Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
00:00:13: Tachchen Daniel Kiyofsky hier, Exportleiter Weingut Markus Molitor.
00:00:19: Wunderschön Mosel!
00:00:20: Leute heute steht Podcast mit Toni Askitis an und ihr könnt euch freuen auf einen der begenadeten Weinkommunikatoren der heutigen Zeit.
00:00:34: Neben all den Dingen die ihn als Mensch auf persönlicher Ebene so besonders machen hat Toni vor allem die Fähigkeit, Wein unkompliziert und zeitgerecht darzustellen näher zu bringen.
00:00:50: Und dadurch Interesse zu wecken und einfach Lust aufs Thema zu machen!
00:00:56: In der Welt in der wir uns heute befinden mit diesem leider stetig zurückgehenden Weingenos bin ich mir sicher bräuchten mehr Leute wie ihn weil er dem Ganzen den richtigen Rahmen gibt.
00:01:13: Ich wünsche euch sehr viel Spaß bei diesem Podcast, spitzt die Ohren und passt auf!
00:01:18: Viel Spaß dabei!
00:01:42: Herzlich
00:01:42: willkommen zu einer neuen Episode von Sommelier – die interessantesten Weinkellner unserer Zeit.
00:01:49: Es ist Deep Dive Time und darauf freue ich mich immer ganz besonders, wenn wir ein Thema so richtig tief einsteigen können.
00:01:56: Und wir haben diesmal ein recht spannendes Thema.
00:01:58: Irgendwie sein Thema, wo ich das Gefühl habe ist traut sich keiner wirklich ran!
00:02:02: Wenn es auf der einen Seite richtig kompliziert wirkt aber auf der anderen Seite so wunderbar einfach ist.
00:02:07: und deswegen dachte ich mir hole ich mir jemand ans Mikro Der komplizierte Dinge einfach machen kann weil er einfach richtig unkompliziert ist und seinem Motto ist weines unkompliciert und deswegen macht er Georgien unkomplexiert.
00:02:20: Antonius Raskitis aka Hashtag as Tony fängt vor vielleicht zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren an, Wein richtig unkompliziert zu machen.
00:02:29: Also diesen ganzen verstaubten Kram aus dem Bein herauszuzaubern und das aber wiederum mit unglaublich viel Achtung, mit unglaublicher Respekt vor Wein, vor den Produzenten und auch vor den Weingenesern lebt.
00:02:42: Georgien für mich eines der Weinländer wo ich immer das Gefühl hatte Ich versteh es nicht bis ich mich einmal damit beschäftigt habe bis ich jemand hatte der mir erklärte Toni kann es erklären.
00:02:51: Toni bringt dir Georgien näher!
00:02:53: Wir haben vier außergewöhnliche Weinerlebnisse herausselektiert und hoffen, dass wir dich die nächsten zwei Stunden damit richtig begeistern und du danach
00:03:02: zum Georgin
00:03:03: gehört bist.
00:03:04: Und wenn dich Georgien interessiert, wenn ich vielleicht sogar die beiden Weine von Shadowmokrani, die wir während der Episode verkosten besonders interessieren empfehle ich dir eine Sonderfolge mit Patrick Hornef von ShadowMokrany vor etwa einem Jahr aufgezeichnet haben Wo wir Geordien nochmal aus einer ganz eigenen Winzerperspektive spiegeln, betrachten und versuchen
00:03:26: zu
00:03:26: vermitteln.
00:03:27: Aber jetzt erst mal aus Tommi sein!
00:03:29: Denn dank Wines of Georgia, dank vieler außergewöhnlicher Produzenten in diesem großartigen Weinland ist er heute hier.
00:03:35: Ganz herzlich willkommen lieber an Antonio Sasquitos aka
00:03:39: Estoni!
00:03:41: Bereit auf geht's?
00:03:42: Let´s go!
00:03:44: Hast du Drops Of God
00:03:45: geguckt?!
00:03:46: diese Wein-Serie, so einen der wenigen auch wirklich guten Wein-Serien.
00:03:50: Du wirst lachen aber das steht bei mir ganz groben in der Liste.
00:03:53: ich habe es aber noch nicht gepackt.
00:03:54: Ich gucke auch nicht so viel Fernsehen.
00:03:56: Nee ich auch nicht überhaupt nicht und stand bei mir für zwei Jahre.
00:03:59: und ich hab mir das jetzt irgendwie wie wenn ich da ein neues Gerät gekauft hatte.
00:04:02: hast du da drei Monate irgendwie so dein Abo mit dabei?
00:04:04: Da dachte ich jetzt musst du die drei Monate musst du durchbalan und hat mir beide Staffeln angeschaut.
00:04:08: Die erste Staffel ist in der Tat besser war bei der zweiten und das hat mich überrascht.
00:04:11: da ging's eigentlich fast die ganze Staffel um Weine aus Georgien.
00:04:16: Und dann frage ich mich, was?
00:04:16: die Weinwelt ist so groß?
00:04:17: und es geht ja da mehr oder weniger um die Camille Leger.
00:04:20: Die das Erbe ihres Vaters antritt als Beinkritikerin.
00:04:25: Sie ist über die Maßen begeistert nachdem sie den ganzen Kram aus der Alten mit aus Übersee probiert hat von einem Wein aus Georgien, den sie damit rein schmuggelt.
00:04:34: Darum geht die ganze Story!
00:04:35: Da wird eigentlich ein Riesenfokus auf georgischen Wein gerichtet.
00:04:39: Eigentlich ist es unter uns Nerds in unserer Branche Ja schon seit ich den gezehn, fünfzehn Jahren ein relativ großes Thema.
00:04:45: Aber das ist dann eben so und dann von Apple und dann ebenso global und so präsent fokussiert wird.
00:04:52: Und es eigentlich da längst überfällig dass man deep dive macht, dass man versucht mal so ein bisschen zu analysieren was begeistert uns an Weinen aus Georgien?
00:05:00: Was ist eigentlich da also dieses ganze Drumherum?
00:05:02: Und ich glaube, das ist gerade kein besserer als du oder?
00:05:05: Als alter Griecher.
00:05:06: Ja genau!
00:05:07: Ich habe ja noch eine Diskrepanz.
00:05:11: Die Wiege des Weines.
00:05:12: Der sagt man ja, käme wohl eigentlich vom Berg-Ahrrad was ja gar nicht wie der Armedien noch Georgian ist sondern ja eigentlich Türkei.
00:05:20: Ja für mein Verständnis.
00:05:22: Jetzt
00:05:22: kommst
00:05:22: Du mit deinen Geschichten.
00:05:24: Meine Geschichte ist natürlich Griechenland.
00:05:25: Wenn in Griechland wird alles verheimnamt und alles wurde da entwickelt.
00:05:29: Riechland hat ja auch eine sehr, sehr alte Weintradition.
00:05:32: Auch mit Herkunftsbezeichnungen und so weiter und sofort.
00:05:35: aber in Georgien wird das so unheimlich, wie soll ich sagen intensiv gelebt?
00:05:42: Der Wein gehört da zu der ganzen Tradition muss man sagen Einfach zu Georgien, das ist unglaublich.
00:05:52: So habe ich es noch nie erlebt in keinem anderen Weinland.
00:05:54: Das ist auch irre!
00:05:55: Weißt du wie man sagt wenn man sich trifft?
00:05:57: Bei uns sagt man ja... Wie geht's dir?
00:05:58: Weißt Du wie mein Georgian sagt?
00:05:59: Nee.
00:06:01: Wie gehts deinem Wein?
00:06:02: Wie geht´s deinm Wein?
00:06:02: Ah, ist das geil.
00:06:03: Also die sagen echt, wenn sie sich trefften, die sagen nicht, wie geht´ts ihr?
00:06:05: Die fragen wie geht's deinm Weinen?
00:06:07: Stark Ja, siehst du, dann bekräftet das ja immer das was wir gerade gesagt haben.
00:06:12: Irre oder?
00:06:13: Und Griechenland?
00:06:16: In Griechenland, ja man sagt eigentlich zum Wohl.
00:06:21: Vielleicht will er jetzt nicht mithalten wollen aber... Man sagt zum Wohl so Yasu, also auf dein Wohl und wenn man Anschluss heißt auch Yamas.
00:06:31: und du weißt ich fange immer meine Stories, meine ganzen Reels mit Yamas an.
00:06:38: Dann fängst jede Sprachnache mit Yamas
00:06:40: an?
00:06:42: Nicht ganz!
00:06:45: Könnte ich machen, ja.
00:06:46: Vielleicht nicht bei der Frau, das stimmt?
00:06:47: Ne genau...
00:06:49: Okay Schweifer ab und schuldig!
00:06:52: Kein Ding, kein Ding.
00:06:53: Also
00:06:53: der Ursprang kommt eigentlich aus Griechenland des Weines.
00:06:56: also diesen kleinen Abschweifer muss mir zugestehen
00:06:58: Ja
00:07:00: wir kriegen das heute nicht geklärt.
00:07:02: aber man muss schon sagen dass in Griechland natürlich der Wein auch eine Riesenrolle spielt weil Es wird ein unheimlich viel Wein getrunken, jetzt nicht unbedingt Qualitätswein auf Top-Niveau.
00:07:14: Aber ganz viele Tafelweine.
00:07:16: Jedes Dorf hat einen Opa, sag ich mal der halt seinen Wein macht und wenn er frisch ist dann ist ja ganz ehrlich gemacht und funktioniert.
00:07:24: nur das Blöde ist es oxidiert dann irgendwann mal vorsichtig hin, wenn das Fass immer Lehrer wird so ungefähr Und dann wenn man den zu dem Stadion dann erwischt, dann ist auch nicht mehr so geil.
00:07:32: aber sonst gehört es zum Lifetime dazu, ganz klar.
00:07:37: Und, was natürlich Griechenland ausmacht und das ist ähnlich wie in Georgien ein Riesenfond an Autochttorenrebsorten.
00:07:43: Was auch ... ja einen erfahrenen Weintrinker noch mal eine oder irgendwie doch ne neue Herausforderung stellt.
00:07:51: So ähnlich ist es doch in Georgian.
00:07:53: auch bei mir war's auf jeden Fall so.
00:07:55: also man kommt in Berührungen mit ganz neuen Rebsorten, ganz neue Erlebnisse.
00:08:02: Versuchte dann ja auch zu kategorisieren mit dem was man gelernt hat wie man sozialisiert wurde im Wein und dann passt es da trotzdem nicht rein.
00:08:09: Und das ist eine große Herausforderung, die Georgien aktuell hat auch in unserer traditionellen oder nördigen Weinwälder.
00:08:15: Wenn man es aber runterbricht also man spricht ja in der Tat um dieses Thema vielleicht so ein bisschen abzuersten von fünfhundertzwanzig Rebsorten, die autoktoren sind somit auf Augenhöhe mehr oder weniger mit Italien und Portugal, ja mit Griechenland auch.
00:08:26: Aber wenn du es komplett runterbrichst sind nur achtunddreißig Rebesorten zugelassen.
00:08:30: Also von dieser ganzen großen Rebsorte Welt werden eigentlich nur achten dreißig rebsort verwendet.
00:08:34: und wenn du's dann unterbrechst und nimmst von mir aus Rotwein was ja manche sagen Sie sagen, fünfzig Prozent der gesamten Weimproduktion ausmacht.
00:08:41: Sind neunzig Prozent des Rotweins?
00:08:43: sind Zappadafni?
00:08:45: Ja ja genau!
00:08:45: Also so viel muss man sich da eigentlich nicht merken.
00:08:48: in dem Sinn also man kann es auch aufs wesentliche runterbrechen und das ist manchmal so ein excuse den man eigentlich nicht nehmen muss weil auch wenn ich nach Italien gehe oder Portugal gehe muss ich am Anfang vielleicht so einen Grundbewusstsein dafür aufbauen.
00:09:00: gut vielleicht spricht es sich ein bisschen schwerer aus Riksatelli oder was aber du kommst da relativ schnell rein Und ich glaube, dank kann man eine ganz eigene Welt irgendwie erleben.
00:09:13: Also es gibt diese fünfundundzwanzig Rebsorten werden auch immer mehr.
00:09:16: Das können wir später noch mal erklären warum das so der Grund ist also warum's die auch noch gibt und warum sie auch noch Bestand haben.
00:09:22: Es gibt eine Rebsorte Schule dort Die versucht alle Rebsorts jedes Jahr zu ernten und weinen drauszumachen und schaut was Sinn macht oder was nicht Sinn macht?
00:09:33: Und die versuchen sich auf diese auf diese Rebsortenkultur langsam wieder so ein bisschen zu konzentrieren, weil das für die die einzige Chance ist in diesem Weltmarkt mehr oder weniger zu bestehen.
00:09:45: Dann haben sie das aber auch richtig verstanden?
00:09:47: Weil alles andere wäre ja auch... Ich will nicht sagen Alpern dass wir unfair, aber
00:09:52: Wir
00:09:52: haben schon Overkill oder eine Sättigung von Cabernet und Sauvignon Blancs.
00:09:58: Ja da sind wir ja durch.
00:10:00: Die gibt es in allen Qualitäten in allen Preisklassen.
00:10:04: In gut, in schlecht und für teuer und für günstig.
00:10:06: Das heißt also wenn man Bestand haben will langfristig, also nachhaltig dann muss man voll auf die Autochttoren-Rebsorten setzen und da Fans für gewinnen damit es dann ein Weg findet weil das gibt's ja tatsächlich auch nur da.
00:10:22: Na das ist ja auch mein Reden wenn ich an Griechenland denke.
00:10:24: Und da tat glaube ich dass genau das die Chance ist diese neue moderne Generation auch reinzukommen.
00:10:30: Die mögen sowas.
00:10:31: Sie mögen dieses Frühgige, dieses so ungewöhnliche, dieses Andersartige und eben nicht das was man vor dreizig Jahren schon getrunken hat und das womit man überzeugen kann was die noch ein bisschen fängt sie es vielleicht auch ein bisschen lustig klingt und wo man eben auch sein Bewusstsein für Wein darstellen kann anders als Papa Opa oder wer auch immer.
00:10:49: klar und wenn ich jetzt an mich zum Kollegen denke ist ja auch schon so dass man dann immer auf der Suche nach etwas neuem isse dass man dann sagt, ey wir haben eine oder man will ja in dem Gas auch immer was Neues zeigen wie etwas funktioniert.
00:11:04: Und das kann man gerade mit Georgien ganz außergewöhnlich gut mittlerweile.
00:11:08: ich glaube Georgien hat da das gleiche Problem wie Griechenland.
00:11:10: um die Programme mal zurückzuschlagen Das ist ganz viele nicht so tolle Weine gab.
00:11:15: Ich habe lange mit Patrick Connor von Shadow Mochani gesprochen.
00:11:19: Hat er auch schon meinen längeren Podcast mit ihm und er meinte eben auch Die Entwicklung des Landes ist halt schleppend.
00:11:27: Also die sind nach wie vor noch in der Zeit vor, keine Ahnung, vor zwanzig dreißig Jahren, wo noch ganz viel Masse produziert wurde und man das Bewusstsein noch nicht hat.
00:11:35: oder die nächste Generation kommt jetzt auch erst... Es ist halt das Land als eines der wenigen eine richtig krasse Weinenentwicklung hat.
00:11:43: Also es gibt so einen Index für Weinentwicklungen im Land.
00:11:47: Der ist in Deutschland gerade bei Achtzig.
00:11:49: Der isst in selbst.
00:11:50: in Ländern wie Die gerade so als Aufstreben gelten wie Portugal ist er bei.
00:11:57: Sechsten Achtzig in Georgien ist ja bei Hundertzehn.
00:12:00: also jedes Jahr hast du keinen Rückbau, sondern du hast zehn Prozent Gewinn.
00:12:04: und in den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Weingüter in Georgian verdoppelt.
00:12:08: das heißt wir haben zwei Tausend Weingüdder Und Wir Haben siebund Vierzichttausend Winzer die dort tätig sind auf hundert Siebzig tausend Parzellen.
00:12:16: Also diese Vielfalt die dort auch gegeben ist es absolut enorm und Das Finde ich Eigentlich außergewöhnlich welches Potential da auch drinsteckt.
00:12:24: Die Gesamtgröße weiß man nicht genau, also es gibt verschiedene Aussagen zwischen siebenundvierzig und fünffünfzigtausend Hektar sagt man.
00:12:33: Ein Verstellbarer Georgien war ja auch Ja für den Wein auch damals in der Soweto nun ja verantwortlich Und deswegen haben wir auch die zwei Rebsorten.
00:12:45: Es gab nur eine weiße und eine rote.
00:12:47: Somit kann man sagen, erst mit der Auflösung oder der Abkapselung von Georgien, also bleiben wir da nicht stehen.
