Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
00:00:13: Ich bin Stefan Reinhardt und ich habe die Ehre und das Vergnügen hier Caro Maurer vorstellen, beziehungsweise das folgende mir übrigens gänzlich unbekannte Interview mit ihr einleiten zu dürfen.
00:00:26: Arme Caro!
00:00:28: Auch wenn wir nicht so aussehen.
00:00:29: aber Caro Maurern und ich kennen uns bereits seit etwa einem Vierteljahrhundert – dass ist wirklich so.
00:00:37: Erstmal nicht getroffen haben wir uns in den Jahr- und Jahrzehnten oder Jahrzehn-Zweise.
00:00:40: genau wissen wir das beide nicht mehr.
00:00:43: Es war auf jeden Fall entweder bei einem Abendessen von der Nippo und Markus Schneider in Düsseldorf, das ist Karos Version.
00:00:53: Oder aber – und das glaube ich – auf den dicht bevölkerten Flur der Redaktion des Magazins Der Feinschmecker im Hamburger Postmoveig.
00:01:04: So Weihnachtsfeier damals also, so geht meine Erinnerung jedenfalls!
00:01:10: Persönlich kannten wir uns damals noch nicht, aber wir hatten uns gegenseitig gelesen und das Rechte vielleicht war ein guter Start.
00:01:19: Karos Texte lese ich übrigens bis heute wahnsinnig gern und immer mit Gewinn.
00:01:24: Die schreibt gute klar strukturierte Geschichten und Reportagen und die sind gekonnt aber ohne jeden Anschein von Routine.
00:01:33: Karo wärmt niemals Klischees auf oder bedient irgendwelche Stereotypen Und sie kommt ohne selbstgefälliges Geschwobel aus.
00:01:42: Herrlich!
00:01:43: Carv wiederholt auch nicht Altbekanntes, sondern liefert immer Originale Neues Aktuelles Interessantes Durchdachtes Als sie immer von einem bestimmten Erkenntnisinteresse geleitet wird und nicht etwa auf einer Glatze eine Locke zu wickeln beginnt.
00:02:00: Lange bevor Caro eine kompetente Weinjournalistin wurde, war sie eine erstklassige Journalistin mit einigen Erfahrungen und auch Durchsetzungsvermögen in New York und Los Angeles.
00:02:12: Im Gegensatz zu mir ist Caro ausgebildete Journalisten – und an solche hat sie natürlich auch mal einen vom Pferd erzählen müssen.
00:02:20: für die Glücksrevue!
00:02:23: Die, so der Titel der Rubik damals, schönste Geschichte der Woche ging über einen prächtigen Holsteiner Fuchs namens Major in den sich eine laut Karo bildschöne amerikanische Polizistin verliebt hatte als sie ein Kollegen in Husum besuchte.
00:02:40: Jahre später schenkte einer vermögenden Verleger Witwe der schönen Amerikanerin das Pferd im Wert von dreißigtausend Mark und brachte es höchst selbst nach New York zusammen übrigens mit hundertsiebzig waschechten Nordfriesen.
00:02:55: Und Karo mitten Mangen für die Glücksrevue, sagenhaft!
00:03:01: Um zuvor dürfen wir uns wohl heute schätzen dass Karu Ende der neunzehntneunziger Jahre den Weg zum Wein gefunden hat.
00:03:09: Etwa bis zur Jahrtausendwende war sich für das Magazin Wief tätig, das dann vom Feinschmecker eingemeindet wurde und Karo gleich mit.
00:03:18: Anfangs schrieb sie über Restaurants, über Metzger und Bäckereien und auch über Hotels.
00:03:24: Hauptberuflich war sie ja Redakteurin beim Bonner Generalanzeiger bei dem Sie sich bis heute erfolgreich gegen die feindliche Übernahme durch KI wehrt.
00:03:35: Mit der Weinschreiberei haben Karo und ich ungefähr zur gleichen Zeit begonnen Ende der Jahrhundert.
00:03:42: neunzig Jahre war das Nachdem wir uns auf der Feinschmecker-Weihnachtsfeier dann bei einer Dönhoff-Markt nun persönlich kennengelernt hatten, wurde Caro schnell zur engsten und besten Kollegin unmittelweise zu meiner dienstältesten Freundin.
00:03:58: Als Konkurrenten haben wir uns übrigens nie begriffen sondern immer als Kollegen.
00:04:03: Bis heute tauschen wir unsere Erfahrungen aus aber auch – das ist so wichtig wie ungewöhnlich überrengere Verhandlungsstrategien Erfolge und Misserfolge.
00:04:15: Bis heute geben wir uns Tipps über Neuentdeckungen in der Welt des Wains.
00:04:19: Dass wir nicht unbedingt den gleichen Weingeschmack haben, tut nix zur Sache!
00:04:23: Wir wissen ja darum und können damit ganz gut umgehen.
00:04:27: Seit fünfundzwanzig Jahren telefonieren wir wöchentlich mindestens einmal miteinander.
00:04:32: Ich weiß gar nicht ob Caro so eine gute Freundin hat wie mich.
00:04:36: Dabei sehen wir uns nur selten Und doch wissen wir so ziemlich alles voneinander und übereinander.
00:04:45: Seit vielen Jahren auf der Wiesbadener Vorpremiere großes Gewächs des VDP als unzertrennliches Paar nebeneinander in der ersten Reihe, wenn auch unvorhersehbar und erstmalig nicht in diesem Jahr.
00:05:00: Vor einigen Jahren wollte ich unsere prominenten Plätze in der Ersten Reihe dann mal freigeben damit sich die alljährlichen Fotomotiven den sozialen Medien endlich einmal änderten.
00:05:10: Nächster ist es von Seiten des VDP.
00:05:12: Ihr bleibt genau da sitzen, wo ihr seid!
00:05:16: Und so kann also jeder man sehen wie Karo und ich zusammen wenn auch unabhängig voneinander alt werden.
00:05:23: Wobei man sagen kann finde ich zumindest dass wir uns ganz okay gehalten haben.
00:05:29: Ich persönlich bin ja überzeugt davon das das am Riesling und der deutschen Furcht vom allulaktischer Gehr umliegt.
00:05:36: Schwefel, die deutsche Alzweckpfaffe gegen den önologischen Kontrollverlust hält nämlich nicht nur den Weinschlank und Frisch sondern offenbar auch seine Botschafter.
00:05:47: Nochmals zurück in den Hamburger Postmovec Anno-II.
00:05:51: Damals waren wir beide noch relativ unbekannt jedenfalls im Weinfach das von Männern wie Armin Diehl, Joel Payne, Jens Prive und Mario Scheuermann besetzt war und von einem Briten namens Stuart Piggert der klein, aber genial und radikal neu das Weinfach interpretieren wollte.
00:06:10: Strauen waren damals selten jedenfalls in der Weinpublicistik.
00:06:15: Paula Bosch hatte bis zu einem Jahr einen erfolgreichen Kolumne im SZ-Magazin.
00:06:20: Christina Fischer schrieb Bücher zur Kombination von Wein und Speisen und Natalie Luhm bediente die Brigitte.
00:06:26: Eine Master of Wine hatten wir in Deutschland damals nicht!
00:06:30: Und dann, plötzlich, nach Jahren des nebenberuflichen Studiums und das Caro über uns nie viel Aufhebens gemacht hatte wurde Caro die erste deutsche Frau mit diesem raren nur mühsam und mit viel Fleiß und auch etwas Glück zu erwerben den Titel.
00:06:46: Zwei-tausend Elf war das im Kometenjahrgang natürlich.
00:06:50: darunter macht es eine Caro eben nicht Wenn ich daran denke, dass ich an ihrer Weinkarriere ganz am Rande und nur ein kleines bisschen beteiligt war indem ihr über Wochen- und Monate gut so redete.
00:07:03: Dass sie die Prüfung nach dem Institut in London mit all ihrem Wissen und analytischen Denken schon schaffen werde muss sich schmunzeln.
00:07:11: Ihre damalige Masterarbeit es ging um die in Entwicklung begriffene Klassifikation von ersten Lagen in Deutschland begleitete ich damals kritisch lesend mit.
00:07:24: Ich war ohne Zweifel, dass Caro bald schon Deutschlands erste Master of Wine sein würde.
00:07:29: Caro selbst halte meinen grenzenlosen Optimismus damals nicht.
00:07:34: Dennoch meldete ich vorsorglich an, das ich mich wohl glücklich schätzen würde wenn sie mich nach Erlangung des akademischen Titels weiter kennen und auch Kollegen nennen würde.
00:07:46: Denn es war ja klar, dass ihre Welt-und Umwelt mit dem MW-Titel gleich viel größer werden
00:07:51: würde.".
00:07:52: und Karo selbst bewusst sein gleich mit.
00:07:56: Karos Aktivitäten haben sich seit der Erlangung des MW ungeheuer erweitert, aus Bonn und Hamburg ist längst die ganze Welt geworden.
00:08:04: Karo kennt sich in Griechenland ebenso gut aus wie ne Türkei im Libanon in Portugal-Australien unterm Schatzhofberg.
00:08:13: Und wo sie sich weniger auskennt fuchste sich eben hinein – ihre sondalistische Neugier jedenfalls hat in den Jahren des Erfolges nicht gelitten!
00:08:22: Caro hat zudem eine Energie, von der ich mich immer frage wie sie oder wo sie die eigentlich hernimmt.
00:08:28: Immerhin ist Caro einige Monate älter als ich, um genauer zu sein.
00:08:33: Danach flitzt sie durchs Leben wie eine aufgezogene Stoffpuppe.
00:08:38: Entschuldigung, Caro!
00:08:40: Ich meinte Stofftier... Dass sie manchmal überfordert oder auch fertig oder nur müde ist kommt in der Öffentlichkeit ja nicht so an.
00:08:49: dort funktioniert und lächelt Caro.
00:08:51: immer ist die Allgäuer Göttin des Weins in Blond.
00:08:55: Manchmal hat man den Eindruck, sie will immer stark, immer unersetzlich sein und es allen recht machen als dürfe keine herausragende Karriere im Wein an ihr und ihrer Schule vorbeigehen.
00:09:07: Caro is ein Fixstern am deutschen Wein für einen Moment und weit darüber hinaus.
00:09:12: Caro kommt rum heißt ihre Kolumne im Feinschmecker mein blöder biederer Titel wie ich finde.
00:09:19: Ihre Texte jedenfalls sind viel besser als die Verpackung.
00:09:22: Außerdem gibt Caro tolle Weinseminare für die Industrie, aber auch für das Institut und die angeschlossenen Akademien.
00:09:31: Am Institut hat sie sich einige Jahre aus strategisch um die Ausbildung des Nachwuchses gekümmert.
00:09:36: ihre Masterclasses sind immer akribisch vorbereitet top recherchiert analytisch interessant und lehrreich.
00:09:44: Mit Caro lernen zu können, muss ein ungeheurer Spaß sein.
00:09:48: Dennoch lustig wird Caro erst wenn sie mit ihrem Stoff durch ist und dann kann sie sehr lustig werden.
00:09:55: Caro ist außerdem spendabel und trinkfest.
00:09:58: Chatlittenstift und Make-up trägt sie gerne auch mal gemütlichere Schlappe in ihrer Handtasche herum und eine Flasche Bordeaux.
00:10:07: Man kann sehr gut mit ihr feiern bis tief in die Nacht hinein.
00:10:13: Einmal mussten wir nächtens durch den Wiesbadener Kurpark fliehen, weil sie dem Pianisten der Nachtbar mit ihrer tiefen bio-warischen Stimmfärbung allzu häufig Mr.
00:10:23: Wonderful genannt hatte.
00:10:26: Der Champagner war wohl Schulter ran, dass Mr.
00:10:28: wonderful seine Finger irgendwann nicht mehr aufs Elfenbein in der Klaviatur legen wollte sondern Karo und ich als schützender Begleiter flohen also in den Kurpark.
00:10:38: Weil der Nachts aber die Tore verschließ, mussten wir nach Stolpern dadurch Quährung über ein hohes Tor wieder hinaus klettern.
00:10:46: Wenn ich das Tor heute sehe dann weiß ich zwar nicht mehr wie wir es damals geschafft haben es zu überwinden Aber dass wir sehr gelacht haben dabei, bleibt mir für immer unvergessen.
00:10:57: Und jetzt wünsche ich viel Vergnügen mit dem nun folgende Interview mit Caro Maurer und darf noch darauf hinweisen, dass die arme Caro nicht den geringsten Schimmer hat dass dieser Einleitung den Interview vorangestellt wird.
00:11:35: Und wir kommen zurück zu einer neuen Ausgabe von Sommi, die interessantesten Weinkänner unserer Zeit!
00:11:41: Wir sind bei Sommian Friends also der Kategorie, die wir alle zwei Monate haben und einen Begleiter des Sommis, ein Begleite der Wein-Szene aus Deutschland haben.
00:11:51: Und diese Woche haben wir Master of Wine Karo auch.
00:11:54: Und Karo ist für mich der im Begriffen an die Meisterin des Anders Statements.
00:11:58: Also nicht nur dass sie teilweise hoch komplizierte Themen aufs
00:12:01: wesentliche
00:12:02: runterbrechen und erklärbar machen kann, sondern sie nimmt sich auch die Zeit jedem alles zu erklären.
00:12:08: Und ist nahbar, ist greifbar, es verbindlich,
00:12:11: karusgroßartig!
00:12:12: Ich freue mich, dass Sie unsere Gästin
00:12:14: ist in Gespann,
00:12:16: was sie uns zu erzählen hat über ihre Betrachtung der Zombies des Weines wie sie eigentlich master of wine wurde.
00:12:23: Das ist natürlich immer ein ganz spannendes Thema.
00:12:26: diese Spezialisierung selber betrachteten Eingang mit ihrem Beruf als Journalistin bringt, was sie von der Zukunft des deutschen Weines hält und vieles, vieles mehr.
00:12:35: Und bevor wir gleich ins Gespräch einsteigen möchte ich mich ganz herzlich bei der Schlumberger Gruppe dazu gehören die Häuser Conzio Vini als Spezialist
00:12:42: für italienische
00:12:43: Weine Siegnets Schlumberger als absoluten
00:12:47: Profi
00:12:48: für den Handel- und Gastronomie Ganz herzlich bedanken dafür, dass Sie an unserer Seite sind.
00:12:57: Dass Sie dieses Format begleiten unterstützen und uns sowohl händisch als auch wirtschaftlich begleitet haben Denn nicht zuletzt dank Ihren ist sie heute hier!
00:13:06: Herzlich willkommen liebe MW.
00:13:07: Masterpoint
00:13:08: Karo
00:13:09: Maurer Ich bewundere Dich für eine ganz bestimmte Art und Weise Und das ist, dass Du es vermarkst dich selber zu degradieren.
00:13:19: Also sprich bist ja... Im ganz extrem high-end level dieser Weinwelt.
00:13:25: Aber du kannst Weinen richtig bodenständig erklären, das ist ja mehr oder weniger als würde Phillips Dark oder Daniel Liebeskind ein Einfamilienhaus konzipieren.
00:13:32: Was ist Wein für dich?
00:13:33: Oder wie siehst Du Wein?
00:13:35: Wie machst Du Wein für Dich greifbar?
00:13:36: Wie kann man Wein jemandem erklären der vielleicht Biertrinker isst was Wein so besonders macht?
00:13:42: Ich glaube erstmal dass Menschen Wein viel zu sehr überhöhen Indem man das Wein selbst auf den Sockel stellt und zu etwas macht, was kaum erreichbar ist für jemand oder kaum verständlich ist.
00:13:58: Macht mir den großen Fehler dass man alle auslässt die kein Weinstudium hinter sich haben.
00:14:04: Ich halte Wein für ein ganz normales Alltagsgetränk.
00:14:06: ich spreche jetzt nicht von dem teuersten den großen Gewächs- oder den Grand-Cruis aus pur Grund.
00:14:11: Ich spreche erst mal von einem Gutswein Riesling Und das ist für mich etwas was... jeden Tag trinkt und was schmecken soll.
00:14:19: Mir reicht doch manchmal, wenn die Leute nur sagen, schmeckt mir oder nicht, dann werde ich mal geschimpft dass ich das jetzt auf ein tiefes Niveau runterziehe.
00:14:26: aber wenn es nicht einen alltag sondern normal verständliches Niveaux ist, dann mystifizieren wir bei uns so sehr.
00:14:32: Kann man diese Musik vergleichen?
00:14:33: Dass Musik einfach hören kann auf der einen Seite und auf der anderen Seite kann man's runter deklinieren bis zum Umfallen.
00:14:38: Genau da bin ich nämlich am andern Ende der Leitung beim Musik.
00:14:41: Ich hab wenig Verständnis Für Musik und wenig Vorauskenntnis für Musik.
00:14:46: Ich höre es einfach nur, wenn's im Hintergrund dattelt!
00:14:48: Und ist das da dann auch?
00:14:50: Schmeckt mir oder schmeckt mich nicht im Musikbereich?
00:14:51: Also dass du da einfach sagst, mag ich oder mag ich nicht... Oder...?
00:14:54: Ich bin der Bunny-Fan, das sagt glaube ich schon vieles aus.
00:14:59: En la mañana café!
00:15:01: Könntest du Musik mit Wein kombinieren?
00:15:03: Geht so was?
00:15:04: Oder ist das für dich denn wieder zu
00:15:06: skurril?!
00:15:07: Also ich hab' so einen Vortrag, das wird mir öfters gefragt.
00:15:10: Im Zuge des Beethovenfestivals weiß ich noch, da war mal eine Veranstaltung, wo ich über die Kombination von Beethoven und Weinen gesprochen habe oder Musik und Wein dann als Einführung.
00:15:20: Ja aber das ist alles ein bisschen konstruiert.
00:15:23: Man kann es natürlich, man kann viel machen!
00:15:24: Du kannst viel konstruieren... Aber die Realität ist ob du jetzt Rolling Stones oder Beethoven hörst zu einem Verein?
00:15:36: Ich glaube nicht, dass sich da sehr viel an den Mind verändert oder an der Perzeption des Soeins verändert.
00:15:40: Glaubst
00:15:40: du nicht?
00:15:41: das ist meine andere Grund?
00:15:42: Also Musik nimmt ja Einfluss auf einen.
00:15:44: Ob ich jetzt eine Rolling Stones höre und dann so ganz lebendig bin und da irgendwie mithanze oder ob ich in mich gehe und Beethoven höre... also ich würde es fast sagen ähnlich wie mit unterschiedlichen Farben wenn ich in einem Raum sitze, dass ich den Wein anders wahrnehme denke ich dazu verkopfte oder zu emotional.
00:16:02: Ich glaube, es kommt mehr auf die Konzentration an, die man dem Wein gibt.
00:16:08: Wenn du zu sehr der Musik zuhörst und dich viel zu sehr auf die Musik konzentrierst, dann verändert sich natürlich deine Aufnahme des Wines.
00:16:17: Es ist so dass ich zum ersten Mal diese Woche mir bei einem letzten Freitag bei einer Verkostung die Airpods rein habe und Leonard Cohen gehört habe in einer Verkoßung weil alle direkt an mir dran standen und sprachen und ich saß und hab getippt.
00:16:33: Das hat mir wirklich gut getan.
00:16:34: Ich sehe das ja manchmal, gerade bei der großen Gewächsverkostung in Miesbahn, dass viele das machen, Urstöpsel nehmen und dann Musik hören – ich habe das normalerweise nie gemacht.
00:16:41: jetzt nur um die ganze Konversation, um mich rum auszuplenden und mich mehr auf den Wein konzentrieren zu können.
00:16:47: Ich glaube es liegt nicht so sehr an den Farben oder nicht so viel an der Musik ist sich mehr, wem du deine Konstentration zuwendest.
00:16:55: Ja weil der Körper ja pro Millisekunden nur achtzig Empfindungen verarbeiten kann Und man dann teilweise unterschiedlich fokussiert ist.
00:17:02: Also es ist ja eben auch mit dieser Blindprobe, wenn du halt blind probierst in so einem komplett dunklen Raum oder wenn dir diese Blindfolds aufsetzt und dann Wein probierest hast eine komplett andere Wahrnehmung für den Wein.
00:17:11: Hast du das mal gemacht?
00:17:12: So ein Schlafmaske und dann beim Probieren ist großartig.
00:17:14: Kann ich also wirklich total empfehlen, weil man hat das Gefühl, man hat einen anderen Wein im Glas und man ist viel sinnlicher dabei, weil halt achtzig Prozent einer Wahrnehnigung mit einmal außen vorsteht.
00:17:23: aber... Wein kombiniert mit sonst irgendwas, mit Speisen oder so.
00:17:27: Das ist ja dann auch ein Konstruieren.
00:17:29: Magst du das?
00:17:30: Oder siehst du den Wein als singuläres Element und probierst ihn lieber komplett alleine und nackig... Also weihnackig!
00:17:37: Es
00:17:37: gibt für mich nie das eine oder das andere.
00:17:39: Es gibt sehr viel Grauzonen dazwischen.
00:17:40: also für mich ist der Wein wichtiger als das Essen meistens.
00:17:44: Und ich glaube dass es manchmal diese Diese Richtlinien für die Kombination von Essen und Wein, die werden aufgestellt und können genauso gut gebrochen werden.
00:17:54: Und es schmeckt mir trotzdem.
00:17:56: Es schmeckt mit der Wein- und das Essen, obwohl das vielleicht nicht nach der Sommelierkunst offiziell zusammenpasst.
00:18:02: Also ich komme damit ganz gut zurecht!
00:18:06: Ich achte nicht so sehr drauf.
00:18:08: Und ich glaube manchmal ist auch genau das was den Menschen Angst einjagt, habe ich den richtigen Wein zum Essen?
00:18:17: Ich finde das ganz lustig.
00:18:18: Mir ist es völlig egal!
00:18:20: Also... Ich kann auch beides getrennt voneinander beurteilen.
00:18:24: Für mich hat alles was Vorschrift ist etwas, was sich gern dreche und von dem her bin ich da recht unkonventionell.
00:18:32: also ich bin in Essen-Weinkombinationen, Unkonventionel, Essenmusikkommun….
00:18:37: Entschuldigung die Weinenmusikkombination, Un konventionel – ich bin da eigentlich ganz offen.
00:18:42: Und der Sommelier, welche Aufgabe hat er?
00:18:43: Also hat der dann gar nicht so sehr die Aufgabe des Kombinierens und das ist einfach nur ein Tool im Rahmen seiner Tätigkeit.
00:18:50: Sondern mehr des Kommentieren oder des Unterhaltens oder...
00:18:55: Nee, die Kompetenz!
00:18:56: Weißt du wenn ich heute in Restaurants gehe, ich gehe ins Spitzenrestaurant da habe ich oft eine Weinliste, die ist so mal vierhundertdreiundzwanzig Seiten lang.
00:19:03: Und erstens ist schon der Fehler, dass wenn ich mit meinem Mann gehe.
00:19:07: Dass man mir nur eine Weinliste gibt und meistens dann mir weil man mich doch kennt.
00:19:12: Und Uli sitzt am dran und muss mir zuschauen wie ich also mich durch fourhundertdreundzwanzig Seiten durchlesen.
00:19:17: Das mag er nicht!
00:19:18: Also das war das erste.
00:19:20: Und ich vierhunderttwanzig Seiten den Überblick zu kriegen ist schwierig.
00:19:25: Also bin ich immer froh um ein Someliere die mir einfach... Einfach ein paar Vorschläge machen aus diesen fourhundert-reinundzwanzig Seiten und sagen, das würde passen.
00:19:37: oder das finde ich gut.
00:19:38: Oder das habe ich gerade reinkriegt.
