SOMMELIER

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Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

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00:00:13: Mein Name ist Herbert Zillinger vom gleichnamigen Weingut, dass ich gemeinsam mit meiner Frau Carmen als Familienbetrieb biodynamisch im südlichen Weinviertel in Ebendal rund vierzehn Kilometer niedröstlich von Wien führen darf.

00:00:25: Obwohl wir Bufin auch nicht sehr lange kennen haben wir ihn sehr rasch schätzen gelernt und ihn in unser Herz geschlossen.

00:00:32: Unsere erste persönliche Begegnung fahrend während seiner Zeit im Rokai in Düsseldorf statt war eine zeitlang die Verantwortung für den Weinkeller also Miljetrog.

00:00:42: Was unseren Buffet von Beginn beeindruckt hat, ist seine unbegehbarere Konsequenz.

00:00:48: Er ist keiner der kurzliebigen Wein-Moden hinterherläuft, sondern jemand, der zielstrebig seinen eigenen Weg sucht und geht dabei jedoch stets wie es begierig bleibt – und ein Puls der Zeit ist!

00:01:02: Wir durften Buffet auch von seiner privaten Seite kennenlernen.

00:01:06: Es ist beantruckend mit welcher Agribi und Hingabe er sich innerhalb relativ kurze Zeit zu einer fixen Größe der Summari entwickelt hat.

00:01:14: Mit einem klaren Ziel vor Augen verfolgt er seinen Weg, unabhängig davon wie steiliger manchmal sein mag.

00:01:21: Besonders schätzen wir dass Buffy das Summilier auch die Perspektive des Winzers der Produktion und der Landwirtschaft verstehen möchte uns ein Wissen und sein Verständnis weiter zu vertiefen.

00:01:33: Buffy ist ohne Zweifel eine große Bereicherung für die Weinwelt, die Gastronomie Und ganz sicher ein Charakter, von dem wir noch viel hören und lesen werden.

00:01:42: Bufi, danke für deine Schaffen und eine Freundschaft!

00:01:45: Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg... ...und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

00:01:50: Ciao!

00:02:30: Ja, Christian ist unterschiedlich.

00:02:32: Er lebt seine Weinberatung nicht wie eine Vorlesung sondern untermalt ihm mit unglaublich viel Spannung und Humor und natürlich fundiert von seiner Expertise und seiner

00:02:43: Erfahrung.

00:02:44: Ja, Cristian Pufall ist der Beweis dafür dass ein Sommer ähnlich steif sein muss um brillant zu sein!

00:02:49: Er braucht nur eine Superkraft Und die wiederum hat er denn er macht dich nur weinen zum Erlebnis sondern brilliert auch durch seine alkoholfreien Begleitung.

00:02:57: Fermentiert Tee, Kräuter und alles was aromatisch durchstattet!

00:03:01: Und das ist so gut dass der Gusto Gied ihn in dem Jahr im Jahr zwei tausend vierundzwanzig fünfund zwanzig oder die Top-Tent für selbstgemachte alkoholfreie Alternativen wählte... ...und es bereichert ihn?

00:03:11: Aber eigentlich ist es nicht seine Kernkompetenz denn DIE ist es wie er mit Menschen kommuniziert Wie Erweine sieht und lebt und genau DAS wirst du gleich erleben!

00:03:21: Und bevor wir ins Gespräch einsteigen möchte ich mich an dieser Stelle ganz ganz herzlich Bei unserem Partner, bei der Schlumbergergruppe.

00:03:27: Und dazu gehören die Handelshäuser Segnetz, Konziowini-Schlumberger und natürlich das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg ganz herzlich dafür bedanken... dass sie an unserer Seite sind!

00:03:37: Dass Sie dieses Format begleiten unterstützen, dass wir deren Weingüter hier präsentieren dürfen.

00:03:43: Denn dank Ihnen ist er heute hier.

00:03:46: Herzlich

00:03:46: willkommen lieber Christian Pufall!

00:03:53: Das war jetzt dein erstes Weihnachten bzw Jahreswechsel im Zwei-Sterne-Restaurant oder?

00:03:58: Das ist richtig.

00:03:58: Ich bin jetzt genau seit sieben Monaten sozusagen in zwei Sternerestaurungen esplanat in Saarbrücken und war jetzt tatsächlich mein erstes Weihnachts- und Silvestergeschäft, wo ich im Zwei-Sterne-Restaurant gearbeitet habe.

00:04:14: War das anders?

00:04:15: Also war das anders als dem Einsterner oder wie man sich das sonst vorstellt.

00:04:19: also gibt's da spürbare Unterschiede zwischen den Kategorien.

00:04:25: Ich glaube, man macht sich am Anfang sehr viele Gedanken.

00:04:29: Ob es so anders ist oder ob andere Gäste kommen wie der Anspruch ist.

00:04:35: Allerdings habe ich tatsächlich an den Tagen nicht gespürt.

00:04:38: das ist komplett anders.

00:04:39: Natürlich haben wir anspruchsvolle Gäst und das ist auch vollkommen in Ordnung.

00:04:44: aber wir haben auch ganz tolle und liebe Gästen die einfach nur ihr Weihnachtsfest bei uns feiern möchten mit der Familie, mit Freunden oder halt tatsächlich auch Geschäftsessen, also von daher war es tatsächlich nicht anders.

00:04:59: zum Einsternerestaurant.

00:05:01: Oder

00:05:03: empfiehlt man andere Weine?

00:05:05: Also hat man die Möglichkeit dort andere Weinen zu verkaufen als im Weinsterner?

00:05:09: Ja, man geht ganz anders an den Wein-Service ran.

00:05:12: Man funktioniert einfach anders auch im Service.

00:05:17: Man empfielte auch ganz andere Weines... Da geht es jetzt noch nicht mal um die Preisklasse, sondern teilweise auch.

00:05:24: Man geht ganz anders mit dem Gast oben.

00:05:26: Das merkt man auf jeden Fall schon.

00:05:28: Kannst du das runterbrechen?

00:05:29: Was ist der Unterschied?

00:05:30: also wie geht man anders bei diesem Gast um?

00:05:32: Artikuliert man sich anders beschreibt man die Weine anders?

00:05:35: sind die weine feierlicher oder besonders losgelöst vom Preis dass man sagt man möchte jetzt unbedingt einen Höhepunkt erschaffen oder hat ein anderes Mindset?

00:05:45: Ja, also man geht ganz anders dran.

00:05:47: Also generell bei der Planung wenn ich jetzt mal meine Planung so ein bisschen aufliste... Man hat natürlich teure Weine die man auch zeigen möchte an Weihnachten dann natürlich auch entsprechend.

00:05:57: zum zwei Sternerestaurant haben wir Besonderheiten auch im Offenausschrank.

00:06:01: das haben wir jetzt vor kurzem eingeführt So dass wir auch in La Romani Conti als Beispiel im offenen Ausschrank haben um den Gästen das einfach zu präsentieren.

00:06:11: Ich glaube, das ist einmal sehr wichtig.

00:06:13: Aber was mir persönlich als Summeli sehr wichtig ist auf den Gast einzugehen.

00:06:18: Also ich habe immer einen schönen Satz, den ich den Gast auch sage.

00:06:23: Ich verkaufe kein Essen und keine Getränke sondern ein Erlebnis.

00:06:27: Und das Erlebnissen entscheidet der Gast selber!

00:06:30: Für jeden ist ein Weinerlebnis komplett etwas anderes.

00:06:33: Der andere ist total begeistert wenn er seinen Grauburgunder trinkt, den er kennt und den er liebt... Und der andere möchte einen schönen Schasanje empfohlen haben.

00:06:43: Ich glaube, da muss man ganz offen und ehrlich auch auf den Gast eingehen und gucken was für ihn wichtig ist.

00:06:50: Glaubt das rein über Kommunikation oder ist es Gefühl?

00:06:53: Also wenn ein Gast reinkommt und du siehst seine Rolex- oder seinen Anzug sagst du, dass is'n ganz klassischer XY... ...oder sind das die ersten Gespräche, die ersten Bordwechsel wo du auf den Gas eingehen kannst dem verstehen kannst.

00:07:07: Also es wäre gelogen, wenn wir oder ich auch sagen würde man schaut nicht wie der Gast gekleidet ist und wie er sich selber präsentiert.

00:07:16: Ich glaube schon dass wir die Leute teilweise auch natürlich danach ein bisschen richten.

00:07:25: aber ich glaube ganz wichtig ist die Kommunikation.

00:07:27: also bei mir ist es immer ganz ganz wichtig.

00:07:29: habe drei tolle Fragen Weißrot Rosé und die zweite Frage ist eigentlich, was trinken Sie privat gerne?

00:07:37: Daran kann man schon sehr oft den Gast erkennen in welche Richtung er geht.

00:07:43: Weil die Leute tatsächlich nicht nur einen Satz sagen sondern sie holen immer sehr weit aus.

00:07:49: Wissen Sie, wir waren vor Kurzem am Gardasee und dann weiß ich auf jeden Fall schon in meinem Kopf okay, Bogund fällt vielleicht weg weil er komplett in eine andere Richtung gerne trinkt oder auch vielleicht reißt.

00:08:02: Und ich glaube da ist so mein Weg dass ich daran gehe an den Gast eher was zu empfehlen war sehr aus der Region vielleicht kennt aber vielleicht auch etwas Neues dementsprechend dann auch aus der Region.

00:08:16: Also

00:08:16: du versuchst dann nicht sein Gespack zu spiegeln, sondern neue Welten aufzutun?

00:08:20: Genau also ich versuche schon neue Welte aufzuzuholen um einfach eben auch eine Abwechslung zu geben.

00:08:27: Ich bin der Meinung einfach wenn wir im Restaurant sind dann sollten wir auch Weine empfehlen die der Gast nicht alltäglich trinkt und vielleicht auch nicht unbedingt ja in jedem Restaurant bekommt.

00:08:39: Also natürlich haben wir viele Weine die sich immer spiegelt in verschiedenen Restaurants.

00:08:45: Aber ich glaube Besonderheiten sollten auch immer noch mal auf der Karte sein.

00:08:49: Und auch im offenen Ausschrank einfach, dass wir ja auch teure Weine ausschenken, die man vielleicht jetzt alltäglich nicht unbedingt in jedem Restaurant bekommt.

00:08:59: Was ist für dich teuer?

00:09:00: Also wenn man es rein nominell festmachen möchte, ist das zweistellig, dreistellige, vierstellig und fünfstellig?

00:09:05: Also aktuell haben wir vier offene... Weine, die unterschiedlich sind von weiß bis rot aber auch rosé und da fangen wir Glasweise bei vierzig Euro an.

00:09:17: Und La Romani Conti hört bei hundertfünfundvierzig auf.

00:09:21: Da haben wir im Moment ein Quartort zweiundzwanzig im offen Ausschank um einfach den Leuten auch das ich sage mal das geschenkt zu geben diese weine auch mal im offen Ausschrank zu trinken weil die Himschwelle doch schon da ist.

00:09:35: wenn man dann Sieben, achthundert Euro auf der Karte liest.

00:09:40: Merkt man schon das es deutlich weniger wird dass die Leute sagen ach komm das trinken wir jetzt heute mal Aber

00:09:46: ihr dann Korra war oder?

00:09:48: Ja

00:09:48: Wir arbeiten in Korra und das funktioniert einmal frei Und da sind wir auch total happy drüber Dass wir halt solche Weine auch einfach bei uns im S-Planat anbieten können und präsentieren können.

00:10:01: Es wird tatsächlich auch wunderbar angenommen in unterschiedlichste Richtungen, sei es jetzt Weißwein-, Rotwein-Rosee.

00:10:10: Dass wir da wirklich auch echt gute Umsatzzahlen haben aber auch den Gast einfach die Möglichkeit geben, einfach nur einen Glas zu trinken.

00:10:19: Losgelöst von der grundsätzlichen Weinauswahl, so sprich der Weinkarte wie viel Christian kommt in die Empfehlung mit rein?

00:10:28: Also versuchst du deinen Geschmack, deine Handschrift deinem Stil dort auch immer wiederzugeben oder stellst du dich da komplett in den Hintergrund und versuch's rein den Gast zu sehen?

00:10:39: Es ist schwierig zu beantworten.

00:10:41: Ich würde tatsächlich sagen das es so fast siebzig Prozent meinen Anteil ist und heißt sich tatsächlich der Gastanteil.

00:10:50: Es sei denn der Gast fragt noch mal... Träben nach, in welche Richtung?

00:10:56: Wie meinen Sie das?

00:10:58: Meinen sie das passt.

00:10:59: Dann gehe ich wirklich lieber den sicheren Weg und gehe den Weg, den der Gast gerne möchte.

00:11:04: Also da bin ich tatsächlich sehr, sehr offen Und manchmal, ich glaube das kennen wir alle Gibt es natürlich auch die Gäste, die bei uns sind Die teilweise gar nicht wissen wo sie sind Und wenn sie natürlich hier einen Grauburgunder trinken wollen und sagen direkt ohne die Weinkarts zu schauen, ich will heute Abend ein Graubugunder trinden.

00:11:25: Dann gehe ich auch nicht von dem Weg weg und sage dann, wollen wir nicht ein Burgundwein trinken?

00:11:31: Sondern dann bleibe ich tatsächlich bei dem Grauburger.

00:11:34: Da muss man schon fair sein dass der Gast im Endeffekt am Vordergrund steht und natürlich auch seinen Wunsch respektiert wird.

00:11:45: von uns

00:11:45: Was ist dein Weinstil?

00:11:47: Wenn du sagst, siebzig Prozent

00:11:49: bist

00:11:49: du.

00:11:49: Könntest du deinen Weinstiel deine Vorlieben, deine Wertigkeiten in Sachen Wein beschreiben?

00:11:55: Also mein Weinstail ist eigentlich ganz wichtig, dass wir Weine verkaufen, wo ich selber auch hinterstehe.

00:12:04: Das bedeutet bei mir gerade Thema Bio-Nachhaltigkeit biodynamisch.

00:12:09: Es ist ein ganz großes Thema was für mich die letzten Jahre einfach extrem geworden ist.

00:12:15: Und ja, das möchte ich einfach auf den Weinkarten aber auch im offenen Ausschrank dem Gast gerne empfehlen.

00:12:25: Wie weit gehst du da?

00:12:26: Also sortierst Du verschiedene Sachen aus weil die von der Ethik nicht Deine Vorstellung entsprechen also Heavyweight Bottles oder wenn jemand komplett falsch deines Wissens nach im Weinberg arbeitet nicht nachhaltig transportiert oder die Kartons kunterbund bedruckt sind, also wäre sowas für dich ein Nürco-Kriterium.

00:12:49: Oder geht es rein um die Zertifizierung?

00:12:53: Also wo setzt du da deine Maßstäbe wenn du sagst Nachhaltigkeit und Bio ist wirklich wichtig?

00:12:58: Nein ich gucke jetzt nicht ob die kartons bunt sind oder wie auch der Wein zertifiziert ist.

00:13:05: Ich glaube mir ist es wichtig.

00:13:08: Die meisten Winzer kenne ich durch Weinmessen, durch Persönliches Besuchen oder tatsächlich auch Empfehlungen von Summelierkolligen.

00:13:17: Und von daher ist es mir extrem wichtig dass wir irgendwie eine Verbundenheit einmal zum Winzer oder halt auch dementsprechend zum Kellermeister haben und auch wissen wie er arbeitet.

00:13:28: natürlich können wir das nicht hundertprozentig ausschließen, dass auch mal ein Wein dabei ist der nicht zertifiziertes oder den nicht bio is.

00:13:36: Das finde ich überhaupt nicht tragisch, aber ich bin nicht der große Freund von großen Industriehäusern.

00:13:45: Die einfach ihren Wein in massenweisen Weine produzieren und dann natürlich verkaufen.

00:13:53: Natürlich ist die Qualität jedes Jahr gleich was vielleicht für den Endkunden total toll ist.

00:13:58: Aber für mich muss Wein einfach Charakter haben und Charakter heißt mich gleichzeitig auch dass wir in unterschiedlichen Jahrgängen auch unterschiedliche Geschmäcker haben.

00:14:07: Und das ist, glaube ich, heutzutage was mir sehr wichtig ist, dass ich jeden Tag noch irgendwas Neues dazu lernen möchte und dem Gast es natürlich auch weitergeben möchte – und das ist einfach so mein Weinstil den ich auch weiterführen möchte.

00:14:23: Ich möchte jeden Tag etwas Neues dazulernen aber gleichzeitig halt auch tollen Wein einfach verkaufen!

00:14:28: Wie lernst du was Neues?

00:14:29: Bildest du dich

00:14:30: fort?!

00:14:30: Also liest du irgendein Magazin oder irgendeine Homepage, kontinuierlich ein Blog?

00:14:35: Oder schaust du dauerhaft YouTube-Videos, liest Du Bücher.

00:14:39: Wie sieht deine Weiter und Fortbildung aus?

00:14:42: Also weiter und Fortbildung einmal.

00:14:44: natürlich durch verschiedene Händler haben wir sehr gute Möglichkeiten auf verschiedene Messen zu kommen und dort Weine zu probieren.

00:14:51: Natürlich reise ich auch sehr gerne.

00:14:54: also gerade innerhalb Deutschland und Österreich bin ich eigentlich im Jahr immer sehr viel unterwegs dass ich die Weingüter besuche, dass ich Winzer besuche.

00:15:03: Und natürlich Fachmagazine, Podcast ist natürlich sehr wichtig für uns weil wir zwischendurch auch mal unsere Ruhezeiten haben und da ist es schonmal ganz schön auf der Couch zu sitzen und ein Podcast zu hören aber gleichzeitig eine Zeitschrift zu lesen wie Meininger, der immer up to date ist finde Und da natürlich einen großen Fokus einfach hat für uns.

00:15:28: Zeitungen

00:15:28: und Podcast, was empfiehlst

00:15:30: du

00:15:31: außer Meinungen?

00:15:32: Also welche Zeitung welchen Podcasts, was hörst du da am liebsten?

00:15:35: Also natürlich dein Podcast höre ich sehr gerne.

00:15:38: Dankeschön!

00:15:41: Das müssen wir auf jeden Fall sagen.

00:15:42: Nein es ist total interessant die verschiedenen Charakteren zu hören wie sie arbeiten, was für Themen ist Und tatsächlich ist das gerade bei dir auch sehr spannend, einfach mal zu wissen wer kommt denn jetzt nächste Woche.

00:15:59: und natürlich man freut sich schon drauf.

00:16:02: Klar der Willi Schlögel sein schöner Podcast ist natürlich auch sehr amüsant wo natürlich verschiedene Themen auch angesprochen werden die natürlich gerade bei uns in der Summellerie sehr wichtig sind.

00:16:16: Ja, und Fachzeitschrifte.

00:16:17: Ich glaube da gibt es ganz viele die man nennen kann von Falstaff bis über Meininger aber auch irgendwelche Champagner-Magazine die ich sehr gerne lese natürlich Und da ist es glaube ich ganz wichtig sich weiter zu bilden.

