Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
00:00:12: Hier sind Manuela und Fritz Gröbe vom Weingut KF-Gröbe in Westhofen.
00:00:18: Anna Ueter haben wir erstmals in der Schwarzwaldstube, in der Traubetonbach kennengelernt.
00:00:24: Dort hat sie uns mit großer Kompetenz beraten und durch ihre fröhliche herzliche Art einen unvergesslichen Abend bereitet.
00:00:32: Im Anschluss absolviert es sie ein Praktikum bei uns im Weingud k.f.
00:00:36: Gröben und ist seitdem eine wertvolle Unterstützung für unser Team.
00:00:41: Als Kreative-Mitinitiatorin unserer Sommelier Sammits, die wir inzwischen bereits zum dritten Mal für engagierte Sommeliers veranstalten hat sie maßgeblich zum Erfolg dieses Formats beigetragen.
00:00:54: Besonders hervorzuheben sind neben ihrer außergewöhnlichen Weinexpertise als Sommlier auch ihre Empathie und ihre Fähigkeit auf Menschen zuzugehen.
00:01:03: Mit viel Gespür schafft sie nachhaltige und besondere Weinerlebnisse, die in Erinnerung
00:01:08: bleiben.
00:01:09: Wir wünschen dir lieber Anna Alles Gute, Manuela und Fritz.
00:01:35: Herzlich
00:01:36: willkommen zu einer neuen Ausgabe von Sommelier!
00:01:39: Die interessantesten Weinkähler unserer Zeit.
00:01:42: Unsere heutige Gäste ist Anna Ueter.
00:01:44: Und Anna hat im Prinzip das Pferd von hinten komplett neu aufgesäumt.
00:01:47: Ihre Ausbildung hat sie in einem der besten Restaurants unserer Republik und bei einer der besten Sommlieren – bei Berbel Ring absolviert?
00:01:55: War danach bei Oberauers und der Traube Tomacht tätig, war oder besser ist aktuell zweitplatzierte bei den Nachwuchssommiäres des Meinlinger-Verlags?
00:02:04: Und bekam die Auszeichnung Nachwuchsommiäre des Jahres vom Komitee Champagne ausgeschrieben zur Sichtbarkeit und Förderung weiblicher Talente in der Branche.
00:02:14: Sie wird gesehen nicht zuletzt vom Feinschmecker wo sie unter den Top-Trei-Sieh oder Dreißig geführt wird also eine der zehn besten Sommiären unter dreißig!
00:02:23: Und warum nun eigentlich das Pferd von hinten aufsäumen?
00:02:27: Wenn sie ganz weit oben gestartet ist, in der absoluten Top-Gastronomie und sich jetzt nicht dem Boden aber zumindest der Basis genibert hat.
00:02:35: Arbeit im Gashaus Linden Stuttgart und lebt dort Wein mit einer ganz einzigartigen Selbstverständlichkeit.
00:02:41: Genau das wirst du gleich spüren!
00:02:43: Bevor wir ins Gespräch einsteigen möchte ich mich ganz herzlich bei der Schlumbergergruppe.
00:02:47: Und zu der gehören die Handelshäuser Insegnitz Konzio Vini Schlumberga und das Privatkundenbrothal Bremer Weikollekt dafür bedanken, dass sie an unserer Seite sind.
00:02:56: Dass Sie uns unterstützen!
00:02:57: Dass sie uns begleiten!
00:02:58: Dass Sie dieses Projekt ermöglichen.
00:03:01: Denn dank Ihnen ist sie heute hier.
00:03:03: Herzlich Willkommen liebe Anna Üter!
00:03:08: Uns trennt ja fast eine ganze Generation eigentlich im Prinzip zwanzig Jahre.
00:03:13: Richtig ganz genau.
00:03:14: Also du bist Baujahr-Siebundneinzig ich vierundsiebzig Und mehr oder weniger ist für dich so spannend, also wenn man sich die einzelnen Generationen anschaut... Also ich bin der klassische Gen X. Du bist Blaine jetzt?
00:03:26: Oder Gen...?
00:03:27: Ja, Gen Z-Millennier!
00:03:29: Nee,
00:03:29: an einer Grenze bist du hier!
00:03:30: Ich bin komplett in der Grenze, ja!
00:03:33: Wow!
00:03:33: Aber eigentlich rein offiziell bist du schon Gen Z. Sieben und neunzig bis zwei tausend zwölf.
00:03:37: Genau,
00:03:37: also ich bin offiziellen Gen Z., aber ich sehe mich manchmal eher als sie Lennyl.
00:03:44: Sehr gut, mag ich.
00:03:44: Weil
00:03:44: ich halt den Neunzigern sehr zugetan bin und so eine richtige Pop-Maus bin.
00:03:50: Und so Shania Twain und so Wenn wir von der Musikwelt reden Ist halt so genau meine Ecke.
00:03:59: Es darf schon manchmal ein bisschen laut sein und voller Frauenpower sein.
00:04:04: Da sind ja die Neunziger auch mit dem Boy Vents Ton angeben gewesen.
00:04:10: Und ja, das zieht sich nach wie vor auch bei mir extrem durch.
00:04:13: Auch dieses sehr aktive und mit Leuten in Kontakt kommen und dieses einfache und Spaß haben und bunte... Das ist genau meins!
00:04:24: Hast du dich mal damit beschäftigt was so diese einzelnen Generationen ausmacht oder die einzelne Generations?
00:04:30: Was definiert, was die auszeichnet?
00:04:32: In letzter Zeit eher so über Gen Z und Millennials.
00:04:39: Weil ... Ich sag jetzt mal Gen X oder die etwas früheren von den Millennials sind ja noch mehr im Techno-Bereich unterwegs gewesen, sage ich jetzt mal.
00:04:53: Wenn wir bei der Musik bleiben an dieser Stelle.
00:04:57: Und die haben auch nochmal ... in der Jugend ganz andere soziale Erlebnisse gehabt oder beziehungsweise auch, da sind ja ganz viele andere geschichtliche Ereignisse auch gewesen gehabt.
00:05:14: Wenn ich jetzt mal meinen Freundeskreis angucke von der Schulzeit die keine Ahnung ihr Abi... teilweise im Lockdown gemacht haben oder ihr Studium mitten im Lock Down angefangen haben.
00:05:38: Keine Ahnung.
00:05:40: Einfach mehr oder weniger eingesperrt waren, das hatten die Generation davor ja natürlich gar nicht.
00:05:45: Ich kam darauf durch Iggy-Guy was so vor zehn Jahren erst mal richtig zu Sprache kam und da habe ich es erstmal darüber gelesen dass man sich mit den verschiedenen Generationen beschäftigt und den unterschiedlichen Eigenschaften zugesprochen werden Und ich finde in der Tat, dass das zutrifft.
00:06:01: Also jetzt zum Beispiel meine Generation.
00:06:03: Gen X wird als unabhängig, als skeptisch, als pragmatisch beschrieben.
00:06:07: Wollen mehr und mehr ihre Work-Life Balance das manchmal sogar wichtiger als Karriere Gedanken haben?
00:06:14: Ironischen Humor eine gewisse Distanz zu großen Ideologien.
00:06:18: Dann natürlich diese starke Popkultur auch und diese noch analoge Kindheit.
00:06:23: wenn wir jetzt sind bei Gen X also da würde ich dich vielleicht zum einen zusprechen die sind digital sind schnell informiert sind visuell geprägt haben einen starken Hang zur Authentizität.
00:06:35: Und das ist manchmal wichtiger als die klassische Professionalität, also viele achten auf mentale Gesundheit, Individualität, soziale Themen... Diese typischen kürzeren Aufmerksamkeit-Spannen.
00:06:45: und durch Reisüberflutung.
00:06:47: Das finde ich wiederum wichtig sind sie zwar sehr kreativ aber für die zählt mehr die Selbstvermarktung.
00:06:53: Also dass Sie selber eine Präsenz haben, dass Sie sich selber sehen und eine Darstellung haben.
00:06:58: Und das ganze spreche eigentlich nur deshalb an, weil wir ja mehr oder weniger auch getrennt sind durch ne ganze Somie-Generation.
00:07:05: Ich finde dass sich da einiges geändert hat zwischen deiner Art der Somie Generation um meiner Art.
00:07:11: Empfingst du es genauso?
00:07:12: Du bist ja gerade zweitplatzierte bei den Nachwuchshomies geworden und hast den Sonnerpreis bekommen.
00:07:19: aber wenn du Leute aus meiner Generation, wie zum Beispiel Bärbeln bei der du hier gelernt hast siehst und deine Siehst du da Unterschiede?
00:07:29: Oh ja ich glaube schon.
00:07:32: Vor allem es hat den einfachen Grund auch nochmal ihr habt wesentlich mehr Stunden runtergerissen.
00:07:42: In eurer Arbeitswelt war da ja die Gesetze auch nochmal ganz anders waren.
00:07:47: Gastronomie war eine ganz andere, wenn ich meinen Papa zuhöre... Wenn der aus seinen Zeiten, aus seinen Küchenzeiten am Rande gesagt erzählt, dann sind das ganz andere Geschichten.
00:08:00: Da sind ganz andere Stunden auf der Uhr runtergelaufen und damit ... Aber
00:08:05: was machen die Stunden?
00:08:07: Also, warum ist der
00:08:08: Unterschied?
00:08:09: Ich glaube ein bisschen mehr Arbeitserfahrung.
00:08:11: Mancher haben dadurch auch einen dickeres Fell und damals gab es mittags- und abendservice das heißt pro also in vielen Restaurants doppelt so viele Gäste.
00:08:26: Kontakt Weinausschank Gespräche zusammen sein mit den Kollegen wie wir's haben.
00:08:36: Der Trend geht jetzt so vier oder fünf Tage Woche, meistens nur noch mit einem Service.
00:08:44: Weniger Fachpersonal innerhalb des Teams.
00:08:49: Du hast, finde ich eine ganz andere Dynamik.
00:08:53: in eurer Generation musste man sich mehr oder weniger vor manchen Läden anstellen, doof gesagt um einen Job zu bekommen.
00:09:04: mittlerweile ist es so, wir sind ja froh wenn wir Kollegen bekommen.
00:09:09: Die ausgelernt sind oder eine Ausbildung anfangen wollen auch.
00:09:12: Dass die Läden sich bei euch anstellen, dass sie mehr oder weniger bei euch bewerben um euch zu kommen, bekomme ich jetzt eigentlich ein früheres Renteneintrittsalter als ich mir gearbeitet habe?
00:09:21: Das wäre
00:09:21: schön!
00:09:22: Da ist ja immer so eine
00:09:23: Diskussion und da denke ich auch, wie der über Arbeitszeit geredet, Lebensarbeitszeit, wie viel das war.
00:09:29: Eigentlich hätte man es dokumentieren müssen, dann hätte ich schon mit vierzigem Rente gehen.
00:09:33: Definitiv!
00:09:34: Das wäre eine ganz gute Sache.
00:09:38: auch alle mal früh raus und könnten dann die ganze Zeit auch mal nachholen aufgutdeutsch, genau.
00:09:44: Das stimmt aber die würden halt nur alle anfangs zu trinken glaube ich.
00:09:46: Wenn sie zu viel Freizeit haben das ist ja... Was es
00:09:49: ja nicht verkehrt für die Weinbranche wäre!
00:09:54: Was findest du besser?
00:09:55: Also, findest Du diese Situation jetzt oder die damals?
00:09:58: also man kann immer ganz schlecht schwarz oder weiß natürlich da sehen aber auch in dieser generativen wandlung gerade so wenn du dazwischen drin wurde ja auch ein bisschen mit rein wächst und die millennials dir oft sehr idealistisch reflektiert sind orientiert sind Die flexible lebensmodelle haben die starken richtungen diversität reisen internationale Einflüsse sich orientieren Und die Erlebnisse suchen eigentlich.
00:10:26: Erlebnisse, Freiheit als Status-Symbol und dann eben so deine Generation meine Generation.
00:10:32: Wo fändest du eigentlich das Ideal für die Gastronomie?
00:10:35: Weil viele sagen ja, sechzehn, achtzehnt Stunden am Tag arbeiten ist auch nicht so ideal.
00:10:40: Nee, dass es gar nicht ideal und ich hoffe, dass die Betriebe in denen das noch funktioniert und die Leute, die das mitmachen, dann irgendwann mal merken, dass der Körper das auch irgendwann mal nicht mehr unterstützen kann.
00:10:55: Ich glaube, es gibt keinen Schwarz und Weiß in dieser Situation.
00:10:59: Die Leute die das gerne machen dürfen das von mir aus auch gerne machen.
00:11:03: Die Betriebe die das für richtig sehen gut macht es.
00:11:08: vielleicht kommt irgendwann der Zoll vorbei.
00:11:12: ich will es euch nicht wünschen aber ich wünsche es keinem.
00:11:15: Aber Es gibt diese betriebe scheinbar noch.
00:11:21: Ich achte persönlich darauf, dass ich es nicht habe.
00:11:26: Mir wird aber auch ganz ehrlich extrem langweilig wenn ich zu wenig arbeite und dann sage ich immer, ich komme noch auf doofe Gedanken
00:11:34: Was machst du denn?
00:11:35: Also wenn du mehr Freizeit hast, wenn du weniger arbeitest also... Ist es Fortbildung, ist es keine Ahnung Work-Live Balance?
00:11:42: Hast du dir auch irgendein Hobby suchst oder...?
00:11:44: Oh ich wünsch das.
00:11:46: Nee also ich bin nach außen hin ein sehr extroverteter Typ und aber... wenn ich Freizeit habe, dann igele ich mich ganz oft ein und mache... Ich nenne das immer meinen Schneckentag.
00:12:02: Und lese einfach extrem viel oder gucken Film.
00:12:06: aber ich lese dann einfach extrem viele und dann lese ich mal ein komplettes Buch an einem Tag und ist dann auch gar kein Problem für mich!
00:12:14: Ich versuche mich gerade so ein bisschen am Laufen oder im Joggen gehen wie auch immer man das nennen möchte.
00:12:18: oder machen wir ein bisschen Yoga zwischendurch, aber es hält sich auch in Grenzen ne?
00:12:23: Von daher sage Ich komme auf blöde Ideen, weil ich dann mal wieder zu viele Bücherleser aufgutdeutscht und dann im nächsten Buchladen verschwinde.
00:12:33: Ist aber keine Fachliteratur?
00:12:35: Nein!
00:12:36: Mein größtes Problem ist in der Tat, dass wenn ich Freizeit habe, hole ich mir die Wien umraus, suche irgendwelche Bücher wo ich sage da kann ich über Krieg und Wein irgendwas lernen.
00:12:45: Das ist ja auch ein nomiertes Buch oder... Über Rebsortenkulturen, das ist so mehr oder weniger meine große Krankheit, die an zur Berufskrankheit wird.
00:12:52: Dass ich dann noch ein Dimensionale einen Denkweise habe und zu wenig eigentlich Balleristik oder was auch immer lese Bei dir es ist anders.
00:13:00: Du siehst schon die Balance in dem dass du raus aus dem Job kommst.
00:13:02: Ja ganz genau.
00:13:03: also Ich such mir tatsächlich wirklich etwas wo ich sage Hey, ich muss jetzt mal kurz ein bisschen abschalten und dann mache ich auch mal was anderes.
00:13:14: oder ich stelle von jemandem in meiner besten Freundin oder mit meinen Eltern oder so.
00:13:20: Dass ich dann da auch... Oder ich fahre mal zu meinen Eltern, oder irgendwem besuchen oder so.
00:13:27: Ich kann von Glück reden dass ich über... in vielen Autostunden verbunden.
00:13:36: Auch viele Leute aus meiner Familie treffen kann und ich bin sehr, sehr glücklich darüber dass ich einfach auch so ein breites Netzwerk habe.
00:13:48: aber Das passiert tatsächlich seltener, als ich es gerne haben wollen würde.
00:13:53: Weil ich dann tatsächlich eher für mich selber zurückziehe und mich selbst auch wieder reflektiere und schaue, hey was ist in der letzten Woche gut gelaufen?
00:14:05: Was kannst du noch mal anders machen?
00:14:11: dann finde ich auch relativ schnell wieder die Balance.
00:14:13: Also, ich bin danach auch wieder nach den freien Tagen oder nach dem freien Tag wieder happy auf die Arbeit zu gehen und mein Team zu sehen und mit denen zu arbeiten.
00:14:22: weil egal wie schlecht es mir dann privat oder persönlich geht an einem Tag wenn ich mit meinen Mädels dann auf der Arbeit stehe und das Service anfängt und wir zusammen bevor der erste Gast kommt noch ein Cappuccino trinken Und dann der erste Gast reinkommt, ist das wirklich... Entspannt und wir gehen dann immer mit einem Lächeln in den Service rein, das merken die Gäste auch.
00:14:47: Und dieses ohne Anspannung in einen Service reinzugehen ist für uns einfach extrem wichtig geworden – auch für meine Aushilfen!
00:14:56: Wir haben fünfzig Prozent, fünfzig Prozent vom Team sind Aushhilfen also Mädels auch, Jensies, die neben ihrem Job oder neben dem Studium uns helfen für den Abend-Service.
00:15:13: Das
00:15:13: war ja eigentlich schon immer so, dass Studenten irgendwo ausgeholfen haben und nach Gastronomie meistens.
00:15:18: Also ich kenne kaum jemand der irgendwie studiert hat und also jetzt auch aus den früheren Generationen nicht irgendwie eine Gastrokarriere irgendwann mal hingelegt hat und manche sind daher sogar schon hengeblieben.
00:15:28: aber wenn du jetzt keine Fachliteratur in der Freizeit liest wann bildest du dich fort?
00:15:33: Also wie schaffst du es, Nachwuchsformulär zu werden oder zweitplatziert zu werden?
00:15:38: Du musst dich ja irgendwo fortbilden.
00:15:39: Wo ist das dann?
00:15:40: Ist es denn auf Arbeit einen Kaffeepause mit einem Cappuccino trinkt oder auf den langen Fahrrad, dass du Podcast hörst... Das
00:15:45: mache ich vor und nach der Arbeit.
00:15:47: also meine Arbeitstage sind meine Arbeitstage Und dann habe ich auch kein Problem damit Vor der Arbeit noch auf dem Weingut hier nach Württemberg in Fremdstaar rauszufahren und ein paar Weine abzuholen Oder auf den Tasting gehen.
00:16:03: Ist das dann Arbeitzeit oder ist es Freizeit?
00:16:05: Und dafür bin ich nicht eingestempelt, das mache ich auf dem Weg zur Arbeit.
00:16:11: Oder vor der Arbeit lese ich im Buch eine Zeitschrift, lesen Artikel... Nach der Arbeit mache ich meistens so Nicht jeden Tag.
00:16:22: Aber wenn ich mir ein Gläschen Bein aufmache, dann lese ich entweder noch mal was übers Beingut, schaue mir eine Landkarte an und versuche mir nochmal so einen Überblick zu kriegen.
00:16:32: Und das erste oder zweite Glas sind meistens reine Verkostung – danach ist Spaß!
00:16:39: Ist es richtig dass es Freizeit ist?
