbergs Pressch nix.

02:36:14: Und das ist irre, das ist Wahnsinn!

02:36:16: Ja

02:36:16: und es ist auch teilweise auch der rassierte Nussbärk.

02:36:19: Es ging ja gar nicht hin an, das sind wirklich... Das ist schon ein richtiger Krönkrüh oder ich sage immer Krön-Krüh, ja auch.

02:36:28: aber ich sag immer, wenn der aus einem richtigen Krühl kommt Ein richtiger Krü ist ein Weinberg, den nicht mal der Mensch verhunzen kann.

02:36:42: Verstehst du wo die Natur und so starre?

02:36:45: Das das ist ein Krü!

02:36:46: Der einfach wo man sagt okay es macht diesen Teil macht Hans Huber hier macht in Franz Josef Meyer und dann macht ihn dort weiß ich nicht die Michaela irgendwas sozusagen.

02:36:59: aber die Grundzüge des Krüs sind wieder zu entdecken Und so ist es ja letztlich auch... Ja, gehen wir gleich ganz nach oben.

02:37:10: So ist das ja auch im Morasche nicht?

02:37:12: Das ist ja nicht so dass der Moraschee von Conti und der Moralsche von Ramonet und... ...Bouchard oder wie immer, dass die komplett unterschiedliche Weine sind natürlich in ihren Facetten und ihren Herangehensweise Arbeit aber der Grundzug und die Grundcharakterzüge der Herkunft geschuldet.

02:37:37: Und die Herkünft ist so groß und so stark, dass sie sich nicht verhindern lässt.

02:37:43: Also natürlich kann man alles behunzen wenn man möchte das ist klar nicht.

02:37:46: aber wenn wir ein bisschen Qualitätsdenken mit sich bringen.

02:37:51: letztlich würde ich sagen Schau mal in der Küche wird es ja auch so sein Wenn du einen fantastischen Fisch prädst dann geht es ja darum.

02:38:03: Wenn du den mehreren Köchen gibst und die ihren Job gut verstehen, um zu wissen dass das Produkt im Vordergrund steht werden sie ja nur veredeln und nicht mit aller Gewalt ihre Kunst zeigen.

02:38:17: Dass Sie alles überdünnchen können.

02:38:19: Und so ist es bei den Winzern auch.

02:38:21: Habe ich das Glück, dass ich einen richtigen Grüh habe?

02:38:24: Dann kann ich mich dem auch hingeben und ergeben und sag bitte grü... Ich unterstütze dich überall, ich bringe mein komplettes Know-how ein.

02:38:35: Aber ich weiß dass du sagst wo die Reise hingeht und ich bin dankbar dafür das du die Fähigkeit hast zu sagen wo die reise hingehen.

02:38:45: Ansonsten müsste der Winzer ja noch viel mehr arbeiten und künstlich irgendwas hergenerieren was gar nicht was die natur nicht zu geben im stand ist.

02:38:54: deswegen wer einen grü hat Der hat richtig Glück.

02:38:58: Wie bei diesem Wahln?

02:38:58: Wenn

02:38:59: es da auch noch in richtigen Händen ist, haben wir noch mehr Glück.

02:39:02: und so haben wir Glück.

02:39:03: Wir haben groß-groß-grosches Glück.

02:39:07: Ja!

02:39:09: Schöne Wortspielerei.

02:39:13: Mein gut Groß Ratsch an der Weinstraße in der Südsteiermark.

02:39:17: Manchmal kauft man ein Stück Lein zurück um zu wissen dass man es

02:39:22: je besaßt.

02:39:24: Das ist vielleicht eine der schönsten Geschichten des Weingutes Groß.

02:39:27: Und sie wurde es im Jahr zwei tausend neunzehn entdeckt, als Alois Groß den Nussberg in Raja an der Weinstraße erwarte glaubt er ein Neuanfang zu machen.

02:39:39: Ein Historiker verzweifelte nachher heraus dass die Familie Groß denselben Hang bereits um fünfzehnt hundertfünfzig bewirtschaftet hatte bis ihn Schicksalsschläge Ende des neunzelten Jahrhunderts aus dem Familienbesitz trieben hatte das Erbe seiner Vorfahren zurückgekauft.

02:39:56: Ohne es zu wissen!

02:39:57: Die erste kundliche Erwähnung des Nussberg stand aus dem Jahre, zwölfhundert neun achtzig.

02:40:01: Manche Böden haben ein längeres Gedächtnis als ihre Besitzer.

02:40:05: Heinrich Groß legte in nineteen sieben den Grundstein... ...als er einen Weingarten auf dem Witzscheiner Herrnberg kaufte.

02:40:11: Was damals österreichisch war, wurde nach dem Ersten Weltkrieg durch die neuen Grenzen Jugoslawisch.

02:40:17: Der Weinberg blieb in Familienbesitz, wurde aus der Zeit von Nürburgring im Rahmen des gleichen Berger abkommen als historischer Doppelbesitz zurückgegeben.

02:40:26: Die Trauben in der Steiermark verarbeitet galt ein Offizier als steirischer Qualitätszwein.

02:40:32: Seit einer EU-Regelung von Jahrzehnten darf diese Geschichte weitererzählen Aber Steier mag nicht mehr auf dem Etikett geschrieben werden.

02:40:41: Manche Bürokraten vergessen schneller als Böden.

02:40:45: Der entscheidende Wendepunkt kam in den letzten Jahren.

02:40:48: Als Alois Groß

02:40:49: den

02:40:49: Betrieb von seinen Eltern übernahm, ergörte zu den Pionieren des steirischen Qualitätsweinbaus war Gründungsmitglied der steirische Terror- und Klassikweingüter jenes STK-Verbundes dass die Lagenklassifizierung Österreichs grundlegend prägte und baute das Weingut in zwei Jahrzehnten zu einer der international anerkartesten Adressen der Südsteiermark auf.

02:41:12: Duke Johnson beschrieb ihn als hervorragenden, perfektionistischen Erzeuger!

02:41:17: Das ist Weinliteratur, die man ernst nehmen darf.

02:41:20: Seit dem Jahrzoo führten Johannis und seine Frau Martina den Betrieb.

02:41:23: Sein Bruder Michael leitet mit Maria des Weinguts Vino Gros im slovenischen Gorka Eine Rückkehr in die Heimat der ältesten Weihbaugeschichte dieser Familie.

02:41:33: Das gemeinsame Projekt groß und groß produziert mit Miezi, sprich Muscatella & Jacobi als Souvenir & Blanc II-Güvés, die das grenzüberschreitende dieser Familiengeschichte buchstäblich in den Namen tragen!

02:41:46: Was Johannes und Martina unterscheidet... Ist nicht Risikofreude, sondern Konsequenz.

02:41:52: Ab Zwei-Tausendfünfzen begannen sie mit dem sogenannten unforsierten Weinbau.

02:41:55: Vier Jahre reif im großen Holzpass ohne Eingriff!

02:41:59: Ohne fixen Erscheinungstermin!

02:42:01: Seit dem Jahrgang Zwei tausend neunzehn gilt es für alle Lagenweinen und seit dem Jahrgang Zweitausend vierundzwanzig ist das Weingut offiziell biozertifiziert.

02:42:08: Zwei Tausend Fünfundzwanzigt folgt ein neues Flaschenformat.

02:42:11: Burg in die Stadt Bordeaux.

02:42:12: Neue City Cat, neues Kapitel thirty-six Hektar ausschließlich Weißwein aufhängen, mit bis zu fünfundachzig Prozent Neigung zwischen dreihundert siebzehund fünfhundert Meter Seehöhe.

02:42:22: Kalkmärgel und Opukon Radsch, Sand und Crystal Lind in Gammelitz.

02:42:27: Maschineinsatz?

02:42:28: Kaum möglich!

02:42:29: Handlese, handgeschnitten Erträge, paar Zellen genaue Arbeit Und letztlich bringt es Johannes Groß genau auf den Punkt als er sagt, ernte gute Trauben zum richtigen Reifegrad und die Magie eines Jahrtausende alten Prozesses kann beginnen.

02:42:43: Das ist kein Motto für Marketingmaterial, das ist eine Arbeitsanweisung.

02:42:50: Wir haben bei den Rebsorten.

