Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
00:00:13: Schönen guten Tag!
00:00:14: Jakob Schönberger hier, Weinbauer in Mörbisch im Burgenland Österreich.
00:00:22: Also Sebastian und ich, wir wussten natürlich voneinander bevor wir uns kennengelernt haben aber richtig kennengelernt haben wir uns dann als er Sommelier im Taumkabel ins Schützen im Gebirge wurde seine richtige Institution bei uns in der Region.
00:00:38: Sebastian ist dann alle Winzer- und Winzerinnern in die Region abgefahren um sich einerseits vorzustellen und das ist nicht selbstverständlich, dass er so eine Leder macht.
00:00:48: Und das habe ich sehr geschätzt und andererseits um seinen Wissenshunger zu stillen Denn was ihn auszeichnet ist sein Interesse dieses ehrliche Interesse daran was wir Weinbauern und Winzerinnen den ganzen Tag machen wie wir unsere Arbeit gestalten Wie wir unser Handwerk anlegen wie wir unseren Wein produzieren was unsere Philosophie ist und das will er oft bis ganz genau ins Detail wissen.
00:01:15: Und er sich dann auch nicht zu schade Hand anzulegen, bei der Ernte zu helfen.
00:01:21: So sind wir immer wieder ins Gespräch gekommen.
00:01:23: Der Schöne war dass er immer Montag- und Dienstags frei hatte.
00:01:26: Das hieß Montagabend schlechte Pizza und sehr gute Flaschen Wein Bei mir ein Weingut oder direkt im Weingarten im Sommer.
00:01:34: Das hat immer sehr große Freude gemacht und hat sich eine sehr schöne Freundschaft entwickelt, die auch zum Glück Bestand hält seitdem er jetzt wieder in Berlin ist.
00:01:45: Überab schätze ich es wie er immer wieder uns Weinbauern und WinzerInnen vernetzt und zusammenbringt Stichwort Weihnachtsfeier.
00:01:54: Und das alles obwohl er ja bei jeder noch so kleinen Verkostung dabei ist als wirklich immer auf Achse immer unterwegs.
00:02:01: wann der Mensch schläft ist mir sowieso ein Rätsel Aber zum Glück bin ich ja auch einer der Nutznieser davon, weil das schon so viele lange Nächte mit ihm an diversen Dresen in Österreich oder Deutschland oder weiß Gott wo verbracht habe.
00:02:19: Diskutieren!
00:02:20: Das machen wir im Sitz mal, diskutieren viel über das Weinbusiness natürlich darüber was richtig aber vor allem auch darüber was falsch läuft oder einfach übers Leben.
00:02:29: Der Mensch macht sich wirklich sehr viele Gedanken und wenn man das Glück hat Ihnen als Freund zu bezeichnen, dann teilt das ja auch mit dir.
00:02:58: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Sommi!
00:03:01: Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit.
00:03:05: und wir sind wieder beim Deep Dive Nummer vier Kalifornien.
00:03:09: Und wir gehen in die AVA Lowdye Eine spannende AVA.
00:03:13: Eigentlich ist es das Experimentelle Labor Kaliforniens Und für viele ist es mehr oder weniger ein Hidden Treasure.
00:03:20: Es ist so geheim dass sich fast niemand getraut hat einen Diebdeich damit zu gestalten und einer ist nicht nur bewandert, nicht nur bewusst.
00:03:28: Nicht nur wissend sondern auch verrückt genug sich diesem Thema mit mir anzunehmen Und das ist Sebastian Höfner aus dem Restaurant Rutz in Berlin.
00:03:36: Ich denke doch gerne an seine erste Folge als Tommy Weil Tommy die interessanteste Weinkinder unserer Zeit und war begeistert von seiner Art Wein zu betrachten Wein zu denken und ich bin gespannt wie er diesen DiebDeich bespielt.
00:03:48: und wenn es um Kalifornien geht und eines der prägnantesten Ereignissen sich dieses Jahr zum fünftigsten Mal jährt, nämlich das Judgment of Paris.
00:03:59: Und es gibt eine jährliche Zusammenkunft vom Beininger-Verlag, der die außergewöhnlichsten Zombies in Deutschland sozusagen bündelt und damit einen Summit veranstaltet.
00:04:09: Fanden diese beiden Super-Events zueinander während des Spring-Summit wurde in Neustadt an der Weinstraße erneut das Judgement Of Paris durchgeführt dass mitorganisiert, neben Sascha Speicher dem Chefredakteur des Zomin-Magazins hat es für mich einer der außergewöhnlichsten Weinfachmenschen die es eigentlich in unserer Republik gibt Christoph Niklas.
00:04:33: Wenn jemand sich in ein Thema richtig reinkraben kann wenn jemand richtig ein Bewusstsein für die Weine, für Region und für die Winzer aufbauen kann dann ist es Christoph!
00:04:41: Du wirst begeistert sein wie er vom Judgment berichtet Wie tief er in der Materie ist, wie er die Weinen fühlen Und deswegen haben wir ihn als kleinen Stargast mit eingeladen und haben so einen kleinen Extra-Track.
00:04:54: Mit dem Judgment of Paris, denn das gehört zu Kalifornien!
00:04:57: Wir haben es gerade in der ersten Folge mit Napa Valley ein wenig angerissen, kurz drüber geredet aber so richtig komplett wird es durch Christoph.
00:05:05: Vielen lieben Dank.
00:05:07: Und während dieser Folge verkosten wir verschiedene Weine die Lodai Perfekt repräsentieren können und die kommen von den Weinimportören Weinkotter Freund im Burgholzhausen Den Witweinimport Im Bremen Und Bacchus Winothek in Rotweil beziehungsweise Weinhandlung Michael Ickren.
00:05:23: Vielen lieben Dank für die Begleitung, Unterstützung und Bereitstellung dieser großartigen Beine.
00:05:29: Denn dank Ihnen sind Sie heute hier!
00:05:32: Herzlich willkommen lieber Sebastian Höfner und Christoph Nigrath!
00:05:37: Ich habe parallel zu dir, es muss ich dir gestehen... Vier andere Kollegen angefragt, ob die mit mir Lodai besprechen wollen.
00:05:43: So als vierte Weinbauregion... Wollt
00:05:45: ihr hier noch fragen wer schon alles abgewacht hatte?
00:05:48: In Kalifornien und witzigerweise!
00:05:50: Und das fand ich eigentlich erschreckend hat sich niemand an Lodairang getraut.
00:05:54: also du bist in der Tat derjenige der soll ich sagen so wahnsinnig ist.
00:05:59: nein überhaupt gar nicht.
00:06:00: Ich versteh es nicht.
00:06:01: eigentlich ist es ja Die einfachste und die am leicht zu erklärenste Weinbau-Großregion in Kalifornien.
00:06:09: Kannst du dir erklären, warum?
00:06:10: Und warum machst du es überhaupt?
00:06:12: Also ich, erst mal danke, dass du mich überhaupt fragst und dass ich das zweimal dabei sei, dass macht immer Spaß sich mit dir auszutauschen, seit wir uns auf Messen treffen oder jetzt in dem Format.
00:06:25: Ich glaube da ist das Lowdye halt.
00:06:30: in diesem gesamten Kontext der kalifornischen Weinbautehmatik glaube ich dann doch irgendwo wahrscheinlich so ein bisschen das Hidden Jam ist, wo man wirklich die wenigsten Berührungspunkte irgendwie in seinem europäischen Weinkontext hat.
00:06:48: Dadurch dass es ja dann doch teilweise eher aus der Vergangenheit eher dieser Massenträger ist, dass man sich damit gar nicht aufeinander setzt.
00:07:00: Die kaufen relativ viele Trauben, er hat im Loader ein und vermarkten das halt als Kalifornien waren.
00:07:05: Das hatte ja dann ganz viel mit dieser ABA Regelung zu tun wie du zukaufen darfst und ab wann es welche Gebietstechnischen Sachen sind.
00:07:15: Und dann ist natürlich mit dem Sintvendell die Rehmsorte, die wir bei uns dann eher den Primitivodern haben eher europäisch geprägt und nicht das amerikanische Pendant.
00:07:29: Von daher ist das natürlich so ein Buch mit sieben Siegen, wenn man noch nicht trüben gewesen ist.
00:07:39: Wenn man es nicht direkt auf der Karte hat und man sich dann wahrscheinlich eher in Sonoma, Napa oder den anderen Gebieten auf der Weinkarte dann bewegt.
00:07:52: Wäre es nicht einfacher, sich erst mal diesem Gebiet zu nähern, weil's ja vom Umfang eigentlich am leichtesten verständlich ist?
00:07:59: Also du hast eben nicht wie in anderen Gebiten zehn, zwanzig, dreißig, vierzig verschiedene Sub-AVAs, Du hast acht Sub-AAVAs in dieser AVA Lodai.
00:08:09: Von der Gebietskröße ist es greifbar, also variiert teilweise die Angaben zwischen thirty- und dreißigtausend Hektar von einer Größe.
00:08:18: Das ist ja sogar kleiner als die südliche Ruhe und das ist kleiner wie die Toskana, das ist im Prinzip ein bisschen größer wenn man so möchte als umwiefalls Rheinhessen oder so ein bisschen etwas größer aber es ist auch nicht so riesig groß wie man sich das irgendwie vorstellt.
00:08:35: ich finde es spannend weil so dieses ganze Gebiet Lodai ist um die hundertzwanzigtausend Hektar ungefähr und mit Rebstöcken bepflanzt, der man sagt, sechsunddreißig tausend hektar das größte zusammenhängende Weinbaugebiet innerhalb von Kalifornien.
00:08:51: Und eigentlich also so facettenreich wie kaum ein anderes und dass insofern begründet was das auch wieder das Lernen des Gebiete so einfach macht rein über die Rebsorten, die Facetten erklärt.
00:09:06: Es gibt keine andere Region ich glaube sogar Welt weil die eine solche Rebsorte Kultur hat.
00:09:11: Hundertfünfundzwanzig verschiedene Rebsorden werden dort angebaut.
00:09:15: also es ist mehr oder weniger der das experimentelle Labor nicht nur Kalifornien sondern teilweise der welt wenn man dort eben gerade aktuelle Probleme wie Klimaveränderungen richtig ausprobieren kann Teilweise alte Rebanlagen ausprobiert und Weine bekommt, die man sonst nirgends wo in der Welt bekommt.
00:09:38: Einen eighty-fünf Produzenten sind teilweise relativ große Produzente, die du schon erwähnt hast wie Constellation oder Gallaudiere, Trauben dort herbeziehen aber auch ganz viel Individualitäten, ganz viele kleine Produzentinnen, die das ganze richtig bunt waren.
00:09:54: Was halt die Thematik des Gebietstern irgendwo dann ja auch spannend macht ist halt einmal was du schon sagte Dieser mit dem alten Rebstockbestand, da sieht das es halt heiß trocken-sandig ist.
00:10:06: Wo sich die Reblausheile dazu gar nicht wohlfühlt hast du ja teilweise Weingärten mit über hundert Jahre alten Rebstöcken.
00:10:13: und also dann die DL-Assisten sind der Welt die dann irgendwo vorkommen.
00:10:17: und wenn man sich damit auseinandersetzt wie unglaublich feindliedrig!
00:10:22: Und wie komplex diese Weine dann sind, die dann nicht dieser Prototyp dass jetzt mal Formichokolade im Bein getunmt für manche der Sinfender irgendwie das um Getränktechnisch darstellen soll, sondern dass du da eine ganz andere Komplexität drin hast.
00:10:41: Eine ganz andere Facettenreichheit was innerhalb dieses Wahlen, der dann doch mit sehr viel Pauschalen irgendwie belegt ist und wie du auch richtig gesagt hast, dass mit den vierzigtausend Hektar ist ja ein Gebiet, was man relativ gut umfassen kann Auch wenn von der Rebsortenvielfalt natürlich extrem komplex ist.
00:11:01: Also es wirkt
00:11:02: komplex, finde ich.
00:11:03: Es ist auch komplex weil du natürlich viele Rebsorotten hast und trotz allem ist es relativ einfach zu verstehen.
00:11:08: Würde ihr mit dreißig Prozent Anpflanzung eine Hauptrebsorte hast, carbonisomio?
00:11:13: Mit sechzehn Prozent AnPflanzungen hast du Zinfandel so als zweite wichtige Rebsorte.
00:11:18: Wenn man's im Prinzip so runterbrechen möchte grundsätzlich sowieso sechsundsechzig Prozent rote Rebsorden, dreiunddreißig weiße Rebsorten, achtzehn Prozent ist Chardonnay.
00:11:28: Dann kommt dann so in der nächsten Range mehr Lo mit elf Prozent, Pinot Grimit sieben Prozent, Pino Noir mit sechs Prozent.
00:11:34: also du hast alles zusammengefasst ungefähr achtzig Prozent bekannte Rebsorte und zwanzig Prozent werden eben von Individualität bespielt.
00:11:41: Also auch solche Sachen wie Shannon Blanc solche Sachen wie Kerner, Silvana.
00:11:49: Also du hast die ganze Welt mehr oder weniger dort vertreten und damit wird sehr viel gespielt.
00:11:54: Wenn Du es so runterbrechen willst, wo würdest Du die Kernkompetenz von Lodai sehen?
00:12:03: Auch vielleicht im weltweiten Vergleich!
00:12:05: Also ganz klar, auch wenn Cabernet von der Menge her den größeren Anteil spielt ist es glaube ich wirklich ganz klar das Herz.
00:12:15: Da geht's halt einmal um diese historische Bedeutung.
00:12:18: Das sind Wander für diese ganze Region also auch für ganz Kalifornien.
00:12:23: da muss man ja sagen dass im Zuge der Prohibition Dass die das relativ clever gemacht haben weil da sind von der Struktur der Trauberheit sehr dick schalig Und Wein durftest du halt irgendwie keinen produzieren.
00:12:39: Du drucktest aber als Weintraubenproduzent, durfteste die Sachen halt irgendwo durchs ganze Land karen mit irgendwelchen Boxen und dementsprechend hast du da in der Zeit der Prohibition witzhaftlich als Weinproduzent konntest du weiter produzieren weil du dir die Trauben irgendwie nur verkaufen konntes.
00:12:59: Es haben ja verschiedene Themen angerissen, also unter anderem die Riebsofen.
00:13:02: Wir haben so die verschiedenen AVAs angerissen und wir haben die Geschichte angerissen.
00:13:06: wie sollen wir am besten das was auch so richtig strukturiert angehen könnten?
00:13:11: Wie sollen wir es deiner Meinung nach aufbauen?
00:13:12: Sollen wir zuerst über das Gebiet reden, solln wir über die Böden reden.
00:13:15: Sollten wir doch lieber über das Klima, sollen wir über den Rebsorten, sollen wir über... ...die Geschichte reden, sollen weh über den Jetztzustand reden oder die Load-I-Rules?
00:13:26: also was wäre für dich jetzt so eine Abfolge wo du sagst?
00:13:28: Ähm
00:13:28: ich glaube am besten ist es auch für den Zuhörer wenn wer in die Thematik so reingeht.
00:13:34: Wenn wir uns angucken Das Gebiet haben wir jetzt vom groben Umriss ja kurz abgeritten das Größe was Rebsortenaufbau angeht.
00:13:44: Vielleicht
00:13:44: dazu noch als kleinen Anhänger, dann lass ich dich weiterreden wo es ist.
00:13:48: also ich finde man hat da nicht so wirklich ein Gefühl dafür aber eigentlich ist das relativ klar definiert dass ungefähr hundertfünfzig Kilometer östlich von San Francisco und eigentlich direkt zwischen Sacramento und Stockton steckt.
00:14:00: Genau!
00:14:01: Ich glaube das aber auch in der Betrachtung extrem wichtig ist, dass man sich vor Augen führt wo's denn ist weil Wenn man sich das nur rein geographisch auf der Karte anguckt, geht man davon aus dass das eigentlich nur heiß, nur trocken ist.
00:14:16: Und dann gibt es halt diese Delta Breeze die das mit dieser starken Tag-Nacht-Ambitude was die Temperaturen angeht doch eher mediterran gestaltet.
00:14:27: Da ist da... Kann
00:14:28: man bestimmt nachher beim Klima noch ein bisschen intensiver?
00:14:30: Das war gerade eben auch über dieses Tag Nachtgefälle wenig regen können.
00:14:35: also Position haben wir schon durch oder sollen wir da noch irgendwas nachfügen?
00:14:39: und was wäre danach die Abfolge, die dir am angenehmsten wäre?
00:14:44: Oder für dich am logischen wäre das man das kurzweilig aber eben auch richtig tiefgehend strukturieren kann.
00:14:49: Nein
00:14:49: ich glaube dass wenn wir also A diese nicht bewusst machen östlich hundertfünfzig Kilometer von von San Francisco also dann doch schon eher kontinental geprägt und trotzdem mit dieser also die Geografie Dann da aufs Klima gehen, weil das ist ja dann der überraschende Punkt.
00:15:07: Der es dann doch anders macht als man es erwartet.
00:15:10: Super!
00:15:11: Und dann über die Rebsorte, Kabinäonsinfanter und dann so ein bisschen da dann reingeht.
00:15:18: Okay
00:15:19: super würde ich sagen.
00:15:20: also Lage.
00:15:21: Genau.
00:15:21: Also im Prinzip ist nicht Central Coast ist Central Valley und Central Valley gilt ja mehr oder weniger so als die Kornkammer oder als der fruchtbare Teil Kalifornias und somit auch Amerikas.
00:15:31: Genau, das sind ja bei knapp vierzigtausend Hektar.
00:15:35: Und hundert und zwanzigtausende Hektare die als ABA gesamtumfastenden ist ja noch ein bisschen Platz für anderen wirtschaftlichen Ehre.
00:15:46: So großzügig haben wir nicht dazwischen geplant!
00:15:49: Ist ja die Frage wie spannend das dann eigentlich überhaupt ist?
00:15:55: Ich weiß ja aus deiner Flee-Historie, dass du auch schon in Kalifornien wartest, du mal selber vor Ort gewesen?
00:16:01: Ich hab da mal gewohnt drei Jahre.
00:16:02: In Lodi?
00:16:03: Also ein bisschen über zweiten, ich habe in Fresno gewohnten das ist eine Stunde von Madera entfernt und somit im Prinzip einen H-Loder her, wenn man so möchte oder die Relation zu dem anderen setzen möchte also noch weiter östlich oder ein bisschen südöstlich Richtung Josemti National Park.
00:16:19: Da sind wir durch Madara immer durchgefahren, da fingen dann die ersten Wein auch Plantagen, es sind ja weniger richtig so krasse Weinberge wie in Doro oder teilweise an der Mosel oder ja auch teilweise in der Central Coast oder im Sonoma, sondern sind ja teilweise mehr Plantagen die du dort siehst.
00:16:37: und da bin ich dann oder durfte durchfahren.
00:16:41: Ich bin zu achtzehn bin ich in Kalifornien gewesen gar nicht ob einem Weinbau Kontext sondern eher Städtetrip Los Angeles und San Francisco.
00:16:58: Mein Kumpel mit dem ich da unterwegs war, der hat mit Weinbau und Gastronomie gar nix zu tun.
00:17:01: Ich hab's irgendwie gesagt naja aber wenn wir jetzt schon so so hier irgendwie von Los Angeles nach San Francisco fahren dann also ich kann nicht mir irgendwie mal durch den Weinbaugebiet durchfahren oder so kriegt mein innerer Monk irgendwie...
00:17:16: Und dann
00:17:16: seid ihr durch Loday
00:17:17: gefahren?
00:17:18: Na ja wir haben oben dann haben am großen Bogen dann weil wir uns Oakland auch noch angucken wollten weil die Raiders dann waren und haben gesagt, na ja jetzt sind wir so ein Physician-Inco, so fast Quo Sacramento.
00:17:30: Dann hat ich gesagt, da muss man irgendwo noch, ich muss irgendeine Rewe sehen.
00:17:35: Und wie du sagst ist halt diese, eine wickelte Plantagenkultur.
00:17:42: Daher kommt glaube ich auch für viele hier in Deutschland oder in Europa dieses Bild mit dieser Martinproduktion auch mit den Einzelproduzenten die wir eingangs schon hatten, dass da ja wirklich eine ganz komische Industrie dahinter steht und nicht diese kleine Handwerkliche.
00:18:03: Wenn man aber weiter reingeht und sich damit auseinandersetzt, dann stellt man hier fest, Ehrlich ganz anders darstellt.
00:18:10: Ich finde das total interessant, weil du auf der einen Seite eben größere Produzenten hast die relativ günstige Weine produzieren und auf der anderen Seite hast du aber eben auch so extreme Produzentin.
00:18:19: also eben auch aus deinen Schilderungen nicht rausklingen als wenn da nur Masse und Plantage gefahren wird sondern du hast eben auch außergewöhnliche Frauen wie zum Beispiel Helen Turley Die ganz großartige Weinküter im Napa mit aufgebaut hatten, sich dann in den Achtziger-Ninzigerjahren nach Lodai zurückgezogen hat.
00:18:39: Um dort sind Fantell einfach zu perfektionieren.
00:18:42: Also es gibt auch dieses Extrem und diesen Fünfundachzig Betrieben die man dort findet, sind ungefähr ein Drittel, das sind kleine Produzenten, die nicht nur Trauben liefern sondern eben auch sehr gewöhnliche Weine produzieren.
00:18:54: Ja genau, das ist ja immer dann wenn man selber nicht vor Ort gewesen ist oder sich halt nicht da mit der Thematik eng auseinander gesetzt hat.
00:19:02: Diese Klischees die dann irgendwie immer rumgeizt sind und ich glaube dass da Lodi wahrscheinlich eins mit der mit falschen klischeebehafteten Regionen in ganz Kalifornien ist
00:19:14: Das, was dann eben auch ganz interessant ist.
00:19:16: Also ein Gegenklischee oder ein Gegenmythos ist wenn man so möchte dass man automatisch davon ausgibt wie man kanifornischen Wein hat das man extrem teuren Wein hat oder dass man es immer mit preisintensiven Wein verbindet.
00:19:28: und Lodai finde ich zum Beispiel eines der Gebiete wo man außergewöhnlich gute Preisleistungsrelationen hat.
00:19:36: wir haben nachher vier weine in der Verkostung Und die sind ja alle so um die fünfzehn bis zwanzig Euro.
00:19:42: Für diese Qualität finde ich das teilweise spektakulär auch für den Aufwand, der dort getrieben wird oder eben auch, wie ich es gerade erwähnt habe Wenn du Hein-Turley nimmst, der Sinfon Del, werder aus dem Napa würdest du wahrscheinlich das acht bis neunfache bezahlen anstatt eben dort.
00:19:57: und
00:19:58: von dem her räumt es ein bisschen mit dem Mythos auf Kalifornien ist automatisch teuer
00:20:05: Genau.
00:20:05: aber ich glaube das ist ja auch das was wir im Vorgespräch schon mal hatten Und dass das ja dann auch das ist, warum es Sinn macht sich mit solchen Regionen wirklich aufeinanderzusetzen und die dann halt auch mal entsprechend zu besprechen.
00:20:19: Weil es so normal und näppert zu besprechen, die Superstars wo's dann doch immer meistens um Vierfaches oder Fünffaches teurer ist für vergleichbare Qualität ist dann ja ein einfaches.
00:20:32: Dann warst du dort, hast du Wein probiert?
00:20:34: Also kannst du dich an dein erstes Glas Lodolbein erinnern.
00:20:37: wenn ja was war das und wie hast Du es wahrgenommen?
00:20:40: oder seid ihr nur durchgefahren?
00:20:42: Wir haben durchgefahrt.
00:20:44: Und dann waren wir abends in San Francisco irgendwo Pizza essen... ...und die hatten für meinen Verstebten von damals eine relativ teuren Sinfandel bei Glas mit Correvent auf der Karte.
00:21:01: Ja, ein Gesindwandell für dreißig Dollar das Glas.
00:21:06: Also entweder hau ich jetzt irgendwie komplett daneben und ich ärger mich in Anführungszeichen, weil das dann doch absolut nicht mein Geschmack ist oder dass es hier irgendwo richtig was, was halt irgendwo in Deutschland so gar nicht rüber kommt oder du es nicht kennst oder irgendwie nicht verfügbar ist und hat schon Sparf gemacht.
00:21:26: Hat schon was gemacht.
00:21:27: Ich weiß aber nicht mehr was es war, weil wir danach noch bis gehen war.
00:21:32: ein wilder Anteil auf jeden Fall.
00:21:34: Und du hast dann verschiedene Sins durchprobiert?
00:21:36: Also ich finde es
00:21:36: interessant zum einen, dass du auch Sinfandel sagst.
00:21:39: also die meisten glaube ich in Deutschland sagen sinfhandel und meines Wissens ist die richtige Aussprache Sinfandell.
00:21:46: zumindest habe ich so in Kalifornien kennengelernt das du das genauso sagst oder eben das kurz mit Sin abkürzt.
00:21:51: aber die Frage die handig beeindruckt der hat
00:21:54: mich geindruckt weil halt primitivo für mich eigentlich immer etwas ist, was mir so nicht geschmeckt hat.
00:22:03: Ich kann natürlich irgendwo die Qualität und die Güte irgendwie mitsehen und habe es in der Vergangenheit auch auf den Karten gehabt oder den Weinkarten, die ich verantworten durfte... ...ist jetzt aber keine Ressort, die mich jetzt irgendwo großartig berührt hat!
00:22:17: Und dementsprechend gehst du dann natürlich auch mit einer gewissen Skepsis an das amerikanische Pondau rein.
00:22:22: Wenn man's trotzdem probiert und davon bin ich ja Felsenzester überzeugt, dass man Sachen probieren muss mit offenen Augen durch die Weinwelt gehen, umso überraschender ist es dann wenn du so was ins Glas bekomm.
00:22:34: Jetzt
00:22:34: habt ihr Pizza herzugegessen, hältst du das für das kulinarische Highlight?
00:22:38: Ich weiß, dass war situativ bedingt aber wäre das für dich ein optimaler Begleiter für Sinbadell oder siehst du da eher so kulinarisch Lodai-Weine bzw.
00:22:47: Sinbadel anders aufgehoben?
00:22:48: Ich glaube, damit du extrem spannend spielen kannst, so Richtung... Schmorengewichte, wenn du so an amerikanische Barbecues denkst.
00:23:02: Also mit viel Rauch gehst du da.
00:23:05: halt diese kühle Saftigkeit gegenüber dieser Würze dann das Ende spielts, dass glaube ich in der Speise-Weinkombination extrem spannend und dass du da einen extremen tollen Pairingaufbau machen kannst.
00:23:21: Das ist natürlich auch jetzt welche von den Kollegen jetzt gar nicht so reingetraut haben, bei uns natürlich extrem spannend.
00:23:29: Weil ist es nicht die Kücheaussage von unten im Rutsch und auch ... Im Weinkontext ist das nicht da.
00:23:40: aber der Umsuch spannender ist es sich dann damit trotzdem auseinanderzusetzen, da dann auch entsprechend reinzugehen.
00:23:45: Du hast Prämitivo
00:23:46: erwähnt und Sinfanteils wird ja oftmals in einen Topf geworfen?
00:23:49: Ist es das gleiche?
00:23:50: Ist etwas unterschiedlicher?
00:23:51: also ich hab... gelesen bzw.
00:23:54: erfahren, dass es da teilweise neue Erkenntnisse.
00:23:57: aber erst interessanterweise in den zwanzig Jahre alt also seit zwei tausend sechs hat man verschiedene Studien an der Universität Davis vorgenommen DNA analysen und erkenntnis rausgezogen was sind deine?
00:24:11: Also soweit ich das jetzt irgendwo habe gab's ja ganz oft die Emutmaßung dass es einfach primitiv rüber gebracht wurde.
00:24:21: mittlerweile ist dann glaube Ich weiß nicht, ob das die gleiche Studie ist.
00:24:24: Dass es da dann doch schon Mutation gab bzw.
00:24:28: Veränderung, dass es dann doch irgendwo eine eigene Rebsortenkultur mittlerweile ist?
00:24:32: Die Vergleichbarkeit macht natürlich Sinn.
00:24:35: Muss man aber dann so ehrlich sein, dass das eigentlich mittlerweile eigenständig ist?
00:24:39: Ich würde es auch eigenständigt sehen!
00:24:42: Es gibt genetische identische Verbindungen zu Christiana Kastelanski aus Dalmatien.
00:24:49: Beziehungsweise gibt es auch verschiedene Eltern, die benannt werden.
00:24:52: Die oftmals im kroatischen Raum gesucht werden und Primitivo hat ähnliche genetische Grundlagen wie Zinfandel.
00:25:03: ich finde es nicht verkehrt beide miteinander zu vergleichen und dann vielleicht dem Hinterkopf zu behalten
00:25:09: dass
00:25:10: Trotz allem beide eine ganz, ganz unterschiedliche Entwicklung.
00:25:13: Teilweise unterschiedliche Vegetationen und unterschiedliche Ausstrahlung haben.
00:25:17: aber der Einfachheit halber kann man schon ein Gleichnis zwischen beiden suchen.
00:25:21: Aber ich glaube das hat man ähnlich bei anderen Rebsorten sei es dass du Grauburg oder Pinochritzschuhe vergleichst also sind ja in dem Sinne auch gleiche und unterschiedlicher unterschiedliche Mutation.
00:25:29: Genau oder Blaufränkes und Lemberger
00:25:32: oder blaufränke Schlemberger.
00:25:33: Ganz genau dass man zumindest sagen kann okay Es gibt einen gleichen Ursprung es gibt viele Parallelen Aber eigentlich ist dann doch was anderes.
00:25:41: Wenn man da noch ein bisschen weiter reingeht, es ist halt das Terroir des Mikroklimaes, was dann doch signifikant anders ist und was ganz andere Weine hervorbringt?
00:25:53: Okay, weil du in San Francisco habt, sind wir dir ganz intensiv genossen.
00:25:58: Hattest du schon andere Kombinationspunkte oder Situationen wo du mit Wein aus Lodau konfrontiert wurdest?
00:26:06: oder war das so ein einmaliges Erlebnis?
00:26:09: Sei es im Restaurant oder dort auf der Reise oder sonst irgendwo, wo sind die Weine?
00:26:14: Irgendwo präsent nicht präsend.
