Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
00:00:12: Guten Morgen zusammen, mein Name ist Stefan und
00:00:15: Bullis.
00:00:15: Und ich bin seit zwei Jahren in der Weinwelt unterwegs angefangen bei Eggerson
00:00:20: und mittlerweile bei Reidemeistern
00:00:21: Ulrichs.
00:00:22: Heute habe ich die große Ehre den lieben
00:00:25: Thomas in diesen Podcast einzureden.
00:00:29: Ähm...
00:00:30: Kurze Tomas!
00:00:31: Ich hab ihn kennengelernt heiligabend hat das hat im Frühschoppen im Jahr- und unsere erste Begegnung war so dermaßen schlecht
00:00:39: als da hab' ich mir gedacht
00:00:40: ach du Scheiße
00:00:42: Mit dem Typen
00:00:42: wirst du echt nicht warm.
00:00:44: Und irgendwie ein Gespräch führte aufs andere, dann meinte er,
00:00:48: komm mal in die Anna vorbei!
00:00:49: Bring mal dein Katalog mit!
00:00:50: Dann hab ich das gemacht
00:00:52: und haben uns kennengelernt, haben einmal gequatscht... ...und dann
00:00:55: siehe da wir haben uns eigentlich ganz gut verstanden.
00:00:57: Die erste Hausaufgabe
00:00:58: von ihm war trotzdem
00:01:00: echt
00:01:00: blöd
00:01:01: War auch eigentlich
00:01:02: unmachbar für mich mit meinem Portfolio und meinem damaligen Wissensschatz Und mein Vorgesetzter meinte nur
00:01:09: Boah Der ist echt n Arsch
00:01:11: ne?
00:01:12: Und dann haben wir gelacht,
00:01:13: da bin ich noch mal dahin.
00:01:14: Ich hab ihm gesagt hey du bist schon ein kleiner Arsch aber hier den Wein habe ich dir mitgebracht aus dem Savoira
00:01:19: wie du
00:01:20: wolltest.
00:01:20: Dann haben wir zwei drei Sachen probiert
00:01:22: und dann habe ich ihn so ganz vor schon bisschen zu Rebsorten
00:01:25: gefragt was er so mag was ja überhaupt nicht mag hat er mir gesagt übersehe trinke ich gar nicht gerne.
00:01:30: und so und ich hatte die ganze Zeit im
00:01:32: Kopf überseh das liebe ich voll
00:01:34: und ich feier das eigentlich.
00:01:36: man habe ich ihm einfach mal einen Malbec mitgebrach den haben wir dann
00:01:39: blind verkostet
00:01:40: aus Argentinien Und er fand den super.
00:01:43: und dann haben
00:01:44: wir ihm gesagt, ja
00:01:44: Argentinien.
00:01:46: Du Arsch!
00:01:47: Das trink
00:01:48: ich nicht.
00:01:49: Doch hast du doch gerade?
00:01:51: Ja und so ging es dann weiter.
00:01:53: auf einmal haben wir
00:01:53: uns dann regelmäßig getroffen Dann habe ich ihn mal eingeladen zu einem event dann haben
00:01:58: aber zusammen champagne
00:01:59: verkostet auf der rolling pin letztes Jahr und plötzlich waren wir echt gut miteinander.
00:02:06: Und das ging dann soweit, dass wir uns im Café
00:02:08: getroffen haben zusammen Kaffee getrunken haben
00:02:10: Gequatscht haben über alles mögliche
00:02:13: auch über Wein aber nie
00:02:14: über Business.
00:02:15: Das haben wir immer voneinander ferngehalten und auch gut so.
00:02:19: und
00:02:20: Vielleicht kommt man
00:02:21: irgendwann mal zusammen muss aber nicht und das ist auch gar keine Voraussetzung dafür weil mit Thomas kann man wirklich über Alles reden und ehrliche Fragen stellen zu allem, nicht nur zu Wein und daraus ist echt eine gute Freundschaft entstanden.
00:02:39: Und so eine Verbindung die bekommt man nicht
00:02:43: alle Tage
00:02:44: mit einem Thomas Uwe
00:02:45: Berg und ich weiß er polarisiert sehr er weiß auch selber wie er drauf ist
00:02:50: aber genauso wir.
00:02:52: es
00:02:52: mag ich ihnen und wollte ihn noch nicht anders haben.
00:02:56: und diese Freundschaft Die ist einfach nur
00:02:59: deshalb
00:02:59: entstanden, weil Herr Thomas sein Herz auf der Zunge trägt.
00:03:03: Und das machen nicht viele und es sind auch nicht viele Leute so authentisch und so ehrlich wie dieser Mensch.
00:03:10: Deswegen bin ich total stolz sagen zu können dass das mein Freund ist!
00:03:48: Wir sind im legendären Restaurantshorn, das jetzt von Nuka Schild geleitet wird und in dem Thomas Berg Gastgeber und Sommelier ist.
00:03:57: Zuvor war er über sechs Jahre Sommel- und Gastgebern bzw.
00:04:01: Restaurantmanager im Weinhaustante Anna ebenfalls in Düsseldorf.
00:04:06: Thomas ist eines der absoluten Urgesteine der deutschen Sommlerie und jemand, wie man so schön sagt alles von der Pieke auf gelernt hat also natürlich eher kargebrückter Sommelerie.
00:04:16: Serviremeister seit nuni zweitausend!
00:04:19: Jurymitglied, damals schon bei der Zeitschrift alles überweiht.
00:04:22: Das spricht eigentlich dafür wie lange er schon im Geschäft ist später beim Gummio und bei der Zeit- schrift Kapital.
00:04:28: Und er war und das hat mich so beeindruckt Mitglied des Prüfungsausschusses Gasgewerbe Der IRK mittlerweile rein und fünf Jahre davon sogar Vorsitzender.
00:04:37: also er hat dem Nachwuchs ins
00:04:39: Leben geholfen
00:04:41: und er ist einer der verbindlichsten verlässlichsten und höflichsten Kollegen die ich kenne.
00:04:47: Und das Schöne dabei, er ist nicht laut.
00:04:49: Er ist einfach da!
00:04:50: Dann damit ein und es sehr positiv gemeint eine gewisse Selbstverständlichkeit.
00:04:54: Er is einer der Handwerker unserer Branche.
00:04:56: Er's einer dem man als das Fundament unserer Weinwelt bezeichnen kann.
00:05:00: Genau das wirst du gleich merken.
00:05:01: Bevor wir ins Gespräch einsteigen möchte ich mich ganz herzlich bei der Schlumberger Gruppe dafür bedanken dass sie an unsere Seite sind.
00:05:08: Für die Schlumberg-Gruppe selber gehören die Handelshäuser segne Konzio Vigni als Spezialist für italienische Weine, natürlich Schlumberger und das Privatkundenportal Bremer Weincollekt.
00:05:19: Dafür dass sie uns auf wirtschaftliche aber auch auf händischer Weise, auf emotionale, auf visionäre Weise unterstützen und begleiten.
00:05:27: Und dafür, dass er heute hier sein kann.
00:05:30: Herzlich willkommen lieber Thomas
00:05:31: Berg!
00:05:33: Kannst du dich noch an... also ich bin sicher Du kannst sich noch erinnern Aber eines unserer ersten richtig gemeinsamen Erlebnisse war Anfang der zweitausend, ich glaube es war um zwei tausend fünf.
00:05:45: Du wirst das Jahr ganz genau wissen... Da wurde ich davon überzeugt, dass ein Zombie, wenn er einmal Zombie war wahrscheinlich wie Fahrradfahren immer wieder Zombie sein kann weil er durch dich für dich einspringt, einen Abend.
00:05:56: Ich war im Beinhandel tätig.
00:05:57: du warst mehr oder weniger allein in einem Restaurant also was Metres Zombie in dem Regali durch.
00:06:03: hieß das damals?
00:06:04: Ja alles
00:06:04: korrekt ja!
00:06:06: Und du hattest mir geschildert, wir hatten telefoniert.
00:06:10: Dass es total tragisch ist weil deine Frau in dem Wänen liegt oder deine Ex-Frau in der Wäne liegt und... Du nicht weißt, wie du das machen sollst.
00:06:17: Weil ihr halt Reservierungen habt und da hatte ich dir ein Angebot, naja gut, dann fände ich reinspringen.
00:06:22: Und so haben wir es damals gemacht.
00:06:23: Ich habe für einen Abend deinen Restaurant übernehmen dürfen.
00:06:26: Das war ein richtiges Erlebnis.
00:06:28: Welches Jahr war das?
00:06:29: Also das war eigentlich Geburt eines Sohnes Daher... du weißt es ja Ja,
00:06:32: das war genau... zwei
00:06:32: fünf oder?
00:06:33: Ja,
00:06:33: genau Richtig!
00:06:34: Das war am vierzehn Dezember zweitausendfünf
00:06:37: Ah ire!
00:06:37: Wow!
00:06:38: Wahnsinn, wie lange die Zeit hier ist, ne?
00:06:39: Fast...einundzwanzig Jahre
00:06:42: Solange kennen wir uns, also schon weit darüber hinaus.
00:06:45: Ich fand das damals interessant und spannend... ...und fand es eigentlich total schade dass man das nicht öfters macht.
00:06:49: Also dass man nicht öftest irgendwie... ich guck nicht so viel Fernsehen aber auf RTL-Zwei gibt's Frauentausch!
00:06:56: So was könnte man ja auch bei den Zombies machen, dass man Zombie-Tauschen macht.
00:06:59: Bei Köychen gibt´s es teilweise bei die Vorhinsdiener, aber bei Zombies gar nicht.
00:07:03: Das wäre doch mal irgendwie eine Innovation oder?
00:07:06: Nicht nur für einen Abend sondern für ne Woche tauschen sich die Zombies aus.
00:07:11: Ja, so könnte man zum Beispiel eine Plattform gründen.
00:07:13: Wir machen wir Summeli gesucht für einen gewissen Zeitrahmen um in die Betriebsferien zu gehen.
00:07:22: Zum Beispiel glaubst du es würde funktionieren?
00:07:24: Glaubst du das wäre interessant?
00:07:25: Also hättest du Lust darauf, in Dresden im Hotel Schlag nicht tot für ne Woche Masseau-Mee zu sein?
00:07:31: Das wäre auf jeden Fall ne coole Sache und müsste mal tatsächlich überlegen ob es Sinn macht.
00:07:38: Gerade ich müsste mich ja dann aus meinem Restaurant oder dem Restaurant, wo ich zuzeit arbeite.
00:07:42: Dann müsste ich mich für eine Woche auch verabschieden.
00:07:45: Da kommt ein anderer!
00:07:46: Also dafür sorgen wir das kein Problem.
00:07:48: Was wäre die größte Herausforderung?
00:07:49: Während es die Gäste auf die dich einstellen müsstest.
00:07:51: und wer ist die Weinkarte?
00:07:52: was würdet ihr wahrscheinlich am meisten zu schaffen machen?
00:07:56: Ist das anspruchsvollste für einen Zommel?
00:07:58: Das Anspruchsholz ist sich in eine neue Weinkarte hineinzudenken und natürlich auch in die Stilistik und Charakteristik Das Küchenstilz, den muss man ja auch erst mal verstehen.
00:08:10: Um halt die Weine entsprechend empfehlen zu können.
00:08:13: zu einer Küchen-Stilistik, die man ja selber nicht
00:08:16: kennt.
00:08:17: Klar kennt man Produkte aber gibt einem zehn Köchen eine Jakobsbusche und die zaubern Gerichte daraus, da kommen zehn verschiedene Gerichte
00:08:26: zustande.
00:08:27: Und unterschiedliche Gewürze, unterschiedlich Gesalzen mit unterschiedlichen Säuregradationen was ja alles in Wein dann irgendwo beeinflusst beziehungsweise umgedreht.
00:08:35: Absolut
00:08:36: korrekt, ja.
00:08:36: Was ist in der
00:08:37: Tat?
00:08:37: Ja und das ist das Schwächste.
00:08:39: Aber glaubst du man kann sowas theoretisch generieren wenn ich dir sage ich verwende dich Rotprodukte?
00:08:44: könntest du dazu ein Wein auswählen?
00:08:46: Ja gut man hat ja über die Jahre eine gewisse Erfahrung mit der Kombination verschiedener Ingredients.
00:08:55: zu gebratenen Jakobswurscheln oder zu gedünsteten Jakopswurschen weiß der Geier, was sie in Köchen da noch einfällt.
00:09:06: Aber man kann ja so ein bisschen abwägen.
00:09:08: Röstaromatik?
00:09:09: Was haben wir?
00:09:09: Haben eine Passonsfurchtsoße?
00:09:11: Haben wir eine Yuzu oder eine Hibiscus Ponzu-Schaum?
00:09:18: Wo ein bisschen Umarmel drin steckt... Das ist natürlich ... Man weiß es nicht wie es schmeckt aber man kann sich's vorstellen und leiden.
00:09:27: die Vorstellungen könnte.
00:09:29: Natürlich mit den richtigen Anwärmen, dass ein bisschen mehr Süße oder Säure drin ist oder mehr Rostormatik hier verwendet wurde kann man natürlich dann den Wein auch entsprechend zuordnen.
00:09:39: wenn man aber Weine da noch einen Ja hat die man Ewigkeit nicht mehr probiert hat.
00:09:44: Nehmen wir mal ja ich habe jetzt nach vier Jahren das erste Mal wieder in Zutausend Eber Petental von Gunderloch probiert.
00:09:53: Geiler Stoff also.
00:09:54: ich hab dem Ewigkeiten nicht mehr geprobiert und ich fand einfach sensationell und wer sich in den letzten vier Jahren entwickelt hat, ist schon gigantisch.
00:10:04: Ich finde
00:10:04: da hat man das gleiche Phänomen letztlich wie bei der Kombination mit Speisen.
00:10:08: Man kann vieles theoretisch aufgrund der Erfahrung durchspielen aber wenn man es kombiniert, wenn man probiert dann hat man so oft Überraschung.
00:10:17: Das habe ich öfters auch wenn ich jetzt zum Beispiel verschiedene Gläser für Weine nehme dass ich das zwar theoretisch durchspielen kann und ganz klar weiß okay bei dem Glas präsentiert sich der Wein so, aber wenn ich es dann probiere bin jedes mal so dermaßen überrascht und begeistert.
00:10:33: Das kann man wiederum theoretisch nicht machen!
00:10:35: Bei einer Weinempfehlung was ist für dich da das Wichtigste?
00:10:39: Also nicht Weinmenü, nicht die absolut perfekte Begleitung zu den Speisen, aber ein Gast jetzt hier gegenüber Die Begeisterung mit dem Wein, also spielt der Wein die Hauptrolle oder dass er zu den Speisen passt?
00:10:54: Also Gaddarek stimm ich ja den Gehen was du gesagt hast zu.
00:10:57: Weil... ...die Präsenz des Weines ist natürlich auch abhängig Formulas.
00:11:02: Was für Wenchelgläser etc.
00:11:04: Wenn ich aber eine Weinempfehlung ausspöche oder eine Weinbegleitung den Gästen anbiete, ist für mich erstmal das Wichtigste, was möchte der Gast und was möchte er nicht?
00:11:17: Da fragt man natürlich, worauf ihr Lust habt.
00:11:21: Hat der Geschmacksvorlieben oder Abneigung?
00:11:23: und man passt sich dann genau diesen Wünschen vom Gast an... ...und gibt dann eine entsprechend adäkarte Empfehlung dazu, wo man sowohl die Küchen-Stilistik als auch die Wünsche des Gastes miteinander auf einen Punkt um einen Nenner bringt.
00:11:40: Und gerade diese finale Empfehlungen mit dem Wein für den Gast!
00:11:47: finde ich enorm spannend.
00:11:48: und auch die Beschreibung, wie man dem Gast es offeriert.
00:11:51: Wenn man dann hört, das haben sie aber toll erzeugt und formuliert, ich spüre jeden einzelnen Aromen, den Sie jetzt vorgetragen haben.
00:12:00: Und dann löst du mit dem was Du empfohlen hast, mit dem Wein-Däne eingeschenkt hast – auch tolle Begeisterungsstürme bei den Gästen aus!
00:12:09: Was glaubst du?
00:12:13: Wie viel Prozent macht der eigentlichen beim Weinengenuss Das Verbale, die Präsentation aus.
00:12:19: Dass der Wein genommen wird.
00:12:21: Also kann man irgendwie ein Wein schönreden?
00:12:22: Das sind eigentlich neunzig Prozent auch wenn es kein toller Wein ist.
00:12:25: oder muss der Wein das halten und es ist nur eine Begleitung, eine Untermalung.
00:12:28: Letztlich ist ja die Beschreibung nichts anderes als den Auskleiden des Weines so wie als würden wir uns anziehen.
00:12:35: Und wenn ich jetzt...
00:12:36: Das ist eine schöne Metaphrasiebiohre.
00:12:38: Ja
00:12:40: also man kann sich damit kleiden, man kann sie sich damit ergänzen aber wenn mir das nicht steht, wenn's nicht zu mir passt, wenn du dich zu meinen Typ hast Da macht es keinen Sinn.
00:12:48: Aber ist das wichtig für dich?
00:12:49: Also dieses Wein beschreiben, hast du einen eigenen Stil?
00:12:51: Hast Du das gelernt?
00:12:52: oder wie würdest Du das einordnen?
00:12:56: Ja ich würde sagen Lernen kann man sowas nicht.
00:12:58: Das ist Learning by Doing.
00:13:01: Jeder legt sich ja seinen eigenen Stiel zurecht.
00:13:04: oder Man erarbeitet sich einen Stil in dem Wie man Weine präsentiert beschreibt und auch ... für sich selber analysiert, um dem Gast ein bestmögliche Empfehlung angedeihen zu lassen.
00:13:21: Und ich sehe das ja erst mal in erster Linie so... Ich bin ja der Bindekli zwischen den Gesprache des Winzers und der Sprache des Gastes und der Sparche uns als Summiges.
00:13:34: Ja stimmt!
00:13:34: Und ich versuche halt eben die Sprachen, die alle die gleiche ist aber mit einer anderen Verstimmtenis auf einen Nenner zu bringen.
00:13:44: Und ich denke, die Gäste finden die Beschreibung so wie es abgebe.
00:13:51: Die ist weder überkanditelt noch ist sie arrogant oder belehrend sondern einfach haptisch nachvollziehbar greifbar und auch für jeden irgendwo sehr verschintig.
00:14:04: Man muss ja nicht mit irgendwelchen Wörtern hier jonglieren, die kein Mensch schon steht.
00:14:10: Verkaufst du keinen Mann?
00:14:12: Aber wie gehst du dabei vor, wenn ich so ein Indiskfit fragen darf?
00:14:15: Es gibt ja so verschiedene Ausrichtungen für mich.
00:14:16: Auf der einen Seite gibt es das, dass man zu hundert Prozent den Wunsch der Gäste entspricht.
00:14:22: Also wer jetzt in Gas reinkommt und sagt hier, ich hätte mein Priminkivo, meinen Grauburgunder, meine Erpinikritische, meine Luca Anna, meinen Schlagmisch-Tutel nehmen.
00:14:30: Oder auf der anderen Seite bist du halt so der absolute Trendsetter und sagst, ich war da in Südwest-Ustbekistan... ...und hab die Natural Wine schlechthin irgendwie rausgeneriert.
00:14:39: Und die muss ich jetzt präsentieren!
00:14:42: Hast Du irgendwie Dance-Dir, wo Du sagst?
00:14:46: Ich möchte dem Gast dienen im wahrsten Sinne des Wortes.
00:14:49: Ich möchte mein eigenes Dir repräsentieren oder ich möchte total immer trendy Flashy sein.
00:14:55: Das letzte schließe ich mal definitiv erstmal aus.
00:14:58: Okay, weil ich bin nicht der Typ dafür.
00:15:01: Ich weiß gar nicht, ob es am Alter liegt oder an den Jahrzehnten, wenn man gerne ein Gast so ist.
00:15:08: Trends sind Trends her!
00:15:10: Ich springe jetzt nicht auf jedes Pferd auf um es zu reiken und zwangsläufig zu verkaufen.
00:15:18: Ein Stil, eine Vorgehensweise kann man sich manchmal gar nicht so zurechtlegen.
00:15:24: Es kommt immer auch auf den Menschen an, wie er es sagt.
00:15:27: Ich möchte jetzt meinen Primitivo.
00:15:28: oder haben Sie ein Primitivow?
00:15:31: Dann hat man ja schon zwei verschiedene Wege die man einschlägt um dem Gast zu sagen.
00:15:35: Tut mir leid ich habe leider kein Primitivot weil das nicht zum Stil der Küche passt oder wie auch mal oder mich meinem Empfinden entspricht oder meiner Begeisterung wenn ich mich dafür nicht begeistern kann.
00:15:51: Und dann gebe ich eine Entfehlung, und da gebe ich ne Adequate-Empfehlung die dann in eine andere Richtung geht.
00:15:55: oder ich versuche mal Gäste von etwasem Wollen zu überzeugen.
00:16:00: Die denn halt Eostandard graubunder Trinker sind oder vom Jörg's Kühne mit Liener Trinkersinn.