00:19:41: Sonst gehe ich meistens zu den Seiten von den US-amerikanischen Weinen.
00:19:44: die sind meistens ganz niedrig kalkuliert.
00:19:47: Nein aber jetzt ernsthaft!
00:19:49: Ich schaue zwar durch die Weinkarten durch um Überblick über die Stilistik zu kriegen, aber ich hoffe immer auf eine Empfehlung.
00:19:56: dann...
00:19:57: Was ist für dich wichtig persönlich in einem Restaurant?
00:19:59: Die Weinkarte?
00:20:00: Es kommt darauf an, ob ich allein bin oder zu zweit bin.
00:20:04: Das muss man immer irgendwie auch rücksichtigen.
00:20:06: also was sie gerade erzählt hat mein Mann ist manchmal fühlt sich wirklich vernachlässigt von mir und vom Sommelier Weil wir dann sprechen, uns amüsieren.
00:20:16: Über die Branche klatschen über Weinklatschen und ich vernachlässige quasi meinen Partner der eigentlich wenig Verständnis dafür hat.
00:20:27: Also was ist mir wichtiger?
00:20:28: Im Prinzip ist es mir... Ich freue mich immer wenn ich in ein Restaurant gehe und einen netten sommelier-sommelier trefft.
00:20:33: Das macht mir wirklich Spaß und dann zu sprechen auch.
00:20:37: Aber ich muss auch Rücksicht nehmen auf meine Umgebung Und wenn wir zu zweit sind schaue ich die Weinkarte durch.
00:20:45: Schade ist eigentlich, dass du dich selber reglementieren musst aufgrund der Situation.
00:20:49: Es gibt ja kaum einen Ausweg außer man schaut sich die Weihkarte vorher an sucht sich seine Highlights aus markiert ihr irgendwie und tritt dann Koninkationen zu mir.
00:20:56: aber es gibt ja für diese erste halbe Stunde dir dann.
00:21:00: Stress ist eigentlich pur was ja eigentlich der schlechteste Ausgangspunkt für ein Abend für den entspannten Abend sein kann.
00:21:05: Komm ne Lösung, wie man das irgendwie anders... Wir
00:21:07: machen das manchmal.
00:21:08: Also ich bin in einer Fressrunde sozusagen.
00:21:12: Wir fahren einmal im Jahr irgendwo hin zum Essen.
00:21:15: ein einfach toller Restaurants Geranium oder wir waren jetzt gerade in Paris im Epicure.
00:21:22: Einer von uns schaut sich die Weinliste vorweg an und sucht schon aus.
00:21:27: Weil das wesentlich entspannt ist, wenn wir reinkommen, weil sonst sitzen ... Wir sind zu acht, sonst sitzen davon vier Leute mit einer Weinkarte dran und lesen sich durch die Weinkarten durch.
00:21:35: Also da ist tatsächlich so dass man vorweg aussuchen und bestellen oder wenn ich nach einmal im Jahr für die Weinskollege eine Weinreise jetzt gerade zurück vor zwei drei Wochen, wir bestellen die Weine vor dem Restaurant, dann ist es gekühlt, es ist parat.
00:21:51: Es kann schnell funktionieren und das ist tatsächlich ein entspannter Moment ja.
00:21:56: Man hat den Vorteil dass die Weinen gegebenenfalls auch vorher verbreitet werden können, geöffnet werden können.
00:22:01: wenn so ein Wein hat ja eigentlich nie eine Chance wirklich optimal zu brillieren.
00:22:04: er braucht drei vier fünf sechs Stunden die Restaurant normalerweise niemals hat.
00:22:08: und das finde ich eigentlich immer fatal.
00:22:10: also nicht unbedingt dieses Wenn man sagt, das letzte Glas war das Beste oder auch das ist ja der Weg.
00:22:16: Ist das hier kann was Tolles sein?
00:22:19: Manchmal ist es auch mit dem Alkohol, dass man halt sich selber öffnet und die Sensibilisierung, dass mans letztes Glas besonders intensiv wahrnimmt oder oder oder.
00:22:25: Das
00:22:25: fünfte Glas dann schmeckt immer am besten.
00:22:27: Ja genau!
00:22:29: Ist ja meistens so.
00:22:31: Aber die wirkliche Tiefe des Weines kriegt man ja erst ein paar Stunden mit und die Zeit hat man selten.
00:22:36: daher ist es relativ smart im Vorfeld dann irgendwie auszuwählen.
00:22:40: Hat es zu meinem Restauranterlebnis Mit dem Sommer hier, wo du sagst wow das hat mich beeindruckt.
00:22:44: oder gibt es einen Kollegen der dich begeistert?
00:22:48: Wo du allein für den Kollegen dort ins Restaurant gehen würdest.
00:22:52: Also
00:22:52: da können mit Sicherheit gibt's manche.
00:22:54: also zuletzt einfach das was ich wirklich frische Erinnerungen habe.
00:22:58: was mich echt beeindruckte war Traubitrunbach wo wir vor drei Wochen essen waren.
00:23:02: Wir waren dieses Jahr tatsächlich im Schwarzwald in Urlaub und Stefan Gass ist einfach perfekt.
00:23:08: Da fällt mir nichts dazu ein.
00:23:11: Wir waren mit Freunden, ich glaube da war der Wein auch schon oder zumindest der Sekt.
00:23:14: Oder Champagner ausgesucht oder Stefan hat sogar was empfohlen und es war einfach der perfekte Service die perfekste Kommunikation wo sich auch niemand ignoriert gefühlt hat also vor allen Dingen mein Mann der dann halt wirklich da außerhalb des Inhalts ist.
00:23:34: aber das war einfach... Da stimmt alles.
00:23:38: Der menschliche Aspekt oder ist der fachliche Aspekt, der meistens überwiegt?
00:23:40: Bei einer guten Weinberatung, bei einer guten Betreuung oder beim guten Weinservice.
00:23:46: Das ist eine schwierige Frage!
00:23:50: Ich glaube fast du hast recht, ein menschlicher Aspekt ist manchmal tatsächlich wichtiger als der fache.
00:23:58: Wenn du dich gut betreust fühst dann wird dir der Wein das gilt vielleicht weniger für mich jetzt als für den normalen Gast dass ich wenn er sich gut betreut fühlt, wahrscheinlich dann wohler fühlt mit dem Wein und dass den Gast der Wein dann besser schmeckt.
00:24:14: Wenn er mit dem Service zurechtkommt oder mit dem Sommelier zurech kommt.
00:24:19: Wie würdest du mit dein enttäuschenden Situation umgehen?
00:24:21: Wenn der Wein entweder falsch beschrieben ist... ...wenn du einen Schleicher hast, wenn der Wein überhaupt nicht schmeckt!
00:24:27: Also es ist ja trotzdem ein schöner Abend.
00:24:29: Hast du da für dich selber so ein Rezept oder ein Tipp wo man sagt So könnte man damit umgehen.
00:24:34: Noch nicht mal so dieses professionelle Panel, wo du Sachen verkostest, weil der hast noch mal eine andere Strenge.
00:24:39: Da hätte jeder Angst was zu sagen.
00:24:41: Da habe ich selbst Angst, was zu sein.
00:24:43: Also wenn mich jemand kennt dann ist es anders.
00:24:45: Dann kann ich wirklich sagen da ist ein schleichender Kork drin und ich glaube das ist so ein richtig gedämpfter Thron drinnen, da ist irgendein Fehler in der Flasche.
00:24:55: Wenn mich jemand kent, dann traue ich mich das zu sagen, wenn mich niemand kennt, wenn die Leute nicht wissen wer ich bin, dann habe ich da genauso Angst.
00:25:06: Fast jeder Gast hat dann Angst, was zu sagen.
00:25:09: Auch zu sagen der schmeckt mir überhaupt nicht.
00:25:11: Der entspricht ihm überhaupt nicht den, was ich erwartet habe.
00:25:15: Ich glaube die Angst... Ja jeder und die nimmt einem einen selbst ein guter Summeli.
00:25:23: Ich weiß es nicht!
00:25:24: Wenn man sich überwindet und sagt dann wird man verschiedene Dinge erleben.
00:25:28: Ich hab erlebt bei dem Italienischen Restaurant das war ganz typisch so wie gesagt haben.
00:25:31: Die haben die Flasche weggenommen aber keiner Satz gebracht und er war korkig.
00:25:37: Und... Bacher auf der Rechnung?
00:25:39: Nee, nee.
00:25:39: Der war dann nicht oft.
00:25:40: Okay!
00:25:40: Aber die haben einfach keine Zweite mehr aufgemacht.
00:25:43: Ich war dann weg.
00:25:45: Das war auch ganz lustig und wir hatten ... ich weiß, wir waren mehrere Masters so fein.
00:25:52: Wir waren in London essen und wir haben eine Flasche in älteren Essen so Riesling bestellt und er war kockig.
00:26:00: Und der Sommelier hat gesagt, ich habe sie auf das Risiko hingewiesen.
00:26:04: Wir haben dann, ich glaube wir uns irgendwie geeinigt mit dem.
00:26:07: Ich weiß nicht.
00:26:07: Also es gibt schon... selbst wir haben dann Probleme was zu sagen und ich glaub die Angst ist immer da.
00:26:13: Ich glaube man hat Angst vor dem als nicht wissend oder als nicht kompetent dazustehen von einem Sommelin.
00:26:21: Ich hätte gedacht vor den zweiten und dritten Argumentationen dass man davor angst das sich ein Spiralgespräch ergibt und man sich selber so in Rage redet, dass man dann sich selber den Abend verdirbt.
00:26:34: Das passiert
00:26:35: natürlich euer.
00:26:36: Hätte ich vielleicht, das wäre für mich wahrscheinlich so die Situation, wo ich dann lieber schlucken würde anstatt in die Diskussion zu gehen und mit diesem Roll im Bauch oder am Hals rauszugehen?
00:26:48: Also Roll ist immer auch Fehler hingewiesen wird.
00:26:51: Mir ist das ganz vor zwanzig leise Jahren passiert.
00:26:54: Ich habe irgendwie ein Chateau nach Burgund gesteckt oder nach Bordeaux gesteckt was eigentlich ins Burgund gehört einfach irgendwie... aus versehen und ich wurde von der sommelier damals ein drei sterne restaurant in deutschland.
00:27:09: aber es ist wie gesagt ewig her zurechtgewiesen.
00:27:12: Und ich bin natürlich von unten bis oben rot angelaufen.
00:27:15: klar das war auch kann mich gut erinnern, das war mein eigener fehl aber ich habe mich natürlich zu recht gewiesen gefühlt und das vor meinem mann auch noch und hab mich geschämt und hat mich geärgert.
00:27:27: Was sagen wir jetzt mal, zwanzig-dreißig Jahre her?
00:27:30: Das ist
00:27:30: heute im Sinn.
00:27:31: Also merkt man auch wie prägend das ist und wie... Aber ich finde das zum Beispiel sollte uns hominieren nicht mal egal ob ich einen Kollegen da habe, ob ich irgendwie also dieses Zurechtweisen, die es reglementieren, dieses Besserwissen, schlechte Momente vermitteln.
00:27:45: Daher sieht man ja was es dann letztlich mit einem macht, dass so eine Erinnerung bleibt.
00:27:50: Ich glaube auch, dass eine Größe oder eine menschliche Erfahrung, und somitieren.
00:27:54: Also ich bleibe jetzt einfach nur bei der männlichen Form, dann muss sich das immer doppeln.
00:27:58: aber jeder weiß jetzt hoffentlich dass ich immer auch die weibliche Form respektiere.
00:28:03: also wenn es Sommeliers lernen ist natürlich auch im Laufe der Zeit Ich glaube das ist eine menschliche Größe die man nun mit dem Alter gewinnt und die man nicht mehr von zwanzig Jahren hat Dass man Fehler durchgehen lässt und einfach unexakt dass man dann nicht so recht weiß oder wie man zu Recht weiß, wie man korrigiert ohne jemanden zu verletzen oder ohne jemand niederzumachen.
00:28:26: Ich glaube das ist etwas was man mit der Zeit lernt.
00:28:28: Hast du eine Präferenz bei Sommys wenn du auf die im Restaurant triffst?
00:28:33: Dass du sagst ja ich mag dieses gereifte, erhabene Ältere oder lieber diesen Jungspirit.
00:28:40: Also ich würd schon so unterscheide.
00:28:42: ich sage so jemand jung ist hat ein ganz eigenes Bild möchte die Weinwelt kennenlernen möchte das vermitteln möcht es jedem irgendwie zum besten geben.
00:28:49: jemand der so ein bisschen gereift der gesetzter dreißig vierzig in zwanzig treißig Jahre im business ist hatten also muss nicht jeden jeden preis gewinnen oder jeden weinen kennen und hat ihn doch eine kommunikation ganz andere erhabenheit und kann vielleicht dann auch So die verschiedenen Ebenen, der nicht nur Weinwelt sondern auch Welt miteinander verbinden und einem anderes Gefühl geben.
00:29:09: Keine Präferenz!
00:29:10: Also das eine wie das andere.
00:29:11: ich mag beides finde beides toll oder auch den Mittelweg dazwischen toll.
00:29:16: Ich habe doch keine Präference.
00:29:17: es wäre langweilig wenn ich sage Die Welt sollte nur alter Narben sein Oder die Somerlie-Welt sollte nur jung und spritzig sein.
00:29:23: Das ist neue Präfferenz.
00:29:27: Ich lasse mich immer auf das ein was kommt Was ich... wahrscheinlich am wenigsten Schätze ist, wenn ich wirklich ganz toll essen gehe.
00:29:36: Und das war eine Summeleere in dem Fall und sagt, oh!
00:29:41: Ich möchte meine Entdeckung
00:29:42: zeigen.".
00:29:43: Und dann ist es einfach ein Einfahrer Godeo aus Spanien der wirklich nett ist.
00:29:48: aber sie hat ihn entdeckt und Godeio ist halt noch nicht so in der Welt bekannt gewesen.
00:29:51: Es ist auch bestimmt schon seit sieben, acht Jahre her und ich hatte diesen Godeodann im drei Sterne Restaurant vor mir Bougogne am Chardonnay aus Bougogné.
00:30:04: Und muss sich Codillo trinken, weil ich wollte sie jetzt auch nicht verletzt und sagen du das ist ein netter Wein aber eigentlich nicht das was ich heute Abend wollte.
00:30:12: Schwierige Situation also.
00:30:14: man vergast
00:30:14: wie für Sommelier?
00:30:16: Ja ja
00:30:18: Also Entdeckungen sind etwas was wo ich vielleicht inzwischen gar nicht mehr brauche.
00:30:26: Ich will keinen entdecken.
00:30:27: Also ich glaube, dass du fast eine Sonderposition natürlich da genießt, weil du halt ständig entdeck'n kontrollieren, nachschmecken und wir haben die Weinwelt irgendwie zu deklinieren... ...versuchst um Bist.
00:30:42: Ich werde das noch mehr magisch klassiker.
00:30:44: Ja, geht mir genauso!
00:30:45: Also es ist alles was wirklich Bogonje hat gerade oder Bogund hat seinen Ruf zurecht, dass sie einfach Weltklasse sind.
00:30:55: Und wenn mich kennt, ich lieb Riesling.
00:30:58: Aber wenn ich irgendwo tatsächlich toll essen gehe, dann freue ich mich auch immer über Bougogne Blanc.
00:31:03: Gibt es für dich nur Unterschätze bei einer Region?
00:31:05: Wo du sagst da einen größeren Fokus drauf oder... Also ich finde zum Beispiel Elsas ist total unterschätzt!
00:31:12: Es ist total unterschätzt.
00:31:13: Also auch
00:31:14: im roten Bereich teilweise Entdeckungen, die großartig sind und ich verstehe auch nicht, weil eigentlich gibt es eine gute Preis-Leitzungsrelation.
00:31:21: auch im Krongrühbereich hast du teilweise finde ich Schnäppchen Im gereiften Bereich ja Rot, total interessant Rest edelsüß, total spannend.
00:31:30: Ich glaube was wir völlig unterschätzen hier ist so schnell Napa Ja Und Sonoma.
00:31:35: Also für mich die kalifornischen Weine werden hier qualitativ völlig unterschätzt.
00:31:39: Es gibt sie ja auch kaum, also die Spitzen gibt es kaum.
00:31:41: nur die Spitze sind dann wieder extrem teuer.
00:31:45: aber qualitativ finde ich wenn die hier unterschätzen Ja
00:31:50: Sind diese Spitzen wirklich?
00:31:52: Also sie sind teuer.
00:31:53: Aber sind Sie in der Relation oder im globalen Vergleich wirklich so teuer weil wir nicht in den Spitzen in Bordeaux gehen.
00:31:59: Wenn ich in die Spitcen teilweise Italien gehe habe ich ja auch ein gewisses Preis gefüge und wenn ich das wieder in Relation mit Naper setze, empfinde ich persönlich die gar nicht als so... Super teuer!
00:32:09: Gut, der Screaming Eager hat natürlich seinen Preis.
00:32:11: Und Halan ja?
00:32:12: Ja das haben es auch, die Spitzenbordos.
00:32:17: Ich finde die sehr guten Weine finde ich inzwischen doch sehr teuer.
00:32:20: Es war früher immer ganz lustig weil wie ich gerade gesagt habe man ging ins Restaurant und hat einfach nach den amerikanischen Weinen gesucht und dann hat Alte Phelps gefunden auf der Karte, die niemand wollte außer mir und das fand ich super.
00:32:33: Das findet man jetzt weniger ist weil amerikanische Weine werden kaum mehr eingekauft in deutschen Restaurants, das finde ich sehr bedauert.
00:32:40: Aber eine Renaissance?
00:32:41: Jetzt habe ich das Gefühl in den letzten vielleicht fünf Jahren dass auch viele Wein-Importeure mehr darauf setzen.
00:32:47: oder es war so mein Gefühl, dass das ein richtig kompletter Trendwende in Richtung wieder kalifornischen Wein geht aber dann vorne nämlich Kalifornien gar nicht Oregon und Washington oder Texas, sondern fokussiert auf... Finger Lakes.
00:33:01: Was teilweise auch wirklich gut interessant ist und überhaupt nicht bedacht.
00:33:06: Auch in einer anderen Präsent als z.B.
00:33:07: kanadischen Weinen.
00:33:09: Das finde ich also kaum wahrgenommen und lief?
00:33:11: Ja
00:33:11: eigentlich auch weil da gibt es ganz tolle Kanagen oder Niagara Peninsula.
00:33:16: Da gibt's wirklich tolle Weine.
00:33:17: aber ja was wir überlegen noch andere Weinregionen, die unterschätzt werden.
00:33:25: Nee, ich glaube das alles eigentlich schon ganz gut entdeckt ist und bespielt ist.
00:33:30: ja.
00:33:31: Seid ihr als Journalisten dafür verantwortlich?
00:33:32: oder ist es Social Media?
00:33:33: Oder so dass die Welt zu klein geworden, so greifbar geworden
00:33:35: ist?
00:33:36: Also ich glaub Journalisten tragen durchaus was dazu bei.
00:33:39: also der Aufstieg des Assyrtiko oder der Aufstag von Griechenland den man in letzten zehn Jahren, zehn, fünfzehn Jahre erlebt hat ist mit Sicherheit auch etwas wo Journalisten beigetragen haben und darüber geschrieben haben.
00:33:52: Also gerade Assetiko als Superstar, das ist was... ja ich glaube da tragen Medien, da tragen aber auch Samuels dazu bei um das zu pruschen.
00:34:02: Ja.
00:34:03: Samuel ist eine andere Aufgabe als Journalisten wenn man das so in dieser Weinwelt betrachten möchte?
00:34:09: Beide informieren beide entdecken beide versuchen irgendwie zu präsentieren.
00:34:12: Nein ich glaub dass sind Überschneidungen.
00:34:15: also wenn ihr seht es schon als Überscheidung Ich glaube den Einfluss auf die Konsumenten haben eher doch dann Journalisten.
00:34:25: Es ist immer relativ, weil es gibt wenig Publikationen vor allen Dingen in Deutschland, die über Wein gehen.
00:34:32: Das hat sich tatsächlich... das war nie ein Erfolgskonzept und das ist ganz erstaunlich!
00:34:38: Die deutschen Konsument oder deutsche Publikum liest wenig?
00:34:42: oder liest nicht so gern über Wein.
00:34:44: Es hat sich auch im Fernsehen keine Weinsendung durchgesetzt, anders wie zum Beispiel in England oder Amerika mit den großen Magazinen in England die Kanter- oder Weinspektator in den Staaten, die ja für Publikumszeitschriften sind und keine Fachzeitsschriften, die super erfolgreich sind!
00:35:02: Und es gab in Deutschland den Weingummi, den fand ich auch ganz toll gemacht und er ist aufgegangen im Feinschmecker als Teil des Feinscheckers.
00:35:11: Aber ansonsten, ich glaube die Reichweite von Magazinen wie Wienum ist relativ klein.
00:35:20: Und Wienrum ist dann natürlich auch publiziert in allen deutschsprachigen Ländern und glaub' ich auch in Frankreich.
00:35:25: kann das sein?
00:35:26: Das
00:35:26: weiß ich nicht.
00:35:27: Also alle deutschprachen ja.
00:35:29: Aber anssonsten gibt's eigentlich kein erfolgreiches Weinmagazin hier.
00:35:34: Ich glaub', die wenigen, die für Publikumspresse schreiben... ...das ist ein Handvoll in Deutschland doch die haben durchaus Einfluss.
00:35:42: Ich glaube, wenn man es gehört mit Sicherheit zum Erfolg von Asyptico dazu... ich glaube nicht dass wir jetzt noch schaffen würden das unser Einfluß so groß ist Napa Valley Kavaneeho zu schreiben oder bekannt zu schreiben und beliebt zu schreiben geliebt zu schreiben.
00:35:58: Aber sagen wir, bestimmte Trends werden mit Sicherheit transportiert.
00:36:01: Gibt es
00:36:02: eine Überschneidung zwischen Sonnies und Journalisten?
00:36:04: Also bereichert ihr euch oder sind das zwei komplett getrennte Spaten die wenig über Schneidungspunkte haben außer man sich halt auf Messen sieht oder mal abends beim Tasting oder irgendwie sich trifft.
00:36:16: also gibt's da... Fan-Freundschaften?
00:36:19: Ah doch, mit Sicherheit.
00:36:20: Schau uns beide an!
00:36:21: Wir haben uns auch kennengelernt als Gast oder so.
00:36:24: Ist
00:36:25: das ein Branchespiegel letztlich oder ist es eher selten?
00:36:30: Nein
00:36:31: ich freue mich immer wenn wir zusammen verkosten.
00:36:33: Ich glaube ich profitiere immer davon und lerne auch immer davon.
00:36:37: Also ich finde das ganz... Ich sehe das immer nie als getrennt.
00:36:42: Ich seh es immer als eins, ich sehe auch mich nicht nur als Journalistin weil ich auch unterrichte oder war ich auch moderiere.
00:36:48: also habe ich mal bei wem hab ich ein Praktikum gemacht?
00:36:52: Die haben einmal einen Tag im Praktikum gemacht.
00:36:55: Bei Thomas Sommer hast du den
00:36:56: Tag.
00:36:56: Genau in Lerbach damals.
00:36:59: Was ganz Lustiger war, weil ich die älteste natürlich im Raum war und dass die Gäste, die reinkamen mich natürlich immer angesteuert haben.
00:37:06: Da hab' ich auch beide
00:37:07: lange von erzählt!
00:37:08: Das muss wahrscheinlich irgendwie zwei Zehngewesen sein oder so... Ja kann
00:37:10: sein ja, das war sehr lustig.