00:16:40: Oder wünschest du, das wäre lieber
00:16:42: Arbeitszeit?!
00:16:43: Oder zumindest irgendwie so eine Teilvariante davon.
00:16:45: Sollte es dafür einen Lösungenmodell geben?
00:16:47: Nein, ich glaube jetzt nicht für dieses Vor- und Nach der Arbeit.
00:16:52: Also das ist für mich vollkommen fein.
00:16:56: Vielleicht sehen das andere Leute anders.
00:16:58: wo ich viel mehr dahinter bin sind Messebesuche also jetzt dieses aktive... Ich sage jetzt mal Beispiel Weinbörse.
00:17:08: Morgens um neun Uhr auf der Weinbürse und dann verkostest du da fünf Stunden aktiv, schaust ja auch das mit deinen Winzern die Du auf der Karte hast im Kontaktbleibs vielleicht was Neues entdeckst oder jetzt auch auf der Vivinum auf der ich war Dass man da dann einfach in Kontakt bleibt und auch noch mal was Neues für die Karte sucht eventuell.
00:17:36: Das wäre für mich eine Möglichkeit, mal zu überdenken ob man das als Arbeitszeit sieht.
00:17:43: Das wär tatsächlich etwas womit man mir persönlich jetzt entgegen kommen würde.
00:17:49: Was ja in anderen Branchen mehr oder weniger ging und gäbe ist dass man es als Arbeitszeiten irgendwo abrechnen oder eben als Fortbildungszeit wenn du liest, was liest?
00:17:56: Du gibst bestimmte Medien oder gibt's bestimmte Internetkanäle, in denen du dich fortbildest oder gibt es Bücher wo du sagst die sich immer zu rate?
00:18:04: Die sind für mich heilig.
00:18:06: Also ich lese auf englisch gerne die Geschichten von Wine Enthusiast, Kalkon Kegel lese ich gerne jetzt so aus dem internet oder so.
00:18:16: Manchmal sehe ich auch einfach nur ein Zeitungsartikel, den irgendjemand gepostet hat und dann gucke ich ob ich da so einen Mini-Abo abschließen kann um das dann vollkommen auf dem Artikel zu verstehen.
00:18:27: Und im Werdegang das Geschriebenen zu verstehen.
00:18:32: Ich lese aber auch gerne Einfach mal eine Homepage durch von einem Weingut.
00:18:38: Das bringt mir manchmal auch einfach total viel.
00:18:41: weil man dann ganz oft die Essenz Weinmaker sozusagen auch erfassen kann
00:18:50: geht dann so ein bisschen tiefe verloren.
00:18:52: also ich finde die tiefer hat man wenn man buch liest wenn man versucht die geschichte aufzunehmen wenn man das sehr komplexität versucht irgendwie zu begreifen und es kann artikel mit.
00:19:05: Das
00:19:06: ist absolut richtig.
00:19:08: Wenn ich nach einem Artikel oder nach einem Post oder nach einer Homepage das Gefühl habe, auch wenn ich ein Wein probiert habe... Das reicht mir nicht.
00:19:21: Sobald ich Blut geleckt habe, dann hole ich halt die Fachliteratur raus.
00:19:26: Dann hole ich ganz klassisch den Jensen Robinson Weihnatlas aus und hole mir meine Karten raus.
00:19:34: Recherchiere, hole mir auch meine Bücher aus der Sommelier-Schule raus ... Und dann schreibe ich auch ganz klassische Karteikarten.
00:19:43: Dann male ich eine Weinkarte nach.
00:19:46: Dann gehe ich wirklich in die Tiefe.
00:19:49: Dann frage ich meine Kollegen, hey wie siehst du das und dass?
00:19:53: oder wenn das jetzt hier aus der Region ist dann schreibe ich auch mal eben schnell in den Winzer.
00:19:59: Wie ist das?
00:20:01: Warum ist das so?
00:20:02: oder damit ich es einfach auch verstehe aber wenn nicht bin was sehr was das Lernen angeht brauche ich ein bisschen länger.
00:20:13: Deshalb habe ich auch überhaupt die Schule, also ich hab die Schule damals abgebräunigt.
00:20:16: Ich bin eine von denen, die keinen offiziellen Schulabschluss haben weil ich halt einfach gemerkt habe Abi und die klassische allgemeine Ausbildung sind nichts für mich Und das ist auch dieses Thema kurzer Aufmerksamsspanne unserer Generation!
00:20:32: Ich brauch einfach ständig Input Den hole ich mir auch manchmal zerfleddert.
00:20:40: und wenn ich mich aber auf was fokussiert habe, dann gehe ich da auch rein.
00:20:44: Und diesen Fokus oder Ich bin Gott froh dass ich in dem Thema Wein eine Weltfilm- oder eine Pandora Büchse geöffnet hat um das bildlich darzustellen Die Bärbeln mir damals eröffnet Hat wo ich einfach gemerkt hab oh schön So schmecken also unterschiedliche Böden.
00:21:09: Das ist ein trockener Wein und bei ihrem Podcast hat sie zum Beispiel auch diesen ganz tollen Vergleich gemacht zwischen Rubies und Tornys, genauso wie sie es im Podcast erzählt hat hat sie es damals auch mir erzählt gehabt.
00:21:26: Und das war... Sie hat sich unglaublich viel Zeit für mich genommen, was auch extrem wichtig ist für die jungen Leute!
00:21:34: Wenn wir junge Leute halten wollen, dann müssen wir uns Zeit für ihn nehmen.
00:21:39: Ich habe das extrem in der Traube gelernt, sobald ich im zebzehnneunachtzig war und viele Azubis mit mir gearbeitet haben habe ich mir Zeit genommen.
00:21:48: Ich hab denen die Weinebekleidung ausgedruckt, ausgearbeitet bin mit dem jeden Wein durchgegangen.
00:21:55: Wenn sie etwas nicht verstanden haben sind sich zu mir gegangen wenn Sie... Ich habe mehr oder weniger ein paar Leuten das Gläserpolieren beigebracht, wie man einfach ne Kroni macht und dann Bier zappt!
00:22:05: Das sind so Kleinigkeiten.
00:22:07: aber wenn man den Leuten nicht erzählt warum etwas auf eine Art und Weise gemacht werden muss dann sehen sie auch ganz oft den Sinn dahinter nicht, warum Sie es so machen sollen.
00:22:21: Und das ist ein Generationending!
00:22:25: Unsere Generationen will immer wissen, warum sie etwas tut und das muss man halt bildlich am besten und verständlich rüberbringen.
00:22:37: wenn ich jetzt halt sehr zugeknöpft bin uns sage ja das war schon immer so und jetzt mach' halt einfach haben die eine null Bock Einstellung.
00:22:47: das ist diese Das was ganz viele Leute leider uns negativ angreifen.
00:22:55: Wenn meine Generation war anders, also da waren nicht warum man das, sondern dass man macht?
00:22:58: Also ihr macht es so und dann wird das so gemacht.
00:23:00: Genau!
00:23:01: Und bei euch ist es definitiv anders, das muss man verstehen.
00:23:03: Ja und das muss beim Verstehen und das muß man auch in dem Moment dann irgendwie umspitschen können im Moment.
00:23:10: Ich find's unglaublich schön... Die Azubis die jetzt im zweiten oder dritten Lehrjahr sind in der Traube, die kommen immer mal wieder zu mir oder schreiben ja hey Anna ich bin jetzt in der Zwischenzeit Prüfung kannst du mir noch mal erklären, was Deutscher Sekt ist.
00:23:24: Und dann merke ich so auch ja irgendwie jedes Jahr muss ich mir die Gesetze doch nochmal durchlesen.
00:23:33: Was da also die Extremregularien sind und so.
00:23:36: Das merk ich dann doch schon wenn du das... Wenn du so ein spezifisches Thema jetzt einfach hast, dann müsst ihr dann einfach doch nochmal kurz etwas lesen.
00:23:48: Das sind dann auch wieder die Momente, wo ich dann Buch in die Hand nehme oder nochmal schaue.
00:23:53: Hey wie ist das Thema noch mal ganz
00:23:55: genau?
00:23:56: Und grützt sich jetzt wenn du deine Kollegen betrachtest aus deiner Zeit, aus meiner Zeit also von der Bärbel und dich vergleichst
00:24:03: Oh.
00:24:03: Gibt es da unterschiedliche Formen der Kommunikation, der Gäste-Kommunikation?
00:24:07: Wenn ich jetzt zum Beispiel Gästen bei mir im Protest frage was ist eigentlich so das Wichtigste was ein Zombie hier ausmachen sollte als hier in ninety Prozent mehr oder weniger die Kommunikationsgästeverständnis und die Interpretation des Gastes dieses Socializing was man dort mehr oder wenig machen muss auch unter Kollegen machen muss.
00:24:24: inwiefern unterscheiden sich da die Generation?
00:24:31: Ich glaube, die ältere Generation ist am Anfang etwas reservierter.
00:24:37: Die analysieren erst einmal viel länger die Situation.
00:24:42: War Bärbel reserviert?
00:24:43: Nein, aber... Oh Gott.
00:24:46: Das ist jetzt fast zehn Jahre her, dass ich mit Bärbelt das letzte Mal gearbeitet hab.
00:24:50: Schande an der Stelle!
00:24:53: Ich will zum Himmels willen auch Bärbeln nicht als Referenzstück nehmen.
00:24:57: Es ist halt nur weil du sie kennst und viele andere sie kennen können auch irgendjemand anders hinter dem Ofen vorziehen, die vielleicht gar nicht so präsent hat auf den wir jetzt herum hacken können.
00:25:10: Bärbel und auch Stefan Gass sind beides, also jetzt zwei Top-Sommeliers mit denen ich lange Zeit eng zusammengearbeitet habe.
00:25:20: Die sind auf ihrer Art und Weise einzigartig!
00:25:25: Und ich will mich damit gar nicht vergleichen weil ich bin meistens eher so ein Bulldozer.
00:25:32: Ich gehe an den Tisch ran und sage direkt so hey schön dass ihr da seid Jetzt ein Apparativ und dann starten wir ganz entspannt in den Abend.
00:25:40: Dann können sie sich direkt erstmal die Karte durchlesen und haben flüssige Unterstützung mit oder ohne Alkohol, dass wir da direkt ganz entspannend in den Abends starten
00:25:51: können.".
00:25:51: Und du dutzst die Gäste?
00:25:53: Ne, ne, umhimmelsbärten... Nein, nein, nein!
00:25:55: Ach so okay, das kann grad so!
00:25:59: Geht einfach immer sehr locker rein und ich sage so schön, dass Sie da sind.
00:26:02: Herzlich willkommen!
00:26:04: Bevor es jetzt in die schwere Lektüre reingeht, sind ja doch immer dann schwere Entscheidungen wie man den Abend verbringen möchte ein klein Apparativ Und dann merkt man ja relativ schnell ob die Leute darauf Lust haben oder nicht.
00:26:18: Und dann gehe ich nochmal auf das Thema ein und dann geht es wie so eine Spirale auf sozusagen.
00:26:25: Dann schaue ich erst mal, wollen die überhaupt Alkohol trinken oder sind die alkoholfrei heute unterwegs?
00:26:30: Ist ja auch gar kein Problem!
00:26:34: Ganz ehrlich, ich arbeite aktuell in einem Gasthaus und ich liebe die Linde über alles ist ein ganz tolles Restaurant.
00:26:41: Es ist aber halt keinen Vergleich zu einem Sternerestaurant weil im Sternerrestaurant gehen die Gäste rein auch jetzt ein Winzersektchen oder ein Klisle Champagner, einen Sherry.
00:26:52: Ach da haben wir jetzt richtig Lust drauf!
00:26:55: Ich bin in eine ganz andere Welt mittlerweile eingetreten.
00:26:58: bei mir kommen ganz auf jetzt gerade in der Sommersaison die Gäste und wollen ihren Spritz haben was ja auch nicht verkehrt ist.
00:27:08: aber wir haben auch neben dem Apparul-Spritz auch tolle Geschichten die auch alkoholfrei sind.
00:27:15: Die kriegen dann auch ihren Champagner und auch ihren Sherry bei uns, wenn die das haben wollen.
00:27:19: Aber um da diesen Einstieg zu kriegen oder auch den Abend für die Gäste zum Laufen zu bringen, dass sie was vor sich stehen haben, an dem Sie sich wortwörtlich festhalten können ist finde ich ein offener Einstiege oder ein herzlicher willkommener, gasgebender Einstiek etwas wo die Gäste, dann nachher auch viel entspannter sind.
00:27:49: Hab ich gelernt!
00:27:51: Dann sind die nicht so unsicher, denn wird die erste Unsicherheit einfach direkt genommen.
00:27:56: Jetzt, der Gasthaus früher, die ganze Zeit Sternrestaurant, gibt es unterschiedliche Weine?
00:28:01: Oder gibt das Abrotenspritz beim Eingip bei dem anderen vielleicht nicht?
00:28:05: oder unterschiedliche Service-Situationen?
00:28:08: Hast du dich da jetzt komplett in deiner Weinliebe aufgegeben?
00:28:12: Nein.
00:28:13: Wie kann man sich die Unterschied vorstellen?
00:28:15: Ich hab halt keine Weinbegleitung mehr, also das ist das was mir am meisten manchmal fehlt aber eigentlich auch nicht denn dieses Ausarbeiten einer Weinbekleidung zum Menü ist ja auch immer manchmal mit Stress verbunden wenn dann die Küche beschließt ach jetzt mach ich mal eben Neun Gang, übrigens Service startet in einer halben Stunde und da müssen wir noch ein Wein dazu haben.
00:28:43: Und dann denkst du dir so okay jetzt stellen den Weinkeller Wein hoch holen probieren und dann schnell noch in der Kasse einpflegen Ausarbeitung machst du vielleicht im Service wenn du eine Minute hast.
00:28:56: Beziehungsweise muss es dem Team im Meeting gleich noch sagen und dann zack zack auf geht's.
00:29:03: Das ist etwas was ich nicht vermisse.
00:29:05: Was ich unglaublich schön finde, ist dass ich einfach viele Stresssituationen nicht mehr habe und es mir dadurch mental psychisch wie auch immer sehr viel besser geht.
00:29:20: Also ich hatte vor zwei drei Jahren eine extreme schlechte Zeit was auch der Grund ist warum mich aus den Sternen rausgegangen sind weil das einfach für mich in manchen Situationen zu viel Druck war und ich kann mich aber jetzt auf oder ich mir auch ganz oft einfach extrem Druck gegeben habe, selber gemacht habe.
00:29:48: Kann ich mich jetzt auf meine persönliche Wein-Weiterbildung viel besser konzentrieren?
00:29:55: Ich kann mich viel besser darauf konzentrieren mein Mädels was über Wein beizubringen in die Weinwelt den Einstieg für mein Team leichter zu machen, in der Weinwelt.
00:30:14: Und grundsätzlich wenn du jetzt diese zwei verschiedenen Welten kennst hast du ein Gefühl dafür ob man in einer Sterne Gastronomie als Zombie erfolgreich sein kann oder dort durch die gesamte Kriterien gehemmt ist und mehr im Gasthof?
00:30:31: seinen Erfolg ausspielen, lernen und sich präsentieren kann.
00:30:34: Wo hat man höhere Erfolgschancen oder wo kann man erfolgreicher werden?
00:30:38: Wo kann man sich besser präsendieren, brillieren, darstellen,
00:30:41: entwickeln... Also ich finde aktuell ist es entweder in der Bar Szene oder im Gourmet im Sternebereich.
00:30:51: okay
00:30:52: Ich glaube, ich muss auf jeden Fall... weil das Restaurants oder Bars teilweise auch sind.
00:30:58: Die einfach bekannter sind.
00:31:00: und wenn du in einem Betrieb arbeitest der bekannt ist dann ist es für dich auch Oder als Person oder als sommelier dann auch ganz oft einfacher Fuß zu fassen oder auch erkannt zu werden bekannt zu werden.
00:31:18: Ich habe in so unglaublich tollen Häusern gearbeitet, wo ich überall was mitgenommen hab.
00:31:25: Wo ich so tolle Leute kennengelernt hab also wohl Gäste als auch Kollegen und diese Erfahrungen die ich dort gemacht habe sei es positiv oder negativ möchte ich niemals missen.
00:31:37: Es ist aber auch so dass ich auch immer noch... Also stand jetzt seit einem Jahr auch immer oder immer mal wieder, darauf reduziert werde wo ich mal gearbeitet habe.
00:31:52: Und was ja auch wieder ein Zeichen dafür ist dass der Laden in dem du gearbeitet hast oder dein Ausbildungsbetrieb oder ein Restaurant wo du mal geararbeitet hast das das für Leute viel wichtiger manchmal ist als die Person, die dann voreime steht oder die jetzt eine Flasche Wein empfiehlt.
00:32:16: Was ja auch nicht schlimm ist!
00:32:17: Das
00:32:17: kann ich dir drücken?
00:32:18: Oder weil es auf der einen Seite ist natürlich immer ein Sprungbrett aber kann das zur Last werden?
00:32:22: Nö
00:32:22: mittlerweile ist das keine Last mehr.
00:32:25: Ich bin unglaublich stolz darauf was ich geleistet habe wo ich gearbeitet hab.
00:32:33: nö, ne, das ist keine Belastung.
00:32:36: Nö.
00:32:37: Ich find's manchmal nur nervig, wenn die Leute so sagen ... Ja okay ich unterhalte mich jetzt nur mit dir weil du bei XY gearbeitet hast.
00:32:43: das ist so ... Sag
00:32:45: die Leute?
00:32:46: Nee aber ich kann Menschen lesen und äh ich sag mit.
00:32:51: also Wenn ich jemandem kennenlerne dann sage ich meistens ja ich arbeite in einem Restaurant Und dann wenn die leute dann sagen ah ok cool was machst du denn?
00:33:00: oder wo?
00:33:01: Dann sage ich da und da und wenn die dann dann merkst du bei manchen Leuten relativ schnell, ach die schalten jetzt ab oder die fragen weiter und wenn sie weiterfragen dann erzähle ich auch weiter weil die Interesse haben.
00:33:15: Wenn ein Mensch keinen Interesse an mir hat oder nur Interesse am mir hat weil er weiß wo ich arbeite wenn ich direkt mit der Tür ins Haus falle dann ist das so oberflächlich und auf Oberflächlichkeit leg ich kein Wert egal ob im privaten oder im beruflichen.
00:33:34: Da kann auch von einem Weingut der Wein noch so toll sein.
00:33:38: Wenn ich aber die Art und Weise von einer Person, die das macht nicht gut finde dann mag ich auch den Wein nicht!
00:33:46: Das ist bei mir ein Gesamtprodukt.
00:33:48: Wäre es für dich einfacher und angenehmer gewesen wenn du in eine Linde gelernt hättest?
00:33:51: Und dann in die Traube oder einen Söhringruf gegangen wirst also hättst du's als angenehmer gefunden?
00:33:58: weiß ich nicht.
00:33:59: Ich weiß tatsächlich nicht, ob wenn ich in der Linde gelandet wäre... also in der Linse meine Ausbildung gemacht hätte, ob ich dann noch in der Gastro wäre weil das eine andere Welt ist!
