SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

Transkript

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00:00:13: Jo, hallo!

00:00:14: Mein Name ist Bernd Bachhofer aus dem zufälligerweise gleichnamigen Restaurant Bachhoffer in Weiblingen.

00:00:21: Wer uns nicht kennt, wir bieten seit im Jahr- und Prädenziöse gehobene Wohlfühlgastro an mit viel Handwerk, Herzblut und richtig viel Authentität.

00:00:36: Meine Leidenschaft gehört schon Der Asiaküche, der bin ich ein bisschen verfallen.

00:00:41: Insbesondere der Japan-Küche kann ich nicht ablassen davon.

00:00:47: und ja... Ich mache es damit den Sommerjahrs auch nicht immer einfach.

00:00:51: Das ist schon eine extra Herausforderung wenn man eben nicht klassisch unterwegs ist mit der Küchenstilistik sondern mit viel vernöstlichen Aromen schon gliert.

00:01:00: das ist ne echte Herausforderung.

00:01:02: Wir dürfen uns seit Jahrzehnten mit dem Michelin-Stand schmücken.

00:01:08: kam noch ein wunderbarer Titel dazu, da bin ich sehr stolz drauf.

00:01:12: Nämlich Serviceteam des Jahres in Deutschland.

00:01:15: Das ist schon besonders und ich finde eigentlich auch müsste Michelin da auch eine extra Kategorie erfinden sowie der Stern für die Küche.

00:01:23: Müsst es auch eingeben für den Service oder einen Korkenzieher keine Ahnung!

00:01:28: Es ist schon so dass der Gast am Ende wenn er das Restaurant verlässt In der gehobenen Gastronomie wahrscheinlich paritätisch sind.

00:01:36: Fünfzig Prozent Serviced, fünfzig Prozent Küchen.

00:01:39: Da denken nicht alle Köche so.

00:01:41: Ich schon und deswegen ist das verdammt wichtig.

00:01:44: in der Zeit war die Gabi bei mir.

00:01:48: Die war Restaurantleiterin und Sommelier von zwei sieben bis fünfundzwanzig insgesamt achtzehn Jahre mit zwei nicht nennenswerten Unterbrechungen Das muss man auch mal hinkriegen, achtzehn Jahre an meiner Seite war eine verdammt intensive Zeit.

00:02:06: Und ja die Gabi also euer Podcast-Gast heute, die war eigentlich wie ich es in der Rechte überlegt schon immer so ein manisches Energiepaket mit starkem Zug zum Gast.

00:02:19: Immer schon hat sie eine unfassbares Dienstleistungsempathie gehabt.

00:02:25: das haben nicht viele, das sind wirklich wenige einen verdammt hohen Teamsperiod mit wenig Eitelkeiten und dann eine glühende Passion zum Weinen.

00:02:34: Die Hetze spät entdeckt, aber dann hat sie ordentlich aufgeholt mit Leidenschaften und manischer Hingabe.

00:02:40: Und ja ich finde schon also die Kombination aus hoher Fachexpertise wie sie erlangt hat und die unverstellte Unbändige Lust das dem Gast dann genauso zu vermitteln und zwar ohne Eitelkeiten, also ohne irgendwelche Attitüden, Plattitüde.

00:02:58: Das ist schon besonders!

00:02:59: Und das zeichnet sich tatsächlich aus.

00:03:01: Also das sind keine Worthülsen die sie dann abends an den Gast hinschmeißt sondern das ist immer authentisch, das ist ja immer echt und angepasst an dem Gast.

00:03:09: Das isch schön besonderes.

00:03:11: Und da spürt man bei jeder Flasche und Leute wer kommt was zusammen auf die Jahre?

00:03:16: Ich finde überhaupt gerade in diesen Zeiten sollten wir endlich aufschauen weniger zu trinken.

00:03:22: Na gut aber es war... eine tolle Zeit.

00:03:25: zurück zur Gabi, was mir einfällt.

00:03:30: Sie ist dann immer sehr energetisch gewesen und manchmal ist sie auch dem ersten Impuls immer verfallen so weil sie euch mal sehr schnell war.

00:03:38: Manchmal überholt sie sich selber im Denken und im Sprechen und da gibt es dann ikonische Versprecher von ihr die überdauern.

00:03:47: Die hat ein echtes Verspreche gehen nicht zu verwechseln mit einem Verbrecher gehen bitte Und mehr, da haben wir eine eigene Sprache für Sie erfunden.

00:03:54: Nämlich das ist das Garbsch!

00:03:56: Das ist die Sprache.

00:03:57: Die spricht nur sie.

00:03:59: Weniger verstehen sie.

00:04:00: Ich gehöre dazu.

00:04:00: Das Bacchi-Team gehört auch der Zugung aber da gab es schon tolle Sachen.

00:04:04: Woran kann ich mich erinnern?

00:04:06: Einmal kam sie morgens ganz oft gekratzt zur Arbeit, hat sie abends glaube ich Lady Cracher geguckt und ich weiß nicht ob ihr das noch kennt.

00:04:13: Kommt mit Anke Enkelche und sieht dann, ey die Anke, die so geil, die kann echt in jeden Schlüpfer rollen.

00:04:21: Und so was tatsächlich, so gesagt.

00:04:26: Legendär auch.

00:04:27: übrigens eine Szene beim Kochkurs hat sich so zugetragen.

00:04:30: Im Kochkorsgast hat sich die Finger verbrannt an einer heißen Pfanne.

00:04:36: Pfannenstiel ist zur Stühle gewandert und da war er eben Guseisenpfanne.

00:04:42: Die Pfanne war heiß, wie lange hin verbrennt sich die Fingern?

00:04:44: Nicht schlimm aber kurz aufreger!

00:04:47: Und worauf ich mich dann ausgelassen habe, das dann zu kommentieren.

00:04:51: Ja genau für solche Sachen gibt es internationale Küchensprache ist tatsächlich so weil in großen Küchen einen großen Grand Hotel ist der Schweiz da war ich ja auch wo dann viele Ethnien zusammenkommen und viele Nationen.

00:05:04: da gibt's immer solche Zeichen und bei solchen Geschichten wie heiße Pfanne wenn man die Spüle stellt macht ein bisschen Mehl auf dem Pfannenstiel drauf als Zeichen als Symbol.

00:05:14: Leute hier ist schon was glühend heiß.

00:05:16: Gabi kommt rein, versteht die Hälfte erst mal nicht.

00:05:18: Weil sie später reinkam und hat nur kapiert Mehl auf heiße Pfanne und sieht dann ach!

00:05:24: Und dann wird's kalt!

00:05:26: Ja war großartig und wir können noch ein paar Sachen weiter erzählen aber vielleicht kommt ihr dazu genau ein Paar Sachen raus zu locken.

00:05:33: ich hab... Ich bin der Bezirkung dass ihr großen Spaß habt mit eurem heutigen Podcast.

00:05:38: Gast Gabi und viel Spass bei euch.

00:05:41: Grüße aus Weiblingen!

00:05:42: Ciao ciao.

00:06:05: Toll, dass du die Zeit nebst.

00:06:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Sommelier!

00:06:10: Die interessantesten Weinkenner

00:06:12: unsererzeit.

00:06:13: Diese Woche sind wir in

00:06:14: Stuttgart.

00:06:15: Wir sind in einer Weinbar,

00:06:16: die Kabi-Weinbar gibt es jetzt seit anderthalb Jahren und ich habe von so vielen Leuten

00:06:21: schon gehört,

00:06:22: die musst du gesehen haben.

00:06:24: Und zusammen mit Marcel Truckenmüller betreibt Gabriele Bredertsch diese Weinbar und hat sich ihren eigenen Traum von einer Wein bar erfüllt.

00:06:33: sie liebt es Und als sie vom ersten Jahr von den ersten Monaten berichtete, habe ich mich so oft wiedergefunden.

00:06:41: Was mich begeistert hat war ihre unglaubliche Leidenschaft – die Verbundenheit zu ihren Gästen und ihrer ganz besonders authentische Art!

00:06:49: Bevor ich gleich ins Gespräch einsteige, möchte ich mich herzlich bei der Schlumberger-Gruppe dafür bedanken, dass Sie mit Ihren Handelshäusern Consigio Vini, Schlumbergern Segnetz Und für Privatkunden gibt es online das Privatrunden-Portal Bremer Weinkollekt.

00:07:05: Uns begleiten und unterstützen.

00:07:06: einfach dieses Projekt, diesen Podcasts, dieses Format ermöglichen!

00:07:11: Und somit dir die Chance geben also nicht nur Gabrielle kennenzulernen sondern eben auch die Kabi Weimbar kennenzulehren und damit deinen nächsten Stuttgartbesuch zu planen... Also ein großes Dankeschön an die Schlumberger Gruppe Dintanginen.

00:07:23: ist sie heute hier.

00:07:24: Herzlich willkommen liebe Gabriella Brennert!

00:07:27: Ihr habt ein Jahr Weimba.

00:07:31: Was ist dein Resumé?

00:07:33: Hast du Highlights, hast du Sachen wo du sagst das ging völlig daneben.

00:07:37: Nach einem Jahr hat man ja schon ein erstes Gefühl dafür.

00:07:41: Tatsächlich sind jetzt schon fast genau eineinhalb Jahre.

00:07:43: jetzt Ende des Monats feiern wir eineinhalte jahre Kabi.

00:07:46: unglaublich wie schnell die Zeit einfach vorbeigeht.

00:07:50: absolut vor allem wenn man dann sich selbst den Traum erfüllt Den Traum von eigenen Weinbar, dafür geht die Zeit noch mal schneller und intensiver natürlich.

00:08:01: War das schon immer dein Traum oder kam der nach und nach?

00:08:03: Also bist du als du zwölf Jahre warst und in einer Küche geholfen hast ... In der Situation gewesen, dass du gesagt hast irgendwann hab ich meine eigene Kneipe im Hotel, meine eigene Weinbar.

00:08:13: oder ist das irgendwas was aus deiner Tätigkeit herausresortierte?

00:08:17: Das hat sich tatsächlich erst später gezeigt.

00:08:20: Ich bin zwar aus einer Gastronom-Familie und habe auch sehr früh mithelfen dürfen oder auch müsste.

00:08:28: Wie man es nimmt, und habe mir natürlich wie die meisten Kinder eigentlich immer geschworen was anderes zu machen, was Familienfreundlicheres mehr Zeit für sich seine Liebsten zu haben.

00:08:40: Und ich habe das auch lange geglaubt bis ich dann doch irgendwann mit sechzehn den ersten Nebenjob in der Küche angefangen habe weil ich mich einfach in der Schule nebenbei noch etwas verdienen wollte.

00:08:53: Und da habe ich in der Küche angefangen und da hab' ich schon gemerkt, dass mir einfach das Körperliche... ...und das lebendige In-der-Gastronomie sehr gut gefällt.

00:09:04: Man hat einfach wirklich abends gemerkt was man gearbeitet hat, was man vermöglich irgendwie möglich gemacht hat.

00:09:12: Dann bin ich relativ schnell auch mit achtzehn in den Service rüber gewechselt.

00:09:16: Ja und was soll ich sagen?

00:09:18: Da ist es halt um mich geschehen die Menschen und das Tempo Einfach das ganze Drumherum hat mich unheimlich begeistert.

00:09:27: Ich bin dann auch persönlich sehr schnell einfach gewachsen, ich war früher eher so ein bisschen ja auch unsicher und dadurch dass ich ja mit zwölf nach Deutschland gekommen bin, war auch das Ankommen hier nicht ganz so einfach.

00:09:38: neue Sprache, neue Kultur Das war alles nicht ganz zu einfach und auch meine Jugendzeit war nicht super easy sag' ich mal.

00:09:46: Und da hat mir die Gastronomie schon sehr geholfen, einfach auch für mein Selbstwettgefühl.

00:09:54: Selbstreflektionsgefühl hat sich, konnte mich natürlich schnell spiegeln und man hat direkt sein Feedback bekommen am Abend.

00:10:00: Was eigentlich immer sehr gut war und das hat mich natürlich sehr begeistert.

00:10:03: Kurzerhand hab ich dann einfach mal die weiterführende Schule abgebrochen, habe eine Ausbildung begonnen zur Restaurantfachfrau Und da hab' ich im ersten Jahr auch in Stuttgart beim Herr Schäle Im Flauerte Wurz meine Ausbildung anfangen dürfen Und da habe ich die ersten Berührungspunkte mit Wein gehabt.

00:10:21: Hattest

00:10:22: du da so einen Moment, wo du gesagt hast?

00:10:24: Jetzt verstehe ich Wein!

00:10:25: Darum ist es Wein und darum trinkt man hier in Stuttgart schon zum Frühstück Trollanger.

00:10:29: Gab's da irgendwie eine Situation oder ist das erstmal so ein Punkt gewesen der nebenher lief?

00:10:35: Also tatsächlich war das relativ früh am Anfang der Ausbildung.

00:10:39: Ich hatte ja bis dahin wirklich noch keine Berührungspunkte mit Weinen und dann durfte ich diesen tollen Weinkeller.

00:10:45: also jeder, der dieses Haus kennt und die Weinkarte kennt Weiß wie beeindruckend es ist, was die Familie über Jahrzehnte aufgebaut hat.

00:10:53: Und dann bin ich in diesem Weinkeller gestanden und habe diese ganzen verstaubten Flaschen mit den tollen Etiketten gesehen.

00:11:01: Wie gesagt, ich bin sehr einfach aufgewachsen.

00:11:03: für mich war das ein Schlaraffenland.

00:11:04: Ich hab gesagt ach dass ist Wein!

00:11:07: Das ist das worüber alles so... So sprechen und so hoch loben.

00:11:13: Und ja, das hat sich dann so behörblich aufgebaut.

00:11:16: Ich habe mich immer sehr gefreut wenn ich mein Restaurantleiter oder der Herr Schelle heruntergeschickt hatte und ich die richtige Flasche hochgebracht habe.

00:11:24: Das war natürlich bei diesen... Ich weiß nicht wie viele Positionen es damals waren.

00:11:28: Ich glaube jetzt sind's ein Sex oder so dass ich da natürlich die richtige flasche Hoch gebracht habe.

00:11:34: Es hat mich schon auch sehr gefrolt und ich weiß auch den probieren nicht abgenäugt, deswegen habe ich natürlich auch weil ich immer sehr dankbar das eine oder andere weinchen aufprobieren zu dürfen.

00:11:45: Und es hat sich dann einfach aufgebaut!

00:11:48: Das war ne sehr schöne Zeit.

00:11:49: da habe ich sehr viel mitgenommen und auch wirklich die Liebe zum weinen für mich überhaupt gestartet.

00:11:55: Das war wirklich sehr, sehr prägend für mich!

00:11:57: Wir durften dann auch mit auf Wein messen die ersten Kontakte mit den Winzern und Winzerinnen aus der Region was hier natürlich super schön ist weil das einfach vor der eigenen Haustier ist.

00:12:06: und da durfte ich quasi im zweiten Lehrjahr... Ich habe dann gewechselt in ein anderes Ausbildungsbetrieb und da hab' ich mich dann einfach weiterhin selbst damit befasst irgendwelche Weingüter gegangen oder auf irgendwelchen Messen und so ist es halt gewachsen, das ganze Thema.

00:12:25: Weißt

00:12:25: du noch wie du die erste... Wie kann man da sagen Angst?

00:12:29: Oder die erste Erfurcht oder die erste Distanz vom Fein überwunden hast?

00:12:33: War das durch andere Menschen, war das netto durchs Probieren?

00:12:36: oder wie bist Du dem Wein hergekommen?

00:12:39: Wie hast Du den für sich selber entdeckt?

00:12:43: Ich meine, dass war die Kombination.

00:12:44: also die richtigen Menschen um mich herum, die mich an die Hand genommen haben dann aber auch natürlich meine Erfürcht ... dem ganzen Produkt auch irgendwie respektvoll entgegenzutreten, weil ich sie eben vorher auch nicht kannte und... Ich's damals auch nicht wirklich verstanden habe dass man teilweise in Anführungszeichen so viel Geld für ein Getränk ausgibt.

00:13:03: Ich natürlich als Tschechien.

00:13:05: das Bierland schlechthin ist natürlich ganz ganz anders kalkuliert und ganz anders von der Wertigkeit her Obwohl ich Bier nach wie vor liebe, absolut bleibt auch so.

00:13:18: Ich glaube das war die Kombination von allem und nach und nach.

00:13:22: wenn man dann einfach mehr mit den Menschen zu tun hat, die sich in diese Weinbarre bewegen und je mehr Austausch dann einfach auch folgt, desto entspannter wird man ja dann auch und bei mir ist es so wenn ich mit irgendwas hier sicherer euch werde, destso entspanner bin ich dann auch.

00:13:38: Und dann finde ich gibt's auch keine falschen Fragen oder keine falsche Ja, keine falsche Reingehensweise und das hat sich dann einfach so entwickelt.

00:13:45: Und gibt es irgendwas was dich abgeschreckt hatte?

00:13:47: Was du heute noch sagst ist ein Logo oder bitte macht das nicht so oder das ist ein totaler Mythos oder...

00:13:52: Also da kommt mir wirklich eine Thematik sofort wirklich wie aus der Pistole geschossen vor allem wenn ich an Wein messen denke, bitte trage kein Parfüm!

00:14:04: Das ist wirklich nach wie vor immer noch ein Thema Und auch wirklich bei hochkarätigen Proben, wo ich einfach nicht nachvollziehen kann und nicht verstehen kann.

00:14:14: Also ich bin auch sehr empfindlich was meine Nase angeht und ich richte es dann sofort und muss mich wegstellen von diesen Personen weil's mir den Wein wirklich komplett versaut.

00:14:23: das ist genauso wie im Restaurant obwohl ich Lilien liebe niemals die Lilien auf dem Tisch stellen würde.

00:14:29: also da sind einfach so Dinge das geht nicht.

00:14:32: und dann gibt natürlich so Sachen Rotwein bei Zimmertemperatur trinken oder Weißwein passt nur zu Fisch.

00:14:41: Also diese ganzen üblichen Sachen, die einfach total überholt sind meiner Meinung

00:14:45: nach...

00:14:47: ...die aber glaube ich inzwischen auch jeder verstanden hat.

00:14:49: Aber ich finde die Sache mit dem Duftrespekt ganz wichtig also dass man selber versucht mit seiner Umwelt irrespectvoll umzugehen und eben kein starkes Verfahren auflegt, egal ob im Restaurant oder bei einer Weinprobe etc.

00:15:00: Find' ich supergedanken!

00:15:03: Ganz, ganz wichtig.

00:15:03: Hattest du ein Mentor?

00:15:05: Also du hast ja einen renommierten Leben gearbeitet mit großen Weinkarten und so weiter.

00:15:08: gab es jemanden der dich eigentlich handgenommen hat und gesagt hat Gabriela, so geht das oder achte darauf oder war das alles selbst erfahren?

00:15:18: Als ich so richtig richtigen Mentor was Wein angeht hatte ich leider nicht muss ich sagen leider ... finde ich immer noch schade.

00:15:26: Also, ich muss dazusagen... Ich habe ja relativ schnell dann in der gehoben Gastronomie angefangen,... ...eine Restaurantleiterin die auch heute noch eine meiner besten Freundinnen ist,... ...die hat mich da schon mit an die Hand genommen und hat mir auch viel erklärt.

00:15:38: Sie war jetzt aber keine gelernte Sommelierie oder war jetzt vielleicht so tief in dem Thema drin.... Und war auch zeitlich begrenzt um mich das so richtig mitzunehmen und sie war dann nicht mehr lange im Unternehmen.

00:15:51: Und danach... ... war eigentlich alles autodidakt.

00:15:54: Natürlich hast du hier mal ein Händler oder... und so einen Milieu-Kollegen, der dir vielleicht mal was erklärt, was du selber nicht weißt.

00:16:01: Da hat man sich schon auch ausgetauscht.

00:16:03: Es gibt schon paar Menschen die mich selbst beeindrucken aber... dass ich jemand irgendwie eins, zwei Jahre über mir habe der mich so richtig an die Hand nimmt und sich auch die Zeit nimmt.

00:16:15: Und sich da auch selbst nicht zu fein dazu ist, mir so richtig viel Input zu geben.

00:16:19: das hatte ich leider nicht finde jetzt nachher ein bisschen schade war dann eigentlich immer diejenige die ihr Wissen geteilt hatte und ich hab es eigentlich auch mal gerne geteilt sofern's natürlich die zeit zugelassen hat.

00:16:30: aber soweit einfach mein werde ging.

00:16:33: Ich war jetzt in zwei Einsternen unterwegs, wenn es mich eventuell noch in zwei oder drei Sterne verschlagen hätte.

00:16:39: Hätte es wahrscheinlich anders ausgesehen dann hätte das vielleicht nur stattgefunden.

00:16:43: War aber jetzt nie so meine Intention und hat sich auch hier von der Region einfach nicht ergeben.

00:16:50: Und dann kam die eigene Weinbar und das ist jetzt alles gut so.

00:16:54: Da kriegen wir den Sprung wieder zurück zur Weinbar.

00:16:57: eineinhalb Jahre Weinbar, eineinhalte Jahre Kavi Highlights oder eben Momente, wo du gesagt hast, warum tue ich mir das an?

00:17:05: Also meine persönlichen Highlights war ich einfach auch ein sehr emotionaler Bench.

00:17:09: Bin sind wirklich die Gäste, die wiederkommen.

00:17:12: also das war mir schon immer ein Anliegen.

00:17:15: deswegen habe Ich auch immer in solchen Häusern gearbeitet Die eben nicht von sage ich mal Tourismus-Lebens sondern wirklich Das Persönliche.

00:17:24: man weiß was der Gast oder die Geste mag was sie trinkt.

00:17:28: Wie ist er heute drauf?

00:17:32: Wie kann ich dem Menschen, der mir gegenüber sitzt vielleicht auch einfach was Gutes tun.

00:17:37: Und das ist bei uns in der Weinbar wirklich auch phänomenal.

00:17:41: Das hat von Anfang an funktioniert.

00:17:43: die Menschen kommen teilweise alleine und auf einmal ist die bar voll mit drei vier einzelnen Personen, die sich eine Flasche teilen.

00:17:50: Echt?

00:17:51: Wow!

00:17:52: Das kommt vor natürlich bei Leuten die sich kennen und natürlich auch die Menschen, die aus der Weinbahn bekommen.

00:17:56: Also wir haben auch das Glück dass natürlich einige aus der Weinbranche immer wieder zu uns den Weg finden ob jetzt bei unseren Veranstaltungen oder teilweise einfach nach dem Feierabend Und das ist für uns ganz, ganz besonders.

00:18:11: Das eigentlich sage ich mal, achtzig Prozent der Menschen die zu uns kommen wiederkommen natürlich jeder in unterschiedlichen Abständen.