00:16:33: Aber vor Ort ist es immer noch am einfachsten

00:16:35: Wenn du jetzt beim Winter zu Besuch bist und die Weine irgendwie toll findest.

00:16:41: Geht da die Objektivität nicht ein bisschen flöten bei, dass man dann mehr die Personen kenntend ausschenkt und die Weine gar nicht mehr so wirklich kritisch betrachtet?

00:16:52: Ich glaube nicht.

00:16:53: Weil der Hintergrund ist ich habe immer so ein schönes drei-Punktesystem, wonach ich weine bewerte Und das hat mir in den letzten Jahren sehr geholfen.

00:17:03: Dieses System ist einmal, dass sich schaue wie der Wein mir persönlich schmeckt.

00:17:08: Da gibt es verschiedene Punkte.

00:17:10: dann natürlich, wie kann ich den Wein auch verkaufen?

00:17:13: und die dritte Punktesystem ist halt der Preis.

00:17:16: Und ich glaube dadurch dass sich das ein bisschen selektiere finde ich es ganz interessant wenn ich meine Notizen rausholte, dass ich einfach auch sehe ah der Wein hat mir besonders gut geschmeckt.

00:17:30: aber ich glaube zu verkaufen ist sehr schwieriger für den und den preis.

00:17:36: Und ich glaube, das ist heute wo ich einfach an so eine Verkostung einfach rangehe.

00:17:42: Weil nur weil ich jetzt den Wein voll finde heißt es nicht gleichzeitig dass ich ihn auch gut verkaufen kann.

00:17:49: und klar die preisfrage spielt.

00:17:53: Ich glaube bei allen Restaurants immer ne große Rolle Dass wir einfach den Wein auf fair kalkulieren und auch fair dem Gast anbieten können.

00:18:01: Und wenn der Wein natürlich schon zwei Hundert Euro im Einkauf kostet, mir schmeckt er sehr gut.

00:18:06: Dann ist halt die große Frage kann ich Ihnen natürlich Sorong für Vierhundert Euro gut anbieten?

00:18:12: Das ist immer die Frage weil die Gäste Klientel was Vier-Hundert Euro mal eben so ausgibt wird auch leider immer weniger!

00:18:19: Was ist fair für dich?

00:18:20: Wenn du das mit aufs Tablett bringst also ist es dann möglichst günstig... Also wie kann man das definieren?

00:18:27: Weil ich finde, fair ist immer so ein schwammiger Begriff.

00:18:30: Man sagt immer eine Weinkarte soll fair kalkuliert sein.

00:18:32: aber zum einen für wehen fair?

00:18:35: und wann kann man es ermessen dass eine Wein-Karte fair kalkulierte?

00:18:38: So eine Weinbegleitung oder ein Wein beim Glas?

00:18:41: also ich glaube das ist ganz ganz schwer.

00:18:43: man muss das von Betrieb zu Betrieb anders sehen.

00:18:46: Ich habe jetzt schon einige Betriebe natürlich gesehen in meiner Laufbahn und jeder Betrieb macht es anders.

00:18:53: Dann gibt es natürlich Betriebe, die selbstständig sind.

00:18:56: Die natürlich hier Geld verdienen müssen.

00:18:58: Es gibt Betrieben, die haben ein Geldgeber dahinter für die ist das Hobby.

00:19:02: Ich glaube da spielt auch eine ganz große Rolle dass man das in die Kalkulation mit rein rechnen sollte.

00:19:10: Ich kann jetzt von uns aus sehen im S-Planat Haben wir es ganz einfach geregelt.

00:19:15: Wir haben einen festen Kalkulationsfaktor auf bestimmter Einkaufspreise.

00:19:19: Also tatsächlich machen wir auch kein Geheimnis raus.

00:19:23: Sehr, sehr günstige Weine sind mal drei Komma fünf kalkuliert bis vier.

00:19:28: Und dann ich sage mal alles was über Fünfzig oder hundert Euro ist da sind wir schon weit unter Drei Kalkulationsfaktor.

00:19:36: und wenn Wir Dann Sogar Über Die drei Hundert Euro Gehen Dann Sind Wir Bei Maximal Eins Komma Acht Bis Zwei Komma zwei Kalkulation Faktor Weil Wir Einfach Oder Auch Ich Das Als Somellier Einfach Tage.

00:19:50: Wir kennen alle den wunderbaren Crew CronQV, man kann ihn nicht mehr heute für sechshundert Euro im Restaurant verkaufen.

00:19:57: Wir wissen alle was es kostet.

00:20:00: wir wissen mittlerweile durch das Internet, durch Handy dass wir verschiedene Preise einfach haben und ich finde es dann einfach nicht fair wenn wir den dreifachen Aufschlag haben.

00:20:10: aber nochmal um das einzuklammern Das muss jeder Betrieb für sich selber sehen.

00:20:15: Ich respektiere jeden Betrieb der mal drei kalkuliert weil Wenn er selbstständig ist, muss er natürlich auch Geld verdienen.

00:20:23: Und das gilt auch für die Glasweisenweine.

00:20:25: oder kalkulierst du die anders?

00:20:26: Also wenn ihr da so offen mit umgeht, können wir darüber reden, find ich ganz gut und bei den Weimenuis eben auch was ja oftmals als überproportioniert empfunden wird von vielen.

00:20:38: Wie ist es dabei euch also seid ihr da genau mit den gleichen Faktoren unterwegs oder habt ihr da andere Parameter wo ihr sagt, da kalkuliere ich ganz anders.

00:20:46: Also Glasweise ist es bei uns ganz einfach geregelt.

00:20:49: Wir nehmen den Flaschen Weinpreis, der auf der Beinkarte ist und wird durch Fünf Komma fünf gerechnet.

00:20:54: also fünft Komma Fünf Gläser weil ich sage immer das sage Ich auch gerne dazu ein Glas ist immer für mich Damit ich ihn halt auch probieren kann und auch gucken Kann aber natürlich in Ordnung ist.

00:21:06: Und dann fünfen halb gläser schenken wir gerne aus Weil wir messen Natürlich nicht genau Null Komma Eins ab Sondern wir messen das ganz normal ins Glas, und mal ist es ein Ticken weniger.

00:21:17: Und mal ist mehr als Null eins So dass der Gast im Endeffekt glücklich ist.

00:21:23: und so wird's da kalkuliert.

00:21:25: und auch bei der Weinreise haben wir es eigentlich sehr sehr fair kalkulierte.

00:21:29: also da bin ich bald zwei Komma acht bis Zwei Komma neun sagen Mal immer am Durchschnitt so dass wir wirklich für die hundert fünfund dreißig Euro die Wir Aktuell Nehmen Für Sechs Weine auf vernünftige Sachen drin Haben.

00:21:42: Bei mir ist es dann in der Weinbegleitung auch immer ein großer Fokus.

00:21:46: Wir haben immer einen großen Abend da drin, sei's jetzt in Strasagne oder auch andere Weine und das Deutschlandgroße GIGs.

00:21:54: Jetzt Klaus-Peter Keller habe ich aktuell im offenen Ausschlag in der Weinbegleitung des Kirchspiel ... ... zwanzigzwanzig um da einfach auch den Fokus zu sehen dass wir vielleicht besondere Weine in der wein Begleitung haben die aber wir als Gastronomen eigentlich wissen, dass sie uns jetzt nicht den extremen Preis kosten wie es auf dem Sekundärmarkt einfach gehandelt.

00:22:17: Wenn du sagst mehr als Nullkommar Eins sind eure Gläser geeicht?

00:22:20: Wo ihr... Nein!

00:22:23: Und

00:22:23: diese sind nicht geeicht... Glaubt das schon mal

00:22:24: Probleme, was ein Gast gesagt hat ne?

00:22:26: Das ist ja aber nicht Null-Kommar-Eins junger Mann.

00:22:29: Also es wäre gelogen wenn ich sagen würde nein Es gibt immer mal wieder ähm.. Dass Leute sagen ah es ist Null eins oder es ist nicht.

00:22:38: Da bin ich regeros, dann gibt es einfach einen Schluck noch oben drauf und dann ist das Thema auch für den Gast aber auch für mich erledigt.

00:22:44: Weil diskutieren mit dem Gast macht gar keinen Sinn heutzutage weil mir die Zeit zu kostbar ist im Gummierestaurant einfach mit irgendgen Gast zu diskutieren ob's jetzt richtig oder falsch ist.

00:23:01: Genauso wie wenn er mir auch sagt, ja und der Wein ist so-und-so.

00:23:05: Dann ist das in Ordnung ich kann.

00:23:07: meine Sichtweise erkläre ich ihm am Vorderrhein.

00:23:10: Es gibt bei mir grundsätzlich auch immer ein Probeschlug dass der Gast es halt probieren kann Weil mir einfach sehr wichtig ist dass der Gaster auch reinprobiert ohne dass er jetzt den Wein kauft Und dann schenke ich nach.

00:23:23: also das ist mir extrem wichtig.

00:23:25: Gibt's bei dir Situation wo du diskutierst oder sagst Ganz konsequent.

00:23:31: Ich würde die Grundstimmung des Abends verderben, wenn ich da anfange zu diskutieren – der Gast wird dann nicht mehr glücklich und das ist mein größtes Credo!

00:23:38: Ich diskutiere grundsätzlich nicht.

00:23:39: oder hast du schon Situationen gehabt, die für dich eine gewisse Diskussionsfreude hervorrufen?

00:23:46: Ja, die gibt es auf jeden Fall.

00:23:47: Ich glaube, das größte Diskussionsthema ist immer, wenn wir mal ne Flasche empfehlen und die Flaschen passt dem Gast jetzt nicht.

00:23:55: Und wir sind gerade im größeren Preisegment Das merken wir schon, dass da öfters mal die Diskussionen sind.

00:24:03: Ich bin da aber mittlerweile einfach sehr entspannt, dass ich einfach etwa das zum Schluss dann mit dem Gast triege, dass sich sage, wissen Sie was?

00:24:12: Wir einigen uns irgendwo auf den mittleren Preis und wir verkaufen sie weiter oder wollen sie die mit nach Hause nehmen, dann kriegen sie einen Außerhauspreis dafür, dann probieren sie zuhause bitte nochmal in Ruhe rein.

00:24:26: Aber um den Abend nicht zu verderben fange ich jetzt am Tisch ganz, ganz selten anzudiskutieren.

00:24:33: Also es kommt im Jahr vielleicht zwei oder dreimal vor dass man dann wirklich sagt da bist du dieser Grenze aber weiter geht's auch nicht.

00:24:43: also da bin ich dann auch sehr konsequent das sich dann halt auch sage so Jetzt machen wir mal weiter.

00:24:50: Wenn der Empfehlung falsch läuft ist es dann oftmals das der Gas sich nicht richtig ausdrücken konnte oder dass du es nicht richtig verstanden hast, oder zu viel Christian reingebracht hast?

00:25:02: Ich glaube beides manchmal.

00:25:04: Es kommt immer auf den Gast drauf an.

00:25:05: Ich nehme mal das schöne Beispiel wenn Gäste uns sagen möchten sie möchten nur Rotwein und Sie sagen sie möchten weichen Rotweins keine Tannine darf aber sehr schwer sein dann fängt bei mir im Kopf schon an zu rattern weil Ja, was bedeutet Schwerheit im Wein?

00:25:23: Das ist immer ein großes Thema.

00:25:25: Weil schwer heißt das jetzt Alkohol, heißt es Tanine?

00:25:29: oder heißt es einfach dass der Wein einfach sehr üblich und gehaltvoll rüber kommt?

00:25:34: Wenn man den Gast dann nochmal nachfragt, was ich dann auch sehr oft mache Dann heißt es immer ja er darf nicht so viel Alkohl haben So.

00:25:43: und dann fängt es schon an schwer zu werden.

00:25:45: Und dann kommt da noch so ein meistens Nebensatz, ja aber ich liebe ja Italien, Pirmont!

00:25:51: Dann fängt's halt bei mir extrem an zu rattern wo ich sage okay... Da sind wir aber meistens so bei zwölf dreizehn vierzehn Alkohol.

00:26:01: Nee nee das muss deutlich weniger Alkohl haben, so elf oder zwölfe Alk Kohle.

00:26:05: Dann sag' ich halt ok, dann sind wir in Italien einfach total falsch.

00:26:11: Dann kommt halt einfach, dass man halt, ich sag mal, Christians Empfehlung kommt und dann eher wirklich auf was Deutsch ist oder vielleicht auf einen leichten Pino aus dem Burgund geht.

00:26:23: Um einfach da erstmal einzuprobieren und zu sagen Ist es dein Fall?

00:26:28: Oder gehen wir doch in eine andere Richtung?

00:26:29: Noch einmal zurück vielleicht den Christian reinbringen auf deinen Weinstil Ökologisch oder nachhaltig auf der einen Seite, aber gibst du konkrete Weine wo du sagst da ist dein Zuhause?

00:26:40: Also was ich auf jeden Fall sehr liebe und schätze ist natürlich das Thema Deutschland und Österreich.

00:26:46: Das wissen auch meine Gäste dass sich da eigentlich den großen Fokus habe gerade in Deutschland.

00:26:51: Ich bin sehr fasziniert Was die thema Rieslinge betrifft hier in Deutschland einfach diese dieser Abwechslung dieses Thema Riesling und Rieslingen komplett unterschiedlich sind, und teilweise da ja auch einfach unterschiedliche Weingüter sind.

00:27:07: Und man kann vielleicht noch die gleiche Lage haben.

00:27:10: Ich glaube das fasziniert mich jeden Tag wieder wenn ich irgendwelche Weine probiere Teste, die ich jetzt lange nicht getrunken habe oder vielleicht auch neu probiere.

00:27:22: Deswegen sehe ich über dieses Thema Deutschland als sehr stark.

00:27:28: Nehmen wir das Thema Falz als bestes Beispiel.

00:27:31: Ich habe vier Jahre in einer wunderschönen Falz gelebt und durfte dort einige Weine kennenlernen und probieren, und hab auch einen sehr starken Bezug immer noch in die Falz.

00:27:41: Und ja, das ist total faszinierend also wirklich zu sehen!

00:27:45: Da geht auch mein Herz irgendwie auf...

00:27:48: Bist du da eher der Südfalzkind oder bist du die Mittelhardt?

00:27:50: Oder bist du Nordfalt?

00:27:51: Hast du da Vorlieben?

00:27:52: Oder würdest Du alles in einem Pot und sagst Falz des

00:27:55: Falzes?!

00:27:56: Also nein, falls es nicht falsch ist.

00:27:58: Das darf man schon so sagen.

00:28:00: Ich glaube sonst bringen mich die Felser um.

00:28:03: Also das muss man schon sagen.

00:28:05: Ein Reiseverbot!

00:28:06: Ein Reiseverbot genau an der Känze kontrolliert und dann ist vorbei.

00:28:10: Nein also ich bin ein großer Freund von Mittelhard natürlich habe aber in Südfalt natürlich gelebt und hab in Deidesseim gearbeitet.

00:28:20: und klar ist gerade vor Deidessheim Wachenheim, das sind so die Orte wo ich sage da geht mein Herz auf.

00:28:28: und ja.

00:28:30: Ich habe in der Corona-Zeit natürlich auch im Weingut einen Forst gearbeitet und ja das war einfach toll zu sehen und es hat mir auch extrem viel gebracht mit meinem Weinwissen und das will ich auch nicht missen.

00:28:44: also und das erzählte ich auch gerne meinen Gästen weil einfach ja da geht meine Herzen auf.

00:28:51: Wie kann man die Südpfeils, die Mittelharten und Nordpfalz um jetzt diese drei Grobunterscheidungen wahrzunehmen?

00:28:58: Gibt es da Parameter oder gibt es da Eckpunkte wo du sagst daran mache ich das eine oder das andere fest.

00:29:05: Also ich glaube ist es schwierig zu sagen klar die Mittelhardt ist natürlich durch den Felserwald extrem geschützt Das muss man schon sagen hat eher so diese Fruchtigkeit aber auch dieses mineralische.

00:29:18: Die Südfals für mich jetzt als Summel hier immer ein bisschen gehaltvoller, kraftvoller.

00:29:24: Was gerade auch das Thema Riesling betrifft und die Nordfals extrem abwechslungsreich.

00:29:30: also wir haben da Betriebe, die extrem wie an der Mittelhard arbeiten aber wir haben auch einige Betrieben, die schon von der Stilistik eher rein Hessen in die Richtung gehen.

00:29:44: Also eher das extrem mineralische weniger Frucht, sondern mehr die Säure im Vordergrund.

00:29:51: Das merkt man schon und spezifisch glaube ich in der Blindverkostung ist es immer schwer zu sagen dass das jetzt Mittel hat oder ist bis jetzt südfalls.

00:30:00: also würde ich schon schwer mal da gibt es so gute Betriebe die auch so gut arbeiten die das schon sehr interessant machen.

00:30:09: würdest du die betriebe über die Region stellen?

00:30:11: Also in der Interpretation eines Weines Oder ist die Region dann für dich doch vom Greifbahn, vom Identifizierbaren wichtiger oder wertiger?

00:30:21: Oder besser rauszuschmecken.

00:30:25: Also ich glaube schon dass man Betriebe über die Region stellen sollte weil es gibt Betriebetea einfach so eine klare Stilistik fahren die einfach für mich teilweise mehr im Vordergrund ist als die Region.

00:30:43: Und tatsächlich auch bei meinen Vorlieben würde ich eher sagen, dass man schon merkt das bestimmte Wein-Stilistiken.

00:30:53: Wie ist der Wein ausgebaut?

00:30:55: Holz intensiv hat man mehr Frucht wie lange kann man ihn reifen?

00:30:59: Ich glaube da verschiedene Weingüter schon extrem in die Richtung arbeiten und das merkt man schon.

00:31:06: also würde ich schon das bevorzugen, dass die Winzer vor der Region stehen.

00:31:11: Die Mittel hat vergleichbar immer ganz gerne mit dem Begrund.

00:31:13: Wenn man sagt, man hat ähnliche Expositionen, ähnlichen Grundzüge kann man die Nord- und Südfalls auch mit irgendeinem Gebiet in der großen weiten Weinwelt vergleichen?

00:31:24: Ich finde es extrem schwierig klar also die Südfallskale.

00:31:28: aufgrund verschiedene Weingüter die hier extrem oder was heißt extrem aber viel mit Holz arbeiten wir nehmen jetzt Rehpols als bestes Beispiel finde ich schon, dass es auch eine burundische Stilistik hat.

00:31:42: Oder wenn wir wirklich in die Richtung extrem südfalls gehen also nach Schweigen zu Bäcker oder Jülkner.

00:31:52: als bestes Beispiel was direkt an der französischen Grenze sitzt, finde ich ja schon das man ein französes stilistisch einfach hat und teilweise werden diese Winzer auch mit franzömischen winzern verglichen Teilweise sogar auch in Blindverkostung, dass man ganz klar ist, dass das unbedingt über den Frankreich sein soll.

00:32:14: Aber dann tatsächlich doch Deutschland ist?

00:32:16: Das merkt man schon!