00:37:13: Der war Peter Müller war noch, der war der Comedy-Sommelier Und er durfte dann die Gast spielen, wo ich dann wirklich ... Ich durfte ja den echten Gast nicht ran.
00:37:23: Ich war die Amisoplasie und durfte die Flaschen öffnen.
00:37:26: Aber im Mittagssammert eine Einführung habe ich einen Kursus gekriegt.
00:37:30: Peter Müller war der Gast und Thomas hat mir die Einfragen gegeben.
00:37:34: Ich glaube es gibt keine Trennlinien.
00:37:36: also es macht Spaß mit Sommeliers zu arbeiten, zu sprechen auf Verkostungen zu gehen.
00:37:43: das ist Ich sehe da keinen großen Unterschied.
00:37:46: Weil
00:37:46: du es gerade erwähnt hast mit Moderation und Schulung, das würde ich eher als deine Aufgabe sehen, als Zombie-Aufgabe.
00:37:53: also Zombies machen zwar auch, dass die moderieren, ist die Schulen, dass sie schreiben empfinde ich persönlich, ob gleich ich's natürlich auch mache als übergriffig, dass ich in mehr oder weniger eure Branche eingreife und euch das Futter wegnehme.
00:38:06: Guter
00:38:06: Punkt, das habe ich vielleicht mal vor vielen, vielen Jahren auch gedacht.
00:38:09: Dadurch dass die Grenzen längst verwischt sind und Sommeliers schreiben.
00:38:12: Das ist schon eine Listenbedienung nicht!
00:38:15: Aber es hat sich glaube ich schon... Die Grenzen haben sich verwiszt.
00:38:20: ob ich das gut finde oder nicht.
00:38:21: Es hat alles seine Bestandsberechtigung.
00:38:25: Ich denke, es gibt gut schreibende Sommeles.
00:38:28: Es gibt weniger gut schreimende Sommeles.
00:38:32: Ob ich Du musst es immer andersrum sehen, könnte ich bedienen.
00:38:36: Es macht mir manchmal total Spaß.
00:38:39: Weil wenn ich bei ... Also jetzt eine Woche war man unterwegs und ich schenke ein und spreche auch die Empfehlung aus, wenn ich die Weine für diese amerikanische Gruppe aussuche.
00:38:51: das hat mir wieder richtig Spaß gemacht aber dann natürlich nicht im professionellen Bereich.
00:38:56: Es gibt Überschneidung was Natürlich mache ich es nicht.
00:38:59: Ich sage immer, die Erklärung ist was man mich oft fragt das ist der Unterschied zwischen einem MS ein Mastersommelier und einem Master Offerien.
00:39:06: Und dann sag' ich immer einen Mastersommelier, ein MS könnte auch MW werden aber ein MW, ein Master Offein wie ich könnte nie Summler werden weil ich hab nie Service gelernt und mir ist es auch relativ egal welchen Tee wie lange aufbrühen muss oder all die Dinge, die eben auch mit dem Berufsommelier kommen.
00:39:32: Das sind ja wesentlich mehr.
00:39:33: da kommt ja noch der Zigarren-Service und lauter solche Sachen dazu.
00:39:37: All das habe ich null drauf interessiert mich auch Null von dem her.
00:39:41: Und wir können natürlich nicht bedienen.
00:39:43: und wie gesagt auch Ich hab eine begrenzte Interesse Toleranz für die Kombination von Speisen und Wein, also mir ist das... Da bin ich immer wesentlich offener als in Somelé.
00:39:58: Von dem her, ihr könnt dich das gar nicht machen!
00:40:00: Aber jeder MS könnte MW machen.
00:40:01: Interessante Betrachtung finde ich.
00:40:03: Ja es nachvollziehbar.
00:40:04: Also in dem Rahmen oder im Bereich wie kam das bei dir?
00:40:09: Also mit einmal warst du ja da.
00:40:11: Mit einmal warste so richtig berühmt.
00:40:13: In der deutschen Wain-Szene du warst da, du hast dich unglaublich für mich vom Gefühl her schnell eingegliedert und warst so ganz schnell selbstverständlich aber du kamst ja aus einer ganz anderen Ecke.
00:40:21: also warum... Warum Wein?
00:40:23: Warum mit einmal MW?
00:40:25: Also zum einen Das war nicht geblatt.
00:40:29: Anders als englische Personen, die sich für Wein interessiert und dann irgendwo immer den Master of Wine machen möchte.
00:40:38: Wir hatten ja keine Ahnung damals, dass ich angefangen habe in den neunziger Jahren was Master of Wine ist.
00:40:42: Ich wusste nicht mal das es existiert!
00:40:45: Es war lustig.
00:40:45: Ich glaube, ich hab für mein Magazin wie ist es von deiner Clubmagazin?
00:40:51: Ist es WIF oder so ähnlich?
00:40:52: Da hab' ich sogar mal einen kleinen...
00:40:54: Das war aber mehr Gastro.
00:40:56: Ja, irgendwie sowas und da hab ich so einen kleinen Beitrag was es ein Master auf Wein geschrieben habe zum ersten Mal mich überhaupt damit beschäftigt.
00:41:03: Aber war damals schon Weininteresse mitten in der neunzig?
00:41:06: oder du warst ja im ersten Jahr Journalistin?
00:41:10: Im Journalisten mit Spezialgebiet habe ich angefangen von vornherein.
00:41:13: Lebensart also auch schon in Amerika und dann hier Und Essen und Trinken war immer Teil der Lebensart in jedem Magazin.
00:41:23: Und in Deutschland war ich ja dann bei Forbes, der deutsche Ausgabe von Forbes die es schon länger nicht mehr gibt.
00:41:31: Ich konnte immer leicht über Essen schreiben und ganz schwierig über Wein mefilte das Verständnis.
00:41:36: Übrigens unser damaliger Textchef war Manfred Kronke langjähriger Chefredakteur vom Gummio-Fressgeit glaube ich.
00:41:45: Er war immer der, der das gefördert hat übrigens ein genialer Texter.
00:41:53: Über Essen schreiben konnte, aber über Wein.
00:41:54: Mir ist es so schwer viel fing ich an, über Wein zu lernen.
00:41:56: Das waren die ersten Bücher, die ich gelesen habe.
00:42:00: Als ich werde es nie vergessen das beste für mich war Jens Prives Weinschule.
00:42:07: Die große!
00:42:08: Gibt's die kleine auch?
00:42:09: Ja ja, da gibt es
00:42:10: keine Weinschuhe und es gibt nicht Großweinschulen...
00:42:12: Damals kannte ich Jens noch nicht.
00:42:13: Heute sind wir gute Bekannte und einer der hochgeschätzten Kollegen von mir, einer der lieben Kollegen oder einer der klugen Kollegen.
00:42:21: Und jetzt habe ich quasi über seine große Weinschule kennengelernt!
00:42:25: Dann war es Anfang der zweitausende.
00:42:28: Das waren Claudia Stern und Christina Fischer die damals als Erste... ... das WSIT-Diplom abklickt haben.
00:42:37: und dann haben sie gesagt, Karo, das musst du machen.
00:42:39: Aber du musst vorher den Kurs in drei machen.
00:42:43: Und dann habe ich versucht einen Kurs zu finden.
00:42:46: Das gab es damals nur in Düsseldorf bei Schachsweindepot.
00:42:50: Die hatten so eine ... ... Winiversität als ... ... Tochterunternehmen.
00:42:57: Und dann hab ich dort angerufen und da haben die gesagt, in zehn Monaten gibt's wieder einen neuen Kurs.
00:43:03: aber die kannten mich schon... ...und die haben gesagt, möchtest du nächste Woche einfach die Prüfung machen?
00:43:07: Und dann habe ich nur die Prüfung vom Wessetrei gemacht.
00:43:09: Nein!
00:43:10: Aus
00:43:10: dem Nichts
00:43:11: heraus?!
00:43:12: Ja, und dann hab' ich mit einem Diplom angefangen.
00:43:16: Und das hat mir Spaß gemacht.
00:43:17: Also ich muss sagen, ich glaub', mit Wein Es ist ja nicht nur Wein verbundenes Getränk, sondern die Menschen, die mit Wein zu tun haben oder über Wein lernen wollen und die Menschen die ich damals kennengelernt habe während des Diplomarkurs.
00:43:32: Wir sind heute noch befreundet – heute noch!
00:43:35: Und einer meiner engsten Freunde der leider nicht mehr lebt den hab' ich damals kennen gelernt Michael Kahl-Falk.
00:43:40: dort treffen uns heute noch, Reu Blankenhorn zum Beispiel mit der ich immer noch befreundet bin.
00:43:48: Die wollte ich ja eigentlich jetzt im Urlaub besuchen aber sie konnte dann nicht.
00:43:51: also es sind viele Freundschaften raus entstanden.
00:43:54: Wein bedeutet für mich immer im Kopf auch Freundschaft und lernen.
00:43:59: Also mir hat's unwahrscheinlich viel Spaß gemacht zu lernen.
00:44:02: Du musst dir so vorstellen wenn du ein Schüler bist Du musst in die Schule gehen, dann wärst du durch... oder ich war immer rebellisch früh ausgehend und hab mich gewährt.
00:44:13: In der Schule mein Abitur war wahrscheinlich nicht so toll weil ich nie einen Finger gehört habe, weil ich mich immer gewährt habe.
00:44:19: Und da musste man ja an die Uni gehen, man musste ja irgendwann Abschluss machen aber es war halt irgendwo ein.
00:44:25: Fachkommunikationsundschaften fand ich gut aber es hat mich jetzt nicht hingerissen Aber ich habe brav meinen Magister absolviert.
00:44:34: Und da war zum ersten Mal was, ich war Anfang vierzig... ...was sich freiwillig machte und ich zahlte auch noch dafür!
00:44:41: Ich saß zum ersten mal in meinem Leben immer in der ersten Reihe oder in der zweiten.
00:44:45: Also immer vorne nicht hinten.
00:44:48: Und ich fand es faszinierend.
00:44:49: also ich fand das Diplom hat mich unglaublich bereichert.
00:44:52: Also vom menschlichen Seite her, vom Lernen her und ich hatte mit einem Schlag das gefunden wo ich mich einfach sauwohl fühlte Und es war Wein und das war über Wein lernen, über Wein sprechen.
00:45:06: Und ich glaube so hat's angefangen!
00:45:07: Und selbst da habe ich noch immer gesagt... Ich mache nie weiter was will ich mit dem Maße auf Wein?
00:45:12: Was ist es eigentlich so genau?
00:45:13: und was soll ich damit?
00:45:14: und bringt mir das?
00:45:16: Und dann war ich mit einem Diplom fertig, im Jahr zwei Tausend Fünf und dann habe ich es kühl gehabt, ich lerne nichts mehr.
00:45:26: Mir fehlte dieses Vergnügen, das Luxus des Lernens im Alter.
00:45:32: Und dann habe ich nach zwei Jahren mich doch beworben für den Wasserfein und wurde angenommen.
00:45:41: Ich habe die Besucht vorne weg, weil ich den besten Abschluss beim Diplomen hatte.
00:45:45: Und da gab es einen Wochenende oder eine Reise nach London mit Beppi Schuller und wir haben dann das Institutmaßes auf Wein besucht.
00:45:54: Die haben dann so ein Anmeldebogen vor mich hingekriegt und gesagt, nee, nee ... Aber ich fand's dort cool!
00:45:59: Ich fand die Leute nett auch wieder, die ich da getroffen hab.
00:46:02: Dann habe ich eben zwei Jahre später in mir beworben und hab Wasser gemacht.
00:46:23: oder wie ein
00:46:24: fünfhundert Jahre altes Weingut einen Spätbegunter macht,
00:46:28: der erstaunlich
00:46:29: wenig Aufhebens um sich machen.
00:46:32: Es gibt Weingüter, deren Geschichte ungefähr so beginnt!
00:46:35: Wir haben vor zwölf Jahren angefangen Wein zu machen und dann gibt es Nellis von der Arm.
00:46:40: Bei Nelliss dauert die Antwort auf die Frage nach dem Anfang, vierzehnhundertneunundsiebzig und das ist kein Tippfehler.
00:46:47: Das ist auch kein besonders ambitioniertes Geschichten als Helding.
00:46:50: In den vergangenen Jahren steht tatsächlich für ein altes Zinsverzeichnis und darin taucht ein gewisser Peter Nellis auf.
00:46:58: Er bewirtschaftet damals einen Weinberg an der Landsgrüne, mussten dafür einen auffallend hohen Zins an die Herren der Burg Landsgrune zahlen.
00:47:07: Also der Weinberg muss damit schon ziemlich gut gewesen sein.
00:47:10: Und jetzt kommt der wirklich schöne Teil.
00:47:12: diesen Weinberg gibt es heute noch.
00:47:15: Man kann sich Peter Nellis ungefähr so vorstellen, wie er vor mehr als fünfhundert Jahren in seinem Weinberg schaut und sich darüber ärgert dass sie für ein Stück Land so viel Pacht bezahlen muss.
00:47:25: Fünfhunderte Jahre später stehen dort immer noch Reben!
00:47:29: Die A ist klein aber sie meint es ernst Wer das A-Teil des ersten Mal sieht versteht ziemlich schnell warum Weinbau hier eine Angelegenheit mit Menschen mit einer gewissen Sturheit ist.
00:47:40: Das Tal ist eng Die Weinberge liegen an den steilen Hängen.
00:47:44: Die Böden bestehen unter anderem aus Schiefer, Grauwacke und Löslehm.
00:47:49: Pinellis kommen außerdem besondere Basaltlagen hinzu.
00:47:53: Der Betrieb bewirtschaftet heute knapp neun Hektar und gehört damit nicht zu den großen Weinunternehmens.
00:47:58: Es ist ein vergleichsweise kleines Familie im Weingoden!
00:48:02: Dafür hat die Familie erstaunlich vier Geschichten auf engem Raum untergebracht.
00:48:05: Die Weinberge liegen rund um Heimasheim und Bad Neuenahr, darunter Landskrone, Burggarten, Schieferlei und Sonnenberg.
00:48:13: Und natürlich gibt es vor allem eine Rewsorte – Spätbegründer!
00:48:18: Mehr als alle anderen?
00:48:19: Die Aar gehört zu den kleinsten deutschen Weinbaugebieten und ist gleichzeitig eines der wenigen bei dem man ziemlich schnell weiß was hier auf dem Teller beziehungsweise im Glas zu erwarten ist.
00:48:28: Rotwein, Spätbekunder Und davon bitte ordentlich!
00:48:32: Heute führt Thomas Nelles den Betrieb gemeinsam mit seinem Sohn Philipp.
00:48:36: Philipp ist für den Keller verantwortlich und hat seit Jahrzehnt zwölf immer mehr Verantwortung übernommen.
00:48:41: Der Betrieb selber ist seitein neunzentvierneinzig Mitglied des VDP... ...und war Gründungsmitglied des VIP-Sektion A. Das ist interessant, weil sich bei Nellis Tradition und moderne Weinbereitungen ziemlich unaufgeregt miteinander vertragen.
00:48:56: Man versucht nicht aus einem fünfhundert Jahre alten Weingut ein Freilichtmuseum zu machen!
00:49:02: Man versucht ebenso wenig den Wein mit modernen Kellertechnik so lange zu bearbeiten bis niemand weiß wo er eigentlich herkommt.
00:49:08: Die Idee von Philipp Nellist lässt sich ziemlich gut zusammenfassen.
00:49:11: Wein
00:49:12: soll möglichst viel Weinwerk zeigen... das klingt zunächst nach einem Satz, den man auf eine Weinflasche schreiben könnte.
00:49:20: Bei Nellis ist es aber ziemlich konkret.
00:49:22: Die Reben stehen in kargen steilen Lagen, die Erträge werden begrenzt, es werden kleinbärige Pinoklone verwendet und dann lässt man dem Wein im
00:49:32: Keller Zeit
00:49:34: nicht hektisch eingreifen, nicht alles korrigieren nur weil es technisch möglich wäre!
00:49:37: Man könnte es auch kontrollierte Untätigkeiten nennen also im Grunde genau das was sich viele Menschen im Büro wünschen würden.
00:49:44: Und dann kommt der Eins A. natürlich ist der Name ein kleines Wortspiel eins und a Eine Zahl, einen Flussname und ein Wein.
00:49:53: Und gleichzeitig steckt darin die Idee dass dieser Wein so etwas wie eine Visitenkarte des Hauses sein soll.
00:49:59: In den Jahren im Jahr ist dabei nicht irgend ein leichter Rotwein, den man nach dem Wandern aufmacht und nach zehn Minuten feststellt das die Flasche leider leer ist.
00:50:07: Im Gegenteil!
00:50:08: Das Weinkut selber beschreibt Ihnen als Spielbukken aus den beiden großen Lagen Heimersheimer Landsgrüne und Neu-Ara Sonnenberg.
00:50:15: Die kleinbärigen Pinoklone liefern konzentrierte Frucht während die lange Reife im Barik für gerbschoffen Struktursort.
00:50:21: Und genau hier wird der Wein interessant, denn der... ...eins
00:50:25: A?
00:50:26: Wenn ich so tun als wäre er ein fünftig Euro großes Gewächter zufällig in falschen Kraton gelandet ist!
00:50:31: Er darf zugänglich sein.
00:50:32: Aber er hat ordentlich Substanz!
00:50:35: Also, er ist deutlich mehr als der nette Einstiegswein.
00:50:39: Er ist ein schlanker Wein.
00:50:40: Da bin ich wahnsinnig trinkfreudig, der einfach keine Lust hat sich aufzublasen.
00:50:44: Aber er könnte.
00:50:46: Und warum die A für solche Weine so gut geeignet ist, ist zum einen die Riebsorte.
00:50:51: Spätbekunder mag keine extremen Bedingungen.
00:50:53: Er mag Wärme aber mit Maß.
00:50:55: Er macht Sonne, aber nicht gleich die Oberfläche der Sonne!
00:50:58: Er mag kühle Nächte damit die Säure erhalten bleibt und genau das kann die A... ...und der EINZ-A, es ist ein extrem gutes Beispiel dafür Warum die A als Rotweinregion so interessant ist?
00:51:11: Dazu Kommt diese ziemlich absurde Familiengeschichte.
00:51:16: In einem Zinsverzeichnis auf.
00:51:20: Heute mehr als fünfhundert Jahre später steht sein Name beziehungsweise der seiner Familie immer noch für Wein an der Ahr!
00:51:27: Der damalige Weinberg einer Landskrone existiert immer noch, die Familie ist noch da und jetzt steht vor uns der Jahrgangs-
00:51:40: Die
00:51:40: A-Brauch.
00:51:40: keinen großen Auftritt, sie hat fünfhundert Jahre Zeit gehabt
00:51:44: um sich
00:51:44: darauf vorzubereiten.
00:51:45: Vielen Dank für diese einzigartige Pinotinterpretation dem Hause Nellis und natürlich dem deutschen Handelsvertreter, dem Handelnshaus Schlumberger!
00:51:56: Und natürlich gibt es diese Weine auch bei Schlumbergern beziehungsweise dem Bremer Weincolleg und den Link dazu findest du in den Show Notes.
00:52:12: Beim Wein ist das Lernen so einfach, weil man ganz viele verschiedene Verbindungen in diese emotionale Richtung hat.
00:52:17: Dadurch dass du wahrnimmst, dass dann irgendwie lernst und noch mal anders verinnerlichst, dann kannst du es teilweise mit Erlebnissen verknüpfen also mit verschiedenen Weinproben, verschiedenen Weinreisen, mit Restaurantbesuchen
00:52:28: usw.,
00:52:29: dadurch mehr oder weniger eine interaktive Wahrnehmung und ein Lerneffekt ist.
00:52:33: Das war für mich immer die Erklärung warum ich gerne so viel Wein lerne und warum das für mich so niemals endendes Thema ist.
00:52:39: Aber den Spaßfaktor hatte ich auch und da ging es mir genauso, dass sich dieses reine Lernen nicht unbedingt so mag.
00:52:44: Aber in Kombination mit Wein und diesem lebendigen des Weins der Weinwelt war das für mich etwas ganz Neues, warum ich da richtig eingetaucht bin.
00:52:53: Nicht fanatisch aber schon sehr begeistert, was geliebt habe... Ich
00:52:57: glaube schon, natürlich ist Wein mit Emotionen verbundenes.
00:53:01: Es hat die ganze Aromen Gedächtnis.
00:53:05: Direkt der verbindungslimbische System, also es
00:53:07: ist ein emotionales System.
00:53:09: Also wenn du sagst Kürsche ist ja keine Kirche drin sondern du erinnerst dich an eine Emotion aus der Kindheit wo du mal eine Kirche gepflückt hast und eingebissen hast.
00:53:18: und diese Ähnlichkeit die diese emotionale Ähnlichkeiten nehmen das ist ja das was dich dann zur Kirche bringt bei einem Pino Noir.
00:53:29: Das gehört immer zum Wein dazu.
00:53:31: Wein ist eben nicht Mathematik oder Physik, oder Chemie?
00:53:34: Überhaupt nicht und auch nicht erklärbar beziehungsweise auch unterschiedlich interpretierbar was das Ganze kompliziert aber manchmal auch einfach macht.
00:53:40: Ja also Wein isst nicht eins und eins ist zwei.
00:53:45: wir würden ein Wein unterschiedlich beschreiben.
00:53:47: Ich habe so etwas Lustiges gemacht in Wien mit Dorley Moore zu Kanunthum.
00:53:51: ich hab meine Weinnotizen an die... Bildschirmen geworfen, also vier Stück und die Leute hatten vier Weine vor sich.
00:54:01: Mega!
00:54:02: Welcher
00:54:02: Wein das
00:54:03: ist?
00:54:04: Und lustigerweise ein Herr hat fast alle... Das war anscheinend glaube ich ein Diplomastudent aus Österreich, aber es waren mehrere Master of Wine auch drin.
00:54:15: Eine Freundin von mir aus Australien war da und aus Finnland und aus China.
00:54:21: Die haben das nicht... Ganz anders empfunden, weil die natürlich Wein auch über ihre Augen, über ihre eigene Schulung, über ihr eigenes Empfinden wahrnehmen.
00:54:29: Und ich fand es eine super schwere Übung.
00:54:33: Ist das auch?
00:54:33: Also gerade eben auch wenn man andere Begrifflichkeiten für unterschiedliche chemische Verbindungen hat in den verschiedenen Nationen oder Kontinenten als ja andere Früchte gibt und da andere eben auch Verbindung dafür sind internationale Weinbeschreibung überhaupt möglich rein?
00:54:46: Ja
00:54:46: natürlich!
00:54:47: Das ist... Ich glaube jeder Chineser weiß inzwischen was Stachelbäre ist.
00:54:52: Jeder Chineser, der in einem Ausbildungssystem für Wein teilnimmt – sagen wir jetzt mal im Peking.
00:55:00: Im Dragon Red Tracking oder mit Golden Tracking die Weinschule von Fongi Walker.
00:55:08: Da lernt man dann natürlich sich auch mit europäischen Früchten auseinanderzusetzen, dass man nicht nur Jasmin Tee im Wein sieht sondern... Also es gibt durchaus internationale Standards Und alles, was außerhalb dieses Standards ist, wäre sehr ungewöhnlich.
00:55:24: Sollte man auch nicht verwenden?
00:55:25: Also ich habe immer das Beispiel Großmutter Apfelkuchen und sagt niemand war es.
00:55:30: Dann sagt mal ein reifer Gelberapfel dafür hat glaube ich jeder einen Verständnis.