00:34:12: Ich habe damals mal eine Hotelfachausbildung angefangen, weil ich unbedingt Flugbegleiterin werden wollte.
00:34:19: Ich wollte unbedingt zur Lufthansa gehen
00:34:21: und die ... Ja!
00:34:22: Und ich wollte unbedingt die Welt sehen.
00:34:25: Meine Eltern haben damals gesagt oder mein Papa hat viel mehr gesagt gehabt, ja okay gut gerne, dass du die Schule schmeißt und das auch gerne zur Lüfthansa gehen.
00:34:34: Das ist gar kein Problem aber mach bitte eine Ausbildung vorher.
00:34:38: Okay vielleicht hat's auf meine Mutter gesagt, ich weiß es nicht.
00:34:41: Eine von den Beinen hat auf jeden Fall gesagt, aber mach ne Ausbildung als Rehfahr, als Hofer, als Koch ist vollkommen egal.
00:34:49: Aber mach was!
00:34:51: Danach hast du dann auch einfach viel größere Chancen länger in einem Unternehmen zu bleiben oder auch Langstreckenflüge zu machen oder in die First- oder Business Class zu gehen.
00:35:02: das war mein Einstieg.
00:35:03: ich wollte unbedingt die Welt sehen und dann hat Bärbel und auch Johannes King mich mir gezeigt, was Gastgeber sein kann.
00:35:17: Wie groß die gastronomische Welt ist!
00:35:22: Das ist halt nicht nur Teller raustragen und Gläser polieren oder einen Kaffee machen oder irgendwas... Nein das ist auch einfach mal eine Palette Wein abräumen, mit den Gästen über einen Weinfachsimpeln oder erzählen.
00:35:48: Wo man am liebsten in der Umgebung gerne als Privatperson unterwegs ist, wo man gerne essen geht und wo man gern unterwegs ist – das es einfach ein Gesamtkonstrukt ist!
00:35:59: Und dass man auch nur miteinander wachsen kann oder auch sich selber entwickeln kann und auch nicht nur selber einen schönen Abend haben kann, sondern auch den Gästen ein hoffentlich unvergesslichen Abend bescheren
00:36:14: kann.
00:36:15: Gab es einen Moment wo du gesagt hast jetzt bin ich auf der großen Bühne?
00:36:17: Jetzt bin ich in einer Gastro angekommen!
00:36:20: Jetzt ist das meine Welt.
00:36:22: Das war wenn man Station gemacht hat egal, ob es jetzt beim U-Bauer war oder bei in der Schwarzwaldstube im Söhringhof und du hast Station gemacht.
00:36:37: Und es läuft alles!
00:36:39: Du bist so in den Zwischengängen drinne, du weißt wo du jetzt noch Gläser hinstellen musst, Weimekleidung machen musst, eindecken musst, abrufendorfst... ...und du guckst in den Raum rein und du merkst ist prummt.
00:36:54: Bärbel hat das Wiederbärbel, hat das einen Bienenstock genannt.
00:36:58: Wenn es summt und prummt und alle sind, sind am arbeiten und sind am rumlaufen und arbeiten und die Gäste haben einfach Spaß und unterhalten sich wenn einfach eine Atmosphäre im Restaurant ist Und das habe ich jetzt auch immer noch Das sind die Momente wo ich sage oh Deshalb mache Ich dass wenn Gast rausgeht und sagt Oh das war so ein toller Abend gerne wieder Aber auch noch.
00:37:24: im Moment war in der Schwarzwaldstube, als ich Käsewagen gefahren bin.
00:37:29: Und du bist von Tisch zu Tisch mit einem Käsewagen oder meinem Apparativ-Wagen gefahren und es hat alles am Schnürchen funktioniert.
00:37:36: Das waren die Momente wo ich gesagt habe Yes!
00:37:39: Deshalb mach' ich's.
00:37:40: das macht grad richtig Lust.
00:38:09: hatte guten Grund zur Paraneuer.
00:38:11: Sechs Attentatsversuch überlebte er, bevor der siebte Achtundanachtzig erfolgreich war!
00:38:16: Zwischen dem ersten und dem letzten versuch ihn zu töten tat er zweierlei.
00:38:20: Er regierte das größte Landreich der Erde und bestätete Champagner bei Louis Röderer.
00:38:27: Achtunahsechsen-Siebzig stande Alexander
00:38:29: II.,
00:38:29: sein besten Mann sprich seinen Zommel je nach Raas mit einer Anfrage die den Verlauf der Weingeschichte verändern sollte... Er wollte einen exklusiven Champagner, nur für sich.
00:38:39: Niemand sonst sollte ihn trinken dürfen und er wollte in einer Flasche aus transparenten Kristallglas geliefert bekommen mit einem flachen Boden.
00:38:49: Und der flache Boden war nicht ästhetik, er war pure Sicherheitspolitik.
00:38:53: Die übliche Vertiefung im Flaschenboden Der sogenannte Pan-Boot So die kaiserliche Überzeugung.
00:38:58: Ausreichend Platz für eine versteckte Bombe.
00:39:02: so entstand Kristall Die erste Pristisch-Küwe der Champagnergeschichte.
00:39:07: Ein Kind, der Angst und des Luxus in einer Flasche gefüllt, die bis heute unverändert aussieht wie damals.
00:39:14: Und so entstand gleichzeitig die Geschichte eines Hauses das seither untrennbar mit dem Paradox verknüpft ist, das teuerste und begehrteste zu produzieren ohne jeden Verstand darüber zu verlieren.
00:39:26: Gegründet siebzehntsechsten-Siebzig als Maison du Broir Pierre Fils Übernommen und umbindend, abends durch Louis Röderer der als erste Champagnerproduzent seiner Zeit beschloss eigene Weinberge zu kaufen statt Trauben zuzukaufen weil er im Gegensatz zu fast allen anderen Kollegen der Meinung war dass der Boden die Qualität macht.
00:39:44: Und nicht der Keller!
00:39:44: Diese Überzeugung hat das Haus bis heute.
00:39:48: zweihundertvierzig Hektar eigen Weinbergen ausschließlich in Grand- und Prämerkrühlagen.
00:39:55: Der größte Markt war damals Russland.
00:40:03: Dann kommt die russische Revolution und mit ihr verschwindet über Nacht der wichtigste Absatzmarkt, den das Haus je hatte.
00:40:11: Gleichzeitig sterben im Ersten Weltkrieg die Märkte Europa weg... ...die amerikanische Prohibition zerstört den US-Markt... ...und in dem Jahr neunzehnundzwanzig kommt die – ja, die hat noch gefehlt – Weltwirtschaftskrise!
00:40:21: Leo O'Reary Röderer stübt acht bis zweiunddreißig und er lässt ein Haus am Rande des Ruins.
00:40:27: Und was dann passiert ist, dass eigentliche Wunder der Röderer Geschichte seine Witwe Kami übernimmt.
00:40:34: Keine Önologen!
00:40:35: Keine Kellermeisterin!
00:40:37: Kein Erbe mit Harvardabschluss!
00:40:39: Eine Witwe die entschieden hat das Erbe ihres Mannes zu Schütz.
00:40:42: So führt sie dieses Haus über vierzig Jahre durch den Zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Neuordnung Europas etabliert ganz nebenher dem Brutprämier als Standard-QW... ...und öffnet das Haus für eine neue Generation Champagnatrinker.
00:40:55: Camille-Uri Röderer ist eine der bedeutendsten Frauen der gesamten Champagnegeschichte und die meisten Menschen kennen ihr Namen nicht.
00:41:03: Das nennt man diskrete Größe, heute führt Frederik Roseaux das Haus in siemter Generation unabhängig Familien geführt den Jean-Paptiste Lycayon als Chef de Kaff sei in den Weinbergen auslebt.
00:41:17: ich möchte draußen sein im Weinberg Hand in Hand mit der Natur und dass was sich nehme in etwas verwandeln dass einen überleben wird.
00:41:25: Und sinnbildig dafür steht der Brut Rosé Vantage.
00:41:29: Dieser entsteht jedes Jahr aus demselben Konzept, aber nie aus dem selben Gleichgewicht.
00:41:33: Fünf-dreißig kleine versetzte Parzellen!
00:41:35: Der La Rivière Domain Incomeer liefern den Pinot Noir südexponiert steil Prämierkrö direkt an der Mahn gelingen.
00:41:42: Cumaire ist ein Dorf das für seine spätbogundische Rotweincharakteristik bekannt ist.
00:41:47: würziger saftiger Pinot Frühreifen mit einer Wärme, die er sonst nur in wärmeren Zonen entwickeln würde.
00:41:52: Gleichzeitig salzig durch die Flussnir und mit einem phenolischen Rückgrat das ihn von weicheren Mahnbinos unterscheidet.
00:42:00: Den Gegenwohl bildet Chile konkurri nordekponiert ganz oben an der Côte Blanc auf eine Grenzlinie hin zum Cremorhang.
00:42:07: Kalkreide kühle Mineralogie, die dem Chardonnay hier seine Salinität verleiht... ...die man nicht lernen kann.
00:42:14: Nur wachsen lassen!
00:42:17: Lycaion nennt ihn die Salzigkeit von Tchuyi.
00:42:20: Ein Ausdruck, der erklärt warum dieser Schaden hier kein aromatischer Tchui aus dem Lehrbuch ist Sondern eine kristalline.
00:42:26: Spannung, die den Pinot vom Cumier verankert ohne ihn zu bremsen.
00:42:30: Was aus dieser Kombination entsteht wird nicht durchaus so ein Blasch zweieinfertiger Weine hergestellt Das wäre das einfache Verfahren sondern durch Enfusion Eine Technik, die exklusiv für Röderen entwickelt wurde und nirgends wo sonst in der Schapanie exakt so praktiziert wird.
00:42:47: Der Pinot Noir von Koumier marzeriert lang und sanft auf seinen Schalen bei kühlen Temperaturen um Farbe, Saft und Frust zu extrahieren ohne Tannin!
00:42:55: In dieser Meischephase wird der Chardonnemos von Chewy direkt hinzugegeben.
00:43:00: Die beiden Sorten verwehren gemeinsam.
00:43:02: Der Chardonnay-Most moderiert die Farbextraktion, entzieht dem Pinot seine verbleibenden Tannine und die Gärung verbindet zwei zu einem Wein.
00:43:09: Zwarzig Prozent Reifen in Holzwässern!
00:43:12: Vier Jahre im Keller von Röderer.
00:43:13: Sechs weitere Monate nach der Degaschierung.
00:43:16: Und wenn der Röders sich entscheidet ein Jahrgang als Vintage zu deklarieren dann ist das keine Routine es eine Aussage.
00:43:22: Lickeryon selbst beschrieb den Zweitausendpürzehner Rosé als einen Wein von überlegener Energie.
00:43:27: Er aromatische Finesse mit einem einzigartigen Charakterverbinde.
00:43:31: Vielen Dank für dieses ganz besondere Schaumweinerlebnis.
00:43:33: Dem Hause Röderer und natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger!
00:44:11: Aber ich glaube eher diesen einen Moment, den gab es nicht.
00:44:14: Das war bei mir so ein ständig wachsendes Wern.
00:44:20: Gibt es irgendwas was du der achtzendjährigen Anna in Bezug auf Weinraten würdest?
00:44:24: Oh ja!
00:44:25: Also wenn du die Zeit nochmal zurückdrehen könntest und sagen könntest... Boah, das hättest du vielleicht gerade im Bezug auf Wein anders machen sollen als du es damals mit Achtzehn gemacht hast.
00:44:35: Ja, also definitiv!
00:44:36: Also vor zehn Jahren ... Ich hab jetzt letztes erst wieder ein Bild von mir gesehen.
00:44:43: Wo ich vorm Koblenzerschloss mit einer halbtrockenden Shoppingqueen-Sekoflasche stehe.
00:44:51: Wow... Es gibt eine Shopping Queensekoflasche?
00:44:55: Ganz schlimm
00:44:56: ja!
00:45:00: Das sind wirklich so Sachen wo ich sage, ja da brauchen wir nicht.
00:45:05: Und das Gute ist dass es kurz danach tatsächlich dann noch mal eine Ausbildung angefangen ist und dann wurde halt relativ schnell der halbtrockene Seko Durch Klaus Peter Keller, Emre Schöneleber, Dunhoff und Johannes Josef Brümer setzt.
00:45:25: Also so die großen Riesling-Namen sind dann doch relativ schnell auf dem Tisch gelandet!
00:45:31: Was für eine Wandelung?
00:45:32: Ja also das war auch für mich einfach ne komplett andere Welt.
00:45:38: Kannst
00:45:39: du es heute noch nachvollziehen, warum du damals Shoppingqueen-Sekko halb trocken getrunken hast?
00:45:43: Weil's lecker war oder gibt's mit anderen Gründen oder weil das Geld nicht gereicht hat.
00:45:48: Ja also ich ... Das war so zu der Zeit wo man immer mit den Freunden bevor man weggegangen ist tanzen dann doch nochmal irgendwie was vorgetrunken hat, weil in dem Diskothek die Getränke meistens ein bisschen teurer waren und Wir dann einfach gesagt haben, gut wir holen uns jetzt schnell was zum Trinken.
00:46:11: Und bei guten Wetter trinkt mir das noch schön an der frischen Luft und dann geht es gleich weiter.
00:46:17: Das war damals natürlich auch eine Geldsache... ...und ich glaube, dass ist nur noch schlimmer geworden!
00:46:27: Leute geben weniger oder meine Generation schaut in vielen Dingen mehr auf's Geld.
00:46:38: Die Einstiegsweine werden hoffentlich immer wichtiger für die jungen Leute und ich glaube, darauf sollte die Weinwelt auch mehr achten.
00:46:49: Mehr Einstiegsweine zu zeigen dass die Leute halt einfach sehen es muss nicht immer kompliziert und teuer sein du kriegst auch einen tollen Wein für dreizehn Euro oder für zwölf Euro oder auch acht Euro um Himmelsbild.
00:47:07: Aber,
00:47:10: dass die Leute halt einfach von diesen blöden Krämpel wegkommen.
00:47:14: Das ist wirklich... Also in den Supermarktregalen ich gehe sehr gerne manchmal dran vorbei und gucke es mir an auch in unterschiedlichen Qualitäten von unterschiedlichen Sortimentsführungen weil ich es aus Interesse manchmal sehe sehen möchte und auch vor Augen geführt habe haben möchte.
00:47:39: Und es kommt auch extrem immer darauf an, in was für einem Viertel oder in welchem Umgebung du unterwegs bist.
00:47:49: Wenn du in einer Shikimiki-Ecke, also wenn du jetzt im Einzelhandel auf Sylt in den Edeka reinläufst, dann siehst du natürlich ganz andere Weine als wenn du in Penny... Wir
00:47:58: trüsten sogar eine halben Flasche?
00:47:59: Ja!
00:48:00: Also wirklich und auch gute Einstiegsweine Siehst du dann da auch für ein kleines Geld.
00:48:08: Aber wenn du jetzt in der Koblenzer statt, in den Penny gegenüber vom Forum reinläufst, fällst du hinten rum wieder raus weil du dir so denkst oft krieg ich direkt wieder Kopfschmerzen.
00:48:19: und das ist halt genau dieser... Dieser Penny, wo ich damals als Schülerin reingegangen
00:48:25: bin und
00:48:26: Shopping Queen gekauft habe.
00:48:29: Weil ich ja auch ... Ich war damals oder ich bin immer noch ein großer Shopping-Queen Fan.
00:48:34: also das ist so guilty pleasure diese komischen TV Formate mir manchmal anzugucken weil es manchmal einfach witzig ist.
00:48:47: Und das ist auch wieder so ein Moment, wo ich dann noch abschalten kann.
00:48:51: Aber trotzdem extrem... Mittlerweile möchte ich, wenn ich einen Weinstil zum Beispiel nicht mehr missen würde, dann wäre es extra brutt!
00:49:05: Also ich bin mittlerweile komplett... oder Serodossage.
00:49:09: Bloß kein Zucker, ich merke da hat der Herr Gas mich extrem drauf aufmerksam gemacht was so das Mundgefühl von Dossage ist und seit ich das bei mir eingetrimmt habe im Hirn merke ich dass auch sobald es an über die sechs Gramm geht Und manchmal, ich muss es leider sagen wenn ich Weinkarten lese und ich sehe Bröt dann schaue ich weiter.
00:49:45: Ich trink's einfach aktuell nicht mehr gerne
00:49:48: persönlich.
00:49:49: Ich finde mich gerne also Bezug auf dich gerne trinken bei mir auch sehr schade da ich viel zu selten mir weine irgendwie aus dem aus dem LH bzw.
00:49:58: aus dem Discounter hole um einfach diese Geschmackstibilität oder was die Weine ausmacht, was die weine vielleicht auch besonders macht in ihrer Art und ihrer Welt oder was sie eben teilweise unerträglich macht das probiere also.
00:50:10: ich würde auch gerne öfters mal so Discounterweine probieren um einfach da auch ein eigenes Gefühl dafür zu bekommen.
00:50:17: Ich wüsste aber auch nicht und da würde mich interessieren wie du das erklären würdest wenn ich dort vor dem Regal stehe neben mir steht jemand und fragt Warum trinkt man jetzt eigentlich Wein?
00:50:28: Also, wie kann man nicht Weintrinker das Besondere beim Wein erklären.
00:50:32: Jemand der keine Erfahrung hat, der vielleicht irgendwie einen Wein im Supermarkt findet... Was macht Wein so besonders?
00:50:36: Die Vielfältigkeit!
00:50:37: Vielleicht
00:50:37: irgendwie ein Supermarkt-Wein sondern die Weine, die sonst irgendwie zu bekommen sind.
00:50:44: Die
00:50:44: Viel Fältigkeit.
00:50:45: Definitiv!
00:50:47: Ich kriege von einem spritzigen Kabinet bis hin zum schweren Amarone alles.
00:50:58: Ich kriege so richtig schöne saftige und redaktive Oranges.
00:51:07: Es gibt einfach so unglaublich viel, es gibt für jede Lebenslage, für jede Person, für jedes Gefühl, für jeden Moment den perfekten Wein!
00:51:21: Und jetzt zum Beispiel an einem Tag wie heute... In Stuttgart hier sind es aktuell thirty-two Grad.
00:51:30: Es ist super heiß, die Sonne scheint, es ist traumhaft schön draußen.
00:51:36: Dann einfach ohne mit acht und zwanzig Grad oder?
00:51:37: Oh Gott nein bitte nicht!
00:51:39: Nee, lieber dann tatsächlich ein Kaby.
00:51:42: Wie
00:51:42: kommst du selber auf neue Beine?
00:51:43: Sind das Messen wie du eben grade sagst ist wie in Wienum oder meint der Weinbörse?
00:51:48: Oder sind es Empfehlungen von Kollegen?
00:51:50: Sind empfehlung von Händlern lieferanten?
00:51:53: Ist es Instagram dass du das bei Kollegen siehst wo du sagst Boah super was die ausschenken!
00:51:58: Oder wie wirst du inspiriert?
00:52:00: Oh auf viele viele viele eigentlich auf alles was du gerade genannt hast.