00:12:54: Ist es ja zu dieser Vielfalt erst gekommen und als ich vor Ort war... Es war wirklich beeindruckend!
00:13:01: Also erstmal habe ich mich sehr sehr
00:13:02: geholfen.
00:13:02: Du warst schon
00:13:03: da?
00:13:03: Ja klar, ich war schon da.
00:13:04: Wow
00:13:05: krass,
00:13:05: wann?!
00:13:06: Das war vor letztes Jahr.
00:13:11: Es war einfach beeindruckend.
00:13:13: Erstmal habe ich mich sehr wohlgefühlt, weil die eher so einen mediterranen Style haben.
00:13:17: Also offenherzig, sehr gastfreundlich.
00:13:21: Die hatten ein großes Interesse an den Leuten, die da waren.
00:13:26: Ich hab mich sehr heimisch gefühlt.
00:13:28: Jetzt hatten wir auch ganz warmes Wetter da und sind dann in Kahitin rumgereist und waren bei Stratomokrati selber beim Patrick beeindruckt.
00:13:39: Aber dann die Story dahinter, dass man sagt so okay.
00:13:44: Man hat hier nur weiß und Rotwein für eine UDSSR damals produziert.
00:13:49: das brauchte Mengen.
00:13:50: Und dann siehst du kleine Weingüter die Du gerade beschrieben hast wo immer neue dazukommen und aber auch so riesen Dinger die keine Ahnung Siebenhundert Hektar groß sind und liegende Tanks haben Die sehen aus wie O-Boote.
00:14:02: So groß ist das.
00:14:04: Und die Weine sind dann eher auch technisch geprägt, muss man einfach so sagen wie es ist.
00:14:08: Aber das ist schon sehr beeindruckend wenn man so ein großes Weingut dann erlebt was sie da für eine Menge dann daraus knallen.
00:14:16: Das ist heftig und einen harten Gegensatz dazu zu den kleinen handwerklichen Winzern diese Erfielden in Quebris ausbauen.
00:14:25: Ja, das auch der Grund ist warum überhaupt.
00:14:28: Denn diese Vielfalt an Autochtonenrebsorten überhaupt überlebt haben weil die eingegraben waren und die keiner gesehen hat so ungefähr.
00:14:34: Das ist in der Tat so.
00:14:36: einer der Gründe also dass neben oder das gerade eben auch damals in der zurzeit eine UDSSR neunzig Prozent der Weinproduktion trotzdem noch privat waren.
00:14:45: Also jeder so seinen Weingarten im Hintergarten hatte und auch seine eigenen Quäfristurchal graben hatte die alten Rebsorten dadurch erhalten wurden, weil sie halt nach und nach immer angebaut worden teilweise dadurch eben auch relativ alt wurden.
00:15:02: Und nicht durch irgendwas Neues erneuert wurde, weil das effizienter war.
00:15:05: Es war dieser Hobbyweinbau der mehr oder weniger präsent war, der sich dann in die Zeit getragen hat und wo viele Junge sagen okay wir nehmen diese vier Weingärten zusammen machen draußen Weingut und kreieren neues Bewusstsein für Wein.
00:15:20: Was habt ihr damals besucht?
00:15:21: Habt ihr nur, also ihr wurd wahrscheinlich vom Georgischen Weinbauverband eingeladen.
00:15:25: Genau!
00:15:26: Geheidet wurden wir komplett.
00:15:28: Wir haben wie gesagt sehr große Weingüter aber auch sehr kleine handwerkliche Weingüter.
00:15:34: Besuch zum Beispiel Jonah was ich hier auch schon vor mir liegen hab und eigentlich würde ich jetzt schon mal eine Flasche öffnen.
00:15:39: ist das okay für dich?
00:15:41: Wein lebt vom Trinken total gerne
00:15:48: Und dann siehst du da halt den Unterschied, dass jemand das sehr ideologisch einfach macht und es machen möchte.
00:15:54: Also er selber war nicht da aber seinen Vater und seine Mutter und die haben uns genau bei denen im Wohnzimmer empfangen und es war etwas... Und das ist echt nicht böse oder ohne Bewertung gemeint.
00:16:10: Sehr bäuerlich haben sie uns empfang.
00:16:13: Es war alles eher rudimentär, funktionell.
00:16:17: Aber mit einer Herzlichkeit kann man fast den Worten nicht beschreiben.
00:16:19: also man muss es erlebt haben.
00:16:20: Es ist aber eines der Weingüter die trotz allen eine internationale Reputation haben will.
00:16:26: Neunzig Prozent der Produktion werden exportiert und sie werden im Ausland auch wahnsinnig gefeiert.
00:16:33: Das ist eins der Weingeuter wo man versucht so eine typische Sprache des Georgischen Weines nach außen zu tragen.
00:16:39: zwei Hektar Größe das finde ich Hammer.
00:16:42: also zwei Hektar und ich meine die kosten ja auch nicht.
00:16:44: die welt leben von zwei hektar Und dann leben mutti und fahrt ihr auch noch mit davon?
00:16:48: Den habt ihr besucht.
00:16:49: habt ihr damals auch den kisi probiert?
00:16:51: Nee, den kizi hier zum quäferi Müsste ich jetzt nachschauen aber Ich kannte den wein sowieso.
00:16:56: Also ich mache den empormisen Wein.
00:16:58: gab es einen flight oder wird bald ein flight geben.
00:17:01: Da ist der wein auch dabei.
00:17:03: Ob wir ihn jetzt genau geschmeckt haben weiß ich jetzt gerade nicht mehr.
00:17:09: Aber die Rebsorte an sich, oder generell jetzt der Style.
00:17:12: Das ist ja jetzt ein Emberwein den wir hier haben.
00:17:17: Ich habe immer noch mit sehr vielen Rookies zu tun und da muss man sagen das könnte vielleicht eine Barriere sein.
00:17:23: es ist ein Weintyp.
00:17:24: Der hatte eine zeitlang einen Hype, halt in Österreich.
00:17:27: Wenn du dich erinnerst, da haben etliche Leute Quevris aus Georgien einfliegen lassen oder transportieren lassen, haben die Weine so ausgebaut und wenn man natürlich jetzt nicht deep im Wine Game ist und offene Kanäle hat dann muss man schon sich damit auseinandersetzen wollen fast schon.
00:18:07: Dahinter steht Mikhail Chonisvili, von allen nur Schoner gerufen.
00:18:12: Sein Vater hieß Georgi, sein Großvater machte Wein!
00:18:16: Und wie weit diese Kette zurückreicht weiß die Familie selbst nicht mehr genau.
00:18:19: irgendwo in den Jahrzehnten als Weine geordnet kein Beruf war sondern Haushaltsroutine... Die Brotbacken oder Holz hacken.
00:18:26: und im Jahrzehn entschied Schoner daraus ein Unternehmen zu machen Nicht aus Kalkül sondern bei Ermitglied des bekannten sechsköpfigen Gesangsaussambels Aliloes.
00:18:36: Das Ensemble turte, Toner war häufig unterwegs und damit das Weingut in seiner Abwesenheit lief musste er Strukturen haben.
00:18:44: Strukturn die über die Privatküche hinausging.
00:18:46: seine Frau Elena gestaltet die Ideketten.
00:18:49: Sein Vater Georgi beaufsichtigte den Keller.
00:18:52: Die zwei Hektar Weinberge im Dorf Kurt Gelaurie ziehen an Dali Schutzgebiet,
00:18:58: fünfhundertfünfzig
00:18:58: Meter über dem Meeresspiegel wurden von der Familie gepflegt.
00:19:01: alle Jeder Arbeitsschritt von der Handlese bis zum Edigatieren erledigt die Familie selbst.
00:19:07: Das ist kein romantisches Bild, das ist eine Beschreibung der Betriebsgröße zwei Hektar!
00:19:12: Keine Angestellten keine Kellereikonsortien keine Vermarktungsagentur.
00:19:17: Marani bedeutet auf georgisch Weinkeller Chonamaranis buchstäblich Jonas Keller nicht weiter dass aller Zahnitali zwischen zwei Gebirgsketten dem großen Kauker so es im Norden dessen Gipfel im Winter die Schneekränze tragen und dem Gomborige Bürg im Süden.
00:19:33: Durch dieses Tal fließt die Alazani langsam und breit auf den Wege zur asapajanischen Grenze, schließlich zum Kasbischem Meer.
00:19:42: An seinen Hängen konzentriert sich die georgische Weingeschichte so dicht wie nirgendwo sonst in der Welt!
00:19:48: Zinandalis, die Appellation des Rechten als Sani-Ufers.
00:19:51: Bindank nach dem Gut von Fürst Alexander Shavatschatze der hier in den Achtundreißiger Jahren das erste klassische georgische Weisweibrophie entwickelte einen unterirdischen Weinkeller, Achtzehnhundertdreißig baute und die Sorte formalisierte, die heute noch die Appelation trägt.
00:20:09: ein Blende aus Kaxatelli um mit Swahne Kakuri diese Appellations seit nineteenhundertvierzig gesetzlich kodifiziert.
00:20:16: was bedeutet Das Zinandali zu den ältesten Formal gelten den weinen Ursprungsbezeichnungen der Welt gehört.
00:20:24: Schon das Weihberg liegen in Kurt Gelauri, einem Dorf innerhalb der Schutzzone.
00:20:29: Der Bodyskalk halte ich lemig aluvial vom Fluss.
00:20:33: Der Kaufer sucht im Norden schützt vor extremer Kälte!
00:20:36: Das kontinentale Klima mit seinen heißen Sommer- und kalten Winter ist genau das, womit Kisi auf Anhieb klarkommt... die Sorte verträgt Temperaturschwankung besser als die meisten anderen karketischen Weißweinreben.
00:20:51: Um das Jahr zweitausend war Kisi praktisch ausgestorben, nicht wegen der Reblos?
00:20:56: Die georgischen Weinberge haben die Reblous besser überlebt als die weißen europäischen teilweise wegensandiger Böden, teilweise wegen der Isolation der Sowjetzeit, die den Austausch mit infizierten europäischen Pflanzenmaterial verhinderte.
00:21:08: Kisi verschwand aus einem anderen Grund – Aus dem Ertrag!
00:21:13: Die Sorte produziert, um zum Beispiel ca.
00:21:15: von der Haxitelle.
00:21:17: In der Serviette Wirtschaft, die Volumen über alle stellte, war das ihr Todesurteil.
00:21:22: Planwirtschaftliche Kellereienpflanzen um vereinheitlichen Maximierten!
00:21:26: Kiesi blieb in ein paar alten Weinbergen, gepflegt von ein paar hartnäckigen Bauern, dieses Rehmaterial nicht aufgabt weil es ihnen gut schmeckte und weil sie dich gefragt wurden ob das ökonomisch sinnvoll war.
00:21:39: Was die Sorte ist Lässt sich schnell sagen, wahrscheinlich eine natürliche Kreuzung aus Kaxitelli und mit zwar ne Kakuri entstanden um das fünfte Jahrhundert nach Christus.
00:21:49: Michael Junisvili der in KG die Wein macht wenn er nicht mit Alilo auf Europa Tournee ist gehört zur Natural Wine Association Georgia fermentiert ausschließlich mit wilden Hefen verwendet keinerlei synthetische Pflanzenschutzmittel und arbeitet nach bioorganischen Prinzipien.
00:22:08: Nicht weil er das Zitifikat auf dem Etikett wert ist, sondern weil zwei Hektar die von einer Familie bewirtschaftet werden ohnehin nach anderen Kriterien funktionieren als eine Industriekellerrei.
00:22:19: Wer jeden Rebstock selbst in den Händen hält behandelt ihn anders.
00:22:25: Kaxitalia ist das Rückgrat Kaketiens.
00:22:27: Zaberafni is der Stern.
00:22:29: Zwane is der Aromgeber.
00:22:33: ist der Rätselhafte fast verlorene, jetzt wiedergefundene Dritte.
00:22:37: und bei Jonas Marani auf zwei Hektar Kalkboden in Kurt Gelauri, fünffünfzig Meter hoch über dem Al-Azhani macht er einen Wein.
00:22:46: Der klingt wie eine Antwort auf eine Frage die noch nie jemand gestellt hat.
00:22:51: Georgian macht seit achttausend Jahren Wein.
00:22:54: Dieser hier ist der Beweis dass die interessantesten Kapitel dieses Buches noch nicht abgeschlossen sind.
00:22:59: uns eine Freude diesen Wein zu entdecken.
00:23:02: Vielen Dank Shona für dieses großartige, wie nur viele Erlebnisse.
00:23:07: Und wenn du diesen Wein probieren möchtest, solltest du nicht nur schnell sein sondern in die Shownut schauen denn da findest du alle Infos!
00:23:23: Ohne Frage.
00:23:24: aber ich glaube viele die sich erst mal damit auseinandersetzen sind überrascht weil es mit den was wir als Orange Wein das wird ja oftmals eine ganz, ganz große Tonne geworfen.
00:23:36: Was hier unter Orangesein verstehen diese Emberweine nicht unbedingt viel mit zu tun haben, weil die klarer definiert sind, weil sie eigenständiger sind.
00:23:45: Weil man auch letztlich sagen muss Nicht jeder Queferi-Wein ist ein Ember Wein, nicht jeder Ember Wein ist eine Queferivein.
00:23:52: also du kannst auch einen Ember weinen im Edelstall ausbauen das hat das einem dem anderen nichts zu tun.
00:23:57: und ich finde was auch relativ wichtig ist Und das fand ich hat Patrick damals auch relativ markant gesagt, die Menge des Ausbaus in Quefries sind nur noch drei bis vier Prozent.
00:24:11: Also es ist gar nicht mehr so viel wie man sich da vorstellt und das ist eigentlich auch total falsch für Georgien wenn man's darauf runterbricht bzw.
00:24:19: auch für Georgianen wenn sie sich damit identifizieren weil irgendwann ist auch diese Quefry Geschichte auserzählt.
00:24:24: auf jeden Fall Musste doch was übrig bleiben.
00:24:27: Und das sind während die Rebsorten wieder herum und so eine Rebsorte wie Qizi, die ja eigentlich noch individueller ist als Mozzane oder Razzatelli, ist ja eigentlich was aufgrund dieser kräftig dicken Bernschalen hast du ja richtig Struktur am Gaumen oder in auch die Farbe, die eben nicht Orange ist, die nicht Gold ist, der eher dieses Bernsteinfarben, Kupferfarbene, dieses Honigartige hat.
00:24:50: Und dann die Aromatik.
00:24:51: Wie empfindest
00:24:51: du die?
00:24:52: Also ich bin gerade richtig geflasht, der Wein ist sehr klar!
00:25:00: Der strahlt richtig.
00:25:02: Die Weine von Jonah waren dann öfter mal... so ein bisschen, weil sie sehr natürlich gemacht worden sind hat die Ecken und Kanten.
00:25:11: Also in Richtung Flüchtige ging's manchmal aber hier...
00:25:14: Achso echt?
00:25:14: Ja
00:25:15: schon!
00:25:15: Aber in einem Maße wo ich sagen würde das funktioniert.
00:25:18: also es war jetzt nicht reineißig.
00:25:23: Das kennt man ja auch.
00:25:25: Also so dass es immer noch eine gewisse Trinkanimation hat bei mir.
00:25:29: manchmal schnürt sich das komplett zu.
00:25:30: dann sage ich so ich bin einfach raus aus der Nummer.
00:25:33: Hier im Fall ist es ganz anders.
00:25:36: Genau die Geschichte, du hattest das eben gesagt, ist irgendwann mal auserzählt.
00:25:39: Aber es ist ja schon etwas Uniques und wenn man weiß diese Emberweine ordentlich einzusetzen – und du hast ja auch verschiedene Arten jetzt gerade auch angesprochen – werden wir hier in dem Fall mit viel Luft diesen Kissi... Aus dem Kälvrier haben.
00:25:55: dann bekommt der Wein einfach eine gewisse Komplexität.
00:26:00: Eine Tanninstruktur, die sehr zupackend ist.
00:26:03: aber wenn ich jetzt an Essen denke vor allem an deren essen denke Wenn du vor Ort bist es kann nicht passieren egal wo du hingehst steht Essen auf dem Tisch.
00:26:12: Das würde auch keiner, das ist in Griechenland ehrlich gesagt dasselbe!
00:26:16: Du kannst dich irgendwo hingehen und dann wird dir nichts präsentiert.
00:26:19: Das wäre ein schlechtes Bild.
00:26:20: Das heißt also wenn du fünf Weingüter am Tag machst hast du fünfmal dick essen... ...und abends bist du sowieso zum Essen.
00:26:27: Und es wird... Silvi du kannst jetzt nicht vorstellen Es wird rausgebracht, mengenmäßig viel schmeckt besser.