02:42:52: es gibt neun Rebsorte die beim DAC zugelassen sind also Riesling Tramina Graubugunder Chardonnay dem wir gerade im Glas haben bzw Morion Gäbermuskateller Blauer Wildbacher Weißbergunter Weltschrießling und Sauvignon Blanc.

02:43:05: Neben dessen da gibt's ja jetzt einige prominente Rebsorts in Österreich die auch angebaut werden dürfen, aber dann nicht als DRC abgefüllt werden dürfen.

02:43:16: Also, achtzig Prozent sind diese DRC-Rebsorten.

02:43:19: Würdest du welche auslogen, wo du sagst?

02:43:21: Schade dass die da noch nicht mit drin sind oder die ergeben auch großartige Weine.

02:43:25: Dreizehn Prozent sind ja immerhin rote Rebsortien, die auch angebaut werden, die nicht wirklich eine Rolle spielen als im Blauen Wildbacher also sprich für den Schächer.

02:43:34: Aber Zweigelblau-Fränkisch, Könner Verglina, die typischen Rebsorte in Österreichs.

02:43:40: Vermisst du die hier oder?

02:43:41: Nein, sie brauchen nicht.

02:43:44: Also Grüne Wittliner vermisse ich überhaupt nicht gehört einfach nicht in den Steiermarkt fehlt auch nicht.

02:43:50: Silvana war damals gewesen Aber wenig, aber trotzdem da.

02:43:56: Da haben wir noch die Scheuräbe, also der in Österreicher Simling heißt...

02:44:01: Simling, acht nach achtzig, genau?

02:44:03: ...der da ist.

02:44:04: und dann gibt es ein paar andere Rebsorten Puvier

02:44:06: usw.,

02:44:07: das ist eher Jungwein.

02:44:08: Ich muss sagen, wo ist der Traminer eigentlich abgeblieben?

02:44:13: Jetzt in meiner Aufzählung habe ich ihn genannt.

02:44:14: oder du meinst auf den Weingütern?

02:44:17: Hast du ihn genannt?

02:44:18: Ich

02:44:19: hab mit runtergenuschelt!

02:44:23: Weil den finde ich schon fantastisch und er gehört da auch hin.

02:44:27: Gerade drüben im Vulkanland oder auch in der Südstermark, muss man sagen wird auch diese Rebsorte neu.

02:44:37: nicht erfunden, aber interpretiert.

02:44:39: Das heißt

02:44:40: klar... Aber was kann ein Traminer?

02:44:41: Also warum ist ja aus dem Vulkanland so besonders in Szenerepsorte, die zwar wirklich verkraten ist, aber nur Glasweise?

02:44:49: Worin unterscheidet er sich vom klassischen Tramina?

02:44:51: aus dem Elsers oder aus Deutschland oder aus dem Weinviertel?

02:44:57: Ja also das ist steilischer Traminar ist letztlich eine wahre Liebe.

02:45:04: Es ist unglaublich, es ist grundlegend unterscheiden als solches ja?

02:45:10: Wenn dann geht das eher in die Richtung Südtirol.

02:45:13: aber was sich bei uns getan hat speziell drüben im Vulkanland, das ist eigentlich so die Uhr-Heimat des Traminers um Klösch und da war man auch mal wirklich fantastisch.

02:45:24: Das heißt er auch nicht umsonst der Wein mit der Rose weil es wirklich auch diese Transprägung habt Aromen und so, das ist schon fein.

02:45:33: Aber auch es gilt dasselbe wie beim Sauvignon Bleu.

02:45:36: Auch da muss man plötzlich ein Korsett anlegen.

02:45:39: Das klingt jetzt martialisch aber so meine ich das nicht oder so ist es auch nicht.

02:45:43: aber Nicht in der Wollust sich reindümen.

02:45:47: wo du sagst Brutal!

02:45:49: Ich kann kein zweites Glas trinken.

02:45:51: Die trockenen und geschliffenen Varianten sind wirklich fantastisch.

02:45:59: Mild in der Säure klar, das ist so, da hat nicht die Säurewerte der Traminer von haus aus wie die anderen Rebsorten, die wir in der Starmark so finden.

02:46:07: Aber gerade für uns in der Summiliarie glasweise einsetzbar bei Tische – für mich eine unglaublich gigantische Rebsorte!

02:46:17: Das Vulkanland trüben ist einfach durch die Böden, diese vulkanischen Böten unter Tramina.

02:46:22: Das findet sich überall auf der Welt sehr im Elsa-Styleweise auch nicht anders und da hat man schon wirklich noch einen Schatz.

02:46:32: aber es ist natürlich schwer das an den Mann zu bringen.

02:46:35: Aber auch die trockenen Matrimen, weil wir vor allem gehabt haben Wolfi Meitz zum Beispiel unglaublich gigantische Traminer, die er auch macht und so... ...auch der Armin.

02:46:43: also man findet.. Natürlich ist es nicht beliebt bei den bei den Menschen und ich denke das weiß ich nicht, da kann ich bei dir nicht.

02:46:53: Aber ich habe mich noch selten hingesetzt mit meiner Frau und hab gesagt lass uns einen Fläschchen Traminer trinken!

02:47:00: Weiß nicht.

02:47:00: Das nicht, aber derzeit sind Weinbegleitungen so unglaublich populär und da sind Traminer dankbare Weine die man einsetzen kann wenn man die innerhalb von einem Glas verstehen kann.

02:47:10: Wenn ich jetzt so einen Wein wie diesem Morio von groß dem wir jetzt gerade im Glas haben habe dann kann Ich den ja nur anhauchen.

02:47:17: ich kann ihn nur kurz betrachten.

02:47:18: es ist Ja als würde der im ICE an mir vorbeifahren Und ich kann noch nicht mal die Fenster zählen.

02:47:22: bei der Vielzahl der Empfindung die ich bei diesen wein habe Den Traminer hab ich nach einem Glas verstanden und da möchte ich nicht ungerecht sein dass der der sich nicht entwickeln könnte.

02:47:30: Traminer können auch großartig altern und ich habe großartige Erlebnisse selbst mit zwanzig, dreißig Jahre alten Traminern gehabt.

02:47:37: aber manchmal reicht Einglas zu einer richtig tollen Speise ist es ein tolles Fundament für die Speise und ich kann damit spielen.

02:47:44: also damit dürfte der Zeitgeist des Traminers ja durchaus getroffen sein wenn so einen Wein wie der Chardonnay von Groß ist ja völlig deplatziert in der Weinbegleitung außer dass ich den ersten kleinen Eindruck habe.

02:47:55: das ist ein Klassenbein für mich.

02:47:58: Der Traminer hat auch ganz viele Facetten.

02:48:00: Ich finde ihn auch sehr spannend und der steirische Tramina hat eben den Vorteil aufgrund der doch klimatisch bedingten, dass er sich eine Spur frischer hergibt als vielleicht die Bondons aus... Wenn soll ich jetzt in die Pfanne hauen?

02:48:16: Die Elsa ist da.

02:48:19: Nein, aber du verstehst das nicht.

02:48:21: Das ist eine Spurlebendige einfach.

02:48:22: Natürlich!

02:48:23: Und das finde ich schon spannend.

02:48:25: zu den roten Rebsorten möchte ich noch sagen klar der Zweigel ist da aber oh mein Gott dass es gut sind... Da

02:48:30: darf ich nur ganz kurz bevor wir zum Roten kommen von welchem Traminer reden wir?

02:48:34: weil Du gerade Rot erwähnt hast.

02:48:35: Ja ja ja

02:48:35: es gibt einen

02:48:36: Traminareben vom Gewürztraminer oder vom Traminatraminer?

02:48:39: Im Volkanland drüben ist es dann im Prinzip der Gewürz-Tramine der vorherrschend ist.

02:48:45: Aber du findest die Varianten des gelben Draminers natürlich auch, ja.

02:48:51: Roter Draminer eigentlich relativ selten glaube ich.

02:48:54: oder der Armin hat einen fantastischen roten Dramina das weiß ich aber es ist schon gewürzt Dramine dass das Volkanland bespielt um es so zu sagen.

02:49:07: Ja,

02:49:09: ja.

02:49:09: Die roten Geräte zu ordnen?

02:49:10: Ich hab die unterbrochenen Schuldigen

02:49:11: getötet.