00:16:08: Da geben wir meine anderen Richtungen und dann versuche ich sie mal an weine Herren zu führen ohne sie zu überfordern und das finde ich persönlich nicht mehr... spannender, als wenn man dem Gästen dann halt immer etwas aufoptuiert oder zwingt.
00:16:22: Und dann empfiehlt du was und lässt sich ja probieren?
00:16:25: Was ist, wenn der fünfte Wein immer noch nicht schmeckt?
00:16:27: Wie gehst du mit so einer enttäuschenden Situation eigentlich um?
00:16:31: Da gehe ich kurz in den Keller, schrei mal eine Runde und dann gehe ich wieder hoch und dann kriege ich halt das nächste!
00:16:36: Ja... Ich hatte es in der Tat einmal oder zweimal zu Weinbarzeiten wo ich denn in der tat re kapitulieren musste und sagen musste Ich bin heute Abend hier zu Hause, ich kann Ihren Weingeschmack nicht lesen.
00:16:49: Wir hatten dann irgendwie fünf, sechs, sieben Weine durchprobiert und ich weiß nicht mehr wie viel das war.
00:16:53: Und ich wusste nicht woran es lag ob es am Gas lag dass er es nicht verbalisieren konnte was er eigentlich mag?
00:17:00: Ob es an uns lag dass wir einfach diese Weine nicht im Angebot hatten die er gerne trinkt oder ob ich halt wirklich voll daneben lag und wir haben uns richtig ... also nicht böswillig, wir haben da nicht irgendwie rumgeknatscht Sondern ich hab halt immer ein Probestück verabreicht, die haben probiert und sagten, nee ist nicht das was wir uns vorstellen.
00:17:19: Und es ging dann fünf, sechs, sieben Mal lang... ...und dann war dann irgendwann so für mich die Vernunftssituation wo ich sagte hier ist die Karte gucken Sie, ich komme nicht weiter.
00:17:29: Hattest du schon mal eine Verzweiflungssituation?
00:17:31: Äh... Das ist gut!
00:17:35: Ja, das
00:17:36: war für mich dann schon, wo ich dann sagte.
00:17:37: Boah!
00:17:38: Ich werde ab morgen
00:17:39: Postbote.".
00:17:41: Also die Situation kenne ich natürlich nur zu gut.
00:17:46: Selten dass es so lange dauert bis man beim Gast einen entsprechenden Bein gefunden hat aber... ...ich hatte mal eine ähnliche Situation.
00:17:55: Die kamen entweder auf mich nicht klar, die kam auch die Weine nicht klar oder wir haben uns einfach nicht auf einer Ebene getroffen, wo ihr auch nicht weiterkam.
00:18:05: ... bin ich kurz in den Keller.
00:18:06: Ich habe mir einen Keller mal kurz einen weggeschrien und dann gesammelt oder bin ich wieder hoch, einmal durchgeatmet... Und dann ging es da weiter.
00:18:16: Dann hatte ich auch beim... Ich weiß das auch nicht mehr achten oder neunten, weil dann hatte ich gesagt sorry aber anscheinend ist alles was sie möchten und alles was ich ihnen serviere läuft in eine andere Richtung.
00:18:31: und also Sie haben die Möglichkeit von den offenen beiden was zu aussuchen.
00:18:36: oder sie trinken Bier, oder sie werden bei dir was ihr anfangs getrunken haben bei ihrem Sekt.
00:18:41: Ja.
00:18:41: So und
00:18:41: dann sind es auf ein Sekt übergegangen hat natürlich nicht zum Essen gepasst.
00:18:45: in dem Fall aber sei es so wenn sie damit glücklich waren war ich glücklich habe meine Ruhe gehabt Und kommt mich da noch wie andere Gäste weiter kümmern.
00:18:53: Man hat eine gewisse dann auch Konsequenz gelebt dass man's einfach einsieht Ja, was ist jetzt die beste Lösung?
00:19:01: Soll man sich aneinander irgendwie hochschrauben oder dann einfach vernünftig miteinander kommunizieren, dass man nicht für einander gemacht
00:19:07: wird.
00:19:08: Das ist wahrscheinlich der Nachteil von uns zu mir, das wir zum Restaurant gehören und man uns nicht austauschen kann.
00:19:14: Oftmals ging ja die Gäste in den Restaurants wo ich tätig war wegen einer Küche in dieser Restaurante Und wir waren dann halt irgendwie bei weg.
00:19:23: Ich hatte es in der Tat auch mal im Leerbach, da kam irgendwie ein Gast rein hat mich angeguckt und hat gesagt oh er ist ja immer noch da.
00:19:32: Wo ich dann dachte okay alles klar!
00:19:35: Aber das war so... Wir kamen halt überhaupt nicht miteinander klar und das war aber er wusste er hätte es nicht so laut aussprechen müssen.
00:19:43: Das
00:19:44: war... Ganz ehrlich das ist doch das.
00:19:46: das ist das schönste in einer Gassummi.
00:19:48: Wir haben jeden Tag mit verschiedensten Charakter und Persönlichkeiten zu tun, denen wir dienen aber uns nicht verbieten müssen.
00:20:01: Wir wollen den Gästen schöne Momente kreieren im Restaurant die bleiben sind, an die man sich zurück erinnern kann ob ... in einer Woche oder ein Monat, oder im Jahr.
00:20:13: Und wenn sie dann ist noch weiter kommunizieren an ihre und als Mehrwert für uns als Restaurant alt... ...oder als Persönlichkeiten die im Restaurant arbeiten,... ...dass an ihr Freunde oder Bekannte kommunizierend ist doch so okay.
00:20:27: Find ich mega!
00:20:28: Und finde
00:20:28: ich darf man auch nicht vergessen, es ist wirklich ein ganz elementarer wichtiger Punkt.
00:20:32: Wir haben so viele schöne Momente also wir haben unendlich.
00:20:35: Also sowohl jetzt geht nicht um Dankbarkeit aber das trotzdem spüren wie die dankbarkeit.
00:20:39: Ich find das großartig wenn Leute sich im rausgehen umdrehen sich nochmal bedankbar nochmal zu lächeln noch irgendwas sagen und Versucht da immer die parallele zu suchen zu anderen Berufsfeldern wann gehe ich mal aus?
00:20:51: Keine Ahnung Supermarkt drehe mich nochmal um bedanke mich noch einmal Wenn die Leute nett sind, eher selten.
00:20:57: Man prägt die Leute besondere Momente anlässe und begleitet eigentlich ganz viele schöne Momente.
00:21:04: Da hattest du mal so einen super schönsten Moment entweder als Gast oder als Zombie wo du sagst abends wenn ich mal einen doofen Tag hatte damit kann ich mich in den Schlaf weinen?
00:21:16: Das ist auch eine Frage, die pfft wie viel ein Herr?
00:21:19: das ist ja der Wahnsinn!
00:21:20: Ich
00:21:21: weiß wahrscheinlich
00:21:22: Millionen aber... Ja natürlich aber... richtig im Sinn geblieben ist, wo du sagst, Boss hat mich gewöhnt.
00:21:28: Wie sagt entweder du als Gast beim Kollegen oder während deiner Tätigkeit?
00:21:32: Während deiner über dreißig Jahre?
00:21:34: Ja das gibt
00:21:34: es sicherlich.
00:21:35: Du
00:21:35: bist echt schon über Dreißig dabei ne?
00:21:37: Na siehst du
00:21:37: alt!
00:21:38: Herr Danke sieht man mir auch an Aber gast zu mir hält trotzdem noch glaube ich relativ fit im Kopf und auch fresh.
00:21:48: Also solche Momente müsst ihr mal nicht gemerkt.
00:21:50: Ich hätte jetzt tatsächlich... Was haben wir heute?
00:21:52: Wir haben den Dienstabmorgung.
00:21:53: also Sonntagmittag Kommen Stammgäste, die aber jetzt eine Weile aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn das erste Mal ins Restaurant schon als seitdem ich da bin.
00:22:05: Und der Lukas, der schäpfe ich den Gästen vor und die sagten, Lukas du brauchst uns ihm nicht vorstellen.
00:22:14: Den Herrn Berg kennt er schon sehr gut allerdings ist er schon zehn Jahre her öffnet sein Telefon.
00:22:21: Thomas sie schreiben sich mit Berg mit GK.
00:22:23: ... zeigte sein Telefon.
00:22:26: Da steht Thomas Berg, ... ... Metosumie und Restaurantmanager Brasseri Stadthaus, wo ich die im Jahr... ... den ich in dem Jahr zwei Tausend vierzehnt aufgemacht habe,... ... aber es ist noch die Festnutzung abgeschwenkt.
00:22:36: Sehe sie?
00:22:36: Ich hab die Nummer noch verliehen!
00:22:38: Das sind so kleine Momente, wo man dann denkt, wow,... ... schön dass er mich nicht gelöscht hat.
00:22:45: Und ich hab ihm ja meine Handy-Nummer gegeben... ...und ein paar Stunden später kamen noch per WhatsApp eine Nachricht zurück.
00:22:53: Lieber Herr Berg,... Ach, Entschuldigung.
00:22:54: Wir sind sehr bei du Thomas.
00:22:57: Danke für den wunderschönen Mittag, den du uns heute bereitet hast.
00:23:00: Dein Wein auswahl und das Essen war einfach gerandios!
00:23:03: Ja?
00:23:04: Und das sind dann halt Momente wo ich sage, geil... Alles richtig gemacht.
00:23:08: Das ist das was sich in meinem Job nicht mehr missen möchte auch wenn er oftmals anschwingend ist.
00:23:15: Nicht gerade beziehungskonform ist oder auch familienkonform ist.
00:23:19: wir haben also oder ich kann für mich nur sprechen Ich Bin und kann nichts anderes und will auch nichts anderes als Gaskäber zu sein, Sommelier zu sein.
00:23:30: Und ich liebe die Gast-Somin mit Lapp und Seele und das ist das was ich den Gästen auch spüren lassen will.
00:23:36: Wenn das ankommt binst du zufrieden und genießt mir abends um schönes Gläschen Wein auf die Momente!
00:23:42: Aber du hattest doch teilweise Exkurs so oder?
00:23:45: Ich meine mich zu erinnern dass du auch im Weinhandel warst, dass du mal am Fernsehen warst... Nicht wenn ich sagen quatsch, aber auch diese Phasen der Weinwelt mitgespielt hast.
00:23:57: Wieso?
00:23:57: Hat es euch schnell zu voll von der Gastro?
00:23:59: oder war das dann in der Tat die Vermehrer-Nummer?
00:24:01: Oder war das Angebot des Lukrativen bis jetzt Millionär?
00:24:07: Schön wär's, wenn so wäre!
00:24:09: Nein, ich hatte damals, das waren zwei, siebzig glaube ich, eine Freundin, die mir sehr viel bedeutet hat und ich auch sehr geliebt habe... Und für sie habe ich dann das Angebot aufgegriffen und hab so die Welt des Online-Weinhandels kennenlernen dürfen können, hat mich auch sehr viel weitergebracht in der Art der Kommunikation.
00:24:33: Weil wenn man Weinen in einer Gastronomie vis-à-vis verkauft und auf einmal sitzt du nur vom Computer... und hast Weine, die du beschreiben sollst.
00:24:44: Aber darfst dann halt gesundheitsfördernde Begrifflichkeiten nicht verwenden wie revitalisierend oder animierend?
00:24:53: Das sind alles Begriffe, die dürfen schriftlich in einer Weinbeschreibung verfasst werden.
00:25:01: Ach wirklich nicht!
00:25:02: Ich darf jetzt bei mir ins Netz nicht schreiben der Riesling ist revitalisieren weil das könnte gesundheittechnisch
00:25:08: Ausgelegene?
00:25:09: Genau.
00:25:10: Wenn du das jetzt bei Instagram oder irgendwo beschreibst, ist das ja eine Sache aber es darf nicht wirklich im Internet sein.
00:25:17: Sie kann sein dass sie's geändert hat aber zur damaligen Zeit war so und dann sind halt viele Sachen wo du wirklich eins zu eins die Sachen abbilden musst.
00:25:27: dir auf dem Etikett stehen also Nennvolumen Alkoholgehalt Nicht geeignet für Schwangere Internet zu vieler Und wenn man das halt nicht einhält, kann man und ist damit dann fähig für jemanden der die Sachen und die Seiten kontrolliert.
00:25:51: Ich habe das zwei Jahre gemacht aber irgendwo hat mir die Gastronomie fehlt.
00:25:56: Wenn das Produkt Wein im Online-Meinenhandel eher zu einer Nummer verkommt.
00:26:02: für mich hätte ich auch Schuhe verkaufen können im Internet oder Möbel, also das kommt auf der gleiche raus.
00:26:11: Genau die gleiche Empfindung hatte ich auch, dass ich als ich im Handel war dann irgendwann gesagt hätte für mich selber realisiert habe, ich hätt es auch Teppiche verkaufen können oder was auch immer.
00:26:21: Also das Produkt wird unemotional.
00:26:23: und deswegen damals mein Schritt zurück in die Gastronomie wo ich gesagt habe Ich möchte genau diese Leidenschaft, ich möchte die Gäste spüren, ich will den Wein führen.
00:26:30: Ich möchte den Wein mit den Gästen zusammen probieren oder eben ich ja imaginär ... physisch.
00:26:37: Und das habe ich vermisst, das hab' ich vermisste im Handel und ähm... Ich find's gut diesen Exkurs gemacht zu haben.
00:26:42: Das hat mir ihr Kaufmensch auch hier gebracht.
00:26:44: aber der Schritt zurück war für mich ganz, ganz wichtig.
00:26:47: und Fernsehen also wie?
00:26:48: Wie kam das?
00:26:50: Zwei parallel dort glaube ich zur gleichen Zeit oder...?
00:26:51: Ja genau richtig!
00:26:52: Genau!
00:26:52: Ähm... Also ich muss noch mal eins bei dir jetzt einhaken... Gaston Wiee Man vermisst es.
00:27:01: Man vermisst die Arbeitszeiten, man vermisst dieses virtuelle ... äh quasi das virtuelle Ende des Visavilles mit dem Gastregen kommunizieren.
00:27:12: Wer sieht deine Leidenschaft?
00:27:13: wie du Wein empfiehlst?
00:27:14: Mit welcher Hingabe oder Euphorie du etwas verkaufst?
00:27:18: Das hast du im Internet nicht und du bist ja nochmal im stationären Weinhandel gewesen, sprich du bist Ja auch zum Kunden gefahren, hast die Weine mit dem probiert, analysiert.
00:27:30: Passen sie zur Küche?
00:27:31: Hast dir aufgeschrieben wer was gemocht hat an den Wein und konntest das dann halt paar Wochen oder ein paar Tage später erruieren und auch entsprechend wieder sagen fass auf der wein hatte gut gefallen.
00:27:42: ich habe eine Aktion zwölf plus elf ne Zwölf und zahls elf oder elf plus eins mehr.
00:27:50: aber in meinem handel ist es ja noch mal schwierig dass dann irgendwelchen Nasen Anrufen, was reklamieren.
00:27:59: Da fragst du nach, ja natürlich haben wir ein Meinkiller, der ist optimal.
00:28:03: Aber so schnell kann er nicht kaputt sein, den wir damals gekauft haben.
00:28:08: Ja und mit dem Fernsehen das war so gewesen es waren Weinhandel, der eine hollische Muttergesellschaft hatte und die wollte in Deutschland nicht Wein vor... wie heißt es noch?
00:28:22: Weinvorteil hieß das Ist ja völlig unattraktiv.
00:28:25: Und da hat sich der Chef was einfallen lassen und sagt er will nennen das ganze demnächst One Wine.
00:28:31: Dein Wein, wenn du den Wein aussuchst für die nächsten Wochen oder Monate ist es dein Wein und du kriegst immer einen Rabatt, der dich reizt den Weihnacht zu kaufen.
00:28:44: Aha!
00:28:45: Und irgendwie hat er die Brücke mal geschlagen so ein zwei drei hier vor in München.
00:28:51: Ich hab dann Schulungen bekommen, wie man sich im Fernsehen verhält.
00:28:56: Wie man seine Mimik reguliert steuert mit welchen Gesten man sich verständigen kann und
00:29:06: das
00:29:07: ist immer mal eine ganz andere Hausnummer fand ich persönlich sehr anstrengend.
00:29:13: die ersten zwei drei Sendung habe ich mich wirklich ein Hacket an weil Gott sei Dank hatte ich ne Super Moderatoren an meiner Seite Und sie hat genau die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt gestellt.
00:29:25: und zum Wein.
00:29:27: Und der Tolle war aber, du hast immer mal sie angeschaut, mal den Kamera geschaut.
00:29:32: Ich habe mir dann vorgestellt, die Kameras sind die Gäste.
00:29:36: Sind ja prinzipiell auch?
00:29:37: Genau!
00:29:39: Das Schöne war im Fernsehen, dass die Leute nicht live gegeben haben oder doch das waren live.
00:29:47: Echt?
00:29:48: Ja, das war live.
00:29:48: Wow!
00:29:48: Live ist krass.
00:29:49: Das war live.
00:29:50: wie bei QVC hat nur ein zwei Leute vor
00:29:53: und
00:29:55: ich habe versucht den Gästen meine Mimik so zu zeigen dass sich halt eine Begeisterung für die Wein-Darschelle darlege und auch ne ja einfach sagen wow das ist der Wein den muss ihr jetzt trinken weil genau dieser Silvana von Rudolf May es genau der richtige Spargewine
00:30:16: Punkt her.
00:30:17: Und das haben wir da gelobt.
00:30:19: und dann... Ich glaube auch, dass ich... Ich bin davon überzeugt, dass die nicht ein... Aber ich bin ja authentisch!
00:30:28: Ich bin ja nicht irgendwie falsch und genau diese Mimik habe ich denen auch zum Verschenken gegeben.
00:30:33: Das ist total spannend dieser Dialog mit der Kamera-Kamera-Moderatorin.
00:30:39: Dann
00:30:39: bist du mittlerweile zwischendurch am mit den Glas am Schwinden, dass die Weinflasche am öffnen während du redest und es geht irgendwann eins zu eins über.
00:30:52: Und das ist total spannend gewesen.
00:31:10: Es geht um einen Rosé Ein französischen Rosé Eigentlich wenn man so möchte Vielleicht sogar der aber zumindest einer der besten Französischen rosés Die je abgefüllt wurden.
00:31:21: Und auf dem Medikett steht kein OC Kein Code Provence?
00:31:25: Kein Bandol?
00:31:26: Keine geografische Verordnungshinweis, der dem Geholfer das Gefühl gibt Er wisse, was er kauft.
00:31:31: Stattdessen die unterste Klassifizierungstufe des französischen Weinsystems.
00:31:36: Offiziell ungefähr so bedeutungsvoll wie irgendwo in Frankreich gemacht.
00:31:40: und darunter steht
00:31:42: Etoile.
00:31:43: Darunter steht Domainsort Und dann ein Preis der die meisten Bordeaux-Premiergrübe schämt.
00:31:50: Die Erklärung ist wieder einmal bürokratische Natur und fast damit schon tröstlich!
00:31:55: Etoiles ist eine Asamblasche aus drei Ottweingütern.
00:31:59: Der Grenage kommt vom Château de Salle und Clomirée.
00:32:02: Beide, vielleicht weißt du es, Côte de Provence?
00:32:04: Und der Mouvelterie kommt aus Châteaux-Romasson im Bandol.
00:32:08: Da zwei verschiedene Appellationen im Glas landen kann keine einzige von beiden das Indikett tragen!
00:32:14: Frankreichs Weinrecht mit dem sicheren Instinkt des klassischen Bürokratens den besten Wein genau dort einzustufen wo ihn niemand vermutet.
00:32:22: Schreibt vor Werte Franz.
00:32:24: Das System sieht keinen großartigen Wein Es sieht einen Grenzfall Und das Ergebnis kostet hundertundzwanzig Euro und ist einer der bestbewerteten Rosésexamten Weinwelt.
00:32:34: Man könnte es durchaus als eine Niederlage des Systems nennen oder schlichtweg Ironie!
00:32:40: Natürlich ist die Geschichte dahinter wie fast immer unglaublich interessant, denn es begann... ...Achzehnundsechsundneinzehnte Marcel Ott einem jungen Agraringenieur absolvent aus dem Elsass.
00:32:50: Und dieser bereiste Frankreichs Weinberge und fand schließlich ein guter Provenz, dass ihn inspirierte.
00:32:56: Kurz zuvor hat die Reblaus, die Weinberge verwüstet.
00:32:58: Das Land war günstig!
00:32:59: Die Reben mussten neu gepflanzt werden
00:33:01: und Ott
00:33:02: sah nicht die Verwüstung.
00:33:04: er sah das Tiroir dass da runter lag den Schiefer Denkai... ...die Meeresluft, die Sonne, die zwei tausend acht hundert Stunden pro Jahr scheinen.
00:33:12: Und das Potenzial ist diese Region nie vollständig realisiert.
00:33:15: hatte Er kaufte
00:33:17: wieder und wieder
00:33:47: Schaddoromasser steht im Bandol.
00:33:49: auf kalkhaltigem
00:33:50: Sandstein
00:33:52: und sandigen Mergel.
00:33:53: Das Mowätere Land schlechthin, dass diesem Wein die Tiefe und Struktur gibt!