00:55:34: Musstest du das lernen diese internationale Weinsprache und dich da rein denken oder ist es automatisch damit gekommen dass du eine MW gemacht hast und dort international gesprochen wird?
00:55:43: Ja, da ist ein Unterschied... Danke, dass du das fragst!
00:55:46: Da ist tatsächlich ein Unterschied ob wir jetzt Wesset Diplomacht oder Master?
00:55:53: Weil wessethiplom hat man vorgegebene Sprache oder beschreibende Begriffe.
00:55:58: Man darf ein bisschen abweichen, aber es muss also innerhalb eines Rahmens bleiben.
00:56:02: Das heißt die erwarten mit Sicherheit das wenn man Bordeaux probiert dass irgendwann der Begriff Johannesbärie oder Cassis fällt.
00:56:10: Bei Master aufhören ist das nicht mehr der Fall weil es gibt Menschen die empfinden es als Cassis.
00:56:15: Es gibt Menschen wie empfinden das vielleicht als Holunder Und die eine empfinde es als Münze, die andere als Eukalyptus.
00:56:21: Also da im Mass auf einen bist du völlig frei wenn du am Ende die richtige Konklusion siehst.
00:56:29: Wenn du sagst der Wein schmeckt für mich nach Holunda und Münze also ist das definitiv ein Bordeaux aus Margot oder sonstongas dann ist es völlig ghost, was du vorne weg als Begriffe nimmst.
00:56:42: Weil wir akzeptieren dass jeder Mensch anders empfindet eine andere Rennung hat und eine andere Einschätzung.
00:56:49: Das heißt wie schmecken?
00:56:50: vermutlich das gleiche nur wir beschreiben es anders Und von dem her gibt's für mich selber keine standardizierte Weinfrage.
00:57:00: Das ist ein Handicap, wenn ich unterrichte bei Wesselt und ich sage den Studenten ganz deutlich mir es ist wurscht ob sie Erdbeerekirche oder Himbeere sagen weil es ist wie der Erdbärekirche...
00:57:09: Fruchtig ist richtig!
00:57:10: Genau noch Himbeer in dem Wein.
00:57:12: das ist für mich ein Spektrum einer roten eine roten Frucht Und ich lasse für mich also ich hoffe dass das der Prüfer in England genauso sieht.
00:57:21: aber Ich würde alles zulassen
00:57:24: Beschreibst du mehr über Früchte?
00:57:25: Oder mehr über Strukturen geschmackliche Texturen und Wahrnehmungen.
00:57:32: Früchte ist auch.
00:57:33: das ist ein Unterschied, jetzt wenn man anfängt, man beschreibt sehr viel Frükte.
00:57:37: Dass man am Anfang wirklich über die Arome und da auch eine Begeisterung findet?
00:57:40: Und dann irgendwann...
00:57:41: Ja ich lasse eigentlich in Beschreibung nie mehr als zwei drei Früche zu, dass es wirklich prägnant ist, also dann Kassis für Bordeaux oder Kirsche und schwarzer Pfeffer für Pinot Noir.
00:57:55: Alles andere ist Irlewand, weil wir uns unterscheiden.
00:57:57: Dann geht es wirklich an das Eingemachte in dem Fall fast der Weggriff ganz schön.
00:58:03: Das ist Struktur, das ist Textur.
00:58:05: Es ist vor allen Dingen Tannin- und Säurespülen glaube ich eine große Rolle.
00:58:08: Alkohol also hochniedrig und dass ich denke mir was wir überhaupt was ich nicht schreibe, weil es nicht mag und ist zu chemisch.
00:58:17: Aber die pH-Werte kann man manchmal schmecken, weil der Wein dann breiter und cremiger und all das wird.
00:58:24: aber das hängt mit Zäure und Tannin und Alkohol eben auch zusammen.
00:58:28: Ich fand den Gedanken auch interessant, dass der Gaumen lügt nicht.
00:58:31: Die Nase kann lügen?
00:58:32: Kann auch in gewisser Weise gesteuert werden mit Temperatur oder Glaszelle?
00:58:37: Der Gaum dann eher weniger.
00:58:39: Aber beim Gaumen du kannst am Gaumen nur wenn du das weiter... weiterst den Bereich eben auf Nase noch.
00:58:47: Deswegen schläft man ja ein und nochmal Aromen los zu lösen, um die nochmal nach oben zu ziehen.
00:58:51: Das heißt im Gaum hast du dann alles zusammen.
00:58:53: Du kannst rein nach der Textur suchen, Tannin was du spürst, Säure was du Spürst aber du kriegst das in Verbindung mit den Aromen weil du ja beides dann zusammen siehst dort.
00:59:06: Aber ich glaube Manchmal denke ich, wir machen Fehler indem wir Wein nur sezieren.
00:59:13: Indem wir Wein wirklich mit dem Seziermesser auseinander nehmen und versuchen jetzt alles einzeln zu zerschneiden und drüber zu sprechen.
00:59:21: also bei manchen Weinen... Jetzt gereifte Weine die ich beschreibe sag' ich oft Ich bin kein Weinschirurg!
00:59:28: Ich kann das Ding nicht mehr zerlegen.
00:59:30: Das ist ein Gesamtkonstrukt.
00:59:32: Und ich kann jetzt nicht mehr über nur über Säure oder nur über Tarnin Frucht sprechen, weil es einfach alles so eng zusammengefasst dort verwoben ineinander und das will ich nicht mehr dann.
00:59:46: Das macht für mich dann keinen Sinn.
00:59:48: aber sagen wir bei jungen Wein wenn du jetzt Weineinkäufer bist ist natürlich wichtig das alles zu erfassen.
00:59:52: Finde ich total interessanten Gedanken.
00:59:54: gerade bei reifen Wein wo also durch die Reife wachsen die weine zusammen.
00:59:58: und wenn du den gereiften Riesling nimmst Und versuchst ihn irgendwie zu deklinieren oder eben auseinanderzunehmen, man wird ihm wein gar nicht mehr gerecht.
01:00:05: Oder man zerstört ihm mit Worten dann diese Empfindung die man hat.
01:00:09: und da ist dann die Frage warum müssen wir immer alles in Worte kleiden?
01:00:11: Warum müssen wir mal alles runter beschreiben?
01:00:14: Warum genügt er nicht einfach aus toll?
01:00:16: Ach du wenn wir jetzt kommen nächste Woche wieder fünf Freundinnen hier aus der Gegend.
01:00:21: Wir probieren ein bisschen zusammen Ja, ich glaube da reden wir nix tot.
01:00:25: Also da wird das nicht auseinander genommen und wieder zusammengesetzt sondern... Das ist dann tatsächlich... Wir reden dann eher über die Qualität als dass man jetzt ein Wein beschreiben.
01:00:35: Was trinkst du?
01:00:36: Wenn du Wein trinkt hast du da gewisse Parameter.
01:00:38: also vorhin hast du ja gesagt, dass du Klassiker mehr und mehr magst und die mehr und der wertschätzt.
01:00:42: aber jetzt so einfachem Wein ohne ihn zu bewundern oder ihm dich selber zu begeistern wenn du einfach sagst lecker Gläschenwein gibt es dafür dich Parameter.
01:00:51: wo du sagst Ist für mich so die Wahl des Tages oder ist es jeden Tag anders?
01:00:59: Also, zum einen ist bei mir fast jeden Tag anderes.
01:01:01: Das hängt damit zusammen dass ich eine wöchentliche Weinkulunde habe hier in der Zeitung im Generalanzeiger also ein Weintipp wo ich den Wein meistens dann eben auch beschreib empfehle und von dem her immer die Weine auszukratzen, die ich dort beschreibe, also die Weisen, die trinke ich dann vielleicht manchmal auch zwei drei Tage über Rot haben wir immer, weil mein Mann gerne Glas-Rotwein hat.
01:01:25: Wir haben immer offen Spätburgunder, Deutschland und zwar meistens Gutswein oder Ortsweinkategorie.
01:01:34: Das liegt daran, dass Uli das tatsächlich bevorzugt, weil die nicht so hochkomplexer und verschleiert sind in ihrer Fruchtigkeit wie, sagen wir mal, Kronkrüse wo es um ein anderes Thema geht.
01:01:45: Große Gewächse... Und was ist denn Batschett?
01:01:47: Ich will nur dir den Abend ein Wein aufmachen für fünfzig Euro oder mehr.
01:01:52: Also hier gibt es einen ganz tollen Gutswein, spät per Kunde von rings für achtzehn Euro... Das ist unser Tageswein.
01:02:00: dann ja!
01:02:01: Ist das Glas wichtig?
01:02:04: Oder bist du da völlig losgelöst und ihr habt ein Standardglas?
01:02:07: Oder ist die Temperatur wichtig?
01:02:09: Kommt die Essen nicht aber achtest du da auf irgendwas?
01:02:13: Oder isst zu Hause alles anders und so wie Pyjama anziehen, Wein trinken.
01:02:22: Wir haben die Spitburgunder draußen stehen im Normalfall.
01:02:25: In den letzten heißen Wochen nehme ich sie in den Kühlschrank und die Wärme sind wirklich schnell auf.
01:02:32: Ich habe vielleicht ein manches Glas dann zu kalt noch getrunken, das kann sein!
01:02:37: Aber dann sind sie im Kühlschrank.
01:02:39: Nicht im Weinklima-Schrank und der kleine, den ich besitze ist vollgestopft, da wird nichts so rein.
01:02:44: Also eine Kühlchrankoperation wie wahrscheinlich jeder andere auch hat die Kühl-Schrank-Operation.
01:02:50: Was ja auch reicht.
01:02:51: also das ist ja für den... also würde ich nicht absprechen.
01:02:56: Ja
01:02:56: reicht mir auch Gläser ist ein guter Punkt.
01:02:59: Man sieht dann einen Profi und nicht Profi, also mein Mann, der ja eigentlich aus dem Föhrtauch kommt und keine Vorbildung hatte zu weinen und auch nicht hat oder will.
01:03:10: Er will das einfach nicht, er möchte einfach nur ein Glas Wein trinken.
01:03:13: Ist das Glas relativ frischt?
01:03:15: Und ich glaube manchmal ist er provokativ und trinkt aus dem Glas, wo ich sage es geht gar nicht.
01:03:20: Einfach weil er sagt doch es geht!
01:03:22: Schau an es
01:03:23: geht!".
01:03:24: Da kann ich aber so jetzt streiten drüber... Ich habe alle Wellen durchgemacht, die wahrscheinlich viele Menschen mitgemacht haben hier in Deutschland.
01:03:35: Die Welle des Glasfetischismus.
01:03:37: In den neunziger Jahren Riedl und das Sommelierglas.
01:03:41: Und wenn du meinen Holzschrank anschaust, da stehen Riedelsommelies drin.
01:03:46: und die Realität ist ich benutze höchstens, wenn ich Gäste kommen und durch angeben will mit den fetten Portuglies oder den Goldfischgläsern für Burgund.
01:03:57: Da nehme ich das raus weil das muss man erstmal vorne wegspülen, weil es stehen im Holzschrank.
01:04:01: Die riechen.
01:04:03: Danach muss ich sie mit der Hand spülen weil sie sind Kristallgläser Und da muss man vorsichtig sein ohnehin.
01:04:10: Bleigeres Teil noch?
01:04:11: Ja, das sind
01:04:13: wirklich alten Riedelsommelier.
01:04:17: Also habe ich irgendwann angefangen durch den Mass auf einen... Ich musste mit Gläsern reisen!
01:04:22: Heute haben die meisten Studenten in Luxus, dass sie nicht mehr mit Gläser reisen müssen.
01:04:28: Ich musste mal mit meinen zwölf Gläsern reißen.
01:04:32: Wie reißt man mit zwölfen Gläsen zu Verkostungen?
01:04:37: Das war nicht Riedelgläser, aber ich hatte den Riedlkarton der für diese niedrigen Gläser war.
01:04:41: Ich hatte die kurzen Stamm vom Stil also von Glas und Maschinen gemachte Spiegellau-Gläser.
01:04:49: Das Testenglas von Spiegelau weil das einfach wirklich hielt wenn man das in einem Hotelzimmer in London in diesen kleinen Waschbecken oder unter der Dusche halt gespült hat am Abend Und es passte in diesem Riedlkarton in meine Schischutrasche rein.
01:05:05: und dann habe ich die, damit bin ich gereist.
01:05:07: Und das war einmal so lustig wenn man dann mit Handgepäck, weil anders hab' ich nicht eingecheckt.
01:05:13: Mit Handgepecken und dann ist es da durch und dann sagt er, da sind ja zwölf leere Gläser drin.
01:05:18: Dann sage ich Ja, ich darf doch keine Flüssigkeiten mitnehmen was erwarten Sie denn?
01:05:22: Und ich muss mit meinen Gläsern reisen!
01:05:24: Das ging ganz gut.
01:05:25: aber die habe ich danach, ich habe noch viele von denen unten im Keller Die waren mir zu klein.
01:05:31: Dann bin ich übergewechselt auf ein ganz normales Riedel overtür, glaube ich.
01:05:36: Auch das ist mir mit der Zeit zu klein und auch die Maschinenmachart ist mir zuständig bei denen.
01:05:43: Ich habe eine Empfehlung von meinem Freund Stefan Reinhardt René Gabriel Und ich muss sagen sie sind gut.
01:05:52: Die nehme ich maschinengefertigt für den täglichen Gebrauch und ich habe zwei Karton mit dabei, wenn ich reihe ist.
01:05:59: Inzwischen noch in dem Verpackungskarton die Mund geblasen sind.
01:06:05: Und das taugen wir von dem her.
01:06:08: Die passen zu weiß, die passen zur rot, die passesen zur sparkling, zur schaumwein und passend zu kleineren weinen oder machen kleinere weine nicht kaputt ... schmeicheln größeren, besseren komplexeren Wein.
01:06:24: Also das ist mein tägliches Glas!
01:06:26: Super was ein Großkunstfühlenglas ist wenn sie genau das kann also eine kleine Weine nicht kaputt machen und größere eigentlich unterstützen.
01:06:32: Roseweine?
01:06:34: Das sind Themen für dich im Allgemein beziehungsweise die Glaswahl da für dich besonders einfach oder besonders schwer weil da...
01:06:40: Wir daheim nehmen wir nur das René Gabriel, die Glashaule ist ein falsches
01:06:43: Spiel.
01:06:43: Ja stimmt ja, genau hast du gerade beantwortet.
01:06:46: Aber roseweine ist es für dich ein Thema Das mir oder weniger für die unterschätzte Weingattung, die es eigentlich gibt.
01:06:53: Vielleicht auch in der Entwicklung der letzten Jahre?
01:06:56: und gerade Roseweine mit Reifefähigkeit, mit Spielart, mit der Temperatur zu spielen oder oder finde ich total reizvoll?
01:07:05: Ja!
01:07:06: Ich stimme dir in einem Zonen und trinkst dann doch nicht.
01:07:09: Das
01:07:10: geht mir leider genauso, ich finde die toll!
01:07:12: Und letztens haben wir in der Tat mit dem Kollegenkreis uns alle für Rosé entschieden was das Teil ungewöhnlich war und sich irgendwie auch nicht richtig anfühlte.
01:07:21: Wir
01:07:21: haben es gemacht, dass wir da verschiedene Rosé-Weine probiert haben im Restaurant aber eher geht mir genau so.
01:07:26: also theoretisch geht's praktisch eigentlich ganz selten ja?
01:07:30: Also ich dringste wenn sie mir angeboten werden.
01:07:32: im Restaurant bin immer wieder begeistert weil ist ja wirklich schön... weil es gekühlte, rote Frucht ist.
01:07:38: Und es gibt natürlich auch die mit Potenzial auch.
01:07:41: Ich denke an Garus heißt er glaube ich von Chateau... Wie heisst's in Südfrankreich unten?
01:07:48: Von Sacha Lichine.
01:07:49: das war ein guter Château des Clans Und ich hatte eine von diesen teuren, fünfzig-achtzig Euro so was.
01:07:55: Die habe ich dann mitgenommen.
01:07:56: auch wenn man zu Freunden geht und sagt hey!
01:07:58: Ich kenne einen tollen Rosé und dann trinkt man den und jeder ist begeistert und geht heim und trinkts das nächste Jahr kein Rosé mehr.
01:08:07: Also es ist Rosé in so einer Kategorie.
01:08:09: ja die ist einfach in der Mitte und tut sich schwer.
01:08:16: also für mich ist...wenn ich die Wahl hab' und ich trinke..dann trincke ich doch lieber weiß Und wenn ich es eingeschänkt bekomme, dann finde ich Rosé immer gut.
01:08:26: Aber ist Rosé genauso in der Mitte wie Amber oder Orangeschwein?
01:08:30: Oder ist eine andere Mitte?
01:08:31: Eigentlich sind die ja auch in der Mitte aber werden irgendwie ernsthafter genommen, werden manchmal mehr besprochen oder werden freakiger gesehen oder...
01:08:42: Schwieriges
01:08:42: Thema!
01:08:43: Wie viele Orangenschweine hast du im letzten Monat getrunken?
01:08:46: Ich habe hier ein bisschen mit Georgien beschäftigt.
01:08:49: Von dem her war ich da gerade dem Thema drin, aber sonst ja... Wenn du nicht gerade in den Natural-Versionen in irgendeiner Form drin bist oder wenn du nicht grade Georgien als Thema hast oder keine Ahnung, also Bajano, Arminian dann ist es relativ schwierig sich mit dem Thema und wenn dich grad durch Istrien reißt oder wie auch immer.
01:09:06: Also ich freue mich immer einen guten Orange Wein zu kriegen, aber ich will keinen fehlerhaften trinken und sagen Ey doll ist Orange!
01:09:13: Ja Aber gibt es da genauso diese zwittrige Situation, dass man's als solches wahrnimmt oder?
01:09:19: Ja wie zum
01:09:20: Beispiel Rosé.
01:09:23: Wenn ich nicht aus einem schwarzen Gas trinkt, nehme ich Rosé natürlich optischer wahr und auch in Stimmstür optisch nicht unbedingt war.
01:09:29: Es gibt auch Inschweine die durchaus keine Farbe transportieren.
01:09:32: Ich meine wir haben jetzt auch Inchweine.
01:09:34: das verwende ich eigentlich selten Naturwein irgendwo so.
01:09:37: aber es gibt keine Definitionen auf.
01:09:38: weder für orange noch für ember noch für naturwein gibt's keine Definiton ist ja nicht notwendigerweise sogar auf den Schalen vergoren.
01:09:51: Wenn ich einen tollen probiere, bin ich auch hin und weg.
01:09:53: Das ist ein bisschen so wie Jose, wenn er Ganni war oder sowas.
01:09:57: Ein ganz toller und dann boah ey Klasse!
01:10:00: Aber das sind Weine die dich herausfordern mit jedem Schluck.
01:10:04: Die sagen jetzt hör mir sofort zu und red nicht dauernd rum.
01:10:10: Und das ist manchmal anstrengend.
01:10:12: Und die Enttäuschungsrate ist relativ hoch?
01:10:15: Ach, das möchte ich gar nicht sagen.
01:10:16: Die sind mir so anstreggend oft.
01:10:18: Also bei Wein gehört mit Sicherheit ein Genussfaktor für mich sehr wichtig.
01:10:23: Und ich mag malen anstrengenden Wein probieren, aber das werde ich freiwillig dann probieren wie gesagt.
01:10:32: Das ist genau der richtige Begriff.
01:10:34: Probieren, Aber nicht genießen unbedingt!
01:10:36: Bist du extrem tief drin dieser Szene?
01:10:38: Hast Du da noch irgendwie eine Bucketliste hast noch ne Wunschliste hast noch irgendwas was du gerne machen probieren erfahren möchtest?
01:10:47: Wenn man das was ich noch nicht weiß.
01:10:50: Es ist
01:10:51: ja schwierig, weil du also zum einen auch vier Angeboten bekommst und du kannst dich damit beschäftigen dann viel auch quer gespiegelt bekommt gerade durch solche Geschichten wie eben auch dein dekenter Engagement nochmal ein ganz anderen Querschnitt hast als der normale Sommie-Journalist was auch immer in dieser Branche Und du ja da schon sehr komplex denken kannst.
01:11:11: Also ich verstehe alle jungen Songs und junge Menschen die heute noch diese Sake-Kurse machen wollen.
01:11:19: Ich habe vor, wie lange ist das her?
01:11:23: Zehn, zwölf Jahren... Durch die Kante hab ich Sheraba See kennengelernt und Sherra und ich wollten den Sakekurs bei Veset, WSAT zusammenmachen Und dann hat sich das zeitlich.
01:11:34: einmal konnte er nicht, einmal konnte ich nicht und dann ist er leider schwer krank geworden und hier auch verstorben.
01:11:39: Und irgendwo ist meine Lust an Sake oder das Interesse was Neues zu lernen eigentlich damit fast verschwunden.
01:11:47: Ich habe Sake, trink den mal genauso wie Orlenschwein und schmeckt mir auch.
01:11:52: dann kann aber anstrengend sein und ich müsste mich wirklich da tief tief einlassen drauf was Neues zu entdecken all das was sich noch nicht so kennen.
01:12:02: Japan zum Beispiel.
01:12:03: Koshu es mit Sicherheit eine interessante Kategorie.
01:12:07: ich bei Dekante durfte ich ein paar Jahre lang mit einem Asiantisch sitzen und mitprobieren und Koshus hat mich richtig fasziniert.
01:12:15: Aber es gibt wenige Gute und der ganze Durchschnitt an Koshu ist dann langweilig.
01:12:20: Und so ist das, glaube ich, ein bisschen auf was bei Sake mit mir.
01:12:23: Entschuldigung, Koshuu ist eine japanische Traube.
01:12:29: Also Trauben tatsächlich ist als Vitis wie Nivera Autotronen.
01:12:33: Ja, es ist so irgendwo so natürliche Kreuzung aus keine Ahnung, kann man jetzt alles vergessen?
01:12:38: Ich meine... Also eine Wildtreebe, der Ursprung ist in die auch diesen Fuchstohn hat.
01:12:45: Und dadurch
01:12:47: recht anstrengend, aber ich täusche mich da jetzt... Nein, nein!
01:12:49: Die hat keinen Fuchtsohn.
01:12:50: Das hat das witzigeweise ein leicht trosseefarbene Haut.
01:12:53: Ein relativ neutraler, aber kein Fuchstrohn.
01:12:56: Ihr müsst mal nachschauen.
01:12:57: Sie kann sein aus einer Hybridriebe entstanden.
01:12:59: Kann durchaus sein.
01:13:01: Aber es ist anerkannend.
01:13:02: Also sowas würde ich schon all das was irgendwo exotisch ist, aber ob man es bringt mir das was?
01:13:07: Wenn ihr heute noch drei Wochen durch Japan reißen würde und Koshu, alles über Koshuu lernen.
01:13:13: Und ich komme zurück dann schreibe ein Artikel über Koshiuu, da schreiber eine Weinempfehlung über KOSHU... ...und dann hat sich's ausgekorschut.
01:13:25: Dann komm' ich doch wieder auf Rieslinge zurück und auf Spätburg runter!
01:13:28: Weil das ist Rieslingen- und Spätburgrunde und Schadung.
01:13:31: nie werden meine ewigen Lieben sein in diesem Leben.
01:13:34: und meine Weinlieben.
01:13:38: Man macht Entdeckungen und wieviel entdeckung bleiben.
01:13:42: Wie viel bleibt von dem Godeo, den man so treu findet?
01:13:46: Oder vom Schumiller aus Monastrell oder was auch immer... die dann für den Rest eines Lebens einbegleiten.
01:13:56: Gibt es aber nicht manchmal trotz allem Entdecken.