00:26:33: Es ist unglaublich
00:26:35: Tonnen
00:26:36: von Essen.
00:26:36: Sehr viel Gemüse ist dabei, Fleisch ist ein bisschen zurückhaltend.
00:26:40: es gibt eine tolle Käseauswahl die sehr intensiv ist und diese Vielfältigkeit.
00:26:46: wenn man sich den Tisch anguckt dann versteht man auch warum es genau diese Weine dazu geben muss weil sie so komplex sind, so vielfältig sind, die können mit vielen Dingen mitgehen und behalten aber trotzdem ja eine gewisse Eleganz.
00:27:01: also in dem Fall was ich gerade im Glas habe Es macht einfach so viel Spaß zu trinken.
00:27:10: Und ich erlebe das ja auch bei den Leuten, die mir dann sagen, im Sommer alle wollen grillen und wollen die ganze Zeit Röstaromatik egal ob Gemüse oder Fleisch... Und dann muss man Kompromiss finden, was man trinkt.
00:27:21: Entweder ist es ein leichter Rotwein, den man gekühlt hat.
00:27:23: Das funktioniert dann ... Wir müssen aus Food & Wine pairing jetzt auch nicht mega hochhängen.
00:27:28: Aber dann ist das okay oder dann hat man weiß Wein?
00:27:31: Wenn man aber Röstaromatiker geht man eher zu was Struktur- oder was dickerem unter Umständen, das will man im Sommer jetzt auch noch nicht haben.
00:27:38: und dann kommen genau diese Weine!
00:27:40: Jetzt hast du dann Gerbststoff Das Tannin, das geht wunderbar mit Rostaromatik.
00:27:45: Egal in welcher Art und Weise.
00:27:46: Also wenn ich jetzt hier sagen würde... Ich hätte einen Spitzkohl angegrillt und würde dann weiß ich nicht so ein Firsich-Compotter zu machen.
00:27:53: Hey!
00:27:54: Das wäre der Wein dazu.
00:27:55: Wie sie.
00:27:56: Gerade wieder auch diese getrockneten Applikosen.
00:27:58: Das war
00:27:59: die Inspiration.
00:28:01: Die Zitrusaromen, die Birne in der Nase hast und so ein bisschen was Kreutröseln dabei.
00:28:05: Schwarzer Tee?
00:28:05: So ist es.
00:28:06: Was
00:28:06: Nussiges, was Honigartiges finde ich so.
00:28:10: Und da hast du noch nicht mal über die Gustatore geredet und der ist jetzt noch relativ jung.
00:28:14: Hier wiederum eben eine Rebsort, die sogar ich aussprechen kann also Krisi kriege selbst mit dritten Flaschen raus.
00:28:20: Ich habe die drauf gerebt mittlerweile.
00:28:25: Also finde ich ein sehr außergewöhnlicher Wein.
00:28:27: Ich glaube dass der wenn er einfach Zeit bekommt sowohl entweder im Glas als eben auch in der Flasche.
00:28:35: Wir machen halt den Fehler, dass wir die Weine aufreißen sofort irgendwie bewerten und sofort charakterisieren.
00:28:42: aber den in einer Karaffe, den im großen Glas oder auch im kleinen Glas und einfach mit Zeit genießen, mit verschiedenen Temperaturebenen genießen ist das ein richtiger Fund.
00:28:51: also ist das was Spaß macht und was auch in seiner Art richtig außergewöhnlich ist.
00:28:56: und wo man auch sagen kann es passt
00:28:58: eigenständig genau passt nirgends wo sonst hin.
00:29:02: ob man da jetzt in der Blindprobe auf Georgien kommen würde.
00:29:05: Ich glaube, dafür ist man mit dem Wein noch nicht so vertraut.
00:29:07: aber ich glaube auch gerade diese Probenfolge ein richtig schöner Auftakt.
00:29:12: Sollen wir Queferi?
00:29:13: Sollen wird das ganz kurz ein bisschen...
00:29:15: Können wir gerne sagen.
00:29:16: ...tiefer
00:29:16: besprechen wenn wir schon bei dem Thema sind.
00:29:19: Ein Wort zu den Beinen noch!
00:29:20: Ich habe selten weil immer wenn wir über Tannin oder Quevriweine sprechen Die Herausforderung, denke ich, ist für den weilmachenen Menschen wie die Extraktion vom Tannin.
00:29:37: Und ich habe selten in der Art und Weise, dass wir ein relativ sehr kräftiges Tannine haben aber auch gleichzeitig genau diese Fruchtspektro was du eben angesprochen hast zusätzlich zu dem schwarzen Tee.
00:29:51: Dass das in so einer Balance stattfindet, ist mir selten begegnet.
00:29:55: Sonst hat man immer eher eine Aromatik von Bienenwachs.
00:30:01: Wachs generell, es riecht ein bisschen wie Kirche.
00:30:03: Also in die Richtung ... Weil die Quäferis auch und vielleicht ist das jetzt gerade die Brücke ja mit Bienenwachs ausgestrichen werden damit sie stabiler sind weil die sind relativ dünn.
00:30:11: Die
00:30:11: zehn sind die Meter ungefähr ne?
00:30:13: Also grad wenn so'n Riesenquäfried sind der teilweise zwei Fünfzig drei Metern als gibt verschiedene Größe von zehn Liter Bist du drei tausend Liter, also findest du alles und wird es halt auch individuell gefertigt.
00:30:23: Es wird aus Tongefährdicht teilweise aus Georgischen Ton gibt immer mehr die danach schreien und deswegen ist das so ein Handwerk was eigentlich fast ausgestorben ist was jetzt langsam wieder regeneriert wird Und soweit ich weiß, nimmt man nur georgische Quäfnis.
00:30:41: Also man würde niemals die von irgendwo ... und um Himmels will man das auch nicht am Voraus sagen,
00:30:45: wenn man dort ist.
00:30:46: Richtig!
00:30:47: Ich glaube
00:30:48: da musst du ein Bier zur Strafe trinken oder so?
00:30:49: Das
00:30:49: geht ja auch noch.
00:30:50: Aber Du hast es genau gesagt, die Nachfrage von außerhalb bis hoch... Das ist echt ein altes traditionelles Sandwerk.
00:30:58: Es ist nicht industrialisiert.
00:31:01: Auch
00:31:02: von deswegen sind die so zart und vom Ton her, die können auch nicht oder werden einfach nicht so heiß gebacken.
00:31:09: Die sind also schon relativ fragil.
00:31:11: Und dann musst du dir noch eingraben und ja ist eine weitere Herausforderung.
00:31:15: Das ist aber wiederum der Schlüssel warum die eben selten kaputt gehen beziehungsweise halten weil sie eingegraben sind.
00:31:21: dadurch noch eine zusätzliche Stabilisation aber eben natürlich dann später weiter bei Bereitung eine automatische Klugung haben oder ne Erdthermik letztlich mit dabei was dem Wein natürlich dann ganz langsam ausreifen beziehungsweise sich entwickeln lässt, weißt du warum die eingegraben wurden?
00:31:36: Also das habe ich vorher noch nie gehört.
00:31:38: Eines der Gründe ist...
00:31:40: Ich dachte dass es immer wegen der Temperatur.
00:31:42: Ja
00:31:42: wäre so ein Gedanke den ich eigentlich auch immer hatte.
00:31:45: aber ursprünglich kam man darauf, Georgien ja das große Problem hatte, dass die selten eigenständig waren.
00:31:51: Die gehörten immer zu irgendjemandem und wurden immer von jemandem eingenommen unter anderem eben auch unter muslimischer Herrschaften.
00:31:57: Und damit wenn die Kontrolleure sozusagen die Weingärten kam nicht sehen, dass da Wein ist hat man sie in den Boden eingegraben.
00:32:04: Und zwar so weit es im Prinzip oben nur der Spund rausguckt, dass man es abdecken konnte und dann hat man so verdeckt.
00:32:09: Das hat man beibehalten.
00:32:10: später zur Sowjetzeiten Wenn die eben in die Gärten kamen, dass sie nicht sehen oder nicht sofort sehen.
00:32:16: Da sind Tonabfrohren, da wird illegal Wein gemacht und hobbymäßig Wein gemacht hat man die im Boden gelassen dann irgendwann wieder so ist merkt man natürlich wenn die im Boden sind dann macht das irgendetwas mit dem Wein und das hat man beibehalten.
00:32:29: Und eben diese angenehmen Elemente damit beibehaltend, es geht ja so weit dass bevor ein Haus gebaut wird wurde er teilweise in Gefäferie gebaut.
00:32:37: also ich wohne richtig als...
00:32:39: Ist das nicht geil oder?
00:32:40: ...wein Hammer!
00:32:41: Also da hast du mal so deinen tausend Liter unten im Keller
00:32:45: Ja und dann ist es aber so bei jedem.
00:32:47: jeder hat dann so sein in Anführungszeichen Fässchen da liegen und macht dann seinen Wein.
00:32:52: also das ist Standardprogramm
00:32:53: war ja auch Teil der Ausstattung.
00:32:55: Tochter als Brautvater übergeben hast, dann hast du so zwischen fünfhundert und tausend Liter Wein mit Gift.
00:33:03: Also woanders hast Du halt Bettwäsche bekommen oder so?
00:33:06: Und dann Georgien hast Du die Grundausstattung für die ersten zweiundfünfzig Wochen mitbekommen.
00:33:13: Alles richtig gemacht!
00:33:15: Wir sollten einiges übernehmen.
00:33:16: Ja,
00:33:17: mit dem Wein sollten wir auf jeden Fall machen.
00:33:18: Die Form ist vielleicht noch... Noch wichtig von den Querwies, so wie die geformt sind.
00:33:23: Dass sie halt in der Tat zentral in der Mitte alle Kerne Stile sammeln können und man dann einen relativ klaren Wein... Abziehen könnte
00:33:37: das ist so ein wenig auch von der.
00:33:38: also zum einen mit den Kern und Stielen kommt nicht auf die Region drauf an.
00:33:43: Also man unterscheidet ja ganz klar in Georgien zwischen drei Teilen, also zwischen westlichem Teil Georgiens in östlichen und die Mitte.
00:33:52: im östliche Teil vergehrt man die Rappen mit, also die ganzen Stile und den ganzen Kram.
00:33:58: Und im westlichen Teil macht man es nicht weil die eben teilweise nicht reif werden, dann hast du diese grünen Stilternien drin.
00:34:04: Klar.
00:34:04: Aber im östlichen Teil genau da würdest du den ganzen kram alles mit drin haben und... Da ist es im Prinzip von Nutzung diese konische Form aus damit sich das unten alles sammelt.
00:34:17: Und je nach Größe des der Queefrie heißt eigentlich der Kwiefer oder die Queefrei?
00:34:25: Das
00:34:26: ist
00:34:27: das Queefri.
00:34:33: Ja, wir müssen Patrick anrufen!
00:34:36: Als Deutschprecher müsste er es eigentlich wissen.
00:34:38: Okay, des Queefries je nach Größe... ist ja die Extraktion unterschiedlich.
00:34:44: Also je größer, umso mehr ist die Verwirbelung während der Vergierungen für die ihr diese kunstige Form hast und das Ganze umhergewürbelt wird.
00:34:51: Woher raus?
00:34:52: Soweit ich weiß auch irgendwann diese Eier entstanden, die also in den letzten zwanzig Jahren so modern... Die
00:34:58: Beton-Eier meint sie.
00:34:59: Genau!
00:35:00: Wir haben so eine ähnliche Verlauf.
00:35:03: Und da unterscheidet man eben zwischen eigentlich ursprünglich roten Weiß-Wein-Quäfris.
00:35:07: Wenn man bei dem einen mehr Extraktion haben möchte als bei dem anderen.
00:35:11: Spannend ist natürlich, wie das gemacht wird also dass die ja richtig verschlossen werden.
00:35:17: Dass da alles reingeschichtet wird,
00:35:18: dass
00:35:20: der Spund oben eine Baumstamm dicke hat.
00:35:22: Also es man halt mit einem Baumstall immer nachgestoßen hat und dann die ganze Kiste zugemacht hat und eigentlich sechs Monate später erst wieder aufgemacht hatte.
00:35:30: Es ist crazy ne?
00:35:32: Dann überlässt man den Wein sich selber gefühlt so mehr oder weniger
00:35:38: wo ja jeder Winzer irgendwo sonst irgendwo kollabieren würde.
00:35:41: Und ich weiß, sechs Monate reinschmecken mal gucken was da passiert?
00:35:44: Naja man ist bestimmt auch ungeduldig und will sehen und erleben aber das ist dann halt die Tradition.
00:35:50: Ich mein als da so ein kleiner Hype zumindest in der Someril-Szene stattgefunden hat, hat das ja auch die meisten begeistert dieses Nichts tun.
00:36:03: sich selber überlassen war, also er sehr natürlich stattgefunden hat.
00:36:07: Weißt du wer das noch macht?
00:36:08: Wo ich total überrascht war.
00:36:10: der Doktor Manfred Prümm hat es für immer gemacht dass erstes Jahr seine weine nicht probiert hat so für dich als Moselfen
00:36:17: und das fand ich
00:36:18: auch zu überraschend.
00:36:18: Also das ist ja ein jahr im Prinzip nicht an die weine rangegangen ist und viele Sachen regulieren sich selber.
00:36:25: aber gut
00:36:25: wie mit der selbsteilung bei menschen manchmal
00:36:27: weiß was die sache isst.
00:36:29: wenn ich jetzt vor allem an das weinen gut prüm denke Dann hat sich da im Weinmaking ja traditionell, oder das kommt von der Tradition.
00:36:37: Das hat sich nicht viel geändert!
00:36:39: Ich glaube man kann dann ein gewisses Grundvertrauen hat wenn man einfach einen optimalen Lesezeitpunkt sich angeeignet hat und dann gesunde Trauben erntet.
00:36:48: Ja?
00:36:49: Und dann glaub ich kann man darauf vertrauen.
00:36:51: Dann weiß man die Lagen- und den Ausbau als Konstante und dann ist sagen wir mal die Reifegrad noch Ausschlag geben und wie selektiert wird gelesen wird und dann glaube ich kann man da drauf vertrauen.
00:37:04: Und dieses
00:37:04: nervöse Eingreifen wird damit verhindert, eben wie bei den Quefries?
00:37:08: Da meinte Patrick damals dass die durch die Traubenschalen so viel Tannine, soviel Säuren, so viel Finulität das die Weine eigentlich recht stabil sind, größtenteils auch nicht geschwiefelt werden müssen.
00:37:21: und der spannende ist dabei dass in den Traubenschalen so viele Proteine sind dass wenn die sich absenken, die automatisch den Wein klären.
00:37:30: Wenn du nach sechs Monaten die Quiffrie aufmachst hast du ein Klarnwein der wahnsinnig stabil ist, der einfach richtig... Also das ist wie so einmal alles selber machen.
00:37:40: Ja und dann hast du einen.
00:37:45: ja kommst du fast ein bisschen anders innere des Weines ne?
00:37:49: So gewisse Dinger sind doch irgendwie vorsichtig wegoxidiert, die man vielleicht nicht haben will.
00:37:56: Ja, das Innere des Weines irgendwie erlangt.
00:38:00: Schon spannend!
00:38:01: Finde ich toll formuliert.
00:38:02: Also ich glaube es ist auch dass man an die Essenz des Weines kommt, die du sonst wahrscheinlich irgendwie über Töntchen oder übermalen würdest?
00:38:10: Dass der Wein sich frei legt also sie sich auszieht und blättert und in sich selber reinschauen lässt.
00:38:17: Temperaturmäßig wie hast Du ihn?
00:38:19: Ich habe ihn aus dem Kühlschrank geholt, aber ich weiß dass sowas bei zwölf sogar vierzehn Grad sehr gut funktioniert.
00:38:24: Noch besser als zu kalt weil sonst bleibt das Tannin einfach... ...das ist das erste was im Mundraum antrifft und überfordert gewisse Leute mit Sicherheit direkt und erst mit Temperatur wenn der Wein seine ja sich auch da wieder entfaltet hat, dass viel viel besser integriert ist.
00:38:41: deswegen ich hole mal den zweiten kurz raus.
00:38:43: Here
00:38:44: we go!
00:38:44: Ich kenne diesen Wein auch diesen Jahrgang sehr gut weil ich damit schon.
00:38:51: Also einmal gab es einen Content-Piesen Food Pairing mit Björn Freitag zusammen und er hat sich Georgischen Wein gewünscht damals.
00:39:00: Krass!
00:39:02: Und dann haben wir genau diesen genommen, ich bin so gespannt wie der sich jetzt entwickelt hat.
00:39:08: Prüftet ihr ihn gleich im Anschluss probieren?