00:33:59: Und wenn du die Flasche siehst wirst Du von der Form begeistert sein.
00:34:02: Dir entwarf wiederum René Orts Sein Sohn?
00:34:11: Und genau diese Flasche ist so außergewöhnlich, dass sie seitdem das Erkennungsmerkmal des Hauses ist.
00:34:15: Eine Flaschen die fünf neunzig Jahre später noch genauso aussieht wie am ersten Tag!
00:34:20: Das nennt man die Seinentscheidung und das nennt Man Vertrauen in die eigene Sache.
00:34:25: und dann die Geschichte hinter dem Namen.
00:34:26: Marcel Ott wollte seinen Namen schützen lassen und das Gesetz verlangte ein unverwechselbares Symbol...
00:34:33: ...und er wählte
00:34:34: den Stern.
00:34:36: Etoile Und ja, das Sternchen hinter dem Familiennamen, vielleicht ist es dir schon aufgefallen wurde so zum Wahrzeichen.
00:34:50: In den Jahren im Jahr Jena Champagne de Dastis, die auch Pichon Barron oder Ramos Pentus ihren Häusern zählt!
00:35:07: Christian und Jean-François Ott führten die drei Weingüter weiter oder dem selben Familiendach wie zuvor.
00:35:13: Es war kein Übernahme im üblichen Sinne, kein Konzern der ein Familienunternehmen rationalisiert – keine Marketingstrategie!
00:35:20: Die Tradition als Verpackung benutzt?
00:35:23: Es waren das Zusammentreffen zweier Häuser... ...die dasselbe verstanden haben, dass Qualitätszeit brauchen, keine kurzfristigen Entscheidungen.
00:35:32: Jean-François Ott, der heutige Direktor ist gegen Bewässerung Nicht aus Prinzip, sondern aus Überzeugung.
00:35:37: Wasser zum Trinken da und Nahrungsmittel sollten Priorität über Wein
00:35:42: haben.".
00:35:43: Das sagt er und es kann Werbe versprechen.
00:35:45: das ist eine Wassapolitik!
00:35:47: Und ja in einer Provenz die seit Jahre mit Wasserknappheit kämpft ist dass auch eine reale Aussage.
00:35:54: Die Rebengraben tief.
00:35:55: sie holen sich das was Sie brauchen ohne Schlauch.
00:35:58: Und nicht toll?
00:35:59: ist kein Massenrose.
00:36:00: Er ist der Gegenbeweis dazu, dass Rose ein Sommergetränk ist.
00:36:03: Dass man kauft weil die Flasche hübsch aussieht!
00:36:06: Er ist dem Beweis das drei Terroir schiefer Kalkmärgel unter der Hand einer Familie, die seit einhundert dreißig Jahren in der Provence denselben Boden bearbeitet etwas ergeben können... ...dass keine Appellation beschreiben muss.
00:36:19: Warte Franz, ihr toll Domainsort In dieser Reihenfolge auf einem Edikett das weniger sagt als es weiß.
00:36:28: Der Stern ist das Symbol Der Wein
00:36:31: ist der Beweis.
00:36:33: Und wenn du diesen Wein probierst, egal ob kalt oder warm, kein neuer im großen Glas gereift oder jugendlich, dann siehst du Rosé von einer komplett neuen Seite!
00:36:42: Danke für diesen Mut einen
00:36:43: solchen Rosé abzufüllen – den Domainsort und natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger.
00:36:51: Und beim Bremer Weinkolleg findest du allein diesen Rosé in verschiedenen Jahrgängen Denn er ist es wert und die Infos dazu findest Du in den Show-Node.
00:37:09: Wenn du sagst, dass Glas schwecken habt ihr Wein getrunken oder habt ihr ein Ersatzprodukt getrunkt?
00:37:13: Wir haben ja schon die Flasche dann geöffnet.
00:37:16: und auch mit den Weintrinken bei Weinproben minimalistisch hat man natürlich ein bisschen was probiert.
00:37:25: Es wurden immer in einer halben Stunde drei bis vier Weine vorgestellt und das kann man ja noch ganz gut vertrauen wenn man einen kleinen Stück trinkt.
00:37:35: Manchmal
00:37:35: hab ich noch ... Besser als wenn du ein Ersatzprodukt hast.
00:37:38: Ich hatte es in der Tat mal, ich habe eine Folge mit der Lindenstraße gedreht
00:37:42: und
00:37:43: da hatte ich mein Probe mit Mutter Beimler.
00:37:47: Und ich glaube, ich war der Grund dafür, dass wir diese Szene ganz häufig drehen.
00:37:51: Da gab's halt einen Ersatzprodukt, irgendwie ein Johannesbesaft, der ganz quitschig süß war und ich konnte das Zeug irgendwann nicht mehr trinken.
00:37:58: Und ich hätte mir gewünscht, es war irgendwie ein richtiger Wein selbst wenn der irgendwie nicht passt weil da hast du ja ein bisschen Trinkfluss aber also Saft die ganze Zeit.
00:38:07: mich reinkippen ist nicht gut.
00:38:09: Daher hat es mich interessiert, ob ihr dort das Original zu Ersatzprodukten oder Ersatztrogen gegriffen
00:38:17: habt.
00:38:17: Das wusste ich ja gar nicht, dass du in der Limpschasse mitgearbeitet hast ...
00:38:22: Ja, es war nur eine Folge.
00:38:25: Aber wenn du ... Es war niedlich!
00:38:26: War ein schöner Erfahrung.
00:38:30: bei jeder Szene nur getrunken hättest, wär's ja eine halb-muller Beirma.
00:38:35: Dann hätte ich wahrscheinlich einen Originalzustand, der hätte mich nur schwer erkannt.
00:38:41: So wirkt dich ja artfremd dann mehr oder weniger?
00:38:43: Das passt ja auch irgendwo nicht!
00:38:44: Wie wurde ihr damals gemessen?
00:38:45: Wurdet ihr anhand der Verkaufszahlen oder Anhand der Einschaltsquoten gemessen, dass ob das ein Erfolg
00:38:51: war oder kein Erfolg
00:38:52: war?
00:38:53: bei so einer Verkaufstv-Geschichte.
00:38:58: Lass mich mal ganz kurz lehnen, das war auch dieses erste Format weil wir hatten vorher eine Kochsinnung gehabt und nach dieser Kochssinnung sind wir mit dem One Wine eingespielt worden und ich konnte dann im Vorfeld habe ich mir schon belegt wird kocht der da was hat er diesmal auf dem Schirm?
00:39:18: Und dann habe ich entsprechend die Weine rausgesucht und dann halt entsprechend präsentiert und vorgeschätzt.
00:39:25: Ich meine, wir sind gemessen worden nicht nur an den Einstadtkoten sondern weil die Folgen sind ja irgendwie nachts dann wiederholt worden
00:39:33: auch
00:39:34: gerade an den Verkaufszahlen, weil ja auch diese One-Eins-Wertreit-TV hat ja auch mitverdient an den Umsätzen.
00:39:44: Und ich meine es waren die Verkauftzahlen.
00:39:48: Aber interessant, dass sich sowas nie durchgesetzt hat.
00:39:50: Sowohl die Geschichte im Fernsehen als auch eine Verkaufsgeschichte oder sonstiges.
00:39:57: Interessant ist, dass du es mal probiert hast und damit eben diesen kleinen Exkursans.
00:40:02: Wie fing das eigentlich bei dir an?
00:40:03: Also wie bist du zum Wein gekommen?
00:40:04: Wie bist du in die Gastro gekommen?
00:40:06: Habt ihr ne ... seid ihr ne Gastro-Familie hier?
00:40:08: Hast du schon als Kind getrunken?
00:40:10: Oder was war die Initialzündung bei dir?
00:40:13: Als Kind getronen, das ist so süß!
00:40:16: Also mit... ...fünfzehn, sechzehn und siebzehn muss ich noch nicht mehr das es rein gibt.
00:40:21: Wie du weißt komme ich ja aus der ehemaligen DDR und bin Berliner Ost-Berliner Und nach der Wende bin ich völlig entspannt Nach Berlin rüber hab dort verschiedenste Jogs gemacht.
00:40:37: Unter anderem war ich Dormen in den Berliner Kudorf eine unterirdischen Knäppenstadt als Dormin, da tätig.
00:40:47: Echt?
00:40:47: Ja ja, Security!
00:40:49: Wow richtig kürstiger mit breiten Kreuz.
00:40:51: Das hatte ich damals tatsächlich.
00:40:53: Heute war das vor und nach oben heute ist es bei vorne und unten.
00:40:59: Und dann war ich tatsächlich mal Barkeeper in der Harrison-Nordbau.
00:41:02: Damals war's die erste in Deutschland, die aufgemacht habe.
00:41:05: Da hab' ich dann halt Barkeeper gearbeitet Und bin dann irgendwie durch einen Kollegen, hat mich der Siegfried Horkendorf angesprochen.
00:41:16: Damals der erste Berliner Meister und Sternekoch.
00:41:19: Ja, aber ich
00:41:20: sagte, ich, Gasto eigentlich im Restaurant.
00:41:23: Nee, Barkeeper ist okay, kriege ich noch hin?
00:41:26: Aber nee, im Service.
00:41:27: Ich sagte er, ne Tuberst du kannst das!
00:41:29: Nein lass mich in Ruhe, ich bin auch kein Bückling der den Gästen zum Kreuzig kriegt.
00:41:36: Das kann nicht.
00:41:38: Nein, das ist weit aus dem Meer und du hast das Potenzial.
00:41:40: Du könntest es!
00:41:42: Da haben sie mich so lange belauert dass ich gesagt habe ok ich springe als Ossilverein und die ersten Tage habe ich mich ein bisschen schwer getan.
00:41:51: aber nach und nach fand ich da gefallen daran weil man auch mit Produkten in Verbindung kamen
00:41:59: und
00:42:00: der Bührungspunkte hatte mit Getränken, mit einem Artes Umgangsdieb mit den Gästen, man ist ja irgendwo dann am Ende des Tages.
00:42:10: Das habe ich damals noch nicht so erkannt.
00:42:11: aber auch wie beim Fusseur die Leute kommen erzählen ein bisschen von ihrem Leben, erzählen das was sie erlebt haben, erzählten das mal was sie sich wünschen.
00:42:21: Es ist eine ganze Bandbreite und genau das hat mich dann fasziniert immer wieder auf einem anderen Tisch auf andere Charakteren einzustellen.
00:42:29: und ja dann bin ich nach wegen einen persönlichen Schicksals von Berlin weg und bin in Wassenberg gelandet auf der Burg-Wassenberg.
00:42:38: Und hätte der Chef, mein späterer Ziehvater sozusagen ... Der hat tatsächlich einen Weinfanatiker durchundurch, der hat über zwanzigtausend Flaschen im Keller gehabt.
00:42:53: Wow!
00:42:54: Das war schon
00:42:54: ... Anfang den Neunzigern?
00:42:56: Als würde es wahrscheinlich anfang des Neunziger gewesen sein oder
00:42:58: so, zu zwei Neunziech,
00:42:59: fünf Neunzeig oder so?
00:43:00: Ja, August zwei Neunsich spiel ich da
00:43:02: jetzt
00:43:03: in die Ausbildung gegangen.
00:43:03: Das war schon... ...und es waren zwanzigtausend
00:43:05: Flaschen.
00:43:06: Ja, so eine Bord kann auch mal ein mehr oder weniger sein, aber das war schon enorm.
00:43:13: und da war ich schon sehr stark beeindruckt als die mich durch das Hotel gefühlt haben und durch das Restaurant.
00:43:19: Und das habe ich damals doch gar nicht realisiert mit dem Restaurant.
00:43:22: Da hatten wir einen riesengroßen Chambreer stehen und für mich ist der Gigant Sagen wir mal, eine Ferrari unter den Weinklima-Schränken und Weinassists war es gewesen.
00:43:38: Und das war schon enorm!
00:43:40: Die Kantierkaraffen, die da standen, das hat mich schon fasziniert wie das eingedeckt gewesen war... Das Arbeiten einfach, das war genial.
00:43:50: Er hat mir sehr viel erklärt über Wein und ... Wie man Wein serviert und wie man Wein empfiehlt.
00:43:57: um die Ansprache neben was gibt?
00:44:00: Hatst du da irgendwie einen Moment wo du mal gesagt hast Jetzt verstehe ich Weine.
00:44:03: Also so ein Offenbarungsmoment oder war das ein schleichender Prozess, wo du dich langsam reingelesen rein getrunken hast und gemerkt hast okay jetzt versteh auch ich's?
00:44:15: Ja also ich hab schon früh angefangen mich da hineinzulesen, auch hinein zu trinken weil er mir auch damals wie hieß es denn noch beim Deutschen Meileninstitut der Anderen kannte Berater für Deutsche Weine Das aufbaue sie mehr.
00:44:30: sowas hat er mir dann alles finanziert
00:44:33: ermöglicht.
00:44:34: Wow!
00:44:35: Für dich als Dirling?
00:44:36: Ja, ja genau.
00:44:39: Das war damals schon sehr weitsichtig, das habe ich erst auch später erkannt.
00:44:43: aber ich wusste schon immer dass ich einen Schleibberg neben dem Brett hatte.
00:44:48: Aber ich musste natürlich liefern und wenn ich nicht liefert hab dann hat man dann auch mal Strafarbeiten bekommen die man...
00:44:56: Dann habt ihr Bier?
00:44:57: Ne Dann muss es sich an die Theke.
00:45:00: Und zwar Theke ist im Innenbereich gewesen im Backoffice und nur Gäste, die man hatte sehen konnte.
00:45:07: Und er wusste genau ich habe die Theke gehasst, die Getränk ausgeholt ist, das Gläsepolieren spülen und damals hatten ja noch keine Spülmaschine in dem Sinne diese heute existieren.
00:45:17: Du hast oftmals auch die Gläser schon im Waschbecken wo dann so eine kleinen Würsten sind hin und her geschrubbt und dann poliert hast du Bier gezafft und Espresso gemacht an einer riesengroßen WNF Maschine was von heute gar nicht mehr verderchbar ist, die Qualität.
00:45:36: Aber das war halt ein Hauptnachbending.
00:45:38: Getrenntgebüffel ich habe es grundabgrundtief gehabt und das war dann halt meine Strache weil dann für vier Wochen.
00:45:47: Okay wow!
00:45:49: Und was wurden dafür weine getrunken?
00:45:51: Weißt du das noch?
00:45:51: Also war das mir francophil orientiert?
00:45:54: War das deutsche Beine?
00:45:55: War da Kalifornien?
00:45:56: rauf und runter?
00:45:58: Was haben die Deutsche Weine gehabt?
00:45:59: Dann hatten sie eine Ausrichtung.
00:46:03: Also auf dem Wassenberg hatten wir tatsächlich einen ausgewogenen Auswahl im Portfolio von Deutschen als auch Französischen Mann, es gab ein bisschen was Californisches.
00:46:14: Wir hatten natürlich Österreich nicht im Fokus aber hatten auch da Im Portfolios bis in Italien die Klassiker, klassiker Spanien Tatsächlich lieber.
00:46:27: nun hat er dabei was dabei gehabt.
00:46:29: Ein bisschen Australien, aber das kam mir dann erst nach und nach.
00:46:33: Und immer wenn die beiden Hände bei uns ankamen und gesagt haben wir machen mal eine kleine Proben von Bugund oder Bodos oder irgendwas... Hat er mich immer mit dazugehört?
00:46:45: Wir haben zusammenverkostet und dann mit immer integriert.
00:46:48: wie findest du das?
00:46:49: Was sagst du zu dem Mann?
00:46:51: Könntest du dir die Vorschön verkaufen zu können?
00:46:54: Wie würdest du den kalkulieren, wie würdest du dich auf der Karte präsentieren.
00:46:58: Wow!
00:46:59: Und das war schon mal bemerkenswert und war auch eine Strafe.
00:47:03: wenn ich mal Botmus geschossen habe als Azubi, durfte ich dann bei solchen Sachen dann halt wurde ich ja alles geschlossen.
00:47:11: Das hat mich dann mal frustriert, deshalb habe ich immer Gassen.
00:47:13: Und du warst Azubi und durftest bei Verkaufsgespräch mit dabei sein?
00:47:16: Das finde ich schon stark!
00:47:16: Aber gab es so... Ich glaube das hast du noch nicht beantwortet.
00:47:19: dem Moment wo du gesagt hast jetzt verstehe ich Wein, jetzt kann nichts greifen?
00:47:24: Das ist wie heute, weißt Du, das geht Dir vielleicht auch genauso, Du hast die Erfahrung auch schon einmal gemacht.
00:47:30: man
00:47:30: hat so viel über Weinen gelernt in den letzten Jahren Soviel zig tausende Weine verkostet.
00:47:39: Irgendwann hat man das Gefühl Ja, man versteht das Thema Wein.
00:47:45: Auf einmal hast du den Moment...
00:47:47: Moment!
00:47:48: Fange ich jetzt, fange ich hier fünf voran an?
00:47:50: Das ist so ein spannendes und nicht endendes Thema und es ist ja gerade das faszinierende Blass.
00:47:57: Ich habe ja bis vor elf Jahren geraucht Und da hat man als Raucher was man gar nicht wahrhaben will aber einen anderen Geschmack sind Und die Weine, die ich damals als Raucher genossen habe was ja auch schon Granaten waren.
00:48:11: Und wenn ich diese gleichen Weine heute wieder probieren würde, natürlich haben sich die Wein in den Jahren verändert aber ich kann meine Verkostungsnotiz damals nicht mehr heute vergleichen weil ich damals rocher war und jetzt nicht rocher.
00:48:25: Wahnsinn!
00:48:27: Ich bin nur im Vodum dass ich nicht mehr rocher, aber das ist schon extrem wie sich der Geschmack tatsächlich verändert.
00:48:36: Ja und könntest du erklären also jetzt zum Beispiel nicht weintrinker erklären warum wein so faszinierend oder so besonders ist?
00:48:47: Ich denke schon was
00:48:48: kein wein was das noch ist nicht kann.
00:48:49: Also erst mal fangen wir damit an dass wein ein unglaublich tolles naturprodukt ist mit einer langjährigen tradition behaftet Was tausende jahre zurückgeht?
00:49:03: Und wein zur Kulturlandschaft.
00:49:07: Deutschland oder Frankreich Italien gehört, dass die Umwelt prägt durch ihre Weinberge.
00:49:13: Ob sie in Steilagen sind am Mittlerein oder an der Mosel oder in Rheinhessen sich befinden?
00:49:21: Sie haben alle eine Wertigkeit für die Natur und wir haben nur eine Natur und diese sollten wir auf jeden Fall erhalten.
00:49:29: und dazu gehören auch die Weinbergen sie zu erhalten und auch zu wertschätzen.
00:49:33: und dementsprechend finde ich Und schätze ich Winzer, die das natürlich auch so in diesem Umfang machen.
00:49:40: und vor allem Wein ist einfach ein unglaublich tolles Spektrum weil jede Rebsorte schmeckt anders.
00:49:48: Jeder Jahrgang schmeckt an man kann mit Wein schafft Glücksmomente es ist ein Lebensgefühl Eine Emotion, die geschaffen werden mit und durch den Wein zum Essen oder Solo genossen ist.
00:50:08: Es ist für mich eine Lebensqualität.
00:50:11: Ohne Wein würde ich überhaupt keinen Spaß am genießen.
00:50:16: Und Wein verändert sich mit der Lagerung, mit dem Karafieren oder die Kantieren eines Weines... im Glas selber entwickelt er sich und das ist so unglaublich spannend.
00:50:27: Und es kann so viel Schicht hinsetzen, so viele Freude bereiten... ...und man verbindet auch wieder Moment der Erinnerungsmomente mit einer Flasche Wein die man mal mit einem besonderen Menschengetrungen hat.
00:50:39: wenn ich jetzt zurückdenke zum Beispiel an Eine Buchlesung mit Helmut Schmidt, der ich beinwohnen durfte und er
00:50:50: hat gelesen oder du hast oder ihr wart bei die Gäste.
00:50:53: Ich war Gast bei der Buchlesungen und später hat er sich dann die Zeit genommen sich noch so eine kleinere Fraberunde sich zu widmen.
00:51:04: wir waren auch nur ein kleiner Kreis von vierzig Leuten Und es war Ein wahnsinniger Hindust-Gefühl weil ich denke zum einen ist Helmut Schmitt Einer der größten Politiker, die wir in Deutschland gehabt haben auch von Weitsichtigkeit und vom Intellekt her großartig der Persönlichkeit.
00:51:24: Und wir haben damals einen nineteenhundertfünfundneunziger-Schluss Vollrats gehabt, Rieschen spätlose Trocken... ...und das war schon mega genial!
00:51:37: Das weißt du noch welchem Wein ihr damals hattet?
00:51:39: Würde wahrscheinlich so um zweitausend oder sowas gewesen sein.
00:51:41: Ja genau.
00:51:43: Also es gibt mir genauso, dass ich ganz oft Situationen habe und ich kann mich an die Weine erinnern.
00:51:47: Ich kann mich manchmal nicht mehr an das Essen, an die Gespräche, blablabla erinnernen.