02:49:12: Bevor wir zurückkommen, was überall kommt auch in der Steiermark ist Bivi logischerweise... Die Bivis sind da und meinen machen natürlich in so einem Niederschlagsreichenland auch Sinn wobei ich Ich sage mal so, man muss ihnen einfach noch die Zeit geben.

02:49:35: Weil das Alter der Rebstöcke meistens oder Naturgemäße... ich kenne keinen Sovignon-Krieg mit fünfzig Jahr alten Rebstücken.

02:49:47: Ich kenne auch nicht mal einen tollen Lager, das ist ja immer ein Argument.

02:49:50: Ja, richtig!

02:49:52: Wo sonst nichts wächst und dann kann es natürlich nicht großartig sein... Genau

02:49:57: so ist das Dilemma mit den neuen Rapsorten.

02:49:59: aber sie werden ihren Weg machen und sind in Bezug auf die Nachhaltigkeit Gut.

02:50:05: Ich möchte auch sagen, mein Herr Josef Schall ist natürlich da sehr engagiert und geht da wirklich voran und seine Weine daraus sind wirklich großartig.

02:50:16: Nichtsdestotrotz muss ich sagen, ich habe noch selten einen Bibiwein getrunken bei dem ich vier Putzelbäume zwei, drei Fache Rettberger geschlagen habe.

02:50:31: Aber ich weiß dass ich mich in Geduld üben muss und kein hochnäsiger bauschalisierender Idiot sein darf.

02:50:41: aber ich probiere es immer wieder und ich denke da wird auch eine Zukunft kommen.

02:50:46: Es ist ja manchmal ein Weg, den man einfach begleiten darf.

02:50:48: Wir hatten heute Morgen in der Tat eine Alkoholfrei- oder Verkostung von alkoholfreien Weinen.

02:50:53: Ich habe das selten in dieser Intensität und dieser Komplexität verkosten dürfen in den letzten zwei Jahren und ich war überrascht was dort teilweise abgefüllt wurde oder eh auch das alkoholfreie Bier etc.

02:51:08: also es sind manchmal Prozesse die man einfach begleiten darf und vielleicht so auch mit dem Peewies.

02:51:12: Also ich bin auch gespannt!

02:51:13: Ich bin auch neugierig was dort kommt Und wie sich das entwickeln wird, vielleicht beginnt der Weg einfach nochmal mit einer ganz neuen Generation vom Pivis.

02:51:21: Das ist die Generationen, die jetzt auf dem Markt noch gar nicht die ist, die wirklich auch Tiefenein und Kontexteweine erzeugt haben.

02:51:27: Kann es?

02:51:28: Ich weiß doch gar

02:51:29: nicht... Lass du schon mal davon gehört ob Bibi gepfropft

02:51:33: wurde?!

02:51:34: Also sprich auf Alt der Repste, genau.

02:51:39: Ich hab's noch nie gehört, ich muss dazusehen dass ich es auch nicht verfolge.

02:51:43: Müssten wir vielleicht Romana Eschensberger fragen?

02:51:45: Die kennt sich fordergend aus.

02:51:46: Ich habe von dem von der Idee mal gehört aber ich habe doch niemanden... Also der ist wirklich praktiziert hat.

02:51:53: Ja, weiß ich.

02:51:53: Aber du hast mit den Lagen natürlich auch recht!

02:51:56: Die beiden Burgunder-Ribsorten müssen sich noch hervorrunden und bieten grau und weißburgunder weil sie schon sehr wichtig sind für die Steyrmark.

02:52:05: Der Grauburgunder vielleicht in der Südstarmark weniger aber im Vulkanland ist der Graubugunder eine starke Nummer und der Weißburgunder ist ja sowieso unser Liebkind aller Someliers würde ich sagen, weil er so feinzart elegant ist und einfach einer der Weine anschmiegen können.

02:52:21: und wenn der auf gutem Platz steht, dann ist das wirklich etwas, ich sage man muss dem Schadoni nicht nachstehen.

02:52:32: Weil ich gerade hier in der Hand habe die Beerenburg was ein fantastischer Weißburgunder vom Weingut groß ist.

02:52:39: und wer wissen möchte wie was Guter Weißburger kann darf sich gerne an dieser Flasche vergehen.

02:52:46: Gut rot Rote, rote.

02:52:49: Weißt du was passiert?

02:52:50: Also zweieckig ja klar das ist halt so guter netter schöner Wein manche im Holz manche weniger Karbanese ein bisschen da mehr lo und so.

02:52:58: aber es jetzt auch nicht so dass alles was man da probieren kann dich zu in den Olymp schickt.

02:53:08: Die besten Rotweine der Steiermark kommen aus meiner Sicht Ja Demens haben unglaublich gigantischen Blaufränkisch, auch ein Cabernet.

02:53:22: Aber der wurde glaube ich ausgerissen weil Manfred gesagt hat wenn nicht tatsächlich das Geld dafür verlange was sich in diesen Weinen investiert haben.

02:53:29: glauben sie ich bin komplett bescheuert aber es gibt noch diese Reifenweine auf dem Markt zu finden.

02:53:35: manchmal ist lohnt sich extrem und jetzt kommt etwas...

02:53:38: Ich habe gedacht dass Armin Cabernett-Fron hat!

02:53:41: Was jetzt kommt?

02:53:42: Das ist absoluterie.

02:53:45: Der Rotwein findet plötzlich zarten Einzug in die steirischen Höhen.

02:53:54: Das macht er zum einen mit dem Pinot Noir natürlich, wie könnte es anders sein?

02:53:58: Binof ist gut sensationell.

02:54:01: Erwin Sabati zum Beispiel ist hier jemand der federführend vorangeht und Binos macht komplex und vielschichtig, sind fein zisseliert.

02:54:12: Also das ist schon richtig großes Kino.

02:54:15: Amin natürlich auch.

02:54:16: Es ist ja auch

02:54:16: die große Liebe

02:54:17: vom Josef Schalwey,

02:54:19: was

02:54:20: Sie sagen.

02:54:21: Seine

02:54:21: Präferenz ist dem Pinot geschuldet und er liebt diese Rebsorte?

02:54:26: Ja, er hat einen Wein den nennt er in Chalmania oder so.

02:54:33: Ja, glaube ich.

02:54:36: Also das ist schon klar... Ach, es ist ein Skrill nicht!

02:54:40: Natürlich lieben wir alle Bordeaux aber die meisten sind doch in der burgundischen Art dann doch elektrisiert von der Feinheit und der Größe, die dann diese Rebsorten doch zugeben im Stande sind, gell?

02:54:52: Also Bino ist ein Thema wobei mein Interview des Nischendaseins schon übertrieben um es mal so zu sagen.

02:55:00: Und den nächsten Pick Schädt, um es so pointiert zu sagen könnte tatsächlich der Cabernet Frohn werden.

02:55:09: Da gibt's einige die sich damit lieb eugeln und spielen und Armin hat den gerade auch rausgebracht.

02:55:14: das ist schon etwas was sehr gut in die Region passen könnte oder kann weil schauen wir mal was an der Loire wächst, Sauvignon-Cabernet froh nicht?

02:55:29: Ob man einen blauen Wildbacher als roten Wein in andere Sphären bewegen kann.

02:55:35: Ja, ich denke auch hier ist nicht alles ausgeschöpft aber gut muss man halt die Anlagen haben.

02:55:42: sie müssen ihnen richtigen also die Reb-Gardt-Rebanlagen sie müssten an den richtigen Hängen sein Sie müssen im richtigen Alter sein und sie müssen in richtigen händen sein Und das muss man auch dazu sagen gekauft werden müssen sie auch noch vornehmen Sonst wird es zu dem

02:56:00: Preis, den man dafür... Reinklimatisch ist doch eine große Chance eigentlich.

02:56:06: Also sowohl von dem Klima das wir relativ kühle Temperaturen haben im Schnitt warme Sommer ne gute Vegetationsphase dass die Trauben ausreifen können als eben auch vom Niederschlag dass ich nicht wirklich diese Dürre habe.

02:56:21: Die Grundvoraussetzungen sind gar nicht verkehrt und der Boden spielt ja auch mit.

02:56:25: Es dürfte doch funktionieren.

02:56:27: Perspektivisch.

02:56:28: Wir werden es sehen, mein Lieber Silvio.

02:56:31: Wir werden sehen wo die Reise hingeht.