01:14:00: So geht es mir gelegentlich, wo ich sage wow dass sich die noch nicht auf dem Schirm hat wie manche Alperinio zum Beispiel oder manche weiße Riocha.
01:14:07: Die ich für mich entdeckt habe und dachte wow da oder eben Portugal.
01:14:12: wenn ich ins Dao gehe und da verschiedene weiße Exemplare probiere und sage wow das kann mich begeistern und mir fehlt einfach nur die Möglichkeit mich da weiter reinzuarbeiten um mich intensiver mit zu beschäftigen.
01:14:22: Ja und Alvarino, das ist also bei Weiß wechsel ich wesentlich mehr durch weil mein Mann trinkt kein weiß Wein.
01:14:27: Von dem her da hatte ich letzte Woche ganz toll den Kontakto von Simminton und Anselmo Mendezs, den ich hoch schätze.
01:14:34: Anselma Mendez der aus Monsau, Melgasso Das ist der Alvarrinio Spezialist dort Fand ich super!
01:14:48: Ganz toll.
01:14:49: Also bei Weisswein wechsel' ich weselijkmehr durch.
01:14:51: Also in diesem Kontakthof fand ich ganz klasse, kostet glaube ich vierzehn Euro.
01:14:55: Das könnte so ein Tageswein sein.
01:14:58: Drei Spülnattene Rolle!
01:15:00: Wenn du mich jetzt fragst was ich jeden Tag gern trinken würde wenn ich es mir leisten könnte und es wird auch mit der Zeit anstrengend wirklich begund.
01:15:10: Wäre wirklich Schadounee ausbegunnt?
01:15:13: Immer jeden Tag ein kleines Kläßchenwürs oder Pülinie, Morgaschi.
01:15:16: Er
01:15:17: kriegt eine andere Sensibilität dafür ja.
01:15:19: Losgelöstete von den eigenen Budgetmöglichkeiten gibt es für dich einen Wohlfühlpreis wo du sagst in dem und dem fühlt sich Wein im Allgemeinen ganz gut.
01:15:27: also spreche ich habe einen gewissen Anspruch.
01:15:30: alle Winzerhändler etc.
01:15:31: können leben und dem Preisbereich sollte man sich aufheben.
01:15:34: uns wird vor allen Dingen nicht zu viel spekulativer Kommerz mitbetrieben.
01:15:37: Für das, was ich täglich trinke und wo ich auch nicht drüber nachdenken möchte da.
01:15:41: Und es ist ja gut oder nicht gut, sondern wo ich wirklich dabei bleibe so um die zwanzig Euro.
01:15:46: Das ist so die Tagesrate!
01:15:49: Wenn ich jetzt meine Weinrunde am Freitag, meine lieben Weinfreunde, dass Kai Feiske uns seine Ärzte außen rum... Da nehme ich ein Wein, mit der dann um die hundert ist.
01:16:03: Also den habe ich jetzt gerade bestellt.
01:16:04: Der kommt noch bis Freitag an und schickt mir einen Express raus.
01:16:07: Ich glaube das ist neun-achtzig Euro.
01:16:09: Das ist der Chardonnay Castleberg von Martin Wasmer Weil wir so ein Urlaubssystem haben, es sind Urlaupsweine.
01:16:16: Und ich war gerade im Schwarzwald in Urlaub.
01:16:17: Wir waren mit Martin Wasme essen und er meinte, Mensch da nehme ich doch diesen Chardonnet mit weil den finde ich fantastisch einer für mich einer der besten deutschen Chardonnies.
01:16:25: Dann also an so besonderen Armen ist bei mir.
01:16:28: eigentlich Kenne ich da eine Grenze?
01:16:31: Der Wohlfühlpreis ist dann hundertplus.
01:16:34: Also, da hab' ich eigentlich... Kommt auf an!
01:16:37: Es sind auch diese Weine die richtig teuren Weine möchte man mit Personen teilen.
01:16:42: du wirst da keine Flasche Wein für fünfhundert Euro den Bordeaux den Du vor zwanzig Jahren in Subskription gekauft hast Dann kaufst Du den ja nicht um nicht still für dich allein zu trinken.
01:16:55: Da möchte ich Silvio als Gast haben Oder meine Weinrunde oder eben Freunde, wie jetzt kommen die mit Wein arbeiten.
01:17:07: Paula Sidore Ritz oder Maria Anna Wimmer, die kommen nächstes Wochenende bei mir vorbei.
01:17:13: Da möchte ich dann mitteilen!
01:17:17: Ich möchte.
01:17:18: Wahrscheinlich ist das auch der Spaß, den man den Genussdämmer teilen möchte.
01:17:21: Vielleicht aber auch möchte man die Anerkennung hey du hast so einen tollen Wein im Keller!
01:17:25: Da kommt es so viel zusammen dass um diesen Wein für fünfhundert Euro aufgebaut wird wie man sagen will.
01:17:33: Das ist mir egal positiv oder negativ.
01:17:36: Aber das sind Gesamterlebnisse.
01:17:38: Keine Tarte, geteilte Freude, doppelte Freute.
01:17:40: Dass man sich dann gegenseitig bereichert.
01:17:42: und Ja, auch manchmal in dieser kritischen Betrachtung oder wie auch immer dass man sich intensiver mit dem Wein auseinandersetzt und ihn noch mehr und intensiver erlebt.
01:17:50: Gibt es so eine Sendung im SWR?
01:17:52: Ich komme gleich noch auf die Namen.
01:17:53: Das sind drei Leute stehen vor einem von einer prominenten Jury bei mir war damals Mudo da und irgendwelche Leute aus dem ich glaube das SWR Moderatoren und Schauspieler Und es waren drei Frauen.
01:18:07: Drei Frauen wurden damit beauftragt So zu tun als sind sie Karo Maurer.
01:18:14: Das war ganz witzig.
01:18:15: Die eine war die Vorsitzende des Alkoholfreien Lebens und die andere, mit der hatte ich noch lange Kontakt, hat eine Vereinigung, die hieß Invino Caritas, also die machte Veranstaltung für zugunsten eines Krankenhauses in, glaube ich ... das kann ja auch in Vietnam ... Und alle, die beiden und ich, stellten uns vor.
01:18:44: Ich bin Karo Maurer, master of wine.
01:18:47: Die andere war die von Vino Carritas, erzählt mir der Name auch nicht ein, sehr nette Frau, älter als ich und war in Wirklichkeit Steuerberaterin.
01:18:58: Uns sah auch ein bisschen so wesentlich ernsthaft aus wie ich in meinem pinkfarbenen Filzgleit oder meinen hohen Stiefel.
01:19:06: Dann werden Fragen eingestellt, ganz schnelle Fragen.
01:19:10: Du darfst immer nur einsatz zu antworten und eine Frage die kam ... war direkt an mich Kandidatin A, ich war Kandidatin A was kostet eine Flasche in den Neunzehn-Siebziger Margot?
01:19:24: Und da habe ich gesagt so wie flasche hat kein Preis die hat einen Wert und er ist sofort zur nächsten Kandidaten und landete dann bei der Frau das vom alkoholfreien Leben und die sagte um die siebzig Euro Was viel zu wenig war natürlich.
01:19:39: Also die Tax wäre jetzt mal für so ein seventy-vierwein, wäre keine Ahnung.
01:19:44: Vierhundert, fünfhundert Euro hätte ich jetzt mal gesagt.
01:19:46: und Natürlich haben alle gedacht, die wärst.
01:19:50: Nein, alle haben gedacht am Ende die Steuerberaterin wärst um.
01:19:53: die müssen dann sagen wer ist Karo Maurer?
01:19:55: Und da wars die Steuer berater.
01:19:59: Der einzige der auf mich getippt hat war übrigens Mudo.
01:20:03: Hättet ihr selber auch gerne Wein trinkt?
01:20:04: Ja, der hat es wahrscheinlich gerochen.
01:20:07: Ich hatte das Kühlerz und
01:20:09: vielleicht dieste irgendwann mal so Feinspecker raus.
01:20:12: Aber das fand ich ganz lustig!
01:20:16: Der Preis von Wein ist für mich ein Wert und nicht ein Preis.
01:20:20: Und wenn ich eine Flasche... Ich besaue aus einer Flaschipetruis.
01:20:25: Er hat mir meinen Schwager, den man meiner mittleren Schwestern geschenkt und dann habe ich die mitgenommen zum Essen nach London als die Graduierung war.
01:20:32: Da waren sieben, acht Leute habe ich eingeladen, die mir kölfen haben beim Astrophin.
01:20:37: und das Schlimmste ist du machst den so spät auf.
01:20:42: Ich hatte schon zu viel trinken, gebe ganz offen und ehrlich zu, ich hab keine Erinnerung an diesen an meinen Glasbetrüst, meiner einzelnen Betrüste.
01:20:52: Ein der größten Fehler, die man machen kann.
01:20:53: Also die guten Weine wirklich am Schluss oder dann auch wenn man schon viele tolle Sachen probiert hat gesagt jetzt setzen wir noch rein drauf.
01:21:00: Absolut!
01:21:00: Das ist so sinnlos.
01:21:01: Bitte an alle die zuhören dem Petriss als ersten Wein probieren.
01:21:05: Ja vielleicht nie als Ersten.
01:21:06: Man braucht sowas um dies sensibilisieren.
01:21:08: halt irgendwie so ein einfachen Pommerole und dann... Dann sollte der kommen.
01:21:13: Das ist ein Fehler, den jeder macht.
01:21:14: Die Dummerheit machen wir auch immer wieder!
01:21:17: Das war dem Punkt, die ich mitbekomme, wann man wieder degradieren sollte.
01:21:21: Dasselbe ist mir mit einem Natasch-Papier passiert als ... Ich hatte einen Kollegen, wir hatten uns einmal im Monat oder so früher getroffen, das ist zwanzig Jahre her und dann viel zu spät in der Tasche und ich habe keine Erinnerungen mehr.
01:21:34: Macht mich heute noch traurig.
01:21:36: Schade.
01:21:36: Ja also... Bitte alle Latash, Petrus oder was so immer.
01:21:41: Hochwertigen
01:21:41: Weine dann ziemlich weit vorne platzieren und danach später... Es ist natürlich immer eine große Herausforderung für die folgenden Weinen nicht abzufallen und das dann im Sinnlus trinken zu enden.
01:21:51: aber man kann manchmal das Besondere noch mal wertschätzen wenn der Nachfolgende weiter irgendwie abfällt und man sich vielleicht mit dem Gespräch hingebt.
01:22:01: Das ist ja dann auch umso schöner, wenn man da ein bisschen geöffnet ist und lockerer ist.
01:22:05: Dann kann man mehr quatschen... Finde ich bei einer Weinfolge, am Anfang bist du noch richtig akribisch dabei und besprichst das Ganze.
01:22:12: Und nach dem fünften sechsten Wein ist man nicht mehr ganz aufmerksam, sondern eben doch im Kommentieren oder dem Austauschen usw.
01:22:36: Manchmal braucht man ein richtig großartiges Weinerlebnis um einen Bezug zu einem Gut, zu einem Weingut Zu einem Land, zu einer Stilistik zu bekommen.
01:22:45: Bei mir war es jetzt im Jahr zum Jahr-Zweig-Touriger vom Weingut-Ajolas aus Sardinien um Sardinen zu greifen und zu verstehen und für mich selber definieren zu können.
01:22:55: Aber lass mich ganz von vorne anfangen!
01:22:57: Stell dir vor du bist neunzehntfünfunddreißig auf Sardinin und arbeitest auf deinem Feld.
01:23:03: Es ist heiß Es ist staubig Und damit hast Du wahrscheinlich nicht den allerbesten Arbeitstag Deines Lebens.
01:23:09: Doch dann findest Du beim Graben eine Statue Also nicht irgendeine Statue!
01:23:14: Eine mehrere tausend Jahre alte Frau aus Marmor.
01:23:18: Heute weiß man, dass diese Figur ungefähr aus dem dritten bis vierten Jahrtausend vor Christus stammt und sie wird als Mutter Gott hat interpretiert und gehört zu einer prehistorischen Kultursahdiniens.
01:23:29: Das interessanteste war aber nicht nur das sie alt ist sondern wo sie gefunden wurde mitten in der Gegend aus der später ein berühmter Rotwein kommen sollte.
01:23:39: Und jetzt machen wir einen großen Zeitsprung ungefähr.
01:23:43: Wir landen in den neunzehntreißiger Jahren.
01:23:45: Zu dieser Zeit baut eine sadische Familie in der Gegend vor allem klassische Landwirtschaft an, also Getreide-Olive und natürlich auch Wein!
01:23:52: Der Wein?
01:23:53: Und da müssen wir ehrlich sein ist damals noch sehr weit davon entfernt international für Aufsehen zu sorgen.
01:23:59: Der Familienvater beginnt seinen Besitz auszubauen, setzt stärker auf Reben und dann passiert etwas das im Rückblick sehr wichtig ist Er hält an den Weinbergen fest Also auch nach dem Krieg.
01:24:12: viele Flächen wurden gerodet, weil Weinbau ist nicht gerade die sicherste Zukunftsentscheidung.
01:24:18: Er macht weiter!
01:24:19: Seine Söhne später übernehmen und haben große Pläne.
01:24:21: Sie wollen nicht einfach mehr Wein produzieren sie wollen besseren Wein machen Und zwar mit Rezorten die auf Sardinien schon seit Jahrhunderten wachsen.
01:24:30: Das klingt heute völlig logisch.
01:24:32: also für uns.
01:24:33: damals war es extrem mutig Denn wenn man einen internationalen Spitzenwein machen wollte, griff man lieber zu den großen Namen also sprich Cabernet Sauvignon Mellozeta schon damals.
01:24:42: Die Familie entschied sich dagegen und sagte im Grunde wir haben hier selbst genug Krebsorten!
01:24:48: Und damit beginnt die großartige Geschichte des Turiga.
01:24:52: In den neunzelndachtiger Jahren hat die Familie einen sehr bekannten Inologen dazu.
01:24:57: er hat bereits einige der großen italienischen Weine seiner Zeit mitgebrägt.
01:25:01: Jetzt steht er also auf Sardinien und schaut sich die Weinberge an.
01:25:05: Er sieht Hitze, steinige Böden, wenig Wasser viel Sonne!
01:25:09: Und dazu
01:25:10: vier interessante einheimische Riebsorten... ...und die Idee lauten der Planbarth.
01:25:13: daraus machen wir einen großartigen Rotwein aus sadischen Traum!
01:25:31: Eigentlich schon fast in Provokation.
01:25:33: Wenn heute ein neues Produkt drei Jahre braucht nur auf den Markt zu kommen, fragt man sich vermutlich irgendwann – ist es noch in der Entwicklung oder schon verschwunden?
01:25:42: Bei Turiga war das ein Teil des Plans!
01:25:45: Der Hauptstadtsteller Kanonow – ungefähr
01:25:47: u.a.f.,
01:25:48: dazu kommen etwa fünf Prozent Carignano, Bovalesado und Malvasianera.
01:25:55: Jede der Sorten wird separat vergoren Und danach geht es ins Holz und zwar ordentlich, achtzehn bis vierundzwanzig Monate neue französische Pariks.
01:26:03: Und anschließend noch zum Harmonisieren zwölf bis vierzehn Monate in der Flasche!
01:26:08: Wir sollten beim Zwei-Tausen-Zweinziger Tourige von Argyolas aus Sardinien unbedingt nur über dem Weinberg reden.
01:26:14: Denn die Trauben für den Touriger kommen aus einer bestimmten Lage im sadischen Inselinnern ungefähr zweihundertdreißig Meter hoch?
01:26:20: Der Boden ist kalkhaltig und steinig und für eine Menschen eher mäßig attraktiv... Für die Reben offenbar Wunderbar!
01:26:28: Die Pflanzen werden niedrig erzogen, also als Buschgräben bzw.
01:26:31: in Gobi-Leh-Form die Erträge extrem niedrig und das für einen solchen Ausnahme war ein durchaus gewollt.
01:26:40: Denn wenn die Rebe nicht versucht möglichst viele Trauben zu produzieren kann sie ihre Energie stärker auf die vorhandenen Trauben konzentrieren oder um es landwirtschaftlich etwas weniger elegant zu formulieren.
01:26:50: Die Reben muss weniger Leute satt machen.
01:26:52: Also macht sie weniger Leute ziemlich gut satt.
01:26:56: Doch zurück zur Göttin, was hat es eigentlich mit der Göttinnen auf sich?
01:26:59: Sie hat mit dem Wein natürlich ursprünglich überhaupt nichts zu tun!
01:27:03: Sie lag dort schon seit mehreren tausend Jahren bevor überhaupt jemand daran dachte an dieser Stelle Wein anzubauen.
01:27:11: aber genau deshalb funktioniert die Geschichte so gut... ...Ninzehntes später entsteht in derselben Gegend ein Spitzenwein und irgendwann sagt jemand Warum nennen wir ihn nicht Thüriger?
01:27:25: Gesagt hat, die Göttin landet auf dem Etikett und plötzlich sieht die Flasche aus als hätte jemand einen langen Businessplan geschrieben.
01:27:33: Dabei war es eigentlich nur Statue gefunden, Wein gemacht, Namen genommen.
01:27:37: Manchmal ist die Geschichte erstaunlich unkompliziert.
01:27:40: Also runtergebrochen.
01:27:41: wie entsteht der wahrscheinlich großartigste Rotweinsadiniens?
01:27:45: Viersadische Rebsorten!
01:27:47: Fast zwei Jahre neues französisches Holz
01:27:50: Noch einmal
01:27:51: über ein Jahr Flaschenreife und schließlich eine mehrere tausend Jahre alte Göttin auf die Medikett.
01:27:57: Danke!
01:27:58: Für diesen großartigen Wein, der uns definitiv Sardinien ein großes Stück näher bringt.
01:28:03: Dem Hause Argiolas natürlich dem deutschen Porteur, dem Handelshaus Konziu Vinii.
01:28:09: Und wenn nicht dieser oder andere sadische Weine von Argiola interessieren Schau einfach an die Show Notes.
01:28:23: Also, Wein hat einen Wert.
01:28:24: Dazu gehört eben solche Erlebnisse dazu und auch das Gefühl also... Und dann kann man die billigen Weine nach hinten oder die einfache Reine nach Hinten platzieren.
01:28:32: und weil da freut sich dann jeder noch ein... Mach mal noch einen Flasche auf!
01:28:37: Aber da redet man dann auch nicht mehr über den Wein und kümmert sich nur einmal in den Wein.
01:28:41: aber der Wert, damit der einfach zu flaschen so wie mit der teuren Flashe kommt ist es Vergnügen diese Flaschen teilen zu können und gemeinsam genießen zu können.
01:28:49: Das ist der höchste Wert.
01:28:51: Das ist kein Preis.
01:28:52: Das kann man nicht bemessen.
01:28:53: Was es in Erfahrungssachen gab, vor Erfahrung bildest du dich noch fort?
01:28:56: Also kannst du dich fortbilden.
01:28:57: oder außerdem täglich und der Veränderung der Weinwelt aber setzt dich manchmal hin mit dem Dekantermagazin und liest das.
01:29:04: Und hast du Erfahrungswerte?
01:29:06: oder ist das auf dieser Ebene eben auch Schreibskommuniziertes publiziert?
01:29:11: Schwierig!
01:29:12: Nee nee nee ich bilde mich fort.
01:29:13: jetzt gibt's keinen Ausbildunggrad mehr und abgesehen davon habe ich jetzt wirklich gesagt... Ich mache keine Prüfung mehr.
01:29:20: Diese Prüfungsangst, die jeder hat, will ich da nochmal durchgehen.
01:29:25: Ich kann gleich noch mal was dazu erzählen zur Prüfungen.
01:29:29: Aber ich bilde mich fort indem ich mich mit Weinländern beschäftige also zum Beispiel... Was für mich wirklich eine Freude war.
01:29:37: immer wenn ich etwas Neues kenne dann habe letztes Jahr für die Türkei gearbeitet auf der Provein und hab Master Class gegeben und habe das Powerpoint aufgebaut, mit denen zusammen.
01:29:48: Und die Verkostungsnotizen für mich und den Kollegen der es auf Englisch gemacht hat, Wojtek Bongowski geschrieben und war dann auch in der Türkei und hab alle Weine durchprobiert, haben mit allen Winzern gesprochen.
01:29:58: Ich mache nie etwas!
01:29:59: Ich spreche nie über Weine wo ich die Winzer, die Regionen nicht kennen und da, wo mir das Verständnis für den Hintergrund fehlt.
01:30:06: Türkeis
01:30:07: für mich ein weißer Fleck.
01:30:08: Und ich war... Das kam durch einen Freund Bin ich relativ früh auf türkische Weinen kommen.
01:30:14: Tanner, Hugo Toglu und wir sind heute noch befreundet.
01:30:18: Wir treffen uns auch wieder in der Türkei im November und haben mich damit beschäftigt.
01:30:22: Und also ich lerne damit jedes Mal über Rebsorten von denen du vielleicht noch nie gehört hast wahrscheinlich dann Öküzgüsü oder Kalachika sehr oder Bojaskere Neue Rebsorte neue Landschaften neue Menschen kennen und ich glaube, das ist das Lernen was sich heute habe.
01:30:45: Ich lerne bei jedem Besuch beim Winzer wenn wir über Dinge sprechen wie bei zum Beispiel jetzt was passiert oder was ich eigentlich noch auf Fragen wollte?
01:30:56: Was passiert bei solchen heißen Tagen wie wir es jetzt haben bei dreien vierzehnt Grad, zweieinvierzig Grad mit den Reben?
01:31:06: Und dann wenn Julian Huber mir erzählt was dann passiert oder Klaus-Peter Keller mir erzählt, wie die Stomater schließen.
01:31:13: Wie und ob das was der Effekt ist dann lerne ich jedes mal noch dazu.
01:31:17: Ich lerne jeden Tag dazu wenn ich immer das was ich sage ist als sich das Diplom oder als wir alle das Diploamt macht haben das WSET Diploam gemacht haben.
01:31:28: zusammen haben wir alle gedacht jetzt wisst man alles.
01:31:30: wenn du dann den Master machst und Du bist master dann weißt du eins!
01:31:34: Du wirst nie alles wissen du wirst Nie aufhören zu lernen.
01:31:38: Für mich ist jeder Tag lernen, jeder Besuch beim Winzer.
01:31:40: Jeder Wein den ich noch nicht kennen, ist Lernen.
01:31:43: Empfiehlst du Medien?
01:31:45: Also Magazine oder Online-Portale wo du sagst wenn jemand vielleicht nicht unbedingt Anfänger ist sondern wirklich im Business drin ist das hat sich von mir so wo du selber schreibst oder was du selber gut findest oder... Nein also es ist ja meistens spart man das aus aber man sieht trotzdem man schreibt dir dafür.
01:32:01: wenn man davon überzeugt ist Man gibt's sicher dann oftmals nicht für irgendwas hin wo man sagt ne eigentlich nicht Aber irgendwas, wo du sagst vielleicht finden zu wenig Beachtung.
01:32:10: oder ja darum ist das bekannt?
01:32:12: Also jetzt muss ich gleich mal sagen.
01:32:14: Ich gebe jetzt Empfehlungen weiter aus zweiter Hand weil ich tatsächlich gleich sage was ich lese.
01:32:19: Aber ich habe gehört von allen Leuten nur das Beste über die YouTube-Kanal von Konstantin Baum.
01:32:26: Das sind alle begeistert, vor allem Studenten, die ich auch hab, die vor mir sitzen beim Diplom und der ist ein richtiger Celebrity für sie.