00:18:20: Das war aber auch unser Ziel.

00:18:21: deswegen sind wir nicht direkt in der Stuttgart City sondern im Westen.

00:18:24: Der Westen ist einfach eine ganz tolle Gegend ein sehr schönes Bezirk wo sich alle Altersklassen treffen und ein sehr angenehmes Klima.

00:18:36: Und trotzdem bist du in zehn Minuten fußläufig oder mit drei Minuten mit der U-Bahn direkt in das Stadt, weil wir einfach gesagt haben.

00:18:44: In der Stadt Mitte hätten wir natürlich mehr Durchlauf.

00:18:48: aber wir haben bei uns im Westen langfristig bekommen wird das Publikum was für uns einfach wünschen und was zu uns passt Leute die wirklich gezählt in eine Weinbar kommen, die nicht nach einem apropos Spritz fragen war es jetzt auch nicht Schlimm ist, aber haben wir einfach nicht.

00:19:05: Fragen können Sie ja!

00:19:08: Genau, aber die Frage kam wirklich vielleicht dreimal auf und das ist natürlich schon toll.

00:19:13: also das zeigt uns einfach dass unser Konzept so wie wir uns das auch gedacht haben aufgeht.

00:19:18: Und ja, das persönliche aber natürlich auch müssen wir betriebswirtschaftlich funktionieren.

00:19:24: Dass die Menschen einfach immer wieder kommen und mal ein Geburtstag bei uns feiern in einer kleinen Gruppe.

00:19:29: Ach irgendwann vielleicht doch exklusiv wenn es ein Runder ist oder die Weihnachtsfeier oder kleine Firmenfeuer oder eine kleine Weinprobe bei uns einfach machen weil wir das einfach individuell auf den Gast auch zuschnüren können.

00:19:43: Marcel kann ja noch kochen, das ist natürlich ein großartiger Zugewinnen.

00:19:46: der hat vor zwanzig Jahren auch eine Kochlehrer absolviert und hat sich jetzt in den einen halben Jahren wirklich unheimlich gemacht und seine eigene Handschrift irgendwie so ein bisschen mit reingebracht in das Ganze.

00:19:57: Und ja also dieses wirklich Stammgäste generieren, dieses persönliche manchmal wirklich über Gott um die Welt sprechen.

00:20:06: Also wirklich ganz ganz tolle und freudige Momente aber wirklich Momente mit Tränen in den Augen und das ist natürlich absolut, was finde ich jetzt für mich auch dem Beruf extrem ja also unersetzbar macht.

00:20:22: Es kann einfach... Das kann niemand ersetzen.

00:20:25: Ich fühl das total, weil ich genau die gleichen Gedankenansätze damals hatte, als ich meine Weinbar eröffnet habe.

00:20:32: Ich hab auch gesagt, ich möchte nicht direkt in der Stadt sein, sondern ich bin ein außenliegendes Viertel im Dresden gegangen bewusst eben mit dem Argument dass die Leute nicht beim Schoppen schnell auf den Prosecco reinkommen.

00:20:42: nichts dagegen aber sollte nicht dieses Grundkonzept von einer Weinbar sein, welch da mehr die Ruhe leben wollte.

00:20:48: oder dieses Get-together und ich dieses betrinken schnellen Schaumbein und ziehen dann weiter.

00:20:52: Also daher fühle ich das total.

00:20:53: und dann eben auch das Leben mit den Stammgästen, mit dem wiederkehrenden Gästen.

00:20:58: Wo man sich versucht selber mit denen zu entwickeln aber eben auch denen dabei hilft sie begleitet sich zu entwickeln dieser Weinwelt und man miteinander vertraut wird was der Gastronomie dann eben also Gas geben oder eben Gäste willkommen heißen eben ganz ganz intensiv auszeichnen.

00:21:14: Da war ich total in dem gleichen Gedankenprozessen.

00:21:18: wann ist für dich jemand ein Stammgas?

00:21:20: Also ich würde es jetzt auch nicht unbedingt an der Häufigkeit festnageln, aber das Lustige ist wir haben zum Einjährigen unseren wirklich treuesten Gästen.

00:21:33: Also sag' ich mal Gäste die wirklich teilweise einmal die Woche irgendwie nach der Arbeit vorbei kommen oder fast bei einer Veranstaltung dabei sind.

00:21:41: Den haben wir zum Einjährigen einen Schild an der Bar geschenkt und also das haben wir so... So ein Armschilder machen lassen auch an den jeweiligen Plätzen, wo sie meistens sitzen.

00:21:52: Ich würde sagen das sind ungefähr zehn Stück teilweise aber auch quasi Pärchen oder Familien auf einem Schild Und das war uns einfach ein großes Anliegen.

00:22:01: Da kommen jetzt auch noch ein paar dazu, also die Bar ist vielleicht irgendwann voll, aber das ist ja auch ein schöner Gedanke.

00:22:05: Supergedanke!

00:22:06: Also wirklich und alle, die jetzt noch keinen Schritt haben sollten sich Gedanken machen und eine Partner-EC-Karte bei ihrer Bank beantragen, die gleich bei euch in der League wird,

00:22:14: dass man automatisch

00:22:16: abbuchen kann, hierhin eine Möglichkeit hat.

00:22:20: Absolut, aber das ist wirklich auch sehr gut angekommen und es sind so diese kleinen Kleinigkeiten.

00:22:25: Diese Gimmicks einfach um unsere Wertschätzung weiterzugeben und zu transportieren.

00:22:30: und manche fragen natürlich schon ja was muss man denn für so ein Schild tun?

00:22:35: Das kann man jetzt nicht irgendwie messen, das ergibt sich einfach und das ist dann natürlich auch dieser persönliche Verbindung die dann entsteht.

00:22:43: und das passiert einfach, das kannst du nicht erzwingen!

00:22:48: Und hast du dann damals deine Entscheidung, dass du auch eher so ein bisschen außerhalb bist bereut oder fandest du das gut?

00:22:54: Ich

00:22:55: fand es nachhaltig gut.

00:22:56: Am Anfang war's natürlich schwieriger weil du erst mal, also es war mehr oder weniger so einen Wohnviertel stießen.

00:23:03: Das ist, oh Gott jetzt muss ich mal gucken im Osten.

00:23:06: Im Osten drichstens ist das eigentlich interessanterweise der zentrale Mittelpunkt also rein geografisch betrachtet aber dadurch dass die eigentliche Innenstadt so ein bisschen westlicher situiert ist es eben zu ein bisschen außerhalb auch in zehn Minuten mit der Bahn zu erreichen.

00:23:21: Aber es war halt so inmitten eines Wohnviertels und du bist natürlich als Weinbar dann erstmal so einen Fremdkörper.

00:23:26: Und mein großer Wunsch war damals so richtig mit dem Viertel zu verwachsen und Teil davon zu werden was dann Nach Jahren auch gelungen ist, also genau das was du gesagt hast dass man die Familien kennenlernen.

00:23:40: Dass man mit den Familien dann auch wächst sich entwickelt.

00:23:42: Das ist alles passiert und da war ich irre dankbar dafür.

00:23:44: aber der Anfang war schwerer und er ist natürlich inmitten einer Stadt einfacher.

00:23:49: wir Leute einfach einfallen wenn sie vorbeilaufen und sagen wow da gibt es Wein!

00:23:53: Das war so für mich dann der Moment wo ich mir oft überlegt habe gerade am Anfang war das jetzt eine gute Entscheidung aber im nachhinein ja es war ne gute Entscheidung Und ich würde es heute nicht anders tun.

00:24:04: Das waren bei dir die schönen Sachen, was war nicht so schön?

00:24:07: Also was würdest du unbedingt anders machen bzw jedem empfehlen, deine Weinbar eröffnet wo du sagst macht ihr darüber mal bitte Gedanken oder das bitte nicht?

00:24:16: Also ich glaube unsere Eröffnung war wirklich nahezu perfekt einfach von der Vorbereitung also und da sage ich ungern perfekt weil ich eigentlich selber oft unzufrieden mit mir bin oder immer noch was zum Meckern habe und sehr selbstkritisch bin.

00:24:31: Aber ich muss wirklich sagen, wir sind beide mehr oder weniger zwanzig Jahre in der Gastronomie Und das hat uns einfach den Arsch gerettet auch deutsch gesagt.

00:24:40: also ohne dieses Vorwissen, ohne auch teilweise sehr harte Stationen die uns eben auch zur Perfektion getrillt haben.

00:24:48: Ich weiß bis heute nicht wie wir es geschafft haben innerhalb von vier wochen den Laden umzubauen.

00:24:53: Was

00:24:53: sind wir?

00:24:53: Eröffnen

00:24:56: Ich weiß es nicht.

00:24:57: Also wir haben bis Februar gearbeitet und haben am neunzwanzigsten März aufgemacht.

00:25:02: natürlich haben wir schon so ein paar Sachen, paar Bestellungen nebenbei gemacht aber der Umbau an sich im Laden hat wirklich erst Ende Februar angefangen.

00:25:14: Man muss nicht vorstellen das war ein ganz anderes Konzept.

00:25:16: vorher.

00:25:17: Die male arbeiten war das einzige das mussten wir abgeben weil das war sehr offensichtlich.

00:25:21: Wir hatten teilweise kaputte Wände und kapute Decken Auch Lichter, die raus mussten.

00:25:29: Ganz wie Kabel des Raus musste also die Male arbeiten im Haus auch schon zehn Tage gedauert und dann natürlich haben wir viel selbst gemacht weil einfach auch wenig finanzielle Mittel eine Handvoll Freunde und wir.

00:25:44: Tatsächlich weiß ich nicht, wie wir das geschafft haben.

00:25:46: Aber es war wirklich diese Glaube an sich selbst die Selbstantrieb und die viele Erfahrungen, die wir vorher hatten dickes Fell wenig Schlaf kein Problem hier ist ein Problem kein Problem.

00:25:58: weiter machen Krönchen richten weitermachen.

00:26:01: natürlich war das sehr nervenaufreibend.

00:26:03: Wir haben uns viel gestritten.

00:26:04: wer sind teilweise vor Problem gestanden, wo wir nicht wussten ob es lesen kann.

00:26:09: aber da hat uns auch unser Netzwerk wirklich auch wirklich wirklich extrem viel geholfen also.

00:26:15: Ohne ein Netzwerk wird's glaube ich sehr schwierig und was ich sage weniger reinredeln lassen.

00:26:24: Jeder will sein Senf dazugeben.

00:26:27: Jeder weiß vieles besser, oft sind es auch Neide die sich selber nicht trauen.

00:26:31: Viele haben uns abgeraten ja jetzt zu der Zeit die Weinbar aufzumachen.

00:26:35: Wir wussten das ist nicht die beste Zeit.

00:26:37: also ich habe schon gesehen in der Sternegastronomie die Zahlen sind rückläufig.

00:26:41: natürlich der Konsum ist rück läufig.

00:26:43: mit einer Weinbar bist du eh eine Nische.

00:26:46: aber es ist einfach der Punkt gekommen wo wir gesagt haben Wir müssen es einfach tun.

00:26:50: Es ist jetzt anderzeit, hättest du mich von ein paar Jahren gefragt ob ich mir selbstständig mache?

00:26:54: Ich hätte dir einen Vogel gezeigt.

00:26:55: niemals hätte ich diese Sicherheits-Dinge aufgegeben die ich hatte als Angestellte.

00:27:00: und aber irgendwann kommt so ein Wandel und eine Persönlichkeitsentwicklung und wir haben wirklich angefangen darüber zu sprechen.

00:27:08: aus dem wurde ein Konzept.

00:27:09: dann haben wir jeden Tag telefoniert das hat sich für selbstständigt.

00:27:13: Dann haben wir mehrere Locations angeschaut und mit der Bank gesprochen.

00:27:18: Und dann hatten wir den gleichen Markler, also die Vorgängerin von der Location.

00:27:23: Wir hatten einen gleichen Marker und er hat uns sofort angerufen.

00:27:26: Er hat gesagt, das ist eure Location kommt bitte vorbei!

00:27:29: Und so war es auch.

00:27:30: Also wir hatten richtig, richtig Schwein gehabt, sage ich mal, mit der LocATION auch und wie sich das entwickelt hat... ...und da gab's kein Zurück mehr.

00:27:37: Es gab ganz zurück mehr.

00:27:38: Für mich war es Medager-Sterne Gastronomie irgendwie rum.

00:27:43: Ich fand das großartig und ich habe mich da immer sehr wohl gefühlt, aber für mich war es irgendwie so... Ja jetzt ist gut.

00:27:50: Ich bin mehr weg vom Essen, mehr zum Wein und es darf auch ein bisschen lockerer entspannter sein.

00:27:57: und ansonsten sage ich mal so große Fehler.

00:28:00: natürlich haben wir vielleicht hier und da von dem vielleicht zu viel eingekauft oder Das hat man vielleicht sparen können, die Investition hätte man sich sparen kann.

00:28:09: Aber das ist Lehrgeld, das hast du immer und überall.

00:28:12: Da musst du einfach drüber lächeln und weiterziehen... ...und aber wie du sagst, du hast ja auch gerade gesagt, die ersten Jahre sind hart, es ist bei uns genauso.

00:28:21: also die ersten drei Jahre da muss man glaube ich einfach durch Augen zu und durch Zinne zusammenbeißen.

00:28:26: Ja wenn der Laden halt Dienstag mit Woche halt eher mäßig irgendwie noch besucht ist Auch da einfach darauf hoffen, dass ich das rumsprich und dass irgendwann mal genug Menschen generiert sind die gerne zu uns einkehren.

00:28:40: Und die das anderen erzählen und die es auch wiederum anderen erzählten.

00:28:44: In welcher Reihenfolge stand was fest?

00:28:45: Also wann stand die Weinkarte fest, das Konzept?

00:28:48: Wann stand der

00:28:49: Name fest?

00:28:50: also warum heißt er nicht zum Viertel zum Beispiel?

00:28:52: Warum heißt der Capi sehr schon relativ gewagter Name?

00:28:55: Also gab's da eine Abfolge

00:28:56: wo ihr gesagt

00:28:56: habt so und so stellen wir uns das vor?

00:29:00: Ich weiß ich war auf Mallorca Das muss ich schon überlegen.

00:29:08: Fingsten Vierundzwanzig war ich mit meiner Familie auf Mallorca und Marcelo und ich haben ständig telefoniert, also das Konzept vereinigt von vornherein klar.

00:29:15: Das Konzept war zuerst da wir wollen eine Weinbar kreieren die so unsere Erachtens in Stuttgart noch nicht gibt.

00:29:22: Eine Weinbar wo sich jeder wohl fühlt egal ob jung oder alt, ob Studenten wo man sich einfach auch bei einem Gläschen wohlfühlt und nicht gleich essen muss, und gleich sehr viel Geld ausgeben muss.

00:29:35: Wo jeder sich einfach wohl fühlt und für jeden auch das Umfeld passt.

00:29:41: Egal ob ich nach der Arbeit komme oder vielleicht sogar noch meine Arbeitsklamotten an habe, dass dich ja keiner dumm anschaut oder ob ich halt mit dem kleinen Schwarzen komm'.

00:29:49: Es ist alles erlaubt.

00:29:50: Hauptsache man fühlt sich wohl und bedingt sich gut!

00:29:53: Und also das Konzept war ziemlich klar.

00:29:55: da sind Marcel und ich uns einig gewesen.

00:29:58: Einfach eine Weinbar, die es so noch nicht gibt unseres Erachtens.

00:30:01: Eine Weinbar die vom Konzept her nur so aufgestellt ist dass wir kein Personal brauchen zumindest die ersten Jahre das es einfach keine Personalkosten gibt zusätzlichen.

00:30:13: Das war uns sehr wichtig vor allem in diesen Zeiten und wir haben gemerkt das war die beste Entscheidung weil das sehen wir gerade bei den Kollegen und Kolleginnen das ist der größte Posten Der den Gastronom einfach eine große Sorge bereitet Und natürlich haben wir hin und wieder meine Aushilfe da, aber das ist dann wenn wir es brauchen.

00:30:31: Also wenn wir jetzt ein Geburtstag haben oder eine Veranstaltung haben wo wir alles selber stemmen Das können wir natürlich mit fünfzig Personen nicht Aber das macht ja dann auch Sinn.

00:30:40: also das Konzept war klar und der Name ist sehr schnell entstanden.

00:30:44: Wir sind so ein paar Dinge mit meiner Familie und Freunde waren auch dabei im Raum gewesen.

00:30:50: kurz und knackig sollte das sein Es sollte sich schon anhören Und irgendwie ist dann Kaby rausgekommen.

00:30:58: Marcel und ich waren, im Jahr twohundsechzehn meine ich an der Mosel.

00:31:02: Und es ist uns einfach extrem in Erinnerung geblieben dieses ja um zehn Uhr morgens Kaby Moselstandard.

00:31:08: Mosel-Standard!

00:31:09: Und Kaby geht immer wissen wir alle.

00:31:11: Du denkst er repariert dich, du denkst frisch dich.

00:31:15: ob das dann so ist mal dahingestellt als operativ... dazwischen.

00:31:19: Es ist einfach ein wunderbares Getränk, dieses Süßsäure Spiel des Animierende, das Verspielte, das auch sehr, sehr lebendige... Das hat uns schon immer angesprochen.

00:31:30: und genau das wollen wir transportieren.

00:31:31: Kaby geht immer!

00:31:32: Du kannst immer ins Kaby einkären du kannst dich immer wohlfühlen bei uns.

00:31:37: es gibt natürlich auch immer einen Kaby im offenen Ausschank.

00:31:40: Wir haben eine kleine Kaby-Karte Und es ist erstaunlich dass in den ersten zwei Wochen hier bei uns im Süden Ich glaub, vierzig Flaschen Kaby verkauft haben.

00:31:50: Also wir haben es rausgeballert weil die Leute dann einfach nicht kannten und gesagt haben ja komm als Apparativ du empfiehlst mir das mache ich!

00:31:57: Ja also ein Glas okay, Flasche schwierig, ja kennen wir es vielleicht doch zu süß oder zu fruchtbetont.

00:32:03: Und viele denken da ich Gabi heiße dass das damit so schön hat, das erkläre ich halt immer gleich, das ist Zufall Und das war klar, also die Menschen, die sich nicht auskennen finden es einfach schön und kurz und knackig.

00:32:16: Die Weinbabel feiern natürlich, kommen gemeinsam ins KB.

00:32:20: Es war sehr schnell geboren da haben wir gar nicht lange drüber nachgedacht tatsächlich.

00:32:24: Also es ist uns alles irgendwie zugeflogen.

00:32:25: Welche

00:32:26: Namen standen noch im Raum?

00:32:27: Weißt du's noch?

00:32:29: Das ist jetzt eine gute Frage!

00:32:31: Ich alles weg.

00:32:32: Ja, das ist dann... Das

00:32:33: alles ausradiert!

00:32:34: ...verwirft

00:32:34: sie auch?

00:32:34: Also die gleichen Prozesse habe ich ja auch durchgemacht bei mir.

00:32:37: also der Laden...

00:32:38: Musst dich jetzt echt hören.

00:32:40: Heißt hier Weinkulturbar und eigentlich sollte der Weinkult Urbar heißen, also zwei Namen, welches interessant fand, also Bein- und Kult es irgendwie in einem Namen zu haben und das aber urbar zu machen, also eben greifbar zu.

00:32:53: Und dann gab es einen anderen Laden, Dresden bereits.

00:32:57: Es war aber ein Weinladen also man Wein kaufen konnte und der hieß schon Weinkult.

00:33:02: Ich hatte aber teilweise eben schon die Logos und habe ich darauf eingefuchst und deswegen hab' ich denn irgendwie aus Weinkuld-Urber, Weinkulturbar gemacht.

00:33:10: Also das sind manchmal so die Prozesse ja auch durchlaufen.

00:33:13: Aber ich hatte wenig andere Namen, die wirklich konkret

00:33:17: waren...

00:33:18: ...aber diese Namenssache ist relativ wichtig.

00:33:20: im eigenen Kind hier auch!

00:33:22: tüftelt man ja auch viel rum, aber irgendwie findet sich der Name dann automatisch.

00:33:25: Ich weiß es wirklich nicht mehr!

00:33:26: Aber warst du dann happy mit dem Namen am Schluss?

00:33:28: Super!

00:33:28: Obwohl's so ein bisschen umgegeben gab...

00:33:30: Also total super und glücklich.

00:33:32: Es wurde dann mehr oder weniger WKB

00:33:34: draus oder die meisten sagten...

00:33:35: Ich wollte grad sagen, das wurde dann bestimmt abgekürzt weil es ein langer Name ist.

00:33:38: Genau,

00:33:39: genau, bei vielen das fand ich eigentlich auch so recht lobend.

00:33:43: Die sagten einfach nur gehen wir in die Weinbar.

00:33:45: Das war irgendwie so dass dieses ultimative, es gibt keine andere Weinbar geben wie in die Weinbar.

00:33:49: also Wer dann so ultimatisiert hat, ist das ein Wort keine Ahnung.

00:33:55: Aber na ja, jedenfalls oder idealisiert hat... Das fand ich eigentlich auch sehr schön!

00:34:01: Aber du bist jetzt sowieso mit zufrieden und es hat sich alles so entwickelt wie du dir's eigentlich gewünscht?

00:34:06: Oder wie ihr es euch gewünscht und vorgestellt habt?

00:34:25: Trinkt

00:34:26: und entdeckt mehr Weißbughunder!

00:34:28: Viele halten den Weiß-Bughunder für die unterschätzte Riebsorte des deutschsprachigen Raumes.

00:34:33: Kaum eine Riebsorte kann so perfekt im Boden durch sich sprechen lassen wie der Weißburgunder.

00:34:38: Aber dafür braucht man natürlich böden die Reden und es gibt Böden, die reden!

00:34:41: Es gibt BÖDEN, die schweigen bis jemand lernt

00:34:44: ihre Sprache zu hören.

00:34:46: Ein schönes Beispiel dafür ist der Granit der Ortenau.

00:34:49: also um einen konkreten Wein zu haben es geht um den Zwei-Tausendreien-Zwanziger in der Steingrube Weißbergunder GG vom Weihengutschloss Ortenberg im Baden.

00:34:58: Es geht um Granit, den Granit der Ortenau.

00:35:00: Dieser gehört zu dieser Art von Boden, den man flüstern hören muss, um ihn zu intensivieren.

00:35:05: Er ist alt genug eigensinnig und in Deutschland eine absolute Seltenheit.

00:35:10: Während andere Regionen auf Schieferkalken und Lösbauen... Hält hier am westlichen Rand des Schwarzwalds ein Urgestein die Stellung, das vor hunderten von Millionen Jahren in der Tiefe der Erde erstarrte und erst viel später durch langsame Hebung und durch unermüdliche Verwitterungen an die Oberfläche kam.

