SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

Transkript

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00:00:13: Ja hallo, da ist der Martin Basler aus dem Burgenland Neusseltlasee Leiterberg.

00:00:20: Ich habe hier ein kleines Weingut am Neuseltssee beziehungsweise direkt am Leiterberg.

00:00:27: Ja ich hab Andre Koba kennengelernt bei einer Reise an der Loire und da war er glaube ich siebzehn oder achtzehn und war damals schon unglaublich weininteressiert.

00:00:40: Wir beide haben gemeinsam im Bus für die anderen Someles Kaffee gekocht, und haben uns während dieser Zeit nur über Wein unterhalten.

00:00:50: Und diese Reise war für mich extrem einprägend da unsere unglaublich viel wissen wollte – ich habe ihm dann alles erzählt.

00:01:01: Ein halbes Jahr später hat er alle Bücher, die ich ihm gesagt habe auswendig gern kommt.

00:01:07: Das kann man einfach nur wenn man einen mega Freude Spaß am Wein hat und was noch dazu kommt an einen unglaublich feinen eleganzen Gaumen der das alles unterstützt.

00:01:24: Er kann Weine beschreiben wie ganz ganz wenige Leute Auf eine ganz andere Art.

00:01:35: Es ist so, wie wenn er im Wein in der Flasche drinnen sein würde.

00:01:42: So beschreibt unsere die Weine.

00:01:45: Ich habe ihn dann auch auf seinem Weg mehr oder weniger immer begleitet Auch im Adlon In Berlin Wo er die weine eben als somit zum essen gegeben hat.

00:01:58: das war für mich einfach ein Stufe damals.

00:02:05: Ich wusste nicht, dass meine so gut zum Essen passen konnten damals.

00:02:12: Ja danach war er ist nach Österreich gekommen in der Schlossfelden wo wir auch gemeinsam viel Zeit verbrachten damals von dann zum Red Bull.

00:02:26: Hangar sieben einer der außergewöhnlichsten Restaurants der Welt und der war gastronomischer Leiter.

00:02:35: Er war einer der außergewöhnlichsten Menschen in meinem Leben.

00:02:39: Danke, dass ich dich in diesem Leben kennengelernt habe und danke für die unglaublich intensive Freundschaft!

00:02:50: Dankeschön André Ková.

00:03:30: Ich durfte André im Jahr zwei Tausend Fünf auf dem Söberg kennenlernen und damals hat er mich schon nachhaltig beeindruckt, hatte schon großartige Stationen wie den Schwarzen Adlern Oberbergen das Restaurant Weber Skume im Turm in Stuttgart Das legendäre Landhauschherrer in Hamburg hinter sich Und war der erste Chefsomné im Hotel Adlon Berlin.

00:03:49: Doch was danach kam?

00:03:51: Damit meine ich nicht nur das Seehotel Töpferhaus das Hotelschloss Felden am Wörtersee Sondern so außergewöhnliche Stationen wie der gastronomische Leiter vom Hangar-Sieben in Salzburg oder die Betriebsleitung des Restaurants von Tim Meltzer ist einfach richtig, richtig beeindruckend.

00:04:10: Und das alles mündete in seinem eigenen Restaurant – dem Restaurantstüffel in Hamburg!

00:04:15: Dass er im Jahr hier vor über zehn Jahren eröffnete und wie er den Weg skizziert, finde ich großartig ein tolles Gespräch.

00:04:24: Du kannst dich darauf freuen... Bevor wieder in einsteigen, möchte ich mich ganz herzlich bei der Schlumbergergruppe mit den Handelshäusern Schlumberga von Sioveni Segnetz und natürlich dem Privatkundenportal Bremer Weinkollekt für die Unterstützung, für die Begleitung.

00:04:38: Für die Partnerschaft!

00:04:39: Ganz, ganz herzlich bedanken!

00:04:41: Und in dieser Ausgabe haben wir einen zweiten Partner, einen zweiten Gast wenn man so möchte... Die Italian Trade Agency, kurz ITA.

00:04:50: Und wir dürfen deren Engagement, deren Präsenz auf der Provein twenty-sechsinzwanzig in Düsseldorf mit verschiedenen Guide Tours und Masterklassen.

00:04:59: Mit einer ganz außergewöhnlichen Verkostungzone während den nächsten beiden Folgen vorstellen.

00:05:05: Ein großes Dankeschön für diese Möglichkeit!

00:05:08: Denn dank dieser Unterstützung ist er heute hier.

00:05:12: Herzlich willkommen lieber Andre Kovach!

00:05:17: Das ist ein Riesenfall.

00:05:18: genügend dein Lebenslauf zu lesen... Da stellt sich mir die Frage, wenn man so seine Karriere anfängt.

00:05:25: Dann ist man ja wie eine weiße Leinwand und jede einzelne Station bringt ne Farbe auf diese eigene Leinwand.

00:05:32: Hattest du bei dir selber sowie bei mir was zum Beispiel meine fünf Jahre bei Dieter Müller?

00:05:38: Die haben mich wahnsinnig geprägt!

00:05:39: Ich habe erst mal einen Weineinkauf für zwanzigtausend Euro gemacht.

00:05:41: ich hab ne Weinkarte mit zweieinhalb Tausend Positionen irgendwie bespielt.

00:05:45: Ich habe diesen Standard gelebt und hatte großartige Menschen wie Nils Henkel, Dieter Müller jetzt von der Küchenseite oder eben ein Andre Thomann oder Frau Müller an meiner Seite.

00:05:54: Und natürlich ein riesiges Team.

00:05:55: Hattest du bei dir eine Station wo du sagst da wurde der Sommi Andrekova geformt?

00:06:02: Wenn man sich jetzt so überlegt heute, wenn ich überlege, ist es noch drei Jahre.

00:06:07: Mit siebzehn bin ich in die Lehre reingang.

00:06:12: Da gibt's natürlich unterschiedliche... unterschiedliche Stationen, die mich in der Zeit geprägt haben.

00:06:19: Ich werde sagen also definitiv für mich die wichtigste Station, die ich verdanken kann oder persönlich bedanke dass ich heute da bin.

00:06:28: das war meine Lehre weil ich natürlich total naiv in die Lehre rein bin irgendwie immer viel geredet immer jemand der immer zu viel Energie hatte und alles mein Vater sagt Das wird ein Kellner.

00:06:44: Okay, dann werde ich Kellner.

00:06:47: und da war das so die klassische Vorgehensweise damals.

00:06:49: Ich bin in Freiburg aufgewachsen.

00:06:52: Da kriegst du von Arbeitsamt vorgeschlagen die Läden wo man sie bewerben kann oder die Lärdinge ausbilden.

00:06:59: Und wie das Leben erspielt ... Ich weiß noch bis heute, da waren so unterschiedliche Läde drauf, von denen dich damit gar keine Ahnung.

00:07:07: Also ein Kolpinghaus In Freiburg, ich war jetzt ins Kolbinghaus.

00:07:11: Hätte da meine Lehre gemacht, aber wahrscheinlich das Ganze, die mir ganz anders verlaufen.

00:07:15: Aber ich hätte das Glück, dass ich mir irgendwie drei, vier Häuser angeschaut habe und eines von denen war es... Und zu der Zeit neben dem Columbia Hotel, was ja ganz berühmt ist ... Das andere Sterne Restaurant und Top-Restaurant in Freibur.

00:07:28: Das Makhef-Lauf in der Altstadt mit einem sehr großen Patron nannte man es damals.

00:07:37: Es war der Hansler-Kämpchen So sehr zu seiner Zeit eine Corrifée war, der damals jahrelang das beste Restaurant Deutschlands leidete.

00:07:46: Die Ente vom Läden damals mit Wodat und im schwarzen Adler in Kolombia so wirklich ein absurde Corrifé, der sein kleines Restaurant, ich glaube dabei acht oder neun Tische, kleine Separee und ich glaube zwölf oder dreizehn Zimmer... Und das war einer von den Lokalen die ich mir damals angeschaut habe.

00:08:08: Und er hat sofort, ich glaube, er hat mich gesehen.

00:08:13: Er hat mich kennengelernt und nach dem Gespräch, der mein Vater zur Seite genommen hat gesagt, lassen Sie mal hier... Ich mache was aus ihm!

00:08:23: Und irgendwie hat mein Vater damals gesagt, das trinkt Ihnen wie gut?

00:08:30: Das war natürlich... Das ist eine sehr harte Lehre, weil ich natürlich jemand aus der Realschule raus ist.

00:08:36: Und dann kam ich da in die Lehre nur lausend im Kopf und überhaupt nicht verstanden habe wo ich da bin.

00:08:43: Und du bist ja ähnliche Werdegang oder Ähnliches Alter.

00:08:48: Du weißt wie damals wir die Hierarchien waren, eine Gastronomie, der werden mir bestimmt noch darauf kommen.

00:08:52: aber so als Lehrling am ersten Jahr warst du mit Abstand das kleinste Glied und hast auch jeden Tag zu spülen bekommen.

00:09:01: Da war der Lehrling Zweidelayer, dein Boss und er hat dich ja fast wie bei dem Meditär schon oder bei Bundeswehr bestimmt was du machst und was du nicht machst.

00:09:09: Also das war schon für mich eine sehr bringende Zeit weil ich diesen drei Jahren in diesem Restaurant etwas gemacht wurde nachdem ich dann rausgegangen bin und ein klares Ziel hatte und wusste okay der Gastronomie ist mein Ding, Sterne Gastronomie ist mein ding und da ist wahnsinnig passiert in drei Jahren Immer wieder in Schwiegensstation zur Seite genommen, auch mal die Ohren lange zogen.

00:09:35: Auch mein Weinkeller eingesperrt und dann in der Nacht vergessen... Nein!

00:09:40: Ja ja, dann nach Hause gefahren und fünf Uhr morgens ist ihm aufgewacht das der Kleinen noch im Weinkeler steckt unten.

00:09:45: Also es war so eine natürliche Weinkelle treppe runter kalt, natürliche Temperatur und mich dann wieder geholt.

00:09:51: und er hat immer zu mir gesagt, spadisch, du bist ein Säckl, hat er zu mir gehört.

00:09:58: Aber du bist genau so wie ich und deswegen weiß ich, was für mich mit dir umgehen soll.

00:10:02: Und das hat er tatsächlich auch gemacht und hat mich sehr geprägt in Timerwein.

00:10:07: Da haben wir uns hier eine riesen Weinkarte gehabt und einen sehr tollen Sommelier eingestellt gehabt und hat es wirklich gelebt.

00:10:18: Hatte es leider... Ich bin immer selbst früh gestorben.

00:10:22: bis heute bereue ich und hätte mir gewünscht, dass sich immer wieder über die Jahre gerne zu hingekommen wäre.

00:10:27: Und mit dem flischen Wein getrunken hatte und mich mit ihm ausgetauscht hätte.

00:10:30: aber das ist es mir leider nicht vergönnt.

00:10:33: Der ist leider an zu viel Akku gestorbt bis in der Zeit viele, viele Leute aus unserer Branche das Problem hatten.

00:10:42: Ist ja heute immer noch der Fall.

00:10:43: aber ich habe gefühlt es ist heute ein bisschen durch die zeit auch vernüchtiger geworden wie es damals eben war, da war das Akkorkonsum gerade so in den zwei Anfangs neunziger und diese Generationen, siebziger Jahre die haben natürlich sehr viel Akkord konsumiert.

00:10:58: Und der ist dann zur Runde gegangen.

00:11:00: am Ende aber für mich natürlich jemand dem ich extrem geprägt hat indem wo ich heute stehe und mir den Weg eigentlich vorgelegt hatte, den ich danach gegangen bin.

00:11:12: Aber dass natürlich kam dann auf deine Frage nochmal zurück zu kommen über die Jahre andere Institutionen, andere Stationen die dann in dem reifen Zeitpunkt wo ich befand bis sich auch geprägt haben.

00:11:25: Ja direkt nach der Lehre des Glombehotels war eigentlich eine zweite Lehre für mich das war genauso hart und aber auch dringend um die Richtung vorzugehen.

00:11:37: mit Sicherheit war es dann viele viele Jahre später dass das Schloss am Wörtersee was ich damals mit aufmachen durfte mit der Hotelgruppe Capella Hotels wo ich auch mal ein Karin-System kennengelernt habe, die natürlich einen ganz anderen Ansatz hatten.

00:11:53: Die weltweit Tropor Tels hatten noch den höchsten Niveau, das ist ja für die Hotelgruppe Kenz, die entstande aus der Ritzkartengruppe also die Köpfe von Ritzkalten haben damals halt.

00:12:02: Wir machen jetzt noch eine oben drauf.

00:12:05: Das war der Horst Schulze, der die Gründer von Rizkalten hat in Capella gegründet.

00:12:10: Das waren auch ne Prägen und waren natürlich auch diese noch damals ... gerobene Sternikastronomie, wo es Regen gab.

00:12:19: Wo es ganz klare Linien gab und was... Und das haben die Amerikaner natürlich ganz anders gesehen.

00:12:24: Da haben sie eigentlich den Gast und die... Als Mittelpunkt gesehen, ob du von rechts oder links servierst.

00:12:30: Ob du was gehört, was wir alles gelernt haben und natürlich verfolgt haben.

00:12:35: Und wie du ja auch in den drei Standards hast.

00:12:37: Aber da ist jeder Schritt genau eingeplant gewesen, wo rangeht.

00:12:43: Das hat die Amerikaner gar nicht interessiert.

00:12:45: Da gab es ganz andere Sachen, die roll ich später an.

00:12:48: Da war das Teambuilding dieses... dieses Team zusammenhalten, jeden Morgen zusammenstehen und erst mal über das Kennen, diese Rules sprechen die wir immer wieder uns eingeprägt haben.

00:13:00: Und jeden Tag wiederholt haben, wo diese, ich glaube, vierzehn oder siebzehn waren das, wo du es immer wieder jeden Tag eins von denen rausgeholt hast vor dem Bevor der Leute angefahren zu arbeiten und über das hat man gesprochen zehn Minuten viertelstunde wie zum Beispiel Wenn dir Gast näher als drei Meter an dich rankommt, beendest du sofort allen mit allem was du tust und widmest ihn oder wenn er dich fragt nach dem Weg dann begleitest du ihm so lange im Haus bis das ersichtlich ist.

00:13:26: Also ganz viele solche Sachen aber vor allem dieses Team Und das habe ich da wieder gelernt und hat mich sehr viel weitergebracht.

00:13:35: Hier ist gar nicht mal so dieses gastronomische oder wie ich ein Restaurant zu führen habe.

00:13:42: Das wusste ich eigentlich damals schon sehr, sehr gut.

00:13:44: Ich war damals haste Rollleiter in Sommeril und wir haben da sehr schnell nach einer Halbjahr zwei Sterne bekommen.

00:13:51: Es waren glaube ich die letztlich schnellsten zwei Sternen außer von Frankreich, die jemand verteilt wurden mit Sylvio Niccoli in der Küche.

00:13:59: aber da habe ich eben ganz andere Sachen gelernt, die mich sehr geprägt haben in meiner weiteren Lauchbahn um mich auch verändert haben in meine Einstellung zu unserem Beruf und aus dieser Alte ihr oft nicht nur positiver, aber auch viel negativer Dingen die wir früher in den Steinenrestaurants gelernt haben.

00:14:19: Die oft zu hart waren und nicht nah am Menschen ran und ich eben nicht.

00:14:24: dieses Team und diese Menschen im Vordergrund das habe ich da eingelernt.

00:14:27: oder es hat mich so vollkommen gemacht.

00:14:30: und dass alles abgerundet was du bis dahin gemacht habt diese Erfahrungen zu sammeln.

00:14:34: Das ist eine unglaublich wichtiger Ansatz, wenn man die Menschen um sich herum also mit denen man jeden Tag zusammen arbeitet Anders wahrnimmt, als anfängt zu sehen.

00:14:44: Dann hat man auch eine andere Offenheit für den Gast.

00:14:46: Man gibt sich dem Gast anders gegenüber Als wenn ich halt mehr oder weniger so diese Autarge, Kellner- oder Sommiersituation habe Wo ich mehr oder Weniger für mich selber der Star bin dann transportiere Ich das auch zu dem Gast.

00:14:57: Also ich bin dann viel offener Für den Gast selber!

00:15:00: Ich finde aber auch du solltest... dich nicht zu klein machen, wer in der Phase als wie Lehre begonnen hast.

00:15:08: Weil du ja da schon extrem leistungsorientiert warst also das wusste ich vorher auch nicht dass du mal Handball gespielt hast und dass du selbst in der deutschen Nationalmannschaft oder zumindest zwei Spiele absolviert hast.

00:15:19: Das war ja bestimmt auch nicht irgendwie easy oder leicht sondern da hast du ja auch eine Prägung.

00:15:25: dadurch hast wir auch ein Leistungswillen die dann wahrscheinlich in einer Gastronomie irgendwie gefunden wurde oder den so richtig ausleben konntest.

00:15:32: oder täusche mich da

00:15:33: Ja, definitiv.

00:15:34: Aber ich glaube das ist wie du schon sagst man hat eine Leistung oder will mal was in den Rufen macht und dafür habe ich mitgekommen in mein Leben dass wenn du aus meinem Stande zu meinen Vater war immer der aus einem ganz anderen Bereich gekommen war.

00:15:49: Der war ein sehr guter Handwerker, er ist in der Wente schon viele Jahre aber da war einfach die Chasin goldenen Hände.

00:15:56: der hatte einfach alles was er gemacht hat.

00:15:58: Er hat perfekt gemacht und sei leid.

00:15:59: Das Satz war immer Wenn Du Was Mach mach es richtig.

00:16:03: Und das ist ein Satz, der einer der Sätzen, die bei mir hängen geblieben ist.

00:16:08: Ich habe schon immer sehr viel Sport gemacht und wie du es schon gesehen hast, lang in der Auswahl spielte.

00:16:12: Es war wirklich Leistungssport bis heute eigentlich fast jeden Tag mit sportlich Betätigen und so war es auch beruflich.

00:16:21: Das Wichtige war... ich hatte das große Glück was du ja auch hattest.

00:16:26: Ich hab etwas gefunden, worauf ich gepannt habe, was ich geliebt habe.

00:16:33: dann bin ich ins nächste Haus, da wollte ich immer höher und ich wollte weiter.

00:16:36: Und ich wollte ... Dann wollte ich irgendwie Schifte-Rons sein.

00:16:39: Da wollte ich Mätres-Sommelier.

00:16:42: Da kam mir jetzt zwanzig Jahre nur Sommelier!

00:16:43: Da wollte nicht nur S sommelier normalen.

00:16:46: So wollte ich einen besten Hotel des Sommeliers werden.

00:16:47: Einen drei Sternerrestaurant Sommlerier werden.

00:16:50: Also man hat so diese Ziele... Die haben mich getrieben und dadurch ist es ja sehr viel Spaß gemacht bei diesem ganzen Thema vor allem das Thema Wein.

00:16:59: Habe ich jegliche private Zeit Eigentlich ein hundert Prozent in das Thema Wein gesteckt und jede Freizeit, jede freie Minute, jede Urlaub fand im Weinberg statt.

00:17:11: Und wie du weißt, überall wo Wein weg ist es schön da gibt's mal gutes Essen und gute Menschen und deswegen habe ich das nicht nur eben als Beruf sondern wirklich als private Leidenschaften.

00:17:24: Manche Menschen haben S-III oder IV Anläufe gebraucht um Ihren Beruf Traum und Beruf oder haben es bis heute nicht gefunden.

00:17:32: Viele machen etwas, was ihnen gar nicht Spaß macht.

00:17:35: Das kann ich mir auch fassbar schrecklich vor, wenn du in jedem Moment auf etwas aufstehst oder was dir keinen Spaß

00:17:40: macht.".

00:17:41: Und deswegen hatte ich das große Glück von Anfang an, dass sie entdeckt, was mir wahnsinnig Freude und Liebe bereitet hat.

00:17:49: dieses... beginnt mit dem bis heute, wenn du ein Gast etwas Gutes an tust.

00:17:54: Wenn Gas zufrieden rausgehst ist es sofort ergebnis der kommt rein und geht glücklich raus oder du servierst ein tolles Essen mit toller Wein und er kriegt feuchte Augen.

00:18:04: das ist das warum das macht.

00:18:06: einer hat mich immer so glücklich gemacht ist sofort Ergebnis.

00:18:09: weiß ich kann jetzt gar nicht vorstellen was zu machen so wie vor.

00:18:12: du machst ein Projekt das dauert sechs Monate oder acht Monate ohne Ergebnis.

00:18:16: Das wäre für mich schwierig glaube ich.

00:18:20: Das Ding habe ich mir geliebt, dass du tust etwas.

00:18:23: Du bist was richtig gut und der Gast ist glücklich und geht glücklich aus dem Restaurant raus oder sofort ist es ein positiver Ergebnis dieser Erfüllung.

00:18:33: Und das ist einer der vielen Grunde, warum mich die Gastronomie geliebte und bis heute eigentlich lieber obwohl sich etwas verändert hat.

00:18:43: Die Gastronomie zu dem Anfang als wir damit angefangen haben aber da werden wir bestimmt noch darauf kommen.

00:18:48: Wann kam bei dir dieser Sprung vom Kellner hin zum Sommee?

00:18:53: Also war das Landhaus Schere, in der du im Prinzip Chef de Rond warst und dann mit einmal langsam Sommie wurdest.

00:19:00: oder wann fingst du an dich wirklich als Sommi zu fühlen.

00:19:05: Und was hat es ausgemacht?

00:19:06: also dass du Wein verkaufen konntest, dass du Weinen erklären konntes, dass Du Wein verstanden hast oder... Was ist für Dich auch die Erwartungen an jemanden, der sagt ich bin Sommae?

00:19:16: Witzigweise ist auch das einer des DD Der Punkt, der sich extrem verändert hat von damals zu heute.

00:19:24: Mir war das mich interessiert ab Dritteläher den Weinkeller aufräumen die Weine verräumen, den Wein dem Sommelier bringen, die Gläser vorbereiten und so.

00:19:33: Das wird mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:19:35: Ich habe zu meinem damaligen Sommeli und zu dem Mätrelsen einen Patron rauf geschaut.

00:19:41: ich habe es überhaupt nicht verstanden damals wenn sie Glas finiert haben, dann dran krochen haben.

00:19:46: und was erzählte er mir so vor.

00:19:48: Was redet der?

00:19:49: Dann reinkorben gar nichts Krochen.

00:19:51: Und da hab ich damals immer gedacht das werde ich nie verstehen.

00:19:55: Das starten das werde nicht verstehen.

00:19:57: Da kam es mal so dass man da damals natürlich bis man sich weiß wie's war bis man sie somnien nennen dürfte.

00:20:05: Es war ein langer Weg mit jeder Chef Theron in einem Sternehaus hat einen Grund Grundsolides oder gutes Weihmissen gehabt und war ein kleiner Sommelier, weil die Leute damals natürlich diesen Titel niemals hätten wenn sie nicht die Achtzehundert wichtigsten Käsesorten hätten konnten.

00:20:23: Und nicht Trongé-Infititieren konnten und nicht einen Grundwissen an Wein hatten.

00:20:27: also ich denke mal begonnen hat es in der Lehre.

00:20:31: im Columbia Hotel habe ich angefangen mich für den Wein zu interessieren, nämlich in dem Weinberg gefahren.

00:20:37: Wenn die Winzer in der Region besucht haben wir auf Weimproben gegangen sind wenn wir irgendwo dürften.

00:20:42: das war damals so dass jeder kommen durfte.

00:20:44: dann wem Proben waren erditiere veranstaltung für Fachleute da hat man ihn vielleicht mit daneben dran stehen dürfen und probierend überzuhören dürfen.

00:20:55: Und es war auch noch die Zeit.

00:20:56: ich weiß ob du das auch erlebt hast.

00:20:59: Da haben die die die Sommelästers wissen auch keine weitergehen.

00:21:01: damals.

00:21:03: Ich kam hier in damals, der große Sommelier Mauerhahn in Kolombie.

00:21:08: Er war gar nicht interessiert wenn ich ihm was gefahrt habe.

00:21:10: da hat er mir gesagt kauf dir Bücher und lass mich in Ruhe!

00:21:13: Und er wollte gar nicht...ich weiß nur ob die damals Angst hatten dass wenn sie ihr Wissen weitergeben vielleicht destanieren wir mal ihren Job gefährdet oder?

00:21:23: Ich kann's ja nicht sagen bis heute warum ich dieses vieles alten Hau-Degen so empfunden hab das die sich vielleicht jemand rausgeblickt haben, wenn sie dann die paar Sachen gesagt haben.

00:21:34: Aber den Rest da war keine Kommunikation oder da wollten die gar nichts in dem Sinne weitergehen.

00:21:40: Deswegen habe ich mir sehr viele, obwohl ich eigentlich nie ein großer, bis dato irgendwelche Bügel gelesen hab, sondern ich habe ja echt viele Bücher angeschafft und viel meines Gelds habe ich da investiert und wollte einfach verstehen um was da eigentlich geht.

00:21:56: Ich bin danach nach München in so einer Restaurant Aquarello.

00:22:00: Das war damals der einzige Sterne oder eine der wenigen Sterner Restaurants, glaube ich – das ist der einzigste außerhalb Italiens und dann Deutschland zumindest!

00:22:08: Und da war ein sehr, sehr guter Sommelier da, der das Thema Wein behandelt hat.

00:22:13: Und er ist plötzlich abgeworben worden, das weiß ich noch bis heute, und ist dann in die Villa Gioia nach Portugal gegangen.

00:22:19: Dann war der irgendwie weg und das redet relativ kurzfristig.

00:22:22: Da hat sich damals Mario Gamba Bartrode zweimal umgedreht und hat mich eingeschaut.

00:22:26: So, du machst doch auch gerne Wiener?

00:22:30: Okay!

00:22:30: Du bist formuliert ab morgen.

00:22:32: Ist so uuuh, dreimal geschluckt, wow, formuliert am Morgen.

00:22:37: Also Stress, wie wir machen das?

00:22:40: Thema Italienweine war für mich dann seit ein paar Monaten erst neu.

00:22:43: Kommen ja aus dem badischen, da waren ja badische Weinen, französische Weine im Vordergrund.

00:22:48: Aber mal war es italienische weine und... Das war eine riesen Herausforderung.

00:22:53: neben meiner Station, die ich trotzdem hatte weil ich etwas mehr Chef de Roa war dürfte ich noch mich in die Weine kümmern und habe sich den Titel niemals bekommen.

00:23:01: aber das war damals Dummars jetzt Familie.

00:23:05: Und damit hat es an hier angefangen bin dann danach tatsächlich ins Landhaus Scherer erstmal als Chef de Rohre aber mit großen Interesse für dem Wein und immer früher zur Arbeit um Weinkeller aufzuräumen und das zu machen.

00:23:18: und irgendwann hat mir ein Thema die Chance geben offiziell als Sommelier meinen Job auszuüben und das war natürlich eine große Herausforderung.

00:23:27: Das hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil auch die Weinkarte ja großartig ist.

00:23:31: sehr viel damals noch.

00:23:33: dann der Vordergrund Bordeaux was für mich heute immer noch in den Vorderungen steht.