01:32:36: Ich empfehle jetzt mal aus zweiter Hand Konstantine Baum's YouTube-Posts.
01:32:41: Es ist nichts was mich interessiert.
01:32:43: Das gebe ich ganz offen zu.
01:32:44: Ich finde ihn gut!
01:32:47: was ich jetzt frequentiere, weil das ist natürlich dann ein anderes Genre auch.
01:32:53: Dann fragen mich viele und sagen dann auch viele geben diese Empfehlung.
01:33:01: Da ist ein Buch über, wie lerne ich Wein zu verkosten von einem Master of Wine?
01:33:07: Das musst du auch noch mal... Ich und Namen.
01:33:08: Ich kann keine Namen raussprudeln wenn ich gefakt werde nach dem Namen.
01:33:12: Das geht über Wein probieren!
01:33:14: Und da sage ich euch hilft es weil ihr sucht alle eine Rezept.
01:33:20: Ihr glaubt dass Wein tatsächlich ein Standard ist Und Wein hat keine Standards.
01:33:25: Jeder Mensch empfindet, wir hatten das gar drüber gesprochen, jeder Mensch empfindet Tannin anders.
01:33:30: Jeder Menschen empfindete Aromen anders.
01:33:33: Das heißt, jeder Menschen empfinnte Zäure anders und mir kann hilft kein Buch zu sagen so schmeckt Tanninen oder so ist Tannine.
01:33:44: Das hilft mir nicht mehr aber ich höre von vielen Studenten dass es denen enorm viel hilft.
01:33:50: Wenn ich mal eine Lektüre empfehlen würde, dann ist das nicht Magazine oder es nicht Blocks oder sonst was.
01:34:01: Meine Bibel war ein Buch, das mir wirklich die Augen eröffnet hat.
01:34:04: Ein Buch von einem, der damals glaube ich Newsy Davis studiert, heute hat er mit seinem Sohn zusammen Weingut in Israel Jair Magalit The Concept of Wine Chemistry.
01:34:17: Und ich habe Chemie relativ früh abgewählt.
01:34:20: Ich doof, ich deppe... ...ich könnte mich heute noch fehlen meines Lebens die ich gemacht habe.
01:34:24: Ich hab eigentlich kaum Fehler gemacht aber ich habe Französisch abgewählt und ich aufs Chemie in der Schule abgewühlt.
01:34:29: zwei große Fehler in meinem Leben!
01:34:31: Und dann habe ich dieses Buch bestellt.
01:34:33: das war Schweineteuer.
01:34:35: Hundert, zwanzig Dollar oder sowas?
01:34:37: Dann habe ich es geöffnet als es ankam und da waren lauter chemische Formeln drin.
01:34:41: Da habe ich gedacht
01:34:42: Das kann nicht!
01:34:45: Und dazu nur in Englisch.
01:34:46: und dann habe ich es vier oder fünf Mal bisher gelesen.
01:34:49: Das öffnet dir die Augen für das Verständnis von der Chemie im Wein, dass mir fehlte.
01:34:54: So und jetzt sage ich das so locker dahin, dass das mir geholfen hat weil ich kein Verständnissen für die Chemie beim Wein hatte.
01:35:00: aber du hast vielleicht deine Schwäche oder deine Lücke dein Gag was man am Amerikanischen sagt.
01:35:06: Es liegt ganz woanders ist nicht die Chemies sondern das verständnis für Tannin.
01:35:11: dann brauchst du ein anderes Buch.
01:35:12: das heißt jeder Mensch Jeder Mensch ist anders und hat andere Schwächen, hat andere Lücken.
01:35:21: Die muss er füllen und die muss erfüllen mit dem, was dafür nötig ist.
01:35:24: Manche vielleicht mit der Concept of Fine Chemistry... ...und André mit diesem Tim Jackson heißt.
01:35:29: Tim Jackson heisst ja glaube ich irgendwie Wine-Tasting oder sowas.
01:35:33: André müssen brauchen dieses Buch.
01:35:35: Es gibt für jeden einen anderen Weg.
01:35:38: Fast alle haben mit Jens Prive angefangen!
01:35:40: Was alle haben bei Jens Priebe angefangen?
01:35:42: Danke Jens, danke Jens!
01:35:46: Also jeder Mensch ist anders und jeder Mensch braucht da eine andere... eine andere Hilfe, eine andere Stütze bringt mich noch auf einen anderen Punkt.
01:35:55: Nicht jeder Mensch, weil wir überprobieren... Jeder Mensch hat Schwächen beim Probieren und ich halte mich wie jeder andere Profi, wie du, wie Stefan Reinhardt, wie Paula Sidore, wie wer auch immer, Jens S. Robinson alle halten sich für den Weltmeister im Wein beurteilen wenn wir alle sehr viel Erfahrung haben und trotzdem probieren wir anders.
01:36:18: Und trotzdem hat jeder Schwächen von uns.
01:36:21: Meine Schwäche ist eindeutig, ich kann Brett schwer identifizieren und da habe ich eine hohe Brett.
01:36:27: Also Brett Anomütze ist diese Toleranz.
01:36:32: Ich bin super empfindlich was TCA, also was Corkschmäcker betrifft.
01:36:36: aber zum Beispiel kann ich auch wo ich ganz schwach drin bin Vanillin, das ist der chemische Substanz dann die Vanillinen woran man den Ausbau in amerikanischen Weinfässern schmeckt.
01:36:48: Das ist auch etwas, was mir an mir vorbeigeht.
01:36:52: Also Brett Vanillin sind bin ich schwach TCA bin ich ganz stark.
01:36:58: Jeder Mensch hat Schwächen und Stärken.
01:37:01: Ich kenne niemanden der perfekt ist.
01:37:03: Es gibt fünfzehn Prozent aller Weintrinker.
01:37:06: sind TCA blind Die schmecken sie nicht raus, die können es nicht Und können's auch nicht trainieren.
01:37:10: Du hast dann irgendwie ne...
01:37:13: Ja das ist irgendwie eine sensibilität
01:37:15: Und bekommst du es dann eben nicht hin.
01:37:17: Also wie gesagt, bei mir fehlt die Sensibilität verbreit.
01:37:21: Glaubst du man kann es trainieren?
01:37:22: Wenn du dich da rauf oder ist ...
01:37:24: Ja ich glaube ja, ich müsste das trainieren.
01:37:27: Ich müsste wirklich dann mal Autivergleich ... Du musst Vergleichsverkostung machen und lernen.
01:37:32: Und dann kann ich immer noch nicht sagen ob das so geht.
01:37:34: Es wäre, dass ich's dann identifizieren könnte!
01:37:36: In Australien wirst du mit dem Antiprett in deiner DNA geboren.
01:37:41: Jeder Weinmaker aus Australien schaut nur auf Brett.
01:37:47: Also ich habe jetzt bei die Kante, wo ich ja dieses Jahr Co-Chair war.
01:37:52: Wurde ein Wein heiß diskutiert an einem Tisch und hab' ich gesagt Ich kann's hier nicht beurteilen!
01:37:56: Ich rufe meinen lieben Kollegen den anderen Co-chair Michael Hill Smith aus Australien dazu weil der ist Brett fixiert.
01:38:07: Und da Michael kam dann und nimmt das Glas und sagt Brett Und ich hab versagt.
01:38:14: Ist ja nicht versagt, aber man kann sehr gestärkt sein.
01:38:16: Schwächen kannst du einfach einordnen und dann eben auch keine Fehlentscheidung treffen.
01:38:20: ist das Wichtig?
01:38:21: uns ist ja dann auch wiederum eine gewisse Größe dass man einfach ganz klar sagt Das Kann Ich Nicht oder das ist eben nicht mein Kompetenzbereich.
01:38:29: und ich weiß Aber wie Man Eben Früher so Sagt Man Muss nicht alles wissen muss nur wissen wo steht.
01:38:34: So ist es Dann Ja.
01:38:35: Dabei Auch Dass Man Einfach Dann Nur Jemand Kennen Musst.
01:38:38: Jetzt Entsprechend Schmeckt Bei schwächen Prüfungsangst.
01:38:41: hattest du vorhin kurz eingeteasert?
01:38:43: Ja, das ist... Ich hatte erst den Spaß Diploma zu machen und wir hatten wirklich so viel Freude.
01:38:50: Mast auf einen war was anderes.
01:38:53: Man will ankommen und weiß aber nicht ob man ankommen kann.
01:38:56: Alles andere ist erreichbar.
01:38:57: Aber dass es nicht zwangsläufig erreichba unter einem Prüfungsdruck.
01:39:03: Bei mir der Vorteil ist, dass ich inzwischen weiß auch dadurch wieder, dass sie in der Prüfung dann selbst besser bin als ich außerhalb der Prüfungen.
01:39:10: Aber ... Der Prüfunstruck is enorm und wir alle sind nicht mehr in... Ich bin nicht mehr willig mich diesen Prüfunsdruck zu unterwerfen.
01:39:21: Also manche haben dann Psychologen dazugezogen.
01:39:24: Jeder hat seine eigene Art gefunden da durchzukommen.
01:39:26: Ich habe aber sehr viel immer Hauptprobleme.
01:39:28: dann kriegt tatsächlich Wo ich dann gesehen habe, ich sage ich komme gut damit zurecht aber stimmt nicht.
01:39:34: Wie
01:39:35: viel Stress das denn letztlich ist für den Gesamtkörper?
01:39:37: Wow!
01:39:38: Und das will ich eigentlich nicht mehr.
01:39:40: also dass es... Ich möchte lernen, ich möchte jeden Tag dazulehnen Aber ich möchte ihn nicht mehr eine Prüfung ablegen.
01:39:48: Also da möchte ich nicht mehr willig so was zu machen.
01:39:51: Ich hätte es komplett anders eingeordnet, hätte gedacht die MW-Prüfung dass sie den geringsten Stress auslöst und nicht weil sie am leichtesten ist sondern wenn man einen Durchfallen am ehesten verzeiht weil sehr ohnehin als die strengste
01:40:06: Prüfungen
01:40:06: schlechthin gewertet wird und ein durchfallen normal ist.
01:40:11: also das man.
01:40:13: Man ist nicht wie eine Fahrprüfung, wo man sagt, die meisten kommen durch.
01:40:17: Du kommst jetzt nicht durch sondern es ist normal durchzufallen und daher ist es eigentlich immer nur ein Add-on wenn man durchkommt.
01:40:25: Ich bin ja danach schon ein alter Master, vierzehn Jahre war ich so fein.
01:40:31: Ich betreue immer noch Studenten.
01:40:32: Normalerweise machen das so alte Knochen wie ich nicht mehr weil wir sind zu weit weg von der Prüfung.
01:40:36: aber ich war so lange im Institut engagiert dass ich eben immer noch aktuell bin.
01:40:42: Kandidaten, Studenten.
01:40:44: Ich sage immer das der Begriff Student ist eigentlich falsch, das sind Kandidates und ich sehe immer was passiert.
01:40:50: also jeder glaubt sonst machst du das ja nicht.
01:40:53: jeder glaubte er könne bestehen.
01:40:56: Und alle glauben sie können natürlich alles.
01:40:59: Sie können zu diesen ein zwei drei Prozent die alles beim ersten Mal bestehen.
01:41:02: Also die Theorien
01:41:04: wie wenig?
01:41:05: Und dann sind es wahnsinnig weniger.
01:41:07: Die Durchfallquote ist aber die Bestehensquote sagen wir mal anders wo man liegt zwischen zehn und fünfzehn Prozent in der Praxis.
01:41:13: Praxisenhaken in der Theorie liegt zwischen dreißig und vierzig Prozent, aber jeder ist dann furchtbar enttäuscht danach dass er nicht bestanden hat und jeder sucht ein Guru einen Weg zu bestehen.
01:41:27: Der Guru, es gibt kein Guru.
01:41:28: Das ist also ein einzelner Weinwelt.
01:41:30: lernt man schnell die Leute, die behaupten sie sind Gurus und sind keine Gurus.
01:41:35: Also vergiss das!
01:41:35: Es gibt keinen Guru, überhaupt keine Guru-Weltheit.
01:41:38: Und dann... Die Gurus, die glauben, dass sie den Leuten beibringen, verlangen viel Geld.
01:41:44: Das muss man auch noch dazu sagen.
01:41:45: Dann zahlen sie viel Geld und scheitern wieder.
01:41:48: Dann kommen sie zurück und kann ich wirklich sagen ihr müsst selber lernen wie ihr das schafft.
01:41:52: Es liegt an euch nicht am Guru oder nicht an mir.
01:41:57: Ja, die Prüfung ist eine enorme Druck.
01:41:58: Das ist eine einwöchige Prüfungen.
01:42:00: Morgens sind immer die Praxis und die Blind-Tasings nachmittags ist die Theorie.
01:42:05: Die Theoriefächer sind Weinbau, Kellertechnik, Business of Wine, Handling of Wine.
01:42:10: das ist so Quality Management für Beispiel.
01:42:13: Und Quality Management ist etwas womit ich ja von der ich keine Ahnung hatte und ich habe es bestanden.
01:42:18: Und Business of wine hab' ich auch keine Ahnung!
01:42:20: Ich habe es auch bestanden.
01:42:22: und dann kommt das fünfte Fach.
01:42:25: Es sind so aktuelle Themen, Wein und Gesundheit, Weinundfälschung und lauter solche Sachen.
01:42:32: Das ist sehr, sehr anstrengend!
01:42:33: Und die Praxisprüfung... Entschuldigung, nur mal kurz, dass es zwölf weine Blinde weiß, zwölfe eine Blinde droht, zwelfe eine gemixte.
01:42:41: kann ein Fortified Rose oder Sparkling dabei sein?
01:42:43: Man kriegt Fragen gestellt zum Beispiel Wein.
01:42:46: eins bis drei sind von derselben Rebsorte.
01:42:50: definieren sie die fein identifizierten kreative variety giving reasons, always giving reasons und dann die kommen von drei verschiedenen Ländern.
01:42:59: Dann weißt du schon zum Beispiel es ist kein grüner Weltliner weil Grüner Weltliner aus drei Ländern ist unmöglich.
01:43:04: also da hast du wahrscheinlich schon den Clues könnte Somino, Chardonnay, Riesling, Pilugri oder so was sein höchstwahrscheinlich keinen.
01:43:11: du kannst ausschliessen Alvarino, Grüne Weltliner usw.
01:43:15: Also die Asyutiko.
01:43:18: Und dann probierst du, riechst du und dann schreibst du Antworten.
01:43:22: Das ist zwei Stunden und fünfzehn Minuten und der Druck ist enorm dieser Zeitdruck!
01:43:26: Also das ist eine Prüfung die will ich eigentlich nicht mehr machen.
01:43:29: Das erste Mal als ich es gemacht habe, blieb ich noch ein Tag in London und hätte es gar nicht machen sollen.
01:43:36: Ich hätte gleich zurückfliegen sollen... Am nächsten Tag bin ich aufgewacht.
01:43:41: Ich lag im Bett und hatte gedacht, einer der Dementoren von Harry Potter hat bei mir vorbeigeschaut und Energie leben und Seele rausgesaugt!
01:43:49: Ich lag flach im Bett – ich kam nicht raus in meinem AirBnb.
01:43:54: Man musste zum Flughafen.
01:43:55: Bis fünf Uhr Nachmittag habe ich es geschafft aber ich war so fertig.
01:43:59: Und das will ich noch mal haben.
01:44:01: Lernen ja!
01:44:03: Steht es überhaupt in irgendeiner Relation?
01:44:05: Also ich denke, MW zum Beispiel.
01:44:08: Wenn's überhaupt zwei Länder gibt wo du es annähernd in dann späteren Geldwert umsetzen kannst im Gehalt in Salaries, dann vielleicht Amerika oder China oder Asien generell.
01:44:20: aber in Deutschland ist das ja... man macht sie nur für sich selber.
01:44:23: also wenn du Stress und Aufwand und die Kosten halt auch in der Relation setzt, kannst du das nie wieder einspielen, oder?
01:44:30: Oh doch, also ich war die Viertel.
01:44:33: Ich glaube das hat sich amortisiert finanziell innerhalb von einem Jahr.
01:44:36: Nein, nenne
01:44:37: ich nicht wieder!
01:44:38: Das ist irre.
01:44:39: Jetzt sind wir in Deutschland, die zählen immer nach Country of Residence.
01:44:43: es gibt ja noch Mastesophalen, die außerhalb von Deutschland leben, Social Anne Kribil in England oder Andreas Kubach in Madrid.
01:44:53: Ich glaub uns hat's allen gut getan.
01:44:56: Kann man nicht vorstellen, dass einer sagt das hat sich nicht gelohnt von uns deutschen MWs.
01:45:01: Also es gibt zwölf, sage ich jetzt einfach mal... Aber wenn du der dreihundertsechzigste Engländer bist dann hast du wahrscheinlich ganz wenig Profit davon machen.
01:45:12: Das weiß ich nicht ob das sich dann noch rentiert.
01:45:15: aber es gibt alle Länder wo es noch keinen gibt Ukraine Bulgarien?
01:45:24: Nicht dass jetzt irgendwo jemand beleidiger ist, aber mit schuldige mich gleich.
01:45:29: In Polen gibt es nur einen... in Argentinien gibt's glaube ich auch nur eine... in Chile der hat sein Titel zurückgegeben und in Chile haben wir glaube ich gerade gar keinen.
01:45:40: Titel zu rückgegeben durch Franck rum oder ist das...?
01:45:42: Der musste!
01:45:43: Das war der Skandal damals mit Robert Parker wo dieser J. Miller Gezahlt wurde, um in Regionen zu kommen.
01:45:51: Um in Spanien, um Weine zu beurteilen und das hat ich weiß den Namen nicht mehr... Ich bin doch so schlecht mit Namen!
01:45:58: Das war in Chilene.
01:46:01: Der lebte aber in Spania und hatte das eingefädelt diese ganze Geschichte.
01:46:05: Und da hatte er glaube ich Jemila damals Parker ein Weinatokrat verlassen müssen und dieser Mass of Wine wurde aufgefordert sein Titel zurückzugeben.
01:46:14: Das war der einmalige Vorgang Obwohl, er hat überhaupt ... Es war nichts kriminell an der ganzen Geschichte.
01:46:21: Das war einfach nicht
01:46:23: moralisch, ethisch, nicht akzeptabel.
01:46:26: Aber es waren vor zehn Jahren, zwölf Jahre und vierzehn Jahre irgendwo so ein Skandal.
01:46:31: Aber das ist jetzt solange her.
01:46:33: nicht, dass sie einen fachlichen Fehler jetzt reinbringen.
01:46:35: Aber was der gemacht hat, war nicht kriminell.
01:46:37: Es war ethisch angreifbar.
01:46:40: Aber ich meine, ja... Das war von Jane Miller hießt ihr glaube ich oder?
01:46:46: Dieser dieser Parker Autor, der
01:46:50: müsste passen.
01:46:51: Da in Spanien das beurteilt hat die Weine.
01:46:54: Ich weiß es auch nicht mehr.
01:46:55: Das ist so lange her und da den halte ich für aber auch nicht kriminell, aber auch ethisch noch verwerflicher als dass was dem W gemacht hat.
01:47:05: Aber ist ja ohnehin eine relativ schwierige Geschichte.
01:47:09: also glaube ich auch für dich sich zu positionieren, zu politisieren in gewisser Weise?
01:47:17: sich seiner Verantwortung bewusst zu sein, wie
01:47:19: z.B.,
01:47:20: dass Chainsawers keine Weine mehr in Heavyweight-Bottles beurteilt.
01:47:24: Also da relativ klar in ihrer Aussage ist also Trends auch einzuleiten, Trends manchmal eben auch zu begleiten selber Aussagen zu tätigen.
01:47:35: Ist man sich dessen bewusst oder nicht bewusst?
01:47:37: Auch welche Wortgewalt man dort hat oder welche politische Prägung man damit auslösen kann Sei es in Sachen Fairtrade, in Sachen biodynamische Entwicklung.
01:47:49: In Sachen CO-Zweifussabdruck
01:47:51: etc.,
01:47:51: also ist das für dich irgendwie ein Thema.
01:47:53: oder sowohl als Journalistin als auch als MW und als Referentin?
01:47:58: Ich
01:47:58: glaube nicht dass mein Wort zu viel Gewicht hat.
01:48:01: Jens mag jetzt was anderes sein weil sie bei einem beurteilt tatsächlich gepunktet.
01:48:07: Ich glaube, die Menschen, die bepunkten haben mehr Gewicht als die, die nur schreiben und reden.
01:48:13: Bei Genesis spielt eine große Rolle das Weine gewertet werden.
01:48:21: Wir hat einer von uns so eine Gewichtung... Plötzlich kann er mehr Wein aus schweren Glasflaschen, weil Genesis sagt nur noch Light Bottles!
01:48:33: Das Gewicht hat auch Genesis nicht mehr.
01:48:36: Mein Parker gibt's ja nicht mehr.
01:48:38: Fragt doch mal jemand draußen, wer der Chefredakteur heute ist von Weihnatokrat?
01:48:43: Den kennt keiner mehr!
01:48:46: Keiner kennt William Kelly heutzutage.
01:48:48: nur wir die wir uns selber beobachten vielleicht auch einmal beneiden bewundern was auch immer du wie wenn man das Verhältnis untereinander isst aber die Zeit wo es die Gurus, sondern auf diesen Begriff den ich eh hasse gab wie Parker oder die Macht die Chances Robinson mal hatte.
01:49:09: Ähm... Ich glaube sie hat heute keiner mehr!
01:49:13: Du hast aber dann trotz einem selbst wenn du dich vielleicht ein wenig unter deinem eigentlichen Chefel stellst Aber trotzdem Möglichkeiten Dinge zu beurteilen, Dinge zu betonen, Dinge herauszuarbeiten.
01:49:26: Türkei zum Beispiel Wenn du fünf Seminare über die Türkei hältst.
01:49:31: oder event Engagements für Neuseeland, was allein durch dich einen anderen Fokus bekommen hat.
01:49:35: Oder Stefans Engagement um Deutschen Wein im Lorachampagne seinerzeit?
01:49:41: Also ich glaube schon dass man da sehr viel mit auslösen und bewegen kann...
01:49:48: Ich werde das sehr dankbar drum wenn ich das aber ich sehe mich so nicht.
01:49:51: also es ist etwas was ich an mir überhaupt nicht seh oder ich sehe diesen großen Einfluss nicht.
01:49:58: Stuart Pickett war mit sich halt jemand der noch an deutschen Wein tatsächlich nach außen gebracht hat.
01:50:03: Ja, aber ich glaube wer Weine interessiert ist mag vielleicht in manchem Rat folgen Aber die Gesetzmäßigkeiten die Parker vorgegeben hat Ich glaube das kann man heute nicht mehr wiederholen bei Wein und es ist auch gut so.
01:50:23: Also wir haben heute mehr Vielfalt unter den Weinkritikern oder Schreiben Weinautoren, da ist mehr Vielfalt im Wein.
01:50:32: Bessere Weine die Weinqualität ist wesentlich höher als sie früher war.
01:50:35: War wahrscheinlich noch nie so gut wie es im Augenblick ist oder?
01:50:37: Ja glaube
01:50:37: ich auch.
01:50:38: Hört man zumindest von allen Seiten dass da schon ein Level erreicht ist was durchaus Interessante ist.
01:50:46: Aber es wird nie wieder einen Parker geben und Chance es heute ist eine Institution aber ihr Einfluss ist nicht mehr nicht mehr das Wort Gottes.
01:51:01: Gibt es eine andere Entwicklung Richtung Digitalisierung etc?