00:32:19: Ich finde, Nordfals ist ein bisschen schwieriger einzugrenzen.

00:32:22: Dort finde ich schon, dass die Stilistik eher typisch Deutsch, aber typisch Reslingen ist und nicht unbedingt in des Burgundischen geht.

00:32:32: Findest

00:32:32: du, man kann in der BlindverKostung einen Wein objektiver beurteilen oder sollte man den Winzer dazu kennen sehen, so wie ich ein Künstler beim Bild kennen sollte um das Bild wirklich in seiner ganzen Tiefe wahrzunehmen?

00:32:47: Also ich bin ein großer Freund von Blindverkostung.

00:32:53: Wir haben das tatsächlich damals sehr oft in Dortmund mit dem Herrn Peter Jakob getan dass wir da wunderbare Weine auch einfach mal blind verkostet haben und natürlich versucht haben in die verschiedenen Regionen einzuordnen.

00:33:09: Allerdings kann es sehr, sehr schwer.

00:33:14: Ich habe einfach meinen Weinwissen dort viel zu niedrig, sage ich immer dazu.

00:33:21: Klar, ich arbeite seit zehn Jahren als Summelier aber man lernt nie aus und deswegen finde ich Blindverkostung sehr interessant, aber gleichzeitig auch sehr schwierig finde ich das immer sehr, sehr faszinierend wenn es Leute wirklich sehr gut können und die Stylistiken sehr gut einordnen können.

00:33:42: Aber ich habe da größten Respekt vor meinen Kollegen, die das können muss man sagen.

00:34:04: Ende November letzten Jahres durften wir unsere Kategorie Deep Dive zusammen mit Johann Schellhorn von der Bar Freundschaft in Berlin mit dem Thema Wachau eröffnen.

00:34:15: Johannes hat einige seiner Weine mittens Rennen gebracht, wir durften die verkosten und ich durfte drei Jahrgänge aus dem Hause Rudi Pichler aus der Wachau präsentieren.

00:34:25: Und ich war nachhaltig beeindruckt!

00:34:26: Die haben mich bis heute gefesselt.

00:34:28: diese einzelnen Jahrgangsunterschiede dieses Faszinierende in der Typizität dieser authentische Darstellung der Handschrift des Weingutes Rudi-Pichler des Grünen-Verdeline und eben der Kategorismus-Rakt.

00:34:41: Und deswegen würde ich dir ganz gerne noch einmal den Zweitausendvierundzwanziger grüner Feldliners Marakt Terrassen aus dem Hause Rudi Pechler in der Wachau ans Herz legen und vielleicht mit dir ein wenig tiefer in diesen Wein eintauchen.

00:34:55: Weil es gibt Weingüter, die ihre Geschichte auf Hochglansbroschieren drucken!

00:34:58: Und dann gibt es Weingütte, die Ihre Geschichte aktiv leben!

00:35:10: der sich seit Jahrtausenden durch Gneisen am Fibolit schneidet.

00:35:15: Seitdem lebt die Familie hier, nicht irgendwo in der Wachau – hier!

00:35:18: In diesem Haus auf diesen Hängen mit diesen Steinen unter den Füßen, die du spürst wenn du barfußt durch die Weinberge gehst.

00:35:26: und er hat mich fasziniert und wenn du ihm Glas hast wird es dir genauso gehen.

00:35:30: Den grün-pferd Linas Maragterrassen, im Jahr zwanzig.

00:35:34: Denn da spürt man in der Tat die Geschichte Die Erfahrung, die zweihundertdreinneunzig Jahre Wurzelarbeit.

00:35:40: Die Generationen, die Trauben gelesen haben und man hat das Gefühl, man spürt diesen Mann Rudi Pichler der sagt Ich bin ein Weinpfleger kein Winzer Und das keine Bescheidenheit?

00:35:51: Das ist Überzeugung!

00:35:54: Rudi-Pichler III.

00:35:56: Der Mann, der zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern im Generationswechsel... ...Ninzeund vierundsechzig geboren, das war ihn gutführt.

00:36:02: Damals war die Familie noch sehr arm Was Arm heißt?

00:36:05: Also zum Beispiel, dass sein Vater erst mit fünfzehn Jahren seine ersten Schuhe bekam.

00:36:10: Sie hatten Kühe, Hühner ein paar Hektar Land, Weinbau war eigentlich neben Erwerb keine Berufung und als Kind musste Rudi morgens um sechs die Milch von der Kuh holen.

00:36:18: Nachmittags arbeitete er im Keller während seinen Klassenkameraden Fußball spielten.

00:36:22: in den neunzelndachtiger Jahren was überhaupt nicht klar ist man von einem so kleinen Weingut leben kann.

00:36:28: aber sein Vater glaubte daran.

00:36:30: Rudi lernte nicht aus Büchern, sondern im Weinberg.

00:36:33: Er lernte das der Bodensprich, dass die Trauben ehrlich sind... ...dass man Weinig macht, sondern Bück leitet.

00:36:40: In den letzten Jahren ging Rudi nach Kalifornien.

00:36:43: Er arbeitete während der Weinlese bei Walter Schuck dem legendären Winzer ursprünglich aus dem Rheingau der Joseph Herbs

00:36:50: eigentlich weltberühmt

00:36:50: machte.

00:36:51: und wie interessiert er war zeigt, dass er nachts im Weinkeller arbeitet und tagsüber über forty-fünf Weingüter in drei Wochen besuchte.

00:37:00: Und dort sah er, was moderne Kellertechnik kann.

00:37:02: Er sah Brotteleser-Methoden, kalifornische Großzügigkeit, internationalen Stil und er kam zurück nach Wösendorf machte genau das Gegenteil!

00:37:11: In dem Jahr adhesive übernahm er das Weingut.

00:37:13: Damals bewirtschaft die Familie neun Hektar.

00:37:16: heute sind es fünfzehn Hekte verteilt auf die besten Lagen der Wachau.

00:37:19: Ich bin kein moderner Winzer sagt Rudi nach wie vor.

00:37:23: Wenn ich ein moderner Winzer wäre würde ich ganz Traumpressung machen und laute Weine produzieren.

00:37:28: aber das ist nicht meine

00:37:29: Aufgabe.

00:37:29: Es ist viel wichtiger, dass man die Traube und den Boden fühlt.

00:37:33: Und das wiederum führt man in seinem Grünverlinersmarrat.

00:37:36: Denn das Ergebnis ist Weine von atemberaubender Klarheit!

00:37:40: Nicht laut nicht parfümiert sondern präzise wie eine Skalpecklinge und gleichzeitig voller Leben.

00:37:46: Nicht ohne Grund wurde Rudi Pechler vom Fallstaff im Winter des Jahres gekürt.

00:37:51: Er redet über alte Reben, über Gneis, über die Frage, wie man einen Weinberg so bearbeitet, dass er in hundert Jahre noch existiert.

00:37:59: Er ist der Beweis dafür, denn viele seiner Reben sind über sechzig Jahre alt.

00:38:02: Manche sagen sogar achtzig!

00:38:05: Nach zehn Jahren im Boden kann man bei unseren Wein grüner Feldliner und Riesling nicht mehr auseinanderhalten.

00:38:11: Der Boden ist stärker als die Rebsorte.

00:38:13: Das ist die Pichlerphilosophie in einem Satz... ...der Ort ist wichtiger als die Traube.

00:38:20: Und da spürt man diesen Grünfeldliner Terrassen.

00:38:22: Dieser wiederum ist kein Lagenwein sondern ein Ensemble.

00:38:25: Terrassen bedeutet eine Kühe aus terrassierten Lagen Hauptsächlich aus Wösendorf und Jochen, den beiden Dörfern im Herzen der Vahau wo die südorientierten Steierhänge direkt in die Donau blicken.

00:38:37: Die Trauben stammen aus kleinen Parzellen mit alten Reben teilweise auf Sand, teilweise auf Klimatschiefer.

00:38:42: minimal löst das bedeutet maximale Komplexität weil jede Parzelle ihren eigenen Ton hat.

00:38:49: Die Winifikation?

00:38:51: Oh die bleibt sich treu!

00:38:52: Er träge zwischen dreißig und fünfundreißig Hektuliter pro Hektar.

00:38:56: streng limitiert Handlese, rotritis wird händisch entfernt.

00:39:01: Die Trauben werden mit den Flüßen zertretend erhalten je nach Jahrgang drei bis sechsunddreißig Stunden Maischekontakt.

00:39:07: die Schale hat Informationen über den spezifischen Ort von dem sie kommt.

00:39:13: Dann Vergierung ausstieg sich in Edelstadt-Tanks keine manlaktische Gehrung kurze Lagerungen auf der Feinhefe und dann ab in die Flasche Und das Ergebnis ist ein Wein, der nicht gebaut sondern freigelegt

00:39:24: wurde.

00:39:25: Vielen Dank für diesen großartigen grün verliehenden Smarakt-Terrassen!

00:39:29: Das war Jahr zwanzig.

00:39:30: Vielen dank für diese besonderen Weine Rudi Pichler und dem deutschen Porteur, den Handelshaus Schlumberger.

00:39:47: Aber wo Wein wissen?

00:39:49: Was soll denn Sommie wissen?

00:39:51: also wann würdest du sagen hast du dich als Sommier gefühlt?

00:39:55: welche Grund Parameter sollte man kennen.

00:39:59: Welches Wissen sollte man haben?

00:40:01: Also ich glaube, in erster Linie ist es ganz wichtig wenn wir von Summelgie sprechen dass wir immer wissen das wir im Restaurant arbeiten und wir arbeiten mit Gästen zusammen.

00:40:12: Ich glaube der erste Fokus ist immer, dass der Gast im Vordergrund ist.

00:40:15: Der Gast muss eine wunderbare Empfehlung bekommen von uns Dass der Gast an erster linie ein wunderschönes Erlebnis im Restaurant hat.

00:40:25: Das ist der erste wichtigste Punkt.

00:40:27: Der zweite wichtigste Punkt ist natürlich, dass wir unser Wissen natürlich auch anwenden können.

00:40:33: Das heißt in Form von unserer Weinkarte, von unserer Weinbegleitung oder halt auch teilweise durch das Vertrauen der Gäste.

00:40:41: Ich glaube, das Vertrauen muss Stück für Stück aufgebaut werden und dann merkt man auch, dass die Gäse sich zurücklehnen und sagen Wir vertrauen jetzt den Christian.

00:40:52: Wer macht heute uns eine Weinempfehlung?

00:40:54: Ich möchte gerne heute fünfhundert Euro ausgeben.

00:40:57: Such mir zwei tolle Flaschen Wein aus!

00:41:01: Ich glaube, das ist heutzutage ganz wichtig, dass wir unser eigenes Wissen und es kann nur jeder für sich selber entscheiden wie viel Wissen er hat in unserem Aufgabengebiet im vorn vorm Restaurant einfach einbringt.

00:41:16: Das ist extrem wichtig.

00:41:19: Man sollte sich nicht vergleichen mit Kollegen oder mit verschiedenen Wein-Stilistiken Arten, die der Kollege vielleicht ausschränkt.

00:41:31: Man sollte natürlich gucken was die Kollegen machen und was sie auch im Restaurant ausschenken.

00:41:37: Was ist der Weintrend?

00:41:38: Das sollte man schon tun dass man sich da erkundigt aber man sollte trotzdem seine eigene Stilistik bewahren und führen

00:41:45: In der Kommunikation mit dem Gast, wie viel Weinwissen bringst du dann an?

00:41:49: Auch wenn das recht schwer zu pauschalisieren ist.

00:41:53: Also möchtest Du schon als Fachmensch dastehen oder als Mensch?

00:41:58: Das ist unterschiedlich!

00:41:59: Es kommt auf den Gast drauf an.

00:42:00: Wir merken das ganz oft in einer größeren Gruppe gerade so vierer Tische, sechser Tischen.

00:42:06: Merken wir dass das Weinwissens schon extrem gefragt ist oder halt auch bei einer Weinbegleitung möchten die Gäste das, dass wir grundsätzlich was zum Winter, zum Wein, warum passt es zum Essen?

00:42:21: Aber halt auch zum Essen erzählen.

00:42:24: Ich glaube, das ist heute ganz, ganz wichtig, dass sie uns die Zeit nehmen in der Weinbeleitung.

00:42:29: aber wir haben auch ganz oft die Geste, die einfach nur einen schönen Abend zu zweit Hochzeitstag Geburtstag wie auch immer, die einfach nur etwas Tolles und Glas haben wollen einfach ihren Abend genießen möchte.

00:42:42: Ich glaube, das merkt man relativ zügig wie der Gast das auch haben

00:42:47: möchte.".

00:42:48: Da hat sich deine Wahrnehmung für Wein – natürlich, dass beiden wissen auf alle Fälle aber dein Wahrnehmen für Wein durch deine Tätigkeit auf dem Weingut verändert?

00:42:57: Also diese Corona-Zeit ist eine ganz, ganz schlimme Zeit für uns Gastronomen.

00:43:06: am Boden zerstört, weil irgendwie alles was ich gelernt habe war natürlich mit einem Schwung erst mal weg und ich war unwahrscheinlich dankbar als ich dann über zwei drei Tage nachgedacht hab.

00:43:23: Was mache ich?

00:43:23: Ich bin dann erst Spargelstechen gegangen.

00:43:25: das war so gar nichts für mich.

00:43:27: Das ist aber auch nicht eine Erfahrung oder wenn man das einfach mitgemacht hat und sieht Boah!

00:43:32: Es war eine Knochenarbeit und ich kann dir sagen ich habe vier Euro dreinsitzt die Stunde verdient.

00:43:38: Das war Hölle pur.

00:43:40: Und ich war dann total froh, als der Anruf kam vom Markus Spindler, der gesagt hat wir haben ein riesengroßes Problem.

00:43:50: Wir haben hier neunzehn Hektar in Forst und wir haben keine Leute die im Außenbetrieb helfen können.

00:43:57: Wir haben quasi nur unseren Kellermeister und einen Angestellten und alle anderen durften zu dem Zeitpunkt nicht einreisen.

00:44:05: Und dann war bei mir ganz, ganz schnell klar.

00:44:09: Das mache ich weil mehr über Wein lernen konnte ich nicht und wir waren dann ja Anfang März.

00:44:15: das heißt wir waren gerade so in der Öffnung der Phase dass da natürlich irgendwie Blütephase und sonst was dann irgendwann kam und so durfte ich komplett alles begleiten was bis zu Lese Und auch danach noch.

00:44:30: Das war für mich ein Riesenerlebnis, dass der Markus mir das gezeigt hat und ich das auch machen durfte.

00:44:37: Weil es war faszinierend!

00:44:40: Ich glaube näher an Wein kommt man ganz selten.

00:44:43: Was waren so große Erkenntnisse wo du gesagt hast?

00:44:46: Wow, das hätte ich nicht gedacht...

00:44:48: Als allererstes muss ich sagen was das für eine Knochenarbeit ist und was man wirklich da im Weinberg steht.

00:44:55: also Ganz naiv, eigentlich denkt man ja es ist sehr super schön als Winter weil man ist dann draußen in der Sonne.

00:45:03: Man kann in den Weinbergen ein bisschen rumlaufen macht ein bisschen Laubarbeit und vielleicht spritzt man ein bisschen mit dem Traktor und fährt zwei drei mal durch Und dann irgendwann kommen da wunderschöne Trauben.

00:45:14: Dann legt er ernst hat man die Presti und baut einen schönen Wein aus.

00:45:18: aber damit ist Es nicht getan.

00:45:20: das habe ich dann auch relativ schnell gemerkt.

00:45:23: also Der Markus hat mich da relativ zügig mit dem Kellermeister damals noch einen Jochen Fleischmann ins Boot gesetzt und er hat gesagt, doch jetzt haben wir neunzehn Hektar.

00:45:34: Wir tannen die auf und wir müssen das jetzt irgendwie

00:45:37: schaffen.".

00:45:38: Und ja, das war teilweise dass ich dann auch alleine in den Weinbergen stande und wusste eigentlich am Anfang gar nicht was ich da tue.

00:45:46: mir wurde es natürlich zwei drei mal gezeigt und dann hieß es Ja

00:45:50: mach mal!

00:45:52: Dann ist mir erst zu Hause so richtig bewusst geworden was ich da eigentlich er mache, was ich für eine Verantwortung habe.

00:46:00: Und wenn ich irgendwas falsch entrappe oder die Laubwand falsch in Blätter oder falsch hoch hänge, dass sich natürlich auch Fehler machen kann und das halt natürlich auch entscheidend für die Weinernte ist und auch entscheidet für den Winzer.

00:46:15: Das wurde mir natürlich relativ schnell bewusst, Natürlich sehr, sehr oft nachgefragt habe ob das richtig ist und dass wir dann Nachfeierabend natürlich nochmal in die Weinberge gegangen sind noch mal kontrolliert haben.

00:46:27: Und ja!

00:46:29: Ich kann auch aus eigener Erfahrung sagen es gibt nicht nur schöne Tage sondern es gibt auch regenreiche Tage wo man auch in den Weinbergen steht und Blitzschnaß bis auf die Unterhose.

00:46:41: Das ist natürlich auch ein ganz großer Fokus.

00:46:43: was wir teilweise als Sommeliers oder auch Endverbraucher gar nicht sehen, was da für eine Arbeit hintersteckt.

00:46:49: Was waren

00:46:50: so richtige Nervarbeiten?

00:46:52: Oder Kotzarbeiten, wo du sagst das Boah wär schön wenn dafür mal jemand anders kommen würde.

00:46:57: also es gab eine ganz lustige Geschichte.

00:46:59: im zweiten Lockdown bin ich wir hatten ja dann zwischenzeitlich durften wieder ins Restaurant und durften halt wieder aufmachen.

00:47:06: dort habe ich dann noch natürlich tageweise unterstützt beim Weingut Spindler Und dann mussten wir Richtung, ich glaube November, da mussten mir noch mal schließen und dann war natürlich die Beinernte vorbei.

00:47:19: Es war in der Fall tatsächlich arschkalt.

00:47:24: Dann war Rebschnitt angesagt.

00:47:27: Ich werde es nie vergessen wo der Markus zu mir kam und sagte ja denkt man hier Schutzbrille und du musst dich richtig warm anziehen und so weiter und so von Schutzbrillen.

00:47:38: wofür das denn?

00:47:41: Bittestens wenn man das erste Mal die Routen sich ins Gesicht geschlagen hat, wusste man warum man was im Auge oder am Auge tragen sollte.

00:47:50: Weil das halt tierisch war und ich werde es nie vergessen.

00:47:54: Ich bin den ersten Tag vom Rebschnitt wieder zurückgekommen in die Mittagspause zu Spindlers Und hatte überall Stream mit dem Gesicht und Kratzer im Gesicht und Markus dachte oh was ist dir passiert?

00:48:06: Ja also das war tatsächlich eine richtig beschissene arbeit.

00:48:11: wo markus dann irgendwann auch sagte war christian sei mir nicht böse du kriegst zehn oh die stunde aber du musst echt schneller werden.