00:23:37: aber damals auch in der Allgemeinheit war das Thema Bordeau ja groß gespielt worden und er hatte eine sehr große Bordeauswahl und da habe ich schon mal das große Glück gehabt viel zu probieren und viel aufzumachen.

00:23:48: Es war ja noch zu dem Zeit zwei Steine, ich denke nur mal ein Sternrestaurant aber in eine absolute Klassik.

00:23:53: Ein absoluter urgesteinende deutsche Gastronomie des Landhaushärers und von daher war das damals schon die offizielle erste Chance an das Thema Wein reinzugehen.

00:24:03: und dann war da schon die nächste Station einer riesigen Herausforderung bis ich damals über den Hethand angesprochen worden bin und durfte dann ins Hotel Adler mit eröffnen und dann zuerst zur Medi für das Feindani und dann ja vor kurzer Zeit das Chefs-Medi fürs ganze Haus.

00:24:18: Das mit einer Riesennummer war natürlich eine riesen Herausforderung.

00:24:29: Aber wie gesagt, viel Spaß gemacht und auch einer der Stationen nämlich sehr.

00:24:32: sehr geprägt haben in den neunzig Hörer.

00:24:34: Sind

00:24:34: die Weinen Richtung, die man in den jungen Jahren wahrnimmt und erfährt?

00:24:39: Die, die ein das ganze Leben lang begleiten will.

00:24:42: du gerade Bordeaux angesprochen

00:24:43: hast.

00:24:44: Du hast ja auch eine Leidenschaft im Begrund teilweise Südafrika Italien wahrscheinlich nach wie vor.

00:24:51: Also wird man diesen jungen Jahr in seinem Weinstier geprägt.

00:24:54: oder Welchen Weinstiel möchtest du nicht missen?

00:24:57: welcher Weinstil passt zu deiner Persönlichkeit?

00:24:58: welchen liebst du nach wie Vor?

00:25:02: Du wirst ja wahrscheinlich auch bei dir oder jeder, der den Wein fast bemerkt hat.

00:25:07: Der Weinstil verändert sich, der Weingeschmack verändert sich.

00:25:11: Man hier überlegt was ich mit fünfundzwanzig für Weine gefallen habe und was dann mit vierunddreißig und heute mit fünftzig.

00:25:19: also da hat sich schon sehr viel verändert und man bildet sich hier weiter und man entwickelt es hier weiter, man entwickelt seinen Geschmack weiter im Alter.

00:25:30: Ich war schon immer sehr, sehr... ich bin mit französischem Wein aufgewachsen und liebe an... also für mich ist nahe vor wenn man jetzt den Wein auf der Welt betrachtet.

00:25:43: Das ist nämlich Frankreich Nummer eins.

00:25:45: Der einzige was konkurriert ist das deutsche Weißwein.

00:25:48: Das werde ich nie im Brand stellen aber sonst ist es für mich Frankreich, Deutsche Weißwehren da lange nix und dann kommt irgendwann mal viele tolle Weinwandbaumgebiete hin und am Mittellwald kriegst du heute aus dem ganzen Welt tolle Beine.

00:26:00: Das war für dich am Anfang damals in meinen Empfinden gar nicht.

00:26:03: Da hatten wir Frankreich, Deutschland kamen so langsam aber da wurde noch gar nicht ernst genommen.

00:26:09: das war vielleicht weil ich eben in der Weinregion meine erste Schritte getan habe war natürlich die badische Wein schon im Fokus.

00:26:22: Insgesamt war der deutsche Wein hat gar keinen Stellungswert gehabt.

00:26:25: Das ging ja damals erst treffig los, das erste war Frankreichs bei Italien und dann ... Dann war es da auch schon eigentlich, wenn man das wirklich ernst dämst.

00:26:33: Es gab die spanischen Weinen haben damals gar keine Rolle gespielt.

00:26:37: was da diese Netz eingehüllten, fünfzehn Volumen Temparininos also zumindest in meinem finden.

00:26:44: Und wenn man heute allein sieht aus dem ganzen Welt ja so mittlerweile kannst du überall Tolle Weine entdecken, die viel Charakter mitbringen.

00:26:54: Die Typizität mitbringen... ...die Spaß machen.

00:26:58: Das fand ich damals.

00:27:02: Eigentlich nicht.

00:27:02: Damals musste dich in Franka sehr gut auskennen und dann, wenn du eine Weingewahrswischung sagst in der Region aber das andere bis in Italien, das andere Kondomais so gekonnt bis zu ignorieren.

00:27:12: Aber das ist heute ein umfassbarer Menge an Wissen was man heute, wenn man Sommelier isst Mit Primus, ich werde fast sagen man sollte als Sommelier so ein bisschen über hardes Bescheid wissen.

00:27:24: Aber jeder Sommelier sollte irgendwann mal seinen Weg finden wo er sich findet und wo er sie im Osten fühlt und dem entsprechend auch vielleicht die Weinkarte gestaltet.

00:27:34: aber alles heute zu überblicken, alles zu wissen wie so ein Master-Sommelier das ist für mich ein unheimliches Thema.

00:27:42: Das finde ich wirklich schwierig.

00:27:43: Die Welt ist wirklich wahnsinnig groß geworden.

00:27:45: Gästen kamen in der Mediatheke oder kamen auf Arte eine ganz spannende Reportage über Wein aus Indien, leider nur eine halbe Stunde aber selbst dort hat man den Willen einen außergewöhnlichen Wein zu erzeugen und was dort entsteht.

00:27:59: es glaube ich teilweise total spannend, ob das jetzt auf dieser großen Weltweinkarte wirklich ne Rolle spielen wird zumindest im nächsten zehn, zwanzig, dreißigvierzig Jahre ist ein anderes Thema.

00:28:08: Aber die Welt ist bunter dadurch!

00:28:11: Aber man hat selber Was du sagst unglaublich wichtig und geht mir eigentlich genauso, man hat eine Kernprägung.

00:28:17: Und es ist bei mir eigentlich zu größten Teilen auch Frankreich.

00:28:22: was bist Du in Frankreich?

00:28:24: Bist Du eher so der Rhône de Loire ?

00:28:27: Der Bordeaux ,der Burgundertyp ?

00:28:29: Bist du der Südwest-Tranzose oder hast du Leidenschaft dabei ?

00:28:36: Ja ich habe natürlich ein Leidenschaft aber ich glaube ich hab kein Land so intensiv bereist Neben Deutschland, wie das Frankreich ist.

00:28:43: Also dadurch, dass ich die ersten Jahre in Freiburg gelebt habe und groß geworden bin, hab' ich natürlich in einer dreiviertischen Elsass war ein zweieinhalb Stunden zwei Stunden im Burgund.

00:28:58: Ich hab mir eigentlich ... ich hab' so Phasen gehabt!

00:29:03: Die Hauptstadt immer Frankreich spielt, wie schon gesagt aber die Phasn waren von Wenn man es so an Landrauscherer mich erinnere.

00:29:12: Damals war Loa ganz vorne dabei, da sind wir immer ... Damals schon?

00:29:17: Also auch

00:29:17: Loa rot oder nur weiß?

00:29:19: Weiß in der ersten Linie.

00:29:20: aber damals gab's immer Reisen zu das Salon de Loa, diese Weinmesse.

00:29:28: Das war unheimlich prägend auf mich.

00:29:30: Damal war ich mal so ein Riesenreisebus voll mit Sommiles und Winzern, der ist dann irgendwie in Hamburg oder irgendwo losgefahren.

00:29:38: Und über den Roport runter im Badischen, da wurden alle eingesammelt eigentlich.

00:29:45: Das war ein Bus mit ... Da waren so viele Leute dabei die du alle auch kennst von Winzer wie Knipsa oder der Alte Salwaii oder Martin Pasele, den ich damals kennenlernen dürfte Ich bin nicht mehr erinnert, wenn auch damals die Sommelier war damals gewesen.

00:30:06: Die in Schiffchen, die Französin, ganz ein tolles Sommlierer.

00:30:08: Katrin

00:30:09: Tewino?

00:30:09: Ja genau!

00:30:10: Die war dabei und ... War halt unser Namenproblem.

00:30:14: Ich glaube der Hendrik war auch mal dabei, denn er ist mitgefahren.

00:30:17: Also das ist dann voller Bus mit lauter Sommeliers und Freak.

00:30:21: Viele habe ich natürlich hundertprozentig vergessen.

00:30:24: Damals wurde es organisiert von einem Weinendler, der leider vor einige Jahre gestorben ist.

00:30:30: Toni van der

00:30:31: Brücke, der für die Loa gelebt hat und gebrannt hat und jemand ein großartiger Mensch denn von dem ich wirklich auch sehr viel mitgenommen habe, vor allem diese Ruhe und diese Entspanntheit an das Thema Wein heranzugehen und er hat uns dann immer wieder den Bus vollgemacht als wir mehrere Tage in die Loaa gefahren, zielwahlte sich mal diesen Messer.

00:30:52: aber wir haben immer ganz viele tolle Weingüller besucht Große Namen, die dann als große Namen geworden sind, besucht kleine Winzer.

00:31:02: Wir haben uns damals in das feines Chavignols, falls bis heute noch da war ein kleines Restaurant.

00:31:07: Das ist der de Lyon, glaube ich, de Lyondour.

00:31:11: Da haben wir rübernachtet und da haben wir einen tollen Abendessen gehabt.

00:31:15: Alles, wie du warst ja... schon immer war, trotz der größten und teuersten Schlösser eine NDR mehr Regionen.

00:31:23: Die Winzer kamen damit ihre Ente angefahren für Erde hinter den Fingernägeln und haben dann die großartigen Souvignons aus dem Saint-Saint-Puy-Fimy, Minethe Stonorosa alle herkommen präsentierten dürfen.

00:31:35: Die Weine lagen damals in einstelligen Bereich.

00:31:37: acht, neun Mark, zehn Mark, elf Mark – die haben ja nicht gekostet, die Weine!

00:31:42: Großartige Charakterweine, die gar keinen auf der Welt eigentlich noch keine Anerkennung hatten.

00:31:48: Die hatten keinen Preis, die waren nicht berühmt oder aber fantastische Weine und das war man glaube ich zwar doch teilweise mal gemacht.

00:31:57: dieser Vater hin Das war die Zeit Loire.

00:32:00: Wenn

00:32:00: dir so was wie die Loire zum Beispiel hast, du hast auf der einen Seite schon diese Benchmarkweine also dieser Appellation, die richtig leuchten, die eine Strahlkraft hatten und vor allen Dingen auch in der Zeit als du langsam sommer wurde, ja in Deutschland eine gewisse Präsenz bekommen haben.

00:32:14: Also sprich Püffimi, sprich Sancerre, teilweise Mendo Salon, manch einer kannte vielleicht sogar Vouvré oder Cansy Sind das für dich Interessanten und prägenden Weiner, also da wirklich auf diese bekannten Appellationen zu gehen?

00:32:28: Oder sind es immer die Sachen, die keiner kennt.

00:32:31: Die vielleicht total unter dem Radar laufen und denen man sich gar nicht so annimmt?

00:32:38: Und die Frage wenn ich das ausführen darf kommt... Für mich zum Beispiel eine andere prägende Region fürs Bugund

00:32:43: z.B.,

00:32:44: du hast im Bugund selber Soweit ich weiß, liebst du ihr Burgunder.

00:32:48: Hast du diese ganz großen Namen?

00:32:50: Du hast Schamboil-Mycenille!

00:32:51: Du hast Jeff Richard Martin rein von den Appellationen her... Aber gehst du persönlich dann lieber in die Code Chalo und die Code Marconi und versuchst dort Sachen zu finden, die irgendwie günstiger sind?

00:33:00: oder sagst du?

00:33:01: Diese Appellations haben eine ganz eigene Strahlkraft und Ausstrahlung und das möchte ich leben.

00:33:07: Den ersten Teil, ja wir haben natürlich in der Loa damals Kantermeyer oder Menige war.

00:33:14: Das ist der Starwein aus dieser Region.

00:33:21: Wir haben diese Chancen bekommen durch Toni van der Birge, die damals in ganz andere Weinen gesucht hat und uns angezeigt hat, die wir nicht kannten.

00:33:30: Ich weiß noch, dass das damals ein geprägendes Erlebnis war, wo wir dann bei Nicola Jolie landet sind Da irgendwie aus drei Jahrzehnten Weine probieren durften, blind in wie ... da stellen wir siebziger, achtziger oder neunziger Jahre.

00:33:41: Blind, Zimmertemperatur seit Tagen offen, mitten auf dem Tisch und diese Persönlichkeit von Nicolas Chouli dann irgendwie uns allen in eineinhalb Stunden erklärt hat, wie die Sonne auf der Erde scheint und warum so das Tod und welche Auswirkungen es auf das Terror hat.

00:33:56: Und also das sind schon.

00:33:59: natürlich haben wir das gesucht und ich glaube jedes Termen hier das nicht tut, sich nicht interessiert für sich neue Sachen zu entdecken und sich weiterzubilden.

00:34:10: Der macht seinen Job auch nicht richtig unter.

00:34:12: deswegen haben wir es natürlich gemacht um einfach eine Thematik in Burgund zu kommen.

00:34:17: ja dass meine Leidenschaft lieber Burgund und das ist neben den deutschen Weißweinen und Rotwein mittlerweile neben den Deutschen Wein ist Burgund für mich die absolute Lieblingsregion.

00:34:27: und ich kann mir über einen Rednern nicht weiß ob du dich daran kannst als er hat das damals überhaupt nicht verstanden

00:34:33: Hä?

00:34:34: Wieso mache ich jetzt so einen Mühs-en-Change auf, ist doch auch nur ein Spätbohunder.

00:34:40: Und der... und jetzt habe ich doch noch nicht im Rest auch den Müh-en Changes gemacht von einem anderen Winzerfter, der schwägt ja ganz anders oder der schmeckt ja gar nicht!

00:34:48: Oder wieso schwäge ich dann einen Chevrolet Jean-Baptard oder einen Pommar?

00:34:54: Hätte etwas ganz völlig anderes.

00:34:56: Ich hab das überhaupt nicht verstanden am Anfang.

00:34:58: Ich habe schon einmal gezweifelt und ich glaube erst beim nachdem ich die vierte, fünfte Mal in der Region gefahren bin.

00:35:08: Und da stand so ein Kreuzung an den Kreuzungserste mal, wo dann wie so ein Schildkühn im Moraschee ist.

00:35:12: Da habe ich den Morasche eben auch so gesagt, wow!

00:35:14: Ich hab Gänzehaut gehabt.

00:35:15: Das ist unfassbar.

00:35:17: Da stand so Straßenschilder mit diesen berühmten, fast ehrfurchtberühmenden Namen und Ortschaften hin, die man von großen Etiketten gelesen hat.

00:35:26: Und ich habe da wirklich nochmal darauf zu kommen.

00:35:28: Vier oder fünfmal musste ich erst hinfahren.

00:35:31: Ich bin ja immer alleine hingefahren, habe da viel Zeit verbracht Wenn ich die in die Restaurants kam, die Winzer besuchten, das war damals gar kein Problem.

00:35:38: Die ganzen Weingüde reinzukommen, wenn gesagt zu heute... Da bist du einfach rein und bei Pferdenfindende habe ich das angefangen zu verstehen.

00:35:46: Okay!

00:35:46: Das ist bogumt diese unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten.

00:35:50: oder dass du dann auf dem Feldweg stehst und links hast du eine Lage überspitzt gesagt da kostete man drei Hundert Euro im Einkauf.

00:35:57: Rechts kostet er nur neun Euro.

00:35:59: Hä?

00:36:00: gleiche Sonne, alles.

00:36:02: Gleicher Winzer, wieso denn eigentlich?

00:36:04: Und bis man das sich da wirklich reingefuchst hat und es verstanden hat oder...bis man verstanden ist eben Pinot Noir, gerade die alte Auswahl der Pinot noirs, dass hier heute auch ein bisschen verändert hat oder angepasst worden von vielen Winzern, da er einfach in den Jugend ungernießbar war!

00:36:19: Das konnte ich noch nicht trinken, das war so verschlossen.

00:36:21: Dachtest du, kaufs da am Holz und Tarninen.

00:36:23: geht das jetzt?

00:36:24: Das ging gar nicht.

00:36:26: Ich fand Irgendwann hat zu mir damals gesagt in der Altersfamilie, Burgund ist die Endstufe.

00:36:34: Wenn du das verstanden hast bist dann zieh angekommen.

00:36:36: Man geht irgendwie über Bordeaux rüber.

00:36:38: aber wenn du verstanden hattest was Burgund ausmacht welches Wissen du mitbringen musst es ist ja Räse dich einfacher im Bordeau.

00:36:46: Du hast entweder steht Chevrolet Blanc Traum da gibt's nur einen Wandschuh Chevrole Blanc vielleicht ein zweitwander heißt du behandelst und da sind wir hunderte von Hechtar die dazu gehören Im Beruhm, da ist so viel an Wissen, was du voraus mitbringen musst.

00:37:03: Erst mal die Lager.

00:37:05: Die einzelne Partei wohl liegt hier.

00:37:07: Welche Teile dieser Lage ist die Hauptdisziplin von den Winzer?

00:37:11: Hat da überhaupt die guten Teile der Lage?

00:37:13: Da musst du wissen, welche Jahre ich mich zuschauen muss.

00:37:17: Du machen dir Spaß!

00:37:19: Du weißt ja, Pino ist das Schaden jetzt zu gehen auf seit ich in anderen Regionen auch.

00:37:24: Begunnt alles viel extremer.

00:37:26: Dann hast du die ganz, ganz... Die Palette an Aromen, an Vielfalt was ein Pinot mitbringt ist ja dreifacher-vierfach ich weiß nicht wie das ist zu einem Melod oder zu einem Kameramannee und das war für mich so dieses.

00:37:39: Das werde ich verstehen!

00:37:40: Verstehst

00:37:41: Du begunnt heute?

00:37:42: Also bist Du heute in der Lage begund wirklich zu greifen, zu verstehen Und das vor allem nicht zu transportieren also auch zu deinen Gästen zu transporten.

00:37:49: aber es ist für Dich nach bevor das große Rätsel wo du für jeden Wein, den du probierst immer wieder Bücher oder Informationsquellen zu raten ziehen musst.

00:37:58: Ich werde sagen... dass ich nach so vielen Jahren in dem mich damit befasse verstehe was da geht und ein sehr gutes Wissen an Begrund habe.

00:38:08: Wenn du dann natürlich dich mit Leuten unterhältst wie Hendrik Thoma?

00:38:14: Oder mit Sebastian Vicenteur, dann merkst du dann doch dann wieder mit den Proben!

00:38:19: Okay Die wissen noch viel mehr als du.

00:38:22: Über das Deba-Bagund, besonders Sebastian Mieshamsorn, der auch ein ehemaliger Sommelier war natürlich einer der führenden Weinhändler heute ist und der sich ja unfassbar gut in Frankreich auskennt vor allem bagunt.

00:38:36: Und jemand, der unheimlich gut probiert und analysiert und einen Wissen über jeden Stein und jede Lage und so was halb... Dann habe ich natürlich wenn ich mich neben solchen Leuten stelle und mit solchen Leuten zusammenprobieren darf und Abende verbringen darf Da merkst du schon, okay die haben natürlich deutlich mehr Wissen.

00:38:53: Aber ich werde schon sagen dass sich die Region verstanden hat und das ich weiß wie ein guter Poma oder was der Unterschied ist zwischen einem Sante-Beurre und dem Philly-Morocchi wenn es dir verkostet... Das würde ich schon sagen ja!

00:39:25: Wenn wir an die Provein, in Düsseldorf denken, dann muss ich dir von einen Raum erzählen Also nicht von einer Art Seminarraum mit zu vielen Stüren und zu wenig Luft, sondern von einem Raum der so groß ist dass man darin verloren gehen könnte.

00:39:43: Halle Drei, Messe Düsseldorf Proveien, zwanzig sechsundzwanzig, fünftzehnte bis siebzehnter März drei Tage.

00:39:50: Und in diesen drei Tagen fünfhundert italienische Weimproduzenten Fünfhundert!

00:39:57: Und ich sage das so bestimmt nochmal weil es sacken muss.

00:40:00: Fünfhundert Produzenten aus einem einzigen Land.

00:40:04: Aus zwanzig Regionen, von der Alpen-Südseite bis hin zur zizianischen Vulkankuppe!

00:40:09: Von den Sandböden auf Sardinien bis hin zu den Kalkfelsen in den Marken... ...von uralten Riebstücken die älter sind als so manche Verfassung bis hin zum jungen Winzer und Winzerinnen Die entschieden haben Mein Dorf verdient eine Weltbühne.

00:40:23: Das ist Halledreil das ist Italien das is die Provein.

00:40:26: Und mittendrin als ruhiger Pol in diesem faszinierenden Gewürr Stand F-Sechzig bis G-Siebzig.

00:40:33: Die Italian Trade Agency, kurz ITA.

00:40:36: Und wer die ITA nicht kennt sollte dies dringend ändern Denn wer sie kennt weiß Wenn die Ita auf einer Messe erscheint Dann nicht als Lückenfüller sondern als Architekt!

00:40:45: Die ITA ist die staatliche Außenhandelsagentur Italiens Gegründet mit dem Auftrag die besten Produkte des Landes in die Welt zu bringen Mit Verstand und Struktur, mit dem Blick einer Institution Die versteht, was internationale Märkte brauchen.

00:41:01: Und das ist nicht immer das, was Produzenten glauben zu haben!

00:41:04: Manchmal braucht Märkte keine weiteren Flaschen.

00:41:06: Sie brauchen Orientierung, sie brauchen Kontext... ...sie brauchen jemand der das erklärt warum der Wein in der Hand genau von hier kommt Genau aus diesem Boden, genau aus dieser Geschichte.

00:41:18: Das is die Brücke, die die ITA baut Zwischen Produzent und Entscheidern zwischen Herkunft und Horizont Zwischen dem was in der Flasche steckt und dem, was daraus werden kann.

00:41:30: Und niemand braucht diese Brücke mehr als der deutsche Markt!

00:41:33: Warum?

00:41:34: Lass mich kurz darüber reden.

00:41:36: Deutschland ist kein beliebiger Markt für italienischem Wein.

00:41:39: Deutschland is DER Markt.

00:41:41: Mehr als zwanzig Prozent aller Weinimporte nach Deutschland kommen aus Italien.

00:41:45: Das ist keine Statistik am Rand das ist strukturelle Bedeutung.

00:41:49: Deutschsprachige Konsumenten trinken mehr italienischen Wein als fast jede andere Nation der Welt.

00:41:56: Der Handel kennt die großen Namen.

00:41:58: Barolo, Brunello, Amarone... Die sitzen!

00:42:01: Die laufen!

00:42:02: Die werden verstanden!

00:42:03: Aber Italien ist nicht nur seine Stars!

00:42:06: Italien auch!

00:42:07: Canonau Sardinian Freisaus in Piedmont Grigoditufo aus Campanien Nerello-Maschalese vom Etna Rebsorten, die kein Mensch in Deutschland spontan buchstabieren kann.

00:42:19: Und die gleichzeitig zu den aufregendsten Entdeckungen der internationalen Weinwelt gehören.

00:42:23: und nicht zuletzt eine relle Maskalise vom Etna hat uns das gezeigt dass sie ein großartiges und sehr preisbewusstes Equivalent zum Bugund- und Zompiemont darstellen können wenn man sie kennt Die Weine in deutsch markt zu bringen ist keine frage des wählens.

00:42:37: sie ist eine frage der kommunikation.

00:42:40: und genau das ist die ita auf der provain.

00:42:42: two thousand sixund zwanzig in düsseldorf Das passiert in halle drei stand elf sechzig bis gsiebzig.

00:42:49: Drei dinge drei sollen oder alle drei sind ineinander greifen wie zahnrädern einer ur die nicht

00:42:55: tickt

00:42:55: sondern spielt.

00:42:57: erstens Die freie Verkostung.

00:42:59: Einhundert Weine!

00:43:01: Vorausgewirrt vom Meininger-Verlag, einem der renommiertesten Fachverlag Europas.

00:43:05: als Top-Einhundert Italien.

00:43:07: Blind verkostet.

00:43:09: Professionell bewertet ohne Rücksicht auf Marketingbudgets.

00:43:12: und diese einhundert weine stehen während der gesamten Messedauer am Stand.

00:43:17: G-Siebzig zur Freien Verkosterung für Fachbesucher, für Einkäufer, für Zombies, für Journalisten.

00:43:22: kein Verkaufsdruck, kein Pitch keine Prospekt in die Hand gedrückt Nur Glasnehm-Einschicken verstehen.

00:43:27: Weiß, Rosé schaumt von sieben Achtzig bis drein neunzig Punkten!

00:43:30: Von Nord nach Süd von Jung bis gereift.

00:43:32: Das kleine Angebot ist eine Einladung!

00:43:35: Zweitens die Masterclass Elfthematisch fokussierte Seminare geleitet von Sebastian Borthäuser und Peter Douglas Zwei Sommys zusammen mehr internationale Weinverkostungserfahrungen haben als so manches Wein Magazinen seiner gesamten Geschichte.

00:43:49: Und diese Seminaren sind mehr als Verkostung Sie sind strategische Einordnung.

00:43:54: Diese Masterklasse geben die Werkzeuge.

00:43:56: Nicht die fertigen Antworten, sondern den Blick der die Antworten sichtbar macht!

00:44:01: Drittens – Die Guided Tours.

00:44:03: Zehn geführte Touren durch die Hallen der Proveien.

00:44:06: Geleitet von Filippo Bartolotta und Giorgio Panagopullu.

00:44:10: Thematisch kuratiert, regional fokussiert Handverlesen in der Auswahl der Stationen.

00:44:15: Diese Touren sind das was jeder Messebesucher eigentlich braucht aber sich selten gönnt.

00:44:20: Jemand, der voraus geht und sagt hier schau her Lass dich davon überraschen, das ist essentiell.

00:44:27: Und zusammen ergeben diese drei sollen etwas... ...das über eine Messeteilnahme weit hinausgeht!

00:44:33: Die Itaschaft in Halle Dreiein Wissenzentrum Ein Ort an dem italienischer Wein nicht präsentiert sondern verstanden wird Nicht verkauft und erlebt, nicht angeboten und eingebettet In Geschichte, Geografie und Geschmack.

00:44:45: Und das ist wichtig wirklich wichtig Denn die Weinwelt verändert sich Nur wenn Einrichtungen wie die Italian Trade Agency diesen neuen Markt verstehen, die Entwicklung verstehen.

00:44:56: Können Sie diese Entwicklung begleiten und mitgestalten?

00:45:00: Zusammen mit dir!

00:45:01: Pro Wein, zwanzig sechsundzwanzig, Halle drei.

00:45:05: Italian Trade agency kurz ITA.

00:45:18: Bei mir war es ein bisschen anders.

00:45:19: ich bin ja nicht in der Weinregion aufgewachsen als du.

00:45:21: also ich bin an der Küste aufgewachsen da gab's kaum keinen Wein Und hatte dann in der Tat mein erstes AHA-Erlebnis, wo ich ein Wein über mehrere Tage probiert habe und gesagt habe, wow, Wahnsinn wie er sich verändert hat.

00:45:33: Dadurch wurde ich neugierig.