00:51:51: aber die Weinen hab' ich immer noch in Verbindung mit dem Restaurant, der Situation mit was auch immer im Sinn.
00:51:57: also wahrscheinlich wir wieder irgendwie so vernördet sind oder Baywein wirklich so einprägsam ist, dass bei uns die Namen halt geläufig sind Wir das als Aufhänger nehmen Und daran irgendwie klammern.
00:52:12: Wie beschreibst du Wein am liebsten?
00:52:14: Also wie, wenn du so ein Wein für dich selber erklärst... Wenn du den Geschmack erklärt hast und sprach grad von Probenotizen, dann hast du bestimmte Weinwörter die du magst, arbeitest du mit Metapher, hast du irgendwas was wo man sagen kann das macht deine Weinsprache aus?
00:52:31: Das müsstest du jetzt die Gäste fragen.
00:52:35: Eigentlich auch.
00:52:36: Weinspracher.
00:52:37: ob ich da jetzt eine Und Schematik habe, an die ich mich orientiere.
00:52:44: Kann ich jetzt für mich nicht sagen?
00:52:45: Das ist halt schwierig hier zu formieren.
00:52:49: Genau wie ein Koch, der mich sagen kann... ...ist es mein Signature oder das ist nicht mein Signiture.
00:52:55: Das entscheidet er am Ende des Tages, würde ich sagen mal,... ...der Gast ob das der Signature ist und der Koch adaptiert es dann für seinen Signature.... So ist das auch mit der Weinschraucher bei mir.
00:53:09: Ich versuche, wie gesagt die Wein so zu beschreiben, wie ich sie wahrnehme... Für mich sollen und die Weine unkompliziert sein.
00:53:20: im Trinkfluss haben.
00:53:23: Sie dürfen Anspruch soll sein ja aber nicht kompliziert oder verkopft Und dann scheitert man ja auch irgendwo dann ab.
00:53:29: und so versuche ich auch die Weinen an den Gast zu bringen und ihm näher zu bringen, ihn zu begeistern.
00:53:35: Und natürlich verwendet man ab und zu Metaphern, aber ich leg mich nicht auf irgendwelche Metapher fest.
00:53:41: Die schießt mir mal irgendwie durch den Kopf.
00:53:43: wie ich gestern auch gesagt habe der Spittbundner ist wie eine prima Ballerina die ihre Pirretten auf der Zunge dreht.
00:53:54: mit jedem Schluck, mit jedem Genuss des Weines, mit dem er hier länger im Glase ist und sich öffnen kann gehen über, entwickelt er sich anders.
00:54:07: Und das ist ... Er hat oder man sagt so ich sag zu manchmal zum Beispiel Ja du bist so ein kleiner Bodybuilder aber er hat Charme, er ist kein Angeber, er weiß was er kann Aber mit einer Illiganz und mit meiner Selbstsicherheit Das versuche ich dann manchmal.
00:54:27: Oder wie ein guter Wein ist Wie eine Blume die genau im richtigen Moment aufgeht Oder Stimmt
00:54:35: Schöne Metapher!
00:54:36: Ja, oder wenn man dann den Wein zu Winzer erklärt.
00:54:40: Wenn man auch mal sagt der Winzer kämpft in dem Jahr mit der Natur.
00:54:45: Klar kämpfte er Winzer nicht mit der natur aber das ist halt sehr herausfordernd gewesen das Jahr.
00:54:52: Aber dass was er mit seiner Leistung, mit seinem handwerklichen Können in dem ja geschafft hat an Weinen in die Flasche zu füllen beachtenswert, respektzollend und das finden wir hinten in der Flasche mit denen und den Norgungs- und Charakteristiken wieder.
00:55:12: Und gibt es eine Geschichte die du irgendwie signifikant findest oder wo du sagst, die erzähle ich besonders gerne um Wein?
00:55:19: Also weil dir ja auch so schön erzählen kannst!
00:55:21: Du hast eine gewisse Eloquenz, du hast ne gewisse Dehalsamkeit und manchmal hat mir doch die ein oder andere Geschichte, wo man sagt, wenn ich in Erziellauden bin dann hole ich das Ding raus.
00:55:31: Der Chef hat ja damals schon recht früh angefangen.
00:55:34: Heute heißt es Wein in Dein Armde, früher hieß es Winzerarmde oder Weihwegearmde.
00:55:41: Da hatten wir die Creme de la Crème bei uns auf der Burg Wassenberg gehabt als von den Winzern ob's der Neidberg war, ob's Michael Salm war, wer noch mal ein Nettel war ... Joachim Gleichenstein Gott hab ihn sehlich.
00:55:57: Wie heißt es noch?
00:55:59: Wolf Tietig, Salwai war bei uns als Gast Gottabinselich.
00:56:03: Oder wie heißt es von Kölner Rupprich noch?
00:56:07: Bernhard Philippi
00:56:10: oder
00:56:10: Berner Breuer waren alle oben auf der Burg Wassenberg.
00:56:13: Ihre Weine hatten wir rauf und runter in einer Karte.
00:56:16: In der Jagungsziefe würde heute jeder von Träumen nur Jahrgängen noch zu haben.
00:56:23: Das fand ich immer total spannend.
00:56:25: Einer hat mich dann tatsächlich so fasziniert, dass er gesagt hat, Thomas wenn du willst und Fragen hast komm einfach zu mir in Zweigengut in den Rheingau.
00:56:37: Ich werde dir alles zeigen, alles erklären was ich weiß und darfst mich auch immer wieder löchern.
00:56:44: Und das war Graf Erwin Martusche Greifenklau und ich hab ihn, ich weiß nicht manchmal zehn-fünfzehnmal im Jahr auf dem Schloss besucht oder hab dann im Krug gewohnt.
00:56:58: Wirklich?
00:56:59: Das waren so Momente, ich hab mit ihnen viele Winzer besucht und kennenlernen dürfen.
00:57:05: Wir
00:57:06: sind jetzt
00:57:06: durch unfassbar viele Weinberge gefahren gelaufen bei Robert König eigentlich kehrts Proben gehabt.
00:57:16: Es war schon großartig!
00:57:19: Ich liebe den Reihenbau sehr, sehr, auch die Stilistik der Weine.
00:57:23: Phänomenal.
00:57:26: Wenn man so eine Verbundenheit gelehrt bekommen hat und seine ... Ja, einfach neue Liebe bekommen hat.
00:57:37: Wie gehst du in so einer Situation wenn du da Weine probierst?
00:57:39: Wie gehste mit enttäuschenden Begegnungen um?
00:57:41: also wenn dir Wein überhaupt nicht gefällt?
00:57:43: Wenn du das Gefühl hast der muss nicht so sein... Also hast du da irgendwie ein Tipp oder eine Empfehlung?
00:57:49: Weil du ja halt sehr höflich bist weil du sehr wort geworden bist wie kannst du das am besten vermitteln, dass da irgendetwas nicht richtig ist.
00:57:59: Ja in der Summari-Ausbildung, ich kann keinen neuen Sinn, hat mir immer oder uns der Kurt Fischer, der Leiter des Summilikosis immer gesagt Leute wenn ihr irgendwo ein Wein probiert bei einem Winzer seid respektvoll weil jeder Winzer hat sich etwas anderes vorgestellt, hatte eine eigene Philosophie möchte auch den seinen Charakter oder seine Ideen dir an dem Wein, an die Region hat mit ihrem Terroir in der Flasche füllen.
00:58:29: Jeder denkt sich etwas dabei nicht.
00:58:30: jeder Wein kann um so einen Geschmack entsprechen wird es auch nicht.
00:58:34: Es gibt natürlich Weine wo man denkt oh Pum!
00:58:38: Der stinkt ja zum Himmel im ersten Moment.
00:58:42: aber man sollte es höflicherweise natürlich dem Winster nicht gegenüber So offerieren das eher gleich eine Beratwander von Kopfgericht, sondern es umschreiben.
00:58:53: Fragen kann das sein?
00:58:54: Dass der Wein noch ein bisschen mehr Luft braucht oder irgendwas hat der Wein.
00:58:59: Mit dem komme ich gerade nicht so zurecht wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe.
00:59:04: und dann versuche man das in einem Gespräch zu analysieren stellt mal vielleicht das Gas zur Seite probiert es zum späteren Zeitpunkt.
00:59:12: Das ist halt etwas, wo ich versuche immer zu sagen, was Gutes im Wein zu finden.
00:59:18: Manchmal funktioniert es nicht aber das muss man ja dann nicht offenkundig aussprechen und ihn damit von Kopfstoße.
00:59:29: Ansonsten wenn mir ein Gewein, wenn ich in einer Persil privaten Runde bin oder im Restform bin, soll ich sagen okay schade!
00:59:36: Dann hake ich das irgendwie ab.
00:59:40: Ich bin den ersten Moment in der Enttäuschung, freue mich dann auf die nächste Flasche oder Nächstenglas.
00:59:45: Das haben Herr Toffen nicht besser reinmut.
00:59:47: Wie ging es dann weiter nach der Ausbildung mit dem riesen Weinkeller und will... Also irgendwie gibt's ja dann ich sag mal einen Knick oder eine Spezialisierung in Richtung Service?
00:59:58: Hast du dich dann Richtung Service mehr orientiert und bist Servicemeister geworden oder wolltest du das?
01:00:04: Findest du es wichtig?
01:00:05: Oder wie hat sich bei dir dann weiterentwickelt?
01:00:08: Ja, ich hab immer... Ich weiß nicht wie du bei der Ausbildung jetzt die Wertigkeit drauf gelegt hast.
01:00:15: Ich habe in einer Ausbildung bzw.
01:00:18: nach der Ausbildung tatsächlich noch zwei Jahre auf der Burg Wassenberg geblieben als Summeli.
01:00:28: Ich war stellvertretender Restaurantleiter eigentlich nur oder wenig in die Stelle rein gerutscht weil der Restaurantleitor für mehrere Monate tatsächlich ausgefallen ist.
01:00:38: Da habe ich halt die Rolle mit einer Kollegin übernommen.
01:00:43: Zu junger Mann, Wahnsinn!
01:00:45: Ja, ich hatte ja dann auch die Unterstützung vom Chef.
01:00:48: also das war ein super Team.
01:00:50: wir haben uns organisiert Wir haben uns verstanden.
01:00:52: natürlich gibt es aber wieder kleinere Rennen oder gab es.
01:00:56: Aber am Ende des Tages haben wir alle für das gekämpft und gearbeitet und gelebt was uns wichtig war der Service am Gast.
01:01:06: Ich hab dann tatsächlich Und dann gab's ... bitte?
01:01:32: Jawohl, also ja.
01:01:33: Ich weiß gar nicht, ob es ihn immer noch gibt, aber damals war er recht populär und präsent Und man hat sich da doch mehr organisiert.
01:01:40: Man hat sich mehr verbunden, das ist glaube ich gar nicht mehr so Gang und Gebe oder eher selten geworden.
01:01:47: Ja der Verband kannte ich auch.
01:01:48: Ich glaube ich war da auch mal Mitglied.
01:01:51: Das ist schon ebig hier unten.
01:01:53: Ich weiß noch, da war er neunzig, gab es dann Meisterschaften.
01:01:58: Da waren wir zweiundvierzig Teilnehmern.
01:02:00: Ich glaub' ich war einer von vier- oder fünf gewesen die tatsächlich kein Meister waren?
01:02:08: Und ja, da musste ich die Tische entdecken nach einem Motto.
01:02:14: Du hattest dann halt am
01:02:16: Tisch
01:02:18: Situationen nachsimuliert wie nicht nachsemuliert gemacht, wie Vorspeisen am Tisch zubereitet, Flambieren, Tromschieren natürlich entsprechend.
01:02:26: Japania Service, Weißweinservice, Rotwein mit dekantieren, Spritosen und Zigarren-Service.
01:02:35: Weißt du, wer damals bei mir in der Jury saß oder bzw.
01:02:38: für die ich gekocht habe und machte?
01:02:40: Sag's!
01:02:41: Du glaubst das nicht.
01:02:42: Was war damals der Markus de Muneo?
01:02:45: Ah, witzig schön!
01:02:46: Ja... Und ihnen ging über.
01:02:49: zugewiesen wurde eine junge Dame, die heute Präsidentin des Bundestages ist.
01:02:55: Unser ehemaliger Deutsche Weinbohrkönigin...
01:02:57: Wow, weinkönigen!
01:02:59: ...weinkönige Julia Klöckler.
01:03:00: Ich weiß nicht, wie mir die Beine geschlottert haben.
01:03:13: Das war schon cool zu sehen, dass ich dann halt einige Meister hinter mich gelassen habe im Wettbewerb und hab dann auch später noch einen Servirmeister nachgeholt.
01:03:22: Und warum hast du dann ein Servir-Meister?
01:03:23: Und bist nicht in die Thomie Richtung gegangen?
01:03:25: Also gab es eine Entscheidung.
01:03:26: oder fannst Du das dann sinnberhaftet da?
01:03:32: Meisterausbildung bzw.
01:03:34: Meisterprüfung hatte so um die zwei Tausender, finde ich und korrigiere mich wenn ich da falsch liege noch mal eine andere Wertigkeit unter anderer Anerkennung.
01:03:41: Ja das stimmt!
01:03:42: Als
01:03:42: dass es heute ist, es ist irgendwie gerade so in der Gastro leider ein bisschen aufs Strecke geblieben was ich schade finde.
01:03:48: ja das ist gleich wie mit einem Küchenmeister.
01:03:52: Ich habe es Arabisch gemacht um mich vorzubilden um das Optimalste aus mir heraus zu holen zu lernen und natürlich den Ausbilder-Eikenschein mitzumachen, um mein Wissen oder meine Erfahrung dann an die junge Generation unsere Nachrucks zu vermitteln.
01:04:15: Aber am Ende des Tages ich glaube das was du meinst ist haben viele resigniert Meister zu machen.
01:04:22: weil durch ein Meister hast du nicht automatisch wenn du ihn hattest mehr verdient und du hast natürlich viel investiert an Zeit und Geld.
01:04:30: Aber wie du gesagt hast, ich bin Meister.
01:04:34: Weil ja bestellen sie vor was die haben wollen?
01:04:35: Ja das und was.
01:04:37: Nein.
01:04:39: Also genau diese Wertigkeit ist glaube ich dann halt irgendwo verloren gegangen durch den Meistertitel.
01:04:45: Hast
01:04:45: du nicht mehr
01:04:46: gehalten in der Tasche?
01:04:47: auf gar keinen Fall.
01:04:48: Und hat ihr trotzdem irgendwie acht tausend gekostet.
01:04:50: also es war ja nicht günstig das zu machen.
01:04:53: Ja das stimmt.
01:04:54: Ich weiß gar nicht was ich damals bezahlt habe.
01:04:56: Ist aber gar... Es war auf jeden Fall ein bisschen dead!
01:05:00: Bisschen hatte auch der Chef damals noch mit dazugezahlt und das war ja okay.
01:05:04: Und dann habe ich immer Achtundneunzig, hab' ich tatsächlich meine IHK-Geprüfte zum Lehrausbildung begonnen in Koblenz beim Kotfischer und Alexander Kohn... ...und habs bis heute nie bereut und es hat unglaublich viel Spaß gemacht!
01:05:22: Und dann ja selber irgendwann Prüfungen abgenommen?
01:05:25: Also du warst ja bei der IHKA der Prüfungskommission und hast dir teilweise also fünf Jahre noch komplett geleitet.
01:05:32: Wie kommt man da hin?
01:05:33: Warum war das für dich wichtig?
01:05:36: oder gut, was hat es dir gebracht?
01:05:38: Wolltest du mal bestüber sein oder... Was war die Initialzündung dafür dass du gesagt hast jetzt möchte ich gerne jungen Menschen in die Freiheit begleiten.
01:05:49: Ja wie so oftmals der Zufall Neue Spirts War ein Prüfus Mitglieds bekannter von mir und wir waren häufiger auf einer Weinprobe.
01:06:02: Er hat gesagt, Thomas hast du nicht mal Zeit und Lust?
01:06:05: bei uns sind jetzt ein paar Leute abgesprungen Und dann hatte ich die Berufungsurkunde bekommen für den IHK Prüfungsausschuss Damals mittlerer Niederrhein also direkt in Krefeld, München-Gladbach und Neuesab Und irgendwann war ich zum Prüfungsausschuss Fossilien benannt worden Ab dann abgegeben Sechs oder sieben.
01:06:28: Nee, später noch bis zum Jahr zwölf weil es
01:06:33: finde ich
01:06:35: Da nichts mehr gebracht hat.
01:06:35: aber ich hab's am ende nicht an der PSO.
01:06:39: Ich habe es immer gemacht um halt Nicht mich
01:06:42: als
01:06:44: Gott oder irgendwas hinzustellen sondern einfach die leute in ihre prüfung abzunehmen Sie in den ja am Ende des Tages in dem beruf hinaus zu begleiten durch Die Prüfung, aber das fand ich auch immer wieder spannend.
01:07:02: Es ist so eine Rindebegegnung.
01:07:04: da war ich im Stuttgart im Restaurant und der sagt meine zu mir sie sind noch herberg.
01:07:09: Ich guckt ihm an Ja?
01:07:14: Wissen Sie ihn nicht bei?
01:07:15: Gekennen Sie mich nicht mehr?
01:07:16: Ich erzeugte, tut man nicht.
01:07:18: Hätten wir bitte auf die Sprünge.
01:07:20: Da sage er ja...ja!
01:07:21: Sie haben ja vor vier Jahren die Prüfungen abgenommen.
01:07:23: Ich war im Restaurant Palace Song George in München-Lappach Azzubi.
01:07:30: Ach was, ja.
01:07:31: Schön!
01:07:32: Die Tafel und das ist halt einfach so so.
01:07:36: Energien-Symbiosen die sich dann ergeben.
01:07:40: Ja.
01:07:40: Und man kann sagen networking.
01:07:47: Der twentyfünfundzwanziger
01:08:00: Földo Orangiarosatus für mich eine der spannendsten Rosés dies derzeit auf dem italienischen Markt gibt.
01:08:06: Aber es geht hierbei nicht um mich Es geht um dich.
01:08:08: Also was ist für Dich ein richtig guter Scythianischer Rosé?
01:08:11: Ist es die Postkartentaugliche Version mit Zitronen und Mafiosi-Klischee, die einfach auch mal lecker ist?
01:08:17: Oder...
01:08:17: ...die ehrliche Variante.
01:08:19: Die Mittelsäune, die nachts noch in den Steinen steckt!
01:08:22: Mit dem Wind vom Meer, der die Hitze knickt Und einer Rebe, die eigentlich Rotwein will Aber hier plötzlich eine Rosa tanzt und dich ein wenig mehr fordert und selbst im Nachgang außergewöhnlich begeistert.
01:08:35: Ja ich weiß das wirkt wie so eine Stiefrage Sollts aber nicht sein, denn beide haben ihre Daseinsberechtigung.
01:08:41: Nur seltener und schwerer zu finden ist letzterer!
01:08:43: Du weißt... ...jener mit der Sonne die Nachts noch an den Steinen steckt Mit dem Wind vom Meer, der die Hitze knickt Und einer Rebe, die eigentlich hab schon gesagt Rotwein will
01:08:52: Aber hier
01:08:52: plötzlich in Rosartanz Als wäre sie ein RotweIN.
01:08:56: Ja, der Feudoranschis, im Jahr ROSATO ist genau das.
01:09:00: Er ist kein Schüchter ins Sommerwasser Sondern einen Roseh, der mit zwölf Prozent Alkohol und eine Sorge von fünf bei fünf Gramm pro Liter Richtig frisch daherkommt.
01:09:09: Als hätte jemand die Insel kurz in den Kühlschrank gestellt und dann wieder rausgeholt!
01:09:14: Lass mich über die Farbe reden, denn genau das ist beim Rosé enorm wichtig.
01:09:21: Und dann die Nasi.
01:09:34: Pack dich sofort!
01:09:35: Die frischen Himbeeren, die Brombeeren und die Sauerkirche.
01:09:37: Der Hauch Zitrus.
01:09:38: Es passt zu Zizillen.
01:09:40: Und dann diese feine salzige Mineralität am Gaumen.
01:09:43: Ja ein Rosé mit Mineralitet.
01:09:45: Ein Rosé der Salzig schmeckt... ...und genau das beherrscht Zizilien.
01:09:49: Am Gaumen läuft er leicht füßig saftig Mit einer knackigen Frucht in einem Trinkfluss, der gefährlich gut ist.
01:09:55: Du fängst an zu nippen und plötzlich ist das Glas leer.
01:09:59: Die Traube dahinter ist Nerodavola.
01:10:00: Sie zieht sich ins eigenwillige Rotweinkönig und hier wird sie bei Nacht gelesen auf zwei bis dreieinhalb Meter Höhe.
01:10:07: Nacht lese nicht, wenn die Zizianer nicht schlafen sondern weil die Kühle die Aromen schützt und die Farbe nicht zu stark aus den Schalen legt.
01:10:15: Die Bären werden entrabbt der Mosfis
01:10:16: frei
01:10:17: ab ohne lange Meisterstandzeit.
01:10:18: dann die Klärung und Gerungen.