00:35:29: Granit verwittert nicht großzügig – es zerfällt in Grobe!

00:35:33: Mineralreiche oft karge Partikel speichert Wärme und lässt Wurzeln tief graben wenn sie wollen.

00:35:41: In der Ortenau ist dieses Gestein kein Exot, sondern das Fundament einer ganzen Weinlandschaft.

00:35:46: Und nirgendwo spricht es deutlicher als in der Parzelle die man in der Steingrube nennt!

00:35:53: Die Steingrube liegt mitten in der Monopurlage Andreasberg, jenem historischen Hang, der dem Weihgutschloss Ortenberg gehört wie ein Familienerstück.

00:36:03: Der Name verrät was hier eins geschah Stein wurde gebrochen Aus dem selben Material, das heute die Rebenträg hat man früher Baumaterial gewonnen.

00:36:12: Was übrig blieb

00:36:14: war ein steiniger nach Süden geneigter Hang der den Weißburg und eine Bühne bot, die so klar und ungeschminkt ist wie wenige andere im Baden hier zwischen zweihundertunddreihundert Meter Höhe wo die Luft aus dem Kinsigtal auch steigt und die Sonne den Granitags über auflädt wächst einem Wein der nicht aus Frucht gemacht werden will sondern aus dem Gespräch zwischen Rebe und Stein.

00:36:37: Die Geschichte, die zu diesem Ort führt

00:36:40: beginnt nicht mit einem Winzer sondern mit einer Stüftung.

00:36:43: Um das Jahr thirteenhundert gründeten Bürger der Freienstadt Offenburg des San Andreas Hospital eine Einrichtung für krank und Arme.

00:36:51: Fürzehundertsieben erhebt dieser Hospital seinen ersten eigenen Weinberg im Rot.

00:36:56: als Schenkung aus dieser Geste der Fürsorge fügst über Jahrhunderte das Spital Weingut San Andreas heran.

00:37:03: Parallel dazu entstand nach dem Zweiten Weltkrieg das Weinbauversuchs-Gutschloss Ortenberg, dass der Ortenaukreis und die Stadt Offenburg betrieben.

00:37:22: dass selbst seine eigene bewegte Geschichte mitbringt.

00:37:25: Im elften und fünften Jahrhundert von Ziegenland als Burg zur Sicherung des Kinzig-Tals errichtet, später sitzt der Landwirkte mehrfach zerstört und erst in den ersten Jahren von Baron Gabriel Leonhardt von Bergholz

00:37:40: im neugotischen

00:37:41: Stil wieder aufgebaut.

00:37:44: Heute beherbergt das Schloss an Jugendherberge – unterhalb seiner Mauer wachsen Rebenweiter!

00:37:49: Lange Zeit lag das Potenzial dieser Lagen im Dornröschenschlaf kommunaler Verwaltung.

00:37:54: Die Böden waren da, die Traditionen war da – doch der entscheidende Funke

00:37:58: fehlte!

00:37:59: Und in den Jahren des Jahrhunderts hat sich das geändert.

00:38:02: Hotelier Thomas H. Althoff, der seit Jahren nach einem Weingut suchte, dass seine Vision von Gastlichkeit um Genuss vervollständigen konnte, pachte dem Betrieb

00:38:13: langfristig.

00:38:14: Was folgte war

00:38:15: keine sanfte Evolution, sondern eine entschlossene Neuausrichtung.

00:38:20: Investition in den Keller!

00:38:21: Konzi könnte Qualitätsarbeit im Weinberg sanfter Rebschnitt der Blick auf das was Granit wirklich her gibt.

00:38:28: Geschäftsführer Matthias Wolff ein Ortenauer mit Erfahrung aus Südafrika-Neuseeland und Kellermeister Hans-Peter Rieflin, der seit dem Jahr die Charakter der Beineform führten in Betrieb mit neuer Energie.

00:38:41: Und mittendrin liegt die Steingrube Eine Parzelle, die wie ein stilles Zentrum

00:38:46: wirkt.

00:38:46: Hier treffen sich die Fäden der Geschichte Die mittelalterliche Stiftung Die kommunale Fürsorge Die private Leidenschaft eines Hotelliers Der Granit Der ältest als jede menschliche Erzählung!

00:38:59: Der Weißbuhrner, der hier wächst Reift in neuen Tonneau nicht Um die Holznoten aufzusetzen Sondern um den Stein Raum zu geben Sich

00:39:08: auszusprechen.

00:39:09: Wer diesen Mann

00:39:10: in die Hand nimmt

00:39:10: Hält mehr als eine Flasche.

00:39:12: Er hält ein Stück geologischer Zeit, das durch die Hände von Hospitalbrüdern komm unter einen Verwaltern und schließlich vom Menschen gegangen ist.

00:39:20: Die verstanden haben dass manche Böden nicht bewirtschaftet sondern befragt werden wollen.

00:39:26: Die Steingrube antwortet

00:39:28: leise aber sie antworten

00:39:31: Und wenn du je zuhören möchtest findest

00:39:33: du die

00:39:33: Infos für den Bezug in den Shownotes.

00:39:36: Vielen Dank Thomas Herr Althoff für seine Vision.

00:39:39: Das war ein Gutschloss Ortenberg aus dem Dornröschen-Schlaf zu locken.

00:39:43: Natürlich im deutschen Handelsvertreter, dem Handelthaus Segnetz!

00:39:57: Ja also im großen Ganzen von Konzept her geht es auf und wir merken schon dass das Thema Essen jetzt immer mehr gefragt ist.

00:40:03: Also wir hatten eigentlich eher so ein kleines Foodkonzept So eine kleine Abbüroplatte mit Soulfood sind einfach so fünf Kleinigkeiten bisschen was zum snacken Tolles Brot dazu Wenn tolle Austern da sind gibt's einfach.

00:40:15: Austern kann man stückweise bestellen Ohne ziemlich, ziemlich geile Currywurst.

00:40:19: Also die ist echt sexy mit einer ziemlich geilen BBQ so aus der Haus gemachter Mayonnaise und die Wurst an sich ist großartig von einem hiesigen Metzger.

00:40:27: aber wir merken tatsächlich also es wird in den nächsten Wochen dann eine Änderung geben und wir werden noch ne kleine Karte anbieten weil's Essen einfach... gefragt ist und gut ankommt.

00:40:38: Das Beste, was wir jetzt vielleicht ein bisschen erweitern am Konzept aber unsere Daydrinking-Geschichten mit den Winzern und Winzerinnen laufen gut.

00:40:46: Unsere Daydrinkingsontage laufen gut.

00:40:50: die kleinen Weimproben werden auch immer mehr nachgefragt.

00:40:54: Die exklusiven Veranstaltungen, die natürlich sehr wichtig sind ob jetzt Geburtstag oder eine kleine Weihnachtsfeier zum Beispiel im Fömmenfeier das kommt jetzt Immer mal wieder, obwohl Firmen wissen wir alle.

00:41:07: Die halten sich gerade ein bisschen bedeckt und zurück was Geld ausgeben angeht.

00:41:13: aber davor kommen mehr private vielleicht auch nur kleinere Geburtstage mit irgendwie zwanzig fünfundzwanzig Personen.

00:41:19: Aber die vertrauen uns dann einfach komplett und haben einen schönen Arm bei uns eine schöne Zeit Und das generiert ja wieder neue Gäste.

00:41:25: die kannten uns vorher noch nicht.

00:41:28: da muss man einfach dran bleiben da muss Man Einfach abliefern, jeden Tag aufs Neue.

00:41:33: Das sind wir Gott sei Dank gewohnt aus der Steiner Gastronomie.

00:41:36: also das ist uns einfach nicht fremd und natürlich hast du mal einen schlechten Tag oder wenn es mal nicht so gut läuft... Also der Sommer war jetzt schon nicht ohne weil es war einfach sehr heiß.

00:41:45: Das waren schwere Monate muss man schon sagen, weil wenn dann ging's spät los oder die Menschen haben einfach grundsätzlich weniger getrunken.

00:41:53: bei vierzig Grad haust ihr jetzt auch nicht unbedingt zwei drei Pullen rein?

00:41:57: Das war jetzt nicht ohne aber Wir merken jetzt schon, es geht bergauf.

00:42:02: Also das wird jetzt schon seit letzter Woche viel besser und es stehen jetzt schon einige Veranstaltungen von unserer Seite an.

00:42:09: Wir machen jetzt auch wieder den heiligen Vormittag zum Beispiel.

00:42:13: Das ist letztes Jahr super angekommen!

00:42:14: Wir machen das jetzt auch ans Silvester-Vormittags.

00:42:17: wir haben gesagt komm zum Vorglühen, machen einfach auf da probieren wir uns jetzt einfach noch so ein bisschen aus.

00:42:23: und ja ansonsten... Ja, gibt's schon schwere Tage also selbst und ständig ist halt selbst und Ständig.

00:42:31: Du hast manchmal Sorgen wie geht es weiter?

00:42:33: Und aber so mal so warum sind wir noch voll voll an Feier und lieben es und genießen auch die Entwicklung und wir wachsen ja selbst mit dem mit dem Laden und mit den Aufgaben, mit den Gästen.

00:42:48: Und das ist eine sehr schöne Erfahrung.

00:42:51: Für mich ist natürlich die Flexibilität das Allerwichtigste weil ich auch noch eine Familie habe.

00:42:54: also ich kann alles irgendwie auch mal kurz umorganisieren wenn irgendwas ansteht oder wenn irgendetwas wichtiges ist.

00:43:02: Ich

00:43:03: kann ja auch notfalls früher reinfahren und den Laden vorbereiten und später wieder kommen.

00:43:07: Also diese Freiheit bedeutet mir persönlich sehr viel dass ich jeden tag einfach selbst entscheide

00:43:15: ist kabi für dich automatisch riesling oder habt ihr auch kabis keine ahnung vom weiß begonnen vom trollinger von was auch immer?

00:43:23: oder ist das für dich ein begriff kabi und riesling

00:43:27: tatsächlich schon?

00:43:28: also ich habe wenig andere kabis probiert in meinem leben.

00:43:30: also für mich es ist

00:43:32: schon welche probiert.

00:43:32: oder hast du weich meine vor allen jahren?

00:43:36: okay

00:43:37: Ich meine vor Jahren mal, ich weiß nicht ob das ein Weißbegründer war aber es ist auch nicht in Erinnerung geblieben.

00:43:41: Deswegen also für mich ist Kaby schon Riesling.

00:43:44: Aber Rieslingen ist ja eh die deutsche Besittenkarte was Wein angeht und das war ja auch die Verbindung an so.

00:43:51: wir haben ja auch einen T-Shirt wo hinten drauf steht everything happens for Rieseling weil jetzt einfach... Ja es hat uns einfach gefallen und unsere Grafiker hat es richtig schön gemacht.

00:44:03: Und da schließt sich wieder der Kreis, also Kabi und Riesling.

00:44:05: Also wir haben jetzt nicht ausschließlich Rieslinge aber... ...der deutsche Wein ist uns sehr wichtig!

00:44:10: Da kommt man natürlich um die Rieslingen nicht herum.

00:44:13: Der deutsche

00:44:13: regionale

00:44:14: Wein?

00:44:15: Jetzt habt ihr mit Kabi wahrscheinlich einen Schwerpunkt an einem Mosel beziehungsweise teilweise im Rheingau rein hessischen

00:44:21: etc.,

00:44:22: Aber Württemberg ist ja außer Remstein nicht wirklich Rieselingland

00:44:25: oder?!

00:44:26: Also wir haben ganz klar gesagt nicht ausschließlich regionale Weine, aber viel regionale Beine.

00:44:30: Wir wussten auch von Anfang an eigentlich mit wem ich zusammenarbeiten wollen und der Rest ist schon überwiegend Deutsch ein bisschen österreich-französisch-spanisch.

00:44:40: Und was den regionalen Riesling angeht?

00:44:42: Nee nee da sind wir schon sehr vorne im Taxi sag' ich mal gerade jetzt hier Gerade jetzt hier in Remsta natürlich, ob es der Pulvermecher ist.

00:44:50: Also wir haben hier wirklich ganz tolle Lagen und ganz toller Ecken die einfach prädestiniert sind für diese Riebsorte Und da hat sich auch durch die Winzer- und Winzerinnen in den letzten Jahren sehr viel getan.

00:45:04: Du weißt ja selber Wir haben hier einige VDPler gerade hier in Restal Stuttgart.

00:45:10: Die geben schon richtig Gas Das macht schon richtig Freude was hier ins Glas kommt Und wir haben auch einige Vertreter auf der Karte, ob jetzt Gutzwein or Zwein, Digi Gees oder auch ein Cabby.

00:45:20: Also ich finde jetzt gerade Moritz Heidler mit seinem Cabby und dem Pfeffer wirklich großartig.

00:45:24: das macht einfach mega Spaß!

00:45:27: Das muss nicht nur Mussel sein.

00:45:29: Ich find es Remstal da extrem außergewöhnlich also wie er sich aus einem Gebiet herausgeneriert hat... Ich meine Württemberg hat im Ganzen irgendwie zehn Ftausend Hektar, Remstal selber hat um die tausend hektar aber es gibt ja so Weingüter, die so nach außen strahlen.

00:45:44: Also egal ob das eben Teitel ist, ob das Alldinger, Bäurer, Schneidmann, Elvanger

00:45:49: etc.,

00:45:49: ist... Die extrem außergewöhnlich in ihrem Stil einzigartig in ihrer Macharten vor allen Dingen in den letzten zwanzig Jahren so aufgeblüht sind also so Benchmark wurden Und aus diesem einzelnen Gebiet heraus blühend eigentlich in Württembergen total neuen und modernen Glatz geben hat.

00:46:07: Weißt du, was das Remstal so außergewöhnlich macht?

00:46:10: Also ist es Klima, ist es Boden.

00:46:11: sind's in der Tat die Menschen, die das so geprägt und nach vorne getrieben haben?

00:46:16: oder warum ist das Remstal so ein Ausnahmengebiet nicht nur innerhalb von Württberg sondern innerhalb von Deutschland?

00:46:24: Ich glaube, das ist eine Mischung aus allem.

00:46:26: Also früher gab's oder es gibt ja immer noch viele Genussenschaften aber das war ja in den fortzig einfach auch durch die Remstal-Kollerei damals Einfach ne Lösung für viele Trauben Erzeuger und Erzeugerinnen weil sie einfach ne Krise gab und sie durften dann einfach auch abliefern.

00:46:44: Und Das hat ja vieler jahrelang auch funktioniert und dann haben sich aber viele Winzer davon irgendwann gelöst.

00:46:52: Das ist ja einfach dieser Wandel, der dann wirklich, wirklich irgendwann stattfindet.

00:46:56: Dass man sagt jetzt möchte ich meinen eigenen Wein produzieren.

00:46:58: also dieser Drang und auch wieder diese Drang zu Innovationen und zur Veränderung.

00:47:08: Dann natürlich das Tal an sich.

00:47:09: Es ist ja super spannend aufgebaut durch die unterschiedlichen Kleinklimathas.

00:47:15: Also wir haben hier sehr kühle Ecken Wir sind durch den Weltsheimewald extrem geschützt Wir haben auch viele Sonnenstunden am Tag, aber auch die kühleren Nächte, die natürlich gerade jetzt zum Beispiel in Stetten im Remstal für den Riesling hervorragend sind.

00:47:35: Weil er dann einfach seine Säure behält und ihn das dann automatisch lebendiger und lang lebe gemacht hat.

00:47:43: natürlich diese unterschiedlichen Bodenformationen, die unterschiedlichen Einzellagen.

00:47:49: Die Handschrift vom Winzer das finde ich auch sehr spannend.

00:47:52: also wir haben ja einmal im Jahr in der Reithalle.

00:47:56: Das ist wirklich bei uns ums Eck vom Kaby da bist du in fünf Minuten fußläufig in dem Hotel dann gibt es jedes Jahr die VDP Württemberg GG-Verkostung und dann hast du teilweise wirklich drei VDP Winzer nebeneinander mit dem gleichen Wein gleiche Lage.

00:48:14: Und da erkennst du ganz eindeutig die Handschrift, das ist wirklich immer super spannend!

00:48:17: Aber das hast

00:48:18: Du ja an der Mosel auch... also ich frage mich immer warum ist das Rems-Teil so anders?

00:48:21: Also sind es die Böden beziehungsweise welche Bölden sind da?

00:48:24: Was kann ich tun um das Remsteil zu verstehen?

00:48:27: Ist das im Prinzip ein Flusslauf oder sind das verschiedene Ausrichtungen von Weinbergen?

00:48:32: Sind das maßgebliche Weinberge?

00:48:36: Also was macht die Rieslinge dort so anders und warum kann man sie so?

00:48:41: Das meiste ist tatsächlich am Fluss.

00:48:45: Die Remms sind relativ präsent, die reflektiert natürlich auch.

00:48:50: Wir haben Gipskörper und den bunten Mergel, wir haben Schilfsandstein.

00:48:56: Da ist ein bisschen weiter oben gelegen.

00:48:58: Das gibt ihm natürlich ein bisschen Mineralität.

00:49:01: Der Gipskorber ist etwas opulenter und körperreicher.

00:49:05: Somit haben wir einen sehr breiten Rebsortenspiegel.

00:49:09: Also wir haben Riesling, Weißbegründer, Graubegunde.

00:49:12: Wir haben aber auch vor allem natürlich den Lemberg und den dürfen wir nicht vergessen.

00:49:15: Ganz ganz arg wichtig hier für die Region.

00:49:18: das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland absolut.

00:49:22: Dadurch dass wir ja wirklich sehr warme Ecken haben fühlt sich der Rotwein natürlich auch sehr wohl.

00:49:27: Auch die französischen Rebsorten kommen immer mehr ob jetzt Merlot, Cabernet Sauvignon teilweise auch Caberne-France.

00:49:33: also das ist super spannend.

00:49:35: Und natürlich Alle Weinorte sind mit Weinberg verbunden.

00:49:43: Stuttgart ist in der Nähe, wir haben historische Altstädte, Fachwerkhäuser... Also es ist auch für den Tourismus natürlich wunderschön!

00:49:52: Da schließt sich natürlich wieder der Kreis.

00:49:54: also das macht Dremstal.

00:49:55: auch finde ich ein bisschen besonders und auch einzigartig.

00:49:58: natürlich auch die Nähe zur Stadt ja also wie Stuttgarter Zuckerlehr dass man halt wirklich mitten in der Stadt einfach Weinberge hat so wie man's vielleicht noch in Wien kennt Und wirklich die Vierschichtigkeit von den Temperaturunterschieden, von den Bodenformationen vom Alter der Reben und die unterschiedlichen Rheingehensweisen.

00:50:19: Also wir haben Winzer, die natürlich unheimlich wenig eingreifen und spät lesen.

00:50:24: Jetzt dieses Jahr war die Lese teilweise exorbitant früh also manche sind jetzt schon in den Endzügen oder sind teilweise fertig.

00:50:33: Und natürlich vielleicht auch der Umgang mit dem Klimawandel.

00:50:36: Da werden wir jetzt einfach mal schauen, also da will ich jetzt mit den Winzern und Winzerinnen auch mal sprechen.

00:50:40: Also ob man jetzt auch wieder eher auf vielleicht internationale Rebsorten irgendwie setzt oder wie man mit dem Ganzen umgeht.

00:50:49: Wir haben hier natürlich Glück dass unsere Böden eine hohe Wasserspeicherfähigkeit haben.

00:50:55: Das ist natürlich auch ein Vorteil.

00:50:58: Und ansonsten, glaube ich ist es eine Kombination aus allem.

00:51:02: Und trotzdem meine ich das Remstal definitiv immer noch nicht die, sag' ich mal den Bekanntheitsgrad erlangt hat in es haben könnte also durch VDP und durch, sage ich mal allgemein Winzer, die hier einfach Gas geben wird es besser.

00:51:19: aber du merkst schon dass gibt's schon Weinregionen die es um einiges einfacher haben was vielleicht die Kommunikation nach außen geht.

00:51:27: Und oft ist es immer noch in den Köpfen, ja, Trollinger Land, Viertel-Less, Schlotzerland oder irgendwas.

00:51:33: Es ist natürlich alles schon ewig überholt, obwohl man gegen ein Vierteletrollinger auch nicht sagen darf.

00:51:38: Das ist Tradition und das gehört hier zu uns und das ist auch wichtig.

00:51:43: aber ich glaube da gibt's immer noch Möglichkeiten mehr nach Außen zu dringen.

00:51:47: Ich denke wir müssen hier auch nochmal einfach ein genaueres Kleinmaschigeres Profil finden vielleicht, um dann auch das nach außen kommunizieren.

00:51:58: Das ist vielleicht noch ein bisschen was wo wir glaube ich alle ein bisschen dran arbeiten können natürlich auch wie so Milie ist weil sie sollten es ja dann auch an die Gäste und die Kunden weiter transportieren.

00:52:08: Ich finde dass ihr schon relativ gut machten, dass die Winzers auch recht gut machen.

00:52:11: also von Jochen Beurer war für mich so einer der ersten der sich Anfang der zwei Tausender schon ganz intensiv mit Spontanvergierungen beschäftigt hat bzw.

00:52:20: dann auf Bio umgestellt, das eben draußen getragen hat und wo ich damals schon unglaublich viel von gelernt habe und der heute aber eben unermüdlich da weitermacht und das eben weiterentwickelt und gezeigt hätte es Riesling dort nochmal ganz anders definiert werden kann.

00:52:35: oder eben die spätbegründer vom Schneidmann, die in kürzester Zeit sich in die absolute nicht nur nationale, sondern darüber genau spitze gearbeitet haben und gezeigt haben was eben dort möglich ist.

00:52:49: Also ich finde schon das Gebiet da einen ganz guten Job macht sowohl in der Kommunikation als auch im Herausarbeiten der Persönlichkeiten dass ihr zu euren guten Winzern steht und die nicht infrage stellt.

00:53:01: Das finde ich eigentlich dabei relativ außergewöhnlich.

00:53:05: Also das auf jeden Fall...

00:53:06: Gibt es ein Gebiet, was mit dem Rennstahl-Inhalt von Württemberg vergleichbar ist?

00:53:10: Oder wenn die Böden sind ja außergewönlich gerade im Kölper mit einem Meerge und einem Sandsteinenprinzip ausgerichtet auch verschiedener auf Schilfsandstein, Kieselandstein Stubensandstein

00:53:20: usw.,

00:53:21: hat man da einen gewissen Schwerpunkt der andersartig ist als von mir aus einer Mosel oder eben teilweise im badischen oder im Rheingau.

00:53:29: aber mit dem Rennsteil selber gibt es da Irgendwas Vergleichbares, oder ist das ...?

00:53:34: Vergleichbar find ich schwierig.

00:53:35: Weil wir haben ja noch zum Beispiel Feing & Ens.