02:56:35: Aber machen wir uns nichts vor Die Steiermark

02:56:39: ist

02:56:40: ein Weißwein am Baugebiet und wird das auch noch lange bleiben.

02:56:44: Und was uns fasziniert da sind fantastische Ausreißer und Einzelkönner die natürlich beweisen, dass es auch dort möglich ist.

02:56:57: Aber dass das wirklich zu einem Trend wird... Das dauert bestimmt noch lang und ich würde sagen wir werden noch lange an großartigen Sauvignon, Morillon, Weißgrauburgunder, Traminer und den wunderbaren Rieslinge aus dem Sausal, die wir ein bisschen sperrlich behandelt haben hier Freude haben, bevor wir uns Bordeaux und Burgund vornehmen.

02:57:31: Apropos spärlich behandelt finde ich eine Rebsorte dürfte dort nicht fehlen.

02:57:36: Du hast sie vorhin kurz für die Schorle erwähnt Muscatella.

02:57:40: also.

02:57:44: ich habe sehr viele Winzer auch erlebt in Deutschland Die sagten wir träumen davon einen steirischen muskateller einen ernsthaften ein erwachsene muskatellar zu erzeugen und man muss den sprung des attraktiven ja übergehen.

02:57:58: also man muss sich von dem fruchtigen vordergründigen freistrampeln um die kiefe reinzubekommen.

02:58:04: Und das finde ich schafft man in der steiermark, dass ist großartig.

02:58:08: Da habe ich tolle exemplare.

02:58:13: Das muss ich jetzt so sagen nicht nur in meiner steirischen, patriotischen Art sondern es ist einfach so die besten trockenen gelben Muskadeller der Welt kommen aus der Steiermark.

02:58:26: Es is ihr Sinn denn du hast das ganz genauso wiedergegeben wie ich es auch immer sage Die Ernsthaftigkeit und die Komplexität und Diefgründigkeit hinter der durftigen bedörenden ... blumigen Art der Rebsorte.

02:58:46: Wenn man es schafft, stärker zu sein als das Baffin, dann hat man einen erwachsenen Muscatella auch ein bisschen wie beim Sauvignon zurückgenommen in der Nase.

02:59:00: nicht diese ketschige ausbohrenden, klischeehaften Ausdruck der Rebesorte sondern tatsächlich hinterlegt mit einer ja... Auch hier gilt wieder Herkunft.

02:59:10: und wenn ich schon dabei bin und ist so sage exemplarisch, für mich der Gott des Muskatellers ist der Wein vom Groß und zwar ist es der Weingarten Perz.

02:59:25: Perz ist einfach für mich ganz genial!

02:59:29: Und das ist Muscatella, der nicht ein Spurkitsch hat sondern höchste Seriosität trotzdem leicht und dänselnd ist.

02:59:38: Auch ihr seh'n nicht gut alter'n kann.

02:59:40: ich hab letztens erst im Jahr hier aufgemacht und ich muss sagen dieser Wein ist noch lange nicht am Ende dieser Reise und vor allem wenn man bedenkt wie diese Weine heute gemacht werden mit welchem Erwartungs- Druck und mit welch einer Hingabe das von Johannes und der Familie Groß auch erfüllt wird.

02:59:58: Das ist einfach irre!

03:00:00: Der Stefan Bodzinger, der Obmann, der Steiermarkwein – ich glaube, ich kann sehr zufrieden sein mit dem was er vertreten darf und erleistert ja auch mit seinen Weinen hier vorbildliche Unterstützung denn er hat auch gigantische Souvenirs und auch Muscatella die einfach ihr seh nicht viel Freude bereiten.

03:00:24: Weingut Stefan Potsinger, Gabelstorff Südsteiermark.

03:00:29: Drei Worte!

03:00:30: Mehr braucht Stefan Patsinger nicht um zu beschreiben was in seinen Flaschen steckt.

03:00:35: Gewachsen?

03:00:36: Nicht gemacht?

03:00:38: Das klingt nach einem Satz den jemand formuliert hat und es trotzdem genau trifft.

03:00:44: Und Kenner merken erst tatsächlich sofort im Potsänger Wein schmeckt man die Süd-Steiermark nicht.

03:00:49: das Holz nicht die Technologie nicht die Vorliebe eines Kellermeisters Die Süd Steiermark.

03:00:55: Die Geschichte beginnt mit Josef Liss, Ur-Uhrgroßvater von Stefan Potsinger der Achtzehnundsechzig Weingärten in Radsch an der Weinstraße kaufte.

03:01:04: Dazu ein Wirtshaus!

03:01:05: Nicht um einen Weingut aufzubauen sondern um den eigenen Gasthausbetrieb mit Wein zu versorgen.

03:01:12: Das war im neunzehnten Jahrhundert keine ungewöhnliche Überlegung.

03:01:15: man baute an was man brauchte das weingut war.

03:01:18: mittels dem Zweck dass es heute der zweck selber ist wäre josef list wahrscheinlich recht.

03:01:24: Das Gut in Gabersdorf reicht sogar noch weiter zurück.

03:01:27: Die Familiengeschichte der Potsinger in dieser Gegend lässt sich bis ins sechzehnte Jahrhundert verfolgen.

03:01:33: Achtundsechzehn ist der Moment, ab dem der Weinbau dokumentiert und datiert wurde.

03:01:37: fünf Generationen seither über einandsechzig Jahre in derselben Gegen den selben Lagen, denselben Prinzip.

03:01:45: Stefan Potsinger übernahm in dem Jahr und nach einer Ausbildung an der höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Wein- und Obstbau und Kloster Neuburg, Praxis im Innen- und Ausland.

03:01:56: Er hat auf seinen Reisen in die großen Weinbauländer der Welt eines verstanden!

03:02:01: Die Südsteiermark

03:02:02: hatte ein Potenzial das die Region selbst lange unterschätzt hatte.

03:02:07: Mineralität

03:02:09: Frische

03:02:10: Eleganz, Attribute die anderen Orts hart erkämpft werden und die das Klima und der Boden hier unter dem richtigen Winzer fast selbstverständlich liefern.

03:02:19: Er beschloss das Potenzial vollständig auszustöpfen und dabei nichts zu übertünchen!

03:02:24: Rund zwanzig Hektar bewirtschaftet Potsinger aufgeteilt auf den Südsteiermarkt und in Sausa jene bewaltete Hügelkette südwestlich von Graz, die einen anderen Weihbaucharakter folgt.

03:02:36: Das Herzstück liegt in der Südsteiermark, verteilt auf mehrere Parzellen mit klar unterschiedlichen Bodencharakteren.

03:02:42: Die Riet-Suls ist die historische Lagesbetriebe und ein der Historischen der gesamten Region.

03:02:50: erstmals, zwölfhundert acht Uhr kundlich erwähnt als zu einem Zeitpunkt, als Weinbau der Südscheiermarkt bereits als Selbstverständlichkeit und Dokumente nur noch das vorhandene Fest hielten.

03:03:02: Südexponiert!

03:03:03: auf Kalkstein und Opuk.

03:03:05: Bringt die Sulz den Sauvignon Blanc Joseph hervor, den Flaggschiff Wein des Betriebes benannt nach Josef Liss.

03:03:13: Du erinnerst dich?

03:03:14: Der Gründer von eighteenhundertsechzig.

03:03:16: Dann haben wir den Samilumberg der liegt in Radsch auf kalkreichem Opuk Südwest exponiert.

03:03:22: Wer die Geschichte des Namens kennt, weiß das hier ursprünglich der Fahrweingarten lag.

03:03:28: Also kirchlicher Besitz, der über Jahrhunderte weit produzierte bevor er in andere Hände übergingen.

03:03:33: Der Name Samilion Berg ist der historische Flurname und Stefan Potzinger verwendet ihn weil er präziser ist als jede Neubennennung Und der dritte im Bund ist der Riedsteinriegel auf bis zu sechshundert Meter Seehöhe im Sausal dominiert von Schiefer einen eigenständigen mineralischen Charakter mitgibt, der mit den südstarischen Obok-Böden wenig gemein hat.

03:04:00: Drei Lagen drei Böden Sand Obok Schiefer Jede eine eigene Argumentation dafür.

03:04:09: das Herkunft des Entscheidende ist nicht die Sorte allein.

03:04:14: Stefan Protzinger sagt knapp!

03:04:16: Sort ist wichtig, Herkünftes entscheidend.