00:52:06: Ganz oft aber auch tatsächlich, dass ich in der Weinbar sitze.
00:52:12: Jetzt zum Beispiel bei meinen lieben und geschätzten Freunden, der Kaby Weinbar im Stuttgarter Westen ist manchmal ganz einfach nur so, dass sich da mich hinsetze und sage was überrascht mich oder ich darf an den Kühlschrank gehen um mir etwas aussuchen auf kleine Messen.
00:52:38: Ich sehe was auf Instagram oder ich sehe, es hat einen Pop-off gemacht und dann gucke ich mir die Weinkarte an und wenn ich etwas nicht kenne, dann Google' ich es.
00:52:50: aber tatsächlich die meisten Neuentdeckungen kommen bei mir.
00:52:54: Ich bestelle mir extrem viele Pakete in unterschiedlichen Weinhandlungen.
00:53:00: Das ist so mein Hobby, so während einem Film schauen oder bevor ich ins Bett gehe.
00:53:05: Dann geh' ich durch unterschiedliche Online-Shops und schau was sie so haben!
00:53:11: Und das hat bei mir in Corona angefangen.
00:53:13: Dass ich einfach zu der Zeit gab's ja extrem viele Weinpakete... ...und auf diesem Hänger bin ich hängen geblieben.
00:53:21: Das war auch in der Traubezeit.
00:53:24: oder zur Bayers Bronzeheit habe ich extrem viele Weihpakete auch gekauft und auf viel Wein abends getrunken.
00:53:32: Und das mache ich auch immer noch sehr gerne, weil ich dadurch einen sehr vielfältigen Weinkeller hab' und immer mal mich wieder freue wenn ich so ein Paket aufmache.
00:53:43: Und was sehe ich?
00:53:44: Und jetzt zum Beispiel einer meiner Lieblings-Accounts, die ich habe.
00:53:48: Die auch immer mal wieder tolle Pakete mit unterschiedlichen kleinen Vino-Taken machen oder Weinhandlungen machen ist Prädikat Memes.
00:53:59: Da bin ich gefühlt von seit Anfang an Follower Fangirl sozusagen und Ich schätze die Memes sehr, aber was ich viel mehr zu Schätzen bekommen habe sind die Weinpakete tatsächlich.
00:54:23: Weil die zwei Jungs das unglaublich toll auch darstellen!
00:54:29: Was steht hinter den Weinen?
00:54:30: Die machen immer nur Low-Budget und eine etwas höherpreisigere Kiste... Das ist auch die Leute, die vielleicht gerade am Studieren sind oder sich gerade erst versucht mit Qualativ hochwertigen Wein oder mit Fine Wine auseinanderzusetzen, auch die finanziellen Mittel dafür haben.
00:54:48: Weil das muss man ja mal wirklich sagen.
00:54:51: Fine Wine ist nicht günstig auf Dauer und vor allem in raunen Mengen nicht günstag!
00:54:59: Und gerade wenn man dann nicht weiß, was man eigentlich mag und wo die Reise hingeht.
00:55:06: Dann sind Pakete sehr gut!
00:55:08: Das ist tatsächlich etwas, wo ich mir viel Erfahrung drinne... Also muss ich wirklich sagen angedrungen habe oder auch während der Weinbegleitungszeiten weil du einfach ständig immer was Neues probiert hast und so versuche ich einfach aktuell auch immer mal wieder am Zahn der Zeit zu bleiben.
00:55:26: Wo beginnt bei dir fein Wein?
00:55:28: Also wann fängt das an?
00:55:30: Auf welchen Preisrahmen?
00:55:34: Na, Preisrahm würde ich mal ausklammern.
00:55:38: Es geht mir vielmehr nachher um die Philosophie und was...
00:55:43: Also fein Wein beginnt bei dir nicht beim bestimmten Preis sondern bei einer bestimmten Art des Weines aber bei der bestimmten Winzerphilosophie.
00:55:49: Ja!
00:55:50: Ganz genau.
00:55:51: oder wie ist er ausgebaut?
00:55:53: Was ist die Struktur also eigentlich?
00:55:56: Basis ist nachhaltiger Weinanbau für mich.
00:56:00: Also so Bärminimum, würde es man es beim Dating nennen?
00:56:04: Das Bär-Minimum sind bei mir Handlese, Nachhaltiger Weinanbau und Wissen wo's herkommt einer Nachverfolgbarkeit.
00:56:15: Ich will wissen Wo die Trauben herkommen was mit denen passiert ist.
00:56:19: Und da sind die QR Codes mittlerweile, thank god echt super.
00:56:23: Man sieht was drinne ist.
00:56:27: Also, ein Champagner Brand XY ist bei dir kein Feindwein.
00:56:30: Auch wenn er fünfzig oder siebzig Euro kostet... ...wenn es ein größeres Brand ist also keine Ahnung.
00:56:35: Wenn ich sage mit dem gelben Etikett
00:56:36: oder sowas.
00:56:37: Ja das ist nochmal ganz anderes Thema
00:56:40: nicht!
00:56:41: Absolut.
00:56:43: Ja, es sind zwei schon einiges.
00:56:46: Was läuft denn in der Fine Wine Range?
00:56:47: Das kannst du ja auch jetzt einige aus dem Bordon nennen.
00:56:50: Die auch mit der Maschine ernten die vielleicht irgendwie zweistellig kosten.
00:56:55: Sie können das Wein aus Australien nehmen.
00:56:59: Penful zum Beispiel.
00:57:00: Maschine bummen nicht unbedingt nachvollziehbar und nicht unbedingt Nachhaltig.
00:57:05: Läuft auch unter Fine Wine.
00:57:07: Und das sind aber so Geschichten, wo ich kann sagen, ah, ich weiß nicht.
00:57:13: Weiß ich dann einfach auch in dem Moment nicht.
00:57:15: Also das ist dann ... Nee,
00:57:18: nee.
00:57:18: Also wer für dich nicht fein warnt?
00:57:19: Auch wenn die Welt's als fein waren, deklariert!
00:57:21: Ja
00:57:21: genau.
00:57:22: Okay gut.
00:57:23: Also für mich nicht persönlich, genau.
00:57:25: Da muss ich dann auch einfach zwischendurch mal so sagen... Nee Wir leben aktuell in einer Welt, wo Nachhaltigkeit eine Riesenrolle spielt.
00:57:37: Und ... Nachhaltigkeit ist halt nicht nur oder eine Beständigkeit auch vor allem.
00:57:44: Fängt für mich bei dem an was am Ende des Tages auf dem Tisch steht.
00:57:52: Was wir zu uns nehmen und was wir uns kleiden.
00:57:57: Womit wir uns Kleiden?
00:57:58: Ob wir jetzt ... für alles in den Einzelhandel reingehen und sofort die nächsten paar neuen Schuhe kaufen, weil es einfach gerade Trend ist.
00:58:08: Oder ob wir halt einfach mal sagen hey ich gehe jetzt mal auf einen Flugmarkt.
00:58:12: Doof gesagt!
00:58:12: Und er schaue, ob ich das erstmal gebraucht kriege.
00:58:17: Das geht doch auch bei Wein.
00:58:18: Ich habe in Wien total interessantes Gespräch geführt oder da ist mir auch erst einmal wieder was aufgefallen.
00:58:29: In Österreich ist es so, dass seventy-sech Prozent der Genzys und Millenie Wein trinken.
00:58:40: Ich weiß jetzt, es gibt aktuell leider keine Studie dazu in Deutschland aber österreichische junge Menschen trinken so unglaublich viel Wein und so unglaubliche nachhaltigen Wein!
00:58:54: in der Rundbar gesprochen gehabt, was ja auch eine Wahenbar nur für Bio-Weine ist.
00:59:03: Und
00:59:04: legendäre Bar, die
00:59:06: das gehört
00:59:06: wurde während der Vivino... Also der Entviener sagt... Oh Gott!
00:59:12: Die Craft-Fittys an der Wand sind von diesem Jahr.
00:59:15: Ja,
00:59:15: ganz genau!
00:59:17: Und ich glaube es sind auch schon wieder in der Darmtoilette oder den Toiletten fünfzig Sticker mehr als zu bekommen.
00:59:24: Nee die wurden komplett auseinander genommen.
00:59:25: Nein aber die haben gesagt sie trinken mehr oder weniger nur österreichischen Weinen.
00:59:30: Sie wussten gar nicht dass es in Deutschland Weinbau gibt und die haben aber so ein Interesse einfach gefragt.
00:59:37: Die haben mich direkt gefragt hey Was den nachhaltige Weinbauern aus Deutschland aufgut.
00:59:47: Ich möchte es so treckig wie möglich haben und dann sind mir ein paar Namen eingefallen, das habe ich dann auch genannt gehabt Und dann haben wir sie sich aufgeschrieben und waren dann direkt so ja cool Wir versuchen erst mal zu trinken und die haben die ganze Zeit nur orange getrunken und die kamen nicht aus der Weinwelt.
01:00:05: Das war moment wo ich jetzt wirklich gesagt hab geil Es besteht noch Hoffnung da draußen, die Leute hier auch wirklich Interesse an Wein haben.
01:00:15: Die gibt es da draußen aus unserer Generation und es gibt Leute, die sehr gerne Wein trinken und sich auch die Zeit nehmen.
01:00:25: Ich glaube vielmehr dass für die jungen Leute da Wein Nahrbarer werden sollte.
01:00:32: Wie kann man das erreichen?
01:00:34: Tony
01:00:34: oder aus Pommes wine oder unter Ass Tony bekannt, oder hier die Jungs vom Predikat Memes.
01:00:42: Die machen das auf eine sehr lockere Art und Weise was ich auf der einen Seite unglaublich doll schätze weil sie dadurch eine extreme Bandbreite haben.
01:00:56: Die haben natürlich ihr persönliches Narrativ, was ja auch für die Zielgruppe extrem gut ist.
01:01:01: Also sehr... ich sag immer sehr Hip-Hop und Fußballastik!
01:01:06: Was mich als Popmauß und Leseratte, die auch ganz gerne mal in eine Kunstausstellung geht jetzt nicht wirklich abholt also mich als meine beste Freundin sagt immer als hoffnungslose Romantikerin auf Dauer nicht abholt.
01:01:24: Ich mag die Art und Weise wie sie Wein präsentieren, dass es naber ist, das es Spaß macht, dass mit den Leuten in Kontakt zu kommen Spaß macht aber es fehlt mir manchmal dann doch tatsächlich.
01:01:44: ich sag jetzt mal so für die Mädels Was heißt das?
01:01:51: Also dass nur über Fußball geredet wird oder nur über
01:01:55: Hip-Hop.
01:01:57: Es gibt einfach jetzt, wenn wir jetzt mal beim Beispiel Predikat Memes machen weil die es einfach sehr toll und bildlich darstellen extrem oft in den Q&As Welcher Fußballverein oder dieser Wein?
01:02:10: Was wäre das für ein Fußballspieler?
01:02:12: und ich verstehe halt nur Bahnhof.
01:02:14: Also, ich versteh den Wein ja aber Ich verstehe den anderen.
01:02:18: da kann man sich das natürlich dann nachher irgendwie bisschen umdenken.
01:02:21: Aber mir fehlt einfach eine gewisse Ebene.
01:02:24: Und ist es
01:02:25: aber nicht an markt vorbeigearbeitet wenn ich versuche weinen zu vermitteln und ich habe auf der einen Seite einen fremdkörper und arbeite mit einem anderen fremde körper also Ist das dann nicht noch mehr Bubbeldenken und noch mehr Eingrenzen, als dass ich öffne?
01:02:40: Ja genau.
01:02:41: Also ich spreche ja dann eigentlich nur die Fußballer an, dass sie mehr oder weniger anfangen Wein zu trinken.
01:02:46: Oder die Weinträger ist die Anfang Fußball zu schauen.
01:02:48: aber... Genau!
01:02:49: Die Bücherleser bleiben außen vor, die Filmkucker bleiben aus und vorn und so weiter.
01:02:53: Und die Kunstleute?
01:02:55: Keine Ahnung, die Gartenmäuse oder wie auch immer.
01:02:57: also das ist ja...
01:02:58: Eigentlich noch verkopfter als man eigentlich sein könnte.
01:03:02: Richtig!
01:03:02: Ich würde da keinem zu nahe treten, aber jetzt nur rein vom Denken, vom Empfinden, wie du es deklarierst, ist das für mich eher hinderlich als förderlich.
01:03:10: Es gibt aber natürlich dann auch erstmal einen Türöffner.
01:03:13: Und aus diesem Türöffnereaus kann man sich ja dann auch weiterentwickeln, ne?
01:03:21: Jetzt zum Beispiel um den Einstieg in die Weinwelt rein fachlich gut rüberzubringen ist die Weinsteigerin auf Instagram eine ganz tolle Influencerin sozusagen.
01:03:35: Oder auch die Lu macht, hat tolle Videos dazu auf ihrem Kanal.
01:03:39: Haben beide wahnsinnig viel Zulauf!
01:03:40: Also haben extrem viele Likes und Follower usw.
01:03:43: Und schaffen's... Also gerade bei der Weinsteigerin bei Lu, sie vermitteln Wissens, finde ich großartig.
01:03:48: Toni auch mit Zwillingen?
01:03:49: Ja genau.
01:03:50: Und das find' ich eben so krank.
01:03:51: Willst
01:03:51: du auch die Brille-Karte niemals nicht bastchen?
01:03:53: Nein,
01:03:53: ich auch nicht!
01:03:55: Ich mag dir auch total gerne.
01:03:56: Das
01:03:57: ist halt nur einfach ... ähm, ja genau.
01:04:01: Ähm nee, dass es auch ... Und das funktioniert ja auch für die und ich finde es total toll, dass das so gut funktioniert.
01:04:10: Und dass sie einfach einen Zulauf haben.
01:04:14: Dass das ein funktionierendes System ist.
01:04:19: Ich find's halt nur ein bisschen schade, dass ... Die Blümchen- und Schleifenwelt der Weinwelt.
01:04:25: Da gibt's viele Mädels da draußen!
01:04:29: Oder es gibt sehr viele Mädel oder Frauen, die gerne Wein trinken und auch gerne mehr darüber wissen wollen würden.
01:04:38: Oder einfach auch so in ihrem privaten Rahmen gerne beim Scrollen durch Instagram mit jemandem connecten wollen würden!
01:04:48: Aber gibt es dafür dann nicht Lou?
01:04:49: Also für die ganzen Blümchenmädchen und die, die ein bisschen lebendiger und ein bisschen guckig und so weiter haben wollen.
01:04:56: Trotzdem ernsthaftigkeit damit vermittelt und eine gewisse Lebendigkeit und trotzdem eben was verträumtes.
01:05:01: also ich finde das bespielt.
01:05:02: Ja!
01:05:02: Ich hoffe du müsst mir jetzt nicht übeln.
01:05:03: Nein nein umher mit selbst.
01:05:04: Das
01:05:04: spielt Lou ganz gut und daher müsste man ja eigentlich nur den richtigen Kanal für sich finden... Definitiv!
01:05:11: ...um sich selber dem Wein nahezuführen ähnlich wie ich teilweise Kritiker finden muss mag repräsentieren.
01:05:18: Nicht jeder mag die Parker-Weine, von dem er ist.
01:05:20: Parker nicht das Non plus Ultra und es ist nicht für jeden geeignet.
01:05:24: aber keine Ahnung, Jameses Robinson ist vielleicht auch nicht für jedem geeignete und somit ist eigentlich nützlich diese zweite Ebene und nicht jemanden als Non plus ultra zu betrachten oder?
01:05:34: Nee!
01:05:34: Und das ist das Wichtige finde ich... Ist das, was ich eben auch schon mal oder was ich allgemein meine mit?
01:05:43: Es ist nicht alles schwarz und weiß.
01:05:46: Die Welt da draußen ist so unglaublich bunt und vielseitig!
01:05:51: Und es gibt so viele Ebenen.
01:05:53: Genauso wie es für jeden auch den perfekten Wein gibt zu jedem perfekte Situation gibt es bestimmt die richtige Unterhaltung rund um Wein.
01:06:07: Ich brauche aber manchmal auch einfach nur stumpfe Unterhaltung.
01:06:13: So doof es sich jetzt anhört, brauche ich manchmal auch also einfach nur ein Thema mit dem mich so unglaublich tief auseinandersetzen und das ist halt einfach Wein!
01:06:25: Wein hat einen täglichen Einfluss auf mein Leben.
01:06:31: Wille ich damit in einem popkulturellen Zusammenhang Ja, einen Einstieg haben?
01:06:41: und ich habe während Corona oder kurz vor Corona hab' ich ein Buch gelesen.
01:06:47: Sweet and bitter heißt das wo eine New Yorker... Wie heisst es?
01:06:54: ...New Yorker Schriftstellerin in die Welt des Weines gegangen ist und sich selber zur Somaliere gemacht hat.
01:07:06: Also die ist ganz klassisch in den Restaurants gegangen, hat gearbeitet und ist zu Verkostungen gegangen.
01:07:12: Hat die Schubank gedrückt ... Und die hat von ihrem Leben als Sommelier oder diesem Werdegang zur Sommeliere erzählt.
01:07:21: Das ist so Interesse, also so nahbar gewesen!
01:07:26: Und diese Welt dieses Feminine- und auch die Geschichten die wir Frauen erleben.
01:07:36: Die können halt Frauen ganz oft besser rüberbringen und nahbarer formulieren, als wenn das jetzt ein Account machen würde der von Männern geführt ist was ja auch gar kein Problem ist.
01:07:53: Sind da Unterschiede?
01:07:55: Definitiv!
01:07:59: Kann man sagen, das eine ist oberflächlicher.
01:08:00: Das andere ist sensibler?
01:08:04: oder wie kann man das unterscheiden?
01:08:06: Ich
01:08:06: glaube wir Frauen sind in vielen Momenten etwas ruhiger gesettelter und wir sagen dann etwas wenn wir auch wirklich was zu sagen haben.
01:08:20: und wenn wir es sagen da ist es meistens schon so spät.
01:08:23: also dieser klassische Muttermodus, also dieses Mütterliche was ja in vielen von uns drin steckt.
01:08:34: Dass wir beobachten, analysieren und dann auch irgendwann mal etwas sagen.
01:08:44: Und da muss ich halt einfach sagen... Wenn wir Social Media praktisch dann auch nochmal wieder ins Boot holen, die einen Post mehr aus ihrem privaten Leben.
01:08:57: Die anderen mehr aus ihren beruflichen, manche posten gar nix.
01:09:02: aber was mir persönlich aufgefallen ist... Gut meine Generation ist definitiv aktiver auf Social media als es eine andere Generation oder Generation vor mir waren, oder sind.
01:09:18: Und wir gehen auch definitiv anders mit Social Media und mit den öffentlichen Medien um.
01:09:27: Aber ich glaube, ich habe manchmal das Gefühl Menschen und dabei erwische ich mich auch selber sehr oft Wenn wir jemanden auf Social Media folgen, haben wir relativ schnell das Gefühl Wir kennen diese Person und wir sind Wir stehen dieser Person nahe weil wir was von dieser Person mitbekommen.