00:48:20: und

00:48:20: ja das da haben wir uns dann aber auch geeinigt dass ich dann ein paar stunden mit länger mache damit wir das auch schaffen.

00:48:27: und schönste arbeit.

00:48:28: also was wo du sagst ist es die ernte die lese wenn man die Früchte seines Jahres heimbringt?

00:48:34: oder ist es irgendwie zwischendrin in schönen Sommermonaten, wenn man da die Laufwand entblättert?

00:48:39: Was würdest du als schönstes bezeichnen und als erfüllendes?

00:48:43: letztlich für dich?

00:48:44: noch nicht mal als Winter sondern als Winzerbegleiter.

00:48:48: Also was ich extrem persönlich schön fand war von der Blütigzeit bis dann wirklich die ersten Trauben dranhängen weil man hat diese Entwicklung gesehen teilweise sogar wie schnelles geht und vor allem Gerade jetzt in Forst, den unterschiedlichen großen Gewächslagen hat man einfach gesehen.

00:49:06: Der Pechstein war viel weiter wie der Jesuitengarten und obwohl da irgendwie ich sage jetzt mal vier, fünfhundert Meter Fußweg dazwischen liegen fand sich das total faszinierend dass man eigentlich gesagt hat Das ist fast eine Woche weiter als die andere Lage.

00:49:25: Das war für mich so, wo ich sage krass zu sehen auch später dann bei der Weinernte.

00:49:31: Wo gehen wir als erstes hin?

00:49:33: Wo ernten wir als Erstes was ist der nächste Ort, wo wir dann hingehen?

00:49:38: und dann natürlich klar auch später das Arbeiten im Weinkeller damals noch mit dem Jochen Fleischmann als Kellermeister.

00:49:45: Das waren natürlich ja auch dass man da sehr viele Eindrücke gesehen hat.

00:49:50: Und dann auch klar, wir haben im Januar und Februar was gefüllt.

00:49:55: Das war auch so ein Thema, das ich natürlich hier sehr faszinierend fand, wo ich oftmals in der Gastronomie sage, wir arbeiten viele Stunden und zeitintensiv aber so einen Fülltag wenn man da mal ist, das geht morgens um sechs Uhr los und hört irgendwann um zwanzig-einzwanzig Uhr auf, wenn man gut gearbeitet hat Und das ist natürlich auch sehr zeitintensiv und da sieht man erst mal, wie viele Arbeiter hintersteckt.

00:50:24: Da vielleicht noch einmal darauf zurückzukommen mit dem Wine-Style ist halt einfach Handarbeit aber auch wieder Winzer arbeitet.

00:50:32: Mir geht es nicht unbedingt um das Bio-Zertifikat sondern die Handarbeit, wie der arbeitet, das ist extrem wichtig und da finde ich ein großes Thema, das auch kennengelernt zu haben

00:50:43: Und hast wahrscheinlich ein ganz großes Herz in Forst gelassen, oder?

00:50:46: Also den Ort und die Lagen noch mal ganz anders greifen fühlen, interpretieren gelernt.

00:50:52: Ich glaube, Forst war für mich sehr prägend generell eine ganzen Fallszeit, wo ich dort gelebt habe weil einfach ich das Faszinierend fand dass dieser kleine Award der Wort hat knapp achthundert Einwohner und jeder der einmal durch Forst gefahren ist.

00:51:08: wenn man an der Hauptstraße vorbeigefahren ist es vielleicht zwei Kilometer, wenn überhaupt.

00:51:15: Und dann ist man schon wieder aus Forst raus und wie viele tolle große Gewächslagen da sind.

00:51:22: also wir haben vom VDP erleitet da irgendwie sieben großen Gewächslagen oder sieben lagen dementsprechend und das ist natürlich schon faszinierend zu sehen was wir in so einem kleinen Ort einfach auch an Stilistik haben.

00:51:37: Also wir haben in Forsten neunzehn Hektar Dazu gehört der Ungeheuer, Pechstein, Jesuidengarten.

00:51:44: Freunstück eine ganz kleine Lage große Gewächslage dann natürlich einer der bekanntesten Lagen in der Fall ist das Kirchenstück.

00:51:52: Dann haben wir natürlich ein Reiterfahrt die Elster Forsterelster für mich einen ganz ganz toller Ortswein Der echt unterschätzt wird bei ganz ganz vielen Winzern Und dann haben wir noch den Herrgottesacker.

00:52:05: Also das ist natürlich eine extrem tolle Lagen.

00:52:08: alle, die ich selber privat auch gerne trinke und auch sammel in meinem Weinkeller weil sie auch einfach extremen Jahrgangstief werden können.

00:52:17: Da bin ich nicht fokussiert auf bestimmte Winzer sondern da ist es bunt gemischt.

00:52:23: also da kannst du vom Spindler bis über Bückling Wolf aber natürlich auch Ruhl oder Brustbacher trincke ich auch sehr gerne privat.

00:52:33: Da ist einfach eine riesige Abwechslung.

00:52:35: Herr Gottzacker, es meines Wissens aber Deidishalm oder?

00:52:38: Das ist Deideshalm, tatsächlich haben wir viele Winzer, die dementsprechend dort auch Lagen haben wie jetzt zum Beispiel auch Spindler und dadurch sind wir natürlich oft da hin- und hergefahren und das geht ja Richtung Forst, sag ich mal hinten raus.

00:52:55: von daher ganz schön noch mal dazu zu sehen

00:52:58: Würdest du ein Wachenheimer vom Forster und ein Deidishimer von Forster abgrenzen oder empfindest du es als fließenden Übergang?

00:53:06: Und man kann das gar nicht so unterschiedlich wahrnehmen, weil Forst ja im Allgemeinen immer so krass hervorgehoben wird.

00:53:11: Es wird er so als die Perle, als die Dive letztendlich der Fals gesehen oder als die Konzentration an Krankgrüh lagen.

00:53:20: Schwimmt da Deideshalm mit rein oder ist das trotzdem eine andere Hausnummer oder Wachenheim?

00:53:26: Ich glaube... dass es da auch wieder schwierig ist, den Unterschied zu sehen ob das jetzt Frost oder Wachenheim ist oder Frost oder Deidesheim.

00:53:34: Ich glaube, da kommt's auch wieder ganz spezifisch auf den Winzer drauf an.

00:53:39: Wir haben einige Weingüter.

00:53:42: nehmen wir Bückling Wolf als bestes Beispiel.

00:53:44: Bücklingen Wolf haben wir bestimmte Stilistiken wo wir schon Unterschiede merken Ob das jetzt ein Kirchenstück?

00:53:52: Oder ob das ein Pechstein ist oder ob es eine Wachenheimerlage ist.

00:53:56: Ich glaube schon, dass der geübte Trinker und auch die geübten Summeljes natürlich einen Unterschied merken.

00:54:04: aber das ist dann auch wieder wie wir vorhin kurz drauf gekommen sind eher wieder Winzer über Lage oder über Gebiet.

00:54:13: dementsprechend.

00:54:15: Kannst du dir erklären warum jetzt zum Beispiels Forster stürft?

00:54:17: Oder Musenhang nicht so wahrgenommen wird wie Pechstein oder Jesuitengarten oder Ungeheuer Älster fandest du ja schon ein wenig unterbewertet.

00:54:27: Gibt es da Gründe?

00:54:28: Ist das die reine Typografie oder ist es Klima, oder ist manch mal nur der Winzer, der vielleicht dort lagen hat und dort nicht lagen hatte?

00:54:38: Ich glaube teilweise liegt es daran dass wir bestimmte Verbände haben, die das natürlich auch extrem pushen.

00:54:46: Nimm jetzt den VDP aber auch verschiedene Fachzeitschriften wie auch immer, die natürlich den Fokus.

00:54:53: Forst steht dafür, also forst steht für seine großen Lagen und ich glaube da gehen dann ein oftmals natürlich einige lagen so hinten ein bisschen runter.

00:55:04: Obwohl sie genauso gut sind ob wo sie genau so stark sind.

00:55:08: das ist wie mit Winzern.

00:55:10: es ist ein Forst gibt es Winzer die natürlich hervorgehoben werden.

00:55:15: Es gibt Winzer, die immer ein bisschen im Licht stehen.

00:55:20: Ich sage jetzt mal ich habe bei Spindler gearbeitet Da, wenn wir über Forstreden-Kirchenstück dann reden wir über Bull.

00:55:27: Wir reden vielleicht auch über Bückling Wolf aber natürlich der Markus Spindler hat auch Kirchenstückt und natürlich nimmt er nicht die utopischen Kreise wie jetzt Bull oder wie vielleicht auch Bücklingen Wolf weil es vielleicht von der Qualität auch noch vielleicht Unterschiede gibt.

00:55:46: Aber trotzdem sind die Lagen genauso fein ausgearbeitet wie bei Böckling oder bei Bull.

00:55:53: Und ich glaube, das ist halt... Die Lage wird extrem gepusht und ich glaube dass es gerade was den VDP betrifft natürlich sehr sehr großer Fokus.

00:56:03: was die Falz betrifgt ist halt einfach Forst!

00:56:06: Und findest du die extreme Unterteilung in Pechsteinkirchenstück ungeheuer?

00:56:12: Oder dann eben parallel dazu.

00:56:13: Forsterstift zum Beispiel oder Forsterels, da findest du es ungerecht?

00:56:17: Oder empfindest Du schon dass da Wertigkeiten in der Wahrnehmung der Weine sind?

00:56:24: Nein das ist schon eine hervorragende Lage.

00:56:27: Das muss man auf alle Fälle sagen.

00:56:30: Ich glaube jede Lage hat Potenzial egal welche Lage wir nehmen.

00:56:37: aber Der eine hat halt ein bisschen mehr Sonne, der andere hat vielleicht mehr den Schatten durch den Felser Wald.

00:56:45: Der andere hat auch eine andere Boden-Stilistik.

00:56:48: Ich glaube das ist immer schwer zu sagen was jetzt die bessere Lage?

00:56:54: Vor allem im Endeffekt muss es der Endkunde entscheiden.

00:56:57: also der Gast der bei mir sitzt mag er jetzt Pellstein lieber oder trinkt er vielleicht lieber in Jesuitengarten und Das ist halt immer so.

00:57:05: die Stilistik, die jeder Mensch für sich selber entscheidet.

00:57:10: Und dann kommt es natürlich auch drauf an wie der Winzer natürlich ausbaut.

00:57:13: Glaubst du man kann aus einer Älste ein Kirchsstück machen?

00:57:16: Wenn man die Fähigkeit als Winter dazu hat...

00:57:19: Wow!

00:57:20: Das ist eine gute Frage.

00:57:21: da müssen wir jetzt einen Winzer anrufen.

00:57:23: Nein aber ich glaube das ist schon schwer.

00:57:26: also ich glaube Kirchenstück ist einmal schon eine hervorragende Lage und hat auch eine besondere Stilistik.

00:57:33: Ich glaube nicht, dass man aus einer Elster einen Kirchenstück machen kann.

00:57:37: aber ich glaube was ich immer der Meinung bin wenn ich die Älster trinke von verschiedenen Weingütern... ich frage mich immer ist dieser Preisunterschied so extrem?

00:57:48: Ich habe nehme jetzt Margaritenhof oder auch Spindler.

00:57:52: was Froster-Elster einfach hat finde ich ein extrem starken Wein.

00:57:57: und wenn ich überlege das sich da irgendwie bei Keine Ahnung, Endkunde zwischen fünfzehn und zwanzig Euro bin.

00:58:05: Für einen Ortswein finde ich das tip top.

00:58:08: Und wenn ich dann sehe dass ein Kirchenstück irgendwie bei Buhl keine Ahnung sechzig, siebzig, achtzig oder teilweise sogar über hundert Euro kostet.

00:58:17: Dann ist immer die Frage Wieder mein Schema wie ich auch verkoste Was kann ich im Endeffekt auch in der Gastronomie verkaufen?

00:58:25: Ich sag mal, das ist im Moment zum Beispiel was wir in Deutschland sehr stark merken.

00:58:31: Wir haben hervorragende Weile.

00:58:34: Bleiben wir jetzt beim Kirchenstück.

00:58:35: Das Kirchen-Stück liegen wir immer so zwischen siebzig und hundertfünfzig Euro sagen wir mal am Einkauf.

00:58:41: Bückling Wolf sogar noch ein Ticken höher!

00:58:44: Die zweite Frage ist ja für was tue ich es dann auf die Weinkarte?

00:58:49: Trinkt einen Franzose der zu mir ins Restaurant kommt, einen deutschen Riesling für über dreihunderte Euro.

00:58:55: Macht ihr

00:58:55: das?!

00:58:56: Das ist meine Frage, das ist eine gute Frage.

00:58:59: Also ich glaube teilweise ja, teilweise sind wir in Deutschland noch nicht so weit dass wir diese extremen Preise nehmen können.

00:59:09: allerdings von der Qualität und von der Arbeit die die Winzer leisten müssten wir teilweise sogar noch höher gehen mit den preisen.

00:59:18: das ist meine persönliche meinung.

00:59:20: Warum machen wir es dann nicht?

00:59:21: Also letztlich ist ja auch dieser Mut zur Präsentation, dass man einfach sagt das sind unsere Weine die sind das Wert und davon gibt es ja auch nicht so viele.

00:59:29: Eigentlich ist es ja Rillop, die jetzt jemand trinkt oder nicht, aber die drei Jahre älter werden ich die nachkalkuliere und in dem Sinn noch glücklicher werde.

00:59:37: Es muss sich ja nicht jeder Wein sofort drehen.

00:59:39: und durch diese ganz starke Präsensation, da ich sage mein Küchenstück von XY kostet halt bei mir auf der Karte dreiviert fünfhundert Euro Wenn er zehn, fünfzehn Jahre gereift ist, weil der Wein das einfach hergibt.

00:59:50: Das machen wir mit anderen Weinen auch.

00:59:53: Das sind die Teilen aus Frankreich über sie.

00:59:56: Da sind wir ja genauso mutig dabei!

00:59:58: Warum stellen wir uns das selber unter den Schäpen und sagen Nein, der Wein ist es nicht wert was wir damit mehr oder weniger sagen?

01:00:04: Ja, es ist halt schwierig... Oftmals wird immer noch gesagt, deutsche Weine sind schwierig.

01:00:09: Was ich aber absolut so nicht unterschreibe... Ich finde unsere deutschen Weine hervorragend!

01:00:14: Gerade weißweinen sind wir extrem stark Rotwein.

01:00:17: Aber wie

01:00:17: sagt du das?

01:00:18: Entschuldige, wenn ich jetzt Wortfaller

01:00:20: habe.

01:00:20: Du sagst gerne, es sagen unsere Gäste sehr oft.

01:00:23: Also ich höre ganz so oft in der Woche, nee-nee keinen deutschen RotweIN.

01:00:27: und Gottes Willen.

01:00:28: Und wenn ich dann wirklich mal einen deutschen RotWeIN einschenke zu probieren Sei es jetzt aus der Pfeils oder sei's jetzt aus Baden, dann sind die Leute auf einmal total überrascht.

01:00:38: Weil das ist einfach... Das sind diese Mythen, die wir in einer Gastronomie teilweise haben wie beim Rieslinge.

01:00:46: Die Rieslingen hat viel Säure.

01:00:47: Also diesen Satz höre ich in der Woche fünfzig-sechzigmal.

01:00:51: Ich glaube auch viele Kollegen

01:00:52: von mir.

01:00:52: Aber ganz gut gefragt sind das dann Gäste, die doppelt so alt sind als du?

01:00:56: Oder sind das auch junge Gäste, die nach wie vor dieses Vorurteil haben?

01:00:59: Also müssen wir jetzt nur diese Generation überlegen.

01:01:03: Wie alt bin ich denn jetzt?

01:01:05: Jetzt kommt's!

01:01:05: Einen neunziger Baujahr also das können wir ja auf dem Sacher gut

01:01:08: vorbereiten.

01:01:09: Müssen

01:01:09: wir da diese Generation abwarten und die Jungen haben anderes Bewusstsein dafür oder ist es nach wie vorne gegeben hat, die sich irgendwie festgesetzt hat im Kopf der Leute?

01:01:20: Ich glaube... Meine Aufgabe oder unsere Aufgabe in der Gastronomie ist es oftmals auch das ältere Publikum, vielleicht auch mal wieder in die Wein-Stilistik von heute zu bringen.

01:01:35: Es ist nicht mehr so wie's vor zwanzig dreißig vierzig Jahren war sondern der Weinkonsum hat sich geändert, die Wein Stilistika hat sich verändert und die Weinpreise haben sich geändern.

01:01:49: Das merke selbst ich jetzt in meinen jungen Jahren.

01:01:52: Aber das war ja nicht die Frage, die Frage war hier ob die jungen Generationen noch genauso vorurteilsbehaftet ist oder ob es net hat was ja auch kein übel zu nehmen ist.

01:02:01: wenn jemand in den achtzigerjahren die saure brühe getrunken hat dann prägt ein dass fürs leben und irgendwie setzt sich sowas fest wenn man manchmal sein wein geschmack ja auch nicht revidieren möchte.

01:02:11: Aber hat die Jugend das anders lernen können und anders aufgenommen?

01:02:15: Oder hat sich das vielleicht durch die Eltern oder sonstiges dann irgendwie weiter geprägt, dadurch eigene Erfahrungen oder eigene Sensibilität.

01:02:21: Und auch Leute um zwanzig dreißig haben mehr oder weniger dieses Bewusstsein.

01:02:28: deutscher Rotwein ist dünn... Taugt nix und deutscher weiß bei ne Sauern.

01:02:32: Nee, also die jüngere Generation versteht es mittlerweile schon sehr stark dass wir gute Weine haben Und vor allem bei jungen Leuten.

01:02:40: was wir immer mehr merken ist jetzt Nachhaltigkeit Also das wir auch aus Deutschland gerne trinken und dass wir nicht irgendwie aus übersee oder sonstiges holen.

01:02:50: Und halt die ältere generation die hat halt diese Vorurteile halt immer noch dass sie einfach sagen, deutscher Wein war früher schon nicht gut und ist heute immer noch nicht gut.

01:03:00: Weil es sich ja einfach nicht weiterentwickelt.

01:03:02: Und weil sie vielleicht oft zu wenig probieren oder halt auch ein schlimmes Wort aber eingefahren sind.

01:03:09: Also wenn man zwanzig Jahre Italien trinkt dann wird man auch keinen deutschen Rotwein mehr trinken.

01:03:14: also leider Gottes ist bei gerade älteren Herrschaften das oft mal so.

01:03:19: Also du musst einfach nur die Zeit für uns spielen lassen?

01:03:21: Ja oder halt einfach oder halt einfach den Leuten mehr erklären.

01:03:25: Also ich sag mal, das gehört natürlich auch mit so unseren Job, dass wir die Leute einfach auch mal überraschen und das können wir ja alle steuern.

01:03:34: Ich sage mal bei uns wird es... Oder bei mir wird es ganz einfach gemacht.

01:03:38: Ich stelle einfach einen ganz kleinen Schluck Rotwein hin und sage einfach hier schenke ich ihn einfach mal zum probieren.