00:39:12: Bei dem Kisys fand ich total interessant dass der ja aus Kaketi kommt.
00:39:17: Es gibt ja so mehr oder weniger, wenn man so möchte fünf Hauptregionen.
00:39:21: Also eigentlich gibt es zehn Regionen die irgendwie namenhaft sind.
00:39:26: Man könnte das auch auf zwölf runterbrechen.
00:39:28: Davon gibt es neunundzwanzig von den PDOs, wobei man von dem... also sowas wie DOC's oder DOCs ist.
00:39:34: Wobei man vom vielen niemals was hören würde.
00:39:37: wahrscheinlich und dieser kommt aus der PDO.
00:39:42: Cynandali Habe ich vorher auch noch nie gehört, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:39:47: Hast du es schon kennst?
00:39:48: Ja klar
00:39:50: war ja da.
00:39:50: Richtig!
00:39:51: In der Höhe in den extremen Höhen lagen was total spannend ist dass man dort mit der Höher wahnsinnig spielt und somit eben doch mit vielen Temperaturebenen.
00:40:00: und das erklärt wahrscheinlich auch warum du allein sechs verschiedene Klimazonen georgieren hast also damit eine Vielfalt
00:40:07: die
00:40:08: Irre isst.
00:40:09: Du bist beim zweiten Wein?
00:40:10: Nein immer noch beim ersten weil mir ist etwas aufgefallen Und zwar hat der Alkohol, steht hier vierzehnt drauf.
00:40:18: Es fällt gar
00:40:18: nicht auf!
00:40:19: Sie ist auch nicht aufgefallen.
00:40:21: Ist es unheimlich gut integriert und jetzt denke ich wieder nochmal an meinen Pairing weil das in meinem Kopf war.
00:40:27: Stell dir mal vor du hättest so ein Shortrip oder was ist noch fettiger Flanksteak?
00:40:33: Und dann mit Röstaromatik im Sommer.
00:40:35: Dann passt das Fett ja auch hier zum Alkohl.
00:40:38: Das ist unglaublich gut integriert.
00:40:42: Und sich schon verändert, oder?
00:40:44: Allein wie lange haben wir den so offen?
00:40:46: vielleicht zehn Minuten und es ist so viel mit dem Wein
00:40:49: passiert.
00:40:51: Ist natürlich immer schwierig wenn du sowas in der Weinbegleitung hast, weil er sich halt schon so krass verändert und dann drei Flaschen aufmacht.
00:40:58: bzw.
00:40:58: wann machst du den Aufentag vorher?
00:41:00: eine Woche vorher, ein Monat vorher... Also ich glaube selbst sowas wäre noch nicht mal zu verrückt!
00:41:06: Ne, bei uns jetzt im Pommes und Wein gab's halt immer so georgische Wochen.
00:41:11: Wir haben immer ein Weinfleid, drei Weine... ...und da war es so'n bisschen egal weil das war ja nicht als Matchingpartner gedacht sondern war solo da!
00:41:19: Und das war eigentlich interessant fürs ganze Team und für mich auch dass wir die immer mal wieder probieren konnten und diese Veränderungen mit also dass man dann einfach das erleben durfte ohne den Druck zu haben.
00:41:29: aber einen Tag vorher aufmachen ist gar kein Problem.
00:41:32: Und probiert ihr die auch mit Pommes zusammen?
00:41:35: Oder ist das irgendwie total sekundär und
00:41:37: ... Ach, ja.
00:41:37: Pommes passen zu allem Silvio, es passen einfach zu allem.
00:41:40: Also immer funktionieren!
00:41:42: Es ist gar kein Problem.
00:41:45: Kann man machen aber da ist kein Fokus drauf.
00:41:47: Das war ein Erlebnis dann in dem Fall.
00:41:50: Was mich total interessieren würde, wie dieser Wein mit Ketchup geht.
00:41:54: Der Ketchup ist gerade für so tanninlastige Weine oder so Verrotwein-ähnliche Weine ein Element was jeden Wein aussieht aus dem Gleichgewichtbring richtig nackig macht.
00:42:05: also durch diese Kombination von Säure Süße und eben dem Essig macht das jeden Wein eigentlich oftmals kaputt und ich glaube aber der Wein könnte gegengehalten können.
00:42:16: Könnte mir vorstellen wiederum denke ich jetzt bei uns Dann eher Ketchup weniger das Thema, sondern dann die Curry-Sauce und dazu passt es sowieso.
00:42:25: Also der Curry-Effekt funktioniert so gut.
00:42:27: So ein BBQ-Catchup würde super funktionieren da zu... also na wenn dann so eine Komponente aber purer reiner Ketchup habe ich jetzt nicht ausprobiert ja.
00:42:37: Ja.
00:42:38: Aber hier auch mit Curry-Soße eben mit dieser BBQ-Sause mega Hammer!
00:42:42: Das gilt gut, oder?
00:42:44: Findest du den Wein kalt oder warm von der Ausstrahlung?
00:42:49: Stoff ist warm oder eher kühlstrukturiert?
00:42:52: Ja, ich finde was mich beeindruckt hat war dass die die frucht so brillant ist und das spricht eher für einen kühlen typ.
00:43:00: wiederum wenn ihr dann am gaumen hast dann hast du halt ja dieses sehr reife also sehr reifet an ihn Und das ist dann wieder eine warme komponente.
00:43:11: Also es spielt.
00:43:12: es spielte in beiden beiden genre.
00:43:15: Okay, ja find ich auch
00:43:19: Ja, also die sunnebrillante Frucht dann in einem quer wie ember habe ich selten gehabt.
00:43:25: Jetzt hab' ich den zweiten Wein von Chateau.
00:43:28: Was machst du zwischendrin?
00:43:29: Also wenn dir jetzt den Wein der recht markant ist am Gaumen ist und du probierst jetzt den neuen es gibt immer so dieses übliche Ich trinke ein Stück Wasser, ich esse ein Stück Brot Du wahrscheinlich ne Pommes.
00:43:39: Wie macht man das?
00:43:40: Also wie kann man sich neutralisieren oder muss man sich gar nicht neutralisiert?
00:43:43: Es kommt ein bisschen drauf an, wenn man jetzt natürlich mit viel Tannin spricht.
00:43:47: Anspruch den Gaum natürlich mehr.
00:43:49: ich mache es mit Wasser und komme damit zu Recht aber irgendwie findet da jeder seinen Weg.
00:43:53: mir Reichwasser an der Stelle.
00:43:55: Und jetzt kommt dann eine ganz andere Querfri zum Vorschein.
00:44:00: weißt du die Rebsortenzusammenstellung gerade hier?
00:44:04: So als wichtigste weiße Rebshorte Georgiens, mit einer relativ kräftigen Säure und einer ganz krassen Lagerfähigkeit.
00:44:10: Und Geruli Mitzwane.
00:44:11: Genau
00:44:12: das heißt der Grüne Mitzwarne.
00:44:14: Stammt ursprünglich aus Kartli ist genau es ist relativ selten und hat immer so eine gewisse florale Komponente an, so ein kräftiges Zitrusfrucht sowas Kräutriges und diese Kombination von beiden Das ist eigentlich das Spannende wenn man so möchte.
00:44:32: Und dieser Bein?
00:44:33: ist jetzt, weil wir eben beim Tannin kurz stehen geblieben sind.
00:44:38: Viel zurückgenommener vom Tanninen also merkt es auch sehr feinkönig.
00:44:42: Sehr gut!
00:44:44: Es hat einen ticken mehr Säure bestimmt durch Grolü mit Zwarne Weil.
00:44:50: Cazitelli ist ja eher ein Rebsortedien eher so ein bisschen eine breitere Struktur eine gelbe Frucht mitbringt und weniger Säurerad.
00:45:01: aber das steht im Wein sehr gut hier.
00:45:03: Ja, der kommt so frisch daher.
00:45:05: Das ist super!
00:45:06: Wenn
00:45:06: ihr überlebt, sieben Jahre?
00:45:08: Da kein Thema... Das
00:45:09: ist schon eine richtige Hausnummer.
00:45:12: Also wenn man es mit uns gängigen Rebsorten vergleichen möchte dann ist Razzitelli eigentlich so ne Mischung für mich wie Weißburgunder und Gene Blanc.
00:45:23: Könnte man das so...
00:45:25: Vielleicht nicht von der Säure unbedingt haben.
00:45:28: Aber
00:45:30: die
00:45:30: Weißbergunder-Variante geh ich mit
00:45:50: Je verkosten.
00:45:51: während dieses Diebder ist zwei Weine aus dem Hause Shado Mokhani.
00:45:55: Den Zwei-Tausen-Ninzen-Sieger Quefri White und den Zwei–Tausend-Zwei-Nzwanziger Saberabi Superyore, aus Kathlien in Georgien.
00:46:02: Irgendwann im Jahre Achtzehn Hundertsechsund Siebzig saß Fürst Iwane Mukrabatoni in einem Bordeauxweingut.
00:46:09: Schaute sich oben und beschloss was er zuhause bauen würde!
00:46:13: Er war Mitglied der Bakrationi-Dynastie, jener Königsfamilien die Georgien von neunhundertfünfundsiebzig bis zur russischen Annexion, Achtzehn und Eins regiert hatte.
00:46:22: Und er hatte für die Aristrokaten dieser Provinenz typische Kombination aus Bildungsergeiz in unterschiedlichen Glauben an Überlegenheit des eigenen Landes.
00:46:33: Bordeaux war schön – aber Mokrani war besser!
00:46:36: Er fuhr zurück, pflanzte Weinberge, baute ein Keller, ließ Achtzentfünfundachzig einen Schartor entwerfen von französischen Architekten natürlich und holte für die Parkgestaltung einen Gärtner direkt aus Versailles.
00:46:49: Man muss das mal kurz sagen lassen, er ließe ein Versaillgärten-Einfliegen für einen Weinbergspart im Kaukasus.
00:46:58: Das nennt man damals Ambitionen Heute nennt es Persönlichkeit!
00:47:03: Der Fürst schrieb mit französischen und deutschen Weinbauern.
00:47:14: Er importierte Bordeaux-Sorten, experimentierte.
00:47:18: Dann kam die Sovietische Ehre – das war ein Gut verschwand unter Jahrzehnten Vernachlässigung.
00:47:22: wie viele private Güter, die des zwanzigsehrhunderten Georgien nicht umbrürt überlebten.
00:47:28: Das Chateau verfiel!
00:47:30: Die Weinberge verschwanden.
00:47:31: Von den originalen Rebstöcken des Fürsten war zwei tausend Zweier.
00:47:35: als eine Gruppe von Unternehmern beschloss es gerne wieder zu beleben?
00:47:38: Nicht ein einziger mehr... Was sie dann taten, war weniger Restaurierung als Neufindung.
00:47:47: In Heilbronn ausgebildet.
00:48:07: Zehn Jahre Technische Direktor in Chateau d'Aguil, in den Côte de Castillon, direkt unter Stéphane de Rancourt gearbeitet.
00:48:14: dieser Mann zog nach Georgien und ja er hat noch einen eigenen kleinen Weinberg im Bordeaux aber er führt jetzt ein Château in Kathlien, in Georgien.
00:48:23: Kathlion liegt in Central Georgien, fünfzig Kilometer nordwestlich von Tieflis.
00:48:28: Das Problem von Kathli ist dasselbe wie das Problem jeder Region die neben einer berühmten liegt.
00:48:35: Kaketi ist Georgian Snapperwelle.
00:48:38: Bekommt ihr Aufmerksamkeit die Touristen, die Zitate?
00:48:41: Katli macht trotzdem Weinen!
00:48:42: Guten mit Sorten Die Kaketie nicht hat.
00:48:46: Gorulumizvane
00:48:47: ist eine davon Eine weiße Kartlisorte Aromatisch mit Aprikose für sich Mit Blüten Den Kaketti so gut wie nicht vorkommt.
00:48:55: Schaff Kapito!
00:48:56: Eine rote Sorte fast ausschließlich in Kati Von der Chattomukhani Der größte Produzent des ganzen Landes ist Chinuri.
00:49:04: Weißbeere wird in der Region auch zu Schaumwein verarbeitet.
00:49:08: Tacht Ferry, eine rote Sorte mit hellroter Farbe und einer Eigenheit!
00:49:13: In Katrien wurde sie traditionell als Weißwein vinifiziert ohne Schalenkontakt.
00:49:18: Das sind keine akademischen Raritäten.
00:49:20: das ist das Sortiment mit dem Patrick Honeff arbeitet weil kein anderes ihn interessiert.
00:49:26: Wir versuchen dieses Land und diese Sorten zu verstehen sagt er Und zu sehen was beide können betreibt aktive Terrorerkundung in einer Region, für die es keine historische Referenz gibt.
00:49:39: Keine alten Karten!
00:49:40: Keine Lagenkataloge!
00:49:41: Kein Literatur zu spezifischen Parzellen.
00:49:44: und was er hat?
00:49:45: Einhundert zwei Hektar eigene Weinberge, vierzehn Rebsorten organischem Anbau natürlich gehefen für fast alle Femme- tationen und die Freiheit gleichzeitig in Quefri und Paris zu vinifizieren wenn das für den jeweiligen Wein sinnvoll ist.
00:50:00: Ja, Schalmochanis ist das einzige georgische Weingut, dass wie ein Chatur aussieht.
00:50:05: Sich wie ein Chatur anführt und trotzdem oder gerade deswegen mehr aus Quefri macht als die meisten seiner nationalen Konkurrenten!
00:50:12: Die Quefrijalle liegt unterirdisch direkt unter dem rekonstruierten XIX.
00:50:18: Jahrhundertpalast.
00:50:19: Oben wäre Seigarten unten Tonkrück aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus.
00:50:23: Patrick Hornef läuft täglich die Tretmeer runter.
00:50:26: Fürst die Warnung holte Achtzehnundsechzig Bordeaux nach Georgien, Patrick Hornauf holte in Zweitausendviertzen Bordeau wieder nach Georgian mit einem anderen Akzent.
00:50:36: Die Weine die dabei entstehen sind kein Kompromiss zwischen den Kulturen sondern das Ergebnis des Gesprächs.
00:50:42: wischen
00:50:43: ihnen
00:50:43: und wenn dich das interessiert Was und wie Patrick denkt, was er zu sagen hat?
00:50:49: Haben wir für dich eine Sommies-Auntur extra Episode aufgezeichnet.
00:50:53: Und diese findest du überall wo's podcast geht!
00:50:55: Und die Links zu den beiden Weinen von Shadow Bokani, die wir während der Episode mit Tony verkosten, findest Du natürlich in den Show notes.
00:51:13: Und dann so viel Aromatik würde ich immer so sagen Richtung Zitrone, Apfelquitter, Aprikose, ein bisschen Orangenschale...
00:51:20: Genau.
00:51:20: Aber alles dann auch so ein bisschen reif, teilweise aber auch eingelegt von der Fruchtherme.
00:51:24: Ja, genau.
00:51:24: Ein
00:51:25: Korolimzwane wäre für mich mehr oder weniger fast in Richtung Rieslinger mit einer viel milderen Säure und das ganz leicht fluralere... ...von Aromatik ins Blütenartige, ins frische Gelbfruchtige, Zitrusartige auch.
00:51:39: also es wär' so für mich so von Grundcharakteristik mehr oder wegen die Unterscheidung.
00:51:45: Ja und was du gerade gesagt hast findet sich wieder Vor allem das Florale und das Beeindruckende ist, der Wein wirkt null gezehrt.
00:51:54: Auch gar nicht reif sondern es ist eher so als hätte sich das gerade gefunden... ...als hättest du weiß ich nicht einen Pre-Mix für ein Cocktail gemacht den du dann aber ein halbes Jahr reifen lässt damit sich alle Komponenten finden, so wiegt das grade.
00:52:06: Ist auch einer der finde ich fast noch ein bisschen zugänglicher ist?
00:52:09: Wenig unkomplizierter von einer Art, aber nicht weniger Anspruch.
00:52:14: Spannend natürlich das Weingut, wenn man immer so denkt.
00:52:16: Das ist ein Modeding dann irgendwo.
00:52:20: Aber eigentlich ist es einzigartig
00:52:22: biologisch.
00:52:23: Wahnsinn
00:52:23: oder?
00:52:24: Das Umzustellen!
00:52:26: Da eben der Patrick Ronhoff, der Kellermeister, einer eigentlich der Visionäre – wenn man so möchte – des georgischen Weines ist... Und ursprünglich aus Deutschland kommt, aus Honnefitzigerweise oder Bad Honnefitt.
00:52:40: Ja, ja, genau.
00:52:41: Mit dem Namen natürlich.
00:52:42: Das ist bei
00:52:42: uns schon die Ecke!