01:09:56: Und wenn wir die Person dann live sehen und Zeit mit der Person verbringen
01:10:03: hat
01:10:03: es was manchmal schon Grenzenüberschreitendes, weil man sich ja eigentlich doch dann gar nicht kennt.
01:10:13: Also
01:10:13: schon aber er dich nicht oder sieht dich nicht?
01:10:15: Ja
01:10:16: genau also das... Also ein toller Vergleich ist jetzt zum Beispiel nach dem Motto Stammgäste dürfen ja fast alles.
01:10:26: Stamm Gäste?
01:10:28: Das ist ja so ein Satz!
01:10:30: StammGäste durften fast alles und ich glaube es hat bestimmt jeder schon mal gelernt Leute die man oft sieht und mit denen man sich auch gut versteht.
01:10:41: Und dann aber eine Situation ist, in der man so sagt... Schwierig!
01:10:52: Was wäre so die Situation?
01:10:53: Jetzt bei Stammgästen zum Beispiel.
01:10:56: Du meinst, wenn du sagst so eine Situation A schwierig.
01:10:59: Schwierige.
01:10:59: jetzt zum Beispiel beim Thema Stamm.
01:11:01: Gäste haben mit vier Personen reserviert kommen mit acht.
01:11:05: Weil
01:11:06: ach Schwierig.
01:11:08: Ja, ganz genau!
01:11:10: Wir kommen ja ständig.
01:11:13: Ich darf das doch kommen und hier und da... Und wie?
01:11:16: Ihr habt den Wein nicht mehr.
01:11:18: Ich trink den doch immer.
01:11:21: Ach, du darfst das doch.
01:11:24: Du weißt auch, wie ich das meine.
01:11:25: So.
01:11:28: Ah, du weißt doch schon, wie dass meine oder sei doch jetzt mal nicht so.
01:11:35: habe ich schon erfahren.
01:11:36: Also jetzt nicht nur bei Gästen, auch in anderen Situationen.
01:11:39: aber das sind so Momente wo ich dann sage... Schwierig!
01:11:44: Und ich glaube dass haben viele Leute schon erlebt oder auch gerade Frauen erlebt, aber es hat bestimmt auch Männer schon erlebt.
01:11:52: Ich erwische mich ganz oft dabei Dass jetzt grad wenn dieser Messemarathon ist und man sieht ständig dieselben Leute und dann denkst du dir so Ach ja, stimmt.
01:12:03: Wir haben uns vor zwei Wochen gesehen.
01:12:05: Hey!
01:12:06: Was geht?
01:12:07: Und dann trinkst du mit den Leuten was und ist irgendwann ein freundschaftliches Verhältnis.
01:12:11: aber ich merke abends oder am nächsten Morgen so ... Man kennt die Person gar nicht, weiß auch kein Problemes.
01:12:20: Aber manchmal hab' ich das Gefühl... Der eine Moment war jetzt ein bisschen zu viel.
01:12:43: Wenn wir über den Ida Rosato-Zweitausendfünfundzwanzig von Angel Logei und Alberto Grazi sprechen Dann sprechen wir nicht zuerst über einen Vulkan, wir sprechen zunächst über eine Entscheidung.
01:12:52: Warum beschließt bitte Angelou Gaia ein Mann dessen Name längst zwischen Barbarresco, Barolo und Bolgerim den oberen Etagen des italienischen Weinbaus wohnen ausgerecht einen Rosato zu produzieren?
01:13:04: Und Ethna ist dabei die Antwort – nicht der Anfang!
01:13:08: Ich fang trotzdem damit an.
01:13:09: Es gibt Weinregionen, die wirken wie gut erzogene Aristokraten Man weiß was sie tragen, man weiß wie sie sprechen.
01:13:16: Man weiß sogar wie sie alternen!
01:13:18: Bordeaux macht Bordeau-Dinge, Burgundt macht Burgunddinge die Muselmoment etwas über Schiefer und Säure oder alle nicken Verständnis voll... Und dann gibt es Etna.
01:13:26: Der Etna interessiert sich nicht für solche Regeln.
01:13:29: der Etna ist ein Vulkan und Vulkan sind geologische Anarchisten.
01:13:32: Sie bauen Landschaften nicht auf?
01:13:34: Sie werfen sie hin, sie diskutieren nicht, sie explodieren.
01:13:37: Wer Wein am Etner erzeugt arbeitet nicht in einer Region.
01:13:41: Er arbeitet in einer laufenden Verhandlung mit dem Planeten.
01:13:45: Und genau dort beginnt die Geschichte des Ida-Rosatoe.
01:13:50: Schon den Namen ist bemerkenswert, Ida bedeutet im Scyzianischen Dialekt schlicht sie.
01:13:56: Gemeint es der Vulkan nicht als geografische Formation?
01:13:59: Nicht als Sehenswürdigkeit sondern als Persönlichkeit!
01:14:02: Die einheimischen Sprechen vom Etna wie von einem verwandten bei großzügig malaunisch mal gefährlich, mal wunderschön.
01:14:10: Der Etter beherrscht jede Unterhaltung, auch wenn niemand seinen Namen erwähnt.
01:14:14: Und genau deshalb trägt das Gemeinschaftsprojekt von Angelo Gai und Alberto Graci diesen Namen!
01:14:19: Es geht nicht um die Winzer... es geht nicht nur um Markenarchitektur... ...nicht um Prestige?
01:14:24: Es geht um den Vulkan.
01:14:27: Das ist bemerkenswert für ein Projekt an dem einer der berühmtesten Winzer des italienischen Weinbaus beteiligt ist.
01:14:33: Die Familie Gaia hätte problemlos einen Denkmal für sich selbst errichten können.
01:14:36: Stattdessen steht der Vulkan auf dem Etikett.
01:14:39: Das sagt viel, vielleicht sogar alles.
01:14:42: Die Geschichte beginnt um genau zu sein in den Jahren die Jahrzehnte.
01:14:45: Angelo Gallo und Alberto Kratl beschließen gemeinsam auf dem Etna zu arbeiten.
01:14:50: Wer eine kommt aus dem Piedmont.
01:14:51: der andere gehört längst zur wichtigsten Stimme Siziliens.
01:14:55: Beide sehen etwas das damals noch nicht jeder sieht.
01:15:00: Während sich die meisten Produzenten auf die berühmten Nordhänge konzentrieren richtet sich ihr Blick auf die Südzeit des Vulkanes.
01:15:08: Das klingt zunächst nach einer geografischen Fußnote.
01:15:11: Ist es aber nicht!
01:15:12: Der Edna hat viele Gesichter, Nord-Süd Ost-West.
01:15:16: Sie verhalten sich fast wie verschiedene Weinregionen.
01:15:19: Höhe Windtemperatur Niederschlag Lavaflüsse – alles verändert sich.
01:15:23: Der Vulcanskennlager ist ein Mosaike aus Jahrhunderten von Ausbrüchen.
01:15:26: Jeder Lavastrom schreibt eine neue Seite in einen geologisches Tagebuch das keine Rücksicht auf menschliche Planung nimmt.
01:15:33: Man pflanzt Reben auf Böden, die teilweise jünger sind als manche europäischen Universitäten.
01:15:38: Andere Parzellenwurzel in vulkanischem Material, das bereits Jahrhunderte alt ist!
01:15:42: Der Untergrund besteht aus Lava, Asche, Sand und mineralreichen Zervalsböden.
01:15:47: Eisen, Magnesium, Kupfer, Phosphor – der geologische Werkzeugkasten, der dem Wein des Etna ihre unverwechselbare Spannung verleiht.
01:15:55: Der Ida-Rose hat im year of twenty five dabei mehr als nur ein neuer Rose.
01:15:59: Er ist gewissermaßen ein weiterer Dialekt dieser Landschaft.
01:16:03: Und Rosé das wissen wir mittlerweile, alle wird unterschätzt.
01:16:06: Vielleicht weil er zu freundlich aussieht?
01:16:08: Vielleicht weil viele Menschen Farbe mit Tiefe verwechselt?
01:16:11: Vielleicht wenn Rosé im Laufe der Jahrzehnte zu oft als saisonales Assistoire behandelt wurde?
01:16:15: Rosé soll kalt sein!
01:16:17: Rosé sollte hübsch aussehen!
01:16:18: Nicht schören!
01:16:19: Möglichst schnell verschwinden!
01:16:20: Der Ita-Rosé verfolgt eine andere Agenda Was diesen Wein besonders interessant macht ist seine Entstehung.
01:16:28: Das Projekt Ita war ursprünglich vor allem für Rotwein und später Weißwein bekannt.
01:16:32: Dieser Rosato, der sich aus Derellomaskalese, Karikante und Grinnasch zusammensetzt erweitert nun das Bild.
01:16:39: Die Höhenlagen reichen weit über siebenhundet Meter hinaus!
01:16:42: Und die Temperatur distritte zwischen Tag und Nacht könne im Bild rechtlich seines bewahrt.
01:16:46: Frusche, dass er hält Säure... Das verlängert die Reifeperiode, die Trauben entwickelte Aroma ohne ihre Spannung zu verlieren.
01:16:53: Viele der besten Weine des Edner besetzen deshalb eine erfaszinierende Eigenschaft Sie schmecken gleichzeitig südlich und kühl Also wie ein Zizianer, der plötzlich perfekt des Schweiz und Süd spricht.
01:17:05: Er ist kein Rosé der Süße, kein Rosée der Überreife!
01:17:08: Kein Rosé für Menschen die eigentlich Apple Lemonade trinken möchten, er arbeitet mit Struktur, mit Frische, mit Kontur... Mit jener salzigen Note, die viele große Weine vulkanischer Herkunft verbindet.
01:17:19: Diese Salzigkeit ist schwer zu beschreiben, denn sie schmeckt nicht nach Salz.
01:17:24: Sie verhält sich wie Salz.
01:17:26: Sie macht alles klarer, präziser und lebendiger.
01:17:28: Wie ein guter Tuninger, den niemand bemerkt, obwohl er den gesamten Klang verbessert.
01:17:33: Viele von Regionen erzählen Geschichten über Terror.
01:17:36: Am Etner hat man manchmal das Gefühl, dass Terror antwortet.
01:17:41: Direkt mit Feuer!
01:17:42: Die Winzer wissen das.
01:17:44: Deshalb herrscht hier eine bemerkenswerte Demut.
01:17:46: Selbst große Namen sprechen oft erstaunlich respektvoll über ihre Arbeit nicht aus Bescheidenheit... ...aus Erfahrung Man kann gegen den Vulkan arbeiten Es endet meistens schlecht.
01:17:57: Oder man lernt zuhören!
01:17:59: Viel Spaß mit dieser Entdeckung und ein großes Dankeschön an Angelo Gaia oder Alberto Gracci für dieses großartige Projekt, für diese neue Definition des Roses natürlich... ...an den deutschen Importeur das Handelshaus
01:18:10: segnet!".
01:18:21: Ich glaube durch Social Media ist es ein bisschen extremer geworden weil man ja einfach auch nochmal viel mehr von den Leuten sieht.
01:18:29: Sei's jetzt wenn... Keine Ahnung einen weinguten Urlaub macht oder eine Verkostung hat, irgendjemand da ist und dann sprichst du die Person darauf an.
01:18:43: Und es ist ja auch ein Grund zu connecten!
01:18:45: Es heißt ja nicht umsonst soziale Medien... aber manchmal denke ich halt einfach, krenzen werden ganz schön?
01:19:00: Oder höhere höhere Grenzen.
01:19:04: und das ist glaube ich auch wieder, wenn wir auf das Thema Generation zurückkommen.
01:19:09: Wieder so ein Genzi Millennial-Ding.
01:19:12: Wir haben viel mehr gelernt unsere Grenzen hochzuziehen oder unsere Grenze bekannt zu machen Zu sagen hey bis hierhin und nicht weiter.
01:19:25: diese Situation war mir jetzt zuviel.
01:19:28: Und ist es dann so im Restaurant?
01:19:29: Sprich wenn du jetzt in einem Restaurant bist eine übergriffige Frage kommt, dass ihr ganz klar einen Cut macht und meine Generation dann eher ... die ergeblich ist.
01:19:39: Und da antwortet?
01:19:39: Ja also ich sag dann halt auch schon mal ... Na das fand ich jetzt nicht so toll!
01:19:46: Also ich bin da auch sehr direkt geworden.
01:19:49: Okay Jetzt auf dem Weiendorf war es ja zum Beispiel auch mal so.
01:19:53: Wir haben auf dem Stuttgarter Weindorf eine Laube mit fünfhundert Sitzplätzen Pima-Daumen Die Volle isst jeden Abend Und was supergut ist, aber du hast natürlich durch ein Alkohol Spinden bei vielen Leuten die Grenzen oder auch das Wahrnehmen von Grenzen.
01:20:15: Nicht nur auf dem Weihendorf sondern in jedem Zusammenhang mit Alkohl.
01:20:19: und es gab die Situation wo ich jemanden des Zeltes verwiesen habe Und ich wurde angekifft von einer Frau, vielleicht maximal zehn Jahre älter wie ich.
01:20:33: Dass ich eine scheiß wertlose Kellnerin bin.
01:20:36: und dann sage ich gut das ist jetzt noch ein Grund mehr dass sie bitte dieses Zelt verlassen.
01:20:42: Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend.
01:20:46: hier dürfen Sie nicht mehr herkommen weil einfach Krenzüberschreitung ist, das ist nicht nur beleidigend.
01:20:54: Das ist einfach nur Entschuldigung dumm und ich sage das auch immer zu den... Ich habe es nicht nur immer zu dem Azubis gesagt.
01:21:07: Ich sag' das jetzt auch zu meinen Kolleginnen, sei's auf dem Weindorf oder in der Linde!
01:21:13: Wenn euch jemand zu blöd ist dann sagt ihr mir das und übernehme ich die Station Und dann kommt halt die Strenge Anna und dann sage ich auch was.
01:21:26: Das ist immer so, das mache ich wirklich gerne wenn meine Mädels dann hinter den Dresen kommen und sagen, oh!
01:21:32: Die sind so blöd.
01:21:33: Dann frage ich immer ja warum sind sie blöd?
01:21:35: Ich will wissen was passiert ist.
01:21:38: Weil dann kann ich etwas machen.
01:21:39: Dann kann ich die Station übernehmen meinen Kollegen den Stress nehmen Und in der Situation, in der ich bin, dann auch einfach mal sagen bis hierhin und nicht weiter.
01:21:49: Wenn Sie gerne weitermachen wollen, können sie das gerne woanders machen aber nicht hier!
01:21:56: Die Zeiten sind einfach vorbei, wo wir uns alles gefallen lassen müssen.
01:22:02: Ich muss mir nicht von Gästen sagen lassen zum Beispiel... Keine Ahnung, ich soll auf dem Tisch tanzen oder... Ich soll doch mal ein bisschen näher kommen.
01:22:13: Ich soll mich nicht so
01:22:13: anstellen.
01:22:15: Oder mir die Hand auf den Rücken legen lassen und so.
01:22:18: Die Zeiten sind vorbei also muss man recht herzlich bitten!
01:22:22: Und ähm... ...die Momente gibt es halt aber einfach noch.
01:22:26: Und äh.. Ich scheue mich nicht davor was zu sagen wenn etwas blöd läuft.
01:22:37: Ich finde das auch wichtig zu sagen.
01:22:40: Findest du, es gibt grundsätzlich eine andere Stimmung im Weinsdorf?
01:22:44: Im Weinzelt oder in der Weinhütte wie ihr sie habt und im Bierzelt also für mich immer so?
01:22:50: ne Frage beeinflusst... Ja!
01:22:52: ...der unterschiedliche Alkohol die unterschiedliche Mentalität der Menschen?
01:22:55: Ja!
01:22:56: Oder ist es vielleicht die Art der Menschen, die diesen Alkohl trinken?
01:22:59: weil's kann keine wirkliche Antwort geben.
01:23:02: Also du sagst ja Wissenschaftlich ist sowas nicht nachgewiesen Aber du glaubst es auch?
01:23:07: Ja,
01:23:08: ich glaube das.
01:23:09: Denn ich finde Wein regt zu Gesprächen an.
01:23:16: Es gibt immer mal wieder Ausfälle, definitiv.
01:23:19: aber ich hab manchmal das Gefühl die Leute sind wacher im Kopf Die halten länger durch Der Kopf ist einfach
01:23:34: aktiver
01:23:36: Und wenn der Kopf aktiver ist, dann kommen weniger dumme Sprüche.
01:23:42: Wenn ich jetzt zum Beispiel nehme jetzt mal die Wiesen oder die Basen oder ein normales Volksfest wo Bier und Schnappers getrunken wird und... Herrlich!
01:23:54: Macht man ja auch mal gerne.
01:23:56: Auch Bier ist kein schlechtes Getränk.
01:23:59: Trinke ich auch mal ganz gerne.
01:24:02: Aber ich habe manchmal das Gefühl ist stumpft ab auf viele Ebenen.
01:24:11: Also wenn man es in Massen trinkt, stumpft es ein ab.
01:24:15: und wenn man aber jetzt zum Beispiel einen Wein oder Sekt- oder Champagner trinkte dann ist der Kopf einfach wach und das macht einfach auch Spaß!
01:24:24: Oder hast du jetzt z.B.
01:24:27: eine andere Erfahrung gemacht?
01:24:29: Das muss ja nicht immer nur das reine Zelt- oder Volksfestleben, Weindorflebens sein.
01:24:36: Allgemein hab ich das Gefühl, dass Wein trinkt eine ganz andere Umgang mit dem Getränke haben als Biertrinker?
01:24:43: Ich hab schon das Gefühl daß man Wein schmeckt und Bier trinkts.
01:24:46: Dass man beim Weinen immer wieder reinschmeckt in einer gewissen Art Form und Weise.
01:24:49: Und man unterscheidet auch viel mehr.
01:24:52: den mag ich, mag ich nicht, der schmeckt mir, schmeckt mich nicht... Also selbst ist es alle einfachste, dieses Profan sind das Benalte hat man allgegenwärtig und man würde wahrscheinlich auch nichts trinken, was einem nicht schmeckt.
01:25:03: Beim Bier ist es nicht egal aber nicht so wichtig!
01:25:05: Also wenn ich da jetzt in ein Bierzelt gehe und dann gibt's halt nur diese eine Marke, würd' ich, wenn die Stimmung gut ist, nicht das Bierzeld meiden beim Beinzelt glaube ich schon... Wenn's da irgendwie, ich sag mal, nur süße Weine gebe oder nur kräftige oder nur leichte oder rote Dann sind Leute dort nicht mekelicher Aber gehen bewusster mit ihrem Geschmack um.
01:25:25: Und dass sieht sich glaub ich durch Eigentlich alles, also auch durch die Unterhaltung.
01:25:29: Auch die Art wie man sich selber gibt nicht dass man versnobbt ist aber das man einfach bewusst damit allen umgehen beim Bier nicht.
01:25:34: Da ist einfach nur mehr oder weniger trinken genau trinken fallen lassen im wahrsten Sinne des Wortes und vorwärts irgendwann rückwärz oder runter ja.
01:25:44: Daher entstehen ganz andere Bewusstseinsebenen.