03:04:18: Ein Zominion Blanche.

03:04:19: Südsteiermarkt ist weltweit einzigartig.

03:04:22: Das klingt nach dem Satz eines Mannes, der viel gereist und dann zurückgekehrt ist weil er das Wesentliche ohnehin zur Hause hatte.

03:04:30: Das Weingut-Potsinger is ein Betrieb der keine Aufmerksamkeit sucht die er nicht verdient und deshalb die Aufmerksamkeit bekommt die er verdient!

03:04:40: Ein Würzhaus aus dem Jahre Achtzehnundsechzig... ...Ein Weinberg aus dem Jahr Zwei Tausend Acht.

03:04:44: Und das Bekenntnis weine zu machen die schmecken wie die Landschaft aussieht.

03:04:49: Gewachsen Nicht gemacht.

03:04:54: Wir haben die Rebsorten, wir haben die DRC besprochen.

03:04:58: Gibt es was zu den Jahrgängen zu sagen?

03:05:01: Wann ein Jahrgang absolut perfekt ist?

03:05:03: Gibt das gute oder schlechte Jahrgänge wie es dir entwickelt?

03:05:08: Ob du es glaubst noch nicht.

03:05:09: ja!

03:05:09: Es gibt gute und weniger gute Jahrgänger.

03:05:11: Schlechte gibt es kaum mehr.

03:05:14: Gott sei Dank dazu sind die Winzer

03:05:18: zu gut.

03:05:20: sie kämpfen mehr für die Güte.

03:05:23: Und ja, es gibt Jahrgänge.

03:05:25: Also einundzwanzig habe ich vorher schon fallen lassen sensationell und klassischerweise in Österreich.

03:05:30: häufig ist es so dass die Siemerjahrgänge einfach fantastisch sind also zwei sieben zum Beispiel oder siebenneunzig oder so das sind eben Eselsbrücken die man benutzen kann.

03:05:40: Ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass mir die Jahrgangsritterei manchmal auf den berühmten Dingding geht.

03:05:54: Warum?

03:05:54: Warum das?

03:05:56: Was sind wir für begotte Menschen in unserer Weinwelt jetzt wollen, dass die Natur alles vorgibt und macht können aber nicht ertragen Dass die natur vielleicht in einem Jahrgang etwas geiziger mit ihren Füllhorn gewesen ist.

03:06:16: so Und dann kommt noch hinzu also wir müssen den Den Stil eines Jahrganges bitte akzeptieren.

03:06:29: Und wenn wir schon wirkliche Weinfreunde sind und den Winzern nah, dann ist es doch so dass wir gerade in den anspruchsvolleren in Arbeitsintensiven Jahrgängen wo sie besonders gebeutelt sind doch mehr an ihrer Seite stehen müssen als bloße Rosinenbicker.

03:06:47: In meiner Vorstellung, das wird nie passieren leider aber in der Regel müsste man tatsächlich betriebswirtschaftlich und auch von der Ethik her dem Winzer in einem schwierigen oder sagen wir mal kleineren Jahr Ja, wesentlich mehr für den Wein bezahlen als in dem großartigen guten Jahr, in dem ja fast wenig zu arbeiten war.

03:07:15: Der Einsatz der Arbeitsstunden und der Güte um ein schwieriges Jahr in die Flasche zu bringen, die es seinem Qualitätsanspruch oder unserem entspricht – das ist viel mehr Arbeit!

03:07:35: Das ist schon eine Geschichte, wo ich sage... Ja es gibt gute Jahre.

03:07:38: Es gibt unterschiedliche.

03:07:38: In einem ist diese Rebsorte zu bevorzugen und im anderen Team aber die Regionalität lässt sich sowieso nicht abliegen.

03:07:45: Ich habe jetzt pro Grund, dass wir in den Jahr- und Jahrzehnten ganz viel probierten.

03:07:48: Irrsinnig warm, sehr viele enttäuschende Weine.

03:07:52: Wo ich sage bitte trink das schnell weg wahrscheinlich!

03:07:55: Aber letztens wieder ein Wein gehabt.

03:07:57: Der war exorbitant gut aus diesem brutalen Hitzejahr.

03:08:02: Und dann sagen wir, okay man darf nicht generalisieren.

03:08:04: Das

03:08:04: war mehr oder weniger mein Ansatz beziehungsweise ist auch mein Bewusstsein im Umgang mit Jahrgängen dass ich gar nicht so sehr darauf abziele nur die besten Jahrgänge irgendwie zu kaufen oder eben schlechte Jahrgänger zu negieren.

03:08:18: Mittlerweile sind die Winzer wie du es auch schon erwähnt hast technisch so versiert oder eben auch in der Interpretation der Jahre so versierter sie durchaus immer einen anständigen bis guten Wein Abfüllen.

03:08:29: Unsere Aufgabe auf unserer Seite der Verbrauchskette ist es ja eigentlich nur zum rechten Zeitpunkt, die wir eine zu empfehlen und zu öffnen.

03:08:37: Und dann nicht versuchen irgendwas länger zu reiten beziehungsweise wenn ein Bein das Potenzial hat dann eben einen wenig länger zu Reifen, länger noch tiefer aufzubauen ihn einfach liegen zu lassen.

03:08:49: Das ist manchmal das Spiel mit den Jahrgängen was ich interessant finde weil ich damit mal in Keller strukturieren kann.

03:08:55: Ich finde es ist unsere Sobelieaufgabe Wir sind der Anwalt unserer Gäste und natürlich auch ein bisschen die Rückversicherung des Winzers, dass wir haben die Aufgabe jeden Wein an seinem absoluten Zenit in das Glas des Gastes zu bringen.

03:09:25: Das ist ein Anspruch an dem können wir alle arbeiten.

03:09:27: Wir werden tag aus Tag einen wahrscheinlich dran scheitern, aber cool wäre es schon wenn man das Maximum aus jeder Flasche für alle Genusssüchtigen rausholen könnten!

03:09:39: Und das ist für uns ja selbst immer ein erhebendes Erlebnis.

03:09:41: Wenn wir sagen, der ist jetzt genau auf den Punkt und jetzt beginnt er sich komplett zu öffnen wie so eine Blüte die langsam aufgeht und ich habe sie zur rechten Zeit keine Ahnung in der Zeit.

03:09:51: Perfekt!

03:09:52: Perfektsu ist es.

03:09:54: Vor ein paar Wochen hatte unser Cactus im Badezimmer geblüht.

03:09:58: drei unglaublich schöne Blüten.

03:10:00: fantastischer Blüter sowieso nur irgendwie einmal im Jahr oder auch noch alle heiligen Jahre.

03:10:05: Ich kenne mich da nicht aus aber Es war wunderschön Fantastisch, nach drei Tagen war die Herrlichkeit dahin.

03:10:12: Aber für die drei Tage hat der Kaktus gestrahlt...

03:10:14: Geht um den Moment!

03:10:15: So ist es.

03:10:16: Ja ja, das gibt's sowieso.

03:10:18: Ich sage immer, für mich muss man sich wirklich vor Augen halten.

03:10:22: Morgen ist noch keiner glücklich geworden,

03:10:24: d.h.,

03:10:25: Freuen wir uns an den schönen Dingen, die wir heute und jetzt hier haben.

03:10:29: Dass wir in einer Materie leben und arbeiten, die Wir teilen können und die so viel Freude bereiten kann!

03:10:37: Wir leben in sehr herausfordernden Zeiten gerade was den Weinkonsum oder letztlich auch das Thema Alkohol angeht.

03:10:45: Die Zeiten im Handel und auf dem Markt sind für alle nicht leicht.

03:10:49: Lasst uns doch bitte zusammenstehen für eine Genuss- und Trinkkultur Verben, die nichts damit zu tun hat.

03:10:58: Dass es ein Nervengift ist oder was auch immer ich sonst im Netz für Bullshit lese... Ich möchte dass unser Genussmittel, das es Zweifels ohne isst der Bestimmung zugeführt wird Freude, Kulinarik zu bereiten Und etwas Großes ist, dass sich auf dieser Welt niemals missen möchte.

03:11:24: Und ich denke, Wein ist da ein absolut interessantes Sinnbild für, weil es gibt ja kaum einen Element über das man wie wir jetzt über ein Gebiet, mehr oder weniger eine konzentrierte abgegrenzte Region drei Stunden reden kann und immer noch neue Themen findet um sich darüber auszudrücken?