00:26:15: Wo haben sie dich berührt?
00:26:18: In New York gewesen... Da wirklich mit dem ganz großen Anspruch ran kein Europa zu trinken für eine Woche in New York gewiesen.
00:26:28: Weil du in New-York kriegst
00:26:31: ja alles!
00:26:32: Genau und auch extrem viel Europa, wo man sich hier auf Restaurantkarten teilweise auch zu echt super Preisen die Finger lächst wo man immer wieder sagt, oh das wird in Deutschland oder in London oder Paris richtig viel Geld kosten.
00:26:48: Das steht dann dafür, da hat der Dollar auf der Karte.
00:26:51: Es ist schon ein bisschen näher, da war der Dollar Euro-Kurs auch noch extrem sympathisch und trotzdem das nicht gemacht.
00:26:57: und da dann halt wirklich auch so'n bisschen mit den Querbietern durchprobiert auch so ein bisschen ehrlicherweise so ein bißchen die Superstar suche Gereifte Rich, Chardonnay oder sowas was du hier in Deutschland an die fast gar nicht auf irgendwelchen Weinkarten findest.
00:27:13: Aber da dann halt auch mit dem Sommelier gesprochen und zu sagen hey zeig mir mal was bringen wir doch mal so etwas.
00:27:23: Und da ist dann auch Loda dabei gewesen.
00:27:28: ich weiß...was weiß es?
00:27:32: Ich glaube das war sogar richtig schlimm weil er mir irgendwie zeigen wollte, ja wir können auch richtig gut Riefling und auch unerwartet.
00:27:41: Das ist ja wirklich unerwartet in dem Augenblick?
00:27:43: Wenn er es mir jetzt versucht hätte, irgendwie ein Shadownee zu zeigen okay fair aber irgendwo hat er da von ihm zum kleineren Produzenten einen Rieflingen dann dabei gehabt.
00:27:56: Ist denn die Frage braust das macht's dann Sinn?
00:28:02: ich glaube für den lokalen Markt extrem spannend in der Gesamtbetrachtung verbogen wird.
00:28:12: Ich finde
00:28:13: es aber trotzdem nicht interessant, dass diese Rebsorten dort angepflanzt werden also auch so was wie Riesling schon alleine darum wenn man mit dieser extremen Klimasituation die dort herrscht Ja, schon diesen Sprung wieder zurück nach Europa wagen kann und sagen kann okay wenn wir jetzt Temperaturen um die vierzig Grad haben über den längeren Zeitraum.
00:28:31: Wenn wir kein Regen im Sommer haben wie geht der Riesling damit um?
00:28:34: Und welche Interpretation hat man dann aus dieser Rebsorte?
00:28:38: das
00:28:39: kühle
00:28:40: also Wir haben ja hier in Deutschland haben wir eine Jahresdurchschnittstemperatur von zehn Komma sieben Grad In Loda, jetzt um generell betrachtet hat man die Jahresdurchschnittstemperatur von sechszehn bis siebzehn Grad.
00:28:51: Und wie kann der Riesling, der ja eine kalt klimatische Rebsorte ist?
00:28:55: Weil dieses Cool Climate einfach mag und dann seine Brillanz, seine Säure ausarbeiten kann.
00:28:59: Wie kann er damit umgehen?
00:29:01: Für uns finde ich das eben auch gut wenn wir dort in New York unterwegs sind probieren den Bein das dann mit unseren Rieslingen zu vergleichen und die Besonderheit unserer Rieslinge, unsere europäischen Rieslinge herauszuarbeiten.
00:29:14: Dann vielleicht aber auch zu realisieren.
00:29:15: Ich hatte ähnliche Erlebnisse mit Rieslungen teilweise noch weit nördlicher aus dem Kanadischen bzw.
00:29:21: aus dem Südafrikanischen wo ich gesagt habe ok so kannte ich diese Rebsorte noch gar nicht und dann macht es wiederum Spaß!
00:29:28: Und was ich mit den Wein aus Loday erfahren habe war dass sie die Rebsorten nicht versuchen zu kopieren oder europäische Pandons irgendwie dort in Kalifornien zu regenerieren, sondern dass sie sich eigen interpretieren.
00:29:45: Und da finde ich dann wiederum macht es Sinn diese Rebsorten dort anzuplanen, weil es ja manchmal eine fast große Herausforderung ist etwas Bekanntes neu zu definieren, neu aufzubauen.
00:30:00: Okay, das ist jetzt die vierte Episode von unserem Giebdorf Kalifornien.
00:30:04: Und wir haben ja am Anfang der Snapite nach Sonoma, dann in Los Angeles und jetzt in Loday... ...und haben aber den Fakt dass wir am Anfang mit Maximilian Wilhelm über ein ganz ganz großes Ereignis gesprochen haben was die kalifornische Weinwelt maßgeblich beeinflusst hat!
00:30:18: Das war der Judgement of Paris, es war aber vor dem Mai Und genau genommen am viertwanzigsten Mai im Jahre neunzehnt sechsohn siebzig fand dieses Judgment of Paris ja in Paris statt.
00:30:32: Es gibt ein maßgebliches Event, was fünfzig Jahre später initiiert wurde und das war während einer Zusammenkunft von eigentlich den bekanntesten Zombies die es in Deutschland gibt.
00:30:43: dazu lädt alljährlich der Meininger Verlag.
00:30:45: Das ist das Speicher.
00:30:46: als Chefredakteur vom Zombie Magazin ist einer der Initiatoren und einer der Fachmenschen, die ich unglaublich wertschätze.
00:30:54: Die für ihre Akribie,
00:30:55: für ihre Tiefselnigkeit
00:30:56: oder seine Akribi, für seine Tiefsinnigkeit, für sein wahnsinniges Wissen, für seinen Sensibilität unglaubliche Wertschätze ist Christoph Niklas.
00:31:04: Und er hat dieses Tasting mit durchgeführt,
00:31:07: fünfzig
00:31:07: Jahre später sozusagen.
00:31:09: Ich durfte ihn so als kleinen Einspieler jetzt ans Mikro bitten und freue mich wahnsinnig dass er hier ist!
00:31:14: Hallo Christoph Grüß dich.
00:31:15: Hi Silvio, danke schön.
00:31:17: Ich freue mich riesig über die Einladung.
00:31:19: Es ist auch cool dass es ein paar Tage jetzt nach dem Summit stattfindet.
00:31:24: dann konnten sich die Eindrücke so ein bisschen setzen und man konnte das ganze sacken lassen Und ich freu mich dass wir uns mal wieder hören
00:31:30: finde ich großartig.
00:31:31: also ihr habt sozusagen dieses Tasting von damals aus Paris nachgestellte Genau, mit den gleichen Beinen komplett analog.
00:31:38: oder habt ihr Sachen modifiziert?
00:31:41: Oder sollen wir vielleicht noch mal ganz kurz so ein bisschen aufarbeiten was der Schatzschwind damals war.
00:31:46: Ich glaube dass da auch einige Missverständnisse in der Welt sind die ich damals mit Maximilian Wilhelm als wir das in seiner Napa-Folge weil das Napa war ja maßgeblich eigentlich davon am meisten beeinflusst
00:31:58: Ja
00:31:58: noch gar nicht so aufgeräumt haben.
00:32:00: Vielleicht fangen wir damit an.
00:32:02: Darf ich dir von meinen Erkenntnissen berichten, die ich jetzt in der Vorbereitung unseres Gespräches noch erkannt habe?
00:32:08: Es geht ja um Stevensburg.
00:32:11: Das war ein mehr oder weniger britischer Weinhändler, der in Paris lebte Und es gibt so manchmal auch so zweideutige Aussagen.
00:32:19: Also auf der einen Seite heißt das, er wäre super erfolgreich gewesen und das Geschäft lief super!
00:32:25: Er hatte einen kleinen Weinladen in Paris.
00:32:29: Ja,
00:32:29: Kraftler Marlene hießt ja glaube ich und lebte dort mit seiner Frau Beller, mit zwei Kindern an der Szene.
00:32:35: Ich glaub sogar den Hausboot hat also ganz, ganz idyllisch Und meine Erkenntnis nach oder meiner Recherche nach lief das Geschäft nicht so wirklich prall.
00:32:43: Deswegen hat er eine Weinschule gegründet, Academy du
00:32:47: Val,
00:32:47: kein französisch nicht wirklich so pralle und hat sich einen der Wein-Expertinnen aus Amerika dazu eingeladen die engagiert ist, die Patricia Gallagher, die ganz großen Kredit sozusagen an diesem ganzen Judgment hat und sie hat mehr oder weniger diese Akademie Duval Gleitet.
00:33:09: Korrekt!
00:33:10: Ja, die beiden sind auch die Personen, die man eigentlich so findet wenn man ein bisschen recherchiert und es gibt ja so eine kleine Randinfo.
00:33:20: Mal schauen wie lange die noch online sein wird.
00:33:22: aber es gibt eine Seite die judgementofparisfifty.com heißt und da ist das ganze ganz nett aufgeschlüsselt und da sind unter dem Banner das nennt sich The Visionaries and the Plan eben genau die beiden aufgelistet, die du gerade genannt hast.
00:33:38: Steven Spurrier und Patricia Gallagher, genau!
00:33:41: Ja... Und sie haben ein zweites Geschäftsfeld sozusagen initiiert in dem Sie Verkostung durchführten und Patricia hatte die Idee anlässlich des Zwei-Nachtjährigen Jubiläums der USA also im Jahre neunzehntneinhalbsechsundsiebzig eine Verkóstung durchzuführen mit kalifornischen Weinen wie bis zu dem Zeitpunkt Frankreich kaum irgendwie bekannt waren.
00:34:08: Und das fand Steven, soweit ich weiß super, reiste extra nach Amerikas.
00:34:14: Es gab so verschiedene, die ihn auch nicht ernst haben und nicht empfügen und daran herum.
00:34:17: Heizheller ist Rich
00:34:18: usw.,
00:34:19: es war relativ problematisch da überhaupt die wirklich bekannten Weine oder die guten Weine zusammenzutragen.
00:34:26: Das ist jetzt natürlich furchtbar abgekürzt aber er hat es geschafft, hatten Tasting mit zwei mal, ich glaube sechs weinen zusammengestellt?
00:34:32: Genau!
00:34:33: Und hat witzigerweise, ich finde das ist so eine witzige Saurantnotiz eigentlich zu viele Weine im Koffer als dass er die hätte mitnehmen können und hat deswegen eine Delegation.
00:34:43: Die gerade einer Europareise vorbereiteten von Winzern ein paar Wochen vorher gebeten ein paar Flaschen mitzunehmen.
00:34:49: Und die haben dann parallel sozusagen die Flasche mit nach Frankreich geschmuckelt und der Andrim war dabei auch der berühmte Andrej Czelecsev, der ja ganz
00:34:59: auf die Karte gebracht hat.
00:35:00: Ja, wieder auf die
00:35:01: karte gebracht, katastrophiert oder?
00:35:03: Legendärer Önologe!
00:35:05: Und somit kamen die Flaschen eigentlich auf legendäre Weise nach Paris und es war ein Tasting angedacht.
00:35:12: Das ist, finde ich so, die Grucks an dieser ganzen Geschichte.
00:35:15: Es waren nicht als Judgment angedach, sondern zwar als Tasting angelangt.
00:35:18: Sie haben berühmte Winzer, sie haben Sommies ... Sie haben eine Journalistin eingeladen und gesagt, lass uns euch was über Kalifornien erzählen?
00:35:28: Genau!
00:35:29: Die fanden das gut.
00:35:30: weil es kaum Informationen zum kalifornischen Wein gab sind in der Kontinente nach Aris gekommen, am eben genannten, den Feierundzwanzigsten Mai.
00:35:42: Und es ging los mehr oder weniger mit dieser Probe und der Verprobung der Chardonnays.
00:35:48: Also man hat erst Weißweinen probiert.
00:35:51: Das Interessante dabei ist das Stevens-Burrier Eine Woche davor, also es war im Meer oder weniger.
00:35:57: auch so ein spontaner Gedanke.
00:35:58: Ich dachte euch jetzt nur Kalifornien zu probieren.
00:35:59: das ist Quatsch!
00:36:00: Lass uns doch mal ein paar Franzosen mit einschmuggeln und wir suchen superinteressante französische Bugunde Im weißen Bereich Bordeaux als Bordeau blende im roten Bereich und stellen die dagegen verkosten dann verdeckt.
00:36:15: Und ein zweiter Fakt, der dabei für dich legendär ist und der auch so ein bisschen komisch und anders dargestellt wird.
00:36:22: Ist das gerade in der Stadt?
00:36:24: Ein Reporter war von den New York Times.
00:36:27: George Taber genau.
00:36:28: Genau!
00:36:29: Der wollte eigentlich die Weinschule von Stevie's Barrier kennenlernen und wollte dort einen Seminar mit besuchen.
00:36:40: Patricia Gallagher hat ihn sozusagen mit reingeschmuggelt in dieses Tasting Und der spielte dann später eine ganz, ganz legendäre und außergewöhnliche Rolle.
00:36:48: Richtig!
00:36:49: Er war nämlich der einzige Journalist, der eigentlich das ganze dokumentieren konnte und es dann auch gemacht hat.
00:36:55: Also wenn man das so aufrollt, finde ich ist... also da wird einem das irgendwie plausibel, da erscheint es langsam gereifbar, weil es erscheinen oder tauchen immer so ganz viele Fragmente in der Geschichte teilweise, Wikipedia oder wo auch immer oder wer auch immer darüber schreibt Und man fragt sich immer, warum.
00:37:13: Ich hab mich immer gefragt, warum waren da eigentlich niemals Journalisten oder nicht so viele Journalisten mit dabei?
00:37:18: Im Prinzip nur dieser George Taber beziehungsweise es war noch eine Frau von der Lariville ... Genau,
00:37:25: ne Verkosterin-Journalist, die Odette Kahn war das ja!
00:37:29: Und sonst eigentlich niemanden, es hat niemand darüber geschrieben weil es halt nicht als solches deklariert wurde.
00:37:35: und das erklärt finde ich auch, warum letztlich alle so unfassbar empört waren.
00:37:41: Es war vielleicht gar nicht der Umstand, dass die kalifornischen Weine dann gewonnen haben um das schon mal vorauszunehmen sondern mehr oder weniger vorgeführt wurden und weil sie da einen anderen Umstand dort eingeladen wurde.
00:37:52: also das fand ich relativ interessant aus der Betrachtung.
00:37:56: wie geht man damit um?
00:37:57: jetzt sind du als Journalist wenn du zu einer Verkostung geladen wirst?
00:38:00: Und dann heißt es mit einmal wir machen hier gerade eben auch Der Journalist in New York Times.
00:38:07: Es war halt ein Low News-Day, also es gab keine großen News.
00:38:10: Er hat die Geschichte dann mehr oder weniger erahnen können, dass das was Großes werden kann und erst ausschlachten kann.
00:38:16: Und macht daraus eine Story?
00:38:18: Man wird ja im Endeffekt missbraucht dort, oder?
00:38:21: Kannst du's nachvollziehen?
00:38:22: Kannste auch die Empörung nachvollzieren?
00:38:24: Wie wärst du damit umgegangen?
00:38:26: Also bei Odette Kahn war das Ganze noch ein bisschen heikler.
00:38:32: Das wusste ich.
00:38:32: aber... bevor wir uns eingelesen haben in der Vorbereitung für das Tasting auch nicht so genau, aber bei der Odette Karn war es wohl so.
00:38:39: Also die Weine wurden ja blind verkostet.
00:38:42: kommen wir dann später noch drauf.
00:38:43: Das heißt niemand wusste wer ist welcher Wein hier?
00:38:46: Ist jetzt der klassische große Franzose oder eben der der Wein der eigentlich sehr wahrscheinlich der Gewinner hätte sein sollen oder eben nicht?
00:38:59: also es wurde blind probiert Und Odette Kahn war sich bei einigen Weinen, das ist so die Geschichte, die man sich erzählt.
00:39:05: Sehr sicher dass das eben der französische Weinwand hat das Ganze entsprechend bewertet auch und es war wohl aber so, dass die Kalifornie bei ihr tatsächlich ganz gut bewerted wurden.
00:39:17: Sie hatte sich dann danach dafür eingesetzt, dass ihre Bewertungen nicht veröffentlicht und rausgezogen wurde.
00:39:23: also da gab's ein ganz schönes Ja, wie soll ich sagen?
00:39:28: Ein ganz schönes Hintergrundrauschen noch.
00:39:31: Weil es sich in Anführungszeichen nicht die Blöße geben wollte, francophonische Weine höher zu bewerten als französische Weinen sprechen ja auch von einer ganz anderen Zeit hier.
00:39:42: Wenn ich mich jetzt in so eine Situation reinversetze, da wir ja wenn wir im Verlag ganz offiziell unsere Verkostungen machen bei den Wettbewerben sowieso und auch Verkosten wir sowieso immer wirklich zugedeckt und blind.
00:39:59: Das heißt, wir haben zwar ganz basic Infos zu dem Wein, Jahrgang... Also bei einem Wettbewerb von uns kriegen wir Jahrgang, wir kriegen es in die Restzuckergehalte einsortiert Wir kriegen den Ausbau angegeben, ob's im Holzfasso oder im Edelstahl ausgebaut ist Aber wir kriegen weder den Produzent noch die genaue Region.
00:40:24: Also, wir wissen jetzt nicht bei Riesling ob das ein Pfälzer oder ein Württemberger ist Und ich finde es ganz wichtig dass man das dann auch so macht und Es ist bisher noch nicht passiert.
00:40:36: aber Ich hätte jetzt auch kein Problem damit wenn man meine Ergebnisse von irgendeiner Verkostung So wie sie sind mal publiziert und da wären vielleicht ein zwei überraschungen Oder Sachen dabei mit die ich rückblickend bei denen ich rückblickend vielleicht sage, oha das hätte ich ja offen vielleicht anders bewertet.
00:40:55: Also ich hätt kein Problem damit es muss halt alles so im Gesamtkontext irgendwie stimmen ne?
00:41:01: Das denke ich auch und man sollte eben dabei noch im Sinne haben.
00:41:04: es war eine andere Zeit sie war einer der wenigen Frauen die überhaupt im Weim Business waren die ein so hohe Position hatte und da ist natürlich jede Art von positiven Leumund doppelt gewichtet und wenn man die Geschichte so hört ohne sich irgendwie weiterführen zu informieren Wirkt sie halt recht bitschig, also so.
00:41:22: Und letztlich ist es nicht so, sondern sie war einfach nur existent.
00:41:28: Angst wenn man so möchte.
00:41:29: Also daher kann ich das auch mit diesem Wissen darum nachvollziehen und finde es ganz spannend.
00:41:35: Auch die Geschichte, nachdem die ersten Weine aufgedeckt wurden.
00:41:38: Alle entrüstet sind, dass es ein verprobtes Tasting ist, dass sie mehr oder weniger als Juroren mit einmal dort sind ... Also auch die Winzer, die damit nicht gerechnet haben.
00:41:51: Dass es eventuell Konsequenzen haben könnte folgt ja im Prinzip nach dem Weißen die Rotweinrunde, die dann noch mal ganz anders und ganz akribischer verkostet wurde.
00:42:02: Es war eine recht schlechte Situation, weil das in der Kontinente an dem Tag ne Riesenhochzeit hatte und dadurch sich alles verzögerte also die ewig auf die Weine gewartet haben, die weint teilweise auch gar nicht so optimal temperiert waren
00:42:14: und-und-und.
00:42:15: Also es waren ganz, ganz schlechte Probenbedingungen.
00:42:18: aber bei den Rotweinen ging man mit einer anderen Gewichtung, einem anderen Bewusstsein, mit einen anderen Akrepitern letztlich daran.
00:42:26: Es ist natürlich auch rückblickend ja eine Situation.
00:42:30: Man kann sich kaum vorstellen, dass das ganze Video wie du es Anfang gesagt hast so spärlich dokumentiert wurde.
00:42:38: Weil eben wie gesagt ist war der Journalist vom Time Magazine mehr oder weniger zufällig da und er kann als Weinenjournalistin also den ähnlichen Job gemacht hat wie wir ihn jetzt machen.
00:42:49: sie verkostet weine sie bereist Weinbaugebiete und lernt Winzer kennen und verkostete und schreibt dann darüber.
00:42:57: Das waren ja quasi die einzigen professionellen schreibenden Zeitzeugen, die da irgendwie dabei waren.
00:43:03: Und man kann sich das heute kaum noch vorstellen, dass man sowas nicht größer plant weißt du wie ich meine?
00:43:11: Und das finde ich so eine verrückte Vorstellung.
00:43:13: auch die Bilder von dem Tasting hat an dem Tag die Frau vom Steven Spurrier gemacht und so.
00:43:18: also es ist wirklich... Man kann sich dies heutzutage fast nicht mehr vorstellen!
00:43:21: Ja
00:43:21: es war ja bei Weitem nicht so groß aufgezogen.
00:43:25: Das wird in diesem Film Boddle-Shot auch völlig... Ja,
00:43:27: gut erwähnt.
00:43:29: Es gibt einige Filmpfehler bzw.
00:43:31: einige Sachen die aus Eitelkeit etc.
00:43:33: anders dargestellt wurden beziehungsweise falsch dargestellt worden.
00:43:38: das finde ich ein bisschen schade.
00:43:39: Ich find's gut es überhaupten Film gibt.
00:43:41: es gibt zu wenig Filme um Wein und gerade eben auch um solche
00:43:44: Sachen.
00:43:45: daher finde ich das schön dass das Thema aufgegriffen wurde aber dass dann teilweise eben soweit abgewichen wird von teilweise Warnsach beziehungsweise realistischen Sachen, das finde ich recht schwierig.
00:43:59: Ja, recht schwierig dann letztlich dabei.
00:44:01: Also ja also man darf ein Hollywood nicht immer glauben.
00:44:09: Bin ich ganz bei dir!
00:44:10: Aber
00:44:11: trotzdem ist es ein sehenswerter Film und man kriegt so einen Grundgefühl dafür.
00:44:15: gar nicht verkehrt, aber zur Verkostung selber.
00:44:18: Damals war es ja so dass bei den weißen Tate Montelena gewonnen hat.
00:44:21: danach hat der auch so von Roulot
00:44:25: als
00:44:26: zweites
00:44:26: genau, dann nach Charloune vignet, dann Spring Mountain vignett, dann der Bohr und Glutemutsch von Droha, Free Abbey Binary, Dann der Batamoroschi von Ramonnet, Der Puy-Morosche Pussell von der Domaine Le Flef dann der Videdcrest Vineyard und dann die Bruce Winery auf Platz zehn.
00:44:50: Wie war das bei euch?
00:44:51: Habt ihr die gleichen Weine verkostet, habt ihr andere Weine verkostet?
00:44:56: Wie habt ihr die ausgewählt auch von den Gärten?
00:44:58: Also ich würde behaupten wir waren ziemlich nah dran.
00:45:02: man muss natürlich ganz vor weg schicken ein paar von den Weingütern gibt es gar nicht mehr mittlerweile.
00:45:09: also es existieren nicht mehr alle Weingöter und auch nicht mehr so in der Form.
00:45:15: Deswegen war es natürlich, wir mussten versuchen uns so nah wie möglich dran zu hangeln und das haben wir tatsächlich auch geschafft.
00:45:24: Das Spannende war dass wir um jetzt mal ganz konkret ins Line-up reinzugehen bei den Chardonnays gleichzeitig ist auch geschafft haben ein bisschen einen Querschnitt mit wirklich aktuellen Jahrgängen und ihren Eigenarten an den Start zu bringen.
00:45:41: also bei uns ging's ganz konkret los.
00:45:43: Das Setting war, wie du es eingangs gesagt hast im Rahmen unseres Sommelier Summits der Spring-Ausgabe in Frühling.
00:45:51: Bei der sich alles um Kalifornien gedreht hat.
00:45:53: also wir hatten danach auch noch etliche spannende Tastings bei denen dann wirklich nur die Kalifornie auf den Tisch kamen und bei denen's dann auch um Chardonnay und Cabernet als neue Interpretationen ging, bei dem es um Pinot Noir und Ähnliches ging.
00:46:07: Aber der Auftakt des Tages und die große Verkostung war natürlich, wir haben es Re-enactment genannt vom Judgment of Paris.
00:46:15: Wir haben aber auch – also Sacha und ich haben die Verkóstungen echt lange im Vorlauf geplant und uns sehr eng mit Wines Of California abgestimmt.
00:46:25: Darf ich fragen was lange ist?
00:46:27: Also dass man Forschung dafür bekommt?
00:46:29: Ganz ehrlich gesagt waren wir schon vor Jahr auf der Pro-Wein im Gespräch.
00:46:35: Es hat sich sicherlich die konkrete Planungsphase als klar ist, dass wir es machen.
00:46:39: Hat sich diese Ausgestaltung wie wir das machen?
00:46:42: Sicherlich so ein halbes Jahr schon.
00:46:44: Wir haben auf jeden Fall im Spätsommer fünfundzwanzig waren wir schon konkret am überlegen.
00:46:48: Wie wachen mir das mit den Weinen?
00:46:50: Weil wie gesagt wenn jetzt ein Weingut rausfällt hätten wir's ein bisschen seltsam gefunden jetzt irgendein anderes Aufsteigerweingut aus Kalifornien an die Stelle zu setzen.
00:47:03: Und dann haben wir gesagt, dann lassen wir lieber die Weingüter, die wirklich nicht mehr existieren hinten runterfallen.
00:47:08: also es waren in Summe ein kleines bisschen weniger weine insgesamt.
00:47:12: aber ich würde sagen dass wir von der Authentizität her sehr nah dran waren Genau.
00:47:17: und dann haben wird das nach unteren bewährten Muster du kennst es ja auch noch gut von den Sammits einzelnen Flights ausgeschenkt, also in Pärchen manchmal.
00:47:27: Manchmal waren es auch drei Weine pro Flight und das Spannende war natürlich beim Summit du hast einen Raum voll mit den besten Wein-Nasen und den besten Weinleuten am Gast in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
00:47:40: Und die wissen aber nicht was kommt.
00:47:43: Wir haben es blind probiert.
00:47:45: Wow!
00:47:46: Ja, wir haben ganz bewusst gesagt, wir probieren das Blind.
00:47:49: Ich saß neben dem Marco Franzelin einer meiner liebsten Kollegen im Bereich, wenn es um Blind-Tasting geht...
00:47:55: Einer der besten Verkoster?
00:47:56: ...absolut und auch einer der besten verkochter.
00:47:59: Und wir waren uns in vielen Sachen einig, in manchen aber auch nicht Details, vielleicht kommen wir später ja mal kurz drauf.
00:48:07: Aber es war sehr, sehr spannend zu sehen wie die Weine bei den einzelnen Leuten ankommen und wie sich das auch für im Laufe des Tastings dann entwickelt weil wir haben so gemacht dass wir nach den Flights aufgedeckt haben.
00:48:22: also um die Spannung nicht so ins Extreme steigen zu lassen haben wir nach denn jeweils einzelne Flights bevor zum nächsten ging.
00:48:28: kurz gesagt was das jetzt war Und da hast du schon gemerkt, da ging ja manchmal so ein Raunen durch.
00:48:34: Ja also es waren ganz, ganz spannende auch so ein bisschen andächtige Atmosphäre teilweise.
00:48:39: tatsächlich war richtig schön und wir haben eben auch mit Chardonnay begonnen und unser erster Flight war blind ausgeschenkt zwei Kalifornier gefolgt von einem Burgunder.
00:48:51: konkret war das Chalk Hill Also das ist Foley Winery.
00:48:55: Sie ist auch nicht eins zu eins der Wein, den es damals war aber es ist das gleiche Weingut noch.
00:49:00: dann kam Free Marc Abbey Chardonnay und dann kam Droin Bon Clodemouche Jahrgangstechnisch ganz abwechslungsreich zwei vierundzwanzig und dreiundzwannzig bei den Kalifornien und der Claude Mouche hat ein kleines bisschen mehr Reife gehabt, das war Jahrgang XXI.
00:49:18: Wir waren da ein Stück weit auch pragmatisch und wollten natürlich Jahrgänge nehmen die gerade am Markt verfügbar sind und jetzt nichts was irgendwie zehn Jahre alt ist mit einem aktuellen Wein zusammenstellen sondern wir haben schon geschaut dass wir es wie beim Original Judgment of Paris mit Weinen machen die in einem sehr ähnlichen Reifestadium sind
00:49:37: Wo die Kratzagens waren, ja damals in den auch drei und siebziger Jahrgängen.
00:49:42: Also junge Jahrgänge sowohl bei den Roten als auch bei den Weißen, dass man da nicht mehr rein gegangen ist oder genommen hat was gerade irgendwie erhältig
00:49:50: ist.
00:49:52: So haben wir es auch gemacht also ich würde echt sagen sehr nah dran.
00:49:56: Und Wir haben auch von vornherein gesagt das wir kein Allgemeingültiges wie soll ich sagen, analytisch streng ausgewertetes Ergebnis dieser Probe dann machen wollen?
00:50:13: Sondern der Sascha hat es schön formuliert.
00:50:15: Es war so eine Art ein freundschaftliches Rematch tatsächlich und die Bezeichnung fand ich ganz gut weil wir jetzt nicht per digitale Abstimmung oder Ähnliches wieder Platz eins, Platz zwei, Platz drei machen wollten.
00:50:29: Ich finde das hat auch etwas mit dem Respekt gegenüber der eigentliche Veranstaltung zu tun.
00:50:33: Und wir haben halt auch gesagt einen fünftigjährigen Zybiläum ist eigentlich ein Anlass, bei dem man in erster Linie mit Spaß und Vergnügen darauf blickt.
00:50:44: Und wir wollten es jetzt eben auch wenn wir im sehr professionellen Kreis waren nicht zu streng gestalten das Ganze.
00:50:52: Von daher hat sich im Verlaufe des Sastings haben sich bei jedem Fly zu ein paar Favoriten natürlich rauskristallisiert aber wir haben nicht ganz klar einen ersten Platz bei den Chardonnays und einen erstenplatz bei den Cabernets ermittelt.
00:51:08: Es gibt aber auf jeden Fall Tendenzen.
00:51:11: Kann man irgendwie so vom Grundgefühl eine Tendenz darstellen?