01:03:44: Das ist ein deutscher Pino!

01:03:45: Und dann merkt man schon, dass die Leute reitprobieren mit einem Vorurteil und dann merken sie auf einmal, der ist ja gar nicht so schlecht So, und dann baue ich halt auch das Vertrauen gegenüber den Gast auf.

01:03:58: Und sag halt vielleicht beim nächsten Mal wenn ich den Gast wieder sehe... Also wir machen ja auch Notizen bei uns, dass sich einfach sage, das nächste mal empfehle ich Ihnen deutschen Rotweinen!

01:04:07: Vielleicht geht er den Weg oder er geht den Weg halt nicht mit mir?

01:04:11: Das entscheidet aber der Gast.

01:04:14: Glaubst du der Gast würde es zu Hause ähnlich wahrnehmen weil die Weine besser geworden sind?

01:04:20: außergewöhnlich sind sie bei dir andere Weine bekommen?

01:04:23: Oder ist es dieses Gesamtsetting im Restaurant, wo du sowieso offen für genuss bist?

01:04:28: Wo du dich auf jemanden einlässt.

01:04:30: Wo du dich fallen lässt.

01:04:31: Wo Du einfach auch das dort verstehen möchtest.

01:04:35: Die Küche die Weine dort und ein anderes Bewusstsein dafür hast?

01:04:38: Ich glaube im Restaurant ist ein anderes bewusst sein gegenüber allen Punkten.

01:04:45: also sei es jetzt Wein oder auch Essen ich glaube dass die Leute einfach sich zurücklehnen und sagen Wir zahlen jetzt X, Y für eine Erlebnis.

01:04:56: Also es ist ja wie mein Platz vorhin gesagt... Ich verkauf keine Essen und keine Getränke sondern ein Erlebnis!

01:05:02: Und ich glaube das ist heutzutage das allerwichtigste dass wir dieses Erlebniss schaffen und das Erlebniess entscheidet jeder Gast für sich selber.

01:05:11: Bei uns kann man Menü essen bei uns kann an Alakad essen.

01:05:14: du kannst bei mir einen Glas Wein trinken Du kannst aber auch drei Flaschen Wein bestellen oder wenn du lustig bist, auch gerne mehr.

01:05:20: Freu ich mich darüber!

01:05:23: Aber der Gast entscheidet es und ich glaube das ist heutzutage ganz wichtig dass wir dem Gast die Auswahl geben aber dass wir den Gast doch irgendwie das Vertrauen schenken, dass er uns auch vertraut.

01:05:36: Und zu Hause wird bei Detain gedroht?

01:05:37: Ja...

01:05:38: Oder hast Du schon?

01:05:39: manche so bekern klingt immer so.

01:05:41: es gibt ja keine Richtung kein falsch das finde ich auch mal ganz wichtig was man jeden dort abholt ne oder wegen der dort belässt sich wohlfühlt.

01:05:48: Aber gab es für dich schon so Erlebnisse, dass du Gäste an die Hand genommen hast und deren Weinleben begleitet und geprägt hast?

01:05:58: Ja wir haben natürlich Stammgäste, die immer mal wieder kommen.

01:06:04: Was ist für dich ein Stamm-Gast also einmal in einer Woche alle drei Tage oder einmal Monate?

01:06:10: Wir haben zwei, drei Stamm Gästen, die tatsächlich sehr regelmäßig kommen das heißt so alle zwei bis drei Wochen ist natürlich bei uns im Restaurant auch noch mal was anderes.

01:06:20: Beim Menü kommt man natürlich nicht so oft, sag ich jetzt mal nicht jede Woche.

01:06:26: aber ja wir haben ganz tolle Stammgäste die dann wirklich sagen oh die freuen sich schon auf den Abend weil sie eine neue Weinempfehlung bekommen Weil unser Küchenchef der CEO einfach etwas Neues kocht vielleicht zwei oder drei Gänge einfach anders kocht.

01:06:44: Das ist halt entscheidend dass die Leute glücklich nach Hause gehen und man merkt es tatsächlich schon, wenn die reinkommen dass sie sich total schon freuen.

01:06:55: Dass sie heute was probieren dürfen und das ist halt das ganz ganz tolle wo ich echt Spaß und Freude an meinem Beruf habe, dass wir das im Team, gerade Service-Team, Küchen-Team zusammen leisten können, dass unsere Gäste einfach glücklich sind und vor allem das was tolles in Glas ist.

01:07:15: Ja, das ist glaube ich heute ganz wichtig.

01:07:34: Du betrittst die Keller von Shadumukrani Also dem Weingut, dessen Architektur aussieht als hätte man ein Loire-Schloss in die georgische Ebene verpflanzen.

01:07:44: Die Luft riecht nach Eichenholz Nach frisch gepressten Trauben nach dieser seltsamen ehrfurchtvolle Stille, die nur in alten Weingütern herrschen.

01:07:53: Du bist auf Shaddumukrani Fünfzig Kilometer nordwestlich Von Tieflis In jenem Landstrich Katliens der aussieht Wie eine Filmkulisse für historische Drama.

01:08:03: Und tatsächlich ist er genau das!

01:08:05: Ein Drama aus Adel Revolution, Verfall und

01:08:08: Wiedergeburt.

01:08:10: Und stell dir vor in deinem Glas ist ein Wein der all diese Geschichte in sich trägt.

01:08:15: Der Zwei-Tausen-Einen-Zwanziger-Separavi-Superjörg von Shadomukrani.

01:08:19: Ein Wein... ...der nicht irgendwie schmeckt?

01:08:22: Nein, er erzählt und zwar richtig laut.

01:08:25: Um den Wein zu verstehen drehen wir die Geschichte zurück Denn sie beginnt... ...Achzehnhundertsechsundsiebzig.

01:08:31: Prinz Ivan, Mokrabatoni, Spross der Jahrhunderter alten Bakrationi-Dynastie, jener Königsfamilien die Georgien seit dem Mittelalter prägte, kehrte von einer Reise aus Frankreich zurück.

01:08:42: Er hatte das Bordeaux besucht!

01:08:44: Die Champagne erkundet Französische Weinmacher beobachtet und er dachte sich... Das geht auch in Georgien Nicht als Kopie sondern als Synthese.

01:08:53: Französische Chateau-Denken trifft auf acht tausend Jahre georgische Weinkultur.

01:09:00: Also Lise Entschloss bauen, französischer Architekten gärten aus Versailles für den Park Paket aus Paris.

01:09:05: Achtzehntundrat achten siebzig wurde der erste Wein abgefüllt und die Flaschen gingen sofort an den Zahnhof nach Europa.

01:09:13: Aufwältaustellung!

01:09:14: Sie gewann Medaillen!

01:09:16: Schattemucrani war kein Projekt es war eine Ansage.

01:09:20: Dann kam das zwanzigste Jahrhundert.

01:09:23: Gireblos Revolution, Sowjetzeit.

01:09:26: Das Chateau vor Vier wurde geplündert vergessen.

01:09:31: Jahrzehntelang war es eine Ruine mit großer Vergangenheit aber ohne Zukunft Bis Zwei-Tausendzwei Ein Gruppe Investoren darunter das internationale Getränkunternehmen Marusia Beverage beschloss das Gut wieder zum Leben zu erwecken.

01:09:45: Die Kellerei wurde neu gebaut Hundert zwei Hektar Weinbergen neu angelegt Das Schloss restauriert Und es gelang etwas Geniales.

01:09:54: Man holte Patrick Honeff.

01:09:55: Ja, Patrick Honneff!

01:09:56: Ein deutscher Inologe ausgebildeten halb rund zehn Jahre im Bordeaux-Titig bei einem der renommiertesten Adressen der Weinwelt.

01:10:04: Heute ist er CEO und Cheffinster von Ukraine... ...und er ist ein Mann, der Bordeau in Blut hat aber Georgien im Herzen.

01:10:11: Sein Ansatz?

01:10:12: Georgische Rebsorten, europäische Präzision, kein Kompromiss bei der Qualität und keine Nostalgie.

01:10:18: Mucrani arbeitet mit modernstem Equipment, mit französischem Barik.

01:10:22: Mit Edelstalltanks... aber immer im Dienste des Terrorars!

01:10:28: Und das Ergebnis sind Weine die manche am Anfang führt zu französe Schilden bis sie merken Das ist kein Französischer Stil, dass es Katlien nur eben präzise Katlienne ist nicht Kaketchen, das muss man verstehen um diesen Wein zu verstehen.

01:10:42: Kakettchen is in Ostengeorgens entlang des Allah-Zanitals und ist die berühmte, warme, sonnenverwöhnte Weinregion.

01:10:50: Dort wachsen kraftvolle, tannienreiche dunkle Weine!

01:10:53: Kartlären hingegen liegt zentral westlich und nördlich von Tiefles uns eingebettet zwischen dem großen Kaukasus im Norden und dem triälettige Bürger im Süden.

01:11:03: Es ist kühler hier, kontinentaler Die Tage sind warm, die Nächte frisch, die Temperaturunterschiede sind erkannt Und genau das prägt die Weine.

01:11:11: Und diese Mischung bringt eine Mineralität ins Spiel, die man in Kaketchen so nicht findet.

01:11:17: Aber kommen wir zur Rebsorte!

01:11:18: Saberavi.

01:11:19: Der Name bedeutet auf georgisch Farbe geben oder färben.

01:11:23: Das ist Programm.

01:11:24: Saberavis eine Fährbariebe.

01:11:26: das heißt Nicht nur die Schale ist rot sondern auch das Fruchtfleisch.

01:11:29: Das wieder Robert gibt Weine von fast schwarzer Intensität.

01:11:34: Tinten-Schwarz undurchdringlich Ein Glas dass es Licht schluckt.

01:11:40: Sabaravi Stammt ursprünglich aus Kakezien und Oskiorgien.

01:11:44: Und ist heute ein der wichtigsten Rebsorten des Landes!

01:11:46: Sie ist robust, kälteresistent, kann in Höhenlagen von über achthundert Meter gedeihen.

01:11:52: Die Rebsorte zeigt hohe Werte in allen Kategorien.

01:11:55: Tiefe Farbe, kräftiger Geschmack, knackige Säure, feste Tannine... ...und bekannte Lagerfähigkeit.

01:12:01: Sie ist vielseitig.

01:12:02: Man kann daraus trockene Weine machen, halb süße gesprittete Weine oder eben kraftvolle lagerfähige Weine wie den Zapparavi Superior.

01:12:12: Zapparavis ist der Beweis, dass Georgi nicht nur Geschichte hat sondern auch Zukunft!

01:12:16: Und genau das macht sie so spannend.

01:12:18: und genau darum macht Patrick Hornef diesen Wein genauso... Hundert Prozent Zappari Hand gelesen aus dem Weingärten des Chateau Mokrani.

01:12:27: Nachdem pressen wird fünfzehn bis zwanzig Prozent Presswein zum freien Laufwein hinzugefühlt und gibt zusätzliche Tanninen mehr Grab mehr Rückgrat.

01:12:36: Die malaktische Gehrung findet sieben bis acht Monate nach der alkoholischen Gehrungsstadt,

01:12:40: wodurch

01:12:41: die Tannine verfeinert werden und der Körper schön im Balance kommt.

01:12:45: Dann acht Monate ausbauen französischer und amerikanischer Eicher keine Eile, keine Kosmetik nur Zeit.

01:12:55: Und das Ergebnis ist ein Wein.

01:12:56: und genau das findest du im Glas!

01:12:58: Der Frucht hat, der Struktur hat, Ja und David, eine unfassbare Darseitsberechtigung auf nahezu jeder Weinkarte.

01:13:08: Wenn man Georgie präsentieren möchte!

01:13:09: Vielen Dank für diesen großartigen Wein im Schadum-Ukrani... ...und natürlich dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger.

01:13:27: Vielleicht darf ich den Sprung zurück zur Falz und nach Forst schlagen in Richtung Nöttingen.

01:13:33: wie nördig bist du?

01:13:34: Also verletze diese Lage.

01:13:35: ungeheuer.

01:13:36: zum Beispiel um die einfach zu nehmen.

01:13:39: Es ist für dich interessant zu analysieren, dass du sagst das Ungeheuer stammt ja eigentlich mal aus elf verschiedenen Einzellagen die dann irgendwann ein und siebzig bei der Weingesetzreform zusammengelegt wurden.

01:13:52: Und es gibt aber viele Stücke im UngeHeuer.

01:13:54: jetzt beim Küchenstück ist ja nicht so.

01:13:56: Das war immer das Küchen-Stück.

01:13:57: diese drei Komma ich weiß gar nichts.

01:13:58: sechs oder Drei Komma acht Hektar und aber dieses... Ja drei, drei

01:14:03: Kommas noch.

01:14:03: was Aber

01:14:03: dieses Umgeheu?

01:14:05: Da gibt es ja bessere Lagen, nicht so tolle Lagen.

01:14:08: Typischere Laken.

01:14:11: ist das für dich wichtig und für die Auswahl der Produzenten?

01:14:14: oder sagst du, nein letztlich sollte der Produzent das Ungeheuer interpretieren und eigentlich egal wo war's?

01:14:22: Weil innerhalb des ungeheures finden wir auch verschiedene Vegetationen statt.

01:14:24: Absolut!

01:14:25: Gibt's verschiedene Bodentypen usw.. Wie nördig bist du da?

01:14:29: Ich bin da, glaube ich nicht so nördig drin.

01:14:31: Da kommt es darauf an wie der Winzer das ausarbeitet und tatsächlich auch über die Jahre tatsächlich gearbeitet wird.

01:14:42: Es ist immer schwer zu vergleichen.

01:14:44: Ist das jetzt eine bessere Lage oder ein besseres Stück oder sind die Rebstöcke vielleicht einen ticken Älter wie die Neugepflanzen?

01:14:53: Das finde ich total schwierig einzuordnen und tatsächlich weiß ich auch nicht.

01:15:00: Das ist ja auch nicht unbedingt meine Aufgabe als Summelier, sondern klar es ist mir wichtig wie gearbeitet wird und wie die Lage bewirtschaftet wird und vielleicht auch wer die Nachbarn sind wie die arbeiten.

01:15:12: Klar das interessiert mich schon.

01:15:15: aber ob das jetzt das Philly-Stück ist oder ob das vielleicht an Philly Stück Weiß ich nicht, ob man den Riesenunterschied merkt.

01:15:25: Ich glaube, den Unterschied merkt man dann wieder eher beim Produzenten wie ausgearbeitet wird, wie nahe der Wein auch wirklich im Glas schmeckt.

01:15:34: Aber manchmal nice to help.

01:15:35: also wenn man das

01:15:36: irgendwie

01:15:37: darum hat und man weiß dann irgendwie, ah der Produzent hat genau... diese Ursprungslage und kann da eigentlich mit arbeiten.

01:15:45: Gerade bei Forst finde ich das nur Teil interessant, als sie dieses Geschichten erzählen dass mit der bayerischen Bodenklassifikation von bestes Jahr eigentlich eines der ersten Klassifikations überhaupt als weit vor Bordeaux stattfand wo das Kirchenstück ja damals von fünfundsechzig Punkte bekommen hat und was ja damals auch einer der Initiatoren dafür war diesen Gedanken ein großer erster Lager, großes Gewächs oder erstes Gewechs oder wie auch immer richtig zu intensivieren und weiterzuspielen.

01:16:14: Also da war das das Kirchenstück ja so einer der Meilenstein-Weinlagen die viele bewegt haben das nochmal aufzunehmen und diese Bosenklassifikationen damals von eighteenundachtundzwanzig noch mal aufs Tablett zu rufen wo sich der VdP in seinem Rating relativ stark daran orientiert hat.

01:16:32: in der ersten Zeit?

01:16:33: Absolut!

01:16:34: Ist sowas für dich wichtig?

01:16:35: also beschäftigst du dich damit?

01:16:38: Also eher wenig tatsächlich, weil klar es ist wichtig darüber zu sprechen und zu lesen und sich auch zu informieren.

01:16:47: Allerdings bin ich da auch ganz ehrlich dass ich das halt tatsächlich sehr schwierig finde.

01:16:52: Sich über alle Weinstylistiken die wir auf der Weinkarte haben sich natürlich final so intensiv zu beschäftigen.

01:17:00: Natürlich ist es wichtig dass wir wissen woher dabei kommen wie der Wein schmeckt oder wie der Produzent arbeitet.

01:17:07: Auch Zusatzinformationen sind extrem wichtig.

01:17:10: Das ist mir auch extrem wichtig, dass wir dem Gast doch ein bisschen was erzählen können.

01:17:16: Klassifikationen, Wannen und Geschichte – woher bin ich tatsächlich ganz selten?

01:17:22: Dass ich darüber erzähle gerade im Wein-Thema oder im Restaurant weil meistens schalten die Gäste dann total ab!

01:17:31: Weil wenn ich erzähle, die Lage wird dann und dann wurde die klassifiziert oder

01:17:38: das

01:17:39: tatsächlich wird heute nicht nachgefragt bzw.

01:17:43: ganz selten kommt im Jahr vielleicht einmal vor dass wir einen haben der sagt seit wann gibt es denn das?

01:17:52: Ganz, ganz selten tatsächlich.

01:17:53: Und gibt es Geschichten die du besonders gerne erzählst?

01:17:55: Also irgendwelche Weingeschichten oder Geschichten vom Weingütern... ...oder Geschichten aus deinem Leben oder der Kindheit...?

01:18:01: Ich habe vor kurzem eine tolle Weinprobe geführt mit Gästen von uns.

01:18:08: Das war jetzt ne Silvesterweinprobe um einfach weile zu präsentieren, die mich über mein Leben geprägt haben.

01:18:18: Und das finde ich halt sehr, sehr toll.

01:18:20: und das mache ich tatsächlich sehr gerne in Weinproben die wir sehr regelmäßig machen bei uns im Betrieb mit unseren Gästen.

01:18:28: Das ist halt eher die Stilistik hier dass ich sage zum Beispiel habe Nikolaihof drin gehabt.

01:18:34: Dass ich einfach sage dort war ich letztes Jahr dann vor Ort und Nikolajov ja verfolgt mich Schon seit Jahren, dass dieses Weingut mich einfach total fasziniert.

01:18:45: Ich immer mehr wieder Weine probieren möchte privat aber halt auch beruflich dort in die Weinbegleitung mache dann natürlich klar an der Falz.

01:18:54: Oliver Ceta war einer der ersten Weingüter mit denen ich zusammengearbeitet habe.

01:18:59: Das war kurz nach meiner Lehrzeit das ich halt einfach gesagt habe wir müssen jetzt mal ein Weingutt finden was wir super verkaufen wo ich hinterstehe Und das war tatsächlich das allererste Weingut, was ich in der Pfalz besucht habe.

01:19:15: Ich bin mit Oliver sehr gut gefreundet privat auch mit Robin, der Vino-Textleiter und Vertreter.

01:19:23: Das ist einfach so wo ich sage dass eine Verbundenheit und das möchte ich den Gästen immer ein bisschen präsentieren.