00:52:45: Und im Bordeaux gearbeitet hat lange beim Graf Neiberg und dort abgeworfen
00:52:51: wurde... Chateau de Dagui war der Château.
00:52:55: Und selber auch ich, weil ich
00:52:56: auch schon Fan von vorher, bevor ich den Patrick sogar kennengelernt habe.
00:52:59: Und versucht hat mehr-oder weniger in Windeseile dieses Weingut komplett umzudrehen und dem eine georgische Identität zu verleihen.
00:53:11: Also er legt doch gar keinen Schwerpunkt auf die Queefrieze, er macht das, er mag das gerne, er liebt es.
00:53:16: Er sagt, dass ist ein einzigartigkeit aber er sieht eben auch das Potenzial in anderen Rebsorten.
00:53:23: Ja, das
00:53:24: leben die ja auch da.
00:53:26: Das wirkt nicht wie ein Zufallsprodukt sondern es ist schon so, dass alles Gefühl mit viel Sachverstand gemacht wird natürlich Teilweise experimentell, weil man die Rebsorte halt nicht komplett kennt.
00:53:39: Also wie diese sich verhalten.
00:53:41: Das ist schon sehr beeindruckend.
00:53:44: aber auch dieses ganze Chateau wenn man da ankommt.
00:53:46: also man sieht das spielte Geld nicht unbedingt einer Rolle.
00:53:49: deswegen ging es wahrscheinlich auch in dieser Windeseile dass man das auf Level gebracht hat.
00:53:54: Aber so kann man natürlich aus den vollen schöpfen.
00:53:57: Es ist sehr beeindruckt wenn man als ja
00:54:02: Das ist ein recht potenter Partner dahinter.
00:54:04: Es ist Marusia Beverage, die das übernommen haben und in dem Jahr zwei Tausendzwei anfingen nachdem es dieses verstaatlichte Weingut war, was von Prins Ivan Ukrabatoni ein Mitglied der georgischen Königsfamilie initiiert wurde, der ursprünglich das Handwerk im Bordeaux gelernt hat oder Frankreich Reisen absolvierte und da begeistert war und so einen Chateau dort aufbauen wollte und Bordeaux-ähnliche Wein dort erzeugen wollte.
00:54:34: Diese Château eben übernommen haben, komplett neu aufgebaut haben und ursprünglich dann eben auch dort Cabernet, Sauvignon, Chardonni
00:54:41: etc.,
00:54:42: angepflanzt haben.
00:54:43: Weshalb diese Rebsort dort noch existent sind.
00:54:46: Und mit Patrick ist eigentlich so die Komplettwendung.
00:54:50: also dass die Weine nicht mehr super gefällig sind, dass sie nicht so super attraktiv, nicht modern international sind sondern eine Identität bekommen Und eine Tiefselnigkeit, eine Filigranität und eine Trinkfreude auch dabei.
00:55:02: Da schafft er diesen Zwischenweg.
00:55:06: Wenn du den Kiesi den ersten Wein nimmst davon zwei Flaschen pro Stunde zu zweit ist nicht unbedingt machbar.
00:55:12: So viel trinkst du?
00:55:13: Er bleibt irgendwann im Halt stecken wenn ich mit Leuten wie ihr zusammen bin.
00:55:17: Aber wenn du diesen Zwei-Ninzehn-Amukrani nimmest dann könnte man sich das in der Tat vorstellen.
00:55:24: Also diese Schlagshalt zu schaffen ist nicht unbedingt Sinn der Sache, aber er hat eine gewisse Triefe.
00:55:28: Das finde ich schön
00:55:29: dabei!
00:55:30: Das ist auch wichtig... Ich meine wir leben alle wie in der Gastronomie von leeren Flaschen und die Winzer genauso also macht das richtig an dieser Stelle.
00:55:39: Und man merkt auch genau diese Gefälligkeit, also die Individualität hat voll Einzug gefunden, aber auch wenn man jetzt über Heult oder was auch immer spricht da Das richtige Management.
00:55:49: Also nicht viel schmeckt besser und das wird so gemacht, weil es immer so gemacht wird oder gemacht wurde sondern mit wie ich eben gesagt habe Sachverstand eingesetzt und unterstützt die Weine.
00:56:00: Es gibt ein Wein von Stathomokranien mich nicht Riesenfan von aus der Rebsorte schaff Kapito Ich weiß nicht ob du die kennst Die eher elegant fein zart Alapino noir daherkommt aber mit einem ganz anderen Aromaspektrum.
00:56:14: ich meine jetzt nur die struktur.
00:56:16: also Das vor allem sind Weine, wo du dich hinsetzt und die dich immer wieder fordern.
00:56:21: Du willst immer wieder neu reinschmecken?
00:56:23: Es gibt immer wieder Erlebnis sehr ähnlich wie das jetzt gerade hier beim Neunzehner ist.
00:56:27: Also
00:56:27: die liebe ich auch diese Rebsorte weil diese außergewöhnlich ist und man sagt es so eine Kreuzung zwischen Nerello-Moskalesen, Nebiolo, Pinot Noir.
00:56:34: also sie fligrant tiefsinnigen Rebsorten, auch diese komplizierten Rebsorden, die in ihrer Art einzigartig sind.
00:56:41: soll ich kurz noch skizzieren Wo die Orgien überhaupt liegt?
00:56:45: Ja, bitte macht das.
00:56:48: Ich glaube, das Wichtigste ist einfach die Größe, dass es ein relativ kleines Land ist so groß wie Bayern ungefähr.
00:56:54: also das finde ich ja minimal da die Bevölkerung vier Millionen Einwohner davon leben ungefähr ein Drittel allein im Tieflis in der Hauptstadt und eingeschlossen zum einen im Norden vom großen Kauker-Sus im Süden vom kleinen Kaukersus.
00:57:10: Im Norden grenzt es an Russland, im Süden, also im Südwesten an die Türkei.
00:57:17: Und dann an Armenien und Asapacan im Osten und im Westen ans Schwarze Meer.
00:57:23: Ich finde das Wichtigste dabei ist eigentlich dass es in der Mitte vom Großen zum Kleinkaukasus noch Ein Gebirgszug gibt es zu Rami-Gebirge, was eben Ost und West Georgien trennt.
00:57:37: Und somit eigentlich auch die wesentlichen Weinbaugebiete voneinander trennt!
00:57:42: Du hast ja auf der einen Seite im Osten Karhetchen, was seventy-fünf Prozent der Weine produziert Und im westlichen hast du ganz viele zersplitterte oder beziehungsweise auch im Norden kleine Weinbaugebiete, die sehr viel Individualität erbringen und sehr viel Weine, die gar nicht so in dieses Muster wie wir es kennen, reinpassen.
00:58:05: Teilweise auch Likörweine, teilweise eben auch sehr sehr viel... Auch so Sachen wie Spargelbein.
00:58:10: Es gibt vier große Spargelnproduzenten in Georgien.
00:58:14: Das dritte große Gebiet ist Emereti.
00:58:18: Das ist mehr oder weniger die Mitte, wenn man so möchte.
00:58:20: Und im Norden gibt es noch Hatshale-Komi.
00:58:24: Das ist dieser Alpenweinbau, wenn er so möchte – Alawalis mit einer typischen südweinfruchtigen Art und eine gewisse Lebendigkeit dabei.
00:58:36: Das is eigentlich das was man sich hauptsächlich merken müsste in westlichen Teilgeorgien.
00:58:41: Es gibt eben noch Kurier.
00:58:43: Klimatisch Osten, das ist so.
00:58:47: dieses mediterrane Klima also dieses inländliche Klima.
00:58:53: Das Gebirge schützt ihm und der Kauker sozusagen schützen im Prinzip diese riesen Fläche vor den Einflüssen des Schwarzen Meeres.
00:59:01: Du hast weniger Regen.
00:59:02: du hast eine Temperatur oder Jahresdurchschnitttemperatur zwischen elf und dreizehn Grad.
00:59:09: Hast im Land selber zwischen vier bis siebenhundert Millimeter Regen.
00:59:14: Im westlichen Teil hast du zwar eft bis fünfzehn Grad, aber wenn die Temperatur extremer halt wesentlicher sind.
00:59:20: Die Tag- und Nachtgefälle wesentliche sind und der Niederschlag also so richtig feuchtwarmes Klima um die tausend Millimeter ungefähr.
00:59:27: Also da hast Du wesentlich mehr diese Extreme mit dabei.
00:59:31: Daher ist der Osten mehr oder weniger die verlässliche Ebene und deswegen begründet man darin dass dort eben auch ein Großteil des Weinbaus eigentlich gepflegt wurde weil es da sehr viel Sicherheit ging.
00:59:43: Gott sei Dank bist du so deep im game.
00:59:47: Aber
00:59:47: ich hoffe es ist zu trocken am einschlafen
00:59:50: oder?
00:59:50: Nein, nein um Gottes Willen das ist wichtig interessant auch für die Hörer.
00:59:56: und jetzt sind mir viele Sachen wieder in Sinn gekommen die du erzählt hast dass es genauso ist ja.
01:00:03: Ich finde es interessant, dass es so einfach ist.
01:00:05: Dass du gar nicht so viele Gebiete hast, dass du es zwischen Osten und West unterscheiden musst... ...dass du halt das Spiel mit dem Kaukasus im Norden oder Süden hast und es eigentlich total einfach ist!
01:00:18: Ja, mega!
01:00:20: Weißt du was auch mega ist?
01:00:22: Wie der Wein sich gerade entwickelt?
01:00:23: also ich habe jetzt hier auf einmal so Sternernieses da reingekommen und so Lorbeerblatt und so Wacholderbären So ein wachvoller Ton, also das ist... Das hat sich sehr schnell entwickelt hier.
01:00:37: Also ich behalte mir von beiden auf jeden Fall etwas zurück und dann schreibe ich dem mal wie die sich noch entwickelt haben.
01:00:43: Hast du beide in den gleichen Gläsern?
01:00:46: Oder hast du unterschiedliche Gläser genommen für beide?
01:00:49: Einen Glas.
01:00:51: Aber gerade aus dem Ask.
01:00:52: Tony-Glas ist ja ganz klassisches Tulpenglas, also die Urform des Universalglases.
01:00:58: Hattest du damals auch angedacht?
01:00:59: War für dich so ein Parameter, dass du sagst, das ist die oligaseiglas.
01:01:03: Was als verkostet Glas immer funktioniert
01:01:05: und überall funktioniert.
01:01:06: Ja genau.
01:01:07: Vor allem wenn ich auch an unsere Gastronomie denke.
01:01:10: deswegen, ich brauch dir mal ein Glas was nahezu oder aber die meisten Weintypen abdecken kann Und da ist auch ein Mussierpunkt drin, so dass man dann auch Spargeling rausdrinken kann.
01:01:20: War eins der ersten Gliese glaube ich auch mit Mussierpunkten damals?
01:01:23: Ist das noch eines der ersten Gleser wo du überhaupt darüber geredet hast, dass man keine Flöten mehr nehmen sollte.
01:01:29: Wann ist das Glas auf den Markt gekommen?
01:01:31: Ah, zwei tausend zwanzig mein ich.
01:01:37: Ja genau.
01:01:39: Das macht doch total Sinn, also Flöte machen gar keinen Sinn aber das wissen wir.
01:01:43: Guten Tag Quatsch!
01:01:45: Aber so hast Du einen ... kannst du auch jungen Schaumweinen aus diesem Glas trinken und den voll erleben.
01:01:51: Schön!
01:01:52: Oder im Zürich viel fremdwein, weil es ja meistens eine große Herausforderung für ein Glas ist... Was bei dem toll ist, zwölfmal Volumenprozent?
01:01:59: Ja das ist echt wunderbar.
01:02:01: Wie gesagt, aber bei dem anderen auch super integriert hier die Leichtigkeit auf jeden Fall.
01:02:09: Nee, das könnte ich mir vorstellen dass man davon was mehr trinken kann, hast du schon recht.
01:02:15: Da hier eben auch der Vergleich der beiden, weiß man die wir hatten.
01:02:19: Also eine Kagletie, der andere Katli.
01:02:22: Der eine Rheinsortig mit Kissi.
01:02:25: Das war ja eigentlich auch ursprünglich also... ...der ursprüngliche Weinbau in Georgiens war eigentlich verpönt zu kivitieren.
01:02:32: Aber Patrick Conniff als alter Bodolese macht das natürlich gerne kann.
01:02:35: Das ist wie kein anderer.
01:02:36: deswegen diese beiden Rebsorten in seinem aristokratischen Stil Und ich würde den Jonas dann schon eher als so den Handwerklichen, also den Rustikalen.
01:02:45: Als den ja eigentlich eine Tour auf einen Vertreter Methanin mit mehr derbigkeit und Demokrani eher als im präziseren eleganteren mit einer ganz lebendigen Frische sehen?
01:02:55: Ja super beschrieben!
01:02:57: Man sieht jetzt schon nur bei diesen zwei Exemplaren die Vielfältigkeit was uns da noch erwartet.
01:03:01: deswegen du hast schon recht die Geschichte ist irgendwann mal erzählt aber erstmal die Weine sich damit auseinander zu setzen wenn man da reingeht Da hat man ja noch viel zu erleben, also vor allem Vielfältigkeit.
01:03:12: Das ist toll.
01:03:13: Ja das denke ich auch.
01:03:14: und dann in der Relation finde ich auch... ...der Preis!
01:03:17: Also da muss gestehen, ich weiß nicht was beide kosten zu werden und später uns schonungsfest halten aber die liegen ja um die zwischen fünfzehn und zwanzig Euro.
01:03:25: und dass für diese Art von Wein ist, finde ich außergewöhnlich.
01:03:28: Völlig genau?
01:03:29: Also vor allem wenn man dann sagen wir mal so, wenn die Währung Komplexität wäre, dann ist es günstiger durchhalten diese machen dann ist ein günstiger vertreter ja den roten weil so war bei mir es hole ich die natürlich beide aus dem kühlschrank und freue mich darauf wie sie sich glas im glas entwickeln werden
01:03:48: was ja eigentlich
01:03:48: schön ist.
01:03:50: ja voll mache ich immer so normal.
01:03:54: jetzt bin ich gespannt.
01:03:55: bei zapparavi habe ich lange nicht mehr von chatomokrani getrunken.
01:04:03: Sehr eine der, wenn man so möchte, Tentärierrebsorten.
01:04:07: Also Färberrebsorte wo das Fruchtfleisch auch dunkel ist und die Weime somit von Hausausschänden in gewisse dunkle Farbe haben und eigentlich alle Parameter, die man mit dem Rotwein in Verbindung bringt also eine kräftige Farbe, eine kraftige Nase, Fruchdarum, Derbengaume.
01:04:25: sehr geschmeidig.
01:04:26: trotz allem Geschichtlich sollen wir da noch ein bisschen, weil du es ja vor allem ganz... Wir brauchen vielleicht nicht die ganzen acht Tausend Jahre aufarbeiten.
01:04:37: Aber dass wir da so ein bisschen nachgehen, was vielleicht mal kannte Punkte sind?
01:04:48: Was ich
01:04:49: wirklich überraschend fand, dass die Deutschen auch mal wieder einen ganz großen Anteil daran haben.
01:04:54: An der Geschichte und auch an der Machart der Weine.
01:04:57: Teilweise in dem Weingütern wo du warst gab es da noch Holzfessel?
01:05:01: Manchen ja!
01:05:02: Das ist eine Errungenschaft letztlich der Deutschen.
01:05:04: Die, also aus den Achtzehnvierzig wurden die Deutschen nach Georgien vom damaligen Zaar eingeladen.
01:05:12: Sie haben Steuerfreiheit bekommen, haben Länder reingeschenkt bekommen und sind dann da eben auch hingegangen.
01:05:18: Und denen waren diese Emberweine zu taff, so hart, so kandig, so kernig, zu kräftig, zu schwer... Die waren halt ihre Moslana oder ihre Rheinkauer gewohnt und haben gemerkt wenn sie die zu ersten am Poren ausbauen oder eben nur in den Holzfässern Dann werden die eben leichter und frischer und appetitlicher.
01:05:37: und so kam mehr oder weniger die Futterfässer, so kam die Holzfesser Nach Georgien, der traurige Part ist dann letztlich das.
01:05:45: Dann überfall Russlands durch Hitler.
01:05:47: Deutschland wurden alle deutschen Vertrieben kamen alle nach Sibirien oder nach Karstern und haben Gefangenschaft und somit gab es eben keine Deutsch mehr in Georgien.
01:05:59: aber eigentlich ist ein also gab's einen richtig großen Volkstamm dort in Georgian und es gibt auch ganz viele Hinweise darauf dass die Deutschen doch relativ lange waren.
01:06:09: Aber warum wurden denn Deutsch eingeladen?