01:25:47: Ob das jetzt Alkohol fundiert ist oder Getränkes fundiert, man trägt dir auch Wein mit anderen Geschwindigkeiten als mit Bier.
01:25:53: also die meisten zumindest, die es nicht tun haben Probele und... Man hat nach andern einen Umgang letztlich damit.
01:26:00: und daher ja glaube ich schon dass da schon einige komische Situation bei euch im Weinzeit entstehen gibt's mal auf der anderen Seite für dich irgendwie mal so eine super super super rührende schöne Szene mit Wein wo du gesagt hast Ja dann hab' ich Tränchen im Augen
01:26:15: wenn ich einen gereiften Wein trinke und mir denke... Was
01:26:21: ist für dich gereift?
01:26:22: Ab fünf Jahre, ab zehn Jahre.
01:26:23: Ab hundert Jahre?
01:26:24: Äh ... äh, älter als ich.
01:26:27: Ich sag da immer so mein Geburtstatus.
01:26:30: Ob damit's alt!
01:26:35: Nee aber eigentlich so.
01:26:36: ab zwanzig Jahren ist das für mich ein gereifter Wein.
01:26:41: Also, zwanzig Jahre und älter ist für mich ein gereifter Wein.
01:26:46: Ja, fünfzehn Jahre kommen wir schreiben uns noch ein bisschen runter ab.
01:26:49: Fünfzehn Jahren ist es ein gereifter Wein für mich!
01:26:52: Und ich habe jetzt beim Weingut Kröbe oder Kf-Kröbel in Rheinhessen mein langes Praktikum gemacht.
01:27:03: Wir waren letztens aufm Summit bei denen viel aus der Schatzkammer auch getrunken gehabt und da waren ein paar richtig schöne Schätzchen dabei.
01:27:19: Ich finde jetzt gerade leider aktuell... bevor ich was Falsches sage, da müsste ich jetzt nochmal die Verkostungsnotizen rausholen.
01:27:28: Aber wir haben viel aus den fünftigern und achtzigern auch probiert gehabt und sie hatten noch so eine Vibration und waren so lebendig.
01:27:42: Ich finde, es kann kaum eine Reb-Sorte wie Riesling diese Vibration auch in der oder deutscher Rieslingen.
01:27:48: Da müssen wir mal kurz ein bisschen etwas spezifischer sein.
01:27:54: Kaum einer... Und Dräger kann das nicht?
01:27:56: Oder alles schon?
01:27:56: Doch
01:27:56: schon!
01:27:57: Doch schon.
01:27:58: aber mir persönlich gefällt es einfach am besten und ich muss auch wirklich sagen dann habe ich bei deutschen Rieslings in der Reife mehr persönliche Trink-Erfahrung, weil ich sehe es jetzt nicht als Trinkerfahrung an.
01:28:15: Wenn ich nur ein Stück Club probiert habe oder ...
01:28:19: Kannst du Vibrationen erklären?
01:28:20: Weil damit können viele nichts anfangen.
01:28:22: Ja
01:28:22: voll!
01:28:23: Sind ja auch so Begriffe wie Ballons oder so die wir immer gebrauchen.
01:28:27: aber jemand der vielleicht nicht so mega in dem Thema drin steckt kann Vibation überhaupt nicht zuordnen und stellt sich da vielleicht irgendwie Was ist ganz anderes drunter vor?
01:28:34: Wellen, die einen durch einen durchgehen.
01:28:36: Ja genau!
01:28:37: Wieder passen.
01:28:39: Einmal waschmaschine-Schleudergaben.
01:28:42: Nee tatsächlich mit einem Gefühl das in einem oder einen Nachhalt der im Körper drin ist oder der einem auch im Mund oder im Kopf hängen bleibt wie so ein Aha Moment ist eine Vibration bei mir wenn ich auch mal von dem Bild stehe Musikstückhöre und zu sagen, bei mir dann im Kopf so eine Lampe angeht.
01:29:07: Das ist für mich eine Vibration.
01:29:09: Und wenn ich einfach einen spürbaren Nachhalt im Körper spüre ... das is' für mich wirklich, äh... das is', für mich, Vibraktion im Wein!
01:29:20: Und das löst Weinen dir aus?
01:29:23: Jaaa, wenn er gut is'.
01:29:26: Was ist Wein für dich, wie du es in ein Wort pressen müsstest?
01:29:31: Leben.
01:29:33: Ach schön Leben hatten wir noch nicht.
01:29:36: Ich stelle die Frage ja öfters und Leben hat im Prinzip, zu meiner Erinnerung nach, noch keiner gesagt.
01:29:41: Ich hoffe ich tut da kein Unrecht.
01:29:42: Stimmt dir in dem Sinne also das Wein ist Leben?
01:29:46: Toll!
01:29:47: Es ist nämlich ein Kreislauf der hoffentlich niemals enden wird.
01:29:51: er verändert sich stetig.
01:29:55: es gibt Weine Die man unglaublich früh trinken kann es gibt weine die leben lang halten über Generationen greifen.
01:30:05: Es gibt Weingüter, die über Generation greifen auf Weingüdern, die einfach auch auf das Wissen von den Generationen davor aufbauen können.
01:30:17: und es ist wie das Leben selber ein nicht vorhersehbarender Lauf.
01:30:25: Es macht unglaublich viel Spaß.
01:30:27: Wie das Leben, hoffentlich auch!
01:30:29: Es gibt schlechte Momente, es gibt schöne Momente... ...es gibt Niederschläge, es gibts Regenbogen und Sonnenschein,... ...es gibts ganz tolle Momente,... ...is gibts Partys, ist gibts ruhige Momente.... Und das alles ist Wein.
01:30:44: Also Wein ist für mich Leben.
01:30:47: Ja.
01:30:47: Großartig!
01:30:48: Willst du apropos leben was du vorhin erwähnt hast?
01:30:51: Das also im Bezug auf die Weinpakete von... Prädikatnimmens ist es zumindest gefallen, Nachhaltigkeit.
01:30:58: Findest du mit deiner Berufsgattung hast eine Verantwortung für Nachhaltigkeit?
01:31:05: Also versuchst du das zu fördern?
01:31:06: Versuchst Du das zu manövrieren Deine Händler dazu animieren auch deine Winzer oder Ist das deren Aufgabe oder Aufgabe der Politik?
01:31:15: oder oder oder wessen Aufgabe ist nachhaltigkeit wenn das für dich so wichtig ist?
01:31:20: Für alle
01:31:23: Für alle heißt?
01:31:24: Wo fängt's auf?
01:31:27: Ich glaub, es fängt immer im Wein weg an.
01:31:29: Also somit auch beim Winzer.
01:31:31: Wenn der Winzer keinen Bock auf Nachhaltigkeit hat, dann hat das gar keinen Sinn, dass er nachhaltigen Weinen produziert weil da einfach viel mehr Arbeit rein muss.
01:31:41: Das heißt natürlich aber auch, dass der Weinhändler Kunden Endverbraucher haben muss wie das Schätzen und das wird natürlich nur nach außen getragen wenn es Leute gibt, die das gerne trinken und die das unterstützen.
01:31:56: Natürlich kann der Winzer das aber auch nicht einfach nur mit den Endverbrauchern oder mit dem Weinhändler machen!
01:32:02: Also es braucht eine unglaubliche Unterstützung aus der Politik.
01:32:05: Aber da bin ich jetzt wirklich nicht tief im Thema drinne, dann möchte ich bitte nicht darauf hessgenagelt werden... ...aber auch da brauchen wir die Unterstützung nicht nur im... Ich glaube nicht nur die Winzer, aber auch wir in der Gastronomie immer mal wieder.
01:32:25: Und dann brauchen wir halt einfach auch natürlich die Leute, die es schätzen.
01:32:31: aber mittlerweile haben das auch unglaublich viele Leute gecheckt dass Nachhaltigkeit bei Wein unglaublich viel Sinn macht.
01:32:44: und
01:32:48: Was ist Nachhaltigkeit für dich?
01:32:49: Wo fängt das an, wo hört es auf?
01:32:52: Also möglichst wenige Chemikalien.
01:32:55: So eine kurz wie mögliche... Wenn wir wieder auf den QR-Code zurückkommen.
01:33:01: Eine möglichst kurze Zusammensetzung was da drin steht also möglichst wenigen Zusetzungen.
01:33:10: Möglichst Es gibt halt für mich kein ... schwarz und weiß.
01:33:19: Ich mag sowohl Spontanvergärung, ich kann es aber auch verstehen wenn man mit Hefen nachhilft?
01:33:25: Ich verstehe... Hat das nicht Behaltigkeit
01:33:26: zu tun?
01:33:27: Also haben wir hier was mit...?
01:33:29: Nö!
01:33:30: Aber viele sagen ja einfach ach der Wein muss spontan vergoren sein um natürlicher Wein zu sein, da sage ich so nee.
01:33:37: Für mich ist ein gesunder Weinberg.
01:33:40: bei einem gesunden Weinberg fängt für mich Nachhaltigkeit an wenn ich eine Biodiversität im Weinberg habe.
01:33:47: Wenn ich sehr, wenn ich jetzt zum Beispiel im Sommer durch die Weinberge durchlaufe und diesen gespritzten Streifen an den Rebfüßen sehe dann ... Nee!
01:34:01: Dann stellen sich bei mir einfach die Nackenhaare auf.
01:34:06: Und einfach nur ein bisschen Raps in einen Weinberg reinzuschmeißen hat auch noch keiner Biene geholfen.
01:34:13: Von daher einfach Biodiversität im Weinberg.
01:34:20: Wenn
01:34:20: du jetzt zum Beispiel zu einem Weingut fährst und du siehst, wenn die Weingärten präsentieren, siehst du halt mehr oder weniger diesen Blankenboden komplett durch also der halt komplett fern von jeder Natur ist.
01:34:33: meintest du das Weingud?
01:34:35: Würdest du es nicht mehr einkaufen, wenn du's in dem Augenblick siehst noch nicht mal dass du sag ich mal direkt bist dort vor Ort und sagst das was ihr macht?
01:34:41: das Müll ist vielleicht auch sehr direkt, weil meistens ist man ja dann geladen oder zu Gast bei dem Weingut.
01:34:47: Aber würdest du dieses Weingutt danach nicht mehr kaufen?
01:34:49: Also fängt dabei die Nachhaltigkeit an?
01:34:50: Oder ... Ist es so dass du ... Ja okay.
01:34:54: Aber erst
01:34:55: ... Konsequent oder
01:34:56: ... Nee ich würde für einen erstmal fragen hey warum sieht ein euer Weinberg so aus wie er aussieht?
01:35:02: und wenn wir einen Grund dafür liefern können den ich nachvollziehen kann und damit der mit dem Weingut übereinstimmt oder einfach mit einer Art und Weise übereinstimmt.
01:35:21: Dann ist das auch gar kein Problem für mich, wenn es Hand
01:35:25: umfussert...
01:35:26: Was wäre so gut?
01:35:27: Keine Ahnung!
01:35:28: Ich könnte zum Beispiel verstehen, wenn wir jetzt mal in die südliche Ruhe gehen und bei der Jubiläerziehung nehmen den ganzen Gallets auf Tennerriffe oder weiss Gott wo.
01:35:41: Wo einfach
01:35:43: Wo kein Grün wächst,
01:35:44: wo kein Grun wächst.
01:35:48: Dann macht das Sinn für mich.
01:35:49: aber jetzt zum Beispiel in Württemberg in der Pfalz wenn wir jetzt einfach mal in Deutschland bleiben okay in der Schiefersteilage da können wir auch nochmal drüber reden.
01:35:57: ja definitiv Aber es hat was mit der Herkunft zu tun, auch auf eine Art und Weise.
01:36:07: Und es macht halt für mich keinen Sinn wenn über biologischen oder nachhaltigen Weinanbau geschwafelt wird.
01:36:14: aber ich auf gut Deutsch nur ein gesetes Krass im Weinbeckssee und einfach aber kein... Für mich ist Biodiversität, wenn ich meinen Papa in Weinberg reinschicken kann.
01:36:30: Und da kommt mir eine Salatschüsse voll Wildkräutern wieder zurück, die wir dann abends zum Abendessen essen können.
01:36:39: Dann bin ich glücklich... Du hast
01:36:39: zwei Vögel gefangen und drei Bäume gefällt?
01:36:41: Ja richtig!
01:36:42: Genau, das ist super so.
01:36:43: Dann
01:36:43: haben wir ein schönes Abendessen
01:36:44: und ich freue mich.
01:36:45: Wenn noch ein Rehkitz in Einkaufskopf war, dann bin ich happy
01:36:49: aber ...
01:36:51: Wenn er da noch mal eben kurz ein Honig reinholt, nein, Quatsch.
01:36:54: Nee, das ist einfach ... Es muss einfach Hand und Fuß haben!
01:37:01: Und wenn es nicht Hand und Fuss hat, dann macht's doch keinen Sinn.
01:37:04: Wenn etwas keinen Sinn hat, kann ich's nicht verkaufen.
01:37:06: Warum soll ich's auf der Weinkarte haben?
01:37:10: Wie weit rätst du das dann?
01:37:11: Also Heavyweight-Bottles für dich ein Thema, sind die Etiketten wie sie gedruckt sind.
01:37:15: Beklebt sind?
01:37:16: ein Thema.
01:37:17: ist der Karton ein Thema.
01:37:18: es ist die Logistik ein Thema dass ihr nur mit mit Logistikan zusammenarbeitet umweltfreundlich sind bzw dass ihr größere Mengen bestellt.
01:37:28: gibt's da für dich verschiedene Parameter wo du sagst Da möchte ich die Nachhaltigkeit auch ganz gerne Leben.
01:37:35: beziehungsweise stellst du dir Ansprüche an deine Lieferanten, wenn du mit Importeuren Großhändlern zusammenarbeitest?
01:37:42: Bei Lieferenden mache ich es tatsächlich so dass ich einfach nicht zu viele habe.
01:37:49: Wenn ich beim Weingut direkt bestelle das ich in großen Mengen bestelle, dass sich entweder die großen Kartons oder eine wenn die jetzt zum Beispiel hier die Wittenberger ihre Runden durch Stuttgart fahren, dass sie mir dann was vorbeibringen.
01:38:04: Das ist einfach auch Sinnmacht vom Hof zu fahren.
01:38:08: Also beim Winzer schaue ich schon das einfach der Kofferraum auf gut Deutsch voll ist und dass die Kisten auch voll sind.
01:38:15: Dass es Sinn macht zu bestellen!
01:38:18: Auch bei einem Händler.
01:38:20: Bei den Händlern schau' ich auch einfach, da sich möglichst viel von einem hab'.
01:38:24: Und dadurch habe ich natürlich eine etwas reduziertere Aber auch manchmal eine etwas fokussiertere und vor allem auf die Gästefokusiertere Weinkarte.
01:38:34: Es bringt mir persönlicher nichts, wenn ich eine Karte nach meinem persönlichen Geschmack gestalte, die nur mir gefällt, die meine Gäster aber nicht trinken und die meine Kollegen nicht verkaufen können, die sich nicht dreht.
01:38:50: Also schaue ich was mögen meine Geste?
01:38:52: Was trinken meine Gester?
01:38:55: Und danach kaufe ich ein.
01:38:57: Wohin fragen wir?
01:38:58: Und also ich bin eher pro Gäste Karte und weniger Ego-Weinkarte.
01:39:05: Blöd gesagt!
01:39:07: Das ist für dich wichtiger, die Karte.
01:39:08: oder Herr Mensch?
01:39:09: Also wenn du selber auch essen gehst, ist da für dich die Weinauswahl... ...oder die Person, die dir im Wein präsentiert am wichtigsten?
01:39:18: Uuuh, gute Frage!
01:39:20: Aber die Weinkarte würde ich tatsächlich sagen Wenn mir dann noch jemand was dazu sagen kann.
01:39:25: Jackpot Wenn das dann noch charmant rübergebracht wird, toll aufgemacht wird.
01:39:30: Ich einen tollen Glasservice bekomme ... Hey!
01:39:34: Noch viel besser?
01:39:35: Aber ähm ... Nee, Weinkarte.
01:39:39: Weil ich such's mir eh selber aus.
01:39:42: Bist du denn beratungsresistent oder lässt dich inspirieren?
01:39:45: Oh, ich lass mich auch vorgern inspirieren.
01:39:47: Also, äh, ich bin ganz, ganz oft auch, sag' ich auch einfach überrascht mich.
01:39:53: Mach was!
01:39:55: Tu und lass, aber ich schau halt auch vorher in die Karte.
01:39:59: Also das mache ich eigentlich immer als allererstes.
01:40:02: Wie gehst du dann mit Enttäuschung um wenn Du was bekommst?
01:40:05: Und der Kollege bringt das oder die Kollege bringt es?
01:40:08: Oder sagst ihr habt mich nicht verstanden würdest Du zurückgeben würdest du aus Verzweiflung oder aus Rücksicht aus Nettigkeit trinken?
01:40:16: Gibt's dann eine Art der Kommunikation?
01:40:18: Von der Situation stehen ja oftmals Gäste, dass sie sich selber nicht richtig erklären können.
01:40:24: Sagen vielleicht ich möchte das und das... Und wir können Sie vielleicht nicht lesen, sind mal so die Sender-Empfängerdinge.
01:40:29: Wer ist Schulden?
01:40:30: Wer hat es falsch irgendwie gemacht oder konnte sich nicht richtig präsentieren erklären?
01:40:38: Wie geht man damit um?
01:40:39: wie machst du das?
01:40:42: Ich frag vor allem als allererstes Mal, wonach suchen Sie?
01:40:46: Worauf haben sie Lust?
01:40:48: Das ist mein erster, allererster Schritt.
01:40:53: Und dann sagen die mir, ich würde gern Riesling trinken.
01:40:57: Okay gut!
01:40:58: Die kriegen wir halt das Rieslings, das ist so groß.
01:41:00: oder ich würde gerne Weißvergundene oder Channone trinken und sage ja okay gut, alles klar, wir finden schon was.
01:41:08: dann, sobald ich diesen Punkt erreicht habe und die Gäste dann eine Flasche haben und den Probeschlug drin haben.
01:41:17: Und danach der Hälfte des Weins sagen, die Geste Jut es holt mich jetzt wirklich nicht ab!
01:41:23: Dann sage ich Jut Das ist ja kein Problem, dann kriegen wir trotzdem was anderes ins Glas.
01:41:28: Oder wir machen jetzt erstmal einen Gläsertausch und schauen mal ob es im anderen Glas besser gefällt oder ob wir es ein bisschen belüften, ob wir die Temperatur wechseln und dann schauen wir nach dem nächsten Glas nochmal.
01:41:44: Oder ich sage dann halt einfach gut... Ich rabattiere jetzt die Flasche und sie kriegen eine andere oder wir schauen, dass wir was anderes finden.
01:41:54: Und dann gehe ich aber meistens auf ein Safebed also etwas wo ich wirklich weiß der schmeckt jedem ohne wenn und aber ja und das fällt meistens so Graubogunder.
01:42:10: Wir haben gerade einen ganz tollen Grauburgunder auch im offenen Ausschank.
01:42:14: Das ist wirklich ein Safe Bed.