00:45:35: Hab mich für Wein interessiert und hab gemerkt das Winzer eigentlich immer an der Zeit... Zum einen zum Spätbegründer, der war damals mit den Neunzigerjahren noch nicht ganz so entwickelt.

00:45:45: Zum anderen immer in Richtung Frankreich gespielt haben und das Bugund damals schon ausgelobt hat als es in Deutschland noch nicht wirklich eine große Rolle gespielt hat.

00:45:55: Und das hat mich neugierig gemacht!

00:45:56: Für mich war so einer der ersten fast Offenbarungen oder Referenzwerke ein Bugundbuch von Parker wo er den ganzen Appellation eine gewisse Identität, also fast ein Metaphern menschliches Bild gegeben hat und die so beschrieben hat.

00:46:16: Und damit fange ich an dass mir oder weniger als Handwerkzeug begund zu verstehen das man zum Beispiel dem Pommar, dass man ihn als den Bauern sieht, dass Man wohl näher als die Königin sieht Dass man versucht, Geoffrey Chamatin immer so als dem Würzbrocken von Romanie als das kompletteste Morisante nie als den Weißwein im roten Kleid betrachtet.

00:46:39: Dass man ein Schamboilmüsse nie als das Feminist dann irgendwo betrachtet und Moussa Georges eigentlich mehr in Cabernet in einer Pinotform ist... Und das waren für mich dann so die Auslöser, wie ich mich dem begunt genährt habe und wie ich diese einzelnen Appellation für mich selber einordnen verstehen konnte.

00:46:59: Und eigentlich muss ich sagen bis heute lebe.

00:47:02: Wie unterscheidest du die Appellations?

00:47:04: Was sind deine Tipps?

00:47:06: Wenn man sich mit den Beschäftigten möchte oder wenn man sich perfektionieren, spezialisieren möchte, wie man an die Sache rangeht?

00:47:12: Ich hatte das Glück damals, Asschef Sommelier Schwarz in einer anderen zu arbeiten eine riesengroße Weinkarte gehabt.

00:47:26: Die ist zum sehr großen Teil natürlich aus Bordeaux stand, aber auch sehr viel aus Burgund.

00:47:32: und da hatte ich das große Glück, sehr viele alte Burgunder zu probieren.

00:47:37: Das war damals noch heute unbezahlbar und nicht zu bekommen einfach alte Rousseauweine.

00:47:44: Und das weiß ich nur bis heute, dass es auf der Weinkart von Ende des Sechser Anfangs-Siebzigern Da gab es unheimliche Mengen an Wahlen, die total zum kleinen Geld.

00:47:55: Auch viele andere natürlich.

00:47:57: Und jede Mann gewählt und solche Weingüter, die heute vielleicht nicht begann sind für einen Mund der Sindhörer.

00:48:02: Wo die Karte damals voll war und der Keller voll waren in solchen Beinen.

00:48:05: Und ich, dass sie jeden Tag aufmachen dürfte!

00:48:08: Und jeden Tag das Glück hatte, natürlich nehmen wir uns ein großen Bordos... ...die damals finde ich noch nicht so berühmte in der Masse oder in der kommerziellen Welt die Regierung begründet hat.

00:48:18: Das war ja damals und nicht so.

00:48:19: Damals hat natürlich Ketzlau Bordeaux vor der Grundbegrund kam langsam, nicht vergleichbar mit heute.

00:48:24: Und da dürfte ich schon mal die ganz alten Sachen probieren um zu wissen, wo geht es überhaupt hin?

00:48:31: Und das ist etwas, was aber begrüßt uns.

00:48:32: wichtig ist gerade wenn die Weihnacht in der alte Statistik ausgebaut worden sind.

00:48:37: Das war erst nach fünfzehn, zwanzig Jahren als Anfang spannend zu werden, dass du das erkennst okay!

00:48:43: Das geht dahin und gleichzeitig dürfte Ins ganze Häuser reisen.

00:48:49: und wie schon erzählt, ich war in zweieinhalb Stunden.

00:48:53: Bin ja hier in Brunt gewesen.

00:48:54: teilweise bin ich nachts nach der Service losgefahren habe dann eben wie kurz gebannt direkt los sind wir noch unterwegs angehalten schlafen um den ganzen Tag eben in die Region zu haben und am nächsten Morgen früh wieder zurück oder im Abend sogar dass ich diesen Tag komplett genutzt hab Die Weingüde reinzugehen.

00:49:11: und ich glaube, da habe ich am meisten mitgenommen um mit den Winzern zu sprechen.

00:49:15: Um zu verstehen die Fässer durchzuprobieren, diese schnellen Lagen durchzubringen.

00:49:19: Ich glaube das hat mich am meisten geprägt.

00:49:21: Das ist ohne mir das Wissen beigebracht in dem ich... Und bis heute noch finde ich egal welche Region man sich interessiert oder welche Region mal verstehen will.

00:49:32: Man muss da reinfahren, man muss mit den winzern sprechen vor Ort und zu verstehen um die Menschen zu verstehen und dann versteht man auch oft die Weine viel besser.

00:49:41: Das ist für mich im Grunde ganz, ganz wichtig denn ich habe das da noch wirklich erst verstanden wenn ich dir Leute gesehen hab.

00:49:49: Wenn ich verschlossene Winzer wie ein Schirmach-Boyot vor mir gesehen hab der fünf Sätze am Tag sagt.

00:49:56: Und wenn du hin kommst, der eigentlich niemals Beispiele gibt es viele andere wo du ihn besuchst und er hat ja keine Lust auf dich oder da kein Geist seine Weine verkaufen will, das ist ja wie seine Babys.

00:50:11: Und der genau dich unter den Lupe nimmt ob die überhaupt würdig bist seine Weinen kaufen zu dürfen indem ich schon zweit oder dritte Mal bei ihnen zur Besucht kommt und erst mal im Büro entweder ein Wein der völlig gerade in Arbeit ist hingestellt bekommen und wir wissen nicht wie ich reagiere oder mir einfach einen oxidativen Wein hingestellt.

00:50:33: immer wieder hat er mit mir so was gemacht um zu wissen, okay jetzt lohnt es sich mit dir ein Weinkehler zu gehen und mit dir paar Wahlen zu probieren Zeit zu investieren.

00:50:43: Und dann du nach einer Stunde, in der nur mit ihm austauschen, noch eineinhalb Stunden, du merkst wie er auf einmal aufgeht und wieder... Dann immer wieder weg geht und eine Flasche nach den anderen aufzieht und die Sachen zeigt sie vielleicht zehn, zwanzig Jahre alt sind.

00:50:57: Und diese Erlebnisse habe ich sehr oft in meinem Leben erlebt vor allem Frankreich wo die Winzer dann Mittezeit sich öffnen und mit dir warm werden, wenn sie merken.

00:51:09: Weißt du mal auf der anderen Seite?

00:51:11: Der ist Verliebensystemer, der interessiert dieses Thema zu verstehen.

00:51:16: Der ist sehr hergekommen und möchte meine Wane kennenlernen.

00:51:20: Und dann merkst du, wie es auf der andere Seite eben sich jemand öffnet und seinen Herz zeigt.

00:51:27: Das ist eines von den schönsten Erlehmnissen, die man in der Weingegend erleben kann.

00:51:34: Ich war nicht oft im Bordeaux.

00:51:36: Ich schätze die Weine und ich schätze sie heute wieder ganz viel.

00:51:39: Und habe sehr viel Bodo auf der Weinkarte.

00:51:42: für Liebe diese Weinen genauso, aber für mich war das ... Ich glaube, ich war zweimal in Bodo.

00:51:49: Mir mir dann bei Stéval Blanc eine wunderschöne Frau mit langen Beinen die Tür aufmacht, die genauso langsam wie ich selber groß bin und mir dann auf ein Brahmotisch drei Weine hinstellt und mir eigentlich gar keine Frage beantworten kann sondern eigentlich nur ihren Shop macht, den Wein aufzuschenken und gut auszusehen um nett zu sein.

00:52:11: Ich habe überhaupt nichts erfahre hinter dem Menschen dahinterstecken, die den Beinen ausbauen usw.. Das hat mich überhaupt nicht abgeholt!

00:52:19: Da kriegt das genau das ganze Brot los ist.

00:52:21: aber viele Schatos sind so die gehören für Sicherung in Banken, dass es da viel Geld im Spiel... Aber da ist für mich dieses wie ich vorhin erwähnt hab wo du zum Winzer hingehst der auch Erde hinter eine fingene Regel hat und das ist sein Leben, das sind seine Unternehmen.

00:52:41: Das sind Bauer, da sind wen so ein Bauer?

00:52:43: Da sind seine Kinder die weinen im Seineflaschen und das isse seine Flussi, sein Leben in zwölfte dreizehnig Generationen und das es für mich viel mehr wein und deshalb mich immer vielmehr abgeholt als eben diese wunderschöne Schlösser wo alles wunderbar ist.

00:52:58: aber eben dieser Charakter dieses... Diese Persönlichkeit, die mich da ist oder ich habe nicht abgerodert.

00:53:06: Das war für mich mal im Beruhm auch faszinierend, dass du dann erinnere mich nach Yves Confirot, der ein ganz verschlossener und interessierter Mensch ist.

00:53:18: Da waren wir damals zu wiederholen bei ihm und am Anfang hatte er überhaupt keinen Lust.

00:53:24: mit Luigi Francesco, mit Remigio Bolletto aus Hamburg.

00:53:31: Und der ist aus dem Haus raus, hat nicht mal einen Lohn gesagt nix.

00:53:35: und dann merkst du wie er mit der Zeit aufgetaut ist.

00:53:38: nachdem wir das Ende daran nehmt man wie wir ihm arm in den Weinkeller sitzen alle weitere Themen dann absagen müssen, weil der so viel Spaß daran gewonnen hat und dann Essen an den Tisch bringt.

00:53:51: Und wie sich das einmal innerhalb von zwei Stunden entwickeln kann, in dem er einfach merkt, da sind Leute auf der anderen Seite die ... Die sind keine Spinner, die wissen ein bisschen was von wein'n... Und die sind interessiert!

00:54:02: Und die feiern mein Produkt, meinen Werk.

00:54:06: Das sind also die schönen Erlebnisse, Ich einfach in Frankreich auf einem Begrund vor allem sehr oft vorgefunden habe.

00:54:12: Ja, das ist der eine, dass man selber eine Emotion hat zu aufbaut

00:54:15: bzw.,

00:54:16: dass irgendwie in irgendeiner Art versteht oder eben für sich selber einordnen kann und das andere ist eben, dass sie das transportieren.

00:54:23: Ist es dir gelungen, das Begunz zu erklären?

00:54:26: deinen Gästen zu erklären, was da wirklich das Besondere ist.

00:54:29: Also was zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Chasson-Moroschee und einem Pyni-Morschee ist?

00:54:33: Die ja beide nebeneinander liegen mehr oder weniger.

00:54:36: Manchmal ist es natürlich dass man diese geschichtlichen Aspekte mit anbringen kann, dass man sagt okay Pynni hat halt so einen Grundwasserspiegel deswegen können die keine wirklichen Keller bauen.

00:54:44: Deswegen konnten sie die Weine niemals wirklich so lange lagern.

00:54:47: Deswegen wurden die Weinen halt immer schneller reifend aber expressiver oder immer strukturierter ausgebaut.

00:54:55: Und im Chassat hat man halt einen anderen Ansatz gehabt.

00:54:57: Darum sind die Chardonnays, die aus dieser Region herausresortieren ganz andere.

00:55:02: oder dass man eben in Püni diese reine Weißweinprägung hatte und im Chassa auch immer zumindest zu drei sieb bis fünfzehn Prozent rot gedacht hatten deswegen eigentlich niemals so eine super klare Linie wie in Püni gefunden hat.

00:55:15: Sind es solche Sachen?

00:55:16: Oder Wie erklärst du Bug und wie kannst du das nach nach außen tragen.

00:55:21: Wenn ich jetzt bei dir sitze und frage, soll ich jetzt Morison hier solch ein schafrischer Matat trinken?

00:55:25: Wie kannst du mir eine Empfehlung aussprechen was ihr vielen beim Beginn schwerfällt?

00:55:32: Total schwer!

00:55:33: Es ist total schwer und ich finde auch das ist ja unsere Aufgabe als heute Ministerin der Hauptfunktionen, als Restaurantleiter meines eigenes Restaurants, wobei natürlich Karte Wein, Karte und Weinempfehlung das alles selber machen.

00:55:56: Aber ich finde es ist die Aufgabe eines Formiläos zu erkennen wer sitzt denn da als Gast vor mir?

00:56:03: Und ich versuche immer schnell raus oder ich habe in kurzen Sätzen herauszufinden wo befindet sich der Gast, von wo kann ich mal abholen und da sitze ich mal an.

00:56:16: Es wäre natürlich immer eine Freude Leute zum Begrund zu bringen, die ganz voran das herkommen.

00:56:22: Aber wenn jemand sich damit noch nie befasst hat oder kommt wie in Hamburg, seht ihr hier vom Grauburgender aus der Falz zu uns und fängt dann mit Burgund an, da muss man natürlich ganz anders anfangen mit ganz anderen Informationen rüber als es eben jemand ist, der schon sich für Wein sehr interessiert und vielleicht eine andere Burgunder probiert hat und einem Status ist dass noch nicht verstanden hat, warum das so ist.

00:56:51: Und den holt natürlich ganz anders ab.

00:56:52: und wenn etwas geht dann greife ich natürlich rein in die Thematik um versuchen zu erklären wie beruhigend ein Staden ist damals dass es die Römer waren, die da hochgekommen sind und die damals gespürte.

00:57:09: Menschen haben es einfach viel mehr in Gespür gehabt, wo pflanzt sich was an?

00:57:14: Das haben die damals genau gewusst.

00:57:15: Die haben genau gewusst, wo setzt sich die besten Reben?

00:57:19: oder wo fühlt es eine Rebe am besten wohl?

00:57:21: Wo setzt sie die an?

00:57:22: Da kamen die, die danach kamen, die haben schon bemerkt diese Top-Lagen, die sind schon besetzt, da war der runter Richtung Straße und dann geht er hoch.

00:57:30: Also da versuche ich ihn zu erklären das ist natürlich dieses Terroir.

00:57:34: wie wichtig das ist im Grunde, was für ein Roller das spielt.

00:57:36: Das ist das Wort Terroire muss man erstmal erklären.

00:57:40: Keine Übersetzung für uns ins Deutsche, aber was das erst mal bedeutet und dass immer beim Wein die Hauptrolle spielt.

00:57:46: Aber Brun besonders wichtig ist.

00:57:48: Und dann tast ich mich natürlich ran!

00:57:52: Wo kommt er her?

00:57:53: Was hat er bis jetzt getrunken mit welchem Stil oder welchen Teil von Schaden?

00:57:57: hier bin ich noch einmal?

00:57:58: Hol dich nur am besten ab um in diese Region nahezubringen wie komplex darf es sein oder sollte es sein?

00:58:04: soll es nicht sein damit er Das versteht, damit die bevorderlich ist.

00:58:08: Und das ist glaube ich auch unsere Aufgabe als Feminist.

00:58:11: Womit sollte man anfangen?

00:58:12: Also was wäre für dich ein guter Anfang um zum Beispiel in der Kuteni beim Rotwein zu bleiben?

00:58:17: mit welcher Appellation hat man einen guten Einstieg und was kann man dann irgendwann so als die absolute High-End-Appellation nicht für die grauen Grüße vielleicht außen vorlassen sondern diese reinen Appellations?

00:58:27: gibt es für dich da eine Dramaturgie eine Abfolge wo man sagt so sieht ne typische begunder Triggerkarriere aus.

00:58:33: also womit Alles?

00:58:34: und bei mir, womit ich angefangen habe damals.

00:58:36: Ich hab mich als erstes für die Stilistik wohl nie begeistert.

00:58:40: Ich finde das ist so auch ein Gebiet was in Deutschland spielt, wo man am nächsten drank kommt.

00:58:44: Das ist so von Style her, wo verständlich ist.

00:58:49: oder gerade diese eleganten Stilisten wie Imbomar zum Beispiel, Mohs an Deniz.

00:58:54: Da sind für mich so diese femininen, eleganten zugeglichen Pinoirs mit denen werde ich vielleicht startend... Schwierger finde ich schon, wenn es Richtung Chevrolet Chambordano ist.

00:59:06: Der Chance geht, das sind die komplexeren Binoirs aber... Ich finde auch dass die Handschritt des Winzers extrem wichtig ist nicht nur die Ortschaft oder wo's herkommt sondern die baute Winzer, die Weine aus und das ist für mich vielleicht mindestens genauso wichtig wie wo auf welcher Lage oder welche Orte her kommt.

00:59:27: ob ich jetzt irgendwie an das Beispiel nehmen.

00:59:30: Wir haben von Chantales Cure, was von Sebastian Winterthorff betrieben wird ein Weihengut für einen Zwangothektor hat und der sehr große Pinoise macht, dass es top lag aber sehr zugängliche Weine produziert wie zum Beispiel sich angesprochen aus Wohlenheer oder Buma die zugänglicher sind, die nicht so komplexen, die von der Frucht vielleicht noch mehr in Vordergrund stehen.

00:59:53: und solche Weine werde ich dann ... werde ich dann versuchen, den Kunden zu erst anzudrehen.

00:59:58: Oder wenn es ein Weißfallbacher reingeht... ... vielleicht auch einen Schaden hier der aus dem Weingut kommt,... ... die etwas moderne Ausbauern oder die vielleicht nicht ganz so traditionell ausbauen,... ... wo die Frucht im Vordergrund steht.

01:00:11: Mit sowas werde ich starten!

01:00:12: Ich würde vielleicht ganz anders rangehen.

01:00:14: Also mein Ansatz wäre dabei zum einen bei den Produzenten auszuwählen,... ...die ohnehin die Typizität der Appellation... versuchen zu spiegeln und die zu charakterisieren verstehen, also dass ich sage wenn ich einen davon probiere dann würde ich unbedingt den und dem probieren.

01:00:32: Und jetzt wenn du in die Kote Bohnen gehst Hätte ich zum Beispiel rein von der Emotionen, vom Gefühl her eher ein paar Mal als Symbolinier genommen.

01:00:39: Aber vielleicht auch weil ich nicht mit dem Thema Spielbegründer und Begrundaufgewachsen bin, deswegen wahrscheinlich doch gar nicht diese Tiefenprägung habe sondern weil ich es dann mehr oder weniger kognitiv oder rein vom technischen her gelernt habe dass ich fast kindliche Intuitiven dabei nicht habe.

01:00:55: Also für mich wäre die erste Wahl erst mal ein paar Mal, wenn man dieses rustikale Derbe ... Damit hast du Geschmackspuren auf der Zunge, die du irgendwie einordnen und werten kannst?

01:01:05: Und würde dann später in dieses eigentlich dann königliche filigrane Nossierte das Volné gehen.

01:01:11: oder wenn ich jetzt an die Kurten lie, auch beim Rotwein bleibe, dann würd' ich mit einem Michel-George anfangen.

01:01:17: Weil der für mich immer relativ krassetanine hat, weil er so ganz Derb ist.

01:01:22: eine relativ starke Präsenz hat.

01:01:26: Auf der anderen Seite wäre für mich die Endphase, wäre dann irgendwann – das träge ich jetzt irgendwie nach dreißig Jahren – am liebsten wär es für mich Morissontenie und da möchte ich mich so in die Tiefe der Weine richtig verlieren.

01:01:37: Vor allen Dingen möchte ich auch mehr trinken also möchte mich viel intensiver miteinander setzen.

01:01:41: Und bevor ich bei Morisson nie ankommen bin hätte ich ein Chambord-Mycinni rauf und runterprobiert, hätte versucht dann irgendwo die Würze gerade auch in den lagenspezifischen Chef-Réchaumata irgendwo versucht mitzunehmen.

01:01:59: Und davor, also zwischen dem und Müsern Georges wäre ich dann irgendwo im Vorraum an die gelandet.

01:02:06: Also da hätte ich einen ganz anderen Ansatz und hätte ihn Gast versucht auf einer ganz anderen Ebene oder Weise mitzunemen als du.

01:02:12: Das finde ich halt immer so schwierig.

01:02:13: man kann zwar immer ein bisschen auseroieren oder erloten wo der Gast sich befindet aber dann letztlich für ihn passend den Wein zu spiegeln und damit die Appellation, was er das begrünt großartig macht.

01:02:27: Die Appellationszuspielen.

01:02:28: Ja witzig, ich muss gerade schmunzeln weil du grad über dein aktuellen Geschmack hast.

01:02:35: Was du aktuell Freude bereitet hast.

01:02:38: Ich bin nicht genau da anzutreffen.

01:02:40: Das ist auch für mich Mastan Deniz, Schambomousini also vor dem Mastant Deniz.

01:02:44: Ich liebe diese Weine, weil sie eben diese ganz weiche Feminität mitbringen.

01:02:48: In der ich mich wahnsinnig finde in den letzten Jahren und immer wieder wiederfinde.

01:02:53: Aber Sie erfordern da auch eine gewisse Wein-Erfahrung?

01:02:56: Absolut!

01:02:58: Dass man dem Wein nicht mehr als Wirkungs trinken.

01:03:02: also damit meine ich nicht in Alkohol sondern dass der Wein mir automatisch etwas präsentiert das er ist wie ein Hollywood Film wo ich einfach unterhalten werde und der Wein im Prinzip von sich heraus alles gibt, sondern dass ich zum Suchen den werde.

01:03:16: Und dass ich versuche wie in einem Buch zwischen die Zahlen zu lesen, versuche das irgendwie aufzunehmen, zu interpretieren und meine eigene Interpretation zu finden.

01:03:22: Dadurch zulässe, dass jemand anderes dem Wein vielleicht komplett anders sieht.

01:03:26: Daher würde ich z.B.

01:03:27: Maurice Santigny niemals ein unerfahren... Weintrinker versuchen zu beschreiben und niemand empfehlen, sondern auch versuchen zu Beschreiben wer er vielleicht etwas komplett anderes in diesem Wein sieht und ganz unterschiedlich wahrnimmt.

01:03:39: Ja das steht nach so recht!

01:03:40: Ich denke Daphne kommt für mich immer der Punkt des Winzers dazu.

01:03:44: also wenn ich aus meiner aktuelle Weinkarte sehe da habe ich so diese Weingüter die wie z.B.

01:03:51: Michel Nolard, der verständigste, der tolle Bill Noirs macht, die mir auch sehr viel Spaß machen.

01:03:57: Aber der finde ich... Auch in einem Los Saint-Denis oder Schreibern-Musinier und auch in Wohnromané verständlich ist.

01:04:03: Der für jemand, der jetzt nicht ganz tief schon in der Materie drin ist einen guten Zugang bildet wo vielleicht bei anderen Winstern wie Arlo oder wie sie sich Jungs alle heißen werde ich vielleicht dann schon eher... Ist so ein Mensch nicht geben?

01:04:19: Oder würde ich vielleicht sagen das ist jetzt vielleicht nicht der richtige Statistik um ihm das Thema dann heranzubringen.

01:04:24: Aber wie du sagst, es ist ein sehr komplexes Thema und das begunt unheimlich spannend.

01:04:34: Letzten Jahren vielleicht um das Thema nochmal zu thematisieren.

01:04:39: Also schwer zugänglich bekommt kaum noch an die Weine ran.

01:04:46: Preise sind mittlerweile im Bereich reingang wo mir als Gastronomen Nicht ganz so viel Spaß machen, weil ich einfach grundsätzlich keine Weine empfehle.

01:05:00: Die Höhe sind als hundert Euro sein und ich bekomme von Gast eine Richtung oder er mir sagt wo es sich bewegen möchte und dann dann offen mit dem Thema rum gehen.

01:05:11: aber sonst wenn ich einen Gas dran gehe würde schön weinen fehlen.

01:05:14: Dann bewege ich um die sechstehsiebzig euro vorsichtig Und da bist du beruhnt einfach schwer dran.

01:05:20: Da gibt's aber nicht viele weine die ich auf der Weinkarte habe.

01:05:22: Das

01:05:23: stimmt, aber ist da der Fehler dann nicht irgendwo bei uns auch?

01:05:26: Dass wir halt immer nur gewisse Namen haben wollen

01:05:29: bzw.,

01:05:30: wer du die Winzer jetzt mehrfach angesprochen hast und es dann auf Winzern konzentrieren, die man halt einfach irgendwo als Schmuckstück nehmen möchte?

01:05:37: also ich glaube selbst wenn du renommierte Appellationen nimmst, wenn du bestimmte Stilistiken von Weinen nimmest findest du nach wie vor Weine, die durchaus bezahlbar sind begunnt immer notorisch so extrem überteuert ist.

01:05:55: Also es nicht günstig, es gibt mit Sicherheit auch günstige Gebiete aber dass es so überteuerter ist halt ich teilweise für.

01:06:02: oder der Grund dafür lasse mich so formulieren ist weil wir halt in Verbindung mit der Appellation gewisse Namen sehen wollen und die sind natürlich wenn sie eine gewisse Seltenheit haben nicht unbedingt die günstigen.

01:06:13: Ja das stimmt.

01:06:14: also wenn man's dem berühmt ansprechkammer auf wieder schon vorhin angewähnt hast Bewegen ja auch gerne, dass man in den südlichen Teil geht.

01:06:21: Guter Schaulnäs zum Beispiel.

01:06:22: Hier haben wir tolle Ruys auf der Karte.

01:06:24: Da ist natürlich nur ein ganz anderes preisiges Bild was sich darstellt.

01:06:29: aber genau wie du sagst es gibt so viele tolle Weine auf der Welt und auch in Deutschland.

01:06:35: So viel spannende Weine die in meinem Preisbereich sind wo das riesig Spaß macht wo du arbeiten kannst oder fehlen kannst.

01:06:47: Von daher ist es vielleicht der extreme Fall.

01:06:49: und auch das Thema Bordeaux, wir haben es vorhin angesprochen.

01:06:52: In Bordeau hast du die wie diese drei Prozent der Grand-Cruise-Grue-Glassees und der Rest, der eben nicht diesen Status hat sind überhaupt keine teure Weine.

01:07:01: Das sind Weine, die für kleines Geld so viel Spaß bereiten und eben eine riesengroße Richtung in Bordeux die absurde Mehrheit spielen und nicht diese angesachte drei Prozent, die du in den Kultrassees findest.

01:07:18: Aber es gibt... Und das ist das Schöne vielleicht daran, dass ich habe damals im Anfang richtig gesagt, dass früher war Frankreich ein bisschen Deutschland und ein bisschen Tallinn, das wars schon.

01:07:29: also heute hast du so einen Bokeh an Wein oder Spanien, das größte Weinbau-Land der Weltprozentualität auf die Größe des Landes.

01:07:41: Da gibt es so viele spannende Sachen, die die Regionen, die noch gar nicht richtig genannt worden sind und so viel Preis-Leistung, tolle Weine natürlich bei so etwas im roten Bereich.

01:07:51: und um nur einige zu nennen ich habe in wie Anfang der in zweitausend Jahre sehr intensiv Slovenien Kroatien bereist also Dastische Weinbauland, also Kraslovenium mit Goriska Breda unten an der Grenze zu Italien.