01:10:20: So entsteht dieser zarte lebendige Charakter Die Seminarität, diese Frische im Gleichgewicht.
01:10:26: Es geht schlichtweg um Ballons wie bei einem Saltänzer der weiß dass er nicht fallen darf.
01:10:31: Für die Orange selbst ist eine Geschichte von Norden der den Süden entdeckt hat.
01:10:36: Zwei tausend Einstaateten die Trentiner Genossenschaft Metzger Corona das Projekt in Sizilien zwei Güter Solicano bei Sambuca die Sizilie und Wiener Albius bei Akate.
01:10:48: Hier trifft norditalianische Präzision auf mediterrane Leidenschaft.
01:10:52: Und nicht unwichtig, sie waren die erste Genere Italiens mit EMAS Umwelt-Zertifizierung seit zwei Tausendzwei.
01:10:57: Das heißt nachhaltige Bewirtschaftung Tropfenbewässerungen, die das kostbare Wasser schon und einem Team, das weiß dass die Ziele kein Spielplatz für Umweltexperimente ist sondern ein Ort an dem man Klima Respekt zollen muss.
01:11:13: Manche Rosis wollen romantisch sein.
01:11:15: Dieser hier ist ehrlich.
01:11:18: Er macht keinen großen Versprechen, er liefert einfach.
01:11:20: Er liefert Trink plus Frucht, Spannung und das in deiner Welt!
01:11:24: Voller überkomplizierter Rosé ist die nach zuviel Struktur- und Marketingschmecken oder auf der anderen Seite einfache Fruchtwasser.
01:11:31: Parfumiert unbelanglos?
01:11:33: Genau da ist der Feude Oranche Rosade.
01:11:36: Der Typ sagt Komm setz dich hin, trink!
01:11:39: Hör auf zu grübeln.
01:11:41: Sie ziehen kann auch so unkompliziert lebendig Mit dieser stillen Eleganz, die entsteht wenn man die Rebe nicht zwingt sondern begleitet.
01:11:49: Die Auszeichnung der Vorjahre wie zum Beispiel Gold bei der Bellinette Wine Trophy, Silber beim Mundus, wie sie zeigen dass dieses Konzept funktioniert.
01:11:56: In den Jahren des Zweitausendfünfundzwanziger setzte die Linie fort nachhaltig präzise Mediterran.
01:12:01: kein lauter Statement Wein Sondern einer der im Glas bleibt und dem Kopf nacht klingt wieder Wind!
01:12:07: Der abends über die Hügel von Sambuka die Hitze des Tages wegfegt.
01:12:12: also
01:12:14: Öffne die Flasche.
01:12:15: Kühle sie ordentlich, aber nicht zu kalt.
01:12:17: Gieß ein und lasse sie ziehen für einen Moment rosa sein!
01:12:21: Nicht kitschig, nicht bemüht einfach frisch bruchtig verdammt trinkfreudig Denn der Feudo Arranche Rossa hat im Jahr ist kein großer Philosoph.
01:12:30: Er ist ein guter Freund Der weiß, wann man aufhören muss zu reden und anfangen darf zu genießen.
01:12:35: Das macht er hervorragend.
01:12:36: Dank für dieses wirklich unglaubliche Roseweinerlebnis dem Hause Feuda Arrancha Und natürlich den deutschen Importeur Dem Handelshaus Segnetz.
01:12:46: Und wenn du den Sommer nachklingen lassen möchtest oder dem Winter in wenig Sonne schenken möchtes, schauen die Show-Notes.
01:12:53: Dort findest Du die Infos sowohl für den Bezug auf professioneller als auch auf privater Basis.
01:12:59: Na dann!
01:12:59: Die Sonne jetzt im Sinn.
01:13:00: zurück zum Gespräch.
01:13:12: Ist es einfach schön, jungen Menschen weit zu unterstützen In dem was sie lernen und der Nachwuchsinner Gastronomie ist ja völlig weggebrochen.
01:13:24: Den Beruf des Restaurantfachmanns, Fachfrau gibt es ja heute auch nicht mehr.
01:13:29: oder das heißt glaube ich auszubildende Fachkraft für Gast... wie heißt das noch?
01:13:36: Für Event und Restaurantmanagement irgendwas.
01:13:40: Total komisch bezeichnet ist ein bisschen crazy.
01:13:46: Hast du irgendwas was dir aus der Zeit mitgenommen hast, wo du sagen würdest gerade in Bezug auf Wein.
01:13:53: Das würde ich den jungen Menschen raten.
01:13:54: also keine Ahnung kümmert euch eher um Wein kauft rüber, Weinkeller trinkt mehr.
01:14:00: lest mir beschäftigt euch mehr oder oder oder irgend sowas was du von der anderen Seite dieser Prüfungsebene oder der Ausbildungsebene für dich selber generiert hast und sagst das rate ich allen dass es pauschal einsetzbar.
01:14:18: Ja, pauschal würde ich nicht sagen.
01:14:19: Ich finde egal ob man im Service ist oder zum Lee irgendwo muss man, finde ich persönlich sollte man sich orientieren oder einen gewissen Fokus drauf setzen und auch lenken.
01:14:31: Aber es war oftmals erschreckend weil man im Prüfungserschuss sitzt Und die Leute Die auszubildenden die jungen Auszubildende sollen ins Leben entlassen werden und haben von ihren Ausbildern Nicht wirklich viel mit auf dem Weg bekommen gerade auch bei den kunden.
01:14:46: das war oftmals tatsächlich nicht wirklich die Basis da gewesen.
01:14:56: Ich habe mit vielen Buchschullehrern gesprochen und hab dann selber Kose gegeben an den Buchschulen, aber die haben kaum irgendetwas vermittelt an Weinwissen geschweige denn wie setze ich Wein zum Essen ein?
01:15:10: Und das finde ich persönlich gerade im Service heutzutage noch stärker, rer geworden.
01:15:17: Denn je für hatten viele irgendwie überflächig eine Ahnung aber nüsse
01:15:26: und haben
01:15:26: das bestätigt was sie schon kannten.
01:15:29: oder halt klassiker da braucht man gar nicht so viel empfehlen oder es war nicht so gewünscht manchmal bei Fuhren.
01:15:37: Aber trotzdem die auszubildenden oder das junge Fachpersonal weil tatsächlich ist nicht immer Ab-to-date und ich würde heute liegen, sich doch zu fokussieren.
01:15:51: Und das ist halt Thema Wein, dass was am meisten Spaß machen wird wenn man jetzt nicht für die Interesse oder die Wahrnehmung dafür hat dann soll er sich eben auf Restaurantmanagement kümmern.
01:16:01: mit Dienstpläne scheiben oder Einkauf oder FNB Schiene brauchen wir ja auch in der Hotelierung Gastronomie.
01:16:08: also das ist
01:16:10: Das habe ich auch so entfunden und das finde ich toll, wenn man jemanden Junges mit auf dem Weg geben kann.
01:16:16: Dass ein tolles Kommunikationstool ist also wo man mit dem Gast reden kann, wo man tiefgreifendere Gespräche oder manchmal eben auch unverbindlichere Gespriche führen kann Und Persönlichkeit sowohl sehen, als eben auch sich selber präsentieren kann.
01:16:31: Da gibt es kaum so ein schönes Medium wie Wein und solange man Leidenschaft hat, solange Man auch ein gewisses Grund- und Anfangswissen hat dann ist das relativ einfach.
01:16:41: Du brauchst dir erstmal nur mit den Rebsorten auseinandersetzen.
01:16:44: Dann kannst du schon entweder in diese Driesel, in diese Graubekunder und fehl da eine relativ schnelles Intro rein.
01:16:50: Man muss dich einfach nur trauen beziehungsweise ist das natürlich Denke ich Aufgabe der Ausbilder entweder an Schulen oder in Betrieben da eine gewisse Sensibilität, eine gewissen Feinsinnigkeit zu definieren.
01:17:03: Und dann und das ist dann für mich so der zweite Punkt wird der Kellner in dem Sinne auch wertvoller Welle verkaufen kann und letztlich lebt es ja auch von Verkauf.
01:17:13: des ist ja keine Wartahalle so ein Restaurant sondern es ist ja im Prinzip ein wirtschaftliches Unternehmen.
01:17:18: und
01:17:19: wenn
01:17:20: Mitarbeiter aktiv verkaufen kann weil er davon begeistert ist, weil er sich vielleicht ein bisschen auskennt.
01:17:26: Dann
01:17:27: dann ist er im Prinzip kompetent und für den Betrieb wertvoller.
01:17:32: Hast du irgendwie so ein paar Parameter was man um Wein wissen muss?
01:17:35: Um zumindest ein gewisses Grundwissen zu haben
01:17:39: oder... Du hast es ja gerade schon angeschnitten.
01:17:41: wenn man sich schon mit den Rebsorten beschäftigt Ist man ja schon mal ein Stück weiter.
01:17:47: Früher natürlich haben wir nicht so viele Rebsorten gehabt, wenn wir jetzt mal von Deutschland reden und sprechen.
01:17:56: Nicht so viel Rebsorte gehabt in Deutschland wie wir sie jetzt zur Zeit haben.
01:18:02: Die Bandbreite ist natürlich viel fettiger geworden.
01:18:04: Da bin ich dran, denke ich weiter nachher.
01:18:05: Wir waren für sieben oder sechseinundzig hat man glaube ich irgendwas um die hundertzwanzig oder hundertdreißig zugelassenen Riebsorten, die für den Wein im Bau relevant waren.
01:18:15: Heute sind wir bei, glaube ich, ca.
01:18:17: in die Hundert-Achzig und Zweiund-Achtzig.
01:18:20: Das ist auch schon eine enorme Strengung!
01:18:23: Aber ich finde gerade wenn man mit Riepsorten anfängt... Und dann hat man das habe ich ja auch mit meinen Auszubildenden für gemacht.
01:18:31: Ich sage pass mal auf, wir haben hier drei Glesienbein.
01:18:34: Drei Weißweite wie ihr seht.
01:18:35: Das kann man ja an der Farbe recht gut erkennen.
01:18:37: So jetzt möchte ich gerne, dass ihr mir die Beine beschreibt?
01:18:41: Im nächsten Step, welcher gefällt euch am besten?
01:18:45: Welchen könnt ihr euch eher zu einem unserer Gerichte vorstellen und welchen würdet ihr wozu servieren.
01:18:52: So dann kommen so diese kleinen Spielereien an die Zeilen Denkaufgaben und dann habe ich von der Küche auch mal die gerechtet produzieren lassen.
01:19:00: Die haben probiert, haben dann die Weine dazu probiert Und dann auch gerade immer zum Wein essen und Wein ist ja mit das wichtigste bei uns im Restaurant.
01:19:11: Das waren die total nicht nur spannend, sondern auch interessant zu sehen wie unterschiedliche die Stilistiken der Weine zu ihnen essen passen oder gar nicht passen.
01:19:21: Ein komischerweise war es... Was ist das komisch?
01:19:24: Meine Lieblingsrepsorte habe ich dann halt eingeschickt und das war dann halt der Riesling Und wir sind Riese aus dem Reingau präsentiert mit dem Vergleich zur Mosel und zur Falz Ist ja schon exorbitant in ihr Wahrnehmer.
01:19:38: Gleich ein Jahr lang wurde bemerkt immer Und ja, das fanden die dann halt spannend.
01:19:43: Mit sowas konnte ich die Leute auch motivieren und mit abholen... ...und auch begeistern am Ende des Tages.
01:19:49: Stimmt.
01:19:50: Also es ist manchmal dann diese Situation
01:19:52: bzw.,
01:19:52: dass man überhaupt sehr beim Plan hat oder daran geht, mir hat damals immer ein Apfel geholfen, also dass ich einen Apfel genommen habe, jedem Apfel gegeben habe, weil wenn man die vor ein Glas Wein setzt und sagt jetzt beschreibt jemanden haben sich vieles schwer mitgetan und wenn man angefangen hat mit einem Apfel zu beschreiben, dann war das wie so ein Opener.
01:20:10: Man konnte die Farbe beschreiben ,die Form beschreiben ob der Glänz, ob der stumpf ist, ob er irgendwelche Deltstellen hat Und das rein optische dann auf den Wein gespiegelt, dass man sagt okay der hat eventuell die Farbe.
01:20:21: Der sieht blass aus, der hatten einen hellen Rand keinen hellen rand Die üblichen kirchenfenster und so weiter.
01:20:28: und dann über die aromatik dass man den Apfel einfach mal Aufbericht oder aufschneideten rein riecht und versucht eben alles außer Das typische Apfelaroma zu beschreiben dass ein Apfel eben auch eine Duftigkeit hat, dass er noch Bananen riegt, dass es nach Birner riech, dass sie nach Erde riechte was auch immer.
01:20:43: und genauso beim Wein.
01:20:44: Und dann eben auch gußtatorisch, wenn man das miteinander dann vergleicht... Wenn man sagt jetzt habe ich einen sauren Apfel?
01:20:50: Ich probiere den Wein erst so und probier es dann zusammen mit dem Apfel.
01:20:53: Was der Apfel, was die Säure, was diese
01:20:54: Süße
01:20:55: mit dem Wein machen und wie sie sich gegenseitig bereichern allein mit diesem Ei.
01:20:59: Du kannst auch ein Brötchen nehmen.
01:21:00: Also ein Brotchen geht's genau so wie im Apfel!
01:21:02: Das braucht halt nur irgendein Element, was einen gewissen süßen Ausdruckstärke hat
01:21:08: Genau.
01:21:08: Richtig Hardcore sind natürlich Grabfruit, wenn du Grabfruit in der noch mit Salz Arbeit ist und ein bisschen Salz durchmachst... Oh ja!
01:21:13: Also da kann man mit vielen Sachen spielen und das ist so das Allereinfachste um jemanden so anfänglich von Wein zu faszinieren.
01:21:21: und da, wo ich mir immer ein bisschen schwer mitgetan habe war dann Literaturempfehlung.
01:21:26: gab es für dich irgendeinen Buch oder einen Zeitschrift, wo du gesagt hast, da lernst du mit?
01:21:31: Oder das hast du deinen Azubis oder allgemeine Azubi weitergegeben?
01:21:35: Ganz
01:21:35: ehrlich?!
01:21:36: Ja
01:21:37: Das erste Weinbuch, was ich auch geschält bekommen habe war der große Johnson.
01:21:43: Bist du
01:21:43: dann aber schon spezialisiertes Wissen?
01:21:46: Ja, aber früher hatten wir ja nicht die Weinenbücher, weil ich mich reich erinnere wie wir sie heute in dieser Vielfalt und Manch-Faltigkeit haben.
01:21:56: Da gab es ja nicht viel.
01:21:57: Wir hatten dann später – da müsste man nach meiner Bibliothek immer schworben!
01:22:02: Jens Prive kann ich mich auch entsinnen, da hab' ich irgendwo noch ein Buch paar Bücher.
01:22:08: Ich habe, glaube ich von Jägers Roppensinn noch das eine an der Buch und was die Zeitschriften betraf.
01:22:16: Das müsstest du noch kennen!
01:22:18: Alles über Wein mit Peter Soscik.
01:22:24: Heiligtum.
01:22:25: Ich habe jahre Ideen gesammelt.
01:22:30: ...durfte damals auch für alles über Rhein, man war das ... ... in Möhl'n-Ninzig, zweitausend so was kommen.
01:22:35: Zweitausend Zeit rein!
01:22:38: Auch mit für alles... ...über Rhein Mitverkosten.
01:22:40: da waren die ganzen Proben im Grundschlusschen organisiert worden und es war schon ... ...war schon damals ein Highlight für mich mit Peter Wozzeck und ... ...großartigen Sufli-Kollegen in einer Hunde sitzen zu dürfen die Weine zu bewerten, zu analysieren.
01:23:01: Und das fand ich persönlich damals schon gebauch pinselt als die Anfrager kamen.
01:23:12: Hat
01:23:12: man damals anders probiert als heute?
01:23:14: Also heute kennt ihr jeder im Prinzip... sich hinsetzt, dann auch eine bestimmte Glaskultur hat die man dort verwendet.
01:23:22: Also ich glaube die Gläser sind hochwertiger geworden.
01:23:23: Dann hat man so sein Punktesystem, zwanzigerhunderter Punktessystem jeder beschreibt für sich und so weiter.
01:23:29: war das damals genauso oder wurde da mehr geredet weniger gerede?
01:23:33: War das arrogant?
01:23:34: Da war es ein bisschen offener.
01:23:36: wie hat sich damals Verhalten bei alles überweihen?
01:23:39: Ich
01:23:39: denke bewusst mit Beipflüchten je nachdem was man auch für eine Runde hat.
01:23:43: mit Teilnehmern ist man eher kommunikativer Oder man ist stringent dann.
01:23:49: Wenn ich zum Beispiel beim weniger Verlag sein darf und da mal bei der Vorkostung über Best-of-Ristien dabei sein darf, da hat man einen Probenleiter, je nachdem wie der Proben-Leiter drauf ist.
01:24:00: Manche sind dann ganz eng getaktet.
01:24:02: Dann probieren, spucken, lotieren, begärten.
01:24:07: Andere Robenleiter oder Vorkonstruksleiter die sagen hey lass uns mal ein bisschen darüber reden!
01:24:14: Dann ist man zwar langsamer, aber man hat eine höhere und bessere Kommunikation.
01:24:18: Und so war es früher auch bei alles überein.
01:24:21: Grundschössungsendungen... Auch die Institutionen im Rheingau was Gastronomie betrifft an Betraf.
01:24:30: Aber in die Gläser ich weiß nicht mehr ob ich hier Zimmern gewählt hatten als Glasmanufaktur übergläubig Spiegel oder was?
01:24:38: Wahrscheinlich
01:24:39: damals entweder Redo-Spiegelaue gewesen sind.
01:24:41: Ich meine jetzt mal Spiegelau.
01:24:42: Also in den Zeiten Riedel war meistens zu teuer und Spiegelau hat ja im Prinzip Riedelnachgearmt.
01:24:48: Und versucht da eben auch ein Rieslingglas, Begunterglas usw.
01:24:53: zu definieren und waren halt Maschinengeblasen dadurch günstiger.
01:24:57: Die hatten wir damals in der Speisenmeister.
01:24:58: Daher hatten wir Spiegelaue und ich war total begeistert von den Gläsern... ...und die Welt ihr wahrscheinlich eigentlich auch gehabt haben?
01:25:04: Ne!
01:25:04: Wir hatten eine Riedle.
01:25:06: Jetzt wurde es jetzt wo du nämlich sagst also zumindest das Rissing hast.
01:25:09: Jetzt wo du nimmig das Riedleglar-Eck.
01:25:12: Die illitären Herrschaften
01:25:16: Ja,
01:25:16: genau.
01:25:17: Das Riesling-Glas erwähnt es, fährt mir gerade ein, von Riegel gab es ja auch einen Rieslingsglas, das so schön geschwungen war noch mit einer kleinen Wölbung oben am Glasrand.
01:25:31: und da hat man nämlich bei uns eine Probenfolge gemacht bzw die ... Cool!
01:25:39: Das war damals leichter oder schwerer, um Wein zu lernen als heute.
01:25:44: Damals man hat Bücher gehabt und sich auf die Bücher verlassen, sich darüber ausgetauscht.
01:25:48: Heute gibt es Social Media aber das ist alles finde ich ein bisschen oberflächlicher.
01:25:53: Es hat sich verändert, aber findest du es hat sich zum Vorteil, zum Nachdenken verändert?
01:25:57: Das sind gute Frage Silvio!
01:26:00: Ich fände früher haben wir das vielleicht noch intensiver betrieben weil wir auch nicht so wahnsinnig viele Proben gaben, wie sie heute existieren.
01:26:16: Ob man alles überreihen oder wenn ein Weinhändler zu uns ins Restaurant oder Hotel gekommen ist,
01:26:23: war es
01:26:25: eine Seltenheit.
01:26:26: Damals hat man diese Menge in dieser Vielschüssigkeit und dann war es schon immer was Besonderes mit denen etwas zu vereinbaren.
01:26:36: Wir probieren halt nur Kutironen oder Rieschen ganz der Fall sogar.
01:26:40: Wir haben Ribera de Loero auf dem Sender.
01:26:44: Er hat noch ganz anders probiert viel mit einer höheren Emotion, mit einem höheren Haptik und mehr Tiefgang.
01:26:56: Heute sind die Sachen manchmal ein bisschen oberflächlicher geworden weil große Weinhandelshäuser haben ähnliches Portfolio nur dass sich die Winzer da halt unterscheiden Und dann kommt der eine an, mit dem der andere kommt mit dem an.
01:27:12: Aber wir haben die gleiche Region.
01:27:13: Da ist man glaube ich heute schon ein bisschen oberflächiger in dem was man verkostet und wie man verkustet und auch in der Schnelligkeit wenn man gewisse Sachen verkostete.
01:27:25: Ja
01:27:25: Ich glaube das oder wie siehst du es?
01:27:28: Wie hast Du ja deine Wahrnehmung?
01:27:31: Finde ich genauso.
01:27:32: also würde ich genau so unterschreiben dass halt alles sehr viel oberfällig schneller geworden ist, das mehr auf Effekt-Tascherei.
01:27:38: Ich finde man hat heute mehr Zugang und natürlich auch viel günstiger Möglichkeiten.