00:51:16: Also haben sich die Welten angenähert, also über See und Europa war es überhaupt klar herausschmeckbar!
00:51:23: Ich finde es ja so erstaunlich dass es damals schon nicht heraus schmeckbar war und jeder von uns trägt ja seit Beginn seiner Karriere oder seiner Verkostung immer so dieses Bewusstsein in sich.
00:51:34: Logisch kann ich Kalifornien rausschmecken und offensichtlich konnte man es damals nicht, wie war's jetzt bei eurer Verkostung?
00:51:40: Also sind die Kalifornier sofort präsent gewesen herausgestochen oder war es in der Tat so dass die meisten falsch lagen?
00:51:48: was echt verrückt war das ist bei den Chardonnets tatsächlich und ich sag dir ehrlich das hätte ich vorher nicht unbedingt vermutet Bei den Chardon es war es ehrlich gesagt ziemlich klar rausschmeckbar.
00:52:01: Marco und ich haben uns auch relativ früh angeguckt, und bei dem ersten Durchgang waren wir uns beide einig... Wir waren uns eigentlich sogar auf den Wein einig, dass das Klo der Musch sein muss!
00:52:11: Und es war's dann im Endeffekt auch.
00:52:13: Das war einer der Weine, die auch echt gestrahlt hat an dem Tag.
00:52:17: Auch eine Gelegenheit, wo man mal ... Ich spreche immer gerne Lanze für Häuser- und größere Bugunterzeuger.
00:52:23: Und ich finde Trois ist jemand ... Die kriegen aus meiner Sicht Nicht genug Fame und da gibt's aus meiner Sicht viel zu viele Leute, die die Weine eher ein bisschen baschen weil es halt größere Erzeuger ist.
00:52:36: Und ich finde aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt ist Rohan ein wahnsinnig interessanter und sehr, sehr guter Erzeugern und der Wein hat das für mich auch nur mal wieder bestätigt.
00:52:45: also er hat bei allen sehr, Sehr gut performt und tatsächlich hat auch Le Flèfe Pycell in dem zweiten Chardonnay Flight sehr gut performed.
00:52:54: Es war aber, deswegen habe ich das gerade eingangs mit den Jahrgängen gesagt.
00:52:58: Ultra interessant weil Claude Mouche war wie gesagt Zwo-Einundzwanzig und Le Flèf Püsell.
00:53:05: also wir sprechen von Püllini Morashe, Premier-Grüh aller oberstes Regal.
00:53:09: alle die du mein Le Flève kennen freuen sich jedes mal wenn sie das ins Glas bekommen.
00:53:14: Aber du hast bei den Weinen ganz klar den Unterschied vom Jahrgang gemerkt.
00:53:18: Also du hast beim Zwei-Zwanziger Pücell Natürlich das Gewicht und die Wärme und die Kraft dieses Jahrgangs schon sehr, sehr gemerkt.
00:53:29: Und ich hätte es spannend gefunden vielleicht in einundzwanziger Gegenüber zu stellen.
00:53:33: aber es ging halt eben auch wie gesagt bei so gesuchten Weinen drum.
00:53:37: was kann man am Markt gerade noch zeigen?
00:53:40: Und die Leute können sich dann im Anschluss ins Gut fanden noch entsprechend etwas davon besorgen.
00:53:47: Aber es war schön, die Jahrgangsunterschiede auch mal tatsächlich zu schmecken.
00:53:49: Und auch der Pylini war von, ich würde mal sagen, neunzig Prozent, achtzig bis neunzig Prozent aller Teilnehmer.
00:53:57: Wir haben das so ein bisschen per Handzeichen dann gemacht.
00:53:59: Also Sascha hat gefragt wer tippt welcher Wein in dem Flight?
00:54:04: War der Bogunder?
00:54:06: und da ging ziel sicher bei Claudemusch und bei Püsell die Hände viel hoch auf jeden Fall.
00:54:14: Ist das gut, wenn es so ausschmeckbar ist oder ist es schade?
00:54:18: Weil alle versuchen irgendwie begundnah zu werden.
00:54:23: Wenn sie Schadennähe produzieren wie würdest du das einordnen?
00:54:27: Als ich mich so gedanklich jetzt und auch um Recherche technisch auf unser Gespräch vorbereitet habe bin ich irgendwann an so einen Punkt gekommen wo ich gedacht hab Es ist so schwer, diese beiden Tastings vom Zeitpunkt her miteinander zu vergleichen.
00:54:41: Weil wir in so einer anderen Welt leben mittlerweile und von daher würde ich vorne weg einfach gerne mal schicken dass es das die Vorstellungen von dem was ein Chardonnay ist sehr hochklassiger Chardonnet heutzutage so anders als also im Detail natürlich ausgestaltet so anders ist als das worüber man als es ja auch von der Weinproduktion her ein völlig anderes... also die ganzen technischen und önologischen Schritte, die unsere Weine wie wir sie heute kennen geprägt haben.
00:55:17: Die kamen viel nach.
00:55:24: Worüber ich zum Beispiel gestolpert bin, das ist jetzt für alle Sommeliers die Reihenhörn natürlich Alltagsgeschäft.
00:55:28: Für alle Weinfans, die rein hören vielleicht ein bisschen spezieller aber es ist wichtig dass wir es mal erwähnen dieses ganze Thema von Primox bei Burgundern oder diese.
00:55:39: man spricht von so einer reduktiven Stilistik bei Burgunderweinen und Schadonäs.
00:55:45: Das war ja Inexistent.
00:55:48: dieses Thema gab es noch nicht, weil es damals einfach noch kein Prämox gab in dem Sinne.
00:55:53: Und auch das Thema Schwefelung und Sauerstoffeintrag und Batonage unähnliches bei einem Chardonnay war erst danach viel viel ausgestalteter und viel viel spezieller.
00:56:08: Deswegen glaube ich um auf deine Frage zurückzukommen man hat den Unterschied definitiv geschmeckt.
00:56:15: aber Wie soll ich sagen, es war schon noch der Bugundcharakter auf jeden Fall erkennbar.
00:56:25: Du hast aber auch gemerkt dass die kalifornischen Erzeuger sich in diese Richtung bewegen.
00:56:33: Es war bei allen Chardonnays ausnahmslos ein Stil der nicht von einer Reduktion unbedingt getragen war, aber eher so ein frischer reduktiver Stil und nichts, wirklich kein Wein der ganz offen luftig oxidativ oder ähnliches in seiner Machart gewesen wäre.
00:56:53: Also ich glaube in dem Punkt hat man sich in der Önologie die sich eben in dieser Zeit nach dem Tasting so stark verändert hat auf alle Fälle angenehrt.
00:57:02: das hast du ja vorhin gefragt ob sich das ein bisschen angenehren hat stylistisch und da merkst Du schon im Grundcharakter dieser Weine eine Ähnlichkeit.
00:57:14: Das, bei dem ich es am meisten gemerkt habe war dann tatsächlich der Gaumen bei den Weinen.
00:57:21: Wir sprechen ja viel über die Sensorik, die sich im Duftbild so zeigt.
00:57:27: und aber beim Gaumen war es dann tatsächlich so dass diese beiden Burg-Under irgendwie dieses extra Level an Grip, an Mineralität, an Steinigkeit ein Stück weit hatten Auch wenn die Chardonnays wirklich gut waren aus Kalifornien.
00:57:45: Ich habe mir heute Morgen auch noch mal meine Tasting Notes angeguckt, was ich so aufgeschrieben habe und diese Ausnahmslos alle gut bewertet.
00:57:53: aber es war ganz gut zuortenbar dass das aus Kaliforien war Jetzt nämlich gerade mal in meine Mitschrift rein.
00:58:02: Eigentlich ist es ja toll, wenn's so ist!
00:58:03: Wenn man die Welt nachher rausschmeckt und die Individualität... Du hast ja schon gesagt, das geht eigentlich gar nicht sehr im Groben und Ganzen um.
00:58:10: Das ist der Bessere oder Schlechtere.
00:58:12: Sondern jeder hat seine eigene Stilistik.
00:58:14: aber wenn sich die Welten zu sehr vermischen, dass man sie eben nicht raussschmeckt, dann ist es bedauerlich um die Individualitet der Weinwelt wo man sagt Da kann ich einen Bugunder rausschmecken, oder darum ist Bugund Bugunda.
00:58:28: Absolut!
00:58:28: Und das war auch einer der ganz zentralen Punkte.
00:58:31: Es geht ja immer noch eine allerwichtigsten Eigenschaften die ein großer und guter und ein großer Wein mitbringen kann, dass er dir erzählt wo er herkommt und insofern kann man es definitiv auch positiv auslegen.
00:58:47: Und wie gesagt, wenn ich jetzt subjektiv in meine Testing-Notes reinschaue und ich erinnere mich auch, dass ich mich mit Marco da ausgetauscht habe.
00:58:55: Es war jetzt nicht so das wir zu den Kalifornien gesagt hätten Oh nee!
00:59:00: Das würde ich nicht trinken oder es ist nicht so gut.
00:59:04: Ich lese hier gerade parallel auch das durchaus mal des Attributs Klassisch oder der Center Grip bei den Kaliforne gefallen ist.
00:59:12: Aber ich denke so im gesamten dieses letzte kleine Extra-Kick, den haben irgendwie die Begründer mitgebracht und wenn wir gleich auf die Rotweine kommen werden wir auch sehen dass es vielleicht ein zweimal genau anders rum war.
00:59:26: Aber zum Start hin hat's glaube ich relativ gut funktioniert um die Weine in einen Ort reinzubringen.
00:59:37: Der Prussell von welchen Kalifornien war der eingebettet?
00:59:40: Der Prüsel stand lustigerweise direkt nach dem Sieger der damaligen Chardonnays, also nach Chateau Montelena.
00:59:48: Und es war der gleiche Jahrgang.
00:59:50: Also Monteléna Napaveli gegen Zweiundzwanzig Pylini...
00:59:56: Was ich so interessant fand, dass Montelena Chardonnay, der Siegerwein damals, mehr oder weniger ein Zufallsprodukt war.
01:00:04: Also das Zweig mit ja neu gekauft oder übernommen wurde und man hatte ja da vor eigentlich rein auf Rotweinen zu gehen und den Lafid Kalifornien zu erzeugen damit man die erste Phase bis die Reben alt genug sind, bis man das Rheonomie aufgebaut hat, dass man einigermaßen wirtschaftlich leben kann, überleben kann Hitzling und Chardonnay geflanzt, die so als Trinkweine bös gesagt erzeugt.
01:00:29: Genau.
01:00:30: Und aus dem Zufall heraus entstanden ihn Sohnwein der eigentlich spektakulär war in der
01:00:36: Art von Neunweise?
01:00:37: Ja!
01:00:37: Der Bo Barrett, der Weinmaker von Montelena war dieses Jahr auch irgendwann mal in London und hatte glaube ich noch eine Flasche oder zwei vom Original-Sixen-Siebziger nicht Sechsen-Sipzig, es war Dreihen-Sipsig
01:00:52: dabei
01:00:52: genau.
01:00:53: Und mich würde mein... Also natürlich hätte uns auch sehr interessiert, wie die Weine heutzutage schmecken.
01:00:59: Aber genau die gleichen Jahrgänge heranzubekommen wäre glaube ich nahe der Unmöglichkeit gewesen und Ich finde es auch ehrlich gesagt umso spannender zu schauen wo stehen denn die Weingüter jetzt?
01:01:11: Was hat sich dann stilistisch getan bei den Beinen?
01:01:18: Wir könnten sicherlich stundenlang auch über das Thema sprechen.
01:01:22: Was hat sich denn ansonsten in der Welt noch geändert?
01:01:24: Weil wir sprechen jetzt nicht nur, wenn wir siebenzig und zwei tausend sechsten zwanzig vergleichen davon dass es vor premox war also vor diesem oxidationsproblem, das viele weiße Bug unter hatten wo man dann mit tatsächlich neun neuen Stellschrauben im winemaking also anderes pressen andere Schwefelung ja Sauerstoff eintrag regulieren usw.
01:01:51: Also nicht nur die technischen Aspekte, sondern es gab ja auch so kulturelle Phänomene.
01:01:56: Die ist total verändert haben wie wir ein wahrnehmen weil.
01:02:04: die erste Ausgabe von Robert Parker's Wine Advocate rauskam.
01:02:07: Also damals gab es noch keinen Parker, der Bordeaux hochbewertet hatte.
01:02:11: Es gab noch keinen... Wenn ich jetzt mal ein paar Schritte vorausgehe und wir das vorhin gerade über Filme hatten, es gab noch nicht dieses ABC Anything But Chardonnay Phenomen vom Film Sideways wo ja ganz viele Amerikaner kein Bock mehr hatten auf buttrige reife Chardonneas eine Zeit lang.
01:02:29: Also in neunzehnundsechsten siebzig war die Verkostungssituation, glaube ich noch ein Stück weit.
01:02:36: Ich will nicht sagen weniger versaut wenn du weißt was ich meine aber es war noch eine ganz andere... Ich glaube, Sechsen-Siebzig war eher so.
01:02:47: die Frage woher kommt der Wein und wer hat ihn jetzt gemacht welches Weingut?
01:02:53: Und bei einem Tasting wie wir es hatten in zwei tausendsechsundzwanzig war die Frage glaube ich eher Wie wurde dieser Wein gemacht?
01:03:00: eben diese Aspekte, Önologie, Technik aber auch haben wir jetzt noch gar nicht drüber gesprochen Nachhaltigkeit und ist er immer noch Herkunftstreu von seiner Stilistik.
01:03:12: Auch wenn vielleicht bei einem Wein von im Jahr zwölfhundertsechsenzwanzig das muss bei aller Romantik sein Vielleicht mehr Önologie drin steckt als es weiter.
01:03:20: also ist neunzehnzeixend siebzig der Fall war.
01:03:24: Also riesen Riesensachen
01:03:26: Das ist so ein Punkt.
01:03:27: Ich glaube, es sind wirklich Reihenfälle.
01:03:28: Kann ich mir vorstellen?
01:03:29: Gab's wahrscheinlich nicht oder gab's...
01:03:31: Gar nicht!
01:03:32: Nee gar nicht.
01:03:33: und dann finde ichs aber zum anderen auch relativ interessant damals wie heute den preislichen Aspekt also der dann in dem Rahmen soweit ich das nachvollziehen kann durchaus für Kalifornien schlägt, oder?
01:03:45: Wenn du einen Pyssell, wenn du einen Glutemuschen nimmst, wenn man Batamorashi nimmts von Ammonie und diese Weine gegen den Schadelmont-Lehner probierst.
01:03:56: Auch wenn du sagst, es sind Klassenunterschiede die einen waren identifizierbar haben vielleicht ein bisschen mehr Authentizität davon tragen können ist das natürlich auch beim Preis dass du teilweise eine ein oder fast sogar zwei Nullen dranhängen darfst.
01:04:12: ja also ich mein genau auch auch da sprechen wir von einem Tasting, was im Original vor der Burgund-Preisexplosion stattgefunden hat.
01:04:22: Wenn man sich anguckt zu welchem Preis man sich die Weine damals kaufen konnte aus dem Burgund dann fängt mal an zu weinen.
01:04:27: also es ist ganz schlimm.
01:04:29: großes Thema.
01:04:31: natürlich haben in der Folge auch die Kalifornia ein Stück angezogen Ein Rich Montebello oder ein Martha's Vineyard von Heitz-Seller, wenn wir jetzt mal uns in Richtung Bordeaux Blance bewegen.
01:04:47: Da muss man auch einiges hinlegen dafür aber es ist trotzdem immer noch günstiger als O'Brien und Co'.
01:04:53: Also die Relation ist ähnlich geblieben tatsächlich.
01:04:56: Auch teilweise gereift.
01:04:57: also ich habe jetzt einen eigenen Siebziger, also Anfang des Jahres.
01:05:02: Einen Siebzigern war das Vineyards von Heiz verkostet.
01:05:06: Vier, fünfhundert Euro.
01:05:08: Was ist ja in der Relation?
01:05:09: Wenn du jetzt ein ... Super!
01:05:11: Ein' seventy-ger Bordeaux mit... Also erstes Kündnis, dann kommst du da nicht unbedingt sofort mit hin.
01:05:19: Die Weine gibt es teilweise noch dadurch, dass die teilweise auch gesammelt wurden und sie sind preislich durchaus attraktiv.
01:05:24: Schön.
01:05:24: Also ziemlich total also durchaus spannend.
01:05:28: Ja.
01:05:28: Bei den Weißen gab's ja noch irgendwas Spektakuläres was du noch nachschieben möchtest.
01:05:32: oder sollen wir uns den Roten zu?
01:05:33: zu wenden, weil das war ja damals auch sehr interessant.
01:05:37: Ich glaube wir können auf rot gehen, wenn ich mir so das Line-Up nochmal angucke, ich denke wir haben ziemlich alles gesagt und es waren definitiv bei den Chardonnays auch aufs erste Verkosten.
01:05:48: für viele einfacher zu sagen.
01:05:50: Das war jetzt begundt und das war jetzt Kalifornien.
01:05:55: Vielleicht noch eine Frage zu denen weißen will?
01:05:57: Das ist ein Thema was mich immer interessiert wie Prognostizierst du die reife Fähigkeit?
01:06:02: Würde dir auch gesagt hast, ihr habt keine aus der damaligen Zeit.
01:06:04: Wäre das überhaupt noch möglich?
01:06:06: und was glaubst du?
01:06:06: wie entwickeln sich die Weine sowohl in die Berunde als eben dann noch mehr weil wir eine Kalifornienfolge haben.
01:06:12: Die Kalifornie sind das weine die man im weißen Bereich drei vier Jahre fünf zehn zwanzig dreißig jahre weglegen kann.
01:06:19: darf sollte Aus deiner Erfahrung heraus wofür ist so die ideale Phase und woför sie die weine gemacht?
01:06:25: zum sofortricken oder zum einlagern?
01:06:27: Ich glaube, also verschiedene Punkte natürlich.
01:06:30: Ich glaube das durch die einerseits die Erfahrung, die die Kalifornien jetzt in diesen fünfzig Jahren, die eben dazwischen Lagen gesammelt haben und auch ein Stück weit durch einerseits das Aufkommen der doch sehr stark in den Wein eingreifenden Önologie so nach dem Motto hey wir haben jetzt... Also da reden wir von einem Zeitraum zwischen neunziger Jahre und eigentlich bis vielleicht so in die zwei tausend da rein wo man eigentlich so dieses entdecke die möglichkeiten ein bisschen gemacht hat und gesehen hat hey wir können jetzt mit reinzucht hefe kalte verkehrung stabilisationen enzyme und so weiter.
01:07:14: und soweiter also die ganzen geschichten wie du auf den weinen im keller letzten endes wie du einen weinen lenken kannst ein stückweit
01:07:22: Auch
01:07:22: Neuholzeinsatz und ähnliches.
01:07:24: Und wie es so oft ist mit Trends, auch einen Zug auf den dann vielleicht ein anderer Betrieb aufspringt, hatte das irgendwann ein Peak erreicht diese Önologieweine was ja dann mit Parker zeitlich ein Stück weit kollidiert ist und dem Auftauchen der ersten richtigen weltweit populären.
01:07:46: Es gab die schon vorher, aber mit den ersten wirklich weltweit populären Flying Wine Makern, also Michel Rolland &
01:07:52: Co.,
01:07:54: der dann auch auf sehr reife Trauben ging.
01:07:58: Ich kürze es jetzt ab und sage ich glaube das ist eine zeitlang eben diesen Trend zu sehr lauten, kräftigen blockbusterigen Weinen sowohl rot als weiß gehabt Und jetzt gibt es seit ein paar Jahren, Gott sei Dank spielt uns allen sehr Indikaten wieder eine Tendenz zu vielleicht doch ein bisschen weniger machen und vielleicht auch die Weine ein Stück weit eine Balance und eine Harmonie und regulieren.
01:08:28: Dass der Wein sich selber ein Stück finden darf und dadurch glaube ich dass wir heute an einem Punkt sind wo die Weinen jung relativ viel Spaß machen schon.
01:08:39: Also wir hatten jetzt keinen Wein, bei dem wir gesagt haben bei den Chardonnays und ehrlich gesagt auch nicht bei den Cabernets.
01:08:46: Das ist jetzt viel zu früh aufgemacht.
01:08:48: man hat manchmal gesagt hey es ist vielleicht schade weil das schmeckt mit Sicherheit in fünf bis zehn Jahren noch schöner.
01:08:55: aber es war nichts dabei was bei den Weißen jetzt vielleicht zu reduktiv oder zu straff zu fest, zu säurebetont gewesen wäre.
01:09:04: Wo man sagt braucht irgendwie Zeit um sich abzusoften das konntest du alles direkt wirklich genießen.
01:09:11: und bei den roten war es auch so Stichwort Tanninmanagement vielleicht auch der Umgang mit einer Phänolik in einem Wein vielleicht nicht mehr so viel Überreife trauben sondern einfach eine bessere Harmonie und eine besseren Balance im Lessegut zu suchen.
01:09:28: Dadurch waren viele, viele Weine von den Roten schon extrem zugänglich.
01:09:32: Und ich glaube gerade... Ich war nicht dabei aber ich glaube grade dass bei den jungen Bordos in den Sech... In den Siebziger Jahren.
01:09:40: das hat noch anders geschmeckt da bin ich mir sicherer ist es noch gerbiger und abweißender und härter war am Anfang.
01:09:49: Jetzt durch die Möglichkeiten und einfach auch durch die Noch mehr Erfahrung und nur noch feinere Klinge kannst du diese Sachen Jungen trinken.
01:09:58: Es gibt ja immer den Spruch, dass ein großer Wein auch jung schon gut schmecken soll und bei dem Tasting war es jetzt tatsächlich so, dass keiner von den Weinen total unfertig gewesen wäre sondern das war alles schon, sodass du dich wirklich damit auseinandersetzen konntest.
01:10:14: Klingt toll wenn ich mir die Liste selber so anschaue.
01:10:16: also damals haben wir als Dakes Leap Buoyne Sellers gewonnen.
01:10:19: sozusagen war noch Platz eins danach Mutant O'brien, Montrose.
01:10:23: Dan Riche, Vignettes.
01:10:25: Dan Villiovillas-Cas.
01:10:27: Maya Camus.
01:10:28: Dan Clodival.
01:10:29: Dan Heitz, Wine Cellars mit Martha's Vignette und Free Abbey Winery.
01:10:34: Interessanterweise wenn ich mir die Liste anschaue... Ich habe bei dem Bordeaux für jeden Wein ein Geschwaxbild auf der Zunge.
01:10:41: Als ich kann das irgendwie so rekonstruieren?
01:10:43: Bei den Kalifornien stellt es mir obwohl ich die Weine sehr mag schwerer die individuell Jetzt kustaturisch für mich selber zu spüren, aber wenn du mich jetzt fragen würdest welche von der Liste würdest du jetzt probieren wollen?
01:10:57: Mir jetzt so dass ich wahrscheinlich eher zu den Kalifornien greifen würde, weil die nicht wahnsinnig neugierig war.
01:11:05: Ja, einfach weil du denkst da kann ich was Neues erleben ein Stück weit auch mit.
01:11:10: Ja
01:11:10: oder will meine Bibliothek damit erweitern?
01:11:12: Ich möchte die Weine verstehen!
01:11:14: Ich möchte sie greifen können.
01:11:16: und ja eben dieses kürzliche Erlebnis haben wir unter anderem das waren nicht einträchtig, Entschuldigung es war eintrachtig.
01:11:23: Heiz Weinzellers Mardas Menjals.
01:11:25: Und daneben haben wir Domino's Einenneinzig probiert und das fand ich so ergreifend.
01:11:31: Das fand ich großartig.
01:11:33: eigentlich das darf für mich wieder so eine ganz neue Neugierde aufgeploppt ist.
01:11:39: Und
01:11:40: hier würde mich alle beim Probieren interessieren, welche habt ihr
01:11:43: damals probiert?
01:11:44: Also wir haben es vom Line-Up her oder vom Aufbau her wieder ähnlich gemacht wie bei den Chardonnays dass wir zwei ja respektive Dreierflights gemacht haben und uns auch wieder jahrgangstechnisch zwischen großen und Ganzen zwischen einundzwanzig und rein zwanzig bewegt haben.
01:12:06: Okay, dann einen Flight am Schluss mit Maja Camus achtzehn und Martha's Vineyard siebzehn mit so etwas angereiften Sachen.
01:12:16: wie gesagt das war auch einfach der Marktsituation geschuldet.
01:12:21: wir haben ja sehr eng mit den Importeuren tatsächlich zusammengearbeitet brechen wir auch noch eine Lanze dafür und es ist uns ganz wichtig dass sie da bei der Berichterstattung nicht zu kurz kommen.
01:12:33: Deswegen kommt in unserer nächsten Ausgabe natürlich nicht nur so ein Recap von dem Event, sondern wir setzen uns auch wirklich noch mal für die Händler ein, die sich für Kalifornien und Bordeaux stark machen in Deutschland.
01:12:45: Welche
01:12:45: würdest du da ausloben?
01:12:47: Also welche haben dich da beeindruckt sowohl vom Programm als auch vom von der Tiefe oder vom Engagement euch da zu unterstützen oder euch dazu begleiten?
01:12:55: Es gibt ebenso die Überzeugungstäter, die jetzt vielleicht... es gibt so die ganz großen Adressen ohne die wir sowas niemals machen könnten.
01:13:05: Wie beispielsweise Schlumberger Segnitz, die uns schon ganz lange begleiten bei den Events, die mit Le Flève einen ganz wichtigen Wein gestellt haben und kamen aber noch andere Weine aus dem Schlumbergersortiment.
01:13:20: Aber wie gesagt, Le Flève musste rein in das Line-up Bei den, bei den übrigen Händlern ist es so.
01:13:28: Es gibt diese Adressen wo du merkst die haben einfach auch eine Liebe für beides.
01:13:34: Die sind mit Bordon stückweit sozialisiert worden und sind dann aber schon ganz früh nach Kalifornien gereist Und sind auch wirklich mehrmals im Jahr dort und kennen die Leute und die weinen dort in und auswendig Und das sind im konkreten Fall der Michael Grimm von der Bachosvenothek In Rotweil und der Michael Unger Und die beiden haben einfach ein unglaubliches Wissen und waren für uns auch in der Vorbereitung wichtig, dass wir uns da absprechen.
01:13:58: Nicht nur Weine aus dem Sortiment über diese Händler beziehen sondern auch einfach Hintergrundwissen uns tatsächlich noch ein bisschen anschaffen.
01:14:09: Alpina war mit Rich dabei.
01:14:11: Auch sehr erwähnens- und lobenswert weil es von Rich ganz kann man eigentlich nicht genug Positives über dieses Weingut erzählen.
01:14:24: Und bei Rich war es so, dass neben dem Montebello den wir in dem Reenactment hatten auch noch viele andere Weine gefeaturet wurden an diesem Tag.
01:14:30: und die ganze Geschichte Kaliforniens lässt sich wunderbar am Beispiel von Rich eben tatsächlich erzählen und das wäre ohne Alpina auch nicht gegangen.
01:14:39: also Das war bei uns ganz wichtig, weil es waren sehr viele Weine die gesucht legendär und ja, wir hatten ja schon jetzt die Namen durchgesprochen.
01:14:50: Das sind Flaschen, die bei vielen Leuten wirklich große Augen für große Augensorgen.
01:14:57: Und von daher war es ganz wichtig, wir haben von Anfang an sehr eng mit den Händlern zusammen geplant.
01:15:02: Großartig!
01:15:03: Wie war dann die Erkenntnis nach dem Roten?
01:15:06: Ja, bei Rot wars viel, viel komplizierter und ich sage dir auch ganz ehrlich das waren Die Flights, bei denen ich mir teilweise nicht mehr sicher war.
01:15:17: Was ist denn jetzt was gewesen?
01:15:20: Absolut!
01:15:22: Und das
01:15:23: klingt ja wiederum eindeutiger bei diesem historischen Tasting.
01:15:25: Sechsundsiebzig aus, also wo man sagt, okay, man hat das dann schon zipperiert.
01:15:29: Steyckslip hat natürlich alles abgeräumt und überrascht aber sonst hat man's Gefühl die Verkoster hat eben dieses neu eingenordete Bewusstsein haben sich da rein geschmeckt und haben halt versucht zu kategorisieren.
01:15:43: Okay,
01:15:43: das ist
01:15:44: Frankreich, dass muss nach vorne in ihrem Unmut oder ihrer leicht angesäuerten Situationen, dann das eben draus geschmeckt.
01:15:55: Bei euch war es weniger greifbar?
01:15:58: Bei uns war's weniger krass!
01:15:59: Es ging so ein bisschen hin und her während den Flights.
01:16:03: Also es ging los mit Stacksleep.
01:16:05: Das war tatsächlich der erste Wein in dem guten Flight.
01:16:09: Wir haben aber alles auch wieder blind probiert wie immer.
01:16:12: Danach kam FreeMark Abbey, Jahrgang XXI und dann kam Leroy Lascaz.
01:16:20: Also es war, ähm... Es stieg direkt mit einem sehr hohen Niveau ein.
01:16:26: Was
01:16:27: für einen Fly!
01:16:28: Ja ja ja und du hast bei Leo Will direkt gemerkt dass das was sehr besonderes was sehr hochwertiges ist.
01:16:37: ich glaube auch dass ich da ehrlich gesagt noch auf Bordeaux getippt habe aber ich hätte jetzt nicht das Weingut sagen können aus dem Bauchgefühl weil wir hatten auch andere Bordeaus in Erwartung.
01:16:49: Und ich zum Beispiel bin ein riesengroßer Obrion-Fan und ich hätte schwören können, dass sich den an dem Tag irgendwie rausbekommen aber ich habe es nicht geschafft.
01:16:58: also ich hab den Obrions nicht blind erkannt tatsächlich und das ging auch nicht nur mir so.
01:17:05: Also es war relativ heterogen.
01:17:08: tatsächlich die Weine haben alle auf ihre Art uns irgendwie sehr gefesselt und ich erinnere mich zb das MonteBello von Rich, der ja im Original Tasting jetzt irgendwo in Mittelfeld glaube ich war.
01:17:23: Jetzt fünf?
01:17:24: Ja oder relativ gut genau aber nicht auf den obersten Plätzen hat ganz vielen Leuten extrem gut gefallen einschließlich mir auch.