00:53:39: Da haben wir Muschelkaltböden jetzt gerade zum Beispiel rote Farbe und Weingutlassack.

00:53:44: Und ansonsten alles so ... Alles weitere in Württemberg finde ich oft ein bisschen schwerer, ein bisschen weniger fein.

00:53:53: Also ich bin natürlich aber auch hier im Epizentrum.

00:53:58: Und bleib dem auch ein bisschen treu.

00:54:00: also man kann natürlich Richtung Heilbronn gehen.

00:54:03: Da gibt es auch tolle Weingüte, aber wir haben für uns auch ganz klar entschieden dass wir hier in unserem Epizentrum bleiben was die Weinauswahl angeht das wir wirklich die Winzer und Winzerinnen vor der eigenen Haustür auch einfach unterstützen möchten Und wir müssen uns ja hier immer schon teilweise manchmal entscheiden.

00:54:19: oh Gott wenn.

00:54:19: nehmen wir auf die Karte Wir kennen die meisten auch persönlich und wir mögen wirklich sehr viele Weine.

00:54:25: hier und da ist es oft schon schwierig uns zu entscheiden und wir wechseln natürlich auch hin und wieder, aber ja da jetzt noch weiter rauszugehen.

00:54:35: Das fällt uns tatsächlich schwer!

00:54:36: Das

00:54:36: ist wirklich schwer und ich glaube das ist auch einer der schwersten Punkte in unserem Job, da eine Auswahl zu treffen und vor allen Dingen jedem gerecht zu werden.

00:54:44: und kein Fanatising beziehungsweise wenn man die Sachen dann nicht auf der Karte hat dass es eben nichts Persönliches zu tun hatte und manchmal einfach eine Auswalt getroffen werden muss Und man da eben auch eine eigene Philosophie hat, was du gerade sagtest.

00:54:56: Ich finde das ist simpelig in meinem Bewusstsein fürs Rennstall.

00:55:00: Das ist der Begriff Fein!

00:55:02: Also die Weine sind richtig fein und es ist jetzt kein Begriff den man so allgegenwärtig hat oder die man wirklich als Fachbegriffen nutzt.

00:55:11: aber dass wir dich ja eigentlich für's Rennsteil sehen sind Feingliedrig oder feine Weine gibt´s für Dich Begriffe.

00:55:21: Du entweder fürs Remstein oder einem allgemeinen, wenn du Weine beschreibst benutzt.

00:55:27: Die spezifisch für Remstar stehen... Vielleicht

00:55:29: auch im Allgemeinen.

00:55:30: also jeder hat so seine Lieblingsweinwörter?

00:55:33: Ich fand das stark gerade so heraus und wenn ich mir einen Riesling aus dem Remsteil oder ein Pino aus dem Reimsteil und auch ein Lemberger irgendwie vorstelle dann sind das für mich im Vergleich zu anderen Württembergischen und auch anderen deutschen Weinen sehr feine Weine.

00:55:46: Das war für mich jetzt gerade so, wo es Bäm machte und wo ich dachte ja genau also damit habe ich einen Imbegriff für diese Weine.

00:55:53: und daher eben da die heraus resultierende Frage wie beschreibst du weine?

00:55:57: Wie lebst du wein?

00:55:58: Wie versuchst Du weinen zu vermitteln?

00:55:59: Arbeits- und Metaphern?

00:56:00: hast Du bestimmte Worte?

00:56:02: Hast Du bestimmten Worte, die überhaupt nicht hören kannst?

00:56:05: Wie lebst Du Weinen nach Hause?

00:56:09: Ja, also auch oft sehr emotional gehafte tatsächlich und oft auch ein bisschen intuitiv.

00:56:14: Und auch so ein bisschen frei raus aber ich find grad fein oder elegant.

00:56:20: Oder eben die Mineralität dann auch noch mal zum Beispiel speziell oder spezifisch zu beschreiben finde ich eigentlich immer sehr schön.

00:56:30: Ich mag sowas wie Schlieren nicht oder sowas Stadtkirchenfenster Also schlieren für mich immer so ein bäuerlich.

00:56:38: Und auch nochmal zum Thema Fein und Lemberger.

00:56:43: Also ich merke auch, dass es immer mehr Winzer gibt und Winzerinnen die kühlereste Listik beim Lemberg schrägstrich blaufränkisch verfolgen.

00:56:52: also das wandelt sich gerade auch...

00:56:53: Ist für dich Lemberga gräuchtenblaufränkisch?

00:56:55: Das ist ja für viele,

00:56:56: die nicht wirklich

00:56:56: in diesem Weintiemer drin sind, nicht wirklich definierbar wie Pino und im Spätbegründer.

00:57:00: Ich finde bei Pino & Spät-Begünder ist noch mehr verwachsen.

00:57:03: Aber blau-fränkisch Lemberger, ist es für dich ein Artenzug oder sind das schon separierte Sachen?

00:57:08: Wo du sagst wenn ich blau fränkische auf dem Etikett lese wird dir teilweise im Württemberg schon auch verwendet.

00:57:14: Dann habe ich eine andere Wahrnehmung von den Wein als wenn ich Lemberga sehe oder ist alles gleich.

00:57:19: Also wenn nicht Lemberge aufm Etikette sehe dann möchte ich oder erwarte ich meistens einen sehr samtigen runden Wein.

00:57:26: Wir haben Aromen sowas wie Himbeere oder etwas Pfeffer.

00:57:32: Herzkirsche ist ein oft sehr weicher Wein, natürlich vor allem wenn er schon in der höheren Qualität ist und ein bisschen liegen durfte.

00:57:42: Und die Säure ist oft sehr gut eingebunden.

00:57:45: und beim Blaufringkisch also aus Österreich spreche ich jetzt einfach mal spezifisch zum Beispiel aus Burgenland.

00:57:51: da habe ich ja den Leiterkalk, da hab' ich eine kühlereste Listik.

00:57:54: Ich habe eher so saure Kirsche, Prombere... Tabak oder so ein bisschen was Kräuterwürziges.

00:58:03: Zupackender vielleicht auch in der Struktur und die Säure ist präsenter, das meine ich mir diese Stalistik.

00:58:09: Das kommt gerade schon auch so ein bißchen zu uns hier nach Württemberg oder Schriegstrich-Remstal Und dann steht auch mal blaufränkisch eben auf der Flasche.

00:58:18: also um das so ein bisschen zu unterstreichen.

00:58:21: Also für mich ist das eine nicht das andere aber nicht ausgeschlossen dass man ein blaufränkischen Stil erreichen kann.

00:58:29: Aber tolle Unterscheidung, also würde ich genauso unterschreiben dass man dieses kühle karge teilweise eben Säure strukturierte Dieses Kernige eher dem österreichisch zusprechen würde und dieses etwas harmonischere wärmere ausgewogenere dann eher dem Lemberg beziehungsweise im Württemberg ist immer ganz schwer das für allgemein an.

00:58:48: aber manchmal brauchen wir einfach nicht so Parameter um das irgendwie so einordnen zu können gerade wenn man nicht so tief in diesem thema ist.

00:58:54: Und da finde ich solche Grenzsteine.

00:58:57: Helferlein?

00:58:58: Ja, genau so kleine Helferlein eigentlich total hilfreich und ganz gut und ganz nützlich.

00:59:03: Wir

00:59:03: wissen ja alle in der Weinbabel wir mögen ja dieses Kage oft also nicht alle aber wir mögeln das ja dieses kagekühle bisschen ein bisschen zu packenderen.

00:59:11: Das mögen schon viele Menschen die in der Weimbarbel sind.

00:59:14: deswegen mögen wir auch bestimmte Regionen ob es die Champagne ist, die Loire oder... Also das ist ja schon irgendwie Das ist immer wieder beim Thema Trend, Wein-Trend.

00:59:26: Ja also und ich meine, ich verstehe das auch dass zum Beispiel auch gerade jüngere Winzer vielleicht da einfach Lust drauf haben und es Bock darauf haben mehr mit Spontanverkehrung, einfach vielleicht dann arbeiten weniger Holz, vielleicht eine frühere Lese und somit erreichst du ja vielleicht auch eher mehr den Stiefen blaufränkisch.

00:59:44: Hm, das stimmt ja!

00:59:45: Und das ist ein allgemeinen Weinwelt auch zu betrachten genau die Stilistiken wie Du gerade skizziert hast, die sich aber auch europaweit dann irgendwo durchziehen.

00:59:54: Weil du grad Trend erwähnt hast, gibt es irgendeinen Trend den man beobachten sollte, den du grad spannend findest?

01:00:00: Also losgelöst von Reduktion, von spontanen Vergierung, von weniger Holz, irgendwas wo du sagst boah da bin ich drauf aufmerksam geworden und

01:00:10: klar Kaby

01:00:10: ist immer Trend das wissen wir, aber einen dem man ausloben oder betonen sollte.

01:00:20: also Ich finde, das ist jetzt kein Trend mehr.

01:00:23: Naturwagen ist ja schon sehr lange in allen Munden und ich finde was mir halt gut gefällt dass sich da jetzt in den letzten Jahren wirklich so ein bisschen auch noch etwas verändert hat, gebandelt hat.

01:00:35: Ich habe das Gefühl die Weine sind sauberer, die sind noch ein bisschen zugänglicher natürlich nicht alle aber ich hab das Gefühl also auch wenn sie hier bei uns toben sich aus Österreich ist, finde ich sowieso ganz vorn im Taxi was das angeht.

01:00:52: Das gefällt mir sehr gut dass die Weine auch immer zugänglicher werden weil gerade in der Speisebegleitung Im Steinerestaurant habe ich es immer wieder sehr gern eingebaut weil es einfach teilweise zu diesen extrem herausfordernden Gerichten von über Hof auch sehr gut gepasst hat da einfach so ein bisschen mit dem Wein dagegen zu schießen und zu schauen was passiert.

01:01:12: Und viele Menschen waren am Anfang irritiert zum Solo trinken haben dann aber den haben, den Kroschenfallen sehen als die Zeit zu der Speise verkostet haben.

01:01:22: und das finde ich ein sehr schönen Trend wenn er gut umgesetzt wird.

01:01:27: Und es ist einfach eine Bereicherung für uns auch.

01:01:29: also wir machen auch oft einfach so einen Wein mal auf als Tageswein Wenn die Pulle leer ist, ist sie halt leer oder wir trinken den letzten Schluck.

01:01:37: Das passiert leider auch so oft.

01:01:41: Wir müssen ja auch verkosten und wollen jetzt probieren.

01:01:46: Aber ich mag es, das ist eine Bereicherung.

01:01:48: Ich mag's einfach, ich mag's sehr gern persönlich sehr gerne ... wenn es Spaß macht, wenn's ordentlich gemacht ist und ich ein Trinkfluss habe.

01:01:58: Und ob jetzt für uns in der Weinbar um den Leuten mal wieder was Spannendes zu zeigen?

01:02:03: Also auch mal etwas anderes!

01:02:05: Den Trend mag ich nach wie vor ziemlich gerne und ansonsten entwickelt sich ja viel weiter.

01:02:10: also weniger Alkohol.

01:02:12: die Weine werden finde ich schon oft feiner und feingliedriger.

01:02:18: nicht so opulent kommt natürlich drauf an wo wir sind.

01:02:20: aber jetzt in dem bereich wo wir uns meistens bewegen auch für uns als weinbar habe ich schon das gefühlt dass es alles ein bisschen ja alles ein bischen feiner schlanker wird je nach jahrgang natürlich auch das wissen wir das haben wir alle nicht so in der hand.

01:02:34: was machst du mit jemanden der reinkommt den aus gegenteil möchte also der dann eben fetten mollig alkohol last dich.

01:02:39: der was richtig Fruchtschwangeres haben will mit ganz viel Druck am Raum, wo du nach dem Glas schon ins Bett möchtest.

01:02:46: Habt ihr sowas auch?

01:02:47: oder lehnt ihr so etwas kategorisch ab und sagt das könnt ihr gerne in der Stadt eine Fußgängerzone haben?

01:02:55: Also ich... Im Moment habe ich es nicht, weil der Sommer es auch einfach nicht gebraucht hat.

01:02:59: Sag' ich einfach mal so wie's ist.

01:03:01: Jetzt kommen wieder die Zeit Richtung Herbstwinter.

01:03:05: Wir haben jetzt wieder mehr Rotwein eingekauft und wir werden bestimmt das eine oder andere Flasche in Chardonnay kaufen wo einfach definitiv mehr Druck hat.

01:03:14: oder Wionier zum Beispiel also... ...wir haben schon ein Wioniere-Serve aus der Region drauf, der definitiv ein bisschen mehr Druck, Alkohol und Holz hat aber immer noch sehr sehr Fein ist.

01:03:25: Also das ist uns schon sehr wichtig, dass am Schluss irgendwie der feine Abschluss einfach überwiegt.

01:03:34: Diese ganz, ganz fetten Weine entweder sind sie noch zu jung oder brauchen dann tatsächlich meistens ein Essen, also so ein richtig vollwertiges Essen- oder ein Menü und da muss ich sagen habe ich am Anfang auch ein bisschen umdenken müssen Das einfach lernen müssen, dass ich nicht mehr im Restaurant bin.

01:03:51: Dass sich nicht mehr irgendwie acht bis zehn Weine für die Weinbegleitung benötigen sondern das ist eine Weinbar und da wird achtzig Prozent ohne Essen getrunken.

01:04:00: Und für die zwanzig Prozent haben wir natürlich was dar.

01:04:02: Man kauft andere weine man trinkt anders.

01:04:04: Mann hat ein anderes Bedürfnis von den weinen Als eben im Restaurant, das ist in der Tat ein ganz großes Learning beziehungsweise auch im Bewusstsein.

01:04:11: Wo man dann die Gäste und die Weintrinker mit an die Hand nehmen kann und sagen kann hier gibt es andere Weine, mit denen kann man sich alles entwickeln.

01:04:19: Und es ist eben ein ganz anderes Bewusstsein als im Restaurant.

01:04:21: aber ich glaube dass es bei euch ja in der Region ohnehin eigegenwärtig wo Wein ja einfach getrunken wird.

01:04:27: Also habt ihr auch viertelte Gliese oder sind sie bei euch verdammt worden?

01:04:31: Nee, war tatsächlich auch nie im Gespräch.

01:04:33: Also muss ich tatsächlich sagen ...

01:04:35: Ich komm

01:04:36: keine rein und sag, ich will meinen Trollinger aus den Fütteln haben

01:04:38: oder?

01:04:38: Nee, tatsächlich nicht.

01:04:40: War wirklich auch ... Stand nicht zu Diskussion oder es gab nicht mal die Idee dazu.

01:04:46: Weil wir auch also... Die Trollinge wo wir haben, also grade du hast ja Weingut Beurer vorher angesprochen.

01:04:51: Wir hatten gerade am Anfang bei der Eröffnung grad einen Trollingern im offenen Ausschank von Weingute Beurer.

01:04:57: da bevorzuge ich einfach das Gabrielglas leicht gekühlt, also schön runtergekühlt.

01:05:02: Waren wir davon alleine?

01:05:03: Sag ich sowieso immer!

01:05:04: Ich finde es braucht so ein Wein wie Trollinger-Gamee oder auch Wernaths.

01:05:08: Die brauchen eine gewisse Temperatur.

01:05:10: Nee tatsächlich war das kein Thema und es hat auch noch nie einer danach gefragt.

01:05:16: aber... Es ist ne Tradition, aber wir verbinden uns nicht damit.

01:05:19: Also wir identifizieren uns jetzt auch nicht damit ... Ne, nee gab es einfach, nee.

01:05:25: Wie

01:05:25: stehst du persönlich dazu?

01:05:26: Also findest du sowas schön weil's halt regional gebunden und in Traditionen ist wie du gesagt hast ähnlich wie der Römer halt einer Mosel.

01:05:33: oder sagst du hey die Zeiten für diese Gläser waren vor hunderthundertfünfzig Jahren.

01:05:38: das brauchen wir jetzt ja nicht mehr.

01:05:39: Nein ich finde das schön auch zum Beispiel gerade im Besen.

01:05:41: also wir haben hier sehr viele Besenwirtschaften die teilweise das ganze Jahr oder halt irgendwie saisonal geöffnet haben und da finde ich gehört es einfach rein Und ich bin nicht oft da, aber wenn dann wirst du mit Menschen zusammengesetzt.

01:05:52: Trinkst halt deinen Vorderle-Trollinger und dann trinke ich meistens wirklich Trollinger, weil ich es eigentlich wirklich gern mag.

01:05:59: Da find' ich das gehört auch rein.

01:06:01: Das ist Tradition!

01:06:02: Ich fände's jetzt auch mega spannend, wenn's eine Weinbar anbieten würde... ...aber wir sind's halt nicht.

01:06:10: Wir fühlen das jetzt auch nicht unbedingt bei uns in der Bar.

01:06:13: Wir haben jetzt nicht so ne Schickemikibar, aber sie ist sehr schön eingerichtet und sehr gemütlich eingerichtet.

01:06:19: Ich finde, vom Aussehen und aus dem ästhetischen Auge sieht so ein Stielglas einfach schöner aus.

01:06:26: Ja, finde ich

01:06:26: auch!

01:06:43: Neunzig Monate... Das ist die Zeit, die den Glondem Blomburgere-Reserve Extra Brut-Zweißenvorm Sekthaus Raumland aufs Flörsheim Dahlsheim in Rheinhessen erklärt, bevor man überhaupt die Flasche öffnet.

01:06:58: siebeneinhalb Jahre auf der Hiefe.

01:07:00: In der Flasche, im Keller,

01:07:01: im Dunkeln!

01:07:02: Während die Welt vier Bundestagsweinen abgehalten drei Pandemien vor Stufen

01:07:06: ignoriert

01:07:07: und eine echt überstanden hat lag dieser Sekt in seinem Gärungsdornröschenschlaf und wartete Nicht weil es niemanden interessierte sondern bei Volker Raumland gelernt hatte Schaumwein wie alle wirklich guten Dinge

01:07:22: geduld

01:07:23: nicht als Tuben betrachtet, sondern als Produktionsmethode.

01:07:27: Drei Komma Fünf Gramm Restzucker, extra Bröt.

01:07:31: Das Analytisch gesehen fast nichts.

01:07:33: ein Hauch eine Andeutung keine spürbare Süße und trotzdem viert nichts im Glas.

01:07:38: Genau das ist das Paradox dass neunzig Monate Hefel Lager auflösen was der Zucker normalerweise nicht leistet leistete hier die Zeit.

01:07:47: Die Lage Birge

01:07:48: in Flössland-Dazheim ist Eine VDP.

01:07:50: große Lage das höchste Prädikat des deutschen Weinbaus vergeben für einen Schaumwein Was in sich bereits eine Aussage über die Qualitätspolitik des VdP ist, der lange zögert.

01:08:02: Ein reines Sechtausend seinen Kreis aufzunehmen.

01:08:05: In den Jahren im Jahr- und Jahrzehnten wurde Volker Raumland als erster ausschließlich schaumt ein produzierender Betrieb VDP mitglied!

01:08:12: Nicht trotz dieser

01:08:13: ungewöhnlichen Kategorie

01:08:14: sondern weil die Qualität keinen Widerspruch duldete...

01:08:19: Der Birgelboden is Muskelkalk

01:08:21: Und Terra Fusca.

01:08:22: Eine Kombination

01:08:23: aus dem Kreikstein des Jura und dem rotbraunen Tonic lemigen Verwitterungsgestein, das entsteht wenn Kalk über Millionen von Jahren abbaut.

01:08:32: Muschelkalk speichert Wärme.

01:08:34: Terra FUSCA gibt Mineralität.

01:08:37: Zusammen produzieren sie Trauben mit einer Säurespannung die Schaumbeine von alleine trägt ohne Dossagekosette.

01:08:44: Ohne süßliches Ausgleichen!

01:08:46: Der Bürger ist keine Lage, die Trauben produziert.

01:08:49: Sie produziert Argumente.

01:08:51: Zweiundsechzig Prozent Graubugunder.

01:08:54: Achtundsechszig Prozent Weiß-Bugunder, das ist ein Asomblasch an die sich wenige herantraut und man separiert sich von der direkten Vergleichbarkeit mit der Champagne.

01:09:05: Man kann zeigen was reinhessen kann und was der Bürgelboden aus diesen beiden Sorten macht.

01:09:10: Grauburgunder Insekten ist extrem selten.

01:09:13: er bringt Körper, er bringt eine leichte Würze In Kalksteinböden eine Salzigkeit, die den blauen Blocker hatte, eine Textur gibt.

01:09:20: Die Chardonnay allein seltene erreicht.

01:09:23: Weißbegründer ist der Feinschmecker filigraner Säurebetonter mit einer floralen Zurückhaltung, die dem Graubegunder seine breitere Schulter nimmt und in Richtung Eleganz lenkt.

01:09:33: Beide wurden separat vinifiziert.

01:09:36: Einenundachtzig Prozent in Edelschein, neunzehn Prozent im Barri bevor sie zur Mariage eingeladen wurden.

01:09:43: Der Holzanteil ist kein Stilmittel, das man erschmecken soll.

01:09:45: Es ist ein Strukturmittel, dass man spürt ohne es benennen zu können!

01:09:49: Malolactic?

01:09:50: Vollständig!

01:09:52: Seit adhesiveinundzig durchlaufen alle Raumlandssekte den biologischen Säura-Bau.

01:09:56: Die Apfelsäure wird zur Milchsäure Weicher, runder, cremiger.

01:10:02: In einem Wein mit drei Komma fünf Grab Restzucker.

01:10:04: ist das nicht Kompromiss sondern Notwendigkeit?

01:10:07: Er baut die weiche Textur der Milchsäure um aus einer lütischer Trockenheit trinkerischen

01:10:13: Schmelz

01:10:13: zu machen.

01:10:15: Seit Jahrzehnte arbeiteten seine beiden Töchter Katharina und Marie-Louise im Betrieb.

01:10:19: Katharina studierte wie der Vater in Geisenheim, Marie-Louise zur ersten BWL, dann Praktiker in Weinbau und Sektbetrieben weltweit.

01:10:28: Zwei Töchter die nach dem selben System ausgebildet wurden als der Vater.

01:10:32: Er ist das Fundament des Handwerks.

01:10:35: Die Qws heißen Katharine und Marie Louise.

01:10:38: Kein Marketing, das ist Familienarchiv.

01:10:41: Sekt!

01:10:42: Das Wort hatten der internationalen Weinenwelt ein Problem.

01:10:46: Es klingt nach einem günstigen

01:10:48: Industrieprodukt

01:10:49: aus dem Supermarkt produziert in Tankvergierungen, Mittelsage die alles übertünchen und einen Preis,

01:10:55: der

01:10:55: keine andere Erwartung zulässt.

01:10:58: Das

01:10:59: ist statistisch korrekt.