01:42:17: Also der geht
01:42:19: Von wem?
01:42:20: Vom Weingut Trautwein, der Village aus dem Kaiserstuhl.
01:42:25: Der ist auch biodynamisch ausgebaut!
01:42:28: Der ist einfach chrism clean und fruchtig.
01:42:30: Da macht er einfach Spaß.
01:42:32: Und wir haben drei Weine von denen auf der Karte... ...und der geht immer.
01:42:38: Auch der Chardonnay, den wir von denen haben.
01:42:40: Der läuft einfach ohne... Also der läuft wirklich gut.
01:42:45: durch, auch der Weißbegründer von Dautels oder auch Lemberger Einstieg von Daudels.
01:42:49: Das sind so... Ich möchte jetzt nicht sagen, durchlaufende Posten aber ich habe jetzt auch schon Riesling-Trinker mit dem Kiesel Sandstein vom Beurer zum Rieslings trinken gekriegt weil die einfach vorher so.
01:43:03: Ah nee!
01:43:03: Rieslingen hat mir zu viel Säure und dann sage ich ja Aber dann probieren wir doch jetzt mal den.
01:43:13: Probieren sie den einfach mal.
01:43:14: Ich will nicht zu viel sagen, aber probieren Sie das einfach mal!
01:43:17: Oder wenn wir in Württemberg bleiben der Ritzling von Moritz Heidle auch super, super stark.
01:43:24: Das sind einfach so Safe Bats wo ich jeden ähm... Wo jeder glücklich aus dem Restaurant rausgeht.
01:43:49: Zitzi, du verrücktes Sonnendurchkochtestück Erde Du hast Griechen, Araber normalen Spanier und Mafiosis überlegt.
01:43:57: Und trotzdem schaffst du es immer wieder so etwas Frisches, Tropisches und kompliziert aus dem Boden zu zaubern wie den Feudorranche-Garillot.
01:44:05: zwei Tausendfünfundzwanzig Etwas So eigenständiges.
01:44:08: also kein intellektueller Begunterverschnitt keinen Überholster Übersäwein Einfach ein Grillo Der aussieht als hätte die Sonne selbst eine Flasche gefüllt.
01:44:18: Ja wir reden über Guerrillo Sie ziehen's.
01:44:20: weißer Aufsteiger der lange unterschätzt und als bloßer Massenlieferant für Marsala diente Also jener oxidierten Südheterinnerin, die James Bond in seinen schlechtesten Momenten trank.
01:44:32: Die Rebsorte entstand Ende des Jahrhunderts als Kreuzung aus Caterata Commune und Cebito dem zizianischen Namen für Musca de Alexandria was erklärt warum Grillo gleichzeitig strukturierend aromatisch ist streng-und verführerischen einem Artenzug?
01:44:48: Als hätte jemand einen Ingenieur und ein Parfumio in einem Körper vereint!
01:44:52: Grillo wächst heute vor allem in Trapani Im Westen.
01:44:56: zitieren es auf kagenkalkreichen Böden unter einem Himmel, der so blauen und erbarmungslos ist, dass er aussieht wie von einem Touristik-Büro installiert.
01:45:04: Produziert dort Wein mit ausgeprägter Säure natürlicher Frischer und einer salzigen Mineralität die direkt aus dem Mittelmeer zu kommen scheint.
01:45:13: Dass die DHCC erst seit Jahrzehnt zwölf Grille als Einzellagen Sorte aufwertete, ist eine jener bürokratischen Verspätung, die in der Weihenwelt auf der Tagesordnung stehen!
01:45:24: Die Sorte war jazethelang da, machte hervorragende Weine und wartete geduldig auf ein Formular.
01:45:31: Heute zählt Grillo zu den faszinierendsten weißen Rebsorten Italiens.
01:45:37: Lebendig, ausdruckstark, tief genug für Barikausbau und frisch genug für reinen Stahltag.
01:45:43: eine Sorte die beides kann ohne dabei die zizianische Seele zu verlieren, die aus Wärme, Salz und stürrischem Eigencharakter besteht.
01:45:51: Das ist der einen Akteur Und der andere Feudoranche.
01:45:55: Also kein uraltes Familien-Dil aus dem achten Jahrhundert, das mit verstaubtem Fässerprotz... Das war ein gutes Jung!
01:46:01: Smart und gehört zur Metzger Corona Gruppe aus dem Trantino einer Genossenschaft die seit nineteenhundertvier weiß wie man große Mengen mit Qualität versöhnt.
01:46:10: Seit zwei Tausend Eins nun haben sie sich den zizianischen Süden vorgenommen.
01:46:14: Zwei große Lagen an der windigen Südostküste aufgebaut eine bei Sambuca, die Zizir, die andere in Akate Über sechstund Hektar insgesamt, organisch bewirtschaftet mit künstlichen Sehen für Wasserfotovoltaik auf den Dächern und einer E-Massertifizierung als eines der ersten Weingüter Itains.
01:46:33: Und das schon seit zwei tausendzwei!
01:46:35: Und dieses Haus versteht Grillo diese zizianische Urgewalt hiermit ihrer dicken Schale die starke Sonne aushältten die Trauben so produktiv gestaltet wie ein neapolitanischer Straßenhändler... ...und hier zeigt sie was sie kann.
01:46:48: Ein hundert Prozent Grillo aus dem sandigen sonnigen Böden um Akate Nachts geerntet um Frische zu erhalten, schon gepresst unter Luftabschluss.
01:46:56: Natürlich ist die Dementation kontrollierte Fermentation bei kühlen Temperaturen um achtzehn Grad für etwa zehn Tage.
01:47:03: Danach Monate auf der Feinhefe im Stall mit regelmäßigem Aufrühren.
01:47:07: das gibt Körper ohne frische zu killen kein Holzgequatsche dass den Wein zuschüttet einfach sauber präzise zizianisch direkt Maurizio.
01:47:16: Maurizi Der Weimaker hat alles im Griff!
01:47:23: Sie ziehen, die Insel verstanden hat.
01:47:27: Ja was vor der Ransche so sympathisch macht ist die Abwesenheit von Snobismus!
01:47:32: Sie produzieren nicht für ein paar Verrückte, die zweihundert Euro für eine Flasche Wein ausgeben, sie machen Wein für normale Menschen, die einfach etwas Gutes wollen und das in Mengen die Qualität nicht verwässern.
01:47:43: Wir reden im manchen toskanischen oder pirmontesischen Kellern wie Winzer mit Philosophien um sich werfen als wäre Wein eine Sekte.
01:47:50: steht hier ein moderner Betrieb und liefert Jahr für Jahr einen Grillo, der mehr Spaß macht als so mancher Kleidererzeuger mit Biodynamik-Aura.
01:47:56: Und oxidierten Flaschen!
01:47:58: Ein Trentino Genossenschaft die in den Süden kommt... Die alte Grillotraube neu erfindet und daraus etwas macht das nach Urlaub schmeckt ohne irgendwie billig zu wirken.
01:48:09: Und die Metzer Corona Leute haben insiziert nicht einfach nur Reben geplant.
01:48:12: sie haben investiert Moderne Kellerei Nachhaltigkeit von Anfang an, organische Bewirtschaftung.
01:48:18: Sie sind einer der größten Player auf der Insel und machen keine Massenware.
01:48:23: Der Keller ist ihr Botschafter für den Alltag.
01:48:25: Es ist der Wein, den du auf der Terrasse öffnest Während die Zikaden lernen Und die Sonne untergeht.
01:48:32: Er macht aus einem normalen Abend etwas Besonderes Ohne je auftringlich zu werden!
01:48:37: Der Feudo-Aranche-Grillot, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig ist kein Statement Wein.
01:48:42: Er ist ein Gegenentwurf zum ganzen Weinheim.
01:48:44: Kein Kult, kein Tiroateater!
01:48:46: Einfach ehrlicher aromatischer Zizianer der liefert und für wenig Geld bekommt sie Komplexität Frische und diesen unverwechselbaren Charakter den nur diese Insel hervorbringt.
01:48:59: Diese Leute verdienen Respekt für ihre Nachhaltigkeit die Präzision Die Liebe zum Land ohne großes Tamtam.
01:49:06: Vielen Dank dem Haus auf heute Arancio und dem deutschen Importeur dem Handelshaus segnet's.
01:49:22: Wenn du dein täglicher Arbeiten nimmst, vielleicht auch sogar ein Restaurant besuchen das vergleichs mit deinem Wettbewerb zum Nachwuchs-Sommelier.
01:49:29: wenn du den Service betrachtest wie weit liegt es auseinander?
01:49:32: Ein reines Service also die Servicequalität den Aufwand, die die Handhabung der Flaschen etc.
01:49:39: Also spielt ihr das bei euch im Restaurant.
01:49:41: ist das praxisnah oder ist es eine Wettkampfsituation?
01:49:45: das andere ist Realität und wir haben nicht miteinander zu tun.
01:49:49: In gewissen Situationen hat das schon was miteinander zu tun.
01:49:54: Wenn ich Flaschen-Service mache, hat es etwas mit zu tun.
01:49:57: gut wir haben jetzt keine Gerätos an jedem Tisch.
01:50:02: Ich habe einen großen Dresden im Restaurant wo ich alles dran aufmache aber ich präsentiere die Flasche ich bringe die Flrasche zum Tisch.
01:50:10: wenn die Gäste kühler am Tisch haben wollen dann kriegen sie auch ein Tisch am Kühler.
01:50:17: Ich mach Gläser Service, ich lass alle am Tisch probieren.
01:50:22: Aber die Prüfungssituationen in Wettbewerben sind dann doch eher sehr theoretisch, sehr fokussiert auch auf eine Art und Weise.
01:50:37: Die laufen nach einem Schema F ab was ja aber auch im Sterneservice eigentlich an der Tagesordnung ist.
01:50:46: also Das ist eigentlich wie im Sterneservice.
01:50:52: Du machst einfach von A bis Z den einen Service durch oder diese eine Aufgabe durch und hält sich an gewisse Regeln Und dann hoffst du, dass es gut angekommen ist.
01:51:11: Aber jetzt im Gasthaus ist das schon wesentlich entspannter.
01:51:15: Wir machen einen sehr hochwertigen Service, aber ein etwas entspanderem.
01:51:20: Gibt es irgendwas was du dir wünscht?
01:51:22: Irgendwas was du gerne hättest, was vielleicht noch nicht gibt sei es digital, sei es analog sei es kreativ, sei's künstlerisch... Irgendetwas was so in der Welt des Weinservice noch keinen Platz gefunden hat, aber du sagst Das kreiert Anna mal!
01:51:40: Ich bin so unkreativ, was das angeht.
01:51:44: Jetzt ist es schade!
01:51:45: Der Weinturf ist irgendwie seit neunzehnhundert zweiundsechzig gefühlt immer noch dasselbe.
01:51:49: Es wurde immer nur abgespeckt und niemals irgendwie dazugedommen.
01:51:53: Und... ...es ist so un kreativ eigentlich.
01:51:57: oder täusche ich mich da?
01:51:58: Ja also eigentlich finde ich es unglaublich schön wenn es in einer Art, und es gibt's aber bestimmt schon.
01:52:08: Eine vernünftige Art von Lagerung gibt die einfach große Mengen an Wein – man nennt das auch ein Weinkeller in dem Fall möglich macht!
01:52:18: Aber das hast du halt in ganz vielen Geschichten nicht.
01:52:22: oder so eine Art Pop-up Möglichkeit um am Tisch einen Gerridor anzubringen?
01:52:28: Die Plätze in jedem Restaurant werden immer ein bisschen kürzer, aber ich finde es wirklich am schönsten wenn man am Tisch arbeiten kann.
01:52:36: Jetzt grad... Wenn die Sonne so heiß ist und wir unsere Terrasse voll haben und jemand eine Flasche Champagne oder einen weißen Weißbein bestellt Und ich merke schon, dass die trinken irgendwann so eiskalt, dass es Medizine zufrieren würde Dann frappier' ich auch Gläser Dann kühle ich die vor und dann gucke ich, dass das Salz im Kühlertrenner ist.
01:53:01: Und dass es so kalt wie möglich ist!
01:53:04: Und dass du diesen Gästen das auch zeigen kannst.
01:53:06: oder dieses Avignon von... und Kläsern, wenn die einen etwas größeren Wein bestellt haben.
01:53:12: Das macht halt nur Sinn, dass die Gäste auch was davon haben und dass man auch mit den Gästen ins Gespräch kommen kann, wenn du ein Gerrido hast also eine bewegbare ... Ein bewegbaren Gerridor.
01:53:23: Man nennt es dann auch einen Drehwagen oder so ein Schiebewagen oder sowas.
01:53:27: Aber die sind mir meistens zu instabil.
01:53:28: Also so etwas tatsächlich!
01:53:30: So zum Trannhängen oder so.
01:53:35: So was tatsächlich, das wäre sowas wo ich sagen würde.
01:53:38: Was ja eigentlich eine witzige Idee ist, dass man da irgendwie so eine Halterung dran hat und ein Hängding...
01:53:45: Also wenn irgendjemand schreien technisch gut unterwegs ist, hit me up!
01:53:49: Es
01:53:50: war wahrscheinlich noch nicht mal so schwer.
01:53:51: also daher es gibt ja diese Klimmzüge-Dinger für den Türrahmen die man so einhängen kann, wieder aushängen kann und genau sowas für den Tisch.
01:54:00: Und dann stehst du am Tisch hast automatischen Kommunikations- und Servicemoment mit dem Gast und erweitert sozusagen die Gästebindung in der ganz großen und enormen Weise.
01:54:13: Genau!
01:54:13: Also es gibt ja sowas ähnliches schon für Kühler.
01:54:16: Die haben wir auf einem Weindorf, die kannst du sagen an die Tischkante praktisch dran hängen aber sowas sind praktisch als... Add on, um am Gast arbeiten zu können.
01:54:27: Das wäre schon echt wirklich grandios!
01:54:28: Hey wir haben Trend gegründet Anna, wir werden reich!
01:54:31: Yes!
01:54:32: Yes bitte!
01:54:33: Das müssen
01:54:33: wir uns irgendwie noch schützen
01:54:34: lassen.
01:54:34: Straight Mark.
01:54:35: Apropos Trends findest du Trends wichtig?
01:54:40: Ja und nein.
01:54:42: Sie sorgen halt für Gesprächsstoff aber sie sind schnell wieder weg.
01:54:49: Wicht hat dich zuletzt aufgeregt?
01:54:53: Keine Ahnung.
01:54:54: Dann müsste ich jetzt wirklich schwer überlegen, weil mein Hirn ist auch manchmal wie so ein Sieb.
01:55:04: Ich hab auch in letzter Zeit echt extrem viele Eindrücke gehabt und dann bleibt das hängen was für mich notwendig ist und alles was ich unnötig finde verschwindet in der Verdammnis.
01:55:20: aber nee Nee, alles was... Aber
01:55:24: grundsätzlich sind sie schon wichtig oder eher unwichtig?
01:55:28: Ja.
01:55:29: Wenn Leute mit Trends umgehen können dann sollen sie damit arbeiten.
01:55:32: ist es...
01:55:33: Die Winzer oder die Verbraucher oder die Zombies oder die Händler oder die Journalisten?
01:55:40: oder wenn das brauchen ja mehr oder weniger alle irgendwie ein bisschen Bewegung um über etwas Neues zu kommunizieren.
01:55:45: Ja ich glaube vor allem auch wenn die Leute was haben was haben wollen, dann gibt es immer einen Markt dafür.
01:55:54: Aber das Ding ist halt einfach auch bist du etwas gepflanzt hast, bist du es produziert hast?
01:56:00: Es dauert in der Weinwelt mal mindestens... Also wenn die Reben schon bereit sind, mal mindesten ein Jahr manchmal bis das Ding überhaupt auf der Flasche ist oder ein halbes Jahr, Pimal Daumen also ja, wir wissen es dauert einfach extrem lange.
01:56:17: Also meiner Meinung nach auch mal schnell wieder einen Trend weg.
01:56:21: Es gibt Branchen, da machen Trenne mehr Sinn aber ich glaub in der Weinwelt macht das keinen Sinn.
01:56:27: dafür ist die Weinwelt zu hat zu viele dynastische Gedanken
01:56:34: und bist du dafür aber grundsätzlich offen wenn jetzt so keine Ahnung.
01:56:37: Der Kollege Schätzl bei dir anruft und sagt Ich hab was unter Flur was ja passiert ist oder jemand sagt ich habe einen Cabernet Sauvignon im Whiskey-Fass ausgebaut.
01:56:47: Also was ja auch gerade in Loder ein Trend ist, oder ich habe ein Low Alkoholwein der nur ... ... drei Komma acht zwei sechs Volumenprozent hat, das natürlich nicht Wein heißen darf aber es trotzdem witzig sein kann!
01:56:59: Also würdest du da auf alle Fälle erst mal, würdest bei dir klick machen?
01:57:02: Oder wärst du da erstmal skeptisch und sagst ne, bei uns einer Linde sind wir eher konservativ?
01:57:09: Also ich sage's mal so... Ich würde's probieren Und wenn ich sagen würde, ich kann meinen liebsten Stammgästen hinstellen können oder ich habe dafür die Gäste, die das trinken würden.
01:57:24: Dann wäre das auch gar kein Problem.
01:57:26: Also jetzt zum Beispiel mit so einem... und es zeigt schon wieder viel lieber meine Gäster aus!
01:57:34: Also den Cabernet aus dem Whiskey-Fast, das würd ich bei mir wegkriegen.
01:57:39: So blöd es auch klingt und ich möchte da jetzt nicht dispektierlich klingen, weder mein Gäst noch den Produzenten gegenüber die da extrem viel Herzblut und Hinschmalz reinstecken.
01:57:51: Mein persönlichen Geschmack wird's nicht treffen.
01:57:54: Da bin ich eher so bei der Kaischetzel mit Florhilfe unterwegs.
01:57:58: aber am Ende des Tages muss man wirtschaftlich denken.
01:58:05: Ich denke es hängt vielleicht auch damit zusammen, dass du natürlich eine gewisse Grundübersättigung hast und dann mehr in Richtung Authentizität strebt.
01:58:12: Und da einfach was Neues suchst!
01:58:13: Vielleicht eine Gäste die nicht ganz so viel Weinkontakt haben oder nicht ganz im Thema drin stecken.
01:58:19: Mehr dieses Provokante, dieses Extravagant, dieses etwas Lautere, dieses Greifbare haben... und daher eher die extrovertierten Weile.
01:58:27: Ich würde das vielleicht gar nicht so klassifizieren oder eine andere D-Klassien hervorheben, sondern einfach ist es nur eine situative Sache.
01:58:35: was ich finde einer der größten Trends sind die Klassiker, dass sie mittlerweile wieder on vogue sind.
01:58:40: also das sind Sachen wie Sao Serpil, Fimea Chablis etc.. Wieder richtig am... kommen sind und am aufblühen sind, nachdem die so um die zwei tausend bis zweitausendfünfzehn Jahre richtig gemieden wurden.
01:58:54: Das
01:58:54: ist einfach eine andere... Es ist so unglaublich wichtig das auch bildlich und auch emotional und euphorisch damit umzugehen weil darum geht es doch im Endeffekt und darum dreht sich doch die Weinwelt.