03:11:42: Ja also... Wenn wir das wieder machen, müssen wir unseren Geologen dazuhalten.

03:11:53: Aber wie viel Technik möchte man einbringen?

03:11:56: Wie viele Know-how ist deine Aufgabe?

03:11:58: Das möchtest du vermitteln.

03:12:00: Aber im Endeffekt bleibt eines... Über die Schönheit werdet.

03:12:06: Antoine de Saint-Péry hat das gesagt und ich liebe dieses Spruch sehr, der hat also nicht nur den kleinen Prinzen sondern irgendwann hat er auch geschrieben.

03:12:16: Und das möchte ich als Motto versuche ich das zu leben mit meinem Kollegen Mitarbeitern gleichgesinnten immer.

03:12:24: Der hat gesagt wenn du ein Chef bauen willst Dann darfst du nicht die Leute zusammenrommeln und sie nötigen, und zwingen Holz zu sammeln und das Schiff bauen zu mischen.

03:12:39: Geh raus und erzähl ihnen von der Schönheit des Meeres!

03:12:45: Dann wollen die nämlich selber einen Schiff bauen?

03:12:48: Und so muss es sein.

03:12:49: wir gehen heraus und erzählen von der schönheit und der Güte unserer Weine in diesem fall meiner steirischen weine aber Das ist doch das was wirklich ansteckt und motiviert.

03:13:01: Wenn du jetzt hier hinfahren würdest, wenn jemand reisen möchte was würdest du an gastronomischen muss man gesehen haben sollte man gesehen habe empfehlen.

03:13:13: Was sind Sachen die man dort erleben sollte?

03:13:17: Die man sonst nirgends wo?

03:13:18: also die Buschenschenke hatten wir ja zum ein.

03:13:22: ich finde die Idee der steierischen Ölspur Super.

03:13:26: Total spannend.

03:13:28: beziehungsweise der Ölspur Würde, von dem es ja immerhin Zweiundzwanzig dort gibt, die Hofläden, das allein in Südsteiermark siebzig Hofläder, die man erkunden kann.

03:13:39: Es gibt Weinwanderwege, es gibt zweieinhalb Tausend Kilometer Radwege.

03:13:45: Welche gastronomischen Häuser muss man könnte man gesehen haben?

03:13:48: Was würdest du empfehlen?

03:13:49: Ja

03:13:50: also Beklückt sind wir natürlich... Wir haben klar wie du auf der Forschung Gemeimbank zwei Sterne und Norbert Daler würde ich unbedingt auch empfehlen.

03:14:04: Das Ipatskulinarium ist ein absolutes Muss, dann haben wir schon den Wolfi Meitz erwähnt mit seinem Restaurant da oben aber drüben im Vulkanland ist Richard Rauch natürlich, die Geschwister sind da drübend Die Leitfiguren.

03:14:25: Fantastisches Gourmetrestaurant, aber auch unglaubliche Wirtshausküche.

03:14:29: und dann das Gasthof Fink in Ilz ist wirklich ein Anlaufbosten, den man sich nicht entgehen lassen kann.

03:14:40: also der Genussmomente sind deren viele zu finden.

03:14:46: und die Schönheit macht es aus, dass wir natürlich mit Graz eine Stadt haben wo man sagt okay dem muss wenn man die Stärmer quer mussten nach Graz.

03:14:55: Und dann muss man natürlich zum frankowitsch.

03:14:58: und da die brötchen essen.

03:15:00: und die weinkultur und auch die weinbar besuchender augenbrucker ist eine fantastische wein bar.

03:15:04: also Die steiermark ist ein füllhorn an genuss.

03:15:08: und ich denke wenn man z.B.. Da haben wir noch vergessen den harald irkra Das ist augensterne betrieb wo man sagt das isst, also ich weiß gar nicht die buschen schenken Wenn ich, da kann ich mich nicht für einen entscheiden.

03:15:27: Einer einmal der Lieblingsbuschen schenken ist in Kitzag oben im Weingut Schauer weil ich einfach die Essensgüte so hochschätze und die Weine natürlich auch.

03:15:38: also dann... Weich, weiche.

03:15:42: Letzen Sie in einem Wirtshaus es gibt's leider nicht mehr aber da fährst du hin und du kriegst einfach frisch gebackene Steinbildze mit fantastischer Sostadar und einen grünen Salat und kürbiskerdöl und Herz.

03:15:52: was willst Du mehr?

03:15:53: Drüben das Böllauer dar, dass ein bisschen abseits ist von... von dem Weinfahrt an und für sich.

03:16:04: Aber das ist mein Namensfetter, der Werner Retter mit seinen Säften, der natürlich irrsinnig großartig ist.

03:16:13: Die Ölmühle Fandler ist da.

03:16:14: Das ist etwas, wo es nicht nur Kürbiskernel gibt sondern Öl in Varianten ohne Ende, die bei Volcano schinken als solches.

03:16:24: aber du hast es vorher gesagt wir haben das große Glück dass fast in jedem Ort ein anständiges Wirtschaftsgebiet, wo man einkernen kann.

03:16:34: Gammelitz hat ja nicht nur den Sattlerhof sondern auch die ... ich glaube Beinkeer heißt das, gell?

03:16:39: Lass uns eine Liste machen und wir fahren hin und bleiben drei Monate unten.

03:16:47: vielleicht finden wir jemanden der uns das finanzieren könnte.

03:16:51: Ich finde die Idee der Ölspur würdig.

03:16:53: hat es gerade angesprochen.

03:16:54: Sehr, sehr interessant dass es Gasthäuser sind die sich der steirischen Küche verschrieben haben und eben benannt ursprünglich nach dem Kürbiskernöl.

03:17:03: Die Idee diese Küche zu pflegen und intensiv dazu bieten finde ich

03:17:07: Ist auch super.

03:17:08: Da hab ich so auch noch nirgends erlebt!

03:17:10: Ja, du das ist auch fantastisch, jederist recht.

03:17:13: Das Einzige was man sagen muss es wird ja aber auch schwer fallen ein steilisches Wirtschafts- oder Restaurant zu finden wo du kein Kürbiskernöl findest.

03:17:21: Es ist einfach unsere Seele.

03:17:23: natürlich muss man sagen alle Produkte die sich gut vermarkten lassen finden auch nahe Nachahmer und Schindluber und reines Kürbuskernel wirklich mit.

03:17:34: daher kommt dass es schon etwas außergewöhnliches.

03:17:37: Aber vieles wird natürlich leider auch gestreckt und da kommt ganz normal alles Öl mit rein.

03:17:42: Aber es ist ja beim Olivenöl genau das selbe, aber ich möchte nur sagen Bures Authentisches Kürbiskernöl, wenn der davon mal ein Löffelchen nimmt dann wird er auch verstehen dass es dem Preis kosten muss und mehr als gerechtfertigt ist was dafür verlangt wird.

03:18:01: Was

03:18:02: soll dich mindestens dafür veranschlagen?

03:18:03: Wenn ich jetzt eine Flasche ne Null Komma zwei Liter Flashe kaufe Wo ist ungefähr der Preispunkt zu finden, wo ich mit einem guten Gewissen sagen kann?

03:18:12: Es ist ein gutes Produkt.

03:18:13: Das haben wir beim Wein ähnlich auch das wir sagen keine Ahnung um die zehn Euro.

03:18:17: oder fängt es an dass es einigermaßen ein handwerklicher Wein ist.

03:18:21: Wo ist es beim Öl?

03:18:22: Weil das ist manchmal relativ schwierig da einen Punkt zu finden zwischen verkultet und touristisch teuer oder eben wirklich handwerkelijk.

03:18:29: gut

03:18:30: Ja, das is natürlich eine eniskurrile Sache dass die Preisentwicklungen teilweise wirklich enorm sind.

03:18:43: Aber ich sage mal so, also nur zwei kann ich Ihnen sagen aber ich würde sagen unter... unter fünfzehn Euro sollte man glaube ich nicht gehen wenn es wirklich fantastisches Kürbiskernöl ist.

03:18:59: das würde ich... Also also null die Null Fünfer Flasche würde ich sagen.

03:19:07: Aber es gibt natürlich Öle, der kostet das ganze der Liter dann schon über fünfzig Euro auch und so.