01:08:11: Zu Friuli wo man gar nicht erkennen konnte wo die Grenze war weil die Weingüter teilweise und ihre Eltern als die Grenzen waren als mir die Winzer erzählt haben dass sie noch zum alten Regime sind.

01:08:24: mit ihrem Trecker über die Grenze gefahren sind, weil ihre Reben auf der einen Seite auch waren schon seit Generationen und eben viel älter waren als die politische Grenze.

01:08:31: Und so also überhaupt total spannende Regionen, die zwar immer schwer waren an ein Mann zu bringen.

01:08:37: das war dann immer eine Erfahrung, dass es denn großartiges lovinisch-onkroatische Weine hatte aber leider nicht nur segment von acht, sieben Euro waren sondern das waren immer schon von Haushaus Winzer, dieser stolze Beingüter die viel Ottochtone Rebsorten und sehr aufwendige Verfahren verwendet haben.

01:08:56: Und überhaupt keine Bildungweine produziert haben.

01:08:58: Das Spannende dabei finde ich bei solchen Regionen ist ja dass man nach wie vor riesige Entdeckungen macht.

01:09:04: Diese Region sind ja schon zwanzig dreißig Jahre ein Geheimtipp.

01:09:10: Sie haben eigenständige Weine aber sie schaffen es niemals wirklich so in diese Präsenz vielleicht auch wenn ähnlich wie beim Burgund die Sensibilität braucht, um das irgendwo näher zu bringen.

01:09:21: Den Gedanken zum Beispiel finde ich total interessant was du eben mit Bordeaux und Burgund ansprichst dass es halt im Im Bordeaux gibt es elftausend Winzer, aber nur hundert Weingüter machen letztlich dieses Preisbewusstsein aus oder pflegen das.

01:09:33: Also es gibt teilweise richtig super spannende interessante wahnsinnig individuelle Weine von wahnsinnigen kleinen Produzenten die vielleicht um die Zehntausend Flaschen im Ganzen abfüllen und das verteilt über diese Hunderttausenden Hektar in Burgund hast du dreißig tausende Heckerst aber auch viertausende Winzer Und wir konzentrieren uns da auch auf diese vielleicht fünfzig bis irgendwie einhundert Winzer, wo man sagt die machen die absoluten High end Weine.

01:09:57: Die muss jeder auf der Karte haben.

01:09:59: aber davon lassen wir uns oftmals leiten gibt es neben also ich halte die preis Wahrnehmung das berühmt automatisch teuer ist für einen gewissen Mythos und finde eigentlich immer relativ ... preisattraktive Weine auch dort die eine eigene Identität haben.

01:10:14: Weiß nicht, ob du mir dazustimmst?

01:10:16: Ja das gibt es da zu Recht und es gibt natürlich noch Sachen zu entdecken.

01:10:21: Dafür musst du natürlich auch Zeit haben um sich damit zu beschäftigen... Das fehlt mir leider heute schon so ein bisschen weil natürlich in der Hauptfunktion als einen Restaurant zu führen mit einem Mitarbeiter Und Familie nebenher ist natürlich leider diese Zeit überhaupt nicht mehr vorhanden, wie es früher war.

01:10:40: Dass man dann reingefahrens in die Region ist und dass man sich einfach sagen entsucht hat, dass man hier in kleine Restaurants gegangen sei, die Weinkarten anschaut mit den Sommeliers oder dem Unternehmern da vor Ort gesprochen hatten Dann direkt hingefahren, sind immer so... Also die Zeit haben wir leider heute nicht mehr.

01:11:00: Schade ist... Wie hättest du dich

01:11:01: noch fort?

01:11:02: Also hast du noch die Zeit, dich irgendwie fortzubilden und falls ja wie machst du das?

01:11:06: Ist es so schön mit dir?

01:11:07: Sind es Bücher?

01:11:08: Ist Filme gucken?

01:11:09: Ist YouTube?

01:11:11: Wie hältst du dich ab to date?

01:11:13: Also es hat sich deutlich weniger geworden.

01:11:18: Meistens in Kontakt mit befreundeten Beinhändlern, hin- und wieder geht mal doch auf eine Probe und wenn es einen wirklich interessiert, aber es ist sehr viel wenig geworden.

01:11:30: Man muss einfach dazu sagen weil die Zeit dazu fehlt und von daher nicht so wie früher wo man das alles nur aufgesaugt hat wo es nur gegen Bücher und Hefte und gereist ist und das ist natürlich jetzt in meinem täglichen Leben total wenig worden.

01:11:52: also ich liebe dieses Thema.

01:11:53: Ich bin da mehr angewiesen auf Empfehlungen von Weinproben, von Freunden und von Weinhändlern.

01:12:01: Das ist so mehr das wo mein Hauptfokus drauf findet.

01:12:07: hin und wieder entdeckt man wieder ein Wein der hat noch gar nicht auf die Uhr gehabt oder eine Region nicht auf der Uhr.

01:12:12: dann kommt da schon der Interesse hinsetzen nachzuforschen rumzustürbern.

01:12:17: was gibt es denn da noch?

01:12:18: Und das habe ich gar nicht auch in Schieren gehabt.

01:12:20: aber wie gesagt es ist wenig geworden.

01:12:23: Welche Rolle spielt Social Media dabei für dich?

01:12:25: Also, lässt du dich von Social Media inspirieren.

01:12:27: Ist es für dich ein Wissensfundus?

01:12:30: Gibt ja mittlerweile jetzt keinen Vergleich zu anderen Branchen wo teilweise Leute die dort präsent sind wesentlich intensiver Präsenter, teilweise noch bunter oder teilweise natürlicher sind.

01:12:42: aber gibt das da für dich irgendwelche Kanäle den du folgst wo du wissen oder Inspiration hergenerierst?

01:12:50: Einiges das Thema Social Media.

01:12:51: bei mir also Als Privatperson redet sich das extrem letzte Zeit, letzten ein zwei Jahren.

01:12:59: Das gesamte Konstrukt Social Media Handy für mich im Unternehmen ist natürlich wichtig und wir haben jetzt auch seit einem halben Jahr eine Agentur die für uns das Thema aufnimmt und die uns da unterstützt weil es heute nicht wegzulenken ist.

01:13:14: Ihr macht es auch irre hochwertig.

01:13:16: also man sieht dass ihr da sehr viel Engagement reinsteckt.

01:13:19: Es ist toll gemacht.

01:13:20: wie Kann ich Ihnen empfehlen, also euren Kanal mal zufolgen bzw.

01:13:24: auch zu schauen wie Du das erklärst?

01:13:25: Wenn man so eine Inspiration dafür bekommt, wie Du weinlebst und mit welcher Gesetztheit und trotzdem Lebendigkeit Du weinen ausstrahlst.

01:13:34: Ja.

01:13:36: Also Thema Social Media ist nicht wegzudenken.

01:13:38: Das wird nicht weggehen.

01:13:44: Das geht heute nicht ohne.

01:13:48: Was früher ein Print war, wo du wichtig warst irgendwo in einer Magazin drinstehst und was heute für mich gar keine Rolle spielt ist einfach das Social Media oder so mal vernünftig machen.

01:13:57: Und deswegen haben wir uns jetzt mittlerweile eine Agentur zugelegt und ich habe auch einen sehr, sehr guten Restaurantleiter daneben.

01:14:02: dem, dass da ein sehr guter Restaurantleit ist.

01:14:04: Das Thema sehr lebt und das sehr gerne macht und der das gern an die Hand genommen hat, das für mich ein großer Vorteil.

01:14:11: Es ist für mich nach und vor immer eine Herausforderung ein Video zu drehen für Social Media, was lustig ist.

01:14:18: Und ich denke immer, können wir da ein bisschen albern vor und dabei?

01:14:22: Das ist das Ding wieder nicht mehr so, es ist gar nicht mein Thema.

01:14:26: Das wird mein Thema.

01:14:27: in den Moment, wenn ihr macht also einige Zeit, indem ich ein paar Weine forstere... Dann rede ich natürlich über das, was ich am liebsten mache.

01:14:34: Das ist immer Wein und was mir im meisten Vorteil bereitet.

01:14:37: Und dann macht das wieder Spaß!

01:14:40: Da versuche ich immer, du hast gerade angesprochen.

01:14:42: Und das war für mich vielleicht eben meine in meiner Karriere, oder meine Reife.

01:14:49: Mein Werdegang habe ich für mich immer herausgefunden dass es wichtig ist wenn man das Thema Wein nicht ganz so wichtig nimmt.

01:14:57: Nicht ganz so drüber über das Thema Wein redet weil ich bemerkt habe dass die normalen Menschen sich gerne dafür interessieren und klares Wein singt.

01:15:08: So eine Erfurchterform, so ein Respekt.

01:15:10: So oh Thema Wein wow!

01:15:14: Das ist mir ganz beruhigt geworden, als das Thema Craft Beer auf dem Markt gekommen ist.

01:15:19: Ich durfte ja eine Zeit lang ein paar Betriebe von Timmelser leiten und der andere war das alte Mädchen in Hamburg was neben der Brauerei direkt ist und wo das Thema Kraftwerk extrem hochkommt.

01:15:31: Und ich habe bemerkt dass es eigentlich ein anspannendes Thema ist und Beheife merkt wie die jungen Leute auf dieses Thema aufliegen, wie sie offen sind.

01:15:40: Wie Sie gar keine Erwuchtung haben.

01:15:42: Das ist ein Bier, das ist ein IPA, da sitzt sich was... Also die waren völlig offen für das Thema und haben sich mit dem Thema befasst.

01:15:50: Haben sich mit der Herkunft, mit dem Bierart, mit allem.

01:15:54: Und die hatten da überhaupt keinen.

01:15:55: Und dabei war ich immer das Gefühl oft, dass sie so sagen, oh!

01:15:59: Ich weiß ja nicht ob ich nicht etwas Falsches sage.

01:16:01: Das is'n typischer Satz wo wir gestern sagen oder?

01:16:04: Oder ich kann ja nicht so mich unter... Da hab ich mal versucht den Menschen So, hey Leute!

01:16:09: Das ist nur ein Getränk aus Trauben sonst nichts.

01:16:12: Ihr könnt erstmal entscheiden, gefällt es euch?

01:16:14: Gefällt es dir nicht?

01:16:15: Und das ist sowieso das Wichtigste vor allem.

01:16:17: Habt ihr Spaß mit diesen Wein im Glaskart oder nicht?

01:16:20: und alles andere ist nebensächlich.

01:16:23: Alles andere kann man sich dann befassen, man kann sich dafür tiefenderein... Man kann sich damit befassen was riecht da jetzt in dem Glas drin oder was rieg ich nicht oder wie auch immer?

01:16:34: aber grundsätzlich erst mal geht's darum und das war für mich Es war mir eh immer wichtig, dass der Gast nicht überfordert wird.

01:16:41: Dass er unsicher ist und sich vielleicht ein ganz witziges Story, das hat mir mal einen Winzer in Berund erzählt.

01:16:51: Da kam man aus Sante-Bain.

01:16:53: Warum Sante Bain jetzt vielleicht nicht ganz so von der Preisstruktur oder diese Preise erreicht?

01:16:58: Jetzt sind es Pignots oder Merceaux oder sowas... Da hat mein Winzer erzählt, dass meine Studie gemacht worden ist!

01:17:03: Weiß, ob das stimmt.

01:17:04: Und hat rausgefunden dass viele Gäste diesem Wein nicht bestellen weil sie ihn mir aussprechen können.

01:17:10: und deswegen haben sich gesagt, oh das befreuchte mich hier Adlamiere von meinen Gästen oder vor dem sommelier da nehme ich den noch so oder den Morachet es kann irgendwie besser aussprechen aber die haben... Das ist eine schöne Studie gemacht worden.

01:17:23: damals die das belädt hat das eben aus dem Grund des Aussprechens der Unsicherheit und das ist für mich ein Thema.

01:17:32: Das fand ich damals ganz zu zum Beispiel an Hendrik Thoma, der wie du weißt alles erreicht hat was es in unserer Branche gibt.

01:17:40: Aber der extrem locker und unkumpelzehntes Themaumgang das wir halt ist, den er mal lieben, der sich eben nicht wichtig gemacht hat sondern dass ihm eine ganz andere Sprache vorhin belegt hat obwohl er ein Mars als Homedä ist.

01:17:56: Und das war für mich so ein bisschen Vorbild damals in der Rechnung wo ich gesagt habe genau darum gehts.

01:18:01: Der Gast kommt rein, er hat Bock auf Wein und meine Aufgabe ist eben den richtigen Wein hinzustellen.

01:18:08: Den richtigen Wein für dem zustellen wir es gerade befindet in seinem Weinwissnet zu seinen Geldbeutel um so dass er nicht das Gefühl hat oh jetzt müsste ich aber all dem Wein gut finden weil der ist so und so und dann hat er einen solchen Punkt gegeben.

01:18:23: Aber das finde ich ja gar nicht, aber ich sage es mal trotzdem.

01:18:25: Er ist also großartig, aber an sich gefällt mir der Wein gar nicht Und deshalb habe ich immer versucht mit meinen Gästen auch hier im Restaurant eine ganz banale Sprache, kann es um Kuppelzeit heranzugehen und sagen, hey, wozu habt ihr Lust?

01:18:37: Was habt ihr in vorn zum Keller?

01:18:38: oder was habt ihr jetzt die letzten Wochen getrunken.

01:18:40: Dann kommen die Leute im Handy und seien die hier Bilder von Wein, die sie begeistert haben.

01:18:46: Und da will ich den Gast abholen dass er vielleicht wenn er Lust hat aber auch nur wenn er lust hat das wir uns wirklich erkennen ist der jetzt.

01:18:54: Heute Abend ist eine Frau hier bei uns zu Gast und möchte einen schönen Abend mit ihr haben.

01:18:57: Und es interessiert den gar nicht, was für ein Brot wir haben oder welchen Wein wir haben.

01:19:02: Oder ist der wirklich wissbegierig das Offen?

01:19:05: Und möchte etwas dazulernen!

01:19:06: Das finde ich eine Hauptaufgabe des Sommles auch rauszufinden... Was will der

01:19:12: Gast?!

01:19:13: Was muss ich da vertun, dass das glücklich rausgeht und wiederkommt?

01:19:16: Dass er nicht überfordert fühlt.

01:19:18: Sich nicht klein gemacht fühlt von jemanden oder am Ende herausfühlt.

01:19:22: Der ist ja so doof, dass es nicht versteht dieses Thema!

01:19:25: Wenn du dann den Wein erklärst, arbeitest du mit Metaphern also versuchst du dann Gegebenheiten aus dem normalen Leben oder aus der ausm Alltag aus der Umwelt zu nehmen um dem Wein irgendwo ein Gesicht zu geben.

01:19:39: Oder wie beschreibst du Wein?

01:19:41: Also, was ... Wie lebst du Wein und kannst du das transportieren oder näher bringen?

01:19:45: Was ist dein Stil, deine Art?

01:19:46: Weil du gerade Heinrich angesprochen hast hat der wirklich eine wunderbare bodenständige Arzt für mich so der Konrad Adenauer letztlich unter den Weinexperten weil er diese Volksnähe dabei hat auch in seinem Sprachduktus.

01:19:59: Der kann natürlich eine Milliarde Fachbegriffe rauspursauen, weil er die einfach sitzen

01:20:05: hat Und er sieht sich gar nicht

01:20:06: selber wichtig Und er hat dieses Bodenständige dabei.

01:20:09: Aber wie ist dein Stil?

01:20:11: Wie beschreibst du Wein, was nutzt du da und welche Sprachhilfen hast du?

01:20:15: Wie kann man sich das vorstellen?

01:20:18: Also wenn ich mit jemanden spreche der gerne Wein trinkt, dass hier nicht in die Materie drin ist, dann benutze ich schon Auszüge wie... Ist der kräftig oder leicht?

01:20:30: hat eine formine Art an sich eher so eine Weiche, ist ein Wein der zugeglichen ist.

01:20:35: Ist ein Wein, der dich animiert, der attraktiv ist und ich würde sagen ist voll attraktif.

01:20:40: Attraktiv ein Wein dir wenn du ihn trinkst du sofort dann wieder nach den Glas greifst.

01:20:45: und das wenn er diese Attraktivity mitbringt dass dich immer wieder dazu lockt zu trinken.

01:20:51: und ja auch natürlich auch Beispiele aus dem Leben.

01:20:55: die kann man sehr gut nehmen.

01:20:56: Man kann ihn vergleichen mit meinen Lehrchefern damals immer mit Frauen verglichen.

01:21:03: Wenn er bei Wein geredet hat, dann hat eine Frau beschreden für einen Mann.

01:21:06: das passt nicht immer.

01:21:07: Das ist jetzt nicht gerade ein heutzutage es vielleicht nicht mehr ganz so einfach jetzt.

01:21:12: da könnte man gleich in der Ecke gestellt werden wenn man das so vergleicht.

01:21:15: aber ich finde im Vergleich gut auch ein August Kesseler von dem ich viel mitnehmen dürfte den mich sehr oft sammelsaßen und Weine probiert habe.

01:21:25: Der hat auch viel mit Menschen die Weine verglichen.

01:21:28: Wenn er über seine Richtlinie, über seinen Allegant bin, Noir sprach der Spracher von einer Dame, die ganz groß gewachsen ist und weiß es gleitet was in den Fenster durch den Wind weht... Und so hat er über Seine Weine gesprochen!

01:21:46: Man kann schon oder man sollte eben nicht reingehen und in Analyse reingehend mit dem Menschen, Begriffe aus dem Leben nehmen, vergleichen mit was auch gerade niemand passend ist.

01:21:57: Man kann das auch mit einem Sport oder mit Fuß vorvergleichen da sich Begriffs rauszuholen und sagen Mensch es ist wie ein Wein dass ich so und so vergleichbar bin mit dem.

01:22:07: also das benutze ich schon sehr gerne eigentlich weil ich das Gefühl habe Dass ich dann den Menschen einen Wein näher bringen kann.

01:22:15: und witzigerweise kommen dann die menschen und sagen ihnen wie halbissa später ja mit damals so tollen weinen empfohlen.

01:22:22: Da haben wir da auch immer ein Fußballer geredet und dann versuche ich die Zusammenhängen noch mal dran zu erinnern über was wir damals gesprochen haben, wie ich ihn versucht habe, ihm einen Bein näherzubringen.

01:22:31: aber ich finde tatsächlich wie viele Leute kommen bei mir ins Restaurant?

01:22:37: Die wissen wollen welchen Boden Beschaffenheit und welche Fässer, welche Fasshersteller, wie man wurde getrostet und welche Reißzuge gehalten usw.

01:22:49: Alles das interessiert ja Das interessiert ja wirklich die wenigsten.

01:22:53: Stimmt total, aber trotzdem ist es für uns unglaublich wichtig das zu wissen.

01:22:56: will wir daraus ja unsere Feindkarte zusammenstellen und dann da das eben auch dramaturgisch aufbauen können?

01:23:02: also es ist dann manchmal finde ich auch gar nicht so optimal das noch auszutragen oder zu transportieren.

01:23:09: Wir brauchen diese Hintergründe.

01:23:10: Also wir müssen wissen, was Allier- oder Trancier-Eiche ist und wo die wächst und was eben diese eigentlich beiden sehr ähnlichen Herkünfte oder die Eichenart, woher raus diese Fässer dort gefertigt werden?

01:23:24: Dass es eine Weineiche ist oder ob es eine weiße Eiche ist, wenn wir damit die Wein nochmal anders einordnen können und dann auch wieder herum mit dem Winzer vielleicht auf Augenhöhe anders kommunizieren können uns da austauschen können.

01:23:36: also ich wird es nicht unbedingt so verteufeln, also dieses Wissen darum zu haben.

01:23:41: Man darf halt nur den Gast mehr oder weniger, finde ich zumindest damit nicht langweilig, wenn man ja trotz allem an diesem Abend Entertainer ist und eigentlich dieses Wissennirn nutzt um das dann irgendwo und dem Wein damit richtig einzuorten.

01:23:53: gibt's für dich Weinwörter die du total feierst?

01:23:57: Also ist es attraktiv oder Weinwürter die Du überhaupt nicht hören kannst wo Du sagst Wenn Du das vom Kollegen oder vom Gast hörst dann stellen sich die Nackenhaare auf.

01:24:08: Ich wünsche schon gerne so Wörter, die ich schaue gerade benutzt habe.

01:24:10: Attraktiv für Medien war ich zugänglich.

01:24:17: Es macht den Wein auch weich, wenn man diese Worte gebraucht.

01:24:20: Wenn man mit dem Alltag arbeitet ist es nicht dieses, dass man zum Fachidioten irgendwo wird und dann... Also es gab da, wo du vor ein Studie erwähnt hast.

01:24:29: Übrigens das mit der Studie kann ich mir gut vorstellen.

01:24:32: Die selber habe ich nicht gelesen aber die große Krux von Portugal, dass viele Direktort nicht aussprechen können.

01:24:39: Deswegen trauen sich viele Danicher ran und konzentrieren sich mehr oder weniger auf diese fünf bis zehn Prozent Gänge geriebt zu haben, wie Cabernet Sauvignon oder eben Pinot Noir oder Merlot.

01:24:52: Weil sie die aussprechen können aber Tourier National oder Tintarorische oder wie auch immer selbst Tempranio.

01:24:59: also trauen sich die meisten gar nicht irgendwie richtig auszusprechen und haben davor Angst weil es Berührungsängste dann irgendwo intensiviert oder aufbaut.

01:25:10: daher kann ich mir jetzt mit dem Sandebar ... sehr gut vorstellen.

01:25:13: Ich finde, ich finde da zu viel ergänzen... Du hast ja... Als du wenn jetzt so ein... Jetzt kommt in zwei Bärchen vier Personen und dann sich einen Fanarmen verabredet.

01:25:21: Dafür sind sie schon lange freuen.

01:25:23: Da kommen sie zu dir ins Restaurant.

01:25:24: Und jetzt nehmt ihr auch gewisse Geld in die Hand.

01:25:27: Das ist ein Event!

01:25:28: Und du hast natürlich... Dann nur eine Chance, gell?

01:25:31: Du hast halt nur einen Schuss sozusagen.

01:25:33: Die haben jetzt lustig einen tollen Wein.

01:25:35: Und nun musst du mit diesem Wein alle vier abholen vielleicht, wenn es interessiert sind den noch ein bisschen was zu zeigen, so dass sie etwas Neues dazu leiden wenn Sie wollen.

01:25:49: Aber du willst ja eben nicht dem Wein zum Thema machen oder?

01:25:52: Die kommen ja nicht zu dir zum Essen oder gegen das.

01:25:55: zwei Pärchen, die gerne essen und Wein trinken.

01:25:57: Die sind ja nicht hier zu dir gekommen um sich den ganzen Abend dann mit ihr über dein Thema Wein zu holen da.

01:26:02: Es muss auch ein Wein sein der den Wein angenehm begleitet, der nicht zur Mittelpunkt wert unbedingt, der trotzdem sich herausfordert.

01:26:11: Das sind ja ganz, ganz viele Aspekte.

01:26:13: Die ist eine Aufgabe haben wir und damit unsere Aufgabe.

01:26:19: am Ende des Tages ist es ja ganz einfach der Gast, das haben wir schon vorhin angeschaut.

01:26:23: Der muss einen wunderbaren Abend haben und er muss glücklich rausgehen.

01:26:26: und ideal war schon so übernachteilig, wann geben wir uns wieder ein Abend im Restaurantstüffel?

01:26:30: Das war so toll!

01:26:31: Und deswegen ist es ganz viel Wissen was wir mitbringen müssen, was ich heute vielleicht schweibe ich noch mal eine ganz andere Richtung hinaus, finde das das Thema Somini sehr modern ist.

01:26:44: Jeder zweite Mitarbeiter im Service möchte gerne in so einem Sommelier werden.

01:26:48: Das heißt es ein bisschen glaube ich damit auch abheben von dem mehr vielleicht jetzt auch so ein bisschen auch an dem Stellungswärts des den servicen mit dabei der Gruppen banal Kellner gesagt dass er glaubt diese stellungswerte sind sich in deutsch hat nicht ganz so hoch angesehen.

01:27:04: wie viele Dienstleistungen Berufe, so zählt definitiv das Service-Mitarbeiter.

01:27:10: Dazu die Kocher der schon manchmal ein bisschen einfacher weil aus der Sicht des Konsumenten etwas Besonderes kann ist ja etwas was man selber nicht kann gut kochen.

01:27:20: Deswegen hatte Koch schon mal eine ganz andere Stärkungswert als es dem Mitarbeiter im Service ist.

01:27:25: Was ja jemand, der sich mit den Themen nicht befasst wie jemand gar nicht so richtig weiß, was dahinter steckt.

01:27:31: Sagt Herr Geb und Teller rausbringen kann ich auch.

01:27:33: Habe ich ja in meiner Studienzeit auch gemacht.

01:27:35: also zur Not werde ich ja auch keine Saunung machen wenn es gar nichts mehr geht und ich glaube dadurch kam dann irgendwann mal auch diese sich abheben wollen vor den letzten Jahren dass wir jeden zweiten das ist so mit ihr nennt und macht.

01:27:52: aber ich finde... Ist das grünen

01:27:53: Blödsinn?

01:27:54: Also findest du die Entwicklung schön, dass man sagt okay man möchte sich spezialisieren.

01:27:57: Ich möchte in meinem Beruf auch Verantwortung übernehmen ich möchte ein Gesicht zeigen, ich möchte eine besondere Stellung im Restaurant haben.

01:28:07: oder findest Du das Quatsch weil dadurch alles verwässert wird?

01:28:11: Nee so wie du es nennst klingt das sehr gut.

01:28:14: also das ist so was du gerade beschrieben hast.

01:28:16: wenn jemand in seinem Beruf sich entwickeln will und sie weiterbilden will und sich abheben möchte, indem er halt sich wissen an einer eigenen Ausbildung.

01:28:26: Das ist großartig, das ist genau das was wir damals ja auch gemacht haben.

01:28:31: Was heute in unserer Gastronomie-Welt ist, dass halt jemand die Sommelierin denn da vor der Sommelin angestellt wird, der dies Prinzip des Sommeliers da sein kann nicht verstanden hat?

01:28:43: Der vielleicht eine Abschlussprüfung über einen Wochenendseminar gemacht hat oder vielleicht das andere Ruch gelesen hat aber du Wir beide wissen ganz genau, was alles dahintersteckt.

01:28:53: Da gekommen sind wir ja gerade aus der Situation, dass jemand ins Restaurant reinkommt und du möchtest ihm erst mal glücklich machen zu Friedenstellen und dem das Maximum bieten, das er am Ende schönen Abend hatte mit allen Facetten die wir angesprochen haben.

01:29:09: Und ich finde damit du das kannst, damit du verstanden hast diese Erfahrung des Berufs nicht nur als Menschen-erfahrung in der Gastronomie sondern auch Das hast du einmal, die nach einem Jahr mit zwei oder drei Jahren sollen.

01:29:22: Sondern vielleicht machen das Gründer so welche und besonders talentiert?

01:29:26: Aber Grunde genommen musst du erst mal diese Erfahrung sammeln.