01:59:09: Und das
01:59:10: ist unsere Aufgabe genau?
01:59:11: Gibt es für dich da so gewisse Wörter, wo du sagen würdest, das sind Anna-Wörter?
01:59:15: Die du total gerne und totale Antiwörter also die du überhaupt gar nicht gebrauchen kannst.
01:59:21: Oh, so ein klassisches Anna Wort ist... Der ist gut!
01:59:26: Er hat Struktur.
01:59:28: Das sage ich ganz oft.
01:59:30: So stark.
01:59:36: Also der hat Struktur, das sage ich extrem oft Und ... nee.
01:59:43: Nee, es gibt eigentlich nichts was ich nicht mag.
01:59:47: Das ist doch schlimmer an mir!
01:59:49: Ich bin in vielen die negativen Seiten aber ich bin eher positiv gestimmt.
01:59:56: Ich sehe viel mehr den Sonnenschein oder den Regenbogen der aus der Wolke rausschaut als dass ich komplett negativ oder pessimistisch eingestellt bin.
02:00:07: Ja.
02:00:07: Super.
02:00:08: Also sollten sich viele große Scheibe von abschneiden und... Ist ja eigentlich schön, passt dann eben auch zu Gastro, wenn man Freude vermittelt in dem Sinn.
02:00:15: Wenn dein Leben Wein wäre, welcher Wein wär es?
02:00:18: Uuh Schaumwein!
02:00:18: Natürlich
02:00:19: haben wir keine Ahnung.
02:00:21: Ach Schaumewein okay.
02:00:23: Also wenn ich ein Wein wäre, dann wäre ich ein Schaumaun oder ich wäre ein Riesling.
02:00:27: aber ich glaube, ich wäre eher ein Schaumein.
02:00:31: Was für einen Schaumwein wärst du?
02:00:32: Das ist ja ein Riesen-Welt, gibt's ja weltweit.
02:00:35: Werst du in Champagner?
02:00:36: Wärst du Nespomante oder Sekt?
02:00:38: Okay!
02:00:39: Und da wirst du eher so'n warmer Badener... ...oder wärst du so einen kühlerreinen Hessen?
02:00:45: Oder wärst Du so'nen...
02:00:46: Falls du da reinhessen, also da bin ich back to the roots Da wo ich geboren bin, da komme ich auch her nach dem Motto Aber da bin Ich auch.
02:01:00: Das, also was mir extrem gut schmeckt ist sind die Geschichten von Kissinger Beer.
02:01:06: Das mag ich extrem gerne!
02:01:09: Ich mag... weil das einfach so eine tolle Struktur hat.
02:01:15: Also da bin ich... also das ist dieses...
02:01:17: äh,
02:01:18: diese Struktur, dieses Reduktive, das mag ich einfach extrem gerne.
02:01:26: Jetzt habe ich auch nochmal auf den Sparkling Twentys, was bei euch im Schlödel glaube ich aus Österreich der Blondeblor.
02:01:35: Der hat mich so vom Hocker gehauen und dann habe ich dann auch direkt wieder in der Rundbar geholt.
02:01:44: Schadownee und Weißwagunder ist.
02:01:47: das mag ich einfach extrem gerne.
02:01:52: Was mag ich noch gerne?
02:01:56: Mir fällt bestimmt noch mal wieder was ein.
02:01:58: Meistens
02:01:59: so,
02:01:59: kannst du nachhalten?
02:02:00: Ja ja, sehr gerne.
02:02:02: Schreibt mir!
02:02:06: Aber ich würde sagen Sekt weil wie schon erwähnt... Ich bin eher extrovertiert und wie man auch merkt sehr redebedürftig.
02:02:19: Also ich gehe auch gerne weg, ich gehe gerne aus.
02:02:22: Ich gehe sehr gerne essen aber Ich bin auch gerne einfach nur zu Hause.
02:02:27: Und für einfach nur Zuhause sein, ist ein Sekt auch toll!
02:02:31: Genauso wie wenn ich unterwegs bin mit der Familie was mache?
02:02:35: Mit Freunden was machen?
02:02:36: Mit Kollegen was
02:02:36: machen?!
02:02:38: Wenn ich nach einer Messe nochmal irgendwo einkehr... Sekt passt immer, Champagner passt immer.
02:02:45: Schaumwein im Allgemeinen passt für mich persönlich immer nicht nur zum Apparativ sondern auch über den Abend hinweg und ich kann es auch voll verstehen wenn das mittlerweile in der Speisenbegleitung mehr Verantwortung auch übernimmt.
02:03:03: Nicht nur an eines Apparatives getränkt.
02:03:04: Also finde ich großartig!
02:03:06: Wenn du ausgehst und du könntest dir einen, ich sag mal Trinkpartner-Partnerinnen aussuchen, egal ob tote oder lebendig.
02:03:13: Also wenn er tot ist, das wäre lebendige.
02:03:15: Wem würdest du wählen?
02:03:16: Aus der großen Weiten nicht unbedingt nur Weinwelt sondern allgemein.
02:03:19: wer würde ich reizen, mein Arm mit zu verbringen und achtunddreißig Flaschen Wein pro halbe Stunde zu trinken.
02:03:25: Oh, das ist einfach!
02:03:27: Der verstorbene Papa meiner besten Freundin.
02:03:30: Ja.
02:03:31: Okay schön.
02:03:33: Er ist jetzt vor ein paar Jahren gestorben und das war ein leidenschaftlicher Weintrinker Und ich habe es nie wirklich richtig geschafft gehabt, mit ihm Wein zu trinken und mich mit ihm über Wein auszutauschen.
02:03:49: Aber meine beste Freunde und ich waren immer wieder dabei wenn unsere Eltern auf der Waldverkostung waren oder Wein getrunken wurde.
02:03:58: aber Ich würde unglaublich gerne mit ihm mal Und mit meiner besten Freundin und meinem Papa.
02:04:05: Das wäre so eine Vierergruppe, wo ich einfach mal richtig gerne einen Keller vernichten würde.
02:04:14: Ja genau.
02:04:15: Ein
02:04:15: Keller als Winzer oder ein Keller als ganzen Keller?
02:04:18: Nee, so einfach in den Keller reingehen und scheiß drauf was es ist!
02:04:24: Wir machen's jetzt einfach auf weil wir sind heute zusammen und wir trinken das und haben Spaß.
02:04:30: Das könnte sich dann für mich auch gerne in die Endlosigkeit erziehen, weil wir einfach immer eine witzige Truppe sind.
02:04:36: Und ja... ist einfach auch total viel Spaß macht!
02:04:40: Genau.
02:04:41: Würdest du mir fragen oder erzählen?
02:04:44: Gerade bei ihm beim Papa von deiner besten Freundin.
02:04:47: Also interessiert dich wie er damals über Wein gedacht hat oder möchtest du ihm zeigen was aus Anna geworden ist?
02:04:52: Ja was aus mir geworden ist, aber auch sehr gerne wie er Wein wahrnimmt.
02:04:59: Was für ihn damals ein Punkt war zu Weinzukommen?
02:05:04: Wie er Wein jetzt wahrnimmst und was Wein für ihn ist?
02:05:10: Ob das nur ein Sammelobjekt ist oder ob es für ihn einfach nur Spaß macht, dass sie trinken, ob's ihm schmeckt... wie auch immer, oder vielmehr was ihnen damals bewogen hat Wein zu trinken.
02:05:25: Weil ich finde das von den anderen Generationen sehr spannend.
02:05:30: Was hat Dich eigentlich zum Wein gebracht?
02:05:32: Also es war so eine ganz dobe Frage!
02:05:33: Ich glaube das habe ich noch nie in einem Podcast gehört gehabt.
02:05:37: War Kommunikation also dass ich es total geliebt habe Das was mich selber beim Wein begeistert mit anderen zu teilen und zu erfahren, was andere begeisterten.
02:05:47: Da entsteht so eine Losgelöst von allen Situationen, von einer gesellschaftlichen Situation, von einem beruflichen Situation oder von allen Beziehungstechnischen Situationen.
02:05:57: Eine Kommunikation die ganz besonders einzigartig und persönlicher nicht sein könnte wer jemand aus sich heraus und aus seinem Inneren, aus seiner Erfahrung heraus erzählt Und das fand ich immer total reizvoll.
02:06:08: Du hast es mit eigentlich gar nichts anderem Unkompliziert und leicht und faszinierend geschafft die Leute von irgendwo abzuholen, die Gäste von irgendwo zu holen.
02:06:19: Mit ihnen in eine ganz ganz tiefe Kommunikation einen Austausch ein Gespräch einzutauchen und zeitlos zu werden und vor allen Dingen dann mehr oder weniger auch im Rahmen des Service bestimmen zu können wie lange es dauert weil man kann ja nicht über ne Stunde am Tisch stehen Manchmal sind es einfach nur fünf Sekunden.
02:06:39: In diesen fünf Sekünden kann man aber ganz kurz mit Augenkontakt, Austausch, lächeln und ein paar Worten Kommunikation pflegen und Kommunikationsentgegennehmen aussorgen entgegen nehmen oder man kann eben einen Abend damit füllen.
02:06:52: das fand ich beim Wein ganz reizvoll.
02:06:54: wenn man sich damit auseinandersetzt dann bewusst probiert sich interessiert Bücher liest dann taucht man so auf eine ganz eigene Weise in diese Welt ein und dann fängt man an, eben auch zu reisen.
02:07:06: Dann fängt mal an mit Winzern zu reden und Sachen zu erfahren die man sonst nie erfahren würde, dann finkt man an die ganzen Geschichten in den Geschichten der Weingüter zu erfahren.
02:07:18: Es sind ja alles teilweise.
02:07:20: entweder Schicksal ist ein schönes Geschicht sind berührende Geschichten sind Alltagsgeschichte aber alle haben was und das wiederum kann man weiter tragen.
02:07:27: Also wir waren jetzt beide in Österreich, wir könnten wahrscheinlich jetzt ein Buch davon schreiben wie großartig der Österreich Schwein ist und
02:07:34: die Gastgeber
02:07:35: von den Winzern und die Gasgeberschaft usw.
02:07:39: Und das hat mich halt damals schon berührt.
02:07:41: Und ja, es gibt so oft die Situationen wo ich sagen würde boah da würde ich echt total gerne über das Weingut.
02:07:48: Karin Patricio hat letztens gesagt dass Doktor Manfred Brunnen eigentlich ein Buch schreiben sollte für das was der alles erfahren hat und was er alles erlebt hat.
02:07:55: und so selten werden eigentlich Bücher geschrieben.
02:07:57: Wolltest du mal einen Buch schreiben?
02:07:58: Also hattest du's mal vor?
02:08:00: wenn ja worüber würdest handeln?
02:08:03: Bissige Geschichte.
02:08:04: Ich habe tatsächlich mal mit meiner besten Freundin als, ich keine Ahnung wir wissen irgendwie so in der siebten oder fünften, sechsten, siebte Klasse gewesen sein und da haben wir damals ein Buch über Fehlengeschrieben Und das auch eingeschickt ist wurde zum Glück alle nicht angenommen und uns wurde das Skript zurückgeschickt.
02:08:23: Und dann haben wir auch gemerkt, ah, schreien!
02:08:25: Ja aber schreiben ist halt einfach nicht meins.
02:08:28: also es gibt einen Grund warum.
02:08:31: ich war bis zur zehnten Klasse ich sage jetzt mal gut in deutsch eigentlich Sozialkunde und als er nachher da so die Leistungskurse kam wo ich dann auch genau in diesen Fächern gefällt gewählt habe, hab ich dann auch wieder gemerkt dass ich halt so schreibe wie spreche manchmal sehr ungeordnet und in sehr langen setzen.
02:08:53: Und das ist ja denn auch sehr anstrengend für zum Korrekturlesen sondern auch zu verfolgen von dem Punkt den man erreichen möchte.
02:09:01: Ich habe halt einfach gemerkt, ich bin kein Schreiberling!
02:09:06: Das ist auch vollkommen okay und von daher Sollen die Leute, die schreiben können, schreiben.
02:09:13: Ich werd's nicht tun!
02:09:15: Wenn jemand mal mit mir was zusammen machen will... Dann ist das auch vollkommen okay?
02:09:19: Ich geb gern meinen Input dazu.
02:09:21: Ich packe gerne meine Semfmit aufs Brötchen aber ich glaub man wird nichts von mir geschriebenes lesen weil ich einfach zu perfektionistisch auch an mir selber bin dass ich mir dazu viel Stress machen würde und zuverkopf, wenn das Ganze dran gehen würde.
02:09:46: Das wäre glaub' ich nix für mich.
02:09:49: Also da steht nicht auf deiner Bucketlist?
02:09:51: Was steht sonst auf deine Bucket list?
02:09:52: also hast du irgendwelche Wünsche, irgendwelchen Gedanken für die Zukunft irgendwelcher Aussichten irgendwas was du ganz gerne machen möchtest?
02:09:59: so als abschließende Frage?
02:10:00: Ja ja voll gerne!
02:10:02: Ich würde voll.
02:10:04: mein Ziel ist es einmal, ich jemanden ausgebildet hab und dass der einfach mich so als Vorbild nimmt, so total dumm gesagt hat.
02:10:24: Aber das ist einfach ... Dass ich sehe, dass es jemand weiterzieht, dass Wissen oder die Zeit, die ich in jemandem reingesteckt habe, diese Energie weitergetragen
02:10:40: wird.".
02:10:40: Und, ähm
02:10:41: ...
02:10:43: dass ich jemanden mit Wein berühren konnte.
02:10:46: Und das dann jemand sagt, geil!
02:10:49: Ich mach jetzt weiter.
02:10:51: Ich hab jetzt richtig bocktiv zu graben und, äh, ich will auch sommelier werden.
02:10:57: Ich will auch zur Wettkämpfung gehen, ich'll weitermachen.
02:11:00: Mich hat es gerade schon
02:11:01: gepackt.".
02:11:08: Das war ein Episode voller Herzlichkeit, voller Menschlichkeit, volla Lebendigkeit, Tief sind voller Nachdenklichkeit, voller Begeisterung.
02:11:17: Voller Anna!
02:11:18: Vielen lieben Dank lieber Anna, dass du uns ja dich so gezeigt hast.
02:11:21: Dein Höhen und Tiefen, dein Auf- und Abdeine Besonderheit, deine Nachdenklichkeit, deines Sensibilitäts.
02:11:27: Dass wir haben dein Berufsleben mit erleben dürfen und ja deine Vision mit erlebendürfen.
02:11:34: Vielen Dank für deine Offenheit, für deinen Leidenschaft für deinen Weg Und das wir gesehen haben, dass es auch mal andersrum geht und dass es keinen richtig oder keinen falsch gibt Nur die Leidenschaft umweilen.
02:11:45: Und ein großes Dankeschön auch an die Schlumberger Gruppe dafür, dass sie dieses Projekt begleiten!
02:11:50: Dass Sie uns Gäste wie Anna haben lassen und dass sie an unserer Seite sind.
02:11:55: Und zur Schlumberg-Gruppe selber gehören die Handelshäuser Segnetz?
02:11:59: Dann gibt es dort noch Konseo Vini, Schlumberger natürlich... ...und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg, das auf private Kunden spezialisiert ist.
02:12:07: Wo ihr die Gesamt die Produktpalette der Schlumbergergruppe zu außergewöhnlich guten Preisen online bestellen könnt.
02:12:14: Also große Empfehlung!
02:12:16: Und dank dessen, dass diese uns unterstützen an unserer Seite ist.
02:12:18: darf ich auch wieder sagen nach dem Podcasts ist vor dem Podcast Nach dem Freitag ist vor den Freitagen und nach Analyte Reisen wir in den Norden reisen nach Bremen und reisen eine der spannendsten Weimbars unserer Republik In die Weimbar-Barique.
02:12:32: und zu Janis Bartsch.
02:12:47: Moin und hallo hier von der Düne.
02:12:49: Mein Name ist Werbel Ring, ich bin Restaurantleiterin und Zommeliere im Söhringhof auf Sylt.
02:12:54: Seit
02:12:54: dem
02:12:55: ersten April, zwei Tausendneun hier tätig am Werken!
02:13:00: Und es ist kein Aprilscherz... Hallihallo liebe Anna!
02:13:04: Wahnsinn dass ich dich bei den Zolli-Podcasts wieder finde, freue mich wirklich
02:13:08: riesig.
02:13:09: für Dich und natürlich auch für mich muss ich ehrlich gestehen.
02:13:12: Drei Jahre bist du durch meine Schule gelaufen hier, hast Restaurantfach gemacht und stand bei mir im Restaurant.
02:13:20: von ich weiß nicht wie ich eindecke bis hin zu ja ich mach mal schnell die Flasche auf hat alles gut gepasst.
02:13:26: Ich freue mich wirklich mega dass du diesen wunderbaren Weg gegangen bist auch für dich entdeckt hast das Wein deine Passion ist.
02:13:33: Ich bin mir sicher du bist richtig gut in Portwein weil auch damals hatten wir schon das Portweinthema hier.
02:13:40: positiver Mensch durch und durch, du warst schon immer richtig gut drauf.
02:13:44: Mit dir konnte man immer Pferde stehlen und wunderbar Kirschen essen!
02:13:49: Und es war immer extrem lustig.
02:13:51: Also wir haben wirklich super viel gelacht, ich bin vorhin einmal so ein bisschen auf Insta noch mal in paar Sachen durchgegangen und da sind mir wieder so viele Sachen eingefallen von dem Curling im Restaurant bis hin zu ... also dass du lachend aufm Boden liegst!
02:14:05: Das zeichnet dich wirklich absolut aus weil das macht wirklich so unglaublich viel Spaß mit dir zu arbeiten.
02:14:10: Du bist ein totaler Teamplayer und als ich dich vor zwei Jahren glaube ich in der Pfahl gesehen habe, denkst du Anna?
02:14:20: Cool!
02:14:21: Aber so positiv du bist und so, so herzlich.
02:14:25: Und so ein tollen Teamgeist-Video hast du verballert bis du auch.
02:14:29: Muss man auch mal ganz klar an dieser Stelle sagen aber das zeichnet dich absolut auf dass wenn du eine Flasche aufmachst ihr der Korken weg springt die Flaschen aus der Hand fällt was auch immer... Das war damals nämlich auch schon so also mega.. Anna so üh haben wir dich immer genannt.
02:14:45: Also behalte Das auch einfach bei, weil es macht unglaublich viel Spaß und du gehst damit auch wunderbar um.
02:14:52: Aber es gibt Sachen die machen einen einfach nur noch liebenswerter als wenn man bestimmte Eigenschaften nicht hat.
02:15:00: Also positiv, lachend, freundlich, kompetent und total verplant!
02:15:07: Geile Eigenschaften!
02:15:09: Also Anna, ich wünsche dir wirklich von Herzen alles Gute für deine Zukunft.
02:15:13: Du wirst deinen Weg weitermachen und ich werde dich immer wieder treffen in unserer Branche.
02:15:17: Die ist ja doch recht klein.
02:15:19: Alles Liebe dir Anna.