01:27:44: aber für jemanden der anfängt sich zu beschäftigen ist manchmal ein bisschen unübersichtlich und schwerer Da ein Intut zu finden, ich finde es ist auch anonymer geworden früher was mehr Personen bezogen dass man sich an entweder Kollegen, an Zombies, an Winzer oder Weinhändler geklammert hat und sich da dann orientiert und hat Schulen lassen.
01:28:04: Oder eben begeistern oder infizieren lassen und heutzutage versuchst du jeder sein zu machen.
01:28:09: dadurch fehlt so ein bisschen die Emotionen beim Wein.
01:28:12: Das sollte mehr personifiziert werden.
01:28:15: Also ich denke, es ist heute eigentlich alles leichter unkompliziert aber eben auch viel viel viel oberflichlicher geworden und das finde ich sollte ja sollte vielleicht wieder eine gewisse Kertwende erfahren dass die Personen im vordergrund stehen und dass man sich an so vielen tollen Fachleuten einfach orientieren kann.
01:28:34: Ja da gebe ich dir auch recht.
01:28:35: Aber Ich muss auch sagen Es hat ja auch ein bisschen was mit der Wirtschaftlichkeit heutzutage zu tun.
01:28:41: es gibt wie schon sagt so viele weinhändler die viele das gab's ja früher nicht dass sie Das ein weingut sich einen verkaufsleiter leisten konnte oder manche sogar wie heute drei der eine für Norden der andere von Süden dann auf den Osten.
01:28:58: das gab es ja früher in diesem segment ganz ganz selten.
01:29:03: und Heute wird weil
01:29:06: die weigüter aber auch nicht die größer hatten also weinge sind ja teilweise recht rabiat gewachsen.
01:29:12: im vergleich zu achtziger neunziger jahren haben sich da entwickelt und wer halt viele sachen automatisiert eben zentralisiert werden konnten ist dieses wachstum wesentlich schneller geworden und komplizierter geboten und deswegen denke ich resultierte daher raus die situation dass ein verkaufsleiter eingestellt wurde
01:29:31: Genau.
01:29:32: Sicherlich ist das mit der Hauptgrund und natürlich haben wir ja auch viel mehr Winzer als noch vor vielen, vor zwanzig Jahren.
01:29:41: zum einen aber... Das meine ich jetzt nicht, weil jeder Weinhandelskonzern oder Weinhandelthaus oder kleine Weinhänder will natürlich irgendwo seine Beine positionieren in dem Restaurant, im Hotel Vielleicht auch in irgendeiner Fastfood-Kette, wo Wein anboten werden soll.
01:30:02: Die Elihas wollen bespürt werden mit irgendwelchen Weinen.
01:30:07: Da ist ein richtiger Ellenbogenkampf und Schlacht schon entfacht!
01:30:12: Es wird umrebatte gefälscht in elf plus eins und Versandkostenfeuern schon ab zwölf Flaschen sortierte kleinste Mengen.
01:30:25: Und was es dann nicht alles für Möglichkeiten gibt, den sich Kunden an Land zu ziehen.
01:30:32: Das finde ich gerade in der Zeit wo heute der Alkohol leider Gottes immer wieder verteufelt wird und ist schlecht, ist näher vom Gift ja natürlich aber alles im Maßen genossen auch mit der Nachhaltigkeit, mit dem Respekt sich selber zu reflektieren wie viel darf ich trinken, wieviel möchte ich trinke.
01:30:52: Wann trinkt dich was?
01:30:53: Zu welchem Zeitpunkt, zu welchem Essen?
01:30:55: man muss ja auch sehen die Weinbau-Landschaft in Deutschland.
01:31:02: Was habe ich letztens gelesen?
01:31:05: Nimmt um siebenhundert Hektar jedes Jahr ab.
01:31:08: Überlegbar, was passiert mit unseren damals... Hundertfünfzehntausend Hektar, die wir in Deutschland hatten um die neunziger Jahre.
01:31:16: Wir sind jetzt bei unter hunderttausend und ninety
01:31:20: tausend war doch schon hunderttwanzigtausende also schon relativ weit zurückgegangen.
01:31:24: Ja und findest du, weil du es gerade mit den Händlern angesprochen hast dass wir als Sommys das wir als Gastronom eine Verantwortung haben und da auf der einen Seite keine Ahnung fordern sollten.
01:31:38: Vorgeben sollten, vorleben sollten auch eine gewisse Disziplin bei uns haben sollten also dass wir eben nicht sechs Flaschenweise sondern neunzig Flaschernweise bestellen das ist nicht für jeden machbar.
01:31:48: aber da zumindest ein Auge drauf zu haben Dass wir Händler in die Richtung motivieren vielleicht auch ein bisschen grüner zu denken, ein bisschen ökologischer und biologischer zu denken dass wir unsere Meinung zum Besten geben oder sollte jeder Seins machen und wir entscheiden einfach nur mit dem Arbeiten zusammen, wel' ich ihn mag.
01:32:11: Also sollen wir da in den offenen Diskurs gehen?
01:32:14: Oder ist es dann übergriffig wenn wir jemand anderen versuchen zu belehren?
01:32:19: Ich denke nicht das es übergrifflich ist, wenn wir uns für die Hände entscheiden, mit denen wir zusammenarbeiten wollen Ob es irgendwann an der Person liegt, wenn man sie kennt oder was für mich dann auch wichtig ist.
01:32:37: Die Händer sich fokussiert und spezialisiert haben auf Weine aus Deutschland oder aus Frankreich Und nicht immer alles anbieten und vor allem auch Weine anbieten die wirklich aus der Nachhaltigkeit stammen also wegen des ökologischen Weinbau biodynamisch oder bio Weinbau betreiben, oder in deren Umstellung sind.
01:33:00: Das finde ich schon mal sehr wichtig und vor allem finde auch die Weinhändler in die Pflicht nehmen,
01:33:07: dass sie
01:33:09: sich ein Stück zurück besinnen auf die deutsche Weinkultur.
01:33:16: Wenn wir den Nachbarnländern schon Spanien Italien Frankreich
01:33:21: trinken
01:33:22: zwischen Ich finde gerade in Deutschland, wo der Weinbau rückläufig ist und auch viele Winzer kurz vor dem Exito stehen und ihre Existenz aufgeben müssen, finde ich es auch gerade da wichtig zu sagen wir besinnen uns auf deutsche Weine zurück.
01:34:04: Weil die deutschen Weine sind auch gerade mit ihren Rebsortenfiefer von ihrem terrorar geprägten Einflüssen so individuell, so vielschichtig, so unterschiedlich und spannend Unfassbar viel Abdecken an Geschmacksbildern und soviel Mediationen hervorrufen.
01:34:25: Wie, glaube ich, kein zweites Land?
01:34:27: Wir haben Zehntausend Winzer in Deutschland.
01:34:29: Also jeder Winzer hat im Schnitt zwischen fünf und fünften Weinen.
01:34:33: Kann man sich zusammenrechnen wie viele verschiedene Weine wir allein schon in Deutschland haben.
01:34:38: Und dann eben die Rebsort.
01:34:39: noch gut dazu.
01:34:40: Die Ausbaustile... Welcher Wein wärst du wenn du ein Wein wirst?
01:34:45: Ganz klar eine Riesel!
01:34:46: Ein großer Riesling.
01:34:47: Ja,
01:34:47: du wärst ein Rieseling?
01:34:49: Wow!
01:34:49: Definitiv.
01:34:50: Was
01:34:50: für einen Rieslingen?
01:34:51: Reingauer-Riesling oder Berliner-Rießling?
01:34:55: In Berlin hat das Reingauer-Rießling Blut in der Seele einen Blut gehabt.
01:35:00: Das sag ich auch manchmal gegessen.
01:35:02: Ich hab Riesingenblut als Blut an der Laufblutbahn.
01:35:05: An manchen Tagen machst du Stimmen,
01:35:06: ne?!
01:35:10: Manchmal ist es schon zum Frühstück aber nein... Übrigens fänden wir gerade ein zum Fußstück.
01:35:17: Kennst du den Setting Hof in Setting Rachtig, das Haus aus
01:35:21: Rieseln?
01:35:21: Großartiger!
01:35:22: Ja großartig!
01:35:22: Vollkommen unterschätzt und ich
01:35:24: liebe es ja auch gar nicht viel auf dem Sender.
01:35:27: Also jeder der es nicht kennen soll das unbedingt wahrnehmen.
01:35:29: Unglaublich günstige Preise, tolle Gastwirtschaft, riesen Weinkarte, Moserhofen runter.
01:35:35: also mega, mega Empfehlung unbedingt.
01:35:37: Total.
01:35:38: Und es werden auch in den alten Forbik Bullis Weinberg-Touren angeboten, das ist schon spektakulär.
01:35:45: Aber das Prägnanteste, was ich damals als ... Das hat ja schon, oh, bestimmt, fifteen, sechzehn Jahre her, wo ich das erste Mal da war, die sich reinkamen haben wie gesagt.
01:35:57: Schönen guten Tag!
01:35:58: Wie isst ihr eine Alme?
01:36:00: Und wie haben sie reserviert?
01:36:01: Haben Sie
01:36:02: reserviert?!
01:36:02: Nein!
01:36:03: Schöne guten Tag, herzlich willkommen!
01:36:05: Lust auf ein Glas Risi?
01:36:07: Ja...
01:36:08: Und egal ob es wirklich ja und damals war's um neun.
01:36:12: Um neun Uhr, wie ich dann reingekommen habe, wurde einchecken.
01:36:14: Wollte mich in den Glas riechen?
01:36:16: Ja klar logisch!
01:36:18: Und dann hatte das mal rieslinge Trufen und dann kam man zu dem offiziellen Teil des Einchecknisses und Ausfindesmailscheins usw.
01:36:27: Das ist zum Beispiel bei Birheimer hängen geblieben.
01:36:32: Also du wärst ein Riesling.
01:36:33: was für einen Rieslingen?
01:36:36: Gleifzer-Riesling, Jugendlicher Riesling.
01:36:37: Der Rotrockner-Rießling, den Restüchser-Rießling und Sparkling.
01:36:41: Was edelsüßes?
01:36:43: Welche Region?
01:36:45: Regionen oder Einfachungen...
01:36:46: Ich würde
01:36:46: sagen alles zu seiner Zeit.
01:36:48: aber einer der auch reifen kann und durch die Reifung auch eine Erfahrung mitbekommt.
01:36:54: Eine ehrliche Substanz bieten kann, eine vielschichtig ist Bund ist unkompliziert, aber immer noch offen für das was kommt in den nächsten Jahren wenn man weiterreifen darf unter dem richtigen Vorostsetzung.
01:37:16: und ja das können wir gut zu mir vorstellen.
01:37:21: Super schön!
01:37:23: Aber ich finde der deutsche Weihwildes gerade angesprochen hat sich schon unglaublich entwickelt.
01:37:27: Das sieht er nämlich an die zweitausende als ich damit anfing.
01:37:30: Man hat damals gesagt, auch vor hundert Jahren hatte der Wein eine ähnliche Wertigkeit wie Bordeaux-begund.
01:37:36: Auf einer ähnlichen Ebene bewegen wir uns ja jetzt mittlerweile schon das gewisse Weine auch wieder ein weltweites Renommee haben und eine gewisse Betrachtung erfahren.
01:37:45: noch nicht ganz so wie vorhundert Jahren, noch nicht so wie wir es uns wünschen.
01:37:50: Und jetzt im Augenblick ohnehin schwerer.
01:37:52: aber auch der Rotwein finde ich teuer.
01:37:53: also die Pinos die mittlerweile sich in den letzten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren entwickelt haben und auch da wenn man ausländische Podcasts hört wie die deutsche Pinoast besprechen finde ich absolut fantastisch.
01:38:05: Und jetzt so mehr oder weniger als neustes Baby als neuestes Kind wahrscheinlich auch zuerst ausgelobt vom VDP-Sekt find' ich unglaublich spannend Wie sich nicht nur spezialisierte Weinhäuser wie eben Traumland sondern manchmal doch kleinere Produzenten etabliern und da teilweise richtig großartige Sekt ihr erzeugt, da fällt mir ein Lust auf den Glas Sekt.
01:38:28: Das ist eine sehr gute Idee!
01:38:29: Jetzt wo du vom Sprichsläufel schon etwas Wasser im Mund zusammen, aber wenn ich nochmal kurz drauf einhaken darf also Weißwein konnten die Deutschen ja schon immer und das auch in einer Facettenvielfalt wie selten irgendwo auf der Welt abgebildet werden konnte.
01:38:52: Und in der Zeit, die wir haben, hat man sich teilweise mit verschiedenen Rebsorten schwergetan.
01:39:04: Mit der Anerkennung eben auch der regionalen Wein.
01:39:07: Es hat ganz viele Gründe.
01:39:08: Ich glaube das fast braucht man nicht aufmachen und einer der wenigen ist dabei eine komplett andere Kolontelexion bzw.
01:39:14: eine andere Klimasituation usw.. Aber das kann man jetzt ganz weitspinnen.
01:39:19: Und da hat sich jede Richtung Greifbarkeit und auch in Richtung Marketing, Publikationen, Flaschenausstattung.
01:39:26: internationales Bewusstsein ist, was man realisiert hat.
01:39:29: Unsere Lagenamen sind nicht unbedingt ideal für amerikaner Engländer Chinesen das auszusprechen und hat eine Lösung gesucht.
01:39:36: Das ist nicht verständlich.
01:39:38: Man hat dem schon sehr geholfen!
01:39:41: Ja, total.
01:39:41: Da bin ich ja auch wieder bei dir weil mal unabhängig davon dass in den achtzehren Jahren auch siebzehr jahren viele weine noch relativ mit einer hohen Restsüße behaftet waren und auch oftmals die säure fehlte so das sie auch Die süße ausbalancieren konnte und auch dem weinen im glas und am grauen tragen konnte.
01:40:02: Ja früher war natürlich auch die lagen sehr different.
01:40:08: Wie fährten da, glaube ich?
01:40:09: Wie fährt ein Taubig?
01:40:10: Drei tausend sechshundert Einzellagen in Deutschland.
01:40:14: Viele sind ja bereinigt worden.
01:40:17: War die Frage vor oder nach der Flurbereinigung?
01:40:19: Vor der
01:40:20: Flurbereinigung hatten wir einige Zehntausend.
01:40:22: Ich glaub, da hatten wir einundzwanzigtausend heute.
01:40:25: Das war schon enorm!
01:40:27: Aber diese Zahlen habe ich jetzt absolut nicht präsent.
01:40:30: Da würde ich mich jetzt absolut nicht aus dem Fenster legen wollen.
01:40:33: Ja, die erste Flugbereitung war, glaube ich, zebzig-einundsiebzig.
01:40:36: da hast du, glaub ich recht mit den Zehntausen und ich glaube aktuell haben wir irgendwie um drei tausend zweihundert, dreihundert bin ich ja es auch nicht ganz up to date.
01:40:44: aber an Einzellagen viel werden hier heutzutage auch nicht mehr... eine Menge!
01:40:50: Bleiben wir dabei?
01:40:51: Wir haben ne Menge!
01:40:53: Genau Und ich denke Auch da hat sich viel getan, auch mit den ganzen Prädikaten.
01:41:02: Es war ja früher wurden die Weine bemessen und bewertet nach ihren Prädikaten.
01:41:09: Kabinettspätele ist auslässe- bärenauslässee, Trockenbärneausläse, Eisweiler
01:41:12: etc.,
01:41:14: viele sind ja auch weggebrochen.
01:41:16: und eine Einfachheit auf dem Edikett zu schaffen das kundenorientierte freundlicher ist Verständnis Verständiger wird auf den E-Ketten, weil viele wie du sagst ist nicht nur die ausländischen Konsumenten auch die innen Einheimischen Wust mit vielen Lagen nichts anzufangen.
01:41:39: Weil es gibt ja so viel wie Herrenberg.
01:41:43: Es gibt glaube ich sieben oder acht lagen Namen mit Herrenberg alle vier verschiedenen Weinbauregionen verteilt.
01:41:52: Heute gibt es Phantasienamen oder man stellt einen Namen der bekannt ist, sagen wir es zum Beispiel Saumagen raus in Kalsstadt heraus.
01:42:02: Den eigentlich jeder kennt den man aussprechen kann und dann hat das eine Riesling oder ein Weißbogelnaht da wird nicht mehr draufgeschrieben ne Auslese oder Späglese oder es wird wie damals die erste Rieslingenwünsche der Trotten ausgebaut worden ist, wenn ich als Marke gehe.
01:42:22: Geheimrad J ist ja ein Riesenerfolg seit über vierzig Jahren was der Holderieb geschaffen hat und das sind Weine an die man sich immer noch und immer wieder erinnert und auch im Kopf gebrandet werden weil unterschiedliche Lagenweine mit ihren unterschiedlichen Prädikatsstufen sich daran zurück erinnern ist da schon enorm viel was man sich dann merken muss.
01:42:49: gut ausgesprochenen Namen sinnvoller als manchmal halt unbedingt auf Lagen zu gehen.
01:42:56: Natürlich, gerade mit den lagen über große gewächse.
01:43:00: erste lagenrehen sind natürlich enorm wichtig um sich auch zu unterscheiden.
01:43:07: Auf der anderen Seite hier haben wir eine steillage und hier haben genau diese Lage aus und dafür ist diese Lage auch bekannt.
01:43:20: Und das sind eben die Dinge, die wieder für die Lagen haben sprechen wie auch einige Gewannen.
01:43:27: jetzt wieder zurück in den Fokus der Winzer stehen, die mal bei der Flubereinigung irgendwie in Vergessenheit geraten sind.
01:43:35: Wie liebste ist mir ein Leichen einer Sonnenuhr mit einem Doktor losen.
01:43:41: Ist ja auch eine kleine Gewanne Knapp um einen Hektar Kratz.
01:43:46: Und das ist natürlich schon auch wieder ein ganz besonderer Wein, weil er auch alte Rebsorten mir spielt und den Charakter widerspieggenau aus dieser Gewanne aus der Wiener Sonore.
01:43:59: Also ich finde da hat sich vieles zum Positiven verändert.
01:44:03: allerdings sind viele deutsche Weine auch viel zu günstig wenn man halt Bordeaux oder Burgunda gegenüberstellt oder Barolos Für die viele Konsumenten bereits sind, mehrere hundert Euro auszugeben.
01:44:19: Aber für den deutschen Wein sind sie an einem rumzicken und sagen, ach nee, vierzig Euro und fünfzig Euro ist ja viel zuviel.
01:44:26: Da kaufen wir doch lieber ein Schablis!
01:44:46: Wie gehe ich mit dem Namen des Weines oder der Geschichte?
01:44:49: Ich glaube mit dem Name, dann weißt du warum eben dieser Wein so ein besonderes und die Geschichte so außergewöhnlich.
01:44:54: es geht...
01:44:55: um den Zweitausendfünfundzwanziger Forst Riesling-Village vom Weingutdoktor Böcklin-Wolf aus der Mittelhardner Falls.
01:45:02: Und Forst hat ein Grundstück, das im neunzehnten Jahrhundert teurer war als die Prämerkrüber Dau!
01:45:07: Teuerer als die Krongrüße aus dem Burg Gunt.
01:45:09: Ja in der Falls an der Deutschen Weinstraße wurden Touristen auf Fahrrädern zwischen Mandelbäumen und Kastanien.
01:45:14: Die Gegende erkunden gab es einen Weinberg dessen Preise den Londoner und Pariser Weinmarkt übertrafen.
01:45:22: Dieses Grundstuck heißt Kirchenstück.
01:45:24: Es ist drei Komma acht Hektar groß und die bayerische Grundsteuerkarte von achtzehn achtundzwanzig vergab ihnen als einzigen Weinberg der gesamten Falz, die Höchspunkteile von fünfhundsechzig!
01:45:34: Und Steuerkarten
01:45:35: das weißt du wie ich lügen selten.
01:45:37: sie wurden gemacht um Abgaben zu berechnen nicht um Weinbergen
01:45:40: zu schmeicheln.
01:45:41: Natürlich das versuche ich dir nicht unterzumogeln.
01:45:43: Der Forst Rieslinge Village zwei tausend zwanzig ist kein Kirchen-Stück.
01:45:47: Er ist etwas anderes aber auch das verdient eine Erklärung.
01:45:52: Das Weingut Dr.
01:45:52: Birklin-Wolf wurde in den Fünfzehnten an die Siebenundneunzig von Bernhard Bürgling gegründet und ist heute das größte Familienweingut Deutschlands!
01:46:01: Was sich bemerkenswert einfach anhört für eine Geschichte, die napoleonische Kriege
01:46:06: –
01:46:06: die Rieblauskatastrophe zwei Weltkriege und mindestens einen Vizepräsidenten des deutschen Reichstages umfasst!
01:46:13: Bernhard Birkling Stadtschreiber Und späterer Bürgermeister von Wachenheim legt er den Grundstein.
01:46:19: Sein Renaissancehaus aus dem jahrelsechzehnhundert sechs steht noch heute an der Weinstraße fünfzehn.
01:46:24: Mit Wappen und Jahreszahl am Erker!