01:29:30: Und auch dieses psychologische, physisch- menschliche Mitdängen geballten Wissen, dass dir ein anderes daraus etwas basteln was eben dieses besondere Leben ist an diesen Abend, diesen Gast darstellt.

01:29:44: Und es dauert einfach paar Jahre und wenn du dir überlegst, nicht wie die Jahre wir... einen unglaublichen gelernt haben, wie viele Jahre wir schon in der Gastronomie waren um überhaupt uns so mit ihnen nennen zu dürfen.

01:29:55: und das hat auch schon seine Richtigkeitsfindung.

01:30:00: Ich war das genauso wie die in unserem gesamten Beruf heute.

01:30:05: Wir haben leider wenig Nachwuchs.

01:30:08: wenn ich mir vorstelle kleine Story nebenher als ich nach der Lehre aus dem Machivler Hof damals das zweitbeste Restaurant in Hauptfreiburg Ins Kolombie, wenn ich mich beworben habe als Kommi d'Iron.

01:30:19: Diese Position gibt es heute gar nicht mehr.

01:30:22: Komi wurde abgeschafft und dann stelle ich da rechts als Chef de Barth hier an oder Chef de Heer.

01:30:27: Damals habe ich als Kommich beworbend und dann habe ich mir damals über Bekannten von unserem Onsen Sacko ausgeliebt, was mir gepasst hat so richtig geschulte Bolster und alles.

01:30:36: Da sah ich total nervös in dieser Halle mit diesem Personalchefinn.

01:30:39: Da kam diese große Heburtsche dazu.

01:30:45: Das Gespräch ging los mit, ja wir haben für diese Position, für den Anfangstermin haben wir noch weiterer Bewerbungen.

01:30:54: Ja da habe ich mir gedacht gut dann hab' ich schon mich damit seelisch eigentlich abgefunden dass ich nicht diejenige bin der jetzt nicht die beste Restroffachme-Ausbildung hatte auch wenn ich einen guten Haus gelernt habe.

01:31:07: aber die Note weiß nicht so das sich damit hervorsteche und mehr oder weniger wollte wieder aufstehen.

01:31:15: Aber da hat bei der Beutschland das jetzt entspannt.

01:31:19: sich mal, junger Mann!

01:31:21: Sie haben ja ein gutes Haus hinter sich mit einer harte Lehre was wir sie gut kennen.

01:31:26: Sie werden schon gut machen.

01:31:29: und es war so... Da bist du damals, wie ich total nervös, mit großem Erfurcht bist du in dieses Restaurant damals rein?

01:31:35: Das war das Restaurant wobei alle sprachen das Beste.

01:31:39: Da war ich hier richtig, das war eher wie so Erfurt, finde ich, den richtigen Ausdruck da ... bist du rein.

01:31:45: und dann am ersten Tag, die bei dem Rastola davor stellen wollen... ... hab ich eine Hand geben.

01:31:50: Da hat er mich jetzt interessiert, mir ein Scheiß wie du hast!

01:31:53: Dich nehme ich erst nach sechs Monaten wahr.

01:31:55: So okay.

01:31:56: Gut.

01:31:57: Dann weiß sie wo ich stehe.

01:31:58: und äh...

01:32:15: Einer der anerkanntesten, einer der renommiertesten,... ...einer der außergewöhnlichsten Rotweine Österreichs des Burgenlands ist der Xelman Opus Eximium.

01:32:24: Und ich denke hierbei explizit an die Nummer thirty-fünf aus den Jahre zwei tausend zwanzig Und das ist nichts anderes als wenn dreihundertfünf Jahre Familiengeschichte in fünfunddreißig Jahrgängen kombinieren.

01:32:35: Die Arithmetik einer Legende oder warum die Nummer wichtiger ist, als du denkst?

01:32:40: Nr.

01:32:40: dreißig.

01:32:42: Zwei Ziffern auf dem Etikett.

01:32:44: Klingt erst mal unspektakulär, oder?

01:32:46: Aber lass uns rechnen!

01:33:02: Das bedeutet, du hältst nicht irgendein Jahrgang in der Hand.

01:33:04: Du hältst den fünfunddreißigsten Versuch einer Familie die Frage zu beantworten was ist der im Begriff eines österreichischen Rotweins?

01:33:14: Fünfund dreißig Jahre...fünfund Dreißig Antworten!

01:33:22: Und hier ist das Faszinierende.

01:33:24: In den anfänglichen Jahren erhielt die Kyvee noch Cabernet Sauvignon Pinot Noir, aber seit dem Jahrgangs zweitausend besteht sie nur noch aus den autoktonen Rebsorten Blaufrenkisch Handlauchent und Zweigelt.

01:33:36: Das ist keine beliebiges Tieränderung!

01:33:38: Das ist ein Paradigmenwechsel!

01:33:39: Das is der Moment in dem Gesellmann beschloss... Ihr müsst nicht Bordeaux sein Wir sind Mittelbogenland und das

01:33:45: reicht!!!

01:33:46: Richtig überraschend wird es.

01:33:48: Wenn man die Zeit ein wenig zurücktreten, sich überlegt dass die älteste Dokumentation der Gesellmanns auf das Jahr seventeenhundertsechzig datiert.

01:33:57: Siebzehnneunzen wurde das Weihgut erstmals in offiziellen Dokumenten erwähnt.

01:34:01: Also nehmen wir siebzehntenneunzeins Startpunkt.

01:34:04: Das sind dreihundertfünf Jahre.

01:34:05: Dreihundert fünf jahre Familiengeschichte... In denen Viele Generationen dafür sorgten, dass das gesammelte Wissen nicht vergessen sondern für moderne Zeiten neu definiert wird.

01:34:16: Und dann kam Engelbert ein Malenstein in der Familiengeschichte und gleichzeitig in der Geschichte des Weinbaus im Bogenland!

01:34:24: In den neunzehntetachtiger Jahren pflanzte er als einer der erste internationale Rebsorten und ließ diese in französischen Barikfässern reifen.

01:34:32: Aber Engelbärd war kein Ergumane.

01:34:34: Fünfzig Hektar ist eine exklusive Größe mit der klaren Absicht, nicht den Weltmarkt zu beliefern sondern ausgewählte Weihliebhaber auf der ganzen Welt mit limitierten Mengen zu versorgen.

01:34:46: Und heute?

01:34:47: Nach intensiver Arbeit ist der Jahrgangs-Zweitausendfünfte ein ganz besonderes.

01:34:51: Es ist der erste Jahrgang zertifizierter Bio-Weine Seit der Umstellung auf biologischen Anbau.

01:34:56: in Zwei-Tausend-Eilf konzentriert sich das Weingut Gesellmann auf nachhaltigen Weinbau, der von Respekt vor der Natur geprägt ist.

01:35:03: Und heute nach dreihundert fünf Jahren Erfahrung werden die Fünfzig Hektar Bio seit Zwei Tausend Eilfs zertifiziert zwar in Zweitausend Fünften von der Familie Silvia und Albert Gesellman geführt... ...und die wissen Größe kommt nicht vom Masse, Größe kommen von Tiefe!

01:35:18: Aber zurück zum Opusexinium Nr.

01:35:21: thirty-fünf aus dem Jahre zwei Tausend Zweiundzwanzig.

01:35:24: eine außergewöhnliche Queue, die sechzig Prozent blau fränkisch, dreißig Prozent zweigelt und zehn Prozent zandlauernd in sich vereint!

01:35:32: Sechzig DreiSich Zehn Das ist keine beliebige Formel, dass das Ergebnis von fünfunddreißig Jahren experimentieren.

01:35:40: Vom Jahrgang Nummer eins bis

01:35:42: Nr.,

01:35:42: treißig hat Gesellmann gelernt welche Proportionen funktionieren.

01:35:46: Wir haben den blau-fränkisch, das Ruckrat.

01:35:49: Die Säure die Struktur und die Traube die sagt ich komme vom Leben Ich habe Geduld.

01:35:54: Der reine und elegantes Tier von Blaufränkisch hat in den letzten Jahren besondere Anerkennung weltweit erhalten!

01:36:00: Wir haben ihn zweigelt... ...die Frucht, die Zugänglichkeit, die Kirsche,... ...die Traube, die Fritzzweige, die im Labor kreiert und heute die am weitesten verbreitete Rotweintraube in Österreich ist.

01:36:12: Und wir haben den Sant Laurent.... ...die Seele Die Tiefe.

01:36:18: Die dunkle samt die Getraube, die aussieht wie Pinot Noir aber österreichischer schmeckt.

01:36:24: Zusammen?

01:36:25: Das ist nicht Addition!

01:36:26: Das ist Multiplikation!

01:36:28: Die Trauben stammen aus den Weingärten, die zwischen dreißig und siebzig Jahre alt sind... ...und genau diese betagten Reben bringen die nötige Konzentrationen tiefer mit sich.

01:36:38: Lernst Sie gleichzeitig die Eleganz- und Finesse bewahren, die diesen Opus Eximium so besonders macht.

01:36:44: Dreißig bis siebzehnte Jahre!

01:36:46: Das sind Reben die älter sind als die meisten Menschen, die diesen Wein trinken werden.

01:36:52: Reben, deren Wurzeln tiefer gehen als die Keller von Geselmannen.

01:36:57: Reuben, die wissen was Panonische Hitze bedeutet und was kalte Winternächte mit dem Holz machen.

01:37:03: Ganz kurz noch die technischen Fakten!

01:37:05: Die Böden schwerer leben über kalkigem Sandstein mit vulkanischen Einflüssen.

01:37:09: Rebalter wie gesagt dreißig bis siebzig Jahre Lese Ende September bis Anfang Oktober natürlich Handlese Ausbau, vierundzwanzig Monate in gebrauchten kleinen Beriks plus drei Monate in großen Eichenfässern nach der Assemblage.

01:37:23: Die einzelnen Partien werden separat vinifiziert und dieser Wein hat mindestens fünfzehn bis zwanzig Jahre Lagerpotenzial – mindestens!

01:37:32: Danke für diesen außergewöhnlichen Wein dem Hause Gesellmann und natürlich dem deutschen Porteur, dem Handelshaus Schlumberger.

01:37:50: Es war eine sehr harte und vielleicht aus heutiger Sicht in manchen Bereichen War das zu viel?

01:37:56: Es hat viele Leute mit diesem Beruf aufgehört.

01:38:00: Viele vielleicht gebrochen, viele sind mir diese oft übertriebene Härte, oft auch Kücheservice, diese Spannung... Da hast du auch deine Geschichten wie ich sie auch habe!

01:38:10: Das war für viele zuviel.

01:38:13: Aber heute ist es wieder auch noch mal zurückgekommen, so heute wieder zu wenig.

01:38:20: Man braucht natürlich keine Ehrfurcht.

01:38:21: heute ein gutes Restaurant aber Ein Respekt vor einer Leistung von einem drei-zwei Sternerestore.

01:38:29: Das sind Leute, die Jahrzehnte darauf hingeworfen haben und sich perfektioniert haben.

01:38:35: Also das sollte man schon gewissen einfach nur respekt haben wenn man zu Hause geht und sich erst mal ganz klein drucken vielleicht und überlegen wie kann ich dazu was lernen mit meinen Jungen an?

01:38:45: Und das ist glaube ich heute so ein bisschen verloren gegangen.

01:38:47: Jeder sucht jedes Restaurant stellt ein Hauptsache jemanden der Position besetzt und dann oft menschensposition gemacht werden, die das natürlich überhaupt nicht leisten können.

01:38:59: Die gar keine Schöfte raus, sondern keine schöfte Partys oder ich höre noch höhere Funktionen.

01:39:04: Das decken sie gar nicht ab.

01:39:05: aber auf den Not stellt man diese Leute ein.

01:39:08: und manchmal traue ich so ein bisschen der alte Zeit hinterher in diesen Punkte dass wir mir wünschen würden, dass da wieder mehr ... hinverläute für unsere oder jungen Menschen, die von unserem Beruf begeistern können.

01:39:23: Die dann bereit sind diesen Weg zu gehen des Lernens und das ist... Wenn ich an den Gast normal bin und jetzt kommen wir dazu zurück zum Anfang am Gas geht der eine Weinberatung will.

01:39:32: Da gehört einfach ganz viel dazu außer dass sich hat die Theorie was man in ganzen Beinbüchern hinausfällig gelernt habe.

01:39:40: Ich glaube da sind zwei Gedanken ganz wichtig.

01:39:43: Zum einen man vermitteln sollte, dass nicht das Ziel das Ziel ist sondern der Weg das hier ist und es gerade der Weg im Wein beim Wein mit dem Wein das Großartige ist.

01:39:55: Und selbst wenn man schnell erfolgreich wird was willst du mit viert sich machen?

01:39:58: Dann bist du mehr oder weniger somme bis vielleicht in einem renommierten Restaurant aber du hast nicht wirklich die Essenz verstanden.

01:40:05: Was ich eben auch sehr wichtig finde so als anderen Gedanken, dass viele verstehen und greifen sollten Das Wein auch am Tisch erklären, auch das Entertainen.

01:40:16: Auch das Wein wissen und probieren.

01:40:19: Und auch dass du dem Weingütern reisen.

01:40:21: ein Part ist aber das eigentlich Handwerkliche beim Wein also sprich den Wein zu zelebrieren und ihn auch zur Hand haben.

01:40:29: Illegant einzuschenken irgendwelche Sachen da meine ich nicht nur Lüften oder Dekantieren oder die richtigen Gläser aus ausbehren, sondern dass so viel mehr zum Wine-Service selber und das eben auch die Freude dabei ist gehört.

01:40:44: Was gehört mit dir zum Wine Service?

01:40:46: Also was findest du da wichtig?

01:40:47: Worauf achtest du?

01:40:48: Was sollte ein Zombie im idealen Sinne gerne in der uralten Tradition oder im neuzeitlichen können?

01:40:56: Und worauf achtest du wenn du im Restaurant bist und bewertes dem Wine-Surface auch daraus resultierend?

01:41:02: Weincelebriert ist wichtig!

01:41:03: Ich finde es ist... Das ist für jede einzelne Flasche, die du an Gas bringst.

01:41:09: Hier eine ganze Flasch ist unter Umständen ein Kunstwerk, ein Ergebnis von ganzen Jahr in Weinberg schuften die Winzer einen Aufwand ohne Ende betreiben um Einmal im Jahr dann ... Aber

01:41:25: es macht kaum jemand, oder?

01:41:26: Es lebt kaum jemand wirklich intensiv und lebendig Weinservice.

01:41:30: Also das ist... Man setzt sehr viel Augenmerk auf das Erklären, auf das Tra-la-la!

01:41:35: Und die Kommunikation.

01:41:36: was wichtiges möchte ich nicht außer Frage stellen aber dieses eigentliche Zelebrieren und dass man versucht sich da selber einen ganz eigenen Stil anzueignen um das intensiv zu leben dann einfach mehr oder weniger auf diese Bühne zu treten Die Flasche zu präsentieren mit dem Stolz zu präsentieren vielleicht dann auch wieder die Kommunikation in den Service mit einzubauen, was über CityCat zu aktieren oder über die Flaschenform oder sonstiges und eben auch mit Ruhe, mit Bedacht.

01:42:02: Die Flasche zu öffnen und all das welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt vielleicht nicht so viel Show zu machen und mit einer Wunderkerze da irgendwie langzukommen sondern essentiell dann irgendwie zu belassen.

01:42:15: aber ich kenne kaum jemand der das wirklich mit vier Eleganz und Vier Bewusstsein zelebriert.

01:42:24: Ja, du sprichst mal so sehr.

01:42:25: Das finde ich ganz wichtig!

01:42:27: Die Flasche mit Respekt zu behandeln.

01:42:30: Ich trage die Flaschen ganz vorsichtig an den Gast.

01:42:32: Es ist auch egal ob es ein Weineste auf der Karte Traumteure kostet oder bei uns eine Neununddreißige Eurokostel.

01:42:40: Ein Kunstwerk, ein Kulturgut.

01:42:44: Was an Respekt gegenüber zu dem der das den Wein gemacht hat und dabei was gedacht hat.

01:42:49: und alle Weinen die wir uns präsentieren sind.

01:42:52: Tolle Weine und tolle Geschichten und tollen Menschen dahinter.

01:42:55: Und diese Weinflasche respektvoll.

01:42:59: Eleganz den Gas zu präsendieren, dem Wein auch eine Bühne geben.

01:43:05: Ich habe die am Anfang erzählt ich bin so ein bisschen jemand.

01:43:07: Sie von vielen, vielen Regeln die wir damals gelernt haben.

01:43:12: Sterne Gastronomie habe mich von vielen frei gemacht weil ich den nicht wichtig finde.

01:43:16: Weil für mich ganz andere wichtige Faktoren in einem guten Service eine Rolle spielen als sie es damals die vor der Grunde gelernt haben wie komplett darauf zurück aber... Ich finde das sind manche Sachen die lasse bin.

01:43:28: ich nehmen wie einfach den Bein in einer Servierte den Gast zu servieren, den Vorsicht zu behandeln.

01:43:36: Immer mit dem Etikett zum Gast.

01:43:38: für mich ist ganz, ganz wichtig die Glaskultur.

01:43:40: ich finde das sollte mir... Das sollte für jeden somit ein Must-Have sein, das richtige Glas zu bringen, darauf zu achten.

01:43:49: Welche

01:43:49: Brand magst du da?

01:43:50: Also sind Brands dabei wichtig oder sind die eher weniger wichtig?

01:43:54: Ich bin so'n Oldschool Heinig, ich stehe auf Riedel und ich finde mich immer wieder bei Riedeln aber am liebsten mit den ganz alten Alte-Vegumsserie von Hildl, ich glaube die ist aus den Sechzigerjahren.

01:44:05: Bodo Begrunt!

01:44:06: Ich mache die Riedel, ich mach die für Sophie.

01:44:08: Teidler hatten das Gefühl gehabt dass sie beholt worden sind und ich finde das was jetzt Maximilian Riedl in letzten Jahren wieder auf dem Markt gebracht hat wie er wieder recht Leser gebracht hat.

01:44:21: Und ich bin ein Hildefeind.

01:44:23: Ich finde hier ist es auch nicht ganz so wichtig welche Marke das ist Dass man sich Gedanken macht über das richtige Glas, weil es ist so enorm wichtig.

01:44:31: Du weißt wie die gleiche Weine aus zwei Fischen in den Gläsern zwei Fische eine Weine darstellen kann, ganz anders kommen kann.

01:44:38: und das ist für mich ganz wichtig das richtig Glas zu nehmen, sich dann zu befassen wie das Glas vorher behandelt wurde.

01:44:45: An einem Glas riechen, dass keine Spürreste drin ergibt, dass das Glas wirklich neutral hinkommt bei älteren Weinweinen, die feiner sind, dass man das Glas in der Zeitung des Glas zu vinieren.

01:44:57: Ich tue fast alle Karaffen beim vor allem Rotweinbereich vorher mit einem ganz einfachen Wein im Hintergrund schon mal vinieren, dass sich da irgendwie nicht eine Karaffe reinbringt.

01:45:04: Die verstaubt ist auch wenn sie immer wieder benutzt wird.

01:45:06: die Reinigung der Karaffen ist für mich ganz ganz wichtig, wenn du... Ist

01:45:11: ein Punkt was ganz viele vergessen.

01:45:12: also das wenn du ne Karaffe da rumstehen hast dann natürlich der Staub sich da drin verfängt.

01:45:15: und wenn du den kompletten Wein dort in diese Karaffe schenkst dass der Wein teilweise richtig mit den Entweder Spümmelresten oder mit den Staubresten zu kämpfen hat und es den Wein gerade in diesem ersten Eindruck, den er gestern wahrnimmt.

01:45:31: komplett verfälscht wird.

01:45:32: Also auch eine Karaffe muss abonniert werden, finde ich relativ wichtig.

01:45:36: Was ich spannend finde ist wenn du ein Glas hast und riechst rein und es hat noch einen gewissen Geruch das Glas einfach auszuschwänken.

01:45:44: Das reicht manchmal was die wenigsten sich trauen oder kennen.

01:45:48: also muss ich mal vorstellen man ist dann so'n Flugzeuglose der halt so seine Schilder da oben her schwenkt genauso dass mit den Gläsern zu machen gucken dass kein Tischen da näher ist aber Reinigt das Glas mittels Luft einfach?

01:46:00: Also es ist ein ganz, ganz einfaches Tool oder eine ganz einfache Vorgehensweise womit man das Glas komplett neutralisieren kann.

01:46:06: Ganz wichtig finde ich es.

01:46:07: ganz wichtig und das ist sicher unabhängig finde ich natürlich wenn du einen ganz hochwertigen alten Wein aufpasst der eher empfindlich ist von allen dann nochmal Spur anders zu behandeln.

01:46:20: aber Ich nehme den Zeit, wir haben so einen fahrbaren Gerritor aus Podokisten machen lassen.

01:46:27: Dann fahre ich dann und zählberiefe das wie dich am Tisch.

01:46:31: Und da sollte man sich auch nehmen.

01:46:33: Wenn der Gast bereit ist, zweihunderttausend Euro für ein Flasche Wein auszugeben... Was hier überlegt?

01:46:39: Wie viel Geld es ist für ein Wein?

01:46:41: Das ist für manche Etikenten-Freaks vielleicht an Binats.

01:46:48: Für manche Leute, wenn ich mir überlege ... Als ich mit einem Wein zum Anfang zu befassen habe und mein Fahrrad gesagt hat sich ein Kofferbein für dreißig Euro verdreit, das war... wie kann man denn dreißzig Euro für einen Flasche Wein ausgeben?

01:47:00: Dass mal den Wein diese Bühne gibt.

01:47:02: Ich fahre dann mit dem Gerberidoranen, ich hatte da meine Gläser, ich tue die Viniere im vom Gas, ich tu die Karaffe-Viniere in vom Gas.

01:47:09: Ich

01:47:10: nehme mir die Kerze weil wenn es nicht her bin, ob er wirklich ein Depot ringt oder irgendwas hat, macht's über der Kerze Und ich finde das ist wichtig.

01:47:17: Das gehört dazu, dass für diese Entertainmenten, die du vorallem angesprochen hast, das Show einfach den Wein in den Korken rausziehen.

01:47:24: Dann auch oben die Kapsel so abschreiben, dass der abgerissene Wert zum Teil... Das ist hängen geblieben dabei, wenn ich vielleicht das spieße.

01:47:30: Wenn man die Kapsen ja eine richtige Stelle da wenig abschneidet, wie ich teilweise das sehe, wie es manche machen, dann sage ich hey!

01:47:36: Das ist doch nicht würdig mit Respekt vor dem Wein gegenüber.

01:47:39: und wenn ich das so mache oder wenn sie sie oben nur oben abschneiden, ich hab's verweist du.

01:47:44: Wenn dann immer die letzte Schluckende diese Metallschiene reinläuft und die metallische dann eventuell auch mitnimmst oder dass man sich nicht die Zeit nimmt den Flaschenhals irgendwann nochmal sauber zu machen und merkt da ist vielleicht was dran.

01:47:57: Karzu bei hochwertigen Wein das serviert hier lang ist richtig aus sauber.

01:48:01: also es sind mich für mich schon wichtig.

01:48:03: aber ich mein mal sehe dass die Mitarbeiter in anderen Restaurants die Flasche, in der Luft aufmachen und sie drehen.

01:48:09: Ich denke auch unsere Flaschen drehen, das finde ich furchtbar!

01:48:13: Dafür wäre ich wahrscheinlich früher als Komi ungebracht worden von so einem Leben, wenn ich jetzt mir mit den Flaschern anfangen zu drehen und mir nicht mal die Hinstelle unter... Also vielleicht bin ich da, das ist so hängblieben.

01:48:24: Vielleicht sollte man auch darauf achten, dass das Respekt und diese... Das Würdigen des Weins, das sollte man schon beibehalten.

01:48:35: Was du erwähnt hast kann ich genauso beobachten dass sich mein Trinkverhalten verändert hat.

01:48:41: Bei mir ist der große Unterschied im Augenblick dabei Dass ich dem Wein selber bewusster einsetze was er mit mir macht.

01:48:49: Also ich kann Weine einordnen für mich selber, dass ich weiß wie sich meine Stimmung durch den Wein verändert.

01:48:54: Also sprich wenn du hier einen reifen Bugunder hast dann werde ich halt irgendwie Melancholenschuhe oder werde ich sehr tiefsinnig und möchte mich in diesen Wein reinlöten.

01:49:00: Wenn ich einen frisch lebendigen Wein habe, möchte ich dabei erzählen, plappern, mich austauschen... ...wenn ich einen Schaumwein habe, hab' ich eine ganz andere Wahrnehmung und Stimmung und bin im Tanzlaune.

01:49:14: von dem her Kann ich dem Wein ganz gezielt je nach Art, nach Gattung, nach Reife-Zustatt, nach Ausbauart danach einsetzen?

01:49:24: wie ich darauf reagiere und wie ich dann letztlich mich durch den Wein intensiviert fühle.

01:49:29: Und das, finde ich für mich war eigentlich so dieses ganz große persönliche Goal, Wein einfach bewusst einzusetzen noch gar nicht mal so.

01:49:36: worauf habe ich Lust?

01:49:37: oder was schmeckt mir?

01:49:38: gerade wenn jeder Wein zu lange gut gemacht ist oder eine gewisse Individualität in Persönlichkeit hat, hat etwas Entdeckungsfreudiges.

01:49:45: aber wie kann er mich begleiten?

01:49:48: Wie kann er sich intensivieren?

01:49:49: Das war für mich so ein ganz großes Learning.

01:49:51: im Wein bringen

01:49:53: Geh ich mit und genau wie du sagst, so ist es auch.

01:49:55: Und das ist auch glaube ich diese Erfahrung, die wir beide seit vielen Jahren mitbringen... ...und genau dieses...ja hast du schon vor mir...ich finde was ihn ergänzen würde sind so Momente wie dir...wie du manchmal dich auch in schlechten Weinen aufmachst oder dir nicht gefällt und du genauso für deine gewisse Enttäuschung mitbringst, wo du sagtest Menschen haben ein ganz anderes erwartet, haben darauf gefreut aber genauso sind es für die Die unfassbaren Momente, die schön sind über den Divine zu einem einzigartigen Moment hoch kaputturieren kam.

01:50:32: Wir waren meine Frau im Dezember in einen tollen Konzert in Köln und sind da vorhin in der Weinbar Henne in Kologne.

01:50:40: Das kann ich vorher nicht, habe mich empfohlen bekommen.

01:50:43: Und eine tolle Weinkarte.

01:50:44: Ich war gut drauf aber waren dann entdeckende Weinkarten... Ein Zwei-Tausend Achtzehne Borgenscharnier von Domaine de Fleuve.

01:50:54: Und ich habe eh wahnsinnig viel Spaß für den achtzehnjährigen im Moment, in Borgundschein schon seit Längerem und diese Wein war wir beide sehr gerne im Weißen Brunnen trinken.

01:51:06: Das war so perfekt für diesen Moment!

01:51:09: Ich würde fast sagen... Wir haben letztes Jahr viele, viele Weine probiert.

01:51:13: Wahrscheinlich der Wein aber noch mehr dem Moment in dem dieser Wein kam des Jahres.

01:51:20: Auf, der war perfekt für diesen Moment.