01:11:00: Der deutsche Sektmarkt ist größtenteils Tankvergehung und zwar der günstigsten Art.

01:11:06: Raumland arbeitet mit der vollständigen Methode traditionell.

01:11:09: Grundweine, Tirage, Flaschengährung, Hefelage, Remoage per Hand?

01:11:13: Degrogement, Dosage oder eben minimale Dosage wie hier?

01:11:18: Das derselbe Prozess wie in der Champagne – Mit denselben Anforderungen, derselben Zeitinvestitionen.

01:11:25: Der selben Komplexität!

01:11:27: Der Unterschied liegt in drei Buchstaben A und C.

01:11:30: Champagner ist geschützt.

01:11:31: Der Rhein-Hessen Sekt ist es nicht.

01:11:33: Was das für den Preis bedeutet….

01:11:36: Offengesprochen, der Raumland Blondenblom-Bürgel.

01:11:44: Das hier ist kein Sekt, der sich erklärt?

01:11:50: Es ist

01:11:51: einer,

01:11:52: der wartet!

01:12:03: Anscheinend genau das... kannst du es nachprüfen.

01:12:06: Die Infos

01:12:07: für die Bezugsquellen findest Du

01:12:08: in den Show Notes!

01:12:34: Also ich mag dieses Nostalgie bei den anderen Gläsern.

01:12:36: Was

01:12:37: Gläser angeht bist du ja natürlich der Profil?

01:12:39: Ja,

01:12:39: also ich habe mich das schon viel mit beschäftigt bzw bin da auch immer so ein bisschen auf der Suche und schaue einfach auch was war vor hundert, vor zweieinhalb, vor dreihundert Jahren irgendwie mal irgendein Thema?

01:12:48: und da lernt man ja auch ganz, ganz viel wer die damals ja auch viel getrunken haben und dann Grund auch für die Glaswahl hatten Auch wenn sie nicht diesen, ich sag mal aromfokussierten oder entwicklungsfähigen Grund dem man heute hat sondern damals wurde er ja doch eher gesoffen oder getrunkt.

01:13:02: Ich finde diese Hängt der Becher diese Viertel dieser teilweise ganz, ganz schön oder eben auch die Römer?

01:13:08: Weil sie die Natürlichkeit zurückbringen und weil Sie dieses wir trinken einfach.

01:13:12: Und wir müssen nicht immer einen Feuertanz um Wein machen und müssen uns da ausleben.

01:13:16: daher möchte ich dich nicht verdammen wenn man es dann halt irgendwie denn trotzdem zu zelebrieren versteht ohne es ihm zu verkünsteln.

01:13:24: Da gab's bei euch irgendeinen Gedanken wo ihr sagt jetzt wart ihr in einer Sternengastronomie so was können wir in die Weinbar mitnehmen?

01:13:30: also an Weinservice Erfahrung, also rein von diesem händischen.

01:13:35: Wie ihr mit den Flaschen umgeht?

01:13:38: Ob ihr oft lüftet nicht lüfftet oder irgendwas das man gar nicht so auf dem Schirm hat... ...oder ist es einfach nur Flasche auf?

01:13:44: Rein lecker!

01:13:46: Also wir sind ein bisschen lockerer.

01:13:48: Ich habe natürlich schon einen anderen, sage ich mal, Weinsurf-Service vielleicht zelebriert im Ständerestaurant obwohl's wir eigentlich sehr sehr lockeren Service hatten.

01:13:57: aber da hab' ich mir vielleicht auch wenns die Zeit zugelassen hat ein bisschen mehr Zeit gegeben Obwohl ich sage, jetzt gerade in der Weinbar belüfte ich teilweise mehr.

01:14:07: weil ich mich noch mehr darauf

01:14:11: konzentrieren

01:14:11: kann.

01:14:11: Ich kann mich auch auf das Thema Wein ein bisschen mehr konzentrierend, noch mehr.

01:14:17: und was wir tatsächlich auch machen ist ganz oft Champagner-Karaffieren.

01:14:21: Ich weiß es mögen nicht alle aber das machen wir tatsächlich gerne.

01:14:24: also wir haben auch Leute die sehr gern Champagner trinken und entscheiden dann gemeinsam braucht der Luft ja braucht Luft wird einfach mal kurz in so eine kleine Kante rein gelehrt und das tut ihm wirklich gut.

01:14:36: Die guten Champagner, die halten das aus.

01:14:37: Wir dürfen ruhig ein bisschen den guten Champagne auch etwas zumuten.

01:14:42: Apropos Champagner ich habe hier diese tolle Flasche vor mir.

01:14:46: Den Leuröderer die Kollektion zwei vier sechs und wir haben ja gerade über Gläser gesprochen.

01:14:51: Ich hab nämlich jetzt meinen Salto Burgunderglas genommen und mein Gabriel Universalglas.

01:14:56: Sind das deine Lieblingsleser?

01:14:57: Also sind das die von dir präferierten oder bist du da gar nicht so festgelegt und

01:15:00: probierst du immer... Ja, zu Hause habe ich sie.

01:15:02: Und in der Bar habe ich Gabriel und die Spiegelau begonnen.

01:15:07: Wir wissen ja alle welche Ich meine, die dem Salto sehr ähnlich sind.

01:15:12: Die sind natürlich für die Weinbar betriebswirtschaftlich die bessere Wahl gewesen.

01:15:17: also wir könnten mit Salto bei uns gar nicht umgehen Mit der Spielmaschine und so.

01:15:21: Das wäre glaube ich unser Untergang.

01:15:23: Also die zwei Präferien werden tatsächlich.

01:15:24: da haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

01:15:26: Ich denke, man könnte sich auch drei Tage über Gläser unterhalten und ich finde es total schön wenn man sich dem Thema so widmet und ich war ja auch bei einer Veranstaltung in Rustmar dabei vor ein paar Jahren wo du ja auch einiges gezeigt hattest.

01:15:39: Ich weiß nicht ob du dich erinnern kannst mit den Dekantern und so.

01:15:43: das war super spannend dir zuzuschauen aber ich muss immer bisschen Praktisch denken in der Weinbar so, okay zwei Gläser vielleicht drei.

01:15:51: Die sollten einfach gut zu spülen sein, gut zu händeln sein und natürlich auch ihren Zweck erfüllen und den richtigen Wein irgendwie richtig darstellen sozusagen in möglichst seine vollen

01:16:05: Pracht.".

01:16:05: Das finde ich auch das man gewissen Grundanspruch pflegen sollte aber es eben nicht zu überproportionieren.

01:16:11: wenn du eben nur High End Gläse hast dann Ich glaube, unbewusst macht das auch was mit den Weintrinkern.

01:16:18: Dass die sich dann da vielleicht nicht ganz so gehen lassen oder nicht so natürlich auf die Weine einlassen.

01:16:25: Aber ich finde jetzt eine Auswahl großartig.

01:16:27: für den Champagner ist es schon ein bisschen gewagter.

01:16:29: Ein begründerförmiges Glas dann letztlich für einen Schaumwein zu nehmen, für einen Champagner zu nehmen aber es macht bei dem ja Sinn also nichts Letztes deshalb weil er ein relativ hoher Chardonnay-Anteil Bei dem dabei ist mit vier Fünfzig Prozent dann über hinten Drittel Pinot Noir und der Rest Pinot Minier.

01:16:46: Und das zusammengestellt, finde ich ergibt so ein harmonisches Ganzes sind fünffünfzig prozent bei der Kollektion zwei vier sechs sind aus dem Jahre zwothausundzwanzig eines der schwersten jahrel eigentlich überhaupt seit achten fünftig.

01:17:02: und was man dort herausgeneriert hat, finde sehr außergewöhnlich.

01:17:07: Wie empfindest du den und aus welchem Glas magst du ihn lieber?

01:17:11: Ich bin gerade noch am Hörnennorte, also was ich sagen muss ganz, ganz feines Teppchen, das ist wirklich unglaublich!

01:17:18: Ja, da merke ich wieder es geht tatsächlich beides finde ich.

01:17:22: Ich finde sind zwei gute Gläser.

01:17:26: Ich habe ein bisschen mehr Aroma im kleinen Glas natürlich auf den ersten Schluck.

01:17:33: Aber ich merke schon, dass sich das Burgundaglas immer wieder bevorzogen würde weil es sich dann nochmal anders um den Gaumen legt.

01:17:41: Also irgendwie der Körper die Struktur und die Perlage, die ... weiß ich nicht... die Umhöhlen in meine Zunge so ein bisschen und meinen Gaumen wie Weiß ich nicht, so wasamtig ist einfach.

01:17:56: Und Kotzim haben wir noch genug Druck hinten raus.

01:17:59: Das finde ich wirklich sehr schön bei dem Glas.

01:18:01: Also da merke ich einfach dass ich inzwischen wirklich gewohnt bin hochwertige Schaumweine aus diesem Glas zu trinken.

01:18:10: aber ich find beides geht also beides kommt jetzt auch drauf an um das vielleicht zum Essen oder als Solist probiert.

01:18:18: Das ist glaube ich ein Unterschied.

01:18:19: und dann eben auch ob man den Wein wirklich entdecken möchte oder ob man es erfrischende Beidern genießen.

01:18:23: Einfach trinken möchte, genau absolut

01:18:26: und dann einfach trinken Möchte.

01:18:27: Genau.

01:18:28: also ich glaube die Phase wo wir alle zuschmale Gliese genommen haben diesen vorbei.

01:18:33: zum glück.

01:18:34: Wir haben alle gelernt dass es irgendwie wertige weine sind Und die weinen sich entwickeln.

01:18:38: was Ich immer ganz ganz hilfreich finde wird so bei dem den ich gestern abend schon öffnen konnte Dass man dem schaumwein dann so ein bisschen zeit gibt Und ähnlich wie du es mit dem Grafieren machst, dass du den Schaumweiner oder den Champagnon dann eben Luft gibst die sich entwickeln lässt.

01:18:53: Dann mache ich das ganz gerne, dass ich über mehrere Tage probiere und trinke und auch die Veränderung zum einen in der Perlage genieße Und zum anderen eben auch die unterschiedliche Präsenz der einzelnen Rebsortenkomponenten, entweder im Glas oder dann in der Wahrnehmung.

01:19:08: Das mag ich total gerne.

01:19:10: und wenn wir einen Schaumwein wie den haben also wie die Kollektionspuffier sechs da hast du fünf Jahre Reserveweine Trostentrittel Holz ausgebaut und Weine mit dabei Und diese Komplexitäten, diese Tiefe kommt dann eigentlich erst zum Tragen wenn der Wein die Möglichkeit hat es nach und nach zu präsentieren.

01:19:27: Super spannend also auch wie du schon sagst die unterschiedlichen Anteile von den Riebsorten.

01:19:32: das macht immer so Spaß oder?

01:19:34: Auch wenn so dies inzwischen Menü irgendwie reinsortig ausbauen, weil es ja früher gar nicht gewünscht war.

01:19:43: Du warst bestimmt schon mal vor Ort oder?

01:19:45: Da hab ich's jetzt nicht hingeschafft bei Röderer?

01:19:47: Viel zu lange her!

01:19:48: Also ja, ich war schon vor Ort zweimal aber das ist auch schon viel zu lang her.

01:19:52: Ich denke, es ist ein bisschen ein Problem für uns als Somnis dass man ganz viele Gebiete sehen eigentlich möchte muss Natürlich ein Leben neben dem Berufsleben noch hat, aber wenn man mal in einem Gebiet war.

01:20:10: es ist total schwer ist da dann zu schnell nochmal hinzufahren.

01:20:14: Also ich war bestimmt fünfzehn-zwanzig Jahre nicht im Bordeaux gewesen und war dann wieder da.

01:20:19: oder im Beginn war ich auch zehn Jahre nicht.

01:20:21: In der Champagne war ich jetzt bestimmt auch zehn Jahren nicht.

01:20:23: Da fordern halt zwei drei Jahre irgendwie immer hintereinander Und daher war ich jetzt bei Röderer auch Schlangen nicht mehr.

01:20:29: Aber ich finde das Gebiet eigentlich sehr, sehr imposant, weil er auch zuletzt wieder vom Burgund war von... Ich war in Österreich gerade erst wieder gewesen nach Steiermarken und war da absolut begeistert.

01:20:39: Also jedes Mal wenn

01:20:40: man im Gebiet ist fragt man sich warum war ich schon so lange nicht mehr da?

01:20:43: Gibt es für dich Weinbaugebiete die du total präferierst wo du sagst jeder der sich mit Wein beschäftigt sollte unbedingt mal in diesem Weinbaugebiet gewesen sein?

01:20:52: Also bei mir ist es auch so.

01:20:53: Ich habe immer gesagt, ich hätte gerne einen Parallelleben nur zum Wein reisen bitte und mit einem zweiten Geldbeutel der das ermöglicht.

01:21:03: also ich hatte sozusagen mal bis sechszehn, siebzehn hatte ich ein paar Reisen unternommen auch die Spanien oder habe mich mitnehmen lassen sag' ich mal und dann kam eben auch irgendwann meine Tochter.

01:21:15: Und dann bin ich was das angeht einfach tatsächlich hab ich mich ein bisschen zurückgenommen weil immer selbst also immer halt berufstätig oder jetzt auch selbstständig Und da möchte ich auch die wenige Zeit, die ich habe.

01:21:28: Auch irgendwie mir zu Hause noch einteilen ... Ich hab natürlich immer Lust drauf und manchmal ergibt sich vielleicht was.

01:21:34: Vielleicht auch innerhalb von Deutschland, das nicht so weit ist jetzt.

01:21:36: Letztes waren wir einfach bei Weingut Drinks und bei Gut Philipp Kuhn.

01:21:39: Es war auch super schön!

01:21:40: Bei Weingutt Kröl.

01:21:41: Das ist alles nicht soweit.

01:21:42: Das kannst du mal machen.

01:21:44: Aber es gibt definitiv eine Weinreise, die mir so oft in Erinnerung kommt.

01:21:50: Und das ist wirklich prioratlich.

01:21:51: Da waren wir damals im Jahr twohundsechzehn.

01:21:56: Und ich liebe Rotwein.

01:21:58: Ich liebe auch Weißwein und bin froh, dass ich mich nie entscheiden muss.

01:22:02: Aber diese Art von Rotweinen mit diesen schon teilweise sehr kräftigen Wein aber diese Frische durch den Schieferboden ist für mich einmalig.

01:22:14: Natürlich die Landschaft, die Höhe, klar der Preis schwer zu bewirtschaften braucht.

01:22:19: man kann nicht darüber reden das ist einfach... Alles Schwerstarbeit.

01:22:25: Aber das war wirklich, wir waren beide aus Trossos in den Weinbergen im Boutique Hotel sind aufgestanden da hat man die Nebelbänke gesehen und hat mal runter ins Tal geschaut und gedacht wow also es war schon eine ganz krasse Weinreise.

01:22:39: Wir hatten natürlich auch ne coole Truppe das muss man dazusagen.

01:22:42: das lebt natürlich immer von den Menschen die dabei sind mit denen du das teilst Aber da würde ich sofort wieder hinfahren.

01:22:48: Also wirklich, da würde sich sofort wieder hingehen.

01:22:51: Mir fehlen noch sehr viele Dinge aber das war wirklich sehr beeindruckend es hat super Spaß gemacht.

01:22:57: dann auch die Erkenntnis abends wir haben eine Blindprobe gemacht dass man die Weine dann vielleicht auch irgendwann versteht ist ja immer wichtig am Ende des Tages dass man irgendwie auch so ein bisschen ... aber das hat's mir schon wirklich extrem angetan.

01:23:12: also Katalonien

01:23:13: Kann ich total nachvollziehen?

01:23:14: Also zum einen das is von der Landschaft glaublich interessant ist eben auch diese Gegensätze dieses karge was dort eben aufgrund der temperatursituation ist aber auch was du geschildert hast bei den weinen.

01:23:25: das finde ich so außergewöhnlich.

01:23:26: da sind teilweise weine die schon relativ alkoholschwanger sind also sie recht kräftig, recht stoffig sind.

01:23:32: Aber Sie haben trotz Alben und Du hast es ja gerade mit dem Schiefer verargumentiert dieser Trink-Lebättigkeit, diese Trinkfreude und es ist ja eigentlich sind es ja Weine die komplett konträr zu dem sind was normalerweise als Konzept bei euch siehst Aber es macht trotzdem Spaß, da eben auch ein zweites, drittes, viertes Glas zu trinken.

01:23:47: Es gibt wenige Gebiete wo ich das so präsent habe also wo ich diese kraftvolle stoffige intensive komplexe Art habe und aber trotzdem diese Lebendigkeit.

01:23:58: bisschen geht's mir im Schatten auf die Papso ähnlich wie im Priorat als wenn ich so einen gereiften Schatten in der Papi hab.

01:24:03: dann hab' ich diese fast begründete Trinkfreude mit dabei.

01:24:07: es gibt verschiedene Weiner aus Kalifornien die so in die Richtung gehen.

01:24:10: Da finde ich das total spannend.

01:24:14: Vier zu selten gereifte Prioratweine.

01:24:16: Also ein Priorat mal gereift zu probieren ist eine richtige Offenbarung, natürlich schwierig weil es das Gebiet der EINQS ich glaube seit artensiebzig gibt als René Barbier das mehr oder weniger entdeckt hat.

01:24:28: aber ich fand gereifete Priorate waren für mich so richtige Augenöffner.

01:24:32: Ja wir hatten auch in einer Blindprobe vor ein paar Jahren auch Ich hatte zwei Achte meine ich mitgebracht Und er wurde tatsächlich von Kollegen also von einigen Kollegen echt erkannt.

01:24:45: weiß so markant war es war.

01:24:46: So krass priorat einfach.

01:24:49: das hat mich so gefreut, dass er blind einfach wirklich erkannt worden ist und sagt sehr viel über das anbaugebiet einfach aus.

01:24:56: und ja wie du sagst einfach diese kombinationen Zwischen Kraft, Fülle aber auch Lebendigkeit und Frische ist einfach enorm.

01:25:06: Und vor allem habe ich gemerkt dass es viele Gäste vor allem gar nicht auf dem Schirm haben.

01:25:10: also das ist so eine Region.

01:25:11: Ja wo ist denn das?

01:25:12: Soja Tadagona, Katalonien Da musst du schon ganz genau sagen und dann musst du auch sagen hey ganz alte Rebstücke teilweise ohne Rieblausbefall und wirklich sehr schwer zu bewirtschaften da musst du natürlich den Preis erklären.

01:25:23: oder du darfst den preis erklären Das ist ja auch unsere Aufgabe das zu erklären weil das ist einfach Einfach Gründe dafür gibt und jedes mal, wenn ich das den leuten Kredenzen hab diesen ausgeflippt.

01:25:37: Also gerade so jetzt Richtung also Richtung Herbstwinter Wenn du dann so höre schree wild hast dass das funktioniert So der maßen Das ist wirklich wie arsch auf einmal auf deutsch gesagt teilweise Es wirklich wirklich großartig habe ganz tolle erfahrung damit Und es gibt auch weingüter wo du teilweise wirklich ein tag tolles Preis-Genussverhältnis hast und wo ich jetzt auch sogar noch sechzehn, siebzehn bekomme.

01:26:00: Und das ist ein Superpreis mittelsegment für uns.

01:26:03: dann zum Beispiel für die Weinbar.

01:26:06: Also ich habe eigentlich auch immer was aus Priorat da weil es einfach... dass es einfach mein sich lieber ist.

01:26:11: Entdeckst du so einen Wein anders als jetzt zB in Champagner?

01:26:14: oder wie gehst du an so eine Champagne ran?

01:26:15: Weil das ist ja manchmal schwierig, weil's ... Ich finde ein Kaby zum Beispiel um das jetzt so und dabei eurem Namen zu bleiben Trinkt man anders als hier z.B.

01:26:24: im Priorat, als den Champagner?

01:26:28: Also beim Champagner so das Gefühl ich muss ihn nach und nach entdecken.

01:26:33: Ich habe bei dem Priorat das Gefühl erbietet sich an und er hat dieses Ausladende.

01:26:38: Und beim Kaby muss ich nicht mal disziplinieren, dass sie sich nicht anfangen zu trinken.

01:26:42: Sondern ihnen wirklich diszipliniert... Dass du ihn

01:26:44: nicht verpasst!

01:26:46: ...zu wertsetzen?

01:26:47: Ja, genau da ich mich verpasse und ich finde aber so der Champagne ist für mich ein Mittelweg zwischen all diesen Sachen und sowohl eben die Aromatik wahrzunehmen als auch die Gussatorik find' ich bei dem total spannend.

01:27:00: wie es ist das bei dir?

01:27:01: also wie trinkst Du Wein, wie probierst Du Weinen, wie näherst Du Dich Wein?

01:27:04: was is Wein dabei für dich?

01:27:07: Das ist auch eine sehr spannende Frage und ich finde es auch immer, also gerade weil ich ja vorher erwähnt habe dass sich Rotwein so mag.

01:27:13: Also Ich liebe die Viehschichtigkeit der Weine.

01:27:17: Also ich fange jetzt einfach mal mit Schaumweinschampagne an.

01:27:20: Ich war vor zwei Jahren auf der Meininger Champagnermesse in München Und ich bin alleine dahingegangen und ich hatte so einen wundervollen Tag.

01:27:29: das war wirklich dieses Champagnergefühl, das hat mich den ganzen Tag begleitet.

01:27:34: Es war so was Frisches, Lebendiges, Umhöhlen des ... So wie ich mich manchmal auch fühl einfach.

01:27:41: Dann gibt's die Weißweine, wo ich einfach ... Und ich hab mir für die Champagne natürlich Zeit genommen.

01:27:47: Ich hatte den ganzen Tageszeit.

01:27:49: Natürlich habe ich hier und da mal gequatscht und mich ein bisschen verloren.

01:27:52: Das ist ja normal aufmessen.

01:27:55: Aber ich hab es durchgezogen und wirklich bewusst verkostet.

01:28:00: Das Champagner-Gefühl ist beim Verkosten einfach einmalig.

01:28:03: Dann gibt es die Weißweine, gerade Rieslinge ob frisch jung so wie du sagst ein Kaby da muss ich auch mal aufpassen.

01:28:11: also so ich sage mal diese Trinkweine dann muss ich mich auch erwäsche ich mich jedes Mal ich darf den jetzt nicht verpassen.

01:28:16: ja weil dann probieren wir kurz das ist ein Schluck und dann reden wir kurz und dann haben wir es wieder vergessen sondern nein nein kommen.

01:28:22: wir müssen uns jetzt echt kurz zusammenreisen dem Wein auch einfach kurz im Moment geben und uns damit auseinandersetzen.

01:28:32: Das ist dann halt dieses unbeschwerte und einfach losgelöstem Leben, sage ich mal.

01:28:39: Also das passt ja immer zum Leben oder zur Persönlichkeit.