01:51:04: Also siehst du da irgendwas wo Wein, also gibt's für dich ne Wunschlösung die Digitale sei ist für publizierende Medien für Händler für Sommys was auch immer also für Winzer wo du sagst Das wäre ganz gut wenns das geben würde oder sind das für dich der getrennte Ebenen Digitalisierung und Wein
01:51:24: weiß ich nicht, fällt mir gerade gar nichts dazu ein.
01:51:27: Mir fällt auch keine digitalisierte Lösung für was?
01:51:31: Für Logistik?
01:51:33: Für Wein?
01:51:35: Zum Glück... Nein!
01:51:37: Das Einzige das mir jetzt schuldigung dazu einfällt ist und es ist eigentlich nicht die passende Antwort.
01:51:42: Ich bin dankbar dass Wein noch nicht von KI probiert werden kann.
01:51:47: Das ist das einzige was ich da zu sagen kann.
01:51:49: wenn die Weinbeschreibung demnächst von KI kommen dann ist es für mich Das Ende meiner Karriere, wenn es so ist dann will ich auch nicht mehr.
01:52:01: Also ich hoffe das KI am Wein scheitert dass wir noch besser sind.
01:52:05: Das ist das Einzige was mir
01:52:06: für den Wein scheitet.
01:52:07: Für meine Sparte.
01:52:08: seht ihr schon so oder ich würde selber so sehen, dass die KI selber rein vom wissenschaftstechnischen der beste Sommie ist.
01:52:17: Dass ein Sommi gar nicht das leisten kann von den Empfehlungen heraus was eine KI leisten könnte.
01:52:21: aber die persönliche Ebene Die Ansprache, diesen intuitiven Wortwilz, diesen Austausch.
01:52:27: Das kann der KI glaube ich nicht mit dieser persönlichen... Wahrnehmung leist.
01:52:34: Was
01:52:34: kann ein KI als Sommelier leisten?
01:52:37: KI kann die Weinkarte gut absprechen, das ist klar und wenn ich genau definiere was ich möchte, kann KI etwas ausspucken.
01:52:44: aber selbst wenn ich schon sagen wie wir möchten einen fruchtigen frischen Wein dann kann KI nur das rausfiltern was der Sommelier vorher eingegeben hat unter Frisch- und Fruchtig.
01:52:53: also KI kann noch nicht frisch und fruchtig definieren.
01:52:55: das ist also Geschmack definieren
01:52:58: könnte aber kategorisieren.
01:52:59: und dass dann segmentiert aus spucken bzw auch eine Größe der Weinwälder miteinander abgleichen, verschiedene Weimbeschreibungen analysieren und das dann differenziert wahrgeben oder?
01:53:09: Weiß ich nicht.
01:53:11: Rentiert sich es dafür die ganze Energie zu verschwenden in diesen riesigen Rechenzentren damit ich weiß dass Riesling frisch und fruchtig ist?
01:53:20: muss ich wirklich alles nur noch über KI machen?
01:53:24: also wenn die Komponente werden ja vorhin darüber gesprochen ganz am Anfang da sind ob du dich jetzt noch erinnerst Mensch ist der Mensch wichtiger oder das Weinwissen beim Sommelier?
01:53:34: Und ich glaube, der Mensch ist unwahrscheinlich wichtig.
01:53:37: Weinwissen kommt dazu und ich hoffe dass das nicht ersetzt wird durch KI.
01:53:45: Ich spreche nicht von Weinlisten die man heute auf dem iPad kriegt.
01:53:47: Das meine ich nicht weil es einfach eine Weinkarte auf elektronische Art und Weise, auf digitalisierte Art undweise Wenn es die menschliche Komponente, ich glaube sie ist nicht ersetzbar beim Wein noch nicht!
01:54:00: Nicht kommen.
01:54:18: Greg Sherwood, Master of Wine bewährt den Rubicon- Twenty-Twenty von Merlos aus Südafrika mit six und neunzig plus von hundert Punkten und nennt ihn The Complete
01:54:26: Package!
01:54:27: Dass es keinen Wein der Eindruck machen will, er ist der Eindruck... Der Rubicon twenty-twenty ist eine klassische Assemblage aus sechsundvierzig Prozent Cabernet Sauvignon, Sechsneißig Prozent Merlot, Elfprozent Caberni, Francienprozent Piety Verdot.
01:54:41: Jede Parzelle, jede Sorte wurde separat fermentiert bevor die Komponenten nach acht Monaten in dreihundert Liter Fässern zusammengeführt wurden und weitere zehn Monate zur Harmonisierung folgten.
01:54:53: Insgesamt achtzehn Monate Holz!
01:54:56: Kein neues Barikspektakel sondern kontrollierte Reife Dann Flasche dann Geduld.
01:55:02: Mehrlos liegt fünf Kilometer von der Force Bay entfernt damit ein klimatisch eigenständiger Ort.
01:55:08: Das Gut verbringt weniger Zeit über der kritischen, thirty-fünf Grad-Schwelle bei der die Rebe abschaltet als fast jeder andere Betrieb in Stellenbosch.
01:55:17: Das ist
01:55:17: keine meteorologische Kleinigkeit!
01:55:19: Bei thirty-five Grad stoppt die Fotosynthese Der Zucker steckt unkontrolliert Die Säure fällt, die Aromatik kollabiert.
01:55:25: Was unter dieser Schwelle bleibt reif?
01:55:28: gleichmäßig Langsam In Konzentration statt Stress.
01:55:33: Die Erde bei Merlust findet typischerweise etwa zwei Wochen früher statt als der regionale Durchschnitt es vorgibt, was phenologische Reife vor den Märzregen ermöglicht.
01:55:44: Und ja!
01:55:45: Merlos ist definitiv ein deutscher Name.
01:55:49: In Deutschland gibt einer Farm einen deutschen Namen.
01:55:51: Der erste Besitz der Farm, ein deutschem Migrant namens Henning Huysing ließ sich in die Nieder- und Nandesein Neues zu Hause Merlusst.
01:56:01: Blasher of the Sea, weil das Herrenhaus auf einem Granitfeld nur fünf Kilometer von der Fallsbären entfernt drohen.
01:56:08: Das war kein politischer Überschwank – es war eine Beschreibung der Gegebenheiten!
01:56:13: Die Meerespriesen kommen täglich vom Ozean herüber, bremsen die Mittagshitze, senken die Abendtemperatur und das Herrenhaus fängt sie auf wie ein Windmesser, der nie schläft….
01:56:24: Die Farm wurde von einem Mayberg-Profan gekauft, der das ikonische kapphollenische Ehrenhaus und den Keller baute.
01:56:35: Mehrlust ist seither in der Familie geblieben.
01:56:38: Acht Generationen!
01:56:39: Zwei Weltkriege!
01:56:40: Apartheit!
01:56:41: Sanktionen!
01:56:42: Mehrlost blieb.
01:56:43: Hannes Mayberg, achte Generation studiert in Logiengeisenheim.
01:56:47: Hannesz arbeitet danach bei Lafid in Frankreich?
01:56:51: Und bei Oettinger in Deutschland, bevor er nach Merlos rückkehrte.
01:56:54: Er hatte kein Eile!
01:56:55: Das Gut lief nicht weg.
01:56:57: Nico Mayberg, Hannes Vater, fuhr neunzehntsechzig nach Bordeaux – Nicht als Tourist, als Weinbauer auf der Suche nach einer Idee.
01:57:04: Was er fand war eine Offenbarung mit einfacher Logik Die Maritime-Lage Bordeaus Mit einem ozianisch temperierten Klima neben den Kiesböden Innen der Lage von Merlos Im Easter River Valley Stellenbosch, fünf Kilometer von der Forstbeeren fährt.
01:57:21: Erstaunlich!
01:57:22: Gleiche Meerestemperierung, ähnliche Böden, gleiche Wärme, kälte Balance, Bordeaux macht aus dieser Konstellation Prämie und Krongrüß.
01:57:29: Warum macht mehr Lust nicht dasselbe?
01:57:33: Ein Problem ist gab kaum Cabernet-Front in der Cabregion Merlot überhaupt nicht.
01:57:37: Jetzt kommt das Nähkästchen Mit Hilfe eines Pilotenfreundes schmuckelte erstecklinge herein.
01:57:42: Das ist kein Witz, das eine belegte Begebenheit.
01:57:46: Nico Mayberg ließ mehr Loflanzmaterial illegal einführen, weil das illegale Verfahren zu langsam war und die Idee zu groß.
01:57:53: Die pflanzenbehördlichen Grenzen interessierten ihn so wenig wie Weinweltgrenzen, die er ebenfalls zu überwinden vorhatte.
01:58:01: Merlos war das erste Gut, dass kommerziell sowohl Cabernet-France auch Merlo in Südafrika anbaute.
01:58:06: Das ist nicht nur eine historische Fußnote – es ist die Geburtsstunde einer Weinkardigorie!
01:58:12: Der Name stand neunzehnundsiebzig sollte der Erste Jahrgang werden.
01:58:28: Der Professor der Universität Stellenbosch, Dirk Oppermann schlug Rubiken vor.
01:58:38: Das ist eine reine Namensgeschichte der Weinwelt.
01:58:40: Rubicon ist nicht benannt nach einer Farbe, einer Lage, einer Flanz oder einem Nachnamen des Besitzer sondern... ...nach einer Entscheidung!
01:58:48: Den Moment der Unwiderruflichkeit.
01:58:51: und der Rubikon von mehrlos isst und bleibt das Aushängeschild des Weingutes.
01:58:56: Und man ist konsequent kein Rubikom wurde im bestimmten Jahr gegen produziert also im Debüt jahrgang neunzehntneunzig Dann fünfundachtzig, neunzig, zweitausendzwei, zweitausend elf und zweitauzeinundneinzehn.
01:59:05: Das Gut entschied jedes Mal das die Qualität nicht ausreichte.
01:59:09: Hannes Mayberg in dieser Entscheidungskultur den Kern von Mehrlust Ausdauer Und eine unerbittliche Bekenntnis und Qualität ist der Grund warum mehr Lust einzigartig geblieben ist?
01:59:20: Das Weingut heißt Meer lust!
01:59:22: Meereslust Freude am Meer.
01:59:24: Es liegt fünf Kilometer vom Ozean entfernt Der Wind kommt täglich.
01:59:28: Acht Generation Mayberg haben dasselbe mehr gehört.
01:59:32: Danke für diese Konstanz, danke für diesen großartigen Wein und nicht nur den großartigem Wein dem Weingut Merlos und natürlich dem deutschen Importeur dem Handelshaus Schlumberger!
01:59:42: Und die Infos zu diesem Wein bzw.
01:59:44: die Bezugsquellen findest du in den Show Notes
01:59:57: Hoffe ich auch, weil ich auch nicht weiß ob dieser absolut optimierte Wein wirklich der beste Wein dem Abend ist oder ob es eben da nicht dieses was du eben auch gerade sagt das Gesamterlebnis aus der Empfehlung aus dem Austausch aus dem Service heraus dass das so viel gewichtiger ist als eben dieser absolut perfekt ausgewählte Wein.
02:00:16: Aber eine spannende Entwicklung.
02:00:17: also glaube ich eine ganz ganz interessante Entwicklung und Ich mag es manchmal benutzen, um einfach inspiriert zu werden oder Ideen zu bekommen die ich sonst nicht hätte.
02:00:25: Daher ist für mich manchmal eben auch in der Empfehlung eine Sache wo ich von meinen gewohnten Faden abgewendet werde und auf neue Ideen komme.
02:00:36: deswegen finde ich das manchmal interessant.
02:00:38: Ja ja ne also ich nutze es!
02:00:39: Um Gottes Willen ist das heißt... ...ich bin kein Technikverweigerer und kein KI-Verweigerter.
02:00:43: Und Gottes Willes will ich nicht sagen aber ich freue mich einfach unglaublich darüber, dass es einen Bereich gibt der noch rein menschlich beurteilt werden kann.
02:00:55: Und das ist für mich immer noch Wein.
02:00:58: Ja und sehen wir auch daran, dass man ein Wein an verschiedenen Tagen unterschiedlich wahrnehmen kann.
02:01:02: Das kann eine KI nicht, so differenziert zu unterscheiden Dass man's darauf abstimmen kann und sich dann eben wieder miteinander austauschen kann.
02:01:11: Auch manchmal eben doch von den Personen abhängig.
02:01:13: Es gibt eine Person du trinkst ja wahrscheinlich mit unglaublich vielen Menschen Wein du gerne mal ein Gläschen Wein trinken würdest, also berühmt nicht berühmt tot oder lebendig.
02:01:22: Branche oder Nichtbranche?
02:01:23: Also jemand der dich reizt allein mit Wein über eine Flasche Wein, über mehrere Stunden sich auszutauschen und...
02:01:30: Dann habe ich immer schon gesagt, wenn ich mich immer schon mal kennenlernen wollte!
02:01:37: Habe ich lange nicht mehr drüber nachgedacht.
02:01:38: Man macht manchmal immer solche Spiele, wenn man am Tisch sitzt und auch den Wein wartet.
02:01:43: und dann überlegen wir uns, mit wem wollte ich schon mal Wein trinken?
02:01:49: Mir fällt gerade keine kluge Antwort ein.
02:01:50: Ich habe früher gesagt Steven Hawkins wäre der Mensch, mit dem ich mir am liebsten auseinandersetzen würde.
02:01:56: ob das heute noch der Fall ist kann ich gar nichts sagen Aber das war eigentlich immer der Mensch, wo ich gesagt habe den Ich bewundere wie er sich durchgesetzt hat.
02:02:08: Mir fällt jetzt keine Person rein.
02:02:10: Ja, aber ich
02:02:10: finde den Gedanken schon allein super interessant.
02:02:12: einfach dann... Das Schöne beim Wein ist dass er öffnet also weil er eine persönliche Wahrnehmung in einem wach ruft und ich hab das Gefühl des Menschen beim Wein das Verlangen haben sich mitzuteilen sich auszutauschen zu reden und dass kein stilles Getränk ist, sondern ein kommunikatives Getränkk.
02:02:32: Und wenn man so jemanden der wahrscheinlich sehr, sehr kopflastig war zum Reden animieren kann – das ist glaube ich eine spannende Geschichte.
02:02:41: also was?
02:02:42: Ja vielleicht jemand, der die Kompetenz auf einer anderen Ebene hat, sodass er akzeptiert, dass man auch eine Kompetence in dieses Gespräch mit reinbringt.
02:02:52: ja Also das wäre mit Sicherheit, ich denke mir kein Schauspieler.
02:02:56: Ich könnte jetzt auch den Witz mit Bad Bunny machen aber das wär nicht Bad Bunny sondern es wär tatsächlich jemand vielleicht den Erfinder von KI.
02:03:06: Aber heute mit dem Glückliches und lass uns mal ein Meintrinken ist dass das einzige Gut der Menschheit das noch nicht durch ihn quasi definierbar ist Das wär so jemand... das find' ich viel spannender.
02:03:20: Ja stimmt
02:03:21: interessant Echt?
02:03:23: Das Spiel habt ihr immer gemacht, wenn ihr am Tisch auf dem Bein gewahrt.
02:03:26: Wir haben immer welche Rebsorte wärst du?
02:03:28: oder welcher Wein wärst
02:03:29: Du?
02:03:29: Ja das sind so diese Spiele, die.
02:03:31: welche Rebsterorte wär's Du?
02:03:32: oder was haben wir gemacht.
02:03:33: Du kannst ein Sechserkarton Wein packen und ins All schießen.
02:03:38: Wenn die Maßmenschen ihn finden dann sie die Weinkultur auf der Erde verstehen.
02:03:43: Welche Sechs Flaschen würdest Du reinpacken?
02:03:46: Das sind immer so die Pausenspiele.
02:03:47: ja wenn Du irgendwo an den Wein... Ich hab einmal in Spanien an so einem Weinbettbewerb als Schuhrohr und saß am Tisch.
02:03:55: Und die haben es so langsam, so langsam gemacht... ...und da haben wir all diese Spiele gespielt!
02:03:59: Das ist ja witzig!
02:04:00: Kannst du das runterbrechen?
02:04:01: Welche Rebsorte du
02:04:02: wärst?!
02:04:03: Es ist immer so was Spannendes wie man sich selber sieht und wie man glaubt von anderen wahrgenommen zu werden.
02:04:08: Mich hat das tatsächlich nur niemand gefragt.
02:04:10: Wir hatten das damals nicht gespielt.
02:04:11: welche Rebsort wäre ich.
02:04:14: Ich wäre weiß.
02:04:15: Du wärst weiß?
02:04:15: Ja, ich wäre definitiv weiß.
02:04:17: Ich war in diesem Spektrum Wahrscheinlich von Riesling und Sauvignon Blanc.
02:04:24: Also zu schade ist so gerne ich sagen würde, Schadoni... Ich bin Schadonni!
02:04:30: Eindeutig Schadonie!
02:04:31: Nein, ich bin eher in dem Spektrum Rieslingen-Sauvignon-Blanc.
02:04:35: Zu blubrig und zu vibrant und zu nervös für Schadounni glaube ich.
02:04:44: Was bist du?
02:04:46: Ich dachte immer, ich ben Scheueriebe.
02:04:49: Silvio, nein!
02:04:51: Doch also Scheu-Riebe auf der...also manchmal unterschätzt ist.
02:04:55: Kann was durchaus hoffentlich Attraktives Unterhaltsames haben aber manchmal gar nicht so... Also ich glaube man kann auch Scheu Riebe mehr rausholen als viele vermuten und ich wollte mir nicht anmaßen, schade oder nie zu sein zum Beispiel.
02:05:13: Und daher behalte ich mich für eine Scheueriebe, weil so auf der einen Seite schon durchaus strukturiert darstellbar.
02:05:20: Braucht eine gewisse Erziehung, brauchen gewissen Rahmen und ja es hoffen die unterhaltsam.
02:05:26: also das wäre meins.
02:05:29: Es gibt sehr viel schlechte Chardonnées auch Das muss er sagen.
02:05:32: aber Chardonni wenn ich von Chardonnie spreche dann ist Chardonnee immer das was nahe an die Prafektion kommt und ruhig elegant.
02:05:38: Chardonny ist elegant.
02:05:41: Ich kann natürlich auch elegant auftreten.
02:05:43: Klar, aber ich bin eher flippig und von dem her leider nicht die Chardonnay-Variante.
02:05:51: Aber wenn ich ehrlich bin... Riesling!
02:05:54: Immer manchmal bissig durchaus Säure zu hoch, kann manch mal ein bisschen sticheln, aber immer duftig wird.
02:06:05: nie übersehen würde nie was sehen.
02:06:07: Aber wenn du sagst, du bist eine Mischung aus oder mehr manchmal Sauvignon Blanc, manchmal Riesling wo ist meine Scheuriebe da?
02:06:14: soweit von ab?
02:06:15: Ebenlich ist ja ne Scheurieribe, oder?
02:06:19: Jetzt bist du wahrscheinlich nicht der größte Scheuriebenfan wie ich das so raushöre.
02:06:24: Ja, es gibt immer Ausnahme.
02:06:26: Es gibt immer gute Scheureben.
02:06:30: Sehr politisch!
02:06:31: Das ist sehr hüffig.
02:06:35: Ich
02:06:35: unterrichte ja Deutschland bei WSIT.
02:06:37: Ich underreichte das auch in Frankreich und auch in Norwegen, in Oslo, in Paris und Bordeaux und in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol manchmal auch.
02:06:47: Dann sage ich immer muss ja auch Scheurebevorstellung Müller-Togau.
02:06:51: auf die Scheurebe.
02:06:52: Ich möchte jetzt mal gerade den Side Step machen, Müller-Turgau Es wird sicher... es gibt bestimmt irgendwo einen Winzer der einen guten Müller Turgau machen kann.
02:07:02: Aber ist die Ausnahme und nicht die Regel!
02:07:04: Es gibt auch Winzer, die sehr gute Scheureben machen.
02:07:08: Klaus Peter Keller hat früher eine Scheurebe gehabt, die ich gut fahre.
02:07:12: Es gab immer einen Winzer plötzlich damit eine Scheurbe bekommt wo er sagt, ja echt?
02:07:16: Gut!
02:07:17: Ich würde mir nie eine Scheuerebe kaufen oder bestellen.
02:07:19: Das sind die Ausnahmen nicht die Regel.
02:07:21: und bei Riesling und bei Sauvignon Blanc ist die Regel schon sehr gut.
02:07:27: Und die Ausnahme ist schlecht.
02:07:29: Also ich drehe es so um... Die Ausnahme bei Rießlingen ist schlecht und die Ausnahme bei Sauvinion Blanc sind schlechte Winzer dann.
02:07:37: Super Betrachtung, viel total spannend.
02:07:39: Also ja und genauso würde ich unterschreiben hast du recht.
02:07:43: Interessant!
02:07:45: Sollte man die Aussage nochmal überdenken?
02:07:49: Bloß nicht Müller-Tauger aussagen.
02:07:50: Nein, nein bitte nicht.
02:07:54: Und wie geht da deine Betrachten Richtung Pivis?
02:07:57: also weil das würden ja vielen... auch Pivis zuschreiben, dass es durchaus Interessante geben könnte.
02:08:04: Vielleicht fällt noch nicht bespielt ist.
02:08:06: Eine gewisse Zukunft darin gesehen wird sich viele Winzer damit auch ernsthaft beschäftigen.
02:08:11: Ist das wo man sagt da sollte man Fokus drauf richten?
02:08:13: Es könnte ein Trend werden.
02:08:14: Ist es zeitgemäß oder wird zu viel Engagement da reingesteckt für das was erbringen kann?
02:08:24: Momentan ist die Entwicklung bei Pivi Und ich kenne mich recht gut aus dabei.
02:08:30: Einfach nur auf einer theoretischen Ebene.
02:08:32: Das hat folgende Hintergründe, die Piwi ist die momentan erfolgreich sind.
02:08:37: Es sind alles extrem aromatische.
02:08:39: So wie Negri, so wie Nyak.
02:08:41: Bis dato ist noch nicht die Piwis gefunden, die eigentlich weiß vor allen Dingen rot ohnehin, die qualitativ konkurrieren kann.
02:08:55: mit haben wir es jetzt gerade mal genannt, Riesling oder Chardonnay.
02:08:59: Also sie sind gut, sie sind trinkbar, sie ist nett aber ihnen fehlt noch viel an Tiefgang an dem was über diese ersten Eindruck hinausgeht.
02:09:14: Wein mit Seele und das wird noch kommen.
02:09:18: Du
02:09:19: glaubst aber auch so, es wird kommen.
02:09:21: Es gibt Potenzial
02:09:22: dort.
02:09:24: Vor allen Dingen der Nachteil der armen Pivis ist dass sie halt da jetzt gerade gepflanzt werden wo die normalen, die nicht gezüchteten Rebsorten wie Riesling oder Chardonnay oder Sauvignon Blanc kaum überleben können.
02:09:38: Wo's extrem nass ist, was extrem kühl und trocken ist Und da werden gerade die Piviis gepflanzt, weil nicht mehr die Voraussetzungen da sind für ... ist das eine Naturgegebene Rebsorten.
02:09:52: Das heißt noch es noch nicht erforscht wo eine Pivi wirklich toll performen könnte?
02:09:57: Vielleicht ist eine Pavi an einer großen Lage glücklich und strahlt plötzlich!
02:10:05: Das weiß man jetzt noch nicht, weil sie da noch nicht gepflanst ist.
02:10:08: Das Punkt eins, Punkt zwei ist man weiß auch noch nicht wie mit ihr umgehen Im Keller.
02:10:14: Ich habe jetzt einen Solaris, den ich jemals hatte im Holzausbau aus Dänemark getrunken.