01:06:11: Hast du das gerade erzählt?
01:06:12: Warum weiß ich nicht wirklich, aber das könnte man noch mal.
01:06:16: Warum grade Deutschland?
01:06:18: Weil die was konnten und was andere nicht konnten.
01:06:21: Vielleicht auch sehr präzise gearbeitet haben ja.
01:06:24: Das kann gut sein schon damals.
01:06:27: Ich hatt so eine
01:06:27: Geschichte eigentlich dass die
01:06:28: halt ihren Teil ihres Winemaking-Stortern dieses traditionelle Winemakin mitgebracht haben oder implantiert haben und somit eigentlich auch ein Mix der Kulturen ist.
01:06:40: Es wird ja auch von European Style gesprochen in Georgien, wobei man
01:06:49: damit mehr oder weniger die Nicht-Quifrisch-Style geht und dass man da in dieses kranzenelle Winemaking mit Edelstahl, mit Barikfässern oder eben mit Tumors geht und versucht eben gefällige Weine zu produzieren.
01:07:04: Während der deutschen Zeit waren natürlich die Probleme mit der Reblos noch, was ein Riesen-Einschnitt auch in Georgien war.
01:07:09: Bis dahin hatte die Rebfläche ungefähr achtzigtausend Hektar.
01:07:13: Dann durch die Reblous hat sich das halbiert auf ungefähr fünfunddreißigtausende Hektare.
01:07:17: Es hat sich dann irgendwann regeneriert bis nach dem Krieg.
01:07:20: und dann kam natürlich die Sowjetzeit.
01:07:21: Und wie wir alle wissen, hat man da besonders viel ums, sondern intensiv getrunken.
01:07:25: Das war Hauptabnehmer der georgischen Weine.
01:07:27: Die Rebfläche entwickelte sich auf hundertundzwanzigtausend Hektar hoch oder hundertdreißig tausend hektarhoch.
01:07:34: Also es wurde richtig auf Masse gesetzt und wenn man sich überlegt, wie groß dieses Land ist und da hundert dreißigtaussend Hekter also das hat schon eine gewisse Präsenz dort auch gehabt.
01:07:43: Eine weitere Schwächung gab's natürlich mit der Prohibition ausgesprochen durch Michael Gorbatschow, der irgendwie fand die Rosen trinken so viel was natürlich auch stimmt und was auch einen Grund hatte.
01:07:56: Und dadurch ist der Absatzmarkt ebenfalls eben richtig radikal weggebrochen.
01:08:03: Und dann kam dieses Handelsembarer gut, hat sich Georgien dann von der SSR deserviert und abgegliedert und war ein eigenständiger Staat.
01:08:15: Und mit dem Argument wohl resultierend aufgrund der Offenheit des Westens gegenüber, dass die Weine wohl alle Pestizide oder Pestiziert verseucht werden hat man einen Handelsembargo ausgesprochen und der eigentlich wichtigste Import bzw.
01:08:35: dort Exportpartner.
01:08:36: Russland ist damit weggebrochen Und damit eigentlich auch ... Wein war ja das zweitwichtigste Exportgut nach Heideisen in Georgien.
01:08:46: Es ist zum Riesenbruch gekommen, aber letztlich hat sich dieses Land daraus regeneriert und hatten neues Bewusstsein bekommen?
01:08:54: Ja, deswegen ist ja auch Georgien irgendwie ein relativ neues Weinland mit viel Tradition.
01:09:02: So könnte man das ja auch
01:09:03: perfekt formulieren
01:09:05: vielleicht mal festhalten weil Jetzt werden ja oder durch Anfang der neunziger Jahre gab es dann erst neue Wege und die Offenheit und die Möglichkeiten.
01:09:16: Und das ist nicht so lange her, im Wein gesprochen sind dann diese Sechsunddreißigjahre.
01:09:24: Stimmt das?
01:09:24: Sechs, dreißig, fünfundzwanzig, dreizehn Jahrhundert.
01:09:27: Oder war jahrelang nichts.
01:09:31: Ja.
01:09:33: Deswegen deswegen... Ich finde es schön, dass so viel, ich sag jetzt mal auch investiert wird.
01:09:42: Dass die Weinbauverbände alles verstanden haben was zu tun ist, die Leute dahin bringen und dafür sorgen das die Leute das endlich mal zu schmecken bekommen ja?
01:09:50: Und dann ja die Vielfältigkeit erleben einfach nur.
01:09:54: Die außergewöhnlich ist also nicht nur aufgrund der Rebsorten der Stile, nicht nur aus Grund der Höhenlagen, also gerade die Topografie ist ja enorm!
01:10:01: Wenn du im Südwesten von Georgien bist, also in Batumi zum Beispiel so einen der hauptzentralen Badeorte.
01:10:08: Man sagt bezeichnen sie als Las Vegas Georgiens weil dort das Leben tobt und dort im Oktober baden kannst und für sechs Stunden die Berge kannst du schief fahren.
01:10:18: Also es ist schon... enorm und damit sieht man eben auch welchen extremen Höhenunterschiede der Wein dort bewältigen muss, dass man teilweise auf Meereshöhe agiert.
01:10:29: Und dann sechs Stunden weitergefahren bist du mit einmal richtig in den Bergen bei tausend Meter Höhe wo auch Wein angebaut wird.
01:10:38: Du bist beim Sapper Ravni?
01:10:40: Ja!
01:10:41: Ich war etwas abgelenkt.
01:10:45: Ja ich muss sagen Sapper Ravi ist nicht immer mein Liebling Obwohl es sehr hart zum Land dazugehört, oft ist es aromatisch so ein bisschen wie so Granatäpfel oder auch rote Apfelschale in die Richtung gehen.
01:11:02: Also sehr kraftvoll und hier die Variante ist schon eher auf der eleganten Seite.
01:11:09: Holz spielt hier eine Rolle das merkt man aber das ist wunderbar integriert.
01:11:14: Der Wein hat einen Ternin was zupackend ist.
01:11:16: ich glaube wir haben schon mal darüber gesprochen.
01:11:19: Ich finde, wenn es ein sehr gutes Tannin ist und wenn es auch präsent ist dann wirkt das für mich eher einladend.
01:11:25: So ein ähnliches Feeling habe ich jetzt gerade bei diesem Wein wobei der ja schon von Zweiundzwanzig ist also ist es schon bisschen geschliffen aber es ist noch sehr spürbar.
01:11:38: Kein kreifrieh Wein!
01:11:39: Also er hat in dem Sinne europäisch gemacht oder modern gemacht?
01:11:44: Dann hat der Wein final zu seiner dunkelnd roten Frucht.
01:11:49: Ach so eine Bitterkeit, die ich auch wieder als positiv wahrnehme.
01:11:53: Erstmal ist er einfach zu jung.
01:11:56: Der Wein kommt mit dreizehn halb Alkohol was ich auch sehr moderat finde und jetzt legt sich auch ein bisschen auf den Gaumen fest aber es ist wohl schmeckend.
01:12:09: Wo siehst du das?
01:12:10: Bei dem Wein siehst Du es eher in der Frucht oder Struktur im Nachgang.
01:12:16: Ich würde auch sagen, eher im Nachgang.
01:12:18: Das hat noch etwas vor sich wobei jetzt in diesem Stadium der wunderbar weiß ich muss direkt immer an Essen denken.
01:12:24: Ich habe letztens so einfach so Salsiccia mit Radizio gemacht und ein paar Schalotten da rein.
01:12:31: Das wäre das wird er mit Nudeln einfach.
01:12:34: Das wär jetzt perfekt dazu zu trinken.
01:12:36: aber ich sag dem auf jeden Fall noch keine Ahnung.
01:12:39: fünf Jahre zehn jahre locker voraus noch.
01:12:42: Denke ich auch ja!
01:12:44: Also, weil er jetzt schon durch die Präsenz eine gewisse Attraktivität hat.
01:12:48: Aber diese Geschmacks-Balance kriegt der dann, wenn die Frucht ein bisschen zurückgeht, wenn Tannin noch etwas reifer wird und es Potenzial dafür hat er.
01:13:02: Was spannend ist... Der hat so ne salzige Komponente.
01:13:07: Ich will nicht über Mineralität bei Rotwein sprechen aber er hat auf jeden Fall eine salzigen Komponenten was ihm nochmal eine Dimension mehr verleiht So auch noch nicht geschmeckt.
01:13:17: Macht
01:13:17: man das nicht?
01:13:18: Mineralität über Rotwein, dass man darüber redet?
01:13:20: Oh,
01:13:20: selten finde ich... Also wird es schon bei den
01:13:23: Genügen tot geredet?
01:13:25: Na ja, tot gredet ist es eher so, dass auf jeden Fall eine Rolle spielt.
01:13:30: natürlich wurde darauf gewachsen ungefähr, dass eine Einstellungsmöglichkeit für einen Gesamtbalance oder Erlebnis ist.
01:13:38: aber
01:13:40: Ich
01:13:40: spreche seltener drüber mit Rotweinen über Mineralitet ... dann muss sich schon sehr prägnant sein.
01:13:45: Und hier ist es eher wassalziges, ich würde jetzt nicht sagen... ... dass ich an Bodenformation nach Form schmecken kann.
01:13:52: Ja.
01:13:54: Aber das ist gut!
01:13:55: Sehr gut!
01:13:57: Mit so einer Würze auch noch.
01:13:59: Wein bringt viel mit und wie du eben schon gesagt hast in dem Stadion schon einladend ist,... ... aber da geht noch etwas.
01:14:07: Nice!
01:14:07: Das denke ich auch und ich wüsste auch nicht wann die optimale Entwicklungsphase für den Wein ist.
01:14:13: Ob das in der Tat jetzt schon ist?
01:14:14: Ob das wirklich mit Reife ist?
01:14:15: Er hat das Potenzial, es ist bestimmt spannend was sich daraus entwickelt.
01:14:19: Aber er macht jetzt schon Spaß!
01:14:22: Also er hatte jetzt die Tonne Gaumenpräsenz, er kleidet den ganzen Gaumen aus... ...er hat diese angenehm dem Biss dabei.
01:14:30: Ich will nicht sagen bisschen Talinewels wäre negativ aber den Biss und er hat dieses U-Mann anfängt zu schmatzen dass man immer wieder weiter dringend möchte.
01:14:38: Ja ja, das ist ein Druck voller Main und da hat noch eine leichte Länge.
01:14:41: Das ist sehr gut.
01:14:43: Hat ihr damals auch Chacha probiert?
01:14:46: Die liegt bei zwanzig Euro ungefähr.
01:14:48: Auch Real Deal für den Wein, muss man einfach sagen.
01:14:52: Jaja haben wir auch probiert aber ich trinke ja keinen harten Alkohol.
01:14:55: also ich habe versucht mich davon irgendwie da herauszuziehen hab mit angestoßen liegen gelassen weil so harter Alkohl vor allem wenn der Gutschmeck bringe mich irgendwo hin wo ich nicht sein will einfach und ich kenne das aus Griechenland da wird ja auch unser Zipro das Interestabrand getrunken Auch zum Essen und dann ist es viel, viel bekömmlicher.
01:15:15: Da stimmt schon aber ich bin da entspannt.
01:15:19: Lieber nicht.
01:15:22: Nee geht mir genauso interessanterweise aber ich fand das total spannend dass es diese Sachen eigentlich hier auf dem Markt kaum gibt oder ganz selten gibt.
01:15:31: also dass du sowas kaum findest und das ist eben auch eine eigene Tradition hat.
01:15:35: Und für mich war dieses Jaja... wie spricht man das aus?
01:15:37: Ja ja
01:15:40: Nicht Chacha, eher so Jaja.
01:15:42: So hab ich's wahrgenommen aber wahrscheinlich wenn die Georgie jetzt zuhören sorry.
01:15:48: Nee gar nicht du hast ja sowieso ein anderes Empfinden durch deinen Sprachgrund oder?
01:15:53: Das
01:15:53: kriege ich auch
01:15:56: mal zu über euch.
01:15:56: Also ich habe gelernt
01:15:58: dass die gewisse Tote oder Buchstaben weggelassen werden wie die Rebsortisch ist ja mit Erde K geschrieben und das er wird irgendwie weggeschluckt oder man.
01:16:11: Die haben eine eigene Art, das anzuschneiden dann ist es weg.
01:16:14: ich höre immer Katsitelli daraus.
01:16:17: Also bevor man so katsiteli
01:16:19: dann spreche ich das wiederum falsch aus mit Raxi Telly?
01:16:22: So wurde es mir mal erzählt als ich vor Ort war.
01:16:29: Ja, super.
01:16:30: Auf jeden Fall...
01:16:31: Ich hatte es vorhin bei dir schon rausgehört und ich dachte, du wärst betrunken.
01:16:34: Aber nie du sprichst richtig aus!
01:16:35: Nee, das dauert bis dass der Fall ist, da muss ich mehr von diesem Jar Jar trinken.
01:16:39: dann hätten wir's wenn das das Ziel sein sollte.
01:16:42: Weißt Du was aber auch ein Vorteil
01:16:43: ist?
01:16:43: Was ich da aber interessant
01:16:45: sage Wir haben in Düsseldorf eine reine jorgesche Weinbar Und auch zwei Restaurants jorgische Echt?
01:16:54: Wir haben irgendwie schon eine Community hier.
01:16:55: Ich weiß jetzt nicht, ein junger Mann hat bei uns in Pommes und Wein gearbeitet auch Georgia.
01:17:02: Also wenn man das in Düsseldorf möchte findet man das.
01:17:05: Und es war auch immer ganz nice so am Anfang sich auszutauschen Beim... genau... K-Bar So heißt sie Und dann dahin zu gehen und ja auch zu erleben, was er für Herausforderungen hat.
01:17:21: Weil er macht das natürlich auch sehr idealistisch und möchte das gerne den Leuten zeigen... ...und spielt dann das Game natürlich von relativ Mainstreaming-Weinen bis wirklich ganz handwerklich individuellen Sachen und alles dazwischen.
01:17:35: Das muss man glaube ich auch machen damit man irgendwo den Leuten auch eine echte Chance für einen Zugang gibt.
01:17:41: Handwerklich individuell ist das ein Synonym für schmerzhaft?
01:17:45: Oder ist es in der Tat handwerklich Individuell und halt einfach nur schwer zu verstehen oder besonders oder anders.
01:17:52: Anders würde ich sagen, aber Handwerk für Schmerz ja es gibt natürlich auch viele
01:17:58: Weine.
01:17:58: Ich weiß es nicht.
01:17:59: Es war jetzt auch nicht provokant gemeint.
01:18:00: Nein, nein!
01:18:00: Nur wirklich aus der Neugetächer raus.
01:18:04: Ich sag dir was ich dazu empfinde einfach Ja kann es hier auch sein weil Du kennst es auch gewisse weine werden die dann am tisch gestellt.
01:18:12: also wir sind da ein bisschen diesen punkt haben ein bisschen überwunden.
01:18:14: Das wird einfach auf den tisch gestellten sagt der muss so sein ist natürlich gemacht und take it or leave and du verstehst das ja eigentlich was für mich bullshit ist.
01:18:21: ehrlich gesagt, also wir wollen runde fertige weiner haben also nicht nur in der säure und weil sie trüb sind verzichten wir darauf deswegen auf mittelbau oder länger.
01:18:32: das finde ich blöd.
01:18:32: dass habe ich kein Bock drauf.
01:18:34: man sieht schon das weingüter die Eine gewisse Erfahrung haben und sehr intensiv.
01:18:42: Qualitätsvorstellungen haben
01:18:44: auch
01:18:44: spielen.
01:18:45: also das heißt dann ist nicht so in stein gemeißelt.
01:18:47: es ist nicht, so wir machen jetzt weiß weine ich sage mal european style emberweine äh ... Quervy rot weiß und rote wieder im European Style.
01:18:59: Sondern manchmal sind die Grenzen da auch verschieden, dass man sagt okay es ist eigentlich ein weißer Wein aber der hat eine gewisse Zeit schon eine Extraktion von Tannin bekommen wegen mehr Struktur und dann hat man eher genau das was du gesagt hast nicht einen Synonym für schmerzhaft sondern für etwas Neues und erlebenswertes.
01:19:20: Und ich hatte genau das mehr oder weniger so gefragt, weil wir das ja teilweise aus verschiedenen Regionen auch in Deutschland oder eben auch sonst in Europa kennen... ...und mir ist es in Georgien eigentlich nie passiert, dass die Weine fehlerhaft erschienen.
01:19:32: Jetzt hast du das mit der Essiggeschichte erzählt?
01:19:35: Da musste ich zweimal schlucken, weil ich das selber noch nie erlebt habe.
01:19:40: Ich hatte immer für die Weinen lebten einen gewissen Stil Ember-Charakter, aber war niemals so fragwürdig wie ich es manchmal mit Weinen aus uns näheren Gegenden irgendwie hatte.