01:46:27: Das ist kein Museum, das ist
01:46:29: das Weingut!
01:46:30: Die eigentliche Größe des Gutes entstand achtzehntnachzehnundfünfzig als Luise Wolf-Erben von Johann Ludwig
01:46:36: Wolff,
01:46:37: der als einer der reichsten Männer der Falskall Dr.
01:46:41: Albert Birkelin heiratete und die wertvollen Weinberge in Wachenheim vor Steidesheim und Ruppertsberg in den gemeinsamen Familienbesitz brachte.
01:46:51: Der Name Dr.
01:46:52: Bücklin-Wolf ist damit das Ergebnis einer Hochzeit!
01:46:56: Luise brachte die Lagen, Albert brachte Kapital, Ambitionen – und später die Vizepräsidentschaft des Reichstages von eighteenundachtvierundachtzig bis achtundfünfneunzig sowie die Generalintendanz des badischen Huftiaters mit.
01:47:11: Ein Mann der tagsüber über Weinberg gewachte und abends Wagner dirigierte.
01:47:16: Das
01:47:17: ist Geschichte, die Weingroßartig
01:47:19: machte.
01:47:20: In den letzten Jahren war das Guth von ihrem Vater.
01:47:23: Was dann folgte, war keine stille Verwaltung eines Erbes sondern eine systematische Transformation.
01:47:30: Und zweitige machen dieses Weingut unverwechselbar!
01:47:33: Seit dem Jahr zwei Tausendfünf ist es das erste deutsche Weingud Das vollständig biodynamisch nach Biodiversstandard bewirtschaftet wird.
01:47:42: Und es sortiert seine Weine durch eine ganz eigene Lageneinteilung mit PC für Prämiergrün und GEC ein Lean von Crongrü, die auf der Königlichen
01:47:51: Bayerischen
01:47:51: Steuerkarte von achtundachtenzwanzig basiert!
01:47:54: Das Kirchenstück ist in ihrer Sprache ein GC – ein
01:47:57: Cron
01:47:58: grü.
01:47:58: Pechstein Jesuitengarten ebenfalls.
01:48:01: Und dann gibt's … und jetzt solltest du noch all den Zahlen aufmerksam sein… Die Villageslinie.
01:48:06: Das sind Ortsweine, die aus jüngeren Parzellen der Kronkrühlagen stammen.
01:48:08: Also Trauben von denselben Böden wie die Großen
01:48:11: nur von den Jüngeren
01:48:12: Stöcken mit einem anderen Reife und Ausbruch groffiert.
01:48:16: Und damit wieder zurück nach Forst!
01:48:17: Und Forst ist unter dem Mittelhard-Dörfern einzigartig durch seinen signifikanten Basaltgal in seinen besten Weinbergen.
01:48:25: Küchenstück, Jesuitengarten, Pechstein und Ungeheuer enthalten alle Basalt in unterschiedlichem Ausmaß.
01:48:31: Wobei Pechstein das basalldominanteste ist!
01:48:34: Und der Basalte ist der Grund warum Forst in der Fals eine eigene Kategorie bildet?
01:48:39: Der Forst Riesling-Village im Jahr für die Jüngeren erzählt genau dieser Lagen aus Jesuitengarten und Pechsten aus Stöcken, die noch nicht jahrzehntelang tiefe Alterbestände haben aber dieselbe Bodenlogik erfahren.
01:48:57: Ganz traubpressung, oxidative Behandlung der Moster-Spontangärung auf wilden Hefen in großen neutralen Holzfuddern – diese sogenannte Old School-Vinifikation ist bei Birkley und Wolff Standard nicht Nostalgie!
01:49:08: Die Lachschweine reifen knapp sechs Monate bein diesen Fudern.
01:49:12: Prämiekrüve weint zwölfmonatete Kronkrüh bis zu achtzehn.
01:49:16: Das ist das Gerüst.
01:49:17: was entsteht trägt den Ort nicht die Methode.
01:49:23: Das Attestieren zumindest Kritiker, wortwörtlich ist inzwischen berühmter als manches Etikett.
01:49:29: Und in ihrer Disziplin hat dieses Gut im gesamten Deutschland praktisch keinen Konkurrenten!
01:49:36: Es mag das beste und konstanteste
01:49:39: Gut für große
01:49:40: deutsche Rieslinge in der Welt sein – was für ein Ritterschlag?
01:49:45: Und der Forst-Village-Riesling, es ist der Beweis dafür kostet einen Bruchteilskirchenstück kommt von demselben Boden.
01:49:52: Das ist das stille Angebot von Dr.
01:49:54: Birkland-Wolf!
01:49:55: Und das ist, wie jeder Händler in London und New York bestätigen würde eines der wenigen verbleibenden echten Preisverhalten des deutschen Qualitätsfeinbaus.
01:50:07: Danke für dieses Geschenk dem Hausen Dr.
01:50:08: Bürkland Wolf und natürlich dem deutschen Vertreter dem Handelshaus Schlumberger.
01:50:13: Den direkten Link für die Weine von Dr..Bürkland Wolf bzw.
01:50:17: auch zum... Findest du direkt in den Show-Notes.
01:50:23: Was
01:50:33: ist ein guter Preisbereich deiner Empfindung nach?
01:50:36: Also von wo bis wo bewegt sich das, was sollte mal mindestens für eine Flasche... Nehmen wir mal Weißwein, weil wir gerade das Thema hatten bezahlen und ab wann findest Du es Quatsch?
01:50:47: Also nach oben hin sind ja die Preise immer schier unter... Ah, sorry!
01:50:56: Grenzenlos.
01:50:57: nach oben auf das eine Flasche Bein wert ist, dass man zwei, drei Tausend Euro für bezahlt macht.
01:51:02: Das ist ne andere Sache.
01:51:05: In dem Bereich, wo man es kauft, ist man schon ein Prestigegment oder man handelt mit Wein bzw.
01:51:12: nicht Wein sondern investiert in Wein.
01:51:16: aber ich finde um den Winzer den entsprechenden Respekt zu zählen und auch seine Arbeit zu wertschätzen.
01:51:25: Sollte eine Flasche Wein ab Hof, mindestens um die sechs-achtzig sieben Euro kosten oder aus sechsfünfzig so was irgendwas.
01:51:34: in diesem Segment findet man tolle Weiner, die spannen sind, die präsentsam, die prezise sind und klar sind und auch eine Trinkfeude haben und null Träger stimmt haben.
01:51:48: und das macht ihnen Spaß so was zu entdecken.
01:51:50: Und wenn man überlegt stehen weine im leha herum mit zwei drei euro australien sorry aber mal eine flasche kauft, man hat die flashe und edikett und verschluss irgendwann immer noch ein schrubvorschuss sind der locker schon je nach dem was sie abnehmen bei achtzig neunzig sen.
01:52:11: das was in die flache kommt kostet ja auch geld die Verschiffungskosten, Transportkosten.
01:52:23: Du musst den Wein der auch dann verkaufen.
01:52:25: Da hast du wieder Personal was bezahlt werden will.
01:52:27: das geht ja nur noch über Masse und dass ist aber kein Wein der da drin ist.
01:52:31: Das ist synthetisch Zeug was man nicht braucht.
01:52:37: Und das ist halt Mainstream und das brauche ich nicht.
01:52:39: Ich möchte gerne etwas individuelles haben.
01:52:41: Das finde ich gerade nur dann bei Winzern die auch mit einer Wertschätzung der Natur gegenüber arbeiten und auch entsprechend das ganze auch realisierende bio-biodynamischen Arbeitsweisen.
01:53:00: Also du gehst bei sechsfünfzig los, nach oben ist keine Grenze um es jetzt einfach so ein bisschen runter zu brechen?
01:53:05: Ja
01:53:05: genau also ich brauche jetzt keine Weine wenn wir auf der Karte die achtzig Ohr im Einkauf kosten Okay, man hat vielleicht ein oder zwei.
01:53:14: Aber die Frage ist wie kalkuliert man diesen Wein dann weiter?
01:53:17: und man möchte eine gewisse Attraktivität schaffen?
01:53:20: Man möchten auch hier und da mal ne Jagenstiefe aufbohren von Winzern mit seiner Lage aber dann ist man schon mal bereit vielleicht mal eingeladen.
01:53:30: Dann sagen wir mal Zwei Flaschen davon zu kaufen oder drei.
01:53:32: Das finde ich.
01:53:37: immer bin ich meine Gleinkartischeuer nicht Gebe sein, weil ich möchte den Gästen Weine offerieren.
01:53:43: Die Spaß machen und weine die Spass machen sind bei uns im Segment wo es am meisten am besten läuft so zwischen thirty forty bis fünfundfünfzig Euro.
01:53:53: das sind ist diese Grenze wo ich die meisten Weine an den Mann und die Frau bringen kann um ihnen zu sagen hey das ist Wein der macht Spaß der ist unkompliziert er Cooles Food Pairing und damit haben wir einen Spaß.
01:54:10: Und da können Sie noch eine zweite Flasche trinken.
01:54:12: Hast du seltener, wenn Du dann halt Weine hast, die da einerzehundert Euro kosten?
01:54:15: Krüft sich nicht jeder gleich mal wie eine geschweige in der Zeit?
01:54:19: oder dritte Flaschen!
01:54:21: Wie siehst
01:54:22: Du die Vielfalt unserer deutschen Weinbaulandschaften?
01:54:27: A. Hinsichtig der Rebsorten.
01:54:31: B. Wie siehst Du die Entwicklungen?
01:54:34: wie viele Rebsorten oder welche Rebsorte findest du, dass die in der nächsten Zeit mehr an Offmerksamkeit gewinnen?
01:54:43: Wie zum Beispiel ganz ein Pivi-Reben.
01:54:45: Wenn man sieht eine Champagne haben sie jetzt auch geradehin die Franzosen ne Pivi Rebe zugelassen.
01:54:52: Wie siehst Du die Entwicklung?
01:54:55: Ich finde es total spannend was ist und ich finde man sollte sich da mehr oder weniger so seiner Situation bewusst werden.
01:55:03: Einfach auch schauen, was kann man?
01:55:05: Worin kann man gut sein?
01:55:07: und es gibt Länder wie von mir aus Griechenland Portugal.
01:55:10: Wie Georgien zum Beispiel die sind super stark in Rebsortenvielfalt Italien teilweise mit ganz den Autonribsorten sind großartig haben da ganz viel Bewusstsein Tradition Da stehen die Rebesorten hinter den Namen Und wir keine Ahnung wie beim Barolo wie im Begrund.
01:55:27: Es gibt Länder, die also leben, Rebsorten vielfalt ganz anders als wir Deutschen und ich finde, wenn die uns einen bewussten Weg... aussuchen sollten.
01:55:36: Sollten wir uns eher konzentrieren und schauen, wo sind wir gut?
01:55:41: Und wir sind gut beim Riesling.
01:55:42: Wir sollten Rieslingen intensivieren.
01:55:43: Beim Spätbegründer sind wir großartig so.
01:55:45: Intensivieren brauchen nicht, finde ich zumindest, hundert, zwanzighundert, achtzig verschiedene Rebsorten müssen die alle auch noch zulassen und die alles spielen.
01:55:54: Es ist manchmal super interessant wenn man mal einen Vionier in Cheneblanc irgendwie aus dem badischen Außerfeils probiert
01:55:59: oder Syrah bin
01:55:59: ich auch ein Riesen Freund von sowas mal zu probieren.
01:56:06: Aber man sollte eben schauen, dass man sich nicht zu sehr versettelt sondern sich dessen bewusst werden was man wirklich gut kann.
01:56:13: es gibt zum Beispiel so Rebsorten wie weißbegunter.
01:56:15: großartige Rebsorte beachtet kaum jemand also auch in der Großartigkeit native in den Möglichkeiten was ein Weißbegunner eben auch im Weltmaßstab erbringen kann.
01:56:24: Es gibt andere Rebsorts wie Schadonee da hätte keiner gedacht das deren zwanzig dreißig jahren eine solche Präsenz in Deutschland bekommt eine so großartigen Qualitäten abhiefern kann.
01:56:35: Daher ist manchmal so eine gewisse Aufmachheit auch ganz, ganz zuträglich von der Entwicklung.
01:56:40: aber grundsätzlich finde ich man sollte sich darauf berufen was gut läuft.
01:56:46: Richtung Peabies bin ich neugierig.
01:56:49: Ich würde jetzt dieses Champagnerbeispiel nicht unbedingt zu Rate ziehen, weil du keine Ahnung Röderer Kristall nicht unbedingt eine Piviribse heute finden wirst.
01:56:59: Also wag ich mal zu prognostizieren sondern die dort angebaut werden oder wo man es versucht ist für bestimmte Lagen auch für bestimmten Qualitäten wahrscheinlich vermeiden möchte irgendwie Pflanzenschutz zu betreiben oder bestimmte Lagen einfach auszubalancieren.
01:57:22: Daher würde ich es nicht, also nicht auf die komplette Champagne spiegeln sondern... Nein auch
01:57:26: gar keinen Fall das weiß du als Beispiel.
01:57:27: Es ist von
01:57:27: einfach nur offen für die Entwicklung, die dort passiert.
01:57:36: Es gibt ganz, ganz viele Winter.
01:57:38: Auch jetzt keine Ahnung.
01:57:39: Joachim Heger ist total neugierig und total interessiert was da passiert?
01:57:43: Und viele Winzer sind da sehr offen bei dem was da passierte.
01:57:47: ich finde die Betrachtung ohne wieder zu sehen Urteil zu erlauben dass viele sagen In den besten Lagen stehen keine Pivis, von dem her können sie auch nicht diese wirklich super Qualitäten erbringen sondern sind immer ein bisschen konstruiert.
01:58:02: Wir haben keine Langzeiterfahrung mit Pivies.
01:58:04: wir können gar nicht wissen wie die Rebsorten sich entwickeln welcher Ausbau der beste ist.
01:58:08: Jedes Jahr jeder Anbau ist ein Experiment.
01:58:11: Die bisherigen Pivys die wir haben sind wohl noch nicht die Generation wo wir sagen können wir können wirklich große Beine draus erzeugen.
01:58:21: Und ich sehe es genauso wie mit alkoholfreien Wein, wie mit E-Autos oder Alkoholfreiem Bier.
01:58:26: Es ist ein Prozess, den man begleiten kann, wo man offen und neugierig sein soll... ...und man sollte sich dem nicht irgendwie verschließen.
01:58:33: Auf gar keinen Fall!
01:58:34: Aber es sollte auch nicht die Kernkompetenz von uns sein.
01:58:37: Oder ich glaube noch ist das nicht unsere Kernkompatenz?
01:58:40: Und es ist eine Spielart in dieser bunten Weinenwelt.
01:58:45: Das sehe ich genau so.
01:58:47: Es kann eine gute Ergänzung darstellen sei es als reinsortiger Sylvinaigrie ausgebaut oder in Form einer QV, beziehungsweise als QV-Partner der dann assembliert wird.
01:59:03: Das mit der Schapagne würde ich jetzt auch nicht so sehen.
01:59:07: Ich glaube ein Hektar ist gerade mal damit mit Pflanzen, mit Voltis.
01:59:15: Aber man blickt in eine gewisse Richtung.
01:59:17: Man sagt, wir wurden's dem offengegend übergeben.
01:59:19: Es wurde auch Schaden ja Rosé zugelassen.
01:59:21: Also man versucht hier aus dieser starren Situation der acht Rebsorten rauszubrechen und zu sehen welche Facetten gibt es?
01:59:31: Und was kann man alles sonstig bespielen?
01:59:35: Die Neugierde finde ich dann auch ganz gut und interessant.
01:59:38: Wie bei uns sollte sich nun die facetteln?
01:59:41: Ja, auf gar keinen Fall.
01:59:42: Und ich denke gerade mit dem Klimawandel werden sicherlich viele Rebsorten von der Bildfläche verschwinden wie Bachos oder vielleicht auch einen Elbling.
01:59:52: Klar natürlich bin da hundertprozentig auf deiner Seite.
01:59:55: Ich finde es spannend mal aus der Pfeiz in Syrah zu probieren oder in Schöndau, wie du gesagt hast Es macht Spaß solche Produkte zu auch mal in ihrer Form und ihre Dasein zu probierend nach zehn oder zwölf Jahren, was ja mittlerweile auch schon durch das möglich ist solche greifenden Sachen zu auszuloten und es auch zu verkosten.
02:00:19: Ich finde aber man sollte sich gerade an einen Appeller die unser deutschen Minster die großartige Arbeit leisten doch wieder auf den auf die Rebsorten fokussieren wie Deutschland auch.
02:00:33: Ausmachung in ihrer Fehlschichtigkeit.
02:00:38: Ich finde zum Beispiel, man hat ja meistens nur eine Ansprache.
02:00:40: Und wenn diese Ansprach, die kann ja gerne in Richtung Riesling sein und kann ja gern in Richtung Weiß-Bugunder oder Spät-Bagunder oder was auch immer.
02:00:48: Also etwas, das toll ist und ich brauche nicht jedes Jahr irgendwie ne neue Kuh durchs Dorf treiben und ne Sache ausloben, nur weil ich es halt dann auch irgendwann verkaufen muss.
02:00:58: Daher glaube ich, kann sowas nicht unbedingt nützlich sein!
02:01:03: Dann gebe ich dir das.
02:01:04: Wie
02:01:04: zum Beispiel, wenn wir was gerade im Glas haben, Grünverdliner ist.
02:01:07: die Frage brauchen wir Grün Verdliner wirklich in Deutschland?
02:01:09: oder ist es vielleicht doch spannender den aus Österreich zu betrachten auch sei es Sekt?
02:01:16: zB.
02:01:16: hast du schon mal ein Sekt von Grün-Verdliner gehabt?
02:01:19: Ja tatsächlich habe ich den schon gehabt von Harkamp und auch für dem was wir jetzt im Glas sind von Schlumberger Und das ist ja das, was ich beim Sekt auch faszinierend finde.
02:01:30: Das hattest du vorhin mal ganz kurz angerissen mein Lieber Dass wir eine Sektkultur in Deutschland haben.
02:01:37: Die ist ja unglaublich manikfeidig und vielschichtig und hat sich in den letzten Jahren so gewandelt wie kein anderes Produkt Sich hier darstellt und präsentiert und in einer Bühne bekommen hat, wo jeder Sekt ein fantastischer Darsteller ist und komponiert und zusammengestellt von den einzelnen Winzern.
02:02:04: Und das finde ich immer wieder spannend.
02:02:06: Klar natürlich gibt es auch viele schwarze Schafe oder viele die ihre Kuh versuchen gut durch zu treiben aber finde der deutsche Sektmarkt ist nach wie vor schieflich.
02:02:22: und mehr gibt's sicher noch viele andere, die ja ob man alle Rebsorten jetzt, etwa wie hier zum Beispiel Grün-Wettliner.
02:02:29: Ob man den in Deutschland braucht für Wein oder für ein Sekt?
02:02:33: Das lassen wir mal dahingestellt sein aber es dadurch wird der Weinmark etwas bunter und auch die Fischigkeit um.
02:02:41: mich finde gerade hier jetzt um die Uhrzeit diesen Sekt zu öffnen und einen geschenkt zu haben einfach wunderschön.
02:02:49: erst
02:02:50: ist natürlich ein Geschenk, genau.
02:02:52: Ich finde der deutsche Sekt, dass sich das insofern gewandelt hat als dass er in gewissen Bereichen erwachsen geworden ist.
02:03:01: Dass man sich auch ganz klar von einem Gewissen... Also es ist ich weiß nicht, ich tue mich manchmal mit schwer, weil aufgrund dieser industriellen Ausrichtung die wir im Sekt oftmals haben Es ist eine riesen Lügengeschichte und das dann eben zu vermitteln Noch mehr drauf ankommt auf die Produzenten zu schauen wo bekomme ich mein Sekt her welches Geld gebe ich dafür aus und wirklich auch ein gutes Produkt zu bekommen?
02:03:28: denn Deutscher Sekt ist nichts nicht vergleichbar mit hergestellten Deutschland.
02:03:33: Also beim deutschen Sekt habe ich deutsche Trauben, bei dem hergestellt in Deutschland kann ich irgendwelche französisch- und spanischen Trauben haben und die da irgendwie verarbeitet werden.
02:03:44: dann eben auch welche Art von Sekt man hat welches Verfahren man hat Welchen auf einem Sekt steht trocken drauf das es Eine ganz klare, für mich Konsumententäuschung.
02:03:54: Weil man natürlich mit Trocken etwas assoziiert was geschmacklich schon aufgelöst werden kann.
02:03:59: wenn man sagen kann durch die Kohlensäure schmeckt er halt irgendwie trocken aber der hat dann bis zu drei Sekunden Restzucker dran.
02:04:05: das ist eine für mich ein totale böswillige Täuschungs des Verbrauchers was offiziell und eben auch gesetzlich gelebt wird.
02:04:13: Und da Aufklärung zu betreiben bzw dass aktiv zu leben und auch zu zeigen welche großartigen Qualitäten es gibt Das haben viele unserer Kollegen, das machen oftmals die Winzer.
02:04:24: Auch dass die Winze gesagt haben wir brauchen keinen gemischt Warnladen mehr.