01:51:22: Der war perfekt temperiert, er kam genau in Richtung Mann und wir sind echt Genieße geworden im letzten Jahr und trinken langsam, zwanzig, fünfundzwanzig Minuten, weil ich war schon leer.

01:51:33: Es war ein Erlebnis, weil beide sagten, wir wären fast gestritten in diesem Weinbar.

01:51:37: Nein du hast ja schon wieder eingeschänkt!

01:51:40: Also Spaß natürlich, aber es waren... Und das sind diese Momente.

01:51:45: Das wäre sowieso ein schöner Abend gewesen, weil wir uns darauf gefreut haben und obendraan.

01:51:49: Aber diesen Wein hat es noch so für vielfach nach einem so viel schöneren Moment rausgemacht dass wir sogar zweite Flasche bestellen wollten, weil gesagt haben noch eine Stunde Zeit zur Konzert.

01:51:59: aber das ist vom jetzt wie jetzt schon zu Ende der Flaschen.

01:52:02: natürlich war das die letzte Flashe.

01:52:08: Wir sind in Wolken auf einmal... Entschuldigung, was war die letzte flasche?

01:52:13: uns entschieden, aber wir haben eine super Alternative und es ist dann eine tolle Alternative gefunden.

01:52:18: Und das einen großen gereiften Riesling aus einem großen Hälsler-Oben-Traug setzt war kein minimierter Schlecht.

01:52:23: Aber diese Schadene ist so hängen geblieben.

01:52:27: in dem Moment und vielleicht zum Abschluss noch mal zu erbringen... ich glaube, dass kann nur weinen!

01:52:33: Vielleicht, also ich bin ein Mann von Gelüßmitteln, ich rede von Musik, Musikern ist auf jeden Fall auch und dich in eine Trance übersetzen, aber und vielleicht noch besser Die Verbindung zwischen einem tollen Weilen und Musik zusammen, das ist die Perfektion.

01:52:45: Also von mich persönlich.

01:52:46: Wenn das passt in den richtigen Moment dann ist es ein Zustand, der ist außergewöhnlich und einzigartig.

01:52:56: Wenn dein Leben Wein wäre was wär's für'n Wein?

01:52:59: Das ist eine schöne Frage weil... ...das ist ja nicht nur dass man einen Namen sagt sondern Rebs oder so.

01:53:06: Das ist schon viel dahinter, gell?

01:53:08: Das ist eine Aussage wo mit welch...

01:53:10: Ich weiß.

01:53:11: Gerade ein Wein!

01:53:12: Also es ist ja keine Rebsorte sondern Einwein.

01:53:15: Was wäre mal wirklich was Individuelles, wär man was alle irgendwie einordnen können.

01:53:20: Wär man ein Wein, der man selber gerne wäre oder ein Wein den wie andere einsehen.

01:53:30: Also es ist ja immer so eine Frage, wie betrachtet man das?

01:53:33: Gibt's eben wie beim Wein auch?

01:53:35: Wie bei jeder Art von Wahrnehmung eine unterschiedliche Interpretation?

01:53:42: Ich glaube wenn ich mich jetzt zur Frage und kurz nachgedacht habe, werde ich mich eher sehen... Ich schätze Weine oder ich merke immer wieder meine ganzen tollen großen Beinen die wir probieren, die mich dann so extrem ehrliche gut gemachte Weine wieder auf dem Boden bringen, wenn du den richtigen Moment aufmachst welche Freude die wir bereiten können wie zum Beispiel ein Silvaner Witzburger Stein von Weinglomstein.

01:54:13: Dessen Wein der ist nicht Toller des.

01:54:15: aber das ist auch eine Refsorte für mich völlig unterschätzt ist.

01:54:20: Eine der Refsorten die so nie diesen Stellungswert bekommt bis ein bisschen Riesling oder in meinen Scharmen hier in Graubo, wo eine Weißwohner bekommt.

01:54:30: Aber ich liebe diese Rebsorte und wie oft habe ich dabei erwischt aus dem Sommer überlege Menschen zu meiner Frau auf der Trasse und früh im Abend?

01:54:44: Und so einen Wein wie dieser Würzburgschein mir so viel Freude bereitet für einen Verbraucher.

01:54:52: Fünfzehn, vierzehnt, sechzehn Euro die erste Lage.

01:54:55: Keine Ahnung!

01:54:58: Du zeigst, was für eine Wow-Effekt diese Wein ist.

01:55:01: Den kenn ich schon seit hundert Jahren und verkaufte es in den Hundert Jahren.

01:55:04: Und so als Beispiel kann ich noch viele andere lernen.

01:55:07: oder wie das ein Guthiedel von Ziereisen ist, der du im Kühlschrank deckst zu Hause, der ist irgendwie schon vier, fünf Jahre alt, Guthiehle, vier, fünft Jahre alt.

01:55:19: Der macht darauf... ...und er mag dir so eine Freude!

01:55:22: Das ist einfach schon einfacher Wein.

01:55:25: vielleicht wäre ich so ein Wein Der, der gar nicht so einen Namen, so eine Wow-Öpfel, aber der ehrlich typisch für seine Rehe ist.

01:55:37: Typisch für die Gegend, dass er aussagend ist.

01:55:40: So vieles!

01:55:41: Sonst war er wie du zu die Region Franken so widerspiegeln finde ich.

01:55:46: Sein Typizdevier ist ein guter Teil des Machiverlanden und... Also vielleicht wäre ich so ein Wein?

01:55:51: Bist du grundsätzlich eher ein Komplettierer oder Trinker?

01:55:54: Wenn Du Weinen probierst Denkst du immer darüber nach, was du an Speisen dazu kombinieren könntest.

01:55:59: und kombinierst dir jede Speise mit Wein außer Frühstück?

01:56:02: Oder trinkst du den Wein weil der Wein in sich selber so schön ist und so so attraktiv und entdeckungswürdig.

01:56:09: Ja also früher hat das der große Spiel dazu Minister.

01:56:13: Da hat man sich da wahnsinnig viel Gedanken gemacht welche Norenzen die Gerichte und das macht für mich mal... Aber

01:56:20: wenn Du heute Wein trinkts!

01:56:21: Also jetzt im Augenblick wir machen uns eine Flasche auf Würden dir dazu was essen oder würden wir einfach nur trinken und quatschen?

01:56:28: Ich glaube, ich werde jetzt mit dir in der Flasche aufmachen.

01:56:30: Ohne da jetzt ein Anessen zu denken.

01:56:33: Wenn ich zu Hause mir einen Wein aufmache, dann beachte ich so grobe Parameter wie wenn jetzt den Fisch machen, dann dem in die Richtung den Wein.

01:56:42: das wird es nicht da einen kräftigen Brot oder zu trinken.

01:56:44: also so diese Grundparameter ja.

01:56:47: aber erstens geht's mir darum, auf welchem Wein habe ich wirklich Lust?

01:56:51: Dann spreiche mal eine Frau Was trinken wir?

01:56:53: Wir fehlten uns leider immer wieder in den letzten Jahren in der gleichen Schiene, dass wir immer wieder auch die gleichen Weine aufmachen, außerdem wie Deutschland Rikslinges oder Deutsche Weihersweine.

01:57:01: Oder eben der Berund.

01:57:03: Oder weil wir beide selbst für das Land Südafrika Leidenschaft mitbringen und da schon tolle Sachen über die vier Jahre lebt haben.

01:57:10: Herrlicher!

01:57:11: Deswegen holen wir uns da wieder ein Stückchen weit diese Erlebnisse an dieses Feeling Südafrika zurück.

01:57:17: Aber auch das ist es so, dass einfach zu haben wir heute Lust.

01:57:20: Der Wein spielt eine Hauptrolle Und er sollte so von der Farbe und ungefähr zu dem, was wir essen, auch da reinpassen.

01:57:27: Manchmal sagen die Menschen, wow!

01:57:30: Wie diese Wein jetzt so extrem dazugewonnen hat, hatte ich gar nicht so mehr vorgedankt.

01:57:37: Das ist dazu passt.

01:57:38: aber dann schon reflektieren.

01:57:40: Jetzt haben wir neulich schon mal unseren Hochzeitstag vorgefeiert in dem wir uns heute arbeiten.

01:57:48: Wir haben es ein bisschen vorher schon was gegönnt und haben uns dann von sehr guten Fischhändler und Freund zu mir bisschen Sushi machen lassen auch mit Robenfisch.

01:57:58: Und weil meine Frau wahnsinnig gerne Champagne trinkt, besonders das Haus Bollinger wo wir vor ein paar Jahren schon da waren besucht haben, haben wir den normalen Bolliger Brüt rausgeholt und auf diese Sushi-Fischplatte war ein Rohrlachs, Kandios gemachte Rohrlagse!

01:58:16: Und da haben wir beides halt... Das war wieder so'n Wow Effekt wie.

01:58:20: Das ist sowieso schon ein toller Champagner, mit diesem tollen Fisch der Teufel zusammen.

01:58:25: Das war eine Explosion!

01:58:27: Wenn ich gar nicht vor so draufkomme, Mensch, das hohe Lachs und der Bollinger, dass es ja auch was wie die Champagne dadurch noch mal um zwanzig dreißig Prozent gewonnen hat an allen... Also da ist dann schon eine Freude wenn man dann sowas wieder findet, was man im Jahr allein mal gesucht hat.

01:58:42: aber nochmal auf deine Fragestuße kommt privat entscheide ich, wozu ich gerade Lust habe auf welchen.

01:58:49: oder wenn ich runter in den Keller gehe dann mache ich der Schrank auch überlegt mal lass mich dann auf inspirieren was ich sehe.

01:58:55: Dann schreie ich nur hoch zu meiner Frau Schatzer sehr zu davon und dann begomme ich meistens ein Jahr manchmal ach nee lieber aber es spielt schon die Haut rüber.

01:59:03: Aber wir trinken definitiv und das haben wir auch letzten letzten Jahren feststellen müssen.

01:59:07: früher wenn man uns essen gegangen sind oder wenn wir abends hatten da waren immer zwei.

01:59:11: Wir haben ja schon noch eine dritte Flasche aufgemacht.

01:59:14: Das ist heute deutlich weniger geworden, aber hochwertiger.

01:59:19: Hochwertig jetzt nicht preislich gesehen unbedingt, aber wie wir das ganz genau

01:59:24: anspruchsvoller Flasche

01:59:26: ausprobieren, dass

01:59:27: man Weine die ein bisschen mehr fordern, die einen vielleicht auch so ein bisschen aufhalten also dass man nicht nur dieses trinken und man muss unbedingt möglichst viel und entdecken und schaffen sondern dass man sich in dem Wein verlieren kann.

01:59:40: Und da vielleicht auch so ein Moment raus aus dem Alltag und den Wein wiederfinden oder den Gesprächen wiederfinden, was eben Wein kann.

01:59:48: Ich find's total toll wie eigentlich wie jetzt gerade mit dem Bonanger, wie du nach wie vor so faszinierter vom bist und eigentlich so Weinverliebt noch bist... Was ich immer schwer finde ist einem absoluten Nichtweintrinker zu erklären Warum Wein so faszinierend ist, wie könntest du das?

02:00:07: Also mit möglichst... keine Ahnung.

02:00:09: Einfachen Worten, wie du es empfindest, warum Wein was kann und was andere nicht können.

02:00:12: Gute Frage!

02:00:13: Ich finde da muss man noch mehr rausholen.

02:00:15: Ich kann überhaupt zwischendurch nicht verstehen oder nicht verstehen, das wäre eine falsche Sucht, die falsche Aussage aber.

02:00:21: Wie viel fehlt einem Menschen wenn er zum Beispiel noch nie den Genuss des Weins oder Musik.

02:00:29: Es gibt Menschen, die hören keine Musik?

02:00:30: Das kann ich nicht nachvollziehen!

02:00:32: Da würde mein Leben wahnsinnig viel fehlen wenn ich nicht... Ich liebe Musik in verschiedenen Facetten.

02:00:37: Ob es jetzt klassische Musik ist wo wir hier in Hamburg tolle Möglichkeiten haben bis alles allen möglichen Bereich.

02:00:44: Mein Leben lang war für mich musikwichtig.

02:00:46: Es geht Menschen und hört keine Musik.

02:00:48: Hört nur Radio.

02:00:51: Das kann mir von meinem Leben gar nicht vorstellen genauso wie ich nicht vorschalte wie jemand nichts als ein Genuss mit Wein kennenlernt.

02:00:58: Was werde ich in meinem Leben fehlen?

02:00:59: Was werde jede Speise fehlen, jeden tollen Anruf, den man hat.

02:01:04: Wenn man zusammen sitzt in der Runde mit dem Liebsten und Freunden, dann hat man eine tolle Flasche und weinert es auch mal!

02:01:11: Da fehlt doch was.

02:01:13: wenn man dann vielleicht nur eingeladen ist und dann steht auf einem Tisch ne Kuhlau oder die trinken halt alkoholfreies Bier dazu... was ja auch ein tolles Getränk ist in den richtigen Moment natürlich.

02:01:23: aber Das ist ein Vorstellung, Leben ohne Wein.

02:01:26: Das ist unvorstellbar und ganz schlimm finde ich das in den letzten Jahren, dass das Thema Alkohol immer wieder aufgerufen worden ist von der Presse und von der Politik und man darauf hingewiesen wurde welche negativen aber dass man Wein auf das Thema alkohol runterlöselt, die einen gleichen Sack reingeschickt hat zwischen Alkopops und irgendwelchen liqueur- und kräftigen alkoholischen Bittigetränken, die aus bittiger Alkohol hergestellt werden.

02:02:00: Das Thema Wein, was für mich so viel mehr hat... Also das zu redizieren auf Alko oder für mich ist so schlimm weil es ist so viel was deines, es ist Kultur!

02:02:13: Dass du redizierst auf ein Alkohl, was leider stattfindet und wo wir damit auch eine Gastronomie tun haben, dass viele Leute Wer kann Alkohol trinken?

02:02:20: Was ich, wer sehe nicht schlecht finde.

02:02:22: Aber wenn sie mir das alle trinken, Alkohl oder so, aber da könnt ihr doch Glaswein trinken oder?

02:02:27: Weil der ist doch die Neu-Alkohole!

02:02:29: Das zu reduzieren ist einfach so schlimm für dieses besondere Kulturgetränk.

02:02:38: und wenn jemand gar nicht kennt, dann versuche ihm... Wenn er sich Zeit dafür nimmt und wenn er einen Karzer Leuten den man gerne mag Und da finde ich schon, dass ich eine Gabel habe.

02:02:54: Die Leute für das Thema zu begeistern, die hören alle ganz langsam zu und sind begeistert und stetig wie toll die Geschichten waren und wie sie das gar nicht so gesehen haben, wenn man den Leuten beschreibt was da alles dahintersteckt, was von der Geschichte, was meine Kultur jedes einzelne, jeden einzelnen Wein, jedes Weingut an Generationen... Aufsicht nimmt und was das Ergebnis dann am Ende in diesen Glas, was da alles vorher viel passiert ist.

02:03:24: Also ich glaube es ist unsere Aufgabe auch und wenn sich jemanden veröffentelt, jemanden interessiert ist ihm das auch nahezubringen um zu erklären hey!

02:03:34: Das ist nicht nur ein Alkoholgetränk der dich dann lockerer macht und vielleicht danach lustiger bist sondern... Es ist wahnsinnig viel.

02:03:43: Hättest du hin hast du vier Stunden Zeit?

02:03:45: Ja Kann man Beinen ein Wort pressen?

02:03:48: Also gibt es einen Wort für Wein?

02:03:54: Das wäre den Zimmer Wein, glaube ich auch nicht gerecht.

02:03:58: Aber zumindest fehlt mir so ein Wort... ...nicht ein und ich glaube, ein Wort kann das doch gar nichts aussahlen.

02:04:04: Das bedarf an viele Wörter die ich ja gerade schon zum Teil genannt habe.

02:04:09: Ein Wort wird glaube ich zu wenig!

02:04:11: Ich finde es gibt manchmal trotzdem so sinnbedliche Wörther.

02:04:14: jetzt gerade aktuell läuft David Schwarzbilder der sagte Wein ist Licht finde ich auch irgendwie stark, so vom Gefühl her.

02:04:21: Also wenn man da so... Wenn du Wein trinkst hast du das gleiche Gefühl als wenn du Licht empfindest.

02:04:26: also ich fand es irgendwie so ganz bürnreich darauf nie gekommen wäre.

02:04:28: aber ich find jetzt auch was du erwähnt hast zum Beispiel Weineskultur, der Immigriff für Kultur in jegliche Richtung sowohl von denen die's ausleben, die's praktizieren als auch von denen dies wahrnehmen und wahrnehmen können, dies eigen interpretieren, dies unterschiedlich definieren.

02:04:45: So würde ich das bei der Kultur sehen, würde es auch beim Weinen sehen.

02:04:48: Also man nimmt auch künstlerische Ansätze als Winzerbrauch neben Desk dass man natürlich handwerklich arbeiten muss.

02:04:53: also daher finde ich das mit dem würde ich bei dir vielleicht diese Aussage weines Kulturs irgendwie mitnehmen oder mit

02:05:01: charakterisieren.

02:05:01: Ich finde den Wein bringt Menschen zusammen und das ist glaube ich wenig.

02:05:08: mir fällt nichts anderes ein was ähnlich sich darstellt.

02:05:11: Du kannst an einem Tisch sitzen ganz unterschiedliche Menschen, die können für sehr vermögend sein und hochintelligent.

02:05:19: Und Professor- und Doktoren, Unternehmen, Besitzer oder ganz einfache Menschen, Handwerker sind, aber trotzdem wenn sie alle an einen Tisch sitzen und diese Liebe für Wein haben spielt das überhaupt genau.

02:05:32: Das habe ich schon so oft kennengelernt dürfen dass man dann einen Tisch sitzen Menschen die alle diese Freude handelsen an diesem Thema Wein haben und die es dann über diesen Wein unterhalten und zusammenfinden.

02:05:45: Und wir fährt jetzt nichts anderes ein, wo man noch so unterschiedliche Menschen zusammen am Tisch finden, Wo das dann gar keine Rolle spielt, wo sie herkommen.

02:05:55: Aber sich zusammen begeistern und an einen Moment... Oh unterschiedliche

02:05:59: Klassenkulturen, unterschiedliche Einkommensschichten oder wie auch immer erinnerst du dich?

02:06:03: Da haben wir uns das letzte Mal gesehen im Grill Royal in Hamburg als der Henrik Thoma und der Fritz Keller ausgezeichnet wurden von den Zierweingläsionen.

02:06:13: Und Fritz meinte Alkohol-Diskussionen hin und her, darum geht es gar nicht.

02:06:19: Aber das was weinen kann und was wein auch mehr als jedes andere Medium kann also es schafft keine Ahnung Musik nicht, das schafft Essen nicht, dass schafft Bier nicht.

02:06:28: Leute miteinander an einen Tisch setzen, miteinander reden Und zu meistens auf Friedlichreden und sich austauschen Das schafft Wein.

02:06:37: und wenn Wein nicht mehr da wäre dann setzt man sich nicht mehr an Tischen redet man nicht mehr kommuniziert man vielleicht noch per WhatsApp oder was auch immer Oder man bleibt nicht an dem Tisch, das finde ich eben auch so schön.

02:06:50: Das passiert ja beim Wasser nicht, dass man sagt hey lass uns mal noch eine Flasche Sprudel aufmachen!

02:06:56: Heute waren wir richtig auf die Pauke oder auch beim Bier manchmal nicht.

02:06:59: Man trinkt dann Bier aber man kommuniziert anders und ich finde Wein hat so etwas Friedliches, es hat etwas Kommunikatives... Und sowas Endloses.

02:07:07: Also man redet weiter und weiter, kommt dann manchmal an ganz andere Ebenen, an ganz anderen Gedankenwelten... ...und das finde ich kann weinen und kann eigentlich nur weinen!

02:07:16: Das fand ich da so toll wie Fritz es eben erzählt hat und zum Besten gegeben hat auch mit der Kritik an der Kritie gegenüber Wein- und Alkohol.

02:07:24: Ja definitiv

02:07:24: wir haben mit Fritz einen Auftaubar schon telefoniert über dieses Thema.. ..und allgemein nicht nur Fritz vor allem sein Vater war ein großer Mentor von mir, Franz Gellersenio Der für mich ein Vordenker und einen Vorreiter.

02:07:44: Für viele Dinge war, die heute selbstverständlich sind.

02:07:48: Damals ja nicht nur mit seinem Restaurant Schwarz-Adler einer der ersten Sternerestaurants, die wir in Deutschland hatten vor allem das Thema Wein.

02:07:55: Der sich jemals in den Siebzigern auf die Barrikaden gescheldert hat und sagt Leute, wir müssen wieder weg von diesen Masten.

02:08:02: Wir müssen zum trockenen vergohnen Wein.

02:08:04: Wein gehört zum Essen Weineskultur Und der war einer der Vorreiter, die wirklich viel für unsere Liebe und nicht nur für meine Meinung nach so viel gemacht haben.

02:08:15: Deswegen für mich große Vorbilden vielen Dingen und durfte sehr viel mit in Zeit verbringen auch privat und sehr viele tolle Momente mit ihm, die mich sehr geprägt haben in allem was ich heute tue.

02:08:30: Und Fritz war... kam dann danach und auch in eine ganz, das ist ein ganz anderer Art vermittelt als sein Vater.

02:08:35: Es waren ja zwei völlig unterschiedliche Menschen die eigentlich aber beide genau aus gleichem Gemeintag haben, die genau das Gleiche gelebt haben nur auf eine ganz andere Art.

02:08:43: Und Fritz ist auch jemand der an wunderbare Mensch ist, der das Thema Wein, der ein Botschafter des Themen Weinstikastronomie ist für uns, für alle und mit ihm sammelsitzen.

02:08:56: Der hat einen unheimlichen Humor.

02:08:58: Ich hab mich schon oft als Gast bei mir gehabt, an Abenden.

02:09:03: Wenn er spricht dann kann der Stunde zwei sprechen da wird keiner auf die Idee kommen das Fischen zu reden.

02:09:09: Der bringt sich mit einem Humor herüber und es kommt von Herz.

02:09:13: du nimmst ihm's einfach ab.

02:09:14: Das ist nicht wie manche was auswendig lernen und das dann vortragen.

02:09:21: Du merkst das ist sein Leben seine Passion.

02:09:25: Das macht er toll.

02:09:26: Und das ist einer von vielen Leuten, die wir unseren Brancheschützer im Glück haben, die unsere Liebe wie Wein so vorwärts bringen und so präsentieren.

02:09:38: Wie gesagt, Thema Wein ist was ganz Besonderes.

02:09:42: Es sind unsere Aufgaben den Leuten.

02:09:43: Das versuche ich immer wieder jeden Tag wenn ich merke dass Gäste zu mir kommen, die interessiert sind und unsicher sind denen das Thema beizubringen.

02:09:54: Oft zeig ich, wissen sie was?

02:09:55: Ich mach euch was einfaches auf.

02:09:56: Ich weiß dass ihr damit vielleicht unsicher seid und ihr probiert's einfach.

02:10:02: wenn es nicht schmeckt dann trink ich selber.

02:10:04: heute Abend da hab' ich ein Feierabend getränkt.

02:10:05: das kommt immer gut an.

02:10:23: Diesmal möchte ich dir keinen expliziten Wein empfehlen sondern ich möchte die über einen Land erzählen.

02:10:30: Ein Land der so lang ist wie ein Gedanke der sich entscheiden kann wo er endet.

02:10:33: Allein zweitausend fünfhundert Kilometer Küstenlinie.

02:10:36: Alpen im Norden Die in den Schnee greifen Zitzen im Süden Wo die Sonne heiß genug ist, dass man meint... Sie wolle persönlich beim Trauben ernten helfen.

02:10:46: Dazwischen Vulkanen, Sehen, Hügel, Täler, Hochebenen und natürlich Meeresbuchten.

02:10:51: Das ist Italien!

02:10:53: Und ich rede heute nicht über Pizza, ich rede nicht über Mode, ich red' nicht über Fußball, nicht über das Kolosseum.

02:10:57: Ich rede über Wein.

02:10:59: Genauer gesagt über die hundert besten Weine, die dieses Land gerade im Angebot hat ausgewählt, blind verkostet und für gut befunden.

02:11:07: Und alle diese Weine sind drei Tage lang kostenlos für dich zugänglich.

02:11:12: Am Stand der ITER, Halle Drei auf dem Provein, zwei tausend sechsundzwanzig in Düsseldorf.

02:11:18: Aber bevor wir uns durch Heilen und Gläser bewegen.

02:11:20: Lass uns kurz inhalten Denn ich glaube viele unterschätzen was Italien in der Weinwelt wirklich bedeutet.

02:11:26: Also ein kleines Gedankexperiment Stell dir vor du hast einen Freund!

02:11:30: Und dieser Freund spielt Gitarre Klavier Geige und Schlagzeug gleichzeitig Und er singt dazu, kocht nebenher noch ein Dreigang-Menü und hat trotzdem so viel Zeit dir einen Witz zu erzählen.

02:11:43: So ist die Teilen in der Weinwelt überwältigend fast unverschämt talentiert!

02:11:49: Und manchmal so laut, so vielstimmig, so bunt dass man gar nicht weiß wo man zuerst hinschauen soll.

02:11:54: Über dreihundertfünfzig zugelassene Rebsorten.

02:11:58: Ja...dreihundert fünfzig.

02:12:02: Frankreich hat gerade mal halb so viele ...und Deutschland?

02:12:04: Zählt vielleicht fünfzig, wenn wir ganz ehrlich sind die in der ersten Liga-Spiel.

02:12:10: Aber Italien?

02:12:11: Italien hat entschieden warum wählen, wenn man alles lieben kann und das ist herrlich!

02:12:16: Das ist komplex!

02:12:17: Und das ist manchmal auch schlichtweg verwirrend weil... Welcher Wein ist gut?

02:12:22: Welcher ist wirklich

02:12:23: gut?!

02:12:23: Welcher steht für das Terroir seine Produzenten seinen Jahrgang?

02:12:27: welcher verdient Aufmerksamkeit und welcher lebt wirklich nur von den Ickiketten?

02:12:32: Das ist die Frage um die es geht und die Antwort heißt Top-Einhundert Italy.

02:12:37: Eine kuratierte Auswahl professionell bewertet, nicht nach Verkaufssahlen sortiert und nicht nach Marketingbudgets sondern was im Glas ist.

02:12:45: Und?

02:12:45: Was ist eigentlich in diesen Gläsern?

02:12:47: Will ich dir gern erzählen.

02:12:48: zunächst eine geografische Reise der besonderen Art.

02:12:52: Also wir fangen gerne im Norden an dort wo die Berge noch Schnee tragen und die Riemen an so steilen Hängen stehen wo man das Gefühl hat als würden sie ins Tal springen.

02:13:00: Bis in den Süden, wo die Böden von Vulkanasche schwarz sind und das Licht so direkt auf die Trauben fällt dass man fast Respekt vor der Sonne bekommt.

02:13:09: Jede Region hat ihre eigene Sprache.

02:13:12: Der Norden flüstert präzise kühl-elegant Weine die nach Mineralität nach Gebirgsbach schmecken?

02:13:18: Nach Granitblock und Alpenlicht!