02:10:22: Jetzt, wenn wir das Weingut sagen, es kriegt den Namen wieder nicht raus also aus Dänemark und fand ich echt fantastisch hat was Schablieskes sogar an sich gehabt so irgendwo zwischen Pogund und Schabli.
02:10:35: und dann hab ich mir gedacht hey!
02:10:37: Es geht vielleicht doch etwas damit.
02:10:40: aber das war auch noch mal die Ausnahme.
02:10:42: Das ist auch ein Zufallsteffer.
02:10:45: Es wird dauern, bis man die richtigen Gräbsorten hat.
02:10:49: Vor allen Dingen rot und regent.
02:10:52: Die Zukunft des Regents sehe ich noch nicht die Große.
02:10:55: Aber, sagen wir mal, Saturnuach!
02:10:59: Satan Noir klingt auch noch total sexiger.
02:11:02: Die Namen sind ja jetzt super sexy, nicht mehr regent oder nicht mal Solaris oder nicht mehr Johannita den.
02:11:08: der Neues da bei roten Pivis ist Satan Noire und dann schmeckt es sich besser.
02:11:16: Ich habe einen probiert aus Deutschland sogar, der war wirklich akzeptabel.
02:11:19: also er war beachtlich achtsam!
02:11:22: Beachtlich respektvoll gewürdigt von mir.
02:11:26: Aber es ist noch nicht das, wo ich sage, dass du dir jetzt zehn Tage
02:11:29: trinkst.".
02:11:29: Ja zum einen wie lange ist die Geschichte überhaupt?
02:11:32: Das finde ich sollte man auch immer im Betrag ziehen.
02:11:33: also wie lang experimentiert man wirklich darum?
02:11:37: wer hat's ernsthaft wirklich versucht?
02:11:40: hat die gleiche Aufmerksamkeit der Rebsorte zugesprochen wie Du sagst in der Lagenauswahl in einer späteren späteren Treatment dann irgendwo nach dem Ausbau und der Winifizierung hat versucht, vielleicht auch eine eigene Identität dafür zu finden.
02:11:53: Also nicht unbedingt ähnlichen mit alkoholfreien Weinen, dass man versucht das einem und dem anderen zu vergleichen obwohl es unterschiedliche Sachen sind.
02:12:01: Und erst wenn man's separat betrachtet könnte man Zugang dazu finden.
02:12:05: So sehe ich es persönlich auch mit Pivis, dass mal eine eigene Interpretation dafür finden sollte und nicht versuchen das einem oder den anderen zu vergleichen.
02:12:14: Also ich glaube ist es nur ein langer Weg aber der Weg beschritten und wird weitergehen.
02:12:19: Aber ist es die Zukunft?
02:12:20: Würdest du das so sehen oder ist das...
02:12:22: Die Zukunft bei meinen, nein!
02:12:24: Es ist eine Sparte beim Weinen.
02:12:27: Den Spathe ist die Piwi-Sparte und sie versuchen ja umzunennen weil Piwi ist er schon im Namen implementiert dass es Pilzkrankheit hat.
02:12:37: also von dem her es wird irgendwann eine Spate sein für jemand der erstens das trinken möchte, zweitens keine Spritzmittel mehr einsetzt und so weiter.
02:12:49: was halt damit kommt der das will wunderbar machen.
02:12:54: ich werde noch normalen Wein trinken.
02:13:01: Die selbe Diskussion können wir jetzt führen über entalkolisierten Wein, ja oder nein.
02:13:07: Ich finde es toll dass es das gibt!
02:13:09: Es ist eine Sparte und wenn ich entalkalisiert trinken will dann... finde ich das super.
02:13:15: Ich habe einen ganz tollen Riesling Sekt, ein ganz neues Zero von Caroline Diehl mit dem besten Grundwein von Deals also vom Schloss Goudil.
02:13:25: Der schmeckt tatsächlich, er schmeckt nach Rieslingen!
02:13:27: Er schmeckt nicht wie toller Sekt den ich trinken will aber es schmeckt so dass man trinken kann wenn man am Ende eben mal kein Alkohol trinken möchte und ich find' das toll, dass sich die Wahl hat.
02:13:38: Und... Dass sich die Wahllapf zwischen Piwi, die Wahlhabt zwischen Entalkolisiert normalen, sagt mir das schon, normalen Wein.
02:13:48: und wenn ich die Wahl habe oder wenn ich Auto fahren muss werde ich vielleicht zum Alkoholfreien greifen.
02:13:55: Wenn ich mit drüber reden möchte und es durchdiskutieren möchte, vielleicht auch zum PIVI.
02:14:02: aber meine Wahl, meine erste Wahl fällt immer noch auf ein.
02:14:07: Ja und man glaube ich sollte es doch als Teil des Prozesses dann irgendwo an sehen.
02:14:13: und nur wenn man den Prozess begleitet, kann sich es entwickeln als wenn man sie von vornherein irgendwie negiert oder ausschließt.
02:14:19: Und dann hat man eigentlich auch das sicher eher als Chance dass man beobachter ein Begleiter des Ganzen ist und auch die verschiedenen Steps mit erleben kann.
02:14:28: Klaus Thaler in der Jahr neunzehnundachzig hat auch nicht toll geschmeckt oder keine Ahnung.
02:14:32: E-Autos waren vor fünfzehn Jahren auch nicht mit der Reichweite ausgeschadet wie Sie heute sind usw.
02:14:36: Es sind auch nur alles Teile der Prozesse.
02:14:38: aber gibt's irgendeinen Trend der dich begeistert wo du sagst Schade, dass der nicht mehr ausgelobt wird.
02:14:46: Es gibt ja unwahrscheinlich viel Forschung, die betrieben werden.
02:14:50: Also eine Trennschuldigung jetzt.
02:14:53: Ich war noch gerade bei den Pivis.
02:14:56: Wir sind ja noch gar nicht da das CRISPR-Technik angekommen ist.
02:14:59: Sie wissen ob man es gut heißen kann oder nicht wo ein Teil der DNA da wird nicht die DNA verändert sondern einen Teil der DNA entfernt zum Beispiel gegen die Empfindlichkeit gegen Pilzkrankheiten.
02:15:09: Dieser kleine Teil dieser DNA, dieser Strich in der DNA.
02:15:13: Der wird entfernt und dann hat man plötzlich einen Riesling, der nicht gegen Pizkrankheiten empfindlich ist.
02:15:20: Das ist ja noch nicht ausgeplant, das ist noch nicht da!
02:15:23: Ist es gut?
02:15:23: Ist es schlecht?
02:15:24: Ich weiß es nicht... Also in dieser Richtung Trends, die noch nicht ausgeforscht sind.
02:15:30: Das war nämlich ganz interessant!
02:15:31: Ich hatte den Kollegen gebeten, wir hatten ja das Symposium hier in Deutschland im Wiesbaden.
02:15:36: Es macht auf einen Symposium und da war ein Forscher aus Italien dabei der CRISPR-Technik anwendet.
02:15:42: Er hat gesagt, bringst du bitte den Chardonnay mit damit man es verkosten können?
02:15:45: Und ich habe gesagt, das macht keinen Sinn weil das ist Chardonnet.
02:15:49: also du kannst es nicht schmecken dass da dieser Strich außerdem weg ist.
02:15:53: vielleicht ist das eine Zukunft Aber wie gesagt, das ist ein Eingriff der sehr weit geht.
02:15:59: Ich glaube da in der Forschung gibt es viele Projekte die in den Anfängen sind wo ich das Endegebnis nicht mehr erleben werde.
02:16:07: und trennst du als noch wissend Trends bei Wein im Allgemeinen?
02:16:11: Also siehst du irgendeine Sparte oder irgendein Trend wo du Schade findest dass der nicht genügend beachtet wird oder dass der keine Aufmerksamkeit erfährt oder was du selber eben...
02:16:24: Trend ist ja ein Zeitphänomien, weißt du?
02:16:26: Trends verändern sich jetzt momentan.
02:16:30: Ich finde es wirklich spannend mit entalkolysierten Weinen.
02:16:33: Wobei ich noch nicht den gefunden habe der mir schmeckt dass es mit Sicherheit gerade eintrennt.
02:16:38: Trend in der Zukunft weiß ich hab so viel Trendser lebt auch geschmacklich und ihr wisst nicht ob du dich noch erinnerst eine zeitlang die nur des sauvignon Phase Und dann trinkst du Sauvignon, bis er dir zu den Ohrwascheln rauskommt.
02:16:51: Heute trinke ich Sauvigno wirklich nur das Vorsicht.
02:16:54: Ich hatte auch Riesling.
02:16:56: Dann habe ich nur noch ein Jahr lang quasi nur Rieslingen trinken und ...
02:17:01: Man hat es ja auch in Winemaking, also erleben wir gerade auch in Wiesbaden immer, wo man jedes Jahr anhand von gewissen Gleichnissen im Stil der großen Gewächse sieht, was im letzten Jahr irgendwie gerade wieder neu entdeckt wurde.
02:17:15: Sei es eine gewisse finalische Ausrichtung, sei es eine Reduktion oder was auch immer... Zurzeit
02:17:19: ja die Reduktionen?
02:17:20: Ja,
02:17:22: wo wir beobachtet des Ganzen sind und dann auch merken wie es kommt, wie's geht Manchmal gewisse Elemente zurückbleiben aus einer anderen Sparte, sei es der Natural Wine-Sparte oder sonstiges Ruberschwapp.
02:17:34: Oder jeder plötzlich die letzten zehn Jahre nur noch ganz Traubenverkehrung gemacht hat bei Pinot Noir... Das schmeckt wie jeder Pinot noir auf der ganzen Welt genauso!
02:17:43: Julian Huber hat das fast auf Null reduziert inzwischen und finde ich ganz spannend dass die Leute auch wieder weggehen von diesen Trends, dass sie auch lernen, dass die Trends überzogen wurden.
02:17:51: Diese Reduktion, die du ansprichst?
02:17:53: Chardonnay, ob du Chardonnet aus Neuseelanden oder Australien hast oder aus Deutschland hat, die alle so reduktiv gemacht wurden.
02:18:04: Konntest du nicht mehr definieren woher sie kamen und wer dich macht?
02:18:09: Das begründet wahrscheinlich auch warum es dir nicht anders geht als mir dass man sich dann irgendwie auf Klassiker beruft weil man genau weiß da hat man und das würde sich auch nicht ändern was man gerne möchte dass die teilweise Trettresistenz sind und die klassischen Bugunderhäuser nimmst.
02:18:29: Die leben das so wie dieses Leben, über längere Zeiten.
02:18:32: Die Veränderungen sind dann so minimal wahrscheinlich auch aufgrund der Verantwortung diese dann letztlich haben um den Stil beizubehalten.
02:18:39: Ich glaube eine gute Trendvoraussage ist die, die jetzt eben noch nicht trennt ist.
02:18:45: mir fällt es immer wieder auf was zurzeit so out is als nichts anders Es bordeaux.
02:18:50: Ich spreche hier von Zentral-Europa, ich spreche jetzt nicht von Asien wo Bordeaux noch angesagt ist.
02:18:56: Aber hier ist Bordeau total out und Burgund ist gerade alles!
02:19:01: Ich glaube dass irgendwann wieder die Jahre des Bordeaus kommen werden.
02:19:06: Dass wenn wir jetzt Bordeux grad völlig negiert das im Klösschen ein paar Jahren aus irgendeinem Grund weißt du nicht?
02:19:12: Vielleicht weil ein leichteres Stil kommt oder weil jemand den Widerentdeckt hat, dass Bordeaud plötzlich wieder geheilt.
02:19:17: Schönste Beispiele für Loire finde.
02:19:20: Also gerade wenn du einen westlichen Teil der Lohan nimmst, wie das vor zwanzig Jahren kaum noch beachtet wurde und vor zehn Jahren wieder total aufblüht.
02:19:28: Beaujolais ist so ein Thema wo du sagst wow also garantiert erfahren viele Vincent auch nicht die Beachtung sie eigentlich verdienen dort in dieser Region aber wird ja mit einmal wieder richtig gefeiert also ohne...
02:19:41: Beaujollais ist ein Danke, Danke Syrio!
02:19:44: Das ist ein super Beispiel Aber es natürlich da war.
02:19:46: qualitativ auch wurde viel besser gemacht in den letzten Jahren.
02:19:51: Nur, schau mal den deutschen Markt an!
02:19:53: Die haben einmal Bushulier als diesen leichtfruchtigen Nouveau abgestempelt.
02:19:57: jetzt kommt kein guter rein.
02:19:59: Also du findest eigentlich kaum einen guten Bushulächer.
02:20:01: Ja stimmt aber es ist manchmal auch ein Prozess der sich dann irgendwie entwickeln muss und...
02:20:06: Jetzt kommen wir zu der Rolle des Sommeliers.
02:20:08: Da halte ich Sommeliiers für ganz ganz wichtig.
02:20:11: Das Sommelier ist dann wirklich auch sagen Ich komme aus Gast Kaho ich habe einen ganz tollen Beaujolais auf der Karte einen ganz tollen Krü, der sich wirklich mit Bogundern vergleichen kann.
02:20:24: Vielleicht sogar einer, der eben auf bogundische Art und nicht in Kohlen-Säure-Meischung gemacht wurde und mir den erklärt und
02:20:32: verkauft.".
02:20:34: Das ist das was ich mein ... Ich will nicht siebenhundertvierzig Seiten durchlesen und dann sagen, oh da ist ein toller Beaujollais sondern ich möchte dass Silvio zu mir kommt und sagt, ich habe eine Klasse Beaujallais, denn solltest du probieren?
02:20:48: Das ist eben das... und da nicht gute Jo, die du frisch entdeckt hast.
02:20:54: Den hatte
02:20:55: ich gerade auch wieder im Sinn.
02:20:57: und auch diese Situationen, die Du grade geschildert hast, weil ich glaube, dass es dann wiederum die ganz große Aufgabe von einem guten Zormee, dass er sich auf Deine Ebene hochdenken kann und anführen kann was Du in diesem Augenblick möchtest auch die Komplexität in deinem Weinanspruch, den du ja ohne Frage hast mitgehen kannst.
02:21:17: Also dass er deinen Niveau hat mehr oder weniger und dann aber trotzdem auf unterhaltsame Weise das nahe bringen kann.
02:21:21: Und dann eben auch versteht es in dem Augenblick Godeo vielleicht nicht die Wahl der Dinge ist.
02:21:27: Das war ich noch etwas wie bei Journalisten Winzer also jeder Sparte wo es um Erfahrung und Qualität geht, dass man also die besten sich von den Guten unterscheiden.
02:21:43: Gibt es bei dir noch irgendwelche Fazile, Wünsche, Gedanken und Projekte die du anstrebst.
02:21:49: Die für dich ganz wichtig sind?
02:21:50: Die du verfolgen möchtest oder wo du einen Wunsch denken hast?
02:21:55: Oder die finalhässig sind?
02:21:57: Es ist tatsächlich so dass ich bin jemand der eigentlich sehr zufrieden ist mit dem wie alles kommen ist.
02:22:07: Ich würde gerne erfolgreich bleiben, das ist wahrscheinlich was jeder will die nächsten Jahre und am liebsten möchte ich dass alles so bleibt wie es ist.
02:22:13: Dass immer der Wunsch der Nienerfüllung gilt?
02:22:15: Das ist sehr schade!
02:22:17: Ich habe ein tolles Jahr hinter mir, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, was noch Besseres kommt.
02:22:21: also für mich eines der Highlights meines Lebens war Co-chair zu sein bei Ticanta World Rhinowards dieses Jahr.
02:22:30: Ich hab viel gelernt dabei.
02:22:31: Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
02:22:37: Wenn ich da rausgehe, das ist jetzt vorbei.
02:22:40: Das ist acht Wochen her... Ich bin immer noch leicht verkartet von dem was kann er nachkommen?
02:22:46: Wovon kann man jetzt noch träumen?
02:22:49: Ich habe wenig Fehler gemacht in meinem Leben glaube ich.
02:22:54: Alles gemacht, was mir möglich war und ich hatte eigentlich nie ... Träume, das kam immer alles auf mich zu.
02:23:04: Also ich erwarte noch was auf mich zukommt demnächst.
02:23:06: Ich hoffe es ist wieder etwas Fantastisches Was überraschend ist Aber ein Traum im eigentlichen Sinne.
02:23:16: Ich habe alle träume gelebt Und ich hoffe dass nochmal irgendwo Etwas kommt wo ich danach sage Das war traumhaft
02:23:35: Ein Abstand sowohl zu Wein zur Szene dieser objektiven Betrachtung, in diese Meterebene gehen zu können und einfach Wein so natürlich zusehen.
02:23:44: Ich fand es so toll wie du gesagt hast, Wein darf man eben nicht auf einen Sockel heben!
02:23:48: Man sollte ihn einfach genießen.
02:23:49: Es ist ein Alltagsgetränk.
02:23:51: Natürlich nicht jeder Wein aber es gibt den Wein die man einfach trinken kann.
02:23:56: Und ja das mit deiner Spezialisierung, dass man da in einer professionellen betrachtungsweise mit eben dieser Ebene,
02:24:02: die Du in
02:24:02: der internationalen Weinzene bespielst.
02:24:05: Vielen Dank, dass du unsere Gästin warst.
02:24:07: Danke für dieses tolle Gespräch.
02:24:09: und großartig, dass wir mit dir die Kategorie Zombie and Friends bespielen durften!
02:24:14: Und ja... Du bist ein richtiger Freund vieler Sommies & Sommieren.
02:24:18: Und hätt' mir Publikum?
02:24:19: Wir hätten Standing Ovationz.
02:24:22: An dieser Stelle auch ein ganz großes Dankeschön an die Schlumberger-Gruppe dafür, dass Sie dieses Format begleiten, das wir deren Weine und Weingüter präsentieren dürfen dass wir vor allen Dingen Weine haben, wo wir hinter jedem dieser stehen.
02:24:36: Also auch
02:24:36: in dieser Episode hatten wir Weine von Argyollas mehrlos Nellis
02:24:41: Ausnahmeproduzenten nicht nur aus
02:24:43: ihrer Region uns eine Freude so besondere Weine und Weingüter eben in diesen Format präsentieren zu dürfen.
02:24:50: Vielen lieben Dank liebe Schlumbergergruppe!
02:24:52: Und damit verbunden den einzelnen Handelshäusern Segnetz Konziowini-Schlumberger Und nicht zu vergessen den Privatkundenportal Bremer Weinkolleg.
02:25:01: Weil es ist immer schade, wenn's ein tolles Weinprogramm gibt und nur die Profis können darauf zurückgreifen!
02:25:06: Für alle privaten Weingenießer gibt es das Bremer weinkolleck und der bremer-weinkollec.de hat jeder Zugriff
02:25:13: auf diese
02:25:13: Weine.
02:25:14: Schaut einfach mal vorbei Wenns euch gut geht, geht uns gut und besteht dieses Format weiter?
02:25:19: Dann kann ich sagen nach dem Podcast ist vor dem Podcast Nachdem Freitag ist vor Dem Freitagn Und nach Somian Friends haben wir wieder eine konventionelle, eine traditionelle Folge.
02:25:28: Somni ist die interessantesten Weinkänder unserer Zeit und nach Karo Maurer MW haben wir ebenfalls eine Frau aus Wiesbaden.
02:25:37: Elena Hartz-Gilling!
02:25:38: Mit Elena will ich verschiedene Themen besprechen unter anderem das finde ich ganz wichtig was macht eine Somniere wenn sie
02:25:44: aus dem Restaurant
02:25:45: rausgehen vielleicht nicht in den Handel gehen möchte?
02:25:47: welche Möglichkeiten gibt es?
02:25:48: Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es und da welche stolpersteine gibt es?
02:25:52: also Ich freue mich auf Elena und ich freu mich auf dich in der kommenden Woche bei Sommi, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit.
02:26:12: Mein Name ist Maria Anna Wimmer und ich bin Geschäftsführerin des Bremer Weinkolleges dem Privatkundenpartal an der Schlumbergergruppe Und ich würde schon behaupten dass vor allem Caro Maurer daran Schuld ist das ich da bin wo jetzt?
02:26:26: Wir haben uns im Rahmen des WST Diploma kennengelernt und Caro hat uns damals in verschiedenen Fächern unterrichtet.
02:26:33: Und ich fand es immer sehr beeindruckend mit welcher Freude, mit welcher Leidenschaft sie ihr Wissen zu Ländern, Rebsorten, Regionen geteilt hat.
02:26:43: Sie hat mich damals schon ziemlich angefixt für das Thema und ich wollte dann direkt weitermachen und dem Master-Fallen angehen.
02:26:51: Und Caro Maurer, als einer der zehn deutschen Master-Sophie meinte damals nur ganz trocken das sie nicht glaubt dass ich zum Studium zugelassen werde weil ich ja nicht in der Weinbranche arbeite.
02:27:01: Ich habe damals noch für das große Unternehmer den Hamburg gearbeitet das blaue Dosen mit weißem Inhalt verkauft und mir war in der Sekunde klar dass sich jetzt die Branche wechseln muss.
02:27:14: mittlerweile sind wir In Bonn quasi Nachbarinnen und ich freue mich immer sehr, wenn wir Zeit finden auf ein Glas.
02:27:21: Und auf den Austauschkauer ist ja viel unterwegs.
02:27:25: Sie moderiert Verkostungen sie schreibt, sie unterrichtet noch sehr viel und unterstützt vor allem auch die angehenden Masters of Wine in der Vorbereitung für die Prüfung.
02:27:37: Ich höre immer viele von legendären Bootcamps bei denen intensiv verkostet und intensiv trainiert wird.
02:27:44: kleiner Spoiler, ich habe es bis jetzt nicht geschafft außer an einem introductory course teilzunehmen mich für das Studium anzumelden.
02:27:52: Das gibt meine Zeit aktuell leider nicht her aber das ist ein anderes Thema was mich an Karo wirklich begeistert ist.
02:28:02: wenn sie etwas macht dann macht sich's ganz oder gar nichts.
02:28:04: das durfte ich miterleben beim master friends symposium im Wiesbaden ein hochkarätiges Event, das alle vier Jahre an einem anderen Ort auf der ganzen Welt stattfindet.
02:28:17: Es hätte damals in Australien stattfinden sollen – ich weiß nicht, welchen Grund es damals dann nicht geklappt hat!
02:28:22: Aber Karo hat wirklich alles daran gesetzt dieses Event nach Deutschland zu holen, hat Unterstützer mobilisiert, Unternehmen angesprochen und zusammen mit ihrem Master of Wine Kollegen einen Event über drei Tage organisiert bei dem alles da war international, was Rang und Namen hat in der Welt.
02:28:43: Der Master-Soverein in die Welt unserer Branche.
02:28:47: Und ich war total geflasht mit wie viel Einsatz und durchhaltungsvermögen Karo dieses Event vorangetrieben hat.
02:28:57: Ich bin sehr dankbar dafür dass sich unsere Wege vor ziemlich genau fünfzehn Jahren gekreuzt haben.
02:29:03: Karo in ihrer sehr offenen und ehrlichen Art hat mir eine Möglichkeit, eine neue Welt eröffnet über die ich sehr, sehr froh bin.
02:29:14: Es hat sich über die Jahre eine wirklich schöne Freundschaft entwickelt, die mein Leben sehr bereichert und als mich Karo gefragt hatte, ob ich ein paar Worte für den Podcast sagen möchte habe ich das natürlich sehr gerne gemacht und war selber sehr gespannt was ich in dem Gespräch mit Silvio alles über Karo erfahren werde, was ich bis dato nicht wusste.