01:28:43: Ich bin auch eine sehr vielschichtige Persönigkeit.

01:28:45: Ich liebe unterschiedliche Musik.

01:28:47: Ich liebe unterschiedliche Klamotten... Ganz wildes Charakterstruktur sage ich mal auch und so ist es beim Wein auch.

01:28:57: Und dann trinke ich Rotwein, bin sehr andächtig.

01:28:59: So ein Priorat zum Beispiel.

01:29:01: Bin eher vielleicht in mich gekehrt oder ruhiger?

01:29:08: Das finde ich super spannend da auch.

01:29:11: Ich muss schon sagen am Schluss dieses leidenschaftliche, dieses extrem warme, das vermittelt mir einfach schon Rotweinen.

01:29:20: Also da steckt für mich schon noch ein bisschen mehr Passion drin, weil wenn es halt richtig gut gemacht ist.

01:29:26: Würdest du so unterschreiben dass unterschiedliche Weine in uns etwas unterschiedliches auslösen bzw.

01:29:32: eine unterschiedliche Stimmung vermitteln?

01:29:34: Weil ich fand das gerade so richtig prägnant und interessant wie du skizziert hast, dass du auf einer Champagnamesse halt dieses Champagnergefühl hast.

01:29:41: Und ich finde das ist ja schon ein besonderes Gefühl.

01:29:44: Also könnte man das so mit vergleichen, dass wenn ich einen Riesling habe und der auf Schiefer wächst.

01:29:49: Der in einer anderen Stimmung hat als wenn er auf Bunt Sandstein wächst, geht es uns dann da genauso?

01:29:55: Weil ... Ich find, wenn man die Champagner trinkt, hat man eine Champagnergeführung.

01:29:58: Man ist ein bisschen aufgedreht, man ist so ein bisschen belebt, man isst ein bisschen giggerig, also zu einem gewissen Level oder einen gewissen Trinkmenge beim Rotwein.

01:30:07: Wenn du die gleiche Menge trinkst, einer gleichen Trinkgeschwindigkeit hast,

01:30:13: weiß bei einem

01:30:14: Allgemeinen genauso, kannst du irgendwo hergenerieren?

01:30:19: Woher das kommt und geht es dir genau so?

01:30:21: oder bin ich da anders als die anderen Kinder.

01:30:23: Also

01:30:23: ich bin definitiv so weil ich das einfach immer ein bisschen mit Emotionen verbinde und das ist jetzt auch die Frage wenn man vielleicht tiefer reingehen was macht es nahe?

01:30:32: also beim Champagner ist es definitiv die Kohlensäure und diese besondere Charakter glaube ich der Ich mein, er ist ja auch dafür gemacht erst mal in Erste Linie um uns zu animieren.

01:30:43: In den Abend zu animierend.

01:30:45: Aber macht das die

01:30:45: Kohlensäule?

01:30:46: Macht ihr uns gegerecht?

01:30:47: Macht die uns lustig?

01:30:48: Macht dir uns ähm ... erzählerisch und

01:30:51: so was?

01:30:52: Das ist schon diese Champagnergeschichte!

01:30:53: Ich weiß nicht, was sie da reinmachen.

01:30:55: Ich hab's noch nicht herausgefunden.

01:30:59: Aber es ist schon dieses Gefühl, was dir vermittelt wird.

01:31:01: Aber ich kann dir nicht sagen, woran das genau liegt.

01:31:03: Es ist schon so, dass jeder Wein entweder zu einer bestimmten Laune

01:31:08: passt

01:31:09: und Tagesform oder vielleicht auch Jahreszeit, oder er hat dich in eine gewisse Laune versetzt.

01:31:14: Also so habe ich schon manchmal das Gefühl Ja Das ist ganz unterschiedlich und jeder nimmt es glaube ich anders war.

01:31:21: also Ich mein' ich kann zum Beispiel auch bei dreißig Grad Rotwein trinken macht mir gar nichts aus.

01:31:26: also vielleicht nicht die Menge wie jetzt beim Schaumwein oder beim Weiswein Aber ich kann das ohne Probleme wenn der gut temperiert ist weil ich's halt einfach gerne mag und manchmal isst mir einfach danach.

01:31:35: Aber es ist schon komplex.

01:31:36: Du hast

01:31:36: dann die gleiche Stimmung, wenn du jetzt mit Außentemperatur dreißigvierzig Grad hast und nur trinkst dein Rotwein als wenn wir jetzt ein Minus zehn Grad hast?

01:31:43: Also gesamtkörperlich kommst du in die gleichen Phase oder das ist dann eine andere... Natürlich man hat immer diese Temperatur bedingte Körpersituation aber macht Rotweinen immer was Rotweinn macht einen Champagner mal was mit Champagner macht egal wie warm oder kalt draußen ist.

01:31:55: oder ist das denn so ein Gesamtkonzept?

01:31:57: Naja da muss man beim Rotweins jetzt wieder unterscheiden.

01:31:59: also wenn ich bei Dreißig Grad RotweIN genieße, dann ist es vielleicht ein Garmée Also ein Béchoulet oder ein Trollinger vielleicht.

01:32:06: Und wenn ich aber abends quasi eine Flasche mit meinem Wein aufmache, dann ist es dann halt eher was wie Priorat und der Wein an sich und die Weinstatistik noch mal verantwortlich für das Gefühl glaube ich.

01:32:18: Ich glaube da muss man schon nochmal unterscheiden.

01:32:19: Ich werde jetzt nicht den kräftigsten Rotwein irgendwie mit Vierzehnhalb Volumen bei dreißig Grad trinken.

01:32:25: also da trinke ich halt so leicht Rot und das ist für mich dann tiefenentspannt und wirkt wahrscheinlich eher wie ein Weiswein bei mir Bei mir persönlich.

01:32:34: Ja, wahrscheinlich auch wegen der Temperatur beziehungsweise der Stilistik der Weine bei dem Champagner.

01:32:38: jetzt?

01:32:39: Welche Temperature findest du da spannend?

01:32:41: Also ich hab den relativ temperiert gerade im größeren Glas.

01:32:44: Ich habe einen Zier-Balance auf der einen Seite also eben auch ein begründerförmiges und auf der anderen Seite ein Fresh um diese frische, diese Lebendigkeit herauszuarbeiten.

01:32:51: Und ich merke selbst im Fresh-Glas Also so eine von einer Größe wie so ein Riesling-Glass.

01:32:57: kann man sich das vorstellen?

01:32:58: Ist die Temperatur eigentlich zuträglich?

01:33:00: Wenn ich die Kursäure oder die Säure hab Und er wird nicht so kastriert durch die Temperatur, sondern kann trotzdem einen Arom-Bild präsentieren und findet es eigentlich schöner.

01:33:08: Also ich finde Champagner toll, wer da richtig knackig kalt ist wenn ich ihn trinken möchte.

01:33:12: aber wenn ich den entdecken möchte find' ich ihn jetzt so weil der wird bestimmt schon zwölf bis sechs Grad haben.

01:33:17: also sehr gewagt eigentlich.

01:33:20: Aber dadurch dass wir jetzt schon in einer gewissen Zeit reden und er immer temperierter wird finde ich das gerade richtig richtig spannend und ich finde diese Erdigkeit und die Hilfigkeit kommt da besonders intensiv zum ... ragen.

01:33:33: Bei welcher Temperatur hast du ihn und wie empfindest du ihn?

01:33:36: Also ich hatte jetzt eine Kühlmann-Schatte am Anfang, also zwei.

01:33:39: Da war er gut temperiert weil ich habe einen sehr guten Kühlschrank.

01:33:42: Der liegt jetzt bei mir aber auch schon ungefähr seit ja sage ich mal zwanzig Minuten ohne dran und ich merke jetzt auch der entwickelt sich... Und zum Verkosten finde es schon wichtig dass er nicht zu kalt ist muss ich jetzt sagen.

01:33:53: Also ich finde jetzt zehn, zwölf Grad.

01:33:55: Ich weiß jetzt nicht genau was er bei mir hat Aber euch würde jetzt auch schon sagen wahrscheinlich zehn, Zwölf grad zwölfehe.

01:34:02: Es ist was anderes, ob er zum Apparativ gereicht wird.

01:34:05: Zum so anstoßen trinken in den Abend hinein oder als einfach Menübegleiter da kann es schon sein dass ich denn auch wenn's sowas gab ich habe dann einfach schon irgendwie ein paar Minuten früher rausgestellt Und habt ihn dann eingeschenkt.

01:34:19: oder ich habe halt gewusst, der Gang kommt jetzt in fünf bis sieben Minuten und hab den dann eingeschnitten.

01:34:24: Hab gesagt trinken diese ruhigen Schlückchen.

01:34:26: aber zum zum Gang selber wird er einfach eine bessere Temperatur haben um ihnen einfach wie du sagst vielleicht noch mal ein bisschen feindlich trigger entdecken zu können.

01:34:35: zum Essen dazu

01:34:37: Wie findest Du den?

01:34:38: Jetzt ist es für dich eher einen Speisebegleiter oder eher so ein List weil ich's finde spannend.

01:34:43: Der hat ja immerhin dreißig Prozent Malo mitgemacht aber ich hatte so ne ganz leichte Cremigkeit dabei und hat sieben Gramm Dosage.

01:34:49: Dadurch hatte er schon so ein bisschen, also eine gewisse Greifbarkeit, also ne gußtatorische Präsenz auch.

01:34:56: Ist es dadurch für dich eher einen Speisebegleiter oder ist das für dich eh ein Trinkwein?

01:35:02: Also ich finde dass der beides kann.

01:35:05: aber für mich war's glaube ich eher ein Speise-Begleiter weil er eben wie du sagst ein bisschen mehr Körper, ein bisschen kremigkeit hat.

01:35:14: Kann man auch so zum ersten oder zweiten Gang servieren.

01:35:18: Da darf natürlich ruhig irgendwie Seafood dabei sein oder auch was vegetarisches zu grünen Aromen kann ich mir ganz gut vorstellen.

01:35:25: Ein bisschen was cremiges mit dabei kann, kann auch glaube ich ganz gut funktionieren je nachdem.

01:35:31: Ich finde nicht dass man den unbedingt Zolo trinken muss also da kann schon mehr und hat ja auch so leicht der Röstarom.

01:35:38: das kann man dann auch beim Gericht wieder auffangen je nach dem was es ist.

01:35:41: Wie ist er denn gemeint?

01:35:42: Also wie ist der dann ausgelegt, da kennst du dich ein bisschen besser aus.

01:35:45: Ich hab ja vorher noch nie getrunken.

01:35:46: Es geht um Komplexität bei den Gesamtweinen also dass man schon versucht es mehr oder weniger der Einstiegswein wird dem eigentlich nicht gerecht.

01:35:56: aber das ist so.

01:35:57: die Qualität wo man versucht im Stil des Hauses darzustellen.

01:36:00: Das glaube ich schöner formuliert Und wo man versucht, auch die Komplexität des Hauses darzustellen.

01:36:05: Der wird extrem aufwendig produziert für ihn ein Stieger und deswegen meine ich den Namen über dem nicht gerecht.

01:36:12: Das allein dieser Reserveperpiduelle also wo ganz viele Reserve-Feine mit verwendet werden alleine hier bei dem werden acht Jahrgänge von zwölf bis zwanzig an Reservefein mit thirty fünf Prozent mit reingearbeitet Christian eine ganz eigene Aromntiefe und Geschmackstiefe.

01:36:27: Also dadurch ist der glaube ich nicht rein als Trinkwein angedacht, sondern schon zum Entdecken und um das Potenzial des zum einen des Stils der Kollektion darzustellen.

01:36:40: Und eine ganz eigene Geschmacks Identität dann letztlich auch zu präsentieren.

01:36:45: aber die Trinkfreude ist erhalten geblieben und das finde ich eigentlich sehr schön und jeder Winzer möchte natürlich dass seine Weine getrunken und nicht angebetet werden.

01:36:54: Ich finde, dass das hier eigentlich erhalten wurde knackig frische lebendige trotz allem hat und dass man sich eben wenn man den einmal auf der zunge hat dank dieser lebendigen säure kriegt man diese schmatzen die salinität Die zum weitertrinken animiert und daher ist glaube ich die flasche schneller leer als man glaubt

01:37:13: das auf jeden fall ja.

01:37:14: also Ich finde es auch wirklich ein sehr schönen vertreter hier.

01:37:18: Das macht unheimlich laune was ihr das haus röderer gemacht habt.

01:37:23: Ich finde, wie ich schon vorher erwähnt vielleicht aus dem kleineren Glas also bei mir in dem Falles Gabriel-Glas etwas mit etwas mehr Temperatur.

01:37:32: Also mit kälterer Temperatur finde ich es wirklich wunderbar als Entree also einfach als Apparativ und gegen später kann man sich dann eventuell an das große Glas ran trauen.

01:37:47: Ebenso ein bisschen mehr dieses Ich sag mal, Priorschartige durchkommt ein bisschen mehr Körperdurchkommt und ja eine Viehschichtigkeit.

01:37:56: Und dann ist er auch natürlich schneller temperiert durch das große Glas.

01:38:03: Das finde ich hier wirklich ne sehr schöne gelungene Verbindung, dass der glaube ich beides abdecken kann sowohl als auch.

01:38:09: also Kann es wirklich Vielfältig einsetzbar.

01:38:15: was ich jedem toll finde gerade bei dem is dass Diese Qualität sich freigestrampelt hat.

01:38:20: Also wenn man Röderer hört, identifiziert man es natürlich auch immer mit der Top-Gewi, mit der Kristall und versucht irgendwann auch Dinge daran zu messen oder das irgendwie so als nimmtes Ultra zu sehen.

01:38:30: aber wenn die Kollektion probiert ist dann hast du automatisch das Gefühl dass dem das Wasser reichen kann eine ganz eigene Identität gefunden haben.

01:38:37: Das finde ich so toll!

01:38:39: Man kann eben trotzdem viel über Haus erzählen, was ihr jetzt eben schon seid.

01:38:43: Und da steht ja auf dem Etikett-Zweinerzechsenvierzig Jahren, äh, küvitiert zu sein, gewiss abfüllt.

01:38:49: Das ist ja so die Kollektion und steht hier im Prinzip für die Anzahl der Jahrgänge wo Wein produziert wurde unter dem Namen Röderer.

01:38:58: Wein ist ja in dem Sinne Geschichte.

01:39:00: Gibt es bei dir Geschichten um den Wein?

01:39:03: Die du besonders gerne erzählst oder die dich selber begeistern?

01:39:08: Gibt's schon?

01:39:09: Klapp!

01:39:10: Einiges, also vor allem halt wenn es um die Verbindung von Wein und Winzer oder Winzerin ist.

01:39:16: Also ich merke natürlich schon Die bubble lebt von diesem persönlichen Austausch oft das habe Ich schon auch oft festgestellt Wenn ich vor Ort bin wenn ich bei winzern oder winzerinnen vor Ort Bin Und die einfach mit Leidenschaft und Hingabe einfach über ihre Arbeit und über ihren Wein erzählen, die auch dann was beibringen möchten im Zuge dessen.

01:39:43: Das begeistert mich natürlich schon und es fällt mir dann natürlich viel einfacher solche Weine zu verkaufen und dann auch die Infos weiterzutransportieren.

01:39:55: Ich glaube das geht uns allen recht ähnlich.

01:39:57: also wir wissen alle wenn wir halt.

01:40:00: Ich meine, ich liebe wie schon erwähnt Priorat und dann stand ich halt da.

01:40:04: Und dann waren halt Thymian und Rosmarin Büsche zwischen den Weinwergen und du hast es dann irgendwann auch im Wein geschmeckt.

01:40:10: Das sind einfach so Einflüsse.

01:40:11: das kann sein dass man sichs einbildet oder auch nicht aber das sind alles so Dinge das gehört halt zum Wein dazu und das lebt ja von diesen Geschichten.

01:40:22: also probieren, sehen, schmecken.

01:40:26: Die ganzen Sinnes-Eindrücke, die da mit einfließen und dann noch vielleicht sogar gemeinsam am Tisch sitzen was zusammen essen.

01:40:33: Also Wein verbindet ja.

01:40:34: also gibt es viele sage ich mal was heißt Geschichten?

01:40:37: aber wenn nicht halt einfach vieles über einen Weingut weiß dann erzähle ich's auch gern vor allem wenn halt mein Gegenüber einfach auch Bock drauf hat und interessiert ist.

01:41:03: Lass mich dir vom Twelfjahrs Old Perth Morrison Scotch whisky erzählen!

01:41:06: Und davon Das manche steht,

01:41:09: die ihre Stimme

01:41:09: verlieren ohne dass jemand den Verlust bemerkt.

01:41:13: Es geht um Perth!

01:41:14: Und Perth war einmal der Ort an dem Schottland seine Whiskey mischte.

01:41:19: Während die großen Distillerien den Highlands und auf den Inseln des Dillierten saßen in Perth die Blender, die aus vielen Stimmen eine Einzige machten.

01:41:28: Die Stadt lag günstig, Fässer kamen an, die Rezepte wurden hier geschrieben.

01:41:32: Dann zogen die Konzerne ab Suchten sich moderne Standorte und Perth wurde still.

01:41:37: Die Blendinghäuser schlossen, die Namen verschwanden, von denen die Ketten um was blieb.

01:41:41: War eine Stadt, die sich an ihre eigene Bedeutung kaum noch erinnerte.

01:41:47: In dieser Stille hineingründete in eight einem Mann namens Peter Thompson ein Geschäft für Lebensmittel Wein und Spirituosen.

01:41:54: Thompson war kein Distillateur!

01:41:55: Er war Kaufmann

01:41:57: Und er hat einen gespürt dafür, Was in den Gläsern der Publicants Notaries gut ankam.

01:42:02: Er begann eigene Blends zu komponieren und einer davon trug den Namen

01:42:07: Old Perth.

01:42:08: Der Whiskey fand schnell Freunde, er galt als besonders malzbetont mit einem Anteil jener Space-Side-Wiskeys die bereits damals in Sherry Fessern reiften und einen Rufgenossen der weit über die Region hinausreichte.

01:42:22: Thompson pflegte Beziehung zu den richtigen Häusern darunter Verbindung, die bis zu MacAllen reichten.

01:42:29: Old Perh wurde einer jener Namen, die man kannte ohne dass man sie groß bewerben musste.

01:42:36: Doch Marken haben ihre eigenen Jahreszeiten.

01:42:38: Old Perth gerieten den Schatten anderer Blends im Eigenhaus, wechselte mit dem Unternehmen mehrfach den Besitzer und verschwand schließlich komplett.

01:42:48: Jahrzehnte lang lag der Namebrach – ein Relikt aus jener Zeiten der Perth noch etwas anderes war als eine Durchgangsstation zwischen

01:42:57: Edinburgh

01:42:58: und den Highlands!

01:43:00: Und dann, welch ein Glück kamen die Morrisons?

01:43:03: Die Familie selber gehört zu den ältesten Whiskey-Dynastien Schottlands.

01:43:08: Stanley P. Morrison hatte ein Spomor Glengarryschen Orchintaschen erworben, bevor er das Unternehmen in der Jahr fourneunzig an Zuntory verkaufte.

01:43:17: Die nächste Generation Brian & Jamie Morrison baute das Unternehmen komplett neu auf.

01:43:23: Sie gründeten Marisen Mackie später Marisen Scotch Whisky Distillers und sie kauften zwei Tausend vierzehn.

01:43:29: Den vergessenen Namen All Perth zurück!

01:43:32: Es war keine nostalgische Geste.

01:43:34: Es war eine Entscheidung, eine Tradition wieder in die Stadt zu holen... ...die sie einst hervorgebracht hatte!

01:43:41: Heute distillieren Sie sogar in der Nähe auf dem Familienbetrieb in Ebergey unweit von Perth.

01:43:46: Der Kreis schließt sich

01:43:49: Und was Sie aus Old Perth machten, war eines Konsequent Keine Blend mehr mit Grayn Sondern ein reiner blended Mold Ausschließlich Space-Height Molds ausschließlich in Sherry-Fässer angreift, ausschliesslich von Oloroso und Pädocrine-Sherry.

01:44:04: keine Kältefiltrationen, keine Farbstoffe.

01:44:07: Sechsundvierzig Prozent Alkohol!

01:44:11: Der zwölfjährige ist der älteste Ausdruck dieser Kernrange –

01:44:15: derjenige,

01:44:16: der am längsten im Holz gelegen hat bevor er den Weg in die Flasche fand.

01:44:21: Zwölf Jahre sind der Welt des Whiskey.

01:44:23: keine Ewigkeit aber die mühen Zeit damit Fässer arbeiten können ohne dass sie jemand antreibt.

01:44:29: Genug Zeit?

01:44:30: Er mit einem Namen, der einmal vergessen war wie da Gewicht bekommt.

01:44:34: Odd Perth!

01:44:35: Zwölf Jahre ist kein lauter Whisky.

01:44:37: Er will auch keiner sein.

01:44:39: Erstes ergebens einer langen Pause und einer stillen Rückkehr der Moment in dem eine Stadt... ...eine Familie ein alter Name wieder denselben Satz sprechen.

01:44:51: Danke den Morrison Scotch Whisky Distiller dass ihr diesen Namen hab wieder aufleben

01:44:56: lassen.

01:44:57: Natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger, dass sie diesen Satz in Deutschland wieder erklingen lassen.

01:45:02: Und wenn du hören möchtest wie sich dieser Satz anfühlt, schau an die Show Notes.

01:45:08: dort findest du die Bezugsadressen und dann fühlst du diese außergewöhnliche aromatische Tiefe von salziger malziger Süße Übertrockenfrüchte und Gewürze bis hin zu Rauch, Torf- und Maritimnoten reichen kann.

01:45:23: Besonders bringend ist bei vielen schottischen Whisky und ganz extrem die Verwendung vom Torf.

01:45:29: Dessen Rauch verleiht diesem schottischem Whisky diese typische Anlagefeuern Jod, Erde, verkohlten Holz, erinnernde Aromatik.

01:45:38: Kombiniert mit dieser ganz typischen aus den Sherry Fässer resultierenden Vanille Karamellennussnote Hast du ein Zusammenspiel von Wärme, von Würze und einer überraschenden komplexen trockenen Tiefe?

01:45:50: Die sich mit jedem Schluck weiterentwickelt.

01:45:54: Es ist diese einzigartige Verbindung vom Malz... ...von Rauch!

01:45:58: Von fassreifel frucht-erdiger Würze die einen guten Squad so einzigardig, so vielschichtig macht dass man es eigentlich nicht beschreiben kann das man es erleben muss.

01:46:17: Gibt schon einiges also natürlich jetzt gerade hier aus Remstal vor allem wenn man da sich so nahe isst Und dann unterstützt man sich auch gerne, wenn man einfach überzeugt ist von dem was die Winzerinnen hier tun.