01:17:32: es war an dem Tag einer der schönsten Blends fand ich tatsächlich und Ich glaube das war so ein Punkt auch schon währendem Tasting wo man gemerkt hat Die klassischsten, ruhigsten, balanciertesten von den Bordeaux Blends ob sie jetzt eben sehr stark auf Cabernet Sauvignon gebaut waren und aus Kalifornien kamen oder ob es die Originale aus dem Bordeau war.
01:18:01: Die besten waren in ihrer Sensorik tatsächlich so die Klassiker wirklich.
01:18:07: also Leo Villas-Case hat auch extrem gut abgeschnitten bei Opreon was glaube ich?
01:18:12: Das klassische Problem, das kennst du ja sicher auch.
01:18:14: Unsere Luxusprobleme halt wieder, ne?
01:18:17: Aber ich finde Opreon schmeckt erst so richtig, richtig spektakulär wenn es ein bisschen reift.
01:18:23: und es war halt Opreons-Einundzwanzig auch noch einen Jahrgang der durchaus einige Herausforderungen hatte Und von daher glaube ich, dass der Weih noch extrem zulegt.
01:18:35: Aber es war an dem Tag jetzt noch nicht in einem Stadium das man sofort gesagt hätte, ah okay klar!
01:18:41: Das muss Oberion sein.
01:18:42: Haben vielleicht weiß nicht ob's ein paar hinbekommen haben im Saal aber es ging bei einigen von den roten hin und her.
01:18:50: Ich glaube, dass zum Beispiel der Free-Mark Abbey relativ schnell identifiziert wurde als Kalifornia.
01:18:55: Es gab so einen Paar da waren wir sich dann einig.
01:18:58: aber Rich Montebello weiß ich Ganz sicher, dass der relativ oft von den Songs eher in Richtung, das ist cooles klassisches Bordeaux geschickt wurde.
01:19:09: Und da zeigt sich das eben auch wieder.
01:19:12: also die gut gemachte Klassik.
01:19:15: Das ist was es setzt sich immer durch.
01:19:20: Also was ich ja auch interessant fand, was du grad sagst, als der Rich Montebello so gut abgeschnitten hat... Es gab ja verschiedene Wiederholungstastings, also es gab das San Francisco Wine Tasting, Dann natürlich zehn Jahre später einige Tastings, sechsten Achtzig unter anderem's Wine Spectator Tasting.
01:19:37: Und dann das French Culinary Institute Tasting ebenfalls sechstens Aachsi also zehn Jahre Später.
01:19:41: und da in dieser Gesamtwertung, wenn man alles an einen Top wirft... ...dann ist der beste Wein ist der Rich Vignac, der Montebello Also mit den Originalweinen.
01:19:49: Danach kommt der Ex-Lieb Sellers, then Mayor Caymes Heitzellers, dann Claudival Dann kommt Mutant, Montrose, Obrion, Niveau-Lascasse und dann als Schlusslicht kann man ja nicht sagen.
01:20:01: Aber als Heterain, Free Abbey, Winery
01:20:04: aber auch Gras ne?
01:20:05: Und das finde ich halt so... Also eine spezielle Situation ist sehr außergewöhnlich was sich toll fand Wenn man so die Weimwelt betrachtet, es gibt ja viele, viele Versuche wo man die Welt miteinander vergleicht.
01:20:21: Also es bläuft renkisch mit Bordeaux, teilweise in Spanien mit Bodeaux also wo man immer diesen Zulterschluss zu Bordeau und zu Frankreich sucht den Vergleich sucht.
01:20:33: Was hat dieses Tasting so außergewöhnlich gemacht?
01:20:37: dass es eigentlich eine ganze Weinwelt verändert hat.
01:20:40: Kannst du das nachvollziehen?
01:20:41: Warnt die Beine, war's diese Situation?
01:20:42: War wirklich nur dieser einen Artikel in der New York Times?
01:20:46: Der hatte ja wirklich viel dann ausgelöst.
01:20:48: also jetzt ist Stevens-Barreer hatten vielen Wineries im Frankreich Hausverbot bekommen.
01:20:55: Oberti Villain hat richtig Ärger mit seinen Geschäftspartnern bekommen, weil das eben entsprechend publiziert wurde.
01:21:00: Es wurden zwei Sommies aus dem Tasting wurden gekündigt.
01:21:03: also es ist teilweise richtig tragisch was dort passierte was man auch nicht verschweigen darf dass man gerade in dieser Situation wenn man sowas initiiert eine enorme Verantwortung hat für das was sich da eventuell verändern könnte was man vielleicht machen möchte.
01:21:20: Sie sagen selber dort bei Steven's Barrier, dass sie es niemals aus kommerziellen Gründen gemacht haben.
01:21:25: Sondern einfach der Erfahrung wegen.
01:21:28: wie auch immer hat das viel bewegt.
01:21:31: Warum dieses Tasting und andere nicht?
01:21:35: Ich glaube, es war tatsächlich der tatsache geschuldeten Stück weit, dass es sowas in der Form vorher noch nie gegeben hatte.
01:21:42: Du hast es gerade angesprochen... Heutzutage gibt's eigentlich nix, was es noch nicht gab.
01:21:48: Was so Blind Tasting gegen Überstellungen angeht also erst oder zweit Weine von einem ganz jungen Winzer die dann mit Romani Conti oder so in eine blind Probe gestellt werden.
01:22:03: zum Vergleich Ich muss dazu sagen ich lieb das weil natürlich so ne Verkostung egal was ist wenn du das blind machst das erdet dich.
01:22:12: und aber eben zurück, fünfzig Jahre dieser Sprung.
01:22:17: Es war halt die erste ihrer Art und ich glaube das ist gerade bei den Franzosen in der Wahrnehmung her schon viel verändert hat weil man eben gemerkt hat okay wir sind jetzt vielleicht doch nicht mehr die einzigen und man darf sich natürlich auch nicht vorstellen dass es dann bedeutet zwei Monate nachdem der Artikel im Time-Magazin erschienen ist und nachdem die Resultate in die Öffentlichkeit gelangten, dass dann jedes Weingut in Kalifornien auf einmal ausverkauft war und super, super gute Weine gemacht haben.
01:22:54: Das war natürlich nur der Anfang von dieser Entwicklung.
01:22:58: aber ich glaube das war eben so dieser Urknallmoment tatsächlich und deswegen finde ich kann man das Tasting auch.
01:23:05: also manche sagen ja überschätzt oder ähnliches.
01:23:09: Ich finde es nicht, also ist wirklich historisch gesehen ein sehr wichtiger Moment in der Weinkritik gewesen?
01:23:16: Ohne Frage!
01:23:16: Also in der Weinkritik und eben auch in der globalen Betrachtung der einzelnen Weinwelten in irgendeiner Form und auch in dem Respekt dass man auch vielleicht rekapitulieren kann das es manchmal Welten gibt die durchaus interessante Weine machen, die man aber gar nicht auf dem Radar oder auf den Schirm hatten.
01:23:32: Man hätte immer neugierig bleiben können davon.
01:23:34: heute
01:23:37: Ein Stück weit haben sich natürlich auch die Kriterien verändert, wie Wein beurteilt wird.
01:23:44: Also noch mal keiner von uns war in den Sechsen-Siebzig dabei.
01:23:48: Aber wenn wir jetzt über ein Wein sensorisch und auch in seiner Gänze sage ich mal sprechen... In unserer Bubble aber auch generell glaube ich, wenn du mit Menschen sprichst, die sich für Wein interessieren dann ist es ja heute viel mehr die Frage Wie wir es vorhin gesagt haben, wie wurde denn dieser Wein gemacht?
01:24:12: Ist das ethisch ökologisch nachhaltig sozial gut und korrekt.
01:24:20: Und kann man das mit einem guten Gefühl machen, weißt du?
01:24:24: Und damals ging es tatsächlich eher um die Frage, spielt es qualitativ auf einen Niveau, fallen die kalifornischen Weine in der Blindverkostung total hinten runter?
01:24:35: Aber wir haben halt eben durch diese fünfzig Jahre Önologie auch ein Niveau erreicht, das vielleicht an einem gewissen Punkt zu krass war.
01:24:44: Weil es einfach zu viel Önologie war.
01:24:47: aber die Welten haben sich über die Jahre sehr angenehrt.
01:24:51: Ich finde ist ein super, super Schlusspunkt.
01:24:55: dann kann ich wieder zurück zur Sebastian schalten der schon gespannt batet.
01:24:58: Das finde ich total interessant weil eigentlich hatten wir uns ja für zehn Minuten verabredet dass du kurz daraus erzählt.
01:25:03: jetzt ist fast eine Stunde geworden.
01:25:05: Also das Thema gibt es hierher.
01:25:07: Ich hätte vielleicht noch eine Sache, die mich total interessieren würde.
01:25:11: Welche Gläser, die damals siebzig verwendet haben?
01:25:13: Das muss ja katastrophal gewesen sein.
01:25:15: Absolut
01:25:15: Horror!
01:25:16: Ja also... Es ist ja sowieso der Klassiker wenn man in Paris oder in Frankreich weintreten will.
01:25:22: Übrigens bis heute teilweise noch ne Katastrophe.
01:25:26: Nicht alles hat sich qualitativ so angenährt aber wir hatten natürlich gescheites Besteck und genau haben dann das Ganze, wie immer in Kooperation mit Spiegellau natürlich gemacht.
01:25:41: Und von daher war es glaube ich für alle die gute Bühne.
01:25:45: Es war diese Highlight-Serie.
01:25:48: Wir waren
01:25:49: nicht so farb gewesen ja?
01:25:50: Ja, genau!
01:25:51: Und die Burgundergläser.
01:25:54: Die haben schon gut performen können in den Gläsern auf jeden Fall.
01:25:59: Ich mag diese Highlight-Serie ganz gern, weil man kann schon sehr objektiv drin probieren.
01:26:03: Also es ist schön auch nix in einem Wein wenn Sachen drin sind die einen vielleicht nicht so gut gefallen dann ist es ja bei manchen Gläsern oft so dass sie das die guten Weine von den schlechten weinen relativ schnell trennen und es macht auf dieser Highlight Serie finde ich.
01:26:18: deswegen hat's war unser spannender um zu gucken ob manche Sachen sich vielleicht zerlegen mit der Zeit aber die haben alle Gut standgehalten tatsächlich und es war glaube ich ein deutlicher Fortschritt zu dem Original Setup, was die eigentlich besser hatten.
01:26:33: Super!
01:26:33: Ganz ganz lieben Dank für deine Zeit, für deine Erfahrung, für diese Spiegelung dieses Tastings bei dem glaube ich jeder von uns gerne nochmal dabei gewesen wäre also nicht nur da im Nordsexten-Witzig sondern auch in Neustadt.
01:26:44: und auf ganz bald einmal lieber Christoph
01:26:48: Vielleicht machen wir es ja in zehn Jahren nochmal.
01:26:50: Also ich finde auch immer diese Gedanken, dass man so ein Zwischenstopps irgendwie macht relativ spannend und genau, wir haben jetzt mal einen kleinen Recap gemacht aber lohnt sich auf jeden Fall alle dies regelmäßig lesen und auch alle die sich dafür interessieren.
01:27:07: Mal in die nächste Ausgabe von Meinning Assumillier rein zu gucken weil wir da wirklich ein sehr großes Recap und einen sehr großen Bericht inschriftlich noch machen Und da wird das Ganze dann auch noch mal detailliert aufgedröst.
01:27:19: Dann lass mich noch fragen, wo ich das Magazin bekomme?
01:27:21: Weil wenn ich nicht bei der Sommelier Union bin und das Automat zugeschickt bekomme... Im Handel gibt es ja nicht, rufe ich bei Meininger an und sage, ich würde gern einen Magazin kaufen.
01:27:30: Finde ich das mal ein Beiden
01:27:31: oder... Ja im Zweifel über unsere Website genau!
01:27:35: Wir waren auch eine Zeit lang mal am Kiosk mit Meininger-Sommelier.
01:27:39: Es ist dann doch bisschen zu nördig von den Inhalten her, als dass es für die in Anführungszeichen ganz normalen Weinfans die Alltagslektüre wäre.
01:27:52: Aber gerade um sich mal so ein bisschen tiefergehend einzulesen ist das sehr empfehlenswert und auch mal so den aktuellen Status quo von Kalifornien.
01:28:01: wie gesagt wir haben an dieses Judgment Tasting noch ganz viele spannende Proben dran gehängt um zu gucken wo steht in Kaliforni mit seinen anderen Beinen heute?
01:28:10: Und genau das könnt ihr wenn ihr tatsächlich googelt und dann über unsere Website rankommt, könnt ihr das auch beziehen.
01:28:19: Super!
01:28:20: Ganz ganz lieben Dank und wir gehen so zu Sebastian bis
01:28:23: bald einmal.
01:28:24: Danke dir!
01:28:28: Bin ein Binderbind.
01:28:29: Erfolgung ganz bei dir.
01:28:30: Sollte jetzt auch nicht desbekehlich klingen gegenüber dem, sondern wie du sagst für uns dann ja auch extrem spannend zu sehen inwieweit ist diese Rebsorte die bei uns?
01:28:44: im vermeidlichen Kontext irgendwie schon an ihre Limits kommt, eigentlich noch weiter belastbar.
01:28:49: Was Trockenheit und was Hitze angeht.
01:28:53: Ich kann mich da an eine Vortrag erinnern vom Harro Spanier die NASDAQ III sich ne Israel-Delegation haben holen wollten für Bebesserungsanlagen für den Roten Hang Weil sie im roten Hagen alle Angst hatten.
01:29:11: Scheiße, scheiße, jetzt kriegen wir es hier lauter Hit zu Problemen und der Riefling kommt nicht mehr mit klar Und die Israelis haben sich die Temperatur und Niederschlagswerte geben lassen, haben gesagt Wenn das alles irgendwie nochmal um Drittel wärmer wird Enddurchschnitt und noch mal ein bisschen trockener ist Dann ruft ihr uns nochmal an und dann kommen wir auch vorbei weil Jetzt müsst ihr einfach nur euren Weinbau ein bisschen adaptieren.
01:29:34: Ich glaube dass euch die Region da ganz tolle Beispiele sein können oder Wege aufzeigen können, wie man die Reksorte interpretieren kann.
01:29:43: Dass sie trotzdem noch funktioniert und wie man dann halt auch als Winzer im Kopf flexibel sein muss um damit weiterarbeiten zu können.
01:29:55: Ich finde ich extrem spannend!
01:29:56: Und wenn wir uns angucken wo wir denn unter unseren Weinstil insgesamt sehen... Wir mögen die Cabernet sehr gut bisschen kühler sind, ein bisschen saftig ja von der Ausbautehmatik.
01:30:11: und wenn wir uns jetzt die Weine angucken, die wir bekommen haben.
01:30:16: Die stehen in den Alkoholwerten zu klassischen europäischen Kabernis.
01:30:21: Es sind keine Monster wo der Alkohl nicht vernünftig eingebunden ist sondern die Weinen haben ja alle hier einen kühlen, saftigen Kern.
01:30:29: Die sind ja nicht overpowered.
01:30:32: also so habe ich dir auf jeden Fall wahrgenommen, dass ich da nicht durch ist.
01:30:34: Ja, bin ich komplett bei dir!
01:30:36: Wie kann man, also gibt
01:30:37: es für dich
01:30:38: im Allgemeinen offene Fragen zu Lodai?
01:30:40: Also, gibt es irgendwas, dass du jemanden fragen würdest der sich absolut frücklich damit auskennt?
01:30:46: oder gibt's für dich so eine Frage wie du herausfinden könntest ob sich jemand mit Loday auskennt.
01:30:53: Also so gewisse Benchmarkpunkte
01:30:55: abfragen
01:30:56: oder ob er nur weiß das dort sehr viel Zinfandel und viele Rebsorten wachsen.
01:31:00: Na was bei mir quasi bis noch auf der Backe klöst ist Wenn ich mal wieder trüben sein sollte und dann würde ich das auch den nächsten Trip unbedingt Weinbaurelevant aufziehen.
01:31:13: Und dann auf jeden Fall in die Region reingehen, wie man allein die Zukunft blickt, wie sich das mit der Rebsorte weiterhin vorstellt – diese Ausprägung der Rebesorten?
01:31:27: Ob die Rebsorte... Dafür habe ich auch selber nichts gefunden!
01:31:33: Zukunftsfähigkeit angeht.
01:31:36: Welche Schritte im Weinberg eigentlich noch machbar sind, um mit dem Klimawandel auch weiterhin damit klarzukommen?
01:31:45: Ich weiß nicht, dass du da... Leute... Mit einem Krim habe ich mich sehr gut darüber ausgetauscht weil der für mich da den USA-Kontext einer der ganz ganz gut und top informierten ist, weil er auch selber oft drüben ist.
01:32:06: Wenn du irgendwelche Fragen habt, dann spreche ich eigentlich mit ihm immer extrem gut darüber.
01:32:11: Ich finde es auch interessant dass Michael Grimm sich vor einigen Jahren oder fast einem Jahrzehnt wenig von Bordeaux losgelöst hat in Richtung Kalifornien begeben hatte.
01:32:19: erst so ein kleines Trüffelschwein.
01:32:20: in der Zeit
01:32:21: als viele
01:32:23: an Kalifornie als zu teuer oder als schon komplett entdeckt dargestellt haben hat er sich dem zugewandelt gesagt, da gibt es noch so viel mehr zu entdecken und so viele Sachen die wir hier überhaupt gar nicht auf den Schirm haben.
01:32:35: Hatte recht deswegen haben wir also nicht zuletzt einen Wein von ihm mit dabei.
01:32:40: Ich glaube die große Chance
01:32:41: ist
01:32:42: dort Die Entwicklung die man vollzogen hat Also dass man zum Einen Rebsorten ausprobiert, die halt mit anderen klimaähnlichen Stresssituation in Europa umgehen mussten.
01:32:55: Also dass man viele portugiesische Rebsorte angepflanzt hat, um zu sehen wie diese dort performen, dass man schon sehr früh in Richtung Stressrelevanz bei Temperaturen gegangen ist und das so ein wenig auseroiert hat.
01:33:12: Dass man eine ganz eigene Wertigkeit in alte Rebanlagen gesehen hat weil die natürlich eine ganz andere Wassereserien haben und anders mit Trockenperioden umgehen können.
01:33:24: Und dass das mehr oder weniger die Chance ist, was wir in Europa gerade machen, ist, wir generieren diese ganz, ganz extremen Höhenlaken.
01:33:30: Wir gehen so in sieben, acht zu hundert teilweise über tausend Meter und sehen da mehr oder wenig wer die Zukunft.
01:33:35: Das kann man dort ja nicht.
01:33:36: also man muss dort ja mit anderen Situationen umgeben und versuchen dort dieses extremer heiße Klima eines wahrzunehmen Was kann man über das Klima sagen dort?
01:33:48: Also wie ist es dort aufgebaut.
01:33:50: Naja, aufgrund der Geografischen Lage ist es ja schon sehr heiß, sehr trocken.
01:33:58: Tagsüber sind teilweise Spitzenwerte von knapp unter und unter, unter vierzig Grad in manchen Pieken.
01:34:04: Teilweise drüber sogar!
01:34:06: Man sagt, dass man im Sommer ein Dreißig
01:34:08: ist bis teilweise zweiundvierzig, fünfundvierzig
01:34:10: sogar.
01:34:11: Das war natürlich die letzten Jahre da extrem gewesen.
01:34:14: thirty-eight gratis ist das was man auch so zum netso findet.
01:34:22: bei manchen so ist jetzt für die kein keine also keine news mehr Was da dann natürlich extrem entsprechen.
01:34:31: spannend ist was was dann auf wieder vielleicht unseren europäischen kaum dass dann schon wieder sehr sehr spannend macht ist dann halt diese data brief die dann aus der Nachts für diese sehr angenehme Abkühlung sorgt, dass man da halt dieses mediterrane Klima vorfindet.
01:34:56: Deswegen dann sich auch diese Refsorten, die man aus Portugal und Italien irgendwo kennt, sich damit sehr wohlführen kann.
01:35:04: Wie kann man sich Delta-Brees vorstellen?
01:35:06: Also es ist einen Namen im Prinzip ja klar
01:35:08: logisch.
01:35:08: Brees
01:35:09: kennt jeder.
01:35:09: aber was genau macht das?
01:35:11: Was bezweckt das?
01:35:12: Warum ist das für diese Region so unglaublich wichtig?
01:35:15: Du hast durch den Kalkenpazifik, der dann in der San Francisco Bay über Nacht oder über Abend und was ja selber auch in der Region.
01:35:26: Wenn dann abends dann der Nebel einmal durchzieht oder sowas ... Dann wird das kühl!
01:35:32: Das ist ja das extrem Spannende so dass man dann ... A du hast eine gewisse Luftfeuchtigkeit wovon die Drehben dann schon wieder profitieren.
01:35:41: Und das andere ist dann halt diese starke Temperaturgefälle Weswegen die Trauben dementsprechend halt auch noch nachts noch ein bisschen Reserve haben, um so'n bisschen Säure noch mit weiter einzulagern.
01:35:54: und den Effekt kennen wir ja dann auch aus Europa.
01:35:58: wenn dann die Weinberge bitte am Wald dran gehalten werden, dass da dann der Wald als Klimaanlage agiert.
01:36:05: Das
01:36:05: Gefühl hatte ich dort auch also, soweit ich weiß ist der Unterschied zu jetzt zum Beispiel Napersonoma wo ja auch der Nebelal gegenwärtig ist, das den Nebel dort mehr nachts und ne Morgenstunden sind.
01:36:17: Also Nebel entsteht ja im Prinzip wenn warm auf kalte Luft trifft und dann die Luftfeuchtigkeit sichtbar wird in Form von ganz kleinen
01:36:26: Mikromilimeter,
01:36:28: großen Wasserperlen.
01:36:30: Den Effekt haben wir ja eh nicht an der Weinflasche wenn du die halt aus dem Kühlschrank holst und dann hast du draußen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit und dann wird mit einmal diese Luftfeuchlichkeit an der Flasche sichtbar und das hast Du dort eben auch in der Luft.
01:36:42: also nach Sonoma hast du das nachts in den Morgenstunden und über einen Tag verzieht er sich Dort.
01:36:47: in Lodai ist es so dass er am Nachmittag kommt dann die Temperatur, die sich über den Vormittag, Mittag aufgebaut wird, gedrückt wird und dadurch ein relativ hohes Temperatur gefällt.
01:37:00: Die Temperatur fällt und du hast zwischen Tag und Nacht teilweise um die zwanzig Grad Celsius Unterschied was halt gravierend ist.
01:37:08: Und die Trauben werden über einen Tag richtig angetrieben und werden zum Wachsen mehr oder weniger zum Entwickeln motiviert und über Nacht können sie regenerieren, können sich erholen.
01:37:20: Und so ein Traub ist ja mehr oder weniger auch nur ein Mensch und bei uns sehr genauso.
01:37:24: Wir brauchen diese Erholungsphasen zwischendrin, können richtig Power geben unsere acht Stunden wie auch immer lang.
01:37:29: und ohne diese Regenerationsphasen was teilweise in anderen ähnlich warmen Gebieten das Problem ist dass diese eben nicht so extrem gegeben sind können die Trauben sich erholen und können dort die Säurewerte behalten können die Frische behalten.
01:37:42: wir haben ja einen Wein dabei eine Eivirindium mit zwölf und halben Lumenprozent was der wahnsinnig leicht und frisch ist und man dort nicht vermutet.
01:37:51: Aufgrund dieser Klimasituation hat man dieses Extrem- und dieses Kaltwarmen beides in einem Gebiet, was das Ganze so spannend macht.
01:38:00: Ja
01:38:00: diese Tagnachtabditur von um die zwanzig Grad und dann halt auch die entsprechende Feuchtigkeit, die dann dementsprechend dann auch noch mit einhergeht machen es halt dann auch möglich dass dieses Weinbaugebiet halt Also produzieren kann, wie sie dann letztendlich produzieren mit dieser dann doch sehr leganten Frische innerhalb der Weine.
01:38:25: Niederschlag ist auch ein Riesenthema dort?
01:38:28: Der ist ja im Vergleich zu anderen Gebieten relativ gering.
01:38:33: also er hat so um die vier bis sechshundertfünfzig Millimeter Niederschlag.
01:38:38: und das spannende für viele dass es noch gar nicht mal so gering.
01:38:42: selbst die Champagne hat nur um die.
01:38:46: also auch hier gibt es Gebiete, die recht wenig Niederschlag haben.
01:38:50: Aber dort ist es die Verteilung dass der Niederschlag extrem verteilt ist nicht zu intensiv in irgendwie ein zwei Monaten Alamo-Zoom.
01:39:00: daher rutscht Donald das er mit vierzig bis sechzig Millimeter über die Wintermonate verteilt is und im Sommer halt nahezu kein Niedarschlag iess.
01:39:09: Also zwischen Mai Juni Und September, Oktober hast du kaum Niederschlag.
01:39:14: Was zum einen eine absolute Planungssicherheit für die Winzer bedeutet?
01:39:19: Dass sie nicht sowas bei der Lese mit einplanen müssen und was halt ein Europan-Thema ist.
01:39:23: Zum anderen natürlich für verschiedene Schiedlinge ganz wichtig ist dass diese nicht so die Chance haben dort zu vegetieren.
01:39:30: Das sind Arten.
01:39:31: dann durch diese sandigen Gülden, da hat die Renage also diese Speicherfähigkeit, dessen das der Niederschlag... von den Sommermonaten dann doch relativ gut verteilt ist, so dass die Pflanze sich damit oder die Natur damit relativ gut haushalten kann.
01:39:51: Und mit dem Zeitraum wo es dann halt trocken ist und wenig Niederschläge gibt, man hat den Pflanzenschutz auch entsprechend leichter, das nicht die Problematik mit Perro und so weiter ein Refortas.
01:40:08: Wenn ich jetzt mit einigen Wintern spreche, mit dem Wetter was wir aktuell haben, so Mitte zwanzig Grad, eilvonzwanzig, achtundfanzig grad und für Regen das gemeldet.
01:40:19: Blütezeit.
01:40:21: Du weißt selber, das ist ein Paradies für Pilze.
01:40:24: Da gehen jedem Winzer die Nackenhaare hoch wenn er den Wetterbericht für die nächste Woche sieht weil er genau weit da ist und dementsprechend dadurch dass da dann über die Trockenheit hast du damit als Winzer eine Baustelle weniger.
01:40:38: Das
01:40:38: ist auch so.
01:40:39: der Grund, um da die Brücke zu schlagen für die Lodi-Routes?
01:40:44: Es ist mit einer der ältesten Nachhaltigkeitsprogramme für den kompletten US-Markt.
01:40:53: ich glaube so wie ich das gelesen und auch verstanden habe Schämen wir da jetzt böses bei.
01:40:59: denkt aber dass du natürlich in solchen Regionen das denken verbindlichen Regeln dir etwas leichter fällt als wenn du da mit anderen klimatischen Wetterbedingungen Herausforderung zu tun hast, wo man sagt vielleicht halten wir uns dann doch lieber irgendwie noch eine Tür offen die in eine andere Richtung zählt.
01:41:23: Und es ist mit.
01:41:24: ich habe der fünfundetiehtausend Hektar insgesamt für Lodai also nicht nur für den Weinbau auch mit einem der größtfünfundeteiten Hektare auf.
01:41:35: So, da ist schon sehr groß.
01:41:37: Also nicht nur den Weinbau sondern auf die ganze Region zieht weil das gilt dann ja nicht nur für den Weinbaus sondern auch für das gesamte landwirtschaftliche Thema in Lodl.
01:41:50: Was ich interessant finde ist, dass du sagst das man natürlich ein leichtes Reden hat.
01:41:54: Wenn man nicht diesen Pilzdruck hat wenn man nicht diese klimatischen Probleme hat die man teilweise in Europa hat wo dieser Umstellung hin auf nicht nur sustainable sondern eben auch biologisch und biodynamische Weinbau wesentlich leichter fällt.
01:42:09: es haben wir teilweise in Spanien auch was sich bei diesen Lodder Rules die Anfang zweitausend entwickelt wurden um mehr oder weniger systematisch-ökologischen, verantwortungsvollen vor allen Dingen auch langfristig stabileren Weinbau zu gestalten.
01:42:24: Dass man weit darüber hinaus gedacht hat also dass es da nicht nur um Pflanzenschutz geht sondern das es eben um Weinbergsmanagement geht allgemein um Bodenpflege, Erosionskontrolle, Begründung der Derbzeilen dem Pflanzenschutz natürlich als solches, aber eben auch um das Wasser- und Ressourcenmanagement.
01:42:41: Wenn man damals ein Tisch realisiert hat, dass man Wasserprobleme hat.
01:42:45: Dass man auf der einen Seite natürlich Dry Farming machen kann.
01:42:48: Einige das auch machen gerade mit alten Rebanlagen Aber viele einfach bewässern müssen Um zum Einen den kalkulierten Ertrag dann irgendwo zu haben überleben zu können Man versucht eben ganz bewusst mit dem Wasser umzugehen und versucht Sachen aufzubauen oder Situationen aufzubauern zu konstruieren, um das ganze nachhaltig langfristig zu gestalten.
01:43:12: Und somit auch als Lehrstück für den Rest der Welt dann irgendwo zu dienen.
01:43:15: Und was ich eben sehr, sehr gut fand, dass solche Sachen wie soziale und betriebliche Verantwortung dort mit reinspielten.
01:43:21: Also Arbeitssicherheit, Schulungen von Arbeitskräftendokumentationen vom Betriebsprozessen
01:43:26: usw.,
01:43:27: dass man das dort alles in diesen Loadout-Hus mit aufgenommen hat – auch die Nachhaltigkeitsbewertung.
01:43:33: Dass man das mit einem Punktesystem klassifiziert und die Betriebe, die dem angeschlossen sind, eine Mindestpunktzahl erreichen müssen um ihm dazu zu gehören und das mit regelmäßigen externen Ordens dann eben auch begleitet beziehungsweise untermalt wird.
01:43:47: Also man denkt in allem so einen Schritt weiter, wenn ich zurückdenke um Anfang der zweitausender Jahre wüsste ich in Europa nicht viele Gebiete oder nicht viele Vereinigungen die das so tiefsinnig angehen und versuchen zu leben?