01:19:30: Da mache ich öfters mal Weinproben die mich begleitet haben durch Summel je Kollegen, aber gleichzeitig auch durch mein komplettes Leben.

01:19:41: Auch Höhen und Tiefen natürlich.

01:19:45: Das finde ich viel interessanter mit Gefühlen über Wein zu sprechen anstatt ich irgendwie über Weinküter oder sonst irgendwas erzähle.

01:19:54: Sondern da ist eher mein Fokus... So zu setzen.

01:19:58: Wahrscheinlich

01:19:59: wieder genau das hast du gesagt, dass du Emotionen und ein Erlebnis verkaufst im Restaurant?

01:20:04: Und das kann man natürlich mit Gefühlen oder mit Emotion am besten widerspiegeln.

01:20:07: Gibt es da bestimmte Wörter die du gerne benutzt?

01:20:11: also hast du Lieblingswörter beim Weinen und welche wo sich bei dir...

01:20:14: Also was ich mal gelernt habe von vielen Jubiläkollegen war sich hasse genauso wie viele andere auch dieses Wort Salzigkeit.

01:20:23: Salzigkeit ist ein extrem schwieriges Wort in weinen Game, weil was ist salzig?

01:20:30: Salzig ist für mich immer als erstes sehr negativ und eigentlich wollen wir ja eine Weinbeschreibung machen, die positiv ist.

01:20:39: Und deswegen finde ich gerade solche Wörter benutze ich relativ selten.

01:20:45: Einer meiner Lieblingswörter ist tatsächlich elegant.

01:20:49: Ist zwar auch ein schwieriges Wort zu erklären dem Gast warum der Wein elegant ist aber Ich versuche es dann immer mit Geschichten zu beschreiben, dass dieser Wein einfach zu diesem Gang einfach hervorragend passt aufgrund der und der Soße oder dem und dem Gartechnik vom Fisch oder vom Fleisch.

01:21:09: Und oftmals können die Gäste dann viel viel schneller verstehen was ich unter elegant verstehe und probieren natürlich auch in den Wein hinein und empfinden das oftmals genauso wie ich.

01:21:25: Manchmal haben wir auch einfach den Austausch, dass der Gast vielleicht was ganz anderes rausschmeckt oder eine ganze andere Stilistik hat.

01:21:32: Was ich total interessant finde weil wie wir jetzt eben den Wein verkostet haben Wir haben unterschiedliche Aromen rausgeschmeckt und das ist ja das Tolle, dass wir eigentlich von jedem lernen können egal ob es der Gast ist, ob er Summelier isst Ob's ein Laie ist oder aufs Vollprofi und dass es halt Wein verbindet hat.

01:21:53: Das

01:21:53: finde ich ganz, ganz wichtig, dass man die Gäste oder seinen Gegenüber dazu ermuntern kann davon sollte einfach frei von der Liebe zu reden also einfach herauszusprechen was er empfindet und egal das sind wir alle gleich weil jeder gleich schmeckt.

01:22:06: also manchmal mehr Erfahrungen anderer weniger.

01:22:08: einer ist sensibler ein anderer weniger.

01:22:10: aber einfach immer heraus plaudern werde.

01:22:13: gestern Abend auch eine Weinprobe mit totalen super unerfahrenden Studenten.

01:22:18: Das war für mich so erkenntnisreich, wie sehen die Wein?

01:22:21: Also komplett ohne Wissen.

01:22:23: Und da war es am Anfang für mich am allerwichtigsten einfach den zu vermitteln... Einfach losblabbern!

01:22:28: Ihr könnt überhaupt nichts Falsches sagen, ihr braucht keine Angst haben.

01:22:30: Ihr braucht nicht vor irgendwas das ihr gejudged oder gewertet werden will.

01:22:33: Das ist eure Empfindung und da gibt's kein richtig und keinen falschen.

01:22:37: dann eigentlich ganz hilfreich und wenn manchmal die Worte fehlen, dann einfach versuchen Brücken zu schlagen Metapher zu nehmen.

01:22:44: Wobei ich auch ganz gerne arbeite.

01:22:46: Da hast du wahrscheinlich vorne mit dem Musikboxen den Gläsern usw.

01:22:49: gemerkt.

01:22:50: Aber hättest du gern mit Metaphern findest du es hilfrecht?

01:22:52: Wenn man da Schauspieler, Fußballstars, Autos... Mach' ich

01:22:56: tatsächlich relativ selten weil der Hintergrund ist eher vergleichig.

01:23:01: den Wein oder die Wein-Steelistik mit ... das immer wie mit Viele Leute fragen mich immer, Barik hat der Wein barig?

01:23:11: Dann frage ich immer was meinen Sie mit Barik?

01:23:13: und dann wissen wir mal weil.

01:23:14: der Gast meint eigentlich das Holz.

01:23:17: Aber klar viele Weine sind im Holz ausgebaut aber Barik ist dann nochmal ein Ticken anders von der Wein-Stilistik.

01:23:23: und da sage ich immer dass es wie wenn ich ein neues Mögelstück habe einen tollen Holztisch.

01:23:29: Ein toller Holztische ist am Anfang dass der extrem viel Geruch abgibt, extrem viel im Raum Aromen abgibt und nach zwei, drei Jahren ist der Holztisch natürlich nicht mehr so intensiv vom Geruch.

01:23:42: Und so vergleiche ich oftmals auch Weine oder Wein-Stilistik und fragt dann immer gerne weil... Manchmal ist es schwierig den Gast zu sehen was er überhaupt will und was er gerne trinkt, weil das ist immer ganz lustig wenn die Leute sagen ja kein Holz.

01:23:58: Dann sage ich immer wie meinen sie das?

01:24:00: Ja, der darf kein Holz haben.

01:24:02: Dann soll ein Edelstall ausgebaut werden und dann bleibt aber nicht viel lübrig.

01:24:06: Und dann frage ich immer was trinken Sie gerne?

01:24:09: Wir trinken gerne Südtirol den und den Winzern.

01:24:13: Er ist aber richtig im Holz ausgebaut!

01:24:15: Nee, hier schmeckt ja nicht nach Holz.

01:24:18: Das ist halt immer eine komplett andere Stilistik.

01:24:21: Ich glaube da müssen wir hin dass wir die Beratung einfach sehr gut machen im Restaurant Und vielleicht mit Metapher einfach den Gast irgendwie ... ja, den Halt geben.

01:24:35: Um nicht unbedingt dieses nördige Weinthema reinzugehen wie schmeckt und was ist überhaupt barig?

01:24:40: Und so weiter und sofort.

01:24:41: Ich glaube mit Metaphore kann man schon mal arbeiten mache ich auch relativ sehr.

01:24:45: Wie

01:24:45: erklärst du einen Nichttrinker warum weit so faszinierend ist?

01:24:48: also um das nochmal weiter runter zu brechen?

01:24:49: Weil vor der Problematik stand ich gestern Arbeit in Studenten.

01:24:52: Er fragte mich dann einer Ja, was macht ein Wein wirklich so besonders?

01:24:56: Wie würdest du das Erklären rüberbringen, formulieren?

01:25:00: Empfindest du es so.

01:25:01: Also ist Wein wirklich faszinierend?

01:25:02: Ist es etwas Einzigeartiges oder gibt's da viele andere Getränke?

01:25:06: Als erstes würde ich natürlich schreiben warum der Gast oder derjenige kein Wein trinkt.

01:25:14: Super Ansatz!

01:25:14: Oder

01:25:14: vielleicht noch keine Berührungspunkte hatte mit Wein weil... Oftmals sind es ja schlechte Erfahrungen, dass Leute schlechte Erfahrung gemacht haben mit Wein.

01:25:26: Und ich glaube da ist es halt einfach diese Angst zu nehmen.

01:25:32: nicht jeder Wein schmeckt so wie vielleicht ein schlechtes Erlebnis.

01:25:37: Es ist wie beim Essen.

01:25:38: wir haben alle schon mal irgendwo eine schlechte Jacobsmuschel im Restaurant gegessen.

01:25:42: trotzdem das ist immer der falsche Ansatz zu sagen hier ist nie wieder Jacobs Muscheln Und genauso ist es bei Getränken auch.

01:25:48: Ich würde erst mal mich ran tasten, was magst du?

01:25:51: Was für eine Stilistik magst Du und wirklich einfach mal zwei drei Weine ihn zum Probieren geben und dann wirklich mit einem Einstieg einfach anfangen vielleicht irgendwie mit etwas leicht süßen wo wir ich sage jetzt von mir ich damals natürlich auch mit angefangen habe irgendwie einen schönen Kabinett von der Mosel so leicht süß aber trotzdem gehaltvoll elegant und dann halt irgendwie sich weiter zu steigern, indem wir was leicht Trockenes zu nehmen.

01:26:20: Und dann irgendwann wie jetzt hier den Adnar Hosso zum Beispiel als Rotwein mal zu probieren weil ich glaube das ist so ein Wein der wirklich echt vielen Leuten gefällt und schmeckt und langsam den Gast ranzuführen.

01:26:35: Wenn nicht habe ich ja auch noch meine alkoholfreie Begleitung also die ich selber koche.

01:26:39: von daher... haben wir auch noch eine Alternative.

01:26:41: Da würde ich gerne gleich nochmal drauf zu sprechen kommen, das kann natürlich eine Trinkerkarriere auslösen wenn man da so ran geht und den Gast so begleitet.

01:26:48: aber was macht Wein so besonders?

01:26:50: Also warum ist Wein anders als andere Getränke und wird so auch so extrem kultiviert mehr kultiverten über solange Zeit kultividet?

01:26:57: Was ist da... Das was man vielleicht nur bedingt beschreiben kann Kannst du es beschreiben?

01:27:03: Also Wein ist für mich besonders weil einfach Wein drückt für mich Emotionen aus oder Erlebnisse.

01:27:12: Und ich glaube, das ist das Schöne dass wir oder ich aber auch viele Gäste mit Wein irgendwas verbinden Sei es jetzt Urlaub sei es jetzt Emotionen sei es schöne Momente sei es Begleitungen durch Essen und Getränke oder halt auch vielleicht Personen.

01:27:34: Ich glaube Das ist total entscheidend für mich in meinem Somellier leben, dass ich einfach viele tolle Weine probieren durfte bisher schon und hoffentlich noch ganz ganz viele Tolle Weinen probieren darf.

01:27:47: Und dies aber auch mit Kollegen, Freunden teilen kann.

01:27:52: Und dieses Teil hilft mir extrem irgendwie einen Verbund zu dem Wein zu bekommen.

01:28:01: werde ich jetzt irgendwann nächstes Jahr ein Etna Rosso trinken?

01:28:05: werde ich an unseren Podcast decken?

01:28:08: Das ist einfach so, dass ich in meinem Kopf irgendwo eine Brücke baue und das versuche ich den Gästen auch mitzuzahlen.

01:28:13: Denken sie mal an ihr Italien holen oder plänken Sie mal.

01:28:17: Ah!

01:28:17: Sie waren das letzte Mal in der Falz.

01:28:19: Waren Sie denn in der Südfalz offen Weingut?

01:28:21: Ja wir waren da und

01:28:22: da.".

01:28:22: Und die Erlebnisse einfach, dass wir die im Glas widerspiegeln, dass sich die Leute an schöne Momente dran erinnern.

01:28:30: Genauso gibt es natürlich auch negative Momente.

01:28:35: Habe ich ja auch... Dass ich die habe wo ich teilweise Wein im Glas habe, wo ich natürlich irgendwie keine positiven Gedanken dazu habe.

01:28:43: Die aber genauso wichtig sind in meinem Leben, die zu meinem Leben dazugehören.

01:28:48: und ja das ist das Schöne.

01:28:50: Wir haben auch alle mal schonmal einen schlechten Wein probiert.

01:28:52: Das haben wir auch.

01:28:53: Ich glaube das ist entscheidend!

01:28:55: Wie gehst du mit schlechten Weinen um?

01:28:56: Also wenn du beim Produzenten bist, probierst ein schlechtem Wein der dich entweder nicht anspricht oder wo du ganz klar sagst Jungs was habt ihr da

01:29:03: gemacht?!

01:29:04: Sagst du das?

01:29:05: Versuchst es zu vermitteln oder ist das deine Meinung und du behältst die für dich.

01:29:09: Ich bin ja

01:29:09: ganz so oft, werde ich hier gesagt dass ich manchmal zu ehrlich bin.

01:29:12: also ich sage es halt sehr sehr oft.

01:29:15: Also ist auch auf Wein messen sei es jetzt die Pro-Wein oder auch andere Messen.

01:29:19: Das wenn nicht wirklich ein Probierwein und dann sag' ich halt wirklich Puh lass es jetzt gar nicht meint's Ähm...ich würde aber was ich immer mache ich probiere trotzdem weiter.

01:29:29: also ich breche nicht irgendwo ab und sage boah nee das is gar nicht malz Sondern ich gucke wirklich, dass sich das Beste rausziehe.

01:29:39: Als Beispiel ist eine ganz lustige Geschichte.

01:29:41: Wir waren mal auf einen VDP-Weingut und dann nenne ich jetzt nicht... ...haben wir eine Weihprobe gehabt die echt krockenschlecht war.

01:29:50: Und wir haben auch weine probiert.

01:29:53: Das fing beim Service an, dass wir waren vier Leute.

01:29:57: Einer musste stehen weil sie nur drei Stühle hatten!

01:30:00: fand ich schon mal sehr unpassend.

01:30:02: Dann fing das an, es waren zu wenig Gläser gespült und dann haben wir so ein halbsauberes Glas bekommen bei einer Weimprobe.

01:30:11: Dann haben wir Weine probiert.

01:30:12: Es war eine schlechter als der andere.

01:30:14: Und da ist halt so dass gerade viele Freunde und Kollegen von mir dann halt einfach gar nichts gesagt haben und einfach gesagt haben wir hören jetzt auf und ich habe gesagt nee das muss jetzt angesprochen werden.

01:30:25: Ich bin dann auch einer der dann halt auch an das Weingut einmal das vor Ort gesagt habe, aber auch eine E-Mail geschrieben hat.

01:30:32: Also es heißt jetzt nicht dass ich da mir ein Blatt vom Bund nehme sondern ich finde wir haben irgendwo jeder eine Dienstleistung zu tun und zu bringen und die Dienstleistungen gehört freundlich zu sein aber natürlich ja auch seine Leistung dem Kunden anzubieten.

01:30:52: und das war da absolut nicht gegeben.

01:30:57: Die Momente haben wir alle schon mal gehabt, aber bei mir ist es wichtig darüber auch zu sprechen.

01:31:02: Würdest du eine Weinbegleitung

01:31:03: im Restaurant

01:31:04: abbrechen oder weißt du dich dann da auch durch wenn du sagst ich probiere weiter?

01:31:09: Also meistens bestelle ich keine Weinbekleidung deswegen... Ich trinke eher Flaschenweine tatsächlich im Restaurant.

01:31:17: Aber ich würde sie dann noch abbrechnen!

01:31:19: Ja.

01:31:19: Magst du es selber, wenn bei dir jemand die Weinbegleitung abricht und versuchst das zu modifizieren oder ist das dann einfach nur er hat's probiert und gute ist?

01:31:27: Ja also ich spreche da natürlich mit dem Gast warum oder warum er jetzt abbrechen möchte also ob er.

01:31:34: trotzdem respektiere ich seinen Standpunkt.

01:31:36: und wenn er sagt okay dass war jetzt nicht meine Stilistik oder nicht mein Weg Dann ist das vollkommen in Ordnung.

01:31:42: Also dann habe ich das zu respektieren und berechle bis zu den Punkt Und dann versuchen wir das Beste am Abend rauszuholen, da noch ein schöner Abendkredenzen.

01:31:51: Du erwähntest gerade Weinteil.

01:31:52: mit welcher Person würdest du gerne mal einen Wein trinken?

01:31:54: Also egal ob tot oder lebendig gibt es da irgendjemand wo du sagst Boah der würde mich als Mensch wahnsinnig reizen und ja wein ist er öfter zu gesprächen.

01:32:02: also was mich extremereizen würde wäre wirklich mal ein ganz ganz großes Descent zu planen Ganz viele tolle Summels einzuladen, die wir in Deutschland haben und wirklich mal einen Abend sich allzuschließen.

01:32:15: Und jeder bringt einfach seine Lieblingsflasche mit.

01:32:17: ich glaube daran hätte ich mehr Spaß als mit einer Person was zu genießen.

01:32:22: also das wäre glaub ich ein ganz ganz tolles Event.

01:32:27: war sich mal Hoffentlich irgendwann mal planen kann.

01:32:30: Steht nichts im Wege, also ich glaube... Die Sommys sind trinkfreudig und wenn es Wein gibt, sind da viele offene von dem her.

01:32:37: Sollte das nicht ein großer Problem sein?

01:32:38: Welchen Wein würdest du mitbringen?

01:32:39: Ja Termine finden!

01:32:40: Das ist immer

01:32:41: was.

01:32:41: Ja, da

01:32:42: gibts... Ah, ich glaube.

01:32:43: Gibs

01:32:43: Termine jetzt gerade im Januar passt sehr gut.

01:32:47: Die Winx machen Dry January von dem Herr.

01:32:50: Ja ja, das stimmt.

01:32:53: Welchen Wein ich mitbringen würde, ich glaub Einer meiner Lieblingsweine ist tatsächlich der Krug Champagner, weil ich ihn gerne persönlich trinke.

01:33:05: Aber weil ich auch da eine Verbundenheit habe ... Der Wein ist für mich besonders vielseitig.

01:33:14: Er ist ausdruckstark und ehrlich.

01:33:17: Und vor allem er ist immer treu im Glas!

01:33:20: Das widerspiegelt meine Person, finde ich.

01:33:25: würde ich auf jeden Fall einen wunderschönen Vintage-Grupp mitbringen.

01:33:29: Kann man Weinen ein Wort pressen?

01:33:30: Hättest du ein Wort für Wein?

01:33:33: Schwer, müsste ich nachdenken!

01:33:35: Ich glaube in einem Wort das zu sagen... ich glaube vielseitig und ehrlich.

01:33:41: also die beiden Wörter glaub' ich einfach würde ich jetzt als Weinwort nennen.

01:33:48: Und vorhin hast Du ja auch schon ganz wichtige Emotionen gesagt.

01:33:51: Gibt es irgendwas, was du deinem achtzehnjährigen Ich im Bezug auf Wein raten würdest?

01:33:55: Wenn du jetzt nochmal anfangen könntest zurückdenken könntest selbst nicht so lange her.

01:33:58: Was hättest du dir selber empfohlen?

01:34:02: wie würde deine Weintrinker Karriere anders verlaufen oder gut Verlaufen?

01:34:06: Oder wo würd ich dich selber drin bestärken.

01:34:10: Ich glaube wenn ich noch mal achtzehnt wäre Würde ich versuchen früher anzufangen dieses wein Thema reinzukommen.

01:34:21: Vielleicht Ja, mehr Reisen.

01:34:24: Ich glaube ich hätte in meinem Leben mehr reisen sollen.