02:04:27: Dass wir alle ein Eiswein haben, dass wir alle eine Rosé haben, es wir alle einen Sekt anbieten egal wie gut der ist und da alle restlichen Rebsorten irgendwie rein reinschmeißen sondern die eher drauf verzichten Und man, dass dann eben Leuten wie Krakkrise Raumland Bad etc.
02:04:45: überlässt und denen einfach zugesteht, die konzentrieren sich darauf.
02:04:49: also das finde ich Da ist viel passiert.
02:04:52: Zum Thema Sekt lohnt es sich, einfach auch mal ein Buch in die Hand zu nehmen?
02:04:55: oder keine Ahnung, brauchst du eine Wikipedia-Seite aufzuschlagen?
02:05:00: Es ist total spannend allein da zu lesen wie der Name Sekt entstanden ist.
02:05:04: ne amisante Geschichte.
02:05:06: und wieder so einen der Geschichten wo man sieht wie bunt eigentlich die Weinwelt ist.
02:05:09: Und ich finde... ...es gibt zwei mehr oder weniger Institutionen die's geschafft haben dort nen großen Schritt voranzuschreiten ist.
02:05:18: zum einen der VDP mit mehr oder weniger ihrer Sektrevolution, die sie seit einigen Jahren jetzt machen und eben Österreich.
02:05:24: Und deswegen dachte ich probiere von österreichischem Sekt.
02:05:27: Ich finde das auch schön!
02:05:28: Ich meine man hat viel zu selten österreichische Sekte im Glas.
02:05:32: Hat man selten?
02:05:32: Wenn man immer glaubt man vergleicht ist es wie mit einem österreichischen Riesling... Man denkt man hat genug Rieslingen in Deutschland, lässt sich einen österreichsischen, keine Ahnung, Wachhauer was auch immer aus dem Vorfall.
02:05:42: teilweise gibt's da richtig spannende Geschichten.
02:05:44: Jetzt ist Schlumberger zum Beispiel, find' ich, ist ein großartiges Sekthaus auf verschiedenen Qualitäts-Ebenen großartige Säkte produzieren.
02:05:53: Und dieser grüne Veltliner, wenn ich den probiere dann wüsste ich kaum ein Sekt in Deutschland vergleichbar wäre.
02:06:00: wie empfindest du den?
02:06:01: Ich finde den ist einfache Basissekt der Grüne Viertliner.
02:06:06: aber er hat unglaublich viel Spannung.
02:06:09: und wenn man schon rein riecht man hat was von einem grünen Apfel bisschen was auch in die reifere Richtung gehen.
02:06:15: es spielte sich ein bisschen für sich wieder.
02:06:18: Und das Schöne ist an dem Stoff, ich habe mir jetzt auch schon was länger im Glas.
02:06:23: Marille!
02:06:24: Es spritzt für mich die Marille in der Nase.
02:06:29: So und dann hat man schon viele Sagen gemacht du kannst doch keine Säure riechen.
02:06:34: Doch ich finde schon man kann Säule manchmal auch an einer Nase wahrnehmen.
02:06:39: Das Nase alles ist ein leichtes Bitzel.
02:06:42: wenn man rein riecht hat man etwas Erfrischendes Ja, so wie bei einem Mineralwasser.
02:06:50: Wenn man einschickt und mal riecht, dann hat man schon das Gefühl, der Sprecher spielt positiv an und sagt trinkt mich, genießt mich!
02:07:00: Und so ist es auch bei diesem Grünmedline am Graum.
02:07:03: schön saftig sehr gradlinig präzise und für mich ganz wichtig.
02:07:08: egal ob ich einen österreichischen Sekt habe ein Champagnerhabe oder auch im deutschen Sekt Für mich muss der Wein im Sekt erkennbar sein ... die Rebsorte.
02:07:21: Was nützt mir in der Rebsorde?
02:07:22: Danke schon, wenn ich die ... ... im Sektisch wie erkenne und das ist hier... Ich erinnere mich, wenn nicht daran welche habe ich sofort eine Aussichtsschaffung mit einem grünen Adlina zum Federspielbereich bis kraftvoll aber dennoch elegant geschmeidig ertänzelt und hinten raus am empfinde schassenden Leichte weiße Pfeffernote, die wieder typisch bist.
02:07:48: Und das revitalisiert jetzt gerade um diese Uhrzeit ungemein und holt mich voll ab!
02:07:55: Ich könnte ins Glas reinschwingen
02:07:56: doch.
02:07:57: Was empfindest du bei diesem Schaumweimprämier?
02:08:00: Die Machart, die Rebsorte in der Filistik des Hauses... Es ist immer ganz schwer das jetzt darzustellen, weil man ist selten so stark vertraut mit Schlumberger Sekt, dass man sagt okay ich erkenne da Die Handschrift der Winzerin wieder, da muss man brauchen schon eine gewisse Weingutze.
02:08:18: Du
02:08:19: wahrscheinlich noch eher als ich?
02:08:20: Ja aber
02:08:20: das finde ich erstmal so ein bisschen schwierig, aber man kann es ja teilweise dem zusprechen... Aber was findest du Stichde am meisten vor?
02:08:28: Ist es die Rebsorte?
02:08:29: Kann man die Fettlinne primär wahrnehmen oder ist es dieses andere wo man sagt, dass kann Österreich sein?
02:08:36: Also wenn ich selbst blind im Glas hätte würde ich jetzt nicht unbedingt nach Österreich zuordnen Aber primär in der Nase, also auch im Gaumen bin ich schon beim Grün-Wertliner tatsächlich.
02:08:50: Und das ist genau das was ich meine mit... Man muss den Wein im Glas wieder finden und speziell in dem Fall den Grün Werdliner macht ja keinen Sinn wenn er jetzt irgendwie riecht als Papelnuse oder das ist halt einfach nicht grüner Werdiner.
02:09:13: Klar, natürlich kommt es auch auf Ausbau an.
02:09:15: Wenn man eine klassische traditionelle Flaschen-Germung hat.
02:09:23: Also ich finde... Es macht der Sekt wie ich mir jetzt im Glas habe total Spaß!
02:09:29: Man erkennt sich als Grüner Wettlieder.
02:09:31: Man überlegt nicht hin und her könnte es ein Schabeli sein?
02:09:34: Könnte das vielleicht ein Gruner sein?
02:09:36: Kann das eine Riesli sein?
02:09:37: Nein, es ist ein Grünwettliedler.
02:09:39: Und das liegt auch einer klaren am Ausbau dieses Sektes.
02:09:44: Ist nicht verkopft Er ist geradlinig
02:09:47: präzise.
02:09:47: Das finde ich eher ein singulär zu genießender Schaumweide oder eher ein Speisbegleiter.
02:09:53: und wenn ja, was würdest du da zu sehen?
02:09:55: Also den Sekt würde ich auch tatsächlich solo trinken schön auf der Terrasse sitzen vielleicht mit ein paar Kappers in einer Seite wie jetzt was mit Ziemkäse karteniert oder so ein kleines Spitzpaprika-Türtchen was als tapas oder wenn man heißt dann her geht zum gericht im restaurant würde ich den zb durchaus sehen.
02:10:23: zu er tatsächlich wir haben so eine art lebt die kanäle aus dem bildfang das ganze mit einem ziehnkäse schaum und ein weißen tomatengehl Und arrangiert mit marinierten Tomaten, finde ich schon, Spank.
02:10:45: Gelben Tomatensäuer.
02:10:47: Das könnte ich irgendwie ganz gut vorstellen, wo der Grüne Verdiener gut zu korrespondierend einsetzbar ist.
02:10:54: Unglaublich toll!
02:10:55: Den Schwenk zurück zum deutschen Sekt?
02:10:58: Was muss man deiner Meinung nach über den deutschen Settel wissen?
02:11:00: Also wie kann man sich das selber vergegenwärtigen?
02:11:03: Wie kann man... Gut jetzt gibt es natürlich immer noch so diesen Ansatz wo man sagt, man kann eine Wertigkeit eines Sektes anhand der Pelage erkennen.
02:11:14: Anhand der Aromatik und anhand von der Typizität
02:11:16: usw.,
02:11:17: aber so rein von der Wissensebene was in die Parameter dich kennen muss?
02:11:23: Was sind die Begriffe, was sind die Herstellungsweisen, vielleicht als langsam ausklingendes Thema?
02:11:32: Also ich glaube das ein Konsument Auf jeden Fall wer erst mal überfordert ist und es auch mit den Herstellungsmethoden.
02:11:42: Zum einen zum anderen finde ich wichtig beim Sekt, er hat ja leider so ein Image nach wie vor immer noch ein Image-Problem aufgrund des ganzen Sektes dem man als Sekt bezeichnet aber in einem Transversierverfahren hergestellt worden ist oder in einer Flaschendierung.
02:12:05: Viele haben, assoziieren einfach mit dem Sekt.
02:12:07: Bum, Henkel, Rotkäppchen... Die auch.
02:12:11: ... dass sie diese jetzt... ... die auch... ...
02:12:13: seventy-fünf Prozent der verkauften Weine ausmachen!
02:12:15: Also der Verkauf
02:12:16: des Sektors.
02:12:16: Ja absolut und... Also die Sekte
02:12:18: unter zehn Euro beziehungsweise unter acht Euro machen drei Viertel der gesamten Menge aus was sehr enorm ist.
02:12:25: Leider
02:12:26: Gottes ja und ich muss sagen von den ganzen Sekten, die auch im LH stehen ist für mich einer der hochwertigsten Sekte immer noch der Fürstmetternich.
02:12:38: Also für den normalen Konsumenten finde ich
02:12:43: persönlich
02:12:45: die Linien von Fürstmetter nicht immer noch spannender und deutlich qualitativ hochwertiger als sie gerade benannten Marken von mir.
02:12:56: Es ist jetzt kein Riesenanspruch aber man schmeckt schon den Unterschied zwischen einem Rotkäppchen-Sekt und ein Fürstmetternicht.
02:13:04: Das hatte ich mal in einer Sektprobe gehabt, bei dem Weinhaustern anders sich da noch tätig war als wenn er eine kleine Sektrobe gab.
02:13:12: oder sind, glaube ich das genannt, perlendes Vergnügen als so eine Art Masterclass oder sowas für Endverbraucher.
02:13:22: Und die haben von mir als erstes einen Rotkäpschengild eingeschickt bekommen und ein Forstmetter nicht.
02:13:29: Ja,
02:13:30: alle waren der Meinung.
02:13:32: Der Fürst Metterich oder das waren zwanzig-zweiundzwanzige Leute.
02:13:35: Alle zwanzzig waren so hundert Prozent beim Fürst Metterich.
02:13:39: da hat man und das fand ich damals schon relativ spannend und interessant dass die leute auch da eine gewisse Qualitätsstufe oder Wertigkeit Sondien konnten.
02:13:52: uns Das was die Gäste dann empfunden haben Fand ich schon toll, dass man sagt, dass sie sagen wir haben hier einen Pillosekt der schmeckt wie ein Sekt als wenn wir noch ein bisschen Kunze reingegeben hätte.
02:14:10: Wie so ein Seko.
02:14:12: und wir haben doch schon einen hochwertigeren Sekt der schmeckt als wenn hier eine hochwertige Traubematerial verwendet worden wäre.
02:14:22: Weiß ja nicht wissen was es ist.
02:14:29: Wenn wir uns an die Sekt herantasten und wissen müssen was Sekt ist, dann unterscheidet sich natürlich zu Wissen.
02:14:40: Ist es ein deutscher Sekt?
02:14:42: Ist das ein Winzer-Sekt?
02:14:43: Was ist der Unterschied zum Kremon?
02:14:47: Gibt es einen Unterschied?
02:14:48: wenn ja welchen gibt es da...
02:14:49: Aber es wäre auf alle Fälle mal superinteressanten Buch über ... über Sekt zu schreiben.
02:14:55: Hattest du mal vor dem Buch zu schreiben?
02:14:57: Ist mir tatsächlich schon meinen Sinn gekommen, aber ich glaube das werde ich... Ja.
02:15:00: ... mir auch mal vornehmen wenn ich in Rente gehen sollte.
02:15:04: Wenn ihr sagt dir keiner ist jetzt fertig sein muss.
02:15:06: Woüber würde es handeln?
02:15:09: Ich glaube eher dass könnte ein Buch werden über den über das Thema Wein und die Momente mit den Winzer.
02:15:21: Ah schön!
02:15:22: Die man in den letzten Jahren oder Jahrzehnten hat, weil viele erzählen immer diese stupide heruntergebrochene fachliche Bücher die dann die Themen behandeln wie jeder schon kennt.
02:15:37: Das ist wie bei Instagram da kommt doch ein Influencer der einen auf Erklärbär macht wann man wohne Flasche in welchem Stefan ja aufmacht in welchen Lars einsteckt und serviert.
02:15:48: das ist nicht meins.
02:15:49: ich würde dann eher auf die Sache gehen zu sagen ich schreibe ein Buch über die Momente mit den Winzern in ihren Weingütern.
02:15:58: Das
02:15:59: ist vor allen Dingen auch so ein Insight, also was ja normale ... oder was einen Wein trinkt, einen Genneweintrinker, einen Weinfreund nicht erleben kann weil du eine andere Ansprache hast, andere Erlebnisse hast.
02:16:09: Daher wäre das ein tolles Buch und ich glaube Bücher hin und her, auch wer so es keine Ahnung KI- oder allgemein digital Wo man wissen teilweise viel tiefsinniger aufarbeiten kann, viel visueller auf arbeiten kann.
02:16:25: Wenn Buch ne Chance hat dann wahrscheinlich über solche Geschichten.
02:16:28: daher ist es glaube ich
02:16:30: eine
02:16:30: absolut geniale Idee.
02:16:31: gibt's bei dir Pläne wünsche ziele irgendwas konkretes was du vor hast?
02:16:36: Einfach dass ich Gäste mit meiner Leidenschaft für das Thema Wein weiterhin begeistern möchte die Jugend sprich, unsere Nachwuchs in der Sumerie fördern möchte.
02:16:49: Deshalb mache ich auch und bin ich auch Regionalsprecher einer Summe den Millionen für NRW wo wir immer wieder neue Seminare oder Veranstaltungen organisieren oder Wein reisen Und das ist etwas was ich immer wieder im Fokus habe.
02:17:11: Danke
02:17:12: für die tiefste danke für die Beständigkeit Dank fürs unlaute danke für deine Gedanken und auch für die Gedanken in der zweiten Ebene.
02:17:22: Du zeigst, dass Wein unglaublich wichtig ist.
02:17:25: Du zeigs, dass du eine ganz eigene Interpretation oder eine ganz eigene Betrachtung von Wein hast aber das Wein nicht das Allerwichtigste isst.
02:17:31: Du Zeigs, man sich durchaus spezialisieren kann und vielleicht sogar sollte um eine Kernkompetenz zu haben.
02:17:38: Aber egal wo man steht immer richtig.
02:17:40: es war ein schönes Gesprächs hat viel Freude gemacht.
02:17:42: Es war
02:17:43: ruhig,
02:17:43: es war angenehm Es war tiefsinnig Und es war melodisch.
02:17:47: klingt es doof wenn ich sage melodisch aber so habe ich's empfunden.
02:17:51: Es war unterhaltsam.
02:17:52: Es war wie ein schöner Restaurant zu, durch den du uns begleitest.
02:17:56: Vielen Dank, dass du unser Gast warst und noch ein großes Dankeschön an die Schlumbergergruppe!
02:18:01: An die Handelshäuser
02:18:02: Concio Vigni
02:18:03: als absoluten Spezialist für italienische Weine.
02:18:06: Anders aus Schlumberga, anders handelshaus Segens und anders privat Kundenportal Bremer Weinkolle.
02:18:13: Zwischen den einzelnen Gesprächsgedanken stellen wir teilweise weine vor wenn dich das interessieren sollte.
02:18:17: Wir haben Links in den Shownotes, da kannst du die Weine auch gerne direkt bestellen.
02:18:22: Ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, wenn wir dich mit denen Gedanken zu dem Weinfleck sogar neugierig machen.
02:18:27: Wenn Du Anregungen hast, wenn Du Gedanken hast... ...wenn Du bestimmte Weine wünscht, die wir während der Folge probieren sollen, lass uns wissen!
02:18:35: Und noch sonst freue ich mich natürlich Wahnsinnig von Dir zu lesen auf Instagram per persönliche Nachricht, per E-Mail und ich weiß nicht ob Du es weißt aber wir schreiben ja die einzelnen Gedanken verschiedene wichtige Zitate der
02:18:50: Zombies heraus
02:18:52: und haben die auf unserem Blog www.zombie.website.
02:18:55: Und teilweise finde ich total spannend einfach mal in den letzten Jahr zu schauen, so bekannten Zombies und was deren Kerngedanken sind.
02:19:04: Also vielen Dank dafür dass dann unsere Seite bist.
02:19:07: ganz großes Dankeschön im Hause Schlumberger das sie uns wirtschaftlich und händisch unterstützen und dass sich sagen kann nach dem Podcast ist.
02:19:13: vor dem Podcast Nachdem Freitag ist vor Dem freitag.
02:19:17: Wir bleiben eigentlich dort in der Gegend, wir reisen Richtung
02:19:21: Köln.
02:19:23: Und sie ist einer der Weinfachfrauen, die ich über die Maßen schätze.
02:19:30: Sie ist Mast auf Wein und kommt aus der Journalie
02:19:34: und
02:19:35: hat eine unglaublich natürliche und nüchterne Betrachtung zum Thema Wein.
02:19:38: Ich freue mich ganz toll auf die kommende Woche!
02:19:41: Wir haben wieder Sony and Friends Zeit.
02:19:43: Das haben wir alle zwei Monate und ich freue mich auf die großartige MW Karo Maurer!
02:20:03: Hallo, hier spricht der Friedrich Kessler vom Wein-Gutmünzberg.
02:20:08: Lieber Thomas es freut mich sehr hier in dem Podcast ein paar Worte über dich sagen zu dürfen.
02:20:13: Es ist mir eine große Ehre.
02:20:14: Wir kennen uns jetzt auch schon ein paar Jahre und das Schöne an unserer Beziehung ist dass es eigentlich direkt von Anfang an sehr freundschaftlich war was dich als Person, als Sommelier so auszeichnet.
02:20:28: Du bist ein unheimlich herzlicher freundlicher und aber eben auch extrem kompetenter Sommlier-Geschäftspartner, aber das Allerwichtigste... Freund.
02:20:40: Und ich glaube, so macht das am allermeisten miteinander Spaß zu arbeiten wenn es eben nicht nur das Geschäftliche ist sondern auch das Freundschaftliche und ich glaube dass hat unsere Beziehung schon immer ausgezeichnet und deshalb haben wir auch eine tolle Zusammenarbeit und vor allem vertrauensvolle und eben auch gegenseitig wertschätzende Zusammenarbeit.
02:21:01: Das macht unheimlich viel Spaß.
02:21:04: Hier spreche ich auch für viele Kollegen, für viele Winzer-Kollegen die dich als Person einfach unheimlich wertschätzen eben weil du mit dieser Leidenschaft, mit diesem Drang immer was Neues zu bewegen.
02:21:15: Immer etwas anderes zu machen und vor allem nicht mehr müde.
02:21:20: also ich glaube ich habe den Thomas noch nie Mühde gesehen.
02:21:25: Immer im Action, immer am Ball, immer was Neues am Plan, immer etwas tun und machen sei es das jahrelang bei der Tante Anna gewesen wo dich ja wirklich jeder mit diesem Laden identifiziert hat jetzt eben bei Lukas beim Schorn bei Lukasz Schild dass sich das so auszeichnet dass da immer vorwärts geht du immer neue Ideen hast und immer versuchst, irgendwas zu bewegen.
02:21:52: Und das macht einfach unheimlich viel Spaß mit dir zusammen das zu machen.
02:21:55: Das heißt jetzt unsere letzten zwei Veranstaltungen in Düsseldorf die Abendsveranstaltung wo glaube ich ein richtig toller richtig großer Erfolg war man sieht ja wie begeistert die Leute waren von deiner Art auch das ganze zu gestalten und eben auch zu moderieren kommen wir auch wieder auf deine Fachkompetenz zu sprechen.
02:22:16: Also ich glaube, es gibt wenige die das so gut vereinen können eben nach der einen Seite das fachliche und auf der anderen Seite dieses leidenschaftlich freundschaftlicher und auch eben ja herzliche.
02:22:29: Das zeichne dich unheimlich aus!
02:22:31: Und wir sind sehr, sehr stolz, ich glaube da darf ich für unser ganzes Team sprechen mit dir zusammenzuarbeiten.
02:22:37: Das heißt, der Florian, die Katharina mein Vater alle Schätzen dich sehr wert und ich freue mich auf viele, viele weitere Jahre.
02:22:47: Und freue mich auch schon sehr auf unseren gemeinsamen Weinabend im Oktober!
02:22:53: Lieber Thomas, bleib so wie du bist.
02:22:56: Ich glaube, müde wirst du sowieso nicht.
02:23:00: Ich freu mich auf weitere, viele erfolgreiche Projekte und wünsche dir von Herzen alles Gute und einen schönen Podcast mit dem lieben Silvio Nietzsche.
02:23:11: Ganz viele Grüße, dein Friedrich.