01:44:03: Ich bin da voll und ganz weit hier und ich glaube dass in diesem Gesamtkontext, wie man Kalifornien insgesamt betrachtet.
01:44:13: Dass da schon ein extrem weites Vordenken ist dass sich halt auch die anderen Regionen sicherheit auch genau an diese diese Regeln die dann ja der amerikaner steht auf diese Zertifikatsthematik dem dann halt auch mit anschließen oder beziehungsweise sich dann auch aus diesen Portfolio dieser Regeln, die halt weit über den wirklichen Weinberg hinaufgehen.
01:44:42: Anschläden.
01:44:45: Als ich das erste Mal gelesen habe und mir gesagt, dass kannst du in den USA wahrscheinlich nur so in Kalifornien anfangen zu denken umzusetzen weil Kalifornin da ja dann doch schon sehr progressiv sehr weit in die Zukunft denkt Wie es dann halt auch abseits des Weinbergs ist.
01:45:05: Sei's mit Wasseraufbereitung, sei´s mit den Solarpanels.
01:45:08: Sei´s aber auch im Kontext zum Human Resource.
01:45:13: Mit der Verantwortung wie mit dem Menschen da oben gegangen wird finde ich extrem spannend.
01:45:19: und auch wo wir, okay wahrscheinlich auch immer aus einer ganz leicht arroganten Sicht auf die Amerikaner schauen wenn man sich Das in den Gesamten anguckt, ja.
01:45:30: Wenn du dir aber Kalifornien als Einzelnis herauspickst musst du sagen okay die sind da schon sehr weit und denken da der weit um die Ecke wo wir in Europa vielleicht ein bisschen im Dornbrüßchen schlafen bei manchen Sachen legen.
01:45:44: Sehe
01:45:44: ich da genauso?
01:45:45: Und letztlich sagen die Kalifornier auch wie es ist keine Amerikaner oder sind halt nur bedingt Amerikanern und Situationen wie diese zeugnet sich dafür oder stehen sind wirklich dafür, dass sie versuchen innovativ.
01:45:59: Also
01:46:00: sehr progressiv das Ganze gedacht und extrem spannend dann auch wieder für uns in dem Kontext, dass man da immer mal wieder reingeht, dass sich damit immer wieder auseinandersetzt.
01:46:15: Dementsprechend findet diese Diplote auf Thematik die du jetzt hier im Podcast mit aufziehst, extrem spannend weil muss man sich auch ehrlich machen Wenn es nicht irgendwo eine konkrete Anlass gibt, dann läuft das ein bisschen mit.
01:46:32: Aber so wirklich den neuesten Update dahinter kriegst du nicht.
01:46:35: Muss man da auch die Kollegen nennen, die da ja wirklich Memores, die dann trüben waren oder mit Justin was da wieder an neuen Erkenntnissen und Aktualisierungen dabei gekommen
01:46:52: ist.
01:46:52: Wir haben auf der einen Seite die Gesamtsituation, wo es überhaupt situiert ist.
01:46:56: Wir haben die Größe.
01:46:57: Wir erwähnten die Wienproduzenten oder Weingüter, das Klima war zwischen fünfzehn und vierzig Grad jongliert.
01:47:07: Also je nach Sommer-, Winter- und auch Tag-, Nacht haben die Databricks erwähnt den Niederschlag, der gar nicht so fatal gering ist wie man sich das vielleicht eigentlich üblicherweise vorstellt, sondern durchaus präsent ist haben einen gewissen Innovationsgeist, das alles ist fundiert in der Geschichte.
01:47:25: Dies finde ich relativ spannend aber auch sehr eigen.
01:47:28: im Vergleich zum sonstigen Kalifornienabis begann dort auf die gleiche Weise wie es überall begann nämlich mit Gold.
01:47:35: Emalige Goldkäfer oder eine der Zentren was diese ganze Goldkäver... Thematik Worldwide Rest damals angegangen ist und wie das dann so ist.
01:47:47: Wenn du irgendwo ein bisschen Gold findest, dann willst du auch was zum Feiern haben und was brauchst du zum feiern?
01:47:51: Guten Wein!
01:47:52: Ich habe gesehen, dass der Gold in Koloma entdeckt wurde.
01:47:56: Und in den letzten Jahren hatte es dort um die Eintausendeinwohner und bereits vier Jahre später hat es um die oder weit über dreißigtausend Einwohner, als wenn man sich diese Relation mal vorstellt in vier Jahren wandern dort dreißigtausend Menschen in Siedeln an.
01:48:13: Teilweise erfolgreich, dann weniger, das entsteht eine eigene Industrie.
01:48:16: Die brauchten natürlich alle Nahrung Fleisch Gemüse und nicht zuletzt Juhu Alkohol und deswegen entstand da natürlich eine ganze Generation komplett neu, auch eine ganz eigene Kultur.
01:48:28: Spannend fand ich dass dieser Name Lodai ja eigentlich von italienischen Einwanderern mitgebracht wurde und nach einer Stadt in der Lombardei in Norditalien benannt wurde.
01:48:39: Wird dann wie du gesagt irgendwie das erste Gold gefunden im Achtzehn Paunvierzig und das tu quasi vierzig Jahre später Also Budoz.
01:48:51: Achtzehn, Acha.
01:48:52: Sechsundachzig.
01:48:54: aus der Zeit kommen dann schon irgendwie die ältesten Sinfandel-Rebstöcke, die dann da irgendwo teilweise noch so als knüchrig dann irgendwo unterwegs sind.
01:49:05: Die aber interessanterweise also nach wie vor gefliegt werden?
01:49:09: Teilweise gibt es ja auch uralte Sensoranlagen, also nicht nur Sinfandell, die aus Achtsehnachzig, oder die in Achtzenachzig gepflanzt wurden... Das finde ich immer so ein bisschen tricky, wenn man sich informiert.
01:49:21: Wenn man nachliest werden teilweise Zinfandel-Riebanlagen die älter als zweihundert Jahre sind dort angegeben.
01:49:29: es ist aber rein theoretisch oder faktisch zumindest meines Wissens oder Ermessens nach absolut nicht möglich weil Zinfandell um zwei achtzehn zwanzig achten dreißig Ich kann dieses Wort nicht ausbrechen.
01:49:43: Messe zu Sitch gepflanzt wurden oder eben kultiviert wurde, aber erst um vierzehn, achtzehnt, fünfzig nach Kalifornien beziehungsweise nach Loday kamen.
01:49:54: und da gerechnet sind die Hundertfünfzig Jahre alt gibt es auch noch.
01:49:57: das sind auch die Anlagen, die eine gewisse Stressresistenz und was auch Resilienz haben die dort mit dem Klima sehr gut umgehen können.
01:50:05: Aber interessanterweise liefern sie nicht frappierend weniger Ertrag als Anlagen, die für sich fünfzig Jahre alt sind.
01:50:14: und das sind dort eben auch keine Rebanlagen, die extrem selten sind.
01:50:19: Sonst so selten ist es gar nicht zu finden und durch diese sandigen Böden, die es dort gibt gab es dort nur begrenzten Reblausproblematik.
01:50:27: Welche Reblause?
01:50:28: Du hast es schon erwähnt wir haben ähnliches Phänomen ja in der Riocha gehabt wo wir teilweise so dieses Sandinseln haben und die Reblau sich extrem langsam in diesen Sandboden vermehrt und fortbewegt, dass natürlich erschützt letztlich gegen die Reblos war.
01:50:43: Und wir dort eben Wurzel-Echte-Sinfandelanlagen finden wie sonst eigentlich nirgends in der
01:50:49: Welt.
01:50:49: Genau, also sehr mit Better Vines One Yacht, die ja da wirklich mit diesen wirklich alt Bestandern letztendlich haben.
01:50:57: Was in der Historie dann ja noch irgendwo extrem spannend ist?
01:51:02: Also dafür das das ABA insgesamt eigentlich erst vierzig Jahre alt ist Region da hundertfünfzig Kilometer von San Francisco konzentriert hat dann doch relativ hoch im Norden, also wirklich heiß und trocken ist.
01:51:21: Und wenn du ein bisschen weiter runter gehst, dann halt dann doch etwas kühler ist in diesem kalifornischen, na ich nenn es jetzt mal Unternehmergeist die USA der ja wirklich sehr bewegtige Geschichte dann auch gehabt hat.
01:51:36: im Kontext zu Wie geht man mit Prohibitionen um?
01:51:41: Was machst du als Feinbauer, dass die ja halt dann auch wieder diese prokresive Denken was wir schon bei den Lolliwools hatten.
01:51:50: Dass man da dann sagt naja gut wenn mal kein Weinmarkt draus machen dürfen oder sowas, dann verkaufen wir halt die Trauben weiter so das da halt gar nicht krass gerodet wurde weil wenn Du als Winecrower oder als Winzer gesagt bekommst und ab heute bitte keinen Alkohol mehr Na ja, was machst du als Salaiers?
01:52:08: Du grobst raus und pflanzt nicht Mandeln oder Äpfel.
01:52:12: Gerade
01:52:13: dort, was auch in anderen Regionen gerade im Nerv war bzw.
01:52:16: ins Sonoma passiert ist.
01:52:19: ich glaube in Loday war es insofern anders dass man als Grundlage nicht unbedingt diese Weinproduktion hatte sondern man mehr Traubenglieferant war in vielen Phasen eigentlich der Entwicklung.
01:52:33: also Das kam dann im Prinzip, was man auch an den Namen sieht.
01:52:37: Es kamen die Deutschen und die Italiener, die Schweizer, die Portugiesen kauften Land, bauten teilweise Obst aber eben auch Wein an.
01:52:44: Und dann kam, du hast es schon erwähnt also in fünfzig oder siebzig Jahre später kam die Prohibition.
01:52:51: Da hatte Lodi den großen Vorteil dass die ja eine sehr eigene Rebsorte hatten Den Flame Tokai, das eigentlich mehr eine Tafeltraube war die so ganz leicht rosa ist und sehr, sehr fruchtig schmeckte.
01:53:06: Und die man dann auch als Tavitraube verwenden konnte.
01:53:10: Interessant du hast es vor uns schon erwähnt warst dass man diese Boxen versendet hat mit diesen Trauben und draußen dran geschrieben hat bitte die Trauben nicht zerstampfen, nicht für dreiundzwanzig Tage im offenen Bereich stehen lassen weil es könnte Wein draus werden.
01:53:29: Und sie gingen aber eben aufgrund dessen Millionen Kisten jährlich Richtung Osten, also die gesamte USA hat letztlich davon profitiert.
01:53:39: und diese Rebsorte Flamentocker.
01:53:42: Ich weiß nicht ob du die jemals auf dem Label gesehen hast ich eigentlich nicht mehr
01:53:46: habe.
01:53:48: Also ich hab sie gegessen da drüben weil ich hab so ein Tempest jetzt guckst du das ja?
01:53:57: Aber dann halt wirklich als Tafeltraube, weil wir sind ein paar Tage daher da gewesen und du weißt ja selber wie das mit den Grocery Stores ist.
01:54:07: Und wenn du da irgendwo einen Markt siehst unter einer Küste an der Bay, wenn du Richtung Alcatraz guckst, da ist so'n kleiner Markt gewesen.
01:54:15: Ich gesagt ich muss unbedingt ein bisschen Obstfottern oder sowas.
01:54:19: Und da gab es dann halt dieses flähen Türkei und ich hatte das den Teibokan nicht auf dem Schirm.
01:54:23: Ich habe halt nur gesagt, hey, Türkeitrauben hier?
01:54:26: Matheka, kein Sinn!
01:54:27: Und dann war kurz da sich auseinandergesetzt worden schon irgendwo ganz lustig.
01:54:31: Es ist halt super saftig
01:54:33: süß.
01:54:34: Aber lecker!
01:54:35: Aufgrund aber der Kerne verschwand sie mehr und mehr vom Markt und wurde durch kernenlose Traubenarten ersetzt...
01:54:44: Also wie gesagt, ich bin mir mit dem Flan Tokai tatsächlich bei mir so eingebrannt.
01:54:48: Die mag wahrscheinlich dann irgendwie eine adaptierte Kreuzung gewesen sein.
01:54:53: Weil da waren vermehrtismäßig wenig drinne aber der Name hat sich bei mich so eingebrandet weil Tokai da reagiert das so mal hier.
01:55:02: Was ich zum Beispiel sehr interessant fand wenn wir gerade die Prohibition hatten ist ja innerhalb dieser zwölf, dreizehn Jahre die dort existent war.
01:55:10: Ein Jahr was für den Kaliponischen Weinburg gar nicht so interessant ist sehr, sehr markant.
01:55:15: und das neunzehnt, zweinzwanzig als in Loday der in Italien geborene Cessare Mondavi, der von achtzehn drei in Achtzig bis zu Neunzehn fünfzig gelebt hat sich niedergelassen hat und letztlich dort oder bevor er sich dort nieder gelassen hat zwei Söhne gezeugt und bekommen hat, also seine Frau hat die bekommen.
01:55:34: Die für den kalifornischen Weinbäuer extrem wichtig und bekannt waren Robert Mondavi und Peter Mondavi.
01:55:42: Und wir haben dort eben mit einem Großhandel für Weintrauben begonnen und ihre Geschäftstätigkeit... begonnen, bevor sie dann später in den Norden Richtung Napa gezogen sind und die Söhne mehr oder weniger ihr im Herrium dort aufgebaut haben.
01:55:56: Aber später auch wieder zurückgegangen sind und in Woodbridge – also Mehr-oder-Winniger so als keine Homage an ihre Herkunft oder als die erste wie nur viele Begegnung diese hatten – dort die Woodbridge-Schöllerei innoviert beziehungsweise aufgebaut.
01:56:11: Aber ich finde, Mondavi sollte man auf alle Fälle erwähnen.
01:56:14: Gerade wenn man über Lodai redet und der...
01:56:18: Wie du sagst das ist dann ja genau dieses Thema, dieses Kulturgut die Kulturpflanze Wein ist natürlich mit den europäischen Einwanderer darüber gekommen Und dass natürlich dann Mondavi aus Italien was damals ja wahrscheinlich eines der wichtigsten Weinbauländer nach wie vor der Welt gewesen ist Dass da ein Italiener der wahrscheinlich maximal prägend mit seinem oder die beiden Söhne maximal prägend dann für den kalifornischen Weinbau, oder für den gesamten US-Weinmarkt maximal prädent gewesen ist.
01:56:54: Dann halt genau in dieser Region aus diesem Kontext heraus als Traumproduzent, als Tafeltraubenproduzent ja eigentlich die ersten Schritte gemacht hat.
01:57:04: Was man dort dann, glaube ich auch zu der Zeit beziehungsweise während der Prohibition danach erkannt hat oder ihn realisiert hat dass man Lodai immer Geld verdienen konnte.
01:57:13: Und es war natürlich auf der einen Seite toll weil's den Leuten dort relativ gut ging aber... ...es waren natürlich zum Lasten des Images.
01:57:20: also dadurch hat eigentlich Lodae von... ...oder direkt nach der Proibition fand dort auch niemand so eine Rekultivierung statt das sich Weingüter neu definiert haben wie im Nagra zum Beispiel bis... Hat eigentlich niemand über Herkunft gesprochen, hat niemand wirklich Trauben gesprochen.
01:57:38: Sondern einfach... Es war so dieses typische Arbeitergebiet also das Gebiet hat gearbeitet als Lieferant für Trauben, für einfachste Weine hat im Prinzip die Grundweine für du hast es erwähnt Gallon Constellation beziehungsweise andere Großgenossenschaften geliefert.
01:57:54: aber die eigentliche Individualität war dort nicht und die Revolution begann ja dann eigentlich erst neunzigzechsten achtzig Als die AWA Loda entstand.
01:58:02: Genau Das ist fast so sehr gut zusammen.
01:58:07: Und für dich Jahre ist ja im Weinbau Kontext, der einen Wimpernschlag von man das so sagen möchte.
01:58:18: und trotzdem ist dann in den letzten vierzig Jahren da halt genau diese Zukunft denken hat dann wirklich stattgefunden und es ist ja in einer Transformation die extrem schnell dann auch geht.
01:58:35: Und ich glaube, dass da auch schon wieder so ein bisschen dieser kalifornische Spirit dann dieses okay wir machen es jetzt sondern stattfindet und das Ganze dann halt auch weil er in die Zukunft tragen zu kann.
01:58:50: Und letztlich warst du ja wahrscheinlich eine Identitätssuche.
01:58:53: also wenn man sagt ok wir wollen Richtung Qualität gehen wir wollen in Richtung Individualität gehen was ja dann mit der Suche der einzelnen EVAs oder dem Ausloben der einzelne EVAs, dann letztlich passierte.
01:59:06: Guckt man was macht?
01:59:08: Man selber anders als andere und natürlich war dann auf der einen Seite diese Otweinerin ist aus dass man sich dessen bewusst wurde.
01:59:14: wir haben alte Rebanlagen.
01:59:17: dann ist es auch die Vielfalt, also es ist ja mehr oder weniger das Labor Kalifornie.
01:59:23: Man probiert so viele Sachen aus, die man sich woanders nicht traut.
01:59:26: Also dadurch dass die Weine dort günstiger sind, das Risiko wenn's eben mal nicht funktioniert etwas geringer ist als jetzt im Naber, wo die Flaschen an eben hundert Dollar oder in damals vielleicht irgendwie zwanzig dreißig fünfzig Dollar kosten.
01:59:39: Wenns nach hinten los ging, dass man nicht gleich einen wirtschaftlichen Bankrott hatte, konnte man Sachen probieren Und hat so mit eigentlich immer die Nase vorn im Vergleich zu anderen Regionen gehabt.
01:59:53: auch immer Personen, die das Ganze nach außen stellen muss.
01:59:56: und wenn man sich so einen Namen für Lodai merken möchte dann ist es wahrscheinlich Randy Cabaroso.
02:00:02: Das ist ein Autorein-Historiker im Botschafter für Lodi Weine gewesen.
02:00:06: er hat alte Weinberge dokumentiert, hat die Familiengeschichten dokumentiert und verschiedene verschwundene Rebsorten wieder aufleben lassen und wahrscheinlich halt jede Region sein Kommunikationsgott übernimmt.
02:00:19: ...
02:00:22: in dem Kontext was experimentieren und... ... zukunftsrechtlich denken, warum würde ich vielleicht schon mal den ersten Wein reintesten?
02:00:32: Find' ich sehr gut.
02:00:33: Wie würdest du anfangen?
02:00:34: also wir haben ja extrem unterschiedliche Ausrichtungen.
02:00:37: Wir haben zwei Rote, die wir versuchen möchten.
02:00:39: Wir haben einen Weißbein Und einen der so sinnbildlich für mich, für den Innovationsgeist der Region steht ein Wermut.
02:00:48: Genau, ähm ich Würde vorschlagen, wir starten mit dem Alvarinio.
02:00:56: Machen dann die beiden roten und zum Abschluss machen wir den Wehrmut.
02:01:01: Für dich
02:01:01: gut!
02:01:01: Aber der Wehrmutter ist operativ und dann weiß Rot-Rot?
02:01:04: Könnte man auch aber ich glaube fast dass man dann gespackelig so belegt ist.
02:01:08: das schade gerade für den weissweinen wäre Die Feinheiten nicht wahrzunehmen welches ich finde genau das letztlich diesen Wein auszeichnet und besonders macht also gar nicht dieses laute Plakaktive was man vielleicht Was viele mit Kalifornien verbinden, sondern sehr viele Feinheiten und eine gewisse Eleganz?
02:01:23: Dann würde ich für dich sagen machen wir das doch am besten in der Rennfolge.
02:01:27: Weil dann der erhöhte Alkohol, diese Konzentrationen im Bermut, dann hinten raus, dann auch für die Sinvendell oder für den Sinvendell... Das extrem schwierig macht war ja da die Expression dahinter extrem elegant und sehr fein.
02:01:42: Hattest du schon mal eine Iverinio außerhalb von Spanien?
02:01:46: Außerhalb von Galizien bestimmt, aber außerhalb
02:01:50: aus Europa noch nicht.
02:01:54: Ich wusste auch keine Region die verrückt genug ist solche Riepsorten also eben auch wie Silvana, wie Kerner, wie Shen & Blanc anzubauen und zu versuchen da eben was ganz eigenes heraus zu generieren, weil diese Rebsorten ja mehr oder weniger durch die Regionen gebrandet sind.
02:02:11: Geschmacks stylistisch gebranded sind und dann... ...diese komplett anders anzugehen.
02:02:16: das ist hier schon so kurz vom Wahnsinn.
02:02:18: Ist es?
02:02:18: Ist es absolut!
02:02:19: Und ist es denn glaube ich... Also wenn du es außerhalb irgendwo noch verwendest, dann sind's halt über die einzelnen Charaktere, die dann halt irgendwo viel gereizt sind, viele unterwegs gewesen sind, die das irgendwo mal mitbringen in der Minimengel machen.
02:02:35: Hier ist es ja weniger auf eine Person oder auf ein Weingut dann irgendwo geblendet, sondern hier ist es wirklich dieser Spirit, dieser ganzen Region die diese Gänze einfach trägt und das ist halt extrem spannend zu sehen.
02:02:50: Dieser Innovationsgeist dieser Mut und im weitesten Sinne auch dieses Verrücktsein, naja da machen wir halt über hundertfanzig Rebsorten wird schon schiefgehend.
02:03:00: Hast
02:03:00: du die jetzt erst aufgemacht oder hast sie vorher geöffnet?
02:03:02: Ja, die haben Freitag schon aufgemacht und hat da mal reingetestet.
02:03:05: Ist aber unglaublich Stabiles... Hat sich ja nie fast gar nicht verändert!
02:03:09: ... ist
02:03:09: von der Klingebrick Winery.
02:03:11: Diese wurde im ich meine zweitausend von Stephen Laurie Felton gegründet.
02:03:16: Sie sind in der fünften Generation sind sie Grey Pearls also ganz ganz klassisch in Lodai Und die Tochter Farrer-Felten.
02:03:23: Repräsentiert ist im Prinzip sechste Generation stark neben Betrieb eingebunden und versucht Einfach weine teilweise neu zu denken.
02:03:31: der Wein ist erstaunlich.
02:03:34: Nicht erstaundlich, weil es klingt negativ aber doch erstauntlich hoch bewertet.
02:03:38: also hat immer so um die Zwischen neunzig und sechstenneinzig Punkte überall bekommen sei dahingestellt ob das jetzt von der wanz oder nicht von relevantes ist.
02:03:45: Aber wenn man ihn probiert und mit dieser doch sehr eigenen Ausstrahlung auch für die für diese Rebsorte, die in Galizin ja immer dieses klare puristische, dieses leicht salzige hat.
02:03:59: Habe ich hier eine ganz andere Interpretation.
02:04:01: dieser Rebsort?
02:04:01: Er wirkt insgesamt, wenn man das zum galitischen Aiverrindo irgendwie vergleicht sehr rund, sehr harmonisch.
02:04:09: Da ist eine ersterreptolle Fruchter drinne.
02:04:14: Als ich das erste Mal da reingerochen und geingeschmackt habe war Der Riesling Esk, würde ich fast sagen.
02:04:21: Ich habe da so ganz viele Riedling-Parallierungen ein bisschen drin gehabt.
02:04:24: Du hast da eine sehr schöne Fruchtaussage.
02:04:29: Da ist bitte zurückgenommen was man sonst von dem Ivarino eigentlich erwartet und eine extrem harmonische Säurestruktur was dann auch schon wieder sehr überraschend ist.
02:04:43: unten sehr moderater Alkohol.
02:04:44: also das ist insgesamt sehr gut eingebunden Zwölf und halb ist das halt sehr kür, sehr elegant.
02:04:51: Sehr saftig!
02:04:52: Also ich finde es in der Nase in der Tat relativ prägnant und kann auch deine Parallele hin zum Riesling ziehen weil er hat diese typischen Fürsicherrom als würde man so Fürsichfleisch richtig aufschneiden und hätte dieses für sich fleischige In-der-Nase am Gaumen die vielleicht aprikosike eine ganz spannende, also in der Reität kann man nicht riechen und man hat so das Gefühl, man hat dieses leicht würzige, das angenehm strukturierte mit dabei.
02:05:22: Leicht zitronige aber so diesen Zitronenabrieb ein leichte Facette dadurch Aber richtig saftig!
02:05:28: Man kriegt richtig Appetit wenn man nur dran riecht Und am Gaumen hat man einen wunderbar vordergründigen Druck oder habe ich das zumindest?
02:05:36: Ganz interessante Geschmacksfülle und er zieht und schwänzelt so ganz sanft nach.
02:05:40: Wirkt er richtig animierend?
02:05:42: Man merkt die Leichtigkeit, aber ich hätte dem Blinn probiert wahrscheinlich noch nicht mal zwölfenhalb zugesprochen, sondern ich finde der schmeckt leichter.
02:05:50: Ja beim Alkohol und so für die... ja zwölf, zwölfinhalb weil er halt nicht diese Spitze Säure hat, die ich dann erwarte wenn wir unter zwölfe gehen, sondern er halt dieses sehr schöne Frucht Spiel hat, wie sie sagt.
02:06:09: Aprikose habe ich da.
02:06:12: Naschbirne hatte ich ganz kurz in der Ankung.
02:06:15: Diese Kombination Apfelbirne fand ich extrem und diese pohre Saftigkeit.
02:06:20: Aber Gaum packt er richtig zu?
02:06:23: Da geht es dann aber weniger darum dass man viel mit Tannin oder Grip arbeitet sondern das ist so ein Fruchtschleier der sich auf die Zunge legt mit einer ganz tollen Eleganz einmal schön durchzieht.
02:06:38: Sehr elegant, eher in der Mitte vom Gaum und hinten raus so richtig schön lange ausdriftet für zwölfenhalb und auch in der Jugendlichkeit extrem präsent dann noch lange.
02:06:50: da
02:06:51: ist natürlich nur Edelstahl also kein Holz wurde relativ schnell vergorn kühlvergoren um die frische der Aromen zu bewahren.
02:07:00: wo ich finde das es sehr gut gelungen ist ist für mich auch gar nicht so sehr nur der Trinkwein, sondern ich glaube gerade zu Seafood.
02:07:07: Also was man sich in diesem kalifornischen Kontext so wenig vorstellt macht das richtig viel Spaß da also nicht preislich um die dreizehn-fünfzehn Euro je nach Anbieter und das finde ich eigentlich sagenhaft!
02:07:19: Also diese Preisseistungsrelationen die man dort findet eben auch im Vorurteil Kalifornien Spannend, ich hab den aber noch nie auf dem deutschen Markt gesehen.
02:07:28: Ich weiß gar nicht ob der angeboten wird ist dass die auch einen Sparkling Ivarino haben im Weihengut?
02:07:33: Das wäre auch was, was mich wahnsinnig interessieren würde.
02:07:37: Okay, Sparkling Avarino, das klingt wild!
02:07:42: Was ich hier extrem spannend finde du hast es ja gerade schon ein bisschen angesessen Es geht gar nicht einfach nur, dass du da jetzt irgendwie nen coolen einfachen Trinkwein für beide Glas hast sondern... Sie ist hier, glaube ich ganz klar von ihr auch die Komplexität gedacht in Speisekontext.
02:08:04: Die wird sich schon ganz klar während des Winemakings also mit Punkt der Lese geschmackt der Traube im Weinberg zu, wie das dann verarbeitet wird.
02:08:15: Wie die schon an Essen gedacht haben was dazu dann irgendwo letztendlich geht weil sonst hätte ihr vielleicht noch ein Teil davon irgendwie ins Holz gegeben um den Wein vielleicht nochmal eine andere Struktur zu geben.
02:08:26: und ich finde hier dieses Seafood wenn du jetzt hier an Ostern denkst finde ich extrem spannend, wenn man das kombiniert.
02:08:36: Wenn du so eine Ausdann-Variation, irgendwie wenn du dazu welche pushierst, manche machst du roh oder gratiniert und dazu der Wein kann glaube ich wirklich viel Spaß machen.
02:08:47: Bei welchen Temperatur hast du den?
02:08:49: Welchen Glas?
02:08:50: Ich habe den Stölze Bordeaux-Glas sehr kutipo-einserie
02:08:57: Doch schon großes!
02:08:58: Ja ja doch doch doch Das vertritt
02:09:00: definitiv.
02:09:01: Wahnsinn Fan von großen Gläsern.
02:09:05: Gerade da du in dem Kontext hast, kannst du halt auch nochmal diese ganze Fruchtbombe dann richtig schön mit.
02:09:11: Und er entwickelt sich schneller.
02:09:12: also gerade weil wir jetzt immer so das Probleme haben im Rahmen des Podcasts oder wenn wir ihn am allgemeinen verkosten dass wir immer nur kurze Zeitfenster haben und in größeren Gläsernen hast du eine schnellere Veränderung der Weine kannst die intensiver greifen finde ich als wenn du jetzt so ein kleines Glas hast wo die Früchte zwar intensiver herausgearbeitet wird Aber du immer nur eine ganz kleine Momentaufnahme für den Wein hast.
02:09:35: Und deswegen fließt gut, ein Großglas zu nehmen und damit
02:09:38: arbeiten.
02:09:39: Du hast... In dem Kontext ist bei uns dann halt die Probe ja halt die meisten Weine ehrlicherweise auf Speise, Bering, Kompatibilität.
02:09:52: Da ist es doch so dass die Komplexität der Weine dann doch einen großen Glas dann doch besser durchkommt als im kleineren Glas.
02:10:02: Deswegen bei mir eigentlich immer, immer gerne großes Glas um dann halt für mich die Relevanz entsprechend dann direkt im Glas dann abzubildenden.
02:10:10: Welchen Glas hast du das?
02:10:11: Ich
02:10:11: habe einen CR Fresh also ein relativ klein Glas auf der einen Seite hab aber parallel dazu das Balance also so ein begunderförmiges Glas genommen weil ich das total spannend fand wenn mich die Frucht schon in dieser Komplexität so beeindruckt hat die Greifbarkeit zu definiert fand und wollte, dass er sich entwickelt.
02:10:32: Und ein bisschen Belüftung mit einer breiteren Oberfläche kriegst du so ganz leicht Blütterigaromen.