03:19:13: aber mein Immer geht es... Also es ist ja wie beim Wein auch lieber Silvio du weißt es doch Es ist nicht so dass was doppelt so teuer ist auch doppelt zu gut ist.

03:19:24: Wichtig ist fahren sie zu einem Betrieb hin Der das authentisch ehrlich macht wirklich selbst Ja und Es gibt immer die Siegerliste der kleinen Zeitung auch wo drinnen steht, wo die Kernölferkostungen drin sind.

03:19:40: Aber es gibt große Produzenten.

03:19:43: also wie ich das hier nennen darf die Steirerkraft zum Beispiel ist so da liegt das Premium Öl so um die um die siebzehn achtzehn Euro für Null Komma Fünf Das denke ich ist ein großer Produzent.

03:19:57: ab Hof kann das dann deutlich günstiger, aber auch deutlich teurer sein.

03:20:03: Man kann ja fragen warum es so ist?

03:20:05: Das glaube ich ist erledigt.

03:20:07: Aber... Es muss was kosten!

03:20:10: Es ist viel Arbeit das ausberzen man nicht.

03:20:12: jeder hat die Maschinen dazu.

03:20:14: Das schon gar nicht.

03:20:16: Ich musste das als Kind auch machen, die Kürbisse aufschlitzt und dann mit den Händen diese Kerne rausholen, die Fäden wegmachen, ihr seid eine gatsche schlotzige Arbeit.

03:20:28: hinter das Rösten, der Kerne und dann das Pressen.

03:20:33: Es ist schon etwas, was für mich sehr idyllisch und heimlich ist... Da hab ich überhaupt keine Hemmungen, viel Geld für Kürbis.

03:20:41: Für gutes echtes Kürbieskörnöl zu zahlen!

03:20:44: Und was muss ich gegessen haben außer im Backhändel?

03:20:46: Was ja legendär ist... ...was sind so typische Gerichte die ich

03:20:50: um den Kürby zu streiten soll?

03:20:52: Ja natürlich, saures Rindfleisch muss sein oder auch saure Wurst das ist ja so.

03:20:57: Essig-Ölwurst gibt's ja bei euch glaube ich auch.

03:20:59: Seit ich Kürbskörnenöl dann würde ich auf jeden Fall schauen ob man gutes Zulz kriegt.

03:21:05: Zulze natürlich meistens Schweine Wenn man es mag, das ist eine schwarzen Suppe.

03:21:14: Eine Klachelsuppe mit Heidensstärz.

03:21:17: Der Buchweizen spielt sowieso eine große Rolle bei uns.

03:21:23: Den Buchweiz gibt es als Dorte oder als Beilage zu sauren Selchssuppen.

03:21:31: Das ist schon etwas gigantisches.

03:21:33: Bei den Süßspeisen unbedingt Spargatkrapfen probieren!

03:21:38: Ich glaube, in Deutschland heißt das Schnurkrapfen.

03:21:41: Das muss man auf jeden Fall gegessen haben.

03:21:43: Wenn es irgendwo gibt, würde ich sagen, Arab for Gulasch ist etwas, was man unglaublich braucht und natürlich ... Wir haben's bis jetzt noch nicht besprochen, wir haben ja nicht nur das Kürbiskeiler sondern der Grenn!

03:21:53: Der steirische Meerrettich ist ja sowieso ein alter Verwalter ohne Grennung selbst.

03:21:59: Es geht überhaupt nichts Bauernbrot dazu.

03:22:04: Ich weiß jetzt gar nicht ob ich auf die Schnelle etwas übersprungen habe Was da ist, aber gut das Beuschel ist jetzt nicht typisch steirischer als solches.

03:22:15: Aber es ist schon immer sehr gut daheim, das muss man sagen.

03:22:18: Und der alte Klassiker Agola schon der Bier hat's noch immer da.

03:22:24: Aber die steirische Küche, ich kenne auch viele Leute, die sagen, es ist schon deftig.

03:22:29: Weil mein Verhackert und dann natürlich auch das Grimmschmalt oder das Grammelschmalz wie es bei uns in der Steiermark heißt ja, es is eine deftige Küche.

03:22:42: Das steirische Wurzelfleisch zum Beispiel muss man auch unbedingt noch nennen.

03:22:47: Das iß ein bisschen wie ... Ja also was ich sagen darfelspitz aber das ist ja gekochtes Rennfleisch, aber in der Steinmarki ist halt dein Schwein.

03:22:53: Aber ich finde schon, also wenn ihr so was haben wollt wie gesagt Hans-Peter Fink vom Gast aus Fink in Ilz ist da bestimmt jemand der diese steilischen Klassiker hegt.

03:23:05: Der Richie Rauch auch und wir sind ja weit gereist Silvia du weißt das eh... Ich bin ein großer Verfechter der Firma von einer kleinen Speisekarte die authentische Produkte anbietet als Das die aller Welt.

03:23:22: Es gibt in Kratz zum Beispiel ein Sterne-Restaurant, das ist ein Marktstand.

03:23:28: Das ist tagsüber auf dem Markt an einem Markt am Kaiser Josefmarkt und der kocht nur mit den Produkten, die auf dem Markt angeboten werden.

03:23:37: Mittags gibt es immer einen Mittagsgericht relativ günstig und abends gibt es dann ... Ich weiß gar nicht wie viel Gänge aber auf Sternenniveau hat er ganz wenig Blätze nicht.

03:23:49: auf den Almen in der Steiermark, um das Gebiet der Ramsau-Dachstein-Schladming und so.

03:23:55: Da ist natürlich schon das Almvergnügen im Vordergrund eine fantastische Käse auch.

03:24:00: Das muss man sagen ja die Milchgütte ist natürlich gigantisch.

03:24:05: also das findet man super!

03:24:07: Und wir haben es ja mein nicht umsonst war das kaiserlicher Jagdrevier für Wild da.

03:24:12: Das spielt natürlich auch bei uns ein große Rolle nicht.

03:24:16: Wenn ihr es findet irgendwo, dann muss man sagen so eine Säge Diener-Gulasch ist schon richtig genial auch wenn wir das mit Sauerkraut geben.

03:24:34: Es ist bei uns in der Steiermark schon auch so dass die Einflüsse deutlich da sind.

03:24:39: Wir sind halt auch da gemessen an der Kilometerzahl nah dran und Es ist ein kleiner Schmelz-Degel zwischen Nord und Süd.

03:24:47: Ist es auch immer gewesen.

03:24:55: Innsport war nicht klar, ob

03:24:56: wir die

03:24:57: zwei, drei oder die fünf, sechs Stunden Marke knacken

03:24:59: lieber gehört.

03:25:00: Wir hätten noch ewig weiterreben können!

03:25:03: Es gibt so viel zu berichten über die Steiermark – wie die Weststeiermark, Vulkanland, über den Südsteiermarkt, über die Winzer-, über die Gasthäuser, über diese einzigartigkeit der

03:25:12: Gastkultur, die dort geliebt wird.

03:25:14: Und du bist letztlich ein Sinnbild dafür….

03:25:16: Danke, dass du die Zeit genommen hast.

03:25:18: Danke, das du uns

03:25:19: deinen Wissen geschenkt

03:25:20: hast!

03:25:20: Danke, daßt du deine Emotionen mit uns teilst.

03:25:23: Nicht nur über dieses besondere Gebiet deiner Heimat Steiermark sondern eigentlich Österreich im Allgemeinen.

03:25:29: Egal ob es der Weltschrissling ist, ob's die neue Identifikation des Sovigniers en Blancs, ob´s das Bewusstsein über

03:25:36: Moskatella

03:25:37: oder Weißburgunder ist... Es ist deine besondere

03:25:39: Art

03:25:40: Wein dem Menschen näher bringt, also daher noch einmal ganz lieben Dank für all die vielen Informationen

03:25:46: und

03:25:46: vor allem Emotionen.

03:25:48: Und noch ein Riesen-Dankeschön an dich als Zuhörer dafür dass du in unserer Seite bist das du uns begleitest.

03:25:54: man kann das nicht oft genug sagen.

03:25:56: es ist am Anfang immer eine lange Strecke wenn man da sieht.

03:25:59: dieser Podcast geht zwei drei vier Stunden

03:26:01: und schön dass

03:26:02: wir dich begeistern können.