02:13:20: Weine bei dem er nicht laut reden will wenn man Angst hat den Moment zu stören.

02:13:26: In der Mitte des Landes, die Toscana umbrillen die Marken.

02:13:29: Das ist das klassische Bild, dass die Welt von Italien hat.

02:13:33: Sanfte Hügel zu pressend Sandstein, Sangiovese!

02:13:36: Aber was hier passiert?

02:13:37: Ist mehr als Postkarte.

02:13:40: Es ist eine Rebsorte, die so vielseitig ist wie ein Schauspieler, der jede Rolle spielt und jede besitzt.

02:13:45: Leicht und zugänglich in einer Form.

02:13:48: Ohne Mental-und Würrevollen einer anderen.

02:13:50: Sangiovezes nicht eine Sorte.

02:13:52: es ist ein ganzes Ensemble.

02:13:55: Und dann ist der Süden, der Südnitaliens.

02:13:58: Es ist der Ort an dem die Welt gerade aufwacht.

02:14:01: Kampagnen, Zizäien, Sardinien, Apurien, Basilikata... Diese Region gehalten jahrelang als Rohstofflieferanten.

02:14:10: Massenweine unkompliziert billig!

02:14:14: Das war gestern.

02:14:15: heute passiert dir etwas ganz anderes das jeden Weinkenner aufräuchen lässt Alte Autoktonerebesorten, die sonst niemand auf der Welt hat gepflanzt auf Böden, die so eigensinnig sind wie ihre Bewohner.

02:14:27: Ausgebaut von einer neuen Generation Winzerinnen und Winzern, die gereist sind, gelernt haben nach Hause zurückgekehrt sind und sagen jetzt zeigen wir was wirklich möglich ist!

02:14:39: Beine vom Vesuv.

02:14:41: Beine von den Hängen des Ettener auf Sizilien Weine von sandigen Insel Dünsadiniens.

02:14:47: Wo die Reben so tief verwurzelt sind, dass kein Frost, kein Wind, kein Insekt sie je erreicht hat!

02:14:55: Das sind keine Weine zum Nebenbeitrinken, das sind weine zum Hinsetten, zum Nachdenken und nochmal einschenken.

02:15:01: Und das alles ist vertreten in dieser Auswahl.

02:15:04: Hundert Weiner aus zwanzig Regionen weiß Wein rotwein schaumwein rosé Von den frischen jungen Flaschen bis hin zum gereiften Reserva mit zehn Jahrgängen auf dem Buckel.

02:15:16: Und was das für dich in der Praxis bedeutet, wenn du auf der Pro-Weinentdüsseldorf vom fünften bis siebzehnten März, mehr als zwei tausend sechsund zwanzig dort in Halle Drei stand G-Siebtzig bist?

02:15:25: Dann hältst Du einen Glas nah an und dieses Glas ist mehr als Wein Es ist ein Mikroklima.

02:15:32: Ein Winzer, der entschieden hat diese Reben Dieses Jahr Diese Methode Ein Moment in der Geschichte eines Ortes, den du trinkst.

02:15:40: Wer jemand geglaubt hat dass er das Werte ist Das ist Wein!

02:15:45: Nicht ein Getränk sondern eine Botschaft.

02:15:48: Und ich finde diese Botschaft verdient ein gutes Publikum Es verdient dich.

02:15:54: Deswegen stellt die Ita Diese hundert Weine frei aus.

02:15:58: Nicht hinter einer Paywall oder hinter einem Seminar Gedanken, nicht hinter einem Verkaufsstand sondern auf einem offenen Tisch mit einem Zombie, der erklärt und einem Glas das du selbst halten kannst.

02:16:09: also Pro-Weintüsseldorf Halle Drei Stand G-Siebzig Und Du wirst Italien Mit anderen Augen sehen.

02:16:27: Was ich bei dir zum Beispiel sehr schön finde ist auch deine Wertschätzung.

02:16:30: Rückblickend.

02:16:31: Also weil du gerade Franz-Kennelsenior erwähnt hast, dass du... Also den Leuten nicht gedenkst.

02:16:37: Das klingt immer so doof aber das du einfach auch wertschätzt was sie für dich getan wie sie dich geprägt haben auch wenn es manchmal mit Sicherheit sehr aufwendig oder sehr anstrengend war.

02:16:47: Gibt es irgendwas was du deinem achzenjährigen Ich im Bezug auf Wein raten würdest?

02:16:56: Du hast vorhin schon mal erwähnt, du hast sehr viel Glück gehabt.

02:16:59: Es lief alles super gut und jede Station war ganz wertvoll aber du hast genau den richtigen Weg beschritten und würdest genau dem Weg noch einmal gehen.

02:17:08: Aber gibt es irgendwas wo du sagen würdest das hätte ich mit achzen vielleicht noch anders sehen betrachten machen sollen?

02:17:15: Mit zwanzig oder mit zweiundzwanzig egal wie?

02:17:17: Achsen ist halt so eine fiktive Zahl wenn man da aktiv trinken darf nicht mehr von der Polizei abgeführt wird.

02:17:25: Daher war das so eine...

02:17:26: Ja, ich glaube es ist schwierig zu mir zu überlegen was würde ich jetzt... Wenn jetzt kommt dann vor allem die Zeit, wenn es natürlich heute in heutiger Zeit, ich achtzehn und zwanzig wäre, dann würde ich mich natürlich etwas anderes empfehlen als ich damals gemacht habe.

02:17:41: aber da wäre auch der herangehensweise eine ganz andere.

02:17:44: wir haben schon dabei gesprochen.

02:17:45: Das hat sich hier unsere Ende Gastronomie letzten dreißig an wahnsinnig viel getan.

02:17:49: Hört sich in der Welt was getan?

02:17:50: Die Welt dreht sich ganz anders.

02:17:52: Die Gesellschaft ist ganz anders, als es noch vor dreißig Jahren war.

02:17:55: Und deswegen ist das schwierig.

02:18:00: Ich habe damals... ich glaube wenn ich nochmal achtzehn, neunzehnt wäre oder so eine Lehre werde wahrscheinlich die in der Ausgleiche machen.

02:18:07: Ich hab alles was ich hatte an Zeit und Geld in diesem Beruf, in dieser Liebe investiert.

02:18:14: Vielleicht ... ich hab schon oft zu meiner Frau gesagt, so eine Doppelhaushälfte hab' ich schon verfressen und versoppen, wie man das sagt in irgendeiner Sprache.

02:18:21: Entschuldigung dafür!

02:18:22: Vielleicht hätte ich damals mehr Sparmtunnel oder vielleicht mehr, aber ich hätte dieses Wissen nicht.

02:18:28: Ich hätte das Erfahrung nicht, wenn ich nicht so viel gereist wäre, soviel...

02:18:33: Auch die vielen schönen Momente dabei!

02:18:34: Das kann

02:18:35: man... Ja, jeder Flasche Wein prägt ein, jedes Menü prägte ein, jede Reise präagt ein Und all das nimmt man in seine eigene Bibliotheke irgendwie mit auf und das macht das Leben heran.

02:18:44: Ja,

02:18:44: absolut!

02:18:45: Es

02:18:45: macht nicht dieses keine Ahnung... wir wollen kein anderes Beispiel sagen um keinen zu nahe zu treten aber jede Flasche Wein die ich gekauften geöffnet habe und wenn ich essen war es war die Bibliothek meines Lebens wo ich keine missen möchte.

02:19:00: Auch wenn ihr auch... und das ist ganz wichtig aus der heutigen Sicht.

02:19:07: Auch die negativen Erfahrungen haben angeprägt.

02:19:09: Das ist auch ganz wichtig zu sehen, manchmal hat man vielleicht Fehler gemacht und hat vielleicht Sachen nicht entschieden aber das da angeprägte.

02:19:16: Wichtig ist dass man sich dann bewusst ist was waren richtig im Nachhinein oder was war falsch um daraus dazu lernt und sich weiterentwickelt und weitern.

02:19:25: sich in den Wein bedeutet immer wieder wissbegierig sei immer wieder sich für neues öffnen.

02:19:30: es gibt Menschen sagen ich trinkt das so das nicht.

02:19:32: wie kann du ohne das Kängel einzuhaben.

02:19:35: Das interessiert mich nicht, oder?

02:19:39: Ich habe eine schöne Story.

02:19:42: Früher immer in Australien abgelistet hat es schon lange Jahre her.

02:19:46: Weil die Weine, die ich hier bekommen hab damals... Ich habe ja auch nicht sehr viel dafür interessiert.

02:19:50: Die ich bekommen hab, wenn vor allem zum

02:19:52: Co.,

02:19:53: die haben jetzt nicht abgeholt!

02:19:54: Das waren so weine ... Okay, ist jetzt nicht meine Welt und hab damals ... Damals überlegt man sich schon, was hier in Australien war.

02:20:03: Es ist ungefähr zehn bis zwanzig Jahre her bin ich aufs Trainingflug.

02:20:09: Damals durfte ich Australien besuchen und da es noch lange als sieben war und bin eigentlich mit einer Meinung hin okay schaue ich mir mal an aber habe davor auch immer wieder mal negative Sachen über Australien sind.

02:20:24: Seid ihr ganz kurz zwischengefragt bei im Hangar sieben für jeden Gastkoch?

02:20:27: Dort in die Region ins Restaurant gefahren habt, dort im Restaurant des Mühles.

02:20:32: Ja natürlich!

02:20:33: Der war ja der... Achso

02:20:35: aber du nicht mit dabei?

02:20:36: Ich

02:20:36: durfte zwei, drei mal in den ganzen fünf Jahren, zwei, dreimal dürfte ich mir aussuchen das war schon an einem Wow, ich durfte damals in Australien.

02:20:44: da war ich noch in Baciruna, damals habe ich eine Woche gebracht beim Santé Santa Maria in den Dreschstein-Restaurant.

02:20:51: Das war ein Riesending, das da mitarbeiten durfte und einfach Neues mitnehmen dürfte und viele Eindrücke sammelt habe.

02:20:57: Aber ich stürzte nach Australien.

02:20:59: dann damals gab es einen Restaurant was Roland Tender ist und was unter Gachskruch aus Sydney war.

02:21:07: Und da ist er cool.

02:21:07: Dann schaue mir das mal an und bin wirklich mit dieser wie schon erwähnt vorgefalleten Mahne darunter geflogen und werde sich mit einer ganz ganz anderen Meinung zurückkommen weil ich festgestellt hab Wie blöd war das vor mir, dass ich etwas nicht kannte?

02:21:24: Etwas mich gar keine Chance gab.

02:21:27: Eine vorbefördigte Meinung hatte.

02:21:29: Fünfzehn Blumen, Schokolade, Jera Süß, Cocktails und dann habe ich festgestellt... ...das ist dann irgendwie südlich von Melbourne in die Region wie Monopolisula gesucht.

02:21:43: Das zählt auch zu meinen tollen Erlebnissen.

02:21:47: Also bevor ich dahin bin, Wochenlang die ganzen Top-Restaurants, die Weingarten.

02:21:53: Da haben wir geschaut, wo?

02:21:54: Welche Winzer finde ich immer wieder in guten Restaurants und guten Sommelis?

02:21:57: Und diese Winzer hat mir alle rausgeschrieben, habe mich dann mit so einem Kreis von Weingütern gemacht, mit dem befasst, hab versucht rauszufinden für mich... Großartig toller Gedanke!

02:22:05: ...ich versuchte herauszufinden welche Weingüdern mich doch am meisten interessieren.

02:22:11: Da war zuerst schon ein Weingut dabei das heißt Hurley Vineyards südlich vom Melbourne, die regeln sich morgen Beninsula erstens Kasi vorher nicht, da habe ich immer wieder Weingarten gesehen.

02:22:23: Da macht ihr wahrscheinlich nur Pinot Noir.

02:22:26: Wie soll das gehen?

02:22:26: Ich müsste meine falsche Forschung feststellen, dass genau zur schlimmsten Region die Temperatur ähnlich teils kühler als in Rheingau ist.

02:22:41: Also eine Höchsttemperatur von acht, zwanzig Grad im Sommer erreicht wird was sich... ja vorher gar nicht gewusst, aber das ist eine Australiengänge, die so kühl sind.

02:22:50: Und dann ein Weigund vorfinde – ah, dieses Story musst du erzählen, es war so prägend – kommt da an und macht mir einen Herr auf der, ich denke mal so um die sechzig, meine Grüße.

02:23:07: ganz zurückhaltender ruhige Mensch, dem extrem darin lag zu erklären, was seine Philosophie ist.

02:23:20: Da saß man auf seiner Terrasse – das war bei seinen kleinen Hügel – da gab es eine Lage vor der Terrassee, eine rechts die Hüge runter und links die HÜGE runter.

02:23:28: Drei Lagen alles drei Pina Noirs.

02:23:32: Sonst nichts anderes!

02:23:32: Er macht nur Pina noir, hat nur drei Lagen, die er dann unterteilt und stundenlang mir erzählt und erklärt Aber auf eine Art und Weise, die extrem angenehm war.

02:23:48: Du hast gesehen das ist sein Leben... Man muss dazu sagen Hauptberuf ist der Richter.

02:23:53: Der ist Richter in der nächsten legende Stadt also ein gebildeter Mensch Und das ist alles mehr so ein Hobby was er mit seiner Frau betreibt ohne Kinder.

02:24:03: Das war ein fassbares Erlebnis.

02:24:06: Ich brachte da bei ihm bis sechs Stunden, fünf oder sechs Stunden Eine waren geplant.

02:24:11: Am Ende war man wieder bei diesen bisschen erwähnt diese wo er einen armen Arm an einem Weinkeler sitzen und so auf der Ansage jemand gefunden haben, der genau so denkt und genau so dieses Thema Weine lief.

02:24:23: Und da ist ich... Ich habe genau das bei ihm gefunden was ich so liebe an dieser Rebsorte und an diesem Weil.

02:24:30: Er hat mir jemand gefunden, der den genau das verstanden hat, was er macht und der dessen Augen geklänzt haben und eine ganz besondere Person.

02:24:38: Er war noch nie begrunt.

02:24:39: Das kann er sich nicht leisten!

02:24:42: Er hat eine Million von Büchern gelesen.

02:24:44: Er hat natürlich viele Weine probiert, er war noch nie in der Region, war noch nicht in Europa und obwohl er das Vorbild begutet hat, waren auch noch nie da.

02:24:54: und er hat dann selber irgendwann mal zu späteren Stunden in sein privaten Keller rein und hat seine einzige Flaschen die sich jemand geleistet hat vom Russo hoch geholt und die aufgemacht weil genau dann den Moment zeigen wollte

02:25:09: ...

02:25:10: Das ist so, dass wir sich wohl hinwählen.

02:25:12: Das sind meine Weine und ein Riesenerlegenes.

02:25:15: Ich habe dann die Möglichkeit bei Hangar Sieben natürlich, die finanziellen Möglichkeiten waren, das sie dann irgendwann mal so begeistert aus Australien zurückkamen.

02:25:23: Wir müssen hier einen Australien-Event machen!

02:25:24: Wir müssen den Leuten jetzt zeigen was Australien kann.

02:25:27: Es war nicht nur er es war noch andere Weingüter... Was für geniale Weine die produzieren?

02:25:33: Das wissen wahrscheinlich viele auch nicht wie ich das nicht wusste und da haben alle Winzer eingeladen Und ich habe dann wie eine halbe Tage Zeit investiert, hab denn erst mal die Wahau gezeigt und Kamptal.

02:25:43: Ich hab da auch einmal die Regierungsverwaltung gehabt weil wenn mir daran extrem viel lag den Winzer, die noch nie in Europa waren und die das noch nicht kannten auch mal zu zeigen was alles möglich ist in der alten Welt und diesen Weinarm zu veranstalten und auch wie schnell erwähnt den Leuten zu zeigen, was Australien kann?

02:26:01: Was kann enorm viel!

02:26:02: Also habe ich vorher nicht gewusst Und das ist eben, da sind wir glaube ich ganz am Anfang so gekommen.

02:26:07: Dieses Unwissen, dieses Offenheit, die sollten wir unbedingt haben als Wein nicht nur zur Milie.

02:26:16: jemand der Wein liebt oder der Weinepaar weiß man sollte diese Offenheiten behalten weil es gibt so viele Sachen zu entdecken bis heute noch.

02:26:23: und wie lange beschäftigen wir zwar uns mit dem Wein und immer wieder bekommt was vor uns wo du sagst wow das habe ich gar nicht gewusst dass sowas da möglich ist und so toll ist.

02:26:33: ja Und das ist eben das Thema Wein, was ja eben unendlich ist.

02:26:39: Wenn du niemals werdest oder ich oder jeder andere Weinfachmann sagen... Ich weiß es alles!

02:26:46: Nein wir wissen eigentlich gar nichts.

02:26:48: Wenn man sehen wie groß die Welt ist und wie viel wir wissen, was wir uns gesehen haben, dann wissen wir nicht soviel.

02:26:55: Wir wissen sehr, sehr viel im Vergleich zu den anderen Menschen aber es ist unendlig.

02:26:59: Und ich habe manchmal Art.

02:27:01: II.

02:27:03: habe ich mir mal Zeit genommen, weil ich es mal verstehen wollte was Kalifornien heißt.

02:27:08: Da hab' ich mir sechs Wochen Zeit genommen.

02:27:10: Mein ganzes Urlaub zusammengespart alles und bin sechs Wochen alleine nach Kalifornia geflogen und habe da sixundfünfzig Weingüter besucht.

02:27:17: Hab' mir ein bisschen erinnert aus Angeles, wir sind ja im Festesgang angeschaut aber mein Fokus war... Ich wollte verstehen, was heißt Napa Valley?

02:27:23: Was heißt Sonoma Valley?

02:27:24: Wieso?

02:27:25: Was haben wir rum?

02:27:26: Weil ich einfach... Da fährt nach einer Woche hin Da muss man sie Zeit lassen, um das eine fantastische Region dieser Weinwelt zu verstehen.

02:27:35: Und da hat man sich eine Horizonte öffnet und mir gezeigt und neue Sagen zeigt, mein Wissen enorm erweitert nicht nur Weinwissen auch alles drum herum und auch mal alleine durch so eine Gegend reißt.

02:27:51: Dann hat man sich die Menschen kennen.

02:27:52: Man redet mit, man kommt zu Gesprächen, man lernt die Kultur und den Menschen auch mit Wein zu tun haben.

02:27:57: Aber so da spannend unter.

02:27:59: Das war mein Ehemal-Lebenssatz, dass ich immer wissbegrig war.

02:28:04: Wenn ich was wissen wollte, dann wollte sie wirklich verstehen.

02:28:08: Und das war für mich verknüpft damit... Man muss da rein fahren in die Region!

02:28:13: Man muss mit dem Mensch zusammensetzen, man muss durch die Weinberge laufen.

02:28:16: Man muss riechen wie es da riecht im Weinkannau.

02:28:18: Man braucht die Aromen, man musste Küche probieren Dann versteht man erst wirklich, was diese Wein aussah oder welchen Charakter oder was wir besondere dieser Wein mitbringen.

02:28:27: Ich finde die Gedanken mit diesem Wine-Event im Australian Wine Event – was du dort hattest total spannend!

02:28:33: Da hast du ja eine relativ große Erfahrung gerade im Hotelschloss Felten.

02:28:36: Hast du ja viele Wine Events durchgeführt als in den Südafrika-Events der New York-New York.

02:28:42: Worauf achtest du da, wenn du sagst ich mache ein Event?

02:28:45: Weil die Region, die Besonderheit, die Faszination das kann man ja eigentlich nur bedingt rüber bringen.

02:28:50: Wenn man das Umfeld einfach nicht hat.

02:28:53: Man möchte irgendwas exemplarisch darstellen was der Gast an diesem Tag oder an diesem Wochenende bei diesem Event ist irgendwie greifen und sich einholen lassen kann, was sind deine Ansätze dabei?

02:29:05: Einfach nur traditionelle Gerichte aus der Region und irgendwelche traditionellen Weine.

02:29:11: Und die Winzer dabei?

02:29:12: oder hast du da tiefergehende Ansätze wenn Du so einen Event aufsetzt?

02:29:16: Also

02:29:17: definitiv wir haben ja jetzt immer in den dreizehnten Jahren schon in Stüffeln und wir haben in den dreizehn Jahren wahnsinnig viele Weingüter zu Gast gehabt.

02:29:25: Das war schon immer so etwas das mich Spaß gemacht hat für sich was ich versucht habe oder meine Idee dahinter war und es war bei über den, wenn bestimmt immer an die hundert Winzer gewesen sein, die hier waren.

02:29:41: Es war für mich immer ganz, ganz wichtig dass der Winzer selber kommt nicht die rechte Hand oder nicht der Vertreter oder nicht dem Weinhändler sondern überhaupt auch gar nicht negativ oder dass die Menschen das nicht könnten oder sowas.

02:29:56: aber wenn ein Winzer kommt und über seinem weine redet dann versteht man ganz genau, was diese Weine zu bedeuten haben.

02:30:03: Warum sie so sind wie sie sind?

02:30:05: Ich finde das die weine... Wenn du einen Winzer kennst und ein Wein probierst, du findest immer ganz viel parallel.

02:30:11: Du findest ganz viele Sachen, die du in einem Wein findest, die bei dem Winzer als Manager Charakter auch findest.

02:30:19: Und meine Idee war immer, dass der Winzer zwar nie oft am Direkt Gäste danach gefragt wird, wo kann ich den Wein bestellen Weiß ich nicht, direkt oder... Das war eigentlich meine Idee dahinter den Leuten danach eine Bestelligste hinstellen und hinzulegen um zehn Prozent Beteiligung in so einen Schwachsinn.

02:30:42: Sondern mein Idee war dass die Leute ein Weingut, eine Philosophie an eine Geschichte kennenlernen Und das geht nur dann wenn der Mensch, der Winzer, der selber diesen Wein ausbohrt, der dafür lebt was für sich teilweise Siebte, sechste Generationen.

02:31:01: Das erklärt und das war nicht mehr mein Ansatz dahinter um den Leuten das beizubringen und deswegen haben wir gerade in ersten Jahren so bis zu Corona waren jedes Event ausgebucht und damals wird er weiß habe ich mir ein Restaurant auf ein Tennis Anlage angefangen hier in Hamburg da aber damals für mit Timelt zusammen Und was eine unheimliche tolle Aufgabe war, die ganze Betriebe für ihn operativ zu leiten.

02:31:30: Ich immer mit der Zeit bemerkt habe ich bin eigentlich der Gastgeber.

02:31:35: Ich brauche dieses Erlebnis, den Gas zu glücklich machen, am Gast sein.

02:31:43: Das hat aber eigentlich das, was ich dann wirklich bemerkte wie mir das fehlt.

02:31:46: nach so einem Jahr oder ein halb Jahr hin und her fahren, Laptop-Meetings ... Das war am Anfang spannend, aber es ist mir immer mehr ist mir dann dieses Gastgeber, das ist mir immer mehr abgehangen.

02:31:59: Ich war auch verantwortlich für die Bullerei.

02:32:01: ich wusste gar nicht mit den Mitarbeitern.

02:32:03: Das war für mich kein Schnittmintummer.

02:32:05: Dass wir merkt haben, dass bin ich nicht.

02:32:08: Ich gehe wieder zurück in die Gastronomie und aber nach Hangar sieben.

02:32:13: da war für me so der Moment wo es sagte okay was soll jetzt noch kommen?

02:32:19: Was sollte ich jetzt noch machen?

02:32:20: Soll ich nun mal jetzt in drei Sternrestaurant gehen?

02:32:22: Das tut mir nicht mehr herausfordernd.

02:32:27: Weinhandel war nie was für mich.

02:32:28: Der Typ nahe einfach nicht, da bin ich nicht der Richtige dafür.

02:32:33: Deswegen war natürlich Folge richtig.

02:32:35: die einzige richtige Entscheidung muss es sein das machen.

02:32:37: Gibt's inzwischen gefragt ein Restaurant was dich dennoch gereizt hätte Winxma auf Nistage?

02:32:43: Für einen Tag oder fünf Wochen mal rein zu sneaken und zu gucken wie die Wein leben, wie die es macht wirklich zelebrieren?

02:32:50: Ah!

02:32:50: Es gab so viele Restaurants die... oder ja, viele Restaurante die natürlich immer noch Die ich kennen, dann dürfte aus dem Konzept des Sanktasiemens.

02:33:00: Das Konzept Kurs der Gleis war ja das Jedenmord an der Gas-Kochta aber... Stimmt!

02:33:04: ...habe ich in den fast fünf Jahren...

02:33:05: Ja, da hast du ja nochmal eine ganz andere Einblick.

02:33:06: ...jeden

02:33:07: Monat ein anderes Hestor kennengelernt von drei Sternen im Frankreich bis einen Freestyle Mexiko Thailandisch was also wirklich aus die ganze Welt, also Roland Rettl hat er die spannendsten Sachen herangebracht und teilweise viel Lokale, die erst nach dem Jahr sieben dann ihren Room erreicht haben.

02:33:28: Dann den zweiten oder dritten Stern bekommen hat.

02:33:31: Also ich habe natürlich in diesen fünf Jahren wahnsinnig viele Menschen und waren sehr viel Konzepte um Restaurants Känglern von einem Sergio Hammern der zurzeit die Nummer einste Welt war mit seinen drei Sternen und zwanzig mal fünf Punkten Gomio, mit denen wir nächtelang zusammengesessen sind uns unterhalten haben ausgetauscht haben.

02:33:49: das war eine unheimliche Input diese fünf Jahre diese Chance zu haben so etwas erleben zu dürfen, was mitgestalten zu dürfen als gastronomischer Leiter.

02:34:00: Dass du ihn wie am ein oder dreißigsten noch in Teilen da unten kochst und der Franzose drei Steiner schon angereist.

02:34:07: und dann du die Küche da unten.

02:34:09: natürlich nur eine viel größte Herausforderung für die Küchen.

02:34:13: Da waren die twenty-fünf Mann Kochner an einem Abend den letzten Tag des italienischen Küches im Hintergrund aber schon ein bisschen Platz vorbereiten für den drei Steine auch der schon angereißt ist mit seinen zwei Suchschäfs.

02:34:25: Das ist ein einzigartiges Projekt, was mich wahnsinnig vorwärts gebracht hat.

02:34:30: Und ich ja schon als fertiger erfahrene Mann dahin kam.

02:34:35: Aber Wahnsinn wieder zu gelernt haben aus ganz anderen Dingen und Menschenführungen.

02:34:39: Ich dürfte meine ganze Erfahrung in Personalführung unterbringen.

02:34:43: Ich habe wie fast hundert Leute unter mir gehabt, unterschiedlichen Outlets reden wir nur auf dem Service ... durch ein tolles Café, das Feind-Dining-Restaurant... ... unten um ne Bar dann einen Outdoor-Launch.

02:34:55: Viele Events, große Events die wir gemacht haben, haben ja selber und nebenbei dieses Konzept was absolut einzigartiges, wo du selbst nur dazulehren kannst und dazu noch jegliche finanzielle Mittel hast,... ...um das Beste den Gast zu bieten!

02:35:11: Wo gibt es jetzt noch?

02:35:12: Ich meine, ihr habt mal ausgerechnet wenn wir den Gast vor der Tür hundert Euro in die Hand geben und er wieder nach Hause geht, machen wir weniger Verlust.