01:34:28: also was ich jetzt auch noch machen kann aber was mir auf jeden Fall mehr geholfen hätte verschiedene Regionen besser zu kennen besser einzuordnen in dem jetzigen wie ich jetzt bin ich glaube das würde ich auf jeden fall meinen achtzehnjährigen ich raten mehr reißen und früher mit dem thema wein anzufakten.

01:35:07: klar kann man Cognac auch einfach trinken.

01:35:10: Aber wenn man sich vorstellt, dass es eine Flüssigkeit ist die so kompliziert herzustellen ist... Dass man sich fragt ob die Franzosen im siebzehnten Jahrhundert einfach zu viel Zeit hatten oder ob sie tatsächlich Eichemisten waren.

01:35:23: Betrachtet man diese mit ganz anderen Augen.

01:35:27: Stell dir vor du nimmst einen Wein der so sauer ist das ihn niemand freiwillig trinkt!

01:35:33: Du destillierst ihnen zweimal in ein Kupferkessel der so aussieht wie eine barocke Skulptur.

01:35:38: Du würfst den Anfang weg, den Schluss auch und behältst nur das Herz.

01:35:44: Etwa siebzig bis seventy Volumen prozent Alkohol.

01:35:46: Klar wie geschmolzenes Eis!

01:35:49: Und dann lässt du dieses Herz jahrelang in französischen Eichenfest entschlafen wo jedes Jahr drei Prozent davon in der Luft verdampfen.

01:35:58: Ja auch die Engel bekommen ihren Anteil... The Angels Share.

01:36:02: Und nach all dieser Geduld, all diese Präzision All diesen kontrollierten Chaos hast du, Cognac.

01:36:09: Du bist kein Schnaps?

01:36:10: Das ist eine Lebensphilosophie in flüssiger Form!

01:36:14: Und wenn du wissen möchtest was passiert Wenn diese Jahrhunderte alte Archimie auf fünf Generationen Familienbesessen eintrifft Dann solltest du die Einglaskarmü-VSOP Borderies einschenken Denn hier kommt alles zusammen Die kleinste rare Region der Cognackwelt Eine Familie, die seit eighteenhundertdreiundsechzig nichts anderes tut als Cognac zu machen und eine Flasche, die so viele Auszeichnungen gewonnen hat dass man sie als Trophäenschrank benutzen könnte.

01:36:44: Cognacs ist nicht einfach Brandy!

01:36:47: Cogniac IS Brandy Aber der König Das Original Die Blaupause!

01:36:51: Conyac is eine Sorte Brandi... ...die nach der Gemeinde CognAC in Frankreich benannt wurde.

01:36:57: Der Grundwein?

01:36:59: Du erinnerst dich, ich erwähnte vorhin, den man wirklich nicht trinken möchte muss mindestens aus neunzig Prozent in die Blanc- vollblanchend Kolombie hergestellt werden.

01:37:08: Er muss zweimal im Kupferkessel destilliert werden und mindestens zwei Jahre in französischen Eichenfässern aus limousine-transehreifen.

01:37:17: Die Destination erfolgt in der traditionellen Charenteesmethode mit Kupverkesseln, die aus drei Hauptteilen bestehen dem Kessel, dem Kopf mit Schwanhalz und der Köhranlage.

01:37:28: Dieser doppelte Distillationsprozess dauert vierundzwanzig Stunden.

01:37:33: Er fordert ständige Aufmerksamkeit und große Fähigkeit des Distillateurs.

01:37:38: Vergleiche helfen, denn ein ganz einfacher Weimbrannt wird in zwei bis drei Stunden distiliert.

01:37:43: Da spricht für Akribi!

01:37:45: Und dann... ...dann wartet man Jahre lang, Jahrzehnte lang manchmal.

01:37:51: Camus.

01:37:51: Cognac ist eine Marke die seit eighteenhundertsechzig von fünf Generationen der Familie Camu produziert wird.

01:37:57: Als Jean-Baptiste Camus, eine Gruppe vom Produzenten organisierte um Cognak unter der Marke La Grande-Marque zu verkaufen.

01:38:06: Jean-baptiste war Weinbauer.

01:38:08: Er hatte genug davon seine Trauben an größere Häuser zu verkauen also gründete er sein eigenes Unternehmen und das mit großen Amition aber wenig Geld.

01:38:17: England war der erste Exportmarkt für La Grande Marc.

01:38:21: Um sicherzustellen, dass die Familie die totale Kontrolle über den Prozess also von der Traube bis ins Glas hatte, kaufte Jean-Baptiste Anteile seiner Partner und Schuf Camu La Grande Marc.

01:38:33: Dazwischen ist ganz viel erfolgreiche Geschichte und heute führt Zürich Camus, fünftige Generationen Geborenhautseleinundsiebzig Businessabschluss am Bepsenkollischen USA Die Geschicke des Hauses Und mehr darüber hinaus als ein Teil einer ganz besonderen Region.

01:38:50: Camus ist das letzte große, unabhängige, familiengeführte Cognac-House.

01:38:55: Und voller Individualität.

01:38:57: und genau das merkt man in diesem VSOP Bauderie!

01:39:00: Cognak hat sechs Grüße, sechs Anbaugebiete.

01:39:02: Jedes mit eigenem Boden, eigenem Mikroklimater, eigen dem Charakter.

01:39:06: Geraunchampagne ist der König Petitchampagne die Königin Aber Bauderies ist das kleinste aller Terrors um fast rund zwölf eine halb tausend Hektar aber nur knapp viertausend hektare Reben.

01:39:17: Diese Konzentration an Reden ermöglicht es Bauderie mehr als doppelt so viel Cognac zu produzieren, als Bois ordinär.

01:39:23: Das fand ich mal so groß ist!

01:39:25: Es entstehen Cognacs mit einer ganz eigenen Handschrift.

01:39:29: Camus besitzt

01:39:32: bis zu nur

01:39:33: ein paar Zellen aller Produzenten in der Cognak Rue Bauderies.

01:39:37: und perfekt dazu passt der VSOP vier Buchstaben die eine Geschichte erzählen.

01:39:41: Der offizielle Begriff steht für Very Superior Old Pale.

01:39:45: Obwohl er oft auch als Very Special Old Pale bezeichnet wird, der Umsprung des Ausdrucks geht auf eine Bestellung des britischen Königs Hof im Jahre achster siebzen zurück.

01:39:55: König George IV war damals das Haus Hennesium einen very superior old pale, der von da an zum Maßstab für alle Cognacauser werden sollte.

01:40:05: Es ist ein Konektor alles in sich vereint.

01:40:08: Er hat die Jugend vom VS Er hat den Gehalt vom XO?

01:40:13: VSOP ist der

01:40:14: Punkt,

01:40:14: an dem Holz frucht und Zeit sich die Waage halten.

01:40:18: Der Moment in dem Cognac aufhört ein Versprechen zu sein und anfängt... ...ein Erlebnis zu werden!

01:40:24: Vielen Dank für diese ganz besondere Geschmacks-Symphonie.

01:40:28: Dem Cognacaus Camus natürlich dem deutschen Porteur.

01:40:31: Dem Hanelshaus Schlummbärger.

01:40:43: Welche Region steht denn auf deiner Packetlisten?

01:40:45: Welche hatte ich besonders beeindruckt?

01:40:46: Also grundsätzlich es gibt so viele weine Regionen die total schön sind und sehr elegant sind, und die ich auch bereisen will.

01:40:54: Klar man war schon in verschiedenen Anbaugebieten aber ich glaube was auf meiner Bucketlist ist wirklich mal so eine wirklich mal zwei drei Wochen Italienreise und dann wirklich von oben bis unten zu reisen und komplett verschiedene Weinregionen abzugehen vielleicht auch einfach mein Fahrrad mitnehmen und dann einfach durch die Weinberge fahren und das gestalten.

01:41:19: Ich glaube, da kann ich mit ganz vielen tollen Ländern Spanien würde mich genauso interessieren weitermachen.

01:41:26: Und was sich auf jeden Fall jedem nur ans Herz legen kann ist halt, wir reden immer viel über Deutschland aber Deutschland hat soviel zu zeigen.

01:41:37: Da sei es jetzt nicht nur die Falsse sondern wir haben so tolle Anbaugebiete in Deutschland und so toller Winzer, die wir auch echt auf den Weihkarten manchmal zu wenig präsentieren Und wo wir darauf stolz sein können.

01:41:51: Ich glaube, Deutschland ist schon echt extrem stark zu bereisen und da kann ich auch von mir sagen, ich habe noch nicht alles gesehen.

01:42:01: Es ist einfach vielseitig!

01:42:03: Das ist ja das Schöne an Wein.

01:42:05: Welche Regionswürde die schönste?

01:42:06: Also immer zu sagen Schönstes ist doof aber welche ist die schöneste?

01:42:09: Schwierig

01:42:10: also tatsächlich Die Falz ist schon sehr sehr schön und mein Herz schlägt natürlich für die Falz weil wie gesagt Ja, mein zweites Zuhause.

01:42:20: Also ich bin in Hamburg aufgewachsen.

01:42:21: In Hamburg gibt es leider nicht so viel Wein.

01:42:24: Deswegen muss ich schon sagen ist die Falz...

01:42:27: Leverkusen geboren?

01:42:28: Tatsächlich nicht!

01:42:30: Hast du einen richtigen Absprung geschafft?

01:42:32: Ich habe Schule

01:42:33: in Sachsen auch jetzt Ende gebracht.

01:42:35: Da gab's wenigstens schon mal Wein von daher ... Nee aber Falz ist schon für mich eine sehr schöne abwechslungsreiche Region, das muss man schon sagen.

01:42:44: Es gibt tausend vierhundertzwanzig Weinregionen in der Welt.

01:42:46: also wir haben noch einiges

01:42:47: vor uns.

01:42:47: Auf jeden Fall!

01:42:48: Glaubt man gar nicht dass es so viele gibt ne?

01:42:50: Das finde ich so krass mit den einzelnen Appellationen und so weiter weil du gerade unterrepräsentiert saß.

01:42:56: welche Region ist auf deutschen Weinkarten unterrepräsentiert oder auf deiner Weinkarte oder überhaupt allgemein im Weinbewusstsein?

01:43:02: Also

01:43:02: wo ich auch halt meine Schulzelle gemacht habe klar Sala Unstrut und Sachsen sind, glaube ich auf allen Weinkarten was im westlichen Gebiet betrifft sehr selten.

01:43:19: Warum?

01:43:20: Das ist schwer zu sagen weil die Qualität natürlich genauso bei den Winzern hervorragend wird.

01:43:27: sie machen gute Weile wie andere Produzenten auch aber es ist immer noch irgendwie dieses keine Ahnung.

01:43:35: diese Ich sage es jetzt mal Abneuung gegen Ostdeutschen Wein oder gegen die Region, keine Ahnung.

01:43:42: Ich weiß nicht warum aber es ist ganz selten.

01:43:45: ich habe immer wieder versucht auf den Weinkarten drauf zu schreiben auch bekannte Weingüter die man kennt über VDP oder auch Bekannte Namen Aber es hat nie richtig funktioniert und das muss man sich dann irgendwann eingestehen.

01:44:01: wenn sie dann zwei Jahre irgendwo liegen im Keller und sie werden nicht verkauft, dann ist es halt schwierig das zu präsentieren.

01:44:09: Weinbegleitung geht das immer mal wieder weil's dann doch eine Überraschung ist.

01:44:13: wenn man dann sagt ah ich hab hier Wein vom Weingut High aus Nauenburg an der Saale Dann gucken die Leute natürlich erstmal wo is'n das?

01:44:23: Dann sagt man Saale unstruhlt ja schonmal gehört und Ja aber trinkt man ja so selten und dann überrascht er Wein Aber er bleibt anscheinend nicht so eine Erinnerung.

01:44:34: Und das finde ich halt sehr, sehr schade.

01:44:36: deswegen gerade die beiden Regionen sind sehr unterschätzt was das Thema Wein betrifft im westlichen Gebiet wo man mal so sein

01:44:46: könnte enttrennt werden.

01:44:47: also dass man sich dessen besinnt und ich

01:44:49: hoffe

01:44:51: auch ganz viel tut als auch ganz viele Winzer die viele gar nicht auf dem Schirm haben wie das Weingutwalter, keine Ahnung, Salle Unstrote oder Konjunkt Efi.

01:45:00: Also die total außergewöhnliche Qualitäten produzieren wo man sagt sowas finde ich halt sonst... also neben den üblichen Bekannten wie Böhm Töchter Paarwestertera so was finde ich sonst in keiner anderen Region in dieser Stilistik und eben auch mit der Typizität und der typischen Interpretation des Gebietes und der Region, also wer toll, wenn es einen Trend werden würde.

01:45:19: Nicht nur deshalb will ich aus dem Gegengrad rüber telefonieren, sondern auch im Allgemeinen in diesem Bewusstsein.

01:45:27: Wenn es ein Trend wird, sind Trends für dich eigentlich interessant?

01:45:30: Also versuchst du Trends entweder zu setzen oder folgst du Trennz oder schaust du auf Social Media was grad trendy ist... ...oder lässt sich das kalt und unberührt?

01:45:41: Nein!

01:45:41: Also kalt lässt mich das nicht.

01:45:44: Es ist schon, dass wir gucken, welche Trends gerade sind.

01:45:47: In welcher Region es geht und welche Regionen gerade trendig sind.

01:45:52: Das gucken wir schon – das ist mir auch wichtig!

01:45:55: Dass wir da natürlich up-to-date bleiben.

01:45:57: Dass wir mit unseren Händlern darüber sprechen oder mit unseren Weinenlieferanten winzern.

01:46:03: Dass we da schon gucken was jetzt gerade der Hauptfokus ist.

01:46:06: Und die Weinbubble ist eine ganz kleine Bubble Und die Leute fragen natürlich auch nach dem Wein und wenn die Weine da fair kalkuliert sind, dann macht es halt umso mehr Spaß.

01:46:18: Die weinen natürlich auch irgendwo zu trinken und zu genießen.

01:46:22: Ja, auch zuteilend.

01:46:23: Gibt's jemanden der dich inspiriert?

01:46:25: Also findest du es ist jemand... keine Ahnung, Social Media-Bereich oder wie auch immer.

01:46:28: wirklich der Trend Scout, das Truffelschwein, der hat immer Sachen, die sonst kaum jemand findet.

01:46:36: Hast du da jemand auf den Schirm?

01:46:37: Ich glaube so zwei, drei gibt es schon.

01:46:41: Was Weine betrifft, was natürlich sehr stark ist.

01:46:44: Das ist der Marcel Mühlberger, der natürlich immer irgendwelche Neuheiten findet, der aber auch extrem viel Zeit im Ausland verbringt, der sehr viel Reis, der weinerfiene ist und das wirklich mit einer Passion macht und mit einer Hingabe macht, die extrem ist.

01:47:04: Gastronomisch finde ich den T-Ball, den hattest du ja schon als Gast.

01:47:09: T-Ball in Bochum ist natürlich für mich einer kulinarisch sehr stark, aber auch was Weintrends und Stilistiken betrifft extrem weit vorne.

01:47:21: Und bin ich unwahrscheinlich gerne Gast weil es einfach vielseitig ist und erst genau so möchte, fair kalkuliert soll getrunken werden, geteilt werden und die Liebe zu weinen.

01:47:34: Ich glaube das ist ein großer Punkt!

01:47:36: Ein großer Trend ist ja mehr oder weniger das Alkoholfrei, was bei Gehr ja einen ganz großen Stellenwert.

01:47:42: Einem, der es vorhin kurz angesprochen, du hast in einem deiner Betriebe, ein Restaurant-Hofstube auch schon die Auszeichnung vom Gusto für die beste alkoholfreie Abendbegleitung oder selbstgemachte alkoholfreier Abendbekleidung bekommen.

01:47:54: Korrekt!

01:47:55: Warum ist das für dich wichtig?

01:47:57: Warum kochst du das selber?

01:47:58: Gibt's die Produkte nicht auf dem Markt oder wolltest du mal kochen werden?

01:48:03: Wo ist der Grund dafür?

01:48:04: Wie kam es dazu?

01:48:05: Also, tatsächlich wollte ich auch mal kochen werden.

01:48:08: Aber damals hat mein Ausbildungsbetrieb gesagt nach zwei Ausbildungen ist reicht jetzt von daher Nein Warum alkoholfrei?

01:48:17: Alkoholfrei finde ich ist nicht nur ein Trend geworden Sondern es ist eine Daseinsberechtigung.

01:48:23: hattest und mir was.

01:48:26: Ich habe tatsächlich vor vier Jahren damit angefangen Und hab irgendwann einfach festgestellt wir können da Damals war es noch um Trend, auf den Trend aufsteigen.

01:48:38: Auf den Zug mitmachen und natürlich auch Geld verdienen.

01:48:43: aber gleichzeitig ist das jetzt heute dass ich eher genauso diesen Menschen die keinen Wein trinken aus unterschiedlichsten Gründen die wir manchmal einfach falsch einschätzen.

01:48:56: früher haben immer gesagt ja schwangere und alte Leute die Tabletten neben trinken kein Alkohol.

01:49:01: Es ist heute komplett anders, es sind junge Leute die einfach bewusster leben teilweise.

01:49:08: Ganz stark was wir merken sind Leute die sagen ich trinke nur noch am Wochenende unterhalb der Woche nicht.

01:49:15: Es gibt viele Geschäftsgäste die einfach keinen Alkohol trinken weil der Chef irgendwie vielleicht dabei ist und da ist halt einfach wo ich einfach sehr viel Potenzial sehe an Alkoholfreien Getränken zu verkaufen.

01:49:32: Und warum ich sie selber herstelle, ist einfach der Hintergrund auf dem Markt.

01:49:38: Es gibt gute alkoholfreie Weine Das will ich gar nicht ausschließen Teilweise die Preispolitik.

01:49:45: Sie sind halt teilweise ziemlich teuer Was natürlich schwierig macht sie zu kalkulieren.

01:49:50: und Der Hintergrund ist sie sind halt nicht immer Restlos ohne Alkube was vielleicht auch ein großer Punkt ist, wo ich nicht unbedingt dahinterstehe.

01:50:01: Weil wir natürlich dem Gastgloss vorgaukeln, obwohl es dann noch Millimalalkohol hat.

01:50:06: und ja deswegen koche ich meine alkoholfreie Begleitung selber bin wie gesagt vierundzwanzig fünfundzwandzig ausgezeichnet worden.

01:50:13: Jobten in Deutschland vom Gusto der Michelin hat mich auch erwähnt im Buch damals beste Hauptgang alkoholfreie Bekleidung In der Hofstube, in Schmalenberg, im Hotel Seilmann.

01:50:27: Und ja ... Ich glaube das ist ganz wichtig dass wir da über Aromen sprechen.

01:50:33: und ja... Das möchte ich dem Gast einfach auch zeigen, dass wir was Tolles herstellen können!

01:50:38: Vor allem ohne Zucker.

01:50:40: Was kochst du da zusammen?