03:26:03: auf der anderen Seite wäre ich super dankbar dafür wenn Du als kleines Trinkgeld für uns uns deine Bewertung schenkst gerne für Sterne oder uns einfach empfiehlt.

03:26:13: Dein Feinfreunden,

03:26:14: dein Lieblingswinzer essen deiner Story auf Instagram teilst und somit ein Stückchen dichter an unserer Seite bist!

03:26:21: Vielen lieben

03:26:22: Dank dafür.

03:26:23: es bringt

03:26:23: uns

03:26:23: wirklich

03:26:24: enorm viel.

03:26:25: Und dann kann ich sagen nach dem Podcast vor den Podcasten Nach dem Freitag ist vor dem freitag und nach diesem

03:26:31: Deep

03:26:31: Dive beziehungsweise der Woche davor als wir einen der jangster des Hommyszenens

03:26:35: zu Gast hatten Haben wir jetzt

03:26:38: eines, und ich hoffe das klingt nicht dispektierlich.

03:26:40: Eines die Urgesteiner!

03:26:42: Wir reisen nach Bremen und

03:26:43: der Platz-Hirsch im Bremen ist Grashofspistro schon

03:26:46: seit Jahrzehnten.

03:26:47: Und die großartige Sommiere in Grashofspistro ist Elke Schmidt und sie ist unsere Gäste in der nächsten Woche hier bei Sommie

03:26:55: Die interessantesten

03:26:55: Weinkänner

03:26:56: unserer Zeit.

03:27:10: Grüß Gott!

03:27:11: Hier spricht Johannes Groß von Weingutgross.

03:27:14: Dem aufmerksamen Zuhörer ist aufgefallen, dass ich meinen Nachnamen mit langgezogenem Ess und unseren Weingutznahmen mit Schafmess ausspreche.

03:27:25: Warum das so genau ist weiß ich nicht aber es zeigt, dass wir Steirers mit der Sprache nicht ganz so genau nehmen.

03:27:33: Das erste Mal aufgefallen ist mir das als ich von dem beschaulichen Gammelitz einen Schulwechsel in den Ballungsraum Wien gemacht habe Und mein Deutschlehrer damals mir sekundären Analfabetismus attestierte.

03:27:50: Ist ja auch kein Wunder, die Sprache in der ich denke hat keinen Genitiv, kein Präteritum und wir verkürzen teilweise so stark das komplett neue Wortbild einstehen.

03:28:03: Warum ich das erzähle?

03:28:05: Na ja, Sprache bildet ja auch irgendwo Identität und gesellschaftliche Zusammenhänge Allgemein Kultur, besonders Weinkultur.

03:28:19: Und weil wir Steirer so stark simplifizieren heißt das noch lange nicht dass wir leicht verstanden werden können.

03:28:28: im Gegenteil es führt sehr oft zu Miss und Unverständnis wenn wir sprechen und da braucht es Menschen die nicht nur übersetzen sondern auch erklären.

03:28:40: Gerdretter ist zwar ein Mensch wo wir genau beim eigentlichen Thema wären.

03:28:46: ich darf heute nämlich im Zuge des Sommelier-Podcasts Gerd Retters Outro sprechen.

03:29:00: Gerd Retter liebt die Bühne, diese Bühnen kann ein Restaurant sein in der er als Mähdre, ich zitiere den Weg zum Herzen der Gäste findet oder er kann in einer Weinverkostung in angepasster Sprache Weinliebhabern von Anfänger bis sofort Geschrittenen die Weinwelt erklären.

03:29:18: Er kann sein Fachwissen mit seiner enormen gastronomischen Erfahrung verbinden und erfolgreiche Weiberkonzepte entwickeln.

03:29:27: Er kann auch die echte Bühne betreten, Vorträge halten als Moderator wirken oder Chemie-Mitglied sein.

03:29:34: Er hat sogar schon ins Fernsehen gebracht!

03:29:37: Und dort versucht er den gastronomischen Serviceberuf immer in den Fokus zu stellen.

03:29:45: Der hat sucht ein Erfolg.

03:29:47: Er macht das nicht für andere, er macht es für sich.

03:29:50: Er nimmt aber andere mit, er lässt sie teilhaben.

03:29:53: Er holt die Leute ab.

03:29:56: Als Winzer ist das gar nicht so schwer von Gehard abgeholzt zu werden, er liebt nämlich den Ort an dem Weinwächst.

03:30:04: Er

03:30:05: sucht

03:30:05: die Menschen, die Wein machen – Nicht nur in der Steiermark seiner Heimat sondern weltweit.

03:30:14: Kennengelernt habe ich Gehard in Berlin Das ist fast zwanzig Jahre her an seiner damaligen Wirkungsstätte im Hotel Atlon.

03:30:22: Er hat damals schon mit dem Weinen meines Vaters gearbeitet.

03:30:24: Der war Anlaufstelle für steirische Winzer, so auch für uns und so kam ich als junger Steirabur von seinen Eltern gesandt in die große Stadt etwas verwirrt bei ihm an.

03:30:36: es waren doch irritierende Gerüche und Schmierereien an den Wänden Grafitis Die Für mich nicht ganz leicht waren einzuordnen.

03:30:48: Und Gerhard hat sich dem jungen Mann mich angenommen und die Zuneigung zu der Stadt erklärt, die ist bis heute geblieben.

03:30:59: Wenn Gehard bei uns zur Besucht ist dann sitzen wir meist im Garten oder am Küchentisch und verkosten Wein.

03:31:05: er ist ein rascher Verkoster, ein präziser Verkoster.

03:31:09: Er schafft es dem Weingang über immer wertschätzend und höflich zu bleiben.

03:31:15: Ich kann mich sehr gut an den Gespräch mit ihm erinnern indem er mir erklärt hat dass der Wert weniger vom Preis und mehr vom Nutzen eines Weins herrührt.

03:31:26: Dafür bin ich heute noch dankbar!

03:31:28: Ein Gespräch mit Gerhard ist nicht wie ein Spaziergang, es viel eher wie einen Trampoling springen.

03:31:36: Er hält sich nicht lange mit Einzelheiten auf.

03:31:39: Für langsamdenker wie mich kann das durchaus schon eine Herausforderung werden.

03:31:45: Dabei habe ich mir angewöhnt, dass ich sehr genau zuhöre.

03:31:49: Nicht nur Wassersag sondern auch was er nicht sagt ist dabei von Bedeutung.

03:31:56: Der Adreter kann anbuchen, so steht es in seiner Homepage.

03:32:00: Weingüter, Restaurants, Hotels und Importeure.

03:32:04: greifen wir auf ihn zurück wenn es darum geht Kunden und Gäste zu motivieren.

03:32:10: Professionell und authentisch schafft er einen Spagat zwischen Show- und Tiefgründigkeit ähnlich wie Udo Jürgens nur dass er eben nicht im Bademantel mit einem Weinglas in der Hand auf die Bühne tritt.

03:32:23: Und dann gibt es die Dinge, die man nicht buchen kann.

03:32:26: bei ihnen zum Beispiel die Weltschmeisterschaft, die wahrscheinlich weniger finanziellen Gewinn einbringt.

03:32:34: dafür zahlt sie ziemlich heftig in das Konto der Liebe zum steilischen Weinland ein.

03:32:41: er beschäftigt sich Mit allen weinen der Steiermark dem würzigen Souvenir den kraftvollen Morelern Aber seine Bühne bietet er den Weltschießling, denn der braucht sie.

03:32:54: Es gibt viele Dinge die ich an Gerhard Schetze.

03:32:57: eine Sache möchte ich hervorheben etwas das ich wahrgenommen habe aber dass mir nicht gleich aufgefallen ist mein Vater hat mich draufgebracht und zwar ist es Gerhards Fähigkeit zu Präsenz Fokus zu zeigen egal ob sein Gegenüber ist oder ob ein Glas Wein ist in das er gerade seine Nase hält.

03:33:17: Er schafft es den ganzen Fokus für diesen Moment dorthin zu legen.

03:33:22: Das ist eine wohltuende Eigenschaft, die ich sehr gerne annehme und ich sehr schätze.

03:33:28: Und ganz abschließend auf gut steirisch der Gerd ist er richtig klasse

03:33:33: Havara!

03:33:46: Dann gehen wir jetzt beide nach Hause trinken alle Flaschen leer, die wir aufgemacht haben und dann werden wir genüsslich schlummern.