01:46:31: Und da gab es natürlich jetzt gerade auch die Verbindung.

01:46:34: also ich bin wirklich gar nicht so verset was die Übersie weine angeht.

01:46:38: aber wir hatten halt in unserem Sterne-Restaurant damals ein Weingut aus Näseland.

01:46:41: der war halt von hier der Wahrausremstal und er ist dort hin ausgewandert gezielt um dort Wein zu machen und das war auch noch ein Freund für meinem Chef.

01:46:48: also natürlich das sind so Geschichten kannst du halt super dann einfließen lassen, auch natürlich ist am Ende des Tages einfach wichtig ob die Qualität stimmt und ob der Wein schmeckt.

01:46:58: Da brauchen wir gar nicht drum rum reden!

01:47:01: Und manchmal darf man denn Wein auch einfach mal für sich sprechen lassen.

01:47:05: also ich glaube das denkt es kommt auch immer drauf an wer sitzt hier gegenüber?

01:47:10: Welche jetzt viele Infos, welche nicht so viele Info's?

01:47:12: Also das habe ich halt auch in der Stelle Gastronomie extrem gemerkt dieses Feingefühl Für mein Gegenüber möchten die viel wissen, soll ich es abkürzen?

01:47:21: Einfach nur die Fakten.

01:47:23: Möchten sie sich gerade unterhalten oder haben Sie einen schweren Tag und sind gerade einfach nicht mehr so aufnahmefähig?

01:47:29: Ich denke das ist auch immer ein bisschen von der Situationsabhängigkeit.

01:47:32: aber sage ich mal Geschichten, aber Geschichten die einfach wahr sind bereit zu haben ist glaube ich immer gut weil jetzt einfach auch... Ja, im Wein ist halt schon alles so ein bisschen lebendig und emotional.

01:47:47: Und Wein verbindet für mich einfach auch extrem.

01:47:49: Wer jetzt das verkopfte manchmal aus dem Wein nimmt?

01:47:52: Also dieses rein wissenschaftliche, worüber man natürlich auch definieren kann aber was dieses Meer an Wein oftmals nicht erzählt oder dem nicht gerecht wird will.

01:48:02: Wein eben wie du schon sagtest Emotionen sind und eben oftmals aus der Geschichte heraus resultiert.

01:48:08: ich finde es manchmal total schwer.

01:48:11: Du hast dir gesagt, du magst auch Bier ganz gerne.

01:48:14: Wein hat ja für viele dann doch ein bisschen mehr oder irgendwie etwas anderes was man kaum beschreiben kann.

01:48:21: Wie kannst du einen Wein nicht trinken sozusagen erklären warum Wein so faszinierend ist?

01:48:26: Also was kann Wein mehr als Andere tränke?

01:48:32: also ich finde schon diese Emotionsvielfalt und auch diese Eindrücke ob die vorher einfach quasi man eine Emotion dadurch unterstützt oder vielleicht hervorruft.

01:48:46: Ich glaube, das gibt's für mich bei BioNicht ... Oder auch anderen Getränken jetzt nicht.

01:48:52: Natürlich dieser Vielfalt.

01:48:54: Es ist ja schwer zu erklären, naja also wenn du den Wein trinkst bist du so drauf?

01:48:58: Wenn du diesen Wein trinckst, wirst du so darauf ...

01:49:00: Aber was passiert

01:49:01: hier?

01:49:01: Das

01:49:01: haben wir mit ihm

01:49:03: schon

01:49:03: vorhin festgestellt!

01:49:04: Die Frage ist, ob man es dann halt durch jemanden schmackhaft machen kann aber vielleicht einfach pauschal zu sagen hey Wein bringt dich vielleicht in Zwerden oder in eine Art Welt, wo du vielleicht noch nicht kanntest vorher.

01:49:21: Weil man sich natürlich auch anders damit auseinandersetzt.

01:49:24: also ich möchte jetzt Bier gar nicht unterschätzen.

01:49:26: Ich glaube Biersommeliers würden mir jetzt widersprechen und man kann das Bier auch komplett auseinander nehmen und in tausend Einzelteile irgendwie zu teilen.

01:49:35: Also das möchte ich jetzt dem gar nicht absprechen.

01:49:38: aber Wein finde ist schon ein besonderes Feld, ein besonderes emotionales Feld oder aber auch geschmacklich durch diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit.

01:49:53: Ich weiß jetzt nicht ob man das beim Hopfen so hat zum Beispiel ja so krasse Unterschiede wie bei den Böden und also anderes Land andere Boden, andere Formationen... Hat

01:50:01: man nicht!

01:50:02: Also

01:50:02: da ist alles limitiert.

01:50:03: ...andere

01:50:03: Ausrichtung, andere Windshandschrift.

01:50:08: Jetzt überlegen wir uns mal wie viele Wie viele Hände dafür verantwortlich, dass wir eine Flasche Wein bekommen.

01:50:17: Das ist krass einfach.

01:50:18: Also diese sich das vor Augen zu halten vom Anbau bis zur Ernte bis zur Vermarkt und was da alles passiert?

01:50:27: Und ich glaube... ...das is ne Viehschichtigkeit und Komplexität suchts einesgleichens Und natürlich auch ein bisschen dieses, also ich möchte nicht das Wein als Nobbybeer zeichnet wird.

01:50:38: Aber es ist schon ein gewisser, sag' ich mal Standard an Trinkkultur ja?

01:50:43: Also ich meine, ich tue mir den Wein jetzt in der Regel nicht so reinsturzen wie einen kurzen an der Bar und ich mein wenn ich Pilz trinke ist auch schneller weg und ein Radler im Sommer sowieso weil ich Durst hab.

01:50:57: Es ist schon anders finde ich!

01:50:59: Auch die Rangehensweise, man kann eigentlich sagen Ja... eine andere Art vom Trinkverhalten, vom Konsumverhalten von der Wahrnehmung und auch die Selbstwahrnehmungen wie ich mich dann halt eben fühle.

01:51:14: Natürlich trinken wir alle Alkohol weil es einen gewissen Effekt hat.

01:51:19: ja das ist nun mal so.

01:51:21: Ich sag zwar manchmal auch so Ja hätte Wein kein Alkohl würde ich noch mehr verkosten.

01:51:25: aber ich bin zum Beispiel keinen großer Fan von alkoholfreien Weinen Weil da ist der Geschmack für mich einfach gedämpft und geschminkt auch ein bisschen.

01:51:35: Da ist einfach was weg, aber ein anderes Thema.

01:51:40: Aber da einfach den Leuten so ein bisschen auch schon dieses extrem emotionale und teilweise leidenschaftliche Vermitteln oder auch dieses besondere ... Hey!

01:51:50: Den Rotwein trinkst du jetzt halt mal nicht auf X, dann nimmst du dir jetzt Zeit dafür.

01:51:53: So wie du sagst man beschäftigt sich einfach mal damit und lässt dem Wein Zeit.

01:52:01: Also wir haben auch viele junge Menschen bei uns an der Bar, die wenig Berührungspunkte hatten.

01:52:05: Am Anfang und den versuchen wir einfach pö a pö auch wirklich ähm... ...die Weine zu erklären

01:52:12: und

01:52:13: ähm.. Wir haben gestartet mit Weinen um die dreißig vierzig Euro und sind jetzt inzwischen beim Mittelsegment angelangt weil sie es einfach vorstanden haben Und ich denke das ist auch ganz arg wichtig.

01:52:25: also da auch so ein bisschen nach, sag mal Nachwuchsarbeit zu leisten weil irgendwann sind die enderen Menschen einfach nicht mehr da.

01:52:34: und wenn wir die jungen Menschen jetzt heute nicht abholen und im Wein verständlich zeigen hey das ist ein tolles Getränk.

01:52:40: aber es muss nicht knobby sein.

01:52:41: Es muss nicht kompliziert sein.

01:52:43: Das macht super Laune vor allem in Gesellschaft.

01:52:47: Wenn wird das nicht machen dann seh ich schwarz.

01:52:50: also Vor

01:52:52: allen Dingen glaube ich eben auch eine neue Situation oder eine neue Identifikation für den Wein zu finden, weil man halt vor dreißig vierzig Jahren Wein zur Tisch getrunken hat.

01:53:02: Also wenn man am Tisch saß irgendwie mit des Abends dann gab es einen Glas Wein.

01:53:06: das machen heute noch einige aber nicht mehr die Masse oder die Menge dies vielleicht irgendwie so machen.

01:53:12: zumindest ab einer gewissen Gesellschaftsschicht hat man sehr früher praktiziert Das ist größtenteils weggefallen aus Gründen XY und zu finden, wann man Wein trinkt wie man Wein Trinkt.

01:53:22: Wie man Wein ein Weinbewusstsein leben kann weil Wein eben einfach was Besonderes hat.

01:53:27: ich glaube das ist unsere alle Aufgabe dass dann irgendwie zu Eruieren am Leben zu erhalten zu transportieren unternehmend auch weiterzugeben zu sagen wenn wir zusammenkommen und wir trinken Wein haben wir eine bestimmte Stimmung Und das ist nicht nur immer dem Alkohol geschuldet sondern einfach eben auch dem was Wein mit uns machten was weinen uns auslöst der Stimmung, die man hat im kommunikativen und vor allen Dingen.

01:53:49: Und das finde ich dann wiederum das Wichtige der Ruhe, wie man dadurch bekommt dass man sich nicht nur auf drei Minuten beim Pilz anerbar wo man steht trifft sondern dass man meistens beim Wein sich zusammensetzt also richtig hinsetzt und anfängt miteinander zu reden sich auszutauschen zu kommunizieren.

01:54:07: wenn wir das unterstützen können finde ich das total schön und ganz wichtig und das wäre vielleicht so eine neue Möglichkeit ein neues, neues Bewusstseinsfeld letztlich auch für Wein.

01:54:19: Wann trinkst du Wein selber?

01:54:21: Wenn du Wein trinkt also nicht irgendwie verkosten auf einer Weimprobe sondern aktives Trinken.

01:54:28: Also ich mag ja Daydrinking inzwischen sehr gerne.

01:54:32: Also Daydrink im

01:54:34: Frühjahr nicht.

01:54:34: wenn du sagst

01:54:35: inzwischen Ja also ich merke halt immer mehr dass die Tendenz da schon hingeht ist man das hat jetzt vielleicht auch mein... berufliches umfeld jetzt noch ein bisschen Einfach unterstützt weil ich kann mir halt einfach auch erlauben zu sagen wenn Ich jetzt öffne dass sich halt mit Marcel einfach ein glas trinke ja und sagt hey komm lass uns das probieren Aber wir trinken es dann auch.

01:54:56: also wir sind beide nicht so vor kopf.

01:54:57: Wir sagen Hey So-und-so ist und dann trinken wir.

01:54:59: also das können wir beide ziemlich gut.

01:55:01: Also, ich mag das schon sehr gern dann auch einfach einen schräumchen zu trinken zwischendurch Und natürlich dann, je nachdem wie der Abend verläuft und ob ich jetzt noch Auto fahren muss oder nicht.

01:55:10: Dann kann es schon sein dass mit dem anderen oder anderen Gast oder mit einem anderen Gruppe dann halt einfach ein Gläschen mitgetrunken wird.

01:55:17: ja mal mehr Mal weniger oder auch mal gar nicht.

01:55:21: aber Ich merke schon dieses sage ich mal so zwischen Sechzehn und zwanzig Uhr gefällt mir ganz gut.

01:55:27: Und wenn wir dann halt alle paar Wochen Sonntags geöffnet haben, unten Winzer oder eine Winzerin zu Gast haben, da trinken wir natürlich schon das erste Sektchen miteinander, wenn es losgeht oder ein Schäumchen.

01:55:37: Also das passiert dann ganz automatisch... also ich mag's schon sehr gern eigentlich so, ja sagen mal, dass kann zu jeder Tageszeit passen.

01:55:48: Und da komme ich jetzt auf den Mittagswahn.

01:55:50: Ich finde es voll schade, dass der Mittags-Wahn so ein bisschen irgendwie in Vergessenheit geraten ist auch im Restaurant.

01:55:54: Ich weiß nicht was hältst du davon?

01:55:56: Ich weiss das geht immer wieder ein bisschen zurück weil die Firmen auch immer sagen ja kein Alkohol trinkt mehr.

01:56:01: aber ich finde so vier, sechs Personen eine Flasche mittags finde ich da ist doch gar nichts auszusetzen und das ist so Null eins vielleicht höchstens Null zwei je nachdem was man trinkte und dann geht man irgendwie doch wieder beschwingt ... mit mehr Motivation ins Geschäft.

01:56:18: Ich weiß es nicht!

01:56:20: Also, so fühle ich's immer.

01:56:22: Ich weiss jetzt auch nicht ob das so förderlich ist aber so ein bisschen... also wenn das Ganze wegfällt mit dem Wiedertagswein finde ich schon ein bisschen schade.

01:56:28: Ich find' es ist eine gewisse Art von Lebenskultur und von Ausgeben bzw.

01:56:33: Kommunikationskultur.

01:56:36: Wenn du diese Mittags-Restaurantsituation dann auch die geschäftliche Situation ansprichst Dann isst das alles wenig im wahrsten Sinne des Wortes trockener?

01:56:46: wenn keiner trinkt.

01:56:47: Also, wenn keiner irgendwie hingeht und sagt sich dringend Leschen Wein oder Mippen Wein bist du wesentlich kommunikativer dabei.

01:56:54: Und von dem her würde ich das da bei immer befürworten.

01:56:57: Wenn man selber zur Mittagszeit als kleinen Brick sich mit jemandem trifft Da ist ja eben auch die Menge ist die Frage Und wenn ich da halt nur einzig in Trinke und dass dann auf eine Stunde verteilt finde ich das auch völlig in Ordnung und je danach auch wesentlich motivierter an den Rest des Tages und genieße den viel mehr, freue mich vielmehr auf den Abend.

01:57:17: Es ist für mich wie so ein kleines Highlight im Mitten des Tages.

01:57:20: von dem her muss man es ja natürlich nicht täglich praktizieren oder jeden Tag da... Man geht ja auch nicht jeden Tag essen, man möchte auch nicht einen Tag ins Restaurant gehen.

01:57:28: aber wenn man halt irgendwo ins Restaurant geht, wenn man sich mit Freunden trifft Wenn man irgendwo zu Gast ist oder mit jemandem zusammen kommt dann finde ich das eigentlich ganz schön wenn Wein damit bei ist dem Moment einfach schenkt und dann von mir aus einen besonderen Wein sich darüber austauscht und kommuniziert.

01:57:46: Und eigentlich den Vorteil, den Wein hat dass man damit darüber kommunizieren kann einfach auskrosset.

01:57:51: also ich bin davon freundlich finde es als geschenkt wenn ich es mir erlauben kann das ich mir die Ruhe und die Zeit nehme als ich es genauso selten mittag wie ich im Wein trinke weil meistens irgendwie entweder wieder arbeitig durch bin unterwegs oder sonstiges.

01:58:05: aber wenn ich jetzt in dem moment habe dass ich sage jetzt setze ich mich um zwölf hin und essen Ruhe im Mittag oder trefft mich mit jemandem und genießt da was, dann total gerne Wein.

01:58:17: Kann ich nur unterstreichen?

01:58:18: Und vor allem finde ich einen wichtigen Aspekt, das du gesagt hast dieses Ich find durch ein Gläschen Wein ist man vielleicht auch ein Tick offener und geht offener aufeinander zu.

01:58:29: also wie gesagt die besten Armde bei uns in der Basis sind wirklich diese Armende oder diese Momente wo sich einfach ein paar Menschen irgendwie durch Zufall treffen Und auf einmal wirklich in die Tiefe gehen.

01:58:41: Jeder hat sein Leben und seinen Struggle, ich hab oft das Gefühl dass es auch durch Social Media und so alles ein bisschen oft drunter gespielt wird.

01:58:50: Alles ist perfekt und irgendwie glatt und das ist halt einfach nicht so... Ich find mit einem Schluck Wein oder zwei Schlücken Wein und dem richtigen Setting und den richtigen Personen kommt man einfach mehr in die Tiefe.

01:59:06: Es wird einfach tiefer, tiefgründiger.

01:59:08: Teilweise ist es sehr emotional.

01:59:10: Wir hatten wirklich schon so krasse Abende und das war wirklich rührend.

01:59:13: Also wirklich Sachen, die einem auch anvertraut werden oder die wir vielleicht dann auch antvertrauen – Das ist einfach das Leben!

01:59:24: Da schließt sich für mich der Kreis.

01:59:27: So ein Gläschen Wein, ja wir müssen alle bewusster oder wir sollten alle bewusst mit Alkoholkonsum umgehen.

01:59:34: Da braucht man gar nicht drüber sprechen und das ist bestimmt auch weitgehend eine gute Entwicklung dass wir da alles ein bisschen anders rangehen und es muss ja nicht jeden Tag sein.

01:59:44: aber wir gehen nicht jeden tag essen Wir sind nicht jeden Tag in der Stimmung, aber wenn dann sollten wir doch bitte gemeinsam das Leben feiern und... ...in die Tiefe gehen und uns austauschen über die wirklich wichtigen Dinge.

01:59:57: Und nicht immer nur dieses Oberflächliche!

01:59:58: Und oft bleibt es bei dem Oberflächlichen Wenn's halt zu trocken bleibt also auch natürlich nicht wieder alles über den Kamm geschert.

02:00:06: Aber ja du weißt was ich mein.

02:00:08: Ja

02:00:08: und Dark ist der Vorteil glaube ich auch einer Weinbar dass man irgendwie das Gefühl hat man hat Ruhe.

02:00:14: Also man erklärt Ein Wein ja auch anders.

02:00:17: Man nimmt, bevor ich etwas serviere – also sprich ein Glas Wein serviere sich mehr Zeit als wenn ich ein Glas Wasser eine Cola oder Bier serviere.

02:00:24: dass ich nicht erkläre sondern ich gehe in die Vorleistungen der Kommunikationen und der Gast kann das aufnehmen Und ich finde es eine Tat wichtig dieses Sichzeiten nehmt füreinander und aufgrund weltes auch erwähntes Social Media haben wir eine Aufmerksamkeitsspanne, die relativ reduziert ist und dieses Bewusste sich Zeit nehmen.

02:00:42: Und dann als Sommie in einer Weinbar, es ist ja manchmal nichts anderes als die moderne Interpretation einer Kneipe wo man miteinander redet, sich austauscht was man eben vor zwanzig Jahren auch beim Bier eine Kneipe irgendwo gemacht hat.

02:00:54: Der Sommier hat durch seine Vorkommunikation dadurch dass er hingeht und das Ganze schon einleitet indem er etwas erklärt die Möglichkeit eine andere Offenheit zu signalisieren.

02:01:04: wenn ich jetzt zum Beispiel eine andere Bar nehme also nicht eine Weinbar sondern eine Cocktail-Bar Barkeeper oder will ich keinem zu nahe treten, aber ja viel distanzierter.

02:01:13: Weil er mehr oder weniger ... Er macht etwas und das Auftreten ist manchmal auch ein wenig distanzierte, so verkulteter oder eben ... Er hat durch diesen Aufwand den er ... Durch das Produzieren der Cocktails hat weniger Zeit um sich auf die Gäste einzulassen wenn die Bar jetzt so voll ist.

02:01:31: Das finde ich bei einer Schweinbar schön!

02:01:33: Man redet miteinander, man schenkt sich Worte gegenseitig ungedanken.

02:01:38: Ja, man genießt den Moment auf eine ganz andere Art und Weise.

02:01:43: Empfinde ich definitiv genauso.

02:01:45: Also ich glaube deswegen begeistert mich auch das Getränk natürlich auch vor allem weil es mir einfach auch mega schmeckt.

02:01:51: Es ist einfach so... Ich weiß nicht ob das hier aufhört.

02:01:54: Das ist einfach großartig!

02:01:56: Man lernt nie aus.

02:01:57: Es gibt immer was Neues.

02:01:58: Man kann etwas Neues entdecken.

02:01:59: Es hört einfach nicht auf und das finde ich so interessant.

02:02:03: Wirklich dieses Menschen verbinden, das finde ich beim Wein wirklich extrem spannend und bereichernd auf jeden Fall.

02:02:12: Sehr bereicherend!

02:02:13: Gibt es jemanden mit dem du gerne einen Gläschen Wein trinken würdest?

02:02:16: Also entweder berühmt nicht berühmt, tot nicht tot also lebendig.

02:02:20: Irgendjemand wo du sagst, mit ihm würde ich gern mal zwei drei vier Stunden verbringen und... ... thirty-eight Gläser Wein trinkten?

02:02:30: Gibt's bestimmt einige.

02:02:33: Ich hab aus Spaß mal gesagt, Johnny Depp gibt ja so viel Geld für Wein aus.

02:02:37: Und ich habe ... Ich hab auch Spaß gemacht.

02:02:41: Ich hab von zwanzigtausend jeden Monat gesagt, dass er mich nicht als Weinberaterin gebucht hat, einfach nur so ausspaßt.

02:02:47: Aber es gibt zwei Ikonen bei Frauen vor allem, also Marilyn Monroe mit ihrer Geschichte und ihren ... Mit der Zeit, wo sie Schauspielerin war und natürlich auch mit ihren psychischen, mit ihrer psychischen Gesundheit.

02:03:01: Und ihren Dämonen.

02:03:02: Ich glaube es war eine ganz beeindruckende und sehr unterschätzte Person und auch einfach Schausspielerin aber auch Autrey Hepburn natürlich die auch eine ganz krasse Geschichte irgendwie hinter sich hat als Kind wirklich in Hummersnot gelebt.

02:03:15: Und dann halt bis zu ihrem Lebensende für hungerkranke Kinder auch gekämpft, das sind es schon so zwei Persönlichkeiten die mich glaube ich sehr beeindruckt hätten wenn wir zur gleichen Zeit gelebt hatten und ansonsten gibt's bestimmt eine Menge Leute mit denen es Spaß machen würde.

02:03:30: aber ich glaub die zwei Geschichten würden mich persönlich einfach sehr interessieren.

02:03:33: Wenn man da auch die Chance hätte die Geschichten aus deren Warte oder mit einer gewissen Leichtigkeit dann irgendwie... Unbedingt!

02:03:39: Unbedingt

02:03:39: auch von ihrer Seite also wirklich ihre Geschichte ungeschminkt Hier empfinden, weil das sind ja alles so wederkehrende Dinge also auch psychische Gesundheit.

02:03:52: Das Rampenlicht, das Ganze was dazugehört die vielen Ehen oder gescheiterten Ehen.

02:03:59: Also einfach diese ganzen Dinge haltet ihr auch wieder irgendwie am Ende des Tages, dass Leben heißen.

02:04:05: Das interessiert mich immer sehr!

02:04:07: Das wahre Leben interessiert mich.