02:10:36: deswegen fand ich diese Doppelung der Gläser ganz spannend hatte damit auch den Effekt das er im großen Breitere einen begunderähnlichen Balanceglas schneller temperiert.
02:10:47: Ich erst erstaunlich fand, dass im Zuge der Temperierung... ...er trotzdem ganz klar und sauber bleibt.
02:10:53: Also keine Muftöne bekommen, keine irgendwelchen, irgendwelche Vier- oder Paralleltöne, sondern
02:10:59: dieses Saftigkeit in die... Nee, bitte!
02:11:00: Das ist ja nicht schriftisch oder so was?
02:11:01: Wird
02:11:01: das nicht?
02:11:01: Ne gar nicht.
02:11:02: Und daher war es für mich spannend also aus beiden Gläsern zu probieren Macht man eigentlich auch vier zu selten, wir als Profis wahrscheinlich auch zu selte Dass wir Weine immer parallel einschenken und uns damit ein gewisses Entdeckungspotenzial rauben, was Schade ist.
02:11:18: Also wenn es für mich um die Findung geht, für Weinbegleitung.
02:11:23: Ich tete das schon mit drei, vier verschiedenen Geldern am Tisch und dann halt den für jeweiligen Kontext dann irgendwo herauszuarbeiten.
02:11:33: Zum Beispiel so wie du das jetzt hast mit dem Cfresh ist ein Ansatz, den ich zum Beispiel, wenn du in der Weinbar bist oder in einem etwas einfacheren Casual Context wo du so was dann halt vielleicht auch noch als einfach Weinbeiseglas ohne Appenskontext präsentierst, macht das absolut Sinn in diesem kleinen Glas oder in einem kleineren Glas zu arbeiten.
02:11:55: Weil dann hast du natürlich diese Konzentration auf die Säure und auf die Frische Und das zieht dann sehr schön nach einem zweiten Gafnach und wird mir auch umsatzfördernd.
02:12:06: Wenn gehen bei unten natürlich die Abstimmungweinen da übergeht ein Einglaf wenn ein zweites Glas nachbestellt wird, aber die meisten Gäste lassen sich ja bei uns dann noch auf die Weinbegleitung ein und haben dann eigentlich über ihren Arm der schon den deen Weinkontext komplett strukturiert und aufgebaut.
02:12:26: Wie viel Temperatur hast du?
02:12:27: Hast du einen eher frisch kühlknackig bei fünf Grad oder hast du ihn bei zehn zwölf?
02:12:31: Ich würde sagen wahrscheinlich so bei sieben oder sowas.
02:12:33: das der hat jetzt gerade sieben
02:12:35: Die Frischsteht ihm auch gut, ne?
02:12:36: Also ich merke dann auch dass er durch die Lebendigkeit eher noch betont wird als durch das im großen Glas langsam temperierter.
02:12:44: Genau wie seit dem kleinen knackigen Kontext zieht es echt gut durch.
02:13:19: Sondern ein Weißwein, der dich mit einem schiefen Grinsen ansieht und sagt... Ich komme aus dem tiefen Sand der Mokolomie River AVA.
02:13:28: Und Zinfandel die Könige sind!
02:13:30: Aber warte bist du mich trinkst?
02:13:31: Ermerkst Du warum Alvarino hier nicht nur überlebt sondern die Bühne bespielt.
02:13:38: Das ist kein Wein.
02:13:39: das ist ein mutiger Brückenbau zwischen der alten Welt Ein komplett neuen Spielplatz.
02:13:44: Ein Beweis, dass Loday nicht nur sinnvoll der König ist sondern ein Ort der Rebsorten aus Spanien um genau zu sein Galizien einlädt sich hier komplett neu zu definieren ohne je die eigene Identitätsverlierung Und?
02:13:56: ... ... und das perfekte Bedingungen dafür geliefert hat.
02:14:00: was dieser
02:14:01: Wein braucht?
02:14:01: Frische Ballons und diese unverwechselbare Lebendigkeit die aus dem Terror auf der einen Seite kommt und eb nicht aus dem Kellertrikasten, sondern aus der Außergewöhnlichkeit dieser Rebsorte.
02:14:13: Aber beginnen wir genau dort wo dieser Wein seinen Charakter holt in der McCollummy River Avay!
02:14:18: Das Loda ist größtes und eines der ältesten Subgebiete benannt nach dem Fluss, der aus der Sierra Nevada kommt und dessen alluviales Erbe den Boden trägt.
02:14:29: McCollummy stand aus der Sprache der Mywalk Indianer und bedeutete singemäß Ort der Fischernetz, ein Hinweis auf die fruchtbaren wasserreichen Böden.
02:14:37: Die hier seit Jahrhunderten Leben ermöglichen!
02:14:40: Die Tokai Sandy Loam Series dominiert fast dreißig Meter Tiefe feine putrige alluviale Sande.
02:14:48: Sande und Lehme, die aus den Flussablagerungen entstanden sind.
02:14:52: niedriger Tonanteil gute Drainage perfekt für Reben, die tief Wurzeln müssen statt fett und faul zu werden.
02:14:58: Und dann Alba Rignon in diesem Gebiet.
02:15:00: Das ist kein Zufall, sondern ein cleverer Schachzug.
02:15:04: Die Riebsorte stand aus den kühlen-atlantisch geprägten Teilen.
02:15:07: in Spanien feucht mineralisch Säurestag und Loday.
02:15:11: speziell im Macalmy River finden sie eine überraschende Heimat!
02:15:15: Es ist wie einen galitzischer Fischer der den Central Valley zieht und merkt Der Sand hier gibt mir genau die drinnen, die ich brauche.
02:15:23: Und die Brise hält mich wach!
02:15:24: Klinkerbrick hat sogar eigene Chardonnay-Bestände auf Albarinio umgefrofft.
02:15:29: Ein Risiko das sich ausgezahlt hat und zeigt?
02:15:31: Die Familie denkt nicht in Traditionen fest, sondern in Möglichkeiten... ...die Klingerbrick Winery und die Felden Family ist der menschliche Teil der Geschichte,... ...der dem Wein so authentisch macht und mit sechs Generationen tief in Lodai verwurzelt ist.
02:15:45: Die Familie kam über Deutschland, Russland...?
02:15:48: Der Coater in Central Valley.
02:15:50: Pflanzen zuerst, ja Wassermelon und er kannten dann ganz schnell.
02:15:53: dieser Boden dieses Klima!
02:15:54: Das ist für Weintrauben gemacht.
02:15:56: Seit dem späten... ...Achzehnhundert der Jahren Zinfandel Tokai Karinian Alicante Boucher Alter eben die bis heute stehen Und erst Dief und Lori Felton.
02:16:07: In fünfter Generation haben zweitausend den Sprung gewacken eine eigene Kellerei gegründet Mit einem einzigen Old Wine Zinfantel Ein Hommage an die dichten Douglas-Siegelsteinen, die Lowdice-historischen Gebäude gebaut haben.
02:16:24: Stark individuell langlebig!
02:16:26: Genau wie ihre Weine heute führen sie mit Tochter Sarah in sechster Generation ein Portfolio das Sinfon der Klassiker Macht, Syragrenage Blanc und eben diesen Alvarinio anbaut.
02:16:37: Und so modern und zeitgeistig wie dieser Wein erscheint, wenn man eine Flasche vom im Jahr von den Jahren des Zweiten Vierundzwanziger Alvarinios von Glinker Brick öffnet... Hat man das Erbe einer Familie im Glas, die seit einhundert- und dreißig Jahren mit diesem Land tanzt?
02:16:50: Von Pionieren, die Alper Renio hergebracht haben.
02:16:53: Und von den Feltens... ...die ihn mit Zinfandel DNA kombiniert haben!
02:16:57: Das ist kein Importlohn der fremdelt, dass eine Adaption auf höchstem Niveau.
02:17:01: spadische Seele in kalifornischen Sand!
02:17:04: In einer Zeit, in der viele Regionen auf Trendsets macht Clickerbrick etwas echtes.
02:17:08: sie nutzen ihr Terroir um Rebsorten zum Sprechen zu bringen.
02:17:11: Diese, die hier Sinn ergeben Moccolomy River Alboreno ist der Beweis, dass Lodai nicht nur Old Weimpower hat sondern auch frische Mineralitäten, clevere Experimentierfreude.
02:17:24: Der Wein errötet nicht vor Schamnut weil er
02:17:26: aus Kalifornien
02:17:27: kommt... Er grinst!
02:17:28: Wer weiß?
02:17:29: Dass er die Regeln neu schreibt und er definiert die Vorstellung von kalifornischen Wein komplett neu.
02:17:37: Vielen Dank den Faltens der Klinkerbreed Winery für
02:17:40: dieses
02:17:40: großartige Alboreneo-Weinerlebnis Und natürlich auch dem deutschen Importeur, dem Weinhandel Hans-Peter Jöckel aus Portsheim.
02:17:48: Die Infos dazu... Wenn dich dieser Wein neugierig gemacht hat findest du den Show Notes!
02:18:03: Auf zum nächsten Wein?
02:18:04: Auf zum nächste Wein!
02:18:05: Lieber Cabernet oder lieber das Infandel?
02:18:08: Äh, lassen wir mal den Infandel machen.
02:18:10: Granit Hills Cellars ist ein Weingut also es ist mehr oder weniger innerhalb des Weingutes.
02:18:16: hat man in diese Ironstone Collection der Couch Family hat man Granitil Cellars herausgelöst, separat abgefüllt um zum einen zu zeigen dass es Value-Sympherdels gibt.
02:18:29: Also Zifferdels die sehr viel Klasse haben, die teilweise von uralten Rebanlagen stammen aber eben nicht unbedingt die Welt kosten müssen.
02:18:38: Und die Couchs-Familie ist so einer der absoluten Pioniere der neuzeitlichen Entwicklung in Loday.
02:18:46: Die Familie, ursprüngliche deutsche Einwohner haben es im Mindestdeutsche Wurzeln, eine einwandere Familie kam zwischen neunzeigundzwanzig und neunzentviertzig nach Kalifornien.
02:18:57: Joan Coutt, der derzeitige Besitzer, ist neunzenahrdreißig geboren.
02:19:01: Es ist ein großes Weingut also das Gesamtunternehmen Spielen, zwei tausend achthundert Hektar.
02:19:08: Das ist so grad nicht wenig aber sie versuchen es eben zu unterteilen und haben da eben solche Projekte wie Granitals herausgelöst wo sie komplett auf Qualität auf Flaggschöpfweine setzen um Individualität zu leben und hier in dem Sinne die Bund-Hyposität also diese Granitböden die auch für Loder relativ selten sind herauszuarbeiten.
02:19:32: und für mich Das fand ich eigentlich so spannend, wenn man den probiert.
02:19:36: Ein totaler Ausnahmewein der auf der Allseite schon die Kraft hat, der die Intensität hat... ...die ich damit auch mit diesen vierzehn- und halben Unprozent in Verbindung setze.
02:19:44: Das ist eine Kombination der QW aus neunzig Prozent Zirnvendell.
02:19:47: Fünf Prozent Petit Syrah, fünf Prozent Syrah!
02:19:50: Die Rebsort, neues Rebstockalter ist zwischen vierzig und achtzig Jahre alt.
02:19:55: Der Wein war zwischendzwölf und vierzehn Monaten in amerikanischer Eiche teilweise neu teilweise gebraucht, fünfzig-fünfzig.
02:20:03: Und ich mag die Nase!
02:20:04: Ich mag so dieses kraftvolle... diese konzentrierte Frucht, diese dicke Frucht.
02:20:09: Dieses flaumige, dieses würzige, das geschmackvolle, rauchige Süße.
02:20:15: Speisige am Gaumen diesen Folgen Körper, diese perfekte Balance.
02:20:20: Diese Saftigkeit und trotz allem Trotz der Kraft, trotz der Intensität ist es kein Monstersinn sondern einer mit einer gewissen Eleganz.
02:20:27: Genau dieses Marmeladige oder Marmalasisierung findet er hier in der Nase statt.
02:20:34: aber es geht ja eigentlich fast nicht mehr da drüber wenn man selber mal irgendwie Marmelade einkocht wir haben jetzt gerade wieder die Advert-Zeit Wenn man das selber macht dann möchte man genau diesen Geruch haben.
02:20:45: Ich möchte ja diese Konzentration haben.
02:20:48: Und was gibt es besseres, als wenn Oma dir irgendwie ein Glas Marmelade oder so verschickt und du machst das erste Mal auf?
02:20:55: Du hast dir diese Süße weil Oma mit Zucker immer sehr großzügig dabei ist.
02:21:01: Und dementsprechend ist die Nase also unglaublich dicht und komplexen!
02:21:04: Du hast diese ganz tolle Fruchtaussage und dann kommt der Kontrast... Das ist am Gaumen halt dann doch überraschend im Kontext.
02:21:13: der Nase wie du sagst, offenbar auch im Kontex zu dem Alkohol nicht ganz tolle Eleganz hat, weil das ja richtig gut eingebunden ist.
02:21:20: Weil es halt nicht irgendwo einen kompletten Ausschlag nur in eine Richtung hat sondern der Wein so auf allen Baustellen mit viel Kraft kommt aber nicht irgendwie überladen oder unbalanciert finde ich extrem spannend.
02:21:35: und das ist auch das was dann am Gast natürlich auch extrem überrascht.
02:21:42: wenn man sowas einsetzen kann das halt auch mal einfach blind hinstellen.
02:21:47: Und ich finde aber trotz einem, dass wäre so mein Resumé letztlich aus dem Wein... Es gibt Weine die stellt man blind hin lässt sie probieren und aufgrund der Andersartigkeit überraschen die wenn man das eben dort nicht vermutet.
02:22:00: bei dem finde ich eher es ist Textbook.
02:22:03: also das was ich vom Zinfandel haben möchte da habe ich in dem Wein Ich hab' die Kraft, ich hab' diese Intensität, ich habe dieses geschmeidige Nachhaltige Ich habe trotzdem etwas anderes als ein Primitivo, also blind probiert würde ich den glaube nicht für einen Primitivohalten und hab aber all die Attribute, die man dort als gerne Primitivotrinker vielleicht irgendwie haben möchte.
02:22:22: Und auch diese Weine sollten ja eine Präsenz haben, haben ne Daseinsberechtigung weil sich nicht jeder eben in einen hohe eleganzen- und tiefsinnigen Pinot Noir reinarbeiten möchte sondern einfach manche mal voll Wein brauchen.
02:22:35: Genau das bespürt er.
02:22:37: Also daher hat er etwas auch wieder klares, reines sauberes nachhaltiges Geschmacklich von der Entwicklung, dass er so wunderbar nachschwenzelt.
02:22:47: aber es ist Textbook.
02:22:48: Das würde
02:22:48: ich voll und ganz unterschreiben.
02:22:51: Textbook ist in dem Kontext dann aber halt.
02:22:53: wenn du es dann aufmaßst, dass so halt dann doch den Gast überrascht weil's halt Anders ist als die die Erwartungshaltung und die Klischees gegenüber der Region.
02:23:06: Und der Rebsortenaussage muss man dann uns dann selber dann wahrscheinlich aus ein bisschen in die Verantwortung nehmen, halt sowas doch mal mehr zu spielen bis hin mehr dem Gast auch Die Möglichkeit geben so was zu probieren und dementsprechend dann hat auch ein bisschen Bildung mit auf den Weg gehen Ist ja dann auch immer, wenn wir diesen Schritt gehen dem Gast was Neues mitgeben halt auch immer Bildungsweitergearbeit.
02:23:32: Wenn er sich das da irgendwo selbst erarbeitet weil wir es halt dann doch kontextualisieren können.
02:23:39: Hier finde ich zum Beispiel die Eigenbildung total spannend.
02:23:42: bei dem Wein denn hier bin ich überrascht dass ich den kleinen Glas... Ich habe die gleichen Gläser genommen, ich hab' auch das Prussianes Balanced genommen im Kleinglas wesentlich spannender finde.
02:23:50: Weil diese Frucht definiert.
02:23:52: der Wirkfeindliedtrigger spricht mir den Gaumen an, die Säule kommt noch mehr zum Tragen.
02:23:56: Du hast eine sehr geradlinige Struktur und im Großen, im Balance-Glas da wirkt er mir fast zu elegant und ausgewogenes.
02:24:05: Kann der Frage der persönlichen Vorliebe sein?
02:24:08: Dass ich dieses warme Weiche nicht so sehr präferiere zumindest nicht wenn ich aktiv trinken möchte sondern eher diese frische Fruchtsuche.
02:24:15: aber genau das kann auch bespielen Und dass es dort herauskommt, das finde ich ebenso großartig.
02:24:20: Ich hab den im großen Glas und das ist der persönliche Geschmack und die suche danach, weil ich jetzt genau diese Balance und dieses Runde da drin auch habe.
02:24:32: Das ist etwas was ich extrem schätze und mag dann annehmen, weil du was halt auch gut beformt
02:24:39: bist.
02:24:39: Ist es ein Sinn von dir für dich?
02:24:41: Wo du sagen würdest so kenne ich ihn, so mag ich ihm von den Aromen, so ist er typisch.
02:24:48: oder welche Aromen nimmst du wahr, das ist ja immer eine ganz personifizierte Interpretation der armen Moleküle wie man die definiert.
02:24:57: Ich würde ihn schon als sehr rebsorten typisch beschreiben.
02:25:01: ich glaube dass er auch genau diese Erwartungshaltung dann befriedigt wenn man in die Richtung trinken möchte und sich dafür ganz gewusst entscheidet ist etwas was ich mag.
02:25:14: Hier ist.
02:25:15: dann für mich stellt sich jetzt die Frage welche Richtung ich jetzt essen möchte oder ob es dann einfach nach den Essen einfach noch so dieses zweite Glas Rotwein Esfa, so ein bisschen zum Aufklagen drin schwenken, ein bisschen drüber philosophieren weil er halt diese unglaublich tolle Balance hat.
02:25:38: Die Tiefe da drin hat.
02:25:40: So würde ich denen beschreiben.
02:26:00: Es ist klar, wenn wir über Lodai reden müssen wir über Zinfandel reden.
02:26:04: Nicht zuletzt weil am fünfzehnten Oktober zwei tausend fünfundzwanzig der Stadtrat von Lodi in Kalifornien seine Stadt zur offiziellen Zinfandell Capital of the World programmierte und das mit allem Tantan mit Plaketten mit Beschluss mit Deremonien und allem was eine amerikanische Kleinstadt aufbietet Wenn sie sich selber feiert.
02:26:21: Loder hat das lang genug verdient Und die Formalität war eigentlich nur eine Bürokratisierung einer Tatsache, die die Weinwelt bereits seit Jahrzehnten kannte.
02:26:31: Was die Proklamation verschwiegt?
02:26:34: Weil sie es entweder nicht wusste oder nicht für angebracht hielt... Die Rebsorte, für die man sich feiert ist nicht amerikanisch!
02:26:42: Sie kommt von der Daimantinischen Küste Kroatiens und in den Jahren als UC Davis genäht dekorieren, Carol Emerited zusammen mit den kroatischen Forschern Ivan Pachik und Eddie Maletech das Ergebnis ihrer DNA-Lüse veröffentlichte fanden sich die letzten neun überlebenden Originalpflanzen dieser Sorte in einem einzigen Weinberg in Castellnovie.
02:27:06: Ein Küstenort südwestlich von Split – neun Stöcke!
02:27:10: Den Rest hatte die Reblos im zehnten Jahrhundert vernichtet Das Ludoi, heute tausend Hektar dieser Sorte auf ihren eigenen unbefropften Wurzeln beherbergt.
02:27:21: Während ihr Heimatland fast die gesamte Population verlor ist eine seltene Ironie der Weingeschichte.
02:27:29: und natürlich kann man das aufs wesentlich herunterbrechen.
02:27:32: Aber was Merited und ihre kroatischen Kollegen in den Jahr, war nicht nur die botanische Identität.
02:27:37: Es waren die Ristinstitutionen eines Erbes!
02:27:39: Die Sorte, die Kroatien fast verloren hatte lebte in Lodai im Beständen weiter... ...die älter sind als mancher europäischer Weinberg nach der Reblaus.
02:27:48: Ja und dem Wein, den ich hier im Sinne habe ist jetzt... Und dabei geht es um die Couchs-Familie.
02:27:59: Sie kam aus Deutschland, Frederik und Marie Kautz.
02:28:01: Immigrierten ohne gelten Landeten in Lodai wo sie in der Arbeit auf fremden Farmen begannen und sich schließlich ein kleines Stückchen landkauften.
02:28:10: das klassische Einwanderer-Narrativ erzählt in Millionen Varianten Und in diesem Fall wie in allen guten Varianten ist es kein Narrativ sondern belegte Realität.
02:28:22: Ihr Sohn John Cout übernahm die Achtunddreißig Hekte als sein Vater Jungsterb.
02:28:27: Er selbst war kaum zwanzig Jahre alt.
02:28:29: Er pflanzte Kirschen, wechselte später zu Weintrauben weil er kannte dass dieser Boden das dieses Klima es können und bewiesen.
02:28:36: nineteenhundertfünfundsechzig mit den Titel America's Outstanding Young Farmer Dass er mehr war als ein lokaler Bauer!
02:28:45: Dann, neunzehnzechzig hatte er etwas... ...dass die Region dauerhaft verinnerte.
02:28:50: Erpflanzt als erster in Low Dye Chardonnay fast ein Jahrzehnt vor allen anderen.
02:28:54: Niemand wusste damals, ob das funktionieren würde?
02:28:56: Es funktionierte!
02:28:57: In den letzten Jahren hier die Couchs-Familie, die erste Auszeichnung der gesamten amerikanischen Weinbranche für nachhaltigen Weinbau.
02:29:06: John Couch nennt sich bis heute einen Dirty Farm, einen Ackerbauern.
02:29:10: Er meint das wörtlich und als Kompliment zugleich.
02:29:13: In den vergangenen Jahren, um die Geschichte zu kompletzieren, baute er zusammen mit seiner Frau Gehl und zusammen mit den Kindern.
02:29:20: Ironstone win jetzt in Murphy's Hall.
02:29:23: Sie übernahm Kautzes die Berg Creek Winery in Loday.
02:29:27: Eine der ältesten kontinuierlich betriebene Weinkehlereien der Region, gegründet im Jahr hier als Genossenschaft heute eines der acht größten Familien geführte Weinunternehmen der Vereinigten Staaten.
02:29:38: Granite Hillsellers ist die Marke, die dieses Erbe in der Lodi-Identität verankert.
02:29:45: Benannt nach einem granitreichen Boden, der die Weinberge charakterisiert dem zersetzten Granit der Sierra Nevada.
02:29:52: Und dann lesen wir auf die Medikett.
02:29:54: Old Wine, ein Begriff in der Weinwelt ohne gesetzliche Definition.
02:29:58: jedes Land jede Region jede Kellerei verwendet ihn nach eigenem Ermessen.
02:30:03: In Loday hat er eine präzise Bedeutung anders als in den anderen Weidregionen der Welt nicht weil es einen Gesetz gibt sondern weil die Weinberge tatsächlich alt sind und zwar oft so alt dass die Unterschiede messbar sind.
02:30:17: Die Tiefenwurzeln dieser Stöcke, manche graben sich dreißig Meter und tiefer in den Sandboden auf der Suche nach Wasser.
02:30:24: Dass sie bei Jungstöcken durch Bewässerung bekämen.
02:30:27: Erschließen Bodenschichten die kein Schlauch erreicht.
02:30:31: was aus dieser Tiefe kommt ist geologische Geschichte.
02:30:33: Minarien die aus dem Granit des Sierra Nevada stammen Aus dem Urgestein Kaliforniens.
02:30:40: John Coutts sagt er sei Dirty Farmer ein Bauer der die Erde versteht.
02:30:46: Seine deutschen Eltern kamen ohne Geld und begannen mit dem einzigen, was sie hatten.
02:30:50: Arbeitsfilmen das Verständnis dass guter Boden die Grundlage von allem ist!
02:30:54: Dass ihre Reben bis heute alte kroatische DNA in sich
02:30:58: tragen Die...
02:31:00: Mit dem Goldrausch nach Lodike haben.
02:31:03: Und als dieser Wein?
02:31:04: Gleichzeitig ein deutsches Pharma-Kindertraum Ein Dalmatinisch Serbe und ein amerikanischer Erfolgsgeschichtes.
02:31:11: Das hat der Stadtrat von Loday in seiner Proklamation vom Oktober vormundzwanzig nicht erwähnt.
02:31:17: Hätte es erwähnen sollen!
02:31:18: Nicht weil es die Geschichte verkompliziert, sondern weil er sie vollständig macht.
02:31:22: Danke für diesen großartigen Wein den Zwei-Tausend-Drein-Zwanziger-Sinfandel Old Wine... ...der Granitils Winery und natürlich dem Deutschen Importeur, dem Witt-Weine-Import in Bremen.
02:31:36: Die Infos dazu findest du in den Shownotes.
02:31:51: Also da ist dann, das kann man jetzt natürlich im Podcast leider nicht sehen.
02:31:55: Aber für mich ist total spannend dass man manche Sachen auch kritisch betrachten kann.
02:32:00: darf muss und die Flasche dies ja nicht unbedingt so schön oder?
02:32:05: Nein
02:32:06: Oder würdest du sowas
02:32:07: bewerten?
02:32:07: Sowas für dich
02:32:08: wichtig allgemein vom Einkauf also oder ist sowas eher für dich?
02:32:12: Dann Sekunde wir haben eine Flasche die Seidenmatte ist, die so diese klassische Bordeauxform hat.
02:32:19: Aber Seidenmatt ist und das hat dann irgendwie ein etwas ungewöhnlichen Anklang eine ungewönliche Ausstrahlung.
02:32:25: Magst du sowas?
02:32:26: Ich meine ihr seid ja jetzt bei euch im Restaurant ja auch innovativ.
02:32:30: denkt viele Sachen anders.
02:32:31: is' denn so ne Flaschenart formweise für dich spannend?
02:32:35: ähnliches Konzept hatte Heinrich zum Beispiel in Österreich dass sie einfach aus der Norm heraus gedacht haben Drei Flaschen, Sachen anders definieren.
02:32:47: Findest du es hier passend?
02:32:48: Oder findest du das irgendwie komisch?
02:32:50: Ähm,
02:32:51: ich... Erdünteres Paket aufgemacht hatte.
02:32:53: Da habe ich die Flasche in der Hand gehabt.
02:32:55: Ich hab so zwei Wipes gehabt.
02:32:58: Das erste war so ein bisschen Faustino.
02:33:01: Die ja auch mit einer sehr ungewöhnlichen Füße.
02:33:03: Die haben
02:33:03: auch diese Flasches.
02:33:04: Stimmt!
02:33:04: Ja!
02:33:05: Die haben dieses Gesandete dann letztendlich drauf.
02:33:09: und das andere ist... Das habe ich mir vor Jahren gekauft.
02:33:14: Da gab's, ich weiß gar nicht von wem es kommt.
02:33:16: Es kommt auf jeden Fall aus Kalifornien.
02:33:19: Da war Snoop Dogg... Auch den Ediketten mit drauf, da muss man eben gucken.
02:33:25: Guck mal ne kurz Parallel.
02:33:28: Nineteen Crime Snoopdogg Callerad Den D-Vibe habe ich auch gehabt.
02:33:35: Ich hab die Plasche nie aufgemacht.
02:33:36: Ich habs mir einfach nur gekauft weil SnoopDog halt irgendwo drauf ist und damit küfft mich halt.
02:33:42: Das ist ähnlich wie mit dem Projekt von Dre und Snoop mit Selza usw.
02:33:55: Für sowas bin ich... Okay, ich glaube dass wir da aber auch gerade im europäischen Kontext der sehr arrogant aus sowas schauen, wo wir sagen naja wenn das die Ausstattung hat dann kann das ja erstmal nix sein.
02:34:14: Ich glaube dass da sich der kalifornische Kontext gerade der schwitze der Kalifornischen Kontext der sehr frei davon macht und Wenn das die Idee dahinten ist, wenn es die Aussage sein soll dann geholt.
02:34:27: Wollte
02:34:28: ich erst auch gar nicht irgendwie präsentiert haben, dass das Gefühl hatte so kann das nichts sein.
02:34:32: Es ist nur ungewöhnlich und ich weiß nicht, ob das gefallen sollte.
02:34:37: Ob es polarisiert, ob man mit sowas im Restaurant eher aneckt oder ob das dann doch wieder ein Teil der Gesamtgeschichte ist, weil dieser gesamte Wein bei dem wird ja anders gedacht.
02:34:47: also man macht hier dort Sachen wo man erst mal wenn man hört was was dort passiert ist, wie man in dem Projekt mit dem Wein umgeht.
02:34:56: Kriegt man ja der Gänsehaut?
02:34:58: Da schriegt man erst mal zurück und fragt sich muss man das machen?
02:35:01: Und wenn man es dann probiert, objektiv angeht, wenn man sich dem auch Neutrag gegenüber gibt, hat das eine ganz eigene Art von Argumentationen und Daseinsberechtigung.
02:35:12: Dann finde ich's wiederum spannend und dann kommt diese Seitenmatteflasche auch wieder ganz anders zum Tragen So ein Gesamterlebnis.
02:35:20: Letztlich ist das, das gesamte Etikett ist ja auch ein Gesamterlebnis wenn man so möchte.
02:35:25: Ich glaube dass Weinetikette und Ausstattung gar für Restaurants sekundär ist.
02:35:32: weil also ich glaube das hat mir im ersten Podcast auch schon mal da hatten wir über Bilder in Weinkarten gesprochen.
02:35:41: Ich hatte damals eine Zeit von Futter Ruf hatte ich eine Karte jeweils vom Bordeaux und von Burgund.
02:35:49: Und in der Weinbarregion teilweise dann irgendwo mit Trimmel, ist aber ja letztendlich nicht das so da irgendwelche Bilder von den Flaschen in der Weinkarte drinnen hast, wobei mit einem zweiten Flaschern Conti glaube ich drin.
02:36:02: Aber im Grunde genommen ist es ja dann... Da steht der Text und dann kommst du mit der Flasche an Gartt und dann geht's ja darum was der Inhalt zählt.
02:36:12: Dementsprechend ist das, glaube ich dann eher Eyecatcher wenn es am Regal in der Weinhandel steht.