01:19:58: Aber vielleicht lag er manchmal auch daran ... Okay?
01:20:01: Ja, ich hab's so erlebt, ist ja auch egal, das gibt's ja nie, da hat es keinen Hate.
01:20:05: im Gegenteil also ...
01:20:07: Hab mich
01:20:07: nicht davon abgehalten weiterzumachen!
01:20:11: Was ich interessant fand bei dem Jaja, deswegen hatte ich's angesprochen Dass es halt auch eine Präsente, und da ist ja Moldavischer ein georgischer Weinsignik bekannt für.
01:20:20: Eine präsente Fälscherszene gibt also das von diesem Jaja wurden ich glaube im Jahr zwei tausend vierzehn wurden neukommer neun Millionen Flaschen produziert aber allein in Russland fünfzehnt millionen verkauft beziehungsweise wurden two tausenden vierzehnten fünfzig Millionen flaschen irgendwie verschiedenen weinen produzierten hundert millionen in russland verkauft.
01:20:45: also gibt es eine relative intensive felcher zähne und wir sind hier oder wir haben hier in deutschland sehr verlässliche importeure.
01:20:52: von dem her kann man sich da eigentlich ganz gut darauf erlassen dass man original georgischen weinen bekommt.
01:20:58: aber für mich auch ein ganz ganz spannendes thema gewesen das weinfeldschung eben nicht nur immer mutusche blorzitter ist sondern eben gerade auf dieser ebene teilweise ganz krasse sachen passieren.
01:21:11: Man erwartet nicht, dass es dann doch einen großen Markt dafür gibt.
01:21:15: Oder größer als die Produktionsmengen, sagen wir mal so.
01:21:18: Ja, verstehe ich.
01:21:21: Ein Fünfzig Millionen Flaschen ist ja recht wenig für zwei Familienhaushalt?
01:21:27: Genau!
01:21:29: Ich habe schon den vierten Wein aufgemacht.
01:21:32: Das
01:21:36: ist auch gut.
01:21:37: Da sind wir wieder in dieser Queefrei-Richtung als Rotwein.
01:21:42: Klassische Produktion, wenn du ein Rotwein hast ist ja dass die Weine gestampft werden bis zum Mostaustritt.
01:21:50: Dann hast du diesen Skincontact in Prinzip sechs Monate lang.
01:21:54: also sprichst du hast die Vergierung für zwei bis drei Wochen.
01:21:56: dann kommt automatisch der BSA logisch Sportanvergierungen.
01:22:00: manche verwenden Reinhachthefen aber eigentlich ist es nicht gewollt und dann wird's eben wie gesagt verschlossen.
01:22:08: Diese Käferis werden entweder mit Lehm verschlossen oder teilweise werden auch einfach Deckel drauf gelegt, dass man trotzdem noch mal reinschauen kann.
01:22:15: und nach sechs Monaten hat man mehr oder weniger die Überraschung
01:22:21: Ja Es ist so ein bisschen erinnert mich das an das Tannin vom ersten Wein Das viel Einfach Aber
01:22:30: trotzdem noch ein bisschen feiner, ein bisschen seidiger oder?
01:22:33: Genau darauf wollte ich ihn und ja absolut als wäre das Tannen dann einfach Reifer ist es nicht grob.
01:22:41: Es ist fein, aber deutlich mehr an Masse.
01:22:47: Ich weiß nicht wie ich beschreiben soll gerade, aber du verstehst hier auch die Frucht toll muss ich sagen Es hat halt einfach noch eine Frucht, weil manchen Saperavis jetzt mal auch unabhängig wieder wie gemacht wurden.
01:23:02: Es hat mir das so ein bisschen gefehlt oder war dann so kräftig und intensiv wo ich gesagt habe Ich glaube daran dass es reifen kann und dann ein Erlebnis wird.
01:23:11: aber hier in dem Stadium ist es einfach nicht.
01:23:14: mein Go-to rein Hier würde ich sagen, ich bin positiv überrascht.
01:23:21: Telyani ist ja auch ne große Bude da.
01:23:25: Ich glaube, die haben...
01:23:26: ich weiß gar nicht viel für Flaschen, die produzieren.
01:23:31: Unmeng!
01:23:31: Also ich glaub diese sind ziemlich groß.
01:23:34: Müsste jetzt aber auch googeln.
01:23:36: Wir haben das Wein gut besucht und was bei mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist, was ich sehr schätze.
01:23:44: Die haben einen Format, das nennt sich Peeple Wine.
01:23:46: Ich weiß nicht ob du davon schon gehört hast Dann gehen die hin.
01:23:49: Ich hoffe, ich spiegel das wieder Kleine Winzer, die halt die Möglichkeit nicht haben selber zu vermarkten.
01:23:57: Die werden komplett unterstützt von dem Weingut.
01:23:59: Die kümmern sich halt das abgefüllt wird und das vermarktet wird.
01:24:03: Aber das Einkommen bekommt dann halt dieses kleine Weingut, weil die so groß sind und Möglichkeiten haben.
01:24:10: So ein People-Wein machen können, dass sie dann eine Unterstützung bekommen diese Winzer, die kleinen Winzer in der Unterstützung bekommen und eine Plattform bekommen damit es von da aus für die weitergegen kann.
01:24:18: Das finde ich also größter Respekt.
01:24:24: Das haben wir zum Beispiel gar nicht Buden.
01:24:28: die sind weit über hundert hektar groß und da wird irgendwie so schema f standardmäßig gemacht.
01:24:33: am wochenende haben alle frei so gefühlt.
01:24:36: Und es gibt kein keinen sozialen part in diese richtung.
01:24:39: also es gibt ja nicht mal Ja.
01:24:43: doch das verurteile ich auch.
01:24:45: Die möglichkeit zu sagen okay lass uns doch mal hier fünf zahlen ma so ausbauen die anderen fünf so und einfach mal experimentell mal versuchen an die Echtheit an das Innere vom Wein zu bekommen.
01:24:58: Und wenn ich dann solche Aktion höre, dann bin ich immer megamotiviert.
01:25:03: Das Weingut wird zu uns als Gast sein im August.
01:25:08: Da ist ein anderes Weingutt kommt vorbei aus Georgien und wir machen Tasting in Park zum zweiten Mal schon.
01:25:14: Und da hat sich schon, weil wir halt viel georgischen Wein soviel machen eine Fanbase entwickelt und die Leute kommen anders.
01:25:23: Zwei Korrespondenten oder Winzer kommen von dem Weingut vorbei und wir präsentieren das da.
01:25:29: und ja ich bin nochmal gespannt was sie dann mitbringen und was darüber erzählt wird.
01:25:33: aber Pippelwein, dass ist mir sehr in einem Kopf geblieben, Respekt dafür!
01:25:54: Einer der Weinen, wie wir probieren es jetzt?
01:25:58: Rikuri, Kisikewitelyanivelle, Cynandali, Kaketi Georgien.
01:26:04: Und Rikurri bedeutet auf Georgisch Bauer, heuren Landsmann einer vom Dorf!
01:26:09: Das Wort trägt keine Ironie, keinen Hochmut und keine versteckte Kritik.
01:26:13: Es ist eine Beschreibung... ...und das Telyani-Velle eines der bedeutendsten Weihgüter Georgiens mit siebenhundert Hektar Eigenbesitz und dem längsten Standbein auf dem amerikanischen Markt unter allen georgischen Produzenten.
01:26:28: Seine Art die sanalste, traditionellste und handwerkliche Linie ausgerechnet so nennt.
01:26:33: Glecuri.
01:26:34: also der Bauer sagt mir über dieses Haus aus als jedes Marketingdokument es könnte.
01:26:40: Man könnte es an das Statement nennen man kann schlicht ehrlich nennen.
01:26:55: Ihr erstes Zuhause war keine noble Domänen, kein historische Villa.
01:26:58: Kein repräsentativer Baum mit Terrass und Bergblick!
01:27:01: Es war eine umgebaute Autowerkstatt.
01:27:05: Darin begann ich dabei zu machen wie sie selbst gerne trinken wollten auf georgischer Art mit georgischen Sorten nach georgischem Methoden aber ohne jene lebende Planwirtschaft der Sowjetzeit die Qualität der Menge untergeordnet seltener Rebsorten zugunsten hochertragsfähiger Massenware aufgegeben
01:27:24: hatte.
01:27:25: Einer der Gründe war Gorky, dass ich will!
01:27:28: Er leitet bis heute die Glickuri-Linie persönlich handgreiflich mit der Überzeugung von jemandem, der weiß was er tut, wer nie aufgehört hat selbst zu tun.
01:27:38: Neben ihm baute Tiliani Valley Parallel Winery-CM'on-N-Neunzig auf ein modernes Experimentierfeld für junge georgische Winemaker eine Art interne Weinbauakademie finanziert von einem Unternehmen, das groß genug ist, Innovationen zu fördern und klug genug ist.
01:27:54: Das traditionelle davon zu trennen um beides in Ruhe wachsen zu lassen.
01:27:58: zwei Welten ein Dach keine Identitätskrise.
01:28:03: Kisikevi das Dorf das nicht weiß dass es berühmt ist.
01:28:06: Es ist ein kleines Dorf innerhalb der Cynandali Schutzone im Alansanital auf dem rechten Ufer des Flusses zwischen den großen Kaukas aus dem Norden und dem Konbori Gebirge im Süden.
01:28:17: Die Weinberge dort liegen auf kalkhaltigem Lehmböden, gut trainiert mit genügend Tiefe für Wurzeln die keine Bewässerung brauchen.
01:28:25: Solange der Boden gut aufgebaut ist.
01:28:27: das Klima ist kontinental mit mediterranen Einfluss was bedeutet heiße Sommer kalte Winter und ein Herbst der für Rotweintrauben langsam genug gereicht um komplex zu werden.
01:28:36: aber warum genug um durchzureifen einem Tal dass zwanzig der neunundzwanzig georgischen Ursprungsbezeichnung auf zwei Autostunden Länge versammelt?
01:28:46: Eine Applationsdichte, die begunt kurz neidesch werden lässt.
01:28:51: Kisikevi einer jener Orte den nur kennt wer sucht Genau die richtige Ausgangslage für außergewöhnliche Weine?
01:28:59: Und dann haben wir Sabarabi der Wein der alles anfärbt was er berührt.
01:29:04: Der Name heißt Farbe oder Farbetragen Oder das Ding dass dich fährt je nach georgischer Grammatikstimmung Was feststeht.
01:29:13: Sabravi ist ein Tontori-Riebe, eine jenerahen Sorten weltweit bei der nicht nur die Schale sondern auch das Fruchtfleisch rot gefärbt ist.
01:29:20: Botanisch ist Sabrabi alt – sehr alt!
01:29:23: Die N.A.
01:29:24: Analyse und archäologische Funde verorten diese Sorte in Kaket die vor Jahrtausenden.
01:29:29: Sie isst die meist geflanzte rote Rebsorte.
01:29:31: georgelt so macht drei Treißig Prozent der gesamten Beiproduktion des Landes aus.
01:29:35: hohe natürliche Säure, dunkle Tanine.
01:29:37: Ein Fahrpotenzial das selbstioraneidisch macht und eine Langlebigkeit die Jahrzehnte überdauert!
01:29:43: Diese Orte wächst zwischen der Ukraine in Moldavien, Bulgarien, Australien und den Fingerlegs – In New York State.
01:29:51: In all diesen Orten produziert sie gute Weine.
01:29:54: Und Kraketi produziert sich
01:29:56: selbst.
01:29:58: Kenyanivelli exportiert heute in dutzende Länder.
01:30:02: Sie sind Das georgische Weingut mit der längsten Präsenz in Übersee, vornehmlich in den USA.
01:30:09: Der Glekuri, Kisikewisheparavi, Quefri... ...zweitausend neunzehn steht irgendwo zwischen diesen Polen.
01:30:15: kein Massprodukt?
01:30:16: Kein Rarissimum!
01:30:18: Ein ernstzunehmender Wein aus einem Ernst zunehmenden Weinberg gemacht von jemandem, der diese Arbeit seit fast drei Jahrzehnten macht In Krügen aufs Ton nach einer Methode die älter ist als das Rad Gelkuri, der Bauer!
01:30:33: Was im ersten Moment wie Bescheinheit klingt ist bei näherer Betrachtung das genaue Gegenteil.
01:30:39: Es ist das Selbstverständnis eines Hauses, dass weiß, dass die besten Dinge aus dem Boden kommen, dass man dafür nicht mehr braucht als Erfahrung Geduld und eine Queflinge.
01:30:50: Vielen Dank diesem großartigen Produzenten Tiliane Welli Dafür, dass sie neben den alltagstauglichen Weinen sich so besonderen Produkten widmen dass sie so ein Projekt wie Winery-Simon-Ninzig pflegen und damit jungen Menschen die Chance geben sich zu entwickeln, zu experimentieren.
01:31:08: Dass sie so besondere Weine erzeugen mit den Zwei-Tausendneunzigen in der Zapparavi-Quefri!
01:31:13: Und dass sie uns zeigen was Georgien kann... ...und die Infos und Bezugsquenzen zu diesem besonderen Wein findest du in den Show Notes.
01:31:30: Eine ähnliche Situation gibt es ja also ganz ursprünglich im Archäres Dass man dort als Amarista oder das Lusthau unter anderem, kleine Chargen von kleinen Produzenten bei sich hat reifen lassen und eben mit Vertrieben hat.
01:31:46: Also die Idee ist in dem sie nicht neu aber sonst habe ich es eigentlich noch niemals gehört dass sowas praktiziert wird und toll wird wenn man damit die Vielfalt also auch völlig neidlos die Vielfield unterstützt und dann zu kleinen Produzenten einfach eine Chance gibt
01:32:04: Ganz stark.
01:32:05: Ja, stark, großartig!
01:32:10: Genau.
01:32:11: und wenn die
01:32:16: Weine dann... Den Vergleich finde ich total spannend weil du ja im Prinzip zwar ein Großtraditionswein gut hast was mit Auto-Ton-Grebsorten arbeitet aber trotzdem hast du so eine Kombination aus Klassik und Frische in den Wein.
01:32:30: Hast du einen ganz eigenen Gauntruck?
01:32:31: ... ein Wein, der dich beschäftigt aber nicht überfordert.
01:32:36: Was ich toll finde!
01:32:38: Das ist das Wichtigste für
01:32:41: mich.
01:32:41: Heißt es dann...
01:32:43: Wie bezeichnet man das?
01:32:45: Einfach als Quifri-Wein?
01:32:46: oder würde das rein theoretisch auch jetzt ganz blöd gefraht als Emberweinlaufen?
01:32:52: Ne ne?
01:32:52: Für Ember weinser Weißer Droh also
01:32:55: ja weiße Rebsorten wenn dafür eher genutzt für ember.
01:32:59: deswegen ist es dann so bisschen eine Philosophie Frage.
01:33:02: Ich finde auch dass die roten Quävries nicht unbedingt auffallen, sage ich jetzt mal gegenüber dann klassisch gemachten Wein.
01:33:12: Klassik haben wir definiert was das für uns beide bedeutet.
01:33:16: Also würde ich sagen das ist dann viel naheliegend da und man sieht auch die, dass wiederkehrende von der Rebsorte.
01:33:23: Das ist jetzt nicht überdeckt durch irgendeine Machart sondern es ist nach wie vor expressiv also mit deiner Struktur und mit seinem Aromaprofil was wir eben schon beschrieben haben.
01:33:35: deswegen weiß ich nicht ob in Zukunft das eine Rolle spielt für die roten Weine wie sie denn gemacht worden sind.
01:33:41: Ich glaube, im Finale müssen sie einfach delivern und man erlebt das ja heute auch.
01:33:46: Weiß ich nicht ob jemand Beton ei am Foren oder Holz dann benutzt?
01:33:52: Das wird dann vielleicht zur Philosophie Frage.
01:33:54: Ich weiß nicht, ob dass das Verkaufsargument wird.
01:33:57: bei weißen Wein ist es dann so, der eben definierte European Style gegenüber Ember ist ein großer Unterschied.
01:34:05: Das ist dann viel signifikanter als bei den Roten die dann eher näher beieinander sind.
01:34:10: So fühle ich das gerade.
01:34:13: Aber Amber und Orange kann man auch schon gravierend unterscheiden, oder?
01:34:16: Ich mein mach Art gleich.
01:34:17: Und also Grundphilosophie gleich.
01:34:21: aber das Produkt was dabei rauskommt ist dann trotz allem anderes.
01:34:24: Oder kann man das nicht so sehen?
01:34:28: Naja es kommt ein bisschen drauf an.