02:04:09: Und das hat mich bei den zwei Persönlichkeiten sehr interessiert.

02:04:12: Es

02:04:13: sind auch zwei großartige Frauen und ich bin halt schon ... Ich bin einfach dafür, dass wir Frauen uns gegenseitig stark machen.

02:04:20: Also es ist auch in der Szene oder in der Branche einfach immer besser.

02:04:25: Und es freut mich sehr, dass da ein Wandel stattfindet.

02:04:29: Das möchte ich auch noch mal unterstreichen.

02:04:31: Weil wir Frauen immer ein bisschen leise sind auch an der Brorge Äh ... ja.

02:04:39: Unsere Stimme einfach auch hier zeigen?

02:04:41: Ich finde, so leise seid ihr gar nicht oder eben lauter

02:04:44: geworden.

02:04:45: Das wird immer

02:04:45: besser, definitiv!

02:04:46: Genau also wenn ich das jetzt eben drückblicke die letzten fünfzehn-zwanzig Jahren da viel passiert und haben ganz viele Frauen sehr viel Wege ebnet.

02:04:54: für anderes gibt natürlich immer Situationen wo es schwieriger ist und wo man noch mal einen anderen Fokus eine andere Energie aufbringen muss im Vergleich Zu wahrscheinlich männlichen Kollegen, aber ich finde es toll wie der Weg sich entwickelt und würde sowohl Fälle unterstützen mit gleich was da.

02:05:13: Was ihr alles macht und was ihr alle schon geschafft habt um Präsenz zu zeigen?

02:05:18: Und aber trotzdem das nicht zu laut und nicht zu frech und nichts vor allen Dingen nicht irgendwie auf die Tränentrüse sondern einfach mit Charakter mit Arbeit mit Persönlichkeit

02:05:27: unbedingt also ohne Kompetenz geht sowieso nicht.

02:05:29: Also da bin ich So wie du sagst, nur auf die Trinnendrüse.

02:05:32: Das funktioniert für mich eigentlich in keiner Lebenslage weil da kommt man nicht voran und das funktioniert nicht.

02:05:40: aber es ist ja auch schön dass es so viele Männer gibt hinter Branche die das sehr unterstützen und die das sowieso gar nicht anders kennen als dass wir alle gleich sind und dass eigentlich am Ende des Tages sowieso immer Kompetenz wissen und auch die Persönlichkeit entscheidet.

02:05:56: Da finde ich jetzt, das ist wirklich eine sehr schöne Entwicklung für mich und ich hoffe auch vielen jungen Frauen da auch wirklich Mut zusprechen zu können.

02:06:04: So ja wir sind oft ein bisschen feinfühliger vielleicht?

02:06:08: Wir haben so viele Vorteile also natürlich nicht per se und auch nicht alle aber wir haben schon auch viele Vorteil, die wir nutzen dürfen für uns.

02:06:15: Welche sind das?

02:06:18: Also ich glaube schon dass wir ein bisschen ...

02:06:20: Die Feinfühligkeit hat du grad schon angesprochen

02:06:22: genau.

02:06:22: Die Feinfügigkeit im Partie, also das sehe ich schon so Ist also nicht bei allen und auch wird er alles nicht über den Kamm geschätzt.

02:06:30: Kann man gar nicht?

02:06:32: Und auch dieses Ego-Ding, das hab ich schon das Gefühl, dass haben Männer vielleicht ein dick mehr, dass es ausgeprägter ist.

02:06:39: Ich hatte eine Phase in der Summellerie vor zehn Jahren, wo ich wirklich gedacht habe ... Sind wir jetzt hier beim S-Punkt-Vergleich oder was ist das hier?

02:06:51: Wo wollen wir hin?

02:06:53: Oft wird dann aber eigentlich damit irgendwas ... vielleicht auch überschminkt oder überdeckt und einfach die Tatsache, dass wirklich... Ich hatte wirklich Situationen.

02:07:03: Also Gott sei Dank nicht im Restaurant weil mein Chef immer ... Ein großer Befürworter war und immer nur nach der Leistung gegangen ist, egal ob ein Wipeline.

02:07:13: Und die Gäste sind ja Gott sei Dank zu mir gekommen und wollten was von mir.

02:07:16: Deswegen gab es da auch selten Probleme.

02:07:17: aber so beim Messen oder Veranstaltung habe ich schon oft gemerkt den Männern wird oft mehr zugehört oder anders zugehört vor allem von anderen Männern ja ja von anderen älteren Männern.

02:07:28: also das heißt du so klar zu spüren bekommen?

02:07:31: Du hast vielleicht gerade das gleiche gesagt wie der Der Mann neben dir und das war dann ganz klar seine Idee oder seine Aussage.

02:07:40: Also es ist wirklich, wirklich krass!

02:07:42: Ich steh da inzwischen total drüber.

02:07:44: Es ist schon viele Jahre her und hab inzwischen jetzt auch mein Standing und so und weiß inzwischen wie ich mit solchen Situationen umgehen soll und auch wie ich damit umgehe.

02:07:53: aber das gab schon echt viele Situationen wo man's nicht so leicht hatte und wenn man sich halt einfach auch klein gefühlt hat weils halt dein Umfeld mit ihr gemacht hat Und das ist natürlich absolut nicht zeitgemäß.

02:08:04: Also hätte sowieso nie Zeit gemäß sein sollen, war aber so.

02:08:09: und ja also ich finde schon auch dass wir anders verkosten.

02:08:11: Ich habe schon das Gefühl das wird vielleicht teilweise also ich merke er schon auch je nach.

02:08:16: ich sage mal ganz klar Hormon Hormunhaushalt, Hormoonphase gibt es da schon vielleicht auch sag ich mal Zeitfenster die vielleicht uns Frauen noch einen Tick sag ich Mal empfänglicher machen mehr ins Detail gehen können vielleicht beim Verkosten, ist jetzt aber nur meine Beobachtung.

02:08:35: Also das weiß ich nicht per se.

02:08:36: Ich hab mich noch mit keiner Frau groß darüber ausgetauscht.

02:08:40: Aber für mich habe es einfach gemerkt und festgestellt.

02:08:45: Und ansonsten glaube ich also ... Das große Thema ist wirklich ein bisschen dieses Empathie, Feinfühligkeit.

02:08:53: Vielleicht müssen wir unsere Wissen nicht immer so rauspositionen.

02:08:55: Das machen auch nicht alle Männern, aber du weißt was ich mein?

02:08:59: Total!

02:08:59: Das mit der Feindfühigkeit

02:09:01: kann ich...

02:09:02: Kann ich durchaus unterstreichen?

02:09:03: Das habe ich auch oft so wahrgenommen, dass es in der Tat Frauen wesentlich sensibler probieren.

02:09:09: Ich weiß manchmal nicht ob's dann am Markt vorbei ist also das man das dann zu tiefsinnig empfindet und beschreibt und viele dem man die Weine beschreibt das nicht empfinden können.

02:09:20: weißt du was ich damit meine?

02:09:22: Dass es zu tief geht.

02:09:23: Ja wenn

02:09:23: du zu sensibel bist das manchmal auch nicht unbedingt in dem Sinne gut aber durchaus würde ich es unterschreiben, dass ihr wesentlich feindliniger seid und weine besser beurteilen, einordnen, kategorisieren könnt.

02:09:37: Und da die Nase vorn habt ... Was viele schon erwähnt haben, ihr könnt besser Netzwerken als Jungs oder Männer erst können.

02:09:44: Ihr verbindet euch mehr und jeder versucht seinen eigenen Weg zu gehen oder seine eigene Identität heraushängen zu lassen.

02:09:52: Sonst geht mir um das große Ganze.

02:09:53: Das ist auch ein ganz großer Vorteil dabei!

02:09:57: Also ich glaube wir können uns eigentlich fast in jeder Lebenslage besser verbinden.

02:10:00: Ich merke das privat mit Freunden, mit Familie.

02:10:03: also sind meistens schon die Frauen, die alles irgendwie sage ich mal aufrecht erhalten so an Verbindungen und Menschenverbindungen.

02:10:11: aber das ist zum Beispiel etwas was ich wirklich sehr gerne tue.

02:10:13: Also ich bin gern in Verbindung mit Menschen und ich merke es schon okay wenn ich jetzt zwei drei Mal bei jemand eingefragt habe und da kommt nichts dann lasse ich's auch.

02:10:21: Aber ich probiere auch immer wieder so ältere Freundschaften, Bekanntschaften.

02:10:24: Immer mal wieder anzutiesern und zu sagen hey wie wär's mal wird wenn wir uns sehen?

02:10:29: Also damit habe ich zum Beispiel gar kein Problem.

02:10:31: also das mache ich auch sehr gerne.

02:10:32: Ich finde es auch sehr schön.

02:10:35: Da bin ich glaube ich auch in der Weinbar bei uns schon ein bisschen auch diejenige wo das So ein bisschen zusammenhält obwohl jeder so ein bisschen Die Tube von Menschen hat die heranzieht.

02:10:44: Das ist ja auch immer sehr schön Wenn man so unterschiedlich ist wie Marcel und ich.

02:10:47: das voll gut weil dann können wir uns auch super ergänzen, einfach auch was das angeht.

02:10:53: Aber das mache ich auch sehr gern!

02:10:54: Da bin ich auch wirklich, wirklich gerne Frau.

02:10:57: Wenn dein Leben wein wäre?

02:10:58: Welcher Wein wär's?

02:10:59: Weil du gerade von dir berichtet hast und deine Grundzügel und Eigenschaften dargestellt hast... Was wäre das in Wein wenn man das Spiel dienen würde?

02:11:08: Puh!

02:11:09: Na gut also

02:11:10: da

02:11:10: kann man ja eigentlich wieder zurückgehen zu den ganzen Beschreibungen Fischichtigkeit, ob es Schaumwein weiß oder rot.

02:11:17: Also das Leben wäre bei mir auf jeden Fall so wie mein Leben auch ist eigentlich bunt und lebendig und nicht unbedingt immer beständig also in manchen Dingen schon sehr beständig aber in manche Dingen eben auch nicht gibt immer ein paar beständige Säulen aber es kann auch mal wirklich an und abgehen und deswegen könnte ich mich glaube ich nicht für Einweinen entscheiden.

02:11:40: wie ich auch schon vorher erwähnt habe, zwischen Wein und Rotwein wäre für mich auch hart.

02:11:44: Obwohl ich am Ende dieses leidenschaftlich passionierte, leicht warme von Rotweinen sehr mit mir identifiziere.

02:11:53: Aber eben diese freche wilde Lebendige vom weißen Bein, Kabi oder Schaumbein.

02:11:58: Das wär für mich schwer, mich dazu zu entscheiden.

02:12:01: Vielleicht wird's in zehn Jahren anders aber ... Und roter Schaume rein?

02:12:05: So was vielleicht!

02:12:06: Also wenn wir uns jetzt irgendwie in so verkopften Einrichtungen passen.

02:12:09: Das

02:12:09: ist eine sehr schöne Idee, ja?

02:12:11: Es

02:12:11: gibt zu wenig rote Schaumweine.

02:12:12: Es gibt teilweise grandioso und brillanta also auch Pinot Schaumband richtig rot gekältet.

02:12:17: oder teilweise habe ich auch schon aus dem südlichen Rhonitalen Rotenschirras oder aus der neuen Welt probiert da falle ich teilweise die Sachen ganz spannend, weil die so ne gewisse... Gustaturische Spannung hatten, weil die auch was teilweise ausladendes Überzeugendes Beeindruckendes hatten aber auch eben diese Neugierde hinterlassen haben.

02:12:36: Kannst du Wein auf ein Wort runterbrechen?

02:12:38: Also was wäre Wein für dich?

02:12:46: Ein Wort ist schwer ne?

02:12:48: Ganz schwer!

02:12:49: Also, ich würde schon auch sagen Emotionen oder so was.

02:12:52: Hab ich witzigerweise auch gerade

02:12:53: angedacht?

02:12:54: In dem Augenblick von uns gesagt hatte ich ... Eigentlich könnte man die Emotion sagen.

02:12:57: und dann sagst du, die Emotion finde ich wützig!

02:12:59: Weil's

02:12:59: einfach heute im Gespräch auf

02:13:02: den Thema war ja... Und weil ihr jetzt wahrscheinlich auch nach Weinbar allgemein total und jeden Tag lebt gibt es für euch irgendwelche Vorhabenzielewünsche mit dem Essen

02:13:13: usw.,

02:13:13: aber ich bin da übergeordnet oder für dich persönlich wo du sagst Das kann man von mir erwarten.

02:13:18: Das habe ich noch vor, das wäre so mein großes Ziel?

02:13:22: Also wir wollen definitiv, dass sich die Weinbar hält und uns jetzt so aufstellen, dass es einfach noch viele Jahre hält.

02:13:29: Und wie uns da stetig weiterentwickeln und nach wie vor viel mit unseren Events-Veranstaltungen machen.

02:13:36: Die geschlossenen Gesellschaften, die uns einfach außer viel Spaß machen.

02:13:41: Tolle Begegnungen mit den Menschen... Ich persönlich weiß nicht ab jetzt nicht so einen mega weiteres Ziel, also die Weinbarwahl ist schon echt ein

02:13:51: Meilenstein.

02:13:52: Und da jetzt erst mal zum Laufen bringen das ist natürlich die Priorität Nummer eins.

02:13:57: was ich mir aber eines Tages vorstellen kann es definitiv noch Wein zu machen.

02:14:01: also wirklich so diesen gibt hier eine Art Winze im Nebenerwerb.

02:14:05: das geht zwei Jahre und wird durchs Land subventioniert nochmal tiefer in die Materie einzusteigen und vielleicht tatsächlich eines Tages einen eigenen Wein zu machen, dann auch im Kaby auszuschenken.

02:14:19: Also ich habe immer viele Ideen aber im Moment ist es wirklich... Die meiste Energie geht in den Laden um den aufzubauen.

02:14:32: Ich glaube Hela so höre hätte ich eigentlich fast noch mal Lust eine Weinbau

02:14:35: aufzumachen.

02:14:35: Begeistert mich so dermaßen ihren Funken

02:14:38: ihr

02:14:39: leuchten ihre Energie zu spüren und ihre Begeisterung an den Weinen, an den Gästen, an dem Ort.

02:14:44: Den zum Glühnen zu bringen!

02:14:46: Den richtig aufzubauen –

02:14:48: großartig.

02:14:49: Vielen Dank, dass du uns hast teilhaben lassen, liebe Gabriele.

02:14:52: Viel Erfolg natürlich dir und Marcel im gemeinsamen Projekt.

02:14:56: Es wird bestimmt großartiger denn ich habe die Erfahrung gemacht wenn man Wein mit dieser Kontinuität, mit dieser Authentizität, mit der Leidenschaft lebt

02:15:04: dann kann es nur

02:15:05: großartig

02:15:05: werden.

02:15:06: Ich wünsche euch auch ganz viel Erfolg mit euren neuen Küchenkonzeptes, das finde ich eines der schwersten Dinge in einer Weinbar ein Küchen-Konzept zu etablieren.

02:15:13: aber ihr werdet's gut machen!

02:15:14: Ich bin sicher und ich bin hoffentlich ganz bald bei euch... ...ich plane schon!

02:15:18: Einen großen Dankeschön als nicht nur dass du unsere Gästein warst sondern auch der Schlumbergergruppe.

02:15:22: Sie ist an unserer Seite.

02:15:23: sieh'n mit ihren Handelshäusern Conzio Vini für italienische Weine segnet´s dem Stammhaus Schlumberga Und natürlich den privaten Portal Bremer Beinkolleg Wenn dich Weiner aus den Einspielern, die wir präsentieren interessieren.

02:15:36: Wenn nicht die Weine, die Wir probieren während der Podcasts interessieren!

02:15:40: Du findest sie als Privatkunden bei Prima Weinkolleg und als Professioneller bei den Hannelshäusern.

02:15:44: Frag deine Ansprechpartner Und ja, dank dir Schlumbergergruppe dürfen sozusagen durch uns die Sommie sprechen bekommen eine Bühne können ihre Geschichte erzählen und wenn du Anregungen hast zu verschiedenen weinen irgendwelche wünsche hast irgendwelchen Gedanken schreibt mir lass es mich wissen Wenn du zufrieden bist, wenn du keine Anregungen hast.

02:16:03: Bitte bewerte uns!

02:16:04: Ich würde mich sehr freuen... ...wenn du uns eine Bewertung bei Apple Podcast oder bei Spotify hinterlässt.

02:16:10: Es ist für mich wie ein Trinkgeld.

02:16:13: Es wäre großartig denn genau das bringt uns voran.

02:16:15: es hilft uns mehr als du dir vorstellen kannst in der Präsenz und der Wahrnehmung

02:16:19: dabei

02:16:20: bei dires Homies

02:16:21: präsentieren zu dürfen.

02:16:22: Und dank genau Unterstützung wie dieser und der Schlumbergergruppe.

02:16:26: Es ist uns möglich abschließend zu sagen, dass nach dem Freitag vor dem FreITag ist.

02:16:30: Nach dem Podcast heißt nichts anderes als vor dem Podcast und nach Cabrera

02:16:34: reisen wir nach München!

02:16:35: Sie steht nicht mehr direkt im Restaurant?

02:16:38: Sie bildet Zommys aus, sie empflyt Weine im Fernsehen, sie ist eigentlich beigegenwerblich.

02:16:43: Ich freue mich sehr

02:16:44: auf die großartige

02:16:44: Conny Ganz!

02:16:59: Hi Servus, grüß euch zusammen!

02:17:01: Hier ist der Adrian vom Beugebäuerer und ich freu mich ganz, ganz arg das ich gebeten wurde hier ein kleines Auto sprechen zu dürfen.

02:17:11: Es geht um die Gabi und ihr fabelhaftes Gabi, so ein bisschen die Story woher wir uns kennen und was das Gabi zu einem besonderen Ort macht.

02:17:24: Für mich geht es eigentlich damit los dass die Gabis und mein Papa sich schon ewig kennen.

02:17:30: Das Restaurant Bachhofer wurde bestimmt in der Episode schon ein paar Mal genannt und darf hier an dieser Stelle auch auf keinen Fall ausgelassen werden.

02:17:38: Ja, dann hat damals schon meine Taufe Konfirmation alles Mögliche wirklich gecatert und wir sind einfach inzwischen saugute Freunde.

02:17:48: Und ja ist eine schöne Story!

02:17:51: Ich glaube wenn ich es richtig im Kopf habe wurde das Restaurant zwei gut relativ zeitgleich gegründet und dann hat er seinen Stern gekocht.

02:17:57: Wir sind in VDP aufgenommen worden.

02:18:01: viele coole Stories.

02:18:02: was nicht einfach ganz arg an der ganzen Geschichte freut ist dass die Gabi Und der Marcel zusammen im Capy einfach extrem viel für die Sichtbarkeit und auch ja, einfach die Möglichkeit für die uns Stuttgarter tut oder uns die Möglichkeit geben wirklich einfach entspannte schöne Weinbars wieder zu hammen oder wieder für uns zu entdecken.

02:18:23: In Stuttgart haben wir echt paar geile Restaurants, wir haben ein paar geilen Bars aber ich finde die Wein Szene ist an sich extrem unterrepresentiert.

02:18:33: Ich habe das große Glück, dass ich durch meinen Job einfach extrem viel rumkomme und wirklich tolle Plätze auf der ganzen Welt irgendwie entdecke.

02:18:40: Und dann fragt man sich immer wieder, hey wir haben eigentlich daheim so eine Kaufkraft vor der eigenen Tür?

02:18:44: Wir haben sogar einen Wein!

02:18:47: Wir haben ja auch eine gewisse Ausgehkultur und Weinbaus gibt es eigentlich wirklich wenig.

02:18:52: und die beiden haben es geschafft durch das Kapital.

02:18:55: So ein kleines Zuflugsort für Gastronomen, Someliers Einfach nur weininteressierte Quereinsteiger, aber auch Nerds zu schaffen weil für jeden halt ein bisschen was dabei ist.

02:19:06: Und ja mich freut es ganz so arg dass wir auf der Karte Eche auch immer echt saugut präsentiert sind, weil... Ja wir als Weingut sind irgendwie im Ausland deutlich stärker prässentiert wie wir's oft vor der eigenen Haustür sind.

02:19:19: Das liegt wahrscheinlich einfach da dran das sie wird relativ junges und meine Eltern halt von Anfang an konsequent biodynamisch gearbeitet haben und dadurch vielleicht irgendwie einfach Ihre Zeit damals ein bisschen voraus warmen.

02:19:32: Und heute gibt es die Weine irgendwie in den coolsten Metropolen der Welt, wir haben das große Glück, wir arbeiten inzwischen mit Eleven Madison Park New York zusammen, haben geile Artikeln in New York Times, haben super coole Partner in Kanada eigentlich.

02:19:47: und dann ist man irgendwie kommt man von diesen Trips nach Hause und trifft immer wieder auf Leute wo die Weinen zum einen nicht kennen aber auch einfach teilweise nicht bereit sind für einen guten Weihnachten paar Euro zu bezahlen.

02:20:01: Gerade da kommen dann einfach Menschen wie die Gabi auf den Punkt und schaffen wirklich so kleine Rückzugs- und Wohlführoasen für Menschen, die Lust auf guten Wein haben!

02:20:15: Ich bin jetzt gerade auf einem Trip nach Sao Paulo in Brasilien und bei uns im Leingut hat sich es halt so entwickelt dass wir inzwischen deutlich überregionaler sind als bei uns zu Hause vor der eigenen Tür.

02:20:29: Irgendwie ist es komisch, weil dieses komplette Streben nach Perfektion oder auch gerade nach Nichtperfektionen-Filmpunkten bepflanzen unsere eigenen Selektion.

02:20:38: Wir ernten voll reif und wappen bis der Moment wirklich da ist dass man sagt hey jetzt macht das Sinn die Trauben zu ernten dann bekommen wir einige Zeit werden spontan langsam vergoren Was auch ein Grund ist, warum wir zum Beispiel in Wiesbaden unsere Weine auf der GG Premiere des Vorderkist die Weine halt wirklich immer einfach ein bisschen später geließen und mit einem Jahr Reife zeigen weil meine Meinung nach braucht großer Weinzeit.

02:21:03: Und die Gabi ist einfach ein Mensch, der das sehr früh verstanden hat.

02:21:07: und ja, einfach das Wein wird schon immer begleitet und deswegen freut es mich umso mehr dass ich gefragt wurde hier zwei Resetze zu erzählen.

02:21:15: Ich wünsche allen nur das Beste den US-Silvio.

02:21:17: liebe Gabi Ich hoffe, ihr habt einen wunderschönen Podcast zusammengestellt.

02:21:21: Ich freu mich sehr drauf die Folge zu hören und hoffe euch geht's gut!

02:21:25: Ganz liebe Grüße!

02:21:26: Ciao.