02:35:21: Obwohl das Restaurant jeden Tag berechend voll war.

02:35:25: wahrscheinlich die besten Umsätze, die sich jeder nur erträumen kann heute noch mehr als damals weil die Thematik war ja nicht der maximale Umsatz zu generieren sondern die maximale Zufriedenheit des maximalen Wow-Events Effekt den Gas bieten.

02:35:43: Und wenn man sich das vorher gehört hätte bevor ich es angefangen habe Wow, wie geil ist das denn?

02:35:48: Du hast gar keinen finanziellen Druck dahinter.

02:35:52: Kennt

02:35:52: Druck!

02:35:52: Da wird der Druck jeden Gast zufriedenzustellen.

02:35:54: Der ist sehr weit höher als unterzugegenerehen.

02:35:57: Leistungsdruck ist enorm.

02:35:58: Jede

02:35:59: Gast und manche Gäste wollen gar nicht zufriedengraus gehen.

02:36:02: Weißt du, manche Leute kommen vielleicht da hin und wo wir mal schauen was ob die wirklich so gut sind und vielleicht das gar nicht verstanden hat dass sie da machen.

02:36:13: jetzt überhaupt nicht bös gemeint.

02:36:15: aber Es ist nicht einfach hier nie was zu verhindern.

02:36:18: Und diese Herausforderung, die war an Norm und wo ich alle Mittel hatte... Ich konnte mir das beste Team zusammenschauen.

02:36:24: Ich habe ein unfassbares Ding gehabt.

02:36:26: dann an Mitarbeiter, mit denen ich heute noch viel zu größter Kontakt habe, die ihre Wege gegangen sind erfolgreich und hat eine Chance das zu machen damals.

02:36:36: Die war irre aber immer zurück.

02:36:39: Was machst du danach?

02:36:42: Wir wollten wieder zurück nach Hamburg als meine Frau versprochen.

02:36:45: Wir sind unterwegs, aber wenn unser erster Sohn wieder in die Schule kommt, dann sind wir zurück in Hamburg.

02:36:50: Dann bin ich nach Hamburg und habe gesagt, komm Mensch lass mal was ganz anderes machen!

02:36:54: Ich bin ein riesiger Fan von Timeltzer, ist ein großartige Typ der das Herz an eine richtige Stelle hat.

02:37:00: mit ihm zu arbeiten kann mir toll vorstellen.

02:37:02: Benärte ihn aber noch eineinhalb Jahren dass sich ja fast das Gast nehmen braucht und neckern eine Selbstständigkeit.

02:37:06: und wir haben begonnen auf einer Tennisanlage in Bergstedt, ein Stadtteil von Hamburg die zwar ein neues Haus hingestellt haben, total wunderschön durch Glas von allen Seiten.

02:37:18: Wo wir einen Spagat machen oder betreiben mussten und das war die Herausforderung für mich zwischen den Tennis-Spieler der nach dem Tennis am Bierchen sein Currywurst essen will zu abends einen anspruchsvollen Gast zufriedenzustellen.

02:37:33: Und das war mir von Anfang klar.

02:37:35: Ich musste sie Spagat setzen, weil es jetzt Tennis-Saison geht von dann bis dann.

02:37:38: Also wenn du Glück hast, gehst du in den Ende April los und wenn du Glück hast, geht sie NSTEMBA los?

02:37:43: Hört sie auf!

02:37:44: Was ist

02:37:44: danach?!

02:37:45: Ich muss in der letzten Morte dann auch noch leben, mein Team am Leben erhalten.

02:37:50: Das wär mir klar – ich muss ein Spagatklinge zwischen besonderer Küche, besonderen Erlebnis, Küche und Wein, das mich eben auch in den Regentagen und an Winteren und so am Leben erhält.

02:38:02: aber trotzdem muss ich ja den Tennisspieler.

02:38:06: Es war für mich nicht schwer zu verstehen, weil ich Leidenschaft Tennis spiele seit klein.

02:38:10: Wie der Tennis-Spieler tickt habe ich verstanden und ohne den wäre es auch gar nicht möglich.

02:38:15: Beide zur Friedenzustand hat wirklich super funktioniert.

02:38:19: Vor allem noch dieses Events, diese Weihnachtsjahr haben wir da begonnen.

02:38:21: Dann ist hier auf die Tennisanlage dann ein Künstler gekommen oder ... an Salwei oder wer auch immer und Becker, Fritz Keller und auch internationale Weingut.

02:38:33: der Besitzer von Kanonkop ist hochgekommen.

02:38:37: Ein Imsadi ist nach Bergstedt gekommen.

02:38:41: Also wir haben es wirklich geschafft über unsere Kompetenz zum Wein und über das dass wir da machen.

02:38:47: ... spannenden Leute heranzubekommen, aber auch so ein Restaurant in Bergstedt mit ... ... fünfzig-sechzig Leuten maximal zu füllen.

02:38:55: Mit Leuten die einfach richtig Bock hatten auf sowas.

02:39:01: Ja vielleicht war das so bisschen wie damals die Bola Rainer Schanze.

02:39:06: So dieses Schanzen eines so einen Alternativviertel.

02:39:10: So war es vielleicht so Tennisanlagen im Bergstedts auf einem ... ... Wein Event mit Imsadi oder sowas her.

02:39:15: Vielleicht war das das am Anfang bei Interm House doch diesen Namen?

02:39:19: erarbeitet, dass die Leute verstanden haben.

02:39:21: Da kommt der Winzer persönlich her und erzählt über sich über seine Philosophie.

02:39:26: Führt durch den Abend!

02:39:28: Wir haben fantastische Arme, wo die Leute so begeistert draußen sind, wo wir Besönlichkeiten da hatten wie August Kessler, der jemand ist, der mit einer ganz leise Stimme sechzig Personen durch den Abend hat und weiß wie es ist spätestens nach dem Hauptgang, wenn die eine Flasche Intus haben.

02:39:49: Dann ist es ganz, ganz schwierig die Leute noch zu... Der hat angefangen zu reden!

02:39:53: Da hat kein Mensch mehr gesprochen!

02:39:55: Eine Fritzkelle hat das auch geschafft und viele andere persönlich gehalten.

02:39:58: Wir haben es geschafft diese besonderen Momente zu schaffen um nicht keine Verkaufsabende zu machen sondern wir haben... Es war mir immer ganz wichtig dass die Winzer mal gereifte Alterserhaben mit Brunnen der Leuten zu zeigen, wo kann das hingehen?

02:40:10: Er hat am Anfang den Guts-Riechsting probiert Und jetzt bekommt er ein sieben Jahre altes großes Gewächs.

02:40:17: Das könnt ihr nicht mehr kaufen, weil es aus der private Schatzkammer ist... Aber da geht die Reise hin!

02:40:22: Das ist der Weg, der das Ziel, den der Winsor mit diesem Mai betreibt und das haben wir über viele Jahre mit tollen Events geschafft aber eben mit dieser Philosophie, die ich dir gerade erzählt habe und das war mir ganz wichtig.

02:40:35: Wir schaffen uns heute immer noch, wenn man hat sich mal so viel Das Gefühl habe ich, dass über die Jahre das Thema ein bisschen bereizt worden ist.

02:40:43: Dass eben jeder jeden irgendwelche Wine-Events macht und vielleicht die Selektierung für den Kunden schwer ist was wirklich gut ist und was einfach ein Weinabend ist wo Wein auch geschenkt werden.

02:40:53: Und deswegen haben wir uns gesagt Wir überlegen es doch ganz genau was wir machen.

02:40:57: Wir machen nicht ganz so viel.

02:40:59: Letztes Jahr hat sie Eisen da gehabt Was mir dann an einen Negaevent war und dieses Jahr haben wir eine Küchenparty verbitten mit einem mit einem Weinmesser in Hamburg, wo wir ganz viele Winzer hier haben wie Künstler Knipser.

02:41:14: Also zehn, elf, zwölf Winserkrübe die herkommen und eben in den Küchenbaden machen.

02:41:20: Die machen wir das jetzt ein bisschen weniger aber immer noch mit viel Liebe weil es etwas anders ist und viele Leute uns über die Jahre dadurch kennengelernt haben und immer nachfragen, wenn ich komm wer kommt denn wieder?

02:41:32: Das sind immer so tolle Abende bei euch.

02:41:33: Da habt ihr neben dem also was du alle schon gemacht hast eigentlich auch diesen wahnsinnig grundunterschiedlichen Ansätzen irgendwelche Gedanken oder Wünsche, was du noch machen willst.

02:41:46: Also mal ein Buch schreiben zum Beispiel... keine Ahnung eine Fernsehshow!

02:41:48: Du kannst viel und gerne reden irgendwie im Radio moderieren.

02:41:54: hast du irgendwas?

02:41:55: Was du gerne irgendwie noch anstriebst oder als erfüllend empfindest?

02:42:01: wenn ich mir die Frage stelle was sich hätte vielleicht mein Leben machen wollen mehr.

02:42:07: Und was ich nicht gemacht habe, das wäre da wär' ich im frühen Alter Mains Auslandgang und dann hätt' ich vielleicht irgendwo für sich drei-vier Jahre in Amerika gearbeitet, in Frankreich, in Asien irgendwo... Das hab' ich nicht gemacht weil ich gerade die Früh in die Top Restaurants reinkommen bin und dann schon mir etwas arbeit haben lande und dachte jetzt bleib' ich dabei und reizt mich aber heute noch in München das Restaurant, Stuttgart das Restaurant und dann für eine Österreich zu gehen.

02:42:38: Und das hätte ich vielleicht damals, ich bereue das nicht aber wenn ich mir auch die überlege, dann hätte ich noch um diese drei vier Jahre mehr Ausland machen sollen

02:42:46: war damals für mich der Ansatz interessanterweise.

02:42:49: Also mir ging es genauso, dass ich schon relativ schnell recht hoch gestiegen bin und gesagt habe okay wenn das so schnell so weitergeht dann bist du ganz ganz schnell in den Punkt angekommen wo du also wo's langweilig wird.

02:43:03: und deswegen hab' ich mit keine Ahnung zweiundzwanzig oder so gesagt... Ich muss Englisch lernen!

02:43:07: Bin nach Amerika gegangen.

02:43:08: aber wenn ich das jetzt Rückblick betrachte ich war zweieinhalb Jahre da würde ich auch sagen, ich hätte lieber noch ein bisschen Asien machen sollen.

02:43:17: Ein bisschen Australien, was auch immer.

02:43:19: Damals auch Russland oder was?

02:43:21: Egal und hätte einfach die Welt noch ein bißchen intensiver wahrnehmen sollen, weil mich diese zweieinhalb Jahre Amerika sehr geprägt haben.

02:43:29: Daher kann ich das total nachvollziehen aber Buch schreiben oder sowas.

02:43:32: Ich habe

02:43:33: nie eine Frage gegeben und selber zu publizieren will.

02:43:35: du hast so viel Wissen!

02:43:37: Und das wissen im Prinzip nur an zwei drei Leute weiterzugeben an einen großen Kreis, außer eben deine Gäste im Restaurant natürlich alle abgeliefert.

02:43:45: Wo es aber auch beschränkt ist... Hat dich nie gereizt?

02:43:48: Gereizte ja!

02:43:49: Aber ich habe für mich eine Sache entdeckt.

02:43:50: Also als ich mir selbstständig gemacht habe, hab' ich mir allsache geschworen.

02:43:54: Damals war mein erster Sohn... Äh, dreizehn da war er... Jetzt musst du rechnen.

02:44:01: Sechs.

02:44:03: Sech sieben genau.

02:44:03: Sieben waren ungefähr.

02:44:05: Ich habe mir geschworene eine Sache.

02:44:07: Wenn ich mich selbstständisch mache, dann wird das niemals so sein Dass wir mich meine Kinder oder meine Frau sehen wollen, dass sie zumindest ins Restaurant kommen müssen.

02:44:15: Das war für mir so ein Albtraum!

02:44:17: Ich habe viele für die Gastronom kennengelernt... ...wo die Kinder dann in den Kneiben rumgesprungen sind im Restaurants.

02:44:24: Ich kenne die meisten oder ganz ganz viele, die geschieden sind,... ...die keine Tag der Familie hatten oder haben mehrmals geschieden.

02:44:35: Kinder und wenig Kontakt weil sie von morgen bis abends im Restaurant waren.

02:44:38: Für mich war von Anfang an eine Sache ganz klar.

02:44:42: Für mich ist Familie und meine Kinder in meinem Raum extrem wichtig, ich möchte einen Spagatschaffen zwischen einem funktionierenden Restaurant was erfolgt aber auch ein Familienvater und auch jemand der für die Familie Zeit sehr wichtig ist.

02:45:01: Und das für mich bis heute ist für mich die Zeit, die ich mit meinen Kindern und meiner Familie verbringe – die wichtigste Zeit!

02:45:08: Und deswegen war das immer für mich ein Spagatschwitz.

02:45:11: Es ist schon okay, was muss ich?

02:45:13: Was will ich und was muss sich für mein Restaurant zeitlich leisten?

02:45:20: Das Ziel war aber so zu machen dass ich maximale Zeit für meine Familie habe.

02:45:25: Deswegen waren eigentlich viele Projekte nebenherzumachen die ich immer wieder versucht hab.

02:45:31: Da ich bemerkte ja es sind toll, aber die kosten mich Zeit.

02:45:34: Die Zeit, die ich eigentlich lieber mit meiner Familie verbringen möchte.

02:45:38: Ich habe das heute Morgen schon gesagt, wir fahren heute mit meiner Frau und sind seit zwei Jahren verheiratet.

02:45:44: Und das hätte niemals funktioniert.

02:45:47: Wenn ich noch so viel Projekt in ihm hergemacht hatte, dann hätte ich ihn über die rote Karte bekommen.

02:45:52: Punkt eins, Punkt zwei, weil es immer so ist, dass ich einfach diese Beziehung zu meinen Kindern nicht hatte.

02:45:56: Das war mir immer extrem wichtig und die habe ich.

02:45:58: Wir haben sehr enttagt das Familienleben und verbringen unheimlich viele Zeiten, wo es noch geht.

02:46:07: Am Ende, oder ist man am Ende wichtiger als vielleicht in einem anderen Wunsch-Projekt, den ich noch machen wollte oder weil ich Angeboten bekommen habe und hab' ich immer dann ganz schnell ausgerechnet.

02:46:18: Okay das heißt die um die Zeit?

02:46:20: Nein, mach ich nicht!

02:46:21: Das ist mir zu schade dafür, dass es mir nicht wert.

02:46:23: Sehr vernünftig also ganz ganz großartiger Gedanke vor allen Dingen auch mit diesem Bewusstsein, mit dieser Realität, also mit dem Realitätsbewusstsein an die Sache ranzugehen Diese unterschiedlichen Welten, die man hat und die man bespielt einfach auch sehr intensiv zu bespielen und zu merken.

02:46:40: Dass alles letztlich auch im Leben wie auch im weiten Balancegedanke ist.

02:46:43: Und wenn ich die Balance auf der einen Seite habe... Dann kann ich es auf der anderen Seite richtig gewichten und richtig ausleben.

02:46:50: Gibt's irgendwelche?

02:46:51: Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus, irgendwann hast du wahrscheinlich auch ein bisschen mehr Zeit.

02:46:55: Der Laden ist nach dreizehn Jahren ja wahrscheinlich in gewisser Weise auch eingespielt obwohl es tägliche Aufgaben gibt.

02:47:00: aber irgendwas was du dir für die Zukunft vorstellst oder wo du sagst das wäre schön Ein Zehntes, Elftes-Stufe irgendwie dann ein Konzept rauszumachen, Franchise.

02:47:09: Oder dann doch irgendwann selber einen Weingut oder die Weinwelt noch mehr zu bereisen?

02:47:15: Ein Camper kaufen und vom Weinen gut so weingut zu fahren... Wovon träumst du wenn du vierzig Jahre im Weinbusiness bist?

02:47:25: Die Zeit hat sich ja etwas verändert.

02:47:29: Wir haben vor Corona nach Corona.

02:47:30: ich finde das ist eine ganz entscheidende Zeit für alle, aber besonders bei uns im Beruf.

02:47:37: Vor Corona habe ich gedacht okay das läuft jetzt langsam?

02:47:41: Das könnte so sein dass sie vielleicht mir da mehr zurückzieht oder was andere Sachen machen oder sowas nehmen ja noch.

02:47:48: Über Corona nach Corona ist mein Klagemoord funktioniert nicht.

02:47:53: ein zweiter drittes Stoffe funktioniert dafür gar keine Fall weil ich kann nur in einem Stoffel stehen.

02:47:59: und obwohl ich wirklich Das geschafft haben, mein Team zu hohen oder anzuarbeiten mit einem tollen Restaurant der Küchenchef.

02:48:08: Vor allem der Restaurateur, der die Front ist, wo die Gäste reinkommen und oft ihm mehr suchen als in mich viele Gäster was ich großartig finde weil er eine Bühne sich erschaffen hat, arbeitet seine Art indem man... Und das muss man dazusagen, der kommt nicht aus der Sternegastronomie.

02:48:30: Das sind Vollgutkastronomen.

02:48:32: Aber das ist jemand, der es so leidenschaftlich lebt, dieses Gastgeber da sein.

02:48:37: Die Leute spüren es und lieben ihn.

02:48:39: Und das ist für mich heute viel wichtiger als Sternehäuser hinter sich, drei Sterne, zwei Sterne Erzeugnisse.

02:48:48: Heute ist das für mich viel wichtiger die Leute abzuholen, die Leute zu begeistern für sich als Gasgeber.

02:48:54: Den Leuten aus dem Alltag.

02:48:56: kommen sie rein den Leuten auf andere Gedanken zu bringen, mit einem tollen Humor und seine besündliche Art wie er ist.

02:49:03: Und das macht er so gut!

02:49:04: Er ist unbezahlbar, ja?

02:49:05: Ich hoffe, dass es nicht hört... Aber er ist un bezahlbar in seiner Art.

02:49:13: Der verschafft eine Luft.

02:49:14: Das war für mich ein das Wichtigste gewesen.

02:49:16: Wenn wir so gekommen wären, dass wir so viel Geld verdient hätten, dass ich mir jetzt überlege mehr Pauschel zu kaufen oder was um wenn die hinkommen sind und nach Corona sowieso nicht.

02:49:24: Da werde ich mir noch einen Rest hinterher hinstellen, der mir mehr Zeit verfeiert hat.

02:49:28: Ich finde die Freizeit ist das Leidfoss von allen.

02:49:33: Zeit haben für Sachen zu tun, die ein Spaß dazu gehört reisen.

02:49:39: Ein Camper haben wir uns jetzt schon besorgt.

02:49:41: Wir wohnen in Europa.

02:49:43: uns anschauen, war die große mein großes Haus aus dem Haus, wenn ich an der Kleine ist noch mittendrin.

02:49:48: Wir wollen es unseren Sohn nicht fliegen sondern einfach zeigen was da das Deutschland bietet.

02:49:53: Was man in drei vier Stunden aus Hamburg alles erreichen kann wird tolle Ziele.

02:49:58: Sie haben so einen kleinen Bus mit wo wir übernachten können besorgt.

02:50:01: und das zum Thema was du angesprochen hast.

02:50:04: Wo will ich hin?

02:50:04: Nein, ein zehntes Stift auf gar keine Fall.

02:50:06: Es wird nie ein zweites Restaurant gehen.

02:50:09: Aus dem schon gesagten Grund.

02:50:11: Ich möchte Und das sind natürlich meine Gedanken, die ich mir mache.

02:50:16: Mit Sechzig werde ich im Rest auch nicht mehr stehen – es ist logisch.

02:50:19: Jedenfalls merke ich jetzt schon, dass ich eher übergangen bin zu dem, dass sich viel lieber geht und sechs Uhr morgens aufstehe, anstatt dass ich bis zwölf noch am Laden bin.

02:50:27: Also wenn man mich total gedreht, also wenn ich noch zwölfen in einem Laden bin, merke Ich, dass er es gar nicht mehr möchte, weil ich müde bin.

02:50:33: Manchmal ist es oder oft ist es so, dass man tolle Gäste hat, Events oder Statismen.

02:50:37: Natürlich will man da sein!

02:50:40: Aber an sich bin ich viel lieber um sieben Uhr im Restaurant alleine hier.

02:50:43: Im Werkelrohr machen wir mal ein Büro und schalte, dass ich spät noch da bin was so ein bisschen gegen eine Philosophie des Restaurants ist.

02:50:52: aber trotzdem die Gäste empfangen für die Gänse darbein'n Und wenn das Grübschen durch ist auch das Restaurant verlassen weil Anwendet muss er ja nicht mehr da sein Laden zu machen.

02:50:59: Das ist es für mich eher so, dass du das gar nicht mehr machen möchtest.

02:51:01: Aber wo geht's hin?

02:51:04: Jemals mit Wein!

02:51:05: Ich bin der Schlimmste.

02:51:07: ist, wenn Menschen sagen Nur noch drei Jahre deines Renten, das war für mich der Schlimmste.

02:51:11: Drei Jahren dann keine Aufgabe wie auf dem Schaukelstuhl zu sitzen?

02:51:18: Ich bin jetzt fünfzig und ich will nur mindestens dreißig Jahre.

02:51:23: Solange es geht irgendwie eine Aufgabe arbeiten.

02:51:24: Ich will was tun!

02:51:26: Ich finde das Thema Wein, ich habe doch nicht den Masterplan des Themen Wein.

02:51:29: Und mit dem Wissen, was ich mir bis dahin noch mehr ausbaue, da kann man wahnsinn viel machen, ob ich jetzt irgendwo in einem Weingutzprojekt und die vielleicht unterstützt in, egal was sie brauchen oder ob ich eine Beraterfunktion irgendwie ... aber ich sehe mich schon.

02:51:46: Und ich würde mir wünschen das mit dem Thema Wein allzuwerden um deine Aufgabe zu bekommen.

02:51:53: In welcher Form auch immer meine Wissen, meine Erfahrung dazu dazu beitragen, dass vielleicht ihnen jemand ein Weingut oder wer auch immer davon profitieren kann noch besser werden kann und nicht deine Aufgabe damit hat.

02:52:08: Vielleicht ist es nicht von morgens bis abends und ich finde es Tage die Woche insofern mal wenn man älter wird.

02:52:12: aber definitiv werde ich eine Aufgabe suchen und die Gedanken machen wir jetzt schon.

02:52:18: und definitiv so wie es aussieht wird sein was mit Wein sein weil das ist das wo ich drinnen aufgehe und wo ich merke da habe ich mir etwas besonderes angeeignet, die bei meinem Leben was sich abhebt.

02:52:32: Vielleicht von anderen Menschen wo ich noch weitergehen kann jetzt was.

02:52:41: Dreiunddreißig Jahre Wein, dreiunddreyzig jahre Gastronomie, dreindreyzig Jahre Leidenschaft und immer noch diese Natürlichkeit, diese Weinverliebtheit, diese Bodenhaftung!

02:52:53: Die sich zu erhalten ist wirklich ein Kunststück nach all den Stationen All den erfahrener, all den großartigen Wein immer noch das Verständnis dafür zu haben dass jeder ein ganz anderes Weinbewusstsein hat.

02:53:06: Dass du Weine unter hundert Euro empfiehlst, dass auf deiner Weinkarte Weine für thirty-eight Euro hast, dass du jeden Weinmenschen dort abholzen und dort siehst wo er ist.

02:53:16: Das ist großartig!

02:53:17: Und großartiger wie du es erklären kannst, wie du's vermitteltest Wie du deine Mitarbeiter, wie Du dein Gegenüber wie du mich gewertschätzt hast.

02:53:25: Vielen lieben Dank dafür, Andre.

02:53:26: Ein großartiges Gespräch und wir hätten wahrscheinlich noch Stunden weiter reden können!

02:53:30: Nicht nur über die Erfahrungen, die du bereits gemacht hast nicht nur über dein unglaubliches Wissensfundament sondern einfach viel Spaß machten dir zuzuhören dich auszufragen und sich einfach mit dir auszutauschen.

02:53:44: Toll dass du unser Gast hast.

02:53:46: Noch einmal vielen lieben dank dafür Und auch ein ganz großes Dankeschön an unserem Partner Anti-Schlumberger Gruppe und dazu gehören die Handelshäuser Segnetz Schlumberger, Consigio Vini und natürlich das Privatkundenpotter Bremerweinkolle.

02:54:00: Sie unterstützen uns seit über zwei Jahren!

02:54:02: Sie sind an unserer Seite, sie begleiten uns und sie machen dieses Format möglich.

02:54:07: Und zudem freue ich mich sehr darüber dass wir in dieser und der nächsten Ausgabe die Italian Trade Agency kurz ITA präsentieren dürfen und deren Engagement auf der Pro-Vine-Klasse in Düsseldorf vorstellen dürfen.

02:54:21: Es gibt großartige Masterclasses, es gibt Guided Wine Tours... ... es gibt eine tolle Verkostungssone – und somit ist das eine großartig gewinnt Winn-Situation!

02:54:31: Sie unterstützen uns und wir unterstützen sie!

02:54:33: Vielen lieben Dank dafür!

02:54:35: Den Dank Ihnen heißt es nach dem Podcasts.

02:54:38: vor dem Podcast Nachdem Freitag ist vor dem Freitags und nach Hamburg Reisen wir nach Münster zur großartigen Katrim-Berbon!

02:55:00: Hallo zusammen, mein Name ist Fritz Keller.

02:55:03: Ich komme vom Kaiserstuhlbisse gesagt aus Oberbergen.

02:55:07: Bin Winzer, Weinhändler, Wein Sammler, Weintrinker.

02:55:13: Wir haben ein Restaurant der Schwarze Adler des Weingut Franz Keller und Bergkellerweine.

02:55:22: Als ich Andre Kowa kennengelernt habe, war

02:55:24: er

02:55:25: in der Ausbildung bei Hans-Leo Campschen einer der

02:55:29: ersten

02:55:30: Restaurants mit einem wirklich großartigen Weinbar im Freiburg.

02:55:35: Und dann ist er mir immer wieder begegnet und immer wieder sehr fleißig und mit großem Weinhinteresse.

02:55:45: aber auch einem Gastgeber tun das seinesgleichen zu.

02:55:49: Er Im Adlon, im Berlin als Chef-Sommelier.

02:55:54: Er hat in Kolombie eine Ausbildung hinter sich gehabt.

02:55:57: Total Kolombia ein Stern, wer da eine Ausbindung gemacht hat kann arbeiten.

02:56:04: und er hat weiterhin ... war er bei Hangar sieben Chefsommelier bei einer der, ja sagen wir mal, Mitteleuropäisch bedeutendsten gastronomischen Projekte, Akademien für Kulinarik und Weingenuss.

02:56:24: Und seit einigen Jahren ist er Gastgeber und Restaurateurunternehmer im Stiefel in Hamburg.

02:56:34: Das kann ich sagen, in diesem schönen feinen Eppendorf ist es eine Oase mit einer wunderbaren Weinkarte Tolle Gerichte nicht überkannt, jede tolle Mitarbeiter die natürlich auch nur deshalb so gut sind wie sie geführt sind und es ist einfach knügen, im Stiefel einzukämen.