01:34:30: Ja Es gibt ja die orange meine sind halt oxidative rotweine gemacht sagen wir mal so wenn man jetzt herunterbrechen wollte auf das wesentliche Und hier ist es halt in der Empfohre geschlossen, klar ist ein anderer Typ.
01:34:46: unter Umständen findet das schon statt.
01:34:48: Aber durch die Schalenkontakte haben wir natürlich eine Riesenarome ausbeute... ...in den Weinen!
01:34:54: Man hat ne Tanninstruktur, die mal kräftiger, mal leichter ist.
01:34:57: Das durften wir bei dem Zweigquäferis ja auch schon sehen.
01:35:01: und jetzt ob es dann in der empfohren war oder nicht ich würde schon sagen dass spricht schon eine Rolle also war in der ne Farb, ne Orangen, Berndsteinfarbe hat und das Tanin dazu.
01:35:17: Das ist schon irgendwie eine Kategorie.
01:35:20: dass da was dazwischen liegt ja bin ich bei dir aber generell ich weiß nicht wie die Leute dann wenn man das erklären wollte dann müssten sie schon ein Level weiter sein damit man das komplett aufbricht und ne Fanbase für diese zwei Unterschiede nochmal separat herstellt.
01:35:38: Als ich dort war, als du dort warst waren ihr bei einer ganz klassischen georgischen Zubra dabei.
01:35:45: Ja, diese Festtante.
01:35:46: Sieht täglich?
01:35:46: Ja!
01:35:47: Täglich.
01:35:50: Das war täglich der Fall also jeder... Ich wusste dann irgendwann mal so, ich werde...ich muss erstmal alles probieren.
01:35:55: Bei mir ist ja die ganze Zeit FOMO.
01:35:57: Also hier vier auf Missinghaut, ja.
01:35:58: Ich habe die ganze...ich musste immer alles schmecken.
01:36:00: das ist auch bei Wein so.
01:36:01: Alles was da ist, muss einmal probiert werden.
01:36:05: Und am Anfang, wenn natürlich da hungrig ankommt und freut sich darauf.
01:36:08: Es gibt ja nichts Schöneres als so ein vollüppig reichhaltig gedeckten Tisch das animiert zum Vollgas geben.
01:36:18: Nicht eben gesagt habe, dass ist in der Tradition keiner würde nicht etwas servieren.
01:36:24: Auch wenn es um Wein geht.
01:36:25: Also musste irgendwas serviert werden.
01:36:28: Und dann abends gab's diese großen Supras.
01:36:29: Das war dieses Zusammenkommen... Man trifft sich Beim Essen tauscht sich aus, probiert die verschiedenen Weinen dazu.
01:36:37: Das ist mein Lifestyle!
01:36:38: Ich liebe das.
01:36:40: Wenn wir weggehen, machen wir uns dann genau so eine eigene Supra ungefähr.
01:36:45: Wissbegierigkeit hilft dir, dass man ganz viel bestellt um viel schmecken zu können.
01:36:51: Was ich aber toll fand, wo ich auch gar nicht weiß ob ihr das vielleicht habt ist im Prinzip dass da ein Tamada gibt.
01:36:58: Also einen Tischführer wenn man so möchte der Trinksprüche ausruft und die entweder selber zum Besten gibt oder das in die Runde geht und dass es da eine richtige
01:37:09: Abfolge
01:37:10: gibt.
01:37:10: also dass dann eine richtige Dramaturgie gibt wen du als nächstes auslobst und die Dinge dann teilweise Teilweise zwischen zwanzig Sekunden und zehn bis fünfzehn Minuten gehen.
01:37:24: Wir haben das so leicht erleben dürfen, dass jeder sollte dann auch was machen.
01:37:28: So ungefähr ein bisschen die Tournummer aber ganz liebevoll gemeint ja so ist es aber so klassisch.
01:37:36: ich war ja nicht privat wir waren ja ganz viele sagen mal Leute aus der Wein Szene da Aber so eine klassische, wo bei Einheimischen die durfte ich nicht erleben.
01:37:46: Und deswegen ja... Die ziehen
01:37:47: das richtig durch und haben da also im Prinzip eine richtige Abfolge.
01:37:50: Das spricht es am Anfang auf das Leben getrunken wird?
01:37:52: Also dass da irgendjemand was zum Leben erzählt und dann das eben intensiv ausgeschlachtet wird.
01:37:58: danach auf Georgien.
01:38:00: Wo man auch merkt wie viel Nationalstolz dort ist welche Wertigkeit das dort für dir hat.
01:38:06: Danach dann auf die Vorfahren die Verstorbenen Was ich auch schön finde, also wenn man da dachte natürlich viel zu erzählen.
01:38:11: Da kriegt man die Fülle schon schnell voll.
01:38:13: dann auf die Familien und Eltern.
01:38:15: Also dass man dir halt auch immer würdigt wie gerade als Familienväter.
01:38:17: das ist natürlich schön wenn man im Winksteimer am Tag geerdet wird.
01:38:21: Dann später auf die Frauen wechselt natürlich nach heutigen Zeit öfters mal.
01:38:25: Da hat man viel zu erzählt.
01:38:28: Dann auf die Freundschaften die Gäste, dann auf den Gastgeber und die Gasgeberin Dann auf die Liebe und die Partnerschaft.
01:38:35: also jedes mal wird ihr getrunken.
01:38:37: Also du erzählst es da?
01:38:38: Und dann würde ich jedes Mal getrunke, wir sind jetzt schon bei der zweiten dort dritten Flasche.
01:38:42: Ich will dir auch nicht nur einstrinken danach auf die Kinder und die Zukunft.
01:38:45: also wirst du nicht mehr ganz so Gehalt wollt doch eigentlich schon aber da wird's nicht mehr kontrolliert.
01:38:50: dann auf die besonderen Personen des abends wenn man nichts mehr zu erzählen hat und dann gibt's den Abschluss Toast und was ich als Tradition oder als eigentlich so Benchmark-Superfand.
01:39:03: Einen der wichtigsten Dinge dort, wenn du bei so einer Festtafel bist ist dass du alleine nach Hause gehen kannst.
01:39:09: also wenn du nicht allein nach Hause gehst... Also ich meine nicht mehr in einer Frau oder Mann oder wie auch immer sondern wenn Du nicht mehr allein laufen kannst dann kriegst Du dein Leben nicht auf die Reihe Dann bist Du im Denoser der Straße und dann lacht Dich jeder aus Wenn Du da irgendwie... gibt ja andere Nationen wo es darum geht solange zu trinken bis zum Umfallen.
01:39:29: Aber da muss man im Prinzip so viel Selbstbewusstsein oder so viel Kraft haben, dass du dich selber nach Hause schleppen kannst und nicht ins eigene Auto oder sonst irgendwas in der Reise schlafen.
01:39:40: Ja aber das ist ja schön!
01:39:42: Weil in der Antike zum Beispiel den Griechenland durfte man auch nicht... also Betrunken sein wurde sehr verpönt ne?
01:39:49: Und es ist auch gut, dass jeder seinen Rhythmus finden.
01:39:52: Ja total!
01:39:52: Deswegen gibt's ja überhaupt den Somelé Begriff.
01:39:54: Hab ich dir das schon mal erzählt?
01:39:55: Weiß ich gar nicht mehr.
01:39:57: Es gibt ja ein Wort für Somelée auf Altgriech was in Neugierig übernommen wurde.
01:40:06: der war dafür da die Symposien ans Leben zu halten und wieder die angekurbelt hat und er war dafür zuständig Wasser und Wein zu mischen.
01:40:15: Das heißt der Sommelier hatte die Aufgabe, Wasser mit Wein zu mischen.
01:40:18: Wenn jemand zu viel hatte, hat er mehr Wasser gegeben und wenn jemand da noch ganz ruhig war, hat der mehr Wein bekommen in deiner Mische.
01:40:26: Ganz geil, oder?
01:40:27: Nichts anderes als hier aktuell.
01:40:33: Genau, kann man auch so sehen.
01:40:34: Ist nicht gut.
01:40:36: Stark!
01:40:36: Mega!
01:40:41: Im Prinzip im Großen und Ganzen, glaube ich.
01:40:43: Wir haben alle Weine probiert, wir sind durch oder?
01:40:45: Ja geil!
01:40:46: Ich finde das sehr cool.
01:40:49: Sehr guter Overview übers Land und was man da erleben kann.
01:40:53: Und ich hoffe die Leute sind motivierter mal reinzugehen ja
01:40:56: Finde ich auch.
01:40:57: Also wir sind jetzt nicht ganz so intensiv, finde ich auf Böden, auf Blubberblau oder Größe der einzelnen Gegenden eingegangen.
01:41:06: Ich glaube das vermischt sich dann ohnehin wenn du zuhörst und du hörst halt die eine hat tausend Hektar, andere tausen fünfhundert Hektare.
01:41:11: bei dem ein ist halt irgendwie mehr Ton, bei dem anderen is mir Erde in den Bögen.
01:41:17: Wenn man so ein gewisses Grundinteresse letztlich für die Weine dann irgendwann bekommt für die Machart, für die Rebsorten, für diese Stilistik Dann beschäftigt man sich automatisch damit und dann versucht man auch irgendwo Erklärung dafür zu finden.
01:41:28: Und dann wird das Ganze entspannen, da bekommt es auch ein Gesicht.
01:41:32: also die Bodenvierfalt ist dort enorm.
01:41:34: Also zum einen durch die Nähe zum Schwarzen Meer auf der anderen Seite eben durch die Gebürgigkeit hast du dort sehr viel Falt?
01:41:41: Und ich finde gut dass wir das jetzt nicht so runtergekauten noch runter dekliniert haben sondern uns mehr auf die Geschichte oder in die Geschichten letztlich dieses Land so besonders machen vor allen Dingen auch dieses Weimbewusstsein.
01:41:53: Das finde ich halt so außergewöhnlich.
01:41:55: Also eine Sache fand ich auch noch ganz gut, wenn ein Sohn geboren wird dann füllt man in der Regel einen Queefrieg, egal welche Größe und das kriegt er zu seinem Auszug was auch dafür spricht wie lange die Weine in den Queefries halten und so als auf dem Weg-Gabe mit.
01:42:13: Das sollten wir vielleicht auch mal wieder einführen oder?
01:42:14: Ein paar am Vornfall
01:42:15: oder
01:42:16: ein paar quefries?
01:42:17: Ja, ich habe einfach Wein für die Kids gekauft.
01:42:19: Das passt ja ist ja sowas ähnliches.
01:42:21: Ist ja auch nichts anderes.
01:42:21: Die kriegen
01:42:23: wir nicht beim Auszug aber weiß nicht.
01:42:27: zur Hochzeit und so weiter machen wir ein paar Pullen davon auf.
01:42:30: Ich freue mich schon da drauf.
01:42:31: Sehr großartig!
01:42:32: Ach Mensch, ist ein Georger dabei?
01:42:34: Nee bei dir nur Mosel und Burgund.
01:42:39: Mosel... ...ist es am meisten und Bordeaux tatsächlich.
01:42:44: Mein Sohn ist zu neun geboren, da war das so gehypter Jahrgang.
01:42:47: Ich dachte ich muss Brados kaufen aber... Ich finde mit Mosel macht es viel mehr Sinn weil dann kannst du ein Wein-Anfänger Rookie einen restsüß perfekt balancierten Mosel riesling zur Verfügung stellen.
01:42:58: also der wird sofort sein davon.
01:43:00: Es ist ein bisschen eigennützig aber auch dahinter also fast schon.
01:43:04: Das mit Trinken ganz!
01:43:06: Aber wäre zum Beispiel und ich glaube das können wir da jetzt Revue passieren lassen bei dem ein oder anderen selbst Emberwein durchaus denkbar, dass der eben auch zwanzig dreißig Jahre reifen kann.
01:43:14: Oder eben auch gerade im westlichen Origin hast du enorm viele Likörweine Und sowas kennt keiner.
01:43:21: Du hast noch im Prinzip auch noch was für einen Kleintaler und kannst auch sowas mit dem Keller packen.
01:43:26: also daher beim nächsten Kind Toni
01:43:33: Jogel Keller, ja.
01:43:34: Nichts Kindes!
01:43:36: Wir sind durch hier, wir sind durch.
01:43:43: Ich glaube jetzt hast du genau gemerkt warum ich mir Toni für dieses Thema als Gast gewünscht
01:43:48: habe
01:43:49: und warum er mit seiner ganz eigenen Art diese Episode, diese Folge so ehrlich, so außergewöhnlich, so unkompliziert und trotzdem tiefsinnig, so leidenschaftlich, so lebendig ausgekleidet hat.
01:43:59: Weil er hat Georgien unkompliziert gemacht.
01:44:02: Er hat Georgian vermittelt, er hat die Leidenschaft, die Gastfreundschaft... ...die Besonderheit, die Greifbarkeit und die Tiefselnigkeit in den Weinen vermitteln.
01:44:10: Danke Toni, dass du unser Gast warst!
01:44:12: Danke Toni das du uns Georgien gezeigt hast wie du es empfindest.
01:44:15: Wie
01:44:15: du es vielleicht auch im Spiegel zu deiner griechischen Mentalität empfindest.
01:44:20: Wer ja?
01:44:21: Da bekommt diese
01:44:22: Lebensfreude.
01:44:23: dort gelebt wird nochmal ein ganz anderes Gewicht als wenn ich das als Nüchter der deutsche Beurteile.
01:44:28: Und natürlich auch danke an dich für deine Aufmerksamkeit fürs Zuhören.
01:44:32: Ich hoffe, ihr konntet nicht neugierig machen.
01:44:33: wenn du Georgie noch ein bisschen tiefer verfolgen möchtest haben wir ich habe es am Anfang schon mal erwähnt vor ungefähr einem Jahr eine Episode bei Sommi Antur mit Patrick Horne von Shadowmokrani aufgezeichnet wo er sein Weg seine Arbeit auf Shadowmocrani die Besonderheit auch im georgischen Weinbau auch als europäer im georgeschen Weinbau in diesen Schmelztiegel zwischen Europa und Asien
01:44:59: darstellt,
01:45:00: davon erzählt und Georgian nochmal auf eine ganz eigene und leidenschaftliche Winzerweise
01:45:06: spiegelt.
01:45:07: Die Episode gibt es überall wo es Podcasts gibt oder ich platziere den Link auch gerne noch mal in den Shownotes
01:45:13: Und wenn
01:45:14: dich die Weine, die wir während der Episode verkosten interessieren findest du die Bezugsquellen auch dazu in den shownoten natürlich.
01:45:20: Also ganze lieben Dank für die Aufmerksamkeit.
01:45:23: Wenn Du magst bewerte uns gerne Das hilft uns immer sehr, folgt uns auf Instagram oder sei einfach bei uns.
01:45:30: Gerne auch nächste Woche!
01:45:31: Denn da heißt es wieder nach dem Freitag ist vor den Freitagen Nach dem Podcast ist vor dem Podcast Und wir bleiben kommende Woche in Düsseldorf haben da einen das kann man wohl sagen ohne dass dispektierlich wirkt alten Hasen zu Gast und eines der Urgesteine unserer Sommiewelt ist definitiv Thomas Berg.
01:46:04: Jo, hier spricht Maurizius Heidluss wie der Toni mich immer nennt.
01:46:08: Ich bin Moritz Heidle vom Weingut Karl-Heidle in Städten im Remstal und ich freue mich sehr dass sich heute wieder bei diesem spannenden und interessanten Podcast die Abschiedsquote geben darf!
01:46:19: Ich kenne Toni tatsächlich schon länger als er Instagram auf dem Handy hat und bin da sehr stolz drauf.
01:46:24: Ich mag ein Toni sehr weil er die notwendige Lässigkeit in die Weinbranche bringt und es schafft mit seinem Slogan «Wein ist unkompliziert».
01:46:32: Auch junge Leute, die bisher vielleicht Berührungsängste hatten mit Wein.
01:46:36: Den Wein näher zu bringen und einfach ein bisschen den ganzen Mythen und Komplikationen im Wein aufzuräumen so dass einfach die Leute wieder entspannt Wein trinken können ohne Angst haben müssen was falsch zu machen.
01:46:50: Und außerdem hoffe ich das wir mal wieder zusammen als Bands Friends durch die Stadt cruisen können Im Oldtimer Mercedes wie sich das gehört und vielleicht auch mal eine Wand zusammahlen und paar Flaschen Wein trinkten So wie wir das früher ab und zu gemacht haben, schade dass wir nicht mehr Zeit haben.
01:47:06: Das sollten wir viel öfter tun!
01:47:07: Ich wünsche dir lieber Anton als Kietle auf jeden Fall alles Gute für die Zukunfts und hoffe, dass wir uns bald wieder sehen.
01:47:14: Mach's gut Bro!