02:36:20: Und die Flasche nimmst du in die Hand!
02:36:22: Wenn Du in die Richtung trinken möchtest weil Du dir das anguckst und wie Du gesagt hast auf mit dem restlichen Wein... ...es ist ja nichts was in der Norm in Anführungszeichen natürlich irgendwo stattfindet.
02:36:37: Mit Kenne ich jetzt nicht so viele Weinedee, die durch Whiskeyfaser durchgegangen sind.
02:36:46: Das
02:36:47: ist das Besondere!
02:36:47: Genau dass man dort in dem Weingut oder besser gesagt bei dem Projekt, im April und April, ja mehr oder weniger in die Premium-Marke der Delicator Family Wines, die auch für Gnerly Heart verantwortlich sind und sie beziehen sich soweit Ich weiß auf das Gründungsjahr in den April und Fall, dann eben auch inmitten der Prohibition in Manteca, also nahe Lodai und sie versuchen dort innerhalb des Projekts Sachen anders zu denken, zu definieren.
02:37:18: So ging man hin und hat unter anderem auch Zinfandel oder eben Cabernet Sauvignon genommen und legt die in Whiskeyfässer.
02:37:25: Also dann keine drei vier fünf sechs Jahre sondern zwischen zwei und drei Monate Hier in dem Fall hat man Cabernets Sauvion genommen hat den in Bourbon Fässer für sowohl drei als auch zwei Monate liegen lassen hat.
02:37:39: ein ganz eigenes und richtig spannendes Arrumbild.
02:37:42: Wenn du ja auf der einen Seite diesen Carvaneer hast, der recht kraftvoll ist mit vierzehnhalb Minuten Prozent... Und das wird dann ergänzt von diesem Karamell-Tönn, von diesen Vanähe-Tönen, von dieser extremen Wirtstöne, von diesem Flaumenwürstönen die man aus dem Fass herauslöschen.
02:37:59: Find ich Wahnsinn!
02:38:00: Also als ich es erstmal reinkrochen habe da hat man die Fruchtpräsentz aber auf der anderen Seite dieses Whiskey Flavor in der Nase gehabt.
02:38:08: Ich wusste nicht, ob ich jetzt einen fruchtigen Whisky oder eine Whiskey Fruchten irgendwie in der nase habe.
02:38:13: Das fand ich toll!
02:38:14: Fand ich total spannend außergewöhnlich.
02:38:16: Ja also was natürlich bei dem war ein extrem spannender.
02:38:19: müsste man eigentlich gesignal verflaschen wollen?
02:38:23: wenn du das halt in einer Windprobe irgendwo mal mit einbaust und dann als Pirat wo da dann so wie Der Tino, dann wohin geht links-recht.
02:38:37: Was es denn irgendwo sein könnte?
02:38:38: Weil in der Nase, wie du das ganz richtig bliebst hast du auch diese doch sehr klare Kaminetthematik die man auch irgendwo dann erwartungsgemäß findet.
02:38:50: und dann kommt dann halt dieses umgedrehte ist jetzt fruchtiger Whisky oder Whiskey Wein weil das verwirrt wenn man sich da erst mal ehrlich macht Weit so, du rattest dem Kopf dann ja durch.
02:39:06: Okay, kaputt nicht auf der Hörer.
02:39:07: Ja, aber wo kommt jetzt dieses Vanille her?
02:39:10: Wo kommt jetzt diese Leichtig-Auchigkeit her?
02:39:14: Dann doch was anderes!
02:39:15: Wo sind wir denn eigentlich?
02:39:16: Was machen wir denn?
02:39:18: Extrem spart müsste man eigentlich mal ausprobieren können.
02:39:20: kann es lustig sein
02:39:23: Und so ein Wein mehr oder weniger... Erwartungen entspricht.
02:39:27: Erwartung, was viele mit Kalifornien verbinden?
02:39:29: Was viele mit Cabernet verbinden ?
02:39:31: Was viele ... Mit einer warmen Weinregion verbinden?
02:39:35: und dann wiederum finde ich total spannend zum unglaublichen Preis.
02:39:38: Also es ist... Hast du mal geguckt, was dir kostet oder ...
02:39:41: Nee, hab ich nicht.
02:39:42: War ich total überrascht.
02:39:43: also will zu verschätzen oder soll ich's raus?
02:39:46: Ich bin wahrscheinlich im Regal so ... ... fünfzehnzechzehn Euro genuss umrechnen hast.
02:39:51: Ja, dreizehneunzig.
02:39:53: Also dreizehnundzig, vierzehn euro Zwischen dreizehn, vierzehn Euro Lichter und das finde ich halt spektakulär.
02:39:58: Will du ein Wein hast wo du jemanden eine Freude bereiten kannst der einfach Kraft der Intensität allein diese Farbe dieser unglaublich Dichte daher hat auch den Namen double black.
02:40:09: also ist nicht da irgendwie was komisches passiert sondern in in Relation zur Farbe gesetzt.
02:40:17: Diese dichte Farbe, du hast einen geschmeidigen Gaumen und einen angenehmen Nachhalt.
02:40:21: Du kannst auch hier mit der Temperatur den Gläsern spielen.
02:40:23: Der Wein hat eine gewisse Flexibilität.
02:40:25: Und es ist durch und durch für mich eine Überraschung gewesen.
02:40:28: Er schmeckt auf jeden Fall wesentlich teuer.
02:40:31: Also wertvoller in der Gesamtaussage von einer Struktur her.
02:40:37: Wie gesagt das ist für jemanden, der richtig kräftig dunkle Intensive Rotweine trinkt, machst du damit glaube ich eine riesige Freude.
02:40:45: Bei dem das auf allen Ebenen perfekt abholt.
02:40:50: Kann man was zu essen?
02:40:52: Funktioniert glaube ich aber auch so!
02:40:54: Man setzt nicht die perfekte Jahreszeit dafür... Aber als Kaminwein bucht er nebenbei lesen Ich glaube die Flasche zieht man dann relativ schnell gut weg.
02:41:03: Das für dich zum einen, also geht dir in diese Richtung wenn du Richtung südliche Rhon gehst?
02:41:07: Wenn also Richtung Schandler auf die Papi zitterer?
02:41:09: Wenn du Richtung Primitivo gehst, also Richtung Süd-Italien denkst, wenn du in Richtung SüD Frankreich im Generellen denkst oder eben die spanisch sehr heißen Weine... Ist das ein wunderbares Pondau, womit man...
02:41:20: Ich denke zu einer Rebeere oder so was.
02:41:23: Also womit ich sehr gut arbeiten kann und wo ich ihn auch sehr gerne einsetze.
02:41:26: wenn du halt manchmal Gäste hast die wirklich jetzt schon drei vier fünf sechs verschiedene Weine probiert haben und am Schluss einfach noch diesen geschmacklichen Gnadenstoß brauchen Und diese Geschmacksfülle, diese Intensität und dahin gegen also der Wein darf er dann nicht nur kräftig sein.
02:41:43: Man muss ja nicht höher im Alkohol gehen und dann immer noch fetter und dann irgendwie beim Portwein landen Sondern er braucht auch einen gewissen gespaclichen Anspruch wenn er die Folge dann weiter begleitet.
02:41:51: Die Problematik hatte ich oft nach Weim war wo wir halt ganz viele verschiedene weine haben probieren lassen und dann Irgendwie so als kleines pralinchen gespachspralinchen Nicht von der süße sondern einfach von einer intensität brauchte man dann eben sowas sehr sehr kräftiges muss den Wein fungieren, der eine Außergewöhnlichkeit hat.
02:42:07: Das heißt wie ihr durch diese Bourbon-Karakteristik der genügend Kraft habt, der trotzdem andersartig ist und der aber trotzdem qualitativ auch sehr viel hermacht und geschmacklich sehr viel er macht dass er dann als Finale fungiert kann.
02:42:20: das kann der.
02:42:21: also es für mich so ein finalwein wo ich sage und jetzt noch mal oben drauf Aber ohne niederzustrecken.
02:42:26: Weil vierzehnhalb ist nicht wenig, aber es sind keine... Das sind keine, wie beim Amaronesen, keine sechzehn-siebzehn und darüber hinaus oder irgendwie bei dem Portwein wo du einen großen Schluck nimmst und dann macht's bumm!
02:42:36: Also daher ein schönes Finale der durchaus seine ganz eigene Daseinsberechtigung unternehmt für den kleinen Kurs hat.
02:42:42: Genau, was kann man sich auch so genauso einordnen würde?
02:42:46: Dass du wenn du die die Weinfolge hattest, die Weinbegleitung oder irgendwie verschiedene Flight-Sender Und du dann einfach hinten raus, einfach noch was.
02:42:56: und jetzt möchte ich noch irgendwie so ein richtiges Maul voll Wein mit einem richtig schönen dunkelkräftigen Rotwein.
02:43:04: Der aber halt irgendwo nicht irgendwo komplett killt aller Portweinen oder Primitivo sondern der einfach viel ist.
02:43:13: Aber dieses Viel sehr grundsätzlich, sehr harmonisch.
02:43:16: dann irgendwo ohne zu spitz zu sein würde ich jetzt hier... Man macht absolut Sinn, wenn du sowas in der Weinbar oder im ähnlichen Kontext so was bei einem weiße Glas hast.
02:43:31: Weil das auch auch wenn es irgendwie vermeintlich heißt dass heute nicht mehr getrunken wird doch die Leute wollen immer noch so bemeinertricken.
02:43:39: wir haben immer noch Spaß da dran Und die Weine haben auch in dieser geschmacklichen Ausrichtung immer noch absolut ihre Relevanz.
02:43:47: Ich finde, dass man sich mit diesen Wein auch so gelegentlich von seinem hohen Ross, was wir halt als Vielweintrinker oder Vielweinprobierer haben, sich ein bisschen runter bewegen kann.
02:43:57: Weil wir mögen natürlich normalerweise einen anderen Stil von Wein.
02:44:00: Wir mögen diese kühlen, klaren puristischen Weinen manchmal eben doch die andersartigen Weine, die zum Trinken animieren und eine schöne Säure haben, die eine gewisse Transparenz hat er natürlich alles nicht.
02:44:12: Aber wir sind dann auch ganz weit weg vom Markt und von dem was jemand der gelegentlich Wein trinkt, der gerade mit Wein anfängt, der Wein einfach greifen verstehen möchte, der Aromen verstehen möchte ,der unterschiedliche Aromen haben möchte... Was der sucht!
02:44:27: Und damit dass wir mit einem qualitativ anspruchsvollen Produkt auch sowas bieten können finde ich bauen wie so Brücken hin zum Normalweintrinker.
02:44:37: Das ist weder klassifizierend noch irgendwie kategorisierend gemeint, das vielleicht schon aber nicht irgendwie herablassend sondern einfach verständnisvoll für die andere Welt.
02:44:46: Und wenn man dann selber sagt, okay ist vielleicht nicht so mein Stil wie eben dieses typische Primitivo-Bashing ist nicht mein Stiel.
02:44:53: aber aufgrund dieser anderen Geschichte mit den Burbenfässern hat man etwas wo man sagt da kann ich hinterstehen wer jemand anders denkt, wer jemand innovativ ist, wer jemand versucht über die Grenzen hinweg zu denken und versucht diese Art vom Wein einfach nur anders zu interpretieren.
02:45:07: Es geht ja genau darum dass du im Restaurant halt aus dieser vermeidlich erhobenen Position mit dem, wo wir hin und hingetrugten haben, hingearbeitet haben.
02:45:20: Dem Gast ja nicht belehren zu wollen!
02:45:23: Und wenn der sagt ich hätte jetzt noch genau in diesem Geschmacksprofil diesen Wein heraus dann muss sich den kein Pino oder kein Trusso aus Jura oder Burgund oder was ich was vorher hinstellen sondern dann sollte ich den zuhören und soll das übersetzen.
02:45:38: und im Idealfall habe ich so ein Wein an der Hand einfach noch so ein richtig schönes Wein erlegt, ins Hintenhaus bereiten.
02:45:47: Und das ist unsere Aufgabe und dementsprechend ist es extrem wichtig dass diese Weine kippt um dass wir uns damit auseinandersitten, dass wir es verständlich dafür haben weil die Nachfrage kannst euch in den Wein ganz klar da.
02:45:58: Man könnte
02:45:58: irgendwie auch mehr Mut trinken.
02:45:59: am Schluss.
02:46:00: Hatten wir ja.
02:46:00: Genau!
02:46:20: Durpen muss in Neuen, in angekunden Eichenholzfässern reifen nicht in irgendwelchen Eichenbehältern.
02:46:26: Neuen.
02:46:27: Und dieser neue Zustand geht genau... Einmal.
02:46:30: Danach ist das Fass für Birben verbraucht, gesetzlich unbrauchbar für das nächste Badge!
02:46:37: Dass die Silatis reinkommt darf kein Erbe übernehmen es muss sein eigenes Holz bezwingen.
02:46:42: Das klingt nach einer Einschränkung.
02:46:43: Es isst eine der produktivsten Vorschriften der Lebensmittelgesetzgebung Die je in die Welt gesetzt wurden.
02:46:50: Denn das fass Nachdem es seinen Birben entlassen hat ist nicht leer Es ist gesättigt... ...die Hitzezyklen eines Rickhauses Der Lagerheil in der Bourbonfresser durch kontinuierliches Erwärmen und Abkühlen atmen, haben dem Risky
02:47:04: tief in das Holz
02:47:05: getrieben.
02:47:06: Saison für Saison!
02:47:07: Jahr für Jahr!
02:47:08: Der Alko hat dabei eine Verbindung aus dem Holz extrahiert... ...dass das Eichenholz über Jahrzehnte aufgebaut hat.
02:47:14: Und dann kommt Wein hinein.
02:47:18: Ja richtig, Wein.
02:47:20: Ein Cabernet Sauvignon aus Lodai.
02:47:22: Und wenn ein Cabernetsauvignon von Lodais in ein ehemaliges Bourbonfast gefüllt wird beginnt einer der selteneren Dialoge der Flüssigkeitswissenschaften.
02:47:32: Der Wein zieht ihm das Holz ein, er trifft auf den in dem Poren verbliebenen Birbenrückstand nicht als Flüssigkeit mehr sondern als chemisches Gedächtnis.
02:47:42: Er trifft auch des amerikanischen Weiseichenholz selbst, dass er ein anderes Laktomprofil hat als zum Beispiel die französischen Eichen, die traditionell für Wein verwendet werden.
02:47:51: breiter weicher mit jedem spezifischen Kokos Vanilleton den alle Bourbon-Trinker kennen.
02:47:59: Was der Wein zurückbekommt?
02:48:00: Vanille, Karamell, Butterscotch!
02:48:03: Eine Tiefe die kein neues Barik in dieser Form liefert.
02:48:07: Weil ein neues Barrik keinen Leben hinter sich hat.
02:48:12: Es geht um konkret zu werden Um den Zwei Tausend Dreiundzwanziger Cabernets of Mio und Nineteen Twenty Four Double Black Gnerly Head, Bourbon, Barrow, Age, Lodile, Kalifornien Und Nineteentwentey Four.
02:48:25: Im Namen dieses Weins ist keine Zeit, die jemand willkürlich gewählt hat.
02:48:29: Weil sie nach Geschichte klingt... Sie isst das Jahr in dem ein siebenundzwanzigjähriger Einwander aus Sizilien drei Reparzelnen den Boden von Manteca Zentralkaliphonio pflanzte und damit ohne es zu wissen eine der bedeutendsten Familien weintenostin Amerikas begründete.
02:48:47: Kein Geringer als Gaspar Nono in Delicato kam neunzehntelf aus Sizillien, achtzehn Jahre alt ohne Geld und mit der Überzeugung, dass Amerika irgendwo eine Arbeit für ihn bereithielt.
02:48:57: Er fand sie zunächst in einer Kohlekruppe im Pennsylvania.
02:49:00: Danach in einer Holzmühle im Broschinken, dann an einer Ziegelein Oregon... ...dann beim Bau eines Staudams in Hatch-Hatchitalen Josemti bis er schließlich in Lodoy ankam um Trauben zu ernten.
02:49:12: Er traf eine Frau namens Katharina Und Sie heirateten?
02:49:18: Zwei Jahre später, wie er sich Geld bei einer Bank kaufte, Direkt neben Lodai, im selben Flat der zentralen Talsohle.
02:49:28: Weil es ihn an seine zizianische Heimat erinnerte.
02:49:31: In den letzten Jahren fiel er mit seinem Schwager Sebastiano Lupino drei kleine Parzellen Karnia, Mission und Zinfandel mitten in der Prohibition.
02:49:42: Der Rest des Geschichtes die großartig ist habe ich hier den Rahmen springen würden.
02:49:46: In der Übersetzung in Delle Cato Vignac.
02:49:49: Und das alles begann mit sixty- acht Hektar Weidlern Eine Heuschäume und drei Reparze.
02:50:22: auf ihren eigenen knorrigen Stämmen gestützt.
02:50:25: Ohne Tratschmaliere in der Tradition eines Iberhello, wie ein zyzianischer Einwanderer nach Lodai mitgebracht und dort seit den früh-Ninzehnhundertei Jahren gepflanzt hat.
02:50:34: Gnerly Head Der Knorrige Kopf ist der Name dieser Rebstöcke nicht der Winery!
02:50:40: Die Winery ist nach den Reben benannt.
02:50:42: Das sagt etwas über Prioritäten.
02:50:45: Aber gehen wir weiter im Etikett.
02:50:47: Double Black.
02:50:48: Der Name trägt seine Bedeutung offen doppelt schwarz Schwarz wie die Frucht des Cabernet-Sauvions, schwarzkürzsche, schwarze Johannesbeere-Flaume.
02:50:56: Schwarz als die Kohle, die das Innere des Bourbonfasses auskleidet.
02:51:00: Die verkurte Schicht entsteht wenn ein fertig gedaubter
02:51:03: Fasskorpus
02:51:05: über offener Flamme gehalten wird zwischen vierzig Sekunden einer Minute je nach gewünschten Schale.
02:51:10: Zwei Schwarztöne?
02:51:12: Ein Wahy!
02:51:13: Kaum jemand ist so
02:51:14: verrückt
02:51:15: Cabernets Sauvion in einem Bourbonfast zu tun.
02:51:17: doch bei Delicato bzw.
02:51:20: NERLY HAT Sind solche Experimente eine Selbstverständlichkeit?
02:51:23: Und was daraus entsteht, ist großartig.
02:51:26: Ist außergewöhnlich.
02:51:27: Eine neue Dimension von Wein!
02:51:30: Danke für dieses Experiment.
02:51:31: Die Nürnighat beziehungsweise Delicato Family Wine und natürlich dem deutschen Importeur Bachos aus Rotweil mit Michael Grimm für den Mut so einen Wein nach Europa nach Deutschland zu bringen.
02:51:44: Die Infos gibt es in den Show Notes.
02:51:55: Der hat mich wirklich überrascht, den fand ich.
02:51:58: Weil grad Wermut ist natürlich auch ein Riesenthema, gerade in Deutschland und Europa.
02:52:04: Er macht einen Gefühl halt... Also das was vor zehn Jahren Gin war, jeder brauchte seinen Gin.
02:52:10: Habe ich so das Gefühl seit fünf Jahren braucht so jeder seinen Wermud?
02:52:13: Und irgendjemand muss es irgendwie immer machen.
02:52:15: und teilweise die Sachen, das soll jetzt gar nicht irgendwie negativ dargestellt sein sondern es ist inflationär.
02:52:22: aber aus diesem Aus dieser Vielschichtigkeit entstehen Sachen, die teilweise richtig spannend sind.
02:52:27: Ich habe aber noch nie so ein Wermut wie den von Qwadi probiert!
02:52:30: Der hat mich schon wahnsinnig abgeholt, er hat mich begeistert und hat mich neugierig gemacht.
02:52:36: Interessant auch die Rebsortenkombinationen sind dreißig Prozent Schöneblanc, dreißige Prozent Kolumbar, Dreißig prozent Thompson Seedless.
02:52:45: Also es wurde eine Tafeltraube dort genommen und dann zehn Prozent, welts halt sinnbildlich für dieses Weingut steht, Orange Musket.
02:52:52: Also das Weingutt perfektioniert ja im Prinzip Orange Musket also Orangenmuskatella wie kein anderes Weingud machen großartige teilweise ein Portwein ähnliche Weine, restsüße Weine sind in der Nähe von Madeira situiert und fünfzehverschiedene Kräuter werden hier verarbeitet.
02:53:14: Die kommen zum Teil aus eigenem Anbau.
02:53:17: Teilweise werden die in Spanien, also in Europa hinzugekauft, teilweise in Afrika hinzugekauft und soweit ich weiß machen sie diesen Craft oder Handcrafted Wermut seit zehn Jahren.
02:53:30: Also auch weit vor dem eigentlichen Hype und Wermuth.
02:53:35: im Allgemeinen haben die schon neunundneunzig angefangen zu produzieren.
02:53:39: Also sind da immer ihrerzeit voraus.
02:53:42: Ich muss mich jetzt ehrlich machen, ich hätte es nicht auf dem Schirm gehabt.
02:53:47: Das ist außerhalb von Europa weil ich das aufgrund dieser ganzen Kräuterthematik eigentlich völlig unterschätzt habe, dass du so coolen Wermuth außerhalb europa eigentlich machen kannst.
02:53:59: Hätte eigentlich gar nicht gedacht, das ist dafür ja dieses historische Verständnis eigentlich dahinter geplant in der Theorie und auch schon mal irgendwo gesehen.
02:54:09: aber aber dass du da Diese Art von Wermut, diese Leichtigkeit und dieses extrem tolle Wirtsspiel so machen kannst hat mich komplett überrascht.
02:54:22: Was ich toll fand von der Aromatik.
02:54:24: also wenn man rein riecht ist das dir nicht so in diese Kräuterike manchmal hast du ja diese kräftigen Thymian-Rosmarin provonzialischen Aromen was dann schon fast penetrant wird sondern du hast mir so diese feinen Aromen also dieses Lindenblütterige dieses Zartrosige so ein wenig schon ein bisschen sauber, aber eben eher sehr zart.
02:54:45: Auch ein bisschen Lavendel, aber mehr so diese fast Meiglöckchen-Arom also dieses Fragile, die Zarte, die es punktierte und das macht mich richtig neugierig.
02:54:53: Ich habe den auch überraschend warm temperiert.
02:54:55: ich wollte nicht zu eiskalt.
02:54:58: Ich finde dass der mit siebzen Volumenprozent auch noch recht moderat ist.
02:55:01: meistens haben Wermut sehr um die achtzehn bis zwanzig Volumen prozent.
02:55:04: dadurch hat er eine gewisse Trinkfreude, eine gewissen Trinkbarkeit, eine Gewisse Saftigkeit, hat null Gramm Restzucker Eine lebendige Suppe
02:55:13: dabei.
02:55:14: Ganz wichtig!
02:55:14: Ja, es ist so einfach die Sachen mit Zucker irgendwie zu puffern und zu untermalen, dass die Geschmacksfett werden.
02:55:21: aber dieses klare und definierte hat man eigentlich nahezu selten bei Wehrmut.
02:55:27: Das stimmt ich habe den am Freitag vor Wochenende relativ warm probiert weil's mir da wirklich auch darum ging diese komplette Komplexität der Darum dann irgendwo mit reinzunehmen.
02:55:42: Jetzt habe ich ihn ein bisschen zu kalt für mein Geschmack, wobei man dann wahrscheinlich da sagen muss dass das die Thematik ist, wo Gäste natürlich gern ihren Apparativwärmut zum Aporot trinken.
02:55:58: und trotzdem hat er weiterhin diese eleganten Natürlich alles ein bisschen zusammengezogener, ein bisschen kürzer aber du findest diese nicht überbordene Gewürz- oder Kräuterstruktur drinne, sondern immer noch diese ganz elegante Kleinteiligkeit.
02:56:24: Also das hat mich wirklich komplett überrascht und ein Null auf den Schirm gehabt, dass es auch so in dem Kontext da wo's herkommt geht.
02:56:36: Ich bin jetzt in diesem Mixthema nicht so drinnen aber ich glaube wenn man so nen Grundprodukt zum Mixen hat entsteht noch eine ganz andere Stilistik von Cocktails.
02:56:45: Daher also, nebendessen dass wir es natürlich im Restaurant auch schenken können, dass wir den auch unterschiedlich servieren können, sei's auf Eis oder mit irgendeiner Fruchtkomponente, irgendwelchen Orangenstests
02:56:54: etc.,
02:56:55: ist es dort eigentlich wenn man eine Affinität zum Mixen oder teilweise zum Kochen hat glaube ich ein absolut spannendes Produkt
02:57:04: um...
02:57:05: die eigentlich qualitativ hochwertige Grundlage zu nutzen, um einen noch besseres ein Produkt zu bekommen.
02:57:11: Und da ist ja dann auch in der Relation zur anderen Wermuts-Innen Europa recht günstig.
02:57:16: Der Lichse um zwischen zwanzig und zwanziger Euro.
02:57:18: also da auch wieder jeder Anbieter gibt es
02:57:22: auch verschiedene.
02:57:25: Wenn du was vergleichbares mit einer Eleganz suchst von bekanteren Produzenten oder so Denk wir wahrscheinlich nur mal ein Zehner, zehn-fünfzehn Euro drauf.
02:57:38: Ähm... Muss man wahrscheinlich trotzdem so bisschen erklären wenn du es reimsortig aus schenkst und wenn du's halt im... Im Mixen mit einem baust dann ist das natürlich der gutes Waco for Money!
02:58:08: Um Vierhundert vor Christo also Goldenen Zeit alter der griechischen Medizin mischt Hypo Kratiswein mit Atemisia Absymptium auf Deutsch und empfahl des Ergebnis als Heimmittel gegen Magenprobleme Darmparasiten.
02:58:21: Der Patriarch der Medizin war der erste dokumentierte Wermutmacher der Geschichte ohne es zu wissen, und ohne die geringste Absicht eine der bedeutendsten Cocktail-Zutaten der Welt zu erfinden.
02:58:35: Zwei Tausend Vierhundert Jahre später steht Andrew Quarney in seiner Küche im Madeira Kalifornien und seine Frau Laure kommt von ihrer CPA Arbeit nach Hause?
02:58:46: Und das gesamte Haus riecht nach Kräutern auf dem Herd Konzentrate!
02:58:50: Auf dem Tisch?
02:58:51: Leere Gläser.
02:58:52: Quaddi, seit Jahrzehnten Experte für aromatisierte und verstärkte Weine, bitte lauern den neuesten Versuch zu probieren!
02:58:59: Zum fünftzehntem Mal diese Woche.
02:59:01: Zwei Jahre hat es gebraucht – das Ergebnis RYA-Wermut der erste handwerklich hergestellte Premium Wermut Der Vereinigten Staaten Erschienen... ...Ninzehnundneunneunzig.
02:59:14: Andrew Quaddi ist in der freundlichsten möglichen Beschreibung jemand, der selten das tut was man von ihm erwartet.
02:59:22: Als Kind begann er mit zehn Jahren Volkswirtschaft zu studieren.
02:59:25: als Jugendlicher hat er drei Geschäfte gleichzeitig Maßkleider für Taucher Miniatur-Raketmotoren für Modellflugzeuger und Busttouren von seinem College zu Skigebieten in Mammoth.
02:59:37: Nach dem Studium arbeitet er fürs US Militär
02:59:39: im
02:59:39: Bereich unter Wassersprächstoffe Das kein Euphemismus.
02:59:43: Andrew Quarty baut
02:59:44: eine Sprengladung.
02:59:46: Dann beschloss er, dass sein Leben eine andere Richtung nehmen sollte.
02:59:49: Er und Laurel verließen das Dichbesiedelte Südkalifonien und suchten etwas Huraleres, Langsameres, Handgreiflicheres!
02:59:56: Andrew schrieb sich für Indologie an der UC Davis ein und schloss Neutertrein-Siebzig mit einem Master in Lebensmittelwirtschaft und Weinbau ab.
03:00:06: Laurel wurde Steuerberaterin.
03:00:11: dem legendären Weinhändler of Sacramento, dessen Nase für außergewöhnliches in Weinkreisen Kultstatus hat, machte sie ihren ersten Portwein aus Amador County Zinfandel.
03:00:23: Die erste Portweinstil der je in Loday produziert wurde!
03:00:29: Und an Wochenenden, im Jahr deknte Andrin einer Kleinstadt in Sanchoquembele eine ungenutze Parzelle mit Orange Musket.
03:00:43: Eine Rarität selbst in Loday!
03:00:45: Die Trauben wurden zum Fundament von Essencia.
03:00:48: Dem ersten Orange Muscat des Cervain Americas erschien... ...Ninzehntundachzehn.
03:00:55: In den letzten Jahren kamen Black-Maske-Trauben dazu, Lithium entstanden.
03:00:59: Und dann, in dem Jahr von Quartis Freunden aus der Restaurantbranche mit ihm zusammenstellten.
03:01:05: Eine einfache Herausforderung nach einem Wermut, der wirklich gut schmeckt!
03:01:09: Der Wermuth den amerikanischen Barkeeper in die Ecke ihrer Regale verbannten war ein industrielles Bastenprodukt.
03:01:18: Bildige Basis waren nicht chemisch aromatisiert zum Schnellverderben anfällig im besten Falle unsichtbar und im schlechtesten Fall aktiv.
03:01:27: für jeden Martini, den man damit bereitet.
03:01:30: Glücklicherweise und jetzt wird spannend hatte er Notizen!
03:01:33: Als Student an der UC Davis war Cordy in die Vorlesung von Maynard Emeryn gegangen dem vielleicht bedeutendsten Weinwissenschaftler des zwanzigsten Jahrhunderts in Amerika verfasst er von sechzehn Büchern und rund vierhundert wissenschaftlichen Artikeln und nach einem Anspruch.
03:01:49: ein Mann der mehr für die Modernisierung der kalifornischen Weinindustrie nach der prohibition getan hat als jeder einzelne.
03:01:57: Amarin hatte eine Vorlesung über Wermut gehalten, Quorley hatte mitgeschrieben und er hatte das Buch aufbewahrt.
03:02:04: ein vergriffenes Werk Amarins dass die Grundlage der Wermuthproduktion enthielt einschließlich klassische Rezepte und botanische Referenzen.