01:50:42: Also sind zu zwei Komponenten und schützt die zusammen oder ist es vielschichtig?

01:50:47: Sind's verschiedene Prozesse?

01:50:48: Also ich geb dir mal vielleicht ein Beispiel.

01:50:52: Es gab, wofür ich ausgezeichnet worden bin, Prombär-Rosmarin Kaffee.

01:50:58: Das biete ich zum Hauptgang an und hat mehrere Hintergründe.

01:51:02: Und das erkläre ich dem Gast tatsächlich auch so.

01:51:04: Die Prombäre hat natürlich die gleiche Farbe wie ein Rotwein.

01:51:08: Der RotweIN wird meistens natürlich zum Hauptgang serviert.

01:51:11: Dann der Rosmarin.

01:51:13: Wo braten wir Fleisch, Geflügel nach in Butter und verschiedene Kräuter?

01:51:18: Da spiegelt sich der RosMarin im Getränk wieder Und wir haben auch meistens.

01:51:23: im Hauptgang haben wir Röstaromen.

01:51:24: Etwa, wir haben eine kräftige Ju, wo wir Röstaromen haben durch Tomatenmark, Wurzelmüse oder halt.

01:51:31: wenn wir Fleisch grillen oder scharf anrösten, dann haben wir natürlich auch Rösterom.

01:51:36: Röstaromen bringen das leicht bitter in natürlich rein was der Kaffee eben getränkt macht.

01:51:40: und dieses vielseitige Getränk widerspiegelt sich dann auch wieder mit einem Rotwein.

01:51:47: Der Rotwein hat auch immer diese Fruchkomponente, meistens.

01:51:50: Hat aber auch das Holzige, also Tarninekraft und klar auch teilweise Bitterstoffe.

01:51:57: Und so widerspiegelt sich meine Weinbegleitung auch mit der alkoholfreien Art.

01:52:01: Begleitung

01:52:03: Spannung.

01:52:03: magst du verraten wie es produziert oder ist das top secret?

01:52:07: Es ist eigentlich total einfach... Nein, nein!

01:52:11: Das ist auch kein Geheimnis glaube ich.

01:52:13: wir haben in Deutschland so viele Tolle Kollegen, die mittlerweile alkoholfrei kochen.

01:52:19: Dennis Ruhl wird oben zum Beispiel das hervorragend macht und ja... Die Brombeere ist einfach, es sind tatsächlich TK-Früchte, die ich ganz lange einreduziere relativ lange mit ein bisschen Wasser dazu und dann kommt ganz viel Rosmarin oben in den Topf rein und dann geht das erstmal für zwei Tage komplett im Kühlhaus.

01:52:38: Lass das komplett durchziehen damit die Aromen sich einfach entfalten.

01:52:42: Der Rosmarin wird rausgefiltert und wird sozusagen mit heißem Wasser übergossen, sodass ich einen leichten Sud habe.

01:52:49: Und dann ist es ganz entscheidend – das verrate ich jetzt nicht wie's geht – den Sud auf eine bestimmte Temperatur zu ziehen und dann kommen Kaffeebohnen obendrauf.

01:53:00: Die Kaffeebohnen fangen erst ab einer bestimmten Gradzahl an zu rösten.

01:53:05: Eine bestimmte Zeit bleiben die oben drauf und werden dann wieder raus gefilternt.

01:53:09: Dadurch hab' ich den Kaffe wirklich nur in der Nase und nicht extremem Geschmack drin, weil ich möchte das Bittere gar nicht mit der Brombeere vermixen sondern möchte nur wenn wir in das Glas rein riechen dass wir dieses Bitterei einfach haben.

01:53:23: Und das fand unter anderem der Gusto auch der Michelin aber auch meine Gäste natürlich sehr faszinierend.

01:53:29: und ja lauter solche Sachen credenzig und baue sie natürlich mit meinem Küchenteam dann zusammen aus passend zum Menü.

01:53:39: Starke Sache!

01:53:40: Kommt die Inspiration von dir oder von der Küche?

01:53:42: Die kommt tatsächlich von mir, nur weil ich immer sage wir arbeiten eng zusammen.

01:53:47: Weil ich sage grundsätzlich die Küche bestellen natürlich sehr viele Kräuter.

01:53:52: Wir kennen das Gobi-Küche schön anrichten und dann wird auch die Kresse nicht immer zu Ende benutzt.

01:53:58: und grundsätzlich sage ich immer alles was ihr nicht benutzt bitte tut es separat irgendwo in Beutel oder eine Tupperbox.

01:54:09: dann verwende ich das und dadurch kommt halt diese Zusammenarbeit, dass ich teilweise auch Kressen bekomme die ich auf die Idee gar nicht kommen würde.

01:54:19: Und ja einfach die Produkte von der Küche teilweise weiter zu verarbeiten.

01:54:24: Super!

01:54:24: Stärker Gedanke.

01:54:25: Gerade im Sommer wird Kresse übrigbleibt mache ich ein kresse Granitäraus was ich einfach nur mit ein bisschen Tonic aufgieße.

01:54:32: War ganz spannend.

01:54:34: Dann auch wieder in diesem Gedanken Nachhaltigkeit, also was du ja anfänglich gesagt hast.

01:54:37: Was dich prägt oder was dein Stil präagt ist die glaube ich weltweit noch kein eintiges Buch zum Kochen von Alkoholfreien getränken?

01:54:44: Ich habe also keins gefunden.

01:54:46: kennst du da eins?

01:54:48: Ja es gibt eines das hab ich sogar irgendwo hier liegt.

01:54:50: Es ist von einer jungen Dame aber ich komme gerade nicht auf den Namen.

01:54:54: tatsächlich Es gab ja zwei Bücher geschrieben über alkoholfreie Aromen Die kombinierbar sind mit mit verschiedenen Küchen-Stilistiken.

01:55:06: Aber hauptsächlich geht es da halt um Teearomen, also was natürlich bei mir eine große Rolle natürlich aufspielte Tee weil durch Tee kann ich das Getränk natürlich verlängern muss man auch sagen.

01:55:19: und ja von daher gibt es schon als zwei Bücher klar es gibt die Aromwelt mit der Küche.

01:55:26: wie kann man etwas kombinieren?

01:55:27: Das ist natürlich auch total interessant.

01:55:30: Und ich gehe aber eher den anderen Weg, dass ich gucke was ich für ein Wein ausgesucht habe und gucke dann das ich diesen Wein alkoholfrei Nachbauer.

01:55:39: So ist meine Stilistik

01:55:41: auch ein interessanter Ansatz

01:55:42: zum Beispiel wenn ich in der Vorspeise Rieslinge habe, da sich hierher etwas mit Zitrusaromen mache.

01:55:47: Dass ich halt die Säure habe, die einen Rieslingen teilweise mehr im Vordergrund hat, Ich habe jetzt zum Beispiel im letzten Menü einen Sandorn-Eistiger gehabt.

01:55:56: Sandoren sehr spitz, kann aber auch die Süße haben und das hat zum Beispiel mit dem Tunfischbauch hervorragend funktioniert.

01:56:03: Und schafft eine alkoholfreie Begleitung, dass auf ähnlich oder sogar bessere Weise das Gericht zu begleiten?

01:56:10: Oder ist es dann trotzdem ein Kompromiss?

01:56:12: also bekommst du's hin?

01:56:13: Erreichst du dein Ziel?

01:56:15: Also laut den Gästen kommt es... sehr, sehr gut an und kommt auch sehr nahe an eine Weinbegleitung dran.

01:56:24: Klar mein Herz schlägt für Wein!

01:56:26: Ich persönlich würde sagen es kommt zu achtzig Prozent daran.

01:56:30: aber zu hundert Prozent würde ich sagen nein weil dafür hat Wein einfach zu viele Aromen die wir beim Alkoholfreiheit einfach vielleicht noch nicht ausarbeiten können oder vielleicht ich auch noch nicht arbeiten kann.

01:56:45: Ich selber mache das jetzt ja auch erst seit vier Jahren.

01:56:49: Ja, vielleicht entwickelt sich da noch mehr oder vielleicht gibt es auch mehr Hilfsmittel, wo wir halt in dieses Stilistiken rankommen können.

01:56:57: Aber ich persönlich mache auch eine alkoholfreie Begleitung.

01:57:01: nur drei Getränke zu sechs Gängen und beim Wein habe ich natürlich sechs Weine als so sechs Gänge.

01:57:06: Also ist auch dann nochmal was anderes?

01:57:08: Gab's für dich aber schon mal die Situation das du gesagt hast Boas Alkoholfrei passt eigentlich viel besser als der ausgesuchte Wein.

01:57:13: klar kann man den Wein immer dann korrigieren Aber dass du gesagt hast, das war wirklich Match hoch zehn.

01:57:20: Es gab tatsächlich ein Erlebnis vor kurzem, dass ein Gast die Weinbegleitung hatte und die Dame hatte die alkoholfreie Begleitung und der Gast hat die Wein-Begleitung abgebrochen weil die alkohlfreie besser waren.

01:57:32: Und dann habe ich natürlich da erstmal im Backoffice gestanden und hab mir gedacht so, jetzt musst du es aber noch mal probieren!

01:57:41: Dann habe ich tatsächlich Wein und alkoholfreien nochmal nebeneinander probiert Und es passt dabei, das ist natürlich hervorragend.

01:57:47: Aber ja... Es kommt auf den Kunden drauf an und auf den Moment drauf an.

01:57:54: Ich glaube für viele Gäste ist es so mein Punkt.

01:57:58: Für viele Gkäste ist ein Erlebnis weil es leider Gottes noch nicht genug Kollegen sehr gut macht.

01:58:05: Das ist halt immer noch was Neues.

01:58:07: Eine Weinbegleitung kriegen wir in vielen tollen Sternerestaurants oder nicht besternten Restaurants, kriegen wir oftmals eine gute Weinbegleitung.

01:58:16: Aber eine gute alkoholfreie Begleitung?

01:58:18: Ich glaube das sieht man auch anhand den Auszeichnungen.

01:58:21: da sind so so zwanzig dreißig in Deutschland die das sehr stark machen und der Rest ja mischt es eher so ne also so Aufgussgetränke oder mal ein alkoholfreien Wein Klar, Geiger und Vernarben die großen Narben natürlich.

01:58:39: Aber so selbst gemacht, wo man wirklich hundertprozentig hintersteht machen es wenige weil's halt auch sehr viel Aufwand ist.

01:58:47: Vielleicht wäre ja wirklich in der Tat ein Buch darüber eine Inspiration für andere manchmal auch zu sehen wie einfach das einfache ist oder?

01:58:54: Manch einer braucht ja doch Anleitung oder Brauchezepte für irgendwas.

01:59:00: Also mein Wunsch wärs natürlich dass wir gerade die Vielleicht hören es ja einige, die Summel hier ist, die natürlich alkoholfrei kochen.

01:59:07: Dass wir uns einfach unterm Landar inspirieren aber gleichzeitig auch vielleicht als Team irgendwo in Deutschland was aufbauen können.

01:59:15: Vielleicht auch einen neuen Trend setzen können weil mein Chef selber wohnt in Frankreich und Paris und dort ist das noch gar kein Thema.

01:59:24: Stark, schöner Gedanken.

01:59:25: Also da gibt es alkoholfreie Weine aber vielleicht können wir da in Deutschland mal was verdenzen, was übers Land hinausgeht also von da und

01:59:33: inspirieren kann.

01:59:35: Guck nochmal!

01:59:35: Cool.

01:59:36: Schöne, schönen Gedanken.

01:59:37: Wenn ich gerade Buch erwähnte, wolltest du mal ein Weinbuch schreiben oder hast du einen Lieblingsweinbuch?

01:59:41: Nee.

01:59:41: Ich... Ersten schreiben müssen nicht so weins.

01:59:45: und zweitens ja Weinbuch, Lieblungsbuch.

01:59:49: klar hat man jetzt, ich lese viel Aber tatsächlich eher Zeitschriften, da muss ich ganz ehrlich sagen anstatt Bücher.

01:59:58: Man hat so ein Weinatlas wo man dann nochmal verschiedene Regionen nachschlägt wenn man was nicht weiß?

02:00:03: natürlich.

02:00:04: aber das nenne ich jetzt mal nicht als Buch sondern eher so als Nachforschungsobjekt zum Reingucken.

02:00:13: Aber also klassisch Bücher lesen, tatsächlich bin ich je eine Podcast oder halt Zeit schriftel Mensch

02:00:19: Und neben der Spur gedacht, nach deiner Zeit im Weingut wolltest du selber mal Weingutt haben.

02:00:23: Ist das ein Entziel für dich?

02:00:24: wo du sagst?

02:00:25: Da würde ich total gerne mein Lebensabend sehen.

02:00:29: Irgendwo in der Südfalz mit Ilhardt, Nordfalz, Toskana...

02:00:34: Das ist natürlich eine große Frage ob man das irgendwann mal machen würde.

02:00:38: Ein Traum wäre es auf jeden Fall.

02:00:40: Das würde ich schon sagen.

02:00:43: Ich glaube meinen Wunschziel Erstmal bin ich mega glücklich, dass ich die Chance habe jetzt im Zweisterner zu arbeiten.

02:00:53: Ich bin mega stolz auf meinen Wertegang auch wenn ich viel gewechselt habe.

02:00:57: Ich hab sehr sehr viel erlebt gesehen gute Zeiten aber schlechte Zeiten erlebt mit Kollegen und ja bin erstmal selber stolz das ich diesen Weg gemeistert habe bis ich an den Punkt gekommen bin und das möchte ich jetzt noch einige Jahre natürlich ausüben.

02:01:16: Und natürlich mein Leben dreht sich natürlich um Wein und ich liebe Wein, weil Wein einfach für mich sehr viele Emotionen hat.

02:01:24: Ja wenn irgendwann die Möglichkeit besteht ein Weingut zu übernehmen oder ja warum nicht?

02:01:30: Also kann sich gerne jemand in zehn Jahren melden.

02:01:34: Mitdlfristig irgendwelche Ziele und Wünsche.

02:01:39: Mein Ziel ist es mit meinem wunderbaren Serviceteam mit der Frau Hermann und mit dem Frau Kiefer natürlich da was Schönes zu Credenzen für unsere Gäste.

02:01:49: Wir bauen jetzt die Küche um im Januar, dass wir natürlich auch nochmal einen großen Fokus haben, da unsere Ggäste noch glücklicher zu machen, noch ein größeres Erlebnis zu schaffen.

02:02:01: Und natürlich klar ich möchte gerne Weinbegleitung und Offenglas.

02:02:06: Da haben wir einige Pläne im Unternehmen das wird da noch ein Ticken stärker werden und dass wir da auch in Deutschland das Saarland ein bisschen vertreten wollen.

02:02:15: Und ja, das ist jetzt glaube ich unser nächster Ziel, den wir Mitte oder Anfang des Jahres XXVI ausüben wollen.

02:02:27: Da kriege ich auch sehr viel Unterstützung von der Küche aber auch von unserem Geschäftsführer!

02:02:37: Ich fand es wirklich sehr gut, dass wir dieses Thema Alkoholfreie Getränke angesprochen noch intensiviert haben Darüber philosophiert haben, aber es nicht totgeritten haben.

02:02:47: Es ist eine Bereicherung eines Restaurants abends, eines Restaurantes Aber die Kernkompetenz des Sommys sollte nach wie vor Wein sein.

02:02:55: also finde ich zumindest und Wie du weinlebst, wie du weinst zelebrierst, wie Du wein auf diese unglaubliche herzliche Art und Weise Deinen Gästen präsentierst das finde ich konnte man sehr gut spüren.

02:03:06: Man konnte eben auch gut greifen wie verbindlich Nachhaltig du dabei bist.

02:03:12: Also dass du dich zum Beispiel an deine Zeit in Forst noch so warmherzig erinnerst, so dankbar mit dem Winzernverbindes zeichne dich aus.

02:03:22: Dass es eben auch nicht immer nur höher schneller weiter lauter sein muss sondern eben ja herzlich wie wein einfach ist!

02:03:30: Vielen Dank für dieses tolle Gespräch lieber Christians hat unglaublich viel Spaß gemacht

02:03:34: und

02:03:35: Es hat uns einen ganz eigenen Einblick

02:03:39: in

02:03:39: die Karriere eines großartigen Zombies gegeben.

02:03:42: Und noch ein großes Dankeschön an unserem Partner, an die Schlumberger-Gruppe.

02:03:46: Mit dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg und natürlich den Handelshäusern Segnitz Konzio Vini – und natürlich Schlumberga!

02:03:53: Dafür dass sie uns die Möglichkeit geben, Sommings wie Christian Pufall präsentieren zu können, das ja in unserer Seite sind, dass Sie uns begleiten und ihr damit die Möglichkeiten schenken diesen besonderen Fachmenschen einfach mal ein wenig tiefgründiger kennenzulernen Als diese fünf bis zehn Minuten im Restaurant, wo uns diese besonderen Menschen faszinieren und begeistern.

02:04:13: Mit ihrer Weinliebe mit ihrem Weinwissen!

02:04:15: Ja und dank Ihnen ist es eine Tat möglich dass wir sagen können nach dem Podcast ist vor dem Podcast Nachdem Freitag ist vor den Freitagen Und nach Saarbrücken reisen wir nächste Woche nach Hamburg zu einer Weinexpertin Die Sommys dabei hilft Sommies zu werden die aktuell dieses für manche komplizierte Thema bogund verständlich zu gestalten Und natürlich einen der absoluten Weinexperten unserer Republik ist.

02:04:40: Ich freue mich sehr auf

02:04:41: Ina Finn!

02:04:56: Mein Name ist Richard Grosche, ich bin bei den Weinbüdern Heidling und Burg Gravensburg für Vertrieb- und Markenaufbau verantwortlich in der Weinbranche aber doch schon ein paar Jahre unterwegs und mit Christian seit vielen Jahren an seinen und auch an meinen verschiedenen Stationen immer wieder im intensiven Austausch.

02:05:14: Ken gelernt haben wir uns in Deidesheim als Christian Ketscherhof Restaurantleiter war.

02:05:19: Und wie es bei uns in der wunderschönen Weinbranche ja durchaus üblich ist, bleibt man mit den guten Leuten immer im Kontakt.

02:05:26: Das ist natürlich der Christian, der ist absolut Weinapfinen und Weinfit und kompetent echtes Trüffelschweinchen mit gutem Gespür.

02:05:37: und das ist wichtig nicht nur für Wein- und Speisen sondern eben auch für Menschen.

02:05:43: und das trennt für mich immer die Spreu vom Weizen.

02:05:46: Wer es beim Christian als Gast nicht wohl fühlt Ich brauche echt Therapie.

02:05:50: Bei aller Souveränität siehst du Christian immer einen Mund winken an, dass sich dann herzlicher Schellen hinterm Anzug getan hat.

02:05:58: Hat immer ein Spruch auf dem Lippen weiß aber auch genau wo er ihn bringen kann und wo nicht.

02:06:04: Und das macht man so menschlich und sympathisch.

02:06:09: Ja, guter Mann der Christian!

02:06:10: Glückauf!