03:02:13: Das war das Fundament.
03:02:14: Den Rest arbeitete Coordi in zweiernsystematisch durch erbereite konzentrierte Weinmischung mit immer neuen Kombinationen botanischer Zutaten zu.
03:02:22: Testete Verwarf begann neu!
03:02:24: Hunderte Versionen.
03:02:26: und es entstand, der erste Versuch des Konzeptes Wermuth neuzudenken.
03:02:30: Und genau an diesem Punkt trifft die Geschichte auf die interessanteste Entscheidung, die Coordie bei der Entwicklung von VYA traf.
03:02:37: Wermouth muss in den USA anders als in Europa keinen Wermoth enthalten.
03:02:41: Kordi entschied die Bitterkeit des Wehrmut.
03:02:43: Wie er sie verstand, tut nichts bei was nicht andere Botanicals besser und interessanter liefern konnten.
03:02:49: Er liest ihn weg bewusst endgültig!
03:02:51: Sein Wehrmut besteht aus fünfzehn botanischen Zutaten.
03:02:55: Darin findet sich ein konzeptioneller Kern den Kordy mit mehr botanischem Verständnis entwickelt als die meisten Wehrmuhrproduzenten seiner Zeit.
03:03:03: Er unterscheidet in seiner Philosophie zwischen Blüten und Blättern auf der einen und Wurzeln und Samen auf der anderen Seite Und die Botanicals kommen frisch getrocknet hinein, werden in den Basiswein eingelegt.
03:03:17: Überzeit extrahiert, geklärt.
03:03:19: für den Dry Extra ausschließlich Blüten und Blätter!
03:03:22: Für den Sweet Wurzeln und Samen.
03:03:25: Was man dann im Glas findet ist ein Wunderwerk der Aromatik.
03:03:29: Etwas das man einfach probieren muss und damit Wermut komplett neu definieren.
03:03:34: Danke für diesen wahnsinnigen Erfindergeist, Andrew Quarty und natürlich auch ein großes Dankeschön dem Hause Weinkonto Freund dafür dass ihr diesen Wermut nach Deutschland gebracht habt.
03:03:45: Und weitere Informationen beziehungsweise die Bezugsquelle findet Ihr in den Show Notes.
03:03:59: Ich wüsste nicht ob es in einem anderen Gebiet.
03:04:02: Jetzt, wir haben vier Weine probiert.
03:04:03: Alle vier Weinen sind so zwischen dreizehn und fünfzwanzig Euro.
03:04:07: Sie sind schon sehr außergewöhnlich also in dieser Preisleistungsrelation der Außergewöhnlichkeit und der Besonderheiten.
03:04:12: das ist ja nicht so dass wir jetzt versucht haben die absoluten Flaggschiffe irgendwie herauszufischen sondern weine die eine gewisse Alltagstauglichkeit haben, die für uns eine Relevanz haben und trotzdem ne Andersartigkeit die großartig ist.
03:04:23: Ich
03:04:23: glaube dass das aber auch nennt ein sehr gutes Resumé ist wenn man sich diese ganze Region anguckt, wenn man sich damit auseinandersetzt.
03:04:34: Dass man da sehr positiv überrascht wird in welcher Komplexität, in welchen Vielfalt diese ganze AVA spielt was sie dann darstellen kann.
03:04:45: ich glaube jetzt mit den Sachen hier sehr schön herausgearbeitet und gezeigt gerade der Alba Renio das ist aber nicht um dieses absolute Superstar rauf geht Weil da ist natürlich mit Napper und Sonoma in diese Räume sehr der Großblick.
03:05:09: Wie oft habe ich jetzt in meinem Leben schon eine Massage Vineyard-Heid-Invo getrunken?
03:05:15: Das kann ich wahrscheinlich an einer Hand abziehen oder zwei, weil es halt einfach eine andere Preisstruktur, eine andere Verfügbarkeit letztendlich hat.
03:05:23: Wir wollen und sollten unterzuhalten.
03:05:25: Zumindest auch mit einer... Thematik aufeinandersetzen, dass Weine irgendwo auch stattfinden.
03:05:33: Und ich glaube das da das Gebiet extrem spannend ist mit Sachen die halt zugänglich sind, die bedalbar sind... ...die dem Gas oder den Konsumenten aber auch sehr zugänglig sind nicht zu verkauft und trotzdem auch komplex und Spaß machen und neugierig machen auf die Region.
03:05:55: Und dafür ist, glaube ich so ein Deep-Dive für eine etwas unbekanntere Region in der Californien.
03:06:03: Das haben wir ganz gut gemacht!
03:06:06: Wie sollte man das runterbrechen?
03:06:08: Wir sehen jetzt den Loder immer noch als Ganzes... Definitiv kennen, also hast du da rangehensweise eine Empfehlung?
03:06:20: Irgendwas Greifbares wo man sagt okay wenn ich jetzt mich damit intensiver beschäftigen möchte.
03:06:28: Also wenn ich jetzt keine Ahnung, Knapper kennen möchte.
03:06:31: Sollte ich Rutherford oder so?
03:06:32: Solltet ihr Sandhallen oder sonstiges kennen?
03:06:34: Gibt es da ein Lowdye bestimmte Begriffe, bestimmte Regionen, bestimmten ABAs die sinnbildlich stehen und die einem helfen zumindest erst bis zum ersten Gefühl dafür aufzubauen?
03:06:45: Also also so wie ich mich da auch herangetastet habe und mit dem was ich als Wissen letztendlich da ist glaube ich Clemens Hills und Monkelungen Vielleicht anders ausgesprochen.
03:07:01: Mokulumi.
03:07:02: Ich kenne es als Mokulumi River?
03:07:04: Ja, genau.
03:07:04: Was ja ein
03:07:05: Jahr oder weniger als das Herz-Low Dice bezeichnet wird.
03:07:09: Weil's ist nicht nur eine, wenn ich sogar die größte...
03:07:12: Ja, gibts sogar die grösste!
03:07:14: Wenn du dieses ganze Gebiet erfassen möchtest und dich damit auseinandersetzen möchtes sind das wahrscheinlich die mit dem du am Ärzten am leichtesten Kontakt hat und die am zugänglichsten sind, die dich am ehesten Weinbautechnisch irgendwo abholen.
03:07:32: Und dich neugierig machen auch auf das andere was danach ankommt.
03:07:36: Mokolini hast du auch den ersten Kontakt wenn du dich für Sinfandel interessiert?
03:07:41: Weil ja dort die berühmtesten auch die ältesten Sinfandell Anpflanzung, Sinfadel Parzellen zu finden sind.
03:07:47: Aufgrund der Größe, also fast ein Drittel der gesamten Fläche wird ja von Monculumni mehr oder weniger vereinnahmt sind um die Zehntausend Hektar, die man dort hat.
03:07:57: Typisch eigentlich auch dass man den diesen typischen Tokai Sandilome hat als diesen Sandboden, dem man damit in Verbindung bringt und auch von einer Stylistik.
03:08:09: Du hast ein sehr eigenes Geschmacksprofil, woraus du ... letztlich diese region heraus schmecken heraus erkennen kann es mit diesen einschön präsenten kusch auch um diesem hinbeeren in dem erdbeeren dieser würzigen textur die man dort mal findet Kamans, wenn man es einmal probiert hat, glaube ich relativ gut herauserkennen.
03:08:29: Clemencell ist halt der große Kontrast.
03:08:32: Deswegen finde ich interessant dass du's dort auch genannt hast.
03:08:36: Du hast mehr Högellandschaft statt dem reinen Flachland.
03:08:39: Du gehst ein bisschen mehr in die Höhe, weil du dann schon hundert Meter Höhenmeter hast.
03:08:44: Es ist ein gesteinen vulkanischen Ursprungs.
03:08:47: Du hast roten Leben als Boden und du hast dieses typisch steinengesendert, fast manchmal so an diese Steinböden vom Schattenlöffelpakt die du dort hast.
03:08:54: Dementsprechend strukturiert.
03:08:57: da sind halt letztlich auch die Weine im Vergleich.
03:09:02: Und sonst würde ich vielleicht noch Jan mit erwähnen es ist die kleinste AVA wird aber von ganz vielen mit erwähnt.
03:09:09: Du hast so um die zweitausenden Hektar oder zwischen tausend fünfhundert, zweitausend Hektare und du hast diese pinkfarbenen Rockland-Jandböden.
03:09:18: Die Weine sind extrem balanciert!
03:09:20: Du hast eine kräftige, kernige Säure und du hasst eine wunderbare elegante Textur.
03:09:26: Bei den Cramments dazu würde ich vielleicht noch reingehen und dann bleibt auch der Gaum durch diese etwas... ...oder durch die leichte Schühe, die du da drin hast.
03:09:36: Es ist natürlich so eine im Vergleich zu den anderen.
03:09:43: Eine gewisse Elegane, das finde ich, habe man da manchmal drinnen, wenn man sich da mit ein oder zwei Beinern einfach reinprobiert.
03:09:53: Das was uns dann glaube ich sehr bekannt oder in Anführungszeichen bekannt vorkommt und anspricht weil wir dann ja doch oft in die Höhe gehen, diese Eleganz dann letztendlich haben.
03:10:06: Ansonsten Chant wie du sagst mit dieser einzigartigen... Also der Fall.
03:10:11: Ich hab's auch noch nie diese pinken Lehmböden, habe ich es sonst noch nur so auf der Welt gesehen?
03:10:14: Was nicht?
03:10:15: Du eigentlich nicht oder...?
03:10:16: Nee, noch nicht!
03:10:18: Das
03:10:18: fand ich auch sehr interessant wenn man sie eben auch gerade aus der Vorgeperspektive also selbst wenn du mit Google Maps dort reinzoomst hast du schon so ein Gefühl dafür wie das vor Ort aussieht und ist wirklich total spektakulär.
03:10:28: Als
03:10:28: wir bei der Nennung unsere Gebiete jetzt gemeinsam haben, dass er jetzt eher in Süden sind.
03:10:35: Also da wo es dann im Vergleich wenn du die Temperaturgefälle anguckst, so Glorthaus dir das das Möblichste darstellen, da ist ja wirklich noch mal auch auf das Regengefälle und die Temperaturthematik dann doch nochmal eine ganz andere Mikro klimatartthematik darstellt.
03:10:54: Da habt ihr denn ja wirklich nicht negativ konjunktiert aber dann doch schon diese... wird dicht dieses gekochte Domänearoma mit drin, weil der regnet da dann drauf fällt oder anders fällt.
03:11:08: Und was aber auch schon die Balance innerhalb des Gebietes ganz gut hält und herausarbeiten kann.
03:11:13: Jetzt haben wir auf der einen Seite, wir haben die Rebsortenvielfalt.
03:11:15: Wir haben die durchaus interessante Geschichte.
03:11:19: Wir habe die Anhaltsartigkeit teilweise in den Wein.
03:11:22: Wir sind das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis.
03:11:25: Das sind jetzt mehr oder weniger alles Zustände wo sich das Gebiet wunderbar entwickelt hat, wo auch die Winzer... Trotz auch, die haben ja die gleichen Probleme wie überall in Kalifornien oder sonstigen Welt.
03:11:36: Dass man einen Rückgang des Konsums hat und eine Veränderung des Weingeschmacks der Wein-Stilistik.
03:11:45: jetzt zum Istzustand.
03:11:46: Wo sind die größten Herausforderungen deiner Meinung nach?
03:11:49: Oder was ist die spannendste Entwicklung, Erwarten kann vielleicht in den nächsten zehn, fünfzehn, zwanzig, dreißig Jahren.
03:11:56: Ist es auch dort wie überall nach Weltklimaveränderung oder haben die andere Probleme als wir?
03:12:04: Sollen wir ein Politik-Podcast aufmachen, um die politische...
03:12:07: Ja bitte nicht.
03:12:08: Wenn wir vielleicht so einen Thema meiden können, weil sonst kommen wir hier von zwei auf neun Stunden und werden trotzdem nicht fertig.
03:12:15: Oder könntest du in einem Satz irgendwie abessen, wenn wir alle einer Meinung sind?
03:12:19: Aber das würde ich vielleicht so ein bisschen schließen.
03:12:23: Nein, nein, nein.
03:12:25: Ich glaube dass man ... Und ich glaube der Wermut, da wirklich ist ein sehr schönes exemplarischer Beispiel dafür A. für den Innovationskreis dieser Region, auf diese Beweglichkeit innerhalb des Kopfes.
03:12:38: Wir sehen dass der Weinkonsum insgesamt weltweit zurückgeht.
03:12:43: Wenn man sich aber Gesamtzahlen anguckt dann ist der Alkohol-Konsum weltweit gar nicht so stark rückläufig wie man das jetzt auf dem Wein ummodelt Da hatte ich letztes Jahr mit einem von Centuri sehr gutes Gespräch darüber sondern er verschiebt sich wieder irgendwo anders hin.
03:13:01: Und ich glaube, wenn du da als Traum produzierende Region eine Flexibilität hast und Innovationsgeist gefällt, dass du dann halt auch für die nächsten Jahre dich entsprechend ausstellen kannst und musst, wenn Du weiter existieren möchtest.
03:13:20: Daher finde ich das mit dem Gärmen, glaub' ich, ein sehr gutes Beispiel, dass wenn du so was denkst oder in andere Bereiche Das tut da, glaube ich auch sehr gut für die Zukunft aufgestellt ist.
03:13:32: Klima wird ganz klar weiter ein Thema sein.
03:13:34: Ich glaube das da aber auch dieser Innovationsgeist mit manche Sachen, die man – das habe ich jetzt nicht im Lodi gesehen, sondern was in Napa oder Sonoma?
03:13:46: Mit Anlagen, die quasi mechanisch so Hagel und Schatten-Dinger aufbauen können aus einem kleinen Versuch zu zweien Garten.
03:13:57: Ich glaube, dass da diese ganze Region und insgesamt Kalifornien sehr offen ist um sich mit solchen Themen dann auseinanderzusetzen.
03:14:05: Wie können wir aufgrund dieser ganz dramatischen Klimaveränderung trotzdem mit technischem Innovationsgeist zukunftsgewandten Weingau betreiben?
03:14:21: Qualitativ verändernden Stilistik dort, deiner Meinung nach sinnvoll wenn man ähnlich wie zum Beispiel im nördlichen Kalifornien in Richtung Einzellagen geht.
03:14:31: Wenn ich das erstaunlicherweise sehr selten gefunden habe es geht in Richtung Spezifikation wie mit dem Bourbon Barrels eben auch mit dem Wermut.
03:14:40: aber dass man so feingliedriger wird das hab ich dort kaum erlebt.
03:14:44: Wäre das eine Lösung oder hast du das mal entdecken können?
03:14:50: Oder ist es dort gar kein Thema, wenn man mehr übers Handwerk geht und weniger über diese Terroirbetonung?
03:14:55: Ich glaube, dass für die Region gar nicht das Thema ist... ich glaube, das ist insgesamt Kalifornien ein extrem wichtiges Thema.
03:15:04: Ich glaube aber, dass sich aber Lowdy aufgrund der Gesamtheit wie dieser Region dann doch auch noch aufgestellt ist und wie sie dann funktioniert, halt auch mit teilweise eher als traubend produzierende Regionen, ob immer noch begriffen wird.
03:15:22: Und glaube ich auch muss man mal sagen wirtschaftlich wahrscheinlich auch damit stabil genug in der Zukunft aufgestellt sein wird.
03:15:30: Dann doch eher das handwerkliche insgesamt Zukunft trahend ist.
03:15:36: Ist dort jeder Jahrgang gleich?
03:15:37: oder wie kann man einen großen oder besonderen Jahrgang in Lodal definieren?
03:15:44: Das ist für uns in Europa immer ein Riesenthema, also jetzt weniger als vor dreißigvierzig Jahren.
03:15:49: aber trotz einem gehen wir immer hin und versuchen Jahrgänge zu charakterisieren.
03:15:53: Ist es dort auch so oder ist sowieso alles immer wieder gleich was bei der neuen Welt ja oftmals Ja, auch zugrunde legt oder vorwirft.
03:16:00: Ich glaube aufgrund der Geografie hast du hier schon eine sehr hohe Konstanz innerhalb der Jahrgänge mit so einem Zehn-Jahreschnitt, dass Durchschnitttemperatur, Niederschläge keine großen Extremer haben.
03:16:15: Dass es als insgesamt wärmer wird, insgesamt trockener wird.
03:16:21: aber das Zehnjahres oder fünfzehnjahres Kontext, wenn man sich das anguckt dass alles sehr der Remote gehen ist, das es da nicht diese krassen Chart gibt wie wir sie jetzt in Europa hat zum Beispiel haben.
03:16:34: Das da dann natürlich den dem Weinbau gänzlich prägt halt diese gleichbleibende Qualität dieses Gleichbleibenden nicht dieses okay das sind sehr kühler Jahrgangs heißt schon eine andere Säure und andere Fruchtstruktur als anderes aber wieder sehr heiß sondern konstant ist glaube ich jedes ganz ganz große Thema
03:16:51: Was ja auch ein Riesenvorteil sein kann, denn ich finde es interessant.
03:16:55: Jeder, auch jeder Gast oder Kunde sieht Wein als Naturprodukt und weiß natürlich auch dass Wein jedes Jahr ganz unterschiedlich schmecken kann.
03:17:05: aber wenn dem dann wirklich so ist also wenn wir in dem einen Jahr einen Riesling aus XY haben der halt diese extreme exotische Saft die gefrucht hat und im anderen im kühlenjahr eine kernige Säure Und eher grüne Aromen, was dann eben das Jahr wunderbar spiegelt sind die meisten Konsumenten oder eben Weintrinker.
03:17:25: Dann trotz einem grenzenlose Enttäuschen von dem her finde ich es gut wenn man dann so Regionen hakt wo man diese Konstanz hat und wo man weiß okay wenn ich halt den Zinfandel, wenn nicht den Cabernet somit auch wenn ich den Alvarinio probiere habe ich eine gewisse Kontinuität im Geschmacksprofil vorausgesetzt der Winzer ändert sich nicht oder ändert das nicht und habe eine gewisse Verlässlichkeit dabei.
03:17:47: Und das finde ich gerade in der Alltagssituation enorm wichtig.
03:17:51: Absolut, bin ich vorher bei dir auf der einen Seite.
03:17:55: Wird moniert wenn es halt diese Unterschiedlichkeiten gibt.
03:18:01: Und dann sollte man sei auch honorierend im Alltag im Beide klar dass du halt diese Konstanz dahinter hast weil wir auch im Konzeption des Weinausschanks auch immer nur bestimmte Mengenteile, weil sie eigentlich verfügbar sind.
03:18:19: und wenn du dann den Jahrgangswechsel dahinten hast.
03:18:22: Dass du dann dein offenes Glaskonzept dann halt immer komplett neu überdenken musst oder willst sondern Gäste mögen.
03:18:29: ja Konstanz Wir kommen über Jahre zu dir und wir trinken hinten raus immer den Cabernet Double Black Weil der ist ein richtig schöner Schlusswein ist So wenn er aber jedes Jahr irgendwo eine komplett unterschiedliche Aussage hat Denn dann, ja, begirrt das ein bisschen das Geschäft davon.
03:18:48: Wenn man versucht jetzt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Napa oder Zynoma zu sehen, klar sind es auf der einen Seite die Landpreise... Experimentierfreiheit, die man dort leben kann.
03:18:58: Mit solchen Sachen, dass man um zweitausend Schutten Wehrmut produzieren kannst und die alten Rebenfamilienstrukturen.
03:19:04: Es ist eine eigene Authentizität.
03:19:06: sind das so die einzigen Wettbewerbsvorteile neben dem preislichen Aspekt oder gibt es noch andere wo du
03:19:11: sagst?
03:19:12: Darum sollte man vielleicht wenn ich mich auf Weine aus Kalifornien entweder stürze oder konzentriere oder wie auch immer.
03:19:20: darum sollte ich nach Lodai gehen.
03:19:22: Ich
03:19:24: glaube, dass du hier den Überraschungseffekt sehr gut aus dem Boot zaubern kannst.
03:19:35: Weil ein doch vermeintlich unbekannteres Gebiet innerhalb Kaliforniens ist.
03:19:40: Dass du gerade mit dem Synthandel extrem weit was aufmacht und was schmeckt... dem Konsumentenaufwänds vermeidlich verpönt ist.
03:19:57: Dadurch etwas, was sehr zugänglich ist.
03:20:00: Das dann natürlich über eine extrem humane Preisskruktur extrem spannende komplexe Beine zeigen kannst.
03:20:07: Ich glaube davon trennen all die Sachen, weswegen man sich Weinkarten technisch unbedingt mit der Region auseinandersetzen sollte, da mal durchzuprobieren und zu gucken, wie kann ich denn da noch um dann wirklich den perfekten Feinschliff auf die Meinkarte draufzubekommen.
03:20:24: Hier mir dann noch so zwei, drei Hirn-Jams auf die Karte packen und dann die Region Kalifornien in Gänte darzustellen.
03:20:34: Wo
03:20:34: würdest du Loda als solches positionieren?
03:20:37: So im allgemeinen Bewusstsein weil ich finde wenn du jetzt zum Beispiel ist Sonoma Manche Pino's manche Schadenes probierst wenn du aus dem aus einem Sitzende Barber Account die manche Pinos schadones oder auch manchmal eben Kavanese probiers hast Du gar nicht so.
03:20:54: dieses übersehgefühl ist Lodai für dich typisch.
03:20:58: und da eben doppelt betont übersäge.
03:21:00: Oder würdest du deren position sogar noch woanders suchen, wo du sagst es ähnlich wie Santa Cruz Mountains in between also im betrien über See und Europa oder jetzt auch in der Relation zum Preis eventuell.
03:21:14: Gibt es da irgendwie, wo man es für sich einordnen kann sagen kann?
03:21:19: Da sehe ich es.
03:21:19: oder ist es richtig fett über See oder ist das doch was ganz anderes?
03:21:25: Wenn gar nicht nach... Ich trinke ganz gerne Chateau Neuf de Papi, ich trink ganz gerne Südronen.
03:21:31: Ich möchte aber nicht Chateauneuf und nicht Südrone trinken.
03:21:36: Zeig mal was du kannst.
03:21:38: Dann würde ich in die Richtung gehen, weil es auf der einen Seite gerade mit der Reb-Sorte sind wenn da die Eigenständigkeit dahinter hat halt seit nicht die Primitivo und Korrektion dann irgendwo darstellt sondern dann doch irgendwo was ganz eigenes ist Es diese Kraft die man halt auch aus überseht teilweise erwartet Aber dann halt auch wieder überrascht mit Tiefe, die aber feindliedrig sein kann.
03:22:06: Also so ein In-between würde ich eigentlich fast am ersten sagen...
03:22:10: Was ich halt spannend finde ist dass man da noch verargumentieren könnte also nicht pauschal, aber bei gelegentlichen Wein das man einen ähnlichen Qualitätsanspruch hat und weniger bezahlt was so ein bisschen paradox wirkt.
03:22:21: zur üblichen Vorstellung von kalifornischen Weinen.
03:22:23: Das gehe ich aufhin voll bei dir mit.
03:22:25: Was
03:22:26: wäre so was total nördig ist, was man vielleicht noch anbringen könnte.
03:22:28: zu Lodai?
03:22:29: Wenn man sagen würde, boah und wenn ich mich da so richtig reinarbeiten möchte dann wäre das für mich das Thema wo ich jetzt ausleben könnte.
03:22:39: Ich glaube, wenn du dich dann wirklich reinerden willst, dann suchst du dir halt eher die Weißen raus wird den Alvarinio oder guckst ob du da irgendwo diese Einzelabfüllung von dem Riefkling sein, die es natürlich gar nicht gibt.
03:22:57: Und dann kannst du dich da rein nürden und damit spielen in einem Aufbau wie du sowas... Da will ich ja natürlich wirklich nicht miteinander schwächen sondern eher entgegeneinander schwächen Wie wir diese für unsere heimischen Riffsorten riechen.
03:23:15: Silvarmar, Alvarino zum baldesten Sinne In dem Kontext, denn funktionieren und agieren.
03:23:22: Das wäre so das, was ich sagen würde.
03:23:23: Wenn du das rausspilst, wenn du da was raus arbeitest, vielleicht dann hast du richtig schön viel Nerd-Spaß.
03:23:30: Gibt es irgendein Bild im Gegenspiel zu Lodai?
03:23:34: Also keine Ahnung!
03:23:35: Du bist ja Sport-Affin.
03:23:37: Du bist Musik-Aaffin.
03:23:39: Was wäre Lodae in dieser bunten Welt?
03:23:41: Loday ist Lodermusik.
03:23:44: Lodais is... Lodi, Lodi... Lodi Timberland Wenn du so Timberlend von vor zehn, fünfzehn Jahren zurückdenkst.
03:23:58: Feeding mit Drey Mit Neddy Fortado Mit Timber Lake Und weiter und sofort.
03:24:06: Das ist jetzt... das hat alles immer einen richtig guten Vibe.
03:24:11: Das kann auf ganz vielen Hochstatten irgendwo tanzen Aber das ist immer gut
03:24:16: Und du kannst es auch auf einer Hochzeit spielen.
03:24:18: Also, du kannst dich nur darauf tanzen und kann das auch durchbühren?
03:24:20: Ja genau!
03:24:21: Und es wird dann nicht unterirdisch also sondern es wird anspruchsvoll aber
03:24:26: kompatibel.
03:24:28: Es ist kompatible, es ist trotzdem ansprachsvoll, es hat Komplexität.
03:24:33: Ist zugänglich... Aber du kannst halt auch und da muss man Timberlattern ja auch als ein Siegproduzenter der mili-kalische Genie Wenn du wirklich tief reingehen willst oder sowas, dann kannst du dich da drin auch richtig schön verlieren.
03:24:53: Großartig!
03:24:54: Also ich finde wir konnten Loda eigentlich nur anreißen.
03:24:56: aber wahrscheinlich wenn man es in der Gänze gespielt hätte dann hätten wir drei vier fünf sechs Stunden damit verbracht über Loda einzureden.
03:25:02: Über die verschiedenen Drehsorten, über die verschiedene Bodenarten... ...über die Entwicklung, über das was die ganze Welt von Loda lernen kann.
03:25:08: Diese Offenheit diese Freigeistigkeit diesen Innovationstrangen dieser Experimentierfreude und trotz allem dieses Bewusstsein
03:25:16: auf
03:25:16: Tradition Hundertfünfzig Jahre alte Rebanlagen sind von der Wahnsinn.
03:25:21: Und ich finde Sebastian hat es großartig rübergebracht, noch ein Riesen-Riesen-Riesen.
03:25:24: Dankeschön an Christoph!
03:25:26: Dafür das die Zeit genommen hat und uns vom Judgment auf Neustadt an der Weinstraße berichtet hat und seine Erkenntnisse dazu großartigt.
03:25:34: Und mit Christoph...
03:25:36: Ich habe ja manchmal so diese Frage Mit wem würdest du gerne mal einen Flaschen Wein trinken?
03:25:40: Und käme bei mir Christoph
03:25:41: raus.
03:25:42: Ich würde gern einmal mit Christoff den ganzen Arm verbringen und ihn einfach löchern Denn er hat diese einzigartige, tiefsinnige Art und trotzdem diese Leichtigkeit über die Dinge so unkompliziert zu
03:25:53: reden.
03:25:54: Für mich einer eigentlich der besten Journalisten aber wäre auch einer der besten Zombies, die ich mir vorstellen kann!
03:26:00: Vielen Dank dass du unser Gast warst, dass du
03:26:02: uns diesen
03:26:03: langen Einspieler, diesen Specialtrack, diesen Bonus-Tracks zur Verfügung gestellt hast... ...und unser Gast
03:26:09: wars.
03:26:09: Und
03:26:10: noch ein großes Dankeschön an die Weinimportöre zum einen
03:26:14: das Haus Witt in Bremen,
03:26:16: dann Bachos Spinotik, sprich Weinhandel Michael Grimm in Rotweil, Weinkonto Freund im Burgholzhausen und dem Weinhandl Hans-Peter Jöckel in Vorzahlen.
03:26:26: Dafür dass wir eure Weine probieren durften ihr uns die zur Verfügung gestellt habt!
03:26:30: Es hat richtig viel Spaß gemacht.
03:26:32: Und so heißt es nach dem Podcast ist vor dem Podcast Nachdem Freitag ist vor den Freitagen nach dem Deep Dive Kalifornien und somit Die Finalisierung unseres Quartetts Mit Napa Valley, Sonoma Valley mit Sandricos und Lodai gibt es nächste Woche wie alle zwei Monate einen Zombie and Friends.
03:26:51: Und da haben wir den Chefredakteur des Falstaffs, des Falsterfeingites!
03:26:55: Und das ist niemand anderes als Ulrich Sauter!
03:27:11: Hallo lieber Silvio.
03:27:13: Hallo lieber Sebastian.
03:27:14: Hallo ihr lieben Leute da draußen.
03:27:16: Ihr spricht der Jonas Zeckinger vom Weingutzeckinger aus der Pfalz in Niederkirchen.
03:27:23: Ja, ein paar Worte über das Sebastian.
03:27:26: Wir kennen uns schon seit mehr als zehn Jahren.
03:27:29: Sebastian hat uns in unserem ganzen Leber oder Weinleber immer, sag ich mal unterstützt, auch beraten.
03:27:43: Wir sind glaube ich seit über neun Jahre sehr enge Freunde und treffen uns so oft es geht.
03:27:51: Ja, für mich ist es einer der besten Somliers.
03:27:54: Einer mit sehr viel Weitblick aber vergisst dann auch gleichzeitig nicht die Tradition.
03:28:01: Es ist ein wunderbare liebe Mensch.
03:28:04: Der hat auf jeden Fall seinen Herz am richtigen Fleck.
03:28:09: Das Einzige worüber man reden müssten sei seine Fanliebe zu Eintracht Frankfurt weil FCK ist eigentlich immer immer die Nummer eins oder sollte die Nummer ein sein, aber Spaß beiseite.
03:28:23: Ja es ist für mich glaube ich aktuell in Deutschland der wichtigste oder mit der beste Somalie und das macht immer riesen Freude mit ihm zusammenzuarbeiten.
03:28:35: Habt ganz viel Spass!
03:28:36: Prost!
03:28